ven. Ua die prachy dCattun, kr. die El kr. die Ell. r. die Ell r. die Elle kr. die Elle kr die Ell 0 das kit ua. M. den dib, 9 a ck inträgen ad dien 911116 en babe. Agent 1869. Dienstag den 27. Juli. N 86. essise Cr lnzeige Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. B c ha nn t m a ch ung. Die Feldstrafen von der III. Periode 1869 können an den bestimmten Zahltagen, Dieustag und Donnerflag, Morgens von 8— 12 und Mittags von 2—5 Uhr, n das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. Ais besonderen Erdebungstag für den Laudgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Freitag den 30. Juli d. J., Morgens von 8-10 Uhr, be! Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach. Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermetstereien des Kreises dieses iin Interesse ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß ach dem 15. August die Mah aung erfolgt. Friedberg den 24. Jult 1869. Großherzogliches Rentamt Friedberg Linde. Hessen Darmstadt. Vom Bundes- lunzleramte ist folgende Bekanntmachung, die Ein— sihrung von Freimarken zur Frankirung telegra— shischer Depeschen betr., erlassen worden: Auf Grund des Bundesgesetzes vom 16. Mai d. J. Zundesgesetzblalt Nr. 31) wird wegen Einführung von neimarken zur Frankirung lelegraphischer Depeschen Fol— ndes zur allgemeinen Kenntmniß gebracht: 1) Vom 1. August d. J. ab kann die Frankirung aller legraphischen Depeschen, welche bei einer Bundestelegra— kpenstation aufgegeben werden, gleichviel ob dieselben nach kelegraphenstationen des norddeutschen Telegraphengebietes der nach Stationen des Telegraphenvereins(Ocstreich und umgarn, Bayern, Würtemberg, Vaden und Niederlande) her nach Slationen des Auslandes bestimmt sind, mittelst eimarken bewirkt werden. Bei der Frankirung durch Harken sind außer den Gebühren für die telegraphische kesörderung auch die sonstigen don dem Aufgeber zu enl⸗ ichtenden sixirten Gebühren, z. B. für, Weiterbeförderung er Post, durch Freimarken zu berichtigen. Die Frankirung lurch Freimarken ist dagegen vorläufig nicht zulässig bei Ten Depeschen, welche bei Eisenbahutelegraphenstationen aufgegeben werden. 2) Die Telegraphensreimarken enthalten auf blau und neiß guillochtttem Grunde innerhalb eines mit einem lerlstabe eingefaßten Kreises die Umschrift:„Norddeulsche Lundestelegraphie“. Die außerhalb des Perlstabes lie— guden vier Ecken sind mit einem durch einen Ring ge— söckten Pfeil ausgefüllt. Unterhalb des so gebildeten Juadrats befindet sich auf einem schmalen blauen Stteifen nät weißer Schrift die Bezeichnung„Groschen“. Die Verthzahlen sind innerhalb des obengedachten Kreises mit cwarzer Farbe hergestellt. Solche Marken sind vorläufig „ den Werthbeträgen von ½ 1½, 2½, 4, 5, 8, 10 and 30 Silbergroschen angeserligt worden. Die Marken 1 ½,% 2½, 4, 5, 8 und 10 Silbergroschen sind gegen legung des Werthbetrages vom 1. Angust d. I. ab bei er Bundestelegraphenstarion zu erhalten. Die Marken „ 1¼ Sgr. sollen vorläufig nur bei den Bundestele— gaphenstalionen im Bezirke der Telegrapheudirektion Berlin, Marken zu 30 Sgr. nur bei den größeren Bundes— ITlegraphenstationen verkauft werben. 3) Das Frankiren der telegraphischen Depeschen mittelst Jeeimarken geschieht in der Art, daß auf der Depesche selbst ber auf dem zum Nlederschreiben der Depesche benutzten Finmular und zwar in der oberen Ecke rechts oder an der echten Seite eine oder so viele Marken, als zur Deckung let tarifmäßigen Gebühren ersorderlich sind, aufgeklebt heden. Es ist wünschenswerth, daß die Marken von den Aufgebern selbst auf den Depeschen besestigt werden. 4) Die Bundestelegraphen⸗Stationen sind verpflichtet, de der Aufgabe von durch Freimarken frankirten Depeschen enau zu prüsen, ob die Fraukatur richtig ist, d. h. ob e. Werth der verwendeten Telegraphen-Freimarken dem nüfmäßigen Gebührenbetrage entspricht. Ergibt sich die zinnkatur bei dieser Prüfung als ungenügend, so muß der bende Betrag gleich bei Aufgabe der Depesche eingezogen vden. Ist solches nicht ausführbar und der Stafion die bcson des Absenders der Depesche nicht so bekannt, daß il nachträgliche Einziehung des fehlenden Betrages gesichert asceint, so bleibt die Depesche, eventuell bis nach erfolgter Jochzahlung des fehlenden Gebührenbetrages, un befördert. Avon dem Aufgeber ein höherer Betrag in Freimarken unmvendet worden, als die tarismäßigen Gebühren er— sudern, so wird demselben der Mehrbetrag gegen Quittung Har erstattet. 