NA. duet 1089. U unstler⸗ T nssstze 1 1 Erper rtulttentn, * Samstag den 16. Januar. 6. Oberhef sischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse sür den Krele Friedberg. Friedberger Inlelligenzölaet. Er scheiut jeden Dienstag, Donnerstag und Samsiag. —— Hessen. Darmstadt. Das Großberzoglicht Regierungsblatt Nr. 1 enthält: I. Edikt d. d. 31. Dec. 1868, Stantsratos für 1869 benessend. II. Bekanntmachung Gropberzegl. Kriegeministertums, die Ergänzung der O fiziere benessend. Zufolge Allerböchner En scliefung Sr. Kgl. Hoheit des Großberzone wird die nachstehende Cabineteordrt St. Majeftät des Königs von Preußen nabst dazu geböriger die Mitglieder des Bekaummachung des kal. preußischen Kriegsministeriums zur allgemeinen Kenntniß gebradt. Die Ergänzung der Offiziere detreff nd. Auf den Mir gehaltenen Vortrag bestimme Ich hier⸗ durch, daß die im F. 11 der Verordnung vom 31. Oct. 1861 über die Ergänzung der Offiziere des slahenden Heeres denjenigen auf Beförderzwg dienenden jungen Männern, welche auf Grund eines vollgültigen Abiturienten⸗ Zeugnisses mindestens ein Jabr auf einer preußischen Universtidt studirt daben, kewibigte Vergünßigung auch auf solche junge Leute auszudeyne n ist, die eine überhaupl im Gebiete des nor ddeuischen Bundes belegene Universität unier denselden Bedingungen mindessens ebenfalls ein Jahr desucht baden. Das Kriege ministerium bal bier nach das Weitere zu vrranlassen. Berlin, den 26. November 1868. gez. Wilhelm. (gez.) v. Roon. Es solgt hierauf das Verzeichniß der nich' preußischen Ledranstalten, deten vollgültige Abimtientenzeugnisse von der Ablegung der Portepe fäbntichs⸗ Prüfung en. binden. Es sind dies im Greßbe,zogihum H essen die Eymnasien u Darmstadt, Brnebeim, Gießen, Bübingen, Mainz und erme, sowie bie lechnische Schule zu Darmstadt, als Neahchule 1. Ordnung. III. Befannumachung Großherzoglicher Commission für Poft⸗ Angelegendeiten, die Cortesrondenz nech den Niederlanden deiressend. — Der Abgeorencte Curtman bat an die 2. Kammtr ber Staats den Nrrr., g gerichtet: fal das Bad Nauheim, insbesondere für die Erhaltung der Unterhaltungsmittel: Kapelle, Lestkabinet, neue Anpflanzungen 1c. einen Kurfond herzustellen und sür dessen Bildung vom 1. Januar 1809 ah die Rein- Einnahmen aus dem Spielpacht und der Badeverwaltung zu verwenden. — Bei der am 11. d. stattgehabten Neuwahl eines Landtagsabgtoroneten für Heppenheim wurde Staatsrath von Biegeleben mit 23 gegen 15 Stimmen wiedtrerwäblt.— Hiermit berichtigt sich unsere Nachricht, als ob die Wahl erst kom— menden Montag stattfinden würde. Aus Oberhessen schreibt man dem„Fr. Journ.“: Die Bestimmung des Gesetzes über den Bau der oberhessischen Bahnen, daß die Eisen— bahngesellschaft nur den 80 fachen Betrag des Nor malsteutrcapitals zur Erwerbung des Geländes des flehenden Heeres zu bezahlen braucht, dagegen die Gemeinden, die in einer gewissen Entfernung von dem Stations- haus liegen, das llebrige zur Befriedigung der Grundeigenthümer zulegen mussen, scheint bedeu— tende Schwierigkeiten be»vorzurusen. So groß der Vortheil für die Gesollschaft erscheint, so schwierig scheint die Frage, ob und wie weit durch die zu hoffenden Vortheile die großen Opfer der Gemeinden auch nur annähernd aufgewogen wer— den. So berechnet man die Opfer, welche die Start Gleßen nach diesem Gesetze vielleicht bringen muß, auf 80,000 bis 100,000 fl., und so nach Verhältniß bei Gemeinden. Gießen. ch dem amtlichen Personalbestande im wärtigen Winnersemester 379, genau so viel, als im verflossenen Sommer. Davon studiren Ther logie 25, Jurisprudenz 00, Mediein 67, Thierarznei kunde 15, Cameralwissenschast 13, Architektur 26, Forstwissenschaft 17, Philo sophie und Philologie Pharmaci Chemie 13. Außer diesen den anderen gegen— Une 36, immatriculirten Siudirendey besuchen noch Vor- lesungen 18. Preußen. Berlin. Im Abgeordneten- bause fand die Schlußberalhung über den Antrag von Kesch, den Judeneid betreffend, statt. Gneist empfiehlt die Annahme des Antrages Der Justizmiaister erkennt an, daß tine Aenderung der Eiresleistung der Juden ein dringendes Be⸗ dürfniß sei und hält es der Erwägung der Staats- regierung für würdig, ob nicht über die Eides leistung in Allgemeinen neue Vorschriften erforder- lich wären, woraus jedech nicht notbwendig solgere, daß für die verschtedenen Confessionen dieselbe Eideeformel eirzufüdren sei. Die Staats⸗ regierung habe mit Ruchsscht auf die Beschlüss— des Reichstages besher nicht die Initeative er- griffen. Kosch beantragt, seinen Antrag an die Justizcommission zu überweisen, damit der Justizminister zu einer eingehenden Erörterung Gelegenheit habe. Der Antrag wird angenommen. — Ein Arnkel der„Krcuzzeitung“, über⸗ schrieben:„Württembergs Neujahrsgruß“, spricht neben Baden vernehmtich Württemberg Dank und Anerkennung für die Armeterganisatien aus, gedenkt rühmend der Schöpfer derselden, Kriegs minister von Wagner und Generalstabschef von Suckow, und sagt:„Ein Commando regelt jetzt alle deutschen Armten; idre Wassenübungen gelten einem einzigen Zwecke, die Schümung des gemein⸗ samen deulschen Vaterlandes gegen Osten wie gegen Westen“. Schließlich ruft der Arnkel den derz lichsten Wilkommen zu cem Prinzen Wilhelm von Mürttemberg zu dessen Mreuanem Eintritt in die preußisce Armee.