7 Samstag den 18. September. N 109. hessischer Anzeiger. — c bie amtlichen Erlafse für ben Kreis Friedberg. Miedberger Intelligenzblalt Erscheint jeden Diensiag, Donnerslag und Samsiag. 30. Len—— f Abonnements⸗Einladung. Mit dem 1. October beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. A Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljahrlich 38 kr., mit Bestellgeld 47 kr.— 2 3 11 Bei 15 Verlags-Expedition kostet das Blatt für die Monate October, November und 1 LTezember 30 kr. 3 1 Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten ir baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und — vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Abnahme des Verfassungseides vom 3. Quartal d. 3. Friedberg am 15. September 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Donnerstag den 7. October d. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Ausschwörung des Verfassungseides auf dem Rathhause dahier dich die neu aufgenommenen Ortsbürger statt. Laden Sie dieselden hierzu vor und senden Sie vor dem Termin Bescheinigung hierüber oder Bericht, daß keine neuen Orts— birger aufgenommen sind, an uns ein. Die noch im Rückstande befindlichen jungen Ortsbürger sind bei einem Rthlr. Strafe vorzuladen. 2 3. B. d. K.: 1 Haas, Kreis Assessor. . 3 n B ka h n t m a ch n g. 3„ Ole Feldstrafen von der 4. Pertode 1869 können an den bestimmten Zahltagen, Dienftag und Donnerstag, Morgens von 8— 12 und Mittags von 2—5 Uhr, en das unterzeichnete Rentamt bezahlt werden. 0 Als besonderen Erhebungstag für den Landgerichtsbezirk Butzbach bestimmen wir Mittwoch den 29. September d. J., Morgens ben 8— 10 Uhr, bei Herrn Gastwirth Joutz zu Butzbach. Wir ersuchen die Großberzoglichen Bürgermeistereten dieses im Interesse Ihrer Ortsangehörigen mit dem Bemerken bekannt machen zu lassen, daß nach dem 45 October die Mahnung erfolgt.— Friedberg den 16. Seplember 1869. Großherzogliches Rentamt Friedberg l L nie unnd ek. de. Hessen. Darmstadt. Das Großherzoglich II. Publikation des Zollvereins-Gesetzes, die Sicherung Unterrichts im Französischen“. Ein weiterer Vor— Acgierungsblatt Nr. 43 enthält: der Zolloeremsgrenze in den von dem Zollgebiet ausge-[trag war der von Dr. Marx, gleichfalls aus a 887— f schlossenen hamburgischen Gebietstheilen betr. W über den M tit⸗Uaterricht d I. Gesetz, die Folgen der wegen gemeiner Vergeben 11II. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Gr. orms,„über den Mathematik-Unterricht an den den Militärper onen erkannten Strafen betr. Dasselbe] Ludewigs-Universülät zu Gießen im Winterhalr jahre Realschulen“, in dem eine völlige Umgestaltung ku et: Da die Militärstrafgesetzbebung keine ausreichende 1869/70 gehalten und am 1. November ihren Anfang dieser Unterrichtsdisziplin gefordert wurde.— Veiümmungen darüber enthält, welche besonderen Folgen für nehmen werden. Die nächstjährige Versammlung soll gegen Ende Mialärpersonen die gegen dieselben auf Grund der allge— IV. Ermächti 9 e ei e e 2 8 n 5 chligung zur Annahme eines fremden Ordens. i Atnen Strafhesetze erkannten Slrasen nach sich ziehen, so S. K. H. der ee haben allergnädigst geruhl: dem September zu Gießen abgehalten werden. bwrdnen Wir hiermit, unter Zustimmung Unserer getreuen Cbef des Hauses Michell und Depierre in Paris, Carl Preußen. Berlin Die„Prov.⸗Corr.“ * 1 F d jenen Vorschristen dan Nach Adolph Michel aue Mainz die Ermächtiaung zur Ane meldet: Die über die Rinderpest eingegangenen selen e: Art. 1. Die Entlassung aus dem Militärdienste nayme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät a 17.; ein bei jeder rechtskräftigen Verurtheilung zu einer[dem Katser von Oesterreich verliehenen Ritteckteuzes des Berichte lassen keinen Zweifel, daß die Seuche in za FPoreklionshausstrase wegen Meineids und zu einer Cor— Franz⸗Joseph-Ordens zu ertheilen. dem preußischen Staatsgebiete als erloschen zu eck onshaus⸗ oder an deren Stelle tretenden Festungsstrase 2 Die„Darmst. Ztg.“ theilt gelegentlich betrachten sei. on mehr als drei Ja w derer gemeiner Ver-,. i 5 f 5 f A. 2. 