0 8 — stitdhen r en* mm Gerth 33 — 3925 — — 1 —— 2— .— den 30. October. 3 122. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Jutelligenzblatt. erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate November und Dezember kann auf den Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt „Oberhessischen Anzeiger“ bei der werden. — Betreffend: Die Beitreibung der Gemeindeintraden, hier die Einsendung der Kostenverzeichnisse vom 3. Quartal 1869. Maibach, Melbach, Münster, Nauheim, Nieder-Mörlen, Ober-Florstadt, Ober-Rosbach, Friedberg am 28. October 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bauernheim, Beienheim, Bönstadt, Butzbach, Dorheim, Dorn-Assenheim, Gambach, Ilbenstadt, Staden, Steinfurth, Weckesheim, Wisselsheim, Wohnbach. Rechnungsjahr 1867 bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß. An die sofortige Einsendung der rubricirten Verzeichnisse werden Sie breront erinuert. Oeffentliche Die nachstehend abgedruckte summarische Uebersicht über Einnahme und Aus gabe des Mathildenstifts des Kreises Friedberg für das Nachricht. Tr a g p. Ossen heim, Reichelsheim, Rödgen, Schwalheim, Friedberg den 25. Oktober 1869. Der Präsident des Mathildenstifts des Kreises Friedberg e Summarische Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben bei dem Mathildenstift für den Kreis Friedberg für das Jahr 1867. Ord.⸗Nr. Aus vord. Rechnungsjahr bis Ende 1866 Rechnungsjahr 1867 8 Einnahme. Friedberg Butzbach Zusammen Friedberg Butzbach Zufammen G. e E i fl. r. I.] Einnahme⸗Ueberschuß aus voriger Rechnung 15291 48 8145 18 23437 67 II. J Geschenke III.] Einlagen 1) unverzinsliche 1 2) verzinsliche zu 3½, 3½ und 4% 57416 59895 45 117311] 45 IV I Sinsen von Darlehen 2489 14 2234 30 4723 44 15306 7 14157 17 29463 24 VI Zurückbezablte Darlehen 1) Darlehen auf gerichtliche Hypotheken 38987 22453 61440 2) Darlehen gegen Bürgschaftsleistung von Gemein⸗. den und Privaten bis zu 100 fl. 21432[ 51 11401 3283351 3) über 100 fl. 11900 11900 4) Staatsobligationen VI.]JMiethe von Häusern und Pacht von Gütern 60 60 VII.] Erlöß von Häusern 20 48 20 48 42 40 42 40 VIII.] Sonstige Einnahmen 1300 6969 35 8269 35 VIIIa.] Rückersatz auf Kausschillinge 2 32 29 6047 29 6466 8 12513 37 VIIIb. J Zinsen von Kaufschillingen 36 48 3648 1064 7 1064 57 Summe der Einnahme 17834 19½ 10476 36 28310 55½½ 140532 7 134307 42 274839 40 Zusammensellung. Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1866 17834 19½ 10476 36 28310 55½ Rechnungsjahr 1867 140532 7 134307] 42 274839 49 Summe der Einnahme 158366 26½ 144784 18 303150 44% Ausgabe. IX.] Darlehen 1) auf gerichtliche Hypotheken 6 8780 48665 57445 2) gegen Bürgschastsleistung a. bis zu 100 fl. 63408 12973 76381 b. über 100 fl. 20531 20531 3) Staatsobligationen à 4%, X.] Zurückbezahlte Einlagen 1) unverzinsliche 2) verzinsliche zu 3½, 3½ und 4% 53144 35810 30 88954 30 XI.] Zinsen von Einlagen zu 3½, 3½ und 4 0% 636 26 403 22 1039 J 48 10070 50 J 11953] 2 22923] 52 XII.] Verwaltungskosten 1) Gehalte 720 866 8 1586 8 2) sonstige Kosten 307 22 241 7 548] 29 XIII, J Steuern und Abgaben von Häusern und Gütern XIV. unterhaltungskosten berselben XV Darlehens forderungen nebst Zinsen und Kosten, welche in Folge Adjudication erloschen sind 65 4 65 4 XVI.] Sonstige Ausgaben 157 31 187 30 345 1 XVII. Uunterstützungen 1752 28 112 47 2465] 15 XVIIa. J Cedbirte Kausschillinge 787 23 4903 50 5091 13 XVIIb.] Zinsenvorlage auf Werthpapiere 720 50 72. 50 Summe der Nusgabde 930 20 3 ◻ dad oz 7 ir sJeddrl i Prsgd d 77 Zusammenstellung. Aus vorderen Rechnungsjahren bis Ende 1866 636 26 403 22 1039 48 Rechnungsjahr 1867 140027 34 136981 48 277009 J 22 1 Summe der Ausgabe 140664— 137385 10 278049 10 Vergleichung. Die Einnahme beträgt 158366 26½ 144784] 18 303150 44% Die Ausgabe beträgt 140364— 137385 10 278049 10 Einnahme⸗Ueberschuß 17702 677 7399 8 25101] 34½* und dieser besteht: 0 1) in baarem Vorrath 15292 40½ 4675 45 19968 25½ 2) in Rückständen 2409 46 272323 5133 9 Summe wie oben 17702 20 ½ 7399 8 25101 34½ — . 0 1 Nachweisung des Aetiv- und Passiv⸗Vermögens. 228 Betreffend: Die Untersuchung der Feuerungs⸗Anflalten in Gebäuden. as Großherzliche Kreisamt Friedberg. Polizeiverwaltung zu Nauheim und den Großherzoglichen Polizeicommissär zu Wickstadt. D an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, die Erhaltener Anzeige zufolge wird unserer November 1865, Intelligenzblatt Nr. 93, also lautend: „Schon durch Verfügung Gr. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 24. März 1843 zu Nr. D. 5001(vergl. kreisamtliches Ausschreiben vom 27. April 1843) ist bestimmt 1) Nicht allein bei neuen Gebäuden, sondern auch bei allen wesentlichen Veränderungen an Kaminen und Feuerungs-Anstalten in alteren Gebäuden, durfen die Feuerungs⸗Anlagen nicht eher benutzt werden, als bis solche untersucht und die zur Beseitigung der etwa gefundenen feuergefährlichen Bau⸗Gebrechen erforderlichen Verän⸗ derungen vorgenommen worden sind. 2 Die unter 1) bemerkten Untersuchungen feger und Einen der Feuer⸗Visitatoren Cin der meister des Bezirks) gemeinschaftlich vorzunehmen. bauliche Einrichtung, welche die Visitation nöthig macht, von dem Feuer⸗Visitator selbst vorgenommen worden, so anderer Sachverständige(in der Regel ein Maurermeister) einzutreten. Verfügung vom 16. worden: Feuerungsanlagen, ehe sind durch den Kamin Regel den Maurer- War jedoch die hat für Denselben ein gen Seiten dem Gegensta a eri Friedberg Butzbach Zu sam men Gesammebetrag g N e fl. kx. B fl.— g 1) Ende 1866 betrugen die Kapitalien 293936 21 260489 554425 21 45 während 1867 wurden 2. neu ausgeliehen 72188 82169 154357 ö b. zurückbezahlt 60419 51 45754 106173 51 ö folglich mehr ausgeliehen 1176 5 36415 48183 9 daher Ende 1867 Kapitalstand. 602608 2) Ende 1866 betrugen die cedirten Kaufschillinge 20173 12 20094 33 40367 45 während 1867 wurden a. angekauft 850 30 4883 50 5734 20 b. zurückbezahlt 4962 6466 8 11428 8 olglich mehr angekauft jelgus weniger„ 4111 30 1562 18 5673 48 34593 daher Ende 1867 Ausstand N 5 f—— 3) Ende 1866 betrug der Werth der adjudicirten Güter 416 416 wöhrend 1867 wurden 8. neu adjudieirt b. zurückbezahlt 20 solglich weniger adjudicirt 20 20 396 daher Ende 1867 Ausstand—— 4) Einnahme⸗Ueberschuß 5 g das Soll der Einnahme beträgt 158366 26½ 144784 18 die Ausgabe⸗Abstattung ist 140048 55 137047 12 Ueberschuß[837 J 147 0 26054 37½ Summe des Aotiv⸗Standes ö 75630535 7 B. Passivstand. 