De Okulst den ktuest der Post. Jul Son wem! lei Strauß. Jamstag den 13. März. * 30. 14 genen Schalttags 1864 1936 fl., folglich beträgt 7 Oherhes sischer Anzeiger. Enthält die amilichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fticdberger Inlelligenzblatt. Ecscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samflag. Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden„Oberhessischen Anzeiger kaun man für das zweite Quartal l. J. bei allen Poststellen für 38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. Expedition kostet das Blatt vierteljährlich 30 kr.„ Bei der Verlags⸗ Amtlicher Theil. Betreffend: Den Ausbruch der Lungenseuche in Fechendeim. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermcistereien des Kreises. Erhaltener Muthelung zu Folge ist in Fechenheim die Lungenseuche unter dem Rindvieh ausgebrochen und def halb zur Verhütung der Weiterverbreitung dieser ansteckenden Krankheit von Gref herzoglichem Kreisamte Offenbach verordnet worden, daß dis auf Weiteres kein Rindvieh, das aus diesem Orte kommt oder denselben auch nur passirt hat, in den Kreis Offenbach eingefuhrt werden darf. Indem loir dieses zu Ihrer Kenntniß bringen, beauftragen wir Sie, mit Bezug auf den am 17. und 18. zu Offenbach abzubaltenden Viehmarkt die Viehhändler Ihrer Gemeinden darauf aufmerksam zu machen. K ER Friedberg am 10. März 1869. TI d p p. n g. Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die nachstehenden Landwirthe für die am 270. Tage nach der Geburt schwersten Bullenkäiber die beigesetzten Prämien erhalten haben: 9 Johs. Trammersbäuser II., Kirch⸗Göns, Kr. Friedberg, 2) Kart Voneiff, Exünverg, Kr. Gründerg, 3) Ludwig Jäkel I., Grünberg, Kr. Grünberg, 4) Johannes Eifert, Enzelrod, Kr. Lauterbach, Gewicht. Praͤmie. Gewicht. Prämie. 540 Pid. 35 fl.— kr.[ 5) Ludwig Horn. Trobe, Kreis Gießen, 430 Pfd. 27 fl. 30 kr. 457„ 29„ 30„ 6) Job. Weber I., Gövelnrod, Gründerg, Kr. Gründerg. 420„ 20„ 30„ 415„ 38„ 30„ 7) Konrad Jockel V., Grünberg, Kr. Grünberg, 400„ 25„30„ 40 N27„ 0 Dabei wird bemerkt, daß im Ganzen zur Präamürung in 1868 zwölf Bullenkalber angemeldet worden waren, von denen 8 Stuck zur Besichtigung und Wägung kamen; ein Stuck, und zwar das leichteste unter Letzteren, kennte eine Prämie nicht erhalten, da die Besich⸗ tigungscemmission sich ungünstig über Form sowohl als sonstige Eigenschas Laubach den 3. März 1869. Der Präsident des ten ausgesprochen hatte. landwirthschaftl. Vereins von Oberhessen 8 Otto, Graf zu Solms Laubach. Ausstellung von Gartenbauerzeugnissen. Der Unterzeichnete bringt biermit zut öffentuchen Keuntniß, daß in den Tagen vom 2. bis 12. internationale Ausstelung von Gactenbauerzeugnissen stattfiadet. Beichen Nr. 16, zu richten. Laubach den 4. März 1869. Der Präsident des Otto, . Anfragen und Aameldungen sind an September d. J. zu Homburg elne Herrn Ur. Götze daselbst, Hode landwirthschaftl. Vereins von Oberhessen Gtaf zu Solms Laubach. Hessen. Darmstadt, 8. März. Zweite scamme. Von neuen Vorlagen erwähnen wir ine Petition der Brauertibesiger wegen Besteuerung des Biers, einen Gesetzemwurf über die bindende Kraft der Mobiliarverkußerungsverträge und An⸗ sräge verschiedener ober hessischer Abgeordneten wegen Erhöhung der Staatsbeiträge für die Gymnasten zu Büdingen und Gießen. Die Kammer tritt hierauf in die Berathung über den Vortrag des Jatendanturraihs Nicpoth vom Kriegsministerium, die desinitive Rechnungsablage der Militärverwal⸗ sung in der Finanzperiode 18631865 betr. Im ordentlichen Bud gel waren verwilligt 4,961,226 fl. 29½ kr., verausgabt wurden 5,115,232 fl. 4½ kr. wovon indeß abgeben: 1) zur Deckung öheier Natur alpreise 193,810 fl. 33⅜ kr., die Kosten des nicht im Budget aufgenem⸗ die Ausgabe gegenüber den Ver willigungen 4. 919,845 fl. 58 ½ kr. und verglichen mit der obigen Verwilligung von 4,961,226 fl. 29 ½ ke., weniger 4,740 fl. 31 kr. Im außerordentlichen Clat wurde rerw'lligt: 1) für größere Herstellung 10,418 fl. 9 fr., dagegen neu verausgabt 18.967 fl. 40 kr., mithin Minverausgabe 450 fl. 20 kr., 2) für Gaseinrichtung der Offenbacher Kaserne 20,895 fl., welcher Bedarf auch veraus⸗ gabt wurde. Der Berichterstatter, W. v. Löw, beantragt, sämmtliche Verausgabungen für gerecht. serligt zu erklären, mit Ausnahme der für das Commandement der Residenz im Betrag von 2. Kammer liefen abermals einige Vorste lungen 25.286 fl. 48½ kr., wovon 5897 fl. nicht für gerechtfertigt zu erklaren seien. Bei der Aostim⸗ mung wurde der Ausschußantrag mit allen gegen 7 Stimmen angenommen. — 10, März. In der heutigen Sitzung der bezüglich der Einführung der Presbpterial⸗ und Synodalverfassung ein. Die Berathung über den Hauptetat der Militärverwaltung in der Finanz- periode 1809/71 wird sodann eröffnet und bewegt sich die Discassion sast ausschließlich um die Ein⸗ führung der preußischen Gagen und Löhne, die schon im vorigen Sommer mit großer Maforität von der Kammer abgelehnt wurde. v. Biegcleben, Dumont, Fink, Gagern und Vollhard sprechen gegen die Einführung der preußischen Ansätze, während die Regierungs Cemmissäre, Mintster⸗ Präsident v. Dalwigk, die Abgg. Goldmann, Zent⸗ graf, Hallwachs, Kraft, Wernher und Metz in“ der Militär Convention die Verpflichtung zur Einführung derselben erblicken. Mit Bezug auf eine Appellasson des Abg. Dumont an die Ehren⸗ haftigkeit des hessischen O fiziercorps verwahrt sich der Regierungscommissar Hauptmann von Hergeith scör dagegen, daß die Ehre des Ossizier⸗ corps mit der Gag e nfrage in Verbindung gebracht werde. Bei der hessischen Administratien habe die Regkerung nach hessiichen Grund sätzen besoldet, bei der jetzigen preußischen aber müsse sie nach preußischen verfahren. Ueber die Art der Ab- stimmung ergaben sich bedeutende Meinungever—⸗ schiedenheiten und wird dieselbe, da die Zeit schon zu weit vorgerückt ist, auf morgen vertagt. i — 11. März. Die zweite Kammer fährt in Berathung des Militärbudgets fort, ohne in der Gagenfrage Beschluß zu fassen und bewilligt für das Kriegsministerium 27,373 fl. 45 kr., für das Kriegez ahlamt 4224 fl., für Militärintendantur 4875 fl., für Militä⸗geistlichkeit 148 1 fl., für das Generglauditoriat 1200 fl., für zwei Divistons⸗ Auditeure 2450 fl. und schließlich für den Divi⸗ siont commandeur und 3 Brigadegenerale 19,073 fl. Die Summe für einen Fommandanten der Residenz wird abgelehnt, für das Platztommando 1925 fl. bewilligt. Die meisten Bewilligungen steheu unter der Regierungsforderung.* — Hauptmann von Herff vom 2. Infan⸗ terieregiment ist zum Flügelad jutanten des Groß⸗ herzogs ernannt worden. In der Unten sachungssache gegen Bahn⸗ wärter Peter Blöser wegen fahrlässiger Toͤdtung erfolgte die Urtheilsverkündigung vor dem Appell⸗ hofe. Hiernach wird Blöser von Strafe und Kesten, mit Ausnahme derjenigen seiner Verthei⸗ digung, sreigesprochen. Von den Assisen war derselbe bekanntlich zu 8 Wochen Gesänzniß und in die Kosten verurtheilt. g — Nach der„Darmst. Zig.