hüllt eis. lets, 5 N 72 dtetsalson. dealt Be, ztriedberg abzweigt, * 1 der Abgeordneten Curtman, ßunsinger, Kolb und Stände 1869. Vonnerstag den 23. Dezember. N 150. enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fricdberger Jutelligenzblalt Oberhessischer Anzeiger. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Oberhessischen Anzeiger, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und nichtigsten Tagesbegebenbeiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftli ˖ itthei äftli a. ö aftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nach⸗ 8 Markt ⸗ e eee Verloosungen von Staatspapieren und lokale Notizen, außerdem wöchentlich e in 105 e ö nterhaltungs⸗Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. Trotz der seit Beginn des Jahres 1889 eingetretenen nicht unbedeutenden Erhöh l ärti i eginn d N ö 0 ung des Abonnemenks für auswärtige Abonnenten ist die Zahl derselben dennoch ständig im Wachsen begriffen, was uns eine erfreuliche Aufmunterung sein muß, die Geschäfte der Redaktion in der eher geübten Weise auch ferner fortzuführen. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition ohne Bringerlohn halbjährlich 1 fl., durch die Post bezogen jedoch viertel⸗ jährlich 47 kr. mit Bringerlohn der Anzeiger kann nach auswärts auch durch Bestellungen beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ 1 brechung eintritt. Privatboten direct von uns bezogen werden. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Redaktion. Amtlicher Theil. Letreffend: Die Mathildenstiftung zur Reitung verwahrloster Kinder in dem Kreise Friedberg. Friedberg den 22. Dezember 1869. 473 An sämmtliche Großherzogliche Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen Sie, denjenigen Ihrer Orts angehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, gefälligst mitzutheilen, daß unser Rechner, Herr Beigeordneter Steinhaußer dahler, die Pfleggelder für das II. Semester 1869, Dienstag den 28. d. M., aus- uhien wird, weßhalb sich die Empfänger in diesem Termin entweder in eigner Person hier einzufinden haben oder sich durch gehörig ügitimirte Bevollmächtigte vertreten lassen müssen. Für den Vorstand der Mathildenstiftung Seim eit geeias Hessen. Darmstadt. Der Wiederzusam⸗ tentritt der zweiten Kammer wird dem Vernehmen jach Dienstag den 28. Dezember erfolgen. — Der großh. Provinzial⸗Direktor Geheime Jath Schmitt zu Mainz ist zum lebenslänglichen Nitgliede der ersten Kammer ernannt worden. * Friedberg. Der schon erwähnte Antrag Haberkorn, Zimmer, die Er⸗ bauung einer Eisenbahn in der Richtung von Alsfeld nach Friedberg(Wetterauer Zweigbahn) betreffend, lautet: Die unterzeichneten Abgeordneten galten bei dem rasch fortschreitenden Bau der Herhessischen Eisenbahnen den Augenblick für ge— kommen, in welchem der Ausbau des oberhessischen Jetzeg, in der von der Natur vorgezeichneten Jichtung herbeizuführen ist. Der lokale Verkehr der Provinz Oberhessen schlägt nämlich im All⸗ gemeinen nicht den Weg ein, welchen die jetzt im Bau begriffenen Hauptbahnen verfolgen, sondern geht meist den Wetterauer Flußthälern entlang lach dem Mittelpunkte des südwestdeutschen Handels, Frankfurt, und erstrebt auf dem nördlichen Abhange des Vogelsbergs Alsfeld und die Straße nach bersfeld 1c. Es wird daher ein Schienenstrang, gelcher an eine zu erbauende Bahn von Hersfeld N 1* gach Alsfeld anschließt und in der Richtung auf Hungen, Echzell, Reichelsheim nach aller Voraussicht ee gel höbere Frequenz erlangen, als die die Fluß- 1 25 10 75 05 Verkehrslinien durchschnei— denden Hauptbahnen. Und eben so sicher ist anzu⸗ nehmen, daß diese Bahn bald auf ihren eigenen Füßzen sehen, d. h. sich ohne Unterstützung Seitens des Staats erhalten und rentiren wird. Wir erachten daher für eine unabweisliche Pflicht, alle Nittel aufzubieten, um einen so fruchtbringenden Verkehrsweg herzustellen, und glauben, daß die des Großherzogthums die Regierung dringend ersuchen sollten, für Herstellung der von uns vorgeschlagenen Bahnlinie Sorge zu tragen. Dabei dürste es selbstverständlich sein, daß in Lorstehendem die Richtung der Bahnlinie im Finzelnen nicht festgestellt sein soll, und ebenso, Laubach über daß es der Gr. Staatsregierung überlassen bleiben muß, auf welche Weise sie für Herrichtung des fraglichen Bahnbaues thätig sein will. Indem wir noch hervorheben, daß durch eine derartige Bahn auch die militärische Verkehrsstraße zwischen Coblenz und Eisenach wesentlich abgekürzt wird, erlauben wir uns unseren Antrag dahin zu stellen: die Kammer wolle an die Gr. Staatsregierung das dringende Ersuchen richten, für die Herstellung einer Eisenbahn in der oben hervorgehobenen Richtung eifrigst besorgt zu sein. Gießen. Dem„Fr. J.