— Die Finanz Cemmission des Abgeordnetenhauses genehmigte den Staats- vertrag wegen des Eisenbahnbaues von Hanau nach Offenbach. — Der Finanzmixister, der Präsident von Forcenbeck und dit Verstände sämmtlicher Frak- tionen, mit Ausnahme der Fortschritte partei, waren am 13. ds. zu einer vertraulichen Besprechung versammelt, deren Gegenstand eine Einigung über die aus der Budgeiberathung verbliebenen streitigen Punkte war. Die Fractiensvorstände nahmen die curch die Berathung erzielte Verständigung über die tinzelnen Punkte zur Berichterstattung. — Im Abgeerdnetenhause wurde am 14. d. bei der Schlußberalbung des Etats die in der Vorberatbung abgesetzten 2000 Thlr. für den neuen Oberstagtsanwalt des Obertribunals nach dem Antroge Zastrews mit 184 gegen 182 Stimmen bewilligt. Ferner wurde der Antrag Wintzingerode's auf Bewilligung von 7 00 Thlrn. zur Crtirung dreier neuen Rathsstellen bei dem Obernibunal angenommen. Der Justizminister ertennt an, daß die Würde les Obertribunals durch die Hülfsrichterfroge erheblich gelitten habe. Er verspricht, die Staatsregitrung werde, da der Antrag anpenommen sei, Hülfsrichter deim Ober tribungl gicht mehr zulassen und die functioniren— den dier Hülfsrichter zurückzieben 1 lemik habe der österreichischen Politek des vorigen Jahres gegelten, sie sei der Verletzung der natio— Die Zahl der Studirenden beträgt nalen Wurde entsprungen und nur sdefensiv gewesen. Folge [Das Blatt erklärt, es werde die Polemik einstellen, um Gemüther zu beunruhigen, Nord- deu warme Wünsche für Wehl ergehen L möge Oesterreich anerkennen [daß Norddeu'schland auf Füßen stebe. Mar In hier [Stud entendersammlung wurden, nach der„H. M. licht die ischland hege das ster reiche ö rigenen bur(iner Die„Nordd. Alig. Jig.“ sagt, ihre Po- abgehaltenen — 3.“, die Beschwerden der studirenden Jugend ein⸗ gehend erörtert und beschlossen, diet Beschwerden in einer Denkschrift zusammenzustellen. Ein per⸗ manenter Stud enten-Ausschuß soll die allgemeinen sturtutischen Interessen nach allen Richtungen hin wahren. Man verlangte Reform der veralteten afadem'schen Grsetze, sowie Aufhebung der Polnzeistunde. Frankfurt. Die Strafkammer hat die Aufnahme dee Wah' heitebeweises durch Zeugen und Vorlage öffentlicher und sonstiger Aktenstückt in der Anklagesache gegen den verantwortlichen Redakteur der„Frankf. Zeitung“, Herrn Fried, wegen Beleidigung und Verläumdung der preuß. Generale in Bezug auf die Ausübung ihres Dienstes und Berufes im Jabre 1866 tbeile sür überflüisig, theils für unzulässig erklärt. Meiningen gibt dem Lebrer im Schul⸗ vorstande Sitz und Sime. Das Ausschreiben des herzogl. Staatsministeriums lestimmt unterm 23. Juli v. J.: 1. Zu den Lekalkirchen ⸗ und Schulvorständen gebölt auch der Ortsschullehrer, tesp. der erste Ledrer. Hat die Ortsschule mehr als 4 Lebtrer, so gedören die beiden ersten dazu. 2. In derselben Weise treten an Orten, die keine Kirche haben, die Schullehrer in die Localschul⸗ vorstände ein. 3. In den Staͤdten, in welchen die Leitung des Kirchen- und Schulwesens den daselbst befindlichen berzogl. Kirchen- und Schul⸗ ämtern unmittelbar zusteht, sind zu den mündlichen und schriftlichen Verdandlungen dieser Vehörde über örtliche Schulsachen drei Rektoren zuzuziehen und mit ihrem Gutachten und zu hören. Bayern. Aus der Pfalz. In einer [Gencralversammlung des Volksvertins zu Kai⸗ serslautern wurde einstimmig eine Adresse an die Kammer der Abgeordneten beschlossen, des Inballs!„Trennung der Schule von der Kirche!“ Oesterreich. Wien. Die von der Morgenpost gebrachte allarmirende Nachricht von einer Depesche des österreicheschen Gesandten in Berlin an den Reichskanzler Grafen Beust, worin der Gesandte melde: Graf Bismarck babe ihm erklärt, die Entdebung dee Grafen Beust von seinen Aemtern sei eine Nothwendigkeit für Preußen, verbleibe Graf Beust in denselben, so müsse Oesterreich sich auf einste Schritte Preußens ge⸗— faßt mechen, wird von dem„Telegr. Corr.⸗Burcau“ fur völlig aus der Luft gegriffen bezeichnet. — Der neueste Brief Rossuth's, welcher be⸗ hanpiet, daß Ungarn erst dann ein freier, selbst— stänciger unabhaͤngiger Staat sein werde, wenn es über sein Gut und Blut, d. h. über seine Finanzen und seine Armee verfügen könne, ohne der Zustimmung Oeserreichs zu bedürsen, und wenn es selbst Verträge mit fremden Staaten zu schließen veimöge, macht in der Masse des un⸗ garischen Volkes greßen und tiefen Eindruck. Die in der„Wiener Ztg.