“ hat der vor Kurzem gewählte Abgeordnete der Stadt Alsfeld, Hofggichtstalh Schulz daghier, mit Rucksicht auf seine angegrissene Gesundheit, sein Mandat niedere gelegt. * Frledberg. In sämmtlichen evangelischen Kirchen unseres Landes soll am Palmsonntage (protestantischer S indesbettag) Vor und Nach- mittags eine Collekte für die deutsch- evangelische Mission Paris erhoben werden, wo bekanntlich viele Hundert unserer oberhessischen Landsleute als arme Straßenkehrer leben, denen hierdurch deut⸗ scher Schulunterricht und protestantischer Gottes, dienst ermöglicht wird. Mainz. Der projektirten Erweiterung der Stadt, durch Beseitigung der nordwestlichen inneren Festungsumwallung, wozu die Gemeinde 2 Mill. Thaler aufbringen soll, ist jetzt einer praktischeren Behandlung als seither zugewandt worden. Die Vertheilung der anfänglich für kaum erschwinglich gehaltenen Kosten auf den Grund und- Boden des ncuen Stadttheiles in Form einer Tilgungs, rente, die gleichzeitig auf diese Erleichterung bin rege gewordene Antbeilnahme einiger Capitalisten lossen die Verwirklickung des Prejckies sicherer hoffen. Ein weiteres Prejckt ist die Anlage eines großen Bahnbofes für die Mainz Alzey Patiser Linie, welcher sich direkt an den neuen Starttheil anschließen würde. Diese Vergrößerung der Stadt umfaßt eine Bod ensläche fast so groß wie die der alten Stadt. Wenn in den neuen Bahnhof auch die Linie aus dem Ruhr⸗Sieggebiet. von Betzdorf über Wiesbaden und Biebrich, eingeführt werden sollte, so muß sich ein bis jetzt kaun geahntes Leben in diesem neuen Stadttheile entfalten. Mainz. Gegen das freisprechende Urtheil des Obergerichts im Prez sse L. Bamberger und Genessen hat die Staateprocaratur Berufung an das Oberappellationsgericht ergriffen. Preußen. Berlin. Das Reichstags⸗ mitglied Frhr. v. Halle brachte den Antrag eig, im Gebiete des Bundes eine einheitliche Bestim⸗ mung über den Eintritt in die Volljährigkeit herbeizuführen. — Dem Reichstage hat der Bundeskanzler das Reichstagewahlgesetz und den Postvertrag mit Rumänien vorgeleet. Die Postrerträge mit Italien und Schweden wurden vorläufig in der Special⸗ berathung angenommen, der Postvertrag mit den Niederlanden ohne Discussion nach zweiter Lesung genehmigt. — Den Mitgliedern des Reichstags ist eine petition von vielen Interessenten aus den meisten alten urd nun Provinzen Preußens, au; Hassen, Mecklenburg, Oldenburg und Sachsen zugegangen, welche die Umwandlung der gegenwärtigen Brannt weinsteuer, welche sich nach dem Malschraum be rechnet in eine Fabrikatsteuer fortert. Beigesügt ist eine Denkschrift ter Handelskammer zu Osnabrück. Außerdem ist die Schrift eines hannöberschen Fa brikanten, Carl Schulz. über die deuische Munz⸗ reform und der Anschluß an das Frankensystem vertheilt worden. — 11 März. Reichstag Bei der Berathung über den Gesetzentwurf, die Feststellung des Nach trage zum Bundesttat von 1809 betr., erörtert der Bundescommissär Delbrück die in dem Nach⸗ trag aufgestellten Berürfnisse und geht genauer auf die einzelnen Positionen ein. Der Antrag Hagke's eine einbeitliche Bestimmung über den Eintritt der Volljäbrigkeit auf dem Wege der Gesetzzebung herbeizuführen, wird mit großer Majorität angenommen. — In dem Entwurf eines defiaitiven Wahl⸗ gesetzes für den Reichetag des nort deutschen Bundes wird darauf hingewiesen, wie nach dem Zusammentritte des ersten Reichstags sich bet den Wablprüfungen mannichfache, nicht unwesentliche Verschicrenheiten zweschen den Wahlgesitzen der einzelnen Bundesländer zeigten. Die Nottzwendig— keit eines weitern Ausbaues der Verfassung durch den Erlaß cines Reiche wahlgesetzes bedürfe dem— nach keines aueführlichern Nachweisee. Besitze die gesammte Beröckerung des nord teutschen Bun— des in dem Riichetage eine einheitliche Reprä— sentauon, so müsse auch das Wahlgesetz, durch welches dicse Repräsentation gebildet werde, ein einheulsches sein. Angesichts der schon im nächsten Jahre(om 31. Aagust 1870) bedoestehenden Enkrigang der Legieloturperiede und des Eintritis nzuer Waßlen dürste es sich kaum empfehlen, die b einheitliche Regelung der Wahlgrundsätze und des Wahlverfahrens länger hinauszuschieben. In dem Entwurf findet sich die Bestimmung vor, daß die Armee ein actives Wahlrecht nicht haben soll, und motivirt wird diese Vorschrift durch die Be⸗ merkung, die Armee müsse dem politischen Partei- getriebe fern bleiben. Die preußische Verfassung kennt diese Ausnahmebestimmung nicht. — Im Reichstage haben sich bis jetzt 216 Abgeordnete einschreiben lassen, es fehlen also noch immer 81 Mitglieder. Die Sitzungen werden von circa 160 Herren besucht. — Nach Berichten aus Berlin nimmt daselbst der Nothstand eine solche Ausdehnung, daß bei den in letzter Zeit abgehaltenen Auctionen ver— fallener Pfandobjekte kaum der Werth der auf die Pfänder verabfolgten Darlehen hat gedeckt werden können, obwohl die Taxe durchweg sehr niedrig gegriffen wird, und daß die Zwangsver⸗ käufe wegen rückständigen Schulgelds und rück— ständiger Communalsteuer eine solche Ausdehnung gewonnen haben, daß der Magtstrat sich veranlaßt gesehen hat, bei den Stadtverordneten theils auf eine Zulage für die Executoten, theils auf eine Vermehrung ihrer Zahl anzutragen. Aus Ostpreußen bringt der neueste„Bürger und Bauernfreund“ folgende Notizen:„Im Kirch⸗ piel Weelitzken bei Oletzko rafften Noth und Krankheit im Jabre 1868 den 14. Bewohner dahin. Dieses Jahr dürfte voraussichtlich die Zahl der Todten die des verigen Jahres über⸗ triffen. Ju einem Hause des Dorfes Czimochen, Nreis Lyck, in dem 26 Personen wohnen, fand Ur. Schmidt aus Lyck in den ersten Tagen des Monats Februar bei einem Besuche 9 Leichen und 7 schwere Kranke vor. Neth haben wir aber in diesem Jahre bekanntlich nicht!“ Kassel. Wie berichtet wird, ist in Folge des Beschlagnahmegesetzes der königl. General— vetwoltung des kutfürstl. Hausfideicommisses, durch deren Vermittelung die kursürstl. Hofdiener in Prag seither nech ihre Besoldungen empfingen, vom Finanzminister in Berlin der Befehl zuge⸗ gangen, fernere Zahlungen an dieselben nicht mehr zu keisten. Die hier wohnenden ehemaligen Hof diener erhalten natürlich ihre Besoldungen nach wie ver. Die Maßnahme ist nicht gegen die Hoöfdiener, sondern nur gegen den Kurfürsten getichtet. Frankfurt. Der biesige Bürgermeister Mumm ist zum Oberbürgermeister ernannt worden. Bayern. München. Bezüglich des ge⸗ meldeten P.stdiebstahls wird weiter mitgetheilt, daß der Geldwerth der Pakete und Briefe(unter denen sich außer den nach Frankfurt besuummten auch Sendungen nach Paris, Coemnitz und Fürth befanden) sich auf die Gesammihöhe von 13,000 fl. beläuft, nach anderen Mittheilungen sogar auf 19,000 fl. Der flüchtig gewordene Thäter, ein Buteaudiener, dem man bis jetzt noch nicht auf tie Spur gekommen, hat die Briefe aus den bereits von dem betreffenden Beamten verschlossenen und versiegelten Briefbeuteln herausgenommen, in dem er die Schnur nebst dem Siegel abichnitt und nach getroffener Auswahl den Briefbeutel wieder neu verschnürte und mit dem ihm zufällig zugänglichen Dienstsiegel wieder verschloß. Baden. Heidelberg. Am 10. d. starb nach kurzer Keankheit im Alter von 79 Jahren Geheimerath Dr. Carl Theodor Welcker, lang⸗ jahriges hervorragendes Mitglied der Opposition in der badischen zweiten Kammer und 1848 Reichs- tagsabgeordneter und Reichsminister. Oesterreich. Wien. Die„N. sr. Pr.