5 „. ale, 1869. Samstag den 28. August. MN 100. Dunn, 9 4 1 der 1 a 425 ad L 8 Dia Fnthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fiiedberger Intelligenzblalt. Etscheint jeben Dieustag, Donnerstag und Samslag. en Für den Monat September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der inn en Verlags Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. Garde. i Hessen. Darmstadt. Der„Rh. Kur.“] Ausdruck dieser Gesinnung ist es anzusehen, wenn Westen an die Thalwand sich lehnte. Zweimal blu theilt mit,„daß eine Mainzer Gemeinderathsdepu- eine große Anzahl hiesiger Bürger und Beamte, taion hier beim Könige Audienz hatte, um eine lauen Gmäßigung der für die Erweiterung der Festung 1. Sieden, gforderten Summe von 4 Mill. Gulden zu er— dax. mrken. Der König nahm die Vorstellungen der Sat Gemeinderathsdeputation mit Wohlwollen entgegen, eklärte, daß er die Frage persönlich noch nicht Stan gprüft habe, dies jedoch thun und die Vorlage enn die betreffenden Berechnungen anordnen würde. FBnanzielle Opfer aber könne die Stadt von Meußen nicht verlangen.“ Nach einer, der„Fr. burg. 39.“ zugegangenen Privatmittheilung, hat der — iii die Deputation darauf aufmerksam gemacht, daß der Großherzog von Hessen ihr Landesherr se, und daß sie sich wegen finanzieller Unter- lzung an diesen zu wenden hätten. Mit dem Mitte Oktober beginnenden Wintersemester des Polytechnikums wird gleichzeitig ehe neu erganisirte höhere landwirthschaftliche Lchranstalt hier ins Leben treten, deren Zöglinge nicht blos zu tüchtigen Landwirthen, sondern auch u allseilig gebildeten Männern erzogen werden len. Die Mittel zur Erreichung dieses Zieles id durch Verbindung mit dem Polptechnikum in i günstigsten Weise geboten. Auch zur Bildung un Culturx⸗Ingenieuren ist besonders gute Gelegen- gat geboten, indem Techniker, welche sich aus⸗ llließlich oder vorzugsweise der landwirthschaft— lhen Technik widmen wollen, in den landwirth— shaftlichen Klassen die naturwissenschaftlichen und virihschastlichen Grundlagen für ihre künftige obgleich alle offizielle Gratulationen Allerhöchsten Ortes abbefohlen waren, es sich nicht versagen wollten, ihre Glückwünsche mittelbar durch Namens— einzeichnung an hoher Stelle darzubringen. Am Morgen des Festtages war großer Tagreveil, am Festvorabend großer Zapfenstreich, ausgeführt von der Musik des 3.(Leib⸗) Regiments, am Fest⸗ abend kleiner Zapfenstreich. An beiden Abenden waren einzelne Haͤuser illuminirt, das Rathhaus beim Zapfenstreich bengalisch beleuchtet.— Zu ganz besonderer Verherrlichung des Festes gereichte die Anwesenheit Ihrer Königl. und Großherzogl. Hoheiten, des Prinzen Ludwig, der Prinzeß Alice und des Prinzen Wilhelm, die schon am Dienstag hier eintrafen, und des Prinzen Karl und Alexander mit Gemahlinnen, die im Laufe des Festvormittags anlangten und am Bahnhof von Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog empfangen wurden. Von den allerhöchsten Gästen verweilen noch Prinz Ludwig und Prinzeß Alice in unsern Mauern, um von hier aus— die Prinzeß Alite in ritter— licher Weise hoch zu Roß an der Seite ihres Gemahls— den Truppenübungen beizuwohnen. O Nauheim, 26. Aug. Gestatten Sie, daß ich mit wenigen Worten Ihnen von den Festlichkeiten berichte, die zu Ehren des Namens- tags Sr. K. H. des Großherzogs hier stattfanden und eine angenehme Abwechselung in die sonst mit einer gewissen Regelmäßigkeit sich abspinnenden Vergnügungen unseres trotz der schon etwas vor— gerücklen Jahreszeit noch von Kurfremden unge⸗ wöhnlich stark bevölkerten Kurortes brachten. Am Vorabend des Festes Illumination des Kurhauses und der Terrasse mit brillantem Feuerwerk im Park, wie es in dieser Vollendung bisher in Nauheim noch nicht bewundert worden war. Die Raketen, die Feuerräder, die Schwärmer folgten einander mit staunenerregender Präcision und immer neue Ueberraschungen bietend, und als plötzlich ein prachtvolles„L“ mit der Krone im berrlichsten Farbenschmuck prangte, brachen die Tausende von Zuschauern in einmüthigen Beifall aus. Feenhaft war zum Schluß der Anblick des ausgedehnten Parkes in bengalischer Beleuchtung. Und der Mond stand, wie extra dazu bestellt, in stiller Majestät am östlichen Horizont und schaute so heiter und vergnügt drein, als blicke er mit stiller Verwunderung auf der Menschen Künste und freue sich ihres Treibens. Gestern Mittag großes Fest— essen im Kurhaus und zum Abschluß am Abend glänzender Ball. Auch das von hessischen Offizieren veranstaltete Pferderennen darf als ein Theil des Nauheimer Festprogramms betrachtet werden. Es fand am Festtag gegen Abend unmittelbar hinter dem Teich gegen Nieder-Mörlen hin statt und zog eine große Menge Schaulustiger herbei. Das kleinere Hürden— rennen ging jenseits der Chaussee auf dem Felde nach der Eisenbahn zu vor sich. Uns war es von Interesse zu sehen, wie die Renner bei dem größeren Rennen über die Usa setzen und die mancherlei Hindernisse auf der rechten Seite des Baches bewältigen würden. Durch Stangen war ein Kreis bezeichnet, der sich im Süden dem Teich und im Norden Nieder-Mörlen näherte, e. Mirksamkeit erwerben können. Auch ältere Land— i ußthe, welche den Anforderungen für den regel— —* mäßigen Studiengang nicht gewachsen sind, können „„ 0 ii Hospitaaten eintreten. Eine sehr reichhaltige r. liothek, sowie die bedeutenderen Fach⸗Journale ** en zur Benützung offen. 2 Friedberg, 27. Aug. Das Namensfest 1 4 Siner Königlichen Hoheit unseres Großherzogs ee unde beuer in unserer Stadt mit besonderem 225— Zanze gefeiert. Erfreut sich doch Friedberg schon a est geraumer Zeit der Anwesenheit unseres allver— —ů hien Landesherrn, und beciferte sich darum Jeder— 1 nann um so mehr, zur Verherrlichung Seines „ dlentages mitzuwirken und bei dieser Gelegenheit 7 Alirhöchsidemselben ein Zeichen der Verehrung zu — widmen. Schon am Tage vorher überkam Jung 77. und Alt eine Art Feiertagsstimmung, und alle 5 6. Thätigkeit beschränkte sich auf die Zurüstung zu . den bevorstehenden Feste. Kränze und Guirlanden 10 5 urden gewunden, Fahnen hervorgeholt und r. faurirt oder neue hergerichtet, und auch der N Wald brachte zur würdigen Ausstattung des Festes W, in Opfer dar: verschiedene Wagenladungen schlan⸗ % fle ßichten kamen angefahren und waren ebenso . Fald vergriffen, da fast kein Hauseigenthümer des 5 2 Haeumschmucks vor seinem Hause entbehren wollte. e Und