0 ee ang wien einer Polemik gegen die„Mainzeitung“ mit, daß— Nach Gneist's Buch„Die Selbstverwaltung ius gemeinen Vergehens, an welche das allgemeine Straf- die hessische Regierung auf die bayerischen Vor- der Volksschule“ werden zu den durchschnittlichen * den Verlust gewisser bürgerlichen Ehrenrechle knüpft, schläge zu gemeinsamem Vorgehen gegenüber dem jährlichen Gesammtkosten für die Elementarschulen 1 soweit nicht die Eutlassung aus dem Militärdiensi Concil erklärt hat,„sich jedenfalls der Haltung in Preußen von eirca 11 Mill. Thalern nicht en e eee Preußens anschließen zu wollen.“ mehr als 382,543 Thlr. vom Staate beigesteuert. * Folge. Uebersteigt jedoch die erkannte Freiheitsstrafe— Dem Großh. Hofgärtner der Hofgärtnerei Zu den ca. 8 Mill. Thlrn. Kosien für Besoldungen 8„Dauer von vierzehn Tagen nicht und sind mildernde Bessungen II., Rudolph Noack, ist der Unterricht] der Lehrer und Lehrerinnen fließen aus dem 7 F. 1 verhanden, so können bie Mililärpersonen von fin Obst⸗, Garten- und Weinbau an der poly- Schulgeld ca. 2½ Mill, oder 31½ Prozent, aus * Z technischen Schule ühertragen worden. Gemeindeleistungen über 5 Mill. oder 65, Proz, 101 N. kung in die 2. Klasse des Soldalenstandes bauert min Mainz. Der Oberstudienrath hat die Er⸗aus Staatszuschüssen nur 295,604 Thlr.! Die 2 0 dim ein Jahr. Uebersteigt die erkannte Freiheilsstrafe hebung der hiesigen Realschule zu einer solchen Prozeutantheile des Schulgeldes und der Gemeinde— % 6. Dauer eines Jahres, so wird die Versetzung in die erster Ordnung genehmigt und der Gemeinderath leistungen sind aber sehr verschiedene nach den ek. E basse des Soldatenstandes nach der Dauer der Straf⸗ a, i i N Regierungs- 3%˙6 el bemessen. Letzlere kommt jedoch an der Zeit des Ver⸗ die Kosten zur Errichtung der oberen, durch die Regierungsbezirken, 3. B. in den Regierung 22 Jians in ber 2. Klasse des Soldatenstandes nicht in Frequenz der Anstalt nöthig gewordenen Parallel- bezirken Liegnitz und Minden ergab das Schul⸗ N 2 Aug. Art. 4 Die volstehenden Besummungen erleiden klassen und der Fixirung der Lehrergehalte bewilligt.] geld 52⅛ Proz., im Regierungsbezirk Posen 90 P. n Anweneung auf Personen des Burlaubienstaudes Worms. Am 13. d. fand dahier im Hotel 2 ¼ Proz., die Gemeindeleistungen im Regierungs- L zr Reserve und der Landwehr). Bezüglich dieser steht Hartmann die sechste Versammlung von Lehrern bezirke Posen 91 Proz., im Regierungsbezirke 1 5 im Zalle des Art. 2 Absatz 2 dem Commandeur der 0 5 5 Mü 40 9 92 Ache rzoglichen Division zu, von der Versezung in die an mittelrheinischen Realschulen und verwandten] Münster Prozent. 9 1 g g * I asse des Solbatenstandes abzusehen. Art. 5. Artikel Anstalten statt. Ungefähr 60 Schulleute waren— Der Sack'sche„Wegweiser“ bringt aus a*. 1 0 auf Mililärpersonen erschienen: Hessen vertreten durch die Orte Als einer gewiß sehr glaubwürdigen Quelle, dem 4 1 1 ee 7 7 10 50 5 feld, Bingen, Gießen, Großumstadt, Guntersblum, neuesten„Bonifgeius Kalender“, eine Statistik der „ Vizung ber von aueländlschen Gerichten ausgesprochenen Mainz, Offenbach, Osthofen und Worms; Bayern Klöster und klösterlichen Anstalten in Preußen. * 125 Saen 15 1 1 7 e e 7 8 17 8 gibt es 19 3* e 75 1 Im Falle die Voraussetzungen de rt. 4 Urnberg; reußen dur rbach und Herborn neuen Provinzen, önchs-Klöster mi 7 00 ee. 5(Nassau) und Frankfurt. Der Versammlung prä- Mönchen(Priestern) und 236 Novizen und Lalen⸗ . 1. Nate in Ar, 6. Vorstehendes Gesetz stdirte Gymnasialdireltor Wiegand. Professor Brüdern, im Ganzen also n Die⸗ 4 10. mit bem Tage ber Verkündigung in Krast. Seipp von bier sprach„über die Methode des selben vertheilen sich auf 14 Orden. Am ver— 0„ 1 72 — „„ N 2 8 — — N 8—— — breitetsten sind die Franziskaner. Sie haben allein 30 Klöster, in denen sich 182 Priester und 113 Novizen und Laien⸗Brüder befinden. Die Jesuiten haben 14 Klöster mit 123 Professen(die das Ordensgelübde abgelegt) und 10 Novizen und Laien-Brüdern. Den ibnen sehr nahe stehenden Kedemptoristen gehören 4 Klöster mit 63 Insassen. Die Dominikaner haben es erst auf 4 Klöster mit 21 Insassen gebracht.