nz. en lerg Verdant — hein ung Sec n Semestert e Paslol. aug * d, i, trer ek n Der Eiger der Jnherat d. 2 k. Straus men! ottee u Ialloase Hirsch. * en, Lialbor billigt Nutbe. nt-⸗Juuu mpfeßlende ki beber, Vr. 331. uh in zum Eie tuemfels chen sedderg⸗ 55 blen abotsef Weis, 0 1869. Dienstag den 23. März. M34. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Hiiedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samsiag. Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden„Oberhessischen Anzeiger“ kann man für das zweite Quartal l. J. bei allen Poststellen für 38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. Amtlicher Theil. betreffend: Die Ertheilung der poltzeilichen Erlaubniß für berumziehende s. g. Künstler zu ihren Produktionen Friedberg den 19. März 1869 auf Jahrmärkten, Kirchweihen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg in die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bönstadt, Dorn-Assenheim, Hoch-Weisel, Ilbenstadt, Langenhain, Nieder-Florstadt, Ober⸗Florstadt, Ober-Rosbach, Weckes heim. Der Erledigung unserer Verfügung vom 13. d. Mts. sehen wir binnen 3 Tagen entgegen. Trapp. betreffend: Das Fahren mit Hunden. Friedberg den 19. März 1869. n e in die Großherzogliche Polizeiverwaltung Nauheim und die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dorn-Assenheim, Reichelsheim, Rödgen, Schwalheim. 25 Mit Ermächtigung Großh. Ministeriums des Innern vom 12. d. Mts., zu Nr. M. d. J. 2891, wird das im Abdruck nachfolgende Jolizeireglement rubr. Betreffs vom 6. Dezember 1864 auf Ihre Gemeinden für anwendbar erklärt. Lassen Sie dasselbe öffentlich bekannt machen, instruiren Sie das Polizeipersonal darnach und zeigen Sie den Befolg an. rin Polizei Reglement. Zur Verhütung von Unglücksfällen und Mißbräuchen, welche bei dem Gebrauche von Hunden zum Fahren entstehen können, wird unter Hinweisung auf die in den Artikeln 104 pos. 1, 110, 212, 254, 262, 267 und 271 des Polizeistrafgesetzes enthaltenen, auch auf hunde und Hundefuhrwerke anwendbaren Bestimmungen, nach Anhörung der Lokal-Polizei-Behörden und in Folge Ermächtigung Großherzogl. Pinisteriums des Innern vom 23. November 1864 zu Nr. M. d. J. 12101 nachstehendes Polizei⸗Reglement für die Gemeinden des Kreises Friedberg erlassen: „Auf den mit Hunden bespannten Wagen oder Karren dürfen keine erwachsenen Personen sitzen und die Fuhrwerke nicht in stärkerem als in gewöhnlichem Hundetrab gefahren werden. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe von 30 kr. bis 2 fl. geahndet.“ Zetreffend: Dle Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen für 1869. Friedberg den 15. März 1869. D anf fen laben ien enen Unter Mittheilung des in Abdruck nachstehenden Verzeichnisses über die Beiträge der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Friedberg beauftragen wir Sie, den betreffenden Rechnern Ausgabedecretur zu ertheilen und dieselben anzuweisen, die Beiträge in den bestimmten Zielen an den Rechner der Landjudenschaft N. Heß zu Gießen pünktlich abzuliefern. n 1) Staden 11 fl. 16 kr.— 2) Kirch⸗Göns und Pohl⸗Göns 8 fl. 24 kr.—]— 13) Hoch⸗Welsel 1 fl. 52 kr.— 14) Langenhain 47 kr.— 15) Nieder- Weisel 3] Assenheim 5 fl. 20 kr.— 4) Bönstart 6 fl. 33 kr.— 5) Bruchenbrücken[8 fl. 53 kr.— 16) Ostheim 1 fl. 14 kr.— 17) Steinfurt 2 fl. 35 kr.— 4 fl. 10 kr.— 6) Fauerbach b. F. 22 kr.— 7) Nieder⸗Wöllstadt 15 fl. 57 kr.— 18) Weckesheim mit Melbach, Södel, Betenheim und Woͤlsersheim 8 fl. 8 kr.— 8J Friedberg 91 fl. 46 kr.— 9) Ober⸗Rosbach 3 fl. 24 kr.— 10) Florstadt mit 19) Gambach 4 fl. 31 kr.— 20) Griedel mit Rockenberg 7 fl. 29 kr.— Mkensee 8 fl.— 11) Butzbach 10 fl. 56 kr.— 12) Fauerbach v. d. H. 2 fl. 37 kr.] 21) Münzenberg 8 fl. 56 kr.— 22) Nauheim 8 fl. 9 kr. Die Herren Landwirthe des Kreises, welche durch Vermittlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Erbsen und Obendörfer Runkelsamen zu beziehen gewünscht haben, können diese Sämereien Mittwoch den 24. und Donnerstag den 25. d. M. bei Herrn Dr. Henkelmann in der Burg in Empfang nehmen. Friedberg den 21. März 1869. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Friedberg Trapp. Hessen. Darmstadt. In der Sitzung der mehrheit, daß die Kammer die Bewilligungen des Hunderttausende von Gulden handle, die Regie— 1. Kammer vom 16. d. wurde der Staatsvertrag Militärbudgets von dem Zustandekommen eines rung zu ersuchen, schleunigst zur Erläuterung des zwischen Hessen und den Vereinigten Staaten von Gesetzes über die Einführung der preußischen Gesetzes den Ständen Vorlage zu machen. Auch Nordamerika vom 1. August 1868 genehmigt, Pensionen abhängig mache, sowie ein weiterer der Abg. K. J. Hoffmann stellt mehrere An— ebinso die Vereinbarungen zwischen Baden, Hessen Antrag des Abg. Wernher, die Auszahlung träge, welche jedoch ebenso wie die von Kempf und dem norddeutschen Bund, den Main⸗Neckar⸗ der preußischen Gagen bis zum 1. Juli 1869 bei der Abstimmung verworfen werden. Dagegen bahn ⸗Telegraphen betr. Für Erweiterung des auszusetzen, weil auch das Finanzgesetz von 1868 wird ein Antrag Dumonts: die Anwendbarkeit Stationsgebäudes zu Zwingenberg verwilligt die[bis zu diesem Zeitpunkt prorogirt sei, angenommen. des Gesetzes vom 14. August 1867 auf Eisen⸗ Kammer 6140 fl. Die Vorlage, betreffend Ein- Man ging hierauf zur Berathung des von Abg. bahnunternehmungen von Privaten oder dritten führung einer Reihe von Gesetzen in den neu Zentgraf erstatteten Ausschußberichts über die Unternehmern nicht weiter zu verwilligen, sowie uworbenen Landestheilen und den Gesetzentwurf, Anträge des Abg. Kempf, K. J. Hoffmann II. ein weiterer Antrag auf Revision des Gesetzes betreffend die Aufgabe leicht explodirender oder und Dumont, sowie über die Bitte des Ge— angenommen. Die Kammer vertagte sich sodann seuergefährlicher Gegenstände zur Beförderung mit meinderaths Darmstadt um authentische Erläu- auf unbestimmte Zeit. der Post, werden gleichfalls angenommen, dagegen] terung des Eisenbahnexpropriationsgesetzes vom— Von großh. Hofgericht wurde dem früheren det Antrag von Fink auf Errichtung von Fabrik- 14. August 1867 über. Auf mehrseitiges An- Redakteur der Mainzeltung, G. Schemm, von und Gewerbsgerichten verworfen. dringen wird die Discussion gleichzeitig über alle dem Bezirksstrafgericht wegen Beleidigung des — 19. März. In der zweiten Kammer Anträge und den ganzen Bericht eröffnet. Der Staatsministeriums zu 5 Monat Correctionshaus- sindet die Schlußberathung über das Militär-] Abg. Kempf hebt einige Punkte des Gesetzes strafe und 200 fl. Geldstrafe verurtheilt, eine budget statt. Mit Zustimmung der Vertreter des hervor, hinsichtlich deren eine Verschiedenheit der Correctionshausstrafe von 3½ Monat und 100 fl. krlegsministeriums wird ein Antrag der Ausschuß⸗ Auffassung bestehe und beantragt, da es sich um Geldstrafe zuerkannt. Der jetzige Redakteur May wurde von der gegen ihn erhobenen Anklage wegen Beleidigung des Geh. Staatsraths Frank freigesprochen. N — Der Großherzog hat auch diesmal am Mathildentage verschiedenen Wohlthätigkeitsanstalten namhafte Schenkungen zugewiesen: Der Mathilden⸗ stiftung 900 fl., dem Mathilden-Landkrankenhause 300 fl., dem Diakonissenhause Elisabethenstift 150 fl., den barmherzigen Schwestern dahier 100 fl., der Kleinkinderschule dahier 100 fl., dem Rettungshause in Hähnlein 200 fl. und der Blindenanstalt zu Friedberg 100 fl. — Das Ministerium hat zur Aufbesserung der Gehalte für die thatsächlich außerordentlich gering besoldeten Lehrer des Gymnasiums in Büdingen eine jährliche Verwilligung von 900 fl. nachgesucht. Auch für Verbesserung der Gehalte der Lehrer in Gießen wird die Gewährung eines weiteren Staatszuschusses von jährlich 1200 fl. beantragt. Preußen. Berlin. Der Abg. Hagen hat folgenden Antrag eingebracht: Der Reichstag wolle beschließen, zu erklären: Die Verordnung des Bundes⸗Präsidiums vom 22. Dezember 1868, betreffend die Einführung der in Preußen gelten— den Vorschriften über die Heranziehung der Militärpersonen zu Communal-Auflagen im ganzen Bundesgebiet, ist durch den Art. 61 der Bundes— verfassung nicht gerechtfertigt, und ist dieselbe daher, insofern sie der verfassungsmäßigen Zustimmung des Bundesraths und des Reichstages entbehrt, als eine rechtsverbindliche Norm für die einzelnen Bundesstaaten nicht zu erachten. — Der Reichstag beanstandet in Folge eines eingelaufenen Wahlprotestes aus Friedberg die Wahl Buff's und fordert den Bundeskanzler auf, eine Untersuchung einzuleiten. Der Antrag der betreffenden Abtheilung auf Ungültigkeit der Wahl wurde nicht angenommen. Ferner nahm der Reichstag folgende Amendements zum Wahlgesetze an: 1) Die Staatsbeamten dürfen nicht Mit— glieder der Wahlbureaus sein; 2) Wahlvereine und Wahlversammlungen sind gestattet. Der Rest des Gesetzes wurde genehmigt. — Von Seiten des Bundeskanzlers sind ein- gegangen: Die Gesetzentwürfe, betreffend die Cautionen der Bundes beamten und die Einführung eines allgemeinen deutschen Wechselrechts