In 9. A der Firm bent Sgeschaß 45 Armer der Eintrag 4 der Fuma d pordt 10 81 Beßdach 1 * Ing. Oberförster 1 Fett Vobnung dei ber Erptd, shurscht Zu tesrogtt 7* „. 65 0 aten Handl, tet Seschas tt. N. — U. n 51n 19. Na, Wager, 5 unt Tochin — 1. Vonnerstag den 24. Juni. N72. Namder berhessischer Anzeiger. Enthält bie amtlichen Eklasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inkelligenzblalt. ———— Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — 3 Abonnements⸗ Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 3s kr., mit expedition kostet das Blatt halbjährlich 1 fl. Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre vollzählige Exemplare geliefert werden können. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger au nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Bestellgeld 47 kr.— Bei der Verlags- Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten bal dig st zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und ch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn Die Expedition. Setreffend: Die Penfiontrung der Volksschullehrer. Amtlicher Theil. Friedberg den 22. Juni 1869. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die Ortsschulvorstände des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unseres Ausschreibens vom 17. l sind, werden erinnert, solche unverzüglich zu bewerkstelligen. Betreffend: Die Superrevision und Aushebung der Militärpflichtigen des Kreises Friedberg für 1869. Be Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, Friedberg durch die Großherzogliche Departements-Ersatz-Commission im Bezirke der 1. J zufgestellten Reise und Geschäftsplan, Mittwoch den 29. und Donnerstag den Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen k ar in k m g chen daß die Superrevisson und . M.(Amtsblatt ohne Nummer) noch im Rückstande Trapp. Friedberg den 21. Juni 1869. nag. Aushebung der Militärpflichtigen des Kreises nfanterie-Brigade Nr. 49 nach dem von dieser Behörde 30. September d. J. in Friedberg stattfinden wird. Kreis. Ersatz-Commission des Kreises Friedberg .% N i ee d e e ee N 1884 Georg Ludwig Weiß von Friedberg, Humann zu Mainz nach Amerika und Australien concessionirt ist, hat diese Agentur niedergelegt. 25. Januar 1851 wird die Niederlegung dieser Agentur zur öffentlichen Kenntniß gebracht und bemerkt Ludwig Weiß gestellte Caution innerhalb 6 Monaten, einer Nachweisung, daß bei Gericht Klage erhoben worden ist, geltend zu machen sind, Friedberg den 21. Juni 1869. welcher als Unteragent zur Beförderung von Auswanderern für den vom Tage der Bekanntmachung an gerechnet, als sonst diese Caution zurückgegeben wird. Hauptagenten Eduard Gemäß des Art. 8 der Verordnung vom „ daß Ansprüche an die von Georg bei der unterzeichneten Behörde mit Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- iche Regierungsblatt Nr. 23 enthält: 5 I. Verordnung d. d. Friedberg 17. Juni, die Erhebung und Controlirung der Uebergangsabgabe von Branntwein vetreffend. Dieselbe enthält folgende Strafbestimmungen: „5. Wer es unternimmt, dem Staate die zu entrich⸗ ende Uebergangsabgabe von Branntwein zu entziehen, nacht sich einer Defraudation schuldig und hat die Con- nschtton bes Branntweins, in Bezug auf welchen das ergehen verübt worden ist, und zugleich eine dem vier⸗ achen Betrag der vorenthaltenen Abgaben gleichkommende Heldstrase verwirkt. Diese Abgaben sind außerdem zu utrichten. Kann die Confiscalion selbst nicht vollzogen werden, so ist auf Bezahlung des Werihs des Gegenstandes zu erkennen.§. 7. Die im. 5 bestimmte Gelostrafe es Vierfachen der vorenthaltenen Abgabe wird um die Hälfte geschärft, 1) wenn der Branntwein beim Transport un geheimen Behältnissen oder sonst auf eine künstliche »dep schwer zu entdeckende Weise verborgen, 2) wenn unter Jebergangsschein⸗Controle gehender Branntwein auf dem Transport vertauscht oder in seinen Bestandtheilen ver⸗ undert worden ist.— Die Verordnung tritt vom 1. Juli 869 an in Kraft. II. Bekanntmachung, das Consulat der Vereinigten Staaten von Amerika für das Großherzogthum Hessen betreffend. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums ver Finanzen, die Credstirung der Brantweinsteuer betr. Die 58. 1—3 lauten: Jedem Brennerei. Inhaber, welcher ver Verwaltung einen zahlungsfähigen Bürgen stellt, oder onst genügende Sicherheit für zweimonatlichen Steuer⸗ vetrag nach Maßgabe der Bestimmungen im 8. 3 leistet, zoll gestattet sein, die Maischbotlich⸗ oder Branntwein⸗ malerialsteuer, statt am Ende des Monats, an welchem sie fällig ist, erst zwei Monate später zu zahlen. Brennerei⸗ Inhabern, die jährlich wenigstens 1000 fl. an Maischbonlich⸗ oder Branntwelnmaterialsleuer entrichten, kann von der Hroßherzoglichen Ober⸗Sleuer⸗Direkiton ein Credit auf die zu entrichtende Steuer für die Zeit vom 1. October des einen bis zum 30. September des folgenden Jahres ge⸗ währt werden, dergestalt, daß sie die ganze Steuer aus dieser Jahresperiode erst an dem bezeichnelen Endtermin zu entrichten brauchen. Bet neu entstehenden Brennereien kann dieser Credit bewilligt werden, wenn nach der Ein⸗ richtung der Brennerei und den Mitteln des Besitzers an⸗ zunehmen ist, daß die Bedingung der Entrichtung von wenigstens 1000 fl. Steuer im Laufe der Jahresperiode werde erfüllt werden. Die Bewilligung des Credits nach §. 