1) Bestand der Einlagen Ende 1866 273257 294845 39 568102 39 während 1867 wurden a. neu eingelegt 57416 59895 75 117311 45 b. zurückbezahlt 53144 35810 30 88954 30 folglich mehr eingelegt 4272 24085 15 28357 15 daher Ende 1867 Stand der Einlagen N— 596459 54 2) Die nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 615⁵ 5 337 58 953 3 Summe der Schulden 597412 87 Vergleichung. 7 Das Vermögen beträgt 340479 43½ J 32373 21 Die Schulden betragen 278144 5 319268 52 Reservesonds 6233⁵ 38/ 3904 29 66240 77 verglichen bleibt Ueberzahlung ö Hiervon kommen auf die vorhergehenden Jahre 58501 26 ½ 5550126 ½ 5„ das Jahr 1867 3834 12 3904 29 7738 41 Zusammen wie oben 62335 38 ½ 3904 29 0 66240 7 Der beauftragte Revisor Fa a tz. Friedberg den 27. October 1869. Obgleich nun vorstehende Bestimmungen durch unser Ausschreiben vom 30. Juni 1853(in Nr. 53 des Intelligenzblattes von 1853) Ihnen in das Gedächtniß zurückgerufen, auch besondere Register, die über solche Feuerungs⸗Anlagen von Ihnen gefühtt werden müssen, mit abermaligem Abdrucke der Vorschriften angeordnet worden sind und obgleich der Art. 138 des Polizeistrafgesetzes das Benutzen von solchen sie vorschriftsmäßig untersucht und für benutzbar erklärt wurden, mit einer Strafe von 1 bis 5 fl. bedroht, so wird doch 9 9 Ter a p p. Hessen. Darmstadt. Nach einer Mit- theilung des„Fr. J.“ hätte der hier anwesende Chef des preußischen Militärcabinets, v. Tres; kow, ein Handschreiben des Königs Wilhelm an den Großherzog überbracht, welches eine Reihe von Desiderien enthält, die mehreren unserer höheren Offiziere bereits Veranlassung gegeben haben sollen, um ihre Pensionirung nachzusuchen. In diesem Schreiben soll dem Wunsche, die Organisation der Division einer gänzlichen Umgestaltung zu unterwerfen, in sehr bestimmter Form Ausdruck gegeben sein. Die Mission des Hrn. v. Treskow wird als eine Frucht der vom König gelegentlich der kürzlich abgehaltenen Manöver gemachten Wahrnehmungen betrachtet.— Die„Hessische Ldsztg.“ schreibt über die Anwesenheit des Heern v. Treskow: Schon wieder beunruhigt das Gerücht von zahlreichen Penstonirungen in den Reihen ünserer Armeediviston die militärischen und bürgerlichen Kreise. Man spricht von 1 General- major, 3 Obersten, 1 Oberstlieutenant, 1 Major und 1 Hauptmann. Man bringt damit in Zu⸗ sammenhang die Anwesenheit des Chefs des preuß. Militärcabinets, welcher ein eigenhändiges Schreiben seines Königs an unsern Großherzog überbracht habe, in welchem eine vollständige neue Organi- sation der hessischen Truppen verlangt wird. Die Kostenrechnung wird wohl auch nicht ausbleiben und sind wir nur begierig zu erfahren, was unsere demnächst zusammentretenden Stände zu diesen weiteren Annexionsversuchen sagen werden.— Nach dem„Fr. J.“ sollen Oberst Laue und Major Habermehl nach der Ankunft des General— Major v. Treskow aus Berlin um ihre Pensio— nirung bereits gebeten haben. Außerdem sollen noch vier audere Stabsoffiziere aufgefordert wor— den sein, ihre Penslonirung zu verlangen.— Nach der„M. Ztg.“ wäre Generalmajor von Jungenfeld bereits pensionirt, andere Stabs- offiziere hätten um Pensionirung nachgesucht. Das Blatt meint dazu: Steht dies richtig, dann haben wir nur die enorme neue Erhöhung der Militär- lasten zu beklagen, wodurch eine günstige Stim⸗ mung für die neueren Zustände gewiß nicht ge⸗ fördert werden kann. L unsere Soldaten, welche seit Einführung der preuß. Verpflegssätze ein geringeres Quantum Brod beziehen, sollen nun, wie verlautet, auch noch ein an Qualität viel schlechteres, nach preuß. Ge⸗ schmack gebackenes Brod erhalten, welches sich um etwas billiger als das bis jetzt beim hessischen Militär übliche, aus Korn- und Waizenmehl bestehende Brod herstellen lasse, wodurch bei einem Bedarf von 511 Pfund per Kopf jährlich oder bei 7350. Köpfen von 3,758,405 Pfund eine nicht unerheb— liche Ersparniß erzielt werde. Das Soldatenwesen kostet das heidenmäßig viele Geld und dennoch muß immer und immer mehr an den zum Dienste gezwungenen Maunschaften gespart werden. Das Sparen geht soweit daß neuerdings den Soldaten nde die Aufmerksamkeit, die nöthig it; nicht geschenkt; es kommen fast in allen Gemeinden Zu widerhan lungen vor, ohne daß die betreffenden Eigenthümer und Handwerker wird, deßhalb angezeigt werden.“ nicht überall nachgelebt, was uns veranlaßt, dieselbe wiederholt ein⸗ zuschärfen unter dem Anfügen, daß wir Nachlässigkeiten in Führung der Aufsicht durch Sie und die Polizeidiener strenge ahnden werden. — 9 Regelul ertheil pal nnen — welchem losung handlu zum 5 Vorssg minifte b. d. 4 Minpt seinem der Ab Graf! einem wie 9. die R . hier A burg e seine! den w bernon falls bor. des D. die Ur O bod neh, aus de meller I. geblieb Abgeo Falle Häuser wurde 6 apf das den R an di — peit er glaube „Karle gendes Waffe lehre sirt, Galeis ddobte 0 segro geschlg deu 6 ung durch hach f wird chat gegeri 1 sggar Strümpfe nicht mehr geliefert werden. Darf ran sich da wundern, wenn mancher derselben. ucht mehr ganz auf den Strümpfen sein wird? „Friedberg. Nachdem der bisherige Land- gsabgeordnete der Stadt Friedberg, Landrichter tockhausen zu Groß-Umstadt, seines ange- giffenen Gesundheitszustands wegen zurückgetreten, ird dahier die Neuwahl eines Abgeordneten dem- lüchst vorgenommen werden müssen. Zur Be⸗ hrechung dieser wichtigen Angelegenheit soll nächsten Vonntag, Nachmittags 3 Uhr, eine Bürgerver⸗ Immlung im hiesigen Rathhause stattfinden. Preußen. Berlin. Nach Schluß der berathung über die beiden die Prämienanleihe atreffenden Anträge wurde der Antrag Brauchitsch- we(„das Haus der Abgeordneten möge er— ären, daß es die von der Regierung beabsich— gte Concession einer Prämienanleihe von 100 Millionen mit dem Staatswohle für nicht ver— ubar halte“) mit sehr großer Majorität an- ruommen. Ebenso der Antrag Braun(gesetzliche ziegelung der Anleihefrage und einstweilige Nicht— etheilung der Concession), gegen den die conser⸗— ative Partei und einige Mitglieder der Linken iimmten. — Au Stelle des Freiherrn v. d. Heydt, zelchem der König die nachgesuchte Dienstent— issung ertheilte, wurde der Präsident der See— andlung, der wirkliche Geheimerath Camphausen, um Finanzminister ernannt. Der interimistische sorsitz des Staatsministeriums ist dem Kriegs ninister v. Roon übertragen worden.