“ publizirten G setze über die Schonung der Jusekten fressenden Vogel und über die Verpflichtung der Grund- besiter, den Weisungen der Oitsbehörden dehufs spstematischer Vertilgung der Maikäfer und Raupen zu leisten, wid der Land wirthschaft den drößten Nutzen bringen, wenn es energisch durch— gefuhrt wird. Leider bleiben in Oesterrrich viele Gesetze ohne alle Wirkung auf dem Papter stehen. [Die verderbliche Entwaldung der Hochgebirge schreitet B. immer weiter sort, trstz der ent⸗ gegenstehenden Gesetze, und das Wetterläuten, der Johanniespruch gegen die Raupen und das von den Jesuiten geweihte St. Ignatiuswasser gegen die Insekten werden noch in vielen Gegen- den von den Bauern für viel probatere Mittel gehalten, als diejenigen, welche von dem gesunden Menschenverstande empfohlen werden. Schweiz. Der Bundesrath hat das Modell des Repetirgewehres difinitiv angenommen. Kleine Abänderungen, die noch zweckmäßig sein sollten, sind dem Militärdepartement überlassen. Es ist wobl die vollkommene Waffe, die bis jetzt noch tristirt. Aeußerlich sieht es dem Ordonnansstutzen, wie ihn der deutsche Schützenbund von dem schweizer Modell ang: nommen hat, äbnlich, am Schloß gleicht es elwas dem Zündnadelgtewehr. »An Stelle des Ladstockes befindet sich ein Putz drabt, der länger und dünner ist, als der frühere Ladstock. Das Magazin ist so im Holz des Schaftes längs des Laufes versteckt, daß man es nicht bemerken kann. Das Schloß ist jetzt eine sinnreiche Composition des Winchester⸗ und des preußischen Zündnadelgewehres. Von letzterem ißt nämlich die Spiralfeder angenommen, das Bügel hebelspstem verlassen worden. Mit gefülltem Magazin braucht man letzt nur zwei Bewegungen. Frankreich. Paris. In Ermangelung uruer Instruktionen wohnte Rangabe am 12. d. der Conferenzsitzung nicht bei. Der Gesandte Frankreichs in Athen empfing die Ordre, der griechischen Regierung die Verschiedenheit der Stellung der Türkei und Griechenlands auf der Conftrenz zu erklären. Da die berathenden Mächte auf der Conferenz die Unterzeichner des Pariser Vertrags seien, so sei die Türkei als Mit- unterztichner zugelassen. Es könne also Nichts die Empfindlichkeit Griechenlands wachrufen.— In Betreff dieser Sitzung der Conferenz sagt der „Constitutionell“: Man muß es bedauern, daß die hellenische Regierung, nachdem sie seit dem 2. Januar über die Stellung, welche sie auf der Conferenz einnehmen sollte, unterrichtet war und nach Empfang der Einladung, sich im letzten Moment enischlossen bat, Formschwierigkciten zu erheben. Wir haben nichtedestoweniger die Ueber zeugung, daß die Conferenz zu dem Resultat führen werde, welches die Großmächte zu erreichen sich vorgenommen haben. — Die Pforte erklärte an Lavalette, sie wolle den Status quo nicht verschlimmern. Die Aus⸗ weisung der Griechen sei in Erwartung des Re- sultats der Conferenz bereits zurückgenommen. — Auch am 13. hatte der griechische Bevoll⸗ mächtigte, Rangabe, die verlangten Instruktionen noch nicht erhalten.— Die„France“ glaubt, daß Griechenland nicht auf seinem Wege bleiben und daß die Conferenz ihre Arbeiten werde beginnen tönnen. Im entgegengesetzten Fall ist es zweifel⸗ haft, ob die Couferenz fortdauert. Sie würde sich auf unbestimmte Zeit vertagen, wenn der diplomatische Conflikt mit einem bewaffneten Zu⸗ sammenstoß endigen sollte. Der Kampf würde lokalistt werden, da kein Grund bestehe, um vorauszusetzen, das Cabinet von Athen hanole unter dem Einfluß einer Großmacht. Rußland habe sich in der Conferenz kategorisch gegen das Vorgehen Griechenlands ausgesprochen. Großbritannien. London. Die„Times“ behandelt die Conferenz als eine von vornherein abgekartete Angelegenheit und gedenkt des Antheils der Griechen,„die(rotz aller sonstigen Fehler es verstehen, sich aus einer schwierigen Lage heraus- zuwinden“, mit spöttischen Redensarten.„Die deste Sicherheit“, sagt sie,„für den friedlichen Ausgang dieser Angelegenbei' liegt in den Mangel an Waffen, Geld, Truppen und Credit, unter welchem Griechenland ler det. Seine Verbündeten in der Türkei selbst sind nicht bereit, mit ihm gemeinschaftliche Sache zu machen, und seine aue, wärtigen Alliirten glauben, daß der Zeitpunkt sür thätige Unterstützung noch nicht gekommen sei.“ Spanien. Madrid. Die„Gackta“ rer— öffentlicht ein von allen Mitgliedern der prodiso— rischen Nigierung unterzeich zetes Manifest an die Weͤhler, worin dieselbe die Anerkennung bean sprucht, baß sie bemüht gewesen sei, die beim Beginne cer Revolution gemachten Versprichungen zu erfüllen. Das Manifest sagt: Während der Wablen werde die Regierung die vollständigste Neutralität beobachten. Es empfiehlt die Ver⸗ einigung der wahrhaft liberalen Parteien und versichert wiederholt, die Regierung werde die Entscheidung der Cortes respektiren, glaube jedoch, daß die Monarchie die Zukunft des Landes besser als jede andere Regierungsform sichern werde. — Die„Stimme des Jahrhunderts“ weiß auf's Bestimmteste, daß die Candidatkur Mont— pensier's gar nicht mehr in Betracht kommen werde. Die einzigen Aspiranten mit Chancen seien der König ven Portugal und Espartere. Das Schönste bei der ganzen Sache ist, daß unglücklicherweise die beiden einzigen„Aspiranten mit Chancen“ nicht die mindeste Lust zeigen, von ihren Chancen Gebrauch zu machen.