en, Loyftüchern, ra N utden drein Aten der pe D laube. t Serie: ermm —., Bin denn.. M Mietesde pitst 1 Dine Panntt.- Sen kuk S, t u Bersailletl, det A816 n W dr Nele em Soleß. I t pet Abbiükusza %— Tre“, gslessi des de 1 Laar ange bt.— Aus eigener ent(Jercsehung, 3 n Buren 5 57* 7 u ure 1 1 0 erinner * Donnerstag den 1. Dezember. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 1 —— —*— Jür den Monat Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags⸗Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Betreffend: Die Obsterndte im Jahre 1870. Indem wir wegen des vorliegenden Gegenstandes auf unser Ausschreiben vom 18. Januar 1868(in Nr. 6 des Oberhess. Anz. von 1868), vom 28. August 1868(in Nr. 103 des Oberhesf. Anz. don 1868) und vom 25. October 1869(in Nr. 126 des Oberheff. Anz. von 1869) Bezug nehmen, beauftragen wir Sie, eine Zusammen— tellung über die Obst⸗Erndte im Jahre 1870, thunlichst genau und orgfältig, zu fertigen und uns binnen 8 Tagen vorzulegen. Dieselbe hat zu enthalten: Friedberg am 27. November 1870. a) den Ertrag und Erlös der verschiedenen Obstarten der Ge⸗ meinden als solche, und zwar der Aepfel, Birnen, Zwetschen, Kirschen und Nüsse; 3 b) den Ertrag und Erlös der verschiedenen(unter à genannten) Obstsorten der Privaten, und können Sie sich für diese Zusammenstellung des Musters, das Ihnen in den Verhandlungen des landw. Bezirks Vereins Friedberg vom 14. Dezember 1867 mitgetheilt wurde, bedienen. Trapp. Ble kann tt mach unn g. Zetreffend: Rinderpest. Die nachstehende Kundmachung der Böhmischen Kaiserlich Königlichen Statthalterei zu Prag bringen wir zur öffentlichen Kenntniß. Friedberg am 29. Novemder 1870. Kun d m In Folge mehrseitiger Eingaben und zur Etzielung eines gleschförmigen Sorgehens hat Seine Excellenz der Derr Minister des Innern zu verordnen be⸗ funden, daß während der Dauer einer gegenüber Deutschland anläßlich der dort terbreiteten Rinderpest im Sinne des Gesetes vom 29. Juni 1868, R. G. Bl. kr. 118, verfügten Grenzsperre überseelsche n thierische Rohproducte, usbesondere vollkemmen trockene Häute und Knochen, Hornspitzen, gesalzene oder tetrocknete Rindsdärme, Saitlinge, geschmolzener Tal in gässern, Kuhbaate, Schwelnsborsten, Schafwolle und Ziegenhaare, sofern letztere Gegenstände in Säcken der Ballen verpackt find, im Transite durch Deutschland zur Einfuhr und Durchfuhr in, bezlebungsweise durch die österreichischen Länder unter nachstehenden Dedingungen zuzulassen find. 1) Es muß der amtliche Nachweis geliefert werden, daß derlei thierische Lohproducte nicht aus verseuchten Gegenden stammen und nicht in verseuchten „Orten geiagert waren, sowie daß weder in dem Orte, in welchem die Verladung derselben bebufs der Weiterbeförderung durch Deutschland stattgefunden hat, noch h dessen nächster Umgebung zur Zeit der Verfrachtung die Rinderpest herrschte. Großberzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. a ch un g. f 2) Es muß nachgewiesen werden, daß die Transporte solcher Gegenstände durch Deutschland nur auf Eisenbahnen oder nur auf einer Wasserflraße befördert worden find. 3) Bel Transporten, welche auf einer Eisenbahn anlangen, wird verlangt, daß zu deuselben nur vollständig verdeckte und verschließbare Elsenbahnwaggons verwendet, diese Waggons unmittelbar vor ibrer Beladung vorschristsmäßig des ⸗ iustetrt, die geschehene Desinfeetion der Waggons amtlich benätiget, die Waggons am ursprünglichen Verladungsorte zollämtlich verschlossen und mit unvetsebrtem Verschlusse direct bis zur österreschischen Grenze geführt worden seien. 4) Bei Transporten, welche zur Durchfuhr in die Länder der ungartschen Krone oder in das Ausland bestimmt find, muß außerdem nachgewiesen werden, daß die Regierung des Landes, für welches der Transport bestimmt ist, den Uebertritt desselben über die Grenze nicht beanstände. Was biermit verlautbart wird. Von der böhmischen k. k. Statthalterei. Prag am 7. November 1870. Wochenmarkts⸗ Ordnung für die Stadt Bad ⸗ Nauheim. Mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 6. October 1870 zu Nr. M. d. J. 9433 wird hiermit nach⸗ sehende Wochenmarkts-Ordnung für die Stadt Bad-Nauheim er⸗ lassen: 5§. 1. Die Wochenmärkte der Stadt Bad⸗Nauheim finden Montags, Donnerstags und Samstags Vormittags statt. Für den Fall, daß auf einen dieser Tage ein Feiertag fällt, indet der Markt Tags zuvor statt. §. 2. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs sind nach§. 66 „er Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund: 1) robe Naturerzeugnisse, mit Ausschluß des größeren Viehs; 2) Fabricate, deren Erzeugung mu der Land- und Forstwirthschaft, dem Garten- und Obstbau oder der Fischerer in unmittelbarer Verbindung steht oder zu den Nebenbeschäftigungen der Land— leute der Gegend gehört oder durch Taglöhnerarbeit bewirkt wird, mit Ausschluß der geistigen Getränke; 3) frische Lebensmittel aller Art. Mit diesen Gegenständen, welche an den bestimmten Tagen nur auf dem Wochenmarktplatze verkauft werden können, darf erst nach Aelauf der im H. 1. festgesetzten Zeit, sofern sie unverkauft geblieben d, in der Stadt hausirt werden. §. 