“ wird von hier gemeldet: In der Nacht vom 20. d. starb hier am Schlagfluß der katholische Priester und ordent— liche Professor der Philosophie Dr. theol. et phil. Leopold Schmid, Ritter erster Klasse des Lud- wigsordens, in weiten Kreisen bekannt geworden durch seine vollkommen kanonische Wahl zum Bischef von Mainz und Nichtbestätigung als solcher von Seiten des Papstes. Leopold Schmid, ein logischer Kopf, ebenso tüchtig als Prediger wie als academischer Docent, war, obwohl streng katholisch, doch so tolerant, daß er als Bischof von Mainz Segen nicht nur für diese Dibzese, sondern für ganz Deutschland geworden wäre— eine reine, kindliche Seele, die keine Feinde hinter— läßt, als seine jesuitischen Gegner! Preußen. Berlin. Im Herrenhause wurde der vom Abgeordnetenhause genehmigte Gesetzentwurf, die Competenz der Schwurgerichte bei politischen Verbrechen und Vergehen, sowie bi Preßvergehen betr., einstimmig abgelehnt. — Die dänische Agitation in Nordschleswig, schreibt die„Köln. Zig.“ ist wieder kräftiger und rühriger als je. Seit den letzten Wahlen haben die Bauern auf Alsen und im Sundewitt erklärt, bei keinem Deutschgesinnten mehr kaufen oder arbeiten lassen zu wollen. In Folge dessen sind die deutschen Krämer und Handwerker, zumal in der Stadt Sonderburg, in übler Lage. — Das Herrenhaus genehmigte das Etats— gesetz mit einem Antrage der Commission, welcher die Regierung um Vorlegung eines Gesetzes an⸗ geht, das Aufhebung der Diäten für die Mit⸗ glieder des Abgeordnetenhauses verfügt. Der zweite Tbeil dieses Antrags, die Regierung möge bis zur Vorlegung dieses Gesetzes die Zahlung der Diäten aussetzen, wird abgelehnt.. — Das für den Zollbundesrath bestimmte Begleitschein⸗Regulativ, eine Arbeit des Groß- herzoglich hessischen Steuerrathes Fabricius, dessen Annahme Seitens des Bundesrathes un⸗ bezweifelt ist, gilt als eine besonders schätzbare Arbeit des genannten Beamten, welcher bekanntlich als Zoll vereins Bevollmächtigter in Hannover fungirt und sich seit einiger Zeit hier aufge⸗ halten hat. — Der Preiscourant der durch das Berliner Zeitungs- Comptoir und die Postanstalten des norddeutschen Bundes für das nächste Jahr zu beziehenden Zeitungen und Zeitschriften bekundet. auf das Neue den Ausschwung oder die Ver⸗ mehrung des Zeitungsverkehrs, wobei noch in Betracht zu ziehen ist, daß im Laufe des Jahres die Menge der periodischen Blätter erfahrungs⸗ gemäß noch wächst. Die Zahl der in dentscher Sprache aufgeführten politischen Zeitungen beträgt 983, der nichtpolitischen, aber steuerpflichtigen Zeitschriften 1060, der nichtpolitischen, steuerfreien 970, zusammen also 3013. Dazu treten noch die in 27 fremden Sprachen erscheinenden. — Der Schaden, den der orkanartige Sturm am Freitag in Berlin und Umgegend angerichtet hat, beläuft sich fast auf eine halbe Million Thlr.; leider ist eine ganze Anzahl von Menschenleben zu beklagen, welche dem Sturme zum Opfer sielen. Die Telegraphenverbindungen wurden nach vielen Richtungen hin gestört, so die Verbindungen mit Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Frank- reich, Oesterreich, Süd Rußland, Schweden, Däne— mark, Südveutschland, Breslau, Königsberg i. Pr., Hannover, Bremen, Köln und Koblenz. Inzwischen ist die Beseitigung der Störungen auf den meisten Strecken bereits erfolgt. Sachsen. Dresden. Das„Dresdener Journal“ bestätigt, daß ein Consortium, bestehend aus der Sächsischen Bank, der Allgemeinen Deut— schen Credit- Anstalt und mehreren Bankhäusern in Frankfurt a. M., 4 Millionen Thaler der säch⸗ sischen 5 prozentigen Anleihe übernommen habe. Herzogin von Genua eine Prolestation gegen die Dieselben sollen gegen Ende Dezember zum Pari⸗ course aufgelegt werden. ayern. München. Das Ministerium ist nunmehr desinitiv completirt: Ministerialrath Braun ist zum Minister des Innern, Justiz- minister