m. beige Gent de ariden onefg füt be Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. 5 Ning, e 7 Für die Monate November und Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der en age Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. n d * Naber abachet ich-Log * N eh agner Kalbhaus. — Sti doßet Autre ae le seniui it bestent Nagemei-, U „Fertsch. sch, tho rad Heß 1 ischuhe emis Gonder —— 869. N Dienstag den 26. October. 125. Oberhessischer Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Amtlicher Theil. 2 Nr. 48. sub. 1. Bekanntmachung, einige Abänderungen des Reglements zu dem Gesetze über das Poftwesen des Norddeutschen Bundes betreffend. Friedberg am 22. October 1869. * Die an n tem ai e Großherzogliches Kreisamt Friedberg e i dereffend: Das von der Königlich Dänischen Regierung erlassene Verbot der freien Einfuhr von Rindpleh aus dem Gebiet des Norddeutschen Bundes. In Verfolg unsrer Bekanntmachung vom 24. d. M. Nr. 113 des Oberhessischen Anzeigers bringen wir einen weitern Erlaß des kiniglich Dänischen Ministeriums des Innern, wodurch die Ministerial⸗-Bekanntmachung vom 18. August d. J. aufgehoben ist, in nachstehen— et Abdruck zur öffentlichen Kenntniß. Friedberg den 22. October 1869. Be at nent mas ch en reffend: Die Verhaltungsregeln gegen Einschleppung der Rinderpest. Großherzogliches Kreisamt Friedberg e „ boffen. Dasselbe gilt von Waaren von vegetabilischer oder ani Um die Einschleppung der Rinderpest vom Auslande zu ver— . werden folgende Verhaltungsregeln hiermit verordnet: FS. 1. Von Ländern oder Landestheilen, welche von der Rinder— del angesteckt sind, darf hier im Lande keine Einfuhr von Rindvieh, Stafen und Ziegen oder von rohen Theilen dieser Thiere, nament— il Häute oder Felle, gleichviel ob sie getrocknet oder gesalzen sind, e Hörnern, Klauen, Hufen, Wolle, Haaren, ungeräuchertem Fesch, ungeschmolzenem Talg u. s. w. stattfinden. Alle anderen austhiere nebst Heu und Stroh, welche hier aus angesteckten Ländern en Landestheilen ankommen, sollen vor ihrer Einfuhr desinficirt peden. S.. 2. Schiffe, welche hier mit Thieren oder Waaren ankommen, dein Einfuhr verboten oder von der Desinfection bedingt ist, durfen zt eher löschen, als bis die Veterinärpolizei nach erfolgter Unter— dung die Erlaubniß gegeben und Anweifung zu dem Verfahren teilt hat, welches zur Verhinderung der Ansteckung hiebei zu seachten sein möchte. Dasselbe gilt hinsichtlich der Schiffe, welche kudvieh, Schafe oder Ziegen vom Auslande am Bord gehabt haben eines dieser Thiere auf der Reife gestorben ist oder im kranken Zwande getödtet wurde. §. 3. Schiffe, Wagen, einschließlich Eisenbahnwagen und Geräth— schiften, die zum Transport von Gegenständen benutzt gewesen sind, bethe desinficirt werden sollen, sind ebenfalls der Desinfection unter— malischer Beschassenheit, welche zusammen mit Gegenständen ankommen, deren Einfuhr verboten ist. §. 4. Die in gegenwärtiger Bekanntmachung vorgeschriebene Desinfection ist stets unter Aufsicht der Veterinärpolizei und nach ihrer Anweisung zu vollziehen. Waaren, welche desinficirt werden sollen und die zu Wasser ankommen, sollen, wenn besondere Desin— fections-Anstalten errichtet werden möchten, unmittelbar bei diesen gelöscht werden, bis zur Errichtung solcher Anstalten sollen die Waaren einer vorläufigen Desinfection im Schiffsraume vor ihrer Entlöschung unterworfen werden. Alle Kosten der Desinfection sind vom Eigen⸗ thümer der Waaren zu tragen. g §. 5. Uebertretungen der in gegenwärtiger Bekanntmachung erlas— senen Bestimmungen werden in Hinweis auf das Gesetz vom 29. Dezember 1857§. 12 mit Geldbuße von 2 bis 50 Thlr., die im Wieder⸗ holungs falle verdoppelt wird, bestraft. Jeder Schaden, welcher durch eine solche Uebertretung Anderen zugefügt wird, ist nach den all— gemeinen Regeln der Gesetzgebung zu erstatten. §. 6. Die zu dem Norddeutschen Bunde gehorenden Staaten sind zur Zeit als mit der Rinderpest behaftet auzusehen. Die Bekanntmachung des Ministeriums vom 18. v. M., betr. die Einfuhr des Rindviehes aus gedachten Staaten ist aufgehoben, was zur Kenntniß und Nachachtung für alle Betreffenden hiermit bekannt gemacht wird. Das Ministerium des Innern am 10. September 1869. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog— 11 Regierungsblatt Nr. 49 enthält: Veroroͤnung, den Vollzug des Gesetzes des Nord— tuüthen Bundes wegen der Rinderpest vom 7. April] Krakau nur mehr bis 31. M 85, und der hierauf bezüglichen Vollzugs⸗Verordnung 1K en. 26. Mai 1869 beir. Dieselbe lautet: Zum Vollzuge e Sesetzes des Norddeutschen Bundes wegen der Rinder⸗ pe om 7. April 1869 und der hierauf bezüglichen Ver⸗ erung vom 26. Mai 1869 wird mit Allerhöchster Ge— enägung Seiner Königlichen Hoheit des Großberzogs bihrit für die zum Norddeutschen Bunde gehörenden (htstheile des Großherzogthums Folgendes bestimmt: 2% Jebertretungen der Besiimmungen des Bundesgesetzes ron 7. April 1869 und der Bundesverordnung vom 26 Mai 1869 ist auf diejenigen Strafen zu erkennen, ne die Großherzogliche Verordnung vom 23. Mai 187. Vorkehrungen gegen ansteckende Thierkrankheiten, mittondere gegen die Rinderpest betreffend, für die ana— liign Fälle androht. . Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Ihr zen, die Circulation der Oesterreichischen Sechskreuzer— ste aus 1848 und 1849 betreffend. Nach der Bekannt⸗ neheng vom 21. November 1863 ist den öffentlichen Hasen die Annahme der K. und K. Oesterreichischen Sahlkreuzerstücke vom Jahre 1849 allgemein verboten, nach der Bekanntmachung vom 24. Mai 1866 ist % Verbot auch auf die K. und K. Oesterreichischen kreuzerstücke mit der Jahreszahl 1848 ausgedehnt en. Juzwischen ist durch Kundmachung des K. und sterreichischen Finanz⸗Ministeriums vom 5. Sept. 0 zung, Zwecke der Durchführung des ösierreichischen = 1 7. „ 11 8 7 * i m 1. Juli 1868 angeordnet worden, daß die Sechskreuzerstücke mit den Jahreszahlen 1848 und 1849 bei allen öffentlichen Kassen und Perceptionsämtern nur mehr bis Ende des Jahres 1869 und bei den K. und K. Landeshaupikassen und dem Steuer- und Sammelamte ärz 1870 an Zahlungsstatt und im Wege der Verwechselung angenommen und vom 1. April 1870 anfangend nur mehr bei der K. und K. Staatscentralkasse in Wien eingelöst werden dürfen. In Folge dieser Anordnungen sieht sich das Großyerzogliche Ministerium der Finanzen, unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 3. August l. J. veranlaßt, die in den Bekanntmachungen vom 21. Nov. 1863 und vom 24. Mai 1866 getroffenen Bestimmungen zu erneuern und wiederholt zu verfügen, daß die K. und K. Oesterreichischen Sechskreuzerstücke mit den Jahreszahlen 1848 und 1849, welche im Großherzogthum keinen gesetzlichen Cours haben und als gesetzliche Zahlungsmittel uicht gelten, bei den öffentlichen Kassen unter keinen Voraussetzungen angenom— men werden dürfen. Zugleich wird das Publikum davon in Kenntniß gesetzt, daß die Großh. Münze ermächtigt ist, die fraglichen Scheidemünzen nach Gewicht und Silber— werth anzunehmen. III. Bekanntmachung der Großherzogl. Commission für Post⸗ Angelegenheiten, die Personenposteourse(hier Personen— geldsätze) zwischen Altenstadt und Vilbel betreffend. IV. Bekanntmachung derselben Behörde, die Persouen— postcourse(hier die Personengeldsätze) zwischen Friedberg und Schlitz, sowie zwischen Friedberg und Schoften betr. V. Bekanntmachung Großherzogl. Kreisamts Offenbach, die Nichterhebung einer Umlage bei der israelitischen Re— ligionggemeinde zu Weiskirchen in den Jahren 1867 und 1868 betreffend. VI. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Worms, die Zahlung der Beiträge, welche die Gemeinden Leiselheim, Mölsheim und Pfiffligheim zur Ausgleichung der Kriegs⸗ kosten im Jahre 1866 zu leisten haben, bett. VII. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst gerubt: am 13. Juli den Sergeanten im 4. Inf.⸗Regt., Müller aus Lampertheim,— den Sergeanten im 2. Jäger-Bataillon. Henkel aus Hattenrod, — den Sergeanten im 2. Inf.-Regt., Meides aus Oberau — und am 14. Sept. den im Dienst eines Zollgussehers provisorisch verwendeten August Engelhardt z schern zu ernennen;— am 7. Oct. die Fina sten Korwan aus Alzey und Ernst Naumann aus zu Steuer⸗Controleuren,— am 10. Oct. den Ka ner J. K. H. der Prinzessin Ludwig von Hessen Pl. m Hofoffizianten— und am 12. Oet. den Leiblaquaien Blacha zum Hoskammerdiener zu ernennen. Am 29. Sept. wurde der Pfarrverwalter Drescher zum kath. Pfarrer in Badenheim ernannt. VIII. Charakterertbeilung. S. K. H. der Großherzog baben allergnädigst geruht: am 13. Oetober dem evangel. Pfarrer zu Groß-Gerau und Dekan des Dekanats Groß— Gerau, Heinrich Valentin Clotz, in Anerkennung seiner fünfzigjährigen treuen Dienste den Charakter als„Kirchen— rath“ zu verleihen. IX. Dienstentlassungen. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 8. October den Schul- lehrer an der zweiten evangelischen Schule zu Ueberau Kopp,— den Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, Dr. Naumann, auf sein Nachsuchen, und an demselben Tage den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Fakultät der Landes Unspersität, Dr. Engelbach, auf sein Nachsuchen— von ihren Oiensistellen zu entlassen. X. Concurrenz die evangelische Schulstelle zu — 5—— 5 1— —. s9—T— ̃; P—''—— ˙ A—— 2— 2 5—. — n Lorbach mit einem Gehalt von 300 fl. sowie 4 Stecken Braunschweig. Am 17. d. hat dahier zu glauben; das Gewitter liegt in der Luft -Sche des S e 5 5 un f duct dr denne an big Seiz c de eine Versammlung von Delegirten der deutschen wird sich auf die eine oder die e ö 100 Präsentalionerecht zu dieset Stelle zu. Volkspartei stattgefunden, bei der alle Gaue entladen. Daß die„Dynastie“ Napoleons selbst 1 — Prosfessor Dr. Eberhard Schrader zu Deutschlands außer Oesterreich durch Abgeordnete in den bonapartistischen Kreisen nur noch schwachen lle Zürich hat den an ihn ergangenen Ruf zur Ueber- vertreten waren. Die Verhandlungen beschäftigten Glauben findet, mag daraus hervorgehen, daß 1 nahme der durch den Abgang des Professors Dr. sich vorwiegend mit Angelegenheiten der Organi. selbst das Organ der Ultra-Bonapartisten, das ihn Dillmann erledigten Professur in der evaugelisch⸗ sation eines Vereins. Wenn es dabei auch nicht„Pays“ vor einigen Tagen die Worte schrieb: 15 sheologischen Fakultät der Landes ⸗Universität an- en verschiedenen Auffassungen einzelner Punkte„Wir leben nicht mehr in der Zeit, da Frankreih. genommen und wird am 1. April k. J. in feblte, so herrschte doch in allen Hauptfragen er- vas Eigenthum eines Geschlechts war, sae wild Gießen eintreten. feeuliches Einverständniß, wie die gefaßten Be- Maierei und sein Erbgut. Man erbt nicht bloß 0 Preußen. Berlin. Im Abgeordneten⸗ schlüsse zeigen. Zu wirksamerer Entfaltung der weil der Andere todt ist: Frankreich muß auch Ene hause verlas am 22. d. der Justizminister ein Parteithätigkeit beschloß nämlich die Versammlung die Erbschaft bestätigen und das allgemein Voll Schreiben, durch welches die Regierung die Er⸗ die Gründung eines sich über das gesammte Stimmrecht muß entscheiden, ob die regierende ul, mächtigung des Hauses zur gerichtlichen Versol⸗ Deutschland erstreckenden, auf dem in Stuttgart Familie sich um das Land verdient gemacht ha 0 gung des Grafen Baudissin in Schleswig ⸗Holstein beschlossenen Programm beruhenden Vereins. welcher oder nicht.“ 5 5* 0 1 wegen Beleidigung des Abgeordnetenhauses nach- den Namen„Deulsche Volkspartei“ führen sollI.— Der„Reveil“ warnt die müßigen Ne, üben sucht. Das Gesuch wird an die Justizcommission Sämmtliche Mitglieder der gegenwärtig bestehen⸗ gierigen auf's Dringendste, am 26. sich vor din 5 überwiesst. Der Abg. Miquel und die übrigen den demokratischen(Volks⸗) Vereine werden ein⸗ Palais Bourbon zu sammeln, denn es sei kein Nin Hande 0 ner) brachten folgende Interpellation geladen, diesem Gesammtvereine beizutreten. Der Geheimniß mehr, daß die Polizei zweitausend 7 ein:. sei, daß die Militärverwaltung Sitz des Vereins soll in Stuttgart, der Vorstand Subjekte angeworben habe, welche in Blousen it be das Langenfalza⸗Denkmal zu Celle tretz des In⸗ jedoch ermächtigt sein, wenn es d Umstände er- verkleidet den Anfang des Skandals machen solle 2 hibitoriums des Amtsgerichts abgerissen habe und heischen sollten, das Domicil des Vereins an einen Die Ansammlung von Neugierigen bei dem Spektall wulf was die Regierung zur Abhülfe zu thun gedenke? anderen Ort zu verlegen. Der Jahresbeitrag für werde genügen, daß die Polizeimeute mit Todt 2 — Bei der Vorberalhung des Gesetzentwurfs* jedes Mitglied ist auf mindestens 18 kr. festgesetzt. schlägern und die Truppen des Generals Bazain 17 das Großsäbhrigkeitsalter sprachen Windthorst Die über die Zahlung dieses Beitrags vom mit Chassepots hineinfahren. Die Regierung hab! 11 50 (Lüdinghausen) und Lesse(Kolberg) für, Brau— Cassirer ausgestellte Jahreskarte oder Marke gilt es darauf abgesehen, am 26. Oet, eine Emeul 12. chitsch gegen den Entwurf. Letzterer