als nun eine Anzahl weithinschallender Böller. zu sihise den Anbruch des Festtages verkündeten, da e Woelgte die ganze Stadt bis zu dem kleinsten 1 Selengäßchen im lieblichsten Fesiglanze. Eine f 2 gloße Menschenmenge wogte im Laufe des Tages 9 in sröhlichster Feststimmung in den Straßen auf „ und ab, um die einzelnen Dekorationen sich näher i besehen. Das Ganze trug unverkennbar das „ AGnräge herzlicher Anhänglichkeit für die Person 1 6750* allverehrten Landesvaters, und als weiterer 1 überschritt er sowohl die Chaussee als den Bach. Ein zweimaliges Rennen war auf dieser Bahn vorgesehen, jedesmal von 4 Pferden. Das letztere ging glücklich von statten, und legten die flinken Thiere alle Hindernisse in kühnem Fluge nehmend die wohl ¼ Stunden lange Bahn in weniger als 5 Minuten zurück. Das erste Rennen dagegen hatte entschiedenes Mißgeschick. Von 4 Pferden stürzten 2. Roß und Reiter nahmen glücklicher⸗ weise keinen Schaden; das eine Pferd suchte indeß das Weite, während das andere den Reiter alsbald wieder aussitzen ließ und mit ausgezeich- neter Bravour die Vorangeeilten einzuholen suchte. Es gelaug nicht mehr ganz; der Vorsprung war unterdessen zu groß geworden. Es gewährt einen imposanten Anblick, die muthigen Thiere mit Windesschnelle dahinsausen zu sehen, und es ist erklärlich, wie die noble Passion bei Roß und Reiter zur wirklichen Leiden— schaft werden kann. Aber das Lerchenschlagen à la Bismarck ist doch ein gar schlechter Spaß. Preußen. Berlin. Der„Provinzial⸗ Correspondenz“ zufolge ist die Einberufung des Landtags für die ersten Tage des Octobers in Aussicht genemmen.— Der Zusammentritt des Reichstags wird unmittelbar nach dem Beginn des neuen Jahres stattfinden, im Falle die Aufgabe des Landtags bis dahin erledigt sein wird.— Der Bundesrath des norddeutschen Bundes nimmt seine Arbeiten voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Septembers wieder auf. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ dementirt auf das Bestimmteste die Nachtragsforderungen für den Militäretat und fügt hinzu, das Desizit sei nicht durch den Militäretat entstanden, sondern durch einen Ausfall der Bundeseinnahmen veran— laßt worden, welcher mit durchgreifenden Erleich— terungen zusammenhinge, die den wichtigsten Ver⸗ kehrsintertssen zu Gute gekommen seien. — Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Neuer- dings werden vielfach Versuche gemacht, Aus- manderer nach der argentinischen Republik zu locken; u. A. soll ein dort ansassiger Deutscher, Namens Schlegel, die Beförderung von Aus- wanderern als einen für ihn allein nutzbaren Geschäftskreis auszubeuten suchen. Nach zuver⸗ lässigen Berichten sind aber die Aussichlen für solche Auswanderer durchaus nicht günstig, nament- lich ist für Kopfarbeiter dort kein Terrain, und nicht einmal Handelscommis finden ein erträgliches Unterkommen. Auch der Ackerbau liegt sehr dar— nieder und einigermaßen gute Aussichten bieten sich nur für Handwerker, Dienstboten und einfache Taglöhner Doch dürfen auch diese nicht über— sehen, daß die für die argentinische Republik werbenden Agenten sehr oft nur für den dortigen Militärdienst zu pressen suchen. — Am Sonntag hatte, wie die„Zukunft“ schreibt, die Neugier wieder ein zahlreiches Publi— kum nach Moabit geführt, welches bis zum späten Abend das Klostergebäude umdrängte, ohne jedoch viel mehr als die Bretterzäune zu Gesicht zu be— kommen, da der Eintritt Niemand gestattet wurde. Von Zeit zu Zeit, so oft nämlich der Andrang zu groß wurde, forderte der Commandirende der dort postirten Schutzmannswache, Hauptmann von während er im Osten an die Eisenbahn und im Stückradt, das Publikum drei Mal vernehmlich — . —— auf, den Platz zu räumen, was bis zum Einbruch der Dunkelheit auch jedes Mal ohne Widersetz⸗ lichkeit geschah. Weniger gefügig zeigte sich die Menge in später Abendstunde. Gegen 9 Uhr war der Tumult so groß geworden, daß die Schutzmannschaft nach wiederholter vergeblicher Aufforderung die Ruhestörer mit der blanken Waffe bis zur Ahrens'schen Brauerei zurücktrieb. — Das Generalpostamt theilt in einer Be⸗ kanntmachung vom 24. d. nachstehende die ver⸗ lorne und wiedergefundene Postsendung von dem Dampfschiffe„Germania“ betreffende Auskunst mit:„Das Ober⸗Post⸗Amt in Hamburg hat am 23. d. M. Nachmittags durch das Postdampfschiff „Cimbria“ die Correspondenz und Drucksachen empfangen, welche aus den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Postdampfschiff„Germania“ abgesandt waren. Das genannte Ober⸗Post⸗Amt hat das Trocknen der Postsendungen veranlaßt und wird dieselben, so weit die schriftlichen Adressen nicht unlesbar geworden sind, nach dem Bestimmungsorte weiter expediren. Die Briefe, zum Theil an den Rändern zerscheuert, sind viel⸗ sach offen vorgefunden, weil sie nur mit Gummi verklebt gewesen. Offen vorgefundene Briefe wer— den vor der Weitersendung von Hamburg mit dem Postdienstsiegel verschlossen und mit einer ge⸗ druckten Notiz versehen werden, daß sie zu jener Post gehörig gewesen sind. Von den Drucksachen wird ein großer Theil als nicht versendungsfähig bezeichnet, weil die Aufschriften derselben am Meisten von der Durchnässung gelitten haben.“ — Die soeben erschienene Rang⸗ und Quar- tierliste der preußischen Armee und Marine pro 1869 enthält zum ersten Male in vollständiger Zusammenstellung die sämmtlichen Heerestheile der norddeutschen Bundesarmee, mit Ausschluß des königlich sächsischen(12.) Armeccorps und der hessen ⸗darmstädtischen Division. Nach dem Per- sonalausweise der Liste gehören der Generalität und dem Stabsoffiziertorps gegenwärtig an: 1 Generalfeldmarschall(Graf Wrangel), 1 General⸗ feldzeugmeister(Prinz Karl) mit dem Rang. eines Feldmarschalls, 46 Generäle, 55 General- lieutenants(2 Bürgerliche), 108 Generalmajore (7 Bürgerliche), 152 Obersten der Infanterie (16 Bürgerliche), 51 der Cavallerie(2 Bürger liche), 38 der Artillerie(17 Bürgerliche), 15 des Ingenieurcorps(13 Bürgerliche) und 2 des Trains(bürgerlich); ferner 110 Oberstlieutenants der Infanterie, 36 der Cavallerie, 43 der Artillerie, 20 der Ingenieure und 2 des Trains, sowie 733 Majore in allen Waffengattungen. Unter beiden letztgenannten Chargen befinden sich 318 Bürger⸗ liche, von denen auf die Artillerie und Ingenieure 138 kommen. Man ersieht hieraus, wie sehr vor wiegend das adelige Clement über das bürger⸗ liche im Offiziercorps ist. Es ergeben sich unter einer Generalität von 208 Köpfen nur neun ein⸗ fache bürgerliche Namen und von diesen neun gehören sieben dem Artillerie- und Ingenieurcorps an. Von 51 Obersten der Cavallerie sind nur zwei bürgerlich; diesen Beiden ist aber die Füh⸗ rung eines Regiments nicht anvertraut. Was schließlich das Flagg⸗ und Stabsofsiziercorps der Marine anbetrifft, so umfaßt dasselbe gegenwärtig: 1 Admiral(Prinz Adalbert), 1 Viceadmiral, 2 Contreadmiräle, 5 Capitäne zur See und 19 Corvettencapitäne, sowie 2 Obersten, 3 Oberst⸗— lieutenants und 2 Majore. Von diesen 35 Stabsoffizieren sind nur 6 adelig; für die Wasser⸗ Carriere scheint der Adel weniger Beruf zu fühlen. — Die„Volksztg.