her, Strauß zwtigvertin geben, die Atlu und bis aer det gen nid berg/ 369. 7 tand. t. Samstag den 30. Januar. 12. berhessischer An; 7 iger. — Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. I. Quartlerleistung für die bewaffnete Macht wäbrend des Fetedenozustandes vom 25. Juni[868— Nr. 217 bes 226. Gesetz, ben. die antheilige Uebernahme einer Garantie des Norddeutschen Bundes für eine zur Perstellung der dzuernden Fahrbarkest des Nr. II. Nr. 227. Sulina-Armes der Donau⸗Mündungen von der europäisches Donauschifffayrts⸗Commission aufzunehmenden nernung der ODtirectivdebörden und Hauptämter auf Grund der Bestimmung im Art. 20 des Vertrags, die Fortdauer des Zoll« und Handelsvertrags betr., vom 8. Juli 1867.— Nr. 229. Die Bestellung von Consuln betr. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuers— gefahr und die Vergütung der Brandschäden. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bodentod, Fauerbach v. d. H., Friedberg, Gambach, Griedel, Hausen, Hoch- Weisel, Ilbenstadt, Nieder⸗Weisel, Nauheim, Ober⸗Florstadt, Schwalheim, Staden, Steinfurth und Polizei-Commissär zu Wickstadt. Der Erledigung unserer Verfügung vom 10. November v. J. sehen wir umgehend entgegen. gung gung 9 ö Nr. 216. Allerböchster Erlaß vom 31. Dezember 1868, betreffend die Genebmigung der Instruction zur Ausführung des Bundesgesetzes wegen der Die Beslellung von Consuln betr. Anleihe. Vom 11. Juni 1868.— Nr. 228. Die Be⸗ Friedberg den 27. Januar 1869. * Ter a p p. Hessen. Darmstadt. Ein Antrag der Abgg. Hunsinger und Kraft geht dahin, „die großh. Regierung zu ersuchen, baldmöglichst einen Gesetzesentwurf einzubringen, durch welchen das Zusammenlegungsverfahren des Gesetzes vom 24. Dezember 1857, unter geeigneter Modification der einschlägigen Bestimmungen des Gesetzes über den Erwerb des Grundeigenthums vom 21. Febr. 1852, erleichtert und verbessert wird.“. Der An⸗ trag wird durch den Hinweis auf die Thatsache motivirt, daß das erstere der erwähnten Gesetze, falls es anders seinen nützlichen Zweck erreichen solle, einer Revision im Sinne größerer Erleich— terung des Zustandekommens der Zusammen- legungen, des rascheren Verfahrens und der Kostenlast bedürfe. — Nach Abschluß der Rechnung der Staats- versicherungsanstalt für Stellvertretung im Militär- diente, für die Musterungs- und Loospflichtigen aus 1866, erhält jeder Versicherer von seiner Einlage den verbliebenen Ueberschuß zurück. Ob⸗ gleich die Erhebungsfrist mit Schluß dieses Monats zu Ende geht, ist eine größere Anzahl Rück⸗ zahlungen noch nicht beansprucht Im Interesse der Betheiligten mag daher diese Notiz dienen und gleichzeilig soll hierbei darauf aufmerksam gemacht werden, daß auswärtige Versicherer bei ihren betr. Distrikts⸗Einnehmereien ihr Guthaben in Empfang nehmen können. Preußen. Berlin. Die„Prov.⸗-Corresp.“ meldet: Die Landtags-Session wird voraussicht- lich in der letzten Woche des Februar geschlossen werden. Die Einberufung des Reichstags des norddeuischen Bundes ist für den 5. März in Aus sicht genommen. — Es soll der Berliner„Montags⸗Zeitung“ zufolge betreffenden Orts im Plane liegen, alle Lotterien im norddeutschen Bunde, auch die preußische, in eine norddeutsche Bundes lotterie umzuwandeln(2) —„Der Reichstag“— schreibt man dem Frankf. Journ.“ von Berlin—„der Anfangs März zusammentritt, wird nicht viel zu thun be⸗ kommen. Ueber das Bundesetatsgesetz gelangt er rasch hinweg, kleine Vorlagen werden in Schluß⸗ berathungen erledigt, und es bleibt nur noch die angekündigte Bundessteuer durchzunehmen. Es ist beachtenswerth, daß keine sterbliche Seele weiß, welches Objekt besteuert werden soll. Fast gewinnt es den Anschein, als seien auch der Bundesrath und das Bundeskanzleramt noch vollständig im Unklaren darüber. Und es ist allerdings schwer, za unmöglich, noch Etwas aus zu üfteln, das als Steuerobjekt sich empfehlen könnte Vo einem „Aus bau“ der Bundesverfassung ist natürlich nicht die Rede. Derselbe ist ein für alle Mal vom Bundeskanzler desavouirt worden, weil es unthun— lich sei, an einer Verfassung zu rütteln, die soeben erst zu Stande gekommen ist.“ wird zur Anschaffung von 10,000 Stück Werder⸗ schen Hinterladungegewehren demnächst eine Credit⸗ forderung vor 3 Mill. Gulden in den Kammern einbringen. Die verlangte Summe soll vermuth⸗ — Wenn die„Voss. Ztg.“ recht berichtet ist, lich auf dem Wege einer Anleihe beschafft werden. so wäre die Flucht des„gerechtfertigten Sünders“ ö Mitte Februar wird die evangel. Landes synode in der alten Schloßkirche ihre erste Session er⸗ Föte öffnen. 12 [Synode aus dem Bereiche der hiesigen Criminaljustiz nur simulirt. Das Blatt scheeibt nämlich:„In der Stadt geht das Gerücht, daß der angeblich nach Amerika entwichene Dr. Preuß sich noch bier verborgen aufhält. Es wird uns sogar sein Ver⸗ Würtemberg Stuttgart. In der Die Verhandlungen sind, wo nicht die 0 Ausgahmefälle eintreten läßt, öffentlich. Baden. Mannheim. Bei der am 28. d. steck nach Straße und Hausnummer bezeichnet.“ stattgehabten Abstimmung über die Frage: ob Kassel. nicht blos mit ihrem Vater, dem Kurfürsten, son— dern auch unter sich im Streit. Vor einiger Zeit ließ vor dem Kreisgericht in Kassel ein Prinz von Hanau seinem Bruder gegenüber die Rechts- gültigkeit eines von seinem Vater abgeschlossenen Vertrages damit bestreiten, daß derselbe nur darum abgeschlossen sei, um die Gläubiger des klagenden Prinzen um ihre Forderungen zu bringen. Wiesbaden. Nach Verfügung der königl. Regierung sind, entsprechend den Anträgen des Gemeinderaths, sämmtliche Elementar- und Mittel- schulen der Stadt, sowie die höhere Bürger- und die Töchterschule der Aussicht des königl. Schul- inspectors entzogen und unter die Aussicht eines vom Gemeinderath zu erwählenden städtischen Schulinspectors gestellt worden. Die Regierung hat gleichzeitig auf das ihr nach dem nassauischen Schulorganisationsediet zustehende alleinige Be— setzungsrecht der qu. Schulen verzichtet in der Weise, daß der Gemeinderath künftig für jede zur Besetzung kommende Schulstelle drei Candidaten präsentirt, unter welchen die Regierung die Wahl hal. Sachsen. Die„Zittauer Zeitung“ schreibt aus Zittau: Vor einigen Tagen wurden, nach; dem früh eine Marschübung nach Hirschfelde aus- geführt worden war, wie man bestimmt versichert, circa 180 Mann Militär dem Lazareth übergeben, während noch viele andere in ärztliche Behand- lung genommen und vom Dienste dispensirt wurden, weil sie sich bei diesem Marsche, der im bloßen Waffenrocke ausgeführt wurde, die Glieder er— froren hatten. Meist haben die Ohren und Nasen unter dem Einflusse der Kälte gelitten; doch sollen bei einigen Leuten auch die Hände so stark erfroren sein, daß man fürchtet, es werden ihnen Finger abgelöst werden müssen. Vierzehn Offiziere sollen sich ärztlicher Behandlung haben unterziehen müssen. — Auch von Leipzig wird gemeldet, daß bei einer Kälte von 120 R. eine ziemliche Anzahl Soldaten beim Exexeiren die Ohren erfroren haben. Bayern. München. Der Kriegsminister Die Prinzen von Hanau liegen confessionslose Schulen? stimmten 747 