— Die Journale beschäftigen sich wieder eifrig mit der Ex Königin, deren Treiben den Liberalen aller Parteien ernstliche Beforgnisse einflößt. Daß Isabella in der That aus jeder Complicatien Capital schlagen wird, stebt außer Zweifel; ihre Agenten thun alles Erdenkliche, ums die Spaltung zwischen Progressisten und Demokraten zu ver⸗ größern. a Italien. Man meldet der„Gazzetta di Torino“ aus Parma, daß Gentral Cadorna 12,000 Mann unter seinem Befehl hat, die in den Provinzen Parma und Reggio in Detachemente vertheilt sind. Colonnen das Land und an den Orten, wo Un— ordnungen vorkommen, helfen sie den Lecal-Bebör⸗ den bei den Verhaftungen. Die Zahl der Ver— hafteten beläuft sich bereits auf 500. — Die offizielle Zeitung meldet, daß keine weiteren Unruhen in den Provinzen Bologaa, Peima und Reggio d'Emilia vorgekommen sind. In letzterer Prodinz ist das Mablsteuergesetz sogar regelmäßig zur Ausführung gebracht worden; die letzteren Nachrichten melden, daß die meisten Mühlen wieder geöffnet sind und daß man die Steuern bezahlt. Die Nachrichten von den anderen Punkten der Halbinsel fahren fort gut zu sein. Türkei. Konstantinopel. Der„Levant Herald“ meldet, daß zwischen den Mitgliedern der kretischen Regierung ein heftiger Zwiespalt ausgebrochen sei. E25 h. Friedberg. Zur Baumpflanzung am Wege durch den Grund von Friesberg nach Nauheim möchte ich Etwas jagen, was vielleicht der Beachzung werih ersch int, na— mentlich auch Denen, wie wir wünschen, die ein amtliches Wort dazu zu sagen haben. Jene Baumallee foll zwei Zwecken dienen, Obst liejern und Schatten gewäbren. Bie jetzt dient sie keinem diiser Zwecke und es werd wobl nech lange dauern, wenn weiter Nichts geschiebt, dis durch si« j ne Zwecke erreicht sind.„Wenn weiter Nichte geschieht; es kann aber envas Weite es geschehen, damit duch die Allee die ecabsichtiaten Zwecke eber erreicht werden. Man wende bei ihr die Methode der Zwischen pflanzung an, di man füt Haus- und Baumgärten u. s. w. auch bäufi anwendet, und getz zwischen die jetzt dastehenden Obstbäume Küschbäume, Wallnüsse, Kastanien u. dal. Will man dies nicht auf den zwei Seiten thun, so führe man ed wenigstend auf der Wesiseiie aus, damit man im Som der von Mittag an im Schauen gehen kann. Die Zwischenbäame kann man nach einer Reihe von Jahren, wenn die jetzt dastehen den mehr Raum bedürfen, wieder ausmachen. Bis dice aber nöihig wird, hat Mancher in dem Schatien küoler Bäume zwischen Friedverg und Nauheim luffwandelu kön nen und eine Menge Schweißnopfen weniger geschwitzt als es so der Fall ist. Die Zwischenpflanzung, die wu vorgeschlagen, erfullt aber auch beide Zwecke, welche die Allee haben soll. Frankfurt. Die Verwaltung der Homburger Eisen⸗ ban soll ihre Beamten und Bedienneien zu Neuj ihr mit einer Verordnung üÜberrascht haben, welche die Be nimmung entpält, daß ein Beamter, wenn er 4 Wochen krank ist, ½ seines Gehaltes abg zogen erhält. Wer übe ½¼ Jahr krank ist, kann pensionirt oder enilassen werden.— In Sachsenhausen sind seit zwei Tagen zwei Familien in große Besorgniß versetzt, indem drei Mädchen, darunter zwei Schwestern von 17 und 18 Jahren vermißt werden.— In m verfless ner Nacht gegen 12 Uhr wurde hier eine Erd eschülterung ver pärt. Fraukfurt. Die Leiche des einen der vermißten Sachsenhäuser Mädchen, A. Schäfer, ist am Winterhafen aufgefunden worden; gleichzeing wurde die ziemlich in Vawesung übergegangene Leiche eines andern Frauen⸗ zimmers aus dem Wasser gezogen. f Darmstact. Die biesigen Blätter melden vom 13. d., daß in der vorhergangenen Nicht in Darmstidt eine nicht unbedeutende, enva zehn Sekunden dauernde Erderschüne— rung wihrgenemmen wurde. Sie erfolgte um 12 Uhr oder wenige Minuten später. Die Beweoungen walen denen ähnsich, welbe man in der Nähe der Schienen bei einem passirenden Eisenbahnzag empfindet. Ein Andere durchziehen, in mobilen, zweiter Bericht sagt: Die Bewegungen erfolgten in ber Richtung von Saden nuch Norden; es dröhnte, wie wenn ein Haus einstürzte. Heute Morgen, kurz vor 7. Uhr, fanden nene, wentger inkensive Erderschütterungen statt, die etwa vier Secunden währten Man vernahm ein Ge⸗ räuich. ähnlich dem dumpfen Rollen eines Wagens. Auch im Großbieberau, Oberramst dt, Worms und anderen Orten wurde eine Erderschütterung wahrgenommen. In Weistenfels erschoß, wie das„Merseb. Krelg⸗ vlatt“ meldet, vergangene Woche in der Tleaterprobe eines Privatiheaters ein Dilettant den andern. Ein in der Scene in Gebrauch kommendes Pistol war ohne Wissen des Acteurs geladen. Derselbe setzte unvorsichtiger⸗ wesse ein Zündhülchen auf und drückte auf feinen Gegner ab, der getreffen zu Boden sank. 8 In Ostpreusten soll ein Rittergutsbesitzer ein neues Gewehr erfansen haben, das er„Zündmessergewehr“ nenn. Nach dem Bericht der„V Ztg.