beantragt als Ausweis der Mitgliedschaft. Zur Verein- zu prob hren, Wie die Dinge liegen, kann de wah die Ueberweisung der Vorlage an die betreffende fachung des Verkehrs mit den einzelnen Mitglie„Reveil“ vollkommen Recht haben. Der Kaisa 0 Commisston. Der Justizminister führt aus, daß 5 wird der Vorstand für jeden Ort oder wird am 25. October in Person sich nach Paris 1 seit 1866 eine Rechtseinheit nothwendig geworden Bezirk gewisse Mitglieder mit der Besorgung der begeben, was jedenfalls beweist, daß in den Hof. an sei. Mit dem 2. Lebensjahre beginne nicht nur Anmeldung, sowie Vertretung der vom Vorstande kreisen auf diesen Tag besonderes Gewicht gelegt wird n in dem größten Theil Deutschlands, sondern auch ausgehenden Mittheilungen, Einsammlung und Marschall, Bazaine hat bei Uebernahm. 10 in den Nachbarstaaten die Großjährigkeit. Er Einsendung der Beiträge beauftragen. Mindestens seines Commando's über die kaiserlichen Garden 100 erklärt ferner, in der nächsten Sitzung werde— 0 einmal im Jahre findet eine Generalversammlung einen Tagesbefehl erlassen, welcher mit der Auf⸗ die für sämmtliche Landestheile bestimmte Vormund⸗ statt zu welcher alle Mitglieder Zutritt haben. forderung an die Garde schließt, getreu zu bleiben Gan schaftsordnung vorgelegt werden. Windhorst Bayern. München. Die„Bayerische den ihr überkommenen edlen Ueberlieferungen, den] 5 (Meppen) spricht noch gegen, Gneist für die Vor ⸗ Landeszeitung. entschieden die Nachricht unfehlbaren Bürgen ihres Prestige's, der auf ein 2 lage. Der Antrag Brauchitsch wird abgelehnt. österreichischer Blätter, daß Preußen die Allianz ⸗ musterhafte Aufführung, auf eine ruhige aber un⸗ 115 Bei der Spezialdebatte wurden dann die§§. 1 verträge mit den Südstaaten lösen wolle. erschütterliche Energie im Dienste, anf eine un und (Beginn der Großjährigkeit mit dem 21. Lebens- Oesterreich. Wien. Graf Beust hat von widerstehliche Tapferkeit in der Action und auf 9 jahr) und 2(Inkrafttreten des Gesetzes mit dem seinem Kaiser einen neuen Beweis des Vertrauens eine unwandelbare Treue für unsern erhabene 0 1. April 1870), sowie das ganze Gesetz an⸗ und der Zuneigung erhalten, nämlich für die Souverän und die kaiserliche Dynastie gegründet ist 8 genommen. Beamien seines Ministeriums, also wohl auch für“ Großbritannien. London. Die„Times 5 — Bei der Vorberathung des Eberth'schen sich selbst, eine neue Uniform, rother Frack mit schreibt: Wohin auch der Kaiser von Oesterreich 10 Antrags, welcher die Schwurgerichtscompetenzen dicker goldener Epaulette.„Die Sache ist“, fügt reise, nirgends fände er einen Alliirten gleich den Su bei politischen Vergehen und Preßvergeben betrifft, die„Zukunft“ im Hinblick auf die Suezreise des König von Preußen!(2)— Lord Derby ii W. suchte der Antragsteller seinen Antrag durch Hin“ Reichskanzlers hinzu,„sichtlich auf eine Ueber- seiner Krantheit erlegen. be weis auf die Verfassungsgeschichte zu rechtfertigen. raschung der Jbisse durch den neuen Flamingo Spanien. Nachdem die Furcht vor eint 1 1 Der Justizminister sprach sich mit Rücksicht auf berechnet.“ allgemeinen Bran dstiftung sich in Madrid etwas!“ 10 die Bundesgesetzgebung, wozu diese Materie ge- Die bereits signalisirte Broschüre des Kur⸗ gelegt hat, erfüllt ein neues Gerücht die Haupt 4 0 höre, gegen den Antrag aus. Das praktische fürsten von Hessen:„Ein Laienwort zur Synodal- stadt mit Angst. Mit dem letzten Postschiffe von 92 Bedürfniß sei nicht so dringend, daß es das Vor- frage der Kurhessen“, wird hier gedruckt und in Cuba soll ein vertrauter Bote des General in gehen der Landesgesetzgebung erfordere. Am Ent. Leipzig ausgegeben. Verfasser derselben ist der Capitäns Caballero de Rodas angekommen sei s- wurf eines Bundesstrafgesetzbuches und einer Straf. kurfürstliche Beamte Schimmelpfenig. um die Regierung von einer Verschwörung prozeßordnung werde eiftig gearbeitet. Wagner Cattaro. Die Truppencolonne unter Oberst Kenntniß zu setzen, welche am 1. November (Franzberg) erklärt sich in Folge der Erklärung Fischer tam am 20. d. mit den Insurgenten in Spanien ausbrechen sollte. Caballero de Roda 1 des Justizministers gegen den Antrag, Eberty ein Gefecht; letztere wurden mit bedeutendem Ver⸗ habe von derselben durch die bei einem gefangene“ f und Wirzbinsky für denselben. Thilo spricht luste zurückgeworfen. Von den Truppen wurden Cubaner vorgefundenen Schriftstücke Kunde en gegen den Antrag, weil den Geschworenen eine zwei Mann leicht verwundet.