2 fetzt Leistung vollständiger Sicherheit voraus. Die⸗ selbe kann nach den deßfalls ertheilt werdenden näheren Vorschristen geschehen: 1) durch Deponirung von Werth⸗ papieren auf Inhaber; 2) durch, mit guten Unterschriften versehene Wechsel; 3) durch Bestellung eines Faustpfands an einem unter sicheren Mitverschluß der Steuerbehörde gesetzten Branntwein-Quantum; 4) auf andere aunehm⸗ bare Weise nach dem Ermessen der Großherzoglichen Ober— Steuerdirektion. IV. Bekann machung besselben Ministeriums, die Steuerkückvergütung bei der Ausfuhr von Bier betreffend. Mit Bezug auf die Verordnung vom 19. Mai d. J., die Besteuerung des Biers betr., wird zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß die Gewährung der Steuerrückvergütung für ausgeführtes Bier, welchen nach dem zweiten Absatz des§. 1 der gedachten Verordnung bei der Ausfuhr nach den daselbst bezeichneten Ländern fernerhin nach dem be⸗ stehenden Rückvergütungssatz von 1 fl. 5 kr. für die Ohm stallfinden kann, nur bei der Ausfuhr solchen Biers An⸗ wendung findet, welches im Großherzogthum bereitet und versteuert worden ist. V. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Alzey. VI. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemäß⸗ heit des Art. 30 des Strafgesetzbuchs im Regierungsblatt bekannt zu machender Straferkenntnisse der Gerichte der Provinz Rheinhessen. VII. Namens veränderungen. S. K. H. der Groß— herzog haben allergnädigst geruht: am 20. Januar l. J. dem Wilhelm Uhrig zu Fauerbach v. d. H. zu gestatten, künftighin statt seines bisherigen Familiennamens den Familiennamen Will,— und am 26. Mai der Maria Holderieth zu Effolderbach zu gestatten, statt ihres bis⸗ herigen in Zukunft den Familiennamen Plößer zu führen; — am 30. Mai dem Kaufmann David Leoni zu Mainz zu gestatten, daß derselbe seinem Vornamen David künftig den Vornamen Karl beisüge;— dem Adam Schad zu Nauheim, Kreises Groß-Gerau, zu gestatten, daß derselbe künftig statt seines bisherigen den Familiennamen Klink führe und— der Marie und dem Johann Philipp Feuer⸗ bach von Rodheim v. d. H. zu gestatten, daß dieselben stalt ihres bisherigen Familiennamens Feuerbach künftig den Familiennamen Schmidt führen. VIII. Dienstnachricht. IX. Concurrerz für: die zweite evang. Schulstelle zu Sauer⸗ Schwabenheim mit einem Gehalte von 300 fl. nebst 35 fl. Heizungsentschädigung; die evang. Pfarrstelle zu Hortweiler mit einem Gehalte von 1050 fl. Preußen. Berlin, 21. Juni. Im Zoll⸗ parlament wurde die Vorlage, betresfend die Sicherung der Zollgränze der Hamburg'schen Gebietstheile, in der Schlußberathung angenommen. Hierauf folgte die Tarifdebatte. Der Abg. von Blanckenburg beantrage die Wiederaufnahme des Petroleumzolls in den Tarif. Auf Antrag des Abg. Hennig wurde zuerst über den Petroleum⸗ zoll debattirt. Die Abgg. Oehmich und Schleiden sprachen dagegen. Nach ihnen ergriff Graf Bis- marck das Wort. Er sagte: Wenn wir nach Finanzzöllen streben, so müssen wir nach den geeig⸗ netsten Gegenständen für solche suchen. Das Pe- troleum erscheint als ein solcher. Die Zollgesetz— gebung und die Gesetzgebung indirekter Steuern müssen ineinandergreifen. Wollen sie Zollermäßi⸗ gungen, so brauchen wir Aequivalente. Ich bemerke im Namen des Präsidii, daß eine Tarif- änderung ohne einen Zoll auf Petroleum dit Zustimmung desselben nicht erhalten würde. Nach- dem die Abgg. Wedemeyer noch für, Lasker gegen den Petroleumzoll gesprochen hatten, ward derselbe bei Namensaufruf in Schlußberathung mit 157 gegen 111 Stimmen abgelehnt. Die Zuckersteuer wurde in der Schlußberathung, nachdem Präsident Delbrück seine Zustimmung zu den Beschlüssen des Hauses erklärt, angenommen. Der Zusatz Lasker zur Zuckersteuer auf gleichzeitiges Inkrafttreten des Vereinszolltarifs mit dem Zuckersteuergesetze wurde verworfen. Die Petition des vorjährigen Han— delstages wegen Einführung einer Münzreform wurde angenommen nach einem Antrag der Com- mission, welcher den Wunsch ausspricht, die Re- gierung möge ein streng decimales Münzsystem schaffen mit möglichst vielen Garantieen für Er- weiterung zu einem Münzsystem aller civilisirten Nationen. 5 — Dem Zollparlament ist eine die Errichtung eines National-Denkmals für Alexander von Humboldt betreffende Petition von Prof. Virchow und Genossen zugegangen, welche die Bitte aus- spricht, das hohe Zollparlament wolle die im Bundesrathe vertretenen hohen Regierungen auf— fordern, gemeinsam zur Errichtung eines National— Denkmals für A. v. Humboldt entsprechende Mittel beizutragen. Hierauf bezüglich schlägt die Petitionscommission des Zollparlaments vor: Das Haus wolle beschließen, in Erwägung, daß die Errichtung eines Denkmals für Alexander von Humboldt nicht Sache der im Zollbundesrath vertretenen Regierungen, sondern des gesammten deutschen Volkes ist,— zur Tagesordnung über— zugeben. — In der Abendsitzung des Reichstags am 21. d. beantwortete Namens des Kriegsministeriums General v. Podbielski die Interpellation Wede— meyer's(unentgeltliche Gestellung von Landwehr— pferden bei Mobilmachung) dahin: die Sache ließe sich augenblicklich nicht ändern. Es solle billige Rücksicht