— Herr d. Heydt erhielt den schwarzen Adlerorden. — Einem Gerücht zufolge hat Graf von stzenplitz abgedankt und sei Herr v. Dechend zu inem Nachfolger ernannt worden. Auch von er Abdankung Herrn v. Mähler's wird gesprochen. HBraf Bismarck wird hier erwartet. 59 83 1 i Fg e 1 7 —— 1 40 11 5 2 An, A 20 7¹ er 5 W 1 3 — 1 Vicht Ars schreün? von 185 10 legister,. den ue perten fal ben feld 1 1 ür benußtal n det et zötdig L Hand llt Handi erholt, derdank/ führung 1 werden. 1 ein 1 8 4„ * sie Rede sei. eernommen zu werden. — Die„Kreuzzeitung“ versichert, daß von 0 nem Wechsel im Handelsministerium ebensowenig „ie von sonstigen Veränderungen im Ministerium Würtemberg. Stuttgart. Es erregt ser Aufsehen, daß der zum Bischof in Rotten— urg erwählte Professor Häfele, statt vom Papste ine Bestätigung zu erhalten, nach Rom beschie— en worden ist, um dort zuerst noch persönlich Das Verfahren ist jeden; sells außerordentlicher Art; es kam sonst nicht wr. Man glaubt allgemein, daß die Haltung uns Dr. Häfele auf der Fuldaer Bischofsconferenz ne Ursache zu diesem Verhalten der Curie sei. Oesterreich. Wien. Wie dem pesther hoyd geschrieben wird, leidet es keinen Zweifel kehr, daß in der bevorstehenden Reichsrathssesston s der Mitte des Abgeordnetenhauses ein for teller Antrag auf Annullirung der noch aufrecht übliebenen Theile des Concordats hervorgehen rird, und es haben sich angeblich die betreffenden übgeordneten bereits vergewissert, daß in dem falle eines übereinstimmenden Beschlusses beider läuser das Ministerium keinen Anstand nehmen rde, der Krone die Sanktion desselben zu inpfehlen. Einen Antrag auf Einbringung eines tus Concordat förmlich aufhebenden Gesetzes in din Reichsrath hat so eben der steierische Landtag an die cisleithanische Regierung gestellt. — Der Aufstand in Süddalmatien scheint tit ernster zu sein, als die bisherigen Nachrichten gauben ließen. Eine Wiener Correspondenz der Rarlsruher Ztg.“ vom 24. sagt darüber Fol— undes:„Die Regierung hat alle Sendungen von Vaffen und Munitionsgegenständen nach Mon- anegro ohne Ausnahme und selbst in dem Fall irt, wo solche Sendungen mit früher ausgestellten heleitscheinen versehen sein sollten. Die viel „lobte„loyale“ Haltung des Fürsten von Mon— nlegro scheint also bereits in ihr Gegentbeil um— schlagen zu sein. Was die Telegramme des Hrrespondenzbureaus„unglaublich“ nennen, die nnahme des Fort Stanjevich in Dalmatien darch die Insurgenten, ist eine zweifellose That⸗ abe, wenn auch das Nähere noch fehlt. Sie nerd aber um so mehr die Veranlassung sein, die sa wachen Regimenter, welche seither dem Ausstande J genüberstehen, schleunigst zu complettiren und zu verstärken, als man bereits im Allgemeinen die Ueberzeugung gewonnen hat, daß der bewaffnete Aufruhr überraschende Dimensionen anzunehmen beginnt.“ — Ein Privat⸗Telegramm der„N. Fr. Pr.“ vom 27. Oct. meldet: Der gestrigen Expedition unter Oberst Jovanovic gelang die Entsetzung des Forts Dragali nicht. Die Oesterreicher mußten, von 2000 Insurgenten hart bedrängt, das Hoch- plateau von Dragali räumen und zogen sich mit ziemlichen Verlusten nach Pisano, Dragali und Cerekvice zurück, fortwährend von Insurgenten- haufen cernirt.— Eine weitere Nachricht des- selben Blattes lautet: Telegramme des Feldmar— schall-Lieutenants Wagner constatiren, daß die Insurgenten aus Montenegro und der Herzegowina fortdauernden Zuzug erhalten. Es stellt sich da— her die Nothwendigkeit einer Operation an der türkischen Gränze, speziell an der Gränze von Montenegro heraus, und hat sich aus diesem Grunde das Ministerium des Auswärtigen an die Pforte gewandt, um die Erlaubniß zur Gränz— überschreitung zu erlangen. Prag. In der Landtagsesitzung wurde die Absendung einer Adresse an den Kaiser beschlossen, in welcher das Festhalten an der Verfassung be— tont wird. Der Ausgleich der widerstrebenden Nationalitäten soll nur auf Grundlage der Ver— fassung als zulässig bezeichnet werden. Ebenso ist eine Resolution wegen direkter Reichstags wahlen gefaßt und die Verdoppelung der Abgeord— netenzahl beschlossen. Cattaro. Das Kanonenboot„Streiter“ beschoß mit Erfolg die Insurgenten von Budna. Dieselben bieten ihre Unterwerfung an. Die Be— satzungen von Dragali und Czekowice wurden verstärkt und verproviantirt; die damit betrauten Truppen kehrten nach Risano zurück. Auf dem Hinmarsch wie auf dem Rückmarsch hatten dieselben hitzige Gefechte zu bestehen. Frankreich. Paris. Der mit großer Spannung und Besorgniß erwartete 26. Oct. ist ohne irgend welche Excesse verlaufen. Es herrschte den ganzen Tag über vollständige Ruhe. Gegen 3 Uhr versammelten sich Truppen Neugieriger auf dem Concordeplatz. Der Kaiser promenirte auf der Terrasse des Tuileriengartens und ward leb— haft acclamirt. Paris hat auch am Abend sein gewöhnliches Aussehen bewahrt. — Sämmtliche Blätter des 27. vom„Con- stitutionnel“ bis zum„Reveil“ bringen dem„ge— sunden Sinne der Pariser Bevölkerung“ ihre Huldigungen dar. Aeußerlich hat diese Episode vom 26. October darin ihren Abschluß gefunden, daß am 27., 3 Uhr Nachmittags, der Kaiser in Begleitung seiner Adjutanten nach Compiegne zurückgekehrt ist. — Die Commis der Modewaaren Magazine haben im Cirque de l' Imperatrice eine aus 3000 Personen bestehende Versammlung gehalten und einstimmig beschlossen, auf ihren den Chefs der Häuser gestellten Bedingungen fest zu bestehen. Wie die„France“ meldet, sind von ihnen mit Beihülse großer Engros-Häuser drei Bazars er— öffnet worden, welche als ein erster Versuch der Cooperativ-Association zu betrachten sind. — Der Monde bringt folgende offizielle Mit- theilung:„Da der durch den ehrwürdigen Pater General der Barfüßer-Carmeliter dem Pater Hya— cinthe von der unbefleckten