fh Schimpf . — 5 al 6 1869. Nonnerstag den 14. Gctober. M 120. Oberh essischer Anzeiger entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samßag. — 9 B KE Die Gründung eines Obft⸗ und Gartenbauvereins betr. Amtlicher Theil. „ 1 zul 5 In einer am 28. September d. J. in Butzbach stattgefundenen Versammlung von Freunden des Obst, und Gartenbaues hat sich in Obst⸗ und Gartenbauverein mit dem Sitze in Oberhessen gebildet und ist der Unterzeichnete mit Herrn Justizrath Dr. Geyger in Assenheum zum provisorischen Vorstande dieses Vereines ernannt worden. Indem ich dieses zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich zur Feststellung der am 28. September berathenen Statuten die Mit— glieder dieses Vereins, sowie alle Freunde des Obst- und Gartenbaues auf Montag den 18. d. M., in das Gasthaus zum Einhorn in Gießen ergebenst ein. 1 W Der provisorische Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins in Oberhessen Arnsburg den 6. October 1869. Be Piehmärkte zu Offenbach betr. Friedrich, a ch Ee u Auf Anstehen des hiesigen landwirthschaftlichen Localvereins wird Mittwoch den 27. Oeto ber Mittags 12 Uhr, Graf zu Solms-Laubach. N 4.0% J. er dritte Markt für Fett, Zucht, Milch- und Arbeits- Vieh aller Gattungen dahier auf dem Neumarkt abgehalten werden und Morgens 9 Uhr beginnen. Für Stallungen ist hinlänglich Sorge getragen und kann das Vieh schon Tags vorher eingestellt werden. Für diejenigen Verkäufer, welche die an Anzahl und Qualität vorzüglichsten Parthien Fett-, Zucht-, Milch, oder Arbeits-Vieh zu Markte bringen, werden, wie früher, Prämien bestehend in silbernen Pokalen ꝛc. zur Concurrenz ausgesetzt. Großherzogliche Bürgermeisterei Offenbach Offenbach den 2. October 1869. Hir een. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ iche Regierungsblatt Nr. 47 enthält: Verordnung, die polytechnische Schule betr.: Ludwig III. zn Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei hein ꝛc. ꝛc. Nachdem Wir durch Unsere Verordnung om 3. October 1868, die Erhebung der technischen Schule einer polytechnischen Schule, als einer Hochschule, ge⸗ zehmigt haben, finden wir Uns bewogen, weiter zu ver⸗ zonen und verordnen hiermit wie folgt: Art. 1. Unsere erordnung vom 13. Juli 1861, die Wiederkinführung zs akademischen Trienniums betreffend, ist in Bezug auf as Bau- und Ingenieur-, sowie das Cameral- und zorstfach aufgehoben. Art. 2. Wer sich der akademischen trüfung im Cameral- und Focstfache zu unterziehen beab⸗ ichtigt, hat den Nachweis zu liefern, daß er während iner Studienzeit mindestens drei Semester lang eine zniversität besucht hat. Art. 3. Die polytechnische Schule für die Vorbereitung zum Gymnasial- und Realschul⸗ bramt, insoweit diese vom Standpunkt der Mathematik und Naturwissenschaften aus zu beurtheilen ist, als eine ar Universität gleichstehende Lehranstalt im Sinne Unserer erordnung vom 9. Dezember 1868, die Prüfungen der spiranten des Gymnasial- und Realschullehramts betr., betrachteu. Urkundlich ꝛc. — Prinz Alexander von Hessen ist auf Ein⸗ lidung des Kaisers und der Kaiserin von Ruß lund nach Livadia in der Krim abgereist. Gießen. Das Großherzogl. Hofgericht der 1 Krovinz Oberhessen hat sich veranlaßt gesehen, lgendes Ausschreiben an die Landgerichte zu er— sessen:„In neuerer Zeit sind von einzelnen kgl. breußischen Gerichten für Besorgung der Insinua⸗ zn von Verfügungen und Ladungen diesseitiger Gerichte im Widerspruch mit der Convention vom 20. Juni 1819 Kosten, zum Theil von erheblichem Vetrag in Ansatz gebracht worden. Wir finden uus deßhalb veranlaßt, Sie darauf aufmerksam machen, daß derartige Requisitionen zwar zu⸗ nüchst nach dem Norddeutschen Bundesgesetz die enwährung von Rechtshülfe betr., zu behandeln id, die erwähnte Convention von 1819 aber 46 dieses Gesetzes nach wie vor als zu Recht sstehend zu betrachten ist, und weisen Sie dem- janäß an, in allen Fällen, in welchen königlich deußische Gerichte demungeachtet Ihren Requi⸗ silonen nicht kostenfrei entsprechen, mit denselben ter Berufung auf obige Gründe in Correspon— n zu treten, und, wenn sie auf der Kosten⸗ aglung beharren sollten, uns alsbald unter der — Angabe des Gerichts, von welchem die Weigerung ausgegangen, und Vorlage der Akten Anzeige zu machen.