genommen werden, bis eine ander— weite Regelung durch ein Gesetz erfolge. Hierauf wurde der Etat für den Handelsgerichtshof in Leipzig und der Antrag Schulze(die Vereine betr.) genehmigt. Ueber den Antrag Blanken- burg's, es solle ein Gesetz vorgelegt werden, wo- durch das gesammte Verkehr- und Stempelsteuer- wesen, sowohl bewegliches als unbewegliches Vermögen betreffend, nach glichen Grundsätzen und Steuersätzen regulirt werden wird, wurde nach längerer Debatte Tagesordnung beschlossen. Graf Bismarck verlas sodann die Botschaft des Königs, welche den Schluß des Reichstags ankündigt. — 22. Juni. Bei der Schlußfeierlichkeit der beiden Parlamente im Weißen Saale des könig⸗ lichen Schlosses waren etwa 100 Mitglieder beider Körper anwesend. Beim Eintritt des Königs brachte Vicepräsident Simson ein Hoch aus. Der König verlas die Rede, mit welcher das Zoll- parlament geschlossen wurde. Graf Bismarck ver- kündete darauf den Schluß desselben. Nach einem weiteren Hoch auf den König, ausgebracht durch den bayerischen Gesandten zum Zollbundesrath, traten die Mitglieder des Zollbundes rathes und des Zollparlaments in den Hintergrund des Saals. Graf Bismarck überreichte alsdann dem König die Reichstagsschlußrede. Bei Verlesung derselben durch den König applaudirte die Versammlung die Stellen, in welchen der Militär-Convention mit Baden und des königlichen Besuchs des Kriegshafens am Jahdebusen erwähnt wird. Graf Bismarck erklärte hierauf die Session des Reichstags für geschlossen. Zuletzt brachte noch der sächsische Bundescommissär Weinlig ein Hoch auf den König aus. — Die an die Mitglieder des Zollparlaments gerichtete Schlußrede gedachte der angestrengten Thätigkeit, mit der es dem Zollparlamente gelun- gen sei, die Bergthung der von den verbündeten Regierungen gemachten Vorlagen in kurzer Zeit zu Ende zu führen. Besonders erwähnt werden die Handelsverträge mit der Schweiz und Japan, sowie die Zollvereinsgesetze u. s. w. Der Schluß lautet: Die Aenderungen, welche Sie aus Rück⸗ sicht auf eine für die wirthschaftlichen Verhältnisse des Vereins in hohem Grade wichtige Industrie in dem Gesetze über die Besteuerung des Zuckers beschlossen haben, entfernen sich nicht von den Gesichtspunkten, welche die verbündeten Regierungen bei Vorlegung dieses Gesetzes im Auge hatten. Die Besteuerung des Zuckerverbrauchs im Ganzen wird eine Ermäßigung und die Einnahme des Vereins aus diesem Verbrauche wird eine Erhöhung erfahren, welche einen Theil der in den letzten Jahren durch zahlreiche Zollbefreiungen und Er— mäßigungen veranlaßten Einnahme-Ausfälle decken wird. Die Revision des Vereins-Zolltarifs ist zu meinem Bedauern nicht zum Abschluß gelangt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß die Ver— schiedenheit der Meinungen über die finanziellen Aufgaben des Vereins, welche diesen Abschluß verhindert hat, mit der Zeit ihre Ausgleichung finden werde, und ich entlasse Sie, geehrte Herren, mit dem Wunsche und der Zuversicht, daß auch in diesem Jahre Ihre Vereinigung dazu beigetragen habe, das Band zu befesligen, welches die gemein⸗ samen Institutionen um alle deutschen Länder knüpfen.— Ueber die Schlußrede im Reichstage werden wir in naͤchster Nummer referiren. — Bei der Subscription auf 8 Millionen Gulden der lombardischen Südbahnprioritäten ist hier mehr als der volle Betrag gezeichnet worden. Köln. Die Dombau“Lotterie hat bis jetzt / Millionen Thaler aufgebracht, von welcher Summe noch 366,000 Thlr. disponibel sind. Im vorigen Jahre wurden 235,617 Thlr. für den Fortbau und in den fünf letzten Jahren für die Thürme, die allein noch zu vollenden sind, 550,080 Thlr. verwendet. Im August wird man mit Dampfkraft hoch oben— ca. 180 Fuß über dem Boden— auf den Thürmen arbeiten. Aus Thüringen. Nach dem neuesten Jahresbericht des Centralvorstandes des Gustav⸗ Adolph⸗Vereins hat derselbe in dem ersten Viertel— jahrhundert seines Bestehens 1803 Gemeinden mit einer Gesammtsumme von 2,631,694 Thlr. unter- stützt. Davon kommen auf Deutschland ohne Preußen 387 Gemeinden mit 421,720 Thlr., auf Hreußen allein 656 Gemeinden mit 1,133,791 Thaler, auf Oesterreich 531 Gemeinden mit 768,435 Thlr. und auf die übrigen europäischen und außereuropäischen Länder 229 Gemeinden mit 307,746 Thlr. Unterstützung. Der Central⸗ vorstand gedenkt der Kirchen und Schulen, die der Verein bereits gegründet, und fordert zu reger Theilnahme auf, da in diesem Jahre wiederum 868 Gemeinden die Hülfe des Vereins angerufen. Oesterreich. Wien. Die klerikalen Blätter bestätigen, daß man in Rom ernste Be- sorgnisse wegen einer bevorstehenden Schwenkung der Napoleonischen Politik in Bezug auf den Kirchenstaat hegt. In der letzten Zeit sollen auch unter den deutschen Söldnern in der päpstlichen Armee zahlreiche Desertionen vorkommen und zwar in Folge der Einwirkung garibaldischer Emisaͤre, welche sehr gut deutsch sprechen. — Die Subscription auf die Südbahn⸗Priori⸗ täten schloß mit nahezu hundertfacher Ueberzeich ⸗ nung. Einzelne Subseribenten zeichneten den gesammten zur Zeichnung aufgelegten Betrag. Das Bankhaus Rothschild hat allein den vier fachen Betrag der aufgelegten Summe gezeichnet. — Der Kaiser hat eine Verstärkung der Garnison von Wien und