Katholiken mit Ja, 220 mit Nein, 1009 Protestanten mit Ja, 6 mit Nein Die Abstimmung der Israkliten, welche noch zu geschehen hat, wird ohne Zweisel bejahend ausfallen. Oesterreich. Wien. Nachrichten der „Presse“ und der„Debatte“ zufolge ist eine ver⸗ söhnliche Antwort Griechenlands auf die von der Conferenz an dasselbe gerichtete Note und zugleich auch der Rücktritt des Ministeriums Bulgaris zu erwarten. — Der Consistorialrath und Dr. theol. Wie ⸗ singer, Redacteur der Wiener„Kirchenzeitung“, macht seinem Aerger über die Nachricht, daß Karl Vogt von Freunden der Naturwissenschaft nach Wien eingeladen worden ist, um daselbst Vorträge zu halten, in den Worten Luft:„Wir finden es begreiflich, daß das heutige Wien, der Ablagerungsplatz für allerlei Kehricht, auch mit dem Reichsschwein beglückt werden soll.7LL“ — Die hochoffiziöse„Oestert. Correspondenz“ bestätigt, daß Prinz Alexander von Hessen, der Schwager des Kaisers von Rußland, sswohl dem Kaiser von Oesterreich wie dem Grafen Beust gegenüber sehr bestimmte Erklärungen über die friedlichen Tendenzen der maßgebenden Kreise in St. Petersburg gegeben habe. — Im Abgeordnetenhause brachte der Vice⸗ präsident Dr. Ziemialkowski den von allen Mitgliedern der polnischen Fraktion unterzeich⸗ neten Antrag ein, das Haus wolle beschließen, die Regierung aufzufordern, daß sie den vom galizischen Landtag beschlossenen Antrag auf Ab⸗ änderung einiger Bestimmungen der Staatsgrund⸗ gesetze dem Hause zur verfassungsmäßigen Be⸗ handlung mittheile. — Zur beruhigenden Vergleichung für süd⸗ deutsche Steuerzahler seien einige Ergebnisse aus den neuesten Steuerlisten der Stadt Wien an- geführt. An direkten Steuern wurden im letzten Quartal des Jahres 1868 fast 5¼ Millionen Gulden gezahlt, wovon nahe an 2¼ Millionen auf die Hauszinssteuer und 2½ Millionen auf die Einkommensteuer kommen; den Rest liesert die Erwerbsteuer. Den Löwenantheil nahm der Staat, nämlich fast 3/0 Millionen; 398,000 fl. bezog das Land(Niederösterteich) und nur 852.000 fl kamen der Stadt zu Gute. Die übrigen Bedürf⸗ nisse der letzteren werden durch die Verzehrungs⸗ steuer und durch die Einnahmen aus den der Stadt gehörenden Zinshäusern gedeckt. Das Gesammtergebniß der direkten Steuern Wiens im Jahre 1868 beläuft sich auf fast 17 Millionen Gulden, circa 30 fl. auf jeden Kopf. — Der vömische Correspondent des Krakauer „Czas“(er soll römischer Kammerherr sein) meldet, im Vatican sei große Freude über den Wunsch des Königs von Preußen, daß ein Nuntius für Berlin ernannt werde. Vorläufig wolle jedoch Pius IX. nur einen apostolischen Delegaten in die preußische Hauptstadt senden. Der Correspon— dent erwähnt auch der Hoffnungen, die man in Rom über die Möglichkeit einer Bekehrung des preußischen Hofes hege. Ein Cardinal soll gesagt haben, die deutsche Kaiserkrone sei wohl einer Messe werth. — Die Russen sollen in Podolien und Bess— arabien bereits 85,000 Maun concentrirt haben. In den nussischen Gränzfestungen finden sich öfter rumänische Offiziere ein; die russischen trinken mit ihnen auf treue Waffenbrüderschaft und baldiges Wiedersehen im Felde. Nach dem„Pester Lloyd“ find vor Kurzem in Bukarest 20 preuß. Offiziere angekommen, um als Instruktoren in der rumäni— schen Armee zu dienen. Die Zahl der aus Preußen bezogenen Kanonen wird auf 96 und die der Hinterladungsgewehre auf 120,000 an- gegeben. Triest. Nachrichten vom 28. d. besagen: Die Bahndepots, die Waarenmagazine und die Dogana(Douane) stehen in vollen Flammen. — Vorgestern herrschte hier eine Kälte von 18 Gr., die ältesten Leute erinnern sich nicht eines so strengen Winters. Schweiz. Im Kanton Thurgau ist in neuerer Zeit eine Verfassungsreform vorgenommen worden. Gegen einzelne Bestimmungen derselben hat sich der Bischof von Basel veranlaßt gesehen zu protestiren. Sein Protest wurde ihm aber mit folgendem Begleitschreiben zurückgestellt:„Hoch- würdigster Herr Bischof! Nach Anhörung Ihrer neuesten, unsere Verfassungsrevision betreffenden Eingabe vom 14. Januar l. J. hat der Ver- fassungsrath beschlossen, es sei diese Eingabe ihres unwürdigen und anmaßlichen Inhalts wegen ihrem Verfasser einfach zurückzustellen.“ Der bezügliche Beschluß erfolgte mit 90 gegen 15 Stimmen. Frankreich. Paris. Der„Siecle“ ver- öffentlicht folgendes Schreiben des Präsidenten der provisorischen Regierung von Kreta: „Meine Herren Redakieure des„Siecle“! Viele Per⸗ sonen, sympathisch für die Leiden meines Vaterlandes Kreia gesinnt, haben mich gefragt, ob wir vermittelst Reformen und Concessionen uns aufs Neue dem Sultan unterwerfen könnten. Hierauf antworte ich im Namen aller meiner Landsleute, deren unerschülterlichem Willen ich hiermit nur Ausdruck verleihe, Folgendes: Nein, niemals, sollie selbt Griechenland, gezwungen durch die Diplomatie, uns verlassen, könnten wir uns wieder unter dieses Joch zurück⸗ begeben. Die Mitzeleien unserer Kinder, unserer Frauen, unserer Greise, mit kaltem Blute von der türkischen Armee unter Mustapha⸗Pascha und Omer⸗Pascha vollbracht, könnten wir alles Das jemals vergessen? Wir würden diese Verbrechen verzethen; aber die Gebeine unserer Väter, von den Türken auf allen Landstraßen Kreias zerstreut, aus den Gräbern hervorgezogen nach einem, jn zwei Jahr hunderten der Ruhe, gestalsen uns weder zu vergessen noch zu vergeben. Wir werden Alle unsere Pflicht zu erfüllen wissen, wie wir sie bis jetzt erfüllt haben: uns tödten zu lassen bis auf den letzten Mann, oder die Ver⸗ einigung mit Griechenland, unserem Vaterlande, zu erreichen, von dem keine menschliche Macht uns jemals wird trennen können. Auf diesen einstimmigen Enischluß aller meiner Landsleute bezieht sich die Mission, mit der ich für die Vereinigten Staalen von Amerita beauftragt bin. Ge⸗ nehmigen Sie u. s. w. Coustantin Voludaki, Prä⸗ sident der provisorischen Regierung von Kreta, außer ordentlicher Gesundier für Amerika. Paris, Grand Hotel, 23. Imuar 1869.“ E Beßzeichrend für die hiesigen Verhältnisse ist die Hartnäckigkeit, mit der die öffentliche Meinung an allen Sensationsnachrichten festhält, die eine Machtaugmentation Deutschlands, resp. des norddeutschen Bundes, involviren. Die längst dementirte Kunde von den Wechselverträgen zwischen dem norddeutschen Bunde einerseits und Bayern und Würtemberg andererseits wird hier als „Zeichen der Zeit“ noch immer discutirt und verursacht in gewissen Schichten der Bevölkerung nicht geringe Aufregung. — Dem„Gaulois“, der sich stets durch Sen- sationsnachrichten hecvorzuthun weiß, geht von seinem Correspondenten in Konstantinopel, Herrn Lermina, folgendes Telegramm zu:„Halten Sie die Weigerung Griechenlands aufrecht, dem Pro lokoll der Conferenz beizutreten. Die Ereignisse werden die Sicherheit meiner Nachrichten darthun. Die griechischen Bankbillets haben Zwangscours. Ein Theil der türkischen Flotte verläßt Syra und geht nach Kreta. Die Untersuchung uber die Affaire des„Enosis“ ist geschlossen.