— Sehr viel reicher ist der preußische Staat an Rounen⸗Klöstern. Deren gibt es nämlich 736 mit 5086 Ordens Frauen und 861 Novizen und Laien⸗Schwestern, im Ganzen also 5947 Personen. Sie vertheilen sich auf 31 Orden. Unter diesen besitzen die meisten Anstalten die Franziskanessen(barmherzige Schwestern), nämlich 95 mit 715 Ordens-Frauen und 53 Novizen und Laien⸗Schwestern. Nächstdem folgen die Borromäerinnen und 94 Anstalten, 511 Or⸗ dens⸗ Frauen und 137 Novizen und Laien⸗ Schwestern; die Vinzentinerinnen mit 84 Anstalten, 447 Ordens⸗Frauen und 21 Novizen und Laien⸗ Schwestern; die Schul⸗Schwestern mit 77 Anstalten, 394 Ordens⸗Frauen und 38 Novizen und Laien Schwestern; die Ursulinerinnen 29 Anstalten, 401 Ordens⸗Frauen und 129 Novizen und Laien- Schwestern. Letztere stehen in einem engen Zu⸗ sammenhange mit den Jesuiten oder sind vielmehr von denselben in ihren Gewissensangelegenheiten und Bestrebungen abhängig.— Danach gibt's also im preußischen Staate 833 Klöster und klöster⸗ liche Anstaltin mit 5826 Priestern und Ordens⸗ Frauen und 1097 Novizen und Laien- Brüdern und Schwestern, im Ganzen 6923 Personen. Am zahlreichsten bedacht mit Klöstern und klösterlichen Anstalten ist die Diözese Breslau(12 Mönchs⸗ Klöster mit 125 Priestern, Novizen und Laien⸗ Brüdern; 150 Nonnen⸗Klöster mit 784 Ordens⸗ Frauen und 336 Novizen und Lajen⸗Schwestern); dann Diözese Köln(28 Mönchs⸗Klöster mit 218 Priestern und 48 Novizen ꝛc., 142 Nonnenklöcer mit 1415 Ordens⸗Frauen und 206 Novizen ꝛc.), Diözese Münster(9 Mönchs⸗Klöster mit 65 Priestern, 143 Nonnen⸗Klöster mit 1001 Ordens- Frauen und 78 Novizen ꝛt.). Dies war der thatsächliche Stand vor etwa zwei Monaten. Frankfurt. Morgen, am 17. d., ist der sechswöchentliche Aus weisungstermin für die erste Serie der damit gemaßregelten jungen, hiesigen Leute abgelaufen. Eine nachgesuchte Verlängerung des Termins wurde nicht gestattet und soll ganz der angedrohten Maßregel gemäß gegen diejenigen, welche nach dem gesetzten Termine sich noch auf preußischem Boden betreffen lassen, vorgegangen werden, d. h. sie werden polizeilich über die nächste Wie man ver⸗ Grenze bei Asenburg gebracht. nimmt, haben eine Anzahl junger Leute ihr Ge⸗ such um Auswanderungs⸗Erlaubniß wieder zurück gezogen. Bayern München. Spanien; auch der Hohenlohe wird zurückerwartet. Würtemberg. Heilbronn. Am 5. d wurde hier eine Gewerbe- und Industrie-Ausstellung eröffnet, welche auch in weiteren Kreisen Crwähnung Es ist eine Ausstellung, wie man sie in wenigen Städten von dem Umfang Heilbronns zu sehen Gelegenheit haben dürfte. Sie ist von 392 Ausstellern beschickt und gibt ein vollständiges verdient. treues Bild der Industrie im Großen und Kleinen nicht ein nennenswerther Zweig ist unvertreten geblieben. Die Gewerbetreibenden der Stad haben es für eine Ehrensache und für eine soli- darische Verbindlichkeit erkannt, hier, wo es sich um Repräsentirung der Gewerbsthäligkeit handelt, nicht zu fehlen. Baden. Seit der Excommunikation de Bürgermeisters Strohmeyer von Constanz durch die erzbischöfliche Curie weigerten sich die deruge katholischen Geistlichen, denselben zu den Sitzunge des Stiftungsraths beizuziehen. Jetzt hat ihne die Regierung dies energisch befohlen und sie im Weigerungsfalle mit den gesetzlichen Strafen bedroh Der Fürst Karl von Rumänien ist hier eingetroffen, ebenso Franz de Assisi, der Gemahl der Exkönigin Isabella von österreichische Reichskanzler Graf Beust kam hier an und setzte am Abend seine Weiterreise nach der Schweiz fort.— Fürst Oesterreich. Wien. Einiges Aussehen erregt eine neu erschienene Flugschrift über die Militärfrage, welche den Erzherzog Albrecht zum Verfasser haben soll. Die Hauptgrundzüge der⸗ selben sind: Regeneration im Innern, nur Ver⸗ theidigungskriege, aber Möglichkeit rascher Offen⸗ stostöße; Kriegsstärke 800,000— 810,000 Mann, davon 620,000 Jufanterie, 50— 55,000 Cavallerie, 60-65 000 Artillerie, mit Marine, Sicherheite⸗ truppen und dergl. 