Umgebung angeordnet. Künftig soll dieselbe aus 12 Infanterie-Regimentern, 2 Jägerbataillonen, 2 Cavallerie- und 2 Artillerie- Regimentern bestehen. Im vorigen Jahre zählte der Effectivstand der Armee 237,000 Mann. Im Fall eines Krieges können jetzt 700,000 Mann ohne die Regimenter der Militärgränze augestellt werden. Die Landwehr ist noch nicht organisirt. — Oiesterreichische Blätter bringen folgende Notiz: Die Erben des(1849 als Hochverräther hingerichteten) Grafen Casimir Batthyanyi wurden durch den ungarischen Justiz-Minister in Kenntniß gesetzt, daß in Folge ihres Ansuchens im Minister— rathe beschlossen wurde, sie für die confiseirte gräflich Casimir Batthyanyi'sche Herrschaft Kisber schädigen. Gleichzeitig werden die betreffenden Erben ersucht, sich längstens bis 4. Juli erklären zu wollen, ob sie diesen Antrag annehmen oder nicht.— Der Graf ist seiner Zeit an den gehenkt worden,(I) ihn kann man freilich nicht wieder holen.— 9 — Der Wiener Gemeinderath hat beschlossen, das Budget für die städtischen Volksschulen um 52,000 fl. zu erhöhen, damit die vierklassigen Schulen in sechsklassige verwandelt werden können. Frankreich. Paris. Die Nachrichten, welche den offiziösen Blättern aus Saint-Etienne zugehen, lauten beruhigend. 25 Haftbefehle, welche die Gerichte gegen Einwohner von St. Etienne, Firming und Umgebungen erlassen hatten, konnten ohne Schwierigkeit und Einsprache ausgeführt werden. Der bisherige Chefredakteur des„Eclaireur“, Herr Critot, ist von dem Blatte zurückgetreten und hat St. Etienne verlassen. Die Unterhand⸗ lungen zwischen den Grubenbesitzern und Arbeitern sind wieder aufgenommen worden und man hofft, künftigen Montag die Arbeiten in einer gewissen Anzahl von Schachten in gewohntem Gange zu sehen. — Ueber einen Brief Napoleon's an den schnur seiner Politik verkündigt, äußert ein Patiser Blatt, die„Opinion nationale“, wie folgt: Jede Initiative der Nation auf das Haupt eines Mannes von einundsechszig Jahren und in die Hände eines Ministers zu vereinigen, welcher, seit zwanzig Jahren an die Uebungen der Dictatur gewohnt, diejenigen der Freiheit nicht verstehen kann: das ist das letzte Wort des Systems, von welchem die Nation nichts mehr wissen will und in dem gleichwohl die Regierung zu verharren für weise bält. Die Zeit der Rathschläge ist vorüber. Die Ereignisse haben das Wort und an die kostspieligen Lehren der Erfahrung kommt jetzt die Reihe. Nauheim, 23. Juni. Nachdem das Sängerfest vorüber ist, gestatten Sie uns, Ihnen ein kurzes Referat über dasselbe für die Spalten Ihres Blattes in Nachstehen⸗ dem zu geben.— Bereits am Samstag Abend kamen einige auswärtige Sänger hier an, welche vereint mit den Nauheimern und Friedbergern noch an demselben Abend eine Vorprobe hielten. Hatte der Himmel die Tage vorher uns nur sein finsterstes Gesicht gezeigt und die Hoffnungen auf einen günstigen Verlauf des Festes bedeutend berabge⸗ slimmt, so war nun am Sonnlag Morgen die Freude doppelt groß, als uns frühe die Sonne entgegenlachte. Im Laufe des Sonntagvormittags trafen alle Vereine theils per Eisenbahn, theils zu Fuß, theils zu Wagen hier ein und wurde um 11 Uhr die Hauptprobe zur Zufrieden⸗ heit der beiden Direktoren, der Herren Neumann und Neeb, abgehalten. Um 2 Uhr vereinigte der Festzug, aus⸗ gezeichnet durch die Menge und die geschmackvolle Kleidung der reizenden Festjungfrauen, die iheilweise sehr heiter ge⸗ stimmten Sänger in der unteren Parkstraße, von wo sich der Zug durch die sestlich geschmückten Straßen der Stadt nach dem Festplatze, der kaum praktischer gewählt hätte sein können, bewegte. Punkt vier Uhr begann das Concert und wurden sowohl die Orchesterpiöcen, wie auch die 4 Gesammtchöre mit Präcision vorgetragen. Besondere Er⸗ wähnung verdient die Ouverkure zur Euryanthe, sowie der Chor„Kriegerscene“. Die beiden Direkloren, Neeb und Neumann, wurden bei ihrem Auftreten mit lebhaften Zu⸗ rufen seitens der Sänger begrüßt. Nach dem Hauptconcert fanden die Einzelvorträge auf einem dazu erbauten Podium statt. Die Chöre wurden sämmtlich recht brav gesungen und zeugten von dem Fleiße der Sänger und ihrer Direk⸗ toren. Besonderes Lob verdienen die Vereine von Herborn, Marburg, Grünberg und Dillenburg. Abends 8 Uhr be⸗ gann der Ball in der in einen Tanzsaal umgewandelten Festhalle, deren geschmackvolle Decoration wir den Fleiße der Herren Blensdorf und Siesmayer verdanken, die mit Unterstützung der Festjungfrauen, sowie verschiedener Comits⸗ herren einen Feenpalast aus unserm alten Kurhause ge⸗ schaffen hatten. Montag früh fanden sich die Sänger auf unserm schönen Johannisberg zum Frühstücke ein, sowie auf dem reizend gelegenen Teichhause zur Berathung von Bundesangelegenheiten. Ueber Letztere kam uns keine zu⸗ verlässige Kunde zu, nur hörten wir, daß das nächste Fest in Grünberg abgehalten werden solle. Nachmittags be⸗ wegte sich der zwar schon zusammengeschmolzene aber immer noch stattliche Festzug abermals durch die Stadt nach dem Festplatz, wo Volksbelustigungen, Spiele, Musik und die eigene frohe Festesslimmung zum allgemeinen fröhlichen Verlaufe des Nachmittags das Ihrige beiteugen. Abends vereinigte wiederum ein Ball in der Festhalle, wobei noch die sehr gute Restauration des