“ g Belgien. Brüssel. Da in Belgien die Krone nur an männliche Nachkommen vererblich ist, so erscheint der dieser Tage erfolgte Tod des Kronprinzen, wescher die einzige Hoffnung des belgischen Thrones war, von großer Bedeutung und kann leicht zu wichtigen Folgen führen. Es lebt zwar noch ein Bruder des Königs, der Prinz von Flandern, aber er ist bis jetzt kinderlos und man zweifelt daher an der Geburt eines Thron— erben. Eine Erbfolge würde nun zwar in Belgien keine Schwierigkeit machen, wenn nicht Frankreich in der Nähe wäre, wenn man nicht wüßte, daß Belgien längst für die Arrondirung der französischen Grenzen ausersehen ist und nun vielleicht noch mehr ins Auge gefaßt wird. Aus diesem Grunde ruft der Tod eines Kindes gewisse Beunruhigung wach.— 5 Großbritannien. London. Ein Tele- gramm der„Times“ aus Madrid meldet, daß die Mörder des Gouverneurs von Burgos Kloster— mönche gewesen seien. Es seien Truppen dorthin gesendet worden.— In Betreff der Haltung Griechenlands äußert das erwähnte Blatt, daß von dem Cabinet zu Athen eine stark reservirte Zustimmung zu der von der Conferenz angenom— menen Erklärung erwartet werde. — Der Dampfer„Hipparchus“ brachte nach Liverpool Nachrichten von Montevideo vom 27. Dec v. J. Nach einem daselbst aus Buenos⸗ Ayres eingetroffenen Telegramm hätten die Allliirten Angostura am 21. und 22. Dec. angegriffen und in Besitz genommen. Lopez sei, von den Alliirten verfolgt, entflohen. Spanien. Madrid. Das Bekanntwerden des Attentates von Burgos veranlaßte in Madrid eine große Aufregung und führt zu einer Demon⸗ stration gegen den päpstlichen Nuntius und mehrere Mitglieder der Geistlichkeit. Volkshaufen zogen vor das Hotel des Nuntius, entfernten das an dem Gebäude angebrachte Wappenschild und riefen: „Nieder mit dem Nuntius! Es lebe die Freiheit der Bekenntnisse!“ Migr. Franchi, welcher recht zeitig gewarnt worden war, hatte sich auf die französische Botschaft geflüchtet.— Aus Burgos werden folgende Einzelheiten gemeldet: Der Civil⸗ Gouverneur wurde in der Kathedrale selbst er⸗ mordet. Der Leichnam desselben, schrecklich ver⸗ stümmelt, wurde durch mehrere Straßen geschleift. Die Mitglieder des Domkapitels befanden sich zu derselben Zeit in der Kirche und blieben unthätig. Der Dechant, die Provisoren und zwei Domherren sind verhaftet. 0 1 — Die„Gaceta“ bestätigt die Verhaftung von 70 Personen, darunter viele Geistliche.— Es herrscht in ganz Spanien große Aufregung. — Eine Depesche des„Gaulois“ aus Madrid meldet, daß der Civilgouverneur von Burgos er⸗ mordet worden sei und die Behörden dem Militär- commando die Regierung übertragen hätten. Es seien Verhaftungen vorgenommen worden. Italien. Florenz. Der„Corriere Sar⸗ degna“ meldet, daß im Hafen von Cagliari eine französische Fregatte mit Truppen angekommen ist, welche nach der Levante bestimmt sein sollen. Türkei. Die Pforte suspendirte die gegen griechische Unterthanen gerichteten Ausweisungs⸗ maßregeln, in Erwartung der Antwort Griechen— lands auf die Declaration der Conferenz. Man glaubt, daß dieselbe ablehnend ausfallen wird. Amerika. Newyork. Die hiesige„Handels- Ztg.“ bringt folgende eigenthümliche Mitthellungen. „Es finden,“ schreibt sie,„jetzt ernste Bemühungen statt, um den zukünftigen und jetzigen Prästdenten, wenigstens oberflächlich und scheinbar, mit einander zu versöhnen, denn es naht die Zeit, wo Beide in demselben Wagen nach dem Capitol fahren müssen, um ein kleines Geschäft unter einander abzumachen, und da wäre es doch gar zu fatal, wenn sie nicht einmal ein Wort mit einander wechseln konnten.... Nalürlich beschäftigt man sich viel damit, hinter die eigentlichen Ansichten und Pläne des künftigen Präsidenten zu kommen. Was man davon bereits wissen will, bezieht sich auf zwei Punkte: auf die Staafslasten und das Beamtenwesen. Mit Energie habe er sich gegen das System einer zu liberalen Subsidirung von Eisenbahnen und anderen Unternehmungen erklärt und seine Meinung dahin ausgesprochen, daß Alles aufgeboten werden müßte, die Lasten zu verringern, die Schuld zu reduciren und die Baarzahlung wieder einzuführen. Den Augiasstall des Beamten: unwesens habe er sich gründlich zu fegen vor- genommen. Ohne Rücksicht auf Parteistellung wolle er bewährte Angestellte der jetzigen Ver- waltung im Amte lassen, unter den Corrumpirten aber um so gründlicher aufräumen, und bei An- stellungen nur Tüchtigkeit und Redlichkeit berück— sichtigen, weßhalb er auch im Prinzip durchaus für Einführung von Examinationsbehörden sei. Wenn das wirklich seine Absichten sind, so möge er bei ihrer Ausführung vom Glück begünstigt sein. Die Verworfenheit der Beamtenschaaren, die in der kurzen Zeit, so lange in der Regel ihr Weizen blüht, ihre materielle Zukunft möglichst zu sichern trachten, ist ein Krebsschaden in den Verhältuissen der Union; eine Aenderung zum Besseren wäre ein großes Ver dienst. Asien. Ueber die Ausdehnung des jüngst in Assam stattgehabten Erdbebens und den durch dasselbe angerichteten großen Schaden treffen noch immer traurige Berichte ein. L. Friedberg am 28. Januar. Heuie Abend hiel: Herr Dr. Lorenz seinen Vortrag über Lungenschwind⸗ sucht. Es ist dies hier das erste Mal, daß von ärztlicher Seite über einen medizinischen Gegenstand öffentlich zum Publikum gesprochen worden ist, und schon deßhalb ver⸗ dient der genannte Vortrag in diesen allem Gemeinnützigen gewidmeten Blättern besonders eiwähnt zu werden. Wenn irgendwo so ist auf medizinischem Gebiete ein Heraustreten der Wissenschaft auf den Markt des Lebens, ein Vermitteln der von derselben errungenen Erkenniniß an die Gesammt⸗ beit verdienstlich und geboten. Leben und Gesundhelt sind die höchsten irdischen Güter, und Krankheiten vor- beugen ist leichter als sie heilen. Für das Publikum kann es darum nichts Näherliegenderes und Interessauteres geben, als über die Vorgänge im eigenen Körper auf— geklärt zu werden, und für den Arzt, der seinen Beruf von der wissenschaftlich⸗ humanen Seite erfaßt, nichts Er⸗ freulicheres, als Gelegenben zu haben, richtige Ansichten über das Wesen der Krankgeiten und über die Mittel zu ihrer Verhütung zu verbreiten. Wie viel Gutes kann dadurch gestiflei werden! Ein veirnachlässigter Katarrh kann Lungenschwindsucht und frühzeitigen Tod zur Folge baben, und wie leicht nimmt der Unwissende einen Katarrh! Daß aber derartige Gegenstände dem Verständniß auch eines größeren Publikums nahe gebracht werden können, das hat der heutige, ebenso interessante als lehrreiche Vor⸗ trag über Lungenschwindsucht bewiesen. Aus Oberhessen. In weiteren Kreisen ist eine, unserem berühmten Landsmanne dem Professor Freiherrn von Liebig zu München, weten seiner großen Verdienste um die Landwuthschaft zu gewährende nationale Aus- zeichnung angeregt worden, die in Form eines Chren⸗Ge⸗ schenkes demselben gewidmet und aus den, durch Sub⸗ scription zu erbringenden Mitteln angekaust werden sotl. Auf Anregung des Präsidenten des landw. Vereins für Oberhessen werden nun alle Freunde und Verehrer Liebig's, namentlich aber die Landwirthe unserer Provinz zu recht zahlreicher Betheiligung eingeladen. Da die Haupfaner⸗ kennung Liebig's in der möglichst zahlreichen Betheiligung liegt, so sind auch die kleinsten Beiträge willkommen. Frankfurt. Ueber die»igenthümlichen Launen des diesfährigen Winters bringt das„Fr. J.