und Handelsgesetzes als Bundesgesetze. Der Reichstag wird bis zum 6. April vertagt. — Nach der dem Reichstage mitgetheilten Statistik der Postverwaltung des norddeutschen Bundes für das Jahr 1868 bestanden in dem— selben 4464 Postanstalten. Das Beamtenpersonal betrug 4582, das der Unterbeamten 20,121. Der Gesammt⸗Briefverkehr zählt 307,293,676 Briefe. An Zeitungen wurden 145,964,961 Stück befördert. Die Porto-Einnahme für die inner- halb des norddeutschen Postbezirks im Jahre 1868 aufgegebenen Briefe beläuft sich auf 6,565,980 Thlr Der Päckerei⸗ und Geldsendungsverkehr weist eine Stückzahl von 36,468,828, ein Gewicht von 203,054,382 Pfund und einen Werth von 2,054, 103,102 Thlr. nach. Diese Zahlen gelten jedoch nur für die Paket- und Geldsendungen innerhalb des norddeutschen Postbezirks; rechnet man jedoch die Sendungen nach und aus dem Auslande, den Transit ꝛc. hinzu, so beträgt die beförderte Stückzahl 39,472,752 mit einem Ge; wichte von 215,295,382 Pfund und einem Werthe von 2, 376,301,896 Thlrn. Durch Postanwei— sungen sind innerhalb des norddeutschen Postbezirks vermittelt worden 104,732,184 Thaler auf 8,373,777 Stück Postanweisungen. Die Gesammt-⸗ einnahme der Postverwaltung beträgt 20,516,435 Thlr., die Gesammtausgabe(vorbehaltlich defini— tiver Feststellung) 20,655,056 Thlr. Bonn. Am Morgen des 17. d., wenige Minuten vor halb zehn, wurde in hiesiger Stadt und der näheren Umgegend eine ziemlich heftige Erderschütterung, verbunden mit starkem unter— irdischem Rollen wahrgenommen. Der Stoß schien aus N.-N.-W. zu kommen und sich nach S.⸗S.⸗O. fortzupflanzen. Das Erdbeben war vorzugsweise in den oberen Stockwerken der Häuser bemerklich und gab sich durch ein heftiges Erzittern des Fußbodens, durch Klirren der Fenster, Schwingungen der Kronleuchter und Ver- schiebung von den auf den Tischen stehenden kleineren Gegenständen zu erkennen. Auch in dem benachbarten Siegburg wurde eine gleiche Wahr— nehmung gemacht. Wiesbaden. Die Bevölkerung Wiesbadens ist jetzt auf 32,000 Seelen angewachsen. Die Miethen sind um 15— 20 Prozent gestiegen. In Folge des außerordentlichen Zuzugs von Hand werkern und Arbeitern aller Art, welche nunmehr ihre wirthschaftliche Freiheit erlangt haben, ist namentlich für die kleinen Leute ein Logismangel eingetreten. Bayern. München. Der Finanzaus- schuß der Abgeordnetenkammer hat statt der ge— forderten 4,750,000 Gulden einen vorläufigen Credit von 1 Million Gulden für die Anschaffung von 15,000 Stück Hinterladungsgewehren, 4 Mill. Patronen, sowie die Einrichtung einer Gewehr⸗ fabrik und zweier Laboratorien beantragt. — Bapyern hat mit Rußland einen Staats- vertrag über die Auslieferung von Verbrechern abgeschlossen, welchen der König am 20. d. M. ratifieirte. Oesterreich. Wien. Das Abgeordnkten— haus beschloß über den Gesetzentwutf, betreffend die Organisation des Landsturmes, zur Tages— ordnung überzugehen. Minister Giskra hatte die Zurückweisung des Gesetzentwurfes an den Aus— schuß empfohlen. — Der Cardinal Rauscher hat 300 Napo- leonsd'or und das Domkapitel von St. Stephan in Wien 1000 fl. als Peter pfennig nach Rom geschickt. Die St. Michaelsbrüder in Nieder österreich, deren Zahl auf 3742 gestiegen ist, haben bis jetzt für das Kriegsheer des h. Vaters Pius IX. nahe an 130,000 fl. zusammengebracht. Prag. Der Cabinetsrath des früheren Kur— fürsten von Hessen, Schimmelpfennig, erbat auf erhaltene Nachricht von schwerer Erkrankung seines Vaters in Kassel vom Bundeskanzler Graf Bis— marck per Telegraph Erlaubniß, seinen Vater zu besuchen. Es wurden ihm zu dem Zwecke acht Tage bewilligt. Triest. Der Kaiser von Oesterreich ist unter Kanonendonner, Glockengeläute und dem Zurufe des Volkes hier eingetroffen. Der Podesta gab in seiner Ansprache an den Kaiser den Gesinnungen der„allergetreuesten Stadt Triest“ Ausdruck. Der Kaiser erwiderte in italienischer Sprache. Unmittelbar nach dem Eintreffen in seinen Appar— tements empfing der Kaiser den Abgesandten des Königs von Italien, Generaladjulant della Rocca, welcher die Glückwünsche Victor Emanuel's dar- brachte. Frankreich. Paris. Eine der berühm- tlesten Gemäldesammlungen in Paris kommt gegen— wärtig zur öffentlichen Versteigerung. Der erste Tag der Auction trug allein die Summe von 633,600 Frs. ein. Unter Anderem wurde die Madonna von Raphael mit 150,000 Frs. erstan⸗ den; ein Thierstück von Albert Cnip ging anf 92,000, ein Hobbema und ein Van der Heyden je auf 40,000 Frs. u. s. w.