Herrn Kröll an beiden Abenden hervorgehoben zu werden verdient, die letzten Sänger. Das auf dem Johannisberg abgebrannte Feuer⸗ werk zeugte aufs Neue von dem Fleiße und der Kunst des Herrn Vidacovich aus Höchst. Besondern Dank verdient mit dem Betrage von 1,700,000 fl. zu ent— das freundliche Entgegenkommen, das den Sängern von Abg. Mackau, worin er den Stillstand als Richt⸗ 5 1 — Mü dd, ge Be Ja 9 Olligerl, Die Mi Scloggant sande und Wiest — 9 1831 ite ansangend Waldunge 1 ö f 900% der gth. — D 18090 1 beßsellte lährigen Sicherun lichen 2 20 f. 3 Vier Krel kerschlete behäͤndig aus derst gemäß er dleser Un Aufforder Tase de so gewiß selbe für bppothe Fried G de 1879 0 bung Aung, dried iazetresen ilerhand. Ardeinrn nan hoff, gewissen 0 Gang. die Freut eat nad k 1 f den Bewohnern Nauheims entgegengebracht wurde und werden sich erstere gewiß nur slets mit Freude an ihren Aufenthalt in Nauheim erinnern können. In Offenbach regen sich alle Händ“, um das vierte mifteltheinische Schützenfesit kommenden Sonntag in würdiger Weise zu begehen. Nach der Absicht des Comites soll das Fest den Charakter eines Volksfestes agen. Wer sich der Gesang⸗ und Turnfeste daselbst er⸗ innert, wird wissen, daß dort bis jetzt jedes Fest zum Volkesest wurde. Die Festgebäude sind bereits fertig und wird eben an deren Ausschmückung die letzte Hand gelegt. Durch eine Ehrenpforte gelangt man auf den Festplatz selbst, auf dessen rechter Seite sich die 200 Fuß lange und 50 Fuß breite Festhalle befindet, welche in der Stunde des Banketes 580 Speisenden hinlänglich Raum bietet. Für Speisen und Getränke ist in reicher Fülle gesorgt, mnd fehlt es auch an labendem Quellwasser nicht; denn mit großen Kosten richtete der Offenbacher Schützenverein diese Wasserleitung ein, die sich namentlich noch durch einen mächtigen Springbrunnen auf dem Festplatze do cumentirt. Gambrinus ist gleichfalls Rechnung getragen und ziehen sich die betreffenden Gebäulichkeiten der Seite entlang bis zur Schießhalle, welch' letztere mit 22 Ständen versehen ist. An den Festplatz schließt sich ein Volksplatz au, auf welchem sich das bunte Treiben des Jahrmarktes, der Messe, entfalten wird. Im Ganzen werden etwa 600 Schützen erwartet, welchen von Offenbachs Bürger⸗ schaft über 400 Freiquartiere zur Verfügung gestellt sind. Darmstadt. Der am 6. Juli bier stattfindende Zuchtviehmarkt wird wobl der bedeutendste aller bis jetzt abgehaltenen Märkte werden, da zu gleicher Zeit die hiesige Maschinen-Ausstellung abgehalten wird, zu welcher nicht nur die Landwirthe aus hiesiger Gegend, sondern auch jene aus weiter Ferne erscheinen werden. In richtiger Würdigung dieses Verhältnisses, machen die betreffenden Handelsleute bereits die größten Anstrengungen, um die ausgesuchtesten und allervollkommensten Thiere jenem Markte zuzuführen. Darmstadt. Das Bedürfniß, gegenüber der dem⸗ nächst eintretenden Erhöhung der Maischraumsteuer die gemeinsamen Interessen der Brennereibesitzer zu fördern und zu vertreten, ist die Gründung eines Vereins süb⸗ deutscher Brennereibesitzer während der in den ersten Tagen des nächsten Monats hier stattfindenden Maschinenaus⸗ stelluug beabsichtigt. Die Einladungen hierzu sind bereits ergangen. Mainz. Die Eröffnung unserer Industritausstellung ist, da manche für dieselben bestimmten Arbeiten von Aus⸗ stellern noch zu sehr im Rückstande sind, auf den 14. August d. J. verschoben worden.— Es circuliren hler falsche preußische/ Thalerstücke mit dem Bilbnisse König Wil⸗ helm IV., die aus einer Bleicomposition versertigt sind und sich bei einiger Aufmerksamkeit leicht an dem blei⸗ artigen Aussehen, sowie an den plumpen Buchstabenformen erkennen lassen. Zu Caub am Rhein nimmt man seit Kurzem die sehr bedrohlichen Anzeichen wahr, daß in einer dortigen Straße eine Bergwand in sieter, wenn auch langsamer Bewegung begriffen ist. Mehrere Häuser am Fuße des Berges sind dadurch schwer bedroht und hat sich ihrer Bewohner große Aufregung und Besorgniß bemöchtigt. Mühle⸗Versteigerung. 1795 Die den Erben des Emil Sundbeim dabier gehörige Badenburger Mühle, 704[OJ Klftr., soll Donner⸗ stag den 1. Juli d. J., Nachmittags 5 Uhr, auf hiesigem Ortsgerichts⸗Büreau versteigert werden. Die Mühle steht an der Lahn, bat 3 Mabl⸗ und 1 Schlaggang, sowie Oeconomie-Gebäude in gutem Zu⸗ stande und starke Wasserkraft. Wieseck den 2. Juni 1869. Großberzogliches Ortsgericht Wieseck Lang. 7 0 Holz⸗Versteigerung. 1831 Freitag den 25. Juni l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, werden in den Freiherrlich v. Ritter'schen Waldungen zu Hof Hassel deck: 8½¼ Stecken geschältes Eichen ⸗Scheitholz, 36 ¼ 5 7 7 Prügelbolz, 4812 Wellen 5„ Reiserholz, 2½ Stecken Klefern⸗ Prügeiholz, 21 II„ Stockbolz und 250 Wellen„ Reiserholz an den Meistbietenden versteigert. Die Zusammenkunft(st am Pflanzgärtchen, woselbft mit dem Verkaufe des Kiefernholzes der Anfang gemacht vir d. Iriedberg den 14. Juni 1869. In Auftrag der Frh. v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim Hdeidt. Oeffentliche Aufforderung. 1869 Wilheim Vorbach II. aus Nieder- Rosbach bbeftellte am 3. August 1863 seinem damals minder lährigen Sobne erster Ehe, Conrad Vorbach, zur Sicherung des in feiner Verwaltung stehenden beweg⸗ lüchen Vermögens desselben im Capitalbetrage von 201 fl. 34½ kr.