“ bat der Flügel⸗ Adjutant des Königs von Preuß en, Oberstlieutenant Graf „ veyndorff einem Probeschiezen in der Hasenbarde bei⸗ Newoebnt und selvst einise Schüsse mit dem neuen Ge⸗ wehre abgefeuert, und soll sich sehr günstig Aber dasselbe J äußert baren. Auch erregten die neu erfundenen gas⸗ dichten Papierpatronen, weiche die Pulvergase volltändig adschließen. ein ganz besonderes Jater sse. Dem Erfinder geleng es, bei zwe Probeschießen in 56 Secunden 13 triege üchtige Schüsse nach der Scheibe abzufeuern. Aus der Schweiz. Der Lilebauer Imhof hat in Rom den Entwurf zu einem Tellsdenkmal für Altoif vollendet. Dasoselbe bat eine Höhe von 11 Fuß und soll n Marmor au geführt werden. Troß seines vorgerückten Alters schreitet der wackere Meister nun an die Ausfübrung Lines greßen Werkes, das einst die schönste Kunstzrerde seier Heiwaih werden werd. e Ein Bericht der Deutschen Gesellschaft zu Natrung Schiffbrüchiger ergibt, daß 1867 an den deuischen Küsten 128 Schifsbrüche statisanden, und zwar wurden daven unter andern betroffen 60 deu tsche u e 24 nzlische Schiffe. Von den 706 dabei Verunglückten ind 615 nechw ielich geretlet, umgekommen 81, nicht nachweisbar 10 Personen. „% Aus den Revoluttonskriegen lebt in den Vereinigten Staaten nur noch ein Veteran, welcher eine Pensien beziebt; dagegen 888 Witwen von solchen Kriegern. Od die Soldatenfrauen im Durchichnitt länger leben, als andere, oder ob sie jünger waren, als ihre Ehegatt⸗ n,. abi der oficielle Bericht, dem diese Ziffern enmnommen sind, nicht an. 3% Ein verhängnißvoller Diedstabl. Ein Ereigniß, das entsetzliche Folgen haben kann, hat fich in cMoßwardein zugetrazen. Am 14. Dezember haben näm⸗ lich daselbst Diebe ein Faß gesteblen, welches einen Centner A senik enibielt! Wenn man bedenkt, daß man dieses Gift in Folge seiner weiß u Farbe und seines süßen Geschmacles mil Zucker verwech eln kann und daß mögluberw ise un⸗ erstän dige Bauern das Faß g stenlen haben, so kann man sich die haarsträubenden Fol zen dieses Diebstahles denken. Die Großwardei ier Stadihauptmaunschaft hat denn auch sch eunigst alle Obrigkciten und G meinden mittelst Pu⸗ blicatien ven dem Diekstahle verst indigt und jeden Men⸗ scheufteund aufgefordert, augenblick ich die geringste auf diesen Gegenstand bezügliche Nachricht zur Anzeige zu bengen. % Die Todtenliste des Jahres 1868 euntbält folgende Namen von Bedeutung: Adalbert Stifter, Schrift⸗ steller; Sophle Schröder, die größte Schauspielerin ihrer Zen; König Ludwig 1 von Baiern; Lord Brougham eine parlamentarische Größe Englands; Cardinal Andrea; Müblf eld, eine parlamenzarische Größe Oesterreichs; Vilmar. der Kurbesse; Hannibal Fischer; Frau Virch-Pfeiffer, die Bübnendicht rin; Schuyder von Wartensee, Componist; Schöndein, E finder der Sch eßbaumwolle; Graf Gyulat, der unglückliche Feldherr von 1859; Eduard Hildebrandt, Maler; Friedrich Förster, Theodor Körner's Waffengenofse u. d Schriftsteller; Genelli in Weimar, Maler; James Roilbscheld und Rossini in Paris; Cvarles Kean, der be⸗ rübmie Varsteller Shakespeare'scher Rollen in Englandz Marschall Narvaez, einer der letzten Minister der Königin Jiavella; Fürst Michael von Serbien(ermordet); der dekannte Romanschrifisteller Alvensleben; Berryer, einer der ersten Redner Frankreichs; Prof. Ph. Welcker, der Nestor der»tulschen Philologen(ein geborner Grünberger). % Der beutsche Weihnachtsbaum ist auch gegen den europaischen Südosten hin ine Forischritt be⸗ ar ffn. In Bukarest feierte der deutsche Gesangverein im 24. Dezember in einem großen Saale, der einen riesigen Weihnachtsbaum zum leuchtenden Mittelpunkt batte, den Christabend, an dessen Feier viele Rumänen Theil nahmen, wie denn auch bei ihnen— sie begehen das Fest nach griechischem Kalender eist später— die schöne Sitte der Weihnachtsbeschecrung unter dem strahlen⸗ den Tannenbaum großen Anklang und immer mehr Ver⸗ breitung findet. % Ein neues Feuerzeug. Eine in der Geschichte der Judusttie jedenfalls Epoche machende Erfindung ist so (ben aus dem chemischen Laboratorkum der kal. polptech⸗ nischen Schule in Dresden bervorgegangen, indem es Hrn. Prosessor Dr. Fleck daselbst gelungen ist, die seit ungefähr 30 Jahren in den Verkehr eingeführten Streichhölzer, welche durch ihre Phosphor haltende, daber giftige Zünd⸗ masse schon so oft Veranlassung zu Unglücksfällen geworden, durch Zündrequ si en zu ersetz u, weiche, ebenso einfach als sicher im Gebrauch, eine völlig ungefährliche, gifefleie Zündmischung einschließen. chi ahn noch lönnen zum f Mligel oberbal Eingesandt. Unter den zablreichen Kunstgenüssen. welche, soß ununiecbrechen und in manigfaltiger Ab⸗ wechselung sich folgend, Jabr aus Jahr ein uns gebolen dn sie bie gegenwärtig hier weileude Künstler⸗ werden, Geseuschaft der Gebrüder Matula besondere Erwähnung verdienen. Wenn diese Geselhchalt auch an ibrem gestti gen ersten Vorstellungsabende keines b zahlreichen Besuchs sich erfreuen konnte, als