3. Der Verkauf sowohl als der Ankauf der für den Wochen— nurkt bestimmten Gegenstände vor den Thoren der Stadt, innerhalb der Stadtgemarkung, sowie das Einstellen der auf den Markt ge⸗ brachten, unverkauft gebliebenen Gegenstände ist untersagt. §. 4. Die zu Markt gebrachten Gegenstände dürfen nicht blos zum Scheine ausgestellt werden, vielmehr muß sich der Einbringer bei der Waare befinden und den Käufern auf Verlangen die Preise an⸗ geben, auch die Waare käuflich überlassen.. §. 5. Wer Butter auf dem Markte kauft, ist nicht gezwungen, sie auf der stäbtischen Butterwaage wiegen zu lassen. Auf Verlangen der Käufer sind jedoch die Verkäufer verpflichtet, die Butter wiegen zu lassen und hat der Käufer von jedem Pfund gewogener Butter 1 Heller an den staͤdtischen Butierwieger zu entrichten. §. 6. Die Handhabung der Ordnung auf dem Wochenmarkte steht der Localpolizeibehörde, der Bürgermeisterei, sowie den von letzterer Beauftragten und der Gendarmerie zu; deren bezüglichen Anordnungen ist gebührende Folge zu leisten. §. 7. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften werden nach Maßgabe des§. 149 der Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund mit Geldbuße bis zu 10 Thaler und im Falle des Unvermögens mit Gefängniß bis zu 5 Tagen bestraft. Friedberg am 21. November 1870. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a p p. Kriegs nachrichten. Dfficielle e mflitärische Nachrichten. Versailles, 27. Nov. La Jdre(kleine Festung im Dep. Aisne, nordöstlich von Laon) et nach zweitägiger Beschießung capitulirt nt 2000 Mann und etwa 70 Geschüten. — Bei — In der Nacht vom 26. zum 27. heftiges unbeträchtliche Verluste bei. 146 Gefangene sielen in Feuer der Forts in der Südfronte von Paris. den Recognoscirungsgefechten i Orleans am 24. stießen zwei Brigaden des nien gegen das 10. Corps vor und wurden abgewiesen, 10. Corps auf das vormarschirende französische wobeissie allein 40 Todte liegen ließen. Unter den 20. Corps, warfen dasselbe aus Ladon und] Gefangenen befindet sich ein General. Diesseitiger Maizieres(bel Montargis) und brachten ihm nicht] Verlust 3 Offiziere, 13 Mann. v. Podbielsks. unsere Hände. Diesseitiger Verlust etwa 200 Mann. vor— Am 26. Nov. gingen mehrere feindliche Compag⸗ Dijon den 7. Nov. Eine Recognos— cirung vom 26. ergab, daß Garibaldi mit seinem Corps von Pasques im Anmarsch sei. Bei einbrechender Nacht wurden die Vorposten des Füsilierbataillons des 3. Regiments heftig angegriffen und vom Bataillon Unger aufge⸗ nommen. Dieses wies 3 Angriffe auf fuͤnzig Schritt zurück. Der Feind floh in Unordnung und warf Gepäck und Waffen fort. Heute am 27. ging ich mit 3 Brigaden zum Angriffe vor und erreichte die feindliche Arrieregarde bei Pasques durch Umgehung von Plombieres. Der Feind verlor 3 bis 400 Mann an Todten und Verwundeten. Diesseitiger Verlust an beiden Tagen etwa 50 Mann. Menotti Garibaldi soll am 26. commandirt haben. v. Werder. Moreuil(bei Montdidier), 28 Nov. Gestern bis nach Eintritt der Dunkelheit sieg— reiche Schlacht der ersten Armee gegen die im Vorrücken befindliche feindliche Nordarmee. Der der Anzahl nach überlegene, gut be— waffnete Feind wurde mit Verlust von mehreren Tausend Mann gegen die Somme und auf seine verschanzte Stellung vor Amiens zurück⸗ geworfen. Ein feindliches Marinebataillon wurde vom 9. Husarenregiment niedergeritten. Eigener Verlust nicht unbeträchtlich: Graf Wartensleben. (Vorstehende Depeschen wurden bereits durch eine Exlrabeilage den Lesern unseres Blattes mitgetheilt.) Versailles, 28. Nov. Der Königin Augusta in Berlin. Gestern siegreiches Gefecht südlich von Amiens durch General Manteuffel mit einem Theile der 1. Armee. Einige Tausend Mann feindlicher Verlust. 700 Gefangene, eine Fahne der Mobilgarde. 9. Husarenregiment ritt ein Marinebataillon nieder. Unser Verlust nicht unbedeutend. Wilhelm. Versailles, 28. Nov. Der General— Feldmarschall Prinz Friedrich Karl meldet: Am 28. Nov. wurde das 10. Armeecorps durch be— deutend überlegene Kräfte des Gegners angegriffen. Es concentrirte sich bei Beaune la Rolande, wo— selbst es sich siegreich behauptete, und am Nach- mittage in meinem Beisein durch die 5. Division und eine Cavalerie-Division unterstützt wurde. Unser Verlust etwa 1000 Mann, feindlicher Ver- lust sehr bedeutend, viele Hunderte Gefangene in unseren Händen. Der Kampf endete nach 5 Uhr. — Ferner ist von der 1. Armee die Meldung eingegangen: In Folge der stegreichen Schlacht am 27. d. ist Amiens am 28. vom General Göben besetzt worden. v. Podbielsky. Der„Staats anzeiger“ schreibt:„Der