Empfängniß, Provin— zial-Definitor und Superior des Ordenshauses von Paris, gestellte Termin zur Rückkehr in das besagte Kloster abgelaufen ist und nach Einsicht der Akten und authentischen Zeugnissen, welche be— stätigen, daß der besagte Pater Hyaeinthe noch nicht in dieses Kloster zurückgekehrt ist, hat die oberste Behörde des Ordens durch Dekret vom 18. Okt. 1869 den Pater Hyaeinthe von der unbefleckten Empfängniß von allen Aemtern, welche er im Orden bekleidete, entsetzt, und erklärt ihn überdies wegen seiner Apostaste als betroffen von der großen Excommunikation, so wie von allen andern Censuren und geistlichen Strafen, die be— stimmt sind durch das gemeine Recht und die Constitutionen des Ordens gegen die Apostaten. Spanien. Madrid. Die behufs Lösung der Monarchenfrage am 26. d. zusammengelretene Fünfzehner Commission setzte ihre Berathung die ganze Nacht durch fort. Da keine Einigung zu erzielen war, wurde die Lösung auf spätere Zu- sammenkünfte vertagt. Die künftige Fortdauer versöhnlicher Ansichten ist schwierig geworden. — Die Einigkeit im Cabinet ist wieder her gestellt. Der Justizminister Ruiz Zorilla verzichtet auf sein Projekt, den Etat des Cultusministeriums, insbesondere den der Geistlichkeit, zu beschränken. — Der Berichterstatter der„Times“ in Spanien entwirft ein düsteres Bild von dem Kampfe zwischen den Truppen und den Aufstän⸗ dischen in Valencia.„Statt der 18 Bomben (bemerkt er u. A.), die nach Ansicht mancher Leute in Madrid hinreichen würden, um die Re- bellen zu Paaren zu treiben, gab es ein vielstün— diges Bombardement, ohne daß die Aufständischen Miene gemacht hätten, sich zu ergeben. Während einer sechsstündigen Kauonade wurden 190 12;öllige Bomben, 150 gzöllige Granaten und 1000 andere Geschosse in die Stadt geschleudert. Dann erst kam es zur Uebergabe, oder vielmehr zur Flucht, denn Diejenigen, welche die Waffen streckten, bil⸗ deten nur die Masse. Die Führer waren todt oder verwundet, oder aber, und das gilt von der Mehrzahl, sie hatten sich versteckt. Die Zerstörung ist ungemein groß und es werden Jahre dazu gehören, um die Stadt wieder so aufzubauen, wie sie vorher war. Spitäler, Kirchen, Banken und zahlreiche Privatwohnungen sind vollständig zer— trümmert und viele andere sehr übel mitgenommen. Italien. Rom. Die Zahl der Bischöfe, welche vom Besuche des Concils dispensirt zu sein wünschen, ist bereits auf 63 gestiegen. Die meisten gehören den entlegensten Gegenden Austra— liens, Amerikas und Asiens an, aber auch Italien, Portugal, Spanien, Frankreich, England und Deutschland sind dabei vertreten. Auch der Bischof von Culm, Herr v. d. Marwitz, wird nicht kommen. Türkei. Konstantinopel. Die Concession für die rumelischen Eisenbahnen ist jetzt definitiv ertheilt, dieselben werden den Bosporus mit den curopäischen Eisenbahnlinien in Verbindung bringen und eine direkte Verbindung zwischen Thracien, Macedonien und den Häfen von Saloniki, Enos und Konstantinopel eröffnen. Die Länge der Bahn wird 2000 Kilometer betragen. Hirsch und die Concessionsinhaber werden eine Gesellschaft mit einem Kapitale von 50 Millionen Francs bilden, das ganze Eisenbabnnetz soll in sieben Jahren vollendet sein. Donaufürstenthümer. Bukarest. Der Fürst Karl hat aus Neuwied an den Minister⸗ präsidenten ein Telegramm gerichtet, welches der— selbhe durch Placate an den Straßenecken der Hauptstadt veröffentlichte. Dasselbe enthält die Verlobungsanzeige des Fürsten mit der Prinzessin von Wied. Die Bevölkerung nahm diese Nach- richt kühl auf, denn die Rumänen erwarteten, daß der Fürst sich mit einer Tochter aus einem der Häuser der Großmächte verheirathen würde, welche ihm als Mitgift die vollkommene Unabhängigkeit des Landes und den Königstitel bringen sollte. Amerika. Nach Nachrichten aus Peru herrschte in der Hafenstadt Callao eine allgemeine Panique. Die Einwohner verließen die Stadt; ebenso sei die ganze Küste von Peru von den Einwohnern verlassen. Die Geschäfte sind gelähmt. Man erwartete, daß Mitte September bis An- fangs Oktober neue Erderschütterungen stattfinden werden. Die Erdstöße in Südperu und Guayaquil dauerten fort. * Friedberg. Nachdem wir schon seit mehreren Tagen die Höhen des Vogelsberges mit Schnee bedeckt sahen, ist auch bei uns in der Wetterau gestern und heute am 29. Oktober der erste Schnee gefallen. Heute Morgen zeigte das Thermometer 3 Grad Kälte. Daumstadt. Auf Anregung des Prinzen und der Prinzessin Ludwig wird im Laufe dieses Winters ein Cyclus wissenschastlicher Vorträge stallfinden. Von aus wärtigen Gelehrten werden sich hieran betbeiligen die Professoren: Dr. Riehl aus München, Dr. Biidiuger aus Zürich, Dr. v. Fritsch aus Frankfurt a. M., Jürgen Bona Meyer aus Bonn, Dr. Brehn aus Berlin, Emminghaus aus Karlsruhe, Köchly aus Heidelberg, Gotifried Kinkel aus Zürich, Pauli aus Macburg und Dr. Zöppritz aus Gießen. Der erste Vortrag:„Der Kampf des Schriftsllers und des Gelehrten“ von Dr. Riehl, wird am 30. October staltfinden. 2 —..ñññññ. ñð j. ̃ r———— a r —— Einladung zu einer Pürgetversammlung. 3004 Der Abgeordnete unserer Stadt, Herr Landrichter Dr. Stockhausen, hat aus Gesund⸗ heits rücksichten sein Mandat niedergelegt und wird deßhalb demnächst fur die laufende Landtags⸗ periode eine Neuwahl stattfinden. f Die im Herbste 1866 gewählten Wahlmänner üben nach den Bestimmungen des Wahl⸗ gesetzes auch fuͤr diese Nachwahl das Wahlrecht, sie erachten es jedoch für ihre Pflicht, vor dem Wahlakt die Ansichten und Wünsche ihrer Wähler und Mitbürger bezüglich eines künftigen Abgeordneten zu vernehmen und laden deßhalb zu einer a Sonntag den 31. d. M. Nachmittags 3 Uhr, in dem Rathhaussaal stattsindenden Bürgerversammlung N Heute und morgen Abend Laber dan und Bücking bei M. Hertlein. Die Aestauration von Kl. Scheibel 3012 befindet sich nunmehr in dem von mir angekauften früheren Hause des Herrn Oppenheimer, meiner früheren Localität Sans-souci gegenüber. 1Hofapotheke zum Mohren! 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Hochgeehrter Herr Daubitz. 5 8 Ihr Kräuter Liqueur 7) leistet mir bei meinen Hämorrhoiden so vortreff⸗ liche Dienste, daß er mir unentbehr⸗ lich geworden ist. Für beifolgende 4 Thlr. ersuche u. s. w. Achtungsvell A. Volke. Lehrer. „) Niederlage bei J. A. Windecker in Friedberg. Danksagung. 