rh 1869. Dienstag den 19. October. M 122. e Oberhessischer Anzeiger. tüchert ate die anilichen Eilose für ben Kreis ßiedberg. Sriedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samßag. slslüch Amtlicher Theil. rteleg Preze 29 a Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 47. sub. 1. Verordnung, die politechnische Schule betr.— sub. 2. Bekanntmachung, das Landgestüt, ünsbesondere das Foblen- und Sprunggeld betr. Großberzogliches Kreisamt Friedberg 6 Friedberg den 15. October 1869. che b Ter a pep. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Ib Nertse Nr. 35. Nr. 343. Allerhöchster Erlaß vom 22. September 1869, betreffend die Aushebung der Oberpofidirectton in Bromberg und die Vereinigung des geschäftskreises derselben mit dersenigen der Oberpofldirection lu Posen.— Nr. 344. Bekanntmachung, betr. die Prüfung der Seeschiffer und Seesteuerleute auf deutschen bauffahrteischiffen. Vom 25. September 1869.— Nr. 345. Die Betordnuug von Vereinecontroleuren zu Hauptzollämtern betr.— Nr. 346—367. Die Bestellung von ple oonsuln und Vice Consuln betr. dele Dr. 0. e treffend: Die Quartierleistung für die bewaffnete Macht während des Friedenszustandes. Friedberg den 15. October 1869. % Nr. 64. f 11.. ve 1 2 1 e . Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Sie benachrichtigen, daß bei uns die Formulare für Servisliquidationen zu haben sind, weshalb Sie Ihren Bedarf bfort einberichten werden, erwarten wir die alsbaldige Einsendung der Liquidationen für alle an Militär stattgehabte Lieferungen, insofern Lager nicht Baarzahlung stattgefunden hat. 2 e erreffend: Die Malhüdenfistung für verwahrloste Kinder im Kreise Friedberg. Irie derne Haien ee dusies Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des kreises. —. Gelegentlich der auf Montag den 25. Oktober d. J., Vormittags die sich für diese wohlthätige Anstalt interessiren, und von welchen Blenor, Uhr, auf das hiesige Rathhaus anberaumten Generalversammlung eine Theilnahme zu erwarten steht, hierzu in unserem Namen einzu⸗ zes Mathildenstifts des Kreises Friedberg wird auch der Rechenschafts- laden. Zugleich empfehlen wir denjenigen von Ihnen, aus deren —— ericht der Mathildenstiftung für verwahrloste Kinder im Kreise Fried-] Gemeinden die Beitrage zu der Stiftung noch ruͤckstehen, diese Beiträge Coda erg von dem abgelaufenen Verwaltungsjahr erstattet werden. bei dieser Gelegenheit an den bestellten Rechner Herrn Beigeordneten Indem wir Sie zum Erscheinen hierbei auffordern, tragen wir[Steinhäuser dahier zu übermitteln. Ter a p p. un Etre n ihnen zugleich auf, die Herren Geistlichen, Lehrer und andere Männer, de Tar. Cent Art bil!“— 7 er Schlof Ble fm a c un g. 1 0 1 Die Herbstcontrol-Versammlungen pro 1869 im Kreise Friedberg die Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Bürgermeistereien: ahnung 1. Compagnie 2. Bataillon 2. Landwehr⸗Regiment) werden in nach⸗ Bodenrod, Butzbach, Fauerbach v. d. H., Gambach, Griedel, Hausen, Nan tehender Weise abgehalten: Hochweisel, Kirchgöns, Malbach, Münster, Münzenberg, Nieder⸗ en,, 25 Auf dem Burgplatz in Friedberg, e e Oppershofen, Pohlgöns, Rockenberg, , nn.. a m. Oktober 1869, Vormittags 81 r. 8 0 5. 8 a 1 cähet 4 9 5 U Hierzu wird bemerkt, daß sämmtliche Mannschaften die in ihren Hierbei haben zu erscheinen: sämmtliche zur Dis position ihrer Truppentheile beurlaubten Mann⸗ — Händen befindlichen Militärpapiere zur Stelle mitzubringen haben. stte schaften, die Reservisten und Landwehrleute aller Waffen, sowie un Weiß gin Mannschaften, welche keine persönliche Aufforderung zum Erscheinen bei der Controlversammlung erhalten resp. nicht uͤberwiesen sind, haben die zur Dispofition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften 8 l 0 lagbeh 0 af sich bei derselben anzumelden. des Großherzogthums und des norddeutschen Bundes aus den 2* 1 5* 1. 8 Bürgermeistereien: Bauernheim, Beienheim, Bruchenbruͤcken, Dor— Jager, heim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Nauheim, Niedermörlen, Nieder— Major und Bezirks, Commandeur. U rosbach, Obermörlen, Oberrosbach, Oberwöllstadt, Ockstadt, Ossen— l N 3. 