“ bemerkt: Für den im Justizministerium ausgearbeiteten Entwurf eines norddeutschen Strafgesetzbuchs erscheint es auch nicht wenig charakteristisch, daß an den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auch der Adelsverlust ge— knüpft ist. Das war bisher nur in Preußen, Braunschweig, Waldeck und Lippe-Detmold der Fall. In allen übrigen norddeutschen Staaten, sogar in Anhalt und Mecklenburg, Reuß und Schaumburg-Lippe muß der adelige Spitzbube oder Betrüger auch im Zuchthause seinen Adel behalten und kann nicht zu einer„bürgerlichen Canaille“ herabsinken. Das preußische Justiz⸗ Ministerium beharrt bei der Ansicht, daß der Adel trotz der Verfassungsurkunde(Standes vorrechte finden nicht statt) gleich den Titeln und Orden als eine äußerliche Auszeichnung fortbestehe und deßhalb im Strafgesetzbuche gleich Titeln und Orden behandelt werden müsse. Bayern Die„Allg. Ztg.“ bringt einen Artikel über Regierung und Parteien in Bayern, worin es heißt: Fürst Hohenlohe habe seinen Plan in Bezug auf die deutsche Politik nie auf⸗ gegeben:„Die Wahrung der bayerischen Sou— veränetätsrechte und der Unabhängigkeit des Landes, zugleich die Anbahnung der nationalen Verbindung der süddeutschen Staaten mit dem norddeuischen Bunde und damit die Einigung des zur Zeit getrennten Deutschlands in der Form eines Staatenbunbes.“ Sehr beachtenswerth in dem Artikel ist der Hinweis, daß von den 1866er Verträgen„für Bayern rechtlich nur der Berliner Friede und die Nikolsburger Präliminarien ver- bindlich sind“, weil nur diese letzteren und nicht der Prager Frieden als maßgebend für die künftige Gestaltung Deutschlands von Bayern anerkannt wurden. Dem Prager Frieden ist Bayern in keinem Rechtsakte beigetreten; der„internationale Charakter des zu schaffenden süddeutschen Staaten⸗ vereins, welcher in Art. 4 dieses Friedens stipulirt wurde, hat also für Bayern keine Geltuag.“ Oesterreich. Wien. Die ungarische Delegation halte für die Kriegsflotte 9/0 Mill. Gulden bewilligt, um 700,000 fl. mehr als die österreichische Delegation. Bei der Debatte wurde besonders die Sicherung Dalmatiens hervorgehoben, welches die Ungarn nach der Bestimmung des ungarisch⸗croatischen Ausgleichsgesetzes als Bestand— theil des Gebietes der Stephansktone betrachten. Auch auf die Wahrscheinlichkeit von Conflikten im Orient wurde hingewiesen.— Der Besuch des Exkönigs von Neapel bei dem Kaiser von Oester— reich in Ischl wird mit Unterhandlungen über das in den Händen der italienischen Regierung befind- liche Privatvermögen des Ersteren in Verbindung gebracht. Der italienische Gesandte, Marchese Pepoli, soll neuerdings Anträge in dieser Be⸗ ziehung gestellt haben. König Franz II. würde sich verpflichten müssen, nicht mehr nach Italien zurückzukehren. — Die„Presse“ meldet: Die Creditanstalt, der Bankverein, die Wiener Bank, das Haus Rothschild nebst drei französischen Häusern consti⸗ tuirten sich als Gründerconsortium für eine all— gemeine europäische Eisenbahnbank, dotirt mit Hundert Millionen Gulden. Die Gesellschaft be— schloß, bei der Pforte um eine Coneessionserthei— lung für die türkischen Bahnen nachzusuchen. Am 25. d. traten die Südbahn und die Staats- bahn dem Vertrage bei. — Das Consortium, welches die Lieferung von Monturen für die neue Honvedarmee über— nommen hat, mußte sich verpflichten, bis Ende Dezember 1869 den nöthigen Vorrath für 83,000 Mann in Pest abzuliefern. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ erklärt, daß die Amnestie keine Anwen⸗ dung finde auf Personen, welche wegen Complottes gegen das Leben des Kaisers oder einer andern politischen Persönlichkeit verurtheilt worden seien. — Ueber das Befinden des Kaisers waren am 24. d. sehr beunruhigende, aber arg übertrei⸗ bende Gerüchte in Umlauf. Daß die Genesung langsamer vor sich geht, als man in der vergan- genen Woche hoffte, haben wir schon gemeldet. Von einer ernstlicheren Verschlimmerung in dem Befinden Napoleons III, wie diese an der Börse behauptet wurde, war an den unterrichten Stellen nichts bekannt. Auch das Gerücht, daß die Kaiserin von Fontainebleau nach St. Cloud zurückgekehrt wäre, statt ihre Reise nach Lyon fortzusetzen, wird von der„Patrie“ als aus der Luft gegriffen bezeichnet. — Das„Offizielle Journal“ meldet, die Kaiserin und der kalserliche Prinz seien auf ihrer Reise nach Corsica am 24. d. Abends in Lyon angekommen, wo ihnen Seitens der Behörden und Bevölkerung ein sehr freundlicher Empfang zu Theil geworden. Spauien. Madrid. Man sieht dem „ 9 Ausbruch einer Krisis im Ministerium entgegen. dl fn — Die Regierung beabsichtigt gegen die 2,[ Ueen welche den Befehlen bezüglich der carlistischen! Bewegung den Gehorsam verweigern, Maßregeln e zu ergreifen.— Es werden abermals Tru en, l in der Stärke von 6000 Mann, nach Cuba abgehen. 1 — Die amtliche Zeitung hält die Nachrichten 9 von der Grenze für sehr befriedigend. Don ing e Carlos' Anhänger, welche sich an verschiedenen * 6 6 0 9 0 Boden übergetreten, um sich in ihre Heimath] erich w zurück zu schleichen. Ueber Carlos selbst weiß] Manne man nichts Bestimmtes. Die Einen behaupten, nid o er habe das Departement Bayonne verlassen. Auen 1 Andere läugnen es. Gewiß aber ist, daß seine th hervorragendecen Anhänger sowohl in Bayonne] Tage die als in Perpignan, von der Polizei gefaßt und! 1 7 in's Innere Frankreichs abgesandt worden sind. aue 5. ber De 7 Friedberg. Am Mittwoch Abend wurden die! 15 Leichen zweier Soldaten vom 4. Inf.