9 Nentag den peut zenten bist Karg et Il. stein II 3 Tala, Dr. O. I „ N. Ill ein II. 8 2 1 en nie 5 ite ig 140 1 en Z unt. itil Eturmfel 8˙ 5 0 1869. berhessischer Anzeiger. Friedberger Intelligenzblatt. . detreffend: Den Abverdienst der Feldstrafen. N 1 Donnerstag den 23. September. M111. Githält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ——————ͤ— —— ——— Abonnements⸗Einladung. Mit dem 1. October beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, Tienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. welcher auch ferner wöchentlich dreimal Das Abonnement beträgt dei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestellgeld 47 kr.ñ— Bei der Verlags⸗ Expedition kostet das Blatt für die Monate Oetober, November und dezember 30 kr. * baldigst zu machen, vollzählige Exemplare geliefert werden können. Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt, und Die Expedition. Amtlicher Theil. detreffend: Die Prüsung und Ueberwachung von Dampfkesseln. Friedberg den 20. September 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 25 n Großherzogl. Polizeiverwaltung Nauheim, die Großherzogl. Bürgermeistereien und den Großherzog. Polizei⸗Commissär zu Wickstadt. Sie wollen baldigst ein Verzeichniß der in Ihrer Gemeinde vorhandenen Dampfkessel und zwar sowohl der eingemauerten, stationären, es der für landwirthschaftliche und gewerbliche Zwecke dienenden Locomobilen, unter Angabe der Namen der Besitzer an uns einsenden. In Beurlaubung des Kreisrathes: Haas, Kreis assessor. Friedberg den 21. September 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt. An Erledigung unserer Verfügung vom 20. v. M. Nr. 98 des Anzeigers innerhalb 8 Tagen erinnern wir hiermit bei Meidung der Ssendung von Wartboten. In Beurlaubung des Kreisrathes: ann netreffend: Die Definitorialprüfung der Schulamts⸗Aspiranten. 1 Haas, Kreisassessor. na ch ln Darmstadt am 6. September 1869. Mit Bezug auf die in der Darmstädter Zeitung enthaltene Bekanntmachung vom 10. Juni d. J. benachrichtigen wir hiermit diejenigen Schul- auts-Aspiranten, welche um Zulassung zur diesjährigen Desinitorialprüfung nachgesucht haben, daß diese 1 gehalten und am erstgenannten Tage Vormittags 8 Uhr in dem Realschulgebäude dahier beginnen wird. Prüfung am H., 6. u. 7. October Großherzogliche Oberstudien Direction Kritz ler. Schüßler. letreffend: Den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im Kreise Frtedberg. Friedberg den 22. September 1869. Das Großherzliche Kreisamt Friedberg u Großherzogl. Polizeiverwaltung Nauheim, die Großherzogl. Bürgermeistereien und den Großherzogl. Polizei-Commissär zu Wickstadt. Indem wir Sie benachrichtigen, daß zu Nieder-Woͤllstadt und zu gockenberg die Maul⸗ und Klauenseuche ausgebrochen ist, und eine neitere Verbreitung dieser Krankheit zu befürchten steht, beauftragen ner Sie bei dem ersten Erscheinen derselben nachstehende Maßregeln 1 Ausführung zu bringen: 1) Haben Sie ein genaues Verzeichniß des an der Maul- und auenseuche erkrankenden Viehes aufzustellen nach untenstehender Tabelle. 2) Das Austreiben des kranken Viehes an gemeinschaftliche kzrunnen, Weiden überhaupt an Orte, wo gesundes und krankes Vieh Verkehr kommen können, ist auf Grund des Art. 372 d. P.St.⸗G. zurch öffentliche Bekanntmachung zu verbieten. 3) Mist und Abfallstoffe aus Ställen, worin kranke Thiere sich Aifinden, sollen durch Pferdegespaͤnne auf den Acker gebracht und als— ald untergepflügt werden, bei Meidung der im Art. 372 d. P.⸗St.-G. ungedrohten Strafe. 4) Sind die kranken Thiere von gesunden getrennt aufzu⸗ üllen und sorgfältig zu reinigen und zu pflegen. 5) Das Einstellen von Vieh derselben Gattung kann nur nach bei uns eingeholter Genehmigung erlaubt werden und wird im Unge⸗ horsamsfalle auf Grund des Ark. 370 d. P.⸗St. G. bestraft. 6) Den Fleischbeschauern ist einzuschärfen das Schlachtvieh genau zu untersuchen und krankes Vieh nicht schlachten zu lassen. 