“ folgende Mit⸗ theilungen: Während im höhern Norden, namenilich in den Seestädten von Flensburg, Stettin, Danzig und Königsberg, bis Petersburg, Haparende und Christiansand eine verhältnißmäßig ziemlich milde Temperatur hertscht, macht sich in Süd- und Mitteldeutschland ein strengeres Regiment des Winters fühlvar. Diese Erscheinung zeigt sich von Breslau(wo dieser Tage der Thermomelerstand auf— 180 gemeldet wurde) und Ratibor bis Kölu, Coblenz und Trier. Wiener Blättern zusolge herrscht in Ober- und Niederösterreich eine Kälte, die an die un- wirthlichen Gestade Finulands erinnert. In diesem Winter ist nun auch der seltene Fall eingetreten, daß ein Theil des Bodensees fest zugefroren ist. eint ige Auge Mitbürger von Stadt und Land! 289 Das in dem zweiten oberhessischen Reichstags-Wahlbezirk in Erledigung gekommene Mandat bat die Unterzeichneten, welche sämmtlich diesem Wahlbezirke angehören und denen das Wohl und Wehe des Bezirkes als ihre eigenste Angelegenheit über Alles geht, zur gewissenhaften Prüfung der Frage veranlaßt, wer wohl geeignet sein möchte, die Interessen unseres Wahlkreises würdig zu vertreten und sind sie hierbei zu dem Ergebniß gelangt, daß Niemand mehr den Voraussetzungen eines Abgeordneten Genüge zu leisten vermag, als Herr Dr. jur. Heinrich Bernhard Oppenheim von Frankfurt a. M., zur Zeit in Berlin, ein Urtheil, welches bekanntlich die am 27. Dezember vorigen Jahres in Friedberg abgehaltene, von etwa 500 Männern besuchte Volks— versammlung, nachdem Herr Dr. Oppenheim damals sein Programm entwickelt, einstimmig gebilligt hat. Der von uns in Vorschlag gebrachte Candidat ist nicht nur ein gewiegter Jurist, welcher den bei dem Reichstage zur Vorlage gelangenden Gesetzesentwürfen über Civil- und Strafprozeß auf das Vollständigste wird gerecht werden können, er ist auch ein Mann von großer rednerischer Begabung, ein Maun von umsassendster Bildung, der in seiner unabhängigen Stellung die Politik zu seinem Lebensberuf erwählt hat, schon seit Jahrzehnten unermüdlich die freiheitliche Gestaltung unserer vaterländischen Verhältnisse zu fördern sich befleißigt und daher mit Gewißheit auch an den sonstigen Arbeiten! des Reichstags in hervorragender Weise Antheil nehmen wird. Lasset Euch nicht durch die in der Wahlangelegenheit in Umlauf gesetzten Redensarten unserer Gegner bethören. Unsere Provinz Oberhessen hat keine Eigenthümlichkeiten und besonderen Bedürfnisse, welche eine Vertretung durch einen Oberhessen erheischten, unsere Bedürfnisse fallen zusammen mit denen unseres großen deutschen Gesammivaterlandes, sie sind keine anderen als die U Wir erkennen es nicht an, daß es eine Ehrensache der Provinz der übrigen Theile Deutschlands. sei, einen Mann aus ihrer Mitte in den Reichstag zu entsenden, wir erklären diese Idee für den Ausfluß engherzigsten Partikularismus; das für die Wahlen zum norddeutschen Reichstag gültige Wahlgesetz läßt die Wahl eines jeden unbescholtenen Mannes, welcher Angehöriger des norddeutschen Bundes ist, zu und erachten wir es als eine Ehrenpflicht, demjenigen das erledigte Mandat anzuvertrauen, welcher uns die beste Gewähr für seine ächt deutsche Gesinnung bietet, möge er nun an den Ufern der Spree, des Maines poder sonstwo in Deutschland zu Hause sein. Mitbürger von Stadt und Land! Leihet unserer Aufforderung, welche das Ergebniß de. reinsten patriotischen Erwägung ist, Euer Ohr; durch Annahme unseres Vorschlags werdet Ihr zeigen, daß Ihr politisch reife Männer seid, daß Ihr groß von der Zukanft unseres Vaterlandes denket. Altenstadt. Christian Hecht. Wilhelm Hammel. Bechstein, Lederhändler. Bauernheim. Ludwig Weiß, Kaufmann. W. Lenz, Oekonom. C. Schleuning, Kaufmann. Beienheim. Mayer Hirsch, Kaufmann. Muth, Bürgermeister. Dr. Hermann Trapp, Arzt. August Geis. H. Thylmann. Bodenrod. Dr. A. Trapp, Fabrikant. Georg Wissig II., Beigeordneter. E. Trapp IV., Hofgerichtsadvokat. Butzbach. H. Jöckel, Hofgerichtsadvokat. Karl Flach II., Kaufmann. Johs. Grüninger, Leimfabrikant. C. Hagebach, Gemeinderath. Gambach. C. Rammer, Pachter. Balth. Wagner I., Mühlenbesitzer. J. Häuser, Gemeinderath. Großkarben. WM Kalbfleisch, Gastwirth. Gerhard Fauerbach. K. May, Fruchthändler. M. Kuhl, früherer Landtagsabgeordneter. Ilbenstadt. S. Rothschild. J. Schuch, Mühlenbesitzer. Jak. Steinhäuser IV., Kaufmann. Kaichen. Louis Vogt, Beigeordncter. Johs. Windecker, Gemeinderath. J. A. Weidmann, Gemeinderath. Büdesheim. Joh. Chr. Wiesenbach. Phil. Winter. Büdingen. Ludwig Happner, Gemeinderath. Ludwig Wenzel, Gemeinderath. Christian Rullmann, Kaufmann. V. Hahn, Oeconom. Kleinkarben. A. Ströbel, Mühlenbesitzer. F. Bolenberger. Langenbergheim. J. Koch, Gutsbesitzer. Melbach. Philipp Keil, Oeconom. Friedrich Keil, Oeconom. Kaspar Weiffert, Oeconom. Castel. Münzenberg. Jean Baptist Dosch. Heinrich Alles Mühlenbesttzer. Dorheim. Nauheim. Heinrich Reuß, Gemeinderath. Ch. Grünewald. Joh Fritzel, Oekonom. Niedererlenbach. Dortelweil. Wilhelm Wolf, Oeconom. Georg Best, Oeconom. Wilh. Fauerbach, Gutsbesitzer. Niedereschbach. Düdels heim. J. Fahz, Oeconom. Salomon Ehrmann, Fabrikant. Niedermockstadt. Friedrich Cott, Glasermeister. August Culmann. Peter Scheid I., Oekonom. Nieder ⸗Wöllstadt. Friedberg. J. Steinhäuser, Gemeinderath. B. Grödel, Gemeinderath. Dr. Fresenius, Arzt. K. H. Bausch, früherer Landtagsabgeordneter. Heinrich Weith. J. Falk, Gemeinderath. Friedrich Weitb. J. Pfeffer, Gemeinderath. Konrad Bausch VI. C. Scribe, Gemeinderath. Okarben. A. Steinhäuser, Gemeinderath. Georg Puth, Gutsbesitzer. A. Rausch, Gemeinderath. Ockstadt. E. Ruths, Gemeinderath. Jakob Diener, Oekonom. G. Trapp II., Gemeinderath. Ostheim. W. Fertsch, Gemeinderath. Jak. Schneider. früherer Bezirksrat. J. Bender, Gemeinderath. Petterweil. F. Roßbach, Gemeinderath. Conrad Narz. Gottfried Kost VI., Gemeinderath. C. Reuß II., Gemeinderath. Rockenberg. G. Philippi, Gemeinderath. Ch. Wende. im Zuchthaus Darmstadt. Auf dem am Dienstag an einer Stelle zu schwachen Eis des großen Woogs brach ein Knabe ein eln Civilist, der ihn retien wollte, halte das gleiche Schicksal; diesem solgte ein einjähriger Freiwilliger und biesem ein Infanterielicutenant. Alle vier wurden schließlich mit Halen dem nassen Element entrissen. l Groß Umstadt. Zum Direktor das nächste Frühjahr dahier ins Leben l(retenden Realschule ist Dr. Soldan II., Lehrer der Naturwissenschaft am Schullehrer— seminar in Friedberg, zu Lehrern sind die Pfarrer Seib, Diebl und Wiener dahier, sowie der Vorsteher der evan— gelischen Schule in Fürth, Lehrer Guyot, gewonnen worden. Worms. Kürzlich präsentirte sich in Zweibrücken ein sehr respektabel aussehender Herr in den Häusern dortiger Israellten, um für 15 abgebrannte istaelitische Familien in Allendorf bei Gießen, gemeindevorstand ser, persönlich zu zu diesem Zwecke eine Anzahl amtlicher Schreiben, sowie auch Zeichnungen von Israeliten aus Saargemünd, Kaisers— lautern, Neustadt, Landau ꝛc., die sehr namhafte Beiträge auswiesen, bei sich. Derselbe wurde inbessen als ein ge— wisser Strauß von hier erkannt, der spon öfters solche Schwindeleien verübt und in Hessen schon drei Jahre gesessen hatte. Im Begriff abzureisen, wurde er, auf Anzeige hin, von einem Polizeidiener er⸗ sucht, ihm auf das Polizei-Commissariat zu folgen, ent⸗ sprang aber unterwegs und scheint glücklich entkommen zu sein.