8 1869. Dienstag den 24. August. M 98. erhessischer Anzeiger. Friedberger Intelligenzblalt. inthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samßag. . Amtlicher Theil. — etreffend: Die Verpachtungen der Gemeindejagden. Friedberg am 20. August 1869 W. Bat Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. en per Mehrfache im Oberhessischen Anzeiger ausgeschriebene Jagdverpachtungen veranlassen uns Sie auf den§. 11 des Gesetzes vom 6 llotie 6. Juli 1848, die Ausübung der Jagd betr., wornach die Wiederverpachtungen erst nach Ablauf der früheren Pachtzeit vor⸗ 90 9 U nommen werden dürfen, aufmerksam zu machen und erwarten pünktliche Darnachachtung. 6 Weir ad cd. 4— etresfsend: Den Abverdienst der Feldstrasen. e am 20. August 1869. 0 ale Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien und den Polizeicommissär zu Wickstadt. gbüg Von den bis Ende April d. J. Ihnen zum Abverdienst überwiesenen Feldstrafen steht der größte Theil der Nachweisungen hierüber een; truck, weshalb wir Sie an die sofortige Einsendung bei Meidung unangenehmer Verfügung erinnern. S ouis Wei — 51 setreffend: Die Einsendung der Watsenbausbüchsengelder für 1869. Friedberg am 20 August 1869. ang Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürermeistereien und den Polizeicommissär zu Wickstadt. 188 An die Einsendung der Waisenhausbüchsengelder erinnern wir Sie hiermit. Es ist mit dem bei der Oeffnung derselben anwesenden n emeinderathsmitgliede ein Sortenzettel aufzunehmen und unterschrieben mit dem Gelde mit vorzulegen. Wenn sich Gaben nicht vorfinden, ö Bescheinigung hierüber einzusenden. Was die Collecten und Büchsengelder der israelischen Religionsgemeinden betrifft, so sind dieselben von deren Vorständen im Laufe 9 Monats September l. J. an den Großherzoglichen Rabbiner des Rabbinats Gießen abzuliefern, wornach die Vorstände bedeuten und anzuweisen sind, uns zu berichten, ob und welche Beträge Sie dahin gesendet haben. Tr à p. Brela 1 2 eftreffend: Die Regulirung der Einkommensteuer. Das Gesetz, die Regulirung der Einkommensteuer betr., vom erte Bunt,. Juni d. J. enthalt leine Bestimmung über die eigene Declaration n m a ich enn den Unterzeichneten oder einzelnen Mitgliedern der betreffenden Ein⸗ schätzungscommission Auskunft zu ertheilen. Durle ur Einkommensverhälinisse Seitens der Pflichtigen, da jeder Zwang Es wird das Einschätzungsgeschäft wesentlich erleichtern, wenn n dieser Hinsicht ausgeschlossen sein soll. Nach Art. 20 sind jedoch, dergleichen Auskunftsertheflungen alsbald und zwar, wenn irgend ulden das die Einkommensteuer der J. Abtheilung betrifft, die etwa ein- thunlich, schriftlich bewerksteligt werden. Zu diesem Behufe A tl lufenden freiwilligen Angaben der Steuer pflichtigen über ihre Ein- können Steuerpflichtige, welche ihr Einkommen speciell zu declariren n ele kimmensverhältnisse zu den Hülfsmitteln bei Berechnung des Ein— beabsichtigen, bei der Bürgermeisterei ihres Wohnorts ein hierzu 3 W 12 e. 5 geeignetes Formular in Empfang nehmen. g it Bezugnahme auf diese Gesetzesbestimmung und im Hinbli. 0 0 8 8 9 rauf, daß auch bei Regulirung der e e II. Abtheilung Büdingen, But bach, Friedberg, Hungen, 12. Aug. 1869. maschint, kwartige freiwillige Auskunftsertheilungen nur erwünscht sein können, Die Vorsitzenden der Einschätzungscommission für das en erden die Steuerpflichtigen der Steuer ⸗Commissariate Büdingen, Steuercommissariat Büdingen Steuercommissariat Butzbach 2 zu tzbach, Friedberg und Hungen hierdurch ausdrücklich darauf Puückel. Hechler. —— Afmerksam gemacht, daß es ihnen in jedem Stadium der Verhand— Steuercommissariat Friedberg Steuercommissariat Hungen ogis, ungen unbenommen ist, freiwillig über ihre Einkommensverhäitnisse Schober. Hunsinger. 2 JJV 5 lit U ß treffend: Die Prüfung der ein jährig Freiwilligen. N Du 5 Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 24. Juni set⸗Q„J. bringen wir hiermit weiter zur Kenntuiß der Betheiligten, daß de nächsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: 0 8 chin! Montag den 6. u. Dienstag den 7. September d. J. u die im Jahr 1852 geborenen Angehörigen des Großherzeogthums, e wie für sammtliche Angehörige eines anderen Staates, welche nach % e 20 der Militär⸗Ersatz⸗Instruclion im Großherzogthum gestellungs— soweit Ersteren durch besondere Verfügungen gestattet worden ist, sich einer nochmaligen Prüfung im September d. J. zu unterziehen. 3. Donnerstag den 9. September d. J. für Diejenigen, welche im Jahre 1851 geboren sind. Die Prüfungen beginnen au jedem Tage Morgens um 8 Uhr in der städtischen Turnhalle, Capellstraße Nr. 7. 2% bichtig sind. 1 Mittwoch den 8. September d. J. 10 Diejenigen, welche in den Jahren 1849 und 1850 geboren sind, Darmstadt den 17. August 1869. Großherzogliche Prüfungs- Commissson für einjährig Freiwillige v. Gr ü n d ee 9 S tre er. . 