840-850 000 Mann, also fast 2½ Prozent der Gesammtbevölkerung. All⸗ gemeine Wehrpflicht(sehr warm und rechtschaffen befürwortet); Dienstzeit zehn Jahre, außerdem Landwehr und Miliz; von den zehn Jahren vier als Reserve,„seche jährige Liniendienstzeit“. Ueber den entscheidenden Punkt, die Dauer der Präsenz, ist aus den vorliegenden Auszügen Bestimmtes nicht zu ersehen; nur daß für die Jäger drei⸗ jährige, sür die Cavallerie vierjährige Präsenz „unerläßlich“ sei, läßt für die Infanterie eine weniger als dreijährige vermutben. Gegen das Rekrutenbewilligungsrecht der Volksvertretung eifert der Verfasser lebhaft. So hat er Gutes mit Ueblem vermischt. — Die„Presse“ enthält ein Pariser Privat— Telegramm, demzufolge der König von Preußen der erste Souverain war, welcher Napoleon zu seiner Genesung beglückwünschte. Schweiz. Bern. Am 15. d. Vormittage um 10 Uhr hat der Zusammentritt der Gott⸗ hardtbahnconferenz im Bundespalais unter dem Vorsitze des Bundespräsidenten Welti stattgefunden. — Zu dem in Lausanne am 14. September eröffneten Friedens⸗Congreß hat sich Viktor Hugo in Begleitung seines Sohnes Frangois eingefun— den. Der Congreß wurde durch Eytel unter Begrüßung Viktor Hugo's eröffnet, welch Letzterer den Frieden als das bezeichnete, wonach der Congreß strebe. Er sagte: Wir wollen sehnlichst und unbedingt den Frieden. Wir wollen ihn zwischen dem Menschen und dem Menschen, zwischen dem Volke und dem Volke, zwischen der Race und der Race, zwischen dem Bruder und dem Bruder, zwischen Abel und Kain. Wir wollen die ungeheuere Beschwichtigung aller Haß⸗ gefühle.— Unter den sonstigen Anwesenden erwähnen wir Armand Gögg und Frau, welche beide deutsche Reden hielten, und Ludwig Simon aus Trier. Frankreich. Paris. Nach den Nach⸗ richten vom 15. d. scheint es mit dem Kaiser abermals nicht zum Besten zu gehen, wenngleich die ossiziellen Berichte dahin lauten: Der Kaiser „hat eine gute Nach: gehabt“,„die Kaiserin be⸗ schäftigt sich mit ihrer Orientreise“; das Publikum glaubt weder das Eine noch das Andere. In Wirklichkeit leidet Napoleon III. nicht wieder, sondern noch immer, sehr. Um an seine Recon⸗ valescenz glauben zu machen, hat man ihm am letzten Freitage zu große Anstrengungen zugemuthet und man begreift kaum, wie man einem Manne, der nur auf seinen Stock gestützt und von Fleury am Arme so zu sagen gezogen, sich nach dem Wagen begeben konnte, zuzumuthen im Stande war, eben drei Stunden spazieren zu sahren. Der „ kaiserliche Wagen selbst durfte nur ganz langsam fahren. Die Jockeys, deren Pferde an den schärfsten Trab gewohnt sind, konnten diese kaum zurückhalten; einem derselben wurden von den Zügeln die Hände der Art aufgerissen, daß er sich ärztlich behandeln lassen muß. So berichtet ein Correspondent der„Köln. Ztg.“ 7— Der Marschall Prim ist, wie der„Gaulois“ meldet, in Begleitung der Herren Olozaga und t Bantes, der spanischen Gesandten in Paris und London, von Vichy hier eingetroffen. Die letzten Nachrichten aus Cuba sollen den Marschall be⸗ si mmt haben, seine Badekur abzukürzen. und Conjekturen. s zahlreiche Gerüchte t. in den Hintergrund gedrängt hat. An die von Napoleon ihm ertheilte Audienz knüpfen sich Gewiß schrint so viel, daß Prim dem Kaiser eine von n Hin. Silvela, dem spanischen Minister des Aeußern, n ausgearbeitete Derkschrift über Cuba überreichen n sollte, wie denn diese Frage nach übereinstimmen⸗ den Berichten die spanische Thronfrage gänzlich n 9 — Der„Agence Havas“ wird ad aus Saint ⸗Eloud berichtet: Der Kaiser ha heute Morgen 8 ½ Uhr erhoben, sein 8 i zu sich genommen, etwas gearbeitet und dann der Kaiserin eine gehört. — Die„Patrie“ sagt, nie anheischig gemacht, das Bestreben des Fürsten Rumänien zu unterstützen. würde mit den Verträgen in Widerspruch stehen Verwicklungen herbeiführen. Lille begeben. tische Bedeutung. Holland. Haag. hier seine 7. Session abgehalten hat(die früheren geschlossen worden. 