— Es ist immer gut, wenn derartiger Schwindel bekannt wird, damit das gutmüthige Publikum nicht so leicht ein Opfer desselben werden kann. Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Posidampfschiff„Saxonia“, Kapitän Kier, welches am 31. Dezember von Hamburg via Häore abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 21 Tagen wohlbehalten in New-Orleans angekommen. Das Hamburger Postdampfschiff„Wesiphalia“, Kapitän Trautmann, trat am 27. Jauuat wiederum eine Reise via Häbre nach New-York an, und hatte außer einer starken Brief. und Packetpost 500 Tons Ladung, 25 Passa⸗ giere in der Cajüte und 99 im Zwischendeck an Bord. 267 Die glänzenden langjährigen Ersolge der Stoll⸗ werck'schen Brust⸗-Bonbons, welche nach Vorschrift des Prosessors der Medicin Dr. Harleß gefertigt sind, haben diesem Hausmittel, ungeachtet aller Anfechtungen von Feinden der sichern und raschen Selbsthülfe, einen Weltruf erworben. Bis heute steht dieses Fabrikat noch vollkommen unerreicht da und verdient allen Brustleidenden auf das Gewissenhafteste empfohlen zu werden. Der mittlere Stock 286 meines Hauses ist zu dermiethen. Auch gede ich davon 2 Wohnungen an ledige Herten, je 1 Zimmer mit Kabenet ohne Meubles ab. Ehr. Hecht. Eine gebrauchte Chaise 285(Kalescht) mit Palentachsen und Eierfedern it billig zu veikaufen. Näheres bei Herrn Fritz Hecht Frierderg. woselbst er Cultus⸗ collectiten, und hatte — 273 anerkannt destes Mittel zur Verschönerung der Haut empfieblt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18. kr. Wilb. Fertsch. Rödgen. Martin Jehner, Beigeordneter. Caspar Windecker, Mühlenbesitzer. Schwalbeim. Hensel, Bürgermeister. Georg Fritzel, Oekonom. Staden. H. Hammel, Gutsbesitzer. Stockheim. Konrad Koch, Gutsbesitzer. Söôdel. Phil. A. Schneider. Christ. Stier. Vilbel. Julius Birkenholz, Fabrikant Wilh. Kullmann, Kaufmann. Ph. Mohr II., Oekonom. Weckes heim. Conrad Lind V., Gastwirth. J. Pfarrer, Gemeinderath. Wohnbach. G. Pfeiffer IV. Wölfersheim. Wilhelm Heyer, Gemeinderath. Phllipp Pflug. Johannes Jung. Nik. Fauerbach. K Anzeige. 276 Die auf Sonntag den 31. d. angezeigte Wählerversammlung in Vilbel kann wegen anderweitiger Vergebung des Saales an diesem Tage nicht stattfinden. Wahlverlammlung. 287 Zur Besprechung uber die bevorstehende Reichstagswahl werden die Freunde des Herrn Hofgerichtsraths Buff, sowie Alle, die sich für dessen Wahl interessiren, eingeladen, sich Freitag den 5. Februar l J., Nachmittags u Uhr, zu Nauheim im Hotel Henkel einzufinden. Herr Buff wird der Versammlung selbst beiwohnen. 275 verstorbenen Hauthoisten betrug 95 fl. Zur Nachricht. Die Einnahme des am 27. Januar stattgehabten Concerts zum Besten der Wittwe eines Die ganze Einnahme konnte, da alle Betheiligten keine Vergütung beanspruchten, dem milden Zwecke gewidmet werden und druckt die Musik hiermit ihren ergebensten Dank aus. Friedberg den 28. Januar 1869. Die Musik des J. Garde⸗Jäger- Bataillons. Restauration„Nürnberger Hof.“ 53 Der ergebenst Unterzeichnete empfiehlt sein neu eingerichtetes Etablissement dem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur gefaͤlligen Rücksichtnahme. Kräftiger Mittagstisch a 1 und Is kr. Parterre. Table d'note à 30 kr. von 12, Uhr im ersten Stock. Wein, Bier, Apfelwein ꝛe. Besonders empfehle ich auch meine Localitäten zum Logiren, sowie Stallungen zum Ausspannen zu Frankfurt a. M. 1070 7 vermittelst der Germania, Mittwoch 10. Februar, 5 Mor zens Hammonia,* 17. Februar, Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actiengesellschast. Directe Post-Damyfschifffahrt zwischen hamburg und villigen Preisen F. Hieronymus. Uew-Hotk Postdampfschiffe f Holsat a, Minwoch, 24. Februar, Eimbria,. 3. März, Morgens. Passagepreise: Erste Cajllte Pr. Ert. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Riblr. 100, Zwischen deck Pr. Cri. Niblr. 55. Fracht L. 2.— pr. 40 bamb. Cubilsuß mit 150% Primage, für ord. Güter nach Uebereinkunst, und zwischen Hamburg— Havana— und New- Orleans, Bavaria J. Februar. Teutonia 1. März. 55 3 Passagepreise: Zweite Casüte Pr. Crt. Rtblr. 150, Zwischendeck Pr. Crt. Rihlr. 88. Fracht L. 2. 10. per ton von 40 hamb. Cubikfsuß mit 15% Primage. 288 Näbere Auskunft erthellt die alleinige Spectal- Agentur Friedberg Christ. Hecht. Uuipersal-agenligueur 33 von Carl von Metternich in Mainz, in Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. bet 2 Ph. Dan Kümmich. Ein kleiner Pinscherhund 263 ist mir Zugelaufen und kann derselde gegen Er— stattung des Futtergeldes und der Inseraigebübren bet mir in Empfang genommen werden. Ober ⸗Florgadt. Heinrich Hübner. Geschäfts Empfehlung. 264 Einem hlesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich jetzt mein Geschäft für mich angefangen habe und alles billig und gut arbette. Meine Wohnung befindet sich Usagasse bet Herrn Metzgermeister Gröninger. Irtedberg den 27. Januar 1869 Adam Nampe, Schneidermeister. Einige Gebrau Cräher zu verkaufen bei G. Steinhäuser Il. Zum Württemberger Pof. Ein braves Dienstmädchen, 241 welches selbsiständig kochen kann, wird auf Petri tag ben gutem Lohn gesucht. Näberes bel der Exp. d. Bl. 1009 Nachricht. 266 Ein sebr schönes Gut in der Wetterau von 200 Normalmorgen Acker und Wiesen mit den dazu geboͤrigen Wohn und Occonomiegebäuden ist mit Inventar zu verpachten oder zu verkaufen. Das Gut liegt an einer stequenten Straße und sehr nabe an der von Gießen nach Gelnhausen dermalen erbaut werdenden Elsenbahn. Ote Exped. d. Bl. sagt, det wem das Näbere hierüber erfahren werden kann. Ein braves Mädchen, 246 welches kochen kann, wird in eine flille Haus⸗ haltung zum sofortigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped d. Bl. Jeden Bandwurm 283 entfernt binnen 2 bis 4 Stunden vollständig, schmerzs und gefabrlos; ebenso ficher beseitigt auch Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Croppenstedt.(Preußen) 274 Ein Lehrling, zum alsbaldigen Eintritt, wird gesucht von 100 3 6 Vingenbeim. 9 9. ern, 5 5 Häckermeister. Ein Zimmer mit oder ohne KMiöbel, 277 welches sogleich bezogen werden kann, ist zu ver⸗ imtetben. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. Liederkranz. 252 Sonntag den 7. Februar Abendunterhaltung im Saale des Hotel Trapp. Beginn 7½ Uhr. . Der Vorstand. . 2 1* Reichstagswahl. 