7) Ist vor dem Genuß von Milch von kranken Thieren, als gesundheitsschädlich, insbesondere für kleine Kinder, zu warnen. Sofort wollen Sie öffentlich bekannt machen lassen, daß ein jeder Viehbesitzer verpflichtet sei, Erkrankungen Ihnen und dem Thier⸗ arzte anzuzeigen, widrigenfalls er auf Grund des Art. 369 d. P. St.G. bestraft würde. Von etwaigen Erkrankungsfällen haben Sie uns sofort bericht liche Anzeige zu machen und die Polizeiofficianten nach Vorstehendem zu instruiren, ihnen strengstens dessen Beachtung und in geeigneten Fällen die Erhebung von Polizeianzeigen zur Pflicht zu machen. Von Ihnen versehen wir uns der groͤßten Aufmerksamkeit und Ueberwachung, da nur bei genauer Anwendung obiger Maßregeln der Epidemie gesteuert werden kannn. Der Befolg obiger Auflage ist anzuzeigen. In Beurlaubung des Kreisrathes: Haas, Kreisassessor. a gebn. Nr 1 9 a 1 1 1 M Zahl des teh st a ndes 3u gang an kran ken d b 9 an g an tranfen des bes Nin-⸗, Nin an Nin⸗ f Dauses. Viehbesitzers. Tag. Ochsen. Kühe. der Scale Sd Ochsen. Kühe. der Schafe. Ziegen. Ochsen. Kühe. der ae ee U 5 4 U 1 J 5 N 0 0 0 0 0 0 —— 3———————— r———— — Hessen. Darmstadt. Das Großherzog · liche Regierungsblatt Nr. 44 enthält: I. Verordnung, das Bahnpolizeireglement für die Gr. Hess. Strecke der Main⸗Weser⸗Eisenbahn betreffend. II. Bekanntmachung Gr. Ministeriums der Finanzen die Besteuerung des Zuckers betr.(Die Zulassung von Rohzucker zu einem Jollsatze von nur, 4 Thlrn. für den Ceniner kann in Hessen nur über die Hauptzollämter Mainz und Bingen, die Ausfuhr von Zucker mit dem Anspruch auf Zoll⸗ oder Steuetvergütung kann, sosern es sich um Zucker handelt, für welchen eine Vergütung von 3 Thlrn. 4 Gr. bezw. 3 Thlr. 18 per Centner gewährt, bis auf Weiteres nur über das Hauptzollamt Mainz en. ace. Besfntlhe Anerkennung einer edlen That. Am Abend des 7. Juni l. J. badete der Gardist in der 3. Compagnie des 1. Infanterie- Regiments Christoph Biel in offenem Rheine bei Worms unterhalb der dasigen Badeanstalt und gerieth hierbei während des Schwimmens in Folge eines Krampfanfalls in Gefahr zu ertrinken. Auf den Hülseruf der am Ufer Anwesenden schwamm der Gardist Georg Stroh, der 7. Compagnie des 1. Inf.⸗Regts., aus Sprendlingen, im Kreise Offenbach, welcher in einer Entfernung von etwa 15 Schritten stromabwärts von Biel badete, rasch an das Ufer, lief eine Strecke stromaufwärts, schwamm sodann auf den Ertrinkenden zu, erfaßte letzteren, der bereits untergesunken und bewußtlos war, und brachte ihn glücklich an's Ufer, wo es gelang, denselben ins Be⸗ wußtsein zurückzurufen. S. K. H. der Großherzog haben dem Gardisten Georg Stroh für diese muthvolle mit eigener Lebensgefahr verbundene That das allgemeine Ehren⸗ zeichen mit der Inschrift:„Für Rettung von Menschen⸗ leben“ Allergnädigst zu verleihen geruht. In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wird dieses zur öffentlichen nntniß gebracht. 8 e Gr. Oberconsistoriums, die Er⸗ gebnisse der Verwaltung der allgemeinen geistl. Wiltwen⸗ kasse vom Jahr 1867 bett. An Pensionen wurden bezahlt: A. Wittwenpensionen: 1) an 120 Wittwen solcher Mit⸗ glieder, welche nach dem 31. Dezember 1842 verstorben sind 45,903 fl. 46 kr.; 2) an 25 Wittwen solcher Mit⸗ glieder, welche vor dem 1. Januar 1843 verstorben sind 8470 fl., zusammen 54,373 fl. 46 kr.— B. Waisenpen⸗ sionen 1562 fl. 13 kr. Summa 55,935 fl. 59 kr.— Die Einnahme beträgt laut Abschluß 140,092 fl. ½ kr. die Ausgabe 104,691 fl. 34 kr. Verglichen bleibt Rest 35,400 fl. 26½ kr. Nach der Rechnung von 1866 und der Bekanntmachung vom 6. Februar 1868 betrug das verzinslich angelegte Kapttalvermögen Ende 1866 1 Mill. 119,185 fl. 59½ kr. Während 1867 wurden 1) hiervon zurückempfangen 32.313 fl. 19½ kr., 2) neu ausgeliehen 45,818 fl. 35 kr., 3) somit mehr ausgeliehen 13,505 fl. 15½ kr. Daher Ende 1867 Kapitalvermögen 1 Mill. 132,691 fl. 15 kr. i 8 V. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Postangelegenheiten, die portopflichtigen Dienstbriefe betr. VI. Bekanntmachung derselben Behörde, wonach seit dem 5. v. M.,— dem Tage der Eröffnung der Heidel⸗ berg⸗Meckesheim⸗Jagstfeldet Eisenbahn— die Personenpost⸗ Verbindung zwischen Rappenau und Jagsiseld über Wimpfen aufgehoben ist. VII. und VIII. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden dec Kreise Alzey und Worms. 45 IX. Bekanntmachung Großherzogl. Kreisamts Worms, die Erhebung einer Umlage von den zu dem Friedhofs- verbande zu Dalsheim gehoͤrigen Israeliten betr. X. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Lauterbach, die Niederschlagung des 4. Ziels der Umlagen der israelitischen Religionsgemeinde Crainseld für 1869 betr. 1 XI. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemüßheit des Art. 30 des Strafgesetzbuchs im Regierungsblatt be⸗ kannt zu machender Straf⸗Erkenntnisse der Gerichte der Provinz Rheinhessen.