v. Lutz zugleich zum Cultusminister er⸗ nannt worden. — Der Landtag wird auf den 3. Januar k. J. einberufen. Würtemberg. Stuttgart. Die feier⸗ liche Beeidigung des Bischofs von Rottenburg, Dr. v. Hefele, durch den König hat am 20 d. stattgefunden. Die Mitglieder des Ministeriums, des geheimen Rathes, der Cabinetschef Freiherr v. Egloffstein und der Direktor des kathslischen Kirchen taths Schmidt, wohnten der Feierlichkeit bei. Oesterreich. Wien. Von competenter Seite verlautet, daß die Majorität des Ministe⸗ riums durch den Ministerpräsidenten Grafen Taaffe das mehrfach besprochene Memoire an den Kaiser gelangen ließ und gleichzeitig die Minorität des Ministeriums ihr Demissionsgesuch erneuert hat. Wie man versichert, wird hierüber eine allerhöchste Entschließung weder nach der einen noch nach der anderen Seite erfolgen und wie angenommen wird kaum unmittelbar zu gewärtigen sein. — Im Herrenhause erklärte der Ministerpräsident bei Beantwortung der Interpellation betr. die Arbeiterversammlung, die Retierung habe die nöthigen Vorsichtsmafregeln getroffen gehabt, wollte jedoch die Weihe des Tages(feierliche Eröffnung des Reichsrathes) nicht durch das Heraufbeschwören eines Confliktes beeinträchtigen. Die Arbeiter- petition werde Seitens der Regierung unbeant⸗ wortet bleiben.. — Ueber den Stand der Ministerkrisis wird von unterrichteter Seite Folgendes als authentisch mitgetheilt: Nach der Ankunft des Kaisers aus Ofen ließ die Majorität des Cabinets demselben durch den Ministerpräsidenten Grafen Taaffe ein Memoire überreichen. Die Minorität des Cabinets, die Grafen Taaffe und Potocky, nebst Minister Berger, erneuerten in Folge dessen ihr Gesuch um Entlassung. Eine Entschließung des Kaisers ist bis jetzt noch nicht erfolgt und wohl auch kaum bald zu erwarten. Die Stellung des Reichskanzlers Grafen Beust wird durch diese Vorgänge nicht berührt. Prag. Vor einigen Nächten wurden hier Tausende von Plakaten in tschechischer Sprache an den Straßenecken aufgeklebt gefunden. Der Inhalt derselben ist ein Aufruf zu gemeinsamem Sturze der gegenwärtigen Regierung und zur raschen Unterstützung der dalmatinischen Brüder mit Waffen. Frankreich. Paris. Der„Constitu⸗ tionnel“ sagt, die Geschäftsordnungscommission werde Wiederherstellung der Adresse beantragen. Dasselbe Journal erwähnt auch ein Gerücht, das Militärcontingent werde von 100,000 Mann auf 80,000 Mann reducirt werden. — In gesetzgebenden Körper fragte Rochefort, warum der republikanische Deputirte Angelo aus Frankreich ausgewiesen worden sei. Forcade antwortete, Angelo habe in einer Versammlung geäußert, wenn die Bombe platze, werde die Re- publik daraus hervorgehen. Die Regierung werde die französischen Republikaner und alle Anderen, welche sich, ohne daß sie wagten thatsächlich vor⸗ zugehen, für die demnächstige Republik aussprächen, ohnmächtig machen.(7)— Der Deputirte E. Ollivier stellt entschieden in Abrede, daß er, — Man versichert, daß binnen Kurzem die Ernennung ihres Sohnes zum Könige von Spanien veröffentlichen wird. Man hat lange geglaubt, daß sie jene Candidatur begünstige. l Türkei. Ein aus Konstantinopel kom⸗ mendes Telegramm meldet vom 18. Dezember: Die Stadt Ala im Aidiner Vilajet in Kleinasien ist nach drei heftigen Erdstößen von der Erdober⸗ fläche verschwunden. Die Einwohner retteten nur ihr nacktes Leben. Zwei andere Städte, Mar⸗ maritza und Mulla, sind durch das Erdbeben halb zerstört worden. Amerika Washington. In dem Re⸗ präsentantenbause rief das Verlangen eines Herrn Munyon aus Ohio, daß die vereinigten Staaten sich ihrer Schulden auf die einfachste Weise, näm⸗ lich durch Zahlungsverweigerung entledigen sollten, von allen Seiten Widerspruch und großen Tumult hervor! Das Haus nahm sodann mit 123 Stimmen gegen 1 den Antrag an, zu beschließen, „daß ein jeglicher Vorschlag, irgend einen Theil der Schulden der Vereinigten Staaten nicht an— zuerkennen, der Ehre und des guten Namens der Nation unwürdig ist, und daß das Haus, ohne Unterschied der Partei, hiermit alle solche Vor— schläge für verwerflich erklärt.