“ signalisirt bedeutende Personalveränderungen im ciplomatischen Corps Preußens. Der Gesandt⸗ schafteposten in Florenz soll alsbald wieder besetzt, und Herr v. Werther von Wien abberufen wer den. An des Letzteren Stelle tritt wahrscheinlich Hraf Schulenburg oder Flemming. Preußen sucht angeblich sich Oesterreich zu nähern. — Der Generalgejutaut des Königs von Italien de la Rocca wulce von Victor Emanuel Belgien Unterhandlungen in Betreff einer handels politischen Einigung bevorstehen. 20 — Die„Wiener Zeitung“ veröffentlicht den mit der Schweiz abgeschlossenen Postoertrag. — Die„Tr. Ztg.“ meldet, daß der Capitän der österreichischen Brigg„Anteo“, Benussi, in Untersuchung gezogen wurde und ihm das Patent entzogen werden soll, weil er nach seinen Proto- kollaussagen vollkommen in der Lage gewesen wäre, der Fregatte„Radetzky“ Hülfe zu bringen und es unteclassen hat. a 5 — Auch unter den galizischen Israeliten regt sich jetzt eine Reformpartei. In Lemberg erschei— nen nicht weniger als acht jüdische Zeitungen in deutscher Sprache. Ihr Deutsch ist freilich schauerlich. So lauten z. B. die Ueberschriften von zwei Artikeln:„Wus der Meilack(König) don Preußen zu seinem ersten Mißures(Minister) Bismarck sugt,“ und„Wus die polakischen Lan⸗ desdipetirten im groisen Kasal(Landtag) zu Berlin fur ein gewaltiges Geseres machen vun wege der Spruch“. Schweiz. Bern. Nach der Uebersicht der bei der eidgenössischen Staatekasse zu Gunsten der Wasserbeschädigten eingegangenen Geldgaben betrug die Gesammisumme bis zum 28. Februar 1869 3.086.791 Fr. 94 c. Frankreich. Paris. Die belgische An- gelegenheit beschästigt in dicsem Augenblicke die französischen Politiker anscheinend viel ernster, als die übrigen Zukunftspläne der Kriegspartei. Man begegnet indeß vielfach der Ansicht, Rouher lasse absichtlich in der belgischen Eisenbahn⸗Frage übertriebenen Lärm schlagen, um die Aufmerk⸗ samkeit von Stadt und Land von den unange⸗ nehmen Debatten des gesetzgebenden Körpers leichter ablenken zu können. — Die„Patrie“ will die Verabschiedung des Heren v. Usedom in einer rein privaten Mißhelligkeit mit dim Grafen Bismarck suchen, meint indeß, dicselbe sei dem preußischen Premier gerade zu rechter Zeit gekommen. — Hector Berlioz, der in Deutschland mehr als in seiner Heimath gewürdigte Componist und Musikgelehrte, ist in Paris verstorben. Berlioz hinterläßt Memoiren, welche er noch bei Leözeiten drucken ließ, auf das Sorgfältigste corrigirte und von denen er dann ein Exemplar der Bibliothek des Conservatoriums und zwei ander; seinen un⸗ zertrennlichen Freunden Damke und Stephen Heller anvertraute. Man versichert, daß diese Aufzeich⸗ nungen des bekanntlich auch als Schriftsteller und Kritiker vortrefflichen Künstlers sehr inter essanke Einzelnheiten über seine Zeitgenossen enthalten. Großbritannien. London. Den Vor⸗ anschlägen für die Armee zufelge ist ihre Kepf⸗ stärke 125,529 Mann gegen 136,650 in voriger Session. — Die„Morning Post“ erklärt, sie sei in den Stand gesetzt, anzukündigen, daß die fran⸗ zösische und die belgische Regierung übereingetemmen seien, die zwischen beiden schwebenden Fragen ö einer gemischten Commission zu über weiser. Amerika. Neuere Berichte vom Kriegs⸗ schauplatze in Paraguay beweisen, daß die brasilianischen Angaben von der angeblich voll⸗ ständigen Beendigung des Krieges doch gar zu viel behauptet hatten. Die„Anglo Bresilian Times“ melcet, daß eine Abtheilung Panzerschiffe, die von Asumcion ausgelaufen waren, um sechs varaguitische Dampfer zu jagen, unverrichteter Sache zurückkommen mußten, da die Fahrt strom⸗ aufwaris ihnen durch ein verseuktes feind liches Schiff gewehrt wurde; und ferner, daß Lepez mit 80. Mann eine neue Stellung bei Birabill in den Bergen befestige und fleißig reccutire. Newpork. Die Cuba'schen Ja sargenten wurden mit großem Verlast bei Puerio- Principe in die Flucht geschlagen. — Fat nach allen Seiten hin hat die Minister⸗ liste des neuen Präsidenten der Union Enttäuschung und Ueberraspung gebracht. Die Demokraten wie die Radicclen halten ihre Candidaten, deren beauftrazt, den Kaiser Franz Joseph in Triest Eintritt in das Cabinet sie beiderseits mit aller zu begrüßen.— Die„N. jr. Pr.“ wie die „Peesse“ vernehmen, daß zwischen Frankreich und Zuversicht erwarteten. Statt dessen ist dasselbe zusammengesetzt aus verhältnißmäßig jungen und der J mina Süden deut Praäste genon bintt wir heft Initr — 9 B. N eul centell Cor ca ite J dit 5 * „der ben. E iner ru un dle 0 mnie uw l sureg 8 Ane Emm beg, Wie ben Da c Mel. er bine enfel Jibre Mun Lonnt Uebersicht 1 Gunssen Oesdgaben . Febirar gische An⸗ uduicke die errster, alt ei. Man uber lase on: Ftaze Aus neik⸗ u unange- Korpers löschiedung 1 bripeten id suchen, 1 Ptemitt deutschland Cocpouis Balio; Etoltiten uu und Bidliothel stinen un · den Hellet Auffeich · eller und nter cssalt thallen. Den Bor⸗ ut Kchi⸗ u voriget si sei in tic sran⸗ cnmen dagen ser. 1 Ktlegt⸗ taß dl lich vol gar Ju Brastlian seniff, um ech trtichtelek In stroc⸗ iat liches % lep) bitabill Alitt. sargenken pus he in Ganzen wenig bekannten Persönlichkeiten, die in politischen Kreisen als entschiedene Anbänger der Retoncsruckionspolitik gelten, aber sich von allen extremen Schritten ferngebalten haben. Der am mtisten genannte und bekannte unter den Ministern ist der des Auswärtigen Washburne, intimer Freund Grant's, ein bekannter Gegner der Sclaverti und eine bei den Radicalen sebr beliebte Persönlichkeit von großer geschäftlicher Befähigung und kräftiger einfacher Beredsamkeit. Der Finanzminister Stewart ist weit und breit als der große Newporker Importeur von Manufecturwaaren bekannt. In Newyolk selbst gab man in den letzten Jabren sein jährliches Einkommen auf die fabelhafte Summe von vierzig Millionen Dellar an. Strenge Red- lichkeit und Begabung für die Finanzen werden ihm nachgerühmt und für die Goldzahlung der 5—20 Vonrs sowie für den Freihandel dürfte diese Ernennung von Wichtigkeit sein. Neuere Nachrichten berichten indeß, daß Stewart, da Ministerialbeamten der Betrieb von Handels- geschäften nach dem Gesetze untersagt sei, auf sein Amt verzichtet habe. Der Marineminister Borie ist noch weniger bekannt als der Minister des Innern, Exgouverneur Cox, Letzterer seiner politischen Parteifärbung nach Radicaler, von dem man eine großmuthege Politik den Judiauern gegenüber crwartet. Der General- Postmeister Creswell ist einer der jüngsten und viel ver- sprechendsten Politiker, die Marpland aufzuweisen hat. Auch er gehört den Radicalen an und hat den Ruf eines hervorragenden Redners. In Be— triff des Gencralstaatsanwalts liegen verschiedene Lesarten vor, wescher von zwei Brüdern Hoare der Ernannte ist. Die Beibehaltung Schofield's als Kriege minister und die Ernennungen Sher⸗ man's und Sberidan's zu den böchsten Com mand os der Armee legen Zeugniß davon ab, daß der Präsident entichlossen in, die Politik aus den mlinärischen Dienstzweigen fern zu halten und im Süden energisch die Ruhe und Sicherheit wieder- berzustellen. Neben der Thatsache, daß noch kein Prasident so wenig Rucksicht auf frühere Minister genommen und so viel neue Kräfte in sein Ca binet gezogen, ist es namentlich auch bemerkens werth, daß kein graues Haupt in demselben sich befintet und das Durchschnittsalter der Minister unter 50 Jahren ist. B. Friedberg. Dem Vernehmen nach wird Fil. N. Hohen nein, Hof⸗Opern⸗Sängerin, wi be lürzlch in Sm tgart, Frankfurt ꝛc. mit außerocden chem Erjelg kencecurte, auch uns inden nächten Tigen mu cinem Lo. cet erfteuen zu wel dem noch andere namhafte Künstler ihre Mi wirtung zu glagt haben. . Friedberg. Es wie bier noch zu referiren über die Vett-äge des Herin Seminarlehrers Soldan„über das Sons euspectum“, des Herrn Reallehrers Klein über die En stehung unseres Planetensynems“ und dee Hrn. Direliors Schwabe„über die neuere religiö e Lyrik.