— Der zweite Tag der Versteigerung trug 755,530 Frs. ein. U A. wurde ein Teniers mit 159,000 und ein Peter von Hooghe mit 150,000 Frs. bezahlt. — Im gesetzgebenden Körper nahm der Kriegsminister Niel das Wort über die neue Militärorganisation und sagte, dieselbe sei nahezu vollendet. Wenn plötzlich eine Gefahr drohen sollte, so würde Alles rasch bereit sein, aber man nähme sich Zeit, weil dem nichts entgegenstände. Niel sagte ferner: es sei jetzt nicht Zeit, zu ent— waffnen; weit größeres Unglück würde es sein, im Zustande der Entwaffnung eine Beleidigung hinnehmen zu müssen. Frankreich würde diejenige Regierung stürzen, welche das Land einer solchen Eventualität ausgesetzt hätte. — Wie die„Gazette de France“ vernimmt, wären die Verhandlungen, welche über die auf Grundlage der italienischen Kirchengüter auszu⸗ führende Finanzoperation gepflogen würden, auf folgendes Hinderniß gestoßen: Die Banquiers hälten verlangt, daß ihnen das ganze Eigenthum der Geistlichkeit mit Einschluß der Güter der Fabriken der Kirchen abgetreten würden. Dieser Anspruch nöthige den Minister, die Autorisation des Parlaments einzuholen, was wiederum von Seiten der Opposition zu einer Debatte über die ganze Operation, welche die Regierung vorerst vermeiden will, benützt werden könnte.(Siehe die neuere Nachricht aus Florenz.) — Die„Patrie“ erwähnt eines Projektes, wonach der Kaiser und die kaiserliche Familie bei Gelegenheit des hundertjährigen Geburtstags Napoleons I. dessen Geburtsstätte Corte auf Cor⸗ sika besuchen würden. — Eine furchtbare Explosion am Sorbonne⸗ Platze in Paris hat stattgefunden und zu Tage gebracht, daß die Regierung dort eine große An- zahl von Höllen-Maschinen für die Marine an⸗ fertigen ließ, und daß die Polizei, welche dieses wohl wußte, nicht einen Schritt gethan hat, um diese gefährlichen Dinge aus dem Herzen der Stadt zu entfernen. Belgien. Brüssel Herr van der Stichelen kündige heute Hern. v. Lagueronnière die An- nahme des französischen Vorschlags von Seiten der französischen Regierung officiel an. Die Grundlagen dieses Vorschlags sind: Die Unter— suchung des ökonomischen Theils der Frage, die Prüfung der Eisenbahnverträge. — Die„Independance belge“ bestätigt obige Nachrichten über den Stand der französisch— belgischen Angelegenheit und erfährt, daß das Cabinet der Tuilerien der belgischen Regierung seine Befriedigung über das Resultat der Ver- handlungen, welches den peinlichen Zwischenfall beseitige und die Beziehungen zwischen beiden Ländern wieder herstelle, in den herzlichsten und vertrauensvollsten Ausdrücken kundgegeben habe. Spanien. Madrid. Der Minister des Innern las in der Cortessitzung offizielle Depeschen vor, welche constatiren, daß die Insurgenten von Kexes geschlagen wurden, allerdings mit großem Blutvergießen. 600 Gefangene sind gemacht. Die Insurgenten gehören großentheils andern Provinzen an. Die Ruhe ist sonst nirgends gestört. Italien. Rom. Der Papst hat dem kaiserlichen Prinzen von Frankreich am 16. d. seinen Segen überschickt, wofür der Kaiser Na⸗ poleon ihm innig dankte. Der Papst wird am 10. April eine Amnestie ertheilen. Florenz. Die Finanzoperation, betr. den Verkauf der geistlichen Güter, ist zum Betrag von 300 Millionen mit der Nationalbank, dem Credit mobilier und dem Consortium für die Tabaks obligationen abgeschlossen. Amerika. Durch Erlaß des Gesetzes über die Bundesschuld, lautend:„Verfügt vom Senat und Repräsentantenhaus im Congreß versammelt, daß, um jeden Zweifel bezüglich der Absicht der Regierung, alle gerechten Verpflichtungen gegen die Staatsgläubiger zu erfüllen, zu entfernen und um widersprechende Fragen und Auslegungen der Gesetze, kraft welcher solche Schulbverpflichtungen eingegangen wurden, zu entscheiden, hierdurch be⸗ stimmt und erklärt, daß das Wort der Vereinigten Staaten heilig verpfändet ist für Zahlung aller Obligationen der Vereinigten Staaten in klingen⸗ der Münze(coin) oder deren Aequivalent außer in Fällen, wo das Gesetz, durch welches die Emission irgend einer solchen Obligation autorisirt wird, ausdrücklich vorschreibt, daß dieselbe bezahlt werden möge in gesetzlichem Gelde oder anderer Währung als Gold und Silber.