“ „ Friedberg. Der Sturm vom 16. resp. 17. scheint eine große Verbreitung gehabt zu haben. Aus Bordeaux vom 16. wird telegraphisch gemeldet, daß eine Stral⸗ sunder Brigg dort an jenem Tage vor dem Eingange des Hafens in Folge der Wuth des Sturmes total ver⸗ loren gegangen ist. Auch aus Bremen gehen Meldungen ein über die Heftigkeit des Orkans am Ende der letzten Woche. Auch dort sind, wie in Berlin, viele Be⸗ schädigungen an Bäumen und Gebäuden vorgekommen. Nauheim. An die schöne Feier, welche kürzlich unsere Bürgerschaft gelegentlich der Einweihung des neuen Schulgebäudes beging, hat sich dieser Tage ein ebenso schöncs, nicht minder wichtiges Fest angereiht, ein Fest wie es würdiger und heiterer lange nicht in Nauheim gefeiert worden ist. Am 18. d. fand nämlich im Rathhause die Verpflichtung unseres unläugst gewählten Gemeinderaths und des neu ernannten Bürgermelsters Schutt durch Herrn Regierungsrath Trapp statt. Nach diesem Akie vereinigle sich eine große Anzahl hiesiger Einwohner, auch Herr Regierungsrath Trapp und unser Landtags-Abge⸗ ordneter Hert Hofgerichts-Advokat Curlman von Fried⸗ berg hatten sich eingefunden, zu einem Festessen bei Kröll im alten Kurhause, dessen Saal recht geschmackvoll decorirt war. Während des Essens ergriff zunächst Herr Regierungs⸗ rath Trapp das Wort, gedachte der Bedeutung des heutigen Tages für Naubeims Zukunft und ermahnte zur Eintracht in dem gemeinschaftlichen Streben für Nauheims Wohl und Gedeihen. Sein Hoch galt dem neuen Ge⸗ meinderathe.— Herr Bürgermeister Schurt dankie im Namen des Gemeinderaths und knüpfte daran in beredter Weise eine Darlegung der Grundsätze, welche ihn leiten werben bei Führung seiues neuen ehrenvollen Amtes, das ihm neben großer Verantwortrichkeit und schweren Pflichten auch wohl manche ungeahnle Schwierigkeiten und Wider- wärtigkeiten bringen werde. Sein Wablspruch sei immer gewesen, geradeaus auf dem Wege des Rechtes und der Billigkeit, nicht nach links und nicht nach rechis geblickt, — eben so hoffe er es ferner zu hallen und dadurch auch die Achtung derer zu erringen, die heute ihm und seiner Ernennung abhold seien. Mit diesem Vertrauen trete er sein Amt an und mit der Hoffnung, daß seine Wirksam⸗ keit Nauheim zum Segen gereichen möge. Dem Wohle der Stadt Nauheim und der ganzen Einwohnerschaft widmete Herr Schult seinen Trinkspruch.— Es folgten sodann noch eine Reihe von Trinksprüchen. Der Herr Abgeordnete Curtman doastirie auf das Emporblühen Nauheims, Hr. Kaufmann Weis auf das baldige Schwinden des Mißtrauens gegen die sogenannten Fremden, Herr Dr. Siebert trank aufs Wohl der Frauen und Jungfrauen Nauheims, während Herr Dr. Bode sein Glas der Frau Bürgermeister und den Frauen der Herren Gemeinderäthe widmete. Auch unser humoristischer Redner, Hr. Deur ing, wußte in seiner gewandien Weise durch mehrere mit großer Herlerkeit aufgenommene Toaste zur Erhöhung der Festes— limmung sein Möglichstes beizutragen und so trennte man sich spät Abends in fröhlichster Stimmung und im Be⸗ wußtsein, eine würdige und frohe Feier begangen zu haben. wie vie Journale in den letzten Tagen behaupteten, seit dem Zusammentritt des gesetzgebenden Körpers mit der Bildung eines neuen Cabinets beauftragt worden sei. Großbritannien. London. Der Ber- liner Correspondent der„Times“ telegraphirt, daß Frankreich eine Abrüstung der Armeen in Berlin, Petersburg, Wien, Florenz und vermuthlich auch in London vorgeschlagen habe. Italien. Florenz. Die Deputirtenkammer genehmigt das provisorische Budget bis Ende März 1870. Die Kammern wurden bis zum Zum Schiusse nur noch einige Worte. Hätte der Schreiber mehrerer ebeuso alberner als gehässt ger Artikel in der Mainzeitung die Ehre gehar, unserem Feste beizu wohnen, so würde er sich gewiß überzeugt haben, wie sehr er neben die Scheibe geschossen, wenn er Gefahr wittert, unser herrliches Kurhaus neost Park könne eines schönen Tages in ein Jesuiten-Kloster verwandelt werden. Dazu wird es hier sobald wohl nicht kommen, wenn aber doch je, so dürfen wir hoffen, daß dem nicht unbekannten Artikel- schreiber und Hellseher die wohlverdiente Anerkennung zu Theil wird, unter ben Jesuiten⸗Vätern unseres Zukunfts⸗ Tiffin oder Du Brange angeklagk, durch Vertheilung von gedruckten Zetteln, in denen ein ärztliches Geheim iittel angepriesen war, gegen die Sittlichkest verstoßen zu haben. Auf Befragen des Richters nannte sich Du Brange einen Doktor der Universität Gießen, was sich natürlich bald als Schwindel herausstellte. Leichtgläubigen in Sachen des Geheimmittel⸗Schwindels. Hundesteuer hat im abgelaufenen Jahre eingetragen. nicht zu ihrem Schaden auf den Hund gekommen. der seinen Tisch seit langer Zeit regelmäßig mit Katzen⸗ braten besetzt, die Felle der allenthalben gestohlenen Thiere an Kürschner verkauft und in seiner Wohnung noch ein kleines Lager solchen Pelzwerks aufgestapelt hatte.