Kampf zwischen Deutschland und Frankreich, welcher in der zweiten Hälfte dieses Jahres entbrannte, dürfte wenn nicht alle Anzeichen trügen, nun mehr und mehr sich seinem Ende nahen. Deutsch⸗ land hat diesen ihm aufgedrungenen Krieg mit Aufbietung großer Kräfte geführt und beispiellose Erfolge errungen. Ein Rückblick auf die Ereig⸗ nisse der letzten 5 Monate wird hierfür Zeugniß ablegen. Es lassen sich, ohne nach einer künst⸗ lichen Eintheilung zu suchen, im Verlaufe dieses Feldzuges drei Perioven unterscheiden. Die erste beginnt mit dem 16. Juli, mit dem Erlasse der Mobilmachungsordre an die norddeutsche Bundes— armee, und reicht bis zum 2. August. Es fallen in diesen Zeitabschnitt die Vorbereitungen zum Kriege, die Rüstungen, die Truppentransporte auf den Eisenbahnen, die Concentrationen der Armee⸗ corps und Armeen, die ersten Vorpostengefechte und Scharmützel und endlich am 2. August der Angriff der Franzosen auf Saarbrücken. Während Frankreich in großer Hast seine nur mangelhaft ausgerüsteten Truppencorps an die Gränze warf und in dieser Hinsicht einen Vorsprung gewann, nahmen die Rüstungen in Preußen und Deutsch⸗ land ihren ruhigen und sicheren Fortgang, so daß am Schlusse dieser Periode das Eine bereits fest⸗ stand, daß nicht Frankreich, sondern Deutschland die Offensive zufallen werde. Die zweite Periode vom 3. August bis 2. Sept. kann als die der angelegten Feldzugsplan bezeichnet werden. Die deutschen und preußischen Armeen unter dem Ober- befehl des königlichen Bundesfeldherrn und unter der Führung des Kronprinzen von Preußen, des Prinzen Friedrich Karl, des Generals v. Stein- metz und später auch des Kronprinzen von Sachsen, ergreifen die Offenstve, betreten Frankreichs Boden und fesseln den Sieg an ihre Fahnen. Die Tage von Weißenburg, Wörth, Saarbrücken(Tonsil Metz(Pange), Mars la Tour(Vionville), Rezonville(Gravelotte), Beaumont, Sedan und Noisseville sind ebenso viele Ehren⸗ und Ruhmes⸗ tage für die deutschen Waffen. Diesen Thaten entsprachen die Erfolge. Die beiden französischen Hauptarmeen unter den Marschällen Mac Mahon und Bazaine waren nach tapferem Widerstande außer Kampf gesetzt; der Kaiser, Mae Mahon und seine Armee waren bei Sedan in Kriegs- gefangenschaft gerathen, Bazaine mit der sogenannten Rheinarmee sah sich trotz aller Durchbruchsver— suche und Ausfälle in Metz festgehalten, ein⸗ geschlossen und zur Unthätigkeit gezwungen. Die dritte noch nicht abgeschlossene Periode dieses Feldzuges trägt einen wesentlich verschiedenen Charakter: Feldschlachten werden nicht geschlagen, denn Frankreich hat fürerst keine Armeen ins Feld zu stellen, den deutschen Heeren aber erwächst mit der Einschließung und Belagerung zahlreicher fester Plätze eine neue, schwierige Aufgabe, welche Ausdauer, Beharrlichkeit, stete Wachsamkeit der Truppen in vollstem Maße in Anspruch nimmt. Die Rüstungen nehmen inzwischen von beiden Seiten ihren Fortgang, die Waffenstillstands- Unterhandlungen zerschlagen sich, die Franzosen bieten Alles auf, um den Parteigängerkrieg zu organisiren, den Haß der Bevölkerung zu ent— flammen, einen Racenkrieg heraufzubeschwören. In diesem Zeitabschnitt haben die deutschen Armeen vor Straßburg, Metz, Paris und vor den zahl- reichen festen Plätzen, die eingeschlossen und ge⸗ nommen werden mußten, Gelegenheit gehabt, sich auch in dem beschwerlichen Belagerungsdienst zu bewähren, sich Monate lang stark im Erdulden und Ausharren zu erweisen und neuen Kriegs- ruhm zu erwerben. Straßburg und Metz und viele andere bedeutende Festungen sind inzwischen gefallen und die Wahrscheinlichkeit eines Entsatzes von Paris wird mit jedem Tage geringer, weil die neuorganisirten, aus den heterogensten Elementen zusammengestellten französischen Armeen sich weder im offenen Felde, noch hinter den Wällen und Verschanzungen gegen die deutschen Heere werden behaupten können, welche nach dem Falle von Metz sich dem Schauplatze nähern, wo die letzten Kämpfe ausgefochten werden dürften.“ Versailles. Vor Paris werden, von dort eingelaufenen Feldpostnachrichten zu Folge, noch immer Geschütze in Position gebracht; man glaubt aber, daß nunmehr der Zeitpunkt nahe sei, wo man die innerhalb der Mauern der Hauptstadt sich vollziehende Krisis durch ein Bombardement beschleunigen werde. Entsprechende Vorkehrungen sind bereits getroffen und soll die Munition für die aufgestellten Stücke in erforderlichem Maße bereits zur Hand sein. Auch Proviant, der sofort nach der Capitulation in die Stadt gebracht werden soll, wird bereits an den geeigneten Plätzen angesammelt. So hält unterwegs z. B. ein, einige vierzig Waggons zählender Zug, der nach Nan- teuil bestimmt ist und zur Verproviantirung von Paris verwandt werden soll. Er enthält Erbs⸗ wurst, Pöckelfleisch, Butter, Eier ꝛc. — Die„Köln. Ztg.