(Zwethundert und Ein Gulden Dreißig Bier Kreuzer Ein Heller) eine Hppothek. Die hierüber errichtete Urkunde, welche später dem Conrad Vorbach dehändigt wurde, soll abhanden gekommen, jeder Anspruch nus derselben aber erloschen sein. Geschebenem Antrage gemäß ergeht daher an Alle, welche einen solchen aus wieser Urkunde für sich herleiten zu können glauben, die Aufforderung, solchen binnen drei Monaten von dem Tage der ersten Veröffentlichung dieses Aufrufs an so o gewiß dahter zur Anzeige zu bringen, als sonst der elbe für exloschen betrachtet und die Löschung der Dppotbek verfügt werden wird. Friedberg am 21. Junt 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg Re ls. Oeffentliche Aufforderung. 879 Forderungen an den Nachlaß des Johannes Zritz II. von Södel find bie zum 10. Jult 1. J., bei Meldung der Nichtberücksichtigung bel Regelung der Bermögensverhältnisse, dahier specificirt einzureichen. Friedderg am 18. Juni 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Arbeits ⸗Versteigerung. 887 Samstag den 26. Juni, Vormittags 11 Uhr, ollen auf dem Ratbhause zu Ossenheim die im Pfarrbhause daselbs vorkommenden Reparaturarbeiten, als: Schreineraraeit, veranschlagt zu 50 fl.— kr. Weißbinderarbeit 14„ 0. Glaserarbeit 8 I, Maurerarbeit 10„— un die Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. ZItledberg den 22. Juni 1869. 0 Der Bezirks- Bauaufseher Schneider. 863 Tüchtige Schuhmachermeister, welche bei ieferung der Zuthaten schöne Arbeit anfertigen können, anden bei wöchentlicher Ablieferung dauernde Beschäf⸗ gung. C. Hellfeld, Götheplatz 11,1. Stock, Frankfurt a. M. An sämmtliche Großherzogl. Bürgermeistereien des Kreises. 1824 Wir müssen wiederholt bitten, alle in Angelegenheiten der Mathildenstiftung an uns gerichtete Schreiben mit„Gemeinde⸗Dienstsache“, nicht aber mit„Großherzogliche Dienstsache⸗ zu bezeichnen, weil sie nur im ersteren, nicht aber im letzteren Falle von der Postverwaltung als portofrei behandelt werden, und werden wir in Zukunft alle falsch declarirten und deshalb mit Porto belegten Zusendungen uneröffnet zurückgehen lassen. 8 Friedberg am 15. Juni 1869. Für den Vorstand der Mathildenstiftung Ste in be t r. Der Vorstand der Mathildenstiftung an die Großherzogl. Bürgermeistereien des Ereises. 1885 Wir ersuchen Sie, denjenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unsrer Stiftung anvertraut sind, gefälligst bekannt zu geben, daß die Pfleggelder vom 1. Semester 1869 am 29. Juni d. J. bei unserm Rechner, Herrn Beigeordneten Joh. Steinhäußer dahier, gegen Beibringung der vorschriftsmäßigen Bescheinigung in Empfang genommen werden können. Friedberg, 23. Juni 1869. Mit dem 1. Juli 1869 beginnt ein neues Abonnement auf die „Hessischen Volksblätter.“ Stein berger. 1873 Dieselben werden fortfahren, die politischen Tagesfragen im Sinne freibettlicher Entwickelung nach Innen und nach Außen zu besprechen und hierbei, dem Laufe der Weltdegebenheiten folgend, dem Großherzogthum Hessen besonderes Augenmerk zuwenden. Ader auch die Nachbarländer, Kurhessen, Nassau, Frankfurt, die thatsächlich keine freie Presse mehr baben, sollen gebührende Berücksichligung finden. Insbesondere werden wir den Frankfurter Zuständen, und dem Ringen dieser ehemals freien Stadt, aus dem Schiffbruche ihrer Selbftständigkeit doch immerhin noch ein möglichst freies Bürgetibum zu retten, eine besondere Aufmerksamkeit schenken, und die in ihrer Stadtverordneten⸗Versammlung vorkommenden Gegenstände eingehender debandeln. Die„Localnachrichten aus Hessen“ enthalten in gedrängter Darstellung alle Neuigkeiten innerhalb des Großberzogthuma; durch unsere in sämmtlichen Landestbeilen thätigen Correspondenten find wir in der Lage, diese Berichte mit größter Raschheit und Vollständigkeit zu bringen. haben wir zuverlässige Mitarbeiter gewonnen. Auch für die Berichte aus Frankfurt Ueber die Landtagsverhandlungen berichten wir rasch und erschöpfend. 5 Das Feuilleton bringt neben auserwählten Novellen gemeinnützige Erzählungen, gedrängte Erörterungen über Kunst und Literatur, Miscellen, Aufsätze und Necenfionen über Schauspiel, Oper und Concerte ꝛc. AJnserate finden geeignetste Verbreitung. Petitzetle, für Localanzeigen nur zwei Kreuzer. Die Einrückungsgedühr beträgt drei Kreuzer für die vierspaltige Auch für Frankfurt rürfte sich das Blatt bei der immer größeren Verbreitung, die es dort findet, zu Anzeigen empfehlen. Der vierteljäbrige Abonnementspreis beträgt in Darmftadt 43 kr., im früheren Thurn. und Taxis'schen Postgebiet,(einschließlich des Postaufschlags und Bestellgeld) 1 fl. 9 kr., in Frankfurt(einschließlich der Stempel; steuer und des Bestellgeldes) 1 fl. 25 kr. Bet dem reichen Inhalte, den die„Hessischen Volk sblätter“ darbieten, müssen sie als die billigste aller politischen Zeitungen angesehen werden, Wir bitten auswärtige Abonnenten, ihre Bestellungen dei ihrem betreffenden Postamte sofort auf⸗ zugeben, damit keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt und vollftändige Exemplare geliefert werden können. Ju Frankfurt können Einsendungen und Inserate füt die Hessischen Volksblätter in der Buchbandlung des Herrn Benjamin Auffahrt(Töngesgasse Nr. 28) abgegeben werden, von wo dieselden portofrei an die Redaction befördert werden. Darmfstadt, im Juni 1869. Die Expedition. Kirschen⸗Versteigerung. 