— Guten Appetit! wird man wünschen dürfen. Besuch seines Bruders, der bekanntlich Marinesoldat ist, erhalten. Die Zusammenkunft war eine sehr. peinliche. Dies zur Warnung von Frankfurt. Die früher zu 3500 fl. verpachtete 13 000 fl. Bei dieser Neuerung sind die Frankfurter München. Dieser Tage wurde ein Taglöhner arretirt, Paris. Traupmann hat vor einigen Tagen den Der Soldat warf sich zuerst in die Arme seines Bruders, und nachdem er ihm seine scheußlichen Verbrechen vorbe⸗ valten, bat er ihn mit aufgehobenen Händen seine Mit⸗ Mutter sein.“ Traupmann blieb stumm. In Folge Er weigerte sich, heute seinen gewöhnlichen Spaziergang zu machen. auf's Beit und weinle. Man befürchtet, daß er sich das Leben nehmen will und har deßhalb die Vorsichtsmaßregeln verdoppelt. a ö Sagen aus der Wetterau. Von Heinrich Hensler. 14. Jodentöder Sagen. ö Lambert, die ganze Gegend weitumher unsicher. Wenn er Geld nöthig hatte, verlangte er bald von diesem bald von jenem wohlhabenden Bauer einen bestimmten Tribut und durch verschiedene Gräuelthaten hatte er eine solche Furcht den Leuten eingeflößt, daß nicht nur Alle ihm bereit; willig das Befohlene gaben, sondern sogar es ihm selbst brachten. Einst sollte ein Mann aus Espa ihm dreißig Gulden bringen, eine für die damalige Zeit sehr große Summe. Der Mann hatte das Geld erst wenige Tage vorher für verkaufte Frucht ein⸗ genommen und es zur Bezahlung dringender Schulden bestimmt. Es schmerzte ihn des halb daß der Räuber ihm das Haus anzünde, oder gar ihn ermorde, mußte er ihm seinen Willen thun. Er ging mit den Gelde zu ihm und seine Frau begleitete ihn Nachdem er ihm die ver⸗ langten dreißig Gulden auf den Tisch gezählt hatte, strich es der Räuber begierig ein, in dem⸗ selben Augenblicke aber versetzte ihm das hinter ihm stehende Weib des Mannes mit einem Hand- beile, das sie unter der Schürze getragen, einen Schlag in den Nacken, daß er zu Boden fiel, worauf der Mann ihn vollends todt schlug. Da bedeckten sie den Leichnam mit einem großen Steine, welchen man noch vor einigen Jahren an dem Wege sah, der von Bodenrode nach Maibach und Münster führt. noch„am Lambert“. A3 wischen Brand-Oberndorf und Hasselborn 0 ist ein Thal, das einer Festung gleicht, denn es ist ganz von Bergen umgeben und hat nur einen einzigen Ausgang. Das Thal beißt„Hermanns⸗ thal“, weil darin der Heerführer Hermann sein Lager hatte. f In der Gemarkung von Brand⸗Oberndorf it. ein Ort, der heißt die„Streithecke“. Da wan dert des Nachts ein Jäger mit Hund, Gewehr und Ranzen umher. und heißt„der wilde Jäger“. Kloiters ein Plätzchen für sich reservirt zu finden. Aus dem Amte Usingen. Der„Rh. K.“ schreibt: In unserem Amte läuft die frohe Kunde von Mund zu Mund, daß sich der Fürst von Braunfels und Krupp 1. Februar 1870 vertagt. von Essen um die Concession zum Bau der Bahn von Zeiten des Nachts über lautem Heulen wegtoben.(Friedber Blatt von 1840, Nr. 33.) andern Orten um Bodenrod hört man ihn zu 1 schuldigen zu nennen, um so dem Schaffot zu entgehen. „Deine Hinrichtung,“ meinte er,„würde der Tod unserern dieser Zusammenkunst ist derselbe äußerst niedergeschlagen. Nach der Unterredung ging er lange Zeit 5 in seinem Gefängnisse auf und ab und warf sich dann — Vor alten Zeiten machte ein Räuber, Namens sehr, in dieser Weise das Geld zu verlieren— wollte er es aber nicht darauf ankommen lassen, Die Gegend heißt aber heute Er hat aber keinen Koff Auch von vielen die Köpfe der Leute mit ger Intelligenz 5 dankbar Beide keichem Dienst N priester feines 2 Aber:. So fei Todlen Und w wo auf die An einande wo die fesseln, heit u Genuß gu, d. geistert von i Allem Busen Deutsc ligen 1 geschick Gefüh — 353⁰ Disiril und w. sestgese Zum 100. Geburtstag rndt's. Die großen Geister sind dünn gesäet; manches Jahrhundert hat kaum einen einzigen aufzuweisen. Um so merkwürdiger ist das Jahr 1769 als das Geburtsjahr dreier außerordentlicher Menschen: Alex. v. Humboldt, Ernst Moritz Arndt und Napoleon Bonaparte. Der Letztere hat die höchste Stufe menschlicher Größe erklommen, er hat die Welt mit dem Schall seines Namens erfüllt; und doch hat die dankbare Erinnerung der Nachwelt heute nach 100 Jahren kaum mehr etwas mit ihm zu schaffen. Selbst Frankreich, das Jahrzehnte lang förmlich trunken war von dem Ruhme dieses großen Menschenverächters und Völkerschlächters, ist ziemlich kleinlaut über den 15. August weggegangen.