5 95 E 1 heim, Rödgen, Schwalheim, Wisselsheim. Die Großherzoglichen Bärgermeistereien werden angewiesen, vor— e 2 8 l stehende Bekanntmachung nicht allein in Ihren Gemeinden zu ver— n lain m 25. Oktober 1869, Vormittags 11 Uhr, offentlichen, sondern auch den betreffenden Reservisten, den Landwehr— dorn, Tu tie Mannschaften vorgenannter Kategorien aus den Bürgermeistereien:[leuten sowie den zur Disposstion der Exsatzbehörden und den zur uch Ane Bönstadt, Dornassenheim, Ilbenstadt, Langenhan,[Disposition der Truppentheile beurlaubten Maunschaften des Groß— esllch. N Melbach, Niederflorstadt, Niederwöllstadt, Oberflorstadt, Reichels-herzogthums und des Norddeutschen Bundes noch speziell bekannt een heim, Staden, Steinfurt, Södel, Weckesheim, Wickstadt, Wölfers⸗] machen zu lassen. 60 1 heim, Wohnbach, Ziegenberg. Friedberg den 18. Oktober 1869. dane de p B. Auf dem kleinen Exereierplatz bei Butzbach, Großherzogliches Kreisamt Friedberg UN am 25. Oktober 1869, Nachmittags 4 Uhr,. natrinlel E Ak Einladung. — Montag den 25. October d. J., Vormittags 9 Uhr, findet die 4) Festsetzuug des Voranschlags für 1870. 2 ta!“ 0 latutenmäßige Generalversammlung des Mathildenstifts auf dem 5) Ergänzung des Vorstandes ꝛc. ꝛc. —* Rathhause dahier statt. Zur Verhandlung kommen: Die Mitglieder des Vereins, namentlich die Herren Bürger— 1 20 1) Rechnungsablage. meister des Kreises, werden zu recht zahlreicher Betheiligung hiermit Zilb 1 N 2) Definitive Verwilligung der vorgesehenen Beträge fur die eingeladen. Till“ zn dustrieschulen für 1869. b ö Friedberg den 17. Oktober 1869. f asti. 3) Erstattung des Verwaltungsberichts der Mathildenstiftung Der Präsideut des Mathildenstifts des Kreises Friedberg ür verwahrloste Kinder im Kreise Friedberg. 1 0 unn bl Hessen. Darmstadt. Das Großherzog 0 0 un. 0 en en dem enahme des ee ee durch die Post und Be— n e be, a zit: esetze über das Postwesen des Norddeutschen Bundes, kanntmachung gleichen Betreffs vom 11. März, 186 ihre liche Regierungsblatt Nr. 48 enthält: welche mit dem 15. d. M. in Wirksamkeit treten, zur Gültigkeit und kommen folgende Bestimmungen zur An— I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des öffentlichen Kenntniß gebracht. Von dem naͤmlichen Zelt- wendung: Jeder Landbriefträger muß auf seinem Be⸗ „„ Hhbroßherzoglichen Hauses und des Aeußen, einige Abände- punkte an verlieren die bezüglich der Erthetlung von stellungsgange ein paginirtes Buch mit sich führen, in „ungen des Reglements zu dem Gesetze über das Postwesen] Interimsscheinen Seitens der Landpostboten bestehenden welches er die von dem Correspondenten übernommenen es Norddeutschen Bundes betreffend. Dieselbe lautet: Vorschriften(§. 10 des durch Bekanntmachung vom recommandirten Sendungen, Postanwelsungen, Packete ohne in Verfolg der Bekanntmachung vom 24. v. M. werden. Februar 1861 veröffentlichten Vertrags wegen Ueber- Werthsdeelargtlon, Sendungen mit Werthsdeelaration 2 und Postvorschußsendungen unmittelbar nach der Ueber⸗ gabe an ihn, unter Ausfüllung der betreffenden Rubriken, einzeln einzutragen bat; will ein Correspondent die Ein⸗ tragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger dem⸗ selben das gedachte Buch zu diesem Behufe vorzulegen; bei Eintragung des Gegenstandes durch den Landbrief⸗ träger muß dem Absender durch Vorlegung des Buchs auf Verlangen die Ueberzeugung von der stattgehabten Eintragung gewährt werden. 8 Abänderungen des Reglements zu dem Gesetze über das Postwesen des Norddeutschen Bundes. 1. Der Ab⸗ satz II. des§. 22— Ort der Einlieferung— erhält folgende veränderte Fassung: II. In die Briefkasten können nur gewöhnliche unfrankirte Briefe, insofern sie dem Frankozwange nicht unterliegen, ingleichen solche ge⸗ wöhnlichen Briefe, Drucksachen oder Waarenproben, für welche das Porto durch Postwerthzeichen entrichtet ist, gelegt werden. Es ist auch gestattet, dergleichen Sendungen den Condueteuren, Postillonen und Postfußboten(Beför⸗ derern der Botenposten), wenn dieselben sich unterwegs im Dienst befinden, zu uͤbergeben.— 2. Dem§. 22 werden folgende Bestimmungen zugefügt: III. Den Landbrief⸗ trägern dürfen auf ihren Bestellungsgängen zur Abgabe bei der Post⸗Anstalt ihres Stationsorts oder zur Bestellung unterwegs die nachbezeichneten Gegenstände übergeben werden: Gewöhnliche Briefe, Drucksachen, Waaren⸗ proben, reeommandirte Sendungen, Postanweisungen, so— dann Sendungen mit Werthdeclaration und Postvorschuß⸗ sendungen, im Einzelnen bis zum Werth⸗, beziehungsweise Postvorschußbetrage von 25 Thalern oder 438¾ fl. Eine Verpflichtung zur Annahme von Packetsendungen liegt den Landbriefträgern nicht ob.— IV. Insofern in ein⸗ zelnen Bezirken die Mitgabe von Postsendungen in einem weiteren Umfange als im Absatz II. und im Absatz III. angegeben, gestaktet ist, bewendet es vorerst bei den des⸗ fallsigen besonderen Bestimmungen.