27 Staaten Europas und Amerikas waren durch offizielle Delegirte vertreten, nämlich die Vereinigten Staaten, Baden, Bayern, Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Hamburg, Hessen, Italien, Luxemburg, Mecklenburg-Schwecin, Nor- wegen, Oldenburg, Preußen, Rumänien, Rußland, Königreich Sachsen, Serbien, Schweden, Schweiz, Württemberg. Ungarn war diesmal zum ersten Mal als selbständiger Staat vertreten; Sachsen⸗ Weimar und Aegypten nur nominell, da ihre an— gemeldeten Delegirten nicht eingetroffen waren, Fünf Staaten mehr waren vertreten als zu Florenz. Mit Aufmerksamkeiten und Gastfreundschaft wurd Regierungen überschüttet. Großbritannien. Die Aequinoetialstürme, welche sich am Sonnabend eingestellt haben, wüthen mit ungewöhalicher Heftigkeit durch das Land und ist der Schaden, den sie bisher schon ange— übersehen läßt. Es kommen aus den verschieden, sten Gegenden, zumal aber aus dem Süd westen, bereits Berichte über ungewöhnlich starke Beschä⸗ digungen zur See und auf dem flachen Lande. Spanien. Der Kriegeminister Prim hat telegraphirt, daß kein Opfer gescheut werden dürfe, um die Ehre Spaniens zu wabren und die In⸗ sarrection auf Cuba zu unterdrücken. In Folgt dessen wurde befohlen, bis zu Prim's Rückkehr mit den Ausrüstungen für Cuba eifrig fortzu⸗ fahren. Man kündigt an, daß die„Gaceta“ von Madrid ganz ehestens drei Deerete vom Colonien⸗ minister veröffentlichen wird. Das eine derselben wird auf Cuba die Cultusfreiheit einführen, das andere wird die Formen feststellen, nach welchen die Wahlen der Deputirten zu den Cortes vor, genommen werden sollen, und das dritte endlich — Es gebt das Gerücht, daß die Candidakuf des Herzogs von Genua für den spanischen Thron fortwährend neue Anhänger gewinne. — Ein Telegramm aus der Havanna berichte, daß die Aufständischen von Cuba zwei ihrer Chef getödtet und ihre Unterwerfung angeboten haben, indem sie um ihre Gnade bitten. Amerika. New⸗Nork. nahme. — Ein Regierungsdampfer hielt ein Schis mit 900 Flibustiern an und brachte dasselbe nach New⸗ Bradford.— Die von den Deutschen ver — Ein in S. Francisco veröffentlichtes Bulletih bringt die Nachricht, daß in S. Buenaventurt Documente gefunden worden seien, welche Franklin“ am 11. Juni 1847 gestorben. In dem internationalen statistischen Congreß, welcher in der vorigen Woche Oesterreich, der Congreß und namentlich die Abgesandten der richtet haben, jedenfalls größer, als sich zur Stunde. wird die Freiheit des Creditetablissements einführen. Der Präsiden macht seine Rundreise durch verschiedene Theilt des Landes und findet überall eine herzliche Auf Spazierfahrt im Park gemacht. 6 Die regelmäßigen Besuche der Aerzte haben 8* Frankreich habe sich Karl zur Erlangung des Titels eines Königs von Ein solcher Plan!“ und in den brientalischen Angelegenheiten schwert Belgien. Brüssel. Der Prinz Napoleon ist hier angekommen und hat das Schlachtfeld von Waterloo besichtigt; er wird sich morgen nach Die Reise hat absolut keine poli⸗ waren in Brüssel, London, Paris, Wien, Berlin, Florenz), ist mit einem Ausflug nach Amsterdan anstaltete Humboldtfeier ist glänzend ausgefallen.“ Expeditionsschiffe beträfen. Nach denselben habe die Mannschaft in den Jahren 1846 und 184 auf Beechy Island überwintert und Franklin s deulend gel, so glänzei schen wahren Enwic denn a Dingen großen inn! gehört Zeit b bestrei pPrakti in de sehen nach iu gef und 0 suelun Welt gunge Ausof licher heim, widme keit di als e. etwa, irdisc der,; nur ö zurüd ewas seinen Was ö Vermd brige Herbsiausstellung darin abhalten wird. Die Ve. * rankfurt. Die neue Halle des landwirthschaftlichen bereins wird kommende Woche zum ersten Male benutzt werden, indem der hiesige Gartenbau- Verein seine dies⸗ geiligung an derselben ist eine sehr rege und geben die Zönen Räumlichkeiten, in denen sich die mannichfaltigsten btzeugnisse der Gärtnerei zu einem hübschen Ganzen vereinigen lassen, Gelegenheit, das ganze Bild des Fleißes und der Thäligkeit unserer Gärtner und Freunde der bärtnerei dem Publikum vorführen zu können. Aus Herrieden, 13. Sept., schreibt man der Fränk. Zig.“: ‚Das letzterwähnte liefe Luftwellenthal hat ch dermalen über ganz Europa verbreitet und überall deturm und Regen gebracht, weßbalb nur allmählich wieder cuhe und Heiterkeit in der Atmosphäre eintreten wird. mit Ausnahme von Gibraltar, Neapel und Moskan staud zorgestern das Barometer überall unter dem Mittel. Ju ordamerika ist es bei mehr mittlerem Barometerstand nieder sehr heiß.