“ schreibt: Die Nach- richten vom Kriegsschauplatze sind seit dem Ge— fechte bei Dreux vollständig in Nebel gehüllt. Die französischen Blätter dürfen bei Androhung standrechtlicher Behandlung über Militärisches nichts verrathen und nichts dergleichen besprechen, und die belgischen sind, fast möchte man bei einigen sagen, mit sichtbarer Absichtlichkeit voll der verworrensten und widersprechendsten Angaben. Ueber Bestand, Stellung und Bewegung der Loire armee läßt sich auch heute nichts einigermaßen Zu⸗ verlässiges melden; die Franzosen, die bei Dreux, großen Operationen nach einem mit sicherer Hand Evreux und Chateauneuf Widerstand leisteten, scheinen nicht zu derselben gehört zu haben.— Nach Berliner ossiziösen Correspondenzen stand die Loire⸗Armee, 40,000 Mann stark, am 23. noch bei Orleans und die Streitkräfte, mit denen es der Großherzog von Mecklenburg bei Dreux zu thun hatte, waren Truppen, welche die Verbin⸗ dung zwischen Aurelles de Paladine und Bourbaki hätten herstellen sollen. Vor Pfalzburg. Nach der„Köln. Ztg.“ rückte am 24. d. Abends um 10 Uhr die 2. leichte Reservebatterie rheinischen Feldartillerie— Regiments Nr. 8 in die Gefechtspositionen vor der Festung Pfalzburg. Die Batterie stand in drei Detachements und die Geschütze selbst in wohl eingerichteten Geschützeinschnitten. Um halb 11 Uhr erfolgte die Beschießung der Stadt von drei Seiten und spielten bald 67 Geschütze der Festung in lebhaftem Feuer, so daß das ganze Cerrirungscorpe in Granat- und Bombenfeuer stand. Die Wirkung der Batterie zeigte sich heute Morgen in den anschließenden Geb zuden der Wälle, da manches Dach und mancher Giebel seine Form verloren. Bis 2 Uhr Nachts dauerte das Bombardement. Verlust diesseits: 1 Offizier und 1 Gemeiner des 71. Landwehrregiments ver⸗ wundet. In Diedenhofen(Thionville) ist bereits ein deutsches Postamt errichtet. Die Civilver- waltung wird wohl cbenso schnell als in Straß⸗ burg und Metz eingesetzt und nach deutschem Muster organisirt werden. Straßburg. Mehrere dahier vorgenommene Verhaftungen erregen großes Aufsehen. Sie sollen in Verbindung mit der Entdeckung eines französischen Posthureau's stehen, welches regel- mäßige direkte Mittheilungen aus dem Innern Frankreich's an die Anhänger der provisorischen Regierung im Elsaß beförderte.— In Polygon fand ein Probeschießen mit französischen Kanonen statt. Wie es heißt, haben die Leistungen dieser Geschütze den Anforderungen unserer Artillerie nicht entsprochen. Straßburg. Die Belagerungsschäden für Straßburg und Umgebung belaufen sich nach den Anmeldungen auf 50,774,126 Franken und werden innerhalb 14 Tagen definitiv abgeschätzt sein; hiezu kommen für das Departement Niederrhein etwa 50 Millionen Requisitionen und Leistungen für Kriegszwecke, worüber die Kostenliquidationen noch im Gange sind. Weitere Requisitionen sind kürzlich in Schlettstadt, Hagenau und Zabern ausgeschrieben worden, weil bereits für die Ver pflegung der deutschen Truppen bei der Rückkehr aus Frankreich Proviantmagazine angelegt wer⸗ den müssen. In Chatillon fand, wie schon gemeldet, am 19. d. ein Ueberfall der dort befindlichen preußischen Landwehr durch Riccioti Garibaldi statt und erfährt man nun darüber folgende Einzel heiten: Am 19. November, Morgens kurz nach 6 Uhr, vernahm man mehrere Schüsse und gleich darauf ein allgemeines Feuern aus den Häusern der Hauptstraße auf die nach dem Alarmplatze eilenden Soldaten. Das Feuer war ein starkes, und es wurde aus fast allen Häusern, aus den Kellern wie aus den obern Etagen auf die Sol⸗ daten geschossen. Die Besatzung, circa 800 Mann stark, war in Folge dessen genöthigt, sich jenseits der Seine zurückzuziehen, und vertheidigte von hier aus die Brücke, die sie von der Stadt trennte. Das Feuer hatte jedoch keinen Einhalt und die Truppen suchten wiederum in die Stadt zu gelangen. Hierbei wurde 1 Major des Husaren- Regiments erschossen, 2 Ossiziere verwundet und 10 Mann der Landwehr getödtet. Vermißt wurden 8 Offiziere, 50 Husaren, 70 Pferde, sowie cirea 50 Mann der Landwehrtruppen. Ein großer Theil der Bagage, die Compagniekarren, das Offiziergepäck fiel den Franctireurs in die Hände; erst um 1 Uhr wurde dem Gefecht Einhalt gethan. Nachmittags fand unter großer Vorsicht der Einmarsch der Besatzung wieder statt. Bei den sofort vor⸗ genommenen Haussuchungen fand man viele Sol— daten erstochen und gräßlich verstümmelt in ihren Betten vor, einem Sergeanten war der Leib besssch fach. Hourne Menge Mittag fach 2 hielt I Herd 2 12 2 Menge Nlatz, bier S bon bberen Anzah durch postbu loren Die ellkam wieder D Einzt deus bösssc Have auf „Me dem in den „Kohle beit richte zu. Fran; atio! dem ö digend hach Uhar a Iden fassen. lheweg fsorder dau h uin der umalig . staionen 50. 