es ihre Leistun en verdienen, so wird dies kaum auffallend erscheinen, wenn man bedenkt, daß eine mehrere Wechen bier anw seud g wesene Tbeatergesellschaft Friedberg eben erst verlassen har und man es ferner dem Publikum nicht verargen lann, daß es gern rorber etwas Sicheres ber die Vortreff ichf. ii den angekändigten Leistungen von Augenzeugen sich berichlen läßt, eve es in die Tasche gieist. Und in der That glau den wir bebaupten zu dürfen, daß dem Publikum durch die Gebrüder Matula einige der interessaniesten Abende gebeten werden, wie sich died nach der eren Auffuh ung übersehen läßt. Der Raum gestaftet uns niche, eingehend alle K ie einzelnen Piecen zu be'prechen, nur sei erwäcrnt, daß u. A. die Produktienen auf dem rollenden Globus so überraschend und so neu sind, daß min sich verwundert fragt, wie es nur mösuich ist, das Waah silsi ste auf einer feio sich dewegenden Kugel mit solcher Ruve und» tä tision aue zuführen, als ob ed auf f ster Erce geschäbe; serner müsen erwähnt werden die Bal incirübungen des Herrn S. Matula und die Kauischukproduknonen des fungen Reinhar di. Zwergfellauregend ist das komische Iniermezzo,„Zwerg und Riese“, welches die Lachmuskeln dei allen Anwesenden ig Bewegung setzt. Die Ballemänze vom Balletmeister Herrn Hernaut und seinen kleinen Euren Paulo werden gracös und crakt ausgeführt und baden wir derartiges hier noch nie geseten. Nebenbei ist das geschmackvolle Arrangement, die Eleganz der Cosüme, die Auswahl der Stücke und das feru jeder Marti schreierei sich haltende Aufneten der Künstser beionders anzuerkennen. Wie wir vör en. wird die Gesellichafe nur noch eine deer zwei Vorst lungen bierselbst geben und lönnen wir die Vorstellun en den Lesern dieses Blaltes zum fleißiben Bauche wobl emp ehlen. Scbiffonachrichten. Mitgetheut von Cyr. Hecht in Fricoberg, Spec.⸗Agen! Das Hamburger Post⸗Dampfchiff Holsatia, Capi än blers, expeèirt von Heten August Bolten, Wü lliam Miller's Nachf., ging am 14. Jnuar von Hamburg via Havie nach New⸗Pork ab Außer einer siarken Brief- und Packet post hatte dasselbe 24 Passigere in der Cajüse und 65 Passaniere im Zwischendec, sowie 500 Tons Ladung. Das Hamburg⸗Newyorker Vosidampsschiff Alle mavta,] fen Kolzichnitten zur Illustratlen ber Gegenwart und Capuän Bardua, welches am 23. Decvbr. von lier und om 26. Decbr. von Sonthampion abgeganzen, ist am 10. d. Mis., 10 Uhr Arenes, wehebehalten in New⸗Hork angekommen. Vorschuß- und Credit-Uerein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro Dezember 1868. Ennayme. Ausgabe. fl. 990. 57 kr. Discontirte Wechsel fl 7527. 42 kr. ieee, Conio Cortent s, 675.—„ Depesiten„ 575.—, „1653. 43, Darleben une Spuginlagen„ 2187. 30, lee Wechul⸗Incasso„ Mitgliederzahl: 409. Literarisches. Wer etwas Neues bringt, der muß heutzutage di Berechtigung dazu dadurch nachweisen, daß er alles schen Vorbaudene übertrifft. Diese Anforderung erfüllt denn ners Dafürhal ang ein neues illustentes Fami ienblau von unbegreiflich wohlseilem Preise und wahrer Volkoibummchkeit, Kamlch die Allgemeine Familien Zertung, welche ein Neujabr bei Hermann Schönlan in Stunt erscheint und th mch ich die billigste illu strirte Zeitschrift der Welt sist, da sie bei dem senden enemen Umfang und Format, wie Beides die moße Leipfiger Iltustrirte Zeitung besitzt, nur fl. 1. 3. kr. pro Quartal oder 21 kr. pro Het tolet. Tas uns vorliegende, erste Hest üverrascht nicht allein durch die Großartigkeit der Erscheinung und die gediegene Ausstatlung, sondern auch euch die Fülle und Mauchfaltigteit des Geroenen. 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Alles sililich, konfcsionell oder voliusch Anstößige ist veꝛ mieden, ohne dem Standpunkte ciner austän igen Unabhängigkeit etwas zu vergeben. Auewahl und Ten⸗ denz enisprechen curchaus allen Anforderungen des deut⸗ den G.mütbs und der Familie. Wir wüßten dem ge⸗ tildeien Leserkreise jedes Standes kein gerianeteres Joür⸗ nal zu empfeblen, als diese Allgemeine Famitten⸗Zehung, oie am besten für sich selber spricht. Der Nothschrei, der am Anfange des vorigen Jahres aus West-Nußland und ron den dert in dichten Schaaren zusammenwohnen⸗ den Juden ertönte, wiederbolt sich am Ende desselben. Das Un ersütungs-Cemiié, welches sich damals in Memel zur mölichen Abhülfe der größten Noth gebildet und beilsam gewirkt batte, glaubt nun seine Thäuigkeit wieder aufnehmen zu müssen. In einem von ihm er⸗ gangenen Seid chreiben heiczt es unter Anderem: „Fortwährende Dürre hat die Ernte eine böchst düriuge werden lassen. Die leibliche nund pecun ären Kräßte sind ganz und gar durch das veifloisene Notbjabr erschépft. Es gilt Städte bis zu 8000 i racluische Bewohner, worin kaum nech 8-10 lersonen vorbanden sind, die zur Unterstützung der A men herangezogen werden können.