“ Humboldtfeier. O Friedberg. Seine großen Männer soll nan ehren. Ihretwegen? Allerdings auch. Sie, nie wahrhaft großen Männer, haben ein Recht arauf. Ehre, dem die Ebre gebührt! Aber nöthig gaben sie dessen nicht, und ein Alexander von Fumboldt zumal bedarf unserer Ovationen nicht u seinem Ruhme. Sein Name ist groß, auch ihne Verherrlichung durch unsere Feste. Wie er inmal irgendwo sich äußert, daß das Leben be— eulender Menschen aus ihren Werken zu erkennen zi, so wird auch sein Name in vorderster Reihe länzen, so lange es eine Wissenschaft und Men— chen geben wird, die sie und das Streben nach wahrem Fortschritt zu höheren Stufen menschlicher Entwickelung hoch halten. Warum feiern wir nun enn aber eigentlich ein Humboldtfest? Vor allen Dingen unsertwegen.„Es ist eine Wollust, einen zroßen Mann zu sehen.“ Es ist aber auch Ge— winn! Darüber wäre mehr zu sagen, als hierher jehört. Darum nur Eins. Die gegenwärtige . waren Güter, die nicht mit der Waage gewogen, noch mit der Elle gemessen werden. An solcher Größe hinaufzuschauen und durch ihren Anblick in der Ueberzeugung befestigt werden, daß das Leben nicht bloße Materie ist, daß eine geistige Welt existirt mit Gütern, die weit erhaben sind über Sinnengenuß,— das reißt heraus aus sinn⸗ licher Schlaffheit, kräftigt und ermuthigt, höheren Zielen nachzustreben, ist Gewinn! Schon von diesem Gesichtspunkte aus betrachtet, war die auch für unsere Stadt vorbereitete Feier des 100 jährigen Geburtstages Humboldts freudig zu begrüßen. Dieselbe fand statt in dem hierzu geschmackvoll dekorirten Saale des Hotel Trapp und bestand, wie angekündigt, in der von Herrn Reallehrer Klein gehaltenen Festrede und einer darauf folgenden Abendfeier mit Gesang und Instrumentalmusik. Der Leser wird nicht erwarten, daß wir den reichen und umfassenden Inhalt einer 2½stündigen Rede auch nur im Auszug wiedergeben. Schon der hier gewährte Raum verbietet es, so in— teressant es auch für diejenigen unter den Lesern, die den Vortrag nicht gehört haben und sonst das Leben des großen Gefeierten nicht kennen, sein muß, nur aus dem äußzeren Verlauf desselben zu vernehmen, Schloß Tegel bei Berlin inmitten der Reize eines herrlich gelegenen Parkes eine glühende Sehnsucht empfindet nach den Wundern ferner Welttheile; wie der Jüngling auf den Universitäten zu Frankfurt a. d. O. und Göttingen, auf der Handelsakademie zu Hamburg und der Bergschule zu Freiberg umfassende Kenntnisse und hohe Bil⸗ Mann nach dem Tode seiner Mutter seine Stelle als Generaldirtktor der Minen zu Bayreuth und Anspach aufgibt und sein Erbgut verkauft, um eine große wissenschaftliche Reise nach Süd- und Zeit hat bei all' ihren gewaltigen Vorzügen un⸗ vestreitbar eine schlimme Richtung: es ist der wälder durchwandert, die großen Ströme befährt, Berge besteigt, überall forscht und beobachtet, sammelt und mißt; wie er nach langjähriger Ab- „»raktische Materialismus weit mehr noch als der n der Theorie. Nun denn! In Humboldt sehen wir einen Mann, der reiche Mittel besessen, nach der sinnlichen Seite hin sich das Leben heiter zu gestalten. Und derselbe Mann verläßt Heimath und alle Behaglichkeit einer vornehmen Lebens- dellung, wandert hinaus in die Wildnisse fremder Welttheile, übersteht Entbehrungen und Anstren— gungen, die auf sich zu nehmen die zwölffache Aufopferungsfähigkeit und Begeisterung gewöhn— ischer Menschenkinder erfordert, und kehrt wieder geim, um ein langes Leben einem Schaffen zu widmen, gegen dessen Riesenhaftigkeit die Thätig— eit des Strebsamsten und Fleißigsten unter uns uls eitel Müßiggang erscheint. Und all' dies etwa, um, von unersättlicher Habgier getrieben, udische Schätze zu erringen? Ach nein, der Mann, ver, wenn er das Seine in gewöhnlichem Sinn uur zu Rathe gehalten, hätte Hunderttausende lurücklassen können, hinterließ bei seinem Tode twas über 400 Thlr. baares Geld, und auf rinen literarischen Schätzen hafteten Schulden. Was er erwarb, waren Geistesschätze; woran er Jermögen, Genuß, Gesundheit und Leben setzte, Durchsichtige Glycerinseise! 789 anerkannt bees Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. 5 Wilb. Fertsch. 