⸗Negt., welche bei ckopplle Okarben in der Nidda um's Leben gekommen, in das hiesige Fegg Misi är⸗Lazareth verbracht. Näheres und Zuverlässiges achten 0 konnten wir über dieses traurige Ereigniß nicht in Er⸗ Sul fahrung bringen. Die Leiche des einen aus Rheinhessen Wusser g gebürtigen Verunglückten wurde heute Vormittag dahier Vermißte beerdigt; die Eliern des anderen ließen ihren Sohn nach Nuß der Heimath Lich verbringen. uc O. Nauheim. Das von den Offizieren der großherzog⸗ 1 ö lichen Reiterbrigade am Nachmittage des 25. d. in der Nähe wisc( des Teiches bei Niedermörlen abgehaltene Wettrennen hatte Bauten eine große Menschenmenge aus der Nähe und Ferne her⸗ wü vzoger beigezogen, die sich das für unsere Gegend ganz neue suchungs Schauspiel auzusehen wünschten. Der Platz war weithin Kill D. dicht überfüllt von Zuschauern, theils zu Roß und Wagen; Hausgen auch die in Friedberg weilenden hohen Hertschaften, e JJ. GG. und KK. HH. die Prinzen Karl, Alexander und Ludwig nebst Gemahlinnen und Prinz Wilbelm hatten sich 52 eingefunden. Das Rennen verlief ohne Slörung und Unglücksfall. Bei dem ersten Rennen war Sieger Lieutenant de Bardalles; bei dem zweiten erhielt den ersten Preis Oberlieutenaut v. Gemmingen, den zweiten Rittmeister 1 Follenius, den Ehrenpreis Oberlieutenant Heyl; Lieutenant 2399 v. Schenck errang bei dem dritten Rennen den ersten Termine Preis, den zweiten Lieutenant de Bardalles und den— Ehrenpreis Oberlieutenant Graf zu Isenburg. l * Nauheim. Wir erlauben uns das geehrte 68 Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß die Amer!⸗ 5 kanische Ausstellung zu Nauheim im alten Kursaale 5 nur noch Samstag und Sonntag geöffnet ist. Wie wir 3 erfahren, hat der Besitzer sich enischlossen, für diese letzten 9 beiden Tage den Preis auf 6 kr. zu ermäßigen, so daß N es Jedem möglich wird, diese interessanten Ansichten zu 40 beseben, wozu wir auch dem Publikum nur rathen können. Offenbach. Kaum dürfte eine andere Stadt im 2 J Großverzogthum, was das Wachsthum der Bevölkerung ö anbelangt, mit Offenbach gleichen Schritt halten. War 3 fu man erst vor wenigen Jahren genöthigt, 6 neue Schulen ö zu errichten, so erheischen die Bedürfnisse schon wieder die 4 Gründung 4 weiterer Schulen. Laut Beschluß des Stadbt- 0 vorstandes werden noch im Verlaufe dieses Herbstes zwei! und im nächsten Frühjayre die beiden anderen Schulen f N errichtet werden. In Rücksicht auf die Zahl der katholischen 1. Schüler, welche sich zur Gesammtheit der Schüler wie 2 zu 5 verhält, werden dieses Mal 2 katholische und 2 O evangelische Lehrer angestellt. Durch diesen Act wird die 23038 Parität zwischen Katholiken und Protestanten bezüglich 2 hr der Lehrer in unserer Volksschule hergestellt.— Zur Er⸗ anlagen hebung von Collecten für die Hinterbliebenen der verun⸗ blelend e glückten Bergleute ist bier ein Comité zusammengeireten, Sam an dessen Spitze die Geistlichen der katholischen, evangelischen Irie und israelitichen Religon stehen. So ist's recht! 1 Darmstadt. Auf Einladung des hiesigen Arbeiter⸗ Vereins hält der Gründer und Anwalt des allgemeinen— Verbandes Deutscher Erwerbs- und Wirthschafts⸗Genossen⸗ 0 schaften, Herr Schulze-Delitzsch, einen Vortag in einer U allgemeinen Versammlung im großen Ritsert'schen Saale Samstag den 28. August Abends 8½ Uhr, und wird auß Wunsch auch Fragen, welche an ihn gestellt werden, bee Bürs antworten.— Die Mitglieder des Arbeiter-Vereins haben, 2 Un, gegen Vorzeigung ihrer Mitglieds-Karte freien Zutrill, ein gu Nichtmugl eder dagegen haben nach§. 10. der Skatulen von Ef des Vereins ein Einkriusgeld von 6 Kreuzern zur Deckung 7on 9, der Druckkossen zu bezahlen. 0 Krippen Worms. Die provisorische Tagesordnung zu der am Hu 13. September l. J. dahier stat findenden„6. Versamm lung von Lebrern an Mittelrheinischen Realschulen uud verwindten Anstalten“ ist von dem hiesigen Local⸗Comise be eits festgestellt: Nach Ankunft der Züge Zusammenkunst im Worreischen Garten; um 12— 2 Ubr Sitzung ii Saale des Hotel Hartmann: 1) Eröffnung der Sitzung und Begrüßung durch einen Vortrag des Vorsitzenden des Local-Comite's, Hen. Dr. Wiegand, 2) Wahl der Ge⸗ shäfigleitung, 3) Bestummung der zu haltenden Vorträge und Verhandlungen. Angemeldet sind bis jetzt außer den oben erwähnten Vortrage des Hrn, Dr. Wiegand: Vorlrag des Hrn. Prof. Seipp über die Methode des Unterricht im Französischen und Vortrag des Hrn. Dr. Marx fiber — de en Mathematik- Unterricht an den Realschulen. g* finde ein gemeinschasiliches Mittagess vachbar len Haben, dem außer einer Masse Schniuwunden am Körper Fahrzeuge gerieshen an die Eisbrecher einer Mühle am ussische„Regierungs-Anzeiger“ aus Volhynten mit:„Am Um 2½ im Hotel ann flatt. 5 1 f üdes beim. Man erzählt sich hier aus dem be Presburg eine Geschichte, die, wenn sie wahr 1, Alles üdertrifft, was durch Bosheit eines Menschen mur ausgeführt werden kann. Man will nämlich in nem Stalle daselbst einen betrunkenen Menschen gefunden e Zunge kreuzweise so durchschnitlen war, daß noch die Interlippen davon verletzt sein sollen. 5. Heidelberg. Die Beiheiligung am Juristentage ist ungemein stark. Am Vortage der Eröffnung, Nachmittags, vo Begrüßung und Bewirthung der Ankommenden mit goncerk auf dem Schlosse stattfand, wurden deren schon 00 eingeschrieben. Im Ganzen sind so viel angemeldet, saß für einen Theil in Neckargemünd Wohnung bestellt derden wußte, welches mit der Eisenbahn in 22 Minuten nteicht wird. Andere werden sich sogar über Nacht nach Nannheim begeben müssen. Den Glanzpunkt des Festes vird die Beleuchtung der Schloßruine bilden, die einen guberhaften magischen Eindruck auf alle Beschauer zu niachen pflegt. Gotha. Dr. Petermann erhielt aus Tripoli dieser Tage die Bestätigung der Nachricht, daß die bekannte Afrikareisende Fräulein Tinns in der Wüste zwischen Rursuk und Ghat von Tuaregs ermordet worden sei. Aus Württemberg. Ein schweres Unglück hat sich nuf der Donau bei Ulm ereignet. Der dortige katholische Hesellenverein batte eine Wasserfahrt auf dret zusammen— sekoppelten Nachen veranstaltet. Die schlecht gesteuerten echten User und wurden theils zertrümmert, theils zum Sinken gebracht. 