— V. Die Ertheilung eines Einlieferungsscheins über die von Landbriefträgern angenommenen Sendungen mit deelarirtem Werthe(F. 8 Absatz V.), recommandirte Sendungen(§, 16 Absatz II.) und Postanweisungen(§. 17 Absatz VII.) erfolgt erst durch den Beamten der Annahmestelle der Postanstalt; der Landbriefträger ist verpflichtet, den Einlieferungsschein dem Absender, wenn moglich beim nächsten Bestellungs⸗ gange, zu überbringen. Dieselben Grundsätze gelten auch in Betreff der bei Sendungen mit Postvorschuß nach F. 19 Absatz V. Anwendung findenden Bescheinigungen. — III. Am Schlusse des F. 25— Einlieferungsschein— tritt hinzu: In Betreff der Einlieferungsscheine über die von Landbriefträgern eingesammelten Sendungen gelten die Vorschriften im§. 22 Absatz V. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern: Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben in die Stadtkapelle zu Darmstadt eine Glocke aller— gnädigst zu stiften geruht. III. Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Erbauung mehrerer Eisenbahnen in den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen betreffend. V. Bekanntmachung, die Personenposteourse(hier die Personengeldsätze) zwischen Fürth und Weinheim, sowie zwischen Mörlenbach und Wald-Michelbach betreffend. Preußen. Berlin. Höherer Anordnung zufolge soll vor allen Agenten gewarnt werden, welche zur Auswanderung nach Amerika unter verlockenden Versprechungen verleiten wollen, ohne daß diese Agenten als zuverlässig bekannt und mit einer preußischen Regierungsconcession versehen sind. Es ist nämlich glaubhaft und amtlich fest⸗ gestellt, daß Agenten u. A. mittels der Texas⸗ Liverpooler Dampfschifffahrts⸗Gesellschaft 50,000 deutsche Ansiedler werben wollen und nach Texas zu schaffen beabsichtigen. Dort aber sind die An⸗ siedler gezwungen, weil alle Versprechungen fehl⸗ schlagen, sich nach den früheren Sclavenstaaten zu verdingen, und hier finden sie durch übermäßige Anstrengungen und das ungesunde Klima bald ihren Untergang. — Im Abgeordnetenhause beautragen bei der Debatte über die Kreisordnung Abg. Hoverbeck und die gesammte Fortschrittspartei die Ueber⸗ weisung an eine Commission von 21 Mitgliedern des Hauses.— Der Antrag der Abgeordneten Miquel und Lasker auf Ausdehnung der Com— peterz der Bundesgesetzgebung auf die gesammte Civilgesetzgebung wurde zur Vorberathung gestellt. — Die„Nordd. Allg. Zig.“ dementirt die An- gaben einiger Blätter, die Regierung habe sich in Bezug auf die Prämien-Anleihe schon so sehr gebunden, daß sie die Anleihe nicht mehr versagen könne; die Regierung habe vielmehr nach keiner Auch liege die Angelegenheit noch nicht im Cabinet des Königs vor und die Regierung sei daher nicht Seite hin Verpflichtungen übernommen. verhindert, ihre Bewilligung zu versagen. — Das Herrenhaus wird seine Sitzungen erst Miite November wieder aufnehmen. Celle. Die„Ztg. für Norddtschl.“ erzählt folgenden Vorfall:„Das kürzlich auf dem„Kreise“ aufgestellte Langensalza- Denkmal wurde dieser Tage von einer dazu commandirten Abtheilung Militär niedergerissen. Zwei bei der Aufstellung mit be⸗ theiligt gewesene Herren, Advokat Kirchhoff und Kaufmann Winzler, erhielten Tags vorher ein Schreiben vom hiesigen Garnisons-Commando, welches sie im Namen des königl. General-Com-⸗ mandos des 10. Armeecorps aufforderte, das von ihnen, resp. auf ihre Veranlassung auf dem früheren Kanonenplatze ohne Genehmigung der Militär- Behörde errichtete Denkmal binnen 24 Stunden von dem besagten, dem Militär-Fiscus gehörenden Platze zu entfernen. In dem erwähnten Schreiben war bemerkt, daß die Fortschaffung des Denkmals Donnerstag den 14. d. M., Mittags 12 Uhr, erfolgt sein müsse, widrigenfalls das Garnisons- Commando zufolge erhaltenen Befehls die Fort— schaffung selbst veranlassen werde. Dieß geschah denn auch wie oben bemerkt und das Denkmal liegt umgerissen und stark beschädigt an der Stelle, auf welcher es gestanden. Sachsen. Dresden. Für die Hinter⸗ lassenen der verunglückten Bergleute im Plauen: schen Grunde ist, wie bereits gemeldet, die höchst bedeutende Summe von 360,000 Thalern ein: gegangen. Das Vertheilungscomite hat in diesen Tagen seinen Plan festgestellt, und dem Vernehmen nach besteht dieser in Folgendem: Es wird mit der Sächsischen Rentenbank ein Abkommen getroffen, wonach diese die obige bei ihr in Renten angelegte Summe außerordenklicherweise