N 97. Cr. Erscheint jeben Dienstag, Donnerstag und Samfiag. Samstag den 21. August. berhessischer Anzei Friedberger Intelligenzblalt. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Amtlicher Theil. een e me a ch ene e e 5 Bezirksraths des Kreises Friedberg zu Mitgliedern u 8 Num ra Wir bringen zur Kenntniß der Kreisangehörigen, daß in heutiger Sitzung des e and Ersatzmännern der Einschätzungs-Commissionen für die Einkommensteuer J. Abtheilung gewählt worden sind: a ber Für den Steuer⸗Commissariatsbezirk Butzbach. 1) Mitglieder: Für den Steuer ⸗Commissariatsbezirk Friedberg. 1) Mitglieder: 1 Zürgermeister Reitz von Södel. Seligmann Hirschhorn von Friedberg. Zürgermeister Möbes von Nieder-Mörlen. Bürgermeistervikar Schmidt von Reichelsheim. Zürgermeister Küchel von Butzbach. Bürgermeister Stoll von Nieder-Woͤllstadt. en ftentamtmann Mengel von Griedel 2) Ersatzmänner: eine, äakob Wißler von Butzbach. Bürgermeister Best von Bruchenbrücken. t Halttücn 2) Ersatzmänner: Bürgermeister Geibel von Bönstadt. der der yl ouis Vogt von Butzbach. Büdingen. Ming lied: din dent Zürgermeister Jeckel von Ober-Mörlen. Freiherr Wilhelm Löw von und zu Steinfurth zu Ziegenberg. Friedberg den 17. August 1869. Großherzogliches Kreisamt Friedberg e T re setreffend: Die Neubildung des Bezirksraihs im Kreise Friedberg. Friedberg den 19. August 1869. Lobr 5 Das Großherzozilche Kreisamt Friedberg rum n die Großherzoglichen Bürgermeistereien Assenheim, Bönstadt, Bruchenbrücken, Griedel, Hausen, Hoch⸗Weisel, Ilbenstadt, Langenhain, Naibach, Münzenberg, Nieder-Florstadt, Nieder-Wöllstadt, Ober-Florstadt, Ockstadt, Rockenberg, Schwalheim, Staden, Steinfurth, 4 Wisselsheim und Wohnbach. ** 1 Die Erledigung unserer Verfügung vom 3. d. M., Nr. 90 des Oberhessischen Anzeigers, bringen wir in Exinnerung. ee Trapp. ku„ ut N Heinrich Dauth von Mittel- Gründau ist wegen Versehlung gegen die Dienstbotenverordnung auf 1 Jahr aus diesseitigem Kreise K. richte 4 50 2 se. der Corps und deren Truppen in geeigneten Fällen Divistonestab wohnt an diesem und dem folgenden lebungen der Großherzoglichen Division begannen über die Stärke des Gegners in Unkenntniß zu Tag den Felddienstübungen der 1. Junf.⸗ Brigade „ bi der um Gießen concentrirten 1. Infanterie- halten, können die Corps durch Zutgeilung von und am 26. August den Felddienstübungen der 18 zrigade am 17. d., bei der dahier garnisoniren- Flaggenbataillons verstärkt werden. Vom 1. bis 2. Infanteric-Brigade bei. Das Divisionshaupt⸗ 1 un 2. Brigade am 16., bei der Cavallerie-Brigade 3. September manövrirt die Division in Gemein- quartier ist am 23. in Lich, vom 24. bis 26. in oon am 12. August. Diese Uebungen schließen schaft mit der Königlich Preußischen 21. Diviston. Friedberg. Am 27. cantonirt der Divistonsstab lizw. am 21., 20. und 19. August. Für die Die Ordre de batallle der Großherzoglichen Di⸗ in Lindheim, vom 28.— 31. in Ilbenstadt. Während zelddienstübungen sind der 23., 24.(der 25. ist vision für die beiden ersten Tage lautet: Com- der Feldmanöver des Armee-Corps werden am zuhetag) und 26. August vorgeschen, und sind mandeur der Division: Generallieutenant Prinz 1. und 2. September allgemeine Bivouaks bezogen. i dieselben das 1. Reiter⸗Negiment, die reitende Ludwig von Hessen, Gr. Hoh., Chef des Stabes: Das 2. hess. Insanterie-Regiment marschirt am zutterie, die 1. 6pfündige und die 1. 4pfündige[ Major v. Hesse, Commandeur der Artillerie: letzten Manövertage nach Vilbel und kehrt per katterie der 1. Brigade, das 2. Reiter-Regiment, Oberstlieutenant Stumpff. Die Avant-Garde(1 Eisenbahn nach Gießen zurück, ebenso marschirt . d 2. G6 pfündigr, die 2. und 3. 4 pfündige Bat⸗ Inf.⸗Regt., 1 Jägerbataillon, 2 Escadrons Reiter das 2. Jäger-Bataillon noch an demselben Tage Sf eie, die Pionnier-Compagnie und die Train- und 1 Batterie) wird von Generalmajor Bickel, nach Offenbach. Die Truppen aus den Garni- letheilung der 2. Brigade zugetheilt. Die Feld- das Gros(2 Inf.