e kandwitth Oresden, iere der Provision irnstein. — der Eser nebi 5 ser. Ertract col. aun Engel ortz. g o Ungegend tien wdel D Stodnehl, 1 genkigin aßt 82, richts. en zt Jnpenlat, Nabels, * Donnerstag den 17. Juni. N 69. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnersiag und Samstag. 2— Amtlicher Theil. —— Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Ne. 21. sub. 1. Bekanntmachung, die zwischen Hessen und Bayern behufs Herstellung von Eisenbahn-Verbindungen in den beiderseitigen Rheinprovinzen abge— bblossenen Vereinbarungen betr.— sub. 3. Bekanntmachung, die Correspondenz mit dem Kirchenstaat betr. N Friedberg den 14. Juni 1869 Großherzogliches Kreièamt Friedberg Ter a p p. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. 16. . Nr. 18. Nr. 298. Allerhöchster Erlaß vom 26. Mai 1869 beir. 569, Maasregel gegen die Rinderpest betr. Nr. 289. Gesetz, die Portofreiheilen im Gebiete des Norddeutschen Bundes vom 5. Juni 1869. betr. Wahlgesetz für den Reichstag des Norddeutschen Bundes vom 31. Mai 1869 betr. Die Genehmigung der Justruction zur A isfüyrung des Bundesgesetzblattes vom 7. April detreffend: Die den Industrieschulen des Kreises Frledberg aus dem Matbildenstifte für 1868 ver— willigten Summen. Nr. 290—296. Die Bestellung von Consuln betr. Friedberg den 15. Juni 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Ortsschulvorstände des Kreises. Sie wollen uns nach Maßgabe des Ausschreibens vom 27. Mai v. J.(in Nr. 64 des Anzeigers für Oberhessen v. J.) über die berwendung der nach dem Ausschreiben vom 12. October v. J.(in Nr. 123 des Anzeigers für Oberhessen v. J.) den Gemeinden aus dem Mathildenstifte für die Industrieschulen überwiesenen Summen binnen 8 Tagen Vorlage machen. Letreffend: Die öffentlichen Schulprüsungen. Ter a p p. Friedberg den 15. Juni 1869. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die Ortsschulvorstände des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung der Auflage vom 1. April l. J.(in Nr. 38 des Oberhessischen Anzeigers) noch im ückstande sind, werden erinnert, solche unverzüglich eintreten zu lassen. detreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler für 1869. Trapp. Friedberg den 14. Juni 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen der sofortigen Einsendung der Verzeichnisse über die bedeckten Stuten oder Bericht, daß solche nicht bedeckt worden sind, entgegen. Ter a pp. Hessen. Darmstadt, 12. Juni. Zweite Verhandlungen hatten indessen nicht den beabsich—— 15. Juni. Die 2. Kammer nimmt den sammer. Bei der fortgesetzten Budgetberathung tigten Erfolg und kamen nicht zu einem förmlichen Antrag des Abg. Volhard auf Zuziehung der erden dem Justizministerium 35,000 fl. für Er⸗ bauung eines neuen Bezirksgefängnisses zu Butzbach, des zu hoch gegriffen, verweigert, dagegen für ein ches in Groß-Gerau 15,923 fl. bewilligt, tlenso für Herstellung des Assisenlocals ꝛc. im gustizgebäude zu Mainz 3000 fl. Ferner werden bwilligt: Für das Cameralbauwesen zu Unter⸗ heltungsfosten 20,000 fl., mit dem Ersuchen, die herher gehörigen Gebäude ꝛc., die überflüssig sind und keinen Reinertrag abwerfen, zu veräußern, sener für Neubauten und größere Herstellungen af dem Hainauer Hof 4500 fl., auf dem Hof Schönau 550 fl., in dem Amtshaus zu Zwingen— arg 3000 fl., auf dem neuen Hof zu Merlau 750 fl., in der Rentamtswohnung zu Bingenheim 4900 fl. und auf dem Hofe zu Rockenberg 1700 fl. Für das Forstbauwesen werden ver⸗ villigt: Zu Unterhaltungskosten 13,000 fl., zu Neubauten und größeren Herstellungen in dem Jorsthaus Koberstadt 600 fl., in dem Forsthaus zu barreshausen 700 fl., in dem Forsthaus zu Ernst⸗ sofen 720 fl., und in dem Forsthaus zu Graben— hain 960 fl. f 0 — 14. Juni. In der heutigen Sitzung der 2. Kammer kam folgende Antwort auf die bereits uwähnte, die Convention mit dem Bischofe von Nainz betr. Interpellation des Abg. K. J. Hoff⸗ nann zur Verlesung: Der unterzeichnete Minister beehrt sich, die ihm durch gefälliges Schreiben zom 10. d. M. mitgetheilte Interpellation des Abg. Karl Johann Hoffmann II., die Convention zwischen der Gr. Regierung und dem Bischof von Mainz, die Regelung der Verhältnisse des Staats zur katholischen Kirche betr., in Folgendem er⸗ gebenst zu beantworten: Als man die vorläufige lubereinkunft vom 23. August 1854 zur Kennt- niß der Stände brachte, erklärte man gleichzeitig, daß die Sache noch nicht erledigt sei, daß noch weiter darüber verhandelt werde. Diese weiteren Abschlusse. Die Uebereinkunft von 1854 blieb deßhalb bestehen und in fortdauernder Wirksamkeit, bis sie im Jahre 1866 aufgehoben wurde. Darm— stadt, den 12. Juni 1869. Der Gr. Minister des Innern gez. v. Dalwigk.