. d 10 f. ahl W. um, rm * u e iedrich, u zuende, 0 d. taiß r auen dersth le Sohn, atn hand Jolle b. Fertsch ————Sæs 8 ez arg 165 teen mz ipnig ut er re n e 1%. n d Limburg d Heyde czaßt 115 —, 153i“ . 70 700 1 r 9 7 120 1 e 1 5 lngezogener zuverlässiger Erkundigung von einer Donnerstag den 19. August. M96. a Sberhessischer Anzeige enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zntelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags- Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnitt werden. — Amtlicher Theil. Letreffend: Das Departement⸗Ersatzgeschäft des Jahres 1869. Friedberg am 17. August 1869. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.“ Da nur wenige von Ihnen meiner Verfügung vom 2. d. M. di Meidung der Abholung. entsprochen haben, so erinnere ich Sie an deren sofortige Erledigung Der Eivilvorsitzende Großherzoglicher Kreis-Ersatz-Commission .„an. detreffend: Beschädigung der Brüffungsstelne von Brücken und dergl. durch das Schleifen von land⸗ wirthschaftlichen Geräthen auf denselben. Friedberg am 17. August 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg die Großherzogliche Polizei⸗Verwaltung zu Nauheim, die Großherzoglichen Bürgermeistereien, den Großherzoglichen Polizei-Commissär zu Wickstadt und die Großherzogliche Gendarmerie des Kreises. Es ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß in letzterer Zeit ufig Uebertretungen der Bestimmungen des Art. 103 des Polizei- srafgesetzes vorkommen, weshalb wir im nachstehenden Abdruck diesen artikel wiederholt öffentlich bekannt geben und Ihnen den Auftrag theilen, strengstens darüber zu wachen, daß desfallsige Verfehlungen ur Anzeige gebracht werden und den Ihnen untergedenen Officianten ssondere Wachsamkeit in dieser Beziehung zur Pflicht zu machen. Bir bemerken hierzu, daß das Scharfmachen von Schneidinstrumenten daf Sandsteinbrüstungen ic. auch als Contravention im Sinne des sedachten Artikels erscheint. Tera pp. Art. 103. Verletzungen und Beschadigungen der Staats- und Provinzialstraßen, ferner der chaussirten oder gepflasterten Vicinal— wege und Ortsstraßen nebst Zubehörungen innerhalb der Straßen— grenzen, namentlich der Bräcken, Dohlen, Kanäle, Gräben, der Geländer und Abweiser, der Wegweiser, Nummer- und Meilensteine, Ruhebänke ꝛc.— insofern sie nicht durch ordnungsmäßigen Gebrauch der Straßen stattfinden— werden, insoweit nicht der Thatbestand einer widerrechtlichen, vorsetzlichen Eigenthumsbeschädigung im Sinne des Strafgesetzbuchs vorliegt, mit einer Geldbuße von 30 kr. bis 10 fl. bestraft. A een lettesfend: Die General⸗Verfammlung des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen. Die General⸗Versammlung des landw. Vereins von deberhessen soll Montag den 6. September d. I., Vormittags 0 Uhr, zu Gießen im Saale des Gasthauses zum Einhorn abgehalten erden, zu welcher der Unterzeichnete die Mitglieder des landw. hereins, sowie alle Freunde der Landwirthschaft hierdurch ergebenst emladet. Nach der statutenmäßigen Rechenschafts-Ablage sollen folgende en zur Verhandlung kommen: Welche Einrichtungen in der Viehfütterung empfehlen sich im Hinblick auf den in Folge der anhaltend trocknen Witterung ein— tretenden Futtermangel? drag 4. Welchen Einfluß werden voraussichtlich die neueren Erscheinungen im Wollhandel auf den Umfang und die Richtung der Schaf zucht und Schafhaltung der Provinz üben? Ist der Verkauf des Schlachtviehes nach lebendem Gewicht dem üblichen Verfahren des Verkaufs vorzuziehen, und welche Mittel dürften eventuell zu ergreifen sein, um eine Aenderung der be— stehenden Sitte anzubahnen?. Welche Mittel empfehlen sich, um der Errichtung landw. Fort⸗ bildungsschulen in den Gemeinden mehr Eingang zu verschaffen d Bestimmung des Ortes für Abhaltung der nächstjährigen General— 2. In welcher Richtung ist eine Verbesserung der Rindviehzucht in Versammlung.. 1g. in Oberhessen durch Einführung von Zuchtthieren des Berner Da nach§. 33 der Statuten jedes Vereinsmitglied, welches (Simmentbaler) Schlages zur Reinzucht und Kreuzung zu er⸗ un der Versammlung einen Vortrag zu halten wünscht, dies vor der warten, und für welche Kreise der Provinz kann im Allgemeinen Versammlung dem Präsidium anzeigen muß und da schriftliche Mit- die Anwendung jenes Verfahrens als zweckmäßig bezeichnet theilungen, die für die Versammlung destimmt sind, mindestens einige werden 2 Tage vor derselben dem Präsidium eingereicht werden müssen, so , Welche Erfolge sind mit der Einführung englischer Zuchtschweine unterläßt der Unterzeichnete nicht, nochmals besonders hierauf auf⸗ erzielt worden, und empfiehlt es sich in Rücksicht auf die Bedürf⸗[merksam zu machen. nisse der Provinz, daß der landw. Verein das Verfahren, den Laubach am 23. Juli 1869. Bezug von Zuchtthieren zu vermitteln und zu erleichtern, fort⸗ Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen setze d Otto, Graf zu Solms⸗Laubach. Wei kan n nun om eie ne ene, betrefsenb: Der Ankauf von Rindvieh Berner Race. Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, aß im September d. J. eine größere Anzahl junger Bullen der Simmenthaler Race im Canton Bern auf Kosten des landw. Vereins un Oberbessen angekauft und dann zu Anfang October d. J. zu Friedberg öffentlich an Landwirthe der Provinz unter den noch näher u treffenden Bestimmungen versteigert werden soll. a Indem der Unterzeichnete hiermit das landwirthschaftliche publikum, und namentlich auch die Gemeinden der Provinz auf diesen Enkauf aufmerksam macht, fügt er zugleich an, daß Dielenigen, welche gelegentlich dieses Ankaufs für sich und auf eigene Rechnung Mutterthiere Berner Race mit angekauft haben wollen, gebeten werden, ihre desfallsigen Wünsche längstene bis zum 1. September d. J. bei dem Buͤrtau des landw. Vereins von Oberhessen einzureichen. Laubach den 16. Juli 1869. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen Otto, Graf zu Solms-Laubach. Hessen. Darmstadt. bermstadt's enthalten folgenden Artikel:„Da nach geglaubt Octroyirung der zu erwartenden Verfassung unserer unterlassen zu sollen.“ wangelischen andeekirche keine Rede ist, so hat sofort in mehreren Darmstädter Blättern ein be- Vereinen begonnene Agitation zu schwächen. Sämmtliche Blätter der Vorstand des hiesigen„evangelischen Vereins“ züglicher Artikel, welcher erklärt, daß fragliche „jede Maßregel des Vereins und seiner Mittheilung keinen anderen Zweck haben könne, Freunde in dieser Richtung als gegenstandslos als die von dem Landesausschuß für die kirchlichen Vorstehendem folgt indeß Angelegenheiten in Hessen und von den Protestanten- Die TTTTTTTTTPTTPTTPTTPPTCTPTCTPTTTTTTTTTc c — r —ĩĩ—— 8. .. p ̃ ̃], ——— protestantische Bevölkerung des Landes wird gleich- zeitig noch aufgefordert, sich in der gegenwärtigen Agitation nicht irre führen zu lassen, sondern mit Vertrauen dem ihr Interesse vertretenden genau unterrichteten Landesausschuß zu folgen. Mainz. Die diesjäbrige Versammlung des volkswirthschaftlichen Congresses findet bier vom 1. bis 4. September statt. Auf der Tagesord⸗ nung stehen folgende Gegenstände: a. Jahresbericht der ständigen Deputation; b. Constituirung des Vorstandes; e. Entgegennahme etwaiger neuer Anträge von Mitgliedern, dergleichen statutenmäßig nur vor oder bei Eröffnung des Congresses gestellt werden können, über deren Berathung und den Zeitpunkt derselben der Congreß entscheidet; d. Berichterstattungen durch die von der ständigen Deputation bestellten Referenten; e. Berathungen, in der Regel sofort im Plenum, über folgende Gegenstände: 1) Prinzipien für Aufnahme von Staats- Anleihen, 2) Einfuhrzölle auf Twiste und Soda, und Ausfuhrzoll auf Lumpen, 3) Werth⸗ oder Gewicht⸗Zöfle, 4) Prinzipien der Armenpflege und Armengesetzgebung, 5) das Actiengesellschafts⸗ recht, 6) die Haftbarkeit der industriellen Unter- nehmer(Cisenbahnen, Bergwerke ꝛc.) für die durch den Betrieb veranlaßten Körperbeschädigungen, 7) die wirthschaftliche Seite des ehelichen Güter⸗ rechts, 8) über die Haftbarkeit der Transport— unternehmer als Frachtführer; f. Wahl der stän- digen Deputation zur Geschäftsführung für das folgende Jahr. Preußen. Berlin. Gegenüber einem den Fürsten Hohenlohe angreifenden Artikel der„Corre— spondance de Rome“ schreibt die„Norddeutsche Allg. Zeitung“ officiös:„Das Einvernehmen aller deutschen Regierungen im Norden und Süden ist darüber gesichert, daß, wenn die Beschlüsse des Concils den Frieden zwischen der weltlichen und geistlichen Gewalt antasten, die Abwehr eine ge— meinschaftliche und grundsätzlich übereinstimmende sein wird.“ — Hildesheim. Den glücklichen Findern des früher erwähnten Silberfundes am Galgen— herge wurde ihr Finderlohn auf dem Regiments— bureau ausbezahlt und damit die Sache definitiv erledigt. Der Finder selbst hat 10,000 Thlr., einer der betheiligten Unteroffiziere 200, ein an— derer 300 und ein dritter 500 Thlr. erhalten. Homburg v. d. H. Am 14. traf der König Wilhelm von Preußen hier ein und wird einen achttägigen Aufenthalt nehmen.— Der Andrang von Fremden ist seit einigen Wochen so groß, daß beispielsweise nicht allein die gewöhn⸗ lich für Kurgäste eingerichteten Logis in dem neuen Stadttheile, den Anlagen und Promenaden, son⸗ dern auch die Altstadt und die umliegenden Dörfchen mit Fremden buchstäblich vollgepfropft find. Die letzte Kurliste zählt 12,767 anwesende Fremde. Frankfurt. Der Berner„Bund“ bringt über unsere Aus weisungsdekrete eine Correspondenz, in welcher es heißt:„Wir haben die schweizerischen Bürgerrechtsertheilungen an Solche, die nicht dic Absicht hatten, sich in der Schweiz niederzulassen, immer mißbilligt und begreifen es, daß Preußen es nicht gerne steht, wenn seine jungen Staats- bürger auswärtige Bürgerrechte erwerben, um dann doch das Domicil in Preußen beizubehalten; allein die preußische Regierung hat es ja in der Hand, durch eine Aenderung ihrer Gesetzgebung den Aus- tritt aus dem preußischen Staatsverbande zu er— schweren, und war nicht genöthigt, zu einer Maß⸗ regel ihre Zuflucht zu nehmen, womit sie einem befreundeten Lande, mit dem sie soeben einen Handelsvertrag abgeschlossen hat, eine rücksichtslose Beleidigung zufügt. Der schweizerische Bundes- rath wird nicht umhin können, sich der Betroffenen, die nun einmal Schweizer Bürger sind, energisch anzunehmen, und dies um so mehr, als preußischer Seits hier das Gerücht verbreitet wird, die Maß— regel sei im Einverständniß mit der schweizerischen Bundesregierung erfolgt.