278 Unter der Ueberschrift:„Die Volloversammlung in Alten stadt“ sucht die„Mainzertung“ die dortige Nieverlage der Oppenheim'schen Partei in einen Sieg derselben zu verwandelw, ob— wohl die letztere, die doch die Versammlung berufen hatte, nicht einmal wagse abstimmen zu lassen. Die Darstellung der Mainzeitung entspricht ganz ihrem seit⸗ berigen Verhalten und demjenigen des Dictators im Fortschrittverein, des Herrn A. Metz, der auch in Altenßsadt, als er nichts Sachliches vorzubringen wußte, zu persönlichen Ausfällen seine Zuflucht nahm. Die Mainzettung reißt einzelne Worte und Behauptungen der Herren Baist und Sepd, welche für die Candi⸗ datur des Herrn Hofgerichtorath Buff zu Gleßen in der Versammlung eintraten, aus dem Zusammenhbange und gibt sie ohne alle Ausnahme in entstellter Weise wieder. Wir können und wollen ihr auf dieses Held nicht folgen, vielmehr nur Folgendes feststellen: Nachdem Herr Metz in wahrhaft unerhörter Weise die Candtidatur und die Person des Herrn Buff verhöhnt und verdächtigt hatte(„derselbe dürse nicht einmal einen Schnurrbart tragen“ u. drgl. mehr) verbitterten sich die Gemütber und es trat bedaueritcher Weise das ein, was provocirt worden war; Herr Dr. Oppenheim wurde, als er zum Zweitenmal auftrat, mit dem 1848r. „herunter“ begrüßt. Die dadurch entstandene Aufregung wurde durch einige Werte des Herrn Batst, der unter lautem Beifall seiner augenblicklichen Gegner sprach, beschwichtigt. Heir Oppenheim selbst, der übrigens im Ganzen einen günstigen Eindruck higterließ, hatte, wie es scheint, vergessen, daß er in Hessen-Darmfladt sich befand; denn er sprach zu dem Landvolk aus Alten- stadt und der Umgegend als zu den»btederen Hessen, deren Fürsten die Landeskunder nach Amerika verkauft haben und die sich durch ihren langwierigen Verfassungs⸗ kampf ausgezeichnet häiten.“ Zu derselden Zett, als die Versammlung in Alten- stadt tagte, hatte Herr Buff, einer Aufforderung aus Büdingen entsprechend, dort eine Wahlbesprechung abgehalten. Derselbe ließ seinen Mitbewerbern volle Gerechtigkeit widerfahren und gewann gerade durch sein taktvolles und gemäßigtes Auftreten die Herzen der Wähler. Gießen am 28. Januar 1869. Ein Inserat 279 in der letzten Nummer d. Bl. bebauptet, die Vo ko⸗ ftimme habe den Hofgerichte rath Buff von vornherein als den Candidaten des Beamtenthums und der Re⸗ gierung bezeichnet. Der geehrte Einsender meint hier⸗ mit ohne Iweifel nur die Stimme, der Oppenbeim⸗ schen Parte. Welche Männer den Herr! Buff auf⸗ gestellt und empfohlen haben, geht aus dem Wahlaufruf h rvor, der in Tausenden von Exemplaren verbrestet wurde. Eine ähnliche, von dem Programme des Herrn Buff begleitete Ansprache wird in der Kürze das Comite erlassen, das sich in Büdingen in Folge einer am verflossenen Sonntag dort abgehaltenen Versammlung von Wählern gebildet hat Offener kann man denn doch in der That nicht hervortreten, als Herr Wuff es tbut. Wenn unbekannte Freunde in ihrem Eifer weiter gehen, als gut ist, so kann Herr Buff dafür nicht ver⸗ antwortlich gemacht werden.— Ob es im Uebrigen schlecht mit ter Wabl desselben feht, wird die ukunft lehren.— Alle Loosverkäufer 209 meiner Ausspielung von Maschinen ꝛc. werden biermit aufgefordert, die Coupons und Gelder an mich ab und etwaige voose bis zum 1. Februar an mich zurückzugeben, damit die Verloosunz endgüllig besitmmt werden kann. Friedberg. Joh. Fillmar, Mechaniker. Eine Wohnung 28.1 ift zu vormiethen, welche bis zum 1. April zu be⸗ ziehen ist. Näheres bei der Exped. d. Bl. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemtindt. Sonntag den 31. Januar 1869. Pfarramiswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Schaub. Nachmittags; Herr Liakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkfirche Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Olff Verantw. Res. Druck und Verlag Hermann Schunpff. n Bindernane!& Schimpfi. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 4 und eine Beilage.) — 0 ditt der öffen Hherhessischer * nzeiger. uterh, f a Abel Beilage. 0 N 2. Bors 0 land.— 2 da— 4 5 1 1 9—***—* 3 1 Sattlerarbeit.[z Verste„ 5 Ober; st 0 N dd dersame 5 226 Donnerstag den 4. Februar or. soll die Abänderung Ho 35 Verf eigerun 9 n der 5 erf orf krel 1 d. — 10 von 825 Tornister des 1. Jägerdataillons nach vor 262 Donnerstag den 4. k. M. soll in den Domanialwalddistrieten Lichte-Harb, Elchelacker eim se liegenden Bedingungen und Mufter auf dem Bürcau Nassewlesentheile und Kaff nachverzeichnetes Holz versteigert werden: f Mule den der Bekleidungs⸗Commifsion durch Soumisfion in Accord 4 Scheltholz. Prügelholz. Stockholz. Reis holz 3 gegeben werden. 5 g Holzart: N 2 cruftn Friedberg den 22. Januar 1869. f Zuchen 5½ 4 2 N Die Die Bekletdungs Com mission. Eichen 237% 68/ 112 12⁴ Dierannne Daudiflel, Nadelholz 10(10 lang)— 5 4 * Hauptmann und Compagntechef. Aspen 8 1 77 25 8 a 1 Eichen Stammholz 6 von 17-32“ Durchmesser, 12—30“ Läng it 78 bikf wg 5 1 1 6 0 32% Dur 1230, Länge mit 781 Cubikfuß, Holz⸗Versteigerung. feen 1, e eee eee 3 2 1* 1 desgl. zu einer Hundshütte geeignet, den 250 Aus den Frb. v. Franckenssety'schen Wald- Nadel⸗Stammholz 13 von 5½—11!“ Durchmesser, 20— 70“ Länge mit 376 Cubiksuß 40 disirleten„Am Engelsborn“ und ⸗Mörler Unter“ in Eichen Nuczscheitholz 2 Stecken. 1 zun, der Gemarkung Ockfradt bei Friedberg kommen zur Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr in dem Distriete Lichte-Harb auf dem Vieinalweg öffentlichen Versteigerung: 1) Mittwoch den 3. Februar: %% Stecken Buchen Scheitholz, 5 17 1 Prugelbolz, 40„ Eichen und, Birken⸗Prügelholz, 15½„ Aspen Prügetholz, 1748„ Buchen- Stockbolz, 26„»Birken⸗ 6%„ Erlen und Aspen⸗Stockholz. 1297 Wellen Buchen⸗Retsholz, 8396„ Eichen-„ 1497„ Erlen- und Aspen-Reisholz 131„ Kiefern⸗Reisholz, 203 Gebund Ginsiern. Das Reishbolz ist zur Hälfte Stamm⸗Reisholz und f zur größeren Hälfte Stamm⸗Prügelholz 1. Klasse. 2) Donnerstag den 4., Freitag den Samstag den 6. Februar: 372 Eichen⸗Staͤmme von 5½—11½“ mittl. Durch⸗ messer, 15—55“ Länge u 4576 Cudikfuß Inhalt, 403 Buchen⸗ u Birken⸗Stämme von 5½— 23“ mittl. Durchm., 10— 45“ Länge u. 8093 Cbk. Fuß Inhalt, 7 5. und Inhalt, 3—5½“ mittl. Durchm. und 15 357 vänge, 95 Buchen u. Birkenstangen mit 272 Cbk.⸗Fuß Inhalt, von 3—5½“ mittl. Durchm. und 15-357 Länge, 67 Exlen⸗ u. Lindenßangen mit 220 Cbk.⸗Fuß Inhalt, von 3—5½“ mittl. Durchm. und 1535“ Länge. Das Eichen und Buchen⸗Stamm- und Stangenbolz ift zu Wagnerholz vorzüglich geeignet. Die Zusammenkunst findet an jedem der oben be⸗ merkten vier Versteigerungstage Vormittags 9 Uhr auf der Ufinger Straße zunächst den Schießmauern statt. Credit für beide Versteigerungen dis zum 1. Sep- tember 1869. Ockstadt am 26. Januar 1869. Wildran d, . Freiberrlich v. Franckenstein'scher Oberfoͤrster. Holz ⸗Versteigerung. * 5 253 Dienstag den 2. Februar 1869 wird in dem die⸗ 9e tine an sigem Gemeindewald nachstehend verzeichnetes Holz einer 0 mg öffentlichen Versteigerung ausgesetzt: 1 1 kt 1) Distrie: Auwald: et uf et 5213 Cubikfuß in 63 Stämmen Eichen ⸗ Bau- und 1 Cisti weiler Werkholz, 8 ür nicht ett. 24 Stecken Eichen⸗Scheitholz, — ledige, 5„ Prügelbolz, en alert 2%„ Stockbolz, 92⁵ Stück 77 Wellen. 2) Distriet Langert: 3 Stecken Kiefern⸗Prügelholz, „ Stockholz, 5 Wellen, 7 Eichen⸗ 3 Anfang der Versteigerung: Vormittags 9 Uhr im Auwald und wird gegen vorschrifts mäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis Martini 1809 bewilligt. Assenheim am 26. Januar 1809. Großherzogliche 122 Assenhelm e st. — Holz⸗Versteigerung. 