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Der Regiments Commandeur ließ sofort die Nannschaften unter Gewehr treten, sah sich jedoch senöthigt, da er eine bedeutend überlegene Macht in Anmarsch erblickte, den Rückzug anzutreten. Die Truppen zogen sich fechtend zurück, erreichten, hne Verluste zu erleiden, den Ausgang der Stadt und marschirten nach Chateau-Vilain. Mainz. Ueber einen Unfall, welcher der lessischen Feldpost auf ihrem Marsch von Paris lach Orleans zugestoßen ist, wird dem„Mainz. Journal“ ausführlich berichtet. Die Feldpostillone Nenges und Laufer wurden am 13. November Nittags unweit Nogent sur Seine auf dem Ritt ach Bray von Franctireurs angegriffen. Laufer hielt einen Schuß durch die Mütze, worauf sein ferd mit ihm davonging. Das Pferd von Nenges bäumte sich dagegen und blieb auf dem Ylatz, wodurch es den Angreifern möglich wurde, her Schüsse auf Roß und Reiter abzugeben. Da⸗— on ging eine Kugel dem Pferde durch den heren Theil des Halses und dem Postillon eine Inzahl Schrote in die Schläfe, den Hals und urch den Backen. Der Briefsack des Eisenbahn— stbureaus Frankfurt⸗Nanteuil wurde hierbei ver- hren und konnte bis jetzt nicht beigebracht werden. Die Verwundungen des Postillons, der glücklich etkam, sind nicht bedeutend, derselbe ist heute a mehreren andern die Hälse vieder völlig hergestellt. Die„Deutsche Allg. Ztg.“ erhält aus London Cinzelheiten über den Kampf zwischen dem nord— teutschen Kanonenboote„Meteor“ und dem fran- zesischen Kreuzer„Le Bouvet“ auf der Höhe von Havana. Der französische Kreuzer, mit 5 Kanonen af Deck, hat seine Station in der Havana. Der „Meteor“, Kanonenboot mit 3 Kanonen, aus dem mexicanischen Golf kommend, lief am 1. Nov. i den Hafen von Cuba ein, wahrscheinlich um kohlen zu fassen, und sandte, von der Anwesen⸗ hit des französischen Kriegsschiffes wohl, unter- rchtet, dem Capitän desselben eine Herausforderung 3. Anstatt diese sofort anzunehmen, ging der sranzose vom Ankerplatze, der für die dort sutionirten Kriegsschiffe bestimmt ist, links hinter em großen, den Eingang des Hafens verthei— denden Etagenfort weiter nach dem Hafen hinein, rich dem französischen Kohlendepot, das unmittel- bur am Fuße eines andern Hafenforts liegt, sich den Anschein gebend, als wolle er Feuermaterial sssen. Als der Dampfer am 4. Nov. noch un- beweglich lag, wurde ihm eine zweite Heraus- irderung zugesandt, und das deutsche Schiff ging arf höchst ostensible Weise aus dem Hafen. Die der Stadt allgemein bekannt gewordene zwei— nalige Herausforderung gab den Havanesen(nicht den dort garnisonirenden Spaniern) eine gute Gelegenheit, ihre Sympathien, welche ganz dieselben sind, wie die der Mexicaner, zu zeigen, was so arg wurde, daß sich keiner der Offiziere des fran⸗ zösischen Schiffes in einem der am Hafen be— legenen großen Cafés zeigen durfte, wenn er nicht um sich herum Stichelreden aller Art hören wollte. Die Flaggenehre mußte also gewahrt werden, und am 9. Nov. Morgens dampfte der„Bouvet“ aus dem Hafen, um den Kampf aufzunehmen. Kaum aus neutralem Wasser heraus, wurde er auch schon vom„Meteor“ angegriffen. Der Kampf, der sich nun entspann, dauerte fast eine Stunde. In dieser Zeit wurde dem„Bouvet“ die Takelage zerschossen und ihm fünf schwere Verletzungen im Schiffskörper beigebracht, so daß er anfing, sich umzulegen, und schnell dem schützenden Hafen wieder zueilen mußte. Der„Meteor“, der fast bis zum Ende des Kampfes unverletzt geblieben, erhielt jetzt von dem Feinde zwei Schüsse in den Rumpf, von denen einer die Schraube verletzte, was ihn unfähig machte, den„Bouvet“, dessen Maschine unverletzt geblieben war, schnell zu ver— folgen und in den Grund zu bohren. Der „Bouvet“ entkam glücklich in den Hafen, was ihm bei seinen Verletzungen unmöglich gewesen wäre, wenn ihn das deutsche Schiff nicht in seinem hitzigen Verlangen nach Kampf schon auf der Höhe des Hafens angegriffen, sondern weiter in die See hinausgelockt hätte. Auch der„Meteor“ ist wieder nach der Havana gegangen, um seine Schäden auszubessern und dann das Duell auf's neue zu beginnen; diesmal hoffentlich mit noch besserm Erfolge. Der Verlust an Verwundeten und Todten ist nur gering, da der Kampf ein reiner Artilleriekampf war, und es in der Absicht des deutschen Schiffes gelegen zu haben scheint, seinen Gegner durch Schüsse dicht über dem Wasserspiegel zum Sinken zu bringen. Hessen. Darmstadt. Das Großherzoglich Regierungsblatt Nr. 36 enthält: I. Publikation des zwischen Hessen und dem Nord— deutschen Bunde wegen wechselseitiger Gewährung der Rechtshülse abgeschlossenen Vertrags vom 18. März l. J. II. Militärdienstnachrichten.