“ Hamburg. Nach einem Kabel⸗Telegramm, welches die Hamburg-Amerikanische Dampfschiff⸗ fahrts⸗Gesellschaft erhalten hat, ist der Dampfer „Cimbria“ am 14. d. Nachmittags um 5 Uhr mit den sämmtlichen Passagieren sowie der geretteten gesammten Post des veruntlückten Dampfers „Germania“ von St. Johns abgegangen. N Würtemberg. Stuttgart. Auch ein Zeichen der Zeit. In Winzeln, Oberamts Obern⸗ dorf, sind alle Militärpflichtigen des nächsten Jahres ausgewandert. Oesterreich. Wien. Das„Tagblatt“ meldet, die Antwort des Reichskanzlers Baron v. Beust auf die letzte preußische Note sei bereits in Berlin eingetroffen. Der Reichskanzler weise darin entschieden die preußischen Behauptungen zurück. Das Antwortschreiben, welches formell mäßig gehalten sei, betone nochmals das Streben der österreichischen Regierung, sich auf freundschaft— lichen Fuß mit Preußen zu setzen; die Würde und Stellung Oesterreichs müsse jedoch geachtet werden. — Nach Mittheilungen aus Konstantinopel wäre der Confliet zwischen der Pforte und dem Vicekönig von Aegypten so gut wie ausgeglichen zu betrachten. Ueber einige Punkte von unterge— ordneter Bedeutung ist eine weitere Vereinbarung vorbehalten, aber alle großherrlichen Fermane mit allen durch sie begründeten Rechten des Vicekönigs bleiben aufrecht, während andererseits der Vicekönig in einer eklatanten Kungebung das unveränderte Fortbestehen des Vasallen-Nexus von Neuem zur zweifellosen Erscheinung bringt. Von einer ferneren Einmischung, bezw. von irgendwelcher Garantie— leistung der Mächte ist Abstand genommen. Frankreich. Paris. Die Feier des Napoleonsfestes fand in herkömmlicher Weise statt. Eine ungeheure Menschenmenge betheiligte sich an derselben; ein Unfall ist bis jetzt nicht gemeldet. Kein Journal ist am 16. d. erschienen. — Das Amnestiedecret des Kaisers, welches das offizielle Journal vom 15. d. veröffentlicht, ist von sehr umfassender Ausdehnung, indem es sich auf Verurtheilungen wegen Verbrechen und Vergehen politischer Art, wegen solcher gegen die Polizei, wie in Preß- und Druckerei-Angelegen⸗ heiten, ferner wegen solcher in öffentlichen Ver— sammlungen und Coalitionen bezieht, und zwar bis auf den heutigen Tag. Sodann wird auch für Verbrechen und Vergeben Amnestie bewilligt, die in Mauth-Angelegenheiten, bei indirekten Steuern, bei Gold und Silbersachen, gegen die Jagd-, Wege- und Fuhrwerks-Polizeigesetze wie im Nationalgardendienste begangen wurden. Die Amnestie ist weder auf die Prozeßkosten noch auf die Schadenersatzgelder, in Folge von in Kraft getretenen Urtheilen anwendbar. Auch kann die Amnestie nicht den Rechten Dritter entgegengesetzt werden, und bis zu diesem Tage ausgezahlte Geld— summen werden nicht zurückgezahlt. — Das in allen Gemeinden Frankreichs ver— öffentlichte Amnestiedekret ist mit großer Befrie— digung aufgenommen worden. In St. Etienne wurden 56 Verurtheilte, größtentheils aus Rica— marie(wegen des letzten Tumultes der Minen⸗ arbeiter verhaftet) entlassen. In Paris sind 153 politischer Vergehen halber Inhaftirte freigelassen worden. — Da ein rheumatisches Leiden den Kaiser von der Reise in das Lager von Chalons abhielt, beauftragte er den kaiserlichen Prinzen, ihn vor den Truppen des Lagers von Chalons zu vertre⸗ ten und denselben die Auszeichnungen zu über⸗ bringen, welche aus Anlaß des Festes vom 15. August vertheilt werden sollen. Die Truppen, welche auf Befehl des Kaisers nicht unter Waffen getreten waren, eilten in Menge herbei und be— grüßten den Prinzen mit dem Ausdruck der wärmsten Sympathie und den Rufen: Es lebe der kaiserliche Prinz! —„La France“ sagt:„Da der Kaiser nicht am 15. August nach Chalons gehen konnte, so wird er wohl am 10. September bei Aufhebung des Lagers sich dahin begeben. Die Amnestie findet bei den Journalen ungetheilte Anerkennung.“ — Es ist unrichtig, zu behaupten, äußert die „Presse“, daß die Regierungen sich in Bezug auf das Concil jeder Betheiligung enthalten wollen. Die Frage wird augenblicklich erörtert und ist der Erörterung auch sehr werth. Gewiß ist, daß in unserer militärischen Stellung auf römischem Ge— biet keine Aenderung eintreten wird. Im U ist die Entscheidung noch abzuwarten; allein es 0 liegt hinreichende Veranlassung vor, anzunehmen, daß Frankreich bei dem wichtigen Akt, den die mich diesce Jabr vollziehen soll, nicht glechgüllig bleiben wird. — Ein Pariser Correspondent der„Köln, Ztg.