12 Leichen wurden sofort aus dem Dasser gezogen und man spricht von 20 bis 30 weiteren Zermißten. Nußland. Folgendes Verbrechen theilt der offizielle Mai fand man in dem Walde des Kirchdorfes Wuiko⸗ ditsch(im Kreise Wlabimir⸗Wolynski) den Leichnam des Zauernknaben Asanassij Butalei mit abgeschniitener und bgezogener Haut. Die für diesen Fall eingesetzte Unter— mchungs⸗Commission ermittelte: Die Frau des Bauers Tirill Dsbuss hatte diesen überredet, Jemanden von den zum Stehlen wäre. Dshuss lockte in Folge bessen den Knaben Asanassij unter dem Vorwande, daß er mit ihm Vogeleier suchen wolle, in den Wald, versetzte dem Un⸗ glücklichen einen Schlag vor die Brust und zog ihm, als er todt war, mit Hülse seines Taschenmessers die Haut ab. Als er mit derselben nach Hause gehen wollte, ergriff ihn ein jäher Schrecken, der besonders beim Rauschen der Blätter so stark wurde, daß er die Haut von sich schleuberte und nach Hause eilte. Auf Zureden seiner Frau war er noch einmal in den Wald gegangen, um das Fett von der Haut zu nehmen, aber immer hatte ihn das Grauen wieder nach Hause getrieben. Die Frau des Schuldigen gestand jedoch nicht, irgend welchen Antheil an dem Morde gehabt, ja nicht einmal davon gewußt zu haben. Für die Wittwe und Kinder des verunglückten Justus Seifert sind weiter eingegangen: bei Pfarrer Baur von L. B. 45 kr.; bei Diak. Meyer von Director Dr. Schwabe 1 fl.; bei Hofrath Dr. Pilger von K. P. 24 kr.; bei Beigeordneten Steinhäußer von Frau Groß 30 kr. Der Vorstand des Hülfsvereins ist zur Empfangnahme weiterer Gaben bereit. in Berstabt 1 fl. Bei Director Steinberger von N. N. 1 fl., Maurermeister H. Gerster 1 fl. Bei Professor Dr. Diegel von Seminarlehrer Stamm 1 fl., Lederhänbler Reis 2 fl., Frau Posistallmeister von Helmolt 4 fl., F. A. 1 fl., G. D. 1 fl. 45 kr. Bei Beigeordneten Stein⸗ häußer von Frau Groß 1 fl. 10 kr., Tapezier Vogt 24 kr., Steinhäußer 1 fl., Sammlung bei dem Festmahle nach Einweihung der Realschule 14 fl. 20 kr. Bei Rentner Müller von ihm selbst 1 fl. Bei Diakonus Meyer von N. N. 30 kr. Bei Actuar Nau von L.⸗G.⸗Dr. C. 30 kr., Actuariats-Aspiraut Hohenstein 30 kr., Landrichter Reitz 1 fl. 45 kr., W. S. 1 fl., Nau 1 fl. Zufammen 62 fl. 26 kr. Der Vorstand des Hülfsvereins ist zur Empfang⸗ nahme weiterer Gaben bereit. Der Expedition sind zu den bereits bescheinigten Gaben weiter zugekommen: J. Möbs II. in Geltenau 35 kr., C. Th. K. 1 fl. 45 kr., Pfarrer Breidenstein in Södel 1 fl. 45 kr., Ungenannt 2 fl., Ungenannt 21 kr., C. H. 1 fl., Bürgermeister Gröninger in Ockstadt 1 fl. 10 kr., aus den Knappschaftskassen zu Weckesheim, Wölfersheim und Dornassenheim je 10 fl. zusam men 30 fl., durch Lehrer Hotz in Laubach von mehreren Schülern gesammelt 4 fl., Justizrath Dr. Geyger in Assenheim 4 fl., durch Pfarr⸗ Bei der Expedition eingegangen: von C. H. 1 fl., Gebr. Grödel 1 fl. Für die Hinterbliebenen der im Plauen'schen Grunde verunglückten Bergleute sind eingegangen: bei Pfarrer Baur von M. in Nieder- Rosbach 1 fl. 45 kr., Lehrer Störger 1 fl., A. B. 1 fl., Regie⸗ rungsrath Trapp 1 fl., K. B. 1 fl. Bei Hofrath Dr. Pilger von L. C. T. 10 fl., aus dem Hotel Trapp 4 fl., Frau P. und Sohn 1 fl. 30 kr. Bei Hofgerichtsadvokat Trapp II. Ung nannt 1 fl. Bel Professor Dr. Köhler von D. W. erste Gabe 36 kr., Sem.⸗Lehrer Marx 1 fl. 10 kr., M. D. 30 kr., Frau Prof. Dieffenbach 30 kr. Bet Ge⸗ meinderaih A. Rausch II. von H. Grödel 40 kr., C. F. Walz 48 kr., A. Rausch II. 1 fl., L. H. Strauß 45 kr., G. Hieronymus 30 kr., H. Neisel 30 kr., W. Sturmsels 48 kr., M. Philippi 30 kr., L. W. 12 kr., E. H. 48 kr., Hausgenossen zu tödten, auf diese Weise Menschensett zu ewinnen und daraus ein Licht zu bereiten, welches gut Ph. Windecker 1 fl., E. Hanstein 1 fl. Bei Kaufmann Fertsch von W. Fertsch 1 fl., N. N. 1 fl., C. Eichelmann Assistent Blecher in Nieder⸗Wöllstadt gesammelt von Vahn⸗ hofsinspeklor Müller 1 fl 30 kr., Wilhelm Peppler 1 fl., Löb Goloschmidt 30 kr., Pfr. Buff 2 fl., Ungenannt l fl., Heinrich Konrad Bausch 3 fl., Schneider Bauer 3 K. Puth 2 fl., Heinrich Stoll 1 fl. 45 kr., Ungenannt 1 fl., Wistelm Buff 1 fl. 45 kr., Barbara Heil 18 kr., Dr. Buff Witiwe 48 kr., Bürgermeister Stoll 2 fl., Stoll Wiitwe 1 fl., Reinheimer 18 kr., Dorothea Kost 12 kr., Sattler Vorbach 30 kr., Witwe Weisenborn 1 fl. 45 kr., Postexped. Karg 1 fl., Schmied Bechtold 24 kr., Schuhm. Becker 18 kr., P. Peter 24 kr., Braumann 24 kr., Metzger K. Kost 30 kr., A. Ph. Pflug 36 kr., Wittwe Bausch 1 fl. 30 kr., Dr. Fresenius 5 fl., Lehrer Schmidt 18 kr., Ungenannt 1 fl., K. Leichner 30 kr., Witiwe Weith 1 fl. 30 kr., Fr. Weith 1 fl. 30 kr., Heinr. Weuh 1 fl. 30 kr., Hermann Bausch 1 fl. 30 kr., aus meiner Schule 36 kr., Blecher 1 fl., zusammen 42 fl. 21 kr., von den Beamten und Bergl uten des Ossenbeimer Bergwerks 10 fl., Pachter Koch in Assenheim 1 fl. 45 kr., Frl. Koch daselbst 1 fl. Verwalter Adam daselbst 30 kr., von Lehrer Schindel in Beienheim von dortigen Schulkindern gesammelt 2 fl., Gebr. Grödel 3 fl. Im Ganzen bis jetzt bei der Expe⸗ dition eingegangen: 202 fl. 24 kr. Grummet⸗Gras⸗Versteigerungen bei dem Großherzoglichen Rentamte Friedberg. „399 Das diehfährige Grummetgras von nachgenannten Großherzoglichen Domanialwiesen wird in folgenden Terminen öffentlich an den Meistbietenden verstelgert 85 Größe 0 f der 2 2 5 8 8 2 Gemarkung.] Wiesen. Versteigerungstermin.[Ort d. Zusammenkunft. 2 Morgen. 1 Iokarben, Groß- und Kleinkarben 66 Mittwoch den 8. September 1869, Auf dem Selzerbrunnen bei Vormittags um 8 Uhr, Okarben. 2 BBauernheim und Ossenheim, die 234 Samstag den 4. September 1869, Bauernheim bel Gastwirth sog. Markwiese Vormittags 10 Ubr, Höres. 3 feindheim 33 Freitag den 3. September 1869, Lindheim bei Gaftwirth Koch. Vormittags 10 Uhr, 4[Hainchen 40 Freitag den 3. September 1869, Halnchen bel Gasswirth Jatob Mittags 12 Uhr, Schmidt. Friedberg am 27. August 1869. Großherzogliches Rentamt Friedberg Lindeck. D bret Persei gerung. 2393 Oienstag den 31. Auguft l. J.. Nachmittags E Uhr anfangend, werden in den flädtischen Baum⸗ rnlagen eine Partie Lepfel und Birnen öffentlich meist⸗ etend verfseigert. Sammelplatz am Neutbor. Frtedberg am 26. August 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg F eee. Perkauf eines Stallgebäudes zu Weckes heim. 1397 Montag den 6 September l. J., Nachmittags h Uhr, joll auf dem Fürfflichen Hof zu Weckes heim un gut erhaltenes Stallgebäude(Schwelnställe) on Eichenholz, mit Ziegeln gedeckt, 40“ lang, 107 ttef, zon 9 Stockhöhe, nebst Mauerwerk und zugehörigen Erippen auf den Abbruch öffentlich verkauft werden. Hungen am 26. August 1869. Fürstliches Rentamt b Demme.. 5 0 i a 0 Frisches Eigelb 2 Stück à 1 kr., 6 7 1 3 75 13 71 2 45 1 20 55„ 27 7. 7, 12 1 401 täglich bei Trapp& Münch Versteigerung auf den Abbruch. 