— Der Inter- pellant findet es sehr auffallend, daß der unter bischöflicher Autorität stehende Seminardirektor zu Mainz eine dieser ministeriellen Mittheilung gradezu entgegenstehende Aeußerung habe thun können und behält sich vor, bis zu weiter einge— zogenen Erkundigungen, einen Antrag zu stellen. Die Kammer fährt hierauf mit der Berathung des Budgets fort. Bei dem Titel„Unterhaltung der Staats- u. Provinzialstraßen“ werden nachdem ver— schiedene Destderien der Regierung zur Berücksich— tigung vorgetragen worden, im Ganzen 372,603 fl. bewilligt, darunter sind ausdrücklich 1667 fl. für die Gemeinde Virnheim vorgesehen. Für Terri— torial-, Fluß- und Dammbaukosten erhält die Regierung 105,000 fl.; für die Brücken zu Mainz, Oppenheim, Gernsheim, Worms und Kostheim 72,000 fl.; das Münzwesen schließt mit 3600 fl. ab, Land esvermessung und Verfertigung definitiver Kataster mit 24,000 fl. Den sechs dienstältesten Revisoren wird die Gehaltserhöhung von je 200 fl. und 30 fl. Naturalvergütung auch ferner be— willigt, sowie endlich eine Regierungsvorlage auf Verleihung von Zulagen von je 200 fl. und 30 fl. an die vier weiteren dienstältesten Revisoren angenommen. Zum Schluß wird hinsichtlich einer Vorstellung des Ortsvorstandes der Gemeinde Ruttershausen(Kreis Gießen), eine daselbst über die Lahn zu erbauende Brücke betr., der Regie— rung empfohlen, den berührten Gegenstand unter Benehmen mit der preußischen Regierung auf dem Vergleichswege mitlelst eines Beitrags der Main— Weserbahn-Baukasse zu den Kosten eines Neubaues der alten schadhaften und unbrauchbaren Brücke zu erledigen. Ausmärker zu den Gemeindebedürfnissen 2. und 3. Klasse an. Der Antrag der Abgg. Edinger, Goldmann und Heß, die Vergütung für Ein⸗ quartierung der Großh. Truppen betreffend, wird abgelehnt, dagegen das Ersuchen an die Regierung gerichtet, eine Vorlage wegen Errichtung von Massequartieren für diejenigen Soldaten, welche keine Unterkunft in den Kasernen finden, noch diesem Landtage zu machen. Weiter wird der Antrag der Abgg. A. v. Löw und Hallwachs auf Vorlage eines Gesetzesentwurfs, welcher den Interessen der Quartiergeber mehr Rechnung trägt, als die jetzt geltenden preuß. Verpflegungssätze, angenommen. Es folgte sodann der Antrag des Abg. Kritzler auf Erhöhung der Maximalgehalte der Lehrer von 400 fl. auf 500 fl je nach dem Dienstalter. Außer dem Antragsteller sprechen sich sehr warm und entschleden für die Annahme des Antrags aus die Abgg. Curtman, Edin— ger, Kolbe, Schäfer und Volhard. Gegen die Annahme ist der Abg. Wernher in längerer Auseinandersetzung seiner Ansichten und Bedenken, ohne von irgend einer Seite unterstützt zu werden. Der Berichterstatter Abg. Kraft spricht zwar auch gegen die Annahme, aber nur aus finanziellen Gründen, der Antrag wird jedoch schließlich angenommen. Hierauf genehmigte die Kammer einen Gesetzentwurf die Ausdehnung der norddeutschen Maß- und Gewichtsordnung auf die südhessischen Provinzen mit dem Ersuchen, für die Gültigkeit der in Südhessen ersolgenden Eiche im norddeutschen Bundesgebiet wirken zu wollen. — Der Abg. Hallwachs beantragt eine Gesetzesvorlage auf Haftverbindlichkeit der Eisen⸗ bahnen in Bezug auf Unglücksfälle oder Unregel⸗ mäßigkeiten sowohl dem Publikum, wie den Bahn— beamten gegenüber. — Die neugewählte Direktion der Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt hat eine Bekannt- machung erlassen, worin sie anzeigt, daß die Ueberlieferung der Werthbestände an sie statt⸗ gefunden und sich dabei kein Anstand ergeben habe. Auch sei die Anstalt vollkommen im Stande, alle ihr obliegenden Verpflichtungen pünktlich und unverzüglich zu erfüllen. * Friedberg. Des Großherzogs K. H. ist am 16. d. wieder dahier eingetroffen, wie ver⸗ lautet zu einem mehrwöchentlichen Aufenthalte. »Aus der Wetter au. Dieser Tage haben mehrere Generalstabs⸗ Offiziere der groß herzoglichen Division unsere Gegend bereist um das Terrain zu besichtigen, auf welchem die großen Manöver Ende August d. J. stattfinden sollen. Preußen. Berlin. Der König ist am 13. d. nach Hannover abgereist. In seinem Ge⸗ folge befindet sich Graf Bismarck. — 14. Juni. In heutiger Sitzung des Zollparlaments fand die Vorberathung der Zoll⸗ tarifreform statt. Präsident Delbrück erläutert die Vorlage; es solgt eine lange Generaldebatte, in welcher sich der bayrische Handelsminister gegen die Herabsetzung des Reis- und Eisenzolles und für die Einführung der Petroleumsteuer ausspricht. Der Minister wird gegen die Vorlage stimmen, weil auf dem Wege des Freihandelssystems nur mit Vorsicht fortzuschreiten sei. — Der Bundesrath des norddeutschen Bundes hat in diesen letzten Tagen mehrere belangreiche Beschlüsse gefaßt. So sind die Gewerbeordnung für den norddeutschen Bund, sowie das Gesetz wegen der Beschlagnahme des Arbeits- und Dienst⸗ lohnes nach den vom Reichstag gefaßten Beschlüssen nunmehr definitiv genehmigt. Dem vom Reichs— tage aus eigener Initiative beschlossenen Gesetz⸗ entwurf wegen vollständiger Gleichberechtigung der Confessienen in bürgerlicher Beziehung trat der