“ gibt über den vor einigen Tagen verstorbenen Feldmarschall Niel folgende Mittbeilung: In Niel verliert Frankreich einen seiner besten Generale und jedenfalls sein größtes organisatorisches Talent. Ob Niel das Zeug zu einem Oberfeldherrn hatte, weiß man nicht, da er nie ein selbständiges Com⸗ mando führte. vor den übrigen dort commandirenden Generalen rühmlichst hervor; er führte aber dort nicht den Oberbefehl, sondern commandirte nur das vierte Armeecorps. Er wußte zu verhindern, daß die Oesterreicher den rechten Flügel der Franzosen umgingen, und er entschied persönlich durch einen ungestümen Angriff gegen Abend das Schicksal der Schlacht. Für diese That wurde er auf dem Schlacht⸗ felde zum Marschall ernannt. Als Genie- Offizier zeichnete sich Niel vielfach aus, wie 1849 in Rom, 1853 auf Bomarsund und 1855 vor Sebastopol. Bei den übrigen Marschällen und Generalen stand Niel in keinem besonderen Ansehen. Man schätzte ihn zwar als Genie⸗Offizier und Organisator sehr hoch, man sprach ihm aber das Feldherrntalent ab, und es würde schwer gehalten habea, falls Krieg aus- gebrochen, ihn als Obercommandanten an die Spitze einer großen Armee zu stellen. Nach dem Frieden von Villafranca ward er Inhaber des! großen Militär-Commando's von Toulouse, bis ihn nach dem 19. Januar 1867 der Kaiser in's Kriegsministerium berief. Als Kriegsminister leistete er Außer ordentliches, wie auch die rasche Reor— ganisation der französischen Armee beweist. Spanien. Ueber die Dinge in Spanien wird aus Madrid 9. August geschrieben:„Ob⸗ gleich die Zahl und die Stärke der carlistischen Banden bedeutend abgenommen hat und man diesen ersten Versuch als vollkommen gescheitert betrachten kann, dauert die Aufregung doch fort und die Regierung sieht sich noch immer genöthigt, die eifrigsten und strengsten Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Man spricht auch von dem Erscheinen neuer Banden auf Punkten, welche bisher von der Bewegung nicht berührt worden waren. Diese Nachrichten sind gewiß unbegründet oder doch mehr oder weniger stark übertrieben; gewiß ist aber, daß die Verhaftungen in Madrid täglich zahlreicher werden.“ — Nach offizieller Mittheilung wurde bei Andilla in der Provinz Valencia ein aus 500 Infanteristen und 50 Kavalleristen bestehender carlistischer Haufen von den Truppen geschlagen. Amerika. Nach den letzten Nachrichten vom Kriegsschauplatze in Paraguay, die bis zum 9. Juli reichen, behauptet sich Lopez noch immer mit einem kleinen Corps, das noch immer eine ziemliche Zahl von Geschütz besitzt, im Ge— birge. Die Truppe soll mit Proviant gut ver⸗ sehen sein, jedoch an Waffen und Munition Mangel leiden. Auch wird von einem mißglücklen Versuche gemeldet, den der General neulich gemacht habe, vermittelst einer Höllenmaschine einen Convoi feindlicher Soldaten auf der Eisenbahn in die Luft zu sprengen. Frankfurt. Mit dem 15. d. begann die dreitägige Feier des 400 jährigen Bestehens der Frankfurter Urschützen⸗ gesellschaft. Zur Feier desselben hatten sich Schützen aus Wien, Berlin, Schwerin, München, Offenbach, Mainz, Darmstadt, Hauau, Wiesbaden ꝛc. eingesunden. Das Banket war don etwa 200 Personen besucht. Des Nach⸗ mittags begann das Preisschießen und wurde viel und gut geschossen. Am Abend concertirten die verbündeten Männergesangvereine am Oberforsthaus. Eine außer⸗ ordentliche Menschenmenge hatte sich im Walde zur Fest⸗ feier eingefunden. N Offenbach. Am letzten Samstag Abend war das Polizeilokal von einer ungeheuren Menschenmenge belagert, Die Ursache des Zusammenlaufs war die Arrestation eines hiesigen verhesratheten Mannes, der sich am hellen Tage im nahen Walde und in der Promenade gegen er⸗ wachsene Frauenzimmer und kleine Mädchen höchst unsitt⸗ liche Geftikulationen und Angriffe erlzubt hat. Indessen wird die Untersuchung herausstellen, wie stark derselbe in, Betreff ber fraglichen Vergehen gravirt ist. Zwar that er sich bei Solferins“ N f 1 ü — * 2 —— 1 8 2 2 2 —. 5 2 S u sche ale Cilo, M. Wor Lesther legenen engel! am Hal et sich wurbe, ermiltelt Fin der in im, wie nahme Unglück eine St uns deß Bergler 600 Kin Guben z dur Weit Frie Der von G. voriger Von ben werks AUngenqn Grünbe Steinsu jetzt ein — Air empfing 0 Mieder) — des 1 iind we don G. dpa Ir de Darmstadt. Es soll erst vor einigen Tagen ge⸗ kugen sein des frechen Diebes, welcher am Freitag vor Tagen einen Milchkarxen in der Hölgesstraße wegge⸗ türen batte, in Mannheim habhaft zu werden. Derselbe r noch im Befitze des Karren. f Darmstadt. Nachdem die durch Großherzogliches zreisamt dahier angeordnete Hundesperre nunmehr wieder asgehoben ist, bringt ein hiesies Blatt folgende„Oefsent⸗ lihe Anerkennung.