3011 Allen Denen, welche uns sowohl während de! Krankheit als auch bei der Beerdigung unseres unvet⸗ geßlichen Sohnes und Bruders Georg j a ihre Theilnahme etwiesen haben, herzlichsten Dank. Frtedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. T Die eindringlichen Warnungen medizinischer Zeitschriften. 2982 Mit Recht warnen die medizinischen vor den Nachahmungen der Malzfabrikate. sind die Malzheilnahrungsmittel von Johann Hoff in Berlin als beste Diätetika für alle Kranke und Reconvales⸗ centen Weltheilmitiel geworden. Die Nachahmer berufen ich auf Bekannischaft mit der Brauerei von Hoff und der Zusammensitzung seiner Fabrikate, und ist daher zur Verhütung jedes Irrthums das Waaren⸗Etiquett zu be achten, das den Schriftzug„Johann Hoff- trägl Die ächten Malzfabrikate von Mediz. 3 Hoff in Berlin, schreibt die„Allgem. Wiener Mediz. Ztg.“ vom August d. J.— nämlich Malzextrakt, Gesundheitsbler, Mal! Gesundheils⸗Chocolade, Brustmalzbonbons—„ füßten eine organische Substanz in den Körper, welche die Ver dauungsorgane leicht und mild anregt, in den Bluistron eintritt und die Ernährung regulirt. Das Malzextract 1 ein ausgezeichnetes Getränk in Gallenleiden, Gelbsucht Pfortaderüberfüllung und Hämorrboiden, ernährt kräftig in der Anämie, Chlorose, Hydrämie, Tuberkulose ꝛc. Al Ersatzmittel für organische Verluße, durch Diarrhöe, Ruh, Blutverlust u. s. w. wenden die Aerzte es längst etfolg reich an.“— Die Malz ⸗Chocolade, vorzügliches Kaffe Surrogat, die Brustmalzbonbons, welche selbst den vel akteten Husten beseiligen, sind den Heilanstalten unen behrlich geworden.„Sie haben sich einen bleibenden Rif erworben.“— Man vergleiche auch die Pariser„Medizinal⸗ zeitung“ des vorigen Monats. Man wende sich direkt an des Hoflieferantel Johann Hoff's Filiale in Köln oder deren Nieder lagen. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. nächst dem Bahnhofe. Friedberg. Oruckund Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 44 und eine Beilage.) sagen wir hiermit de! Zeitschristen Bekanntlich boft, 7923 1 9 Uhr, Antrag die dem sehr ge pinlerge sodans, 1 F uesbelt bieteld dt! 2081 Bad⸗ Desert geford aber por! ch ju Unterst Desert 1000 D 5 im . e ert Ur tit * age in* icht Stief ier Aus wah t A font it des. Danstemeißt e. dan Winde . 1g un ung!“ At str d Nin L869. 1 mit bei dortref⸗ Antutbehr⸗ rde 4 Thlt. zolke, Lexrer zudecker 1 „ ig · ch wähnen n f uit ut. 1 N erm n N buuntlthme 10 Beilage. Oberhessischer Anzeiger. M 127. Oeffentliche Aufforderung. 328 Fo derungen an das curatorisch verwaltete Ver⸗ ögen des Konrad Dieb J. von zrledberg sind baecdal drei Wochen, vom erssen Erschelnen dieser efforderung an gerechnet, bei dem unterzeichneten, Ge uchle anzumelden, widrigenfalls sie bei der Regulirung „r Vermögensverhältuisse nicht berücksichtigt werden. Friedberg am 7. October 1869. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Hofmann, Landgerichts ⸗Assessor. dofraithe- und Güterversteigerung. 923 Dienstag den 2. November d. J., Vormlttage Ubr, sollen im biefigen Rathhause auf freiwilligen üntrag des Bürgers Friedrich Jacod Schäfer dahier ie demselben gebörenden Immobllien, bestehend in einer uhr geräumigen Hofraithe mit Scheuer, Stallungen, bintergebaͤuden und Hofraum in der Ludwigsstraße, zdann mehreren Grabgärten, Ackerland und Wiesen in rledberger⸗ und Fauerbacher⸗-Gemarkung öffentlich meist⸗ hetend versteigert werden. Friedberg am 20. October 1869. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Versteigerung. 922 Die in Nr. 119 des Oberhessischen Anzeigers auf Mittwoch den 3. November ausgeschriebene Versteigerung es früheren Amtshauses zu Reichelsheim wird hiermit 4 Erinnerung gebracht. Friedberg den 20. October 1869. Großberzogsiches Rentamt Friedberg Lindeck. Edictalladung. 2981 Nachdem wider den Reservist Georg Gleiß aus Zad⸗Naubeim, Kreis Friedberg, gebürtig, der Desertionsproces eröffnet ist, wird derselbe biermit auf vefordert, zu seinem Truppenthetl zurückzukehten, spätestens uber in dem auf Samstag den 30. Januar 1870, Vormittags 9 Uhr, Bor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin ach zu gestellen, widrigenfalls die wider ihn eingeleitete Untersuchung geschlossen, er in contumaciam für einen Deserteur erklärt und in eine Geldbuße von 50 bis 1000 Thaler verurtheilt werden wird. Darmstadt den 26. October 1869. ee ee e ge Dost dee iß e n Dlvisions⸗Auditeur. Versteigerung alter Oefen. 2980 Donnerstag den 4. November, Vormittags 10 Uhr, zollen in dem Landeszuchthaus Marlenschloß 28 Stück, durch die Einführung von Steinkobleufeuerung entbehr⸗ lich gewordene, größenthells noch gut erhaltene und zu Holz⸗ und Braunkohlenseuerung sehr gute Oefen, sfowie noch sonstiges altes Eisen, gegen sofortige Be- zahlung meisibietend verfleigert werden. Gießen den 27. October 1869. Großherzogliches Kreiobauamt Gießen In Verhinderung des Kreis baumeisters Schäcker, Kreisbaraufseber. Bekanntmachung. 3001 In der hiesigen Feldgemarkung ift eine Acker⸗ walze abhanden gekommen. Der fetzige Befitzer wird ersucht, dieselbe alsbald bei Großherzoglicher Bürger— meisterei abzuliefern, wer darüber Auskunft ertheilen kaun, erhält eine Belohnung. Friedberg den 29. October 1869. No we a r. Güter ⸗Versteigerung. 3007 Montag den 1. November d. J., Vormittags 10 uhr, sollen in hiesigem Rathbause auf wiederholt setwilligen Antrag der Frau Heinrich Müller II. Wittwe dahier deren nachbeschriebene Güterstücke: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 10. 64. 198. Acker im Lachenseld, 10. 288. 344.„ Krummgewann, 10. 291. 294. bdaselbst, 11. 200. 283.„ im Lachenfeld, 12. 215. 182.„ im Straß heimergrund und bei an⸗ nochmals öffentlich meiftbietend versteigert nunmehr die nehmbaren Geboten den Letztbietenden Genehmigung erthellt werden. Fzrledberg am 29. October 1869. Groß herzogliches Ortsgerscht Frtedberg Fo uc ar. Wir offeriren darin: Kleidersloffe in Poplin und Rips in schönsten u. modernsten Dessins von 12, 14, 16 u. 18 kr. Thibet, braun, blau und pence, von 26 kr. au. Schöne Lüstre 14, 16, 18 und 20 kr. Doppel⸗Lüstre per Elle 15, 16 und 18 kr. Carrirte Baumwollzeuge per Elle 11,12 u. 14 kr. Dieselben in braun per Elle 8 kr. Aechtkarbige Jaconets, neueste Dessins, per Elle 12 kr. Bareche in allen Farben per Elle 12 kr. Carrirte Seidenzeuge per Elle 45 kr. Schwarzen Taffet per Elle fl. 1. Roth und schwarze Cachemirdecken zu fl. 1. 