Bundesrath ebenfalls bei. Mecklenburg sträubte sich mit aller Kraft dagegen, aber fruchtlos. Die Publication dieser drei wichtigen Gesetze steht bevor. — Es verlautet, daß mebrere badische Zoll— parlamentsmitglieder beabsichtigen, einen Antrag auf Herstellung eines gemeinsamen norddeutschen und süddeutschen Consulatswesens einzubringen. — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht die Gesetze über die Cautionen der Bundesbeamten und ander— weitige Feststellung der Matricularbeiträge für 1868. — Professor Virchow hat als Mitglied der Stadtverordneten-Versammlung an dieselbe den Antrag gerichtet, den 100 jährigen Geburtstag Alexander v. Humboldt's, welcher am 14. Sept. 1769 zu Berlin geboren wurde, in einer wür⸗ digen Feier zu begehen und den Magistrat zu ersuchen, die Vorbereitungen zu einer solchen Feier berathen zu lassen. — Gegenüber der von mehreren Zeitungen gebrachten Nachricht, daß für nächsten Winter größere Beurlaubungen in der Armee beabsichtigt werden, wird„von gut unterrichteter Seite“ vetr⸗ sichert, daß bisher darüber nichts bestimmt worden sei. Bromberg. Bei der Direktion der Ostbahn ist, der Bromberger„N. Mont. ⸗Ztg.“ zufolge, ein Ministerialreseript eingetroffen, wonach sämmt⸗ liche Neubauten vorläufig zu unterlassen und bereits begonnene Bauten einzustellen oder, wo dieß durchaus erforderlich, nur auf das Allernothwen⸗ digste zu beschränken und fortzuführen sind. Kassel. Die vom Volksverein für Kurhessen veranlaßte Eingabe, welche an das Finanzministerium in der Landescreditcassen⸗Angeltgenheit gemacht werden soll, und zu deren Unterzeichnung alle selbständigen Kurhessen eirgeladen werden, schließzt mit folgendem Petitum:„Das hohe Finanzmini⸗ sterium wolle bei Vorlage eines neuen Gesetzent⸗ wurfs über die anderweite Organisation der Landes⸗ creditcasse den von dem Communallandtage für den Regierungsbezirk Kassel geltend gemachten Bedenken und gethanenen Vorschlägen geneigtest Rechnung tragen und schon jetzt zur Beruhigung der Gemüther und im Interesse eines ungestörten Fortganges der Thätigkeit der Landescreditcasse eine offizielle Erklärung in dieser Richtung abgeben. Oesterreich. Wien. Der k. k. Kämmerer Graf Brandis hat bei dem Kaiser Audienz gehabt, Wie verlautet, hat Franz Jeseph I. dem über die Härte der weltlichen Behörden gegenüber der katholischen Kirche klagenden Grafen erwidert, das G esetz müsse auch von den Würdenträgern der Kirche respektirt werden. Das„katholische Volksblatt“ von Linz sordert das Volk von Ober⸗ österreich auf,„sich im Kampfe um seinen Bischof zu schaaren“, und wenn die Männer sich säumig zeigten in der Erfüllung ihrer kirchlichen Pflichten, so sollten die Frauen sie durch Muth und That— kraft beschämen. Pest. Im Unterhaus wurde der Handels— vertrag mit Serbien und den Donaufürstenthümern eingebracht. Andrassy desavouirt die Gerüchte über Kriegs vorbereitungen gegenüber den östlichen Nachbarländern. Die Monarchie wünsche die Erhaltung des Friedens und befolge das Nicht- interventionsprinzip, so lange andere Mächte das- selbe nicht verletzten. Frankreich. Paris, 13. Juni. Die Sache der öffentlichen Ordnung in Paris hat gestern neue Fortschritte gemacht. Den Tag über herrschte allenthalben die vollkommenste Ruhe. Des Abends füllten sich die Boulevards wieder mit Spaziergängern, und da das Verhalten der— selben in keiner Weise bedrohlich schien, auch die Polizei, ab und zu von einer Abtheilung berittener Gardisten unterstützt, den Verkehr ohne Schwierig— keit aufrecht erhielt, so blieben auch die meisten Cafe's, Bierstuben und Restaurants wieder geöff— net; die Theater hatten ihr der Saison entspre- chendes Publikum und die Stadt bot das glänzende und heiter bewegte Bild wie gewöhnlich. — Die Candidatur von Henri Rochefort tritt aufs Neue auf. Der„Rappel“ veröffentlicht eine Adresse an denselben, worin es heißt: Wir Wähler des 1. Bezirks der Seine erklären, daß wir, in Anbetracht der Annahme der Deputation für Marseille von Seiten des Bürgers Gambetta, als Candidaten in unserem Bezirk den Bürger Rochefort aufstellen, der zuerst in Frankreich nach 17jährigem Schweigen gewagt hat, laut zu sagen, was wir im Stillen dachten. Bürger! Ein Name allein, der Eurige, fehlt heute in der Liste derer, welche die Freiheit zurückfordern. Wir werden den be— gangenen Fehler wieder gut machen und nachdem wir den unversöhnkichen Gambetta ernannt haben, werden wir durch unsere Stimmen den unver— söhnlichen Rochefort nach Frankreich zurückrufen.