“ Preußen. Berlin. Im Herrenhause brachte Graf Münster die angekündigte Inter— pellation wegen der Prämienanlehen ein und be— gründete dieselbe. Der Handelsminister verliest die Antwort, welche im Wesentlichen dahin geht: die Staatsregierung verwerfe die Prämienanleihe im Prinzipe nicht. Die Verhandlungen mit den Eisenbahngesellschaften haben zur Vorlegung eines Entwurfs, betreffend ein Privilegium für Prämien⸗ anlehen, geführt. Die Verhandlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Genehmigung bedarf nicht der Concurrenz der Landesvertretung. Die Debatte wurde hierauf eröffnet. An derselben betheiligten sich die Herren Rittberg, Hasselberg, Wilkens u. A. Graf Münster kündigte die Ein⸗ bringung folgender Resolution an:„Die Geneh— migung der Eisenbahn⸗Prämienanleihe ist mit dem Wohle des Landes unverträglich.“ — Eine Correspondenz des„Fr. J.“ bemerkt: Der Abg. Lasker wird, wie es heißt, seinen vor— jährigen Antrag auf Deckung des Defizits aus den Beständen der Seehandlung bei Berathung des Etats pro 1870 erneuern. Dem Vorschlage, auf diese Weise über das Defizit hinwegzukommen, stimmen ganz bestimmt die sämmtlichen National— liberalen und die Fortschrittspartei, das linke Centrum, die Polen und ein Theil der Freicon— servativen, überhaupt alle diejenigen Abgeordneten bei, welche in jedem Falle und um jeden Preis die Steuerzuschläge verworfen. Von vornherein macht man sich in Abgeordnetenkreisen auf den lebhaften Widerspruch des Finanzministers gefaßt, der schon im vorigen Jahre sagte, solch ein Schritt bedürfte langer Vorbereitungen, wenn nicht Ver— luste zum Vorschein kommen sollten. In Wirk- lichkeit gehören die Betriebsfonds zu denjenigen paraten Mitteln, auf welche in besondern Noth— fällen die Regierung ohne Weiteres recurriren kann. Hat die Seehandlung fünf Millionen weniger zur Verfügung, so schränkt sie um so viel ihre Discontirungen und Lombardgeschäfte ein. Das Geld selbst ist in jedem Augenblick zu ent— nehmen. — Im Abgeordnetenhause legte der Justiz— minister außer anderen Entwürfen auch den Ent⸗ wurf eines neuen Gesetzes über Erwerb von Eigenthum und Ordnung der Grundbücher vor. Der Minister fügte der Motivirung der Gesetz— entwürfe hinzu: Die Regierung traue sich den Muth zu, den Gedanken der weiteren Ausdehnung dieser Gesetze auf den norddeutschen Bund und selbst jenseits des Mains zu realistren. Daß der Zeitpunkt der Realisirung nicht fern liege, beweise die Einführung des Oberhandelsgerichts. Die Regierung werde die Bundesverfassung überall nach dem Geiste und nicht nach dem Buchstaben ausführen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung begründete der Abgeordnete Löwe seine Inter— pellation wegen der Prämienanleihe. Der Handels— minister wiederholt hierauf die in der Sitzung des Herrenhauses vom 11. d. ausgesprochene Er- klärung der Regierung. Es folgt eine längere Debatte, welche jedoch ohne Einbringung eines Antrages endigt. Das Haus beschließt in Betreff der Budgetvorlage Vorberathungen im Plenum, ebenso auch vorläufig über die Vorlage der neuen Kreisordnung. — Am 8. d. beschloß der Protestanten— tag seine Sitzungen mit einem von Professor Schenkel erstatteten Bericht über die kirchlichen Zustände der Gegenwart, in welchem er in ein— gehender Weise folgende Thesen motivirte: 1. Die evangelische Kirche Deutschlands ist hauptsäch⸗ lich deßhalb im Innern zerrissen und erlahmt und gegen römische Angriffe und Uebergrisse theilweis machtlos, weil die freie Entfaltung ihrer Prinzipien und Lebensbedingungen in weiten Kreisen amtlich verkümmert und gehemmt ist. 2. Statt der Confistorial- und Pastoralkirchen, dieser Verzerrungen protestantischer Lebensgemeinschaft, fordern wir die volksthümliche deutsche Gemeindekirche. Die Ein— richtungen, wie sie den sechs östlichen preußischen Provinzen in einer sogenannten Synodalordnung geboten worden, sind bloße Scheinkonzessionen an das Gemeindeprinzip. 