00 1809 Samstag den 27. Februar.* 24 Oberhessischer Anzeiger. Enthält bie amllichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inlelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersiag und Samstag. . Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ . bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. Ut, bei uu, Amtlicher Theil. * Vetreffend: Die den Gemeinden zukommenden Feldstrasen, hier deren Einnahme-⸗Decretur. Friedberg den 22. Februar 1869. nett a b 5 0 2 5 5 ö 5 ** Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die betreffenden Großherzogl. Bürgermecistereien des Kreises. 1* Unter Mittheilung nachstehender Verzeichnisse der Ihren Gemeinden zukommenden Strafantheile von der 5. Periode 1867 und der — 3. und 4. Periode 1868 tragen wir Ihnen auf hierüber Einnahme Decretur zu ertheilen und die Betrage vorschrifismäßig controliren zu el lassen. 7„ Auszug aus dem Verzeichniß über Feldstrafen. ud in der un) Von der 5. rin de 18 6 J. * Herrn Staden 8 fl. 13¼ kr. 1 b) Von der 3. Periode 1868. du solcht 5 1) Bönstadt 40½½ kr. 2) Butzbach 7 fl. 14 kr. 3) Fauerbach v. d. H. 53½ kr. 3 fl. 19 kr. 18) Nieder Rosbach 7 fl. 54¼ kr. 19) Nieder Wöllstadt 3 lr. 20) iatgengen 4) Hoch⸗Weisel 17¼ kr. 5) Langenhain und Ziegenberg 39½ kr. 6) Maibach 20 kr. Over. Florstadt 44½ kr. 21) Ober-Resboch 6 fl. 27½ fr. 22) Ovber⸗Wöllfladt 31 kr. 7) Orpershosen 34½ kr. 8) Ostbeim 1 fl. 58 ½ kr. 9) Rockenberg 2 fl. 41½ kr. 23) Reichelsbeim 3 fl 10 kl. 24) Derbeim 39½ kr. 25) Nauheim 39 ke. 26) Nieder · 10) Trais⸗ Münzenberg 3 fl. 25½½ tr. 11) Assenheim 11 fl. 59 kr. 12) Bruchen. Mörlen 1 fl. 34¼½ kr. 27) Ober Mörten 7 fl. 43 kr. 28) Stiaden 1 fl. 28 ¼ kr. r mpg brücken 12½ kr. 13) Dorn⸗Assenheim 2 fl. 28 ¼ kr. 14) Fauerbach 5. zr. 10 kr. 29) Kirch⸗Göns 9% kr. 30) Pohl⸗Göns 3 fl. 44/4. * u, 15) Friedverg 15 fl. 48è kr. 16) Melbach 23 fl. 52¾ tr. 17) Nieder Floisiadt * r c) Von der 4. Periode 18 68. lügtmößtt 1) Bönstadt 34 kr. 2) Bodenrod 1 fl. 21½ kr. 3) Fauerbach v. d. H. 19) Nieder- Florstadt 3 fl. 13 kr. 20) Nieder- Mosbach 5 fl. 52 kr. 21) Nieder⸗ „ u. 2 fl. 20¼ kr. 4) Griedel 12 kr. 5) Hoch- Weisel 1 fl. 18 ke. 6) Lin enhain] Wöllstaot 6 kr. 22) Ober Flor stadt 1 fl. 34¼ kr. 23) Oder- Rosbach 3 fl. 31 kr. Lemutt. 2 fl. 5½ kr. 7) Maibach 22½ kr. 8) Münster 17 kr. 9) Oppershosen 2 fl. 37½ fr.] 24) Ober⸗Wöllstadt 7 fl. 2¾ kr. 25) Reichelsheim 1 fl. 50 ½ kr. 26) VDerheim r 10) Ostheim 2 fl. 33 kr. 11) Reckenberg 7 fl. 15½ kr. 12) Assenbeim 4 fl. 8 kr. 1 fl. 51½ kr. 17) Nauheim 4 fl. 35½ kr. 28) Nieder-Möorlen 3 si. 45½ kr. Ar. 6. 13) Beienheim 16 kr. 14) Bruchenbrücken 38¼ kr. 15) Dorn, Assenbeim 2 fl. 56 kr.] 29) Ober-Mörlen 16 fl. 57¼ kr. 30) Schwalheim 23% kr. 1 16) Fauerbach 5. Fr. 34 kr. 17) Friedberg 7 fl. 18¼ kr. 18) Melvach 10 fl. 42½ tr. Were emen l Die Frübiahrscontrolen pro 1809 im Kreise Friedberg bestehend— Auf dem kleinen Exercierplatz bei Butzbach. aus der 1. Compagnie des 2. Bataillons 2. Landwehr⸗ Regiments Am 15. März, Nachmittags 3 Uhr: Hierbei haben zu werden in nachstehender Weise abgehalten: erscheinen die Mannschaften obengenaunter Categorien aus den Bürger⸗ A. Auf dem Burgplatz zu Friedberg me istereien: 1 a Am 15. Marz, Vormittags 8½ Uhr: Hierbei haben zu Bodenrod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, erscheinen sammtliche Reservisten aller Waffe ngattangen, sowie die] Hausen, Hoch, Weisel, Kirch Göns, Malbach, Munster, Münzen zur Disposition der Ersatzbehörden und die zur Disposition der berg, Nieder Weisel, Oes, Ostheim, Oppershofen, Pehl⸗Göns, Truppentheile beurlaubten Mannschaften des Großherzogthums und Rockenberg, Trais-Münzenberg. des Norddeutschen Bundes, welche in nachstehenden Bürgermeistereien b Näpfe; 1 domiciliten: a Major und Bezirks Commandeur. Bauernheim, Beienheim, Bruchenbruͤcken, Dorheim, Fauerbach b. F, N Friedberg, Nauheim, Nieder ⸗Möclen, Nieder- Resbach, Ober Die Grof herzoglichen Bürgermeistereien werden augewiesen, Mörlen, Ober⸗Ros bach, Ober⸗Wöllstadt, Ockstart, Ossenheim, vorstehende Bekanntmachung nicht allein in ihren Gemeinden zu ver⸗ g