— Der offiziöse„Peuple“ äußert sich über die Can— didatur Rochefort's u. A.: Was diese Candidatur hätte kosten können ohne den kühnen Schritt des Kaisers, ohne die Mäßigung der Armee, ohne die Besonnenheit des größten Theils der Pariser, das vermag Niemand zu sagen. Nein, Niemand kann sagen, was ein einziger Büchsenschuß für Unheil, für Vernichtung, Blutvergießen und Trauer hätte nach sich ziehen können. Nun denn, diese Can- didatur tritt von Neuem auf und der„Rappel“ meldet ausdrücklich den Entschluß, sie im ersten Bezirk des Seine⸗Departements aufzustellen. Unter den gegenwärtigen Umständen ist die Candidatur des Herrn Rochefort nicht eine Candidatur, son— dern eine Herausforderung an den Kaiser und an die öffentliche Meinung. — Der Vitekönig von Aegypten ist in Paris eingetroffen und wurde auf dem Nordbahnhof von dem türkischen Botschafter empfangen, der ihn nach dem Elysée geleitete, wo der Vicekönig während seines hiesigen Aufenthalts residiren wird. — Wie der„Courrier de Lyon“ meldet, gedenkt die radicale Demokratie von vyon für den Fall, daß Herr Banccl, welcher dort und in Paris gewählt worden ist, sich für die Vertretung der Hauptstadt entscheiden sollte, ihre Wahl auf eine der folgenden drei Persönlichkeiten zu lenken: Ledru⸗Rollin, Louis Blanc oder Greppo. — Die Blatter nennen eine ganze Reihe von angesehenen und dem Aufruhr gewiß absolut fremden Persönlichkeiten, welche während der Tumulte der letzten Tage in die Hände der Polizei gefallen wären. So wäre der eben in Paris weilende Präfekt des Deportements Pas-de-Calais verhaftet und sogar ein wenig mißhandelt worden, Baron Alphonse Rothschild wäre am Donnerstag Abend auf dem Boulevard festgenommen und nach dem nächsten Posten gebracht worden, wo er drei Stunden gebraucht hätte, um seine Identität fest⸗ zustellen und namentlich seinen Charakter als preußischer Generalconsul geltend zu machen. 12 Belgien. Brüssel. Die diesseitigen Mit⸗ glieder der französisch belgischen Commission sind hierher zurückgekehrt, um mit der Regierung übe 1 die Forderung Frankreichs zu conferiren, en alle aus Frankreich durch Belgien nach Holland führenden Eisenbahnlinien unter die Verwaltung einer noch zu vereinbarenden Commisston gestellt werden sollen. sich von hier schreiben läßt, hat der Cardinal die Aerzte und Chirurgen Roms ein Rundschreiben erlassen, worin ihnen vorgeschrieben wird, bei allen Schwerkranken auf Beichte und Empfang des Sakraments zu dringen, und ihre Besuche einzustellen, wenn bei ihrem dritten Erscheinen dieser Forderung nicht gehorsamt wird. Werden dennoch die Besuche fortgesetzt, so ist der betreffende Arzt mit Excommunication und Gefängniß bedroht. Amerika. New-⸗Nork. Das Journal „Newyork World“ schließt einen langen Artikel über die Alabama- Angelegenheit mit der Ver⸗ sicherung, die Amerikaner würden jedes Arrange⸗ ment mißbilligen, durch welches England nicht sein Bedauern bezüglich dee von der„Ala bama“ und den übrigen Korsarenschiffen verübten Thaten aussprechen würde. — Ein Eisenbahnzug, auf welchem sich der Peäsident und der Finanzminister Boutwell befan⸗ den, stieß bei Boston mit einem Viehtransportzug zrsammen und wurde von den Schienen geworfen. Ein Passagier wurde getödtet und zwanzig mehr oder weniger verletzt. Hr. Boutwell ware um ein Haar stark beschädigt worden. Friedberg. Nach einer Veröffentlichung der Ver⸗ waltung der Hess. Ludwigsbahn werden an den ersten 5 Tagen der Monate Juli, August und September l. J Vergnügungsbillete bei allen fahrplanmäßigen Zügen für Hin⸗ und Rückfahrt nach Basel über Weißendurg und Straßburg, 15 Tage gültig, zu mäßigen Preisen aus⸗ gegeben und wird dadurch Reiselustigen Gelegenheit zu billigeren Verguügungsreisen nach der Schweiz geboten. Frankfurt a. M. Wohl kaum hat ein Thier eine so große Berühmtheit erlangt wie die Gemse und Jedermann hat gewiß zahlreiche Schilderungen der Ge⸗ fahren und Abenteuer gelesen, mit denen die Jagd dieser scheuen Gebirgsbewohner verknüpft zu sein pflegt. Es wird daher gewiß von Interesse sein, zu erfahren, daß es dem Zoologischen Garten zu Frankfurt a. M. endlich gelungen ist, nach langem Suchen und mit erheblichen Kosten eine aus drei Häuptern bestehende Gemsen-Familie zu erhalten. Die hoͤchst munteren und lebhaften Thiere klettern mit unglaublicher Behendigkeit und Sicherheit auf den in ihrem Parke befindlichen Felsen umher und geben auf diese Weise ein sehr anschauliches Bild dessen, was sie wohl in der Freiheit zu leisten ver⸗ mögen.— Sonntag den 20. Juni ist der Zoologische Garten, wie wir hören, den ganzen Tag für das Enirce von 12 Kreuzern geöffnet. Vom Vogelsberg. Ein Gräflich Stollberg'scher Forstaufseher aus Gedern wurde am 7. d. auf dem Pürschgange in Folge eines in seiner nächsten Nähe ge⸗ fallenen Schusses cines Mannes ansichtig, welcher eben im Begriff war, ein vor ihm liegendes geschossenes Reh aufzunehmen. Der Aufforderung des Forsibeamten, zur Feststellung seiner Persönlichkeil mit nach Gedern zu gehen, leistete der hiernach des Jagdfrevels dringend Verdächtige gutwillig keine Folge, sondern suchte sich des Gewehres des Forstaufsehers zu bemächtigen, worauf dieser den ersteren nach kurzem Ringen zu Boden warf. Als nun der Forstaufseher den vor ihm liegenden Frevler wieder⸗ holt zum Mitgehen aufforderte und ihn durch Anfassen am Rockkragen zum Aufstehen zwingen wollie, fiel aus dem nahen Wald ein Schuß, welcher den Forstaufseher durch fünf Schrote in den Schenkel und zwei in die Achsel derartig verwundete, daß derselbe gensthigt war, den Frevler, welcher durch Weherufen kund gab, daß er ebenfalls geschossen sein mußte, loszulassen und den Heim⸗ weg anzutreten. Nach alsbald erfolgter Anzeige des Vor⸗ falles in Gedern und nach den von dem Verwundelen gemachten Personalbeschreibungen des Frevlers fiel Verbacht auf ein in Wingershausen, Kr. Scholten, wohnendes Individuum, Heinti) Horst, zu dessen Habhaftwerdung die Gendarmerie in Bewegung gesetzt wurde. Schon am anderen Morgen wurde Horsl, der sehr verdächtiger Weise mit einer durch ein Schrot verursachten Schußwunde an der Nase behaftet war, an das Landgericht Ortenberg ab⸗ geliefert. Bei der vorgenommenen Confrontation erkannte der Forstausseher auf das Bestimmteste den am Abend vorher ergriffenen Jagofrevler, und auch dieser läugnete hierauf nicht, daß der zu Belte liegende Forstmann der⸗ jenige sei, welcher ihn gestern verfolgt, ergriffen und zum Mitgehen nach Gedern aufgefordert habe. Zu weiteren Geständnissen war der Arreslant nicht zu bewegen. Auf den Begleiter Horst's, durch dessen Schuß der Forstaufseher verwundet wurde, wird eifrigst gefabndei. Italien. Rom Wie die„Kreuzzeitung“ f vicar mittelst des Tribunals der h. Consulta an Nadeln, 8 supe sorf gegen Bac zrbed 3 1604 Da über die L. die höchse qu, Liefer Uu Uhr, driel Großhet 5 1825 Ein gezelglen Munster f zum Zweck hier anzur Bußzd 2 1832 3 Wald de dach soll das Eiche 10 1102ʃ außerdem Kurz Olode d. enifernle Ode G 0 1800 Di Norgens Difee v Neigel w i aus porhrz i gewonn aszig alt en um tin Thier int und det Et interen unt chen digen ichen Felten Aschaulichte leisten de · Zeolegisch J füt das elberg scher uf den Nahe ge⸗ ger eben ente Ni un, jut z gehen, bäͤchlige Gavehtee wit den Aut vun 1 det 3 Ansassen 1, fil aut esanfchl ati n. hin n. zur Liquidation ihrer Forderungen und Ansprüche gela⸗ Cdictalla dun g. 4698 Der über das Vermögen des auf flüchtigem Fuße in Eogland abwesenden Bürgermeisters Gustav Vogt von Reichelsbeim errichtete status activ, et passiv. bal eine bedeutende Ueberschuldung außer Zweifel gestellt. Zur Abwendung des formellen Concurses wird auf An⸗ rag Termin auf Montag, am 5. Jult l. J., Vormittags 9 Ubr, f anberaumt, in welchen sämmtliche bekannte, wie unbe⸗ kannte Gläubiger des genannten Gustav Vogt blermst den werden, unter dem Rechts nachtheile, daß die aus⸗ bleibenden oder durch Bevollmächtigte nicht geböxig dertretenen Gläubiger den hinsichtlich eines Vergleichs, insbesondere eines Nachlaß oder Stundungs Vertrags, won der Masorität der erschlenenen oder gehörig vertretenen Gläubiger gefaßt werrenden Beschlüssen als beigetreten ungesehen werden sollen. f Frledberg, am 3. Juni 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reiß, Steinberger, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Waaren Versteigerung. 1785 Otenstag den 22. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in der Behausung des Löb Straus II. in der Judengasse dabler verschiedene Waarenvorräthe, nament⸗ ich: Slick und Strickwolle, Selde, Zwirn, Knspfe, Nadeln, Schnur, Woll- und Baumwollband, Litzen, sowie sonstige dlvoerse Waaren öffentlich meiftbletend gegen Baarzahlung versteigert werden. Frledberg den 10. Juni 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg r. Brod⸗ Lieferung 1804 Da die am 7. d. M. abgehaltene Soumission über die Lieferung des Brodes pro III. Quartal d. J. die höchssee Genehmigung nicht erhalten hat, so wird gu. Lieferung Samfiag den 19. d. M., Vormittags 11 Uhr, nochmals auf dem Soumissionswege vergeben. Friedberg den 14. Juni 1869. Großberzogliches Commando des 1. Jögerbatalllons An scheü tz, Major. Holzversteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. I. Montag den 21. und Dienstag den 22. d. Mis. kommen aus den Domanialwald⸗ Districten Stein und Wendelholz zur öffentlichen Versteigerung: 465½½ Stecken Buchen Scheitholz, 514 Stecken Buchen⸗Stockholz. 4„ Eichen⸗ 1 n Eichen⸗ und Nadel⸗Stockholz, 19„ Nadel⸗ 5 359„ Buchen⸗Reisholz, 126*„ Prügelholz. e, Nadel⸗Rels holz, sowie ferner: 3 Eichenstämme von 11—26“ Durchmesser und 15—35“ Länge mit= 269 Cubikfuß, 9 Buchenstämme von 11—31“ Durchmesser und 15—34“ Länge mit= 1080 Cubikfuß, 40 Napelholz' mme und Stangen von 3— 15“ Durchmesser und 15— 70“ Länge mit= 889 Cubllfuß. II. Mittwoch den 23. d. M. aus den Districten Krombach und Herrnstrauch: 14 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 8 Stecken Aspen⸗Prügelholz, 4 5 Eichen⸗ 7 58½„ Buchen⸗Stockholz, ö 4„ Aspen„* SA Eichen⸗ u. Aspen ⸗Stockholz, 1065„ Buchen-Prügelbolz. 