mit 4 oder 4½ Prozent verzinst. Dadurch wird sich das Ver— hältniß so stellen, daß jedes Kind unter 14 Jahren jährlich 36 Thlr. erhält, bei Erreichung des 14. Jahres 20 Thlr. auf einmal und bei Mündig⸗ werden noch 100— 150 Thlr. jede Wittwe lebens- länglich eine Jahresrente von 70—80 Thlrn. Außerdem ist für solche Fälle, wo die Verfügbar⸗ machung einer größeren Summe wüuschenswerth wäre(z. B. bei beabsichtigter Auswanderung oder dergleichen) eine Ablösung der Renten(Verwand ⸗ lung in Capital) vorbehalten. — In der Abgeordnetenkammer erklärte der Minister des Innern, die Regierung werde dem nächsten Landtage ein Organisationsgesetz vor— legen, welches die Ortspolizei an Organe der Selbstverwaltung überträgt und Bezirksvertretungen einsührt. Biedermann und andere Liberale er— klären, daß ein solcher Entwurf, wie ihn der Minister in Aussicht gestellt hat, den Wünschen des Volkes nicht genüge, und behalten sich weiter- gehende Anträge vor. Baden. Karlsruhe. Die erste Kammer stimmte dem von der Regierung vorgelegten Ver- trag über die militärische Freizügigkeit einhellig bei. Oesterreich. Wien. Eine angeblich offi⸗ ziöse Mittheilung meldet, daß der Kronprinz von Preußen bestimmte Vorschläge zu einer definitiven Verständigung in Aussicht gestellt habe. Der Kaiser habe hierauf erwidert, er sehe den betreffen⸗ den Schritten mit dem lebhaftesten Interesse ent- gegen; er und seine Minister acceptirten rückhalt⸗ los die durch die Ereignisse geschaffene Situation und würden den Augenblick segnen, in welchem Oesterreich mit vollem Vertrauen die alten freund⸗ schaftlichen Beziehungen zu Preußen auf einer neuen Grundlage befestigen könne. Thatsache ist, reichische und preußische Kugeln einander mehr begegnen werden. nach Berlin begeben. Schweiz. Bern. Frankreich. Paris. Der daß der preußische Thronfolger gegenüber der Deputation seines österreichischen Regiments geäußert hat, er sei von seinem Vater, dem König, in einer Freundschaftsmission nach Wien gesendet worden, und er hege die Ueberzeugung, daß öster⸗ nicht Der österreichische Ge— sandte, Graf Wimpffen, wird sich demnächst wieder Bundesrath Knüsel hat von der Regierung die Ermächtigung erhalten, mit Baden, Württemberg und Hessen eine Literar— Convention abzuschließen, welche mit der mit dem norddeuischen Bunde abgeschlossenen übereinstimmt. „Constitu⸗ tionnel“ kommt in einer Note noch einmal auf die französisch⸗belgische Eisenbahnconvention zurück, um zu versichern, daß, welches auch der Ausgang 15 dischen Gesellschaft sein werde, die durch die Co, vention der französischen Ostbabn zugestandeng Der„Patrie“ versichert man, daß der Sulsch aus Courtoisie für seine erlauchten Gäste gene sei, sich selbst in Begleitung des Großveziers un eines zahlreichen Gefolges nach Aegypten zu h, geben und der Einweihung des Suezcanals präsidiren. — Von drei öffentlichen Versammlungen, 5 am 14. d. stattfanden, ist eine in Folge eing persönlichen Streites zwischen Hrn. Maurice Jog und dem Vorsitzenden Hrn. Millière, welcher einen allgemeinen Tumult ausartete, polizeill aufgelöst worden. Die beiden andern gingen aller Ordnung und selbst ohne eine Verwarnun des Polizeibeamten von statten. — Fürst Meiternich ist in einem Duell n dem Grafen Beaumont, welches auf badische Gebiet stattfand, am Arm verwundet worde, Briefe sehr delicaten Inhaltes, welche Für Metternich an Frau Marquise Beaumont richsen und welche dem Herrn Gemahl zukamen, solle die Veranlassung des Duells gewesen sein.— Man spricht von einem neuen Programm in Betref künftiger ministeriellen Modifikationen. — Das„Journal offiziel“ veröffentlicht eine Bericht über die Vorgänge in Aubin. Dana hätten die Soldaten nur in Folge heftiger Angriff — Der„Constitutionnel“ dementirt das Gerücht von Modifikationen im Ministerium. — Bezeichnend für die in Paris herrschend. Stimmung gegen Napoleon und sein Regimen dürfte eine don der„Reform“ gebrachte Kund⸗ gebung sein, welche die Resolution des Senat vom 2. April 1814 abdruckt, durch welche No poleon I. und seine Erben des Thrones verlussig erklärt wurden, und für den 26. Oktober eim Entschließung beantragt, in welcher Kaiser Napa, liche Genehmigung eingeführt, durch Auflösum des gesetzgedenden Körpers und die Nichtberufun innerhalb seche Monaten die Verfassung verseß und die Presse der Willkür seiner Polizei une worfen zu haben.