45. und fl. 2. 30. Möbeldamast, rein wollener in allen Farben, per Sopha-Ueberzug 6 Ellen, fl. 8. Vorhänge in Ramage von 12 kr. an bis zu den feinsten Tüllbondüren, per Fenster 10 Ellen, fl. 3. 20. Gewobene wollene A Sommermäntel, Mantillen, damit unser Lager völlig zu räumen, Auswärtige Aufträge nehmen nach wie gegen Postvorschuß expedirt. Proben können Jacken in allen Größen 8 eee e bedeutend unter Höchst beachtenswerth. i Der Ausverkauf enorm billiger Ellen— waaren wird wegen Räumung unseres seitherigen Locals ununterbrochen fortgesetzt. 2731 Handtücher per Dutzend von fl 2. an. Maltersäcke per Stück 48 kr. Teppichzeuge in rein Wolle per Elle 24 kr. 9%»breite Bettzeuge, ächtfarbig, schon von 12 kr. au. Hausmacher-Leinen von 16 kr. an. Weißen Shirting per Elle 8. kr. Halb Leinen per 30 Ellen fl. 6. Rein Leinen„ 30„ fl. 8. (sowie in allen feinen Qualitäten.) 3 Ellen Betttuch Leinen von 48 kr. an. Tischtücher von fl. 1. bis zu den feinsten. Servietten per Dutzend von fl. 3. 30 an. Weiße leinene Taschentücher per halbes Dutzend N 12. Weise baumwollene Taschentücher per halbes Dutzend 45 kr. 2 Ellen breiten Bettzwillich von 34 kr. an. 2 Ellen br. Buckskin per Stab von fl 3. an. Ei Parthie baumwollen Hosenzeug per 4 Ellen 48 kr. 5 Tuch und seidene Paletots verkaufen wir, um dem Preis. vor gerne entgegen, dieselben werden prompt nicht versenden, nehmen jedoch etwaige nicht convenirende Artikel jederzeit gegen Umtausch zurück. Becker& Engel. Holz-Versteigerung. 3002 Montag den 1. November l. J. Nachmittags 2 Ubr, sollen in den städtischen Baumanlagen circa 20 Stück adgängige Aepfelbäume, sowie mehrere Parthien Ausputzbolz meistbtetend versteigert werden. Anfang im viereckten Weiher. Friedberg den 29. October 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg Foucar. Waaren-Versteigerung. 3003 Mittwoch den 10. November l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in hiesigem Rathhause elne große Parthle Waaren, als: Meerschaumspetzen, Messer, Notizbücher, Bilderbücher, Albums, Reißzeuge, Farbenkasten, Griffel, Formular⸗ papiere, verschledene Kinderspiele, Parsümeriewaaren, 1 Portbie franz. Tabak, 1 Ladeneinrichtung bestehend in 5 Glasschränken, 1 Steinkohlenofen, eine Gasein— richtung, verschiedene leere Kisten und sonstige Gegen⸗ stände öffentlich meisibielend genen Baarzahlung versteigert. Friedberg den 27. October 1869. In Auftrag Großherzoglichen Landgcrichts Friedberg Großherzogliches Ortsgerichts Frtedberg Fouc ar. Proel am. 2997 Bet mißlungenem Güteversuch ist der förmliche Concuis über dae Vermögen der Ehefrau des Heinrich Kohlhepp, Margarethe, geb. Lenz, zu Kilianstädten erkannt und Termin zur Anmeldung der Forderungen auf den 23. November 1869, Vormittags 9 Uhr, in dem Local des unterzeichneten Gerichts, Schloßstraße Nr. 26, beim Rechtsnachtheil der Ausschlleßung an— beraumt. Das Präclustovekret wird nur durch Anheften im Gerichtslocal eröffnet. Hanau den. 26. October 1869. Königliches Amtsgericht Abtbeilung II. C st e r. »dt. Strohmaper. Portefeuillewaaren 2872 in reicher Auswahl, n Weis, den Apotheken gegenlber. Garten-Verpachtung. 2994 Künftigen Donnerstag den 3. November l. A., Vormittags 11 Ubr, wird im Amthause dahier der der Freih. von Franckenstein'schen Gutsbertschoft zu⸗ gehörige Garten zwischen dem Riedgraben und Ohrlochs- wege in Friedberger Burggemarkung, welchen seither Delnr. Mack III. zu Friedberg in Bestand hatte, auf weitere 6 oder 9 Jahre an den Meistbietenden oͤffentlich verpachtet und werden blerzu Pachtluftige eingeladen. Ockstadt den 28. October 1869. Freib. von Franckenstein'sches Rentamt Tr sch. Dach decke rarbeit. 2996 Donnersiag den 4. November, Vormittags 9½ Ubr, werden die am Kirchendach und Thurm zu Nieder- Rosbach erforderlichen Dachdeckerarbeiten, wozu die Lleserung von 25 Stück pl. Dachdiele und 600 Stück Plattztegeln gehört, im Ganzen zu 160 fl. 20 kr. ver⸗ anschlagt, auf dem Rathbause zu Nieder Rosbach an den Wenigfinchmenden in Accord gegeben. Friedberg den 28. October 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseber Schneider. Holz ⸗Versteigerung. 2993 Montag den 1. November 1869, Morgens 9 Uhr anfangend, werden in dem Nieder ⸗Weiseler Ge⸗ meindewald nach verzeichnete Holzsortimente einer öffent⸗ lichen Versteigerung ausgesetzt: 10 1 Stecken Scheidholz. verschieden, 2) 16¼ 1 Prügelbotz, 5 e Stockholz⸗ 4) 1206 Stück Reisboz⸗Wellen, Nadelflangenbolz von 294 Cub.⸗ Fuß an dem alten Kalk. October 1869. Nieder⸗Weisel 55* Die Zusammenkunft ißt ar Nileder⸗Weisel den 25. Großherzogliche Bürgermeisteret e Bad Nauheim. Mübel-Lager. 2925 Große Auswahl.— Soltde Arbest.— Reelle Preise.— Lager in gemalten Nouleaux, Galerien. H. Blensdorf, Hof⸗Tapezier. Angefangene und fertige Stickereien, Kaputzen, Unterhosen, Seelenwärmer, Jacken, Herrentücher, Winterschuhe, Buckskin⸗Handschuhe, Kinder Kleidchen empfehlen in großer Auswahl und zu billigen Preisen 2955 Geschwister Schloß 1 p t. Ernährung und Kräftigung nach Krankheit, 1 Heilung des Stickhustens. 4. Juli 1869. Ibr berühmtes Malz.“ Rheinbrohl, 17. Sept. 1869. Ersuche um Ernäbrung und Kräftigung des 12 Flaschen Ihtes ausgezeichneten Malzertrakt⸗Gesur d⸗ beitsbier für meine an außerordenilicher Entkräftung, in Folge eines Wochenbetts, leidende Frau. Sonder⸗ bar, daß, außer Ihrem Malzextract, von ihrem über die Maßen angegriffenen Magen Nichts vertragen wird von Getränken, guten Rothwein ausgenommen, der aber jedesmal Fieber verursacht. Collmé, Lehrer. Gemünd, Kreis Schleiden. Ersuche ergebenst gegen einliegende 8 Sgr. mit umgebender Post einen Catton Brustmalzbonbons für eine sehr leidende Krauke. Achtungsvoll Dr. Kreutzer. Comödienstraße 26 W. Uloth in Posen, extract ist mir zur Körpers in meiner Reconvalescenz ärztlich verordnet worden. Von dem während meiner Krankheit mich so furchtbar quälenden Stickhusten hat mich der Ge— brauch Ihrer Brustmalz-Boubons befreit. Carl Hiller, Conciptent. Kröckerhof bei Geldern. Herr Dr. Breuer von Geldern verordnete meiner Frau, welche an chronischem Magen- u. Lungen⸗Catarrh leidet, Ibren Malzextract, bitte um Zusendung von 12 Fl. gegen Postvorschuß. Achtungsvoll Tilm. Wolters. Johann Hoff's Filiale in Köln, Niederlage bei Jos. Hoffmann in Friedberg und Dr. 2786 Bad Nauheim. W. Fuhrländer Nachfolger in Frantfurt a. 