3. Jede Beschränkung der wissenschastlichen Forschung und der kirchlichen Lehrfreiheit durch Dogmenzwang ist eine schwere Verletzung der evangelischen Lebensgemeinschaft, deren alleiniger Meister Jesus Christus ist, der Erlöser und Vollender der Menschheit. 4. An dieser Grundwahrheit evangelischen Christenthums hielten wir von jeher und halien wir fest, und legen darum Verwahrung ein gegen Dogmenknechtschast und Bekenninißzwang. Wer hierin ein Verleugnen der christ⸗ lichen Heilswahrheit sieht, und nach Pharisäer⸗ und Schriftgekehrten-Art unsern Ausschluß von der christlichen Gemeinschaft begehrt, der verleugnet die siuliche Grund⸗ wahrheit des Christenthums— die Liebe. 5 5. Die unbewiesenen Vorwürse der preußischen Kirchen⸗ behoͤrden gegen unsern Verein weisen wir mit Enlrüstung zurück. Jede dogmatische Ueberzeugung ist uns willkom⸗ men, die auf dem Einen, allen und unvergänglichen Grunde des sich siets verjüngenden Christenthums mit uns arbeiten will au der Erneuerung und Belebung unserer Kirche im Geiste evangelischer Freiheit und im Einklang mit der gesammten Culturentwicklung. 6. Alle deutschen Männer, welche mit uns dasselbe wollen, werden von uns hiermit auf's neue zu gemeinsamer Arbeit, zu gemeinsamem Kampfe gegen alles unprotestan⸗ üsche und hierarchische Wesen und zu gemeinsamem Schutz des Rechts, der Ehre und der Freiheit unseres deutschen Protestantismus öffentlich und feierlich aufgerufen. — Am Schlusse des Jahres 1869 beträgt die Staatsschuld Preußens— alte und neue Landestheile— 442,639,371 Thlr. 21 Sgr. 8 Pf. incl. 18,250,000 Thaler unverzinsliche Schuld und 184,471,491 Thlr. Eisenbahnschulden. Zur Verzinsung dieser Schulden setzt der Etat pro 1870 aus 17,428,132 Thlr. oder 454,495 Thlr. mehr als 1869, zur Tilgung 8,666,140 Thlr. oder 487,708 Thlr. mehr als 1869. Hierzu kommen noch 117,900 Thlr. an Verwaltungskosten, 430,445 Thlr. Renten und Extraordinaria. In Summa beläuft sich der Aufwand für die Staats- schuld auf 26,648,600 Thlr. oder 943,970 Thlr. mehr als 1869. Wiesbaden. Es ist die Anlage einer neuen Telegraphenleitung von Frankfurt a. M. über Wiesbaden⸗Langenschwalbach-Ems nach Coblenz angeordnet und wird binnen Kurzem in Angriff genommen werden. Sachsen. Dem„Dresdner Journal“ zu- folge darf die Gesammtsumme der bis jetzt für die Hinterlassenen der im Plauen'schen Grunde ver— unglückten Bergleute eingegangenen Beträge auf 330,000 Thlr. veranschlagt werden. Wien par- kicipirt daran mit ca. 34,000 fl. Dresden. In der zweiten Kammer der Abgeordneten beantragte der Abg. Advokat Krause die Aufhebung des Verbots der Ehe zwischen Juden und Christen, sowie die Gültigkeitserklärung von im Auslande geschlossenen Civilehen. Baden. Karlsruhe. Die zweite Kammer genehmigte den Vertrag mit dem norddeutschen Bunde betreffs der Militärfreizügigkeit mit allen gegen drei ultramontane Stimmen. Oesterreich. Wien. Siesige Blätter melden einen am Samstag hier vorgefallenen Selbstmord, der großes Aufsehen hervorruft. Der Oberküchenmeister Graf Joseph Wratislaw von Mittrowitz und Schönfeld hat sich in einem An⸗ falle von Melancholie mit einem Dolche ums Leben gebracht. Der Verstorbene, einer der„be⸗ liebteßen Cavaliere der Residenz“, stand im Alter von 50 Jahren. Wie mit Sicherheit verlautet, waren es Börsenverluste, die ihn zu dem verzwei⸗ felten Akte trieben. Man beziffert dieselben auf colossale Summen und will wissen, daß es sich in jüngster Zrit wieder um eine Börsendifferenz von 200,000(nach Andern sogar 700,000) Gulden gehandelt habe, deren Deckung Seitens der Familie durch einen Ausgleich, durch den 2 der Güter des Grafen, vermittelt werden ollte. Frankreich. Paris. Nach den Mit⸗ theilungen Pariser Blätter ist Pater Hyacinthe nach Amerika abgereist, um in zwei Monaten, um die Zeit wo das Concil in Rom zusammen— treten soll, wieder nach Europa zurückzukehren. — Am 10. d. fand eine öffentliche Versamm⸗ lung in der Vorstadt Belleville unter dem Vorsitze des Hrn. Lissagaray statt. Als dieselbe heftiger Reden halber aufgelöst wurde, versuchten Mehrere Widerstand zu leisten; in Folge des daraus ent⸗ standenen Confliktes wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen. Spauien. Nach einer Pariser Correspon⸗ denz des„Fr. J.