Rödgen, Schwalheim, Wisselsheim. offentlichen, sondern auch den betreffenden Reservisten, sowie den zur J 15. Auf dem Burgplatz zu Friedberg. Disvositton der Ersatzbehörden und den zur Disposition der Truppen⸗ Am 15. März, Vormittags 10% Uhr: Die Mann-[tbelle beurlaubten Maunschaften des Großherzogtbums und des schaften obengenannter Categorien aus den Burgermeistereien: Norddeutschen Bundes noch speziell detannt machen zu lassen. . Assenheim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Ilbenstadt, Langenhain, Friedberg den 19. Februar 1869. * Melbach, Nieder-Florstadt, Nieder- Wöllstadt, Ober-Florstadt, Ir 1 2 N Reichelsheim, Staden, Steinfurt, Södel, Weckesheim, Wickstadt, 6 3 Friedderg Wölfersheim, Wohnbach, Ziegenberg. s Nennt ich u u. g. Betressend: Bestellung von Experten für die Abschätzung von Mobitien zum Zwick der Versicherung derselben bei ausländischen Feuerversicherungs-Anstalten. Es wird hiedurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß für den von Butzbach nach Aschaffenburg ubergezogenen Taxator für Mobilien zur Versicherung gegen Feuersgefahr, wo solches vorgeschrieben ist, Gerson Sund heimer von Butzbach, nunmehr Isa af M etz ger von da für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestellt und verpflichtet worden ist. Friedberg am 21. Februar 1869. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a p p. Hessen. Darmstadt, 23. Febr. II. Kammer. zunächst Geh.⸗Rath v. Bsegeleben erklärt, mit allen gegen 3 Stimmen abgelehnt und der 10 Die Berathung über die allgemeint Einkommen- weil alsdann eine doppelte Besteuerung der 64% Fee angenommen.. Ueber die weitere a teuer wird sortgesetzt. Nach Art. 1 pos. 4 der Personen eintreten würde. Wernher vertheidigt Frage, ob das im Ausland bereits besteuerte Vorlage sollen auch solche Ausländer, welche im den Vorschlag des Ausschusses im Hinblick auf Einkommen der Ausländer befreit werden soll, 2 Großherzogthum Grun deigenthum besitzen oder die unverhällnißmäßig große Zahl der Ausländer, sind die Ansichten des Ausschusses sehr getheilt. daselbst gewerbliche oder Handelsanlagen besitzen, welche in unserem Land leben. Der Finanz- Geh. Rath v. Biegeleben rechtsertigt den herangezogen werden, wenn das Einkemmen aus minister ist aus Zweckmäßigkeitsgründen gegen den Standpunkt der Regierung. Dumont beantragt * N. diesen Einnahmequellen wenigstens 1500 fl. Ausschußantrag, während ihn Kreft, der von der primär gänzlich Stusch dieser Bestimmung. Hun⸗ 9 beträgt. Der Ausschuß hingegen beantragt Ansicht ausgeht, man müsse jedes Einkommen be⸗[singer erklärt sich für die Regierungsvorlage. 0 falt 1500 fl. 300 fl. zu setzen, wogegen sich sieuern, befürwortet. Die Reglerungsverlage wird Goldmann rechtfertigt den Ausschußankrag gegen den Vorwurf der Inconsequenz. v. Gagern ist für die Regierungsvorlage, welche Volhard als ein Privileg der Standesberrn und adligen Grundbesitzer bekämpft. K. J. Hoffmann und Kempff sprechen gegen den Entwurf, sie wollen keine Befreiung statuiren, Kraft ist dafür, daß da Grundcigenthum nur von dem Staat be steuert werden soll, in welchem es liegt.— Der Art 2 des Gesetzes, wonach das im Auslande bereits schon mit Einkommensteuer belegte Grund— eigenthum frei sein soll, wird mit dem Zusaͤtze angenommen:„Dasselbe gilt von sämmtlichen sonstigen Intraden, welche im Auslande der Ein- kommensteuer unterliegen.“ Ven der Einkommen- steuer will die Regierung ferner das ganze Großherzogliche Haus befreit haben, wäh- rend die Minderheit des Ausschusses, vertreten durch den Abg. Dumont, im Hinblick auf die schweren Opfer, welche selbst der Aermste zu bringen hat, nur den Großherzog ausgenommen haben will. v. Gagern beantragt, das Ein⸗ kommen der Großh. Familie, soweit es aus solchem berrührt, zu befreien. Hierüber entsteht eine längere Debatte, in welcher von Seiten der Re- gierung, wie der Abgg. v. en Wernhereu A. auf die allgemeine Sitte hin⸗ gewiesen wird, die Mitglieder des Regentenbauses steuerfrei zu belassen. Für den Antrag Dumont's sprechen Edinger, Metz und Kempff, welch Letzterer darauf aufmerksam macht, daß z. B. die Prinzen Apanagesteuer zahlen