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VON PETTENKOFPER zu achten, um sicher zu sein, das ächte Liebig's Compagnie Fleisch-Extract empfangen. London, Oetober 1869. 43, Mark Lane. Emser Pastillen 060 seit einer Relbe von Jahren unter Leitang de königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen dee Liebig's Extract of Meat Compagnie(Limited). Brodpreise vom 1.— 15. November. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: / Waizen, ½ Korn./ Korn, ½ Waizen. mser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre ver. Erste Sorte 4 3 16 kr. Zweite Sorte 4 14 kr glichen Wirkungen gegen Hals- und Bru.... 2 8 5 3 167 Aiden, wie gegen Magenschwäche find stets e. 11 wrrätbig in Friedberg in der Hof Apotbeke von 2½ Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr C. Wahl, Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Für Bad Nauheim: . Pastillen werden nur in etikeltirten Schachteln Kasseler Brod 4 8* kr. erfand:„.„* Königliche Prunnenverwaltung zu Bad Emme. ee eee 5. l——-— Erste Sorte 47 16 kr.] Zweite Sorte 4 8 14 kr. 2** 2* 8 7** 2* 7* S ellsische!*„ 1 4*„* 1 0 7 Für Butz bach: Erste S 4 15 kr.] Zweite Sorte 488 13 kr. 55 sere Woche srisc aus der Nordsee bei n 77) 1 88 e Wilh. Fertsch. 1 33% 1 e 5 3% 6 Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1.— 18. Nov Nach eigener Angabe ber Metzger. Für Friedberg: Ochsenfleisch pr. 2 20 kr. Schweinefleisch pr. Z 17 kr. Kuhfleisch, gem. 17„ Leber- u. Blutwurst 20„ Rindfleisch, gem. 17„ Bratwurst 41 Hammelfleisch 14„Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„(Geräucherter Speck 32 5 Kalbfleisch 15„ Dörrfleisch 2 Keil und Carre—„ Schinken 3 Nierenfett 20„ Schmalz, ausgel. 28„ Hammelsfett 18„ Schmalz, unausgl. 26„ Ausnahmspreise: Schweinefleisch 18 kr. bei H. Gerth, Adam Vogt Erben, Ph. Windecker, L. Kreuter, Carre und Kammstück 18 kr. bei N. Engel, P. Engel. J. Wind's Witwe, A. Engel; 19 kr. bei A. Vogt Erben, Ph. Windecker, L. Kreuter. Bratwurst 24 kr. bei W. Heß. Schwartenmagen 24 kr. bei W. Heß, N. Engel. Ger. Speck 30 kr. bei A. Vogt Erden. Dörtfleisch 26 kr. bei W. Heß. Schinken 24 kr. bei P. Engel, H. Gerth, A. Engel; 28 kr. bei Ph. Win⸗ decker, L. Kreuter. Schmalz, ausgel., 30 kr. bei A. Logt Erben, J. Wind's Wittwe, L. Kreuter; unausgel. 28 kr. bei P. Engel, H. Gerth, Ph. Windecker, A. Engel.— Bei Joh. Hanstein III. Kuh- und Rind⸗ fleisch 15 kr., Kalbfleisch 14 fr., Hammelfleisch 12 kr., Nierenfett 18 kr.— Bei W. Kreuter Hammeelfleisch 13 kr. — Bei K. Söllner Kalbfleisch 14 kt. Für Bad Nauheim: Ochsenfleisch pr. 8 20 kr., Schweinefleisch pr. T 18 fr., Kuhfleisch, gem. 16, Leber- u. Blutwurst 24„ „ungem. 13„ Bratwurst 8 Hammellfleisch 12„ Schwartenmagen 28„ Keil und Carre—„ Cervelatwurst 3 Kalbfleisch 16„ Fleischwurst 9 Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 3 5 Nierenfett 20„ Doörrfleisch— Hammelsfett 16„ Schinken 1 Schaaffleisch—„ Salperfleisch„ Schmalz, ausgelassen 32 kr., unausgelassen 28 kr. Ausnahmspreise: Bei W. Bieler Hammelsfett 20 kr. — Bei Sam. Löb Kuhfleisch 14 kr., Nierenfett 16 kr. — Bei Krauch(Chausseehaus) Schweiuefleisch 17 kr., Dörrfleisch 24 kr., Solperfleisch 17 kr., Schinken 26 kr. Leber- und Blutwurst 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Cervelatwurst 44 kr., Fleischwurst 26 kr., Bratwurst 26 kr., Schmalz, ausgel. 28 kr., Schmalz, unausgel. 20 kr. Für Butzb ach: Ochsenfleisch pr. J 20 kr. Schweinefleisch pr. 17 kr., Kuhfleisch, gem., 14„ Leber- u. Blutwurst 20 Nindfleisch, gem, 14„ Bratwurst 24 Hammelfleisch 15„ Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 17„ Geräucherter Speck 32 Kalbfleisch 12„ Dörrfleisch 28 Schaaffleisch—„ Schinken 28 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 30„ Hammelsfett 18„Schmalz, unausgel. 28„ Ausuahmspreise: Kalbfleisch 13 kr. bei G. C. Fischer, G. W. Schneider.— Bei Jac. Kobelt Kaldfleisch 14 kr, Hammelfleisch 16 kr., Schmalz, ausgel. 32 kr. Provision % Den Au-& Perkauf von Staatspapieten besorgt gegen billige 8. Hirschhorn in Friedberg. 1147 An- und Verkauf von Staatspapieren, J. A. Nauheim in Friedberg. Coupons etc. besorgt billigst Frankfurter Börse.(Nach dem Syndicats- Coursblatt.) 28. October 1869. Staatspapiere. Follnz. Aectien, Priorit.& Obligat. teussen 4 /% Obligationen 93 ¼ P. Baden 4 ¼% Obligat, à 105, 93 P. 92 G. 30% Frankfurter Bank à fl. 500[120 G. „ 4% do.—— N 70 do. 85% P. 4% Darmstädter Bank à fl. 250 304 b. lrankfurt 3½% Obligat. 805 P Gr. Hessen] 4% Obligat. 92½ P. 91 G. 30% Oesterr. Nat.-Bank-Actien 690 P. 688 G. 5 30% do 71½¼ P. 5 3½0% do. 88½ P. 50% Oesterr. Cred.-A. Oe. W. ½230½ 230. 231½ d. MHassau 4½% Obligat. 93% P. Oesterr. 50% Met. v. 1859 1. Ls. 65½ d. 4¼½0/ Bayer. Ostbahn à fl. 200 123¼% P. ½ G. 5 40% do. 84½ P. 5 50% Nt.-Anl. 1854%⁴)—— 4½0% Hess. Ludw.-Pr. Obl. 1. fl. 95½ P. urhessen 4% Obligat. à 105 84½ P. 0 50% Anl. steuerf. 66—— 5% Elisab.-B. Pr.-Obl. 1 Em.%—— Zay ern 50% Obligat. 101 ½ G. Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 858% G. 5% Elisab.-B. Pr.-Obl. 2 Em /] OÄY—— 5 4½% ½ Jähr. 93 P Finnland 4½% O. l. R. à 105—— 60% Oest. süd. Lomb. E.-B. i. fr. 74 99½ G. 0 40, do—— Schweden] 4½% Obl. Thir à 105 85¼% F. 30% Oest. Süd. St. Lomb. E.-B. Pr. 47% P. aecbsen 50% Obligat. à 105 102 ½ P. 5 4½0% Obl. 1. L. à fl. 12 85½ G. 30% Oesterr, St.-EIs. Pr.-Obl. f. fr. 56% P. Mürtemb. 4½0% Obligat. 92½ P. N.-Amer. 60% Bonds 18821 v. 62 88. 87% 88 ½ b. 30% Liv. Pr.-Obl. Lit. C., D. 40%„92 P. 8 40% do. 86 P. 5 6% Bonds 18851 v. 65 87 ½ b. 50% Tose, Centr. E.-B. Pr.-Obl.„ 51 P. M[Kurhess. 40 Thi.-L. 57½ G. 0 Amsterdam k. S. 99/8 G. 5 Preuss. Kassensch. fl. 1 44845% . Nass. 25 fl.