“— hat der Congreß die Nation von dem Verdachte gereinigt, ihre Gläubiger kürzen zu wollen. Offenbach. Nachdem die Beschickung der diesjährigen internationalen Ausstellung der Handwerker in London, in Folge der geringen Theinahme anderer Städte, schließ⸗ lich auch hier abgelehnt wurde, haben die Comités von Mainz, Darmstadt, Gießen und hier sich dahin geeinigt eine derartige Ausstellung in kleinerem Maßstabe im Herbst dieses Jahres in Darmstadt abzuhalten. Die Theilnahme der Ar- beiter unserer Stadt und Umgegend, an welche das hiesige Comité, welches aus Fabrikanten und Arbeitern besteht, einen Aufruf zur Betheiligung hat ergehen lassen, ist bis jetzt schon bedeutend. 5 Offenbach. Zu dem am 17. d. hier abgehaltenen Markt für Fett-, Zucht- und Milchvieh war eine bedeutende Anzahl schwerer und schöner Thiere angetrieben, und!? mals Nrojtheg milie be burttege auf Cor. tr. den tag von em Credit Tabaks rtiniglen 116 allet 1 k. agen ent außtt lckes dit aulotisirt 2 begablt 1 andertt bat der „ hat acreinigl. wurden deren auch entsprechend verkauft. Für sechs ber⸗ selben erhielten ihre Eigenthümer Ehrenpreise, welche aus fünf filbernen Pokalen und einer Crystallschale mit silber⸗ nem Fuß bestanden. f 5 Darmstadt. Der Bau eines Saalbaues dahier wird nun rasch gefördert werden. Bereits ist in der Bleich⸗ straße ein Terrain— über 1200 Klafter groß— zu diesem Zweck angekauft und dürfte sonach der Bau, welcher die Ecke der Friedrichs- und Fabrikstraße bilden würde, in nicht allzu ferner Zeit begonnen werden. Das von dem an— gekauften Gelände über der Straße liegende Grundstück von circa 300 Klofter soll in Bauplätze eingetheilt und veräußert werden. Ems. Die Besitzer des Kuretablissements der„König Wilhelms ⸗Felsenquellen“ haben unlängst eine neue und zwar eine„eisenhaltige Quelle“ von 16 Grad Wärme entdeckt, welche nach einer vorläufigen Untersuchung von Seite des Prof. Dr Fresenius an Eisengehalt halb so stark sein soll, als der„Weinbrunnen? in Schwalbach, dessen lieblichen Geschmack sie theile. Sie wird sich deß⸗ halb in Krankheitsfällen empfehlen, in welchen das Wasser zu Schwalbach zu stark wirkt. Marburg Der etwa neunjährige Sohn einer hiesigen Familie spielte kürzlich mit einer Gliederpuppe und verschluckte unvorsichtiger Weise ein Füßchen derselben, das hierdurch in die Luftröhre und dann tiefer bindurch in die Lunge gelangte. Schnell herbeigerufener ärztlicher Hülfe, namentlich der des Geh. Medicinalraths Roser, gelang es, nach mühevoller einstündiger Arbeit mit Hülse eines Luftröhrenschnitts das Füßchen zu Tage zu fördern. ien. Einen eigenthümlichen Unfall meldet das „Fremdenblatt“, der sich im Kloster der barmherzigen Brüder in Wien zugetragen. Beim Genusse des Relches sank plötzlich der consecrirende Prior mit einem Schmer⸗ zensschrei unter Convulsionen am Altare zusammen. Die chemische Analyse des Kelchinhalts ergab das Vorhanden⸗ sein von Schwefelsäure statt des Weins. Doch liegt kein Verbrechen, sondern nur eine Unvorsichtigkeit vor, indem eine Verwechselung der Flaschen statigefunden. Man hofft das Leben des Priesters zu erhalten. Wir werden ersucht um Veröffentlichung nachstehenber Warnung aus London. In einer auffallenden Annonce mit schwarzem Rand, die in mehreren der gelesensten beutschen Zeitungen mehr⸗ mals erschienen ist, empfiehlt sich ein Indivituum zu Schiffsbefrachtungen, Consignation von Waaren, Incasso's und ganz nebenbei auch zur Besorgung von Stellen für Gouvernanten. Zur Warnung meiner deutschen Landsleute diene hiermit öffentlich die Nachricht, daß das Haus(ein Privat⸗ haus), in welchem der Schurke sein Geschäft(1) treibt, von deu Nachbarn als ein seit 16 Jahren der Prosti⸗ tution gewidmetes bezeichnet wird, dessen Bewohner schon mehrmals von der Polizei wegen gewerbsmäßig getriebener Kuppelei inhibirt worden sind. a London, den 5. März 1869. H. C. Panzer 93 London Wall. Buchhändler, Zeilungs⸗ und Annoncen-Agent. Hofraithe⸗ Versteigerung. 902 Freitag den 2. April d. J., Vormittags 11 Übr, soll in biesigem Rathbause die dem Bürger Konrad Diehl J. dahier gehörige, auf dem Marktplatze neben der Hof⸗Apotheke gelegene dreistöckige Hoftaithe öffentlich meifibietend einer freiwilligen Verstetstrung unter dem An— fügen ausgesetzt werden, daß dei entsprechendem Gebot dem Letztbietenden die Genehmigung sofort ertbeilt wird. Friedberg den 22. März 1869. Großberzegliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Hofraithe- und Güterversteigerung— 903. Montag den 5. April d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hiefigem Rathhause die dem biefigen Bürger Joseph Straus gehörenden, vormals Peter Lebeau'⸗ schen Immobitien, bestehend in einem sehr geräumigen Wobnhause mit Oeconomiegebäuden in der Stadt, sowie circa 26 Normalmorgen Ackerland und Wiesen in Fried— berger Gemarkung, parzellenweise und im Ganzen noch— mals öffentlich meistbietend unter dem Anfügen ver⸗ fleigert, daß nunmehr die Genehmigung ohne Rücksicht auf Taxationswerth ertheilt werden soll. Friedberg am 22. März 1869. In Auftrag: Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Frtedberg ae Bekanntmachung 887 Im Firmen- Register des unterzeichneten Gerichts ind beute folgende Einträge erfolgt: O.