1868 Freitag den 25. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen die Kirschen am Vieinalweg nach Fauerbach hin an Ort und Stelle meiftbietend versteigert werden. Ossenbeim am 22. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeistere! Ossenheim J Mau l. eee ee eee eee eee Nee ee ee, 5 2 22 N Epileptische Krämpfe wens 1343 peilt der Speeialarzt für Epilepsie Dr. O. K il- lisch in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. l 1875 Die Armen-Commission wünscht einen kräftigen Jungen einem Schlossermeister, der auch die Verföstigung übernimmt, in die Lehre zu geben. Arbeits ⸗Versteigerung. 1886 Freitag den 25. Juni, Vormittags 9 Ubr, soll für 150 fl. Bachdeckerardelt auf dem Bürcau des Groß. berzoglichen Bürgermeisters zu Gambach verstelgert werden. Gambach am 22. Juni 1869. Schneider, Bezirks ⸗Bauaufseher. Schristliche Arbeiten 1872 nehme fortwäbrend entgegen und bitte mir solche gefälligst zukommen zu lassen.. G. J. Römich, Ludwlgsstraße Nr. 21. 1866 Meine Niederlassung als practischer Arzt in Ober⸗ Mörlen zeige hiermit an. Ober-Mörlen den 18. Juni 1869. Dr. med. Credner. Ossenheimer Wäldchen. 1888 Nächsten Sonntag, als am 27. d. M., findet das Kirschenfest mit Harmonie und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet G. F. Korndörfer. 1884 In den letzten politischen Kämpfen hat es sich gezeigt, wie wichtig eine tüchtige, dem freiheitlichen und einheitlichen Fortschritt dienende Presse ist, wie schädlich dagegen volksfeindliche Zeitungen wirken können. Wir fordern daber unsere Gefinnungsgenossen in Stadt und Land auf, überall auf die für das Wobl des Volkes thätigen Blätter zu abonniten, diese dadurch in ihrer Wirksamkeit zu unterstützen und ihnen den Sieg der Fort⸗ schrittspartei herbeiführen zu helfen. Für unser Land und unsere Provinz empfehlen wir insbesondere den 1 Wetterauer Voten der seit langen Jahren in Butzbach Z mal wöchentlich erscheint und die Interessen unseres Landes und unserer Provinz vom entschieden freifinnigen Standpunkte aus vertritt. Derselbe enthält neben Leitartikeln, Wochen⸗ berichten, Verhandlungen des Reichstags und Landtags, Tagesgeschichte, in jeder Nummer eingehende Mittheilungen über die Vorgänge und Ereignisse in Hessen und insbesondere in unserer Provinz und bemüht sich durch reich haltigen Inhalt, entschieden liberale Gefinnung und volksthümliche Sprache den Lesern ein richtiges Bild von der politischen Lage, den volkswirthschaftlichen Strebungen und geistigen Forischritten zu geben. Derselbe bringt in einem„Sonntagsblatt“ gutgewählten Unterhaltungsffoff und dient dutch seinen reschbaltigen Inseratentheil dem öffentlichen Verkehr unserer Provinz und der angrenzenden Gegend Man abonnirt bei allen Postanstalten und Postboten vierteljährlich für 54 kr. mit Bringerlohn. Inserate finden weite Verbreitung und wird die Petitzeile oder deren Raum zu 3 kr. berechnet, bei mehrmaligem Einrücken mit entsprechendem Rabatt. Einladung zum Abonnement auf die in Darmstadt erscheinende „Main Zeitung.“ 1874 Zum Abonnement für das bevorflehende dritte Quartal 1869 laden wir hlermit unsere Gefinnungsgenossen ergebenst ein. Der Preis beträgt für Darmftadt 1 fl. 12 kr. und fär das übrige ehemalige Taxis'sche Postgebiet einschließlich des Besfellgeldes 1 fl. 42 kr. Die„Main⸗ Zeitung“, welche mit Ausnahme der Sonn- und Fetertage äglich erscheint, kämpft unerschütterlich vor wie nach für die freie Entwicklung unseres Gemeinde⸗ und Staatslebens und für Schaffung eines einigen Deutschlands durch Eintritt der süddeutschen Staaten in den Nordbund. Bei der gleichmäßigen Verbreitung unseres Blattes in allen Kreisen des Großherzogthums finden Inserate die welteste Verbreitung. Die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum kostet drei Kreuzer; bei mehr als dreimaliger Inserirung wird entsprechender Rabatt gewährt. Die Abonnenten in Darmstadt können bet der„Expedition der Main ⸗Zeitung“ oder bei der biesigen Post abonntren; Abonnenten außerhalb Darmstadt's abonniren schriftlich bei ihrer nächsten Pofistelle. Wir bitten wegen Lieferung vollständiger Exemplare um zeitige Bestellung und Erneuerung des ftüberen Abonnements. Die Redaetion und Expedition der„Main⸗Zeitung.“ Viehversicherungs- Anstalt 1883 für das Großherzogthum Hessen (auf Gegenseitigkeit beruhend, Reservefonds 8000 fl). 1) Es konnen Pferde und Rindvieh versichert werden. Den Rindviehhaltern steht es frei, gegen alle Verluste, oder nur gegen Seuchen, oder, mit Ausschluß dieser Krankheiten, gegen alle sonstigen Verluste zu versichern. 2) Rückversicherung der Ortsverbände. In dem Kreise Friedberg ist zum Vertreter der Anstalt ernannt Herr J. Tönges zu Assenheim, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Indem man auf die gemeinnützige Tendenz der Anstalt hinweist, erlaubt man sich zu⸗ gleich den Viehbesstzern des Großherzogthums die Benutzung derselben angelegentlichst zu empfehlen. a Darmstadt den 16. Juni 1869. Die Direetion. Mit Bezug auf Obiges empfehle ich mich zur Annahme von Versicherungsanträgen und ertheile bereitwilligst jede Auskunft. Assenheim den 21. Juni 1869. J. Tönges. 