2501 Ein sehserfreies, milnärfrommes Pferd, Fuchswallach, auch zum Fahren geesanet, fleht pretawürdig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 2* Zu vermiethen und gleich beziehbar ein freundlich möblirtes J. M. Steitz, Schneidermeister. Spreu Trapp& Münch. V ederschürzen 2575 2580 verkaufen 2272 für Damen und Kinder bet M. Seligmann, Weißgerber. Central⸗Amerika anzutreten; wie er dort die Ur⸗ (weseuheit heimwärts zieht, um seine erforschten und gesammelten Schätze in Werken niederzulegen, die alsbald die Bewunderung der gesammten gelehrten Welt erregten; wie er als Greis von 60 Jahren noch Rußland, das Uralgebirg, Sibirien, das Altaigebirg bis an die Gränzen China's durch- reis't; und wie er endlich noch 30 weitere Jahre in rastloser Geistesthätigkeit, meist auf seinem stillen Studirzimmer in dem durch ihn berühmt gewor- denen Haus Nr. 67 Oranienburger Straße zu Berlin verweilend, umfassende Werke über die mannichfachsten Gebiete menschlichen Wissens und von einer Bedeutung derfaßt,„daß 100 Seiten machen könnte.“ Wir müssen uns darauf beschränken in das Urtheil einzustimmen, daß dem Redner in meister— hafter Weise die schwere Aufgabe gelungen ist, 3——U——— wie schon der Knabe Alexander v. Humboldt auf dung sich erringt; wie der berangereifte junge davon geschrieben zu haben einen Mann berühmt ein fesselndes Bild zu entwerfen von dem Leben und Wirken eines Mannes, der„13 Wissenschaften beherrschte und wesenklich bereicherte und erweiterte und drei neu schuf; der deutsch, französisch, eng— lisch und italienisch klassisch sprach und schrieb, in der lateinischen Sprache Werke verfaßte, in der russischen bedeutende und in orientalischen Sprachen nicht unbedeutende Kenntnisse besaß“; dessen in- direkte Wirksamkeit durch von ihm ausgehende Anregung und Unterstützung zahlloser Forscher⸗ kräfte des In⸗ und Auslandes gar nicht hoch genug angeschlagen werden kann und dessen Be⸗ deutung, erhöhl durch seine humane Gesinnung und seinen edlen Charakter, erst von der Nachwelt wird vollständig gewürdigt werden können. Die Abendfeier versammelte abermals eine große Zahl hiesiger und auswärtiger Humboldt- Verehrer und Verehrerinnen. Die mannichfachen Beziehungen, in denen sich das Leben des großen Mannes spiegelt, gaben Anlaß zu verschiedenen Ansprachen, die im Verein mit den musikalischen Produktionen die Anwesenden alsbald in die rechte gehobene Feststimmung versetzten. Herr Reallehrer Klein sprach über die Verdienste Humboldts als Beförderer der Humanität. Eine Blumenlese aus des Gefeierten Leben zeigte sein großes, edles Herz und seine begeisterte Hingabe an die göttliche Idee der Humanität.— Herr Direktor Möller feierte das Doppelgestirn Alexander und Wilhelm v. Humboldt, das einzige Paar von Brüdern, die, der eine als Natur-, der andere als Sprach- forscher, in gleich gewaltigen, zwar verschiedenen, dennoch aber sich vielfach verschlingenden Bahnen sich bewegten, sich gegenseitig mit inniger Zärt— lichkeit fördernd und von einander lernend.— Herr Dr. Lorenz erwähnte des merkwürdigen Umslandes in Humboldts Leben, daß es dastehe ohne Beziehungen zur Frauenwelt, und brachte ein Hoch den anwesenden Humboldtfreundinnen, deren Enthusiasmus ein vollgültiges, weil unbe— stochenes Zeugniß für seine Größe sei.— Herr Klein machte noch einige Mittheilungen aus dem Leben des berühmten französischen Botanikers und Reisegefährten Alex. v. Humboldt, Bonpland. Herr Seminarlehrer Wahl und Herr Reallehrer Bender, letzterer in gebundener Rede, ließen den Haupifestredner hoch leben, was diesem Ver— anlassung gab, der Bemühungen der übrigen Comite-Mitglieder und namentlich der beiden Ge— sangvereine„Frohsinn und Liederkranz“ und des Musikchors um das Zustandekommen und die ge— lungene Ausführung der Festfeier zu erwäznen. Auch die Berichterstattung würde ein Unrecht be— gehen, wenn sie nicht öffentliche Anerkennung zollte den sehr rein intonirten und vortrefflich ausgeführ— ten Chören genannter Gesangvereine, sowie den Leistungen der hiesigen Militär-Kapelle, deren tüch- tiges Streben, wie in der letzten Zeit mehrfach zu beobachten Gelegenheit war, ihr bereits einen ehrenvollen Rang unter den Militär-Musikchören erworben hat. Literarisches. Denjenigen, die das Leben Alexanders von Humboldt näher keunen lernen wollen, ohne sich eingehender damit zu beschäftigen, ist das interessant und für Jedermann verständlich geschriebene Büchlein des berühmten Jugend— schriftstellers Ferdinand Schmidt zu empfehlen, das unter dem Titel erschienen ist: Alexander von Humboldt. Ein Lebensbild für Jung und Alt von Ferd. Schmidt. 