(Schluß folgt.) Preußen. Berlin. Der„Volkszeitung“ geht folgende Zuschrift von einem hannöverschen Geistlichen zu:„Preußen, welches einst der rettende Hort ward für Hugenotten, Salzburger und Zillerthaler, denen unduldsame Engherzigkeit und religibser Zelotismus die Heimath verleidete, hat soeben an der Spree protestantischen Gottesdiensten Kirchen versagt. Oesterreich, welches damals in blinder Glaubenswuth Hussiten austrieb und aller Orten Evangelische drangsalte, befleißigt sich heute, der Duldsamkeit urd Gewissensfreiheit gerecht zu werden. Solche Erscheinungen und Rollenwechsel treten bei den Völkern zu Tage, je nachdem die maßgebenden Staatsmänner einer bestimmten theo⸗ logischen Richtung sich hin, zu wünschen, Spotte und Frohlocken seiner Gegner drängen lasse. dienstbar machen, oder großsinnig über den Parteien zu bleiben vermögen. Wie dem aber auch sei, so können wir nicht um⸗ daß der Protestaatenverein, dem so viele ernste Männer mit gottesfürchtigem Sinne und aus kirchlichen Aemtern angehören, jetzt nicht in Berlin tage und mit seiner Andacht sich in ungeweihte Hallen oder improvisirte Buden zum sechs Monaten hinaus, gibt täglich zu Debatten J Anlaß. Die Frage ist in so fern sehr ernst, als Nicht fern von Preußen liegt Olmütz; wird ohne Zweifel Herr v. Beust seine früheren Landsleute in mißlicher Lage mit Vergnügen gast⸗ freundlich aufnehmen, wird nicht weniger das jetzt liberale evangelische Kirchenregiment Oesterreichs protestantischen Gottes diensten mit Freuden Kirchen öffnen; und der Weg von Berlin nach Olmütz kann doch nicht schwer zu finden sein.“ Königsberg. Die„Ostpreuß. Ztg.“ theilt mit, daß die nach dem Unglücke am 13. d. bei der Polizeibehörde als von ihren Angehörigen vermißt angemeldeten 14 Personen nunmehr sämmt⸗ lich bis auf eine lebend hier und dort ermittelt worden sind. 31 Personen sind todt aus dem Wasser aufgesischt, zwei wieder ins Leben Zurück⸗ gerusene nachträglich gestorben, so daß, falls jener noch Vermißte mit zu den Todten zu rechnen sein würde, sich deren Zahl auf 34 belaufen würde. Homburg v. d. H. Der„Taunusbote“ meldet die Ernennung des vormaligen Civileom- missärs Landrath v. Briesen zum Mitgliede der Regierung in Düfsseldorf. Frankfurt. Das„Fr. J.“ schreibt: In der Ausweisungsaffaire ist dem sog. Gothaer Vertrag üher die Heimathlosen eine Rolle zu spielen vorbehalten. Wer keine Heimath nach- weisen kann, muß schließlich in seinem Geburtsort geduldet werden. So bestimmt der genannte Vertrag. Die praktische Ausführung der hiesigen Ausweisungen hat nun zunächst der Polizei in Offenbach Veranlassung gegeben, sich auf den genannten Vertrag zu berufen, indem sie den Sohn des Hrn. Busch vorfordern ließ und bedeutete, daß er beim Mangel ausreichender Subsistenzmittel in seinen Geburtsort Frankfurt zurücktransportirt würde. Die Angelegenheit ist durch diese That⸗ sache in das Stadium der Heiterkeit getreten, in⸗ dem Polizei und Polizei mit einander in Conflikt gerathen. Ob aus diesem Dilemma, um die Autorität der hiesigen Polizei zu retten, noch ein Auskunftsmittel möglich ist, wissen wir nicht. Wiesbaden. Die Versammlung der Fort⸗ schrittspartei am 18. d. war von mehr als tausend Personen besucht, und die Tagesordnung wurde ohne Störung erledigt. Die Ankeäge des Comite's wurden fast einstimmig angenommen. Auch mehrere Lassallianer sprachen, jedoch ohne Erfolg. Sachsen. Dresden. Vom 21. d. wird telegraphisch gemeldet: Das Hoftheater, welches seit 11 Uhr Vormittags brennt, steht in vollen Flammen und ist nicht zu retten. Die Entstehung des Feuers, das während der Probe ausbrach, ist unbekannt. Die nahestehenden Gebäude, wie namentlich die katholische Hofkirche und das Museum, sind wegen der herrschenden Windstille weniger bedroht. Aus Baden. Die feierliche Eröffnung unseres Landtages durch den Großherzog in Person findet am 24 d. statt. Oesterreich. Wien. Eine Katholiken⸗ Versammlung in Graz hat ihre Berathungen mit einer Resolution gegen die Staatsgrundgesetze von 1867 beschlossen. Der Sieg der Liberalen(der „kirchenfeindlichen Partei“) gefährde das Reich und den Thron. In Bezug auf die Verhand- lungen des Grafen Beust mit der römischen Curie erklärte die Versammlung:„Wir können nicht die Ansicht des Reichskanzlers theilen, daß er gerade als Protestant besonders dazu befähigt sei, in den Verhandlungen mit dem päpstlichen Stuhl die volle Unbefangenheit zu wahren.