362„ Buchen⸗Durchforstungsreisholz, 8 Eichen⸗ und Birken Prügel, 11„ Eichen⸗ u. Aspen⸗Reisholz, 1798 Das vereinzelt im Distriet Herrnstrauch fitzende Windfallholz wollen sich die Kaufliebhaber vor der Ver⸗ steigerung durch Großherzoglichen Forßwart Weitzel zu Bergheim vorzeigen lossen. Die Zusemmenkunft findet an den beiden ersten Tagen im Diftriet Wendelholz auf dem Vieinalweg von Ortenberg nach Usenborn. am dritten Tage im Difiriet Krombach, auf dem Vicinalweg von Bergheim nach Lißberg, jedesmal Vormittags 9 Ubr, ftatt. Ortenberg den 10. Juni 1869. Großherzogliche Oberförsterei Ortenderg Frey In sämmtliche Großherzogl. Bürgermeistereien des Kreises. 1824 Wir müssen wiederholt bitten, alle in Angelegenheiten der Mathildenstiftung an uns gerichtete Schreiben mit„Gemeinde-Dienstsache“, nicht aber mit„Großherzogliche Dienstsache⸗ zu bezeichnen, weil sie nur im ersteren, nicht aber im letzteren Falle von der Postverwaltung als portofrei behandelt werden, und werden wir in Zukunft alle falsch declarirten und deshalb Friedberg am 15. Juni 1869. mit Porto belegten Zusendungen uneröffnet zurückgehen lassen. Für den Vorstand der Mathildenstiftung n Möbel Transport G. L. JANSEN. Frankfurta/M. 2525 per Bahn oder L 2 umz üg e auf der Landstraße, einzelne Möbelfuhren über Land, sowie das Abholen von Möbeln von der Bahn, besorge mittelst l großer, geschlossener Federwagen bei Garantie, prompter und billigster Bedienung. G. L. Jansen, Brönnerstraße 17 Frankfurt a. M. Bekanntmachung 825 Etwaige Ansprüche an den als überschuldet an⸗ gezeigten Nachlaß des Ortsdieners Henkelmann von Münster find im Termin Dienßag den 29. Juni, Vormittags, um Zweck der Richtigstellung des stat. activ. et passiv. da- dier anzumelden, soweit dies nicht schon geschehen ist. Butzbach den 12. Juni 1869. Großherzogliches Landgericht Butzbach, Dr. Gilmer, Fresen tus, Landrichter, Landgerichts ⸗Assessor. Bekanntmachung. 1832 Zn dem Domanialwaiddistrict Westerfeld'scher Wald der Groß berzoglichen Obersörsterei Ober ⸗Ros⸗ vach soll Mittwoch den 23. Juni, Vormittags 8½ Uhr, das Eichen⸗Schälholz versteigert werden, und zwar: 1 Stecken Scheitholz, 4⅝ Stecken Prützelhol!, 11021 Wellen Reisbolz, 95 Läste Hauspäne, außerdem noch 82 Nadelwellen. Kurz vor 8 Uhr wird in Ober⸗Nosbach mit der locke das Zeichen zum Weggehen in den ½ Stunde entfernten Holzschlag gegeben werden. Oder⸗Rosbach den 14. Juni 1869. Großherzogliche Obersörstseret Ober Rosbach Bingmann. Holz ⸗Vetrsteig erung. 1830 Dienstag ven 22. und Mittwoch den 23. d. M., Morgens 8 Übr, sellen im hiesigen Gemeindewald, Diftriet Langerberg, nachverzeichnete Holzsortimente ver., fleigert werden: 3 Stecken Elchen⸗Scheitholz, (geschält), * 7 1 32/8 17 Prügelholz, 7 1/„ Nadel⸗ 15 11¾„ Eichen ⸗Stockholz, 16 4 Nadel⸗ 8 1000 Stück Elchen⸗Wellen(geschält), 8500„ Buchen⸗ ⸗ 25403— Birken⸗Elchen Wellen, 5121 Eichen Astholzwellen, 18900„ Nadel- und Weichholzwellen, 8850 v Nadel⸗Wellen, 6417 Dornen Wellen, 83 Läste Allerleibolz, 831 Gebund Ginstern, 1 Buchenstamm 16 Cubikjuß haltend, 1 Erleußamm 11 4 7 80 Elchenstämme 1368 Cubikfuß haltend, 67 Nadelstämme 525 1 7 Bemerkt wird, daß an jedem Versteigerungstagt Nutz⸗ und Breunholz versteigert wird, sedoch wird am ersten Tage dos meiste Stammholz zur Versteigerung kommen. Gegen Bürgschaft wird das versteigerte Polz ver⸗ worgt bis Martinitag l. 3. Ober-Mörlen am 15. Juni 1869. — 9—** Holz⸗Versteigerung. 1869 Freitag den 25. Juni l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, werden in den Freiberrlich v. Ritter'schen Waldungen zu Hof Hassel heck: 8½ Stecken geschältes Eichen Scheitholz, 36/ 5 7„ Pügelbolz, 4812 Wellen 5„ Reisecholz, 2½ Stecken Kiefern Prügelholz, e„ Stockholz und 250 Wellen„ Reiserholz an den Meistbietenden versteigert. Die Zusammen kunft ist am Pflanzgärtchen, woselbst mit dem Verkaufe des Kicfernholzes der Anfang gemacht wird. Friedberg den 14. Juni 1869. In Auftrag der Frh. v. e zu Rüdesheim n Bekanntmachung. 1814 Mittwoch den 23. Junt d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen die der Gräflichen Standesherischaft Stollberg Ortenberg gehörigen Wiesen und Gras⸗ äcker in den Gemarkungen Gedern und Oberseemen, nämlich: 1 Morgen 85[OKlftr. in Gemarkung Gedern. 221„ 9*„„ Oberseemen, abthellungsweise zur Grasnutzung pro 1869 verpachtet werden und steht dazu Termin im Reichert'schen Wirthsbause zu Oberseemen an. Pachtlusige werden biermit eingeladen. Ortenberg am 12. Junt 1869. K Gräflich Stollberg'sche Rent⸗Kammer Lauenflein. Schmidt. Oase Bae tei enn 1820 Mittwoch den 23. Junt d. J., Vormittags 10 Uhr, soll das diesfäbrige Heugras don deu hlesigen Gemeindewlesen, circa 200 Morgen haltend, in einzelen Abtheilungen melßtbietend versteigert werden. Die Großherzoglichen Bürgermelsteresen der um- liegenden Orte und Städte werden ersucht, dieses im A aße ihrer Ortsangehörigen gefälligst bekannt machen zu lassen. Inheiden am 13. Juni 1869. Großherzogliche er Inheiden Ko ch. Tüchtige Arbeiter, 1721 welche mit guten Zeugnissen ihrer Orts- behörde versehen sind, finden dauernde und lohnende Beschäftigung in der Herrenkleider— Fabrik von Jacob Kopp Söhne in Greß herzogliche Vürgermelsierel Ober-Mörlen che l. Frankfurt a. M. Bekanntmachung. 