“— Sodann heißt es in den Antrage weiter:„Napoleon III. hat Mißbrauch mit allen Mitteln getrieben, die ihm an Manm⸗ schaften und an Geld anvertraut wurden. Ci hat Hunderttausende von Menschen und Milliontn von Franken in Mexiko verschwendet, um di Rückzahlung einer Schuld von einigen Millionen zu erwirken, deren größter Theil unter der Han! von seinem vertrauten Minister und Herzens freund Morny aufgekauft waren.— Napoleen III han Verwundete ohne Pflege im Stich gelassen, namen lich bei Solferino, wo der Ambulanzdienst ss schlecht organisirt war, daß viele Verwundete üben 24 Stunden auf dem Schlachtfelde und über 4 Stunden in den Hospitälern liegen blieben, ohn! von den Aerzten besichtigt zu werden.— n Erwägung, daß der offenbare Wunsch des frau zösischen Volkes nach einer anderen Ordnung dan Dinge verlangt, welche den allgemeinen Frieden wieder herstelle und die Abschaffung der permn⸗ nanten Armeen gestatte, welche über 600 Millionen jährlich verschlingen, während der öffentliche Unten⸗ richt, das wahre Budget des Volkes nur 15 Mill, zu seiner Verfügung hat; in Erwägung, daß Napoleon III. seine eigene Verfassung verletzt hall sind Diejenigen, welche ihm den Eid geleißke haben, ihrer Treue entbunden und werden bol Forcade la Roquette, Magne, Leboeuf, Riga de Genouilly, Leroux, Delangle(Duvergier d, Bourbeau, die verantwortlichen Minister Napo, leon's III., welche stets nur den Willen Naps⸗ leons III. thaten und thun durften, welche val Napoleon III. allein verantwortlich und vor seche Monaten von Napoleon III. ernannt worden waren, welcher seit 18 Jahren regiert,.. für alle von Napoleon III. begangenen Akte t Anklagezustand versetzt.“ Spanien. Madrid. Die Insurgenten⸗ führer Paul und Salvochia haben Carthagena il Brand gesteckt. Die Cortes haben die Tribunal 4 und um sich nicht entwaffnen zu lassen, gefeuenn der schwebenden Unterhandlungen mit der oll. Vortheile unwiderruflich gewonnen bleiben. leon III. beschuldigt wird,„Steuern ohne geseg al autoriflrl, die compromittirten Deputirten zu ver⸗ folgen. Aus Valencia sind keine neueren Nach⸗ richten eingetroffen.— Die Regierung hat be⸗ schlossen, die republikanisch gesinnten Freiwilligen u entwaffnen und die republikanischen Municipal⸗ ehörden und Beamten abzusetzen. Die Insur⸗ genten in Valencia haben Capitulation verlangt. Die Regierung fordert in ihrer Antwort bedin- gungslose Ergebung. Die Stadt ist von einer 12,000 Mann starken Truppenmacht mit 40 Ka- nonen umgeben. — Ein Ausfall der Insurgenten von Bejar (Provinz Salamanca) wurde zurückgeschlagen. Ju Corunna(Galicien) brachen Unruhen aus. Dieselben wurden leicht unterdrückt. Die Auf- ständigen von Valencia haben sich nach einigen Stunden heftigen Kampfes auf Gnade und Un- gnade ergeben. Die Truppen haben die Stadt besetzt.— Die Cortes haben ihre Sitzungen auf unbestimmte Zeit suspendirt. — Der Erzbischof und Notabilikäten von Valencia haben sich bei dem Generalcapitän zu Gunsten der Insurgenten verwandt. Der Kriegs- rath hat erklärt, daß die Insurgenten sich auf Gnade und Ungnade ergeben sollten. Amerika. Newyork. In Süd- Peru haben Ende September Erdbeben stattgefunden. die in Iquique und Arica großen Schaden an- gerichtet haben. Letzteres wurde von den Bewoh⸗ nern verlassen. Gießen. Der Schwurgerichtshof der Provinz Ober⸗ hessen hat in seinen Sitzungen vom IV. Quartal J. J. gegen nachbenannte Angeklagten die beibemerkten Strafen erkannt: 1) Am 4. Oct. gegen Martin Mehrseld aus Ockershausen im k. preuß. Kreise Marburg, wegen Ver⸗ führung zur Unzucht, eine Correctionshausstrafe von 1 Jahr.— 2) am 5. Oct. gegen Johs. K. Keuchler von Himbach, wegen Tödtung, Correctionshausstrafe von 3 Jahren.— 3) am 6. October gegen Heinrich Wall 4. von Rodheim v. d. H., wegen Meineids eine Zuchthaus⸗ strase von 2 Jahren.— 4) am 7. Oct. gegen Andreas Jöckel aus Lanzenhain, wegen Versuchs der Tödtung, eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren.— 5) am 8. Oct. gegen K. Gerhard aus Büdingen wegen Versuchs der Nothzucht, veziehungsweise Verführung zur Unzucht, eine Zuchthaus— strafe von 4 Jahren.— 6) am 9. Oct. gegen Heinrich Günther von Burchbracht, wegen Versuchs der Nolbzucht, eine Correktionshausstrase von 1 Jahr. Denselben. Gegen Heinr. Greb von Brauerschwend wegen Diebstahls, gesch. Zuchthausstrase von 3 Jahren.— 7) am 11. Oct. gegen Johs Becker 10. von Alten-Buseck, wegen Körperverletzung mit tötdlichem Erfolg, Correktionshausstraße von 3 Jahren. Dahingegen wurden am 7. Oct. Peter Schlotthauer aus Sickendorf von der gegen ihn wegen Verführung zur Un⸗ zucht erhobenen Anklage und am 12. Israel Stern 1. von Staden von der gegen ihn wegen Meineids erhobenen Anklage freigesprochen. Aus Dieburg wird den„Hess. Volksbl.