“ ö Innsbruck. Die Naturforscher⸗Versammlung wurde am 18. d. mit einer enthusiastisch auf- genommenen Rede des Statthalters und des Bürgermeisters eröffnet. Die Stadt ist festlich geschmückt und sieht man namentlich viele schwarz⸗ roth⸗goldene Fahnen. Unter den gebotenen Fest⸗ lichkeiten ist auch eine Fahrt über den Brenner bis Bozen und zurück. nehmer eingetroffen. Frankreich. Paris. Die Frage Betreffs der Fortdauer der Vertagung des gesetzgebenden Körpers, und dieses über die gesetzliche Frist von ein Theil der Deputirten die Absicht baben soll Bis jetzt sind 743 Theil⸗ Auflösung des letzten gesetzgebenden Körpers ab⸗ haben wird. Der Deputirte Graf de Keratr welcher sich unter den bekannten 116 befindet, welche diese Frage im Temps. — Die Nachrichten über das Befinden des Kaisers lauten vom 19. d.: Der Kaiser ist gestern nicht nach Paris gekommen. Das schöne Wetter wiederhergestellte Gesundheit einer neuen Probe zu unterziehen. Er verließ am Arme des Generals Fuß das Schloß und wandte sich nach der Rich⸗ tung von Villeneuve l'Etang. An der Porte. Verte ließ er sich einen Augenblick nieder und kehrte dann, beständig zu Fuß, nach Saint Cloud zurück. In der Kastanien⸗Allee nahe bei der Orangerie angekommen, verließ er sogar den Arm seines Adjutanten und legte den Rest des Weges bis in seine Gemächer allein zurück, nur auf einen Rohrstock gestützt. Dieser Spaziergang dauerte über eine Stunde. a — Nach den offiziösen Blättern steht es nun fest, daß die Kaiserin auch zur Eröffnung des Suezcanals nach Aegypten geht. Nubar Pascha reist nach Alexandrien ab, um die nöthigen Vor⸗ betreitungen zu treffen. Der Tag der Abreise ist noch nicht bestimmt. —„Die Reise der Kaiserin“, berichtet der „Gaulois“,„ist jetzt beschlossene Sache. Die Abreise ist auf den 2. Oktober festgesetzt und alle Vorbereitungen dazu werden mit Eifer getroffen. Die Reise von Paris nach Venedig erfolgt zu Lande, die Nacht„Aigle“ erwartet Ihre Majestät an letzterem Orte. Vielleicht— allein noch ist nichts sicher in dieser Beziehung— gebe der Kaiser während der orientalischen Reise der Kaiserin nach Biarritz, Pau oder Nizza.“ — Der Kaiser ist am 19. d. des schlechten Wetters wegen nicht ausgegangen; heute am 20. ist er, wie der„Moniteur“ meldet, um 7 Uhr aufgestanden und hat nur seine ordentlichen Aerzle, die Herren Conneau und Corvisard empfangen, überhaupt in allen Stücken seine gewohnte Lebens⸗ weise wieder aufgenommen. Amerika. Washington. General Sickles hat telegraphirt, daß das spanische Cabinet für jetzt jeten Vorschlag der amerikanischen Regierung in Betreff Cubas ablehne, und erkläre, daß es unter keinen Umständen auf Basis eines Verkaufs oder einer Abtretung Cubas zu unterhandeln gesonnen sei. General Sickles spricht die Ver⸗ muthung aus, daß Oesterreich und Frankreich in dieser Angelegenheit Spanien unterstützen würden. Er erbittet sich neue Instruktionen. — Nachrichten aus Rio de Janeiro vom 28. August melden, daß der Krieg mit Paraguay als beendet angesehen wird. Die Alliirten er⸗ fochten einen großen Sieg. Graf d'Eu hat an der Spitze der Armee Piribelin(7) und As caria eingenommen. General Lopez ist entflohen, General Menabarreto todt. Von den paraguitischen Truppen wurden 1500 Mann kampfunfähig gemacht. Aus der Wetterau. Uhr, im Hesfischen Hof in lung zur Gründung an derselben auffordern zu sollen. Frankfurt. Der eiserne Quadralsuß= 5000 Centnern glänzend bestanden. Die kolossale Belastung hat nur eine kaum merkbare Einbiegung von 1—15/ Zoll hervorgebracht. Man hofft, daß jeden⸗ falls schon am nächsten Sonntag ermöglicht sein wird. Darmstadt. noch mehreren Kindern spielte, die ganze Nase abgehauen. Darmstadt. einem Saalbau dahier waren Lurnitz in Frankfurt, der als Preisrichter ernannt worden. mehr ihren Bericht an die Actiengesellschaft, dahin werde der beabsichtigte Tag verlegt. Dor t sich am 25. Oct., wo die sechs Monate seit der Bau beabsichligt, erstattet. Ein erster Preis wurde gelaufen sind, zu versammeln, selbst wenn die Ne⸗ 1 gierung die Kammern noch nicht zusammenberufen die bekannte Interpellation unterzeichneten, bespricht bestimmte ihn, wie der„Moniteur“ berichtet, seine Castelnau und in Begleitung des Herrn Conti zu Mau glaubt hierdurch auf eine Dienstag den 28. September d. J., Vormittags 10 Butzbach staktfindende Versamm⸗ eines Obst⸗ und Gartenbau⸗ Vereins aufmerksam machen und zu lebhafter Theilnahme Steg an dem Fahrthor hal die vorschriftsmäßige Belastungeprobe von 75 Pfund per; das gelungene Weck der allgemeinen Beurtheilung des Publikums durch Augenschein Dieser Tage hat ein Soldat in an getrunkenem Zustande einem 7jährigen Jungen, welcher mit mit seinem Säbel beinahe Zur Prüfung der Concurrenzpläne