“ Selbstoestäncl ch können diese Referate nur kurze, in leiner Weise auf Vollfländigteit An spruch machende Au⸗ deu ungen geben wollen, Andeutungen, die denen, welche die Vornäze geböst haben, als Anhaltspunkte zum noch⸗ malisen Durchdenken des Gebörten vielleicht nicht ganz unw lkom men sind, andern Lesern aber hie und da zur Anregung dienen dürften. B.gmnen wir gleich mit dem Resultat der inleressanten Unninichungen des eisten Vortrags. Es lautet: Die Sonne in ein weiß lender Kö per, umg ben ro! eiver ebensalls in glüy e ndem Zusland sich befindenden Gaohülle. Wie kommt man zu di sem Resultar? Ist doch die Sonne dieler Körper, zu d ssen Größe unsere Erde mit ibrem Da chm sser von 1720 und ibrem Umsang von 5400 Meilen sich verb än wie das Vermögen eines Mannes, der einen Gulden besitzt zu dem desjenigen, der über eine Million gerictei, 20 Millionen Mellen weit von une entserun, also daß ein Essenbahnschuellzug nahezu 400 Jibre zu fahren bänse, um dadin zu gelangen. Dabin Löunen wir fleilich nicht kommen, aber das Licht der Sonne kouemt zu uns, und oizses bildet den Gegeustand der Untersuchunz. Wie? darüber wenige Worte. Lassen wir ven einem weißaläbenden Köeper einen Lichtstrahl durch in dreisciung geschuff nes Klas(Prisma) bincurch— geben und fangen denselben durch cine gegeruberstebende Fläce auf, so zeigt sich auf die er Fläche das Bild der betannie sitben Reg uboge faben. Beingi min cageg eu zwichen ken weing übhenden Körper und das Prioma cine Spitiueflamme(alahenze Gasmasse!, die irgend ein Mintel, uigend ein Metoll— nstürlsch ebenfalls in Körper in die Spiritusflamme gebracht wird. Ein etwas abgeändertes Farbenvild erhält man, sob eld der weiß glühende Köper beseitigt ist und ber Licht trabl nur von der Sririmeflimme herstammt. Nun denn die Sonnen strahlen unterzieht man einer ähnlichen Untetsuchung Man läßt sie durch ein Prisma hindurchgehen, fängt die gebrochenen Strahlen auf einer F äche auf, und siebe da, das Regenbogen⸗Farbeubid zeigt siy mit jenen merk, würdigen Linien, die wir bei der erst enwäbnten Unter such ing als von ganz b stimmien mineralischen Körpern berrüvrend erkannt haben. Ferner: Vei einer totalen Sonne finsterniß verdeckt belnnnich der Mond unserm Alge die So nenscheibe. Strahlen vom Sonnenkö pen jelbst können dann nicht zu uns gelangen, wohl aber Strahlen von der den Sonnenkö per umgebenden Geis bülle am Rende der Scheibe. Diese letz'eren Strahlen konnten z. B. bei der vorjihrigen. in isien si bibaren Sonnenfiusterniß untersucht werden Ir Bid(Spectrum) stimmi in überras gender Weise mit dem Bilde der oben bez ichneten bloßen Spiriinoflaneme überein. Nich den vieljälugsten, gen zuesten, mim den vellkommensten Justru⸗ menten vorgenommenen, sieis zu denselben bestimmten Resultaten fübrenden Untersu hungen schließt man nun o: Gleiche Wakungen müssen gleiche Ursachen haben der Sonnen öeper muß von gleicher Wiüschafsenveie wi der weißg ü ende Köper, die Hülle wie die Gaoflimmte sein. Auf diese Weise hat man die verschiedensten Me alle in dem Sonnen! per nachgewiesen; zur von Gold z. B. hat man noch keine Spur gesu siden. Wiederroten wir es nochmals: Vie Sonne ist darnach ein weißglübender von iner ebenfals gühenden Gaebülle umgebener Körper, essen Bestandtheile mit derselben Genauigkeit untersucht werden kön ien, als bätte man in Wirklichkeit ein u Tocil davon im chemischen raboratorium. In engen Au schlun in diesen eben so interessanten, als gediegenen und nu durch was zu leises Spelen des Redners in seinen Wutung etwas apgeschwäch en Vortrags, sprach Herr Klein„über die Enistehun zunseres Plau teniystesas“.— Der Redner beginnt mu der E, örterung der Schwierig keit der vorliegenden Fraße und galingt zu dem Schluß. daß die Wissenschaft, so selisem es auch klingen möge, ditüber besimmiere Auischluss zu geben verzmöge, als z. B. über das Werden einer Pflanze aus dem Saamen— tern. Er läßt hieraus, unserstützt euch veranschaulichende Abbildungen, die Sonne mu den Plan ten und ihren Monden die Revüe passiren, dabei das Nötbige über ihre Grögen-, Entfernungs- und Umlaufeverhältnisse in ge⸗ drängter Kürze miitheilend. Daraus zeit sich: Die Sonne bewegt sich mul allen Planeten im Weltenraum um cinen Centralkörper— wo wir eben uns im Weiten raum befinden, klemmen wir nicht mehr hen. Außerdem hal die Sonne noch eine Drehung um sich ze bst, die sich von Westen nach Osten in ewa 25 Tagen vellzicht. Alle Plan ten uun Merkur, Venus, Erde, Mars ꝛc., es siuo deren nunmehr aber 100 bekannt, bewegen sich, parallel mit dem Sonnen ⸗Acqualor und ziemlich in derseiven Ebene in verschiedenen Enisernungen(man denle au die Enijernung der Erde von der Sonne) um die Sonne und um sich seldst und zwar ebenfalls von West nach Da. Duser ma. würdige Umstand, daß nämlich die se hundert Körper üdenemsimmend in derselben Ricktung und in derselden Ebene, alle von West nach Ost um sich selbnn und um die Sonne si bewegen, kann nun ein zu⸗ lälliget fein, oder aver er kaun seine bestimmtie Ursache haben. Redner weist in durchschlagend überzeugender Weise nach, daß die erstere Wahrscheinlichkeil sich auf einen unaussptechtich kleinen Bruchtheil reducire, d. b. geradezu verschwinde. Den ursächlichen Zusammenhang jener merk, würdigen Uebeieinnimmung dagegen erläutert das va⸗ place'sche System, das der Redner nunmehr erklärt. Um een Raum dieser Bläuer imdeß nicht zu übverschreiien, wollen wir nut noch ange Hauphätze der Vorträge, die sich eucch Klarheit der Darfellun, Uerersichilicken der Stoff audrenung und besondere Geschicklichkeit auszeichnen, einem Gegennauo von verschiedenen Seiten bezukommen und ien dem Verständni naye zu dringen, in losem Zasam⸗ menhang hier soigen lassen.— Zwei Gesetze sino es, die Bildung und Baon en det Himmcletörper desummen: das Gesetz der Masseuanzuhung und das Behartungsvermögen. — Die Soune it allen zu ibr gehörigen Körpern wir einsi eine sorm oe, gasartige Masse.— Massenanziehung und Flu kraft bewirkten Kagelgestalt und Deegung. Zu sammenziehung und Reibung erzeugten und vermehrten die Wärme, die Masse ging in glübeneen Zunand über. E mäßten sich, sovald Flunkraft und Zugklaft in einem nwissen Verväineß zu einander standen, Ringe ablösen die zerrissen und sich zu selbsiständigen Kugeen aufrolllen. So sind die Plan ten eninanden, der serune, Nepaua. zurn, der nächne bei der Sonne, Merkur, zuleßt. Auch un eie Erde itt och ein von der Sonne losgeriss nec, zur Kugel gewertenct Ring Auch si« wee feuerflüsig, hat uch aver an oer Ove fläche bis zu einer gewissen Tae abgekühlt. Dic Rengeiloung fetzt sich bei den Praucten ioc; es eninanden daraus die Trabanten, Monde Der Sauen har außer acht Monden noch dien Riane.