-Nr. 31. Die Firma„Löb Strauß“ Löb Strauß zu Friedberg) loschen erklärt worden. O.⸗Nr. 146. Eduard Grödel zu Friedberg betreibt seit dem 1. Februar d J. unter der Firma Eduard Grödel einen Handel mit thierischen Rohstoffen, wie Haare, Borsten, Klauen u. s. w. O.⸗Nr. 147. Löb Hermann Strauß zu Friedberg betreibt seit dem 1. Januar 1868 unter der Firma 8 Strauß“ ein Geschäft mit Landesproducten und Mehl, sowie eine Bäckerei, derselbe bat seiner Ebefrau Lina, geb. Strauß, Procura ertheilt. Friedberg am 19. März 1869. Webchaguge edge Friedberg . f(Inhaber ist am 4. d. M. für er⸗ N*— 5— 5 Holz⸗Versteigerung. 689. Dlenstag den 30. d. M., Morgens 9 Uhr, solle in Fürstlichen Thiergarten bet a e 360 Stück Eichenflammbolz= 8876 Cubikfuß, 30„ Buchenstämme S 1987„ 39„ gemischtes Stammbolz= 1110 Cubikfuß, 3 Nadelholzstämme— 146 Cubikfuß, Mittwoch den 31. d. M., Morgens 9 Uhr, eben- daseldst 250 12 Eichen ⸗ ausammen 4247 Cubikfuß haltend, 11 ½ Stecken Buchen- Scheel 72%„„ Prügetbolz, 43 75„ Stockholz, 286 5„ Reifer öfentlich verkauft werden. Hungen am 21. Marz 1869. Fürstliches Rentamt Demme. Versteigerung. und sonstige Nutzbolz⸗Stämme Stammholz 8 300 Nächsten Mittwoch den 24. d. M., Morgens Uhr, werden in hiesigem Stadtwalde, Difrrtet Bauwald, 6 Eichen⸗Stämme von 22-407 Länge und 15-26“ mittlerem Durchmesser, 1 Stecken Elchen⸗Küferholz, 57 Scheitholz, 6„ Silockholz und 926 Wellen Reiserbolz me istbietend verstetgert. Nauheim am 20. März 1869. Großherzogliche Vürgermelflerei Nauheim. n Geberinger. doppelt kohlensaurem Natron ist am 1. d. M. Besitzer und seitherigen Geschäftstheilhaber Mineralwasser-Anstalt“ fortbetrieben. Alle deshalbigen Bestellungen, Zahlung Nauheim den 16. März 1869. 882 Das bisher von dem mitunterzeichneten Apotheker Dr. am hiesigen Orte betriebene Ziegeleigeschäft nebst Mineralwasser-Anstalt und Fabrikation von wird dasselbe fortan unter der Firma„Ziegele Uloth unter seinem Namen mit allen Activa und Passiva an den früheren H. F. Mergard zurückgegeben worden und i am Bahnhof zu Nauheim“ bezw.„Nauheimer en und Sendungen bittet man daher fur die Dr. Uloth. C. W. Bornscheuer, Procmist Folge unter obiger Firma anher senden zu wollen. A—,* 2* 5 ö Holz⸗Versteigerung. 888 Mittwoch den 31. März und Donnerstag den 1. April sollen im Mockstädter Markwalde, District Forfiwald, nachfolgende Holzsorten zur öffentlichen Ver— steigerung kommen: 1) 33 Stecken Eichen Scheitholz, 15 15„ Prügelhbolz, 9 153%„ Stockholz, 4) 4560 Stück„Wellen, 5 5 Stecken„ Werkscheitholz, 6) 325 Eichen⸗Bau- und Werkstämme von 822“ Durchmesser und 10—60“ Länge, zusammen 14950 Cubikfuß haltend. Die Zusammenkunft findet statt Vormittags 9 Ubr und zwar am ersten Tage, wo die zwei letzten Nummern Werk- und Stammholz zur Versteigerung kommen, am Steinbruch im Forfiwald; am zweiten Tage daselbst, wo die Fortsetzung des Stammholzes und das übrige Brennbolz versteigert wird. Nieder-Mockstadt am 16. März 1869. Der Markmeister Reuther. Hofraithe- und Güter- Versteigerung. 898 Am 3. Oflertag, 30. März d. J., Mittags 1 Uhr, sollen Hofralthe und Güterstücke, wobei ein Steinbruch, vormals dem Jakob Meter gehörig, einer letzten Versteigerung ausgesetzt werden und soll bei annehm— barem Gebot die Genehmigung mit dem Zuschlag erfolgen. Schwalheim den 22. März 1869. Großherzogliches Ortsgericht Schwalheim er Arbeits-Versteigerung. 896 Mittwoch den 24. März l. 3., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gemeindehause zu Nieder- Weisel die zur Erbauung einer Vicinalstraße von Butzbach nach Hoch-Weisel in der Gemarkung Nieder⸗ Welsel erforderlichen Planirarbeiten, veranschlagt zu 8436 fl., unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in 3 Loosen in Accord gegeben werden. Butzbach am 20. März 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bur c. FJaselochs⸗Versteigerung. 