-Loose 38 P. 2 Augsburg k. S. 99/8.— Preuss. Friedrichsd'or 5 58—59 240% Bad. P.-L. Thlr. 100 103 P. 2 Berlin Thlr. k. S. 105 ½ B. 2 Piste» 9 48—50 2 Badische 35 fl. Loose 56 G. 8 Zremen Thlr. k. S. 97¼ B. ½ G.— Doppelte 9. 49—51 Gr. Hess. 50 fl.-Loose 178 P. S fee es 105½½ G. 1 Holl. f. 10 Stücke» 9 54—56 3„ 2 22 7 458/ P. 1 Hamburg M. B. k. S. 88½ G. Ducaten 8„ 5 37-39 2 Oesterr. fl. 250 v. 1839—— 7 Leipzig Thlr k. S. 105 B. 2 85 al marco„ 5 38—40 2„ 40% 250 v. 1854%% 71½ P. 2 London Lst. k. S. 119½ d. 20 Franes Stücke 15 290—30½ 2„ 50% 500 v. 1860 76 ¼½ 6. 2 München fl. k. 8. 99 G. 2 Engl. Sovereigus„ 11 55—59 4„ 100 fl. v. 186 Th. W. 112 b. S bFearis Fr. 200 K. S. 95 B. S uss. Imperiales„ 9 49—51 2„ 100 Pr.-L. v. 1858 150 6. Wien 6. W. k. 8. 968 8 B. ½ G. 8 5 Fraues-Thaler 8 2 Jehwed, Thi. 10-L. 12‘ P.% 6. 2 Bankdisconto 4% G. Dollars in Gold„ 228—29 77 S. Lindbheimer Söhne in Franksurt a. M. Zeil 29. An- und Verkauf aller Werthpapiere unter Zusicherung reeller Bedienung. Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. W. wird gerne ertheilt. „„* In unserem Verlage erschien soeben: Evangelische Briefe an den Römischen Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherrn v. etteler zu Mainz. Blumenlese aus dessen Schrift:* Das allgemeine Concil und seine Bedeutung. Von Peter Götz, Pfarrer zu Glauberg in Oberhessen. Preis: 27 kr. Gegen frankirte Uebersendung des Betrages folgt Francozusendung des Buches per Post. Friedberg im October 1869. Bindernagel 8 Schimpff Wohnungs- Veränderung. 2896 Meine Wohnung befindet sich jetzt im neuen Vogt'schen Hause, am Kirchenplatz, der Hof⸗Brauerei von J. Burck gegenüber. Dr. Weckerling. Wir empfehlen unser durch ununterbrochene neue Zusendungen stets assortirtes Lager fertiger » Herren-Kleider in den modernsten Stoffen und zu billigen Preisen. 2 Fürths Erben. Fabrikanten an kleinen Orten empfehlen wir Musterröcke zu sehr billigen Preisen; auch können solche zum Detailverkauf feinere Sachen, welche sich im Kleinen nicht vortheilhaft anfertigen lassen, von uns in Commission erhalten. Herr Eisengießereibesitzer Hasenohr in Crimmitschau, einer der geachtetssen sächsischen Industriellen, empfing von befreundeter Seite folgende Zuschrift: „Im Vertrauen auf Ihre Güte etsuche ich Sie, mir doch drei große Flaschen Schlesischen Fenchel⸗ „honigextract von L. W. Egers in Breslau zu kaufen, da ich weiß, daß derselbe gute Dienße bei Husten und überhaupt Brustleiden „thut. Leider ist das vorzügliche Mittel bler und in der Umgegend nicht zu baben und. bleibt mir weiter „nichts übrig als Sie mit meiner Bitte zu belästigen u. s. w. Viele Grüße von Ibrem Brotterode, 8. 10. 1868. Richard Schwarzkopf. Der Schlesische⸗Feuchelhonig⸗Extract von L. W. Egers ist allein zu haben bet Jos. Hoff⸗ mann in Frlevberg. Geschäfts-Empfehlung. 3010 Einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige, daß ich mit dem 24. d. M. am hiesigen Platze ein Putz und Modewaaren⸗-Geschäft eröffnet habe. Mein wohl assortirtes Lager bestehend is allen Sorten Glace und Winter⸗ Handschuhen, Kaputzen, Seelenwärmern, seidenen Herrenbinden, Cachenez, wollenen Unterjacken, Blumen, Federn, Kränzen, garnirten Damen- und Kinderhüten, Weißwaaren ꝛc., erlaube mir bestens zu empfehlen. Alle vorkommenden Putzarbeiten werden auf das geschmackvollste billigst und prompt ausgeführt. Dora Grödel, riedberg. 8 9 neben Hotel Trapp. Die Kunst- Färberei, Druckerei und Wäscherei von J. Küchel in Homburg v. d. H. 1137 empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Agenturen, wo Muster zur gefälligen Ansicht offen liegen und Bestellungen prompt und rasch besorgt werden, befinden sich in Friedberg bei Herrn Schäfer, Messerschmied. in Butzbach bei Herrn B. Küchel II., Gerber. 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Heinrich Waas. 1 Lehrerkonferenz,— Sektion Frledberg, 2994 Mittwoch den 3. November 1869, Nachmittag 1 Uh: a Bette W Wasserhelles Petroleum] d 2985 in unübertroffener Prima-Qualitat, nebst l den dazu gehörigen die zur Lampen aller Art zum Fabrikpreis mer 11 8 r 10 Falbandschuhe und Stiestl, 2953 in vorzüglicher Waare, sowie Filzschuhe und Sttefel zu den billigsten Preisen bei Heinrich Diehl, usagasse Nr. 354. 1 Berstadt bei Chr. Eichelmann Sohn, in Hungen bei A. Buch und in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. Betre Ein altes Scheuerthor Da 2991 hat zu verkaufen a N Michael Hottes, Maurermeister wir! in Friedberg. Vieh Wir * Beit Aufforderung zum Abonnement. * hein. 4 Bestes illustrirtes deutsches FJamilienblatt. Bettes Wöchentlich erscheint eine Nummer von 2 ganzen Bogen Das mit prächtigen Illustrationen, interessante Novellen, A Romanen, Skizzen aus der Gegenwart, Criminal⸗ geschichtlichen Mittheilungen, Biographien c. Monatlich erscheint ein Hest von 4— 5 Nummern. Das erfie reichhaltige Heft des neuen VI. Jahrgangs 9 wurde soeben ausgegeben und ist durch alle Buchhand⸗ Betre lungen und Colporteure zu beziehen. Preis pro Quortal 1 fl. 3 kr. Preis jedes Heftes 21 kr. an 5 Zu Bestellungen empfeblen sich Bindernagel und Schimpff in Friedberg. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. 23. Sonntag nach Trinitatis. Betref Reformation sfest. Gottesdienst in der Stadtkirche: bder G. Vormittags: Herr Diakonus Meyer. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Candidat Sommerlab. Gottesdienst in der Burgkirche: 8 Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. H. Nachmittags: Herr Candidat Flegler. liche 9 Katholische Gemeinde.. 1. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. Thel 24. Sonntag nach Pfingsten. 11) dg Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. lone Nachmittags: ½¼ 2 Uhr Christenlehre und Andacht. Irordr Montag den 1. November: der hei Allerheiligen g e st. angesel Vormittags: 10 Uhr Hochamt, Predigt und Te Deum. in den r Nachmittags: 2 Uhr feierliche Vesper. 1 010 Dienstag den 2. November: Ii m. Allerseelentag. Fu Vormittags: 9 Ubr Seelenamt für die Verstorbenen und een Predigt. Nachmittags: 2 Uhr Andacht für die Abgestorbenen. don Beginn des Gottes dienstes an den Wochentagen agi Morgens 7½ Uhr.