“ wären positive Erfolge der Republikaner in Spanien zu melden. Sie sagt: Es sind mehrere Regimenter zur Sache des Volkes, der Republik, übergegangen, was auch die amt— liche, gefällige verschweigen mag. getroffen sind. früher gekommen waren, plötzlich auf voller Zuversicht. schlüssig zu werden. es längst schon. nische Bewegung von Catalonien aus. Föderal-Republik!“ Madrid. fassen. schicken in allen Treffen geschlagen. auch in Madrid Unruhen entstehen würden. Rußland. Petersburg. hindern. „Havas“ Correspondenz darüber Ich weiß zuverlässig, daß gestern und heute sehr günstige Nachrichten für die Sache der Republik, aus Madrid sogar, ein⸗ Zwei wohlbekannte Deputirte, die um sich mit den Leitern der demokratischen Partei hier zu besprechen, sind eine Depesche aus Madrid nach Spanien zurückgereist, um sich an die Spitze ihrer „Freiwilligen der Freiheit“ zu stellen. Sie waren Prim fängt bereits an, un- Serrano und Topete find Der ehrgeizige Prim sieht ein, daß nach einem blutigen Zusammenstoße, welches auch dessen Ausgang sein mag, seine persönliche Stellung nicht mehr haltbar ist. Es wurde sogar versichert, die Minister seien auf dem Punkte, ihre Stellen niederzulegen und den greisen Espartero mit der Regierung betrauen zu wollen, da er keine Hand bisher im Spiele hatte und in Madrid besonders beliebt ist. Wie immer geht die spa⸗ Die Re⸗ publik ist daselbst an vielen Orten proklamirt. Sobald die Truppen den Rücken kehren, ertönt das„Nieder mit der Regierung! Es lebe die Die Regierung verlangt, daß die Cortes bezüglich der Deputirten, welche sich an die Spitze der Insurgenten gestellt, Beschlüsse Die Cortes werden sich wahrscheinlich für die Ausstoßung dieser Deputirten aussprechen, sobald die Kriegsgerichte ihr Urtheil gefällt haben. In Valencia hat ein heftiger Kampf stattgefunden. Die Regierung fährt fort, Truppen dorthin zu Es fehlen bis jetzt genaue Nachrichten. In Andalusien haben die Truppen die Insurgenten Man fürchtet, daß Der französi⸗ sche Botschafter Fleurh bringt das Antwortschreiben Napoleons auf die Einladung des Kaisers von Rußland zum Besuch der Industrie⸗Ausstellung in Petersburg im Jahr 1870. Napoleon dankt für die Einladung und wird erscheinen, wenn seine Gesundheit und die Politik die Reise nicht ver⸗ suchungsrichters führen. welches nicht weniger als drei Stunden dauerte, ohne sein System, welches bekann lich darin besieht, daß er die beiden Kinck der Mordthat beschuldigt und nur ihr Helfershelser gewesen sein will, aufzugeben. In der Haft, erzählt der „Gaulois“, ist er nicht mebr so niebergeschlaten, wie in den ersten Tagen. Nur scheint sein Geist beständig sehr beschäftigt. Er liest viel, aber, wie man zu bemerken glaubt, mit sehr getheilter Aufmerksamkeit. Bisweslen erhebt er sich plötzlich und schreitet bestig in seiner Zille auf und nieder. Von seiner Körperstärke mag die duch die Untersuchung fesigestellte Thatsache einen Begriff geben, daß er im Juli während des Jahrmarktes zu Tourcoing sich als Liedhaber unler die Athleten eines Circus aus⸗ nehmen ließ und bei den Vorstellungen sehr hervorthat. „ Amerikanisches O bst. Bei der Entdeckung Amerika's fand man dort keine einzige Art unserer euro⸗ päischen Obsibäume vor, wie viel reicher als unsere auch die Waldflora jenes Welttheiles war und ist. Maucherlei amerikanische Bäume sind als Seltenheiten in unsere Gärten gekommen; die Aepfel⸗, Biruen⸗, Pflaumen⸗, Apri⸗ kosen⸗ und Pfirsichbäume dagegen haben die Europäer nach Nord⸗Amerika gebracht, und diese gedeihen auf dem dortigen humusreichen Boden zu erstaunenswerther Größe und Füll, Acpfel, die bei uns die Größe eines gewöhnlichen Bors, dorfers erreichen, zeigen sich dort in der Größe eines Kiu⸗ derkopfes, ohne einer besonderen Pflege zu bedürfen. Die Veredelung durch Okuliren, Pfropfen u. s. w. ist in Amerika überflüssig; was