“ Bei diesem außero deutlichen Noihstande glauben auch wir, die Mldthängkeit nochmals in Amn pruch nebmen zu dürfen, und wissen wir, daß eine solche Bite nicht un⸗ gehört verhallen und auch aus unferem Kreise baldige Hülfe erfolgen wird. Zur Empfangnabme der Waben k erklären sich gerne bereit! L. Herz und G. Schulhof in Friesbera sowie die Croedilion des Obe hessischen Anzeigers. Die Hauptliste der Zichung Großherzoglicher 50 fl.-Loose, nach der Nummernsolge geordnet, nebst der sehr um⸗ fangreichen Restantenlste, auf welche wir be— sonders aufmerksam machen, liegt zur Einsicht offen bei der Erpekition des Oberhessischen Anzeigers. Holz⸗Versteigerung. 144 Donnerftag den 21. urd Freitag den 22. d. M., let cemal von Morgens 9 Ubr ab, werden in hu sigem Stadiwa lde öffentlich on den Meistbieienden versteigert: 7 Siecken Eichen Schelldoilz, 9 Eiccn Pibgelbolz, 43½„(Cchen Soctolz, 4639 Wellen Eichen Riserbolz, 20 ⁷ gem schies Re serholz, 169 Stuck Ercden⸗Stämme, ven 6— 347 Länge un 5½ 3.“ Durck messer, zusammen 55 5 Cubilfuß und 70 Stück Eiche stangen. Das Brennbolz kemmt den 21. und das Stamm- und Stangenholz am 22. zun Zus ebot und es wind der Aufaag in der Ufinger St aße gemacht. Naudeim am 15. Januar 1868. Großbergogtiche Lurgermeisieret Nauheim. E. B.: Geber inger „dt. Schutt. Um damit außzuräumen 137 werden Kaputzen, Seelerwärmer, Winterbandschube, Unterdosen und Jacken, sowie, Wimterschube zu herab⸗ gesetzt dilligen Preisen abgegeben bei Geschwifer E wloß Ein Junge, 129 der die Schreinerprofesfion erletnen will, sofort in die Lehre treten bei Friedrich Franck, Mittel,, Kranz-, Butt⸗ u. Spießdärme,, ef 130 find steie vorrätbig bei M Grödel. einn Holz ⸗Versteigerung, 438 Mittwoch cen 0. l. M., Morgens 9 Uhr an ⸗ sangend, soll im Gemeindewald Nieder- Rosbach nachvctzeichnetes Gets z, als: 1½ Stecken Nadel und Acpen⸗Scheitholz, 1 Buchen Prügel, 3 E chen⸗ 3½ 1 Nadel⸗„ 47 1 Eichen⸗Stock, 76 Buchen ⸗Wellen, 1006 Eichen⸗„ 1063 Fichten⸗„ 80 Aspen⸗„ scdonn 7 Eichen⸗Stämme ven 5½ bis 8¼“ Durchmesser und 15 bie 407 Länge, 79 Cubikfuß baltend 11 Nadel⸗Stänm von 5½ bio 8“ Durcmesset und 30 bis 45“ Länge, 115 Cub ikfuß balteue, 10 Eichen Stangen von 15 bis 30“ Lange und 3 bis 5“ Duschmesser, 37 Cub kfaß haliend, 10 Fichten Sämme von 3 tie 6“ Durcmesser und 20 bie 40% Länge, 40 Cub skfuß haltend, meifibietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist ot erbalb dee Balbbardewaldes. Nieder Roc bach an(4. Januar 1809. Großherzogliche ne Nieder Ros dach 3J o st. Roßhaare, (neue) per Pfund von 36 kr. an und Köber bei M. Grödel. 131 Ein möblirtes Zimmer 87 mit Cabinct ist zu vermietben. Zu erfragen bei der Erpeditton d Bl. 145 Die neu erschienene Zruschrist:„Die Hausfrau.“ Vläiter für das Hauewesen zur Belehrung und Unter— balinng, in allen Buchbandlungen in Friedberg bei Bindernagel& Schimpff ür nur 48 kr. pro Quartal zu baben, ist in jeder Beztebung zu empfeblen. Zwei Hobelbänke, 134 noch fast wie neu, hat zu verkaufen Nieder⸗Wöltstadt. Joh Nahn, Wignermeister. Ein Wagnergesell 135 findet solort Neschäftigung bei Nieder- Wöllstadt Joh Nahn, Wagnermeister. * 2 5 33“ breit u. 507 long Eine Scheuer stedt auf den Abbrug zu verkaufen bei Georg Keller 1. 113 in Melbach. Einige Gebrau Träber 114 können noch abgegeden werden in der Brauerei zum steinernen Haus. Steinkohlen, 107 nur Stücke, defect Qualität, per Waggon à 200 Center zu 88 fl. Kleinere Quantitäten in meinem Magazin an der Ban à Center 30 lr. empfiehlt Bad Nau beim. Jacob Schimpf. Einige Gebran Eräber 109 zu verkaufen del G. Steinhäuser ll. Zum Mü emberger Pof. 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In 8 Bestellungen auf den„ Oberhessischen Anzeiger“ für 1889 beliebe man baldigst zu machen, damit in der Jusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. SS Nach Aufhebung unseres Vertrags mit der Post kann der Anzeiger nach auswärts auch durch Privatboten bezogen werden. . Die Expedition. Urwähler des zweiten hessischen Wahlbezirks! 133 An des verstorbenen Arnold Wendel Stelle ist ein neuer Abgeerdneter in den Reichstag des norddeutschen Bundes zu wählen. Wir haben alle Ursache, mit dieser Wahl vorsichtig zu Werke zu gehen und sie auf einen in jeder Hinsicht tüchtigen Mann zu lenken, welcher die Eigenthümlichkeiten und Bedürfnisse unserer Provinz genau kennt. Die wichtigsten Arbeiten des Reichstags werden zunächst die Gesetze über Civil- und Strafproceß sein. Detzhalb empfiehlt es sich, einen tüchtigen inländischen Juristen zu wählen. Cin solcher ist in hervorragender Weise Herr Hofgerichts-Rath Wilhelm Buff zu Gießen. Derselbe ist ein Mann von selbsißändigem Character, unabhängiger Stellung und liberaler, patriotischer Gesinnung, der seither dem politischen Partei- getriebe ferne gestauden hat; er besitzt eine große allgemeine Bildung, und in seinen Berufspflichten bedeutende Kenntnisse, so daß wir von seiner Thätigkeit auf dem Reichstage nur das Beste erwarten können. Es ist unserer Ansicht nach Ehrensache der Provinz, daß ein Mann aus ihrer Mitte in den Reichstag gesendet werde und wünschen wir uns Gluck, daß sich