900 Donnerstag den 25. d. Mto., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhause ein der hiesigen Gemeinde geböriger Faselochse, welcher sich zum Schlachten eignet, öffentlich meistbietend verkauft werden. Assenheim am 22. März 1869. Großherzogliche e Assenheim N An Miagenkrampf, Verdau— ungsschwäche ꝛc. Leidenden 80 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doceks empfoblen und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheser Doceks in Barnsdorf (Dannover) verabfolgt. Ein guter Spenglergehülfe 15 findet dauernde Beschäftigung bei 5 Bad Nauheim. K. Knieriem. Pferde- Versteigerung. 862 Donnerstag den 25. März d. J., Mittags 1 Uhr, läßt Unterzeichneter 10 Pferde, im Alter von 4 bis zu 14 Jahren, worunter ein ganz gleiches Gespann 5 und 6 Jahr alt, lichtbraun mit Stern, 65“ boch, geeignet zu Chaisen und Occonomie-Pferden, dann 5 Paar gut gebaltene Pferde- Geschirre, 1 elfsitzigen Omnibus, drei TCbaisen, 5 Stückfaß, 20 Obm Aepfelwein, 1 Frucht⸗ fegemühle öffentlich an den Meiftbtetenden gegen Baar⸗ zahlung versteigern. Auf Verlangen wird gegen genügende Bürgschaft Credit gegeben. Altenstadt den 17. März 1869. W. Hammel. Ein braves Mädchen, 839 welches bürgerlich kochen kann, wird auf Ostern in Dienst gesucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. —* Erklärung. 884 Die Unterzeichneten erklären hiermit, Namens der Kaicher Musfikgesellschaft, daß Georg Gönner von hier nicht befugt ift, auf die Gesellschafl zu borgen, oder Geschäfte für dieselbe adzuschließen und ersuchen zugleich die Hern Gaftwirtpe ergebenft, etwaige Bestellungen an einen der Unterzeichneten gelangen zu lassen. Kaschen den 18. März 1869. Johannes Gönner. Joh Schmidtberger J. Wagendiele 838 von jeder Lange und Breite sind flets vorräthig L. Rodaug, Fournir⸗ Fabrik. 859 Dauernde Beschäftigung für einen Schuhmachergesellen bel Heinrich Leschhorn in Münzenberg. Zur Aussaat 847 Wicken, Erbsen, Linsen und Kleesamen bei C. Th. Kranz. Ein braver ordentlicher Zunge 737 wird ais Kellnerlehrling gesucht. Von wem e sagt die Exped. d. Bl. 10 his 12 Mautergesellen 897 und mebrere Taglöbner finden dauernde Beschäf— tigung bei 2 J. Morschel, Friedberg. Maurermesster. Halsbinden 742 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seldene Umknüpftücher und schwarze seidene Halstücher bes K. Friedrich neben der Poft. 881 Den zweiten Osterfeiertag Nauheimer Teichhaus. an Zz mu li k, wozu ergebenst einladet C. Kramm. Geschäfts- Empfehlung. 834 Einem geehrten Publikum empfehle ich mich zur Anfertigung von landwirthschaftlichen Maschinen, als: Häckselmaschinen, Kartoffel-, Dickwurz- und Schrotmühlen ie. Gußeiserne Pumpen. Reparaturen billigst und schnell. Nähmaschinen verschiedener Construction, sowie Reparaturen an denselben; werden sorgfältigst ausgeführt. a. Heinrich Mondigler, Mechaniker, nächst dem Bahnhof. 891 In den letzlen politischen Kämpfen hat es sich gezeigt, wie wichtig eine tüchtige, dem freiheitlichen und einheit— lichen Fortschritt dienende Presse ist, wie schädlich dagegen volksfeindliche Zeitungen wirken können. Wir fordern daher unsere Gesinnungsgenossen in Stadt und Land auf, überall auf die für das Wohl des Volkes thätigen Blätter zu abonniren, diese dadurch in ihrer Wirksamkeit zu unterstützen und ihnen den Sieg der Fortschrittspartei herbei— führen zu helfen. Für unser Land und unsere Provinz empfehlen wir insbesondere den: Wetterauer Voten D der seit langen Jahren in Butzbach 3 mal wöchentlich erscheint und die Interessen unseres Landes und unserer Provinz vom entschieden freisinnigen Stanpunkt aus vertritt. Derselbe enthält neben Leitartikeln, Wochenberichten, Verhandlungen des Reichstags und Landtags, Tagesgeschichte, in jeder Nummer eingehende Mittheilungen über die Vorgänge und Ereignisse in Hessen und insbesondere in unserer Provinz und bemüht sich durch reichhaltigen Inhalt, entschieden liberale Gesinnung und volksthümliche Sprache den Lesern ein richtiges Bild von der politischen Lage, den volkswirthschafllichen Strebungen und geistigen Fortschritten zu geben. Derselbe bringt in einem„Sonntags— blatt“ gut gewählten Unterhallungsstoff und dient durch seinen reichhaltigen Inseratentheil dem öffentlichen Verkehr unserer Provinz und der angrenzenden Gegend. Man abonnirt bei allen Postanstalten und Postboten vierteljährlich für 54 kr. mit Bringerlohn. Inserate finden weite Verbreitung und wird die Petitzeile oder deren Raum zu J kr. berechnet, bei mehrmaligem Einrücken mit entsprechendem Rabatt. Geschäfts- Empfehlung. 837 Zum Schneiden von Stammholz per[! 1 kr., Brennholz je nach Schnitt bis zu 40 kr. per Stecken, Stangenholz zum Einzäunen von Gärten per 5 lfd. 1 kr., ferner im Anfertigen von Kisten und Kistchen aller Art zu möglichst billigen Preisen halte ich mich stets empfohlen 2. Rodaug, Fournir⸗ Fabrik. Hoöchst wichtige Anzeige für Bruchleidende. 