1 450 Hessen. Darmstadt. Das Großberzogliche e gierungsblatt Nr. 38 enthält: . Publikation des zwischen dem deutschen Zoll- und —ndelsverein und der Schweiz abgeschlossenen Handels- 3 e Zollvertrages. Derselbe tritt bekanntlich mit dem 1. Isstenember l. J. in Kraft. * 9 9 III. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens. ame Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädiest ict: am 2. August dem Großherzoglichen Professor 6% J. A. Vullers zu Giaßen die- Erlaubniß zur An⸗ 4050 ie und zum Tragen des ihm von Seiner Heiligkeit in Papste Pius IX. verliehenen St. Sylvester-Ordens, nnt„goldene Miliz“, zu ertheilen. „II. Eriheilung eines Erfindungspatentes. Seine König— Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: 2. August dem Eduard Amand Robert D'Kurcourt lsaris auf bessen Nachsuchen ein Erfindungspatent auf die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterten Apparate zur Mischung von Gasen für die Verbrennung und Beleuchtung, unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten fünf Jahre für den Umfang des Großherzogthums zu ertheilen. IV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 2. August dem Schulamts-Aspiranten Munk aus Friesenheim die erledigte 4. evangelische Schulstelle zu Mainz, und dem Schulamts⸗ Aspiranlen Papst aus Bönstadt die erledigte evangelische Schulstelle zu Gumbsheim zu übertragen;— an dem— selben Tage den Gymnasial-Lehramts-Accessisten Dr. Flath zum Einnehmer bei dem Salzsteueramte Wimpfen mit dem Amtsiitel als„Salzsteueramts-Rendant“ zu ernennen. V. Concurrenz für: die zweite katholische Schulstelle zu Mosbach, mit einem Gehalte von 300 fl nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullocals; die evangelische Pfarr⸗ stelle zu Voekartshain, mit einem Gehalte von 349 fl. 7 kr.; dem Herrn Grasen zu Stolberg Wernigerode und Gedern steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 39 enthält: I. Finanzgesetz für die Jahre 1869, 1870 und 1871, d. d. Conradsdorf, 12. Aug. Dasselbe lautet: Ludwig III. von Gottes Gnaden, Großherzog von Hessen und bei Rhein ꝛc. ze. Nachdem Wir mit Unseren getreuen Ständen Weiffenbach aus Bornheim zum Lehrer an dem Gym nasium über die Art und Weise übereingekommen sind, wie die zur zu Gießen,— und am 3. August den Hauptzollamts-Bestreitung der Staatsausgaben in den Jahren 1869, 1870 Assistenien 1. Klasse bei dem Hauptzollamte Darmstadts und 1871 auf dem Wege der Besteuerung zu deckenden Summen aufgebracht werden sollen und da inmittelst über die Erhebung der Staatsauflagen für die drei ersten Quar⸗ tale des Jahres 1869 auf verfassungsmäßigem Wege Be⸗ flimmung getroffen worden ist, haben Wir verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: 1. Direkte Steuern. Ju dem letzten Quartal des Jahres 1869 werden die direkten Steuern wie in den drei ersten Quartalen nach Maßgabe des Finanzgesetzes vom 26. Sept. 1867 und des Gesetzes vom 11. April 1868, die Einführung einer Einkommensteuer betr., socterhoben. §. 2. Für die Jahre 1870 und 1871 soll an direkten Steuern der Betrag von zehn Kreuzer drei und einem halben Heller vom Gulden auf die Grund und Gewerb—⸗ sieuerkapllalien und die nach dem Gesetz vom 21. Juni 1869, die Einführung einer allgemeinen Einkommensteuer betreffend, ermittelten Cinkommensteuercapitalien ausge schlagen und nach den gesetzlichen Vestimmungen erhoben werden. Die Beiträge zur Verzinsung und Tilgung der zum Behuf des Staatsstraßenbaus aufgenommenen Capi⸗ talien, welche nach den bestehenden gesetzlichen Bestimmun— gen im Wege der direkten Besteuerung aufz bringen sind, werden deu Steuerausschlage noch besonders zugesetzt.— Ebenso sollen für die Provinzen Starkenburg und Ober- hessen die selther, zur Verzinsung und Tilgung. der Pro⸗ vinzialstraßenbauschulden auf dem Wege der direkten Be- steuerung erhobenen Beiträge von drei Hellern auf den Oulden Steuercapital sorterhoben und zu diesem Behuse dem Steuerausschlage besonders zugesetzt werden.— Die durch das Gesetz vom 3. October 1845, betreffend die Verzusung und allmähliche Tilgung der Provinzialstraßen⸗ Bauschulden, verordnete Erhöhung der Sieuerausschläge soll jedoch, wie seither, mit Rücksicht auf den Art. 8 des Gesetzes vom 26. April 1864 über die Einziebung der Geundrentenscheine und Ausgabe eines neuen Staatspapler— geldes, nicht zur Ausführung kommen.(Schluß folgt.) — Die Staatebehörde hat, wie verlautet, gegen das vom großherzoglichen Bezirksstrafgericht Darmstadt im Metz Fendt'schen Prozesse erlassene Urtheil das Rechtsmittel der Berufung eingelegt und wird nunmehr dieser Prozeß vor dem Appell- hof zur abermaligen Verhandlung kommen. * Friedberg. Die Feier des Namensfestes Sr. K. H. des Großherzogs wird diesmal von der Großherzoglichen Familie in unserer Stadt begangen werden. Wie wir vernehmen, sind zu dlesem hohen Festt die GG. und KK. HH. Prinz Karl und Gemahlin, Prinz Alexander und Ge— mahlin, Prinz Ludwig und Gemahlin und Prinz Wilhelm erwartet und werden dieselben theils im Großherzoglichen Schlosse, theils im Hotel Trapp ihr Absteigquartier nehmen. Die Be— wohner Friedbergs treffen Vorbereitungen durch Schmücken der Häuser und Straßen das Ihrige zur äußeren Verherrlichung des Festes beizutragen. — Morgen, am 24. d., erwarten wir den Ein- marsch des 3. Inf.