— Dag die Sonne sich noch nicht ähnlich den Plancten abgeküblt „at, ruhrt von ihrer außer ordentlichen Größe her: je grözer die Masse, deo langsamer die Abkühlung, und den Sonner törper ist meyr als 70 mi se gieß als all Planten und Trabanten zusamm m enommen.— Wu unsde Seune, so giet ee im Welenrgume unzählige Sonnen,„ xterne. Der nächne Fern aber ite wel vou und eunernt, daß das Licht mit ener Gesd windigkenn gift hend m Zu ande— eighänt, so zetgen si alsvald in uem Fubenbilo an ganz bentmmter Stelle und in ganz vestimmter Zub nauz beim nie Linten, die kei seer Mnterjuchung unfehlbar sich einn llen, sobald der keiresf nee! von 40,00 Meilen in der Sekunde, das in 8 Minuten von ker Senne zu uns low emt, über diei Jahre braucht, um den Weg zu uns zurückzuc gen. Dad Licht von anderen Fxdernen braucht Hunderte, Tausende, ja Millionen von Jahren, um zu uns zu ge⸗ langen. Die Milchstraße lös't sich untet dem ffernrohr in zabllose Frsterne auf. Nebelflcken, an den Außersten Gränzen der Schöpfung, haben sich unter Herschels Rie'en⸗ Fernrohr als Fix hrnhaufen erwiesen. Andere N belfl cken lieben, auh durch das spärfste Instzumen t gesehen, Nebel⸗ fl cken. Heischel hielt sie nit für F xsternhaufen. Die Untersuchungen ihres Spectrums bestͤtigen seine Ver— nutbung. Wäbrend die Lichtstrahlen von den Fixsternen im Spectrum genau dasselbe Bild zeigen wie das Sonnen— licht, ist das Spectrum jener Nebelflecken davon verschie⸗ den und dem Spectrum der Gaeflamme gleich. Daraus ichlseßt man: Jene Nebelflecken sind in der Bildung be⸗ nissen Welten, glühende Gaemassen wie Linst die ganze Sounenmasse war. Zwer sehen wir jene Körper eben in dem Zufaud, in dem sie sih vor Tausenden jn Mell'on n Jabren b fanden, da ihr Licht so lange braucht, um zu ns zu kommen; indessen in Bezug auf das Werden von Welitörpern sind Tautende von Jihten nur S kunden, und jene Nebelflͤcken sind wohl beute noch ziemlich in derselben Verfassung. Das Laplace'sche System findet darin eine neue Stütze: heute noch bilden sich in ähnlicher Weise Sounenkörper, es lösen sich Ringe davon los, die zu Plan tenkugeln werden, kurz es bilden sih Planeiensysteme, wie cinmens unser Pancten yaem entstand. Wo ist die Gränze des Weltenraumos? wo und wann bört die Schöpfung auf?(Forisetzung folgt) Frankfurt. Wie hiesige Blilter berichten, wurde Kip lmeester Neumann mit der Blung einer aus 50 inn bene enden Capecle für die Pl mengärten beauf⸗ lagl. Dis Engagement oll auf fünf Jabre Unten. Mainz I! einem Hause der großen Vleiche benutzte ine beit lade Frauen person die augenblickliche Euisernung den Dien emädcheus dazu, 5 silberne Kasse löffel aus der Küche zu eniwenden. Obe leich nicht ale Veuler als Diebe zu behendeln sind, so ist doch bei allen Vorsicht ge⸗ bolen, namen lich sollen Dientboten, wenn sie ewa in das Zimmer geben, um von der Herrichaßt eine Gabe zu verlangen, den Belielnden nicht in der Küche oder gar in einem Zimmer stehen lossen, wie dies nur zu häufig der Fall ist. Non München wird berichtet: Die in der letzten Z il sich mehren zen Rectlam ationen über nicht erhaltene Briefe Seitens des Publitums veranlaßten die General⸗ Dircct'en der Verkehrsaustalten, den Postaueistern erhöhte Ucberwachung des Personals einzuschärsen. da die Existenz eines oder mehrerer„Briefmarder“ unzwerselbait schien. Nun ist der für alle Beamten lästige Druck des Bearg⸗ wohntwerdens glückuch beseitigt, da sich durch Zufall das Verschwinden von Briefen e kärte. In einem Vahnxost⸗ wagen wurde hinter der Verschaalung, welche einige R sse erhuten hafte, eine erkleckliche Anz hl Briefe gefunden, die beim Sortiten durchgeruischt sein mußten; darunter Briese aus dem Jihre 183 her. Eine grün liche Re⸗ paratur sämmt ichec Bahnpestwigen wird in Zutuuft ein lolches Verschwinden unmöglich machen. Aus Königsberg wird gemeldet, daß dort die Aus⸗ lieferung eines tussischen Kaufmanns Al xindrowiülsch be⸗ vorstebt, der zur lebenstängeichen Deportallon nach Sibirien veructheilt ist, wegen eines Verbrechens, das in folg u⸗ dem län ere Zit von ihm betriebenen lucrativen Geschäfte beanden bar. Derselbe war Mitglied einer Gesellschaft, die in Königsberg allerhand Waare einkaufte und nach Rußlond spedirte. Wenn dieselden in Eydtkuhnen(der Gränzstation) auf die Baggons der russischen Eisenbahn umgeladen worden waren, dann versicherten die Indu⸗ uriellen solche gegen Di bstadl, gleichzeitig aber bez ichneten sie die befrachteien Waggons einigen in Wirballen da⸗ maliger Zeit an zestellten russiichen Eitenbahnbdeamten. die, so wie die kezeich reien Waggons dort ankamen, die— selben auf einen abgelegenen Stang schaffen ließen, an eine Stelle wo es schwer wurde, die Ladung zu beauf⸗ sichtigen. So baite die Gesellschast, speciell Aex undrowiisch, Gelegenheit ihre eigenen Sachen zu stehlen, und wenn das gescheben war, so beampruchten sie wegen des von ibnen ausgefülrten Di bstabls die gewöhnlich sedr bohe Versicherungssumme. Nebenbei wilder ein recht sprechenbes Zeugniß für die Ehil chteit russischer Beamten. Paris. Kürzlich stürzte auf deu Boulevard ein sehr elegant gekleibeter Herr zu den Füßen einer Dame ni der, umklammerte deren Knise und ließ sich nicht zurückhalten durch die Schläge, die ihm die Dame mit dem Regen- schim auf den Kopf versetzte, auch durch die Fußttiite nicht, mit weichen dis Publikum das hülfeschreiende Mädchen zu befreün suchte. Endiich erkounte wan, daß die Kleider der jungen Dame von unten her verbrannt waren, und daß der edelmüthige Retter mit Schlägen und Fußtruten für die BRaudwunden an den Händen delohnt worden wu. Offenbar bat eln weggewo feues Zünsvötz ten die Kleider in Brand gesetzt und die jange Dame kann von großem Glück sögen. „% Eine neue deutsche Nordpolar⸗Gxpe⸗ dito. Am 21. Februzt vat der Dampfer„Bienenkorb“ Bremerhaven vertassen, um sich mit der doppelten Musion nach den No dpolar- Re ionen zu begsden: der Robben⸗ ind olz lagen und als Eu'deckungs-Expedwion in die Cu ralpelar⸗Region vorzudringen, nach demselben Plaue und auf demjselben auf dem die„Germ? (alias„Grönland-) im vozigen Sommer enn erden Varsuch machte. Die Expedilio m ist ein Pivatmun ernebmen ces Hen. Albert RNosentbelein Biemerbaven, der sich seit jrer warm für di: Polarw elt intere sirt hat und seit ein ger Zed alljährlich zwen Dampfer auf den Robben schlag und Waufischsang aussendet. Wege, Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorräthig: 5 Der Auschlußß Süddeutschlauds an die Slaaten der preußischen Hegemonie sein sichtrer Untergang bei einem französisch-prrußischen Kriege. Von ein em eee(Arkolay). Geschäfts⸗ Empfehlung. 763 Einem geehrten hiestgen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich auf hiesigem Platze ein Ku zwaarengeschäst nebst Cigarren⸗Lager eroffgnet habe und halte mich mit allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln bestens empfohlen. Meine Wohnung befindet sich breite Straße, dem Ratbbaus gegenüber. Konrad Heß. Friedberg den 8. Marz 1809. NDerkaufs- Anzeige. 