(Bereits mitgetheilt.) III. Concurrenzeröffnung. Erledigt sind: 1) die evangelische Pfarrstelle zu Hausen, im Dekanate Groß— Linden, mit einem Gehalte von 1122 fl.; 2) die zweite katholische Schulstelle zu Horchheim, im Kreise Worms, mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl. nebst einer Ver⸗ gütung von 30 fl. für Heizung des Schullocals; 3) die dritte evangelische Schulstelle zu Lampertheim, im Kreise Heppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 395 fl. 33 kr. nebst 10 Mäs Torf zur Heizung des Schullocals; 4) die erste evangelische Knabenschulstelle zu Grünberg, im Kreise Grünberg, mit einem jährlichen Gehalte von 500 fl. nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals. Dem Stadtvorstand zu Grünberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. IV. Gestorben: 1) am 10. November der penstonirte Director der Entbindungs-Anstalt Dr. Metternich zu Mainz; 2) am 21. November der Schullehrer Hindelang zu Obertshausen; 3) am 12. November der evangelische Pfarrer und Dekan Marchand zu Lindenfels. Preußen. Berlin. Die„Nationalztg.“ in ihrer Abendnummer erfährt über die neue Anleihe, daß zunächst 50 Millionen in 5procentigen, nach 5 Jahren rückzahlbaren, auf Thaler und Pfund lautenden Stücken zur Emission kommen sollen. Auf 34 Millionen hat ein Consortium eine feste Offerte gemacht, 17 Millionen bleiben für dasselbe reservirt.— Falls die vorbehaltene Genehmigung erfolgt, wird die Subseription zum Course von 95 stattfinden. — Die„Wes.-Ztg.“ schreibt: Die französische Flotte scheint ihre Campagne in der Nordsee noch nicht einstellen zu wollen. Nach zuverlässigen Mittheilungen soll sie ehestens wiederkehren und zwar scheint die Absicht, irgend einen Schlag gegen unsere Küsten zu führen, noch immer zu bestehen. Oesterreich. Wien. Das telegraphische Correspondenzbureau meldet: Der preußische Con- ferenzantrag ist gleich den übrigen Regierungen auch dem Wiener Cabinet notificirt worden. Hier waltet für diesen Vorschlag eine principielle Ge⸗ neigtheit vor; die Annahme des Vorschlags jedoch Seitens der austro-ungarischen Regierung ist von der Lösung einzelner Vorfragen noch abhängig. Graf Beust kehrt heute von Pest zurück. Rußland. Petersburg. Die russische Telegraphenagentur meldet aus Constantinopel 27. Nov.:„Der Sultan und der Großvezier geben, laut authentischen Nachrichten, die gemäßig⸗ testen Gesinnungen kund und betrachten das In- teresse der Türkei als ungefährdet. Sie suchen eine Lösung der Schwierigkeiten, welche die Pon— tusfrage bietet, auf versöhnlichem Wege herbei⸗— zuführen. Worms. Auf der Eisenbahnstrecke zwischen Pfedders⸗ heim und Monsheim entgleiste ein Güterzug in Folge des Zerspringens eines Waggonrades. Neun Wagen wurden theils demolirt, theils den Bahndamm hinabgeschleudert. Von dem begleitenden Zugspersonal erhielt nur ein Bremser leichte Verletzungen. Pfiffligheim(bei Worms). Der hiesige Gemeinde⸗ rath hat beschlossen, daß das Holz von dem weithin be⸗ kannten Lutherbaum von ca. 20 Meter Höhe, 9 Meter im Umfang und 3 Meter im Durchmesser, Montag den 12. Dec. d. J., in mehrere hundert kleinere und größere Loose eingetheilt, versteigert werden soll. Es ist dadurch Jedermann Gelegenheit geboten, einen Theil dieses alt⸗ ehrwürdigen Baumes zu erhalten. Bromberg. Die„Pos. Ztg.“ schreibt: Große Sen⸗ sation erregte am 24. November die Vernehmung und Verhaftung des sich in Bromberg aufhaltenden Fräuleins Bertha Weiß. Die verschiedenen romanartigen Nollzen über diesen weiblichen, mit dem Eisernen Kreuz decorirken Kriegshelden stellen sich als ein purer Schwindel heraus. In Begleitung einiger Soldaten ist die mysterißse Dame vorläufig nach Königsberg abgeliefert worden. Neu est es. Versailles, 29. Nov. Das Gros der Loire-Armee versuchte gestern mit einem Gewalt- stoße in der Richtung nach Fontainebleau durch- zubrechen, stieß dabei in der Gegend von Beaune la Rolande auf das 10. deutsche Armeecorps und wurde von diesem, verstärkt durch die 5. Division und die 1. Cavaleriedivision, mit großen Ver— lusten an Todten, Verwundeten und namentlich an Gefangenen zurückgeworfen. Brod ⸗ Lieferung. 293 Mittwoch den 14. Dezember er., Vormittags Uhr, wird die Lieferung des Brodbedarfs pro „Quartal 1871 für die hiesige Garnison auf dem Sdumissionswege in Accord gegeben. Die Bedingungen liegen auf dem Büreau des Groß⸗ hzoglichen Zahlmetsters Böcking zur Einsicht offen. Friedberg den 29. November 1870. Gül? Hauptmann und Compagnleführer. ** — Mobilien⸗Versteigerung. 202 Dienstag den 6. Dezember I. J., Vormittags uhr, sollen auf freiwilliges Anstehen der Heinrtch, Schäfer IV. Erben dahier 1 Pflug, 1 Egge, 1 Pfuhlfaß, 2 Zuggeschirxe, 1 Fruchisegemühle, 1 Kleiderschrank, 1 Tisch, 2 Bänke, 6 Stühle, eine Partie Brennholz, 25 Malter Kar⸗ toffeln, 50 Ceniner Dickwurz, 25 Körbe Spreu, eine Partie Mist und noch sonstige Paus- und Occonomtegerätbschaften öhentlich meistbietend versteigert werden. Relchelohelm den 29. November 1870. Großherzogliches Ortsgericht Relchels beim Schmid. Bekanntmachung. 2798 Am Mittwoch den 14. Dezember l. J., Morgens 9 Uhr, werden zwei ausrangirte 6fitzige Postwagen in öffentlicher Auction zum Verkaufe gestellt. Es konnen piese Wagen täglich hier in Augenschein genommen werden. Die Verkaufsbedingungen werden bei fleigerung bekannt gemacht. Friedberg den 28. November 1870. Postamt. Brentano. Bekanntmachung. 