— Die Insurgenten halten, nach welchen zwischen den Anführern i un Last auferlegt werde, welche er für unerträglich überfielen in der Nacht vom 21. auf den 22. Oct. Cuba und den Republikanern in Catalonien um 6 erachte. Lent erklärt sich für den Antrag, denn durch Verrath das Fort Stanjevich, dessen Com- Andalusien ein gemeinsamer Plan gegen die Rus wie die Zahl der Anklagen bei gelehrten Richtern mandant und Mannschaft theilweise getödtet wur⸗ gierung verabredet sei; und der Lohn sür dn gestiegen sei, so werden sie bei Geschworenengerichten den. Die Stadt Budua wird von den Insur⸗ Unterstützung, welche die Cubaner dem spanischm 85 abnehmen. Die Erklärung des Ministers enthalte genten bedroht.— 23. Oct., Abends. Die In · Aufstande durch Zusendung von Geldmitteln leisen keine Andeutung über die Richtung des bevor- surgenten griffen heute Nachmittag die Forts würden, sollte die Anerkennung der Unabhängiz 2 stehenden Reichsgesctzes. Virchow bemängelt die Trinita und Gorazda an, wurden aber mit großem keit Cuba's sein, sobald die Republik im Muti 2 Kung der Minister und empfiehlt die An⸗ Verluste zurückgeschlagen. Nachrichten aus Trebigne lande gesiegt haben würde. 1 1 des Antrags. Der Justizminister erwidert, zufolge sollen sich 1300 Raja's aus der Herzoge ·— Nachrichten aus Madrid vom 21. 11 habe sich zur Sache absichtlich nicht ausge: wina mit den Insurgenten vereinigt haben. besagen: Die Ruhe ist in allen Theilen Spanien sprochen und auch mit keinem Worte gegen den Frankreich. Paris. In Paris gährts wieder hergestellt. Man versichert, daß die Re Antrag erklärt. Die General-Discussion wird es und braust und zischt unter der Oberfläche, gierung entschlossen sei, die aufgelösten. Milihln geschlossen. wie wenn im Frühling die Eismassen der Ströme nicht wieder zu reorganisiren. Der Deputil — Gutem Verrehmen nach wird dem Reichs- aufbrechen wollen und die Wogen an die schwan⸗ Orense ist an der portugiesischen Gränze berhaftu 8 tage in nächster Session eine Gesetzesvorlage zu- kende Decke schlagen. Ungeachtet die Abgeordneten worden. Die Cortes haben einstimmig ein gehen, welche für den Bau der Gotthardtbahn der äußersten Linken jede Kundgebung am 26. Dank⸗Motion an die Armee, an die Marine um eine Subvention des norddeutschen Bundes in der Oktober von sich gewiesen haben, scheint die Re⸗ an die treugebliebenen Freiwilligen angenommt 20 Höhe von 15 Millionen Francs fordert. gierung dennoch einen Ausbruch der revolutionären— Das Kriegsministerium hat unterm 1 i — Der Bundeskanzler hat bei dem Bundes- Leidenschaften zu erwarten und rafft sich zu- einen Erlaß an die Generaleepitäne der Provinst 1 rath um die Ermächtigung, mit Spanien wegen Gegenwehr auf, die in der Ernennung des aus gerichtet, in welchem es heißt, der kurze al 7 des Abschlusses einer Consularconventton zu unter- Mexiko bekannten Generals Bazaine zum Com- wichtige Kampf, den die Armee im Verein u 0 handeln, nachgesucht. mandanten der kaiserlichen Garde ihren Vorboten der Gendarmerie und den Carabiniers bestanda 1 — Der Abgeordnete Bonin und Genossen findet. Man glaubt, daß die geheimen Gesell- haben die nationale Einheit und mit iht w die Regierung möge schaften in lebhaftester Thätigkeit sind. Niemand großen und dauernden Interessen der spanisch f 1 haben den Antrag gestellt 5 eine gesetzliche Regelung der Stellvertretungskosten aber hat eine Ahnung d für Abgeordnete, die Staatsbeamten sind, her⸗ beiführen. Leiter der Bewegung sind. avon, wer die eigentlichen Vielseitig ist man jedoch auch geneigt, nicht an geplante Verschwörungen Gesellschaft gerettet. zu befehlen geruht, Generalen, Offizieren, Soldaten, daß in seinem Namen Der Regent habe deßt Gendarmen 9 1 in Aufl Catalonia gegen Loon Ih. spalist —— Carabiniers der Dank des Landes für die aus ⸗ gezeichneten Dienste, die sie geleistet, ausgesprochen und Diejenigen, welche sich besonders hervor- gethan, unverzüglich zur Beförderung vorgeschlagen werden. Den Freiwilligen der Freiheit, welche sich um die Regierung geschaart haben, um die Ordnung zu vertheidigen, und namentlich denen, welche an dem Feldzuge Antheil genommen haben, wird gleichfalls Dank zu erkennen