781 Wegen alsbaldigen Abzugs von hier nach Frankfurt werden verschiedene Möbel, als Beitstellen, Tische, Stuble, Commoden ꝛc. ic. verfaust und können diese Gegenstände täglich angesehen werden. Abgegeben werden ferner 2 Weinbäume, Regen- und Pfußlfässer, Bütten, auch erlassen wir die abgefüllten Flaschen⸗Liqueure zu billigen Preisen, damit uns der Transport erspart wird. Friedterg. Ehrmann 8 Comp. Uegenröücke& Regenmäntel 800 für Damen und Herren sind in großer Auswahl und zu außerordentlich billigen Preisen eingetroffen bei A. Heß in Hungen. 2 8 1. N een alf und— S F N zrusileiden 2 S bon S 3 7 2 N 8 — N 1660* N 0 1 9.. 8 8 fun 3 2 —— N ä W= S„ 8 8. Stollwerck sche Brust Bonbons 8 285 Das anerkannt vorzüglichste Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, sowie Hals und Brustbeschwerden. Depôts in Friedberg bet J. A. Windecker und bei Wilh. Tertsch, in Assen⸗ deim bei Carl Bauer, un Belferebelm bei B. Stern Sohn, in Butzbach bei Val. Wießler, in Ber dadt dei Chr. Eichelmann Sohn, in dungen bei A. Buch und in Nau helm bei Ph. Jac. Weist* Strohhüte 679 werden bill gst gewaschen une feunnt bei Fran . Irtedderg 7. Mälz 1869. 764 Einem diesigen Bürgerssohne ist heute eine unan⸗ genehme Ueberraschung zu Theu geworden, die jedenfalls ader in der Folge nur zu seiuem Vortbeile ausfallen wund. Derselbe batte sich mii einem aus den früberen L. Hit ssch. nessauischen Landestdeilen gekürtigten, seitber in Butz⸗ bach condition renden Mäschen versprochen und sollte 5 K 111. die Hochzeit am folgenden Dienstag den 9. d. M. flat Ol 1 Un N ö alba AI fi den. Von Seiten des Bräutigams waren bier zu alle 5 N 6* nöthigen Vorbereitungen auf eigene Kosten 1 7 f 7 5 Wen ebenso hatte derselbe schon eine Wohnung in frequenter —5 5 Does Swen Rinn Lane rer Stadt gemietbet und dar eu ein Kurzwaaren 5 geschänt insoweit etablirt, als dasselbe sesort öffnet 8 rod* 1 werden konnte. 1 87 Doch wer kann bas wanlelmüthige Herz so mancher . K 1 Schönen ergründen— niemand; genug, die zarte Braut 769, in bester Ooalftär emrficbn biied uẽv gestattet ert ärte unter obigem Datum, also zwei Tage vor der auf Verlangen Zahzungsftist dis den 1. Sepiember d. J. A jestgesetzten Pochzein, daß sie ibn nicht leiden und in Löb Straus Zolge dessen auch nicht heirathen könne. l 4 Reine 7 welche seiche Erklärung eines wanke mürdigen weiblichen l 2— 1 1. 217. b* 2 To Gemücbs auf einen liebenden jungen Mann machen, Wicken, Eu sen& Hafer desonders eines Mannes der alle Vorbereitungen auf 5 45 75 0 3 7 eißene Kosten und aus Liebe bestenten, indem die Braut eee ent bei J. L. Nappolt. etliche Tage vorher nebsi Schicier und einer aften Kiste don demselben berzlich empfangen und freundziche Auf: Ein Garten e eee ersetzenden Verlust tnöen und Beide nach ihren Ver⸗ 783 in der Schlockergasse, 40 Nuthen balter d, ist zu b 8 vicnsten glücklich werden. verpachten. Bei wem? sagt die Erpedition d. l. Man kana sich jedenfalls die ersten Eindrücke denken, Möge er sich über diesen nech vlelfgch desser zu 5 Zum Besten der nothleidenden Juden 754 in Westrußland. Abend- Unterhaltung des Thalia-Vereins im Hotel Trapp, Samstag den 13. März 1869. Zur Aufführung kommt: Ein Stoff von Gerson. Lustspiel in 1 Akt von G. v. Moser. Hierauf folgt: Die Gallschuhe. Lufsspiel in 1 Akt von Octave Gastine au. von A. Winter. Zum Schluß: Einer muß heirathen. Luftspiel in 1 Aft von Alex. Wilhelmi. Einzelkarten à 21 ke, Familtent illets sür zwei Personen à 36 ke., Nam ziendillets für drer und mebr Petsonen à 48 kr. sind dis Nachm'ttags 5 ÜUbr bei G. Panan und Po. Garde zu baben. An der Casse werden nur Eine billels abgegeben. Anfang 8 Uhr.. Der Vorstand. 3 8. 5 Fortschrittsverein. 788 Mentag ren 15. März, 8½ Ubr, Versammlung m oderen Lokal des derrn Windecker, won auch Diejenigen, weiche dem Verein neu denzutrezen wänschen, eingeladen sind. 8 n Für Confirmanden ot emrfeble eine swöne Ausweb' gestickter Taschen⸗ tücher, Manschetten, Kragen, Halobinden, Corseten und Crinolines, Handschuhe ꝛc. ꝛc. zu dilligen Pre sen. K. Friedrich neren dee Posl. Deutsch 777 Am 5. Tpril begirnt der Sommereers in meinem Institut und es lönnen bis dahin wieder mehrere Schüler aufgenommen werden. Beim Negenn des neuen Semesters ritt Her Maller⸗ Frick, cand. theol., et philol. aus Preußen, als Hülfolcorer der mir ein. a Bepenbe em. Urich, Pfarrer. Strohhüte 692 werden gewaschen, gesärbt und neu fagonnirt det Fritz Hecht, vorm. E. Vechfle ru. [Todes ⸗Anzeige. 795 Dem Allmächtigen hat es gesallen unseren lieben Sohn und Bruder Ernst Philippi nach langem Leiden in seinem 21. Lebensjahr heute Nachminag um 1 Ubr in ein besseres Jensci.s abzurufen. 5 Die Beerdigung findet Samstag Nachmittags um 4 Uhr statt. N Fried beug den 11. März 1869. Die trauernden Hinterbliebenen. tei&. Friedrich neben der Post. Glacé-Handschum Aren ; e, 2 uns Simon Eia braver ordentlicher Zunge 765 il, Glasec in Reichelsg 737 wid als Kellnerlehrling geseicht. Von wem? ein in gutem Zu Nn licher sagt die Exped. d. Bl. iuhwagen 9 e —— Versteigerung. 142246 782 Mit woch den 17. d. Mis., Nachmittags 4 Uhr, wellen die Erben der donde bent! vollständiger zu verkaufen 5 Oversterger Holler's Wune dahier das ihnen zu en zobnhaus bineost Stallung und Järichen meißbietend versteigern lassen. ge⸗ Bauernheim den 10. März 1809. Philipp Holler (Hierzu Unterhaltungs⸗Blatt 5 8 1 5 5 7 f Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangtiische Gemeinde. Sonntag den 14 März 1869. Psarramte woche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormiltags: perr Candidar Helm. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags. Herx Planer Oꝛegel. Nachmillags: Herr Candidat Hechler. Sonntag Abend 6 Uhr Missionsstunde in der Vurg⸗ Veranfw. Red.: Fund Privat-Institut in Beyenheim. r deln de Fersone 17 97 tsontt . Pane gtgeden IN and eln. ammleng Wow aut d danschen, den r Taschen alodinden, e ic. ꝛc. det pol. ei. ir meien n Saum u Stan ie! q philol, au Vlarttr. ein dem Großherzoglichen Domankalwald Burgwald der Heilage. Oherhessischer Anzeiger. 30. Holz Versteigerung Obersösterei Oder⸗Rosbach. 676 Mittwoch den 17. d. M. wird das nack⸗ veizeichnete Holz im Schlag Nr. 1. des Burgwaldes an die Meifidietenden öffemilich versteigert: 5 Stecken Eichen⸗Scheidholz. 3½„ Buchen, 15¼ Stecken Birken und Echen, 5 Stecken Aspen Prügelbolz. 20 Stecken Eichen ⸗Stocdolz, 2000 Wellen Buchen, 4500 Wellen Buken- urd Eichen-, 1082 Wellen Aspen ꝛc. ꝛc. Reiserholz 51 Stück Eichen Stämme(bis zu 18“ ark und 34 lang) in 1881 Cub iksnß, 1 Birken Nuͤtzbolzäuck. Der bedachte Schlan liegt nabe am Weg, welcher vom Snasideimer nach dem Dasselhecker⸗dof sührt. Die Versteigerung deginnt Mergene 8 Ur mit dem Stammbolz. Ober Rosbach, 2. März 1869. Großherzogliche Odersörsteret Ober⸗Ros bach Bin gmann. Holz ⸗Versteigerung im Tomantalwald der Obersörsterel Hoch⸗Welsel. 734 Donnersiag den 18. d. M., Morgene 9 Ubr am s. g. Mainzerboden beglunend, werden im Distrien vorderer und mittlerer Köppel öffentlich versteigert: 12 Stecken Buchen ⸗Scheitzolz, 9 5 Buchen⸗ u. Bicken⸗ Prägelholz, 1 Buchen⸗ u. Eich en⸗Stockbolz, 24100 Wellen Buchen Dulchforsfung Reis holz 142⁵ 8 Eichen und Nadel Reis holz, 5 Stück Eichen⸗Stamm⸗ und Stangenholh, 6„ Fichten⸗Stamm⸗ und Stangenholz, Zusammenkunft in Bodenrod. Zahlungoftist bis 1. Octeber l. J. Münfler am 8. Mötz 1869. Oroßherzog uche Oderförsteren Hoch⸗Weisel Sommer. Mobiliar ⸗ Versteigerung. 