“ Wir unterzeichneten Hunde von jurmstadt, die wir in Folge des unerhörten Vorfalls mit im alten Postschimmel über 14 Tage eingesperrt gehalten vrden und zwar auf eine so rigorose Weise, daß wir so⸗ tr mit Maulkorb versehen am Stricke nicht ausgeführt weden durften, sagen den verständigen Mannern, welche toͤlich zur Einsicht gekommen sind uns zu erlauben, mit gaulkörben versehen, frische Luft zu schöpfen und Spazier⸗ unge zu machen, unseren innigsten Dank. Wir haben doße Pein erlitten und würden dieses Gefängnißleben af die Dauer nicht haben aushalten können, ohne wirklich rend zu werden. Es ist auch durch diese strenge Sperre zanches zärtliche Verhältniß zerrissen worden, welches zu un schönsten Hoffnungen berechtigte. Demungeachtet wollen ur deßhalb gegen unsere Peiniger keinen Groll hegen, in um wir noch die Genugthuung zu erhalten hoffen, daß h diese vermeintliche Tollwuth als eine beklagenswerthe Kystification herausstellen wird und wir das Opfer eines atthums geworden sind. Umsomehr glauben wir uns cer auch zur Bitte und zur Hoffnung berechtigt, daß-den- ligen von unseren Herren, welche uns zeiiweise etwas ssche Luft schöpfen ließen und die deßhalb in Strafe refallen find, diese Strafen erlassen werden. Sultan, Bello, Gro, Minette, Suris, Leo, Barry u. A. Worms. Am 16. d. in der Frühe fand man den Nitzer der circa 20 Minuten von hiesiger Stadt ge— kenen Kaisermühle, Hrn. Scheuer, in der Nähe derselben esseelt auf der Erde liegend. Eine bedeutende Wunde c Halse scheint die Ursache seines Todes zu sein. Ob t sich selbst enileible oder von verruchter Hand ermordet zurde, wird wohl erst durch die gerichtliche Untersuchung cnittelt werden. für die Hinterbliebenen r im Plauen'schen Grunde verunglückten Bergleute ü, wie anderwärts, so auch in unserer Stadt die Theil— ume gewiß schon bei Vielen rege geworden. Da das Unglück aus den Zeitungen hinlänglich bekannt ist, so ist ee Schilderung desselben hier überflüssig. Indem wir uss deßbalb auf die Mittheilung beschränken, daß 279 Ergleute umgekommen sind, welche 221 Wittwen und 50 Kinder hinterlassen haben, bitten wir dringend um Eben zur Linderung der großen Noth und erklären uns ir Welterbeförderung derselben bereit. Friedberg am 16. August 1869. Der Vorstand des Hülfsvereins: Baur. Diegel. Fertsch. Foucar. Mayer Hirsch. Dr. Köhler. Mayer. Müller. Nau. Pilger. Rausch II. Steinberger. Steinhäuser. Trapp II. Der Expedition d. Bl., welche sich zur Entgegennahme n Gaben gleichfalls bereit erklärt bat, sind zu den in ziger Nummer bescheinigten Beträgen weitet zugekommen: Im den Bergleuten und Beamten des Dorheimer Berg— rks 10 fl. 39 kr., Director Matthias 1 fl. 45 kr., Augenannt 3 fl. 30 kr., Dr. Schwabe 2 fl., Elise Penricy von Cünberg 1 fl., Moritz Scharff 1 fl., von 67 Bewohnern Seinfurths gesammelt 20 fl. 6 kr. Im Ganzen bis et eingegangen 51 fl. 15 kr. Für dit nothleidenden Zuden in Westrußland mofing die Expedition ferner: Von Decan Görtz in uder-Florstadt gesammelt 2 fl. Jür die Wittwe und Kinder as verunglückten Justus Seifert in weiter folgende Gaben eingegangen: bei Dr. Diegel „ G. D. 1 fl.;— bei Kaufmann Fer tsch von ihm selbst 1 fl., von Advokat Jöckel 1 fl. 10 kr.;— bei Advokat Trapp II. von zwei Ungenannten 2 fl. 30 kr.; bei Adam Rau sch II. von E. Hanstein 18 kt., C. F. Walz 30 kr., L. H. Strauß 18 kr., G. Hyronimus 30 kr., W. Sturmfels 24 kr., M. Philippi 18 kr., L. Weis 12 kr., E. H. 12 kr.— Ferner von Mayer Hirsch 1 fl., Dr. Köbler 1 fl., J. Steinhäuser 1 fl., J. Müller 48 kr., N. N. 24 kr. Die Vorstandsmitglieder des Hülfsvereins sind zum Empfang weiterer Gaben bereit. Bei der Expedition eingegangen: Ungenannt 1 fl. kr. Alexander von Humboldt. Der am 14. September bevorstehende hundert⸗ jährige Geburtstag Alexander v. Humboldt's hat in Deutschland das Gedächtniß an den vor elf Jahren dahingeschiedenen berühmten Naturforscher auf's Neue wachgerufen und den Gedanken zur Reife gebracht, ihm ein National-Denkmal zu setzen an dem Orte, wo er geboren und gestorben ist und den größten Theil seines Lebens zugebracht hat, in Berlin.