“ geschrieben: Einen empörenden Vorfall habe ich Ihnen von hier zu melden. Ein Gardechevauxleger aus Babenhausen betrank sich beute dahier in einer Weise, daß er auf dem Heimweg alle Vorübergehenden anfiel und mit dem Hammer eines Chausseearbeiters, den er vorher anectirt hatte, einem 65 jährigen Einwohner von hier, der an ihm vorüberfuhr, den Schädel einschlug. Der Soldat, ein gewisser Boretti aus Friedberg, ist bereits in Untersuchung und Haft ge— nommen. Mainz. Der Anzeiger berichtet über eine Jagdpartie, welche unlängst im Revier Bretzenheim statifand und wo— ran 36 Jäger Theil nahmen. Dieselben schossen 13 Hasen, einen rothen Dachshund und eine alle Frau in die Ferse. Für den erschossenen Hund zahlten die Herren eine Ent; schädigung von fünfundzwanzig Gulden, der armen Frau gaben sie Einen Gulden! Wiesbaden. Die General⸗Versammlung der Gesell— schaft zum Betriebe der Kur⸗Etablissemenis in Wiesbaden und Ems, welche am 14. d. statifand, setzte die Sommer- Dividende für die Stamm⸗Aktien auf 28 Prozent, für die Legitimationsscheine auf 25 Prozent sest. Nach Ausschei⸗ dung des statutenmäßigen Betrags von 200 000 fl. zur Amortisation erübrigt ein Reingewinn von 1,283,092 fl. Regierungs⸗Hauptkasse zur Bildung eines Kurfonds für Ems und Wiesbaden abzuliefern ist. Dieser Fonds soll bekanntlich innerhalb fünf Jahren bis auf eine Million Thaler gebracht werden, wovon nun bereits 1,070,000 fl. gedeckt sind. Ems. Am 12. d. wurde ber Grundstein und die Grunoplatte des Steindenkmals in der Nähe des Städt⸗ chens Nassau gelegt. Die in dem ersteren bestndliche blecherne Kapsel enthält die Urkunde, den ersten Aufruf des Stammcomites vom 26. Oct. 1857, den zweiten(er⸗ neuerten) Aufruf vom Mai 1858 und eine Broschüre über Stein's Leben von Professor Häußer in Heidelberg. Der Akt wurde ohne alle Feierlichkeit vorgenommen. Was den Bau selbst betrifft, so ist das gothische Schirmdach vollendet und wird er bis zur Grundlage der das Ganze krönenden Pyramide fortgesetzt, womit die Arbeit für dieses Jahr beendet ist. In Wuürtemberg hat man einen modernen Diogenes entdeckt. An der Straße nach Lindan, in der Gegend von Wangen, hat ein Sonderling seine Wohnstätte in einem großen, mit zwölf starken Reifen versehenen Fasse auf⸗ geschlagen. Dasselbe enthält drei Stockwerke, Werkstätte eines Küfers, Wohnungen und sogar einen Taubenschlag. Fenster und Thüren sind an der Stelle des Spundloches angebracht. Die curiose Wohnung foll 500 fl. kosten. Der Inhaber soll gegen etwaige neugierige Besucher äußerst freundlich sein, aber aus Mangel einer besonderen Gast— stube Niemanden aufnehmen lönnen. Eingesandt. 7 Wassermangel in Friedberg. Wasser ist unentbehrlich für Menschen und Vieh und wo solches nicht genügend vorhanden, leiden Menschen und Vieh und Alles wozu Wasser nöthig ist.— Unsere Nach barstadt Frankfurt, welche Wasser in Menge, aber kein gutes Trinkwasser hat, beabsichtigt, solches vom ent⸗ fernten Vogelsberg herzuleiten, wahrend das wasserarme Friedberg sich aus nächster Nähe gutes Wasser ver⸗ schaffen könnte. Wenn man berechnet, welche Summen Pferde, Wagen, Brunnen, Pumpen, Knechte und Mägde zu unterhalten kosten, ich glaube, daß hierfür eine Wasser⸗ leitung beschafft werden kann, durch welche Jedermann seiner Küche das nothwendige Wasser zuführen kann.— War etwa die Gasleitung leichter herzustellen als die noch viel nothwendigere Wasserleitung? Besprechen wir diesen 24 kr., wovon die Hälfte mit 641,546 fl. 12 kr. an die Gegenstand und vereinigen wir uns dahin, daß Bürger Fricdbergs eine Wasserleitung herstellen zum Heil und Wohl der Stadt und seiner Einwohner. Arbeits ⸗Versteigerung. 2895 Samstag den 23. Octoder d. J, Vormittags 10 Uhr, sollen die zur Regulirung der Usa auf der s. g. Kuhweide det Fauerbach d. Fr. erforderlichen Ar⸗ beiten und Malesfallleserunzen, veranschlagt: a) Grundarbeiten 781 fl. 18 kr. b) Lieferung von 0,5 Cb. Klftr. Steinen 18— e) Lieferung von 500 Stück Faschinen 60ů„— öffentlich auf dem Gemeindehause zu Fauerbach an die Wenigstsordernden versteigert werden. Voranschlag, Zeichnung und Accordsbedins ungen liegen von heute an auf dem Büreau Großherzoglichen Kreisbauamts Friedberg zur Einsicht offen Friedberg den 16. Ociober 1869. eee een Friedberg e u 5. Güter ⸗Versteigerung. 