Herr Hofgerichtstath Buff 8 bereit eiklärt hat, eine etwa auf ihn fallende Wahl anzunehmen. Baist, Dr. Bindewald, Dr. Bode, Dr. Born, Hofgerichts⸗Advocat zu Gießen. Landtagsabgeordneier für Büdingen. Medicinalrath zu Nauheim. Kreieveterinärarzt zu Friedberg. Diery, B. Emmerich, Foucar, P. Gauß, Hofgerichte⸗Advotat zu Gießen. Bergwerksbesitzer aus Griedel. Bürgermeister zu Friedberg. Buchdruckereibesitzer zu Vilbel. J. Hanstein, Jacobi, Kempf, Kreuter, Gemeinderath zu Gießen. G. Landmann, Pfarrer zu Rendel. Bürgermeister zu Rodheim. A. Nauheim, Kaufmann zu Friedberg. Nupp, Landtagsabgeordncter sür Vilbel. Bürgermeister zu Altenstadt. von Nabenau, Beigeordneter zu Ober⸗Erleubach. Reichstagsabgeord. zu Friedelhausen. Sonntag den 17, und Montag den 18. Januar 1869. 5 Fr. Roßbach Nosenberg I., Schneider, Seibold, Seibold II., Hofgerichte⸗Advocat zu Gießen. Geomtiter zu Gaukach. Bürgermeister zu Vilbel. Beigeordneter zu Vilbel. L. Seyd, A. Simon, G. Stoll, 0 Dr. IUloth, Hofgerichts⸗Advocat zu Friedberg. Gemeinderaih zu Vilbel. Bürgermeister zu Nirder⸗Wöllstadt. Apotheker zu Nauheim. ö 9 Theater in Friedberg. FKreiwilliie. Curncrsruerwehr. ; 1 Sami e 16. d. M., Abends Ir aal des Gasthauses zu den dri Schottiern. 5 nur, Ver. lem ing im feines ause. 2. Große Vorstellungen, mit neuem Programm, der anglo⸗amerikanischen Künstlergesellschaft, unter Diiektion det Gebrüder Matula, k. k. russische und k. schwedische i Hoftürstler. Die Vorstellungen besteben in physikalischen Experimenten, magischen und equilibristischen Producttonen, Gymnastil, Ballet, sowie der Enthauptung eines Menschen c. Preise der Plätze: Erstes Parterre 30 kr., zweites Parterre 18 kr., Galerie 9 kr.— Kinder . zahlen erstes Parterre 18 kr., zweites Parterre 12 kr. Miletärpersonen vom Feldwebel abwärts zahlen zweites Parterre 12 kr. Tages Billets erstes Parterre 24 fr., zweites Parterre à 15 kr. sind im Theater⸗ lecale, sowie in der Bierbrauerei„Zur goldnen Reichskrone“ des Herrn C. F. Walz zu haben. Kasscöffnung 6½ Uhr.— Anfang 7½ Uhr. Gebrüder Matula. Monsag den 18. Januar letzte Vorstellung mit neuem Programm. — 5 5 hne- Schonh-Schreib-Chterricht. 10⁰ Mehr fachen Aufforderungen entsprechend, werde ich nächsten Mittwoch am 20. d. M. hier eintreffen, um Erwachsenen, sowie an giesigen Lehranstalten Unterricht in der Kalligraphie zu ertheilen. Durch meinen nur adsestündigen Unterricht garantire jedem Schlechtschreidenden im Alter von 12—00 Jabren eiue kleine und geiä ufige Handschrift. Wer sich hiervon nicht schon in den ersten 4 Stunden überzeugen kann, mag gratis aufhören. Das Honorar beträgt à Perion 10 fl. in kleinerem Zukel, 8 fl. bei 6 Personen, 6 fl. bei 10 Personen und wird nur nach vollstaändiger Leistung des Versprochenen beonsprucht Spreg stunden vom 20. ab im„Hötel zu den drei Schwertern.“ Damen⸗Cursus besonders. 5 J. Wolff. Lehrer der Kalligraphie und Taubslummenlehrer aus Frankfurt. 120 Auf allen Ausstellung haben die zrust- Brust-Bonbons enten Fro nz Stollwerck in Kön über ähnliche Fabrikate Cxtiakte Pastilleu, Pasten u. s. w. den Sieg daron leira eis em Hausmiinel der unbedingte No it Lasslle, über den ganzen Continent verbreite, finde sich in Original — backen a 14 b. in Ftülbelg bei J. A Windecker und bei Wilhelm Vertsch, in Asseuh im Carl Vauer, in Beller shem bei B Stern Sohn, ii Nupbach bei B.. t teßler in Versladt bei Chr. Eichelmann Sohn, in Hungen bei A. Buch une in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß. Abendunterhaltung des Chatiavereins, ö 126 Samstag den 23. Jandar im Deter Trapp. Der Vorffand. e S 2 6 J. en„ n rinnt d 2 u. 5. diu aeg ps. S a Sfbue bungen 981— wird wagenvollweise angekauft in Bumpy 9 Eis Ph. Windecker. Ein Nlansardenzimmer e badet . ohne Möbel zu vermiethen. Zu erfiagen dei der Exped. d. Pl. 143 * 1. Verloren „42 wurde am 15. d. M. ven Friedberg nach Dorheim ein wollener Pferdeieppich. Dem Wierer⸗ bringer eine Belohnung. 5 0 2 5 5 1 5——* 2 Bienenhonig per Pfund 16 und 20 Kreuzer bet 7 Friedberg. 2. Stahl Wittwe. 139 Kirchliche Anzeigen für tiedberg. Epangelische Gemeinde. Sonntag den 17. Januar 1869. Pfarramts woche: Herr Pfarrer Bo ur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormzitags: Herr Candida ß Maul. Nachmitiags: Herr Pfarvicar Waas. Gottesdienst in der ZGurgkirche: Vormisiags: Heir Pfarrer Diegel. a Nachminags: Herr Candidar Jof. onmag Abend 6 Uhr Missionsstund, in der Burglirche. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. ruck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt Nr. 2 und zwei Beilagen.) 18 — 8 U Cutbäl 1 machun Beitt Postat Belte schwer daß E concu Prassd i 8 linkem wurde Gebiet Theils trag z tagten nordd, Freista trage Nerabre Landes in For gen rt als ein nordde abgesch gesfelll Forisig Anschl Obern wigsbe hinzu G lungen eine G um d des Bie auf de onde cheilan große deutsch kinder Unive Liberal Probe linder finden. Wider die fal Breelg verlrag in Git 11 Dig.“