„Versunken und vergessen!“ Wie ganz anders leben seine beiden großen Altersgerossen im Andenken der Nachwelt fort. Der 100 jährige Geburtstag Alexander v. Humboldt's war ein Fest der ganzen gebildeten Welt diesseits und jenseits der Meere; an dem demnächst am 26. Dezember zu feiernden 100jährigen Geburtstag Ernst Moritz Arndt's wird das deutsche Volk im Geiste zu seinem Grabe wandern, dem edlen Todien den Zoll dankbarer Verehrung darzubringen. Das macht, Beide haben die ihnen vom Schöpfer in so reichem Maaße verliehenen Kräfte selbstlos in den Dienst der Menschheit gestellt, Jener als Hoher— priester der Wissenschaft, dieser als Miterlöser jede Vergewaltigung, komme sie von außen oder von innen, haßt und bekämpft; Mannesmuth, der weiß und festhält, was er will, nicht vor der Macht im Staube kriecht und blind den Erfolg anbetet; und zu guter Letzt einfache, herzliche Frömmigkeit nach dem Lied:„Wer ist ein Mann? Wer beten kann und Gott dem Herrn vertraut!“ Das können wir lernen von dem„Vater Arndt“, dem Manne, der einer Bauernfamilie auf der Insel Rügen entsprossen und unter ernsten Studien und Reisen zum Mann herangereift, zur Zeit der tiefsten Schmach und Erniedrigung Deutschlands unter Napoleons Gewaltherrschaft gleich einem Propheten des alten Bundes unter seinem Volke auftrat, mit dem Donner seints mächtigen Wortes die Verräther an der heiligen Sache des Vaterlandes strafte, mit seinen von glühender Liebe und grimmem Haß gezeugten Liedern die Kleinmüthigen aufrichtete, die Verzagten ermuthigte, die Beherzten entflammte, der mit Freiherrn v. Stein vor dem Gewaltigen Rußland floh, um um so sicherer die Erhebung nach winnen könniest, das ruhmreiche Leben eines Mannes nicht genauer zu kennen, der um das deutsche Volk und das deutsche Vaterland sich so große Verdienste erworben. Es hat dich darum gefreut, daß hier in Friedberg der 100 jährige Geburtstag Arndt's den Dienstag nach Weihnachten durch einen öffentlichen Vortrag von Herrn Pro- fessor Köhler gefeiert werden wird. Indessen wenn du auch in der Lage sein wirst, diesen Vortrag zu hören, so wird derselbe dir um so inleressanter und nützlicher sein, wenn du mit dem Gegenstand vorher schon vertraut bist. Dazu kann dir aber mit gutem Gewissen empfohlen werden:„Ernst Moritz Arndt's Leben, Thaten und Meinungen von Wilhelm Baur“, Preis 42 kr., oder ein kleineres Schriftchen:„Ernst Moritz Arndt. Ein Lebensbild von Ferd. Schmidt.“ Preis 27 kr. Verloosungen. Ansbach⸗Gunzenhausener fl. 7. Loose. Ge⸗ winnziehung am 15. Dezember. Serie 3830 Nr. 18 Gewinn 8000 fl.; Serie 2345 Nr. 46 1000 fl.; Serie 1247 Nr. 41 500 fl.; 5 Stück je 100 fl.: Serie 1482 Nr. 45, 1704 14, 1708 30, 2218 20. 4190 6; 10 Stück des deutschen Volkes und den Sturz Napoleons je 50 fl.: Serie 1431 Nr. 46, 1704 9, 2315 6, 2838 vorbereiten und nach dem Untergong„der großen 40, 3079 19, 3282 21, 4298 15, 45611, 4161 22, Armee“ in Rußland durch die großen Kämpfe 440 8 18 1 11 1 5 5 1 von 1813—15 vollenden helfen zu tönnen. Ihm 3079 38, 3052 4, 5282 32, 3807 40 36 17 3800 15 wie manchem Andern wurde freilich schlecht ge- 4190 12, 4190 27, 4561 28, 4561 47, 4951 24, 4951 dankt. Die nach Niederwerfung des Feindes als⸗ 29; 32 Stück je 20 fl.: Serie 108 Nr. 35, 129 13, bald ihr Haupt erhebende Reaktion verfolgte auch 188 5, 999 47, 1247 36, 1293 39, 1431 5, 1431 17. ihn als der Demagogie verdächtig, so daß er auf 1431 34, 1431 47, 1708 31, 2345 5, 2345 1 2412 lange Zeit von seinem Amte als Professor in 42, 2573 28, 2573 39, 2647 50, 2838 44, 3082 8, 3397 45, 3505 25, 3930 29, 4273 15, 4273 42, 4298 34, 4439 50, 3505 31, 3505 38, 3830 47, 4813 49, 4951 7, 4951 32. Alle anderen Nummern der am 15. November gezogenen Serien erhalten den niedersten bei dieset Gewinnziehung vorkommenden Treffer von 9 fl. Ehrliche und ehrenhafte Erklärung. 