2799 Für die hiesige Saline sollen auf dem Sub⸗ misflonswege 1 Centner Inneberger Stahl Nr. 10, 1 Dutzend Schmiedepfeilen 33 Cent. lang, 1 1 desgl. 36„e 4 1„ Zklantlige Feilen 0„„ 4„ engl. Sägefellen 13„ angekauft werden und find Lieferungsanerbletungen bis zum 7. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, auf unserem Amtsloeal einzureichen. Bad⸗Naubeim den 29. November 1870. Wechtl e Nauheim e i ß. der Ver⸗ Auswerfen von Gräben. 2805 Künftigen Samstag den 3. Dezember, dee Vor⸗ mittags 10 Uhr, wird das Auswerfen alter Graben von circa 1500 Klafter Länge, auf biesigem Rathbause wenlgsi⸗ nehmend verfleigert. Nieder- Wöllstadt den 29. November 1870. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Wöllstadt 0 1 4 St M sal agensalz, 1252 bekannt als Bullrichs Universal Reinigungssalz gegen Magensäure, Sodbrennen zc. ꝛc. in /, ½, ¼ Pfunden empfiehlt J. A. Windecker in Friedberg. Corseten& Crinolines 2558 äußerst billig bei K. Friedrich neben der Post. Medizinischer Malzzucker, 2622 bestes Mittel gegen Heiserkeit und Hufen. ilh. Sturmfels, Hof⸗Apotheker. Für Wirthe& Wiederverkäufer empfehle Meue holl. Vollhäringe per ½6 Tonne fl. 2½., per ½ Tonne fl. 4½., per ½ Tonne fl. 8½. 2801 Holländer Sardellen per Pfund 24 kr. Prima Limburgerkäse per Centner fl. 24. bis fl. 25. Saftige Emmenthaler Schweizerkäaͤse per Centner fl. 45. Russische Sardinen per Fäͤssel fl. 2. Ochsengaumensalat per Pfund 15 kr. Caviar per Pfund fl. 1. 30 kr. Jede Woche dreimal frische Schellsische billigst. am Römerberg 36 in Frankfurt a. M. Joh. Wilh. Fuchs Nie Dr. Steffan ce Augenheilanstalt in Frankfurt a. A. (Krögerstraße 8 und Sachsenhausen, Dreikönigstraße) auf's Bequemste eingerichtet, nimmt jeder Zeit Augenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßitztem Preise und unentgeltlich. 0 KN Eisenbahnen. 7 7 LN lb 2 e R Bekanntmachung. Betreffend: Betriebs Eröffnung und Benutzung der Eisenbahn⸗Telegraphenstatlonen Sestens des Publikums. 2792 Mit dem 30. November wird die Strecke Büdingen⸗ Gelnbausen der Oberhessischen Eisendahnen dem Betrieb übergeben und treten von diesem Tage an die auf dem Fahrplan vom 30. October angegebenen Fahrzeiten für diese Strecke in Kraft. Gleichzeitig wird hiermit die Bekanntmachung verbunden, daß vom 1. Dezember die Station Gelnbausen ermächtigt ist, Privatdepeschen von und nach sämmtlichen Stationen der Oberbessischen Eisenbahnen, sowle nach allen nationalen und inter— nationalen Vereinsstatlonen nach Maßgabe des Regle; mente vom 1. Jult 1868 zu befördern. Oteßen, im November 1870. Der Verwaltungs ratb. Holz ⸗Versteigerung in dem Münsterer Gemeindewald, Oberförsterei Hoch⸗Weisel. 2800 Montag den 5. und Dienstag den 6. Dezember 1870 werden in dem Münsterer Gemeindewald, Olstriet Schweinzel, nachstebende Holzsortimente öffent— lich versteigert: 1 Stecken Nadelholz⸗Scheitbolz, 20 5 0 Prügelholz, 1 1 Buchen 1 1„ Eichen⸗. 4½„„ Stockholz, 2„ Buchen⸗„ 36½„ Nadelholz:„ 100 Wellen Buchen⸗Relsholz, 450„ Eichen-. 3300„ Nadelholz„ 12 Stämme Eichenbolz von 6— 13“ Durchmesser, 15-20“ Länge= 120 Cubilfuß balterd, 241 Stämme Nadelbolz von 5½—14“ Durchm., 15—55“ Länge 4035 Cubtksuß baltend, 1 Stamm Birkenholz von 8“ Durchmesser und 15“ Länge, 9 Stangen Eichenholz, 4 15 Hainbuchenholz, 707 7 Nadelbolz, zu Sparren, Baum— pfählen ꝛc. geeignet. Bemerkt wird, daß an dem ersten Versteigerungstag das Stamm- und Stangenholz und an dem zweiten Versteigerungstag das Brennbolz zum Ausgedote kommt. Der Anfang ist jedesmal präctis ½140 Uhr Morgens am s. g. Dilbertsbrunnen Münster den 29. November 1870. Großherzogliche Bürgermeisteret Münster Reineck CECE 2796 Jede Note ist schön!— Das muß man von einer gelungenen Compofitton sagen konnen, und das wird Jeder finden, welcher sich die, zugleich so clavtergemäßen berrlichen Walzer „Burschentänze“ von Johannes Schondorf— „Irüblingsreigen“ von Jul. Lammers—„Jugend- Träume“(Preis Compofitlon) von O. Hübner⸗ Trams anschafft.— Preis pro Opus(4 Bogen Rark) nut 12½ Sgr. Zu beziehen von Robert Apitz sch in Leipzig und durch alle Buch- und Musikalien handlungen. Alle Sorten ormulaxien und Stempelpapiere bel ouis Weis den Apotheken gegenüber. 2720 Foulards, 420 seldene Umknüpftücher und Halsbinden bei K. Friedrich neben der Post in Frledbreg. Kalender pro 1871. Illustrirter Familienkalender 14 kr. Hessischer Hausfreund% Gustav⸗ Adolf ⸗Kalender 984 Land ⸗Kalender 2 do. do. durchschossen 6„ bei Bindernagel& Schimpff. Kleinkinderschule zu Friedberg. 