müssen. Das Resultat der Abstimmung ist Verwerfung der Re⸗ gierungsvorlage und des von Gagern gestellten Amendements, worauf der Antrag Dumont's mit 31 gegen 17 Stimmen angenommen wurde. — Das„Hessische Kirchenblatt“, Organ der neu-lutherischen Partei unseres Landes, stellt die Behauptung auf, daß(ine rechtliche Parität im Großherzogthum Hessen thatsächlich nicht existire und führt zum Beweise dessen folgende Facta an: „Die evangelischen Geistlichen müssen von ihren Gesuchen um Urlaub, Beförderung ic. je 36 kr. Stempelgebühr zahlen. Die katholischen müssen das nicht. Die evangelischen Geistlichen zahlen für ihre Dekrete je 3 fl. vem Hundert der Be: soldung in die Staatskasse. Die katholischen zahlen das nicht. Die evangelische Kirche muß zwei Waisencollekten für die Katholiken mitauf⸗ bringen. Die katholische Kirche braucht das nicht. Die Evangelischen lassen den Erlös für das Landesgesangbuch der jetzt von einem Katboliken geleiteten Invaliden ⸗Anstalt zufließen. Die Ka⸗ tholiken haben eine solche Abgabe nicht. Die Disciplinarstrafen in der cvangelischen Geistlichkeit fließen in die Staatskasse. Wohin fließen sie in der römisch⸗ kathelischen?“ Das genannte Blatt fährt alsdann sort:„Diese wahrhaft schreienden Ungerechtigkeiten sollten einmal bei den Land- ständen zur Sprache gebracht werden. Hier sind sie competent.“ Die„Evangelischen Blätter“, das Organ der protestant. Mittelpartei, schließen sich diesem Wunsche des„Kirchenblattes“ an. Preußen. Berlin. Der„Staatsanz“ enthält eine königliche Verordnung, nach welcher der Reichstag des norddeutschen Bundes auf den 4. März einberufen wird. in Spanien. Derselbe nahm die Wahl an und verband mit einigen Worten des Dankes eine Ermahnung zur Einigkeit. Die Sitzung wurde am 25. d. um 2 Uhr nach Mitternacht aufgehoben. Italien. Florenz. In der Sitzung der Diputirtenkammer stellte der Finanzminister für ben des Grafen Bismarck an den Kaiser Napoleon Nie März ein e ee behufs Verständigung über Ergreifung von Maß- gung des Budgets für 1870 mehrere Maßregeln regeln gegen die englische und nordamerikanische in Aussicht, welche geeignet sein sollen, in einem Industrie ist erdichtet. Es existirt üderhaupt kein kurzen Zeitraume das Glcichgewicht im Staats Schreiben des Grafen Bismarck an den Kaiser hausbalt und das allgemeine Vertrauen, wieder- Napoleon. herzustellen. Das provisorische Finanzgesetz wurde — Die von einigen Blättern mitgetheilte Nachricht über zu Ostern eintretende weitere Armeereductionen beruhen, wie aus zuverlässigster Quelle verlautet, auf Mißverständnissen. Armee reductionen sind jedenfalls nicht im Werke. — Die Nachricht aus Paris über ein Schrei⸗ Frankfurt. ist eine Vereinbarung zwischen der preußischen Re gierung und der städtischen Deputation erzielt worden. Ein uns aus Berlin zugegangenes Pri: valtelegramm lautet:„Die Forderungen der Stadt Frankfurt sind von der Regierung bewilligt. Frankfurt erhält drei Millionen Gulden. Noch am 25. d. sollte die Unterzeichnung des Rezesses erfolgen.“ Eine weitere Nachricht aus Berlin sagt: Von der Ausgleichssumme von drei Millionen zahlt der Staat zwei Millionen, der König aus seiner Chatulle eine Million. Die Dominikaner— Caserne und Kirche sowie der Falkenspeicher (Lagerhaus 2) fallen an den Staat. Bayern. München. Der Redacteur des „Volksboten“, Dr. jur. Sigl, ist auf Grund des bayerisch-preußischen Gegenscitigkeitsvertrags in Preßsachen„wegen Beleidigung des Königs von Preußen, des Grafen Bismarck und der preußischen Regierung“ vor das nächste oberbayerische Schwur⸗ gericht verwiesen. Baden. Freiburg i. Br. Die Anklage⸗ kammer hat gegen Bisthumsverweser Kübel und Pfarrverweser Burger in Konstanz wegen Miß brauch des geistl. Amtes auf Versetzung in Anklage zustand erkannt. Das Verweisungserkenutniß wurde am 23. d. Herrn Kübel eröffnet. Belgien. Brüssel. Der„Moniteur“ veröffentlicht das Eisenbahngesetz.