⸗ Regiments in unsere Stadt. Das Regiment wird zum Theil die Casernen be— ziehen, zum Theil bei den Bürgern einquartiert werden und am 25. d. dahier Rasttag haben. Ein reges militärisches Leben wird sich demzufolge in den nächsten Tagen in unserer Stadt entfalten, da noch außer dem Großherzoglichen Divisionsstabe auch die Brigadestäbe der Infanterie und Cavallerie, 1 Regimentsstab und der Stab der Feldartillerie gleichzeitig sich hier befinden werden. Eine Pionir— Abtheilung und eine Batterie der Artillerie wird ebenfalls dahier einrücken. Preußen. Berlin. Das Consistorium der Provinz Brandenburg hat ein Gesuch des Magistrats der Stadt Berlin um Ueberlassung mehrerer evangelischen Kirchen für die am 6. und 7. October d. J daselbst bevorstehende Abhaltung des vierten allgemeinen deutschen Protestantentages abgeschlagen. — Nach der Gewerbeordnung für den nord— deutschen Bund hat der Bundesrath bekanntlich die Aufgabe, ein Reglement für die Staatsprü— fungen der Aerzte und Apotheker zu entwerfen Der Entwurf dazu ist dem Bundesrathe von Seiten des Bundeskanzlers schon seit einiger Zeit zugegangen und von diesem einem außerordentlichen Ausschusse zur Begutachtung überwiesen worden, Der Ausschuß hat sich in allen wesentlichen Punkten mit dem Entwurf einverstanden erklärt und namentlich das Reglement für die Staats— prüfungen der Apotheker fast ohne Aenderung an; genommen, dahingegen dasjenige für die Staats— prüfungen der Aerzte in einzelnen, wenn auch nicht wesentlichen Punkten abgeändert. — Auch am Dienstag ist es in Moabit vor dem Mönchskloster zu Ruhestörungen gekommen. Von Neckereien kam es zu Gewaltthätigkeiten bis die Polizei einschritt und mit blank gezogenen Säbeln auf das Publikum losging, wobei viele Verwundungen von Männern und Frauen vor- gekommen sein sollen. 24 Verhaftungen wurden vorgenommen. Mittwoch Abend wurde die Ruhe nicht gestört. — Die„Kreuzzeitung“ hört, daß die Eröff— nung des Landtags am 4. October bevorstehe. In den Ministerien finden die elfrigsten Vorbe- reitungen und Berathungen über das Budget statt und sollen dieselben am 1. September ge— schlossen werden. — Auf Anordnung des Staatsanwalts wur— den die„Staatsbürgerzeitung“, die„Gerichtsztg“ und die„Volkszeitung“ wegen ihres Berichts über die letzten Vorfälle in Moabit confiscirt. Kassel. Von amtlicher Seite geht der „Hess. Morgenztg.“ die Mittheilung zu, daß die durch öffentliche Blätter verbreitete Nachricht, das Consistorium dahier verweigere die Mitwirkung bei dem Vollzuge des allerhöchsten Erlasses vom 9. August d. J., betreffend die Berufung einer außerordentlichen Synode für die evangelischen Gemeinden des Regierungsbezirks Kassel, unbe— gründet sei. Sachsen. Dresden. Durch ein ver— öffentlichtes königliches Dekret vom 19. d. werden die Kammern auf den 27. Sept zu einer ordent— lichen Session des Landtags einberufen. Bayern München. Dem Vernehmen nach ließ der König die beiden Enkel Göthe's, die großh. sächs. Kammerherren Walther und Wolfgang Frhrn. v. Göthe, einladen, der feitr— lichen Enthüllung des Göthe-Standbildes am 28. d. beizuwohnen, und sind denselben als Gästen in München Appartements in der k. Residenz zur Verfügung gestellt. Oesterreich. Der Depeschen⸗Wechsel zwischen Wien und Berlin ist wieder im schönsten Gange. Baron v. Beust hat schon am 15. d. die Note Thiele's vom 18. Juli uad dessen Erlaß vom 4. August be— antwortet und erklärt, den Interpellationen über die Aeußerungen in den Delegationsausschüssen principiell nicht Rede stehen zu können, weil Regie— rungsäußerungen in den Ausschüssen sich der Controle auswärtiger Regierungen entzögen. Auf die anderweitigen Vorwürse übergehend führt die Note des Grafen Beust an, daß das Wiener Cabinet bezüglich der vor der Unterzeichnung des Prager Friedens mit Süddeutschland abgeschlossenen Militärverträge noch immer auf dem versöhnlichen Standpuncte der Depesche vom 18. März 1867 stünde, welche Bismarck damals verbindlichst und ohne Einwendung entgegennahm. Sodann be— streitet Graf Beust Thiele's Befugniß, ihn wegen Außerungen zu Rede zu stellen, welche die Zeitungen ihm in den Mund legen. Schließlich erwähnt die Note des Grafen Beust den Vor— wurf der Unterbrechung des persönlichen Verkehr's Wimpffen's mit dem Grafen Bismarck und führt als Ursache derselben zuvörderst den Urlaub Wim— pffen's und dann die Abwesenheit Bismarck's und endlich die publiecistischen Ausfälle gegen das Wiener Cabinet an, welche Beust veranlaßten, Wimpffen anzuweisen, sich des Besuches beim Bundes— kanzler zu enthalten, sofern nicht