3509„Die echten Malzfabrikatie von Johann Hoff zu Berlin,“ schreibt die Allgem. Wiener Mediz. Zig. vom August d. J.— nämlich Malzexirakt-Gesundheitsbier, Malz⸗Gesundheits⸗Cbocolade, Brustmalzbonbons—„führen eine organische Substanz in den Körper, welche die Ver⸗ dauungs⸗Organe leicht und mild anregt, in den Blutstrom emtritt und die Ernährung regulirt. Das Malzextrakl ist ein ausgezeichnetes Getränk in Gallenleiden, Gelosucht, Pfortader⸗Ueberfüllung, Chlorose, Hydrämie, Tuberkulose ꝛc Als Ersatzmittel für organische Verluste, durch Dlarrhoe, Ruhr, Blutverlust u. s. w. wenden bie Aerzte es längst er⸗ forderlich an.“— Die Malz Chocolade, vorzüglichstes Kaffee- Surrogat, die Brustmalzbonbons, welche selbst den veralteten Husten beseitigen, sind den Heilanstalten unent⸗ 1 bas seines Volkes von fremder Gewaltherrschaft.— Bonn suependirt und erst später zur öffentlichen N Aber:„Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!“ Wirksamkeit wieder zugelassen, dann aber auch auf So feiern wir das Andenken unscrer großen jede Art ausgezeichnet wurde. Er starb erst 1860, Todten zu unserer eigenen sittlichen Erhebung. nachdem er 1848 an des Vaterlandes Neugestaltung Und wahrlich, in einer Zeit, wie die unsrige, durch das Parlament in Frankfurt mitzuwirken wo auf politischem, religibsem und socialem Gebiet von seinen Mitbürgern berufen worden, im Alter die Ansichten und Strebungen immer weiter aus- von 90 Jahren.— Das ist das Wenige, was einandergehen und schroffer sich gegenüberstellen, dir, lieber Leser, hier aus Arndt's Leben mitgetheilt wo die Leidenschaften sich mehr und mehr ent⸗ werden kann. Es genügt dir nicht. Es drängt 1 fesseln, wo die Parteidressur den Sinn für Wahr- dich, den Mann mit der edlen Feuerseele, mit „ heit und Recht verdunkelt und Egoismus und dem Muth von Eisen und dem felsenfesten Gott— 1 Genußsucht sich breit macht,— da ist es doppelt vertrauen, den Mann, der dem deutschen Volke 25* gut, das hehre Bild des edlen Patrioten und be⸗ ein Lehrmeister war, wie es sittlich erstarken, das a geisterten Sängers uns zu vergegenwärtigen und unwürdige fremde Joch abschütfeln und sich einen 8 von ihm zu lernen. Was denn lernen? Vor soll, den Mann endlich, der die dir wohlbekannten Allem Vakerlandsliebe, die ächt und rein im Lieder gedichtet:„Was ist des Deutschen Vater⸗ am Busen glüht und deren Losung ist:„Das ganze land?“ oder:„Sind wir vereint zur guten behrlich geworden.„Sie haben sic einen bleidenden Nuf A. Deutschland soll es sein“, geeinigt zu einem mäch⸗ Stunde“ ꝛc. näher kennen zu lernen. eee e e 5 Pee Nee, 50 N tigen Ganzen, unter Wahrung der zu frischem, Du fühlst, du wärest kein rechter Mann, du] Des Hoflieferanten Johann Hoff's Filiale 5 f fröhlichem Gedeiben nöthigen Selbßständigkeit der verdientest nicht, ein Deutscher zu heißen, du in Köln. Niederlagen in Friedberg bei Jos. Hoff. geschichtlich berechtigten Glieder; lebendiges, starkes hättest kein Recht, in Dingen, die das Vaterland n mann, in Bad Nauheim bei Dr. W'Uloth. Gefühl für Recht, das jede Unterdrückung und angehen, mitzureden, wenn du es über dich ge⸗ Holz ⸗Versteigerung. 3530 Das am 14. d. M. im hiefigen Oemeindewalde, Difiritt Eichkopf, versteigerte Gehölze ist nicht genehmigt und weitere Versteigerung auf Dienstag den 28. d. M. festgesetzt worden; es wird verstelgert: 280 Läste Dörner, 6761 Gebund Ginstern. Oer Anfang ist präcis 9 Uhr Vormittags. Oder⸗Mörlen den 21. Dezember 1869 Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen . Bad Nauheim. Möhel-Lager. 2925 Große Auswahl.— Solide Arbeit.— Reelle Preise.— Lager in gemalten Nouleaux, Galerien. H. Blensdorf, Hof⸗Tapezier. 3521 liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum 3312 ö 97 9 8 dene 3525 Freunde nd Bekannten machen wir? f 3313 in reicher Auswahl, sowte Puppen, Goldengel,/ 352 Freunden un 8 leihen bereit. 33 8 5 5. e die schmerzetche Mittheil S er 3 19 J Glas!„Wachs und Silberschau u Christ⸗]! die f merzeiche Mittheilung don dem beute er⸗ Ober⸗Mörlen. A. Guckelsberger. ae Dachs, n end i Adele nit. folgten Hinscheiden unserer geliebten Mutter und I 9 ee e eee eee 8 1 75 Schwiegermutter W f 4 0 neben Herrn Ph. Windecker.] Elisabetha Bechstein, geb. Hermonn, 1 1 1 d 1 14 1 5 mit der Bitte um stille Theilnabme. 