2901 Freitag den 22. October l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hlesigem Ralbhause die den Corl Friedrich Berg'se Erben gehörenden, in Friedberger und Fauer⸗ bacher Gemarkung gelegenen Güterffücke nochmals öffent⸗ lich metftbietend versteigert werden und wird bei an⸗ nehmbaren Geboten die Genehmigung sofort ertheilt. Zriedberg den 18. October 1869 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Arbeits- Versteigerung. 2893 Nächsten Donnerstag den 21. d. M., Nachmittags 1 Upr, werden die nachfolgenden, bei der Reparatur zweier Canäle vorkommenden Arbeiten und Liefe⸗ rungen, als: Maurerarbelt, veranschlagl zu 42 fl. 4 kr. Die Lieferung von Kalk e „ Kies 85 24 auf piesigem Natbhause deraccorditt. Nieder⸗Wöelstadt den 15. October 1869. Großherzogliche eee Nileder⸗Wöllstadt teln Bekanntmachung. 2894 Bei der heutigen Vorstandssitzung ist von dem ier. Anlehen die Partial Obligatton Nr. 54 durch Ver⸗ loosung zur Rückzahlung mit 100 fl. auf den 31. Dee. 1869 bestimmt worden. Der Inhaber wolle zur Ver⸗ fallzeit gegen Ablieferung der Obligationen nebst Coupon und Talon bei dem Rechner der isr. Religtonsgemeinde dahier den Betrag in Empfang nehmen, indem die Ver— zinsung von Verfallzeit an aufhört. Münzenberg den 14. October 1869. Der erste Vorsteher: A ber a h a m Ein braver Dächerbursche 2903 kann sogleich eintreten bei P. Rauch. 2845 Montag den 1. abgehalten. Hungen den 11. October 1869. Markt- Verlegung. Der in dem diesjährigen Landkalender irrthümlich auf den 2. November eingetragene Allerheiligen⸗Markt wird nicht an diesem Tage, sondern wie gewöhnlich November 1869 Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen S. B. d. B. Bender VI.. Beigeordnete. 2843 Donnerstag den 21. October d. J., Vormittags pfählen auf dem Summissionswege vergeben werden. Morgens statt Die Lieferungsbedingungen können vom 11. eingesehen werden. Dorheimer Bergwerk den 9. October 1869. Schachtpfähle-Lieserung. 10 Uhr, soll die Anlieferung von 14000 Stück Schacht⸗ Die Summissionen find bis zum 21. October, Vormittags 10 Uhr, an die unterfertigte Stelle vortofrel und mit der Aufschrift„Lieferung von Schachtpfahlen“ abzugeden. Die Eröffnung der Summissionen findet in Gegenwart der erschienenen Summittenten kurz nach 10 Ubr October d. J. an auf dem biefigen Verwaltungsbtreau Gtoßherzogliches Bergamt Dorheim Storch. Bekanntmachung. 2899 Mittwoch den 20. October 1869, Vormittags 10 Ubr, soll auf dem Rathhause dahier ein der Ge⸗ meinde Oppersbofen gehöriger, 2½ Jahre alter Faselochs, wegen Bösartigkeit untauglich, oͤffentlich ver⸗ stelgert werden. Oppershofen am 17. October 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Oppershofen Rolly. Versteigerungs- Anzeige. 2858 Der sehr gut erhaltene, vielfach aus werthvollen Gegenständen bestebende Nachlaß der Witiwe des Gräflichen Hofgärtners Adolph Kramer in Assenheim wird vaselbst Dienstag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigett. Es kommen Möbel, Beitwerk, Weißzeug, Küchen⸗ geräthschaften und Frauenkleider zur Versseigerung. In gerichtlichem Auftrag: M. Schwarz, Hoftaxator. fl. 7000. 2879 zu 5% find hypotbekarisch auf Aecker anzulegen. — Franco⸗Offerten an Philipp Schaffner, Göthe⸗ platz 13, Frankfurt a. M. Cransparent-Glycerinseife 1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels. Die Gräfl. Hofgärtnerei Assenheim 2688 empfiehlt zu der bevorstehenden Herbst Satson Zimmerdecorations-Pflanzen, namentlich: Ampel⸗ und frankende Pflanzen, Fletrblumen für Herbst und Winter, Blattpflanzen in div. Sorten, sowie Erdbeerpflanzen für's freie Land. Cultur⸗Anweisung für Zimmertreiberei gratis. dun S do uno ada Maand, n Oe mund dd ue ed eue eee eee up Spade unt usboogd od pes mu perde usgang Epileptische Krämpfe ese 1343 heilt der Speeialarzt für Epilepsie Dr. O. K i l- liseh ia Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt, . Ein gesitteter Zunge, 2869 welcher die Metzgerprofession zu erleenen wünscht, kann unter vortheilhaften Bedingungen in dle Lehre treten. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. 8 Wir erlauben uns darauf aufmerksam zu machen, daß unsere Leihbibliot u. a. mit folgenden neuen Werken ergänzt wurde: Armand, In Süd Carolina und auf dem Schlachtselde von Langen⸗ salza. 4 Bde. Brachvogel, A. E., Ter blaue Cava⸗ lier. 3 Bde. Dixon, W., Seelenbräute. 2 Bde. Galen, Ph., Gesammelte Schriften. Gerstäcker, Fr., Die Missionäre. 