5) Damit einmal verwendete Marken nicht wiederholt kutzt werden können, werden dieselben miitelst eines Au ienstrichs entwerthet. Depeschen, bel denen sich bei der Aüflieserung Marken befinden, welche irgend ein Merkmal der Entwerthung an sich tragen, werden nicht eher ab⸗ Agraphirt, als bis der Aufgeber über die Veschaffenheit der Marken gehört worden ist.. 6) Da durch die Einführung von Telegraphenfreimarken fn Aufgebern selegraphischer Depeschen das Mittel geboten il, die aufzugebenden Depeschen zu srankiren, so wird vom . August d. J. ab das bisher gestaltet gewesene Versahren, uenach von denjenigen Aufgebern, welche den Telegraphen bäufiger benutzten, Vorauszahlungen zur Berichtigung der Gebühren für Depeschenbesörderung angenommen werden durften, aufhören. Preußen. Berlin. Der Geheime Ober— Finanzrath Scheele, der noch vor den letzten Reichstage einen Theil der Steuervorlagen Namens der Regierung vertrat, hat seine Entlassung aus dem Staats dienste nachgesucht. Da auch die durch den Tod des Geh. Ober-Finanzraths Henning und durch das Ausscheiden des Geh. Oberfinanz— raths Ambronn erledigten Stellen noch unbesetzt sind, so existiren hiernach drei Vacanzen bei den vortragenden Räthen des Finanzministeriums. — Oberconsistorialrakch Dr. Fournier hat gegen das Erkenntniß erster Instanz Appellation eingelegt. Von Seiten der königlichen Staats— anwaltschaft ist nicht appellirt worden. — Das„Militär Wochenblatt“ meldet die Einstellung der Rekruten bei der Cavallerie auf Mitte October, bei den Garde-Fußtruppen auf den 3. November, bei den Linien-Fußtruppen auf Mitte Dezember. stassel. Am 20. d. tagte in Neukirchen (Kreis Ziegenhain) der kurhessische Hauptverein der evangelischen Gustav-Adolph- Stiftung. Nach der„Hess. Morgen-Zig.“ war es ein erhebender Moment, als der Vorsitzende, Pfarrer Ebert aus Kassel, mit erhobener Stimme ausrief:„Wir wollen auch heute hier nicht bloß als echte Pro— testanten Rom gegenüber wieder protestiren, wie unsere Väter zur Zeit der Reformation; wir wollen auch mit erhobener Hand und lautem Ja! bekennen, daß wir treu und fest halten an den Grundsätzen der Reformation und dem Bekenntnisse der evan— gelischen Kirche!“„In diesem Augenblick“, sagt das Blatt,„erhoben alle Anwesende die Rechte und aus Aller Mund erschallte ein lautes Ja!“ Zur Vertheilung kamen 2706 Thlr., darunter 100 Thlr. für die neue evangelische Gemeinde in Madrid. Frankfurt. Die„Fr. Ztg.“ vom letzten Sonntag ist mit Beschlag belegt worden. Der Leitartikel, welcher Rückblicke auf die Schlacht von Idstadt enthält und ein Artikel über den zu er— wartenden Besuch des Königs von Preußen sollen hierzu Veranlassung gegeben haben. Baden. Der Municipalrath von Colmar läßt die projektirte Eisenbahn von Colmar an den Rhein bei Breisach, wo sich dieselbe an die gleich— falls in Aussicht genommene Bahn Breisach⸗Frei— burg anschließen würde, einem neuen Studium unterziehen, da bezüglich der Kosten abweichende Projekte(von 3,860,000 und 1,744,000 Free.) vorliegen. Oesterreich. Wien. Die„N. Fr. Pr.“ meldet in ihrem Leitartikel, daß der Vicekönig von Aegypten in Paris mit dem Hause Oppenheim ein Aalehen von 60 Millionen abgeschlessen habe. Der Bruder des Vieekönigs, Mustapha Fazyl Pascha, ist am 19. d. zur Uebernahme seines Ministerpostens nach Konstantinopel hier durch— gereist. — In der Ausschußsitzung der Reichsraths— delegation erklärte der Reichskanzler, in Betreff des diesjährigen Rothbuchs keinerlei Reclamationen erhalten zu haben. Das Verhältniß zu Rom scheint sich zu bessern. Anläßlich einer Anfrage erklärte der Reichskanzler, es bestehe nach keiner Seite eine Allianz Oesterreichs; hinsichtlich Preußens gehe im diplomatischen Verkehr nichts vor, was die Beziehungen zu Preußen trüben könne. — Die Betheiligung an dem am 24. d. eröff⸗ neten Journalistentage ist eine äußerst zahlreiche. Krakau. In Folge einer anonymen Anzeige drang vor einigen Tapen eine Gerichtscommission unter geistlicher Assistenz in das hiesige Carme— literinnen-Kloster ein und fand daselbst eine Nonne, welche seit 21 Jahren in einer finsteren, cloaken— ähnlichen Zelle eingesperrt war. Dieselbe sah sehr verwildert aus, war ganz nackt und ist überdies halb wahnsinnig. Bischof Galeckt erschien als päpstlicher Delegat im Kloster, überhäufte Aebtissin und Nonnen mit den heftigsten Vorwürfen und fragie sie, ob sie Frauen oder Furien seien. Der Bischof dankte dem Untersuchungsrichter für sein taktvolles energisches Benehmen und suspendirte den Klosterbeichtvater. Schweiz. Gelegentlich des eidgenössischen Schützenfestes in Zug überbrachte Bundesrath Dr. Dubs, mit gewaltig erbrausendem Zuruf empfangen, den Gruß der schweizerischen Bundes- Regierung. Zum Vergleiche mit den gewöhn— lichen Festreden, welche wir bei deutschen Festen zu hören gewohnt sind, dürfte es nicht uninteressant sein, hier einige Stellen aus Dr. Dubs Rede folgen zu lassen. Es herrsche, sagt er, eine be— deutende Verschiedenheit der Anschauungen über die Stellung der Regierung zum Volke. Bei andern Nationen sei das Volk betrachtet als eine aus dem fruchtbaren Boden der Erde emporgekom⸗ mene Gesammtheit, auf die sich aus den himm— lischen Höhen die Regierung von Gottesgnaden wie eine leuchtende Erscheinung heruntersenke— In unserer Heimath, wo die Landesregierung aus der freien Selbstbestimmung des Volkes hervor— gehe, könne es sich nicht um Herablassung handeln. Sie erscheine an einem solchen Tage unter den Festseiernten, um auch eine Stunde der Freude, der Erholung mitzugenießen und neuen Lebens— muth zu schöpfen. Was bringt Ihr von Berne habe man ihn da und dort gefragt. Da müsse er antworten, daß der politische Himmel nicht so blau und lächelnd sei, wie der Festhimmel; dro— hende Wolken sind vorhanden. Die Diplomaten stecken die Köpfe zusammen, pöpern am Barometer und sehen nach den Laubfröschen. Es liegt etwas in der Luft, eine wichtige politische Frage. Ich will sie Euch Schützen ganz im Vertrauen zt— heilen:„Das Wetter will ändern!