8 in e Ni 1 u E 4 F 1 ö 1 E* E 1 0 E Nn 5 Friedberg den 21. Dezember 1869. f f 1741 ö ö 11 N Die trauernden Hinterbliebenen. 2819 in schönster Auswahl billigst bei 1. 4 0 8 3 0 K. 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Hof⸗ rathes und Professors der Mediein Dr. Harleß gefertigt, haben sich die Stollwer ck'schen Brust⸗Bonbons seit 30 Jahren heilend und erleichternd bei Husten, Heiserkeit, Luftröhren⸗ Kehlkopf⸗ und chronischen Lungencatarrhen be⸗ Dieselben sind in allen Städten und währt. Hetrenkragen bei K. Friedrich 1e Feeder g— Sorten 3 Papier-« Schreibmaterialien 3473 empfiehlt billigst E. Oppenheimer. Todes ⸗ Anzeige. 3528 Während der Feiertage f alvato in der Hof⸗ Brauerei von r⸗Bier J. Burck. Hotel Trapp. Am dritten Weihnachts feiertag Großes Concert, ausgeführt von dem ganzen Musik⸗Corps des l. Jägerbataillons. Entrée für Namen 6 kr., für Herrn 12 kr. 3503 Anfang Abends 7 Uhr. f Gier in Schoppen. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein L. E. Trapp Nachfolger. Pelzwaaren⸗Lager von G. A. Velte in Friedberg. Große Auswahl. Reellste Bedienung. Weihnachts Geschenke. 3474 Aechte Wiener Meerschaumspitzen in deu verschiedensten Mustern. 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Preis 11 lr. 3467 empfiehlt Carl Bauer in Assenheim. 2 2 (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 52 und eine Beilage.) — 3526 Sonntag den 26. d. M. Abendunterhaltung im Saale des Hotel zu den drei Schwertern. Beginn präcis 7½ Uhr. a g Zur Feier des hundertjährigen Geburtstags von E. M. Arndt wird eln Vortrag über Arndt's Leben und Wirken gehalten und eine Anzahl Arndt'scher Lieder gesungen werden.(Programme werden keine ausgegeben.) Friedberg. Der Vorstand 7 Die gesammten 5 Feuerlöschmannschaften, 3522 Spritzenleute, Brandmänner, Brand⸗ wächter und Eimerträger, sowte auch die frei⸗ willige Feuerwehr werden aufgefordert, am nächsten dritten Weihnachtstage, Vormittags präcis 10 Ubr, mit volfiändiger Ausrüstung zu der laut Art. 32 der Dienftordnung vorgeschriebenen Inspektion aus⸗ zurücken. Sammelplatz auf der Freibeit. Pünktliches, persön⸗* liches Erscheinen wird erwartet und keine Stellvertreter zugelassen. Friedberg, 21. Dezember 1869. Der Ober- Brandmeister Nut hs. Turnverein. 3524 Montag den 27. d.(dritten Feiertag) gesellige Zusammenkunst im oberen Lokal des Herrn C. Fr. Walz.(Arndtfeier.) Tanzmusik. 3527 Sonntag den 28. d. M., als am 2. Welhnachte⸗ feiertag, findet in meinem Saale gut besetzte Tanzmufik stalt und lade ich mit dem Bemerken dazu ein, daß füt Spetsen und Getränke bestens gesorgt sem wird. 8 Schwalheim den 22. Dezember 1869. 8 Conrad Stamm Jüngerball in Asseuheim 3518 Sonntag den 26. Dezember im Saale des Herrn Gastwirth Thomas, wozu ergebenst einladet Der Vor stand. Der Wahre Jakob (im Nickelosemonat) Preis 6 kr.* ndernagel& Schimpff in 1 ift vorräthig bei Bi Friedberg. Ftische Obergaͤhrhefe 3475 bei C. Altmannsperger. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst in der Stadt Ehristfe st. Er ster Festtag. Vormittags: Herr Candidat Sommerlad. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Mickel. Zweiter Festtfag. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vorminags: Herr Pfarrer Baur. (Abendmahl.) Nachmitiags: Herr Pfarrer Diegel. ö Gottesdienst in der Burgkirche. Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Flegler. Katholische Gemeinde. Freitag um 3 Uhr Nachmittags Beichte. Das hochheilige Weihnachtsfest. 6 Erster Weihnachtstag. Morgens: 5 Uhr Cbristmette, Austheilung der heiligen Communion, Exhortation und Te Deum. Vormittags: 10 Uyr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmittags: 2 Uhr feierliche Vesper; nach derselben Beicht. Zweiter Weihnachtstag. Fest des heil. Stephanus. Vormittags: 10 Uhr Hochamt mit Segen und Predigt. Nachmtttags: 2 Uhr Andacht. kirche: Verantw. Med.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag ven Bindernagel& Schimpff. fuzpelmiteltar Itzn 51 — Nr. . Nac Ni. eillungen Schule in Br Die Bestellun Nr. It. 304. Be Fetdorbener 8 detreffen Das Dis sies binnen detrefsend Das W wochen wa Fettessenb Da Sie kinberichte Bei solgung den Umtsblätte und der J chriften bez Erhebung d Setressend Nellen und —