258 Im Licher Stadtwald, Diflriet Nolbebusch, kommen nachverzeichnele Polzsortimente zur Verffeigerung Mittwoch den 3. Februar: 214 Eichen⸗ Stämme von 5—24“ Durchmesser und bis 597 Länge, 316 Fichten⸗-Stämme und Stangen, 5 43 Buchen; und Hainbuchenstaͤmme und Stangen, 57 Lindenstämme. Donnerstag den 4. Februar: 300 Stecken Buchenscheit⸗ und Prügelholz, 190„ Buchen⸗Slockbolz, 3186 Buchen-, Eichen-, Wesch⸗ und Nadelholzwellen. Der jedesmallge Anfang ist Morgens 9 Uhr am Erlesberg zu Anfang der Cbaussee. Lich den 26. Februar 1869. Großberzogliche Bürgermelsterei Lich el. 17 Erlen⸗ und Linden ⸗ Stämme mit 1134 Cubikfuß ö 283 Eichen⸗Stangen mit 1095 Cubikfuß Inhalt, von oberhalb der Weißmüble. ö Das in den Districten Eichelacker, Nassewiesentheile und Kaff zu verkaufende Holz wird gegen Mittag in dem District Lichte-Darb ausgeboten. Steigliebhaber wollen daher namentlich das 10 Fuß lange Nadel⸗ Scheitholz, das junge Eichen Prügelbolz, sowte die in dem District Eiche lacker liegenden 7 Eichen⸗Stämme und die in dem District Kaff liegenden 13 Nadel Stämme zuvor einsehen. Nidda den 26. Januar 1869. Großberzogliche Oberförsterei Nidda Georgi. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Nidda 261 * In dem Domantalwalddlfrtet Dorn sollen nachverzelchnete Holzsortimente versteigert werden! 1) Montag den 8. 5 Eichen⸗Stammholz 148 Stück von 6—21“ Durchmesser, 20—55“ Länge mit 40 Nadel⸗ 185 7 15—70 2 Buchen⸗ 9 1 7 13-30“„ (übeitweise zu Hackklötzen geeignet), Nadel⸗Stangenbolz 89 Stück von 4—5“ Durchmesser, 25— 30“ Länge, mit 482 Cubikfuß. Das Eichen⸗Stammholz ist mitunte vorzügliches Wagnerholz. 2] Dienstag den 9. k. M: 93 Cubilfußg, 5* 7 7 271* 2 125 7 658* Scheitholz. Prögelbolz. Stockholz. Relsholz. Dolzart: S. 0 n. Buchen 79 26 30½ 108 Eichen 13 12 ½ 20½ 95 Nadelbolz 34 62— 94 Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vormittags 9 Uhr auf dem von Nidda nach Gaubzagl führenden Viemalwege, zugächst des Holzschlages. Nidda den 26. Januar 1869. Großherzogliche Oberförsterei Nidda Georgi. Holz⸗Versteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Eichelsdorf. 282 Donnerstag den 11. und Freitag den 12, Februar werden in den Dißrieten Gierzipfen, Ralurdder⸗ und Schotter Spies nachfolgende Holzsortimente versteigert: A. Brennholz. Scheitholz. Prügelbolz. Stockholz. Reis holz. Holzart: Ste 9 Buchen 54 I. Kl. 63 34½ 160 * 3 II. KI.—— Elchen— 16 13 44 Nadelholz 5 16 25 27 Aspen— 2/— 175 B. Bau, Werk und Nutz holz. 122 Eichen⸗Staͤmme von 5½—21“ Durchmesser und 15—55“ Länge mit 3178 Cudikfuß, 279 Nadelholz„„1 5½—17½“ 1„ 20— 100“„ 8510* 4 Buchen 1„ 7½— 10½“„„ 10—25“„ 5 40— 3 Elchenstangen mit 14 Cubtksust und 408 Fichten- und Lärchenstangen mit 811 Cubiksuß. Bel dem Nadelbolz definden sich viele schöne Lärchenstämme. Das Holz liegt nahe an der Schotten Niddaer Staatoflraße bei Rainrod. Am ersten Tag kommt sämmtliches Bau, Werk- und Nutzholz, und am zweiten Tage sämmtliches Brenn⸗ bolz zum Ausgebot. Diejenigen Steigerer, welche auf das Holz in den Distrieten Rainröder- und Schotter⸗ Spies reflectiren, wollen sich solches vorher von Groß herzoglichem Forstwart Rodemich in Ralnrod vorzeigen lassen, da dasselbe im Dißfrict Gierzipfen versteigert wird. Anfang der Versteigerung an beiden Tagen Morgens präcis 9 Uhr, Zusammenkunft im ODistriet Gier⸗ zipfen jedesmal bei der ersten Polzuummer.: Eichelsdorf den 23. Januar 1869. Wrddenzaglige eee Eichelsdorf de e d F. W. Bockius'schen Kräuter⸗Brust⸗Syrup. 30 Ein sich stets am desten bewäbrendes, dabei an⸗ Emser Pastillen 35 seit einer Reibe von Jahren unter Leltung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor— züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust⸗ 5 leiden, wie gegen Magenschwäche sind stets vor ö rälbig in Frievberg bei rn. Hofapotbeker C. Wahl, Catarrhe. Lungen Entzündungen, Entzün⸗ in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. — üderbaupt gegen alle Hals und Brust⸗Affec⸗ erer werden nur i etiketürten Schachteln tionen. Hieser Kraut de veup Flaschen zu 17 b 1 fl. 10 fr., 35 kr. und 24 ke. zu haben in Königliche Prunnenverwallung zu Bad Ems 8 zrtedberg bei Jean Huber. 2. Naubelm bei Jos. Werner. Steink Dl len 0 Butzbach bet A. Gimbel . 0 0 9 11 oo 31 5 107 nur Stücke, bestee Qualität, per Waggon a 2(e rere zimmer, 200 Center zu 88 fl. Kleinere Quantstäten in meinem l r 170 möblirt oder unmöͤblirt, werden vermiethet von Magazin an der Bahn à Centuer 30 kr. empfiehlt Jgeob Schimpf. Löb Strauß Bad Nauheim. Ne een Die Vernachlässigung von Katarrh und Husten— Ban bn dt een Jnmere Bagrecere, Scree kostet unzähligen Menschen das Leben! Nauheim e t deen Spengler⸗ und Weißbinderarbeiten solen im Wege der 268 Man vergesse doch nie. daß jeder Katarrt eine Krankheit it und wie leicht derselbe in Lun i. a genentzündung öffentlichen Submission an geeignete Unternehmer ver oder noch häufiger in Lungenschwindsucht übergehen kann. Bei allen tatatrbalischen Leiden, Pusten, Heiserkeit, dungen 5980. Grippe, Brusischmerzen, Verschleimung, Rauheit, Kitzel oder Kratzen im Halse, Keuchhusten, Engbrüfligkeit, * N 8 7 5 g., Nachmittags 3 ubr Blulspeien, selbst el beginnender Lungenschwindsucht wirkt der Schlesische Fenchel⸗Ponig⸗Extraet von L. W. Egers. am 3. 90 eee ande ten Termine in Breslau reizmildernd und besänftigend, er befördert auffallend den Auswurf des zähen flockenden Schleimes 3 r 0 drr Ausschrist: ad e die ae auch 5 11 1939 Reiz 7 7 Kitzel im r bald 15 b N. durch geboben und mit ibm die eigentliche Ursache der chlaflosigkeit. Die alleinige Niederlage „Submission auf Bauarbelten an dem Stations dekanntlich nur dei Jos. Hoffmann in Friedberg. sig— — bause zu Nauheim“ Fab einzureichen. Die eingegangenen Offerten werden zu g 79 8 6 gebachter Zeit in Gegenwart der etwa anwesenden Jagd-Perpachtung zu Kaichen. Brodpreise vom 1. bis 15. Februar. 2 Submittenden geöffnet. e 5 272 Die Jagd in biesiger Gemarkung, auf einem Nach eigener Angabe der Bäcker. Pläne, Boranschtag und e Flächeninbalt von irca 2800 Morger, soll Für Friedberg: 10% r 1809. 5 Montag den 15. Februar 1869, ½ Waizen, ½ Korn. 2 Korn, ½ Waizen. ie 8 8 8 Vormittags 11 Uhr, 8 7. Der ö auf hlesigem Oemelndehaus unter den im Termin be⸗ 15 Sorte 4 8 15 kr. Zweite Sorte 7 1 12 5 900 — Nia bm. kannt gemacht werdenden Bedingungen anderwelt auf!„ 7„ 30% 5 1 1 5 3 Mobiliar Versteigerung. i 1869. 2½ Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kx. 11 281 Diensiag den 2. Februar d. I., Vormittags 9 Uhr, Großherzogliche Bürgermeisterel Kaichen Für Nauheim: 0 werden in der Bebausung des Gafiwiribs Heinrich Wiß mer. Kasseler Brob 4 K 10 er Kirchner in Ober ⸗Ros bach folgende Mobilen ö... ́ ‚......ʃ—öʃ seler Bro 3 2. deen mieten amber Hohner, eine Kelter mit b 2. fund Ein fettes Schwein, vier ner, eine Kelter mi 0*„„„. eisernen Schrauben, eine Aepfelmühle, sechs 7 II U U U 7 0 L 1 J U C U 1 5 Erste Sorte 4 8 19 kr.] Zweite Sorte 4 8 12 kr. eric Kartoffel, circa 14 Ohm Aepfelwein,/ Obm f 8 1* 5 15 5 5 5 5 Essig,/ Obm Brandwein, 30 Flaschen Wein von 25 1 er e 1 e 1 ee e 3 eine Ladeneinrichtung, vier Fässer, jedes circa 4 3110 1 15 10. 