“ Es ist in der Politik, wie in der Natur— die Winde kämpfen, der Föhn und der Byswind. Unter dem Föhn versteht der Redner die ungeheure Gewalt eines Einzelnen im Staate, die nicht bloß das Geschick seines Volkes, sondern auch Krieg und Frieden anderer Nationen selbstherrlich bestimmt. Der Südwind in der Kirche ist die Allgewalt eines Einzelnen, der das unhaltbare Dogma der Unfehlbarkeit seiner Person den Völkern der Gegen. wart aufdrängen will.„An Euch, Ihr Schützen,“ fährt der Redner mit kühner Apostrophe fort, „wende ich mich— ist Einer unter Euch, der noch nie— gefehlt hat?“(Stürmischer Zuruf.) Gegenüber diesem Südwind in Staat und Kirche bläst mächtiger als je der Nordwind, der erwachende Volksgeist, der den Nationen das Selbstbestim⸗ mungsrecht erkämpfen will. Schon dämmert der Tag der Entscheidung herauf, und diesem heran⸗ brechenden Tage der freien Selbstbestimmung der Völker gilt das Hoch!(Langanhaltender Beifall.) Bern. In der Sitzung des Nationalraths beantwortete der Bundesrath eine Interpellation in Betreff der Internirung Mazzini's mit einer Hinweisung auf dessen revolutionäres Selbstbekennt- niß und das Völkerrecht. Spauien. Madrid. Die Ankunft des Infanten Carlos an der Grenze wird jetzt offiziell bestätigt. In den catalonischen Gebirgen gibt sich Aufregung kund und sind deßhalb einige Bataillone Chasseurs dahin abgegangen. Hier und ander- wärts haben Verhaftungen von Carlisten statt- gefunden. Friedberg. Das nächste Mittwochs Concert im hiestgen Schloß zarten wird zuverläsiger Mütheilung nach duch das ganze Musikcorps des 2. Infanlerie-Regimenis von Gußen unter der Leilung seines sehr tüchrigen Musik⸗ meisters Herrn Reisert ausgeführt werden. Wir machen die Freunde der Musik auf diesen uns selten gebotenen Genuß aufmerksam.. » Friedberg. In Mainz sind der großen Hitze wegen die städtischen Schulen auf unbestimmte Zeit am Nachmittage geschlossen worden. Für unsere Lehrer und Kinder möchten wir bei einer fast unerträglichen Hitze, wie wir sie in voriger Woche hatten, eine gleiche zweck⸗ mäßige Anordnung wünschen, die gewiß allseitig Billigung finden würde. * Nauheim Unsere neueste Kurliste weist bis jetzt einen Gesammt- Fremdenverkehr von nahezu 2700 Personen nach, von denen am 23. d. noch über 1300 dahier an⸗ wesend waren, welche Zahlen die Frequenz früherer Jahre bis zu gleichem Zeipunkte bedeufend übersteigen. Auch die Anzahl der täglich verabreichten Bäder ist eine nam⸗ haft größere als die in früheren Jahren, so wurden z. B. am 23. d. nicht weniger als 651 Bader genommen. Es ist demnach alle Hoffnung vorhanden, daß wir bei einiger⸗ maßen günstiger Witterung im Ganzen eine der besten Kuren seit Bestehen unseres Bades erwarten dürfen. Aus der Wetterau. Mit dem 3. October d. J. wird in Echzell ein Lehr- und Handels- Institut ins Leben treten. das einem in hiesiger Gegend längst gefühlten Be⸗ dürfnisse abbelfen soll. Unsere Zeit tritt mit höheren An⸗ sprüchen af Wissen und Können an unsere Jugend heran, auf dem Felde der Landwirihschaft, der Industrie sowohl als auch in mercantiler Beziehung, sowie in Anbetracht des geänderten Militärsystems. Eine Anstalt, wie die ven den Herren Lehrern Bamberger und Heidingofelder zu Echzeil beabsichtigte, welche den Anforderungen der Gegen⸗ wart an unsere Jugend nach allen Seiten bin entsprechen soll, wird, falls sie leistet, was sie verheißt, ein sehr dankens⸗ werthes Unternehmen sein. Die Anstalt wird nicht allein in Mathemauk und Naturwissenschaft in Geographie und Geschichte, sondern auch in fremden Sprachen das Ersor⸗ derliche zu lelsten haben, so daß sie zugleich als Vorberei⸗ tungsanstalt für höhere Gymnasialclassen, für das Seminar, sowie für das Examen zum einjährigen Freiwilligendienst gelten kann. Vereits sind mehrere bewährte Lehrkräfte gewonnen ein sehr geräumiges und freundlich gelegenes Haus ist angekauft worden, das auch zur Aufnahme der Pensionäre zweckmäßig eingerichtet worden. Hoffen wir, daß, sich dies Inst als ein wirklich zeitgemäßes bewäbre; es wird ihm dann auch an der Theilnahme des Publikums nicht fehlen. Frankfurt. Einer hiesigen Weinbaudlung wurden im Lause vont wenigen Wochen 700 Weinflaschen aus dem Keller gestohlen. Die Diebe benutzten als Ein- und Aus⸗ gang zu dem Lager das Kellerloch. Also„Zum Zipfel zum Zapfel zum Kellerloch heraus.