5 742 Montag den 15. d. M., Vormittags 9 Ubr an⸗ sangend und an den darauf folgenden Tagen, sollen in der Behansung des verstorbenen Philipp Adam Odenwäller dahier nachfolgende Gegenflände öffen:⸗ lich meistbietend verstelgert werden: 2 Kühe, 2 Ziegen, 1. Mutterschwein 1 Springer, 2 Gänse, 9 Hühner und 1 Hahn, 1 vollfändiger Wagen, 1 Sa auselpflug, 1 Sechpflug, keiserne Enge. 1 Suchdank mit Messer, 1 Kelter mu(isernen Schrauben nedst Mahltrog, vollständiges Kuhgeschirr, mehrere Keiten, Bütten und Fässer aller Art und sonst'ge Haus⸗ und Oeconomiegeräthschaften mehrere Malter Korn, OGerste und Hafer, eirca 50 Malter Kartoffeln, 50 Centner Dickwurz, 1½ Juder Weizen- und 1½ Juder Gerslengroh, 12 Fuder Sirohscii 15 Cenirer Heu, 3 volls,fändige Belten, Manns. und Frauenkleider, Wrißzeug, 69 Flaschen, 68 Gläser. O ver⸗Wöllfladt den 9. März 1869. Großberzogllches Ortsgexichi Ober Wöllßadt Feuerbach. Holz⸗Versteigerung. 760 Montag den 15. März d. J., Vorm tags 9 Uhe, sollen un Nirder⸗Mörlen Gemeindewald, Schlag Nr. 15, nachverzeechnete Holzsortimente, welchc wegen ungünstiger Wiiterung am 2. Mäez nich: verlauft werden konnten nochmals an den Meistbletenden veisteit ert weiden: 2 Stecken Eichen ⸗ Scheitholz 8„„ Stockdolz 2550 Stück Buchen Wellen, 462⁵„ Buken“, Eichen⸗Wellen, 5175„ Erlen Aspen Wellen, 7 Wagen, 12 Läßse, Allerletdolz, 0 Stück Eichen- Bau-, Weik- und Nutzholzstämme. „Gegen Bürgschast wu das Holz verborgt bis J Ottoder 169. De Zusammentuast ist im Schlag selbfl und zwar au der Straße von Wißbach nach. cksiadt, oberhalb des Freiherr. von Franckenslein'schen Schlage, District Engelsbrunn. Es wind blervei bemerkt, daß das Polz bis nach der vohernte im Schlag sitzen bielben kaun. Nleder⸗Mörlen den 8. Mä⸗z 1869. Grosberzoglsche Bürgermeislerei Nieder ⸗Mörlen Mö des. Güter ⸗Versteigerung. 778 Ole im Anzeiger Nr. 26, Ins. 969 angekündigte Guüterversleigerung soll nächsikemmenden Montag, als den 15. d., Nachmittage 6 Übe, nechmale in dem Wirthelocal des K. Holler mit dem Be merken vor⸗ genommen soerden, daß be annehmbartm Gebote die Genehmigung sogselch ertheilt werden soll. Fauerbach b. Fr. den 11. März 1869. In Auftrag Großberzoglichts Ortogerich! Bauerbach b. Fr. Deer. Oeffentliche Eichen-Lohrinden-Percteigerung. 774 Mitwoch den 14. April 1809 sollen im Rathhaause zu Steinau von Morgens 10 Uhr ab von dem unter⸗ zeichnesen Versteigerungs⸗Commissarius nachsolgende Vorte- und Rinde- Quantitäten öffenilich meistbietend ver⸗ steigert werden. N N ö Nähere 25 Dee ich n I Beschreidungs Ang F 2 i 0 f 170 e Lohschlags— 0 gebo J. — de ö* 1 18 fade ine f 8 Wald⸗ Der des 3 SGiiße Lage 602 oi e 1495 Aus kanst Sen pimers. Obersörsterei. 3 61% Ci lohe) berthei 2 0 4 We 8 221585 U 2. ub.( Klitr. Cir. Borke* f 0 0 88 ö ö A. Staats- 1 0 1 2 6. waldungen. f* 1 Fire ö 10 Alsberg Sommerrain 524— 44- eten—— 900 2 N 4 1 2 2 Unterer 45 6 32— 4 F ö A * Sommerberg 11 Neinhardt zu 3 Matzeller 37 6032— 1— 2 60 1618 Alsberg. 0 Fisretach Dior 1— 30-— 16% 20„Sesserser 9 Volkenand zu 1 1 18 Flörsbech. 8 Ga Meistterg—— 25— bocheben—— 180 1s( Sener 9 5. r Vril zu 6 Hammelsruhe* E nord westil. 2⁰—— 50 0 Cassel 4 Bruchköbel Unterwald*— 80— tieseben 2— 300 1 ee 9 8 PE 0 Menge 0 Dm% e Seer 9 Lohrhausen Bikenacker—— 55— hocheben 2⁰ 1000025 resp.] Obersötster g 58 Nang zu Lohr⸗ 0 hausen. 9 Kaͤmmerzel Dieke da!]— 20— wesilich 14 8 802-130 Obersörstet „ 9 Buchenthal Nord. 9 0 11 Vordere Hahl 10— 20- 4 12 e 1 0 Nieder-Kalbad nee 2 20— eben 5 100 36—94 0 Obersörster 3 3—.. 5 8032-81 Staubesand zu 14 1 clenheege 11— 130— 2 1 11— 300 30—91 g 0 Niederkalbach. N F 5 1 g 1 1 15/ 0 Müpiberg 0 Gies zu Ober ⸗ 9 NAR 9 dimbach. 6 jergar icgte Eichen 11 38— 5 16 Thiergarten Lichte Eichen 11— 20— 5 3⁰ Fear 0 Obersöͤrster U 1 0 0 U Kaufpolz zu 9. 1 ö Tiergarten. 17 Zimmer⸗ 12— 25—* 200—— 357 Derselbe. 9 mannsgehau B e Nestrüde 25— 10:- 5- 3e Derselbe. 7 2 n. Com- 0 1e F munal- ae waldungen. 31 19 Gemeinde Cassel Gemeindewald—— 30— becheben— 250 23. Obersötster Leltgenbrunn 5 1 Brͤsck zu Cassel . E* 1 5 b 9 ö 0 U 0. U Dümgele⸗ 9— 39—füödlich— 1. 120% 36 Nevieroetwalter ö Hailer graben 0 ö Wachs zu a 3 E l Langenselbold. 2106 Stadt Saälmünster[Grebelsgraben—— 67— nötdlich 16(.—— 58 Obcrförster Solmünster. 5 9 Wiegand zu il Salmünster. 22— dadt Steinau Lettenbühl(— 1 15— eben—— 70 40 0 Oberförster . e 1 N 27 v. Walter zu 8 Steinau. 0 0. Behujs Besichtigung der Lohschläge an Ort und Stelle haben sich die Kauflustigen bezüglich der Staats⸗ sorsten ꝛc. au die in Rubriken bez ichneten Königlichen Oberfötster zu wenden. 0 1 Die Verlaufsveeingungen werden vor Beginn des Termins bekaunt gemacht, und es können dieselben auch kei den obengenannten Königlichen Obersöestern, sowie dem unterzeichneten Versteigerungs. Commissarius jeder Zeit eingesehen werden. Zum Miilbieten können nue solche Personen zugelassen werden, welche dem ausbtetenden Versteigerungs⸗ Commissarius einen, von nem Iuänder, den der betressende Fotstkassenrendant als bis zum ausgedrückten Belrage völlig zablungosfäyig anerkannt hal, ausgestellen Bürgschein, in welchem der Bürge sich für Kaufpreis und Gewinnungskoslen der zu versieigernden Lohrinden verbürgt, ber Abgabe ihres Gebots vorgelegt haben. Der Königliche Versteigerungs Commissarius Norsimeister v. Münchhausen. Hanau t den 8. März 1869. 8s Von der Mathbildeniiftskasse zu Friedberg werden Kauffchillinge an⸗ gekauft und Kapitalien auf gute Unterpfänder ausgeliehen. 1 Arbeits-Versteigerung. 793 Dienstag der 16. März 1. J, Nachmitags 2 Uhr, soll zu Doch: Weisel on Ort und Stelle die zur Er⸗ bauung der Viefnalstrale von Butzbach nach Hoch Weisel Hofraithe⸗Versteigerung. 761 Menkag den 15. März d. J., Vormittags 11 Ubr, soll in bhusigem Raiptause auf wiederbolt freiwelligen Antrag des Bürgers und Metzzermersters Welbelm Bieler die demselben zuflebende Foftalthe in der s in der Gem ukung Hoch Weisel erforderliche Planir⸗ Ludwigs siraste dabier nechmals öffentlich meistbiettus arbelt, veranschlagt zu 1632 fl. 7 kr., unter den vor versseigert und bei enispiechendem Gebot dem tz der Versleigtrung bekannt gemacht werdenden Bedingun en bietenden die Genehmigung ertheilt werden. peisteicert und in Accord gegeben werden. Friedberg den 10. März 1869. Buß dach am 11. März 1869, Großherzegliches Ortsgericht Friedberg Der Bezuls Banausseber Fouecar. ö Nu r. Holz ⸗Versteigerung. 772 Montag den 15. und Dienstag den 16. d. Mts., dee Vormittage balb 10 Uhr anfangend, werden im Gemeindewald zu Kirch Oöus. Destr kt. Heid, veisteigert: 50 Siecken Kiefern⸗Schtitbolz, 0 0„ Prügelbolz, 90 0* Stodbolz, S000 S. ück„ Wellen, 5 160 1„ Stämme von 6—11“ Durchm., 20—5ʃ/ Länge und 41 5„ Stangen bis zu 5“ Durchmesser a und 357 Län se. Am ersten Tag wied das Brennholz versteigert und ist Zusommenkon't am Vietna'weg nech Ebersgöns. Kirch⸗Göns den 10 März 1869. Großberzogliche Bürgermeisterel Kirch Göns Weber. Holz ⸗Versteigerung, 773 Diensiag den 16. d. Mio., des Morgens 8 Uhr anfangend, sollen in dem diesigen und Rockenderger Markwa de nachbezeichnete Holzsorinnente öffentlich mest bietend verste gert werden: 140% Stecken Buchen⸗Scheitbolz, 36 ½ 4„ Prfgelholz, 1686 Wellen„ Reiebo'z, 4312 Cbtißb.