Geschäfte solches erforderten. Eine Verlängerung dieses reservirten Verhaltens liege nicht in Beust's Absicht, wie der fortgesetzte Verkehr mit dem peeußischen Gesandten in Wien, Baron Werther, beweise, welcher nicht staltgefunden hätte, wenn Werther nicht ein stets gleiches freundschaftliches Entgegenkommen Seiten's Beust's zu Theil geworden wäre. — Die wegen Entführung eines Mädchens und Verbringung desselben in ein Krakauer Kloster eingeleiteten Nachforschungen haben nach der „Wiener Abendpost“ ergeben, daß in der That ein junges Mädchen mit zwei Männern nach Krakau kam und im Kloster der Visiterinnen unter— gebracht wurde. Auf die sofort an die Oberin des Klosters gestellte Anfrage ob sich das bezeich— nete Mädchen im Kloster befinde, sendete dieselbe die bereits fertige Meldung nach Perlberg ein mit der ganz aus freien Stücken gemachten Eröffnung, daß sie, die Oberin, gerne bereit sei, das Mädchen, das blos einer Liebelei halber Zuflucht im Kloster gesucht, unverzüglich ihren Verwandten auszufolgen. Dem Valer des Märchens, das übrigens schon 17 Jahre zählt, wurde Seitens der Behörde so. fort eine Unterredung mit demselben verschaffl, welcher hierauf mit seiner Tochter, ohne den geringsten Widerstand von Seiten der Kloster. frauen, das Kloster verließ. Gegen die Entführer des Mädchens, worunter sich auch dessen Liebhaber befunden haben soll und von denen zwei verhaften“ sind, ist die gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Frankreich. Paris. Dem„Temps“ wird aus Metz geschrieben:„Der General Frossard, Adjutant des Kaisers, war acht Tage hier, un den Stand der Besestigungsarbeiten zu untersuchen.“ Dank der Thätigkeit der Soldaten, der Arbeiten und Offiziere kann das Fort einem Angriff wider stehen; aber der allgemeine Anblick ist den Augez eines Souveräns noch nicht würdig. Zwei Geist⸗ liche, die deutsch sprachen, zeigten sich letzthin unter den Arbeitern. Sofort behauptete man, es seien preußische Offiziere. und man erhält ohne einen Erlaubnißschein keinen Zutritt mehr in die Forts.“ — Der„Rappel“ versichert, daß 300 carli⸗ stische Offiziere aller Grade sich an der Gränzt Sponien's aufhalten und nur auf einen Befehl von Don Carlos harren, um sich an die Spitzt der Banden zu stellen. Don Carlos, der häufig die Gränze überschreitet, um ebenso häufig auf das französische Gebiet zurückzukehren, leitet die Operationen vom Kloster Créme in Frankreich aus, wo er mit der Herzogin wohnt. — Die Zeitung„L'Isthme de Suez“ ver— öffentlicht folgende Depesche:„Suez, 16. August, 1 Uhr 40 Min. Abends. Gestern glänzendes Fest; die Gewässer des Mittelmeers und des Rothen Meers haben sich in den Bitteren Seen vereinigt. Die Ausfüllung der Seen ist gesichert.“ — Der„Moniteur universel“ hört aus Konstan⸗ tiuopel von großartigen Vorbereitungen, welche dort für den Empfang der Kaiserin Eugenie ge— troffen werden.. — Der Kaiser Napoleon ist unwohl, das Alter tritt an ihn heran, das laßt sich nicht länger läugnen. Ueberdies hat ihn des Marschalls Niel Tod um so mehr berührt, als er an ähn⸗ licher Krankheit leidet, die dessen Ende herbeifühete. — Das„Journal officiel“ meldet die Er⸗ nennung der Generals Lebocuf zum Kriegsminister, — Scchs carlistische Chefs sind durch die französischen Behörden in Perpignan festgenommen worden. i Großbritannien London. Die anglo⸗ amerikanische Telegraphen Compagnie beabsichiigt die Legung eines Kabels von London nach einem der preußischen Häfen. 5 Spanien. In Madrid ist wieder eine neue carlistische Verschwörung entdeckt worden, als deren Haupt der Rektor der Jesuiten von der Kirche zum heiligen Ignaz von Loyala ins Ge fängniß abgeführt worden ist. — Das lebhafteste Interesse erweckt die von der liberalen Presse gebrachte Mittheilung, daß die Regierung auf dem Punkte stehe, alle diplo⸗ matischen Verbindungen mit Frankreich abzubrechen und unter Abberufung ihrer Gesandtschaft von Paris eine Circularnote an alle europäischen Ca⸗ binette zu richten, welche die Aufmerksamkeit der⸗ selben auf die offene Unterstützung lenken soll, welche die französische Regierung den Isabellisten wie den Carlisten angedeihen läßt. Das jüngste Auftreten einer carlistischen Bande von nahezu tausend Mann, welche vollständig gerüstet und organisirt über die französische Grenze in Spanien einrückte und die nicht nur aus Spaniern, sondern auch aus angeworbenen fremden Nationalen ge— bildet ist, hat in dieser Richtung das Maß voll gemacht. — Die größeren carlistischen Banden sind alle zerstreut worden und glaubt man, daß dit Insurrektion nunmehr beendet sei. Frankfurt. Der der Entwendung von zul österreichischen Loosen im Werthe von zusammen 1000 fl, womit derselbe seiner Geliebten ein Geschenk machte, bes schuldigte Commis, aus Nürnberg gebürtig, wurde, seineh, That geständig, zu sechs Monaten Gefängnißstrase u Seitdem hat man die! Arbeiter mit einem militärischen Cordon umgeben, 1 gehen. Publ betselbe welche die Aer bernehr sprechen 5 50 dub beosch Schü Stobt 3 J u meistel war J der o. summ ben bes z wutde des J angen heilen Thier möglt Mitle gegen Behtr wansy ded verbu Vieh: Ueber kung ports; ciel ber 0 Resere auf At ber N mein mii il Verm U u bool Tödte Aucsn, ung; sachlih elmar art der ümm Uliche 1 Landesverweisung verurtheilt.