— Schon hat die Berliner Studenten— schaft, um den in die Henbstferien fallenden Fest— tag nicht mit Stillschweigen zu übergehen, eine academische Vorfeier desselben unter großartiger Betheiligung veranstaltet; zugleich hat ein Central— Comite in Berlin seine Aufrufe durch die Blätter nach allen Theilen Deutschlands hin ergehen lassen, um die Bildung von Lokalcomites und die Ver— anstaltung von Sammlungen zu bewirken. Auch ohne jede Sympathie für die fast zur Unsitte ge— wordene Liebhaberei unserer Zeit, Denkmäler zu errichten, kann- man sich doch für die Idee eines Humboldt-Denkmals begeistern, denn nur sehr wenige Männer haben in ihrem Berufskreise so unbestritten den ersten Platz behauptet, wie Hum⸗ boldt, den man, mit Rücksicht auf seine Beherrschung aller Zweige menschlicher Kenntniß von der Natur, nicht mit Unrecht einen Fürsten unter den Natur— forschern genannt hat. Es möchte deßhalb wohl am Platze sein, hier eine Uebersicht zu geben über die bedeutsamsten Leistungen des großen Mannes. Unter glücklichen äußeren Verhältnissen geboren und mit einer Erziehung und Bildung von seltener Vielseitigkeit ausgerüstet, begann Humboldt seine wissenschaftliche Thätigkeit mit seiner Reise nach dem gördlichen Südamerika, Mexiko und West— Indien J. J. 1799- 1804. Vor Humboldt, sagt Peschel in seiner Geschichte der Erdkunde, hatten sich die Reisenden entweder nur mit mathe— matischen Ortsbestimmungen oder mit dem gerin— geren Verdienste begnügt, den Herbarien die Leichen unbeschriebener Pflanzen, den Museen getrocknete Thierhäute zuzuführen. Auch Humboldt brachte eine reiche Ernte dieser Art mit heim, aber wie uns der große Naturbeobachter selbst gesteht, gewährte ihm die Entdeckung solcher Neuigkeiten nur geringen Genuß. Er hatte viel höhere Zwecke im Auge, nämlich die Sammlung von Größen und Thatsachen, die unter sich verglichen werden konnten. Er ist der Begründer der physikalischen Erdkunde. Seine Wanderungen fielen in die glückliche Zeit, wo die ersten Früchte der Meteoro— logie und der Höhenmeßkunde reif geworden waren. Seine grognostischen Kenntnisse setzten ihn in den Stand, zuerst auszusprechen, daß sich auch in der neuen Welt das Gesetz der Formations-Folge wiederhole. Durch seine zahlreichen astronomischen Ortsbestimmungen, welche eine theilweise sehr er⸗ hebliche Aenderung der bisherigen Karten bedingten, gelang ihm die Ausarbeitung vorzüglicher, seitdem nur wenig verbesserter Karten der durchzogenen Gebiete. An die mathematische Bestimmung eines Ortes knüpfte Humboldt überall die barometrische Höhenberechuung, so daß er schon auf der Reise durch Spanien das erste Bild von der senkrechten Gliederung jener Halbinsel entwerfen konnte. Die hypsometrischen in Verbindung mit den astrono⸗ mischen Ortsbestimmungen gewährten ihm dann die Möglichkeit, den Standort der gesammelten Gewächse nach Länge, Breite und senkrechter Höhe anzugeben, also die Grundlage zur Erkenntniß der Pflanzenklimate zu erlangen und damit eine neue Wissenschaft, die Pflanzen Geographie, zu erschaffen. Er brachte ferner nicht nur die ersten Beobach— tungen über den jährlichen Gang der Temperatur an verschiedenen Orten der neuen Welt mit her— über, sondern er schuf sich auch Verbindungen mit späteren Beobachtern, die ihm zur Begründung seiner klimatischen Gesetze wichtig wurden. Auch in Europa wurde auf seine Anregung die Zahl der Beobachtungsstationen sehr vermehrt und auf denselben systematischer beobachtet. Der volle Nutzen dieser Beobachtungen trat erst hervor, als Humboldt im Jahre 1817 durch ein äußerst ein⸗ faches Mittel die Störungsgesetze der Erderwär— mung sichtbar werden ließ. Er verband näm— lich alle Orte, deren mittlere Jahreswärme gleich befunden worden, auf der Karte durch krumme Linien, die er Isothermen nannte, und nöthigte damit die Natur, durch die Gestalt der Wärme— kurven, durch die Lage ihrer bald konvexen, bald konkaven Scheitel selbst das Gesetz der Störungen auszusprechen und die störenden Ursachen zu ent⸗ hüllen. Humboldt's sinnreiche Erfindung wirkte nicht blos wie eine Offenbarung auf dem Gebiete der Witterungskunde, sondern seine Anleitung, das Wirken von Naturkräften im Bilde darzustellen, hat uns ganze Reihen physika— lischer Erdgemälde zugeführt, und ihnen verdanken wir die Leichtigkeit, wemit wir uns gegenwärtig unterrichten können. Von der Betrachtung der Orte gleicher Jahrestemperatur ging Humboldt nun über zu derjenigen gleicher Sommertemperatur uno gleicher Wintertemperatur, was ihn zur Fest⸗ legung der Begriffe des kontinentalen und des Seeklimas führte. Indem noch die Wärmeabnahme mit der Höhe in Betrachtung gezogen wurde, er— gab sich ein Feld der Beobachtungen von unge— heurer Mannichfaltigkeit, auf dem schon der Ent— decker selbst die Grundgesetze festgelegt hat. Auch über den Erdmagnetismus hat Humboldt zuerst außereuropäische Messungen der örtlichen Gesammt— kraft angestellt und in Europa zu regelmäßigen Beobachtungen angeregt. Darin besteht überhaupt das Geheimniß seiner Größe, daß er sich alle im 18. Jahrhundert ge- wonnenen Erkenntnisse angeeignet und zuerst ste als reisender Beobachter angewendet hat. (Schluß folgt.) Oeffentliche Aufforderung. 9 Wilheim Vorbach II. aus Nieder-Rosbach etellte am 3. August 1863 seinem damals minder— rigen Sohne erster Ehe, Conrad Vorbach, zur s cherung des in seiner Verwaliung stehenden beweg— cen Vermögens desselben im Capitalbetrage von Y fl. 34½ kr.