1819 Dennerstag den 24. d. M., Mittags 12 Uhr, soll die Deugraserndte auf den Gemeindewtesen an Ort und Stelle meiftbietend versteigert werden. fleicßerung nimmt im Forstgarten ihren Anfang. Bemeikt wird noch, daß die Graserndte von der Jöckelwise am Ende der Verstetgerung in dem Ge⸗ meindewirthsbaus zum Ausgebot gebracht wird, woselbst auch, wenn ungünflige Witterung eintreten sollte, üder⸗ haupt die Verffeigerung abgehalten wird. Eichelsachsen den 12. Juni 1869. Großherzogliche 1 Eichelsachsen K. er N. Gras-Versteigerung. 1821 Zur öffentlichen Versteigerung kommt: 1) Montag den 21. Junt l. J. die dtesjäprlge Gras- nutzung von 85 Morgen Wlesen im Gräflichen Reviere Fretenseen. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr auf der Glashütte del Freienseen. 2) Dienstag den 22. Juni l. J. dlejenige der herr⸗ schaftlichen Wiesen im Reviere Gonterskirchen mit einem Flächengehalt von eirca 200 Morgen. Zusammenkunft Vormutags 9 Ubr an der sogenannten Aepfelsbach, ½ Stunde von Laubach. Laubach am 14. Juni 1869. Gräfliche Oberförsterei T deu m. Arbeits-Versteigerung. 1818 Dienfsag den 22. Jun, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause zu Griedel nachslehende Arbeiten und Lieferungen elner offentlichen Vergeigerung ausgesetzt werden: 1) Weißbindererbelt, lt. Kostenüberschlag 68 fl. 2) Liefern von Nägel, Draht, Kuhhaaren, Schwelnedorsten 3 3) Liefern von Kall 25„ 435„„Sand aus der Griedeler Sandgrube. 5) Steinhauerarbett 10„ Gambach am 13. Juni 1869. Schneider, Bezirks⸗Bauaufscber. Sensen, 1760 ächt englische. mit Garontie, bei N David Grödel Söhne Beachtenswerth! 172 Unterzeichneter befitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezustände ver Harnblase und Geschlechtsorgane. Briese franco. Syeclalalarzt Dr. Kirchhoffer Kappel bel St. Gallen(Schweiz!. Die Ver⸗ ö ö 0 . e. 2 2. 8 e.—— 8 i 5— — r — e N r 1802 Bad Nauheim. Achtes Zahresfest des Lahnthal-Sängerbundes am 20. und 21. Juni 1869. Programm. Sonntag den 20. Juni Morgens 9 Uhr: Empfang der Sänger im Bahnhof; Nach⸗ mittags 2 Uhr: großer Festzug durch die Stadt nach dem Festplatz; gegen 4 Uhr: Großes Vocal⸗ und Instrumental⸗Coneert in der Festhalle, ausgeführt von sämmklichen Mitgliedern der Gesangvereine des Lahnthal-Sängerbundes, dem Kurorchester von Bad Nauheim, vereinigt mit der ganzen Musikkapelle des Rheinischen Jäger- bataillons Nr. 8 aus Wetzlar, und unter der Leitung des Herrn Edmund Neumann, Diri⸗ genten des Nauheimer Kurorchesters und des Herrn Heinrich Neeb aus Frankfurt a. M. Nach dem Concert Gesangsvorträge der einzelnen Vereine auf dem Festplatz. Abends halb 9 Uhr: großer Festball in der Festhalle und Bal-champétre auf dem Festplatze. Montag den 21. Juni: Morgens 8 Uhr Spaziergang der Sänger und Fest⸗ theilnehmer mit Musik auf den Johannisberg; um 11 Uhr Sängertag auf dem Teichhause; Nachmittags 2 Uhr Festzug wie Tags zuvor. Bankett mit Musik und Gesangsvorträgen, Volks- und Tanzbelustigungen. Abends um 9 Uhr: Großes brillantes Feuerwerk und bengalische Beleuchtung des Johannisberges, ausgeführt durch Herrn Vidacovich aus Höchst. Ball in der Festhalle und auf dem Festplatze. Eintrittspreise: Am Sonntag: Nachmittags zum Concert Nummerirter Platz 1 fl. 30 kr.; Zweiter Platz 1 fl.; Dritter Platz 30 kr.; zum Festplatz für Herren 36 kr., für Damen 18 kr.— Abends zum Ball in der Festhalle für Herren und eine Dame 1 fl., fur jede weitere Dame 30 kr.; für jede von Sängern eingeführte Dame 30 kr. Am Montag: Zum Festplatz und Tanz in der Festhalle und auf dem Festplatz 30 kr.— Damen haben an diesem Tage überall freien Zutritt. Eintrittskarten sind zu haben am Eingange des Festplatzes und der Festhalle, sowie bei den Herren Kaufmann Weiß, Grünbaum und in der Buchhandlung von Bindernagel und Schimpff.— Der Fest⸗Ausschuß. Bad Nauheim. 1823 Sonntag den 20. Juni findet in meinem Saale durch eine Abtheilung der Musik des Friedberger Jägerbataillons 5 statt, wozu freundlichst einlad et 1 Tanzmusik* D. Fritz. Bad Nauheim— Café de Paris. 1827 Der Unterzeichnete empfehlt dem verehrten Publikum seine Restauration und Garten— wirthschaft mit guten Speisen und Getränken, Frankfurter Exportbier, das Glas 6 kr.— Bei dem Sängerfest am 20. und 21. Juni im Garten Illumination und bengalisches Feuer. A. Bittong. Iluminations-Laternen (zum bevorstehenden Sängerfest in Bad Nauheim) 1815 in allen Größen, Farben und Fagons, sowie dazu passende 1 Wachs ker zen empfiehlt in großer Auswahl zu billigen Preisen das Spielwaaren magazin von H. W. Fischer aus Cassel, Parkallee in der Bude vis-Avis des Herrn B. Schwab, sowie bei Herrn L. Koch, Spiel⸗ und Porcellanwaarenhandlung, Kurstraße Nr. 186. Schutz gegen Durchfall und Leibschmerzen. Die rühmlichst bewährten polizeilich concessionirten norddeutschen Bundes-Tropfen. 