gegeben. f — Der Ministerpräsident Prins erklärt, etwaige Entscheidungen des römischen Concils, die das Votum der Cortes verdammen würden, seien als null und nichtig zu betrachten. Türkei. Konstantinopel. Der Gesandte des norddeutschen Bundes, Graf Kahserlingk, überreichte am 21. d. sein Beglaubigungsschreiben. — Der Sultan reiste dem Kronprinzen von Preußen nach den Dardanellen entgegen. Amerika. Newyork. Expräsident Johnson ist bei der Senatorenwahl in Tenessee durchgefallen. — In Boston und der Küste von Newbrunswick wurden Erdstöße verspürt. L. Rockenberg. Ein überaus schönes Fest haben wir in der verflossenen Woche begangen. Am 20. d. M. wurde nämlich Herr Aloys Mees, welcher seit dem 12. Februar d. J. die hiesige Pfarrei verwaltet und sich während dieser Zeit die allgemeine Achtung und Liebe im hohen Grad erworben hat, durch Herrn Dekan Keller zu Ockstadt als Pfarrer von Rockenberg installirt. Die Feier wurde durch festliches Geläute und Böllerschüsse am frühen Morgen eingeleitet. Um 10 Uhr wurde der neue Pfarrer an seiner Wohnung, wo sich bereits die Repräsentanten der Bürgerschaft und viele Geistliche ein⸗ gefunden hatten, von der gesammten Pfarrgemeinde ab⸗ geholt und in Prozession unter Gesang und Musik in die Kirche begleitet. Hier bestieg Herr Dekan Keller die Kanzel, verlas den bischöflichen Hirtenbrief und hielt, hieran anknüpfend, eine hoͤchst ansprechende Rede, worin er die Bedeutung des statthabenden Aetes auseinander⸗ setzte und wies sodann Herrn Pfarrer Mees in seine Rechte, Obliegenheiten u. s. w. ein. Nach dem Hochamt und der Predigt, welche von dem soeben installirten Pfarrer gehalten wurden, vereinigte in den Räumen des Pfarrhauses die anwesenden Geistlichen, die Vertreter des Orts-, Schul⸗ und Kirchenvorstandes und die Lehrer ein Festmahl, welches bis zur feierlichen Vesper um 3 Uhr währte. Abends 8 Uhr veranstaltete der hiesige Gesang⸗ verein Concordia unter Mitwirkung des Sextettes von der Kapelle des 2. hess. Infanterie⸗-Regiments eine glänzende Serenade, bei welcher Herr Lehrer F. Kanz mit beredten Worten den Gesinnungen der Anwesenden Ausdruck ver⸗ lieh. Eine Abendunterhaltung im Gasthaus„zur Gerste“, wozu Jeder freien Eintritt hatte, bildete den Schluß dieses schönen Festes, welches durch die allgemeine Theil⸗ nahme und einmüthige Begeisterung der Bevölkerung ein wahres Volksfest geworden ist, das durch keinen Mißton gestört wurde und deshalb gewiß die angenehmsten Er⸗ innerungen in den Herzen Aller zurücklassen wird. Aus dem Vogelsberg. Es verdient öffentlich rühmlichst anerkannt zu werden, daß die obwohl gerade nicht bemittelt zu nennende Gemeinde Stockhausen, resp. der Ortsvorstand, ihrem fleißigen, pflichtgetreuen ersten Lehrer gegen Ende Sepiember d. J. eine Zulage von 40 fl. verwilligt hat: ein Beweis, wie überall das wackere Arbeiten eines Lehrers sich Bahn bricht und zu seiner Zeit dankbare Anerkennung findet.— Aus Kirschhausen im Kr. Heppenheim ist gleichfalls zu vermelden, daß die dortige Gemeinde ihrem verdienten Lehrer Beck eine Ge— halisaufbesserung von 50 fl. zuerkannt hat. Gießen. In einer am 18. d. dahier stattgehabteu Versammlung wurde der projectirte Verein für Garten⸗ und Obsibau förmlich gegründet. Es waren elwa 40 Theilnehmer erschienen. Der Herr Erbgraf von Laubach, der sich der Sache mit warmem Interesse annimmt, leitete die Versammlung. Ein von der in der VBorversammlung zu Butzbach erwählten Commission bearbeiteter Statuten⸗ enwurf wurde mit geringen Modificationen angenommen. Am längsten wurde über den Namen des Vereins debattirt, da man einen solchen wählen wollte, welcher die Aus- dehnung des Vereins über die Gränzen der Provinz Ober— hessen hinaus andeutete, indem Personen aus Marburg, Frankfurt, dem Kreise Wetzlar u. a. O. ihren Beitritt er⸗ klärt hatten. Endlich vereinigte man sich, die Bezeichnung mittelrheinischer Garten- und Obstbau-Verein anzunehmen. In den Vorstand wurden gewählt:) Se. Erlaucht der Erbgraf zu Solms-Laubach zum Präsident, 2) Justizrath Geyger von Assenheim, als Sꝛellvertreler des Vorsitzenden, 3) Gärtner Deines in Gießen für Obstbaum⸗ zucht, 4) Oekonomierath Dr. Maaß zu Marburg für Ge⸗ müsebau, 5) Kunstgärtner Schmidt-Deines zu Frankfurt tiges Jahr zu passender Zeit eine Gartenbauausstellung in Gleßen zu veranstallen. Die Anwesenden wurden aufge⸗ fordert, darauf Bedacht zu nehmen, daß diese Ausstellung recht zahlreich beschickt werde. Frankfurt. Am 23. fand dahier eine Probe mit den Schäffer und Budenberg'schen Gasspritzen(Extincteur) statt. Der erste Angriff galt einem großen mit Theer ge⸗ lränkten Scheiterhaufen. Nachdem derselbe in voller Gluth siand, wurde er innerhalb zweier Minuten vollständig gelöscht. Die zweile Probe fand mit sechs, mehrere Schrikt von einander entfernten, mit Theer gefüllten, 10 Fuß langen und 4 Fuß breiten Pfannen siatt. Hier war die Wirkung eine noch mehr Erstaunen erregende, denn in der kurzen Zeit von 3 Minuten waren sämmtliche sechs Feuer gelöscht. Nun wurden fämmtliche Pfannen neben⸗ einander gestellt und angezündet. Hier wurde das Feuer in 2 Minuten bewäluuigt. Sämmtliche Anwesende, sowie compeiente Sachverständige sprachen sich in höchst aner⸗ kennenswerther Weise über diese Apparate aus, an deren Einführung beim Löschwesen nicht mehr zu zweifeln ist. Darmstadt. Uebereinstimmende Nachrichten aus dem Lande melden, so schreibt die„Hess. Loͤzt.“, daß in Folge des allerwärts herrschenden Arbeitermangels noch ein beträchtlicher Theil der Kartoffelernte aussteht, was bei dem eingetretenen Frost zu begründeten Befürchtungen Anlaß bietet. Mainz. Am Mittwoch den 20. d. führte der Main dem Rhein das erste Eis zu. Aus Starkenburg. In Biblis fand kürzlich ein landwirthschaftliches Fest statt, das in seinem ersten Theile einen sehr befriedigenden schönen Verlauf nahm. für Blumenzucht u.. w. Weiler wurde beschlossen, künf⸗ Bei den am Abend stattgehabten Tanzvergnügen kamen indeß mehrfache Streitigkeiten vor, die gesähcliche Ver wundungen zur Folge hatten. 2 Wien. Ein Wiener Morgenblatt enthält folgend Inserat:„Jener Herr Dieb, welcher die Güte hatte, Son tag Abends zwischen Wien und Felixdorse einem mit lande, üblicher Intelligenz ausgestatteten Offiziersdiener ei Reisetasche abzunehmen, wird böflichst ersucht, die dar! vorgefundenen Briefschaften, Bücher und Photographie an das Eisenbahn⸗Bureau in Felixdorf gütigst übersende⸗ zu wollen. Die übrigen Gegenstände bitte ich den Herr Gauner als Beweis meiner Hochachtung für den bestehe⸗ den vaterländischen Culturzustand und blühenden For schritt gefälligst behalten zu wollen.“ Literarisches, Soeben gehen uns die Hefte VIII, IX und X de „Allgemeinen Familienzeitung“ zu, welche sic bezüglich der Reichhaltigkeit und Gediegenheit des In haltes ihren Vorgängern würdig anschließen. Vor alle Dingen ist es die Erzählung„Nella“ aus der gewandten Feder Fanny Lewald's, die das Interesse des Lesers in Anspruch nimmtz an diese reihen sich sehr unterhaltende Novelletten von Marie Calm, Oscar Elsner, Emilie Heinrichs, Alice Kurs, Neumann⸗Strela, Ern Pasqué, Elise Volko und Max Ring, abwechse mit naturhistorischen, kulturhistorischen und histeri Artikeln von Alb. Amlacher, F. Arndt, W. B Ingo Ettmüller, Friedrich Friedrich, Otft Mylius, Dr. Hugo Schramm, Theodor Winkle und Carl Zastrow, von welchem Letzteren auch in He IX ein sehr spannender Roman„Leidenschaftliche Herzen begonnen hat. Die mit gewohnter Vollendung ausgeführten Illu strationen zeigen uns neben den Porträts von Gervinus Turgenjew, Großherzog von Baden, Fanny Lewald, Lud⸗ wig Knaus, König von Bayern, Thiers, Rouher, Professor Pettenkofer, Don Carlos, Marschall Niel, Freiherr von Friesen und Först Henri de Latsur d' Auverge⸗Lauragnais die sehr interessante Abbildung eines„Frühlings-Sonntag⸗ morgen in Paris“, ferner: Der Hasen von Jameslown auf der Insel St. Helena; die Petite-Minou-Bucht, Aus⸗ gangspunkt des französisch-transatlantischen Kabels; das Vorzimmer des englischen Unterhauses Ansicht von Omaha; Kientzy und Garnier's Straßen-Lokomotive; Eisenbahn⸗ train der Stillen-Weltmeerbahn in einem Prairiebrande; der Great-Castern im Sturme des 30. Juni 1869, sowie verschiedene Scenen aus der transatlantischen Kabellegung; die Redner-Tribüne im Sitzungssaale des gesetzgebenden Körper in Paris; die Redner-Tribüne des französischen Senats; der Fairlie'sche Eisenbahnwagen; Kaiser Alexan⸗ der UI. von Rußland und sein militärisches Gefolge; An⸗ sicht von Port Said und dem Eingang des maritimen Canals; Verbrennung einer Zuckersiederei bei Los Ingenios durch cubanische Jusurgenten, und endlich: das neue Nathhaus in Manchester. Zieht man unter Hinblick auf obiges Juhaltsverzeich⸗ niß nun in Betracht, daß der Preis eines Monatsheftes, enthaltend 8 Folio-Bogen— 192 Spalten, nur 6 Sgr. ist, so muß man zugeben, daß die„Allgemeine Familien⸗ zeitung“ an Billigkeit alle bisher erschienenen ähnlichen Journale übertrifft, und ihre enorme Verbreitung daher auch wohl zu begreifen ist. Bekanntmachung. 2961 Aeltere bei hiesigem Landgericht auegeschiedent Acten, circa 9 Centner, werden Montag den 8 November 1869, Vormittags 10 Uhr, unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen im Gerichtslocal meistbietend versteigert. Altenstadt am 19. Ortober 1869. Großherzogliches Landgericht Alienstadt Dr. Stammler. Arbeits-Versteigerung. 2968 Freitag den 29. October l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Ostbeim nach⸗ folgende Arbeiten und Lieferungen unter den vor der Verfseigerung dekannt gemacht werdenden Bedingungen in Accord gegeben werden, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu 120 fl. Deckplattenlteferung 8 fl. Butzbach am 24. October 1869. Der Wee e eueben Gefundene Gegenstände. 2970 1 goldener Ring, 1 Hut, 1 Sonnenschirm, 1 Spazierstock, 1 Filzschuh, 1 lederner Gürtel, 1 pals⸗ tuch, 1 Stück Lampendocht, 1 Kaffeelöffel, 6 Porte⸗ monnaies mit einigem Geld, 1 Cigarrenpfeifchen, 2 Messer, 1 Gummigüttel, 1 Zollstock, eine Acker⸗ walze, verschiedene Schlüssel, 1 kupferner Stab. Die E'gentbümer werden auftefordert, sich binnen 14 Tagen bei der unterzeichneten Stelle zu melden, wivrigenfalls dlese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben, oder später zu Gunsten der hiesigen Stadtarmen versteigert werden. N a zrtedberg den 23. October 1869. Großherzogliche Bürger meisteret Frledberg Fouc ar. .., Illustrirte Damenzeitung. 5 urch alle Buchhandlungen und Postämter ist 20 berieben: DIE BIENE. Neueste und billigste Berliner Damenzeitung für Mode und Handarbeit. Herausgegeben unter Mitwirkung der Redaction des Bazar mit theilweiser Benutzung der in dieser Zeitschrift enthaltenen Abbildungen. r das ganze Viertelsahr nur 10 Sgr. Di Mactischen Bedürfnisse im Auge behaltend, trägt /a„Biene“ mit Sammelfleiss, Sorgfalt und Umsyehs Alles zusammen, was die Mode im Gebiete a 00 vorzügliche Abbildungen der gesammten aen- und Kinder- Garderobe, Leibwäsche und verschiedensten Handarbeiten, in den Supple— anten die betreff. Schnittmuster mit fasslicher 1 1 7 wodurch es auch den ungeübtesten änden möglich wird, Alles selbst anzufertigen und lamit bedeutende Ersparnisse zu erzielen. Die erste Nummer des neuen(V.) Jahrgangs ist gratis durch alle Buchhandlungen und Postaustalten zu beziehen. 2593 Aufträge erbitten sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 150 bis 200 fl. 2962 Kapital liegen in der Kirchenkasse zu Södel gegen hypothekartsche Sicherung zum Ausleihen berett. Ra a b„ Kirchenrechner. 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Indem wit hiermit Verwandten, Freunden und! Bekannten von unserem schmerzlichen Verluste Nachricht geben, Theilnahme. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet nächsten Mittwoch um 3 Uhr Nachmittags statt. FFF Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Gefäauf te 20. Oct. Dem Lehrer an der Großherzoglichen Taub⸗ stummen⸗Anftalt Johannes Schneider eine Tochter Johanna Bertha Katharina Emma, geb. den 2. Sept. 23. Oct. Dem Großherzoglichen Stabsarzt Jobann Heinrich Steinhäußer ein Sobn Adam Moritz Philipp August, geb. den 18. September. Beerdigte: 18. Oct. Anna Maria Elisabethe Bechstein, geb. Müller, Ehefrau des biefsigen Bürgers, Lederhändlers und Schulvorstehers Johannes Bechstein II., gest, den 15. October, alt 43 Jahre 6 Monate 13 Tage. 19. Oct. Schreibers und Bürgers zu La den 17. October. Katholische Gemeinde. Getraute: 14. Oct. Georg Christian Keller von Beienheim und Marta Eva Axt aus Eichenzell in Preußen, Provinz Kurhessen. bitten wir zugleich um stille bach Graulich, geb. Getaufte: 24. Oet. Dem Corporal im 1. Jäger⸗Bataillon Johann Jacob Stamm einen Sohn Karl Andreas, geb am 8. October. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Oruck und Verlag von Vindernagel& Schimipff. Näheres bel Das ue des hiesigen Enthält d 1 Polszußbes Vetresf! 2 2 die Ob fur Ob m Jah von 18 (4869) gelung Dieselb 0 die vo Vorlafz 2 * 0 gleschu Preuß, ihres insbeso heraus