bet uns Wildling heißt und sause Holzäpfel trägt, bringt dort die edelsten Früchte. Aprikosen und Pfirsiche haben sich in Amerika dermaßen vermehrt, daß man sie jetzt in waldartiger Menge vorfindet und die Schweine damit mästet, wie im alten Germanien mit Eicheln. Nur unsere blaue Hauspflaume geräth jenseits des Oceans durchaus nicht; alle derartigen Bäume arten bald aus und tragen ganz andere Früchte, größer und zarter, als unsere Eierpflaumen. „, Weißt Du, wieviel Sterne stehen? Herrschel hat unser Welt- und Milchstraßen-System mit Einschluß derjenigen Sonnen, welche noch rechts und links unserer Milchstraße wahrnehmbar sind, zu 75,000,000 Sonnen berechnet. In langjährigen Untersuchungen fand er aber über und unter unserer Milchstraße noch 4000 Nebelflecke, welche ebenfalls solche Milchstraßen⸗Systeme bilden, wie das unsere ist, von diesem aber so unendlich weit entsernt liegen, daß sich die wenigsten von ihnen durch das Telescop in Sterne auflösen lassen. Da sich jedes derselben so gut wie unser Milchstraßen⸗System auf 75 Millionen Sonnen veranschlagen läßt, so ergibt sich daraus für das Weltall, so wett dasselbe unserm Auge bis jetzt durch das Teles cop erschlossen wird, die Summe von 4000& 75 Millionen = 300 tausend Millionen Sonnen, wobei man sich ver⸗ gegenwärtigen muß, daß jede Sonne selbst ein ganzes Sternensystem mit vielen Planeten, Trabanten und Co, meten repräsentirt. Asironomische Schätzungen lassen mi Sicherheit annehmen, daß die Zahl dieser Nebensterne Nauheim. gehabten Wahl von 12 Mitgliedern des baum, Christoph Grünewald, Konrad Knieriem, schreiber Schutt, Peter Stoll II., gestiegen war, vermittelst Phosphor ermordet. dem Tische liegende Zettel verrietben, und Dame—„aus Lebeusüberdruß“ ansehen zu müssen, und weil das genommene und zwar, wie der hinterlassene Zettel sagt, Absicht, sich bet Aßmannshausen in noch nichts entdeckt. der Belreffende, Anton Siegl aus Preßburg, das Criminalgefängniß abgeführt. Kassel. Am Abend des 10. d. Unglück ereignet. besetzt waren, wie das öfters der sörmlich in Stücke. Aus Würtemberg meldet der„Beob.“ naive Schwabengeschichtchen: Ein im befindlicher Würtemberger Krlegsdienstpflicht nach Hause geladen. Königl. Kriegsministerium seine Bereitwilligkeit, bat dasselbe— bei seiner Reisegeld. gabe zur Erfüllung von Staatszwecken zu genehmigen. worden. Um alles Aussehen zu vermeiden, Bei der in voriger Woche dahier statt⸗ Gemeinderaths wurden die Herren Erast Seberinger, Heinemann Grün⸗ Friedrich Langsdorf, Joh. Moͤrler V., Heinrich Ostermeier, Stadi⸗ Apotheker Dr. Wilhelm Uleth, Ph. Jakob Weiß und Johannes Wörner gewähli. Nudesheim. Am 8. d. sand man in einem Zimmer eines hiesigen Hötels eine Dame, die mit ihrem Reise⸗ begleiter, wahrscheinlich dem Gatten, Tags vorher ab⸗ Zwei auf daß beide— Herr Phosphor genossen und der Maun, um die Schmerzen seiner Frau nicht Gift bei ihm nicht gewirkt habe, Morgens das Zimmer verlassen 15 mit der den Rhein zu stürzen. Ein reitender Gendarm, der sofort aufsaß, hal bis jetzt Nach einer späteren Nachricht wurde am 10. d. auf dem Niederwalde verhaftet und nach Wiesbaden in hat sich folgendes Der Main-Weserbahnzug fuhr in das Geleise des Warburger Zuges, weil die anderen Geleise Fall. Der Rangirer Reitz, der schon 16 Jahre im gemeinschaftlichen Dienst der hessischen Nord- und Main ⸗Weserbahn steht, glischte auf dem Perron aus und die anbrausende Locomotive zerschnitt ihn mit ihrem Aschenkasten und ihren Rädern Er hinterläßt eine Frau und 3 Kinder. folgendes fernen Ausland wurde zur Erfüllung seiner Er schrieb dein aber gänzlichen Mittellosigkeit— um Dieses wurde seiner Heimathbehörde über⸗ mittelt; der Gemeinderath mußte aber erklären, daß auch die Mutter des Pflichtigen im öffentlichen Almosen siehe, und der Gemeinderath nicht in der Lage sei, eine Aus⸗ Paris. Traupmann ist am 8. d. zum erstenmale von Mazas zu einem Verhör nach Justizpalast gebracht N ließ man ihn im Hofe des Gefängnisses in einen Fiakre steigen, wo später, weil sonst zu viel auefällt, in kleinen mebrere Sicherheilsbeamte ihn erwarteten, und im Justiz⸗ 5 Zoll Durchmesser in palast durch eine Hinterthür in das Cabinet des Unter- und auf Tüchern im Feld gedroschen. mindestens das Zehnfache obiger Summe, also 3 Billlonen beträgt. Rechnet man hierzu obige Zahl der Sonnen, so ergibt sich daraus die Summe von 3,300,000, 000,000 (3 Billionen und Zmalhunderttausend Millionen) Gestirne im Weltall, soweit wir dasselbe bis jetzt zu überschauen vermögen,— eine Zahl, bei der man nicht vergessen darf, daß der Allantische und der stille Ocean zusammengenom: men kaum eine größere Zahl an Tropfen enthalten mag, Es läßt sich aber durchaus nicht vermuthen, daß uns schon das ganze Himmels gewölbe durch die jetzigen Telescope erschlossen ist, vielmehr muß man annehmen, daß Herrsches wenn er sich mit seinen optischen Apparaten auf irgend einem jener fernsten Nebelflecke befunden hätte, wieder ebenso viele Nebelflecke oder Milchstraßen⸗Systeme über sich erblickt haben würde, da aus Allem, was die Astronomie ergibt, sich nichts für die Vermuthung aufstellen läßt, daß dort bereits die Grenze des unermeßlichen Weltalls sei wohin dei dem heutigen Stande der Wissenschaft und ihrer instrumentalen Hülfsmittel unser Auge reicht. Vor der Totalilät der Zahl von Gestirnen, welche hiernach das ganze Weltall enthalten mag, muß der Menschengeist alt! vor etwas Uebersinnlichem, von der Möglichkeit, sie zun schätzen, zurückschrecken. Landwirthschaftliches. Gleichmäßige Futtermischung. Das Journal! d'Aßr. theilt ein Verfahren mit, das ein französischel Landwirth anwendet, um eine gleichmäßige Zusammel setzung des Futters, welches aus Rüben, Heu und Strol besteht, zu erlangen. Zunächst werden die Rüben zerquesch, daun streut man Stroh⸗ und Heuhäcksel darüber und la das Ganze noch einmal unter sehr starkem Drucke quetschel wozu man eine steinerne Walze verwenden kann. Dabut entsteht eine ganz gleichartige Mischung der Futtermüll Nun fängt man die Masse auf, damit sie in Gährung kommt. Ist diese vorüber, was gewöhnlich nach 12 bie: bereitetes Futter einen seinen, aromatischen Geruch, verme dessen es von dem Vieh mit großer Begierde gefiessen wir. Der Anbau des Kümmel s it sehr lohnend, da dez Ertrag bedeutend, die Nachfrage aber stets groß ist. Neue“ dings wird aber besonders die Drilleultur dieser Gewür pflanze empfohlen. Die Bestellung erfolgt auf 12 0. Reihenbreite vor Winter, so daß der Kümmel noch alf“ geht. Geschnitten wird er mit der Sichel, sodald doe meisten Körner einen braunen, Schein haben, Ja nic Bunden ven Reihen zum Trocknen aufgestell 15 Stunden der Fall ist, so entwickelt ein derartig zur Er bestand dort ein Verhör, 1 Lieferung für das Landeszuchthaus. 2761 Montag den 18. October 1. J., Vormittags ioo Uhr, wird dadier für 1870 im Soumissionswege zur e vergeben: i f ) Reiserbesen(find Muster einzusenden), 2). Papler und sonstige Schreibmaterlalien(find Muster einzusenden), 3) 25 Stück wollene Beit⸗Teppiche, zur Lieferung für 1869, g 4) ungebleichte Leinwand, s. g. Futterleinen, 5) blaues und graues Leinenzettelgarn Nr. 20, 6) gebleichtes Leinengarn Nr. 20, 7) Hessenzwilch, 8) Bop, 9) Halstücher, Sacktücher und Baumwollenwatten, 10) Arbeitsutenfilien für Schuhmacher, Schneider und Naͤherinnen, „ am; 11) Stahl und Eisenwaaren, n Nu 12) Setlerwaaren, 11 13) Dielen und Latten. umz, 14) Holzboblen in verschiedenen Sorten, du Eriezin: 15 Roßhaare, i f 1 16) einfaches Fenßerglas in verschiedenen Dimenfionen, droͤßt n 17) Eichenholzdauben zu Küferwaaren, önlicen 18) Spiritus, r 0 19) Soda, 5 20) Leim I. Quasität(find Proben einzusenden), 21) ausgeschnittenes Leder zu Fußbekleidungen, Rind; leder, sämisches Schafleder, rindlederne Weber i schürzen und Sohllederabfälle. f nn Schriftliche Offerten sind bis zu dem obigen Termin iin den vor dem Directorial⸗Büreau aufgehängten „Soumisfionskaften“ einzulegen und die Lieferungs⸗ b Bedingungen bei unterzeichneter Directlon einzusehen. 1 Marsenschloß am 4. October 1869. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗ Direction JV. d. D. Dr Fritzel. f Steinkohlen⸗ Lieferung. . 2832 Freitag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr sollen auf dem Büreau des Garnsson-Lazareths dahier 600 Ctr. Steinkoblen, Ruhrer Feitschrot 1. Qualltät, durch Submission vergeben werden. Die Bedingungen können täglich auf dem genannten Bürcau eingesehen werden. Friedberg den 10. October 1869. Großherzogliche Garnison-Lazareth Commission Stock, Dr. Stein häuser. Hauptmann und Compagniechef. —— 14 Immobiliar-Versteigerung. 2812 Freitag den 15. Oktober l. Z., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die den Carl Friedrich Berg's Erben gehörenden, in Friedberger und Fauer⸗ bacher Gemarkung gelegenen Güterstücke öffentlich meift⸗ bietend versteigert werden. Friedberg den 8. Oktober 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg F oucar. Lieferung für das Landeszuchthaus. 2844 Montag den 25. October l. J., Vormittags 10 Uhr, wird dahier für 1870 zur Lieferung versteigert. 1) 1000 Stück Weißkraut, 1 ur 2) 300„ Wirsing, F bet 3) 60 Centner Sauerkraut, * 4) circa 65 Centner Ochsenfleisch, 1 1„15 Schweinefleisch, i e, e„ Kalbftesse, * 7 16„ Schweineschmalz. Marlenschloß am 11. October 1869. b 2 Großherzogliche Landeszuchtbaus Direction 1 Baum Knispel. FPersteigerung eines Gasthauses nend in Bad Nauheim. 2841 Montag den 18. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird auf freiwilliges Anstehen das Herrn Bardili aus Stuttgart in Bad Nauheim zuftehende Gasthaus Café frangais: P. M. B. 1250 S 16/0 Ruthen Wohnbaus und Hof⸗ 1 raum am neuen Marktplatze, a zu in welchem eine frequente Wirthschaft betrieben wird, 1 unter vortheilhaften Bedingungen öffentlich an den Meist wtetenden versteigert und bet annehmbarem Gebote der uschlag sofort ertheilt. * Kaufliebhaber werden hierzu eingeladen. — Bad Nauheim am 11. October 1869. Großherzogliches Ortsgericht Bad Nauheim J. G d. Der dienftälteste Gerichte mann Ge beiin gie x. Bekanntmachung. 2854 Dleienigen, welche mit Bezahlung der am 1. Sept. I. J. fälligen Holzgelder aus dem Gräflichen Revier Wickftadt noch zurückstehen, werden hiermit aufgefordert innen 10 Tagen Zahlung zu leisten, widrigenfalls Zwangsverfahren eintreten wird. 1 174 Wickstadt den 10. October 1869. Markt- Verlegung. 2845 Der in dem diesjährigen Landkalender irrthümlich auf den 2. November eingetragene Allerheiligen⸗Markt wird nicht an diesem Tage, sondern wie gewöhnlich* Montag den 1. November 18 69 abgehalten. Hungen den 11. October 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen . d. Bender VI., Beigeordnete. Großherzogl. Realschule zu Friedberg. 2847 Wegen nothwendiger Arbeiten im Realschulgebäude wird der Anfang des Unterrichts auf den 25. October hinausgeschoben. Quartiergeber werden gebeten, dieß den auswärtigen Schülern bekannt zu geben. Friedberg den 12. October 1869. Großherzogliche Direction der Realschule zu Friedberg Dr. Möller. Winter-Ackerbauschule des landw. Vereins für Starkenburg zu Darmstadt. 2848 Die Anstalt, an welcher zwölf Lehrer wirken, unterhält zwei Curse von je 5 Winter⸗ Monaten. Dieselbe ist mit Lehrhülfsmitteln reichlich ausgestattet.— Das nächste Semester deginnt mit dem Monate November. Anmeldungen sind an das Bureau des landw. Vereins zu richten. Darmstadt am 8. October 1869. Das Präsidium des landw. Vereins für Starkenburg Mun Bech tee nd X Schachtpfähle-Lieserung. 2843 Donnerstag den 21. October d. J., Vormittags 10 Uhr, soll die Anlieferung von 14000 Stück Schacht⸗ pfählen auf dem Summissionswege vergeben werden. Die Summissionen find bis zum 21. October, Vormittags 10 Uhr, an die unterfertigte Stelle portofrei und mit der Aufschrift„Lieferung von Schachtpfäblen“ abzugeben. Die Eröffnung der Summissionen findet in Gegenwart der erschienenen Summittenten kurz nach 10 Uhr Morgens statt. Die Lieferungsbedingungen können vom 11. eingesehen werden. Dorheimer Bergwerk den 9. October 1869. October d. J. an auf dem biesigen Verwaltungsbüreau Groß herzogliches Bergamt Dorheim Storch. Wichtig für Bierbranereibesitzer! Nur was ächt ist, bewährt sich. 2142 Jedes schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Schenkbiere, welche ursprünglich bell waren, werden unter Garantie durch mein unschͤdliches Mittel wieder glanzhell, fein moussirend und schmackhaft hergestellt. Die Unschädlichkeit, sowie der aus⸗ gezeichnete Erfolg dieses Präparats beweist eine Masse besitzender Zeugnisse von den größten Brauereien Deuzschlands, Schweiz, Frankreich ꝛc., analysirt und begutachtet von geprüften berühmten Chemikern. Prämiirt im Jahre 1868 mit der großen Bronee⸗Medaille von der Kunst- und wissenschaftlichen Provinzial⸗Ausstellung Pleschen. Bei Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Fässer und des Maas-Inhaltes jedes einzelnen Fasses. Versendungen nehme der Kurze wegen nach; Briefe bitte zu frankiren. Nähere Auskunft ertheilt 25 Aug. Sigerist, Mengen, Würtemberg. 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Jahrganges 83 8 wird enthalten: Ses 85 85 Kloster Roßdyk Novelle von Haus Tharau. dem Sprechzimmer elnes allen Sachwalters. Hetzjagd übers Meer.— Baden. Von L. Pietsch.— Ein Weihnachts jubiläum, Von Dr. Rob. Koͤnig. Zu dem Bilde: Ernst Mort Arndts Denkmal auf dem Rugard.— Die neue eiserne Verkebrsstraße nach Californien. Von Theodor Kirchhoff in San Francisco.— Am Familientische: Zwei Exudlen. Zu dem Bilde: Der unterbrochene Erndtezug. Von T. Schlesinger.— Sonderbare Mitarbeiter am Jour⸗ nalistentage.. Daheim⸗Expedition in Leipzig. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 13. Oct. Waizen 11 fl. 20 kr. Kork 8 fl. 20 br.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 11. Oct. Waizen 11 fl. 45 kr. Korn 9 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 36 kr. Grünberg, 9. Oct. Waizen 11 fl. 35 kr; Kort 8 fl. 20 kr.; Gerste 7 fl. 15 kr.; Hafer 5 fl. 12 kr. Molter 7 fl. 50 kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — tr.; Saamen 18 fl. 5 kre; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz, 8. Oct. 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Nat.-Bank-Actien 701 P. f Hau 5 0, do 70¾ P. 5 3½% do. 877. G. 5% Oesterr. Cred.-A. Oe. W. 8 247½ à 48 46½ 4j.[ Vor Nassau 4½0% Obbigat. 93 b Hosterr. 50% Met. v. 1859 1. Ls.“—— 4½0% Bayer. Ostbahn à fl. 200125 G. lleihu 5 40% do. 848 P. 3 50% Nt.-Anl. 1854 ¾—— 4½% Hess. Lud w.-Pr. Obl. i. fl..—— Hau Kurhessen 40% Obligat. à 105 84½ 8 5 50% Anl. steuerf. 66/6—— 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 1 Em. 5% 75½½ P. als Bayern 50% Obligat. 101½ G Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 85 G. 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 2 Em/ 72/8, 6. Han 5 4½0% ½ jähr. 93% P. Finnland 4½% O. i. R. à 105—— 60% Oest. süd. Lomb. E.-B. i fr. 74100 ½ P. 100 6. Haus 1 4% 40 87 P. Schweden 44½0% Obl. Thlr à 105 85 ¼½ 6. 30% Oest. Süd. St. Lomb. E.-B. Pr. 48 P. 47 d. At Sachsen 50% Obligat. à 105 102½ G. 5 4½0% Obl. i. L. à fl. 12 83 G. 30% Oesterr. St-Els. Pr.-Obl. l. fr. 56/ P./ G. dum Würtemb. 4½0% Obligat. 92½ P. N.-Amer. 60% Bonds 18821 v. 62 88 87‘ 88 b. 30% Liv. Pr.-Obl. Lit C., D. 20%„32½ G. Iioll 8 40% do.—— 5 60% Bonds 1885 v. 651 87¼ f. 50% Tose. Centr. E.-B. Pr.-Obl.„ 52 P. 51½ G. Kla I Kurhess. 40 Thl.-L. 58 P. 7 ½ G. ö 00 Amsterdam k. S. 99/ G. 5 Preuss. Kassensch. H. 9 74/8 Hau Nass. 25 fl.-Loose 38 P. 1 2 Augsburg 8 99/ G. 5 Preuss. Friedrichsd'or„ 9 58½—59 dt 5 4% Bad. P.-L. Thlr. 100103 ¼ P. 1 2 Berlin Thlr. k. S. 105 ½ B. 104% 6. 2 Pistolen„ 9 49—51 Dau Badische 35 fl.-Loose 56% P. 0 3 Bremen Thlr. k. S. 97/8 G. 2„ Doppelte„ 9 50—52 dent Er. Hess. 50 fl. Loose 177½ P 8 Cöln Tulr k. S. 105% B. 7 lol. g. 10 Stücke„ 9 54—56 dur 2„„.. 7 Hamburg M. B. k. S. 88 G. Ducaten 5„ 337-39 duft 2[ Oesterr. f. 250 v. 1839 578—— 1 8 Leipzig Thir k. S. 105 B. 104% G. 2 5 al marco„ 5 3840 ien 2„ 40% 250 v. 1854/8 72 P. E London Lost. k. S. 119 ½ B./ G. 20 Francs- Stücke 5959 31 3500 0 8„ 50% 500 v. 1860% 78½ ½ 78 b— München fl. k. S. 993 G. 2 Engl. Sovereigns„ 11 56— f. 12. 700 —„ 100 fl. v. 186 4h. W. 111 ½ P. 5 Paris Fr. 200 k. S. 958% B./ G. Russ. 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