1633 welehe genau nach der Vorschrift des Königl. Preuss. Kreis- Physikus und Sanitätsrath Jehn, Doctor der Medicin, allein ächt von August Andernach in lamm an der Lippe fabricirt werden, empfehlen sich durch ihre intensive Wirkung gegen= Durchfall, Leibschmerzen, Blähungen und Magenbeschwerden jeglicher Art A als vorzügliches Mittel. Die Bundestropfen sind mehrfach von berühmten Chemikern untersucht und für„ausgezeichnet“ befunden. Zu haben in 1 Ert-Fl. à 25 Sgr., ½ Ort.-Fl. à 15 Sgr., / Ext.-Fl. à 10 Sgr. bei Herrn C. Görtz(Hof-Apotheke zum Engel) in Friedberg. Franz Christoph's Fußboden ⸗ Glanz Lack. 1816 Diese vorzügliche Compofitson ist geruchlos, trocknet sofort nach dem Aufftrich hart und fest mit schönem gegen Nässe haltbaren Glanz, ist unbedingt eleganter und bei richtiger Anwendung dauerhafter wie jeder andere Anstrich— Die beliebtesten Sorten sind der gelbbraune Glanzlack(deckend wie Oel⸗ farbe) und der reine Glanzlack. Franz Christoph in Berlin. Alleinige Niederlage für Friedberg und Umgegend bei Herrn Hofapotheker Wilh. Sturmfels. I ̃⅛¾.—22ñ3— ̃————̃̃̃̃— Ein Mädchen 1833 wünscht Beschäftigung im Kleider machen und Weißzeug⸗ Nähen der verschiedensten Gegenstände. Zu erfragen bei Frau Euler Wittwe, Usagasse Nr. 366. 1758 Vom 15. d. M. an wohne ich bei Herrn Chr. Hecht auf der breiten Straße. Friedberg, im Juni 1869. Hermann Jockel, Hofgerichisadvocat. eue Matjes Häringe * 2 1 9 1 5* 1835 bei J. A. Windecker. J 7 D Arbeits-Versteigerung. 1826 Freitag den 18. Juni l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen zu Pohl-⸗Göns nachfolgende Arbeiten unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Accord gegeben werden, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu 2 fl. Ar. inne! Weißblnderarbeit„ 30„ Steir hauerarbeit 4% 30„ Schreinerarbeit 3„ 48„ Steinbrecherarbeit Ae Steinbeifuhr 24„— Steinklopferarbeit 36 22 Butz bach am 14. Juni 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseher Geschäfts⸗ Eupschlung. 1803 Einem geehrten Publikum in Nauheim und Umgegend hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahter einen Frucht⸗ und Mehlhandel betretbe... Empfehle bestens feinstes Waizen⸗ und Brodmehl, Kleie und alle Arten Hülsenfrüchte. Um geneigten Zuspruch bittet ergebenst Bad Nauheim. 8 S. Fröhlich, Burgstraße 282, in der Nähe des Landgerichts. Ein Lehrling wird gesucht von Georg Selliu, Schuhmachermeister in Friedberg. 1837 Buchbinderlehrling, 1836 gesucht bei Emil Pörtner Vogelsgesanggasse 6, in Frankfurt a. M. 0 Versteigerung. 1829 Freltag den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr, lassen die Erben der Konrad Hoffmanns Witwe zu Ober ⸗ Mörlen nachfolgende Gegenstände freiwillig gegen gleich baare Zahlung versteigern: f 2 Kübe, 1 Wagen mit Zubehör, Pflug und Egge, ein Partie Strob und Heu, ungefähr 20 Malter Kartoffeln, Dickwurz, sowie allerlei Haus⸗ und Küchen⸗ geräthschaften, 2 vollständige Betten. Ge su cht 1834 wird ein Junge, welcher die Küferel und Bier⸗ brauerei erlernen will. Näheres bei der Exped. d. Bl Ein junges Mädchen 1822 vom Lande, welches bebufs seiner weiteren Aus⸗ bildung eine Zeit lang in einer gebildeten Familte zu⸗ bringen, Unterricht in allen weiblichen Arbeiten und geselligen Umgang haben will, findet freundliche Auf⸗ nahme in einer gebildeten Familie eines geselligen Landstädichens. Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl. 1817 2 Buchhalter, 2 Reisende, ein Magazinier, 2 Comptoiristen, 3 Com⸗ mis, 3 Verkäuferinnen erhalten gute Stellen durch das mercanttlische Büreau von Carl Erler in Dresden, Wilsdrufferstraße Nr. 13. Ein braves Mädchen, 1828 das in Küche und Haus gewandt ist, wird zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Näheres zu erfragen dei der Exped. d. Bl. 1772 Zwei prachtvolle ie mit vollständigem Zubehör hat zu verkaufen Frtedberg. L. H. Strauß. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 16. Juni. Waizen 11 fl. 20 kr.; Kort 8 fl. 15 tr.; Gerste 7 fl. 40 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 14. Juni. Waizen 11 fl. 50 kr.; Korn a9 fl. 15 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 40 kr. Grünberg, 12. Juni. Waizen 11 fl. 20 tr.; Korn 8 fl. 42 kr.; Gerste 7 fl. 22 kr.; Hafer 6 fl. 2 kr. Molter— fl.— kr.; Erbsen 11 fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 16 fl. 30 kr.; Kartoffeln 2 fl. 58 kr. Mainz, 11. Juni. Waizen 11 fl. 43 kr.; Korn 8 fl. 10 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 6 fl. 20 tr.; Kartoffeln 2 fl. 30 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 27 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Betreff 5 * die neu aufgenet Vetreffe 2 vorhank Hoheit etre Das wipe