“ Darmstadt. Die„Darmst. Ztg.“ erklärt die Nach⸗ richt, daß das Dirckiorium der Bank für Handel und Indusirie den bel der ersten Z ehung des Braunschweiger Eisenbahn⸗Prämien⸗Anlehens angeblich gemachten Haupt gewinn von 80,000 Tolrn. unter die Beamten und Be⸗ diensteten des Jastituts nach Maßgabe iprer reipektiven Stellungen und Leissungen zu vertheilen beschlossen habe, für völlig unbegründet. Darmstadt. Nachdem der seitherige Verwalter des hiesigen Arresthauses wegen Dienstwidrigteiten dom Amte suspendict und durch einen Stellvertreter ersetzt wurde, hat sich dieser neue, von vielen Concurrenten beneidete Stell⸗— vertreter am Tage seines Dienstantriits im Arresthause erhängt. Die Molive dieses Selbumords sind zur Zeil noch völlig unoufgeklärt. Aus Rheinhessen. Fast im ganzen Selzthale ist die Büche des Werunecks ziemlich rasch bei gutem Wetter von Statien gegangen, unter ungünftigeren Umständen war dieses im Rhein- und Nahethal der Fall; doch ist in den meisten Lagen der Fruchtansatz ein ziemlich reicher. Man hofft auf einen guten Mittelwein unter der Voraus⸗ setzung, daß die zwei nächsten Monate nicht allzu scharf auftreten. Die Halmfrüchte haben die gehegten Hoffnungen erfüllt. Die ungleiche Wiiterung während der Blüthe be⸗ wirkt, daß Korn, Weizen und Gerste fast gleichzeitig zum Schnitt kommen. Die Qualität wird als sehr gut be⸗ zeichnet, das heiße Weiter der letzten Wochen war der Reife außerordentlich günstig. Die Fulterernte ist dagegen weniger voriheilhaft. Die Ergiebigkeit des ersten Klee schnittes hat der zweite, der das Hauptfutter liefern soll, nicht erreicht, und die Hoffnung auf den dritten ist natür⸗ lich noch geringer. Ebenso reducirt bleiben die Aussichten auf die Heuernte, die das trockene Wetter vor der Zeit traf. Auch Rüben und Kartoffeln leiden unter dieset Witterung. Obst, ein Haupthandelsartikel in neuerer Zett, ist nur spärlich gediehen. Alles in Allem aber ist der Landmann dennoch zufrieden. Langenschwalbach. Das in hiesiger Gemeinde— waldung ausgebrochene Feuer konnte erst nach 4 Uhr Nachmitlags bewältigt werden, cirea 60 Morgen Wald— fläche, meistens Kulturpflanzung, sind ein Ranb der Flam— men geworden. Kassel. Nach der„Hess. Volksztg.“ ist in der Nacht vom 17. auf den 18. d. M. bei einem Bahnwärterhäuschen zwischen Borken und Wabern eine empörende That geschehen. Zwei Sxolche überfallen nämlich den nichts ahnenden Wärter, indem er eben das Signal des Schnellzuges weiter gibt, bringen ihm Stiche in Rücken und Kopf bei und schlagen nebenbei noch mit einem Knittel auf ihn. Trotz aller Abwehr unterliegt der Letztere, und seine Sinne verlassen ihn. Um ihre That nun zu verbergen, legen sie den Besinnungslosen auf die Schienen und ergreifen dann die Flucht. Unterdessen hat sich das Opfer wieder ermannt, und der in der Nähe brausende Schnellzug gibt ihm Kraft, sich von den Schienen zu wälzen. Er kann es noch ausführen, doch nicht verhindern, daß ein Stück seines Rockes abgefahren wird. Die Sinne verlassen ibn abermals, und durch den Blutverlust dem Tode nahe, wird er am andern Morgen gefunden. Er liegt jetzt besinnungslos. Die Thäter sind noch nicht ermittelt. Donaueschiugen. In dem nahen Geisingen feierle kürzlich unter freudigster Theilnahme der ganzen Gemeinde die Greisin Frau Margareihe Seemann, Witiwe, ihren hundertsten Geburtstag. Die Jubilarin, welche reichlich beschenkt wurde, erfreut sich seltener körperlicher Rüstigkeit und gesstiger Frische. Wien. Ueber die Eröffnung des Suez⸗-Canals er⸗ hält die Wiener„Presse“ von Herrn F. v. Lesseps, Direc⸗ tor der Suez⸗Canal⸗Gesellschaft, die nachstehende offteielle Miniheilung: 1) Der maritime Canal von Suez wird am 17. November 1869 in allen seinen endgiltig festge⸗ stellten Dimensionen, seiner vollen Breite und einer Tiefe von 8 Metern eröffnet werden. 2) Zur Feier dieser Er öffnung werden die Kriegsschiffe und Kauffahrer aller Nationen, die sich am 17., 18., 19. und 20. Novem: ber an den beiden Endpuncten des Canals zur Port- Said und Suez zeigen, freie Durchfahrt durch den Canal genießen. 3) Vom 21. November 1869 angefangen, be⸗ trägt gemäß Artikel 17 der Cencessious Acte der Durch⸗ fahrtezoll 10 Frs. für den Kopf eines Passagiers oder die Tonne Fracht. 4) Die Direction wird demnächst ein besonderes Betriebs-Reglement veröffent ichen. 4 Auch ein Jubiläum. Ende des Monats Mai feierte der Blitzableiter das Jubiläum, denn da waren es gerade hundert Jahre, daß in Deutschland der erste Blitzableiter errichtet wurde und zwar auf dem Jakobiihurm in Hamburg. Dieser Blitzableiter ist sogar der erste unseres Kontinents, denn wenn auch bereits 1753 Richmann in Petersburg bei der Fortsetzung der Franklin'schen Versuche von 1749, elektrische Funken nach Willkühr zu leiten, dadurch getödtet wurde, daß er während eines Gewitlers durch eine metallene Stange den Blitz in sein Zimmer leitete, so spielt doch dieser erste gewalisame Blitzzuleiter unserer Hemisphäre nur eine abschreckende Rolle, da er gerade das Gegentheil von dem war, was er sein sollte. In seinem Jubeljahre muß sich der Blitz⸗ ableiter, so viele Gebäude auch schon dusch ihn geschütz! worden, dennoch sagen, doß noch manches Vorurtheil gegen ihn vorhanden. Einige sind noch der Meinung, der Blitz⸗ ableiter ziehe den Blitz an, führe also die Gefahr des Einschlagens erst recht herbei. Das ist jedenfalls üer; teieben, denn es steht nachweislich fest, daß der Blitz, fall er aus einer Gewitterwolke herniederzuckt, heute einen hohen Punkt ohne Blitzavleiter, und morgen einen andern mit Blitzebleiter trifft. Wieder andere glauben, der Blitz⸗ ableiter sichere— wie es die franz. Akademie der Wissen schaften uns einmal vorgerechnet— nur einen gewissen kreisförmigen Raum, dessen Durchmesser vier Mal so groß als die Höhe des Blitzableiters sei, so daß also ein Dach von 48 Fuß Läuge eine Blitzauffansestange ron zwölf Fuß Länge, in der Mitie desselben errichtet, erbalten müsse. Was außerhalb dieses Kreises liege, sei eher ge— fäyrdet, als geschützt. An dieser akademischen Vorschrift hält besonders mancher Landmann noch zäbe fest, denn er wird um keinen Preis einen Blitzableiter auf seinem Wobnhause errichten lassen, wenn nicht auch zugleich seine umliegenden Ställe, Schuppen und Scheunen ebenso sorgsältig mit Ableitern bedacht werden. Aber wenn so eine einzelne Spitze, oder auch ctliche Spitzen, ven Be— deutung wären, dann würden alle die vielen Verg⸗, Baum, Haus-, Thurmipitzen, nam nilich aber das Getreide auf dem Felde, das seine tausend und aber tausend Spitzen emporstreckt, ganz anders in Betracht zu ziehen sein und schrießlich, da sie alle miteinander leisend für sdte Elekiricitäz sind, den Ausbruch des Gewüters sogar verbindern. Noch andere sind wohl für den Blitzableiter eingenommen, aber sie möchten nur ganz genau wissen, ob er wohl ein ent⸗ schiedenes Schutzmittel sei. Der Straßburger Münster und die Feuerversicherungs⸗Gesellschaften, die sich gründ⸗ lich über das Pro und Kontra des Blitzableuers bei tüchtigen Physikern informirt, geben uns die besie Aus⸗ kunft darüber. Bis zum Jahre 1835 hatte der Straß⸗ burger Münster, der sein hohes Haupt recht nahe zu den Gewitterwolken emporhebt, keinen Biitzableiter, kossese aber jährlich im Durchschnitt mindestens 1000 Franken Reparatur und zwar lediglich wegen der Blitzschläge, die ihn beschädigten. 1835 bekam er einen Blitzableiter, und von da ab behielt der Stadtsäckel, die 1000 Franken Reparaturkosten für Blitzbeschädigung für sich. Die schlanke Riesensäule des Thurms wurde aber nach wie vor vom Blitze getroffen und Anno 1843 fuhr der Blitz binnen einer Minute sogar zweimal hinein. Das elekrrische Fluidum ging aber immer schadlos in den Boden und Thurm und Kirche blieben gesund. „ Ein jugendliches Reisegenie. Einem Briefe unter dem Datum Tripolis, 22. März, welchen Freiherr von Maltzan in der Allgemeinen Zeitung ver— öffentlicht, ennnehmen wir folgende Notizen üer einen Reise zefährten der bekannten holländischen Reisenden Fräu— in einer Stadt Norddeutschlands. Durch Zufall fielen ihm die Reiseberichte von Gerhard Roblfs aus Bonn in!“ die Hände und erweckten bei ihm einen solchen Enthusias⸗ mus, daß er Tag und Nacht von nichts Anderem träumte, als selbst ähnliche Reisen zu unternehmen. Als er nun vor einigen Monaten las, daß Gerhard Rohlfs wieder auf dem Wege nach Tripolis sei und sich zu neuen Reisen vorbereite, faßte er den kühnen Entschluß, dem Eymnasium und seinen Eltern davonzulaufen, sich bis nach Tripolis“ durchzuschlagen, das heißt nach Ant der Handwerksburschen“ durchzufechten und sich dort dem berühmten Reisenden als Begleiter, Sekretär oder Diener anzutragen. Diesen bei seiner gänzlichen Mittellosigkeit wirklich kühnen Plan führte der junge Abenteurer aus, wanderte zu Fuß durch Oester— reich und die europäische Türkei und stellte sich in Kon⸗ stantinopel dem pieußischen Gefandien als künftiger Reise⸗ begleiter von Gerhard Rohlfs vor. Der Gesandte, im Glauben, Rohlfs habe den Jüngling wirklich kommen lassen, beförderte ibn per Dampfboot weiter, und so wurde derselbe von Scebafen zu Seebafen, von Consul zu Consul auf Regierungskosten bis nach Malia und zuletzt nach Tripolis spedirt, wo er den ersehnten Rohlfs zwar traf, aber durch seine Erscheinung höchlichst in Erstaunen setz e. Letzterer kennte ihn nämtich gar nicht brauchen, und so⸗ wohl er als der Consul zerbrachen sich den Kopf, was sie mit dem kleinen Reisegenie anfangen sollten. Schon waren Beide übereingekommen, den davongelaufenen Eym⸗ nasiasten auf dem kürzesten Wege zu seinen Eltern zurück⸗ zuspediren, als sich durch das Anerbieten von Fräulein Tinns eiue Thür aufthat, welche dem Jüngling die Mög⸗ lichkeit eröffnete, das Land seiner Sehnsucht, das beißt das Innere von Afrika, zu betreten. Diese Dame suchte näm⸗ lich im Augenblick einen zuverlässigen Menschen, welcher geeignet schien, ihren ganz besonders bevorzugten Liebling, einen schönen, großen Hund von edelster Race, mit Ver⸗ ständniß und Liebe zu pflegen, und da sich die Moslems, bei ihrer Fahrlässigleit und ihrer ausgesprochenen Verachtu der Hunde, sehr schlecht zu Hütern dieser Thiere eignen, so war sie froh, einen Europäer zu finden, dem sie dieses wichtige Amt anvertrauen konnte, und der zugleich nicht vor den Gefahren einer Reise nach dem Sudan zurück⸗ bebte. Se wurde denn der junge Krauß(so heißt eit kleine Vagabund) einsiweilen als Hundehüter in Dienst genommen, in welcher Eigenschaft er auch mit Fräulein Tinné am 28. Jänner nach Fesan aufbrach, dürfte aber wahrscheinlich— denn besagter Hund wird im ungesunden Sudan ohne Zweifel bald das Zeitliche gesegnet haben— zu einer wichtigeren Stelle in der Karavane der meik⸗ würdigen Holländerin avanciren. Es scheint ein ganz in⸗ lelligeuter Bursche zu sein, auch wirklich etwes gelernt zu zaben. Wer weiß, ob er nicht einmal noch ein berühmter Afrika Reisender wird?“ 5 Das Volk des Vorwärts! (Dorizeitung.) Das Volk der nordamerikanischen Union nennt sich mit Recht„ein Volk des Vorwärts“. Die Republik der Union war, nachdem sie im N für ihre Selbständigkeit ihre Ex'stenz gegründ batte, nicht auf militärischem Wege, nicht durch Krieg und Eroberung zu der Größe, auf der sie noch steht, emporgestiegen. Mit Pflug und Sichel, mit Schreibßriffel und Rechenstift, mit Triebrad und Steuerruder war sie das geworden, was sie ist. Und als sie in ihrem Vorwärtsschreiten die Abschaffung der Sclaverei als eine Nothwendig⸗ keit erkannte, wurde sie ihrem Grund satz des Fort- schritts, wenn auch der Durchführung desselben sich in diesem Fall noch so große Schwierigkeiten entgegenstellten, doch nicht untreu. Sie wich selbst vor den Gräueln des Bürgerkrieges nicht zurück, sondern setzie für die Verwirklichung des Gesetzes der Humanität die eigene Existenz auf's Spiel. Sie schuf ein kostspieliges, ihren ganzen bisherigen Wohlstand verschlingendes Heer und ruhte nicht, bis sie in einem furchtbaren Krieg, wie ihn dit fei national. lurzet 8 nissen zu Oktan Nies — Oeff 2135 80 laß des d Wagne Gerichte! des Nach nicht bert Ferie 1 lein Alexandtine Tinns.„Dieser junge Mann,“ schreibt“ Maltzan,„oder vielmehr Jüngling, denn er zählt ers 17 Jahre, war noch vor einigen Monaten Gymnasiast 5 7 2175 D in dem 9 fleigert u eisucht, zufah en, dasselbe Zugli Bedingun ffhenden Hufo, aul Wich von? 275 fl wird auf ti: bieter 1Breunh Wirejährig Diossson danger zu errich 1 vergeben Die Wwom 2. fle, daui Mon Welt drüben niemals und Europa seit einem halben Jahrhundert nicht gesehen hat, die Anhänger der Sclaverei zu Boden geworfen hatte. Und als das Heer seine Pflicht gethan und die Republik gerettet hatte, da verstand es sich von selost, daß es sich sofort wieder auflöste, und die siegreichen Generale und Offiziere sahen sich nicht als die Herren des geretteten Staats an, sondern traten sofort in die Reihen der Bürger zurück und er— warben, wie vorher, ihren Lebensunterhalt durch ihrer Hände Arbeit.— Die Union wandte sich wieder ihren bürgerlichen Aufgaben zu. Sie bemühte sich auf der einen Seite, die durch den Krieg bewirkte colossale Schuldenlast in einem Maße zu bezahlen, wie noch nie ein Volk gethan, nuf der anderen Seite aber widmete sie sich mit um so größerer Rührigkeit der productiven Thätig— keit. Der beste Beweis dafür, welche großartige nationale Werke des Friedens dieses Volk in urzer Zeit und unter den schwierigsten Verhält⸗ nissen zu schaffen im Stande ist, ist die den großen Ocean mit dem atlantischen Ocean verbindende stieseneisenbahn(Pacifiebahn), deren Vollendung für unsere europäischen Begriffe als ein Wunder ohne Gleichen zu betrachten ist.— Das ist das Volk der neuen Welt, das fast kein Militär hat, und doch in der Stunde der Gefahr ein mächtiges Bürger- und Volksheer zu schaffen im Stande ist, das Volk, das im Frieden seine besten Kräfte und Mittel nicht dem Heer und Kriegsbereitschaft opfert, sondern den Arbeiten des Friedens widmet, das lebensfrohe, lebensmuthige, strebende, schaffende, siegesgewisse Volk des Vorwärts, dem die groge, reiche Zukunft der Menschheit gehört.— Und nun, ihr Staaten der alten Welt, insbesondere ihr an dem alten Militärsystem so sesthaltenden Staaten Mitteleuropa's, Frankreich, Oesterreich und Preußen, die ihr dem Militarismus die Ar— beitskraft und den Wohlstand des Volkes opfert, erkennt ihr nicht die Gefahr, die euch von dem ohnehin durch die Natur reicher gesegneten Volk der neuen Welt für eure volkswirthschaftlichen Verhältnisse mit den Jahren in einem höheren Grade droht? Wollt ihr von dem Volk des Vor— wärts, das mit Recht den wahren Fortschritt nicht auf dem Gebiete des Krieges, Friedens sucht und der Friedensarbeit, d. h. der Steigerung der Production und des Erwerbs, der Förderung der Agricultur, der Industrie und des Handels alle seine Kraft widmet, euch über⸗ flügeln und von demselben über euch hinschreiten lassen? Wollt ihr, anslatt in eurem Volkswohl⸗ stand, der ja doch für die einzelnen Staaten auch die unerläßliche Bedingung für die Entwickelung ihrer Macht und für die Erhaltung ihrer Militär kraft bildet, vorwärts zu schreiten, immer mehr rüdwärts kommen? Möchten doch endlich die Re— gierungen Frankreichs, Oesterreichs und Preußens ibren Völkern durch eine allgemeine Entwaffnung die Möglichkeit gewähren, daß auch sie, wie das Volk des Vorwärts, der Friedensarbeit ihre volle Kraft widmen und nicht zu ihrem Nachtheil hinter demselben zurückbleiben! sondern des Schwarze Kaiser-Tinte ist in Flaschen à 8 und 14 kr, stets zu hahen bei Bindernagel& Schimpff. Oeffentliche Aufforderung. 135 Forderungen und sonfilge Ansprüche an den Noch Aß des biefigen Ortsbürgers Hartmann Wilbelm Wagner sind binnen 14 Tagen bei dem unterzeichneten Zerichte aniumelden, widrigenfalls fie bei der Vertbeuung tes Nachlasses unter die Intenaterben des Versforbenen licht berücksichtigt werden konnen Friedberg am 14. Juli 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg Rertz, Hofmaun Landrichter. Landgerichts-Assessor. Bekanntmachung. 75 Diejenigen Steigerer, welche am 2. Junk l. J. un dem Redier Wickßadt, Distriet Haardt, Holz er⸗ igert und noch im Walde fitzen haben, werden biermit sucht, dasselbe binnen 10 Tagen um so gewisser ab⸗ sufah ren, als man sich gegenfalls genötbigt seben würde, susselbe einer anderweiten Verfieigerung auszusetzen. Zugleich werden die Steigerer auf die Versteigerunga⸗ bedingungen 10, 11 u. 12 und die hiernach für sie ent⸗ benden Nachtbeile, im Falle eines anderweiten Ver⸗ bufs, aufmerksam gemacht Wickstadt den 22 Juli 1869. Gräfliche Oberförsteret Assenheim Schal las Lieferung ton Bioouaks-Bedürfnissen. 476 Freitag den 30. d. M., Vormittage 11 Uhr, bird auf dem Bürecau der Div sions Intendantur dabter e Lieferung des Bedarfs an Fleisch, Victualien, FNreunholz und Lagerstroh für die wäbtend der drefährigen Perbstübungen der Großherzoglichen(25) Uivision dom 23. August bis 3. September in Lich, lerngen, Düdels heim, Altenstadt, Nieder- 2 öllstadt, Groß⸗Karben und Kloppenhelm errichtenden Manöver ⸗ Magazine, durch Submission virrgeben werden. Die Liferungs-⸗Bedinaungen können täglich auf dem gmannten Büreau eingesehen werden. Darmstadt den 23. Juli 1869. Großherzogliche Intendantur der 25. Diylsion Schimpf f. 2 1 1 7 1 Die Holzversteigerung 277 im Domanialwald der Oberförsterei Ortenberg m 21. und 23. d. M. wird hiermit genehmigt. Die Uberweisung des Holzes, sowie der erste Fahrtag wird u Montag den 2. k. M., Vormitiags 6 Ubr, mit dem damerken anberaumt, daß die Abfuhrscheine vom 31. d. M. bet Großherzoglichem Reutamte Nidda erhoben deden können. Ortenberg am 23. Jult 1869. Großherzogliche Oberlörsterei Ortenberg N re 9 unterleibs⸗ Bruchleidende, 2178 selbst so che mit ganz alten Brüchen, finden in weslaus den meisten Lällen vollständige peuung duch die Huchsalbe von Gottlseb Sturzen⸗ egger in Herisau, Schweiz. Gebreuchs⸗ anw sung nebst Zeugnessen grasis. Zu beziehen in Töpfen zu 3 fl. sowohl durch den Erfinder Abst als durch Herrn J. A. Lindt, Apotheker, Schnurgasse 58 in Frankfuct a. M. Wichtig für Bierbrauereibesttzer! Nur was ächt ist, bewährt sich. 2142 Jedes schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Schenkbiere, welche ursprünglich hell waren, werden unter Garantie durch mein unschädliches Mittel wieder glanzhell, fein moussirend und schmackhaft hergestellt. gezeichnete Erfolg dieses Präparats beweist eine Brauereien Deutschlands, geprüften berühmten Chemikern. Die Unschädlichkeit, sowie der aus— Masse besitzender Zeugnisse von den größten Schweiz, Frankreich ic., analysirt und begutachtet von Prämürt im Jahre 1808 mit der großen Bronee-Medaille von der Kunst und wissenschaftlichen Provinzial-Ausstellung Pleschen. Bei Bestellung bitte um genaue Angabe jedes einzelnen Fasses. Nähere Auskunft ertheilt der Zahl der Fässer und des Maas-Inhaltes Versendungen nehme der Kürze wegen nach; Briefe bitte zu frankiren. Aug. Sigerist, Mengen, Wartenberg. NB. Die Bestellbriefe bitte ich mit meiner Adresse versehen der Expedition dieses Blattes zu übergeben, von wo aus mir dieselben zugeschickt werden Clayton& Shuttleworth in Lincoln 2089 lieserten im Jahre 1868 812 Locomobilen und 614 Dampfdreschmaschinen. bet den letzten großen Wetlproden in England alle ersten Preise im Betrage von L 90 nebft der Ehren⸗ Kataloge, Preise und Aiteste durch die alleinigen Vertreter J. P. Lanz& Comp. in Mannheim& Regensburg. Medaille der Landwirth. Gesellschaft. Ste erhielten Hofapotheke zum Mohren. 2059 Zum Einmachen von Früchten empfehle einen ganz vorzüglichen reinen Weinessig nebst den feinsten Gewürzen, sowie Pergamentpapier zum Zubinden der Glaser als besseren Ersatz für die Blasen. Hofapotheke von Wilhelm Sturmfels. 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Abends auf n Mehrere Musikli den e ee, e e usikliebhaber. gene 117 10 855 e, an eee ee i— E 3 1 9 Belohnung von 1 f. 30 fr. e fefa di Belteff U 4 0* 1 t. ne 1 2184 Zur Unterhaltun pur dahier 7 nn e Karl Kehler di g der Kurfremden ꝛc. at. findet bei günstiger Wi f dabter gehanenen Acuserungen nehme ich bierme zur in die eise, an ade e eker, er a 2 7 1 a 1 f 8 8 uüttihalt end, ausgeführt von dem gesammten Musik walde musikal iche. Ludwig Schütz Jäger ⸗ Bataillons statt. Schluß der Unterhaltun 91 a 3 1. Großherzoglichen TFG 1 772 e wird Sorge getragen. 8 em Johannisberg. Für Er⸗ Ein Zapfjunge 4 ad Nauheim den 25. Juli 1869. i 5 wird gesucht von wird am Friedberg. C. W᷑̃ werden N Der Kurverei Walz. i 2088 Bel Gelegenheit der Mai—— erein. e licher N herzoglichen Regierung eine ainzer Judustrie-Aussteuung findet mit Genehwuigung der Geh' Wagendielen 11 8 a und der 8 5 V Ee 1 O O 8 AE n 8 598 stets in jeder Länge und Breite in Aus wahl 7 sendet an 15 Hebe der Loose auf 25,000 je zu fl. 1 festgesetz.— Die Verloos 2151 Anmel— in voni Ergebnisse der Zi er in dem Lokale des Gewerbvereins öffentlich st e e umeldungen derer, welche ihre Stell⸗ chic Mainzer 218 iehung in der Frankfurter Zeitung, Frankfurter Sour 0 125 i 0 im Militärdienst durch Herrn Dr derselber 5 i Wochenblatt, Mainzer Abendblatt N i dieß Zeitung, e Dar mstadt besorgt haben wollen. un die * 11 2 3 E„ 5. müssen längstens einen Monat nach der Ziehun ie hungslisten Fried gen ö l 6 zu Gunsten des S oose abgeholt werden; die nicht erhobenen Gewi g gegen Ueber⸗ erg den 20. Juli 1869. N chulfonds des Mainzer Gewerbevereins wieder. werden alsdann Kreisbureaugehülfe Schult 5 8 ö eee 5 Fink. Lehrer 2 e kommen zur Verloosung, Herb trüb ö ern 1 5 5* e. 22 vor 25,000 Loosen vergriffen ist: 8 f ru en samen 3 circa fl. 1 im Werthe von] Ein eleganter Bronzel 2183 lange wei' 1 bee eee An ben kf. 30 F Wanbarmen] 2 Jakob Her due, elegante Equipage im Wert i 5 on ca. 300 fl. 0 errmann, Samenhandl Dr. Eug 6 fl. 1200. ie e nebst 2 Sesseln und 6 Stühlen Hotel Trapp 1 2 und 01 ee ene In b eines Era Eb fe 15 75 ace 1 f N polhlecht 5 ts im Werthe von circa fl. 1000. W eschirr für 2 Pferde im 0 155 0 1 1 en A ens un k 1h. n eines Schlaf- Ein W 5 785 1 11 SC U C5 Schule Ein Pigding ige erthe von ca. 900. Ein feiner Porzell erthe von ca. fl. 300. Militärhandschuhe Heinr. 7 8 nino im Werthe von ca. fl. 400. a zellan⸗Ofen im Werthe von 1130 sowie Handsch fil d' 4 Dr. Alg in feuerfester Cassenschrank im Werthe von c ö N. dEcosse ic. c. bel dar Cha 0 fl. 400. r 1 15 8 Spiegel im Werthe von eirea K. Friedrich neben der Post. Ferner if außerdem eine reiche Anzahl nützli 0 i 5 0 f u Ida r e e ee Gebrauchsgegenstände im Werthe von fl. 11,000„Ein gesitteter Junge dasch Loose sind zu haben: J 8 ann unter vortheilhaf ten Bedin zungen of Für der pol ee ee: In Darmstad i 1 i erlernen bei ben die Fäden 0 5. in Büdingen ber roof her Minzeube Gaulé, in Friedberg bei A Dag ene e aa Polizeidi Hill, in Vilbel bei 28. Cullmann, in Alt N in Nieder- Mockstadt— a We in Nidda bei Bürgermeister Neuning U i. 0 adt bei Gebhardsbauer, e ainz, im Juni 1869.. edern bei L. Stibbeling. Danksagung 45 8 i 2185 Allen g 5 11 Der Vorstand des Mainzer Gewerbesoereins. uhr 1 0 2 2 1 5 Heinrich 9 Fasel P N oller e 6 1 45 V 1 0 e II 1 1 8 zu seiner letzten Ruheftätt l 1580 2073 Versicherungs⸗Gesellschaft in; 9 tiefgefühlten Dank. e geleiteten, sagen wir unseren e * der Rheinischen c e ccf S Geschäfts⸗ Die trauernden Hinterbliebenen. bahn 8 egebenes Grundkapital: 2 7 5„Section Mainz. EJ ͤĩà ̊᷑ 25 Bee beiithen e e 0 süd d. Währung. Main Wẽ̃—— a eim in. 2 85 e jen Kenntniß, daß d 7 2.— 18 auch die N 5 47 750 0 Agentur obiger e 1 5 e er 7 Bahn. 115 Mainz den 9. Juli 1869.— i 5 3 Friedberg. 5 Nag Die Secti gang der B ü unge Auf V E ar 1 H— c in der Richtung nach. nac Sale Verst orstehendes Bezug nehmend, halte ich mich zi.* Frankfurt: Gießen: Arordnun 5 5 Feuers gefahr bestens empfohlen ee eee von Anträgen auf 5 48 um cel in f erke, daß di ami 11 85 75⁸ in dem z zu leisten Fa die Versicherten unter keinen e ee 145 0 f d a0 Nieder-Florstadt den 9. Juli 1869. 8 a 65 12 1. 10 1 — a 62² or H. Ph. Daueruheim, Agent. 55 411 len bei K.; Schnellzüge 1. 2 und 3. 3 A. 9. Herreukragen 1 er Mehrere Juder Korustrol züge 1. und 2. Klasse. und 3. Klasse. Couriet⸗ ba 195 in Friedberg 2186 bat zu verkau 711 9 V 8— 0 z fen M. Philippi i erantw. Red.: Hermann Schimpff 0 0 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 2