„ Won d t tratbens n Oastwirth 1 Ftiedhe fiche de Arwen 14 Imme un la — ige n sogleich. 2974 u, aden apfel 1 Tui. — fticobels⸗ 1 pet. 111 600 „tire 70 11 t vt . 16% 151. 189. Dienstag den 21. September. 110. Oberhesfischer Anzeiger enhält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Sama gz. ——— Abonnements⸗ Einladung. Mit dem 1. October beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, pienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestellgeld 47 kr.— Bei der Verlags ⸗ Expedition kostet das Blatt für die Monate October, Dezember 30 kr. November und Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 43. sud. 1. Gesetz die Folgen der wegen gemeiner Vergeben gigen Milttärpersonen erkannten Strafen beit.— sub. 2. Bekanntmachung, die Sicherung in Zollvertinsgrenze in den von dem Zollgebiet ausgeschlossenen Pamburgischen Gebietstheilen beir. Friedberg den 16. September 1869. . Großherzogliches Kreisamt Friedberg 3 aas, Kreis ⸗Assessor. Hessen. Darmstadt. Der außerordentliche Frofessor Dr. A Heinzerling ist zum edentlichen Prof er in der philosophischen Fakul⸗ i der Landes ⸗Universität, insbesondere für das hrfach der Bau⸗ und Ingenieur Wissenschaften emannt worden Preußen. Berlin. Die Militärscheu eint immer mehr um sich zu greifen, sie zeigt sch ebenso an der Spree wie am Main. So im Inseratentheile der„Voss. 31g.“ eine amt⸗ che Publikation des Berliner Stadtgerichts vom N. v. M. zu finden, welche eine Vorladung von ucht weniger als Einhundert und fünfzehn militär⸗ Nichtigen Individuen aus dem dortigen Gerichts- engel enthält, die sich ohne Erlaubriß behufs Latziehung vom Militärdienste aus den preußischen unden entfernt haben und in Folge einer An⸗ lage der Stagtsanwalischaft am 24. Jan. k. J. as Deserteure abgeurtheilt werden sollen. — Die sonst sehr preußenfreundliche„Badische bszig.“ ist unangenehm berührt durch die Berliner bumboldtfeier und macht ihrem Herzen mit in folgen- dm Worten Luft:„Die preußische Regierang war bu der Humboldtfeier sehr übel berakhen. Hum- bldt ist dem preußischen Staat mehr werth, als 40 Igenplitze, 200 Eulendorfe und 300 Mühler; u stellt für sich allein eine moralische Eroberung zer. Selbst Varnhagen's Hofenthüllungen über bumboldt's Ansichten über Dinge und Personen ante man an diesem Tag in den bezüglichen hieisen vergessen müssen. Der kronprinzliche Glück vunsch war indessen wohl ein„berechneter Zufall“, i die Hofkteise vor allzu ernstem Tadel retten punte und sollte.“ Königsberg. Ueber das bei dem Provin— glfeste vorgefallene Unglück erfährt man, daß bis um 14. d. 38 Leichen aus dem Schloßteiche auf— säscht worden sind. Die Zahl der Verunglückten eint noch nicht festgestellt. Das Gedränge auf der Hiücke war durch den Ruf:„Die Brücke brennt!“ wanlaßt worden. Nach der„Danz. Ztg.“ hatte ine glänzende Illumination der den Schloßteich gebenden Gärten eine große Menge Schau- ufiger herbeigezogen, welche theils in zahlreichen biten, theils auf der langen Schloßteichbrücke hien Platz eingenommen batten Der Zudrang u Menge vermehrte sich noch, als der König, e Prinzen und die übrigen Gäste in einer kußen festlich geschmückten Gondel eine Rundfahrt eh annen. Um 8 ½ Uhr Abends, als die könig⸗ de Gondel der Brücke eben ziemlich nahe ge kommen war, gab ein Theil des hölzernen Brücken- geländers dem Andrängen des Publikums nach und unter entsetzlichem Angstgeschrei stürzte eine große Anzahl Menschen ins Wasser oder auf und zwischen die unten befindlichen Böte, welche zum Theil auch durch die in der Todesangst sich Au⸗ klammernden umgerissen wurden. Der allgemeine Schreck und die allgemeine Verwirrung waren unbeschreiblich. Wie viel Personen ins Wasser gestürzt, wie viel gerettet find, konnte bis Mitter⸗ nach! nicht annähernd festgestellt werden. 6— 7 bewußllos Herausgezogene gelang es ins Leben zurückzurufen. 26 Leichen wurden nach und nach herausbefördert. Es befanden sich auch Kinder unter 10 Jahren, sowie mehrere junge Mädchen und Frauen darunter. Auf Befehl des Königs wurde das Fest sofort eingestellt. Kassel. Durch Verfügung des Ministers der geistlichen Angelegenheiten sind— wie der„Hess. Morgenztg.“ aus zuverlässiger Quelle mitgetheilt wird— die hessischen Consistorien ermächtigt worden, in Ausführung des allerh. Erlasses dom 9. v. M. den Termin für die Wahlen zur außer⸗ ordentlichen Provinzialsynode anzuberaumen, die deßfalls erforderlichen Ausschreiben an die Pfarr- ämter und Ortsvorstände zu erlassen und gleich⸗ zeitig die der, Synode vorzplegenden Entwürse für die neue hessische Kirchenverfassung zu ver öffentlichen. Frankfurt. Vorige Woche ist von dem Cultus ministerium an das Consistorium die Weisung ergangen, daß für die letzthin statigefundene Pfarrer wahl in dem St. Paulssprengel(Herrn Pfarrer Coll schönn) die königliche Bestätigung nachgeholt werden müsse. Dem Vernehmen nach, wird das Consistorium unter Berufung auf den Art. 15 der preußischen Staatsverfassung dieses Ansinnen einfach ablehnen. Frankfurt. Die„Fr. Zig.“ meldet, daß am Morgen des 17. d. die erste Ausweisung er⸗ folgt ist. Im Hause des Privatier J. N. Busch, Unterweg Nr. 48, erschien um 7 Uhr früh ein Gendarm und verlangte, daß der 16jährige Sohn desselben, der, ohne bis jetzt Bürger eines andern Staates geworden zu sein, aus dem preußischen Unterthanenverband ausgeschieden ist, ihm auf das Polizeicommissariat an der Hanauer Landstraße solge. Von hier wurde derselbe zum„Clesern Hof“ geführt und, nachdem er hier zwei Stunden gewartet, noch einmal zum Abschied nehmen in sein elterliches Haus geleitet, um eine halbe Stunde — später in Begleitung eines Gendarmen nach Offen⸗ bach gebracht zu werden. — Wie Frankfurter Blätter ferner berichten, wird mit der Aus weisung der jungen Frankfurter, sobald der Termin abgelaufen ist und sich der Betreffende noch auf preußischen Gebiete befindet, unnachsichtlich fortgefahren. Jedem Ausgewiesenen wird bei seiner Verbringung über die Grenze unler Hinweis auf das Strafgesetzbuch eröffnen, daß er bei unerlaubtem Betreten des preußischen Gebiets im ersten Falle mit einer Gefängnißstrafe von drei Monaten bestraft wird. Wer etwa später einmal seine Eltern, Verwandte ꝛc. besuchen will, hat eine Eingabe an die Regierung zu richten und dieselbe um Erlaubniß zu bitten. Wiesbaden. Die Vorstände der diesigen katholischen Gemeinde, sowie des katholischen Lese⸗ vereins haben auf den 26. September zu einer Katholiken⸗Versammlung in Wiesbaden,„Saalbau Schirmer“, durch ein besonderes Circular ein- geladen, nach welchem sie zuversichtlich hoffen, bei dem regen Interesse, das die großen Zeit fragen, Coneil, Schulfrage, Vereinsleben, Presse zc., von jedem Katholiken in Anspruch nehmen, bei der Wichtigkeit öffentlicher Kundgebungen kathol. Lebens und der Bedeutsamkkit jeder Anregung, die für die Sache der Kirche gegeben wird, eine zahlreich besüchte Versammlung erwarten zu dürfen. Sachsen. Dresden. Am 17. d. fand neben dem„Segengottesschachte“ auf den Höhen des Plauen'schen Grundes die feierliche Einweihung des großen Grabhügels statt, in welchem 238 der am 2. August verunglückten Bergleute eine gemein- same Ruhestätte gefunden baben. Bayern. München. Die„Landesztg.“, das Organ der Mittelpartei, empfiehlt dringend die nationale Verbindung des Südens mit dem Nordbund, wobei die Selbständigkeit der Süd- stagten möglichst gewahrt bliebe. Würtemberg. Stuttgart. Eine Mit⸗ theilung der„Darmst. Ztg.“, wonoch eine von Frankreich ergangene Einladung zu einer Conferenz in der römischen Frage nicht blos von der hess. Regierung, sondern von sämmtlichen süddeutschen Regierungen angenommen worden sei, wird, was letztere betrifft, in wohlunterrichteten Kreisen für vollständig unbegründet erklärt. Baden. Aus Baden-Baden wird ge meldet, daß der österreichische Reichskanzler Graf Beust von Stuttgart her daselbst eingetroffen ist. Es ist nicht unbemerkt geblieben, daß derselbe bei 2 ——— der Königin Augusta von Preußen, welche seit einiger Zeit, wie gewöhnlich im Herbste, hier ver⸗-Der Kaiser präsidirte heute Morgen einem kinister⸗ Graf Beust ist auf einer Reise rathe und machte dann seine gewöhnliche Pro⸗ in die Schweiz begriffen. Auch wird als bemerkens⸗Imenade im Park. weilt, dinirt hat. werth erwähnt, daß die ncuesten Fremdenlisten von Baden den Namen des großh. hess. Minister⸗ bringt in einem Leitartikel über Cuba einige merk⸗ Präsidenten v. Dalwigk und des f. k. österreichischen[ würdige Angaben. Geschäftsträgers v. Jäger aus Darmstadt enthält.] in Cadix, welche den Thron Isabella's umstürzte, Oesterreich. Wien. Nach einer Angabe b der„Neuen freien Presse“ übersteigen die laufen n den Staatseinnahmen des ersten Halbjahres den Voranschlag um einige Millionen Gulden sowohl direkter als indirekter Steuern. Linz. Ein vom Minister des Innern an die Statthalter gerichtetes Rundschreiben fordert diese auf, in den Landtagen die Wahlreform Debatten zu benützen, um ganz bestimmte Vota der Land⸗ tage über Einführung der direkten Wahlen, Ver- mehrung der Abgeordneten, Mandatsdauer ic. herbeizuführen. 5 Krakau. Kaum haben sich die Gemüther von dem Entsetzen über die Nonnengeschichte ein] b wenig erholt, so ist schon wieder ein neuer Scandal] d von hier zu melden. dete, wie man der„N. fr. Pr.“ berichtet, vor Kurzem einem Sterbenden bei Darreichung der beil. Sterdesakramente einen Betrag von circa 3000 fl. in Baarem und Staatspapieren. Der] den, für den Fall, die Candidatur des Herzogs von Genua vorge⸗sa letzten Tages Tritonsontaine, welche der Stadt als Denkmal geschenkl und auf einem der öffentlichen Plätze aufgestellt werden soll. Ueber 40,000 za lende Personen sind während der Der Besuch T Ausstellung in die Halle eingetreten und die Frucht zarkeit des Gedankens, unsere Gewerbihäligkeit einem größeren Publikum zur Anschauung zu bringen, hat sich in nam: haften Ankäufen, Bestellungen, Erweiterung bestehender Diebstahl wurde bei Umwechslung der Papiere entdeckt, indem die Nummern derselben, ohne daß die Familie des Verstorbenen die geringste Ahnung hatte, wie sie abhanden kamen, in den Wechsel⸗ stuben angezeigt waren. Der Vicar ist suspendirt und befindet sich in Untersuchung des Consistoriums — die Gerichte sollen damit noch nichts zu thun alle Vorbereitungen getroffen, ist October verschoben, da Schwierigkeiten in Betreff! der von der Pforte gestellten Bedingungen, welche] statigefundenen Verloosung vertheilte das Glück seine Budget und die Nichtabschließung] Gaben in thellweise sehr gelungener und erheilernder Weise. Der erste Preis, complete Salon⸗Eiurichtung, fiel einem haben— und die Geistlichkeit ist bestrebt, diese Sache soviel als möglich zu ebnen, indem sie als Entschuldigung vorbringt, general in Rom, die Angabe der Oberin, daß Barbara Übꝛyk auf seinen Befehl gefangen gehalten, sei unwahr; die gerichtliche Aufsichtsbehörde wußte gar nichts. bevorstehend. Schweiz der biesigen politischen Welt hat ein Besuch des der ägyptischen Arn„ beim Bundes prasidenten] Folge die über diese Zahl bestellten Zündnadel ⸗ Der König soll sehr Gewehre, sowie die zu erbauenden Panzeischiffe abbestellt werden; ferner die Erhebung der Steuern Königs von Belgien einiges Aufsehen erregt. liebenswürdig gewesen sein und sich vollständ ig auf den Fuß der Gleichheit mit dem Bundcsprä⸗ im Namen des Sultans. sidenten gestellt baben; ihre Stellungen, habe er bemerkt, unterschieden sich politisch nur darin, daß er sein Amt auf Lebenszeit bekleide. Man nimmt hier an, es habe diesem Besuch nicht so ganz alle politische Absicht und Bedeutung gemangelt. Frankreich. Paris. In den Regierungs⸗ kreisen ereifert man sich sehr gegen die in Umlauf gesetzten Gerüchte von einer bevorstehenden Ab⸗ dankung des Kaisere. Da der Direktor des kai⸗ serlichen Druckerei, Herr Anselme Petetin, vom Kaiser selbst empfangen wurde, so wollte man alsogleich wissen, es handle sich um den Druck eines Aktes, durch welchen der Kaiser schon jetzt sich den kliserlichen Prinzen als Mitregenten bei⸗ geselle. Die eine wie die andere Angabe wird an amtlicher Stelle füc gänzlich aus der Lust gegriffen bezeichnet. — Der„Patrie“ zufolge wird der türkische Gesandte am 22. d. M. Paris verlassen, um sich nach Konstantinopel zu begeben, wo er die Kaiserin in Empfang nehmen soll, die, wie es heißt, den 30. d. M nach Venedig abreist. Dort wird ihr ein sehr glänzender Empfang bereitet werden und sie wird sich dort auf der Nacht„Aigle“ einschiffen. In Corfu wird sie anlegen, um dem König und der Königin der Hellenen einen Besuch zu machen und von den jonischen Inseln wird sie sodann nach Konstantinopel gehen.— Der„Temps“ macht auf den Umstand ausmerksam, daß das „Offizielle Journal“ die dem Manschall Prim er⸗ theilte Audienz mit völligem Stillschweigen übergeht. — Der„Gaulois“ glaubt zu wissen, daß der Marschall Peim vor seiner Abreise noch eine, diesmal aber ganz private Unterredung mit dem sprechen, die Sieges die Unabhängigkeit Cubas anerkennen. inden 5 175 ö In demselben Artikel versichert die Times, es seien 8 ae 1 Vp ned a zwischen Washington und Madrid Unterhandlungen v i lich wegen des Verkauses von Cuba eingeleiset gewesen. Man habe Spanien offiziell zwanzig Millionen Pfund Sterling für die Insel geboten. Ein hiesiger Vitar entwen andere Schiffe gehen nach Cuba ab. 0 meldet, daß die Insurrektion im Abnehmen be⸗ griffen ist.— Die Unionisten haben sich enischie. ernsten Beherzigung und zur Warnung zu dienen. schlagen wird, auch ihren Candidaten aufzustellen. Die Republikaner halten sich für stark genug, jede Candidatur zu nichte zu machen. der Vicekönigs von Aegypten, zu welchem bereits der Sterbende habe] das ägyptische f dem Spender des letzten Trostes die Gelder geschenkt. von auswärtigen Anleihen ohne spezielle Geneh⸗ pas weile Krakau. Auf Arfrage antwortete der Ordens mig 0 5 Briefe an den Bicekönig von Aegypten die Be⸗ friedigung des Sultans über die Seitens des Der Abschluß des Prozesses ist nahe Ersteren gegebenen Versicherungen der Treue aus, männliche und weibliche Verkaufepersonal eines Manufackur⸗ besteht aber zur künftigen Erhaltung des Einver⸗waalengeschäftes auf Von Bern schreibt man: In nehmens auf folgenden Punkten: Die Reduktion A Sie versichert, die Erhebung so ätte gar nicht gemacht werden können ohne cuba⸗ hi Reiche Cubaner hätten damals isches Geld. 6 Generale Spauien. Madrid. Die Zeitung“ wird demnächst das Dekret für die Ein- mehr erschreckt, in rasender Flucht dem Dorse zu. Knabe, immer hinterher geschleift, bald über Steinhaufen, erufung der Deputirten für die cubanischen Cortes 5 — Ein von Cuba eingelaufenes Telegramm e daß den Cortes im Oktober Türkei. Konstantinopel. jetzt bis Ende ung des Sultans betreffen, entstanden sind. Armee auf 30,000 Mann, in deren Die übrigen Punkte sind bekannt. Amerika. In Alleghany Citi(Pennsyl⸗ vanien) haben am 15. d. 20,000 Bürger der Stadt den Grundstein eines Humboldt⸗Denkmals gelegt. Gießen. Nach der„Darmy. Zeitung“ bielt si h der höchst gesährliche Dieb Johannes Lustven Engelcod welcher gleich nach seiner Flucht aus dem Gefängnisse zu Butzbach in der Post zu Grünberg Geld und eine Postillons-Uẽniform gesloplen halte, in den letzten Tagen in dem Walde bel Annenrod auf. Heute Nacht kam er, in diese Uniform gekleidet, hierher, um hier einzubrechen, wurde aber von der Polizei zum zweiten Male gefaßt und hinter Schloß und Riegel gesetzt. Man fa id eine Feile und 2 Dietriche vei ihm. Gegen einen Gefangenen hat er geäußert: er habe ins Renlamt und ius Zollamt einbrechen wollen, wo er Geld genug gefunden haben würde, um damit nach Frankreich zu entommen.— Dem„Wett. Bot.“ wied dagegen über Luft's Verha'tung unterm 17. aus Gießen berichtet: Gestern Nachmittag erschten bei einem huͤsi zen Bäckermeister der des Diebstahls bei Herrn Posthalte r Bender in Butzbach beschuldigte Johann Luft von En ultod, um sich einen Laib Brod zu kaufen. Auf erhobene Anzeige bei der Po izei durchstreifte diese die nach dem Wall zu gelegenen Gärten, in denen man die Spuren eines zwick⸗ losen Herumtreibers bemerlt zu haben glaubte, jedoch oyne Erfolg. Als man auch Abends sämmiliche Wifthshäuser vergeblich nach ihm durchsucht hatte, schritt inan zur Durch- suchung der Sebäulichkeiten der Lotz'schen Bierbrauerei, in welcher Luft vor einigen Jahren gearbeitet batte, und es nückte der Polizet, ihn in derselben aufzufinden und nach erbüiterier Gegenwehr zu arresiren. Luft wu. de in dem husigen neuen Arresthause untergebracht. Frantfurt. In der vorigen Woche wurde von einem hiesigen Civiliransporteur ein dahier inhaflürter Gauner zur gerich lichen Vernehmung nach Darmstadt ver⸗ bracht und sollte wieder hierher zurückkehren, doch gelang es demselben seiner Bewachung in Darmstadt zu enispringen. Beate Gauner, seines Z ichens ein Schuster, hatte eine Manie, als Offizier zu reisen, meist trat er als bayerischer Offizier auf. Vom Schwindel und Diebstahl lbte er. In — Aus Saint-Cloud wird am 18 d. gemeldet:] Gicht. e ei NN zwei Wärter in den Wagen tragen; ebenso in 101 zu dem Untersuchungsrichter, welcher dem Gauner elne Labung verabreichen ließ, die denselben so stärkte, daß plög⸗ lich der schreckliche Krampfhusten mit Erbrechen, sowie des Großbritannien. London. Die Times Gicht verging und er mit Dinterlassung der Keuicen Wie sehr der Trang dem hier erscheinenden eröffentlichen.— Fünf Fregatten und noch einige Stehen gebracht werden konnte, eine Leiche. 00 . Bei seinem Weggang von hier ließ er sich durch udenken spornstieichs davon eilte. porteur sich auch anstrengte, seinen Patienten einzuholen, sab er ihn doch bis zur Stunde nicht mehr wieder. Offenbach. Die Ergebnisse der Verhandlungen des estgen Gemeinderaths sollen von jitzt an wöchentlich in „Intelligenzblatt“ veröffentlicht erden. Die Verhandlungen selbst bleiben nach wie vor Topete, Prim und Serrano anderthalb Millionen] dem Publikum unzugänglich; immerhin it jedoch etwas Dollars zur Verfügung gestellt gegen das Ver⸗ gewonnen, daß sie erfahren, über welche Gegenslänbe würden im Falle des verhandelt wurde. a Aus Lindenfels berichtet die„Darmst. Zig.“: Ju orsichtigkeit elendiglich ums Leben gekommen. Derselbe hatie eine Kuh zur Weide geführt, und den Strick, an dem er sie leiten sollte, sich um den Leib gebunden. Plöh⸗ lich wird die Kuh scheu und rennt, durch die ungeahnte, 0 ihr auf einmal anhängende Last,— denn der Knabe „Offizielle] wurde sofort niedergeworfen und mit forigeschleift,— noch Der ald an Bäume geschleudert, war, ehe das Thier zum Alle Wieder⸗ elebungsversuche des gerade anwesenden Arztes blieben ifolglos.— Da die oben bezeichnete Unvorsichtigkeit nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen haut genug vorkommt, so dürfte der Vorfall geeignet sein, zur Mainz. Die hiesige Industrie⸗Ausstellung wurbe m Abend des 16. d. geschlossen. Die Einnahme des wird zum Ankauf der großen schönen ind Anknüpfen neuer Verbindungen gezeigt. Bei der einem bescheidenen Burschen desselden . 5 5. Dorfes der Gewinn der beiden greßen Salonspiegel zu. — Der Broßvezir spricht in einem zweiten] Den feuerfesten Kassaschrank(Werih 400 fl.) stellte das Glück einem Kinde zur Verfügung, das werthvolle Piano einem Frankfurter Dienstmädchen. Ein Fabeikant erhielt auf seine 40 Loose ein Paar Damenstiefel und das ein gemeinschaftliches Loos eine complele Zimmer⸗Einrichtung, einer unserer vornehmsten Herren eine Garnitur Tüncherpinsel ꝛc. Aschaffenburg. Nach einem Ausschreiden des hiesigen Stadtmagistrats ist auch hier unter dem Rind⸗ vieh die Maul⸗ und Klauenseuche ausgebrochen, weßhalb die Viehmärkte dahier bis auf Weiteres eingestellt sind. Zur Humboldtfeier. Nachdem von anderer Seite eine ausführlichere Mittheilung über die Feier des hundertjährigen Geburtstags Alexanders von Humboldt, deren wir uns am 14. d. M. zu erfreuen hatten, bereits geboten worden ist, möchte ich bier nur meine Freude darüber aussprechen, daß der Gefeierte nicht nur nach seiner wissenschaftlichen Bedeutung, sondern auch nach seinem religiösen Charakter ge⸗ würdigt worden ist, und möchte zur Ergänzung des von dem Herrn Festredner hierüber Gesagten noch ein kurzes, aber für unsre Zeit bedeutungs' volles Wort von Humboldt anführen, zu dessen Mittheilung sich mir bei der Feier selbst keine Gelegenheit bot. uͤm die Zusammengehörigkeit und Einheit von Humboldt's wissenschaftlichem Streben mit seinet Sittlichkeit und Frömmigkeit darzustellen, berles sich der Herr Festredner bei der Abendfeier auf das Wort eines Theologen, des im vorigen Jahn verstorbenen Dr. H. Krause in Berlin, der 0 seiner Protest. Kirchenzeitung bald nach Humboldl' Tode in Beziehung auf dessen Religiosität, Chef lichkeit und wahrhaft proteßgantische Fröm niglel u. A. sagt:„Wir haben nicht nöthig, für uasert großen Humboldt's Christlichkeit auf die vielfachen Aeußerungen hinzuweisen, welche bekunden, da sein Gemüth von den praktischen sittlichen Wahr- heiten des Christenthums gründlich durchdrungel. war.— Wer so wie Humboldt mit allen Kräften seiner Seele an die Natur hingegeben, ihre Er⸗ scheinungen durchforscht, und ihre Erscheinungel zusamwenfassend ihr Wesen und ihre Wahrheit zu erfassen sucht: der kann nicht anders, als in del Kaiser Napoleon haben werde. dem hiesi zen Gefängniß simulirte er sechs Monate lang Creatur den Schöpfer derselben finden, N 3540 10 U, zur kies 1 2 8) Die 10 Uhr die Lie If Aa rer Gestin 1 Bedtuln Feral Ein 77 Hesaß berentungk . disu ellen, er ist in seiner Hingebung an das Universum sugleich dem Geist des Universums hingegeben. — Die großartige, unbedingte Hingebung an die Erforschung der gesammten Natur zum Dienst und fur Bildung der Menschheit, das ist die Hingebung an einen wahrhaft göttlichen Gedanken, die nur aus kinem göttlichen Grundzuge des Herzens ent vringen kann. Solche Gesinnung ist wahrhaftes Fyristenthum.— Die tiefe Wahrheit seiner un- rmeßlichen Forschung, die stttliche Größe seiner dingebung an den Beruf und an das Wohl der Menschheit sind Zeugen seines tief innerlichen ächt eutschen und protestantischen gottesfürchtigen Ge⸗ müths.“— Indem wir diese Vorte Krause's iber Humboldt hier wiedergeben, wollen wir nur ein kurzes Wort von ihm selbst, welches er zwei Jahre vor seinem Tode geschrieben, hinzufügen. Erzherzog Ferdinand Maximilian, der nachherige unglückliche Kaiser von Mexiko, hatte am 12. Dez. 856 Humboldt in einem eigenhändigen Schreiben um Instruktionen für die Weltumsegelung der Fregatte Novara ersucht. Humboldt ertheilte diese Instruktionen für die wissenschaftliche Expedition und schloß dieselben mit folgenden Worten:„Da ch längst nicht mehr unter den Lebenden sein verde, wenn die Fregatte Novara nach Triest mit vissenschaftlichen Schätzen, neuen Kenntnissen über zie todte und organische Natur, über Menschen⸗ Racen, Sitten und Sprachen zurückkehrt, so flehe ich zu Golt dem Allmächtigen, Unternehmen zur Ehre des gemein samen deutschen Vaterlandes begleite!“ In diesen Worten spricht Humboldt mit seiner Liebe zum gemeinsamen deutschen Vaterland zugleich seinen Glauben an Gott den Allmächtigen aus, um dessen Segen für ein großes Unternehmen er fleht und den er mithin als den lebendigen, per- sönlichen Gott verehrt. Solche Worte aus der Feder eines Mannes, den die Festrede als den größesten Naturforscher aller Zeiten dargestellt, und der wie kein anderer die mannigfaltigen Dinge der Welt als ein großes, wohlgeordnetes Ganze derer Bedeutung in einer Zeit, in welcher so Mancher in der Betrachtung der Schöpfung den Schöpfer nicht findet und in der Erforschung der Natur den lebendigen Gott verliert. Daß der große Mann nach den angeführten Worten zu den betenden Männern gehört, die das Christen⸗ thum fordert, muß ihn uns besonders werth machen in einer Zeit, in welcher so viele Männer das Beten verlernt haben. Der große Meister der Chemie Justus Liebig wies mich vor Jahren in einem lehrreichen Gespräch an seinem Tische darauf hin, daß Theologen und Geistliche für (Kosmos) zusammengeschaut hat, ist von beson⸗ ihren Beruf auch aus der Naturwissenschaft reichen Gewinn ziehen könnten, indem sie, je tiefer sie in die daß Sein Segen dies große und edle Erkenntniß der Natur eindrängen, desto mehr die Größe des Schöpfers erkennen müßten. Möchten denn die Pfleger und Förderer der Naturwissen⸗ schaften in ihrer Erforschung des Einzelnen wie in ihrer Betrachtung des Ganzen immer wieder und immer völliger den Schöpfer in seiner Größe erkennen, und möchten zugleich Theologen und Geistliche für ihre Wissenschaft und ihren Beruf von der mit frommem Sinn betriebenen Natur- forschung recht viel Gewinn ziehen! W B. Für die Hinterbliebenen der im Plauen'schen Grunde verunglückten b Bergleute sind bei den Vorstandsmitgliedern des Hülfsvereins weitet folgende Gaben eingegangen: Bei Professor Köhler von N. N. 1 fl. Bei Beigeordneten Steinhäuser von Pfarrer Becker in Bruchenbrücken 2 fl.; von Kammerassessor Fresenius in Assenheim 2 fl. Bei Gemeinderath Rausch von Nik. Engel 30 kr. Bei Kaufmann Fertsch von Hofger ichts. Abvokat Jöckel 1 fl.; Ungenannt 1 fl. Zusammen 7 fl⸗ 30 kr.(Früherer Betrag 76 fl. 41 kr.) Bei der Expedition gingen zu den bereits bescheinigten Gaben ferner ein: Frau L. Engel 1 fl., F. K. 1 fl 45 kr., M. Schmidt 30 kr., Joh. Wolf 30 kr., H. Kammer und G. Thomas in Fauecbach 24 kr., Ungenannt 30 kr. Im Guenzen bis jetzt bei der Expedition eingegangen 339 fl. 7 kr. Lieferung für das Landeszuchthaus. 2543 Freitag den 24. September J. J., Vormittags 0 Uhr, wird in dem Landeszuchthaus Marienschloß ur Lieferung versteigert: 1) 450 Malter Kartoffeln, 5 25 Centner Kobltaben, untererdige, 3 15 Zwiebeln. Dienstag den 28. September l. J., Vorinittage 0 Uhr, wird für 1870 im Soumissionswege vergeben, vie Lieferang von: ) circa 48 Centner We ßmehl, 1 1 1 Walzengrütze, 39„ 14 7 Rees, 43 3 98 5 geschälte Gerste, 51.3, 1 4 Kaffee, 8 5 Nudein, 1 7 gedörrte Zweischen, 8)„ 70 Pfund Pfeffer, 9)„ 25 Maas Mohnöl, 10)„6 Odm Efsig, 11) 20 Maas Hellthran, 1250„ Leinöl, 13)-» 40„ Ruüböl, 14)„ 7 Centner Kernselfe 1. Qualttät(Muster einzusenden) 195 1 Centner Schulerseife, 16)„ 25 Ohm Petroleum, 17)„ 29 Ceniner Bohnen, 50 v4 20 1 Erbsen, 199) 22* Linsen, 200„40%„ Saz, 21)„ 160 Obm süße Milch. Die unter pos. 1 und 2, unter 3 bis 10, unter 11 is 13 und unter 14 und 15 aufgeführten Gegenstände werden zusam nen, die unter pos. 16, 17, 28, 19, 20 und 21 aber einzeln vergeben. Bedingungen und Proben find in dem Directortal⸗ Zütreau kinzufehen und müssen die Soumissionen bis den 28. Septet er Vormutags 10 Ubr, in den vor nlesem Bürtall befindlichen„Soumissionskasten“ ver ⸗ scplossen eingelegt setn. Marienschloß am 13. September 1869. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗ Direction Knulspel. Edietal ladung. 587 Johann Kaspar Mulch, geboren in Eberstadt, mlt tzt Ortsbürger in Fauerbach b. Fr., ift am 17. Dezember .. J., kinderlos gestorben. An die in Amerika zum ETbell abwesenven Brüder desselben oder deren lecbliche Nachkommenschaft ergeht auf Antrag die Aufforderung, (ber die Annetung der ibnen deferirten Erbschast binnen firift von drei Moneten dabier sich zu erklären, als sonst Berzicht auf solche unterstellt, auch die Erbschaft den ier aufgetretenen näcsten gesitz ichen Erben Üderlassen nsbesondere auch der, zwischen dusen und den Erben ler vorher persterbenen Ebestau des Johann Kaspar Mulch, bezüglich des Nachtasses, abgesch ossene Vergleech en hmigt und die zu dem Nachlasse gehörigen Im mobnien den neuen Erwerbern im Mutations-Verzeichnisse jugeschrieben würden. Friedberg am 14. September 1869. Groß herzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger. Landrichter. Landgerichts-Assessor. Ein Zapfjunge 383 und ein tüchtißer Knecht werden sogleich ge⸗ ucht von Philipp Windecker. Edictal ladung. Den Concurs über das Vermögen des Gustav Vogt von Reichels heim im Kreise Friedberg betr. 2588 Nachdem dem Arrangement vom 5. Juli l. 3 die gerich liche Bestätigung nicht ertdent werden konnte und Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberbessen üder das Vermögen des Rubrikaten den förmlichen Concurs erkannt hat, werden dessen sämmtliche Gläu⸗ biger zur Anmeldung und Begründung ibrer Forderungen, sowie zut Geltendmachung etwaiger Vorzugsrechte auf Mittwoch am 24. November l. J., Vormittags 9 Ubr, unter dem Rechtsnachtheile des flillschweigend eintreten⸗ den Ausschrusses von der Concursmasse und beziehunge⸗ weise des Verzichts auf vorzugsweise Befriedigung, ge— laden. In der cewäbnten Tagfahrt soll sodann über Ver⸗ waltung der Masse, Wahl eines Gläubiger Ausschusses, definitive Bestellung eines Massecurators verhandelt, auch nochmals die vergleichsweise Erledigung des Con- curses veisucht werden, was unter dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß in Ansehung der weder in Selbst— derson erscheinenden, noch durch gehörig bevollmächtigte Mandatarien vertretenen Gläubiger der stillschweigende Beuritt zu dem von der Mehrheit der Erschin nen auch bezüglich eines eiwa zu Stande kommenden Arrange ments gefaßt werdenden Beschlüssen unterstellt werden würde. Friedberg am 12. September 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Lanorichter. Landgerichts⸗Assessor. Aepfel ⸗Versteigerung⸗ 2601 Fre tag den 24. d. M. Vormittags 10 Uhr an⸗ fangend, sollen die züfigen Gemeinde ⸗ Aepfel, circa 10 bis 15 Malter, öffentlich an den Meistbietenden ver⸗ steinert werden. Münster den 17. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Münster Reineck. Bekanntmachung. 2602 Für hiesige Saline sollen auf dem Submissions⸗ wege 9 100 Schippenstiele, 18 Pfund brelte Rundkopfoägel 10% Stüc 18 Pid. schwer, 150 Pfd. kleine Rund⸗ köpfe 1000 Stück 8 Pfund schwer 50 Pfund Typor⸗ nägel 1000 Stück 15 Pfund schwer, 15 Pfund Schloßnä el 1000 Stück 3 Pfund schwer, 50 P und Drabistifte über 3“ xänge, 100 Pund Orahtsteßte 2—3“ lang, 50 pfund Drahtstefte unter 2“ lang 10 Centner Rudöl, 2 Häute Wildsohlleder und 500 Stuck breite(ordmäre) Dielen von den Mindestsordernden angekauft werden. vieserungsanerbtetungen find versiegelt mit der Auf⸗ schrift„Lieferung von Materialten betreffend“ versehen, bis längstens zun 24. l. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Geschäf'stokale unterzeichneten Salinenamteg, wo; selbst auch die xvieferungobeoingungen eingesehen werden können, abzugeben. Bad Nauberm am 17. September 1869.“ ie eee Salinenamt Nauheim e t g. Ein gesitteter Junge 2555 kann in de Lebte teen dees Shuy macher er Klein in Wohnbach. Bekanntmachung. 2603 Mittwoch den 22. d. M., M ttags 1 Uhr, wird das Obst von den Bäumen um den Burgberg, sowie 99 dem Burgwall öffentlich an die Meistbietenden ver⸗ elgert. Anfang am dicken Thurm. Friedberg am 19. September 1869. Großherzegliches Rentamt Friedberg Lin dec. Faseleber⸗Versteigerung. 2604 Doennerstag den 23. d. M., Vormittags 11 Ubr, soll ein der Gemeinde Ockstadt gehöriger Faseleber, welcher für die fernere Zucht zu schwer geworden, an die Meistbietenden auf hiesigem Bürgermeisterei⸗Bürcau verfleigert werden. Ockstadt den 20. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Ockstadt Gröninaer. Zune do gn ad ngen i OS mufuze id uod 1 ur tee eee uf eeuc munk usb d pee nu et uso Illustrirte Damenzeitung. Durch alle Buchhandlungen und Postämter ist besiehen: DIE BIENE. Neueste und billigste Berliner Damenzeitung für Mode und Handarbeit. Herausgegeben unter Mitwirkung der Redaction des Bazar mit theilweiser Benutzung der in dieser Zeitschrisd 7 enthaltenen Abbildungen. 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