-Regimenter, 1 Jägerbataillon sonen Darmstadt, Friedberg, Butzbach und Baben— 20 F. enstübungen der 1. Brigade finden in der und 2 Batterien) von Generalmajor v. Wittich hausen rücken am 4. September in dieselben wie— 7607 suchtung Gießen ⸗Lich⸗Hungen⸗Echzell, die der befehligt. Der übrige Theil der Division bildet der ein. Das 1. Infant. Regiment hält am 4. 1 Brigade in der Richtung Vilbel⸗Okarben⸗Ilben⸗ die Reserve.— Das Manöver vom 3. Sept. Rasttag, marschirt am 5. zurück und trifft am 7 aadt⸗Assenheim⸗Ossenheim statt. Die Feldmanöver wird von der Hessischen und 21. Preuß. Division 7. September in Worms ein. 10 der Division finden vom 27. bis 31., mit(XI. Armee-Corps) gegen einen finginten Feind— Der König von Preußen traf am 18. d. 75175 suhetag am 29., statt. Die leitende Idee der-[ausgeführt. Die Ordre de bataille lautet: Com— 11 Uhr mittelst Extrazugs von Frankfurt hier 10016 eben ist: Eine Mainz blockirende Armee hat in mandirender General: General der Infanterie ein, inspieirte auf dem Exerzierplatze die Truppen N fahrung gebracht, daß die bei Erfurt concentrirt v. Plonsky. Chef des Generalstabes: Oberst Graffder Garnison sowie die in den Nachbarorten can⸗ 133 ewesene feindliche Armee bereits an der hessischen Waldersee. Commandeur der Artillerie: Oberst tonirende Reiterei und kehrte um 1 Uhr nach 40% F. guenze angelangt und im weiteren Vormarsch be-] Hausmann. Die Avant-Garde(die hess. Cavallerie- Homburg zurück.— General der Infanterie von D gefffen ist. Sie entsendet eine gemischte Brigade Brigade, die hess. reitende Batterie, 2 hess. Inf. Plonsky, Commandeur des 11. nordd. Bundes- 19 Westcorps) zur Rrcognoscirung auf das rechte Regimenter, 2 preuß. Füstlier⸗ Bataillone, 3 hess.]Armeecorpe, ist dahier eingetroffen und im Gast⸗ 1 7 Nauinufer. Die von Norden vorrückende Armee Batterien Feldartilleriec) wird von Sr. Gr. Hoh. hof„zur Traube“ abgestiegen. 0 5 n zur Deckung ihrer rechten Flanke eine gemischte Prinz Ludwig, das Gros(1 hess. und 1 preuß. Friedberg, 20. Aug. Des Großherzogs u, dügade(Ostcorps) vorgeschoben. Das Ostcorps, Infanterie-Brigade, 2 hess. und 2 preuß. Batterien, K H. hat sich heute Morgen 9 Uhr mit Gesolge i n der gemischten 1. Brigade bestehend, wird an 2 Escadrons hess. Reiter) von Generallieutenant nach Frankfurt begeben, um mit dem Könige von in drei Tagen von dem Commandeur der 1. Inf.-v. Bopen commandirt. Der Rest des Armeecorps Preußen im großherzoglichen Palais daselbst eine —— dügade, Generalmafor Bickel, das Westcorps, bildet die Reserve. Der Großh. Divisionsstab Zusammenkunft zu haben. Die Rückkehr des T e der gemischten 2. Brigade bestehend, wird am begibt sich am 19. per Eisenbahn nach Gießen, Großherzogs erfolgte schon Nachmittags 3 Uhr. 15 7 und 28. von dem Commandeur der 2. Inf. wohnt daselbst der Vrigade-Uebung am 20. und Preußen. Berlin. An mehreren Abenden a 1 zusade, Generalmajor von Wittich, am 30, vom 21. August(an einem dieser Tage soll auch Se. schon war es vor dem neu eröffneten Mönchs— 7 f(emmandeur der Cavallerie-Brigade, General- Majestät der Konig von, Preußen daselbst ein- kloster in Moabit zu tumultuarischen Auftritten 1* dor v. Jungenseld, geführt. Um die Führer! treffen) bei und geht am 23. nach Lich. Der! durch Katzenmusiken u, dgl. Unfug gekommen, ohne aus gewiesen worden. Friedberg den 17. August 1869. . Großherzogliches Kreis amt Friedberg Ter a pp. e Hessen. Darmstadt. Die Brigade⸗ 1 — f —-T qm n — daß die Polizei solche vollständig verhindern konnte. Am letzten Montag fanden jedoch ernstere Ruhe- störungen vor dem Kloster statt. Die Zeitungen berichten darüber, daß eine große Menschenmasse daselbst versammelt war, welche durch den Vorgarken drang und die Scheiben des Klosters zertrümmerte. Die Schutzmannschaft war zahlreich vertreten und nahm mehrere Verhaftungen vor. Es circulirt das Gerücht, ein Mönch, dem ein Stein an den Kopf geflogen, habe sich mit einem Beil bewaffnet und sei gegen die Eindringlinge losgegangen, mit gewaltigen Schlägen sich Bahn brechend. Erst 2 Ubr Nachts war die Ruhe wieder her- gestellt. Die Patres haben es, in Folge dieser Gefahren, vorgezogen, das Kloster zu verlassen und sich vorläusig in der Stadt einzuquartieren. Eine Schutzmannschaftswache hat einstweilen ihr Quartier in den