(Zweihundert und Ein Gulden Dreißig ier Kreuzer Ein Heller) eine Hypothek. Die hierüber icchtete Urkunde, welche später dem Conrad Vorbach llaändigt wurde, soll abhanden gekommen, jeder Anspruch 1 1 derselben aber erloschen sein. Geschehenem Antrage emäß ergeht daher an Alle, welche einen solchen aus deer Urkunde für sich herleiten zu können glauben, die Worderung, solchen binnen drel Monaten von dem Zone der erslen Veröffentlichung dieses Aufrufs an so ewiß dahler zur Anzeige zu bringen, als sonst der ie für erloschen betrachtet und die Löschung der rothek verfügt werden wird. Jrledberg am 21. Juni 1869. Großherzogliches Landgerscht Friedberg Reltz ö Bekanntmachung. 2324 Montag den 23. d. M., Vormittage 11 Ubr, werden auf bilsigem Rathhaus die nachverzeichneten dem Friedrich Wilheim Henkel, Karls Sohn, dahier zu— behörigen in hiesiger Stadt belegnen Immodilten: P. M. B. 1230 19/0 Rib. Wobnhaus u. Hofraum am Markplatz neben Frled⸗ rich Kramm, 1231 1 Rth.] Waschküche und Holz⸗ 1274 2. 2%„ behälter, 1230= 3/ö8%tt., Baum- und Grasgarten, 1274= 6¼10„ desgleichen und e„ desgl. binterm Fallthor zum letztenmal öffentlich an den Meistbietenden zwangs— weise versteigert. Bad Nauheim am 17. Auguft 1869. Großherzogliches Ortsgericht Bad Nauheim 1 d V. der dienstältefte Gerichts mann ö eber er. ö Holz- u. Stroh-Versteigetung. 2322 Von den in der Zeit vom 23. August bis 3. Seplember in den Kreisen Nidda, Gleßen Friedberg, Büdingen und Vilbel stattfindenden Bivouaks det Großherzoglichen Truppen werden größere Refte Buchen Scheidbolz und noch brauchbares Kornftroh üdrig dieiben und an den in den nächstgelegenen Ge— meinden Tags zuvor noch näber bezeichnet werdenden Tagen und Bivouaksplätzen jedesmal Vormittags 9 Uhr öffentlich meistbtetend versteigert werden. Darmstadi den 17. Augußt 1869. Großherzogliche Intendantur der 25. Diviston Sch lümpf f. Portland- Cement, Friedberg. A. Stahl Wittwe, Matertal⸗ u. Farbwaarenhandsung. Alte Städte-Chroniken, Fianövern mit und ohne Bilder, alte Werke über die Geschichte Friedbergs und der Wetterau,— sowie einzelner Wetterauer Schlösser und Burgen kaufen 5 eee 7 e j 4 l:; i en beslens Reinho e N f Bindernagel 8 Schimpff in Friedberg. beet Sata e. S Moglichst baldige Osserten sind sehr erwünscht. 5 0 2327 Wir bezeugen hiermit gerne, daß wir durch Vermittelung des Herrn Fr. Wilh Zur Nachricht 1 e ö* 1 Meißner zu Rockenberg eine N c 2 2332 Diejenigen, welche 115 Regen ⸗ 1 5 Sonnen; * schirme zum Repariren bei mir haben, wollen dieselben 0 n d 8* E sch 2 M u 0 0 1 N E bis 1705 23. d. M. abbolen, indem ich nach Ablauf 2 . a 1d 0„„ dieser Zeit von bier fortziehe. f 0 bezogen haben, über die wir unsere ganze Zufriedenheit in Betreff deren Leistungsfähigkeit, M. W. Bär, En des leichten Ganges und uberhaupt der ganzen Instruktion derselben aussprechen. 5 Schirmmacher, neben Hotel Trapy.— Bad Nauheim den 17. August 1869.— 5 N — Lucler— Bernhardt. 1 e ö N Brennholz Wichtig für Vierbrauereibesitzer! g g 55 9 1 5 für Fuhrtohn wird extra berechnet 12 Kreuzer für Ab und Nur was ächt ist, bewährt sich. bolen und 8 Kreuzer für Bringen. e a 1 8 2 8 2. o u r nir d bir 0 2142 Jedes schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Schenkbiere, welche 3 2. Mobaug. Bürge 0 ursprünglich hell waren, werden unter Garantie durch mein unschädliches Mittel e 7 Hürge glanzhell, fein moussirend und schmackhaft hergestellt. Die Unschädlichkeit, sowie der aus— Bürge 0 gezeichnete Erfolg dieses Präparats beweist eine Masse besitzender Zeugnisse von den größten 6 8 mn en Nentas 9 Brauereien Deutschlands, Schweiz, Frankreich c., analysirt und begutachtet von n Jako 0 geprüften berühmten Chemikern. Prämürt im Jahre 1808 mit der großen Bronce-Medaille 74: und Sblipe ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards ö von der Kunst und wissen schaftlichen Provinzial Ausstellung Pleschen. 1 eee Halstücher be 100 4 Bei Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Fässer und des Maas⸗Inhaltes T 9 1 jedes einzelnen Fasses. Versendungen nehme der Kürze wegen nach; Briefe bitle zu frankiren. 2315 Für einen mit guten Vorkenntnissen versehenen 0 . Nähere Auskunft ertheilt braven fungen Mann ist eine 5 . 8 2 1— 9 5 Aug. Sigerist, Mengen, Würtemberg. Lehrstelle 2 N NB. Die Bestellbriefe bitte ich mit meiner Adresse versehen der Expedition dieses bei uns offen. Bette 4 Blattes zu übergeben, von wo aus mir dieselben zugeschickt werden. Wetzlar 8 15. a1. ab 8 Sob N 5—— r eorg Raa Sohn Vergebung von Baureparaturarbeiten. b e e in Friedberg Tapisserie⸗,Manufactur- u. Kurzwaarenbandlung. an d 2321 Freitag den 27. August d. J., Vormittags 10 Ubr, a 5 3 9 i Maib a sollen auf dem Büreau des Garnison⸗-Lazareths zu Klostergeheimnisse 2326 Ein junger platkköpfiger b ck Friedberg nachstebende Baureparaturarbeiten, als:. 3 i N 1 3 1 e ge n 0 f Schreinerarbeit zu 232 fl. 24 kr. uud wahrpeitsgetceue ausführliche Berichte über die im steht zu verkaufen im Bahnwärterhaus Nr. 212, Jauer 1 Weißbinderarbeit 1 9 Carmeliterinnen-Kloster zu Krakau lebendig begrabene bach bei Friedberg. 