2372 Die nachftehend näher bezelchneten Geb äulich⸗ keiten bin ich willens aus freier Hand zu verkaufen: 10.0, II. desgleichen, Dachwerk 13,0“ Höhe. 2) 1 Haus 29 5“ breit 24,0 lang. 3) Scheuer 38,5“ lang, 21,4 biett, 18,0“ Stockhöhe, 13.7“ Dachböhe. 4) Schweinstall 79,07 lang, 13.7“ breit; die Schwein⸗ flälle haben ein Länge von 56,0“ und der Schuppen 13,0, die Stockböhe an den Ställen ist 9,8“ und der Kntestock 5 d“. Bönstad! den 23. August 1869. f 7 Heimburg. Corseten& Crinolines 219 b K. 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Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein George Bailly. Bei günstiger Witterung Abends Illumination des Gartens. Joologischer Garten in Frankfurt a.. 2380 Sonntag den 29. August, Vormittags von 6 Uhr bis Abends, ist der Eintritts— preis auf 5 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert. Der Verwaltungsrath. ä Zum Gesten der Hinterlassenen der in den Plauen'schen Kohlengruben Verunglückten. 2354 Sonntag den 29. August 1869, Nachmittags 3 Uhr, Concert u Ortenberger Gesangvereins im cane Sit 1 e i. d. W. Samstag den 28. August 1) Jubel⸗Ouverture für Piano zu 7) Männerchor:„Im Mal, Jurgens. 4 Händen Weber. 8) Scene de Ballet für Violine mit 2) Männerchor:„Das deutsche Lied“ Kalliwoda. Pianobegleitung. de Beriot. 3) Legende für die Violine mit Piano⸗ 9) Männerchor:„Hüte Dich“ Girschner. begleitung Wieniawskt. 10) Männerqaartett: a. Ständchen Kücken. 4) Männerchor:„Wie hab' ich sie b. Die Tbräne Witt. geliebt⸗ Möbring. o. Immer mehr Seiffert. 5)„Der Blinde“, Lied für Baß Ketterer. 11)„Das Zahnweh“, komisches Duett 6) Männerchor:„Schottischer Barden⸗ für Tenor und Baß Gensée. gesang“ Sicher. 12) Männerchor:„Wallisischer Schiffer⸗ Pau se. gesang“ Möhring. Heuer wer k. 2384 Indem wir uns auf das Dienstag den 24. d. M. an dem Kursaal zu Nauheim mit dem größten Beifall abgebrannte Feuerwerk beziehen, empfehlen wir unsere Artikel bei vorkommenden Gelegenheiten mit dem Bemerken, daß kleine vollständige Feuerwerke schon für den Betrag von 10 Thalern an geliefert werden. Jede Bestellung wird auf das Sorgfältigste effectuirt. Wirthe und Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Meuche& Becker, Kunst⸗ und Lustfeuerwerker in Wies baden. Fertige Regenmäntel, 2395 sowie billige Stoffe für Regenmäntel empfiehlt Friedberg. 120 Auf allen Ausstellung haben die Brust-Bonbons Kg des Hoflieferanten Franz Stollwerck in Köln über ähnliche Fabrikate „als Syrupe, Extrakte Pastillen, Pasten u. s. w. den Sieg davongetragen, ein Beweis, daß diesem Housmittel der unbedingte Vorzug gebührt. 0 Dasselbe, über den ganzen Continent verbreitet, findel sich in Original⸗ packeten à 14 kr. in Friebberg bei J. A. Windecker und bei Wilhelm 5 Fertsch, in Assenheim bei Carl Bauer, in Bellersheim bei B. Stern Sohn, in Butzbach bei Val in Berstadt bei Chr. Eichelmann Sohn, in Hungen bei A. Buch und in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 35 und eine Beilage.) Wießler, Feuerwehr. 28. d. M., Abende Hfeiwillige 2390 Samstag den präcis 9 Uhr, Ver⸗ sammlung bel Heir Carl Preußer. Friedberg. Fr. Roßbach. Kir chweihtest zu Ock stadt. 2389 Sonntag den 29. und Montag den 30. August i bei mir Tanzmufik anzutreffen, wozu ich zu recht zahlreschem Besuche freundlichst einlade. Karl Hermes. Kirchweihfest zu Ockstadt. 1402 Sonntag den 29. und Montag den 30. Augus ist bei mir gut besetzte Tanzmusik anzutreffen, wozu ich hiermit freundlichst einlade. Samfiag Nachmittag find frische Kuchen, Braten und sonstige Speisen zu haben. Katharina Steyer. Kirchweihfest zu Schwalheim. 2382 Sonntag den 29. und Montag den 30. August, findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmusik statt, wozu ich mit dem Bemerken böflichst einlave, daß für gute Speisen und Getränke bestens gesertzt sein wird. Bei dieser Gelegenheit wird auf meiner Kegelbahn ein dammel ausgespielt, wozu ich Freunde dieses Ver⸗ gnügens hiermit höflichst einlade. Conrad Hofmann II. Neu e Holl. Vollhäringe! 2159 bei Wilh. Fertsch. Möbel⸗Lager. 2295 Alle Arten Möbel, für deren Güte garantirt, find in großer Auswahl zu haben bei FIrtedberg. J. Pfeffer, dof⸗Möbelschrelner. 2388 Eige gut erhaltene große Balkenwaage, sowie einige Oelfässer hat zu verkaufen Wilh. Sturmfels. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeindt. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 14. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Neuroth. Nachmittags: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baut. Nachmittags: Herr Candidat Schmidt. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 15. Sonntag nach Pfingsten. Schutzen gelfest. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Vesper. Beginn. des Gottesdienstes an den Wochentagen Morgens 6 ¼ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. — dold Dial 1 kel aufzesoi te 0% brell N voll 5 breite mit 51 breite 6% breit Schwere / breit Blau 9 bleil Cine Pa % breit % breite 0% laug % groß Eine gre Schwarz Bat weiß bn. Oberhessischer Anzeiger. 100. Oeffentliche Aufforderung. 379 Ote in der öffentlichen Aufforderung in Nr. 87 des Oberkessischen Anzeigers aufgeführten Befitzer der sort verzeschneten Immobilien wollen dleselben theils verpfänden, theils veräußern, theils ibren Erwerblitel achtragen lossen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich ausweisen. Es werden des ald Dultte, welche aus irgend einem Rechtogrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, zufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahter geltend zu machen, als sonst die Veräußerungs⸗ urkun den obne Rüchficht auf sie bestätigt, beziehungsweise die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe es Art. 29 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigentbümer werden eingeschrieben werden. Friedberg den 21. Juli 1869. R Landgericht Frledberg art u Kl, Wi. Juhrlaͤnder Nachfolger in Frankfurt a 23 Vilbelerstraße 23, dem Pfau gegenüber. breite ächtfarbige Cattune, rosa, lila, gelb, braun à 10 kr. die Elle, dabei die pracht⸗ vollsten Couvertzen und Decken⸗Muster. breite ächtfarbige Glan;z⸗Meubles⸗Cattune, ferner eine Parthie Meubles⸗Cattune c„ be 4.10 kr. die Elle breite schwere ächtfarbige Bettzeuge, meistens türkischrokhchh... à 15 kr. die Elle. breite Reste Leinen V 1 0 a 12 kr. die Elle. Schweren schwarzen Mooreeuns zu Unterröcken l 5 u 24 kr. die Elle. f..