2578 Alle Sorten Spazierstöcke, Pieisen, empfehle bestene G Oppenheimer. Billards zu verkaufen. 2573 Blousen, sind mit allem Zubebör billig abzugeden. Einen scuerfesten Kasseschrank 2585 hat in Auftrag zu verkausen n Mayer Schwarz, Hoftaxator. 7—— 5 0 Ein Zimmer, 2581 mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen. Wo ant die Exped. d. Bl. Cigarrenspitzen, Portemonnates, Cigarrenetuig, zu billigen Zwe! Billards älterer Construetion, mit neueren Pariser Gummibanden und Bronzebeschlägen zu Näberes„Eiserne Hand“ 8, in Frankfurt o. M · 5 0 0 5 Frisches Eigelb 2570 täglich dei Trapp 8 Münch. 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Bezugnehmend auf obige Annonce theilen verehrlichem Publikum mit, daß wir stets ein in großer Auswahl und zu reichhaltiges Lager in allen benannten Artikeln halten, auch durch billige Preise und gute Waare unsere Kunden zufrieden zu stellen uns bemühen werden. Bender 8 Schwarz. Ein Logis 2540 für eine kleine Familie ist zu vermlethen und kann sogleich bezogen werden. Joseph Geck. 2011 stets frisch von der Müble bet Wilh. Fertsch. d. M. Repshuchen! Kirchweihfest„ Dorheim. 2554 Nächsten Sonntag den 19. und Montag den findet zur Feier der hles. Kirchweihe Tanzmufff 0 20 bet mir statt, wozu ich höflichst einlade. Auch wird auf meiner Kegelbahn ein Hammel ausgespielt. E. Bingel. Kirchweihlest zu Ossenheim. 2563 Sonntag den 19. und Montag den 20. Sept. findet bei mir gut besetzte Tanzmufik statt, wozu ich sreundlichst einsade. h. Heil. Ball für Ifraeliten 2561 Montag den 27. d. M., auf vielseltiges Ver⸗ langen, wozu hböflichst einladet Nieder⸗Florstadt. 5 Ernst Dauernheim. * 0 8 0 0 Ball für Israeliten. 2497 Montag den 27. d. M. Fndet, vielseitigen Wünschen entsprechend, bet mir Ball statt, wozu alle Freunde des geselligen Vergnügens hiermit ergebenst ein⸗ geladen werden. Wohnbach, im September 1869. Georg Sack, Gastwirth. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorräthig: Mas dient der Welt zum Frieden? Eine Frage aus der Zeit und eine Antwort für die Ewigkeit. Predigt über Lucas 19, 14— 44. Von Dr. W. Bender. Preis: 9 kr. Reis-Stärkel vorzüglicher Oralität, empfeble allen Hausfrauen destens. Wilh. Fertsch. 2577 Alle Sorten Papier& Schreibmaterialien, Geschästs- und Notizbücher, bringe in empfehlende Erinnerung E. Oppenheimer. Eine gesunde Amme 2584 wird gesucht, welche gleich eintreten kann. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. Ein Zapfjunge 2583 und ein tüchtiger Knecht werden sogleich ge⸗ sucht von Philipp Windecker. Tapeten, 5 2569 in ganz Bad Nauheim. C. Horn, Tapezier. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Pfarramiswoche: Herr Diakonus Meyer. 17. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags; Herr Pfarrer Baur. Nachmittags: Herr Pfarrer Schwabe. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Fällt aus. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 18. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andacht. Ein fehlerfreies Pferd, 2549 zwei Wagen nebst Pferdegeschirr, find zu ver⸗ kaufen bei S Ein möblirtes Zimmer, 2570 mit oder ohne Kost, bat zu dermtetben Beginn des Gottes dienstes an den Wochentagen Morgens 6 ½ Uhr. Verantw. Ned.: Hermann Schimpff. Fr. Schier, Maurermelster. Adam Engel, Bäckermeister. (Hierzu Unt Bad Nauheim. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. erhaltungs Blatt Nr. 38 und eine Beilage.) ver Zoll He Prosesso ordentli täh der 448 per Stück von 7 kr. an bis zu den feinsten empfiehlt Lehrfac ernann scheint sch eh ft im liche J 27. 5. nicht w flichti⸗ sprengel Entzieh Landen lage de als Def Eeszig. Humbo den We bei der boldt ij ar felt dar. S