zu die Herren Archstecten H. Herr Oberbaurath Hoffmann in Wiesbaden und Herr Stadtbaumeister Kreyssig in Mainz Dieselben haben nun welche den nicht = 2 S 2 ich legeftlic benign ange in 1 Beste jände, In 1 Ned Bucher sch Benutzung M0 2630 N wird auf sonsige! seit 1 020 f welcher gliede df eingesch Frit — 2630 4 10 Uhr, Bürgers Frledber, eihfällie verpacht fenden werdend Fri 2880 9 Uhr, Güterslt nochmal Fri Im! 2027 7 11 Uhr, Anlrag siehend durch d b gablung Die 1 ditser U geforder, 1 Ulanden ö Upgfeng den Aerzi npsangen u Uros ⸗ heckannt, dagegen drei Preise von je 300 fl. Die vor⸗ gnommene Oeffnung der drei Couverls, welche mit den Tolto's der preisgekrönten Pläne b.zeichnet waren, ergab sügende Namen; Nr. 8. Motio: Domus propria, omnium olim, Herr Oberbaurath Pfannmüller von Darmstadt. . 22. Motto: Durch Nacht zum Licht, Herr Lieblein n Frankfurt a. M. Nr. 24. Motto: Saure Wochen— srbe Feste, Herren Heinrich Strack und Hugo Licht in Btlin. Es waren 25 Pläne eingereicht worden, davon ken einer zu spät, von den andern konnten die meisten ud zwar gerade die schönsten nicht berücksichtigt werden, d ihre Kostenanschläge die im Programme festgestellte Musumme von 80,000 fl. bei Weitem überschritten. Halle. Die dahier erscheinenden Blätter melden ge⸗ lgentlich der neuen dortigen, von der koͤnigl. Regierung belätigten Feuerlöschordnung, daß darin, nach dem Vor; gange in vielen andern Städten, auch angeordnet ist, daß d Befitzer von Niederlagen leicht entzündlicher Gegen⸗ finde, insbesondere Spiritus, Petroleum ꝛc., sowohl in 30 Montag den 27. d. M., Nachmittags 2 Ubr, rird auf dem Seminarhof eine Anzahl Schränkchen und smstige Mobtliargegenstände öffentlich verfleigert werden. Friedberg, 22. September 1869. 5 Großberzogliche Seminar-Direetion Steinberger. 0 Gulden Belohnung 229 für die Entdeckung und Anzeige Desjenigen, telcher gestern in später Abendstunde bei einem Mit⸗ tiede des Stadtvorstandes in bübischer Weise ein genster ingeschlagen hat. Friedberg, 21. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Güter ⸗ Verpachtung. 235 Montag den 27. September d. J., Vormittags ! Uhr, sollen im hiesigen Rathhause auf Antrag des Lürgers Jobannes Falck dabhier die demselben in dtiedberger und Fauerbacher Gemarkung zustehenden lübfälligen Güterstücke anderweit öffennich meiftbletend vrpachtet werden. Die Flutschützen befitzen die betref— inden Gülerverzeichnisse und werden etwa gewünscht werdende Auskunft ertheilen. Friedberg am 22. September 1869. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Güter⸗ Verpachtung. 236 Dienstag den 28. September d. J., Vormittags Mbr, sollen im hlesigen Rathhause diejenigen städlischen Juterstücke, welche Martinitag d. J. leihfällig werden, nachmals anderweit auf 6 Jabre verpachtet werden. Friedberg den 22. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Immobilien ⸗Versteigerung. 227 Dienstag den 28. September l. J., Vormittags 1 Uhr, werden im hiesigen Ratbhause auf freiwilligen Anrag des Jobann Heinrich Dörr dahier die nach⸗ end verzeichneten Immobilien, nämlich: Gemarkung Friedberg Flur. Nr. Kiftr. II. 532. 4½0. Hofratthe in der Judengasse, II. 41. 80. Grabgarten an der Fauerbacherstraße, II. 108. 80. Grabgarten, rie Liebfraugärten entlich mriftbietend versteigert. Friedberg den 21. September 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Obligations-Perloolung. 11 In der heute dahier ftattgehabten Gemeinderaths⸗ zessammlung wurden die nachstehend verzeichneten Partial⸗ Ollligationen der Gemeinde Altenstadt aus dem Inlehen vom Jahre 1835 Nr. 74 jede über 200 Gulden Nr. 85 Nr. 89 urch das Loos auf den 31. Dezember l. J. zur Rück⸗ allung bestimmt. Die Inhaber dieser Nummern werden hiermit von ier Verloosung in Kenntniß gesetzt und zugleich auf— lervert, diese Beträge gegen Rückgabe der Schuld— landen und der noch nicht fälligen Zinscoupons bis lligstens zum 31. Dezember l. J. bei der Gemeinde— (i nehmerel dahter in Empfang zu nehmen, da von diesem zeupunkte an eine weitere Verzinsung dieser Kapitalten heilt mehr stattfindet. l Altenstadt den 21. Seplember 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt Kreuder. Trauspatenk-Glycerinseise 47 zu allen Preisen balleschen Blätter heben als anerkennenswerth hervor, daß während andere bei zwangsweiser Einführung dieser Artikel höhere Preise stellen, die Feuerlöschmittelanstalt von Bucher umgekehrt Ermäßigung und Tragung der Fracht freiwillig anbietet. Der Besitzer der Anstalt, die