verlassenen Räumen aufgeschlagen. — die diesjährige Uebungsreise der Offi⸗ ziere des norddeutschen Generalstabes, welche unter persönlicher Leitung des Chefs des Generalstabes, General v. Moltke, erfolgt, wird sich auf das ganze sächsische Landesgebiet ausdehnen und nament⸗ lich auch den an der öͤsterreichischen Grenze ge: legenen sächsischen Disteicten eine erhöhte Auf- merksamkeit zuwenden. Homburg. Die Abreise des Königs nach Kassel ist auf Sonnabend 9 Uhr Morgens fest⸗ gesetzt. In Gießen findet Truppenbesichtigung statt und wird das Dejeuner eingenommen; in Fritzlar ist ebenfalls eine Truppeninspektion an⸗ gesagt. Während des Aufenthalts in Kassel wird der König auf Schloß Wilhelmshöhe residiren. Sachsen. Das„Dr. J.“ berichtet:„Seit dem 14. d. sind im„Segengottesschachte“ wieder mehrere Leichen unter den Brüchen vorgefunden worden, so daß die Gesammtzahl nun 261 be⸗ trägt; 4 Leichname wurden am 14. d. Vormittags nach dem Füllorte transportirt. Laut dem Ver⸗ zeichnisse werden nur noch 13 Verunglückte unter den Trümmern aufzufinden sein. Da möglicher · weise die Befürchtung auftauchen könnte, daß einige der Verunglückten nicht dem Erstickungs⸗, sondern dem Hungertode zum Opfer gefallen seien, so dürfte die Mittheilung zur Beruhigung dienen, daß bei allen denjenigen, welche das Unglück um einige Stunden überlebt haben, das mitgenom⸗ mene Frühstücksbrod völlig unberührt aufgefunden worden ist.“ Baden. Aus Karlsruhe wird gemeldet, daß im Lager von Forchheim Schießversuche mit der Galling⸗Kanone(Kugelspritze) vorgegommen wurden. Die Wirkung auf eine Scheibe in Bataillonsbreite soll ganz furchtbar gewesen sein. (Sehr erfreulich im Interesse der Menschlichkeit!!) Oesterreich. Wien. Die Reichsraths⸗ Delegation hat das Marinebudget genehmigt. Dasselbe beträgt im Ordinarium 7,473,312 fl., im Extra-Ordinarium 1,909,953 fl. Schweiz Bern. Die Ausweisungen der jungen Frankfurter, welche Schweizer⸗Bürger ge⸗ worden sind, hat den Bundesrath zu dem Be⸗ schlusse veranlaßt, die preußische Regierung um Auskunft über diese Maßregel aufzufordern. Basel. Die Schweiz ist in der Cultur noch entsetzlich weit zurück. Im Budget des Kantons Baselstadt, das 1½ Mill. Fr. beträgt, sind für das Erziehungswesen 467,239 Fr.(47 Fr. auf den Kopf der Bevölkerung,) für das Militär da- gegen nur 100,000 Fr.(2 Fr. auf den Kopf) ausgeworfen. Frankreich. Paris. Sicherem Verneh⸗ men nach wird der General Leboeuf den Marschall Niel im Kriegsministerium ersetzen. — Der„Reveil“ theilt mit, daß die politi⸗ schen und Preßyverurtheilten sich für Paris allein auf 253 beliefen. — Der„Public“ sagt, der Prinz Napoleon werde mit der Kaiserin der Eröffnung des Suez⸗ canals beiwohnen und hierauf, ohne Konstanti⸗ nopel zu berühren, nach Indien gehen. Türkei. Konstantinopel. Man ver⸗ sichert, die Antwort des Vicekönigs von Egypten sei eingetroffen und laute zufriedenstellend. Aegypten. Die Arbeiten am Suez-Canale werden ununterbrochen und mit großem Eifer gefördert; trotz aller Anstrengungen werden aber bis zum 17. November die Arbeiten an mehreren Punkten nicht fertig werden. An eine Eröffnung des Canals für die eigentliche Schiffahrt unter den Bedingungen, wie sie durch die vollständige Ausführung des Bauprojectes geboten werden sollen, ist vor der ersten Hälfte des Jahres 1870 absolut nicht zu denken. Amerika. Weitere Berichte vom Kriegs- schauplatze in Paraguay in amerikanischen Blättern melden, daß Lopez sich vor der Hand noch bei Ascura in einer so starken und unzugänglichen Stellung befinde, daß es nicht möglich sei, sie mit Erfolg zu recognosciren. Ueber die eigent⸗ liche Lage des Feindes sei man in Folge dessen im allüirten Lager eben so sehr im Unklaren, als ob man noch 1000 Meilen entfernt sei. — Nachrichten aus New⸗Nork vom 10 8 melden: Der Dampfer„Cleopatra“ von Mont⸗ real nach London scheiterte am Sonntage an der nämlichen Stelle, wo am Sonnabend der Ham— burger Dampfer„Germania“ untergegangen-war Passagiere und Mannschaft wurden gerettet, das Schiff aber gänzlich verloren. Frankfurt. Der Großherzog von Hessen hat dem hiesigen Bürger Herrn A. Auerbach als Anerkennung für ein üderreichles Werk eine Bufennadel nebst Dankschreiben übersandt Mainz. Unsere Industrie⸗Ausstellung gewährt ein überraschend prächtiges Bild, das, wenn auch lange nicht vollständig, doch von außerordentlichen Fortschritten unserer Gewerbe zeugt. Unsere Leder- und Schuhfabrikation tritt mit all dem Glanze ihres Weltrufes in ihren vorzüg⸗ lichsten Leistungen auf. Höchst interessant sind die Muster⸗ sammlungen für den Export in die überseeischen Länder. Verdienstliche Leistungen zeigen die Eisengußbranche, die Bauschreinerei, die Maschinenfabrikation, die neue und bereits zu einem herrlichen Aufschwung gelangte, sowohl lechnische wie auch Kunslindustrie der Cementproducte. Die Fabrikation von Möbeln ist in seyr reicher und ele⸗ ganter Fülle vertreten. Aus dem wohlgelungenen glänzen— den Bilde unseres heimischen Fleißes spricht die schon so oft gehörte Lehre, daß der Triumph der Industrie überall da gesichert ist, wo Capital und Intelligenz Hand in Hand gehen. g Worms. Zu dem 7. mittelrheinischen Turnfest, das den W. bis 30. Aug. innerhalb der Mauern unserer alt⸗ ehrwürdigen Kaiserstadt abgehalten wird, haben sich bereits gegen 1200 Festgäste angemeldet, und glaubt man, auf eine schließliche Betheiligung von 1000 Turnern rechnen zu dürfen. Leider beträgt die Zahl der zur Disposition gestellien Wohnungen erst 600 und will man den Rest in Massenquartieren unterbringen. Nach dem Programme findet den 28. Auzust der Turntag, den zweiten Tag Festzug mit Freilurnen, den dritten Tag Preisturnen mit Preisvertheilung stau. Durch ein sich in sieben Unterab⸗ theilungen spaltendes Comité werden die verhällnißmäßig großarligen Vorarbeiten getroffen. Worms. In Bezug auf deu ttagischen Tod des Müßhlenbesitzers Scheuer hat die Untersuchung ergeben daß der Gedödtete einen Schrotschuß in das Gesicht, zwölf Messerstiche in die linke Seite der Brust, wovon jedoch nur Einer das Herz etwas verletzt, sowie eine klaffende Wunde in den Hals empfangen hatte. Die Art und Weise, wie die Messerstiche geführt wurden, lassen wohl auf einen Selbstmord schließen. Da aber weder ein Messer noch eine Schießwaffe ber der Leiche und in deren Uingebung aufgefunden werden konnte, so scheint die Sache bis jetzt noch in ein räthselhaftes Dunkel gehüllt zu sein. Vom Oberrhein wird gemeldet, daß es in voriger Woche an verschiedenen Orten des Schwarzwaldes geschneit bat und man seine Zuflucht zum warmen Ofen nahm. Die Temperatur sei in der Gegend von Waldshut, das unmittelbar am Rhein liegt, der sonst im Oktober gewohn⸗ ten gleich. 5 N Herrieden. Wie im Monat Juni, sind die beiden Passäte auch jetzt wieder ungünstig für uns gelagert, so daß bei Polarsnömung und hohem Barometerstand trübe und kühle Witterung herrscht und sich der Himmel nur allmälich aufheitert. Zur Erhebung der obrigkeitlich ge⸗ nehmigten Collecte für das Mathilden⸗ Landkrankenhaus in Darmstadt ist gegenwärtig ein Beauftragter dieser Anstalt in unserer Stadt. Spanien. Mabrid. Den neuesten Nach⸗ richten zufolge wurde die Bande Polo's von den Truppen genbthigt, in die Ebene herabzusteigen und dann vollständig geschlagen und zerstreut. Eine große Anzahl hat sich ergeben, Polo selbst ist gefangen. 1 In dem MathildenLandkrankenhause finden Kranke ohne Unterschied der Confesston Aufnahme, ärztliche Behandlung und heilsame Pflege, weßhalb die Unterstützung dieser Anstakt jedem Menschen⸗ freunde empfohlen zu werden verdient. f Ein Freund der Anstalt. Für die Hinterbliebenen der im Plauen'schen Grunde verunglückten Bergleute* ist, wie anderwärts, so auch in unserer Stadt die Theil⸗ nahme gewiß schon bei Vielen rege geworden. Da das Unglück aus den Zeitungen hinlänglich bekannt ist, so ist eine Schilderung desselben hier überflüssig. Indem wir uns deßbalb auf die Mittheilung beschränken, daß 279 Bergleute umgekommen sind, welche 221 Wittwen und 650 Kinder binterlassen haben, bitten wir dringend um Gaben zur Linderung der großen Noth und erklären uns zur Welterbeförderung derselben bereit. Friedberg am 16. August 1869. Der Vorstand des Hülfsvereins: Baur. Diegel. Fertsch. Foucar. Mayer Hirsch. Dr. Köhler. Mayer. Müller. Nau. Pilger. Rausch II. Steinberget, Steinhäuser. Trapp II. Der Expedklion d. Bl., welche sich zur Entgesen nahm von Gaben gleichfalls bereit erklärt hat, sind zu den bereils bescheinigten Beträgen weiter zugekommen: Von A. Fel. ling 30 kr., Pfarrer Buchhold in Ossenheim 2 fl. 36 kr. J. A. Nauheim 1 fl. 45 kr., Hofgerichtsadvokat Seyd 3 fl., J. Hanstein III. 30 kr., Ungenannt 18 kr., W. R. 1 fl. 45 kr., von Lehrer Bullmann zu Bauernheim und etlichen Schülern 2 fl. 48 kr., Pachter Hill zu Fauerbach 1 fl. 45 kr., Ungenannt 4 fl., aus dem Hotel zu den drei 1 Einheimischer 23 fl.— Im Ganzen bis jetzt bei der Exp. eingegangen: 95 fl. 12 kr. 8 Zeitschrift„Glückauf“ bringt die herzerbarmenden schristlichen Nachlässe mehrerer Verschütteten und bemerkt dazu:„Viele der Unglücklichen sahen, und dies mit wahrem Heldenmuthe, stundenlang dem Tode in's An⸗ gesicht. Wie mögen sie gelitten, haben! Sterben ist kein Kinderspiel. Nur das unerschütterliche Gottvertrauen und der feste Glaube auf das Wiedersehen der Ihrigen hielt die Männer aufrecht. Ruhe ihrer Asche!“ Ven den schriftlichen Aufzeichnungen fügen wir zu den bereits mit⸗ getheilten noch folgende hinzu, welche auf eine Schiefer⸗ lafel geschrieben sich fanden: „Leb wohl meine liebe Frau, Lebt wohl meine lieben Kinder. Ich reich Euch meine Hände, Lebt wohl meine Eltern, verlaßt meine Frau nicht, Lebt wohl Alle meine Bekannten, verlaßt meine Frau und Kinder nicht lebt wohl. Lebt wohl meine beiden Geschwister seht wohl auf meine Frau und Kinder, lebt wohl, meine letzte Stunde Leb wohl. Carl Hanisch. 1. Uhr. An einem Stempel waren folgende Worte zu lesen?„Um 3/1 Uhr waren wir alle hier in diesem Jammerlhale. Alle Kameraden (21 an Zahl).“„Glückauf“ bemerkt weiter hinzu:„Welche treue Liebe zu Weib und Kind und zu den hren gallen, welche brüderliche Freundschaft und Kameradschaft unter einander— welche heldenmüthige, gläubige Gottergeben⸗ heil! Da ist kein Weheschrei der Verzweiflung, kein Murren wider Gott und ihr trauriges Loos; heim zu ibren Lieben ziehen die Gedanken, auf ein fröhlich Wiedersehen dort oben hoffen sie. Die Mildthätigkeit hat der drückendsten Noth vielleicht auf Wochen hinaus genügende Abhülfe ge⸗ leistet, aber wie wird es künftig werden? 221 Wittwen und 650 Kinder! Helfet! Helset!!!“ Einweihung des nen hergerichteten Realschulgebäudes.“) O Friedberg, am 19. Aug. Ein schönes Fest wurde heute in unsern Mauern gefeiert, die Einweihung des neu hergerichteten Realschulgebäu⸗ des. Das alte Gebäude war theils baufällig und seine innere Einrichtung unzweckmäßig, theils reichten bei der vorgenommenen Erweiterung der Schulanstalt durch Hinzufügung von noch 2 Klassen seine Räume nicht mehr aus, und so mußte zu einer theilweisen Renovation desselben und dem Aufbau eines dritten Stockes geschritten werden. Indessen zeigten sich bei der Inangriffnahme des Werkes immer tiefergehende Schäden, namentlich des Mauerwerkes, und das nunmehr seiner Be⸗ stimmung übergebene Gebäude ist darum ein fas von Grund auf neues geworden. Eine natürliche Folge davon war, daß der Zeitpunkt, bis z welchem man den im Nachsommer vorigen Jahre begonnenen Bau vollenden zu können hoffte, etwas hinaus geschoben werden mußte. Um so meh. hatten die Lehrer und Alle, die bei der genannte Anstalt interessirt sind, Ursache zur herzlichen Freud auf die heutige Feier, da bei der Art und Weiss wie während etwa/ Jahren die einzelnen Klasses in verschiedenen, theilweise weit von einander en fernt gelegenen Lokalen untergebracht waren, man cherlei Unzuträglichkeiten nicht ganz vermieden werden konnten. Die Festfeier wurde durch eine Zug eingeleitet, der von der Burgkirche aus dur ) Wir halten die Ausführlichkeit dieses Berichtes fil. geboten, weil darin ein Stück Zeitgeschichte unserer Stab! sich abspiegelt. Die Red. 1 Schwertern von einer munteren Gesellschaft Fremder und einigte Feier, wit f gann Mb! diesel zugeb Zweck galt! halte Altes bedar mit schaf 2346 vie breite Straße nach dem Haagk und bis zu dem von Herrn Lehrer Ramspeck bewohnten Schul- hause(früher Knorr'schen Hause), und von da an der Stadtkirche und dem eigentlich sogenannten Stadtschulhause vorüber nach dem Festgebäude sich bewegte. Eröffnet wurde derselbe von den Schülern und ihren Lehrern, denen sich der ge— ammte Schulvorstand, die Mitglieder der Kreis- dehörde und des Bauamts, die Geistlichen und Lehrer der verschiedenen Schulanstalten der Stadt, vie bei dem Bau betheiligt gewesenen Bauhand— werker und noch zahlreiche Freunde der Anstalt unschlossen. Viele Häuser der Straßen, durch welche der Zug ging, waren mit Fahnen freund— lich geschmückt. Vor der Eingangspforte des Festgebäudes wurde von den Herren Kreisbaumeister Reuß und Bauaccessist Schnitzel, welch' letzterer die specielle Leitung des Baues übernommen hatte, unter passender Ansprache der auf einem Kissen liegende Schlüssel dem Hrn. Bürgermeister Foucar und dem Herrn Regierungs-Rath Trapp und don diesem dem Realschuldirektor zur Oeffnung des Hauses übergeben. Der mit Kränzen und Zaubgewinden geschmückte geräumige Festsaal ver⸗ zinigte hierauf die Festtheilnehmer zur eigentlichen Feier, die mit dem Absingen des Chorals:„Herr, wir singen deiner Ehre“ Seitens der Schüler be— zann. Die Festrede hielt hierauf Herr Direktor Freude ist aber hier das Neue zu begrüßen, da es nicht blos eine Erweiterung, eine zweckmäßige Umgestaltung und Vergrößerung von Räumlich⸗ keiten, sondern zugleich einen innern Ausbau, eine Entwickelung der Anstalt selbst bedeutet. Der letzte Theil der mit vielem Interesse von der zahl— reichen Versammlung vernommenen Rede kann mit dem Ausdruck:„Erziebunge ideale“ angedeutet werden. Der Redner schloß mit den warm empfundenen, Worten: Heil und Segen der Anstalt in den neuen Räumen! Die Feier fand ihren Abschluß mit- Absingen des Chorals:„Lobet den Herrn ic.“, und wurde hierauf den Versammelten nur noch bekannt gegeben, daß der auf nächsten Samstag nach dem Ossenheimer Wäldchen bestimmte gemein— schaftliche Schul-Spaziergang bei weniger günstiger Witterung das näher liegende Ockstadt zum Ziel haben solle. Man vertheilte sich nun in den ein— zelnen Theilen des Gebäudes zu näherer Besich— tigung der verschiedenen Räumlichkeiten, und Alle waren einig in der Anerkennung der Schönheit und Zweckmäßigkeit derselben. Schulleute und anwesende Aerzte interessirten sich dabei besonders noch für die in einigen Sälen sich findenden neuen Subsellien mit Rücklehnen zur Erleichterung eines bequemen, dem Einstnken des Brustkorbes und einer Verkrümmung der Wirbelsäule vorbeugenden Sitzens. Wenn ein Wunsch hier noch ausgespro— Ein zweiter, von Hrn. Direktor Möller, zollte Anerkennung und Dank den Behörden, sowohl dem Ministerium und der Oberstudien Direktion, als den Lokalbehörden, dem Kreisamt und dem Stadtvorstand, welche die Nothwendigkeit der in- neren und äußerlichen Erweiterung der Realschule erkannt und die nöthigen Mittel hierfür bewilligt hätten. Ein Toast des Herrn Direktor Stein- berger auf das Gedeihen der Anstalt betonte den Satz daß die Realschulen nimmer ihren Zweck er— reichen und einer tüchtigen Bildung des Bürger— standes wahrhaft förderlich sein könnten, wenn ste ihre Zöglinge nicht bis zum 16. und 17. Jahre zu behalten, sie vielmehr schon mit dem 14. zu entlassen in der Lage wären. Nur Verworrenheit und nichtisnutzige Halbbildung könne die Folge davon sein, wenn mit 14jährigen Knaben schon Wissenschaften getrieben werden wollten. Als früherer Leiter der Anstalt, als Bürger und Beamter gratulirt er darum zu der durchgeführten Erweiterung derselben. Dabei erörterte der Red— ner Eingangs seines Vortrags, wie dies, wenn auch nur andeutungsweise, die Festrede schon gethan, die Geschichte des Realschulgebäudes und der Anstalt, die nun schon drei Jahrhunderte lang darin ihr Domicil hat. Es scheint uns die— selbe insbesondere für die hiesigen Leser dieses Blattes so interessant, daß wir nicht umhin können, Möller. Es kann hier die Aufgabe nicht cen werden dürfte, so wäre es der, die Fuß— dieselbe auch nur in ihren Hauptzügen wieder- böden möchten alle, sowohl in den Sälen, als zugeben. Einige Andeutungen müssen für unsern auf den Vorplätzen, geölt sein. Nux dadurch ist Zweck genügen. Die Räume, denen die Feier eine genügende Reinhaltung möglich. alt und die früher eine ganz andere Bestimmung Ein großer Theil der Festgenossen fand sich jatten, legten dem Redner den Gedanken nah: des Nachmittags noch auf einige Stunden zu Altes vergeht, Neues ersteht. Jenes kann man einem einfachen Mahle im Hotel Trapp zusammen. dauern(Romantik des Mittelalters), dies muß[Der erste der Trinksprüche, ausgebracht von Herrn mit Freude erfüllen(Fortschritte der Wissen⸗ Bürgermeister Foucar, galt dem Wohle Fene schaft, Kultur und Bildung). Mit doppelter Königl. Hoheit, unserm allverehrten Großherzoge. * Hamburg-Amerikanische Packetsahrt-Actiengesellschast. 01 Directe Post⸗Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und Uew-Hork Havre anlaufend, vermittelst der Postdampfschiffe Jolsatia, Mittwoch, 25. August, Morgens. Cimbria, Mittwoch, 8. Sept., Allemannia, Mittwoch, 1. Sept., Westphalia, Mittwoch, 15. Sept. am Schlusse unseres Berichtes nochmals darauf zurückzukommen, obgleich damit selbstverständlich vielen derselben nicht Neues mitgetheilt wird. (Schluß folat.) 0 1 2 3 Lokalgewerdpereins-Sitzung Samstag den 21. August, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1) Bericht über die Ausstellung' in Maiuz, 2) Unterstützung von Schülern zum Besuch derselben Der Br finn 2360 Marinirte und Holländische Voll-Häringe 2 5— 2352 Zwischen Ober Rosbach und Friedberg ist am 18. d. M. eine Chaisenpeitsche gefunden worden, und kann der Eigenthümer deselbe gegen Er⸗ staltung der Inseratgebühren empfangen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Möbel⸗Lager. * Morgens. Massagepreise: Erste Cajlite Pr. Ert. Rthlr. 168, Zweite Cajüte Pr. Ert. Rthlr. 100, Zwischendeck Pr. Crt. Rthlr. 55. und zwischen Hamburg und New⸗ Orleans, auf der Ausreise Havre und Havana, auf der Rückreise Havana und Havre anlaufend. — Saxonia 25. September Teutonia 20. November. erichtein Bavaria 23. October. Saxonia 18. 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Friedrichsdorfer Machschießen. 2344 Zu der nächsten Sonntag den 22. August stattfindenden Nachfeier unseres Schießfestes lade ich verehrliche Gönner zum Besuche ergebenst ein.— Bei dieser Gelegenheit werden gute Speisen, Wein, Aepfelwein, Bier ꝛc. verabreicht, sowie für eine gute Musik wird bestens gesorgt sein. Friedrichsdorf. E. A. Foucar. Cher Renn- Verein. Pferde- Wettrennen in Frankfurt a. M. am 21. 22. und 23. August 1869, Nachmittags ½ 4 Uhr am Forsthaus. 18. Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von ca. Thaler 13,500. Eintritts- Preise: Erster Platz für Herren, jeder Tag fl. 5.— Zweiter Platz, jeder Tag fl. 1.— „ Damen,* 1% 2, 30 Dritter„ 75 7„ e ene eee Ein Herrenbilltt für drei Tage„ 10.— Stehplatz 18 Equipagen per Tag fl. 10.— uad für jede Person darin fl. 2.— Reiter fl. 2. 30. Sämmtliche Karten sind sichtbar zu 85e Das Directorium des Rheinischen Renn- Vereins. Zum Besten der Hinterlassenen der in den Plauen'schen Kohlengruben Verunglückten. 2354 Sonntag den 29. August 1869, Nachmittags 3 Uhr, Concert o Ortenberger Gesangvereins unter ne 190 Dilettanten im Conxad'schen Saale zu Reichelsheim i. d. W. Programm. 1) Jubel⸗Ouverture für Piano zu 7) Männerchor:„Im Mai, Jurgens. 4 Händen Weber. 8) Scene de Ballet für Violine mit N 2) Männerchor:„Das deutsche Lied“ Kalliwoda. Pianobegleitung. de Beriot. 3) Legerde für die Violine mit Piano⸗ 9) Männerchor:„Hüte Dich“ Girschner. . begleitung Wieniawskl. 10) Männerquartett: a. Ständchen Kücken. 4) Männerchor:„Wie hab' sch sie b. Die Thräne Witt. geliebt/ Möbring. e. Immer mehr Seiffert. 5)„Der Blinde“, Lied für Baß Ketterer. 11)„Das Zahnweh“, komisches Duett 6) Männerchor:„Schottischer Varden⸗ für Tenor und Baß Gense. gesang“ Silcher. 12) Männerchor:„Wallistscher Schiffer⸗ N Pau se. gesang“ Möhring. Die Fournirfabrik von L. Rodaug 2337 empfiehlt sich im Schneiden von Stammholz, Fourniren und Aufertigen aller Arten Kisten zu möglichst billigen Preisen. 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August, bei ben det 150 Fahnenweihe, ist gut beseßzte l Tanzmusik anzutreffen, wozu die Unterzeichneten böftichß einladen Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorg⸗ Ar. Nieder⸗ Rosbach. 0% No Die vereinigten Wirthe, bleu die e Am Kirchweihfest 1 ersc zu Rödgen. 10 2336 Nächsten Sonntag den 22. und Montag di Haß 23. d. M. findet zur Feter des biefigen Kirchweihfesttt Sond Tanzmusik statt. Auch wird auf meiner Kegelbahn ben Gaßw ein Hammel ausgekegeit. Für Spelsen und Getränk( hmenden ift bestens gesorgt. Georg Krauch. Frled Zur schönen Aussicht. K. Einladung 1 zur Jahresfeier der Blinden-Anstall Ken 5 Mittwoch den 25. Auguft, Nachmittags 2 uc, Sauer, 2334 Das Curator iu m, 1009 2 3 er Ke Neue Ju — hall. Vollhäringe. 2159 bei Wilb. uu 0 Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. 13. Sonntag nach Trin it a Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Jo st. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmittags: Perr Candidat Or tb. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 14. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. W Die Woche über ist kein Gottesdienst. 5 15 90 Verantw. Red.: Herinann Schimpff Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Beilage. Oberhessischer Anzeiger. M 97. Vergebung von Baureparaturorbeiten. 22m Freitag den 27. August d. J., Vormittags 10 Uhr, shen auf dem Büreau des Garnison⸗Lazareths zu ziütedberg nachstehende Baureparaturarbesten, als: Schreinerarbeit zu 232 fl. 24 kr. Weißbinderarbeit A2 dem Submisffionswege an die Wenigstfordernden vigeben werden. Voranschlag⸗ und Bedingungsheft zen von beute wüf dem genannten Büreau zur Ein⸗ fit. offen, woselbst auch die Offerten mit der Aufschrift „Submisfion für Baureparaturarbeiten des Garnison— Lazareths Friedberg“ oiehen, versiegelt und frankirt einzureichen find. amm. — kkty Friedberg den 18. Auguf 1869. . Großherzogliche Garnison⸗ Ats, ⸗Commisfion aütüe a f 8 ar Nn r. Stelnbäuser, Steg maper, „0 Slabsarzt. Oberlieutenant u. Bezirksadjataut, — Schafpferch-Versteigerung. 23 Montag den 23. August l. J., Vormittags 11 Uhr, wirren im biesigeg Rathhaus 10 bis 15 Schafpferche öfutlich meistbietelld versteigert. Friedberg den 19. August 1869. Oroßbergegliche Bürgermeisteret Friedberg a* Fouc ar. 0 Tahergange 9 Wäldchen a 5 aonnt machung. 28 Montag den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, ant in dem alten Splelsaal das noch übijg geblie⸗ de Bau und Werkfolz von der Sängerballe an Ort ix Stelle öffentlich meiftbietend verffeigert: e Nate 3 Stämme 277 lang, 12“ Durchmesser — 57 7 2 7 42 7 18 77 1 Stamm 10 5 8 0 7 II 4 Stämme 40“„ 2 1 1 2„ 24„ 18* 1 1 18“— ti du 13 Stück Lagerbolz 45 bis 20 lang. Bad Ne Im am 19. August 1869. Großhe alsche Bürgermeiflerei Bad Nauheim J. E. d. B.: Geberinger. tos einla r 5 den ag Arbeits ⸗Versteigerung. Montag den 23. August, Vormittags 9 Uhr, ten Wirte ol die zur Herssellung der Wetterbrücke zu Bruch en⸗ I itken erforderlichen Arbeiten, als: 2 Zimmerarbait, veranschlagt zu 17 kr. 0 e 0 Schlosserarbeit n 5 Fahren von Steinen E Zerschlagen derselben e e Desgl. betderseits der Brückt 38 * Jabren der Steine hierzu 82% 8, Nonag e Pflasterarbeit 45„ Lecwellen! Sandlieferung 2⁵ „** Kegels Baß wirtb Joyannes Michel II. an die Wenigst⸗ „ Gelttelteenden in Accord gegeben werden. ir ted berg den 19. August 1869. Der Bezirks- Bauaufseher Schneider. Arbeits-Versteigerung. 10 16„ Mittwoch den 25. August, Vormittags 9 Uhr, en Anstallot e Reinigung des Wetterflusses in der Gemarkung der ner nheim die Autage 2 Un ratet tum. Der Bezirks Bauaufseher Schneider. — er süß Damen und Kinder bei Ather eligmann, Weißgerber. 10. 1850 suchsichlige Glycerinseife! 4 1111 10 15 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der ttt empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. 1 4. Wilh. Fertsch. e Emser Pastillen 6 seit einer Reihe von Jahren unter Lettung der Alschen Brunnenverwaltung aus den Salzen des 1 Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor lichen Wirkungen gegen Hals- und Brust— ben, wie gegen Mag enschwäche find stets 14714 Arig in Friedberg in der Hof Apotheke von N. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. 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