— Die Antwort Belgiens auf die französische Note ist am 23. d. von dem Ministerconseil unter dem Vorsitze des Königs festgestellt worden. — Der Senat hat die Abwesenheit einiger Liberalen benutzk, um das Justizbudget zu ver⸗ werfen. In dem Hause entstand eine große Auf⸗ regung. Man, sieht eine ernstliche Krisis voraus. Großbritannien. London. Die schon vor einiger Zeit gebrachte Mittheilung, daß eine Entlastung des Armeebudgets um 900.000 bis 1,000,000 L. zu erwarten stehe, wird von der „Army and Navp Gazette“ bestätigt. — Der„Standard“ erklärt sich autorisirt mitzutheilen, daß die spanische Regierung die Familie Montpensier zur Rückkehr nach ihren Re⸗ sidenzorten in Spanien eingeladen habe. Spauien. Die„Madr. Ztg.“ publizirt drei Dekrete des Hrn. Ayola, denen gemäß die holländischen, englischen und schwedischen Schiffe, aus Reciprocitätsgründen, in den übeiseeischen Provinzen mit den spanischen Schiffen in Bezug auf Hafen- u. Schifffahrtsgebühren gleichgestellt werden. Madrid Eine in der Cortessitzung mit 180 gegen 62 Stimmen angenommene Resolution proklamirt Serrano zum Chef der Executivgewalt I der Rezeß- Angelegenbeit mit 182 gegen 33 Stimmen angenommen. Türkei. Konstantinopel. Nach einer offiziellen Kundgebung sind die diplomatischen und commerciellen Beziehungen mit Griechenland auf dem Punkte, wiederhergestellt zu werben. Der Sultan annullirt alle Maßregeln, welche in Folg⸗ des Ultimatums gegen griechische Unterthanen un Schiffe erlassen worden sind. Griechenland. Athen. Die Kammer ist aufgelöst. Die Wahlen, bei denen es vor aussichtlich sehr erregt hergeher wird, sind auf Anfang Mai angesetzt. Das Ministerium Zaimis wird seinen Vorgängern Bulgaris und Kumun⸗— duros das Register ihrer Unterlassungssünden vor⸗ halten, indem es ein Inventar aller militärischen Bestände aufnehmen läßt. Eine Armee von kaum 8000 Mann hat gar keine Munition, Gewehre obne Schlösser und in den Kassen kein Geld. 1 Gießen. Bei der Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs⸗Geschwornen für die Montag den 5. April 1869, Vormittags 9 Uhr, eröffnet werdenden Sitzungen des Schwurgerichts vom 2. Quartal 1869 sind folgende Namen aus der Urne gezogen worden. ö Haupl⸗Geschwor ne. ö 1. Wilhelm Stoll V., Bürgermeister in Echzell. 2. Hein⸗ rich Dam II., Müller in Merlau. 3. Friedrich Diebm II., Fadrikant in Lauterbach. 4. Friedrich Christian Jochem, Landwirth in Laubach. 5. Freiherr Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen. 6. Eduard Karl Ferdinand Beyer, Landwirth in Freien⸗ seen. 7. Ludwig Jung II., Fruchthändler in Heuchel⸗ heim, Kreis Gießen. 8. Kilsan Ruhl, Kaufmann in Herbstein. 9. Ludwig Bingel, Müller in Mainzlar. Jo. Johannes Bipp, Wir ih in Rabertsbausen. 11. Wilhelm Jacobi II., Lanewirth in Rodheim, Kreis Vilbel. 12. Au⸗ oreas Schäfer II., Müller in Berndhausen. 13. Wilhelm Fahz, Wirth in Holzhausen. 14. Conrad Belz II., Müller in Oberrau. 15. Karl Fleischhauer, Landwirth in Eimenrod. 16. Wilhelm Brückmann, Müller in Groß⸗ Karben. 17. Anlon Finger, Eilenwaarenhändler in Lauterbach. 18. Conrad Haun, Landwirth in Malbach. 19. Joh. Heinr. Ibring, Bierbrauer in Lich. 20. Markus Reiß, Eisenhändler in Bobenhausen, Kreis Schotten. 21. Heintich Stoll, Landwirth in Nieder ⸗Wöllstadt. 22. Wilhelm Philippi, Bierbrauer in Melbach. 23. Heinr. Tyylmann, Oeconom in Altenstadt. 24. Dominikus Hoffmann, Postkassir iu Gießen. 25. Georg Ludwig Schudt, Müller in Steinfurth, Kreis Friedberg. 26. Conrad Weiß, Landwirth ig-Z ilbach. 27. Friedrid Barth, Hof ⸗ gerichts⸗Adroka in Gißen.. Siegmund Vock, Cigarren⸗ fabrikant daf. 29. Georg Friedr. Vogt I., Landwirth in Reichelsheim. 30. Coristian Meyer, Müller in Schwalheim. Frankfurt. Die Restauration in dem Main⸗Neckar⸗ Bahnyof ist nun vollendet und sehr geschniackvoll angelegt. Noch ehe die Verpachtung ausgeschrieben war, hatten sich schon 86 Personen zu deren Uebernahme gemeldet. Für genannte Bayn werden eben 30 neue Waggons erbaut, welche dem reisenden Pub ikum alle mögliche Beque:nlich⸗ keiten bieten werden. Dieselben sind im Winter beizbar und wie bei den würtembergischen Bahnen mit Durch⸗ gängenen und Abtritten versehen. l Arbeits ⸗-Versteigerung. 