1876 Den Bewohnern und Sängern, unsern 1 brüdern zu Bad Nauheim, für dle gafffreundlich, 10 nahme und Dane uns betettete Vergnügen erzlichsten Dank. f anne 5 Gesangberein„della⸗ 1881 Den gastfreudlichen Bewohnern zu Bad Nauheim und seinen Sängern, unsern Sangesbrüdern, für die freundliche Aufnahme und für das in so großem Maße bereitete Vergnügen unseren herzlichsten Dank. A Gesangverein„Liepertafel“ zu Marburg. 1880 Den gaftfreundlichen Bewobnern zu Bad Nan⸗ heim und seinen Sängern, unsern Saugesbrüdern, sagen wir hiermit für die freundliche Aufnahme und für die uns berelteten vergnügten Stunden unsern innigsten Dank. Der Gesangverein„Liederkcanz“ in Weilburg. Herzlichen Dank 1877 den gastfreundlichen Bewohnern, sowie dem Ge. sangverein zu Bad Nauheim süc die freundliche Auf⸗ nahme und für die uns bereiteten vergnügten Stunden. Männergesangderein Wetzlar. 1879 Den gastfreundlichen Bewohnern zu Bad Nau⸗ heim und seinen Sängern, unsern Sangesbrüdern, sagen wir hiermit für die freundliche Aufnahme und für die uns berelteten vergnügten Stunden unsern innigsten Dank. Der Verein„Liederkranz“ in Dillenburg. 1882 Für die über alle Erwartung uns zu Theil ge⸗ wordene freundliche Aufnahme bei unserem Sängerfest sagen wir hiermit allen Nauheimern unsern herzlichsten Dank und bringen unsern alten Landsleuten aus der Ferne ein dreifaches Hoch entgegen. Der Vorstand des„Liedervereins“ zu Marburg, 1818 Den Bewohnern und Sangesbrüdern zu Bad Nauheim für die gastfreundliche Aufnahme und für das uns bereitete Vergnügen uusern innigsten Dank. „Bauer'scher Gesangverein“ in Gießen. Zu vermiethen 1851 ein geräumiger Laden nebst angenehmer Wohnung in der besten Lage der Stadt. Näheres bei der Exped. Todes-Anzeige und Danksagung. 1871 Freunden und Bekannten hiermit die traurige Anzeige von dem Hinscheiden unsres innigsigeliebten Sohnes Heinrich Wüst. Zugleich sagen wir allen Denfenigen, welche den Verblichenen zur letzten Ruhestätte geleiteten, unsern tiefgefühltesten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 23. Juni. Waizen 12 fl.— kr.; Korr 8 fl. 30 tr.; Gerste 7 fl. 40 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 21. Juni. Waizen 12 fl. 20 kr. Korn 9 fl. 50 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 30 kr. Grünberg, 19. Juni. Waizen 11 fl. 34 tr.; Korn 9 fl. 5 kr.; Gerste 7 fl. 22 kr.; Hafer 6 fl. 3 kr. Molter 8 fl. 10 kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen u. Lein 17 fl. 20 kr.; Kartoffeln 3 fl. 19 kr. Mainz, 18. Juni. Waizen 12 fl.— kr.; Korn 8 fl. 48 kr.; Gerste 6 fl. 5 kr.; Hafer 6 fl. 5 kr.; a 75 fl. 40 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von 5 Oest. 250 fl. b. R. 1839 198 G. S. Lindheimer. Cours. 3„ 250„ 1884% N—— 100 Pr. L. 1858 162% 5. 23. Juni 1869. Cours der Staatspapiere. 8 9 500, v. 1860% 85 65 Oesterreich 50% Met. 1859 1. Lst. 667% C. Gr. Hessen J 40% Gbligat. 91 d.„ 100 Pr. v. 1864 118 ½ 6. 5 50% Nat.-Anl. 1854 55 ½ C. 5 3½0% Obligation. 86 ¼ d. 2 Sahwed. Thlr. 10-L. 4 5 50% steuerfrele Oblg. 52 6. Nassau 4½% Obl. b. Rtb. 92 P. 2 Bad. 35 fl. Loose 35 ½ 6. Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 93 G. 5 40, do do 85 ½ P 2 4% Bad. à 100 Thlr. 104¼ 6. f 4% do. do. 83¾ 6. Kurhessen 40% Obl. b. R. à 10585 ½ P E e e eee Bayern 4% Obligation. 101 ½ P. Frankfurt 3½0% Obligat. 81 6 2 ,. 1 L. b. R. 185 0 d. 50 7% ½ Jähr, b. Rth. 94½ G. 30, do 72 0 2 3 3 5 4¹ e Russland 5% Ol. 1. L. 4 fl. 2 84% 6. Z.. K. Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 92% P. Finnland 4½0% Pfdbr. 1. R. 105 76/4 G. Pistolen fl. 9 49—51 5 4% d do 85¾ G. Schweden 4½% O. i. R. à 105——* 95 Doppelte„ 9 50—52 Baden 4½0% Obligat. 93/ 6. 8 4½0% Pfb. I. R. à 105 83 ½ G. 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58—59 2 40% Obligat. 85 J P. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 86½ 6 5 Holl. fl. 10 Stücke 5 19 8 7 N 77 5 3 7 Rand-Ducaten 1— 40 Voll ein bezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 20 Pranes-Stücke„ J 32—33 4½0/% Bayr. Ostbahn 124½ G. I 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 33 ½ 6. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 59—fl. 12. 3. 4¼% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 94 P. 50% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 58 P. Russ. Imperiales„ 9 50—52 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 56 6. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 75 G old r. Zoll-Pf.„—— 6% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 99 P. o, do. neueste Emiss.% 73 6 I Adh. S IIb. pr. Z. Pf.„— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 48 P. I 4½% Hess. Lud wigsb.-Prior. 95 P Preuss. Kassensch.„ 1 44½—45½ Wiener Wechsel- Cours 95½ G. I Dollars in Gold„ 228—29 — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens Auskunft über Verloosungen, Coupous- Zahlungen u. s. w. unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Limdheimer in Friedberg. in Dillenburg. Betres 7 0 eines 2 Si kurzer auf de herzogl 4884 ö welche Straß bol w Geldb — Scha Lehtet für di der B Bildu die B. Unker! bers als ein omit g er S.. Wü de n 16 0 fich 0 tuin