9 auf 155 ee ae an die Wenigstfordernden Uonne Barbara Übryk. 400 6 b S 5 1 vergeben werden. oranschlag⸗ und Bedingungshest reis 9 kr. 1 liegen von beute auf dem genannten Büreau zur Ein⸗ 5 a O E z preu N sicht offen, woselbst auch die Offerten mit der Aufschrift Jide er eich tun ge e ne verkaufen f„Submission für Baureparaturarbeiten des Garnison⸗ 2331 Mittwoch den 1. September d. J., Nachmittags Bönstadt. Pachter Alles. 1 1 Lazareths Friedberg 53 2 Uhr, soll die der Gemeinde Gambach gehörige Feld⸗ 7 8 5 ausg N versehen, versiegelt und frankirt einzureichen find. und Wald⸗Jagd, besteh end in circa 4000 Normalmorgen Glace-MHandschule:« K. Friedrich ö zriedberg den 18. Auguff 1869. Feld und 1200 Morgen Wald, auf hiesigem Gemeinde⸗ 5 neben der Poft. Großherzogliche eee eee haus auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. ö 3 n Auftrag Gambach am 16. Auguft 1869. ö Dr. Stesnhäuser Stegmaper, Großherzogliche Bürgermeisterel Gambach Fruchtpreise. 8 ö Stabsarzt. Oberlieutenant u. Bezirksadjutant. L a u r. K Per Malter. Uebun —ꝓ—ü—ẽ——— Friedberg, 18. August. Waizen 12 fl.— kr. bel Fg d Berben Erdbeer⸗Pflanzen ge e ö. ra„ 16. August. aizen.— kl. Orlga . 2330 Die der Gemeinde Maibach gebörige Feld- 2325 empfehle ich eine große Auswahl von vorzüg⸗] Kore 9 fl. 45 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 36 kl. den 2 0 und Wald- Jagd soll Donnerstag den 26, Auguft d. J., lichen Sorten mit guter Bewurzelung: Grünberg, 14. August. Waizen 12 fl. 5, kr. schon Dormittagg 10 Ubr, auf dem hliesigen Bürgermeisterei⸗ 100 Stück ohne Namen 1 fl. 24 kr., Korn 8 fl. 16 kr.; Gerste 7 fl.— kr.; Hafer 6 fl. 23 kr.. Sine 17 1 1 10 ae eee werden. 100„ mit Kamen und Sorten 2 fl. 24 k.. Molter 8 f. 6 ke. Erbsen— fl. car.; Micken n. 0 ö 6 N 120 Bürger 0 A beste Verpflanzungszeit August und September.— kr.; Saamen 18 fl. 20 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Feldd N toßberzogliche Bürgermeisterel Maibach Earl Deines, Mainz, 13. August. Waizen 12 fl. 30 kr.; Korn Ruhe f 3 a eee Kunst⸗ u. Handelsgäriner, Gießen. 8 fl. 50 kr.; Gerste 8 fl?— kr.; Hafer 5 fl. 58 kr. für de Tü li 0 Ei lb 3 S 70 f 3 fl. 30 kr.; Roggenstroh per 100 Gebun Bahn 2 2. kr. ö äglich frisches Eigelb Cransparent-Glyterinseise b dan 2329 bei Trapp& Münch. 1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 1 4 0 U 0 Nitgecheilt von best. 250 fl. b. R 1839 200 P. dhe 6 S. Lindhelmer Söhne in Frankfurt 2. M. Co Urs. 2„ 250,„ 1854 74½ P. Tienst r„ 100 Pr. L. 1858 157 6. Ri 18. August 1869. Cours der Staatspapiere. 8 8 100 b. 48 69940 2 5 1 Oesterreich 50% Met. 1859 1. Lst. 67¾ G. Gr. Hessen 40% Obligat. 91½ P. 3 8220075 N f 50% Nat.-Anl. 1854 57 6. E 3½7% Obligation. 85 p. 2 schwed. Tun. 10-L. 426. we ö 1 50% steuerfreie Obig. 52% C. Nassau 4/½1½% Obl. b. RKch. 92 P. 2 bad. 35 f. roses 5% b. 1 g Preussen J 4½% Odligat. b. Rh. 93½ G. 5 n 24% Bad. à 100 Pon. 103% 6. uhu f a e. Kurhessen 44% Obl. b. k. à 105 85% P. 3 a. 40 Trin b. n. 1705 selben gegen 50% Obllgetton. 101 k. Frankfurt 3½0% Obligat. 80 ¼ 6. as. Hess. 50 fl. L. b. K. 177 P. Er 1 4½% ¼ jähr. b. Rth. 94½½ P. N 5 30% do 71¾ 0.—„ 25%„„ r a 5 40% do de 88 P. Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 84% G. I Nass. 25 fl. L. b. R. I 40/ f. gewese 1 Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 92 P. Finnland 4½% Pfdbr. 1. R. 105 76½ 6.. Pistolen fl. 9 1850 renze 815 4% do do 85¼ FP. Schweden 4½% O. 1. R. à 105 85 6. 2 90 Doppelte„ 9 49-51 griffen Baden 4½0% Obligat. 93½ P. 7 4½0% Pfb. 1. R. à 105 82¼ G. 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58½ 591—éd Be ö 5 40% Obligat. 85¾ b. N.-Amer. 60/9 St. 1. E. 1882 88 ½¼ d. Holl. f. 10 Stücke„ 9 5456 Nah 0 Doi einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 20 e cg 5 5 8 g 1 1 4½% Bayr. Ostbahn 128/ 6. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 33% P. 2 Engl. Sovereigns. 1 11 56— fl. 12. f Ungade 4½0% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 94% G. 50% Tos. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 54½ P. 2 Russ. Imperisles„ 9 49—5ʃ as 9 30% Oesterr. St-Eisenb.-Prior. 58½ G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 76 ½ P. Gold pr. Zoll-Pf.„—— den 10 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 101 P. 5% do. neueste Emiss.% 73 7¾ G.— Hchh. S IIb. pr. Z. Pf.„—— 0 drei 20% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 50% F. 4½% Hess. Ludwiasb.-Prior. 95½ P. Preuss. Kassensch.„ 1 44% 4% sigade 8 Wiener Wechsel- Cours 96½ d. I pohars in Gold„ 228—29 a e Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfehlen sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilen gerne jede gewüusch t 19 unt Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 83. W. S. Lindheimer Söhne ip Frankfurt a. M. Zeil 9. danch s U