2795 Wegen der großen Anzabl der Kinder(10, welche gegenwärtig die Kleinkinderschule besuchen, sss von Großberzoglicher Bürgermeisterei beschlossen worden, daß das Schulgeld nicht wie seither täglich, sondern wöchentlich nur einmal und zwar jeden Montag für die ganze Woche vorausbezahlt werden soll. Friedberg den 28. November 1870. Die Lehrerin: Frau Ramspeck. Drahtwaaren, 2797 zu Welhnachtsgeschenken geeignet, billigst bei Konrad Heß, gegenüber dem Rathbbause, 6— 700 fl können auf erste Hppothek * liegender Güter sosort aus- geliehen werden. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bl. 2806 Einen Lehrling 2794 sucht Jean Rausch, Schubmachermelsser, Brodpreise vom 1. bis 18. Dezember. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: ½ Waizen, ½ Korn./ Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 48 19 kr.] Zweite Sorte 48 17 tr. ** 2„ 97* 17* 2** 4„ e ele„e, ½ Loth Milchwaaren kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Für Bad⸗Nauheim: Kasseler Brod 4 8 20 kr. 5„ einge 8 411 Ersie Sorte 4 19 fr. Zweite Sorte 4 8 16½ tt. *„ 2„ 9 77„* 2* 87„ ** 1* 4*„* 1** Für Butz bach: Erste Sorte 41 18 kr.] Zweite Sorte 48 16 ku. ** 2* 9 1 9* 2 4 8* ** 1* 4½ 7** 1* 1* Fleisch⸗ ze. Preise vom 1. bis 18. Dez. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 8 20 kr. Schweinefleisch pr. F 18 ki. Kuhfleisch, gem. 17„[Kammstück. 8 Rindfleisch, gem. 17„[Leber- u. Blutwurst 20„ Hammellleisch 12„ Bratwurst 1 Keil und Carre—„[Schwartenmagen 28„ Kalbfleisch 12„(Geräucherter Speck 32„ Keil und Carre—„ ODörrfleisch 3 Nierenfett 20„ Schinken„e Hammelsfett 16„ Schmalz, ausgel. 8„ Schmalz, unausgl. 28„ Ausnahmspreise: Bei J. Hanstein Kuhfleisch 16 kr., Rindfleisch 16 kr.— Bratwurst 24 kr. bei W. Heß. — Schwartenmagen 24 kr. bei N. Engel, W. Heß, J. Ruppel.— Schmalz, ausgel. 32 kr. bei H. Blum, A. Vogt Erben, W. Reuß. Für Bad Nauheim: Ochsenfleisch pr. 3 20 kr. Schweinefleisch pr. 8 19 kr. Kuhfleisch, gem. 17„[Leber- u. Blutwurst 24„„ „ungem.—„ BBratwurst 8 0 Hammelfleisch 12„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„(Cervelatwurst—„ Kalbfleisch 16„ Fleischwurst 9 Keil und Carre—„Geräucherter Speck 32„ Nierenfett 24„ Dörrfleisch ul Hammelsfett 16„Schinken 2 Schaaflleisch— Solperfleisch— Schmalz, ausgelassen 3² kr., unausgelassen 30 kr. Ansnahmspreise: Bei H. Löb Nierensett 20 kr. Beil S. Löb Kuhfletisch 15 ke., Nierensett 18 kr.— Bei W. Krauch Schinken 30 kr., Schmalz, unausgel. 28 kr. Für Butzbach: Korn 10 fl.— tr.; Gerste fl.— kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. Rüböl(100 Zollpfd.) ohne Faß 30; Branntwein(500% Tr. per 160 Lit.) ohne Faß 31. Korn 10 fl. 36 kr.; Gerste 7 fl. 15 kr.; Hafer 5 fl. 28 ke. Molter 9 fl. 45 kr.; Erbsen 11 fl. 12 kr.; Linsen 16 fl. 30 kr.; Saamen 18 fl.; Kartoffeln 2 fl. 45 kr. Kartoffeln 4 fl. 30 kr. Roggenstroh per 100 Gebund Israrlitischer Gottesdienst in Friedberg. in Friedberg, Kirchgasse. Ludwigswasser 2745 stets in frischer Füllung bei Heinrich Simmerock, wohnhaft bei Wittwe Starck dem Holel Trapp gegenüber. Die materialistischen Ideen N in der modernen Volkserziehung und ihre Gegensätze zum Reiche Gottes. Zur Ortentirung über die Förderungen der modernen Erziehungswissenschaft. Von R. Möbius, Pfarrer in Bönffadt. Preis: 1 fl. 12 kr. Voträtbig bei Bindernagel& Schimpff W Friedberg. Todes⸗ Anzeige. Den Folgen seiner in der Schlacht bei Metz am 18. August erhaltenen schweren Verwundung erlag nach hiesigem Schmerzenslager, trotz unserer sorgsamsten Pflege, am 25. November dahier Dr. phil. Franz Lemp, Reserve-Lieutenant im 1. Gardejäger⸗ Bataillon, von Laubach. Ihn begleitete im Abschied die treueste Herzlichkeit gegen seine Braut, unsere Tochter Pauline, seine Eltern und seinen Herrn und Heiland, und ibm folgt die Liede der Seinigen für immer nach. Entfernten Freunden und Be— kannten widmet mit der Bitte um stille Theil⸗ nabme, im Namen der Eltern, die in ihm ihren letzten Sohn verlieren, diese schmerzliche Anzeige. Obbornhofen, am 26. November 1870. C. Nöth, Gräflicher Gutsverwalter. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 30. November. Waizen 14 fl. 45 kr.z Frankfurt, 28. November.(200 Zollpfund.) Waszen 14½—15¼/ö] Korn 11¼; Gerste—3 Hafer 9½—11½; Grünberg, 26. November. Waizen 14 fl. 48 kr. Mainz, 25. November. Waizen 13 fl. 43 kr.; Korn 11 fl. 5 kr.; Gerste 9 fl. 5 kr.; Hafer— fl.— kr.z Beginn: Freitag Abends 4½ Uhr. Samstag Morgens 8½ Ubr. Verantw. Redact.: Hermann Schimpff. Ochsenfleisch pr. 8 20 kr. Schweinefleisch pr. 8 19 kr. Kuhfleisch, gem, 16„ Leber- u. Blutwurst 20„ Rindfleisch, gem, 16„[Bratwurst 1 Hammellleisch 15„ Schwartenmagen 24 Keil und Carre 17„(Geräucherter Speck 36„ Kalbfleisch 14„ PVörrfleisch* Schaaffleisch—„ Schinken W Nierensett 24„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 18„[Schmalz, unausgel. 28„ Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) — An; Karl pahr um schein 10. Man heil Schl 1000 Gesa dAu Man deut son! Ein hat fon Loi erlit auf Ges une nach und Verf Off f gesch den In dorg Arm liche Mor Fort stütz V8 lei Art Ste gesc Har etwa 5 Fig