„- 8 fr. die Ele. Blau Gedrucktes, schwerste Qualit,lwee. 4 12 fr. die Elle. ))) à 12 kr. die Elle. eine Parthie prachtvoller wollene“ Kleiderstoffe ä 18 kr. die Elle. /i breite reich ramagirte Vorhang⸗Mull mit Bogen. 16 kr. die Elle breites ganz schweres rein Leinen für Betttücher JV JJCVVVVVVVUCCHW᷑ͥma ̃ ͤ Qa g r n fl. 1.— das Stück. / große rothe Cachemir⸗Tischdec ken u fl. 2. 20 das Stück. Eine große Parthie weißer Piquédecken à fl. 2. 30 das Stück. echwarzen Orleans, Mixed, Grosgrains, ¾, ¼ Hausmacher Leinen, Zwillich, Barchend, Tischtücher, Servietten, Handtücher, rothen und weißen Flanell, weiß u. grauen Barchend u. Trieot zu Unterhosen, Futterstoffe zu den billigsten Preisen. Auf Verlangen sende Muster franco zu. WV. Fuhrländer Nachfolger in Frankfurt a. M., 1839 23 Vilbelerstraße 23, dem Pfau gegenüber. Eine große Parthie ächtfarbiger französischer Jaconets in 2 kr. die Elle.— Rothe, weiße, graue wollene Kolter, sehr billig. den feinsten Dessins, 1094 der Liebig's Fleisch- Extract Compagnie, London. Grosse Hrsparniss für Haushaltungen. augenblickliche Herstellung von kräftiger Fleischbrühe zu ½ des Preises derjenigen aus frischem Fleisch. Bereitung und Verbesserung von Suppen, Saugen, Gemüsen ete. Stärkung für Schwache und Kranke. Goldene Medalllen auf der Pariser Ausstellung is6z u Havre Ausstellung 1868. Fur ächt, wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren FErofessoren Baron J. von Liebig und Dr. M. von PFettenkofer versehen. Betail- Preise für ganz Deutschland. engl. FPrd-Topf ½% engl. Pfd-Topf ½ engl. Pfd-Topf/ engl. Pfd-Topf . à fl. 2 54. A fl. 1. 36. à 54 Krz. Lu haben in den meisten Handlungen und Apotheken. In Bad Nauheim bei Ph. J. Weiss. Koͤlnische Feuer-Versicherungs-Gesellschaft 4 Colonia. 23348 Der Geschaftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus nachstehenden Resultaten des Pechnungs⸗Abschlusses pro 1868: / ĩ t. 5,280,000. Prämien und Zinsen⸗Einnahme für 1868 excl. der Prämien für spätere Jahr% ũ„ 2.206.031. F%% ̃. 5 3,251,412. . 10707426 Versicherungen in Kraft am 31. Dezember 1868 fl. 1,239, 194,082. Zur Vermittelung von Versicherungen bei dieser Gesellschaft gegen feste und mäßige Prämien empfehlen sich bestens Darmstadt, im August 1869. Die General-Agentur J. G. Kahlert& Söhne. Deer e s ch a fe Ehr. Funk in Hungen. J. Schäfer in Heuchelheim. Renteiverwalter Stahl in Kloppenheim. Aug. Reun ing in Nidda. Ehr. Grünewald in Bad Nauheim. Die Agen ten Fritz Hecht in Friedderg. g. Mörschel in Altenstadt. Carl Löffler in Gambach. . Moog in Gedern. Oeffentliche Aufforderung. 2143 Nachdem Friedrich Karl Sommer lad von Nieder Wöllstadt mit seinen gerichtobekannten Gläubigern zum Zwecke det Abwendung des förmlichen Concurerrocesses ein Arrangement abgeschlossen hat, dessen Einsicht den Interessenten in der Landgertchts⸗ Registratur zu nehmen frei steht, ergeht an etwaige gerichtsunbekannte Gläubiger die Aufforderung, binnen 6 Wochen ihre Forderungen anzumelden und beziehungs⸗ weise ihre Einwendungen gegen ihren Beittift zum Arrangement vorzubringen, widrigenfalls dasselde be⸗ stätigt werden wird. Friedberg den 9. Juli 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts- Assessor. Versteigerungs ⸗ Anzeige. 2394 Dienstag den 31. August l. J., Vormittags 9 Uhr, werden im Fremdenhospttal dahier verschtedene Kleidungsstücke Röcke, Hosen, Westen, Taschentücher, Düte, Kappen Stiefel, Il Commode, 1 Tisch, 2 Bettlstellen und sonstige Gegenffände öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung Frledderg den 27. August 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg F o e ax. verfleigert. Versteigerung von Handarbeiten. 2391 Freitag den 3. September, Vormtttaas 11 Uhr, soll die Reiniaung und Erweiterung des Niddaflusses in der Gemarkung Staden, in 22 Abtheilungen zu 25[fd. Klafter, an die Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden. Die Zusammenkunft ist am Niddaflusse an der Niedet⸗ Mockstädter Grenze. Der Gesammt-Kostenüberschlag beträgt 320 fl. 50 kr. Frledberg den 27. August 1869. Der Bezüks Bauaufseher Schneider. Versteigerung von Arbeiten. 2392 Samfiag den 4. September, Vormittags 10 Uhr, wer en auf dem Rathhause zu Assendeim die bei Herstellung einer Gartenmauer und eines Brunnens in der Pfarrdofrautde vorkommenden Arbeiten und Liefe⸗, tungen an die Wenigstnehmenden in Accord gegeden werden: R 1) Maurtrarbeit,(t. Kostenüderschlag 64 26 2) Steinhaaerarbeit 14 50 3) Lieferung don 10 Bütten Kalk 15— 4)„ 6500 Stück Russeusteinen 914— 5„„ 0,5 Cb.⸗Klfit. Mauersand 15— 6 0„ I Cir. Portland Cement 5— 7) Fortfahren von Bauschutt 10 30 8) Schreinerarbeit 1 48 9) Schlosserarbeit 8 10) Weißdinderarbeit E J Friedberg den 27. August 1869. Der Bezirks-Bauaufseher Schneider. Filet-Decken, 1232 zum Bedecken der Moͤbel, die neusten und schönsten Muster, verkauft zu sehr billigen Preisen K. Friedrich, naben der Post in Friedderg. Maschinenol! bester Qualität bei With. Fertsch. Uuiversal-Magenliqueut von Carl von Metternich in Mainz, Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. dei Ph. Dan. Kümmich. 7 0 8 0 Emser Pastillen 2060 sett einer Reihe von Jahren unter Lettang der Töͤniglichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers berestet, bekannt durch ihre vor⸗ züglichen Wirkungen gegen Hals und Brust⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche find stets vorrätbig in Friedberg in der Hof Apotdeke von C. Wahl, in Nauheim dei Herrn Ph. J. Weiß. Die Paftillen werden uur im etikettirten Schachteln versand: Königliche Prunnenotrwaltung zn Bad Ems. 22⁵8 in —.. — 2 2 Aus freien Stücken 2380 dezeugt die Unterzeichnete, daß sie schon selt längerer Zeit für Husten nd Bekle mmung den L. W. Egers'schen Fenchelhonigextract gebraucht und dadurch eine wesentliche Erleichterung erzielt hat und des⸗ bald allen derartig Leidenden dieses kresfliche Mittel bestens empflehlt. Therese Braich, geb. Böhringer. Altbe im, O)/A. Biberach, 17. März 1869. Man kauft den Schlesischen Fenchelbonigertract von L. W. Egers in Breslau allein ächt bei Joseph Hoffmann a Friedberg. 