77 N. F. Daubitz 5. 15 Obm haltend, verschiedene Schränke, Petrolcum⸗ 2 5 93 10. 1 10 Nc Für Butz bach: 75 lampen, Tisch, Tabac, Cigarren, Fialgen, Gläser Seren tei dete sclecter Berdanung Ha“(erste Sete 2 4 14 ker. Ziottte Sorte 2K 9. 1 und sonstige Haus⸗ und Wirtbschaflsgeräthe. Dausm: ki scplechter Zier A. u-„„a l 7 5 7 8 Ober⸗ Rosbach den 27. Januar 1869. morrholdal-, Unterleibs-und Magen 1 A. In Auftrag Grohberzoglichen Landgerichts Frledberg beschwerden.—. eee„„ Gropberzocuche, 7 Ober ⸗Ros dach Lager bält Herr J. A. Windecker in Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 18. Febr. 55 5— N e Nach eigener Angabe der Metzger. sind At ds 3 er gebung. PC Für Friedberg: 1 280 Zur Erbauung des Vielnalweges von Reichels⸗ 1 Ochsenflei 8 18 kr. Schweineflei ir. deim nach Weckes beim hig bis zum Einschnitt des Oe kn Uerben chwü k al 8 05 i See en 0 5 Bed Wegs nach euch eld eum 3 3 75 Rindfleisch, gem. 17„ Bratwurst 2 anlie Samfiag vin 6. Jebrna. J, Vorm nahe o nör, und daher stammende Leiden Hammellleisch 15„ Schwartenmagen 24 auf dem Ratbhause zu, Retchels be lm nachstehendr 270 findet man ein in tausend Fällen erprobtes und] Keil und Carre 15„ Geräucherter Speck 32„ pet ——— 1 die Wenigßnehmenden in Atcord gegeben in diesen siets als vollkommen bewäbrt befundenes T Kalbfleisch 12„ Dörrfleisch 6 15 Per r 2 1 N 8 5 1 i Verfahren, dessen Wirksamkeit noch von keinem andern! Keil und Carre—„ Schinken 5 1) Planirarbeiten veranschl. zu 280 fl. 19 kr., erreicht 0 und das allein den einzigen Weg zur Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. 32. 2) Cbauffirarbeiten 1„fichern Genesung zeigt, in den Schriftchen: Hammelsfett 18„ Schmalz, unausgl. 28* 3) Brechen von 23 Cb.⸗Kiftr. Steinen 230„—,. f 4 5 a J) Fahren derselben 315„— Die Stärkung der Nerven. Ein Ratbgeber][Ausnahmspreise bei: H. Blum Bratwurst 24 kr.,. 5) Aussetzen derselben 5 für Nervenleidende und Alle, welche geistig frisch und Schinken W ausgel., 28 kr.,— ihr Friedderg den 29. Januar 1869. körpetlich gesund bleiben wollen von Dr. A. Koch. 25 kr.— Bei l. Engel Schwartenmagen r., Der Bezirks⸗Bauaufseher 12. Aufl. Preis 27 kr. Dörrfleisch 26 kr.— Bei H. Engel Schmalz, ausgel., W Schneider. Vorräthig bel Bindernagel 4 Schimpff in 28 kr., unausgel. 26 kr.— Bei N. 1 7 Lan Friedberg. ausgel., 28 kr. unausgel. 26 kr., Kammstsick 18 kr. Ne V a 5555 Bei P. Engel Schwartenmagen 28 kr., Dörrfleisch 26 kr. 0 steigkrung Ein kräfti er Lehrlin— Bei H. Gerih Bratwurst 24 kr.— Bei W. Heß lich 0 260 Mittwoch den 3., Donnerfsag den 4. und Freitag 0 65 Bralwursi 24 kr., Dörrfleisch 26 kr. Schmalz, ausgel. dan den 5. Februar, jedesmal um 9 Uhr anfangend, wird 194 welcher das Schosser und ufschmiedgeschäft er⸗ 28 kr.— Bei L. Kreuler Bratwurst 24 kr.— Bei f 1 5 5 W. Reuß Bratwurst 24 kr. Schmalz, unausgel., 26 kr. führ in dem Gemeindewald der Gemeinde Hoch⸗Weisel lern ü, wird t. Näheres det der Exp. d. Bl. nachverzeichnetes Gehölz meistdielend versteigert: n— 2 8 e*— Bei J. Ruppel Bratwurst 24 kr.— Bei A. Voges Ber 8 Stecken r 203 Leinen Erben Rippen N 5 1— Bei C. F. Hun 5 5 tockholz, 9 7 Walz Dörrfleisch 26 kr.— Bei J. alz III. Dörr⸗ entw 40000 Wellen.„ Galebolz. Maschinen⸗ N Einschlaggarn seeisc 20 ke.— Bei Pb. Winbeger Orrfleisc 20 ke, ven 900 Cubikfuß„ Stammpbolz, Kammistück 19 kr.— Bei J. Wind's Wittwe Biat⸗ 6 wurst 24 kr., Dörrsleisch 26 kr., Schinten 28 kr., d 7000 Nadel Stangen, welche sich zu Gartenpfählen empfiehlt zu billigsten Preisen. und Bohnenftangen eignen. H. W. Hatteroth. Schmalz, ausgel., 28 kr., Kammstück 18 kr. ber Bemerkt wird noch, daß an jedem Tage Brenn und 5— 8 0 get Nutz bolz zur e 17 daß sämmtliches Für Nauheim: 10 Gehölz an elner guten Abfahrt liegt. 123 O i g 18 kr.,] Schwei;* 17 1 1 Die Zusammenkunft i im Difirict kleiner Hausberg. Reiz In Kehlkopfe. ae 15 5 eee r.. übe doch ⸗Weisel den 25. Januar 1869. 269 Wahrbeitsgetreu dezeuge ich hiermit, daß„ungem. 12 u. 14, Sratwurst 26* die 9 Großherzogliche Bürtzermeisterel Hoch ⸗Weisel mich der Mayer sche Hammeifleisch 15„ Schwartenmagen 28 8 fach Nod r. weiß e Keil und Carre 50„ Eerpelatwurst 3 8 Veri 7 Kalbfleisch U„ Fleischwurst 2 1 6 Bekann tem a ch ung. Brust 3 Syrup Keil und Carre 8 5 4 Speck 32 uch 265 Dienstag den 2. Februar d. J., Vormittags 9 Ubr, 1 5 Nierenfett 5„ Doörrfleisch 28 9 sollen im Rodheimer Gemeindewald, in dem Districte e ee E e Hammelssfett 16„ Schinken„ ö on Alter Schlag, solgende Holzsortimente öffentlich meist⸗ 556 0 defreit bat, weßhalb ich denselben äbnlich Schaaffleisch 15„ Solpeisfleisch 3.24 r bietend versieigert werden: 5 0 4— 3 empfehle Schmalz, ausgelassen 32 kr., unausgelassen 28 kr. Vese 214 Stecken Buchen. Scheitholz. Veringenf adt den 13. Januar 1868. Andnahmspreise: Bei D. Fritz Blut- und Leberwurst Con, 7„ Eichen⸗ 5 Vinzen Blickle 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Bratwurst 24 kr.— 0 18„ Buchen⸗Prügelbolz, zenz 8 Bei Jamin Hammel⸗ und Schaffleisch 14 kr.— Be 3„ Lichen a 4 H. Klinkerfuß Cervelatwurst 40 kr., Schwartenmagen n 275„ Buchen ⸗Stockholz, Allein echt del Ph Dan. Kümmich in 28 kr., Bratwurst 28 kr., Fleischwurst 28 kr.— Bei die e 12„, Eichen.„ Friedberg. Hirsch Löb Kuhfleisch 14 kr.— Bei Samuel Löd Kuh⸗ auf ö 7000 Stück Buchen⸗Wellen, fleisch 12 kr., Nierenfett 16 kr.— Bei J. Rosenthal N 440 12— eee g 7 7 b 7 1 7 clue 14 17 Nierenfett 8 kr.— Bei Bei Krauch derb uchen · e von 11—19“ Durchmessei un(Chausseehaus) Leber⸗ und Blutwurst 20 und 24 kr., dem 3 19 5 e;„ 5 Zwei mi il k Zimmer.. 26 kr., Schmalz, aus elassen. 0 s ichen Stämme v— urchmesser und 2. vermie! 0 51 kr., Speck, geräucherter, 32 kr., Schwartenmagen N 20—50“ Länge, 1368 Cabikhuß, C eee 5 1 24 kr., Schwartenmagen, geräucherter, 26 kr., Cervelat⸗ hoh 4 1 2 Stamm von 9½“ Durchmesser und— 4 wurst 40 L Fleischwurst 24 kr., Bratwurst, geräucherte, 0 2 nge. 26 kr., Bratsiw ische, 24 kr. Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn oberhalb Re aku en! 1 N 2 eile beat der e 88 5 ö 8 1 Für Butzb ach:. 105 agen veꝛschritemäßige Bar zee wird Jablüngs“ 69 stets srisch von der Müble 8e Ochsenfleisch pr. 2 18 tr.] Schwelnefteisch pr. g. 17 ke. 230, 5 Fa J. geen e ee er Wilh. Fertsch. Kuhllisch gem, 14„I Leber⸗ u. Blutwurst 0 h 280% R o Nei den 25. Januar 1869. f— 1— 2— Nindffleisch, gem., 14„ Bratwurst 24„ Wein roßherzoglicht„ Rodheim 3114 Arabische Gummi- Kutgzeln von] Hammelfleisch 15„ Schwartenngagen 24„ Verb We J. B. 1 13 W. Stuppel in Alpirsbach, ein Linderungsmittel Keil und Carre 17„ Geräucherter Speck 32„ ein 10 g 3 brbein, Beigeordneter. del Hussen, Lungenkalarrte Hesserkeie Engbrüngkeit und Kalbflaasch 12„ Doörrfleisch 1 fende AN—— ääynlichen Brustieiden. Dieselben find stete vorräihig, Schaaffleisch—„Schinken 1 estge Glace- Handschuhe: K. Friedrich die 71. Schachtel zu 14 ke. die 1½ Schachtel zu 7 kr. Nierensett 20„Schmalz, ausgel. 30 omg 1 8 neben der Post. in Friedberg de J. A. Windecker. Hammelsfett 18„Schmalz, unausgel. 28 0