seit 23 Jahren in rastloser Thätigkein wirkt, darf sich dieser neuen Aner⸗ kennung mit Recht rühmen. Oldenburg. Kürzlich fand hier ein in seiner Ver⸗ anlassung äußerst seltenes Fest statt, indem die achtzig⸗ jährigen Drillinge, Herr Assessor Fuhrken von bier, Frau Wittwe Große und Fräulein Sophie Fuhrken aus Varel, sämmtlich im besten körperlichen und geistigen Wohlbefin⸗ den, im Kreise zahlreicher Angehörigen, die gemeinschaftliche Feier ihres Geburtstages begingen. Altona. Die Hunde⸗Ausstellung wurde dahler er⸗ offnet und hatte von vornherein einen recht zahlreichen Besuch, namentlich von Damen. Im Ganzen umfaßt die Ausstellung ca. 500 Hunde, darunter 20 Schweiß-, 56 Hühner, 11 Wind⸗, 27 Dachs⸗, 9 Parforce- und 18 ver⸗ schiedene Jagdhunde Ferner 7 englische Doggen, 15 Milh. Sturmfels. Stoch dänische und 15 Ulmer Doggen, 34 Newfoundländer, 10 Bulldoggen, 10 St. Bernhardsbunde, 4 ungarische Wolfs-, 7 Schäfer⸗ und 5 Spitzhunde, 90 Terriers, 14 Möpse, 23 King Charles, 20 Pudel, 6 Windspiele. An unbenannten Racen 38, an gemischten Nacen 31. Liter arisches. Wenngleich eine Modezeitung nicht allein die Geschmacksrichtung in unserer Kleidung angeben kann, so wußte„die Modenwelt“ doch burch ihre Vorzlg⸗ lichkeit sich schnell in den weitesten Kreisen unentvehrlich zu machen. Dank der sorgfäaltigen und geschmackvollen Wahl der Toiletten, der Umsicht, mit ber sie allen prae⸗ tischen Bedürfnissen zu genügen, nur das wahrhaft Ge⸗ diegene hervorzuheben weiß, hat die Modenwelt eine maßgebende Bedeutung erlangt.— Der Ausschluß jeder literarischen Beigabe bietet, bei dem geringen Abonne⸗ mentspreise von 36 kr. pro Quartal und 6 Nummern, welche an Zahl und Umfang den Arbeits⸗Nummern theurer Moden ⸗Journale ganz gleich sind, vor diesen noch den Vortheil, durch Abonnement auf eines der vielen guten belletristischen Journale die Lectüre selbst und somit für denselben Preis viel reichhaltiger wählen zu können. werden. (Eintritt frei.) 2633 Montag den 4. October, Vormittags 10 Uhr, wird die Versammlung für deutsche Rechtschreibung vom praktischen Standpunkte aus, zur Rosenau, Reuterweg 8, Bocken— heimer Anlage in Frankfurt a. M. stattfinden, wozu insbesondere Lehrer eingeladen Mobilien ⸗Versteigerung. 2632 Freitag den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, will der Vormund über Er nst Sang nach— beschriebene Gegenstände, als: 1 vollständiges Bett, 1 Kleiderschrank, 1 Kommode, 3 Drutzend Mannshemden, Tisch⸗, Belt und Hand⸗ tücher, Kleidungsstücke aller Art u. s. w. öffentlich melftbietend gegen gleich baare Zahlung in der Bebausung des Balthasar Sang II. dahler ver⸗ stelgern lassen. Fauerbach b. Fr. den 21. September 1869. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. HS en Wiener Exportbier 2637 bei M. Hertlein. Corseten& Crinolines 2616 billigft bet Konrad Heß. Zu vermiethen 2571 ift ein großes freundlich möblirtes Zimmer. Wo? sagt die Exped. d. Bl. ., IIllustrirte Damenzeitung. urch alle Buchhandlungen und Postämter ist zu beziehen: DIE BIENE. Neueste und billigste Berliner Damenzeltung für Mode und Handarbeit. Herausgegeben unter Mitwirkung der Redaction des Bazar mit theilweiser Benutzung der in dieser Zeitschrift enthaltenen Abbildungen. r das ganze Viertessahr nur 10 Sgr. und Gutes bringt: Im Hauptblatte jährlich 00 vorzügliche Abbildungen der gesammten aen- und Kinder- Garderobe, Leibwäsche und verschiedensten Handarbeiten, in den Supple- nten die betreff. Schnittmuster mit fasslicher schreibung, wodurch es auch den ungeübtesten änden möglich wird, Alles selbst anzufertigen und Jamit bedeutende Ersparnisse zu erzielen. Die erste Nummer des neuen(V.) Jahrgangs ist gratis durch alle Buchhandlungen und Pontänzfalten zu beziehen. 2593 Aufträge erbitten sich. Bindernagel& Schimpff in Friedberg. AZbwei Schreinergesellen 2619 sucht Schreinermeister J. Scheuner in Bruchenbrücken. 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Industrie⸗ Beftrebungen, ungarischer Sitten, Gebräuche und Culturzustände sein, und als solcher eine amüsante und interessante Lecture für alle Classen der Gesellschaft bieten. „Die Donau“ wird kurze Romane, Novellen⸗ Gedichte ernsten und humoristischen Inhaltes, belehrende und gemeinnützige Artikel aus allen Fächern der Wissen⸗ schaft, Berichte, Nachrichten und Correspondenzen über alle Ereignisse im In und Auslande, über Kirche und Schule, Handel, Induftrie, öffentliche Inftitute, Literatur und büdende Künste, Musik. Theater, Haus⸗ und Land⸗ wirihschaft, humoristisch⸗sutyrische Aufsätze u. s. w. und auch einschlägige Illustrationen bringen. „Die Donau“ erscheint vom 1. October 1869 ab alle 8 Tage mindestens 16 gr. Octapseiten stark und kostet für Pest. Ofen sowoh hals Ungarnüber⸗ baupt und Oesterreich mit Zustellung ins Haus, resptetive Postversendung vierteljährig 1 fl. 30 kr. balbjährtg 3 fl. öst. Währ., für das Ausland mit Postversendung 1 Thaler, resp. 1 fl. 40 kr. südd. Man pränumerirt bei allen Poßämtern, Zeitungs- Expedittonen und in allen Buchhandlungen, sowie bei der Administration der„Donau,“ (Seislers Annoncen⸗Aufnahms⸗Büreau.) Pest, Königegasse Nr. 47. Sammlern von mindestens 10 Exemplaren, deren Beflellung auf einmal eingesandt wird, gewähren wir einen Rabatt von 10%. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 22. Sept. Waizen 11 Korn 8 fl. 20 tr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr Frankfurt, 20. Sept. Waizen 11 fl. 50 kr. Kor! 9 fl. 10 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 45 kr. Grünberg, 18. Sept. Waizen 11 fl. 25 kr.; Korn 8 fl. 17 kr.; Gerste 7 fl. 17 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. fl. 25 kr.; Molter 7 fl. 50 kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 18 fl. 3 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz, 17. Sept. Waizen 11 fl. 43 tr.; Korn 8 fl. 23 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 5 fl. 32 er.; Kartoffeln 3 fl. 50 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 19 fl.— kr. 2 Bei Unterzeichnetem find Clavier Instrumente zu Jedermanns Einsicht 1 ustrun Preisen auge ect, und zwar: Pianinos zu 280 fl. und 300 fl. Reue Tafel-Claviere von 200 fl. bis 240 fl. mit englischer Mechanik. Gebrauchte Claviere von 120 fl., 130 fl und 140 fl. mit englischer Mechanik. Gebrauchte Claviere von 40 fl., 60 fl. 70 fl. mehrere zu 80 fl. und zu 100 fl. Flügel zu ganz billigen Preisen. Kaufliebhaber ladet ergebenst ein. Friedberg im September 1869. E. L. Glück. Herren Garderobe Magazin. 2608 Zur bevorstehenden Wintersaison empfehle mein vollständig sortirtes, in neuster Façon und Stoffen bestehendes Lager von Winter. Ueberziehern, Paletots, Jacquets, Säckchen, somie completten Herren- Anzügen und bin durch vortheilhaften Einkauf in den Stand gesetzt, zu außerordentlich billigen Preisen abzugeben. d Bad Nauheim. H. Grünbaum. S Anfertigungen nach Maaß von Herren- sowie Knaben⸗Anzügen werden innerhalb 24 Stunden prompt und billigst besorgt. 24⁵8 Die Angriffe gegen Gury's Moraltheologie in der Maln⸗ Zeitung und der zweiten Kammer zu Darmstadt. Von W. Emanuel, Frh. v. Ketteler. Preis: 18 tr. Vorräthig bei Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. 2626 Montag den 27. d. M. findet auf dem Selzerbrunnen ein Ball für Israeliten statt, wozu freundlichst einladet P. Weitzel. Einladung. 2625 Der Unterzeichnete läßt auf seiner Kegelbahn ein Rind auskegeln, bei günstiger Witterung kann jeden Tag gekegelt werden. Wisselsheim am 20. September 1869. Ch. Seng, Gastwirth. Spielkarten 2613 zu 56 kr., 1 fl., 1 fl. 6 kr., 1 fl. 12 kr., 1 fl. 18 kr., 1 fl. 24 kr. und 1 fl. 30 kr. per Dutzend mit Stempel empfiehlt P. Ganß in Vilbel. 2621 Mit dem 1. Oktober 1869 beginnt ein neues Abonnement auf die „Hessischen Volksblätter.“ Dieselben werden fortfahren, die politischen Tagesfrage und nach Außen zu besprechen und hierbei, dem Lause der Weltbegebenhelten folgend, dem Groß herzogthum Hessen desonderes Augenmerk zuwenden. Aber auch die Nachbarländer, Kurhessen, Nassau, Frankfurt, die thatsächlich keine freie Presse mehr haben, sollen gebührende Berücksichtigung finden. Insbesondere werden wir den Frankfurter Zu händen und dem Ringen dleser ehemals freien Stadt aus dem Schiffbruche ihrer Selbfiständigkeit doch immerhin in ihrer Stadt⸗ noch ein möglichst freies Bürgerthum zu reiten eine besondere Aufmerksamkeit schenken und die verordnetenversammlung vorkommenden Gegenstände eingehender behandeln. Die„Lokalnachrichten aus Hessen“ enthalten in gedrängter Darfßellung alle 1 innerhalb nd wir in der des Großherzogthums; durch unsere, in sämmtlichen Landestheilen thätigen Correspondenten Verloren 2623 wurde auf der Chaussee von Friedberg nach Ockftadt ein Notizbuch mit schwarzer Decke. Der redliche Finder wird gebeten dasselbe gegen eine gute Belohnung bei Samuel Löb in Bad Nauheim Trauben n im Sinne freibeitlicher Entwickelung nach Innen 2618 werden abgegeben, das Pfund zu 6 kr., bei J. Tönges in der Burg. Abonnements auf die Modenwelt, Preis pro Quartal 36 Kreuzer, Lage, diese Berichte mit größter Raschbeit und Vollständigkeit zu bringen. Auch für die Berichte 2. 2617 die einzige billige Moden⸗Zeitung mit Original- aus Frankfurt baden wir zuverlässige Muarbeiter gewonnen. Ueber die Landtagsver handlungen berichten wir rasch und erschöpfend. 5 Das Feuilleton bringt neben auserwählten Novellen gemeinnützige Erzähiu über Kunst und Literatur, Miscellen, Aufsätze und Recensionen üder Schauspiel, Oper und Conterte ze. 5 Inserate finden geeignetste Verbreitung. Die Einrückungsgebühr be vierspaltige Petitzelle, für Lecalanzeigen nur zwei Kreuzer. Auch für Frankfurt dürfte sich das Blatt be der immer größeren Verbreitung, die es dort findet, zu Anzeigen empfehlen. Der vierteljährliche Abonnementspreis beträgt in Frankfurt l(einschließlich der Stempelsteuer und des Bestellgeldes) 1 fl. 36 kr. Bei dem reichen Inhalte, den die„Hessischen Volks blätter“ darbteten, müssen sie als ngen, gedrängte Erörterungen selbst die theuer trägt drei Kreuzer für die] Jahrgangs erschien nimmt Darmstadt 54 kr., im früheren Thurn⸗ und Taxis' schen Postgebiet,(einschließlich des Postaufschlags und Bestellgeld) 1 fl. 20 kr., in Illustrationen, dabei an solchen ebenso reichhaltig, wie steu anderen derartigen Blätter, wovon am 20. September die erste Nummer des neuen vie unterzeichnete Buchhand⸗ lung entgegen. Auf Wunsch sendet dieselbe auch diese Nummer als Probe 8 gratis in's Haus. Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim. 5 — die billigste aller politischen Zeitungen angesehen werden. Wir bitten auswärtige Abonnenten ihre Bestellungen bei ihrem betreffenden Postamte sofort dige Exemplare geltefert werden können. aufzugeben, damit keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt und vollflän Ju Frankfurt können Einsendungen und Inserate für die dessischen Volksblätte in der Buchhandlung des Herrn Benjamin Auffahrt(Töngesgasse Nr. 28) abgegeben werden, von w dieselben portofrei an die Redaction befördert werden. Darmstadt im September 1869. Die Expedition. — Todes- Anzeige und Danksagung. 8 2624 Allen Freunden und Bekannten die traurige 0 Anzeige, daß es dem Allmächtigen gefallen hat, unsere theure Schwiegertochter, Schwägerin und Tante die verwittwete Hofgärtnerin ü Winter⸗Mäntel für Damen 2809 von 4½ Rthlr. an bis zu den feinsten Double Jacquets mit Pluͤschebesatz empfiehlt Bad Nauheim. H. Grünbaum. Auguste Kramer am 16. d. M. in ein besseres Jenseits abzurufen. Allen, welche die Verftorbene zu ihrem Grabe geleitet haben, insbesondere auch dem Herrn Pfarrer Heßler für die trostreiche Grabrede unsern innigsten Dank. Assenheim den 19. Sept. 1869. Wichtig für Vierbranuereibesitzer! Nur was ächt ist, bewährt sich. 2142 Jedes schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Schenkbiere, welche ursprünglich hell waren, werden unter Garantie durch mein unschädliches Mittel wieder Die Unschädlichkeit, sowie der aus⸗ gezeichnete Erfolg dieses Präparats beweist eine Masse besitzender Zeugnisse von den größten Brauereien Deutschlands, Schweiz, Frankreich ꝛc., analysirt und begutachtet von geprüften berühmten Chemikern. Prämürt im Jahre 1868 mit der großen Bronce⸗Medaille glanzhell, fein moussirend und schmackhaft hergestellt. von der Kunst- und wissenschaftlichen Provinzial⸗Ausstellung Pleschen. Bei Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Fässer und des Maas-Inhaltes jedes einzelnen Fasses. Versendungen nehme der Kürze wegen nach; Briefe bitte zu frankire Nähere Auskunft ertheilt Aug. Sigerist, Mengen, Wurtemberg. Die trauernden Hinterbliebenen. FFC e eee eee Todes⸗Anzeige. 2640 Verwandten, Freunden und Bekannten widmen wir hiermit die traurige Nachricht von dem plötzlichen Hinscheiden unseres gellebten Gatten und Vaters des Großherzoglichen Land · gerichtsdieners Jo h. Andreas. Um fille Theilnahme bitten Bad Nauheim den 22. September 1869. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Freitag den 24. Sepl., Nachmittags 3 Uhr, statt. n. Ein Zimmer, Ein Zimmer mit Cabinet, 2581 mit oder ohne Möbel, ißt zu vermiethen. Wo? 2582 mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen. Wo? sagt die Exped d. Bl. sagt die Exped. d. Bl. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 0 Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 1 1 unn Vom 1. October an kann auf den Anzeiger wieder abonnirt werden. Vet! vom merk leistu betre für d für d der habe! 0 un währen