5 Die Renten- und Lebens-Versicherungs-Auftalt E Dar m st adt 1) die Versicherung steigender Renten gegen beliebige Kapital-Einlagen. ) Lebensversicherungen von 100 bis zu 10.000 fl. gegen feste, zu keiner Nach⸗ zahlung verpflichtende Beiträge. Für die Versicherung eines Lebens mit 100 fl. betragen die jährlichen Beiträge bei einem Alter von: 20 Jahren: 25 Jahren: 30 Jahren: 35 Jahren: 40 Jahren: 45 Jahren: ere fl. 45 kr. ft 1 kr 2 fl 2 re 2 fl. 48 kr. 3 fl. 26 kr. 50 Jahren: 4 fl. 18 kr. 3) Verficherungen von Leibrenten, Ausstattungs⸗ und anderen Kapitalien, von Wittwen⸗ und Waisengehalten. 4) Depositengelder von 25 fl. an aufwärts, weiche vom 30. Tage nach der Hinter- legung an mit 3½% verzinst und auf Verlangen ganz oder stückweise zurück, bezahlt werden. Die Anstalt gibt Darlehen zu 5% Zinsen gegen Verpfändung von Liegenschaften in doppeltem Werthe; sie beleiht gegen gleiche Verzinsung solide, börsengängige Werthvapiere mit/ deren Curses, und nimint auch stückweise Rückzahlungen in Tilgungsrenten oder nach sonstiger Verabredung an. Die für steigende Renten Versicherten, die Renten⸗Einleger, sind die Inhaber, Aczionäre, der Anstalt; ihnen kommen nicht nur die Zinsen und Zinseszinsen aus ihren Einlagen, sondern auch alle Gewinne aus den Geschäften der Austalt gut, so daß z. B. jede, 1844, bei Gründung der Anstalt gemachte Theileinlage von 50 fl. bis 1869 an Gutschriften und Baar⸗ bezügen ertragen hat: in der Alters klasse I. II. III. IV. 0 VI. 136 fl. 26 kr. 131 fl. 47 kr. 133 fl. 48 kr. 131 fl. 43 kr. 125 fl. 44 kr. 133 fl. 55 kr. VII. VIII. ö 132 fl. 169 fl. 46 kr. In den Altersklassen IX. bis XI. sind Theileinlagen von 50 fl nicht zulässig und hat 1844 bis 1869 eine volle Einlage von ursprünglich 100 fl. eingebracht: in der Altersklasse IX. X. XI. 216 fl. 27 kr. 233 fl. 21 kr. 387 fl. 49 kr. Daneben bleibt dem Einleger der lebenslangliche Bezug der Jahresrente, welche durch Absterben anderer Einleger derselben Altersklasse und Aufzehrung des Gutgeschriebenen bis auf 150 fl. jährlich steigen kaun Für pünktliche Erfüllung aller Verbindlichkeiten der Anstalt haftet deren ganzes Ver— mögen, einschließlich sammtlicher Reuteneinlagen(— Ende 1868 2,725,326 fl.—). Die Verwaltungskosten waren bisher durchschnittlich nur 1¼ Procent der Jahres— Repskuchen! 2011 ftets frisch von der Müble bei Wilh. Fertsch. Tapeten, 448 per Stück von 7 kr. an bis zu den feinsten empfiehlt Bad Nauheim. C. Horn, Tapezler. Gasthofs⸗Verkauf. 2345 Das dem Maln⸗Weser⸗Bahnhof dahter gegenüber gelegene Gasthaus„zum Darmstädter Hof“ mit voll⸗ sländigen Oeconomte Gebäuden, Kegelbahn, sehr guten Kellern ꝛc. ꝛc, vor 10 Jahren neu erbaut, worin bisher eine sehr frequente Gafwirthschaft mit bestein Erfolg betrieben worden ist, soll Mittwoch den 8. Sept. d. J., Nachmittags 2 Uhr, wegen Sterbfall, öffem⸗ lich auf biesigem Ratbbaus verkauft werden. Dem Käufer ist unter Umffänden die Gelegenheit geboten, 80 Morgen Pachtgelände dabei zu übernebmen. Die Bedingungen ꝛc. sind vor der Versteigerung bei Frau Willwe Haas einzusehen. Nieder⸗Wöllstadt im August 1869. Peter Haas Erben. Halsbinden 742 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowle Fonlarde, seldene Umknöpftücher und schwarze seldene Halstücher bei K. Friedrich neben der Poff. 27. i 5 1„5225 Limburger Käse, 2373 das Pfund 8 Kreuzer, bei Friedberg. A. Stahl Wittwe. Ein braver Junge 2306 kann mit oder ohne Lehrgeld die Dreherprofession erlernen bei Frtedberg. Hermann Neisel. Lederschürzen 2272 für Damen und Kinder bei a M. Seligmann, Weißgerber. Corseten& Crinolines 2057 billigst bei 5 3 Friedberg. Geschwister Schloß. e einnahmen; sie sind wohl die billigsten aller ähnlichen Anstalten. Wegen näherer Auskunft, sowie wegen des unentgeltlichen Bezugs von Prospeeten und Statuten der Anstalt beliebe man sich an deren Herren Bevollmächtigte zu wenden.“) Darmstadt. Die Direction. 0 In Friedberg an Herrn C. C. Weis. 7 Butz bach 7 7 4 5 J. Seippel. Epile ptische Krämpfe(Fallsucht) 1343 heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. K i l- liseh iu Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. ... 5. N Lehrling ö Ein braves Mü chen Schwarze Aaiser Tinte„ kann in einem frequenten Manufaetur Waaren⸗ ist in Flaschen à 8 und 14 kr, stets zu haben bei 2356 kann das Putzaeschäft erlernen, Kost und Logts 5 a Bindernagel& Schimpff geschäft placirt werden. Adressen deliebe man an die Expedition d. Bl. zu richten. dabei erhalten. Wo? sagt die Expedition. Mitgetheilt von ö Oest. 250 fl. b. R. 1839 200 P. S. Lindhelmer Söhne in Frankfurt 2. M. Cours. 2 20,„ 1884 l. 8 ö 5„ 100 Pr. L. 1858 157 P. 27. August 1869. Cours der Staatspapiere.„ 500, v. 1860 82½ 6. Oesterreich 50% Met. 1859 1. Lst.] 67½ G. Gr. Hessen 4% Obligat. 92 2„ 100 Pr. v. 1864 18&. 4 50% Nst.-Anl. 1854 56 ¾. 95 8 3½¼7s% Obligatlon. 87 ½ P. 2 Schoed. Tü. 10-L. 42 b. 5 50% steuerfrele Oblg. 52½ G. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 9 25 10. Bek: Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 94 P. 5 40% do do 85/0 P. 2 4% Bad. à 100 Thlr. 104 P. „ 4% do. do.—— Kurhessen 40% Obl. b. R. à 10585 P. 9 Kur. 40 Thi.-L. b. K. 57 4 b. Bayern 50% Obligation. 101% P. Frankfurt 3½0% Obltgat. 80/8 b. 2 ar. Hess. 50 fl. L. b. R. 176½ F. 5 4½0/ ½ Jähr. b. Rth. 93 P. ö 5 0 do 72 P. 2„ 25%„. 3 4% do do 88 ½ P. Russland 5% Obl. i. L. à fl. 12 84½ d. I Nass. 25 fl. L. b. R. 40 E. Würtemb. 4½0% Obl. b. Eth. 92/8 P. Finnland 4½j% Pfdbr. I. R. 10576 ¼ P.. Pistolen fl. 9 50—52 5 9 40 do 86 B. Schweden 4½% O. I. R. à 105 85½ P. 0 D 9 Doppelte„ 9 51—53 1 Baden 4½% Obligat. 93 P. 5 4½0% Pfb. i. R. à 05 83 P. Preuss. Frledrd'or„ 9 50% 50% 5 40% Obligat. 858/ P. U N.-Amer. 60% St. i. E. 1882 88/8 P. Holl. fl. 10 Stäcke„ 9 54—56 ö Toll einbezahite Hisenbamm- Actien und Prioritäten. e„ 3 32% 20 Francs-Stücke 9 32½—33½% 4½/ Bayr. Ostbahn 328/866. 1 3% Liv. C. D.& P/. fr. à 28 kr. 33 ½ G. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 86—fl. 2 4½% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 94¼ F. 50% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 545 G8. 2KRuss. Imperiales„ 9 5ʃ—53 1 9% Oesterr. St-Elsenb.-Prior. 58 G. 5% Elisabethbahn-Prior. 6% 76½ P. old pr. e 60 Oest. Süc. St. u. Lomb. E. B. 100½½ G. 50% do. neueste Emiss.% 748 P. I Hcnh. Silb. pr. Z. Pf..„—— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 50½ 6 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 95% E, Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45¼ a polls in Gold„ 223—29 Wiener Wecbsel- Cours 963¾ G. 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