3 Bde. Hackländer, Eigene und fremde Welt. 2 Bde. Marlitt, Geheimnlß der alten Mam⸗ sell. 2 Bde. Französische und Lesegebühren per Tag 2 kr., per Monat 30 kr., zwei Bände 45 kr. Bindernagel& Schimpff. können zu jeder Zeit erfolgen. Friedberg. Marlitt, Goldelse. sein Hof. 4 Bde. 5 Bde. braut. 3 Bde. Reuter, Fr., 13 Bde. Sämmtliche — Verschollen. 3 Bde. englische Werke in größerer Mühlbach, L., Kaiser Alexander und — Eine Welt des Glanzes. 3 Bde. — Frankreich gegen Deutschland. Mützelburg, O., Die Millionen- Werke. Schirmer, A., Die Spionin. 4 Bde. hek Schwartz, Mar. Soph., Sämmtliche Werke. 44 Bde. Spielhagen, Fr., Gesammelte erke. 12 Bde. Temme, J. D. H., Der Domherr. 4 Bde. von der Trenk, Freiherr Friedrich, Friedrichs des Großen zehnjährig Gefangener zu Magbeburg. 3 Bde. Winterfeld, A. D., Ein gut⸗ müthiger Mephisto. 2 Bde. Willkomm, C., Die Welt des Scheines. 2 Bde. Auswahl. Abonnements Wohnungs-Veränderung. 2896 Meine Wohnung befindet sich jetzt im neuen Vogt'schen Brauerei von J. Burck gegenüber Dr. Weckerling. Hause, am Kirchenplatz, der Hof 2836 Vom 1. Rechnen, Am gleichen Tage beg gerufenen Fortbildungsschule für Anmeldungen nehme jeden November an ertbeile ich wieder Unterricht im kaufmännischen Correspondenz und Buchha innt der Unterricht an der, Tag von 1 bis ltung. von dem Gewerbverein ins Leben Mädchen. 2 Uhr entgegen. E. Er mus. Fur das Jahr 1870 zu haben bei Das Aleider Magazin C. F. Schleuning bietet eine schöne Auswahl in: Winter-Ueberziehern, Havelocks, Jacquets, Säckchen, gestrickten Kamisölern, Jagd-Gamaschen, wollenen, ꝛc. in bekannter guter Qualität zu reellen Preisen. 2875 Schlafröcken, Hosen, Westen, Unterhosen, leinenen und baumwollenen Hemden ꝛc. Moguntia versicherungs-Gesellschaft in Mainz. 2864 Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden, Blitzschlag und Explosion zu festen, billigst gestellten Prämien. 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Publikum die ergebene Anzeige, daß ich das Metzger geschäft nebst Wirthschaft des Herrn Heinrich Engel Huber dahler übernommen zugefichert. October 1869. August Walter. -B A Todesanzeige und Danhsagung. 2902 Dem unerforschlichen Rathschluß des All⸗ mächtigen hat es gefallen, uns unsere liede Frau, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin Elisabetha Bechstein, 5 geb. Müller, am 15. dieses Monats, Abends 10½ Uhr, durch den Tod zu entrelßen. i Freunden und Bekannten wid men wir diese traurige Nachricht mit der Bitte um stilles Beileid. Gleichzetlig sagen wir allen Denjenigen, die uns ihre Theilnahme wäbrend der Krankbeit er⸗ wiesen und die Verblichene zur letzten Ruhestätte geleiteten, unsern tiefgefübiten Dank. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. —— Kirchen buchsauszügt. Evangelische Gemeinde. Getraute: Dr. Heinrich Wilhelm We ckerling, Friedberg den 18. 10. October. praet. Arzt dahier, Glasermeisters, wie auch Kirchen⸗ und Schulvorstande⸗ mitgliedes Heinrich Weckerling, und Marie Susanme Salzmann, Tochter des hiesigen Bürgers, Gemeinderats und Oekonomen Heinrich Salzmann. 13. October.(Zu Darmladt.) Karl Friedrich Wil helm Haas, Großh. Krels⸗Assessor dahter, Sohn des Hof⸗ raths und Professors Friedrich Haas zu Darmstadt, und Karoline Marie Kritzler, Tochter des Großb. Geheim 14. October. Friedrich Emti Gustav Auguft Schnitt spahn, Großb. des evang. Pfarrers a. D. August Schnittspabn Darmfiadt, und Anna Marie Landau, Tochter des König Preuß. Kasse Rendanten bei der Main⸗Weser⸗Bahl dahter Joh. Landau. Getaufte: 10. October. geb. den 7. September. Beerdigte: 9. October. Daniel Theodor Vogt, Söhnchen di biesigen Bürgers, Tapezterers und Möbelbändlers Chris ih Konrad Vogt, 3 Monate 14 Tage alt, 1 den 7. Octobel 13. October. Ludwig Bechtold, Ortsbürger zu Stess, furt, zuletzt hier wohnbaft, 59 Jabre 11 Monate 16 Tage alt, T den 11. October Verantw. Red.: Hermann Schimpff. K. Friedrich neben der Post in Frievberg. 2897 tt zu verkaufen, Bahn wärterhaus 215. Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Sohn des hiesigen Bürgers un raths und Oberstudien⸗Direetocs Friedrich Kritzler daselbf. Landgerichts⸗Assessor zu Nauheim, Sohn Dem biesigen Bürger und Mete meister Joh. Heinrich Gerth eine Tochter Regine Eltsadel, Sade haben, Hachen dN Jug MG Hosen elltwos⸗ gung diane Breit ee Hach! lichen imm ah Mane worden digt rosecl Burger lich en der C und werde ausge — 8 n der uh d Ganz der S 50, 5D 63. sch de 1 hem und d dur ein wie 6 Begir lichen schule Fürze beschri, 00 dargeke ue N