230 Wer die bewährte Heilmethode des berühmten schweiz. Brucharztes, Krüsi-Altherr, in Gais, Kl. Appenzell, kennen lernen will, kann bei der Expedition dieses Blattes ein Schriftchen mit Belehrung und vtelen 100 Zeugnissen in Empfang nehmen. „Klainzer Anzeiger,“ 20. Jahrgang. unstreitig das billigste aller Tagesblätter. Auflage 7000. Preis vierteljährig: Abgeholt 54 kr., in's Haus gebracht Ifl. 6 kr., per Post 1 fl. 9 kr. 904 Der„Mainzer Anzeiger“, eine wahrhafte Volkszeitung, erscheint täglich mit den nöthigen Beilagen, Montags ausgenommen, und bietet seinen Lesern eine umfassende politische Uebersicht, Leitartikel von speziell hessischem und allgemeinem Interesse, interessante Lokal-Nolizen, Handels- und landwirthschaftliche Nachrichten, sowie ein sorgfältig redigirtes Feuilleton, belehrenden und unterhaltenden Inhalts, gedrängte Erörterungen über Kunst und Literatur, Berichte über Oper, Schauspiele, Concerte u. s. w. Im lokalen Theil des Blattes wird den Interessen der Stadt Mainz, sowie deren nächster Umgebung ein besonderes Augenmerk zugewendet. Auf politischem, socialem wie religissem Gebiete bleibt, wie seither, die Tendenz eine en tschieden freisinnige, fußend auf der Vergangenheit des Blattes, welche mehr als jede Anpreisung für den Werth desselben spricht, faßt man einfach nur den großen Leserkrets in's Auge. Als wirksames Anzeigeblatt ist der„Mainzer Anzeiger“ besonders zu empfehlen. e Entgegennahme derselben bei allen Inseraten-Büreaus des In- und Auslandes. Expedition. Inserate werden billigst . In Mainz bei der 3 25 Die Expedition. In demselben Verlage erscheint auch bie „Deutsche Wein ⸗ Zeitung“, ö Zeitschrift für Weinkunde, Weinbau, Weinhandel und damit Verwandtem, in einer Auflage von 2500 Exempl. Preis vierteljährlich 45 kr. Juserate 4 kr. per Petit⸗ zeile. Bestellungen nehmen alle Postämter, Buchhandlungen ꝛc. entgegen. 894 Wegen bevorstehender Feiertage ist mein Geschäft! 883 Die ergebene Anzeige, daß ich bei günstiger vom 2. d. M. bis zum 5. April geschlossen. Witterung nächsten Miilwoch den Markt beziehe. Bad Nauheim. Louis Löb, H. Franck, Productenhändler. Hof⸗Kappenmacher. Zwei Logis 893 Soeben erschten im Verlage von F. A. Brockhaus in Leipzig das erste Heft eines neuen Werks: Politisches Handbuch. Staats-Lexikon für das deutsche Volk. In 2 Bänden oder 16 Heften. Subseripfionpreis für jedes Heft(von 5 Bogen Lexlkon⸗ Octav) 36 kr. In allen Buchhandlungen ist das erste Heft nebst einem Prospeect vorräthig und werden Unterzeichnungen angenommen bet Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 899 Das in der Nähe des Sauerbrunnens gelegene ehemalig Jakob Meier'sche Wohnhaus mit Scheuer, Ställen und Gärten, zum Wirthschaftsbetrieb und zur Aufnahme von Kurgästen ganz geeignet, soll annehmbar verpachtet oder verkauft werden. J. Wabl, Seminarlehrer. 497 werden gewaschen, gefärbt und nach den neuesten Mustern fagonnirt bei K. Friedrich neben der Post. 885 sind zu vermiethen breite Straße Nr. 9. . N 886 verkauft aus der Einen Garten dan K. Sommer. Eine Grube Dung Gendarm Lepper. 901 verkauft 892 Mehrere Tausend Buchsbaumpflanzen hat zu verkanfen Gerhard Gerg in Ossenheim. Die als vorzüglich bekannte l Schwarze Kaiser-Cinte ist in Flaschen à 8 und 14 kr. stets zu haben bei Bindernagel& Schimpff. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getauft e: 14. März. Dem biesigen Bürger und Metzgermeister Wilhelm Reuß I. ein Sohn: Christlan Adam, geboren am 7. Februar. 14. März. Dem hlesigen Bürger und Schönfärber⸗ meister Adam Metzendorf ein Sohn: Bernhard Heinrich Jakob, geboren am 15. Februar. 14. Februar. Dem hiefigen Bürger und Rechnungs⸗ f praktikanten Konrad August Bauer eine Tochter: Maria Magdalena Wilhelmine, geboren am 15. Februar. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Gründonnerstag. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst in der Stadtkircher Vormittags: Herr Pfarrer Baur. Charfre ig Gottesdienst iu der Stadtkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirchen Vormittags: Herr Candidat Schäfer. Nachmittags: Herr Candidat Jost. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Wegen des Charfreitages müssen alle für die nächste Samstagsnummer bestimmten am Donnerstag den 25. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Anzeigen schon . 1 En N lit uns sons