„ Werkloz, 191„ Kiefern Stammbolz. Gleichielttn wird in den beisijen Gemeinde- Wal- dungen 581 Cbkig. Kafern⸗ Stamm- und Stangenholz versteigert werden f Die Zusammerkunft id in der Aut am Eseleweg. Oppersbosen den 10 März 18063. Der Markgegenschresber Weil. Arbeits- Versleigerung. als: Schieferdeckeratben, veranschlagt zu Schreincrarbeit 1 Bergolderarbeit Heegherm den 9. März 1809. Großherzogliche Bürgermeisterei Peegbelm König.. iger u ng. 780 Dienstag den 16. d. M., des Vormittags 9 Ubr anfangend, sollen die zum Nach aß des versto benen Gtorg Schäfer II. bebier gebö renden, nachfolgenden Gegenflände öffentlich versteigert werden: 1) 2 Kübe. 2) 14 Cübner. 3) 2 Caͤnse. 3 1 vollnandiger Wagen. 5) 1 Pflug. 6) 1 Cage. 7) Bettwer'. 8) Kleidungsstücke. 9) Weißzeug. 10) 1 Commode. 11) 2 Kiewerschränke. 12) 2 Betistellen. 13) Mebrere Tische und Stüble. N 14) Fine Nähm ischire, ganz neu. Scwie 15) Sontlige Daus Küchen⸗ und Oeconomie⸗Geraͤthe. Dorbelm den 10. März kr69. Groß herzogl 2 n Dor deim e u b. Gel Ur steigetung. 776 Mittwoch den 24. März. Morgens 9 Übr an⸗ fangend, werden in dem Michelbacher Gemeindewald solgende pol zgattungen öffentlich oerfletgert: 1) 90 E chene Stämme von 3000 Ebkis., 2) 500 Etk 9. tannene Ge ust⸗ und Hopfenstangen. Der Anfang wird in der Leimenkaut mit dem tann nen Oer boi gemacht. Michelbach, Amt Usingen, ven 9. März 1869. Maurer. Arbeits ⸗ Ver geb u ug 792 Mentag den 15. März l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen zu Pobl⸗Göne nachfolgende Arbeuen unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden B. dingungen versteigett und in Accord gegeben werden, nämlich: fl k. 1) Steinbauererdeit, veranschlagt zu 28 2) Maurerark eit 10 30 3) Schecinerorbeit 15 K. Butz bach am 11. Mä z 1869. Der Beriks⸗Bauaufseher BD u 1 1 Bekanntmachung. 7900 Die Pelzwersteigerung vem 5. big 7. v. M.'m hie sigen Gemeind wald ist genehmt et und der ersie Ad⸗ sah-tag auf Mentag den 15. d. M. bestemmt worden Die Abfuh e scheibe kennen gegen Naarzad ung auf den Geschannotag Areitag beudem Gemeindee nnehmer Kub! zu Wutz ach sowie auch Samaag den 13. d. M, Nach miitags von 3 bie 5 auf dem Gemeindehause dahur in Empfang genommen werden. Hoch Weisen ten 8. März 1869. Großherzogliche Rürgermeisterei Hoch⸗Welsel Moo hr. Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 759 Donnerstag den 18. und Freitag den 19. I. M. sell das nach verzeichnete Holz in den Domanial⸗ waldbistrikten Mark, Conterwald, Seewiesenwäldchen, Schlüsselblume, Laiserstraße, Eulobenkopf und Klingel ⸗ wald versteigert werden: 5.. Scheitholz Prügelbolz Stockholz Reisholz Holzart: Stecken Buchen 2 74 320 66 952 Eichen. 15 63½ 8 59 Nadelholz D 2 5— 42 Aspen 2 37 37½— 69 21 Stück Eichen-Stämme, von 5½—11, Durchmesser, 1540“ Länge mit= 257 Cubikfuß, 84„ Nadelholz„„ 5½ 12“ 1„„ 4 3„ Aspen 15„ 12—14“ 1.5usu... 8 9 2„ Eichen Stangen, 4½ 75 25⁰. 8 7 21„ Buchen⸗„ 1— 3½“ 75„„ 170 Nadelbolz„ 33„ 30-60= 1009 7 0 6. 7. Die Zusammenkanft ist an beiden Tagen Vormittags“ präcie 9 Ühr aufdem Vlei⸗ nalweg von Aildda nach Ober Lais, an dem Wellerbergs arund. Das in den Dislrikten Conto wald, Seewiesenwäldchen, Schtüsselblume, Laiserstrahe, Eulobenkopf und Klirgelwald sitzende Wind fallho z kommt te taas zum Ausgebot und wollen Stelgltebhaber zuvor einsehen. Dan sämmtlacze Nadel Stamm- und Stangenbolz wid ebeafalls Freitags versteigert. Nidda den 9. März 1809. 0 Großherzogliche Oderförsterei Nirda Ge o r i . i. A* 11 1 80 1 11 5 4 1 Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. 775 Dienstag den 23 und Mittwoch den 24. I. M. soll in den Domanialwaldvistrikien Klausekopf, Schmittenhang und Huchkopf nach verzeichnelte Holz zul Ve steizsrung kommen: Scheuholz Peuge holz Stockholz Relagolz Holz ort: S aii cen Buchen— 51 272 31 400 Eichen 2— 6 58 10 94 Nadelholz— 4½— 9 Ac pen. 111 63— 193 20 Stück E chen⸗Stämme, von 5½— 10“ Duichmesser, 15-35 Länge mit= 161 Cut ikluß, 3„ Nareibo gz-„ 1 15—65“„ nin 5 4 2 Aopen⸗ 7 77 1 15—nͤ 77 15 307 17— 1 7 67 81„ Eichen⸗Stangen„ 4— 57 7 15—35“„„ 5 ie, Bu,„ 5 15—20“„ 8„ 89 Nadelholz„„ 2½.— 4“„% 25-45%„ 1 244 . 2 7. Die Zusammenkunft tstan beiden Tagen Vormittags präcis 9 Uhr in dem Distrikt Klausekopf auf dem Hainbornsweg. Das Samm- und Stangenbolz kommt sämmtlich Dienstags zum Ausgekot, dagegen das in den Distriklen Schmitterheng und Buchkopf sitzende Windfallyolz, Minwochs und zwar in dem Dehrikt Klausckopf. Nidda den 9. März 186, Großberzegliche Oberförsterei Nidda e or a 1 Den landwirthschafllichen Lehrcursus für volksschullehrer zu Darmstadt betr. 758 Der mit Genehmigung Gr. Oberstudien-Directon unter Mitwickung der landwerthsch. Provinzialvereine des Laudes in Darmstadt eingerichtete seche wöchentliche Lehrcursus für Vortsschullehrer wud auch pro 1869 forigesetzt werden. Derselbe beginnt am Montag den 2. August und endigt am Mittwoch den 15. Sepiember. Der Unterricht wird in zwei Abihe lungen ertbeilt werden. Von diesen ist die erste für die neu binzutretenden Lehrer, die zweite dagegen für solche Zuhötee bestiment, welche beteiis im vergangenen Jahre an dem Cursus Tel genommen haben. Die Vertesungen werden sich erstrecken auf: I. Cursus: II. Cu: sus: Stunden S. unden 15 2006 6 r in Müsicht auf Agricultuu..... br. Hallwache. 3) 2— Nine ie, 4)— 2 Großnos te*, e Dr. Beck. 5 2 2 ohn: U Garnisons⸗Mirprediger Do sch. 605 2 2 Jolie- 5 19 2 2 Ceometrie in Anwendung auf Flächen⸗ u. Kö perberechnungen Ur. Dölp. 85 4 6 Landwirthschaft iche Betriebolehr e Oekonomieraih Dr. Krämer. 9)— 2 Landwoirtbschaftliche Buchhaltung.. C. Leisewitz. 10) 3 3 Ackerbaul e)) 8 Dr. Vogel. 11) 3 3 Thierpioduktions lehre„%. eien 12)— 2 Die Nahrungsmittel und ihre Zubereitang.. Dr. Thiel. 13) 2 2 Obst⸗ und Weinbau„ Hoigärtner R. Noack I. 1 Der Unterricht wird durch Excursionen, praktische Demonstrationen und Conversalionen vervollständigt. Für die Zuhbrer der zwelten Abibeilung werden außerdem 4 Nachmutage per Woche zu Uebungen im Austellen von chemiscen und physikalischen Experimenten, im Bestimmen ron Mineralien und Pflanzen, im Gebtauche bes Milrostepes 2c. verwendet werden. Nach Beendigung des Cursus findet für di jenigen Zuhörer, welche die zweite Abtheilung besucht haben und eln vollsäneiges Zeugniß über ihren Fleiß und ihre Leistungen beanspruchen wollen, an einem noch näher zu be⸗ stimmenden Termine eine schriftliche und mündliche Prüfung vor dem Collegium der Docenien stait. Du jenigen vehrer, welche sich um die Zulassung zum Unterrichtecursus bewerben wollen, werden ersucht, binsichtlich der Etwirkung der Erlaubnß zur Theunahme an dem Un errichte, soweit dieser nicht in die Schulferien fallt, sich an ihre vorgesetzte Behörde. hinsichtlich etwa gewünschier Unterstützungen für Bestreinung ibres Unterhaltes abet an die betreffenden landwi. tyschaftlichen Provinzialvereine(in Starkenburg an die landwirihschaftlichen Bezirks⸗ vereