und mittleren . Vefdhigung Tnümmt. Ich i schülerinnen ere Stunden und g jährige wollten, in den Elemen⸗ erteljahrlich⸗ ag 1. beim 1869. Donnerstag den 20. Mai. 57. Sberh sischer A Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Iriedberger Intelligenzblalt. Amtlicher Theil. Erscheint jeden Dlenssag, Donnerstag und Samstag. — m Friedberg den 14. Mai 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie die nachstehende Bekanntmachun alsbald bringen zu lassen. Be hierzu anzumelden. Neu auftretende Bewerber, welche mindestens 12 Jahre gedient haben, dem Bezirksfeldwebel uͤbermitteln. n g zur Kenntniß der Reservisten und Wehrleute in Ihren Bürgermeistereien Trapp. n 8 Sämmtliche in Controle des unterzeichneten Bezirks. Commandos stehenden Mannschaften, welche sich seiner Zeit um Uebertragung von Conducteur- und Bahnwärterstellen angemeldet haben, werden hiermit aufgefordert, sich bei ihrem Bezirksfeldwebel neuerdings alsbald müssen ihre desfallsigen Gesuche bis längstens den 24. d. M. Jäger, Major und Bezirks Commandeur. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 16 enthält: I. Publication der genehmigten Statuten der Actieu— Gesellschaft„Rheinische Bierbrauerei in Mainz“. II. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Bestäligung von Schenkungen an das Diakonissenhaus „Elisabethenstift“ in Darmstadt betr. III. Bekanntmachung der Gr. Commission für Post⸗ Angelegenheiten, die Correspondenz nach dem Königreich Italien in Gemäßheit des zwischen dem norddeutschen Bunde und Italien unterm 10. November v. J. abge— schlossenen und am 1. v. M. in Wirksamkeit getretenen Postver trags betreffend. IV. Bekanntmachung derselben Behörde, die Herstellung einer zweiten Personenpost zwischen Gernsheim und Biblis betreffend. V. und VI. Uebersicht der für das Jahr 1869 geneh⸗ migten Umlagen zur Bestreitung der Bedüefnisse der ts⸗ raelitischen Religionsgemeinden der Kreise Friedberg und Büdingen. VII. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Worms. VIII. Abwesenheitserklärung. Durch Urtheil Großh. Bezirksgerichts Mainz vom 24. April 1869 ist zur Con⸗ statirung der Abwesenheit des Anton Schneider, früher Müllerbursche in Zahlbach wohnhaft gewesen, die im Art. 116 des Civilgesetzbuchs vorgeschriebene Zeugenvernehmung verordnet worden. IX. Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht: am 3. März dem General⸗Consul Ernst Carl v. Angelrodt in St. Louis das Comthurkreuz 1. Classe des Philtppsordens?— 20. März dem General-Consul Friedrich Ritter Schey Edler v. Koromla das Comthurkreuz 1. Classe desselben Ordens;— an demselben Tage den Canzleidiener an dem Obergericht der Provinz Rheinhessen Wilhelm Rausch in Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste bas silberne Kreuz dieses Ordens;— 7. April dem Bürgermeister der Bürgermeisterei Castel Jacob Fischer III. das Nitterkreuz 2. Classe des Philippsordens;— 10. April dem ersten evangelischen Schullehrer Jacob Christian Gruner zu Rod⸗ heim vor der Höhe, in Anerkennung feiner vieljährigen treu geleisteten Dienste das silberne Kreuz dieses Ordens und am 20. April dem evangelischen Schullehrer Wilhelm Hager in Dexheim, in Anerkennung der von ihm geleiste⸗ ten vieljährigen treuen Dienste, das silberne Kreuz dieses Ordens. X. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am S. Mai dem Territorial⸗Commissär bei der Festung Mainz, Provinzialditektor der Provinz Rheinhessen und Bevoll⸗ mächtigten bei der Rheinschifffahrts⸗Centralcommission Ge⸗ heimenrath Schmitt in Mainz die nachgesuchte Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von S. K. H. dem Großherzog von Baden verliehenen Commandeur⸗ kreuzes 1. El. des Zähringer Löwen⸗Ordens— zu ertheilen. XI. Namensveränderung. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 28. April der Elisabethe Katharina Schäfer zu Laudenau zu geslatten, daß dieselbe att bes bisherigen den Familiennamen Krichbaum führe. XII. Diensinachrichten: am 21. Januar wurde dem Pfarret Ludewig zu Kempten die kathol. Pfarrstelle zu Lorsch Übertragen— und am 12. Febr. der Dompräbenbat Erler, Rector des bischöflichen Conviets in Mainz, zum Domcapitular ernannt. Darmstadt, 14. Mai. Zweite Kammer. Abgeordneter Kritzler hatte einen Antrag auf Erhöhung des Staatszuschusses für die Bedürf⸗— nisse des Gymnasiums zu Büdingen um 900 fl. gestellt, der Ausschuß jedoch beantragt, denselben abzulehnen, einmal, weil er in jeder Provinz ein Gymnastum für hinreichend hält, sodann weil er den bis jetzt vom Staate gewährten Zuschuß von 4645 fl. als jeder billigen Forderung entsprechend an- sieht. Von Seiten der Abgg. Kritzler, Schäfer, Wadsack, Wirth und Curtman wird der Antrag warm befürwortet. Habe man für das Militär heidenmäßig viel Geld, so solle man wahrhaftig hier nicht sparen. Dumont ver— theidigt den Ausschuß, welcher von dem Grundsatz ausgehe, die Kräfte zu concentriren, nicht etwa gerade hier zu sparen. Hallwachs sieht in den kleinen Gymnasien eben so wichtige Bildungsmittel, wie in den kleinen Universitäten, während Kraft sich für ein gewisses Maßhalten und deßwegen gegen den Zuschuß ausspricht. Die Kammer nimmt schließlich den Kritzler'schen Antrag mit allen gegen 10 Stimmen an. Den folgenden Gegenstand der Berathung bildet ein Antrag der Abgg. Oechsner und Dumont, die Regierung um eine Gesetzesvorlage zu ersuchen, wonach die Wahl der Mitglieder des Handelsgerichts zu Mainz in Zukunft durch eine Versammlung von Kaufleuten und Gewerbtreibenden stattfinde.— Der Ausschuß glaubt, daß das Institut der Han— delsgerichte, wie es seither in Rheinbessen bestan— den, sich bewährt habe, hält es auch nicht für zeitgemäß, eine Aenderung eintreten zu lassen in dem Augenblicke, wo die in Berlin zusammen— getretene Commission für eine allgemeine deutsche Civilprozeßordnung sich auch mit der Frage der Handelsgerichte befasse. Dumont vertheidigt den Antrag, da er die Art der Berufung durch den Verwaltungsbeamten für durchaus unzeitmäßig hält. v. Jungenfeld ist der Ansicht, daß sich die Handelsgerichte und namentlich die ihnen zu Grunde liegende Notabelnliste durchaus bewährt habe. Bamberger: Es sei notorisch, daß die jetzige Zusammenstellung der Notabeln von Seiten des Kreisamtes durchaus keine zu rechtfertigende sei. Man ziehe es in Mainz unter den Geschäfts⸗ leuten vielsach vor, Streitigkeiten unter sich selbst auszugleichen, statt vor das Handelsgericht zu gehen. Volhard unterstützt den Dumont'schen Antrag. Nachdem Hallwachs und Becker gegen den Antrag, Dumont wiederholt für den⸗ selben gesprochen, wird derselbe vorerst gegen 10 Stimmen abgelehnt.— Der Gesetzentwurf, die Ausgleichung der Kriegskosten aus dem Jahre 1866, insbesondere die Gestattung von Fristen für die von den Gemeinden herauszuzahlenden Beiträge und die Verzinsung derselben wird hier— auf ohne Debatte einstimmig angenommen.— Es folgt der Antrag des Abg. Fink, die Aufhebung der Regalitätsabgaben von Bergwerken betreffend. Regierungscommissär Geheime Rath Schleier— macher hält den jetzigen Zeitpunkt nicht für geeignet, eine Einnahme von mehreren Tausend Gulden wegfallen zu lassen, während Volhard schon deßhalb den Wegfall wünscht, damit Berg- bauunternehmungen mehr wie seither ermuntert würden. Die Abstimmung ergibt nur Annahme eines Majoritätsantrages auf unentgeltliche Auf— hebung der Regalitätsabgaben von Eisensteinen und Braunkohlen.— Die nächste Sitzung findet Montag den 24. d. M. statt. — Der Krelsbaumeister des Kreisbauamtes Darmstadt Baurath Christlan Stockhausen und der Revisor bei der Calculatur Großherzogl. Oberbau-Direktion Johannes Best sind beide auf ihr Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. — Die neuesten Mittheilungen der Central⸗ stelle für die Landesstatistik bringen das Ergebniß der Einwanderung und Auswanderung im Groß⸗ herzogthum im vorletzten Jahre. Die Zahl der mit Aufgebung des Indigenats ausgewanderten Personen beziffert sich auf 2391, die Zahl der mit Erwerbung des Indigenats Eingewanderten auf 1000, so daß— abgesehen von der großen Anzahl junger Leute, welche ohne Aufgebung des Indigenats auswandern,— 1391 Personen mehr ausgewandert als eingewandert sind. Am stärksten war die Auswanderung in Oberhessen, und zwar vorzugsweise in den Kreisen Friedberg und Lauterbach. — Unsere Artillerie hat nun einen preußischen Commandeur in der Person des Oberst-⸗Lieutenant Stumpf, à la suite des Rheinischen achten Feldartillerie⸗Regiments und bisher Mitglied der Artillerieprüfungscommission, erhalten. — Der Großherzog hat für die zweite Nordpol⸗ Expedition einen Beitrag von 300 fl. aus dem Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke bewilligt. — Die Schlenenverbindung auf der Strecke Gernsheim Worms(Rosengarten) der Riedbahn wird unmittelbar nach den Feiertagen geschlossen und alsdann von den technischen Behörden geprüft werden. Am 28. l. M. wird dann die Riedbahn in ihrer ganzen Länge dem öffentlichen Verkehr übergeben, so daß der Besuch des am 31. Mai zu Worms stattfindenden Protestantentags für Festtheilnehmer aus der Provinz Starkenburg, aus Frankfurt und dessen nächster Umgebung bedeutend erleichtert sein wird. Preußen. Berlin. In dem die Börsen- steuer betreffenden Gesetzentwurf, welcher im Reichs- tag eingebracht ist, sollen die Lombardgeschäfte unter 50 Thalern und die inländischen vor dem 1. Mai 1866 ausgegebenen Actien und Obliga⸗ tionen von der Steuer befreit bleiben. — Die„Kreuzzeitung“ sucht dem Begehren der Regierung nach mehr Geld in jeder Weise zu Hülfe zu eilen. In einer ihrer letzten Nummern machte sie bekanntlich allen Ernstes und in breite⸗ ster Ausführlichkeit den Vorschlag, die Raucher zu besteuern. Nun wird auch die Besteuerung der Katzen(11) von derselben Zeitung vorgeschlagen. — Abermals eine neue Steuer und zwar eine Stempelsteuer von Quittungen(42) soll in Aussicht stehen. Ein Berliner Blatt sagt darüber: Aeußerem Vernehmen nach soll jede im Bundesgebiete ausgestellte Quittung über einen Betrag von 5 Thlrn. oder mehr bis 10 Thlr. einer zur Bundescasse fließenden Stempelabgabe von ½ Sgr., jede Quittung über Beträge von mehr als 10 Thlr. einer Abgabe von 1 Sgr. unterliegen. Der Entwurf enthält 15 Fälle, wo Quittungen von der Abgabe befreit sind; darunter befinden sich Steuerquittungen, Postanweisungen, Sparcassen-Quittungen, Sterbecassen-Quittungen, Quittungen der Executoren u. s. w. Das Gesetz soll am 1. Juli 1869 schon in Kraft treten. Nach ungefährer Schätzung rechnet man auf eine Einnahme von ein bis anderthalb Millionen Thaler Brutto. 120 Hannover. Professor Ewald in Göttingen, bekannt durch sein Auftreten gegen die preußische Regierung ist kürzlich zum Reichstagsabgeordneten gewählt worden. Marburg. Wie der„O. Z.“ aus zuver⸗ lässiger Quelle mitgetheilt wird, ist die Einfüh⸗ rung einer Presbyterial- und Synodalverfassung für die Provinz Hessen, wie sie schon zur Zeit der Reformation für den vormaligen Kurstaat beabsichtigt war, höheren Orts beschlossen worden und wird mit den Einleitungen dazu schon inner⸗ halb weniger Wochen begonnen werden. Marburg ist dabei als Synodalort in Aussicht genommen. Wiesbaden. Der„Rhein. Kur.“ meldet, daß der Regierungspräsident von Diest nach Danzig versetzt werde und Graf v. Eulenburg definitiv zum Präsidenten des Regierungsbezirks Wies baden ernannt sei. Bayern München. Die„Correspondenz Hoffmann“ meldet, daß ein großes Lager unter dem Oberbefehl des Generals Hartmann vom 1. bis 17. September bei Schweinfurt errichtet werde. — Nach der„Südd. Post“ hat die bayerische Regierung die Anregung gegeben zu einer Ver⸗ ständigung unter den an den eventuellen Beschlüssen des immer näher rückenden römischen Concils interessirten Staaten, welche diese Frage nun auch in ihrer politischen Bedeutung aufzufassen scheinen. Es soll sich bei diesen Regierungen die Ansicht geltend machen, daß etwaige Beschlüsse dieser Ende dieses Jahres in Rom zusammentretenden Ver⸗ sammlung keineswegs für die inneren Zustände der vollständig oder zum Theil von Katholiken bevölkerten Staaten gleichgiltig sein dürsten. Oesterreich. Wien. Die diesjährige Session des Reichsraths wurde am 15. d. durch den Kaiser mit einer Thronrede geschlossen, von der mehrere Stellen, insbesondere diejenigen, welche sich auf die Erhaltung des Friedens, das Zustande⸗ kommen des Volksschulgesetzes, die Einigkeit und Zusammengehörigkeit aller österreichischen Völker beziehen, mit der lebhaftesten Zustimmung begrüßt wurden. Frankreich. Paris. Am Abend des 13. d. fand im Circus Napoleon eine Wahlver⸗ sammlung für den Candidaten Raspail statt. Bei dieser Gelegenheit vorgefallene Zusammenrottungen wurden durch die Polizei zerstreut. Man sang die Marscillaise und es kam zu Fhätlichkeiten, wobei ein Polizei⸗Inspektor am Kopfe schwer ver⸗ letzt wurde. Auch im Sorbonne⸗Quartier herrschte eine lebhafte Aufregung. Man hörte dort eben- falls die Marseillaise und vielfach den Ruf:„Es lebe Rochefort!“ und„Es lebe die Republik!“ Bei den in diesem Quartier stattgefundenen Straßentumulten wurden der Polizei-Inspektor und mehrere Agenten verwundet.— Ein Erlaß des Polizeipräfekten verbietet alle Zusammenrottungen auf öffentlicher Straße vor den Eingängen der Wahllokale.— Auch am 14. d. wiederholten sich Tumulte gelegentlich einer Versammlung, wobei die Marseillaise gesungen und Rufe„Es lebe Rochefort!“ ausgestoßen wurden. Fensterscheiben und Straßenlaternen wurden eingeworfen. Im Quartier Latin wurde gerufen:„Es lebe Rochefort und die„Lanterne“! Nieder mit dem Kaiser, nieder mit der Polizei!“ Andere Gruppen riefen: „Es lebe die Republik!“ und sangen die Marseillaise. Polizeiagenten wurden verwundet. — Dem so populären Jules Favre ist es dieser Tage in einer Versammlung der Wähler des 7. Bezirkes, in welcher für die Candidatur Henri Rochefort's plaidirt wurde, schlecht ergangen. J. Fayre erschien nämlich daselbst ganz unerwartet auf der Tribüne, um für seine eigene Candidatur zu sprechen.„Wir haben Sie nicht aufgefordert, hier als Candidat aufzutreten,“ schallte es ihm von allen Seiten entgegen und nun bestieg ein Hr. Humbert die Tribüne und hielt dem bisherigen Führer der Linken ein langes ausführliches Sündenregister vor. Stürmische Beifallsrufe begleiteten diese Standrede. Herr J. Favre erbleichte; nur mit größter Mühe ge— langte er zum Worte und sprach:„Ich bin nicht hierher gekommen, um Ihnen meine Haltung zu erklären; wenn Sie vermeinen, mir eine Recht— fertigung abfordern zu können, so wird Ihnen dies nicht gelingen.“ Diese Worte trieben den Unmuth der Versammlung auf's Aeußerste, und unter den Rufen:„Es lebe Henri Rochefort!“ mußte Hr. J. Favre den Saal verlassen. — Mit dem 16. ds. waren die Tage der Wahlversammlungen zu Ende und mit den Fest— tagen scheint wieder mehr Ruhe in die aufgeregten Gemüther eingekehrt zu sein; es fanden wenigstens nirgends Ruhestörungen wie an den vorhergegan— genen Tagen statt. — Die„France“ glaubt melden zu können, daß die Reise der Kaiserin nach Aegypten für den nächsten Herbst eine beschlossene Sache ist, um der Einweihung des Suez⸗Canals beizuwoh- nen. Der„Patrie“ zufolge werden Frankreich, England, Oesterreich, Italien und Türkei bei dieser Feierlichkeit durch Flottendivisionen ver- treten sein. Spanien. Madrid. Ein Amendement, welches vorschlug, die Frage der künftigen Regie- rungsform und eventuell die Wahl eines Monarchen einer Volksabstimmung zu unterbreiten, wurde von den Cortes mit 156 gegen 73 Stimmen verwor⸗ fen. Dagegen wurde Art. 32 des Verfassungs⸗ entwurfes angenommen. Derselbe sagt: Die Souveränetät wohnt der Nation inne, von welcher alle Macht ihren Ausfluß nimmt.— Der Antrag, daß der Monarch ein geborener Spanier sein müsse, wurde verworfen. — Der Finanzminister legte den Cortes das Ausgabebudget in der Höhe von 2987 Millionen vor. Das Desicit beträgt 800 Millionen. » Friedberg. In einem Frankfurter Blatte wird darauf aufmerksam gemacht, daß auch die Tarifbestimmun⸗ gen der Main⸗Weserbahn größeren Gesellschaften bei Benutzung der Bahn bedeutende Ermäßigungen gestalten, was unseres Wissens bisher nicht der Fall war. Bei Fahrten größerer Gesellschasten, sei es nun in einem Extra— ö zuge oder mit den gewöhnlichen Personenzügen, soll nämlich der tarifmäßige Fahrpreis nach dem Ermessen der Eisenbahnverwaltung bis zu 50 Prozent, je nach der Anzahl der Personen und der Länge der zu durchfahrenden Bahnstrecken ermäßigt werden können.. Aus dem Kreise Vilbel. Bei der gerichtlichen Section des Kindes einer ledigen Person zu Kloppenheim fanden sich zu. A. bedeutende Eindrücke von Nägeln am Halse, sodann war der Schädel eingedrückt und ist hiernach wahrscheinlich, daß das Kind, welches, wie constatirt, bei der Geburt noch gelebt hatte, von der unnatürlichen Mutter umgebracht worden. In Londorf(Kr. Grünberg) hat sich ein seltener Fall ereignet. Eine arme Dienstmagd ist mit Vierlingen niedergekommen. Von den vier Kindern, sämmtlich Mädchen, wurde eines todt geboren, die andern drei sind am Leben. Die unglückliche Mutter, ohnehin kaum im Stande ihren Unterhalt zu verdienen, wurde von dem unehelichen Vater schnöde verlassen und befindet sich mit ihren Kindern in der größten Noth. Offenbach. Ein hiesiger Flurschütze, ein noch junger lediger Mann, erhängte sich voriges Jahr und waren die Gründe unbekannt, welche denselben zu dem Selbstmord veranlaßt hatten.— Es hat sich nun das Gerücht hier verbreitet, baß seine Mutter, welche schwer erkrankt ist, ausgesagt, ihr Sohn habe einen jungen Mann von hier erschlagen, welchen man in einem Weiher außerhalb der Stadt damals aufgefunden hatte.— Die Reue üder diese wahrscheinlich im Affect verübte That habe ihn so sehr gefollert, daß er sich deßhalb umgebracht habe. Darmstadt. Dieser Tage machte ein aus Heppen⸗ heim a. d. B. gebürtiger Soldat des 3. Infanterie⸗Regi⸗ menis seinem Leben in einem liesen Wasserloch der Stein⸗ brüche durch Ertränken ein Ende. Das Motiv des Selbst⸗ mords ist darin zu suchen, daß der Mann wegen einer zum Nachtheil des Aerars begangenen Veruntreuung von zwei Kreuzern in Untersuchung stand und harte Strafe zu erwarten hatte. Von der Bergstraße bringen die„Hess. Volksbl.“ folgende Mittheilung, deren Beherzigung auch manchen unserer Leser vor Prellerei schützen kann:„Außer den Industrierittern von Profession, deren einzige Erwerbsquelle in geschäftsmäßiger Beitelei und Gaunerei besteht, gibt es in unserer Zeit auch noch eine gewisse Sorte von Menschen, welche zwar ein ganz achtbares Gewerbe zu treiben scheinen, sich thalsächlich aber mit Schwindelei und Beutelschneiderei abgeben. Zu dieser Sorte zählen auch gewisse Individuen, welche Stadt und Land durchreisen und allerlei Zeitschriften und Erbauungsbücher zum Verkaufe ausbieten. Unlängst passirte ein solcher Industrieritter mit Patent und polizei⸗ lichem Erlaubnißschein auch unsere Gegend und bot neben einigen guten Büchern ganz abgeschmacktes Zeug feil. Aber selbst die Käufer seiner„frommen Waare“ wurden angeschmiert; denn er setzte z. B. die bekannte Hauspostille von Goffine zu 2 fl. 24 kr. ab, während man dieselbe von jeder Buchhandlung, sogar hübsch eingebunden, zu 1 fl. 24 kr. beziehen kann. Mainz. Das unter der Firma„Moritz'sche Brauerei“ bestehende Geschäft wird sich in Kürze auflösen und in eine Actiengesellschaft unter der Firma„Rheinische Bier— brauerei in Mainz“ aufgehen. Das Grundcapital der Gesellschaft wird aus 700,000 fl. bestehen, welches in Actien à 350 fl. vertheilt wird. Herr Dr. J. B. Moritz ist vorläufig auf 20 Jahren zum Director erwählt. Aus Rheinhessen. Nach übereinstimmenden Nach⸗ richten aus verschiedenen Weingegenden zeichnet sich dieses Jahr der Weinstock durch ungemein frühe Entwickelung aus und darf bei fortschreitender guter Witterung etwas ganz Vorzügliches erwartet werden. Die ältesten Leute erinnern sich, daß nur 1822 der Weinstock so weit voran gewesen. Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Postdampfschiff Hammonia, Capitain Meier, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachf., am 5. Mai von Hamburg via Hzore nach New-VYork ab. Außer einer starken Brief- und Packetpost hatte dasselbe 125 Passagiere in der Cajüte und 659 Passagiere im Zwischendeck, so wie 350 Tons Ladung. Das Hamburg⸗New⸗Yorker Post-Dampsschiff Cimbria, Capt. Haack, welches am 21. April von hier und am 24. April von Häore abgegangen, ist nach einer sehr schnellen Reise von 10 Tagen 8 Stunden am 4. d. 11 Uhr Abends wohlbehalten in New-York angekommen. Verloosungen. Ansbach⸗Gunzenhausener Eisenbahn⸗An⸗ leihe. Serien⸗Ziehung am 15. Mai. Serie: 14 586 712 742 927 1092 1155 1157 1172 1266 1455 1458 2116 2367 2471 2829 2866 2999 3017 3523 3655 3844 3942 4176 4308 4667 4742 4773 4833 und 4975. Die Gewinnziehung findet am 15. Juni d. J. statt. Die Holzversteigerung 1519 im Domanialwald der Oberförsteret Ortenberg vom 14. d. M. wird hiermit genehmigt.— Die Ueber⸗ welsung des Holzes und der erste Fahrtag ist auf Montag den 24. d. M., Vormtttags 7 Uhr, anberaumt worden und können die Abfuhrscheine vom 22. d. M. an bei Groß herzoglichem Rentamt Nidda erhoben werden. Ortenberg am 15. Mal 1869. Großherzogliche„ Ortenberg a re y. Kraft- Caffee (von F. Heuer in Braunschweig.) 1370 Zur Bereitung eines gesunden, wohlschmeckenden, billigen Caffee's als Zusatz. Preis per Packet 4 kr. bei J. A. Windecker in Friedberg. Schlosserlehrling gesucht. Frohnhofstr. 11 Frankfurt a. M. 1517 0 Gold und Silber, Kupfer, Zinn u. s. w. 1451 kaufe beständig und bezahle beflens MN. Rosenbaum, Alerheiligenstraße 63 in Frankfurt a. M. Ein Lehrling wird angenommen von 5 Eduard v. Göbel, 1529 Hof⸗Tapezter. . einem ein Ze dewah Nachla Nled speesff sonelt dung Ornicht Bu ut über diese n so seht K zus Heppen⸗ treuung don batte Strafe c. Vollei. auc mancher „Außer den Eiwadeguelt hegt, gibt es den Nenschen, tuben scheinen, neben eug feil. wurden zucpostille Art u., M 1 N. de Brauerei“ den und in einischt Bitr⸗ Abcapiial bet welchts in J 8. Moriz wibhli. menden Nach⸗ al sich diests Entwickclung ung etwas Allchen Leule 2 wit voran Vergebung von Bauarbeiten. 1487 Die zur Restauration des Innern der Kirche zu Dorn⸗Assendeim erforderlichen Bauarbeiten, ver⸗ anschlagt: N Maurerarbeit zu 9 fl. 33 kr. Schreinerarbeit 112„ 36 Schlosserarbeit N sollen auf dem Submissionswege an den Wenigsinehmen⸗ den vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen dei der unterzeichneten Stelle offen, woselbst Offerten mit der Aufschrift: a „Submissson zur Uebernahme der Arbeiten bei per⸗ flellung der Kliche zu Dorn⸗Assenbeim“ wersehen, versiegelt und frankirt bis spätestens Montag den 24. Mai, Vormittags 10 Ubr, eingereicht sein müssen.—. 5 Friedberg den 13. Mai 1869. en, N Friedberg e u 6. „ Güter⸗Versteigerung. 1506 Freitag den 21. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr/ wird in hlesigem Rathhause der zum Nachlasse der Georg Wilhelm's Wittwe dahter gehörende Acker, 237 Klafter, am Taubenrain, nochmals öffentlich freiwillig versteigert und bei entsprechendem Gebot dem Letztbietenden die Genehmigung ertheilt werden. Friedberg den 14. Mat 1869. Großherzegliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Bekanntmachung. 1513 Am 23. April wurde in einem Wiesengraben unfern der Umfassungs⸗ Mauer der Zuchthaus Anstalt Marienschloß die Leiche eines unbekannten Mannes von 6 Fuß 8 Zoll Länge, dunkelblonden mit grau untermischten Haaren, von kräftiger Statur im Alter von 46 bis 48 Jahren aufgefunden. An der Leiche fanden sich keine Verletzungen vor und war dieselbe bekleidet mit: 1) einer Schützensoppe von grauem Tuch mit grünem Kragen, ohne Knöpfe, 2) ein Paar weißen Hosen von ungebleichtem Zwilch, 3) einer Buckskin⸗Weste mit schwarzen leinenen Knöpfen, 4) einem schwarzen, weiß gestreiften Halstuch, 5) einem halbleinenen Hemd gezeichnet l. M., 6) 1 Paar zerrissenen Halbstiefeln. Die Leiche führte gegen 12 kr. Geld, bestehend in einem Groschen, 1 Silderkreuzer, das übrige in Kupser⸗ Areuzern und Pfennigen und mit einem weißen Käs in ein Zettungsblatt eingewickelt und mit einer Schnur umwunden bei sich. In der Nähe der Leiche fand sich eine achteckige, schwarze Tuchkappe mit schwarzem ledernen Schild und ein eichener Stock mit gekrümmtem Griff vor. Um Auskunft über den Verunglückten wird mit dem Anfügen gebeten, daß dessen Kleidungstücke und üdrigen Habseligkeiten auf dem Gemeindehause in Rockenberg auf⸗ dewahrt werden und von dem sich als Erben Legi— timirenden in Empfang genommen werden können. Butz bach den 12. Mai 1869. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dümmer. Oeffentliche Aufforderung 1521 Es werden Alle, die noch Ansprüche an den Nachlaß des verstorbenen Konrad Schimpf III. von Nleder⸗Weisel rechtlich bilden können, zu deren specificirten Anmeldung im Termin Freitag den 11. Juni d. J., Vormittags, soweit die Anmeldung noch nicht geschehen ist, bei Mei⸗ dung deren Nichtberücksichtigung vor unterzeichneter Gerichtsstelle aufgefordert. Butzbach den 14. Mai 1869. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr En Holz⸗Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 1522 Künftigen Montag den 24. d. M.. Morgens ½0 Uhr, sollen im District„Langberg“ auf dem Mühl⸗ weg am Nonnenröther Feld anfangend und Nachmittags im Diftrict„Erlesberg“ mit den Forstreisern aufhörend, verffeigert werden: 10 Stecken Tannen⸗Prügelholz, 168„ Stockholz, 13175 Wellen„ Reisholz, 10500„ Forstreiser, auch zu Bohnen; stangen tauglich, 251 schöne Fichten⸗Bauholzflämme S 6165 Cb.⸗Fuß, 171 schöne Fichten- Stangen— 1294 Cubikfuß. Alsdann wird nächsten Dienftag den 25. d. M., Morgens ½9 Uhr, im Oistrtet ⸗Mönchwald/ auf dem Bessinger Weg zunächst dem Burkharsbsfelder Feld an— fangend, versteigert: 20 Stecken Tannen-Prügelbolz, „ Stockholz, 11 7 17650 Wellen 1 ftangen gebend, 3321 Stück Tannen-Latten und Bobnenstangen. Lich am 18. Mal 1869. Forstreiser, meistens Bohnen⸗ Großherzogl. Realschule zu Friedberg. 1438 Das neue Schuljahr beginnt den 1. Juni 1869. Durch die Einrichtung einer Vorschulklasse können von nun an Schüler mit dem vollendeten 9. Lebensjahre auf⸗ genommen werden. Anmeldungen für Kinder dieses Alters können Donnerstag den 27. Mai, für 10 jährige, welche in die unterste Realclasse VIa aufgenommen werden wollen, sowie für ältere, zum Eintritt in eine höhere Klasse bestimmt, Freitag den 28. Mai unter Beibringung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer Vormittags von 9— 12 Uhr auf dem Rathhaussaale bei der unterzeichneten Behörde gemacht werden, worauf Samstag den 29. Mai für die 9 jährigen, Montag den 31. Mai für die 10 jährigen und älteren die Auf⸗ nahmsprüfung stattfinden wird. Großherzogliche Direction der Realschule Dr. Möller & Braunkohlen- Verkauf. 1412 Montag den 10. Mai d. J. beginnt auf dem Gräflichen Braunkohlen⸗Bergwerk bei Ossenheim der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. Der Preis à Centner 14 Stück Klötze beträgt 12 Kreuzer. Gleichzeitig beginnt eine neue Creditperlode. Gegen Einlage vorschriftsmäßiger Bürgscheine wird bis Ende dieses Jahres Eredit, verbunden mit einer Zahlungsfrist bis Ende März 1870, geftattet. Der gemessene Ceniner Holzkohlen kostet 10 Kreuzer. Da indessen nur geringe Quantitäten abgegeben werden können, so wolle man sich vorber durch Anfragen vergewissern, ob die gewünschtle Quantttät vorhanden ist. Ossen heimer Bergwerk den 5. Mai 1869. ne, Bergverwaltung i Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1486 Es sollen versteigert werden: I. Dienstag den 25. l. M. in dem Distriet Streithainerborn Scheitholz. bebe N Reisholz. E. Holzart. Buchen 334 106 105 257 Eichen 54 22 26 26 31 Stück Eichen-Stämme von 13-32“ Durchmesser, 10-35“ Länge mit S 2242 Cubskfuß. Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr in dem Holzschlage, der unmittelbar an den von Glashütten nach Eichelsachsen führenden Vicinalweg grenzt. II. Mittwoch den 26. l. M. in den Distrieten Hüttenköpfel, Leiserschlag, Seekopf, Klafterwald, Ruttens, Forstwiesenkopf, Eisenkopf und Rabenkopf. Scheltholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. Holzart. S Buchen 89 33(3 167 Eichen 2 4 2 57½ Aspen 2 3— 35½ Nadelholz—— 10 Länge mit= 35 Cubilfuß, 15— 100 Länge mit= 952 Cubikjuß, 35- 557„„ 26 5 und Stangenpbolz in den Districten Holz soll dagegen 672 3 Stück Elchen⸗Stämme von 8—11“ Durchmesser, 20—307 36„» Nadelholz⸗Stämme von 5½— 10½“ Düurchmesser, 40*. Stangen„ 5„ Nur das Brennholz in dem Distriet Hüttenköpfel, sowie das Stamm- Forstwiesenkopf und Klafterwald kommt an Ort und Stelle zur Bersteigerung, alles übrige in dem Disirlet Hüttenköpfel, pegen 10 Ubr Vormittags, zum Ausgebot kommen. Zusammenkunft um 9 Uhr oberhalb Streithain, auf dem von Glashütten nach Eichelsachsen führenden Vieinalwege. 8 Nidda den 12. Mai 1869. eee Oberförsterei Nidda 0 K 9. Braunkohlen- Verkauf. 1530 Auf den Fürftlichen Braunkoblengruben zu g 8 Weckesheim, Dorn-Assenheim und Wölfersheim werden von jetzt ab trockene Kohlenklötze von der diesjährigen Aufbereitung abgegeben und beginnt gleichzeitig eine neue, bis zum 31. December d. J. laufende, mit einer Zahlungsfrist bis zu Ende Marz 1870 verbundene Creditpertobe. find die seitherigen und wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß die Holzkoblen zu Die Preise 12 kr. pro Centner abgegeben werden. Orube Wedkesheim den 18. Mai 1869. n N r ö ber. Versteigerungs⸗ Anzeige. 1514 Mittwoch den 26. d. M., Nachmittags 1 Ubr, läßt Frau Peter aas Wittwe dahler in ihrer Be⸗ hausung nachfolgende Thiere, als: 4 gute Oekonomiepferde, von welchen zwei sechs und zwei acht Jahre alt find, 1 drei Monate altes, sebr schönes Fohlen, 4 rothscheckige trächtige Kühe, 5 4 Rinder, 3 1 Zuchtstiere, von welchen einer 11 Monate und die beiden andern 6 Monate alt find, gegen baare Jahlung versteigern. 2 Das Rindvieh ist Berner⸗Race und sehr schön. Nieder- Wöllfladt den 14. Mai 1869. In Auftrag Groß herzogliches Ortegepch Nieder⸗Wöllstadt Stoll. Grassamen-Versteigerung in dem Forste Nidda. 1520 Samstag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Gemeindehause zu Nidda die diesjährige Grassamenerndte aus den Domanlalwaldungen der Oberförstereien Nidda, Ortenderg und Bingendeim, so⸗ wie aus verschiedenen Gemeindewaldungen des Forsts versteigert werden. f Salzhausen am 15. Mai 1869. Großherzogliches Forstamt Nidda Nievergelder. Bekanntmachung 1518 Die am 11. Mai in dem Ostheimer Gemeinde- wald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und ift der erste Fahrtag auf Samstag den 12 Mai festgesetzt worden. Dle Abfuhrscheine können bei dem Rechner am 21. Mat gegen Bürgscheine in Empfang genommen werden. Osfshelm am 14. Mai 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim Winter., Mottenspiritus, 1524 untrügliches Mittel gegen Motten, bel Epileptische Krämpfe wens 1343 beit der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. K 1. lisch in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt neben der Post Fiurstliche Oberförsterel Llch Eigenbrodt. Herrenkragen. Wilb. Sturmfels, Hofapotheker. in Friedberg. Joologischer Garten in Frankfurt a. Mn. 1516 Sonntag den 23. Mai, von Morgens 7 Uhr bis Abends ist der Eintrittspreis auf 12 Kreuzer per Person ermäßigt. Nachmittags 4 Uhr Concert vom ganzen Musik⸗Corps des Infanterie⸗Regiments Nr. 82. Der Verwaltungsrath. 1515 Die unterzeichnete Buchhandlung macht hierdurch darauf aufmerksam, daß je ein Exemplar einer ältern Auflage von Brockhaus' Conversations-Lerikon im Umtausch gegen die neueste, elfte Auflage des Werks mit Zehn Thaler D in Zahlung von ihr angenommen wird. Ein Prospect über die Umtauschbedingungen steht gatis zu Dlensten. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. nwerwelkliche Bouquels werde fene Ware; ebenes während frischer Waare; ebenso Aussleuergeschienlee 1375 in großer Auswahl von Lurus-Artikeln und Gegenstände für den Gebrauch. Alex. Broders, Sasengasse 13 in Frankfurt a. M. HHand-Dresch- Maschinen mit Strohschüttler. 971 Wir machen hiermit bekannt, daß wir zu unseren beltebten Pand-Dresch-Maschinen jetzt Stroh- schüttler ganz neuer Art construirt haben, welche ihrem Zwecke vollkommen entsprechen und den Gang der Maschine nicht erschweren. Unsere künftigen Preise sind: g 5 fl. 88 ohne und fl. 125 mit Strohschüttler unter Garantie u. Vergütung der Eisenbahnfracht bei Baarzahlung nach 14tägiger Probezeit. Um fl. 40 bringen wir unsere Srrobschüttler an die früher gelieferten Maschinen an. Alle unsere Hand-Dresch⸗Maschinen können auch durch Göpel betrieben werden, welche 145 fl. kosten, sie leisten dann das Doppelte. Wir bitten um baldige Bestellung, wenn wir bel dem großen Absatz für rechtzeitige Ablleferung einstehen sollen. 5 J. P. Lanz& Comp. in Mannheim. 1485 Denjenigen Militärpflichtigen, welche bei der diesjährigen Musterung ein Marschloos gezogen und sich bei der nächsten Truppen-Er— gänzung vertreten lassen und der Vermittelung des Herrn Dr. Ferd. Vogel in Darmstadt sich bedienen wollen, ertheilt auf Anfrage nähere Auskunkt Friedberg den 12. Mai 1869. Kreis büreaugehülfe Stellegesuch. 1523 Ein mit guten Schulkenntnlssen ausgerüsteter und recht braver Zögling der Mathildenftiftung wünscht sich dem Schreib und Rechnungsfach zu widmen. Könnte derselbe auf einem hiesigen oder auswärtigen Büreau Verwendung finden, so wären wir dankbar, wenn man uns davon baldige Nachricht geben wollte. Für den Vorstand Stginberg er. e aulkr. K Gullelsald, Ein goldener Uhrschlüssel 1484 Schlackensand von heute an fl. 5. pro Cubik⸗ 1527 mit rotbem Stein wurde am zwelten Felertag[Klafter, wenn er auf dem Platze aufgeladen wird, und Morgen verloren. Der redliche Finder wird gebeten fl. 6. pro 400 Centner frei Waggon. denselben gegen eine Belohnung an Wilhelm Schenk“ Main⸗Weser⸗ Hütte, Station Lollar, 12. Mat 1869. neben der Mobren.Apolhele ablugeben.— Verloren Bohnenstangen 1528 wurde eln Quittungsbuch auf dem Wege von iedbe 1 iche ß ind 1531 werden abgegeben bei Frie rg nach Betenheim. Der redliche Finder Adam Engel. wolle dasselbe gegen eine Belohnung an Aug. Stein in Beienheim abgeben. Danksagung. Für die Famllle des zu Friedberg verunglücclen 3 Jung von Wisselsheim ist e emelnde Södel eingegangen die Summe von 4 was mit herzlichem Danke hierdurch bescheinigt wird. 1525 Bei meiner schnellen Abreise nach Rußland sage ich allen meinen geehrten Kunden, Freunden und Be⸗ kannten ein herzliches Lebewohl. 4 a Friedrich Rausch, Gärtner. 1 1 1526 und ein Lehr- Ein Schmiedgeselle ling tönen sogleich in Arbeit treten bel Georg Eisener, Steinfurth. Schmiedemeister. Augenkranken 1480 ist das weltberühmte wirklich ächte Dr. White's Augenwasser von Traugott Ehr⸗ hardt in Großbreitenbach in Thüringen, d Fla⸗ con 36 kr. bestens zu empfehlen.. Dao selbe ist mit allerhöchst Fürstl. Concession beliehen und bat sich seit 1822 wegen seiner unübertrefflichen Heilkraft einen großen Weltruhm erworben, welches Tausende von Attesten bescheinigen. Aufträge hierauf übernimmt Herr Joseph Hoff⸗ mann in Friedberg. Lange gelitten und schnell geholfen. Schon seit 2 Jahren litt ich an bösen Augen, die Sehkraft nahm mehr und mehr ab, dazu bekam ich fortwährend Entzündung; die Augen thränten und schmerzten mir unaufbörlich. Durch den Gebrauch zweier Flaschen Dr. White's Augenwasser von Traugott Ehrhardt, welches ich mir durch den Kaufmann Brettschneider in Oels besergen ließ, hat sich meine Augenkrankheit bedeutend gebessert, so daß ich, was früher nicht der Fall war, fetzt wieder Jedermanns Kinder erkennen kann. Luzine. Chr. Liebethal, Brauer. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getaufte: 9. Mai. Dem dahier wobnenden Ortsbürger zu Burg-Gemünden im Kreife Alsfeld Konrad Jost eine Tochter Katharina Margaretha, geboren am 19. April. Beerdigte: 11. Mai. Rausch, Sohn des bies. Bürgers und Schuhmacher⸗ metsters Joh. Heinrich Rausch IV., alt 13 Jahre 11 Monate 24 Tage, am 10. Mai. Katholische Gemeinde. Getauft e: Am 10. April wurde dem Christoph Zimmermann, Bürger in Pfaffenschwabenheim, Steuerausseher in Wim⸗ pfen, zu Friedberg ein Sohn geboren, Karl Adam. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 19. Mai. Waizen 10 fl. 50 tr.z Korn 8 fl. 15 kr.; Gerste 7 fl. 50 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 18. Mai. Waizen 11 fl. 10 kr. z Korn 9 fl. 10 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 20 kr. Grünberg, 15. Mai. Waizen 10 fl. 52 tr.; Korn 8 fl. 20 kr.; Gerste 7 fl. 20 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 15 fl. 15 kr.; Kartoffeln 2 fl. 9 kr. Mainz, 14. Mai. Waizen 11 fl.— kr.; Korn 8 fl. 18 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 6 fl. 11 tr.; 3 2 fl.— kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 5 fl.— kr. Verantw. Red.: Druck und Verlag von ermann Schimpff. indernagel& Schimpff. Mitgethellt von p q; est. 250 fl. b. R. 1839 191 P. S. Lindhelmer. Cours. 8„ee„eee ̃„100 Pr. L. 1858 160 ¼ r. 19. Mai 1869. Cours der Staatspapiere. 8„ 500 v. 1860% 92%%6 dccterr J 57.0 Met. I880 J. Tot. 5 ß. dr. Her.% Obllert 7570 c S en eee N 50% Nat.-Anl. 1854 50 6. e, 3%% oli des. 8e 6. Seren 5 50% steuerfreie Obig. 51% 6. Nassau 4½% Obi. b. Rtb. 92¼ 0. 3 n nr le 8 1%% 0 4% Bad. à 100 Thlr. 104% P. breusse 7% Obligat. b. Rth.] 93% P. 2 40% do do 85½ P. 2 1 80 4% do. 700( Kurhess. 4% Obl. b. k. à 10585 ¼ P. Au 40 fe. Bayern 50% Obligation. 101¼ p. Frankf. 3½% Obligat. 82% G. 2 r. Hess. 50 fl. L. b. K. 165,0 4 4½0% ½ lahr. b. Rh. 94½ p. N 30% 48 72/8 G.—„ W 22185 5 0 do do 88 P. Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 84 P. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 38A. Würtemb. 4 ½0% Odl. b. ktn.93¼ P Finnland J 4½0% Pfdbr. 1. R. 105 77¾ P. +Platolen. 9 48—50 f 40% do do 85¾ P. Schweden 4½% O. 1. R. à 105 85½ P. 0 5 Doppelte„ 9 49—51 Baden 4½j% Obligat. 93% G 5 4½0% Prb. 1. R. à 105 83½ P. Preuss. Friedrd'or„ 9 58—59 2 4% Obligat. 85% P N.-Amer. 60% St. 1. K. 1882 74 ½ G.— Holl. fl. 10 Stücke„ 5 9 — 2 nnr 2 2 8— Toll einbezahite Eisenbahn- Aetlen und Prioritkten.— E 2 4½% Beyr. Ostbahn 128 P. 30% LIV. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 34 P. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 57—fl. 12. 1. 4½ Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 94 0. 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 54% P. Russ. Imperiales„ 9 49—51 3% Oesterr. St-Elsenb.-Prior. 55% P. 5% Elisabethbahn-Prior.% 75 G Gold pr. Zoll- Pf.—— 69% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 98¼ P. 5% do. neueste Emiss.% 72¾ d I Achh. Silb. pr. Z. FT.—— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 46 P. 4½% Hess. Lud wigsb.-Prior. 95½ P Preuss. Kassensch.]„ 1 44%—45½½ Wiener Wechsel- Cours 96½ G. I pohars in Gold„ 228—29 Fu An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst übor Vorloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. w. S. Lindheimer in Friedberg. Friedrich Carl Ludwig Gottfried Franz Faselvi deem dit Un tresen nicht Aseenheir kast Ver Wuuernh. gut, Wiienhein tun Hal Bobenre 0 Jauerba ber Ko Jauerba gu De Frieder