— Auch standen dico mal geg 2 in daa vehrere Taschendiebe, seine Herten und Damen, vor der Einweihung des neu hergerichteten streben von Seiten der Väter der Stadt zeigen, elde I. enraskammer und empfingen ihre ee e Realschulgebäudes. eine gemäßigte Mittelstellung einzuhalten und Met dhelnischen Läder, auch Frankfurt und Heidelberg, sowie die(Schluß.) Ausschreitungen nach beiden Seiten zu begegnen W In duhnstrecken zwischen diesen beiden Slädten scheinen für Herr Direktor Schwabe erinnerte daran. f n. der d, deen Sommer vorzugeweise zum Wirkungskreise dieser 5 8 1„Man ließ, obgleich von Anfang an der Refor⸗ den, gfährlichen Industrierilter ausersehen zu sein, von denen daß auch eine musterhafte Schuleinrichtung und mation günstig gestimmt, die Zeit gewähren. Die deßte du(iteulicherweise eine Anzahl, meistens Engländer, 11 95 95 tüchtige Lehrkräfte allein die Erreichung der Schul- that denn auch ihre Schuldigkeit, wenigstens darf i dee Zäbdeldee n wie in granksurt aun inter Schloß und digger zwecke noch nicht verbürgten, daß ein Weiteres, angenommen werden, daß im Jahr 1543 die „ the hen. Wenn man bedenkt, daß nur einzelne von denselben sehr Wesentliches dazu gehöre, nämlich ein gutes Verhälini öl d eingee, enüdte Diebstähle entdeckt wurden, welche schon beträchtlich 5 i dazu g. erhältnisse sich völlig reformatorisch gestaltet „ ere fad, so kann man sich kaum eine Vorssellung davon machen, Material, eine bildsame Jugend; er trank auf hatten, da Chroniknachrichten in diesem Jahr zwei mul Fiese dache ungchenen Summen diefe Kestetel gusamman, den Wunsch, daß eine solche der Anstalt nie fehlen Geistliche hier fröhliche Hochzeit halten lassen. Tage I N enen n 2300 fl. 5 deen Berliner möge. Herr Reallebrer Klein toastirte auf 1100 Erst 1552 aber wurde von Bürgermeister und u mh 1 70 3 8 e 550 Tolt. und einer Düssel⸗ Fortschritt der Schule. Zwar seien die Fortschritte Rath einem neu angenommenen Geistlichen aus- 85 105 urserin 900 Tolr. entwendet. Die Entwendung geschieht des Schulwesens in den letzten Jahrhunderten drücklich befohlen, sich beim Predigen an die Augs— 0 den meisten Fällen beim Ein und Aussteigen in den ungeheuer— und zum Beweise dafür dienten ihm burger Confession zu halten. Aber eben die (isenbahnwagen. Der Dieb verfolgt in der Regel sein spfer eine Sitecke weit, um zu erforschen, ob dasselbe geld oder Geldeswerth bei sich trägt und in welcher Rock⸗ ner Hosentasche es zu finden ist. Hat er dieß ausspionirt, entgeht ihm der Gegenstand seines Augenmerks selten. Mainz. Die Industrie⸗Ausstellung batte sich bis jetzt enes recht lebhaften Besuches von Fremden zu erfreuen, eich sind fortgesetzt Ankäufe don Privatem gemacht wor— in. Die Schilde„Angekauft zur Verloosung“ vermehren sch täglich und der Absatz der Loose beweist, daß das dublikum mit den Anschaffungen einverstanden ist, da leselbe täglich lebhafter wird. Neben den Verkäufen, welche die Ausstellung veranlaßt, ist es höchst erfreulich, e Aeußerungen der Ueberraschung und Zufriedenheit zu zenehmen, die Einheimische wie Fremde unverholen aus rechen Worms. Wegen des im Jahre 1871 statifindenden kutschen Schützenfestes wird das 5. mittelrheinische Bun⸗ kischießen, nach Beschluß einer Gencralversammlung der (chützengesellschaft, schon im Sommer 1870 in unserer ittadt abgehalten werden. Zürich. Der fünfte internationale Thierschutz Congreß ö Bilder aus dem Schulleben früherer Zeiten—, dennoch aber dürften die Fortschritte, die noch zu machen seien, nicht geringer ange— schlagen werden, als dit bis jetzt wirklich gemachten. Einen allerdings wunden Fleck unseres heutigen Schulwesens berührte er mit den Worten:„Im Vordergrund steht der Unterricht, tief im dunkeln Hintergrund die Erziehung,“ und mit der leisen Klage, die sich auf die häusliche Erziehung bezog. Herr Kreisbaumeister Reuß brachte ein Hoch dem Fleiß und der Tüchtigkeit der Handwerker, die den Bau ausführten; Herr Beigeordneter Stein- häuser den Lehrern, die nunmehr darin ihre Thätigkeit zum Wohl der Jugend zu entfalten hättenz Herr Gemeinderath Ruths der Baubehörde, insbesondere Herrn Bauaccessisten Schnitzel, 88 geistigen Führer der Thätigkeit und Geschick— lichkeit der Bauhandwerker. Hr. Candidat Billau drastige m unlängst dahier getagt und waren bei demselben die 5 g taisten Länder, auch Nordamerika, vertreten. Vorsitzender von Neuwied dankte den Lehrern im Namen zur Pfarrer Wolff von Weiningen bei Zürich. Die Bericktef der früheren Schüler.— Dem gewiß bei den ier verschiedenen Vereine mußten wegen Kürze der Zeit Bewohnern hiesiger Stadt allgemein vorhan- ümmarisch gehalten werden und die Principienfragen in Gez 752 a n Sc treten. Den 8 ist Fol, dene, Gefühl 9 pietätvoller Crinnerung des zu eninehmen: Der Viehtransport auf Eisenbahnen an den edlen Mann, der fast ein halbes Jahr- rurde gründlich besprechen und der bezügliche Emwurf[ hundert mit reichem Segen der hiesigen Schule Macht der Zeitbewegung scheint den Mönchen ihren Aufenthalt in den Klöstern verleidet zu baben. Sie verließen dieselben, und„der letzte Gardian der Barfüßer, Joh. Petri von Mörle, bewirkte 1542 einen Verkauf des Klosters an Burg und Stadt.“ Die zwei Korporationen, die sich sonst in der Regel feindselig gegenüber standen, vereinigten sich bier zu einem löblichen Zweck, sie benützten das Kloster zur Errichtung einer Gelehrtenschule, wie solche damals in vielen deutschen Städten gegrün— det wurden. Ihr Name„Barfüßerschule“ wurde erst später in„Augustjnerschule“ umgewandelt, als nach dem 1581 erfolgten Tode des letzten Priors des Augustinerklosters die Anstalt in die Räume desselben übersiedelte. Ihre Gründung darf wohl als im Jahr 1562 erfolgt betrachtet werden, da um diese Zeit ber erste Rektor derselben, Johannes Cruppius, genannt wird. Mögen auch die Leistun— gen dieser Schule für Geistesentwickelung und die Bedürfnisse des praktischen Lebens unfruchtbar und dürftig genug gewesen sein, im Lateinischen scheint sie wacker gedrillt zu haben, da man ander— wärts lies't, in Friedberg sprächen die Schiefer— zeug kurz vor der Verladung und während des Trans 4% Polizeihauptmanns Dennstedt aus Berlin einstimmig angenommen. Um die Verschleppung ansteckender Krank- böten(Viehseuchen) und unnöthige Grausamkeit gegen die wicre während des Transports zu verhindern oder doch rööglichst zu beschränken, erachtet der Congreß folgende Mittel als die zunächst wirksamften: Erlaß eines Gesetzes gen die Verschleppung von Viehseuchen; Verbesserung der! Behtransport⸗Waggons; Einführung von bequemen Vieh⸗ tunsport⸗Wagen zum unmittelbaren Ein- und Ausladen des Viehes; Errichtung von mit Central-Viebstallungen orbundenen Schlachthäusern; ärztliche Untersuchung des Vehes vor und nach der Verladung; Einführung und Überwachung des regelmäßigen Tränkens und der Fütte— ots; möglichste Abküczung der Transportzeiten und spe— all geordneten Beirieb der Bahnen. Betreffend den Schutz di: Vögel genügte ein auf Belehrung zielender Antrag des Jeferenten Mayer aus Luzern nicht, es wurde vielmehr af Antrag des Herrn Dennstedt beschlossen: in Erwägung be Nützlichkeit bestimmter Vögelgauungen für den allge— meinen Nationalwohlstand erklärt der Congreß, daß alle n ihm verbundenen Thierschutzvereine auf Erhaltung und rmehrung derselben hinzuwirken haben und zwar durch 0 5 1 Anträge bei ihren Regierungen auf Erliß von Gesetzen der Anstalt anzufügen. scwohl zum Schutz der nützlichen Vögel, wie gegen das Udten, Einfangen, Halten in Käfigen, Zerstören der Nester, vorgestanden, den Herrn Direktor Professor Dieffenbach, gab Hr. Direktor Steinberger passenden Ausdruck mit der Aufforderung, seinem Andenken in feierlicher Stille ein Glas zu weihen. Daß auch aus einem Mißverständniß etwas Gutes hervorgehen könne, zeigte eine irrthümlich für die das Fest durch liebliche(1) Weisen verherr— lichende Musikgesellschaft begonnene Sammlung. Nach ertheilter Aufklärung, daß die Stadt die Kosten hierfür trüge, wurde die Sammlung zum Besten der Dürftigkeit fortgesetzt, und der Ertrag von etlichen zwanzig Gulden zur Hälfte den Un— glücklichen in Plauen, zur Hälfte der armen Wittwe des unlängst hier verunglückten Eisenbahn— arbeiters bestimmt.— Erst gegen Abend trennte sich die Gesellschaft. Es erübrigt nur noch, eine kurze Skizze der Geschichte des neu hergestellten. Festg-bäudes und Die Räume, die heute dem Unterricht und der Erziehung gewidmet sind, dienten in der vorreformatorischen Zeit einem Augusti⸗ decker auf den Dächern lateinisch. Eine ernste Gefahr drohte dem Fortbestand der Schule im Laufe des 30 jährigen Krieges. Schon im Jahre 1621 langten, in Folge der kaiserlichen Siege, zwei Augustinermönche an und forderten das Kloster zurück. 1630 erschienen sogar kaiserliche Commissäre in Begleitung von Mainzer und Ilbenstädter Priestern, um, gestützt auf das bekannte Restitutionsedikt Kaiser Ferdi— nand's II., beide Klöster in Besitz zu nehmen. Gustab Adolph erschien auch hier als Retter. Sein rascher Siegeszug nach der Schlacht bei Breitenfeld von Thüringen das Mainthal abwärts verscheuchte die fremden Gäste. Die spanische Besatzung verließ die Stadt, die Mönche räumten das Kloster wieder, freilich nicht ohne vorher in den Kapitalien des Stiftes gehörig aufgeräumt zu haben.— Die Kirche des Augustinerklosters war schon 1618 eingestürzt; der Grund und Boden davon wurde 1094 an Private verkauft, das eigentliche Klostergebäude 1697 bis auf dle 5 Aisnehmen von Jungen und Eiern u. s. f. 2) Vecbrei⸗ 0 7 9 a 5 15 — Ge. ing pepulärer Schriflen zur Kenntniß der Vögel, haupl⸗ nerkloster, das 1. vom Jahr 127⁰ Grundmauern niedergerissen und neu aufgeführt, lich hinsichtlich ihrer Nützlichteit. Pof⸗Tböietarzt Son- genannt wird. Neben diesem Kloster ist hier ein wie die auch an dem jetzigen neuen Bau wieder zweites zu erwähnen, das urkundlich ebenfalls angebrachte Inschrift zeigt.— Die Augustiner— un der Thiere: die Tödtung durch Schlag, die die Zer— hermann aus München vehan elte die schmerzloseste Schlacht r mmerung des großen Gehirns bezweckt und augenblick— ide Bewußtlosigkeit zur Folge hat. Schiffs nachrichten. Hatgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburg⸗New Yo ker Post⸗Dampfschiff Hammonia, pllän Meier, welches am 4. d. Mis. von Hamburg und schon 1293 vorhanden gewesene Barfüßerkloster, dessen Räumlichkeiten sich auf der Westseite der breiten Straße vom Rathhaus bis zum Seeberg ausdehnten. Beide Klöster gingen in der Refor— mationszeit ein. Nicht als ob die frommen Brüder mit Gewalt vertrieben worden wären; nein die Reformation nahm in Friedberg schon u 7. d. Mis. von Hävre abgegangen, ist nach einer Reise! um deßwillen einen langsamen, friedlichen Verlauf, un 10 Tagen 8 Stunden am 18. d. wohlbehalten in Nup⸗Vork angekommen. ö weil die Stadt bei ihrem eigenthümlichen Verhält— schule existirte bis 1838, in welchem Jahre eine neue Organisation des hiesigen Schulwesens unter dem Namen„Musterschule“ erfolgte. Die jetzige Realschule wurde 1850 gegründet. Eine neue Epoche beginnt sie nunmehr in den neuen Räumen und in ihrer erweiterten Gestalt. Möge ihre Wirksamkeit auch in der Zukunft eine gesegnete sein. Kür die Wittwe und Kinder — 5 Das Hamburger Post⸗Dampsschiff Saxonia, Capiän niß zur Burg und ihrer Abhängigkeit vom Kaisersdes verunglückten Justus Seifert e 900 1 Meyer, ging, expebirt vou Herrn Auzust Vollen, William nach verschiedenen Seiten hin Rücksichten zu nehmen 11 bei 15 e„ 10 witer 1 rü Miller's Nachsolger, am 18. August von Hamburg via te ie denn auch eine Menge von Rathspro- A. Feiling r., Pfarrer Buchhold in Ossenbetm 1 fl., 1 Spe sidre nach New Hock ab. Außer einer starken Brief— ab hat l. 9 150 8 05 Gesch 10 St. f 1055 9 Ed. Fritich 1 fl., Aeceisist Fippensttel 4 fl., gesammelt bei J 1. Jocketpost halte daͤsselbe 146 Passagiere in der Cajüte und tokollen 18 n e Frie N dem Festessen gelegentlich der Realschulfeier 14 fl. 20 kr, l% Passagtere im Iwischendeck, sowie 600 Tons Ladung. aus den Jahren 1523-26 offenkundig das Be- C. Th. K. 1 fl. 10 kr., Ungenannt 1 fl. af Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg Bekanntmachung. 9574 Rückständige Forderungen an Zöglinge des Schun. und Nauheim ist vorräthig: J. Heyl's Rhein- und Lahn Corseten& Crinolines 51 rer- Seminars aus dem laufenden Semester wollen K 219 bei K. Friedrich, nen 14 Tagen um so gewisser mitteln Einreichung Führer. neben der Post in Friedberg. Rechnungen zu unster Kenntntß gebracht werden, als 3 5 f 25 5 8 5 — pit auf unsere Mitwirkung zur Berichtigung derselben Wegweiser auf der Nassauischen Rhein- und Ein kleines Loc is 0 llt gerechnet werden kann. Lahnbahn mit Einschluß sämmtlicher Taunus— og Frledberg am 21. August 1869. bäder, Niederwald und Wisperthal. 1985 in der Mansarde, aus Zimmer, Kammer und Küche bestehend, ist an eine einzelne Person sofort zu Großherzogliche Seminar- Direction ü 1 970 vermiethen. Anmeldungen bei der Exped. d. Bl. 4. Auflage. Mit einer Karte Steinberger. Preis; fl. 1. 10 — N 2 5 l b Oeffentliche Aufforderung 8 g n E 1 E 8 2035 Nachdem über das Vermoͤgen des Metzgermelf 0 Wilhelm Bleler von Friedberg dermalen in Nauß wohnhaft, der förmliche Concursproceß erkannt wor 2350 Wegen baldiger Geschäftsuͤbergabe verkaufe ich von heute ab bis zum 1. October d. J. ist, werden dessen Gläubiger aufgefordert, in dem mein Gesammtlager, bestehend in allen Arten Mittwoch am 1. September l. J., Morgens 9 Uhr, „ 6 e N Arͤuch⸗, Manufactur⸗ und Modewaaren aer aer ee egen ö g zu Fabrikpreisen. 1 geltend 105 1 widrigenfalls sie von 0 Gad Kauz ien den ein winde Joseph Nußbaum. 5 5 soll wiederholt der Abschluß ein 0 Arrangements veisucht, eventuell ein Gläubigeraussch Bei Bindernagel Schim in Friedberg und Nauheim ist vorräthig:] und Massecurator definitiv gewählt, sowie über Bt 3. 7 b 1 N hig waltung und Versilberung der Masse Beschluß geit 0 8 4. 15 werden. i 1 anb Er— Ar E Ur 1 Die weder persönlich erscheinenden, noch durch 5. vollmächtigte genügend vertretenen Gläubiger werden ö ö 5 Preis: 36 kr. den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beitrein 4 f i aged 28. unt 1869 19 1 Friedberg am 28. Jun 9. 1 8 d b Großberzogliches Landgericht Friedberg N. Panorama vom Fe erg. e e ge 1. preis: 24 kr. Landrichter. Landgerichts⸗Assessor, f 3 2 55 g 700 eee; eee, f 19 Sichere Heilun Brennholz 1 für Magenleidende! l 2333 kann feden Tag, jedes Quantum, zu dem billig ö 8 2. 2 9 Preis von 40 Kreuzer per Stecken geschnitten werden 0 Aer ztlich empfohlen! be une b dende ir Seien. fe 1 2 7 2* 8 99875 7 1 5 1 Maxein's Lebenswein F o u n n e o rie, 2274 unter der Devise:„Gesundheit und langes Leben sind die größten Glücks⸗ L. Nodaug. 4 güter der Menschen.“ Hebt und regelt die Verdauung und bewährt sich vor- chung gos gn u⁵ο 1 1 züglich bei Schwächezustanden des Magens. Bestes Schutzmittel gegen nage 5 Bleichsucht und Blutarmuth, sowie aus der daraus hervorgehenden Entkräftung. n or dug dad ugocd 1 ur ust une 1 8 General-Depot: Quehl& Drinhaus, Cöôln. u eee d eee e 0 In Friedberg zu haben bei Wilh. Sturmfels, Hof. Apotheker. 6 Veltes ee g. nion Preis pro Flasche 12½ Sgr. 2 4 1 — 2088 Bei Gelegenheit der Mainzer Jadustrie-Ausstellung findet mit Genehmigung der Groß— Fahnenstangen 0 herzoglichen Regierung eine ö 2368 im neuen Dielhof bei Eduard Ruths für ü ö Verloos ung b 7 7 1 statt und ist die Zahl der Loose auf 25,000 je zu fl. 1 festgesetzt.— Die Verloosung 61 0 1 N 1 1 4.20 5 findet am 15. September in dem Lokale des Gewerbvereins öffentlich statt und werden die ace- all SC U 0 ö Ergebnisse der Ziehung in der Frankfurter Zeitung, Frankfurter Journal, Mainzer Zeitung, Militärhandschnhe, Mainzer Anzeiger, Mainzer Wochenblatt, Mainzer Abendblatt und mittelst Ziehungslisten„ 0 5 5 885 5 a 8 3 7 0 ut bekannt gemacht. Die Gewinne müssen längstens einen Monat nach der Ziehung gegen Ueber— 1130 sowie Handschuhe fil d Ecosse 2c. u.% 1755 N gabe der entsprechenden Loose abgeholt werden; die nicht erhobenen Gewinne werden alsdann K. Friedrich neben der Pot zu Gunsten des Schulfonds des Mainzer Gewerbevereins wieder verwerthet. 2351 Eine noch fast ganz neue Als Gewinne kommen zur Verloosung; Hand- Nähmaschine, u, 5 i 4 sofern die Zahl von 25,000 Loosen vergriffen ist: 1 W e zu verkauf 100 Ein A im Werthe von Ein eleganter Bronzelustre nebst 4 Wandarmen Ei 10 8 5 circa fl. 1800. im Werthe von ca. 300 fl. f K c0 f. ö ö Eine elegante Equipage im Werthe von circa Ein Sopha nebst 2 Sesseln und 6 Stühlen In erneri cher b oel. 3 fl. 1200. im Werthe von ca. fl. 300. 2359 zu verkaufen bei 1 4 Ein e e eines Speise⸗ Ein silberplattirtes Geschirr für 2 Pferde im J. A. Vogt's Erben ö zimmers im Werthe von circa fl. 1000. Werthe von ca. fl. 300. f„ 26. l Ein vollständiges Ameublement eines Schlaf- Ein elegantes Buffet im Werthe von ca, fl. 300. CTransparent-Glycerinseift 0 zimmers im Werthe von ca. 900. Ein feiner Porzellan-Ofen im Werthe von i 5 Wilh. S 13 N Ein Pianino im Werthe von ca. fl. 400. ca. fl. 250. ar e eee ib. Sturm fell Ein feuerfester Cassenschrank im Werthe von Zwei elegante Spiegel im Werthe von circa 2668 8 9 405 1 9 2—3 Schreinergesellen 1 d in i 2 ü tzli g 3 9 8 2367 können in Arbeit treten bei a 185 N e ee 0 ee epi im Werthe von fl. 11,000. J. Wilheim, Schreinermeister, a 1 8 5 i i, wen Loose sind zu haben: In Darmstadt bei Carl Gaulé, in Friedberg bei f ie ungebrechten Fla des dez I L. Weis, in Budingen ber Steueraufseher Minzenberger, in Nieder⸗Mockstadt 9 e 2 3 92 0 13 Went bei E. Hill, in Vilbel bei W. Cullmann, in Altenstodt bei Gebhardsbauer, e vorzüglicher Qualität und Länge, ist zu a e f Polizeidiener, in Nidda bei Buürgermeister Reuning, in Gedern bei L. Stibbeling. Friedberg. Eduard Ruths. ace f Mainz, im Juni 1869. f g 5 0 I e Der Vorstand des Mainzer Gewerbevereins. Ein Zapfjunge e — 2 2* 5 e.— 77 5— 0 5— g apa öchst wichtige Anzeige für Gruchleidende. h! ece e 5 230 Wer die bewährte Heilmethode des berühmte 3. tes, Krüst⸗Alth in Gais, f 1 mperi 16 K.. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der e e e ein Schliche il Seieh ung 150 K r ch 1 b u ch 3 f 1 53 U 90 k. and N vielen—⁰ Zeugnissen in Empfang neb men. Evangelische Gemeinde. Obe Getaufte: den El 2 2 7 2* 15. August. Dem pens. Großherzoglichen Feldwelf Aung ö 5 Epileptische Krämpfe(Fallsueht) Portland 0 Cement Joh Georg Wendel eine Tochter Margarethe, 9 ug ö 1343 heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. K i- den 24. Auguft. dach die i 1 Ber tet 178 1 9 6 15 j i 15. August. Dem Bürger zu Gotha und Schrei duflgen, liseh in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— 2361 empfiehlt in Tonnen à fl. 7., fl. 8. 30 und fl 10. 0 ger z b gen i Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt, Friedberg. Jean Huber. 100. 1 eine Tochter Johannelte Sopß 12 fol rr K 20. Auguff. Dem hies. Bürger und Dof-Kappenmat duc 0 7 18 Ebritian Ludwi 6 i 0 1 6 Heß eine Tochter Elisabeih, gebonsst dermal, in brabes Mädchen S00 Gulden ga e 5 5 2349 liegen in der Kirchenkasse zu Ober-Rosbach 2356 kann das Putzgeschäft erlernen, Kost und Logis gegen genügende Sicherbeit zu 5% zum Ausleihen bereit. Verantw. Ned.: Hermann Schimpff. dabel erhalten. We? sagt die Expedition. Werner, Kirchenrechner.] Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. fe