634 Die auf dem Vicinalweg von Asseyheim nach Bruchenbrücken in der Gemarkung Assenheim in der sog. Bruchenbrücker Hohle lagenee Erde fortzufahyen, sowie die Hersßellung det Banquett, Gräben und Vöschungen daselbs., soll Freitag den 5. März, Vormittags 11 Uhr, auf Ort urd Sielle an die Wentafinedmenden in Accord gegeden weiden. Bel ungünstiger Wuterung findet die Versicigerung auf dem Ratbb ause zu Assenveim statt. Friedberg den 26. Fcbruar 169. Der Bezirk Bauaufseher Schneider. Zu vermiethen 487 ein Logis, A: fangs Aprtl bezi hbar Mitteldärme Eduard Grödel. 121 Kollwerck sche N echt zu baben à Packet g Berstadi bei Che Eichelmann 2 039 Gegen Heiserkeit und Hustenreiz gibt es nichts Bessercs. 8 14 kr. in Fried vertz bei Melhelm Fertsch und bei J. A. Windecker, in Assen heim bei Carl Bauer un in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. Brust- Bonbons. Sohn, in Hungen bei A. Buch, Militärhandschuhe 1194 von 36 kr. an bis zu den feiusten Sorten dei K. Friedrich neben der Pot Möblirte immer 608 hat zu vermiethen Eduard Hirsch. breite Sttaße nächst de: Burg. 20 Trassirung, Discount& Accept-Cred. aut! ält. resp. Firma Cöln(Fabr.& Comm. Gesch.). Näh, poste rest Cöln N. I.. Nr. 6. 0 3 2— 2 2 Zwei Schreinergesellen 618 körnen in Arbett treten, sowie ein Lehrling placirt werden bei Schreiuermiister J. Scheuner in Bruchenbrücken. Ein braver Läckerbursche 624 kann sogleich eintreten. Bei wem, sagt die Exp. Flaschen⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 ke, bei Bindernagel& Schimpß. 1 632 bielme ein hie Herz h war n gun f. Huslen Kur se N c i N Concert zum Besten der Familie Jung in Wisselsheim im Saale des Hotel Trapp, Montag den 1. März. Mehrere bedeutende Kräfte von Frankfurt haben ihre Mitwirkung zugesagt. Preis der Einzelkarte 30 kr.; Preis der Familienkarte 1 fl. Anfang d uhr. Progr a m m: 1. Quartett für Pianoforte und Streich- 5. 4. Larghetto, g ur Flöte Mozart. Instrumente 50 art. d. Mazurka, für 8 Doppler. Adaai 1 24 8 Ungar Weise füt Violine 8* 6. 2 Liege aue Schessel's„Ttemptter 3. a. Ja Du bist mein, für Variton Marschuer. von Säckingen Nauheim. b. Frühling und Liebe, 7 185 Goltermann. E Sbweptg N Sb 4. a. Romanze, für Cello Becker a b. Walzer in Cis woll. Pianoforte Chopin 5 b. Faunentanz, 5. J. Karten sind in der Buchhandlung von Bin dernagel& Schimpff und bei J. C. Hagemann zu haben. Nürnberger Hof in Frankfurt a. M. (Eingang von der Schnurgasse und hinter dem Lämmchen.) Neu eingerichtetes Gasthaus.— Gute Speisen und Getränke.— Billige Logis.— Aufmerksamste Bedienung. Fr. Hieronymus, Restaurateur. Der in weiten Kreisen rühmlichst bekannte Induslrielle Franz Becker in Bad Kösen äußert sich über den Schlesischen Kenchel-Honig-Extract von 4 W. Egers in Breslau in nach- stehendem Schreiben: 1 Werthester Herr Egers! Mein erwachsener Sohn leidet schon seit längerer Zeit an seiner Brust oder 8 3 99 mit quälendem Husten. Ich habe denselben mebrm le ärstlich untersuchen lassen, und ein hiesiger Arzt sagte, daß er ein großes 7 3 0 reisen und der Herz hätte. Kürzlich nun ließ ich 3 nach Leipzig zum Professor Bock Ausspruch war nach dem genauesten Untersuchen wieder anders, nämlich, daß die Krankheit mehr auf deer Lunge liegt. Da ich nun schon einige Mal bier kleine Flaschen von Ihrem Fenchel Honig Extract kaufte, so babe ich gefunden, daß sich der Dusten bedeutend gelegt und überbaubt Besserung eingetreten war und dieserhalb will ich nun eine Z it lang diese Kur fortsetzen u. s. w.(folgt dirckte Bestellung). Mit Ach rung Franz Becker. 3 4 Schlesische Fenchel⸗Honig⸗Extract von L. W. Egers in Breslau ist allein zu haben bei Jos. Hoffmann in Friedbera. 607 Poet in Gamdach, laß es sein Das undankbare Dichten; Es bringet Dir ja doch nichts ein, Werft— auch den Streit nicht schlichten; Wirst hemmen nicht die Volkeekraft In ihrem rasten Strome, Oie Kraft,— die lange war erschlafft— Sie— baut am Einbeitsdome— Friedberg im Fekiuat 1869. F. Tönges. 342 Geflügelte Worte zum 620 Wahltage. Wählen ist die erste Bürgerpflicht. Eine beredte Menschenseele finden, ist Gewinn. Und wär's nur um den Branntewein— Ein Oberhesse muß es sein.(el, weib) Wer Vieles bringt, wird Manchem etwas bringen. (Büdinger Programm.) 398 In dem Atelier von Heinrich Schreiber Albert Sprückmann's Nachfolger, Friedberger Anlage 14, in Frankfurt a. M., findet man die größte Auswahl von Grabdenkmälern& Kreuzen. Mehl-Offerte. 580 Durch directe Bezüge aus Ungarn urd Bapern din ich in der Lage, alle Sorten Mehl in bester Qualuät unt zu sehr billigen Prelsen, sowie unter gürstigen Be⸗ dingungen verkaufen zu können und balte ich mein Lager beflens empfohlen. Löb Strauß. Die ich rief, die Geister, War' ich sie doch los! Was kümmert's den Mond, Hund anbellt. (Dem„Unpartelischen“ der Hess. Landeszeltung.) Behandelt einen jeden Menschen nach seinem Verdienst, Und wer ist vor Schlägen sicher? wenn ihn der (Rodheim) Kein Mensch muß müssen (und ein Bürgermeister müßte?!) Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren. griedberg. TTC 2 Abermals viele Aerzte 8 und doch gleiches Urtheil. Der weisse Brust- Syru 60 von G. A. W. Mayer in Breslau N J wurde unter vlelen Andern von solgenden Aerzten 1 eempfoeblen, verordnet und mit den glänzendsten 2 Erfolgen in Anwendung gebracht: d Dr. Schwankdt in Breslau, Dr. Novak in Kame- 9 n 6, Dr. Nolgt in Lutzen. Dr. Klose, Königl. Kes plpfikus und Sanitäterattz in Breslau. br. Weder in Palle, Dr. Lang in Schwarzwasser. 31 4 Dr. Lehrs, Kreis Physiklus in Birndaum u. s. w. 7 33— Allen echt bel Ph. Dan. Kümmich 7 ee Zwei brave Mädchen Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann; Die Nacht trut ein, wo Niemand wählen kann. Sage mir, wer Dich wählt, und ich will Dir sagen, wessen Candidat Du bist. Lebe wohl, und wenn auf immer, Dann, auf immer, lebe wohl. Die schönen Tage der Wahlversammlungen Sind nun zu Ende. bor der betrübten Wlytbe.) 2 9 7 80 2 29 U besiges Putzgeschäft in die veh 222. Danksagung. 631 Fur die vlelleitigen Beweise von Liebe und Ver⸗ ebrung, die uns am Tage unseres goldnen Hochzeits⸗ festes in so reichem Maße zu Tbeil geworben find, fühlen wu urs gedrungen hiermit öffentlich unsern ipnigsten Dank abzufiacten. Jauerbach b. F. den 24. Februor 1869. Gerhard Billasch. Elisabetha Billasch, geb. Nau. ban apa ug e ee ee eee pn aun uu de eee ben eee eue eden u ieee eee e eiche eee bog eee aendern een eee cd een het e e ee eg eee 4% 679 6931 401143 9 ub 2610144248 Auiversal-Magenligueur 33 von Carl von Metternich in Mainz, in Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und fl. J. 24 fr. bei h. Dan. Kümmich. 606 Sprüche kurz und bündig,— Wer's nicht weiß bestan' sich. 1 Freund Oppenbeim, wenn Dich die Verläumdung ficht; So laß' es Dir zum Troßse sagen: Es find die schlecht'sten Früchte nicht Woran die Wespen nagen. II. Die Eule scheut das Sonnenlicht, Und kriecht in finstere Höhlen Warum? Weil ibre Welke nicht Den Menscken sich empieblen. AGatholische Gesangbücher 617 in allen möglichen Einbänden, werden in Folge meines großen Vorraths zu sebr billigen Preisen abgesetzt. Louis Weis, neben Perrn Poilipp Windecker. 3114 Arahisehe- Gummi- Kugeln von W'Stuppel in Alpirosdach, ein Lenderungsmittel dei Husten, Lungenkatarrb, Heiserkeit. Engbrüstigkeit und ähnlichen Bruftleiden. Dieselden sind slets vorräthig, die ½ Schachtel zu 14 ke., die 1 Schachtel zu 7 kr. in Friedberg dei J. A. Windecker. Schwarze seidene Halstücher, 381 sowie farbige Umknupftücher und Foulards bei K. Friedrich neben der Post. * Danksagung. 605 Allen Denfenigen, welche am 21. d. Mis. unsre geliebte Gattin Mutter und Schwiegermutter Elisabetha Lortz aus Assenheim. geb. Müller zu Soden, 0 zu brer letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir hiermit unsern tiefgesühltesten Dank. Nieder Wöllstadt den 24. Februar 1869. Die trauernden Henterdliebenen. Brodpreise vom 1. bis 18. März. Für Friedberg, Nauheim und Butzbach unverändert. Fieisch⸗ ꝛc. Preise vom I. bis 18. März. Für Friedberg und Butzbach unverändert. Für Nauheim: Ochsenfleisch pr. J 18 kt., Spweinefleisch pr. F 17 kr., Kuhfleisch, gem. 15„ Leber- u. Blutwulst 24„ „ ungem. 12 u. 14„ Bratwurst 214 Hammelfl.isch 15„ Schwartenmagen 24 Keil und Carre—„ Cervelatwufst 40 Kalbfleisch 12„ Fteischwurst 3 Keil und Carre—„ Gernäucherter Speck 32„ Nierenfeit 20„ tete 8 Hammelossett 16„ Schinken. 9 Schaajfleisch 15„ So pesfleisch 18 Schmalz, auselassen 32 kr., unausgelsssen 28 kr. Ausnahmspreise: Bi D. Fritz Blut⸗ und Leberwurst 20.— B Juin Hammel- und Schaffleisch 14 kr., Fleischwurst 26 kr. Bratwurst 20 kr.— Bei H. Klinker⸗ suß Fleischwurst 28 kr., Schwartenmagen 28 ke., Biawurst 28 ke.— Bei H. Langodorf Bratwurst 28 tr., Fleischwurst 28 ki. Schwartenmagen 26 kr.— Bei Hirich Löd Kuhnfleisch 14 kr.— Wei Samuel Loͤd Kubfleich 12 kr.— Bei J. Rosenthal Kuhfleuch 12 kr., — Bei K auch(Chausssehaus) Leber- und Blutwurst 20 und 24 kr., Schma'z,. unausgelassen. 28 ke., Schmalz, ausgelassen, 28 tr., Schwarenmagen, ge⸗ räucherter, 20 tr., Fleischwurst 20 kr., Biatwurst, geräucherte, 20 kr.— Bei M. Rosenthal Kalbfleisch 18 kr. „Hotel zu den drei Schwertern.“ Auf vielseitiges Verlangen Mittwoch den 10. März Großes Concert à la Strauss, ausgeführt von der Kapelle des k. preuß. 34. Füsilier-Regiments, unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn A. Parlow. Anfang präcis 7½ꝛ Uhr. Preis der Karten: Einzelbillet 24 kr.. an der Kasse 30 kr. Familienkarte für 3 Personen 1 fl., für 4 Personen 1 fl. 12 fr. Familienbillets werden nur dis zum 9. März aus gegeben. Zu zahlreichem Besuch ladet ein 590 H. J. Simon, Gastwirth»Zu den drei Schwertern.“ dae Rauchen im Saale ist vor Beginn der zweiien Abtheilung des Programms nicht gestattet. Streich-Sertett der Musik des hiesigen Jäger ⸗ Bataillons Samstag den 27. Februar 1869, um 7 Übr anfangend, in der goldenen Reichskrone C. F. Walz. Entrée à Person 6 kr.. 2 NN Wahl- wird heute und morgen in Zapf genommen bei Adolf Eugel, Brauerei zum deutschen Haus. Fortschritts⸗Bier 638 von heute Abend an in der Brauerei zum steinernen Haus. 636 In den Volksblauern finden wir folgende merkwürdige Notiz: Vergl. L. Häusser, Denkwürdigkeiten zur Geschichte der badischen Revolution. Seite 417.„War doch— vom übrigen Eigenthum gar nicht zu reden— selbst das 0 Privatcabinet des Großherzogs vor dieser„heiligen“ Scheu vor dem Eigenthum nicht sicher, 63⁵ 622 Das eilte Gebräu Heidelberg 1851. 8. sondern die Repräsentanten der Bubend emokratie,—— beeilten sich schon am 18. und später auch H. B. Oppenheim, dasselbe zu erbrechen und mit ungeduldiger Neugierde nach Cabinetsgeheimnissen zu forschen. S. Untersuchungsakten“. Seite 418.„Ein würdiger Ausdruck dieser Regierungswirthschaft war die„Carlsruher Zeitung“, di seit dem 15. Mai als„Organ des Landesausschussee“ erschien. Redakteur war bis zu Anfang Juni der jüdische Literat H. B. Oppenheim— rechter Repräsentant der Art von Demokratie, welche die schmutzige Grundfarbe der badischen Revolution bildete.— ——(Oppenheim) ein Zögling und Mitarbeiter der Ruge'schen Reform, der über den „Nationalitätsschnigschnack“ und die„Niederträchtigkeit“ der Deutschen ähnlich dachte, wie sein Meister, mußte die amtliche Lüge von einer„nationalen deutschen Bewegung“ in dem ossiziellen Organ verkünden. Vortrefflich paßte dazu freilich die Buhlerei um die französische Freundschaft, die sich nirgends so breit machte, als gerade in dem offiziellen Organ. 2 Daß das Blatt sich in den ungeheuersten Lüger gesiel,... hatte in solchen Zeiten weniger zu bedeuten; viel widerwärtiger war der Ton der Zeitung. Nicht mit jakobinischer Wildheit und Fanatismus ausgestattet, oder aufregend und exaltirt, sondern bübisch gemein und unwürdig war das Blatt. Fade Witzeleien, wie sie einem Berliner Eckensteher taugen mochten, bildeten den Grundcharakter. Wer die ganze unermeßliche Frivolität dieser Sorte von Revolutionsleuten begreifen will, wuß in dem offiziellen Organ selber nachlesen: mit wie viel innerem Ernst und mit wie viel wahrem Fanatismus diese Menschen ihre Sache in einem Augenblick trieben, wo ein verzweifelter Kampf mit dem gesammten deutschen Menarchiemus berorstand“ Also L. Häusser, das frühere National-Vereins⸗ M Nationalvereinlern den Oberhessen als Candidaten zugemutheten, früher gegen Preußen als Revolutionär aufgetretenen, jetzt als Bismarck'scher Schleppträger sich gerirenden Oppenheim! Ein Commentar ist hierzu überflüssig! Es ist wirklich erfreulich, daß man, wenn auch in der letzten Stunde, über diesen schönen „Charakterkopf“ des Herrn Oppenheim aufgeklärt wird. Also das ist der Mann, welchen man uns zum Abgeordneten empfichle! Oder wollen die Herrn Fortschrittler den berühmken Geschichte— schreiber Häusser ebenfalls als einen Reaenonären, der sich in Verdächtigungen gegen den H. B. Oppenheim gefalle, hinstellen? Es soll angenommen werden, daß die Anhänger des Berliners selbst den Mann nicht gekannt haken, aber zu gut dressirte Parteileute sind, um ihre Täuschung ein⸗ zugestehen. Allem Anscheine nach geben die itglied, über den von den jetzigen i. eben„Oppenheimer“ selbst ihre Sache verloren, denn die national— liberalen Blätter fangen bereits in gewohnter Weise über Behörden, Beamten und andere Persouen Ju schimpfen an, denen sie ihte Niedeclage Schuld geben zu müssen vermeinen. Möge ihre Furcht sich bestätigen, zund dem Herrn Onpenheim hier derselbe Durchfall zu Theil werden, dessen er sich glaubwürdigen Nachrichten zufolge, in den letzten Tagen in einem Wahl⸗ bezirk Posens zu erfreuen gehabt haben soll. Jeltbieh-Markl — zu Offenbach a. M. 5, 5365 den 17. und 18. März, verbunden mit einer om 19. März stattsiavenden Vorloosung von Fett, Zucht⸗ und Milchvieh. Loose à 30 kr. sind in Friedberg zu baben bei F. A. Wagner im Ratbbaus. 2—— Aerztlicher Verein. 628 Nächstien Dienstag 2. März Versammluug. Be⸗ sprechung über die Therapie der Gonorrhö'. 630 Schell fi sch, Lapper dau, Schollen, g bene Aenne n!:! Wahl-Versammiungen. 578 Samstag den 27. d., Nachmittags 2 Uhr, bel Wirth Engel in Ober⸗ Rosbach. An demselben Tage, Abends 7½ Uhr, bei Wirth Schwertzer n Ober⸗Mörlen. Sonntag den 28. d, Nachmitags 3 Uhr, b Wir t9 Wagner in Nieder⸗Mockstadt. An demselben Tage, Abends 6 Uhr, bei Dauern⸗ heim in Nieder⸗Florstadt. Herr Abgeordneter Metz und andere angesehene Männer der nationalen Partei werden zugegen sein. Hepskuchen! 60 iets frisch von der Mühle del Wilh. Fertsch. 600 fl. 595 Gemeinde Kapital liegen gegen genügende Sicher⸗ heit zum Ausleihen bereit. Nieder⸗ Rosbach den 24. Februar 1869. Bullmann, Gemeinderechner. Zur Fonntagsbetrachtang für die Gelegenheitsdichter im Ober⸗ bessischen Anzeiger Nr 16 und 23: 597(I. Mose 8. 21.) „Und der Herr roch den lieblichen(2) Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinsort nicht mehr die Erde ver fluchen um der Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“ heute Abend bei ti Zu verkaufen. 527 Ein leichtes Wägelchen mit Sitz, zum ein- und zweispännig Fahren, and ein zweispänniger Ockonomie⸗ wagen, beide sebr aut. Ferner en leichtes gußeisernes Müblwerk für 2 Mahlgänge, nebst Beutelkasien und Vorkasten, noch wenig gebraucht. Friedberg. A. Vorbach, 5 Müblenbesitzer. Stimmzettel 569 für Herrn Dr. H. B. 0 Opyenheim sind in der Kuhl'schen Buchdruckerei in Butzdach, bei Herrn Buchbändler Seriba in Friedberg, kei Herten J. Birkenholz in Vilbel und bei Herrn P. Haber⸗ mann in Büdingen vorrälhig und bitten wir solche Inieressenten, welchen dergleichen ·och nicht zugegangen sein sollien, sich dorthin zu wenden. Steinkohlen, Dieblhof am Usathor billigst Eduard Ruths. Kirchliche Anzeigen für Lriedberg. Evangtlische Gemeinde. Sonntag den 28. Februar 1869. Pfarramts.voche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Büttel. Nachmittags: HeretzPfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags Herx. Diakonus Meyer, Nachuifliags: Herr Candidat Wecker ling. 637 Lagerplatz im neuen bet Auch der zur Retlung dessen, was noch zu retten ist, zu guter letzt, wie der Samiel im Freischütz, herbeigerufene große Meister Metz, wird nicht mehr helfen können! (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 9 und eine Beilage.) —̃—— Veraniw. Red.: Hermann Schunpff. Druck und Verlag von Binder nagel er Schimpf. 4 liche VI haben Burkb herigen milie. Klieget gen Fa bamen Curl E feines den de Theode bisberi Famili zu Ni Georg Vugusle haben seher g Brücke den S Lehrer in der dem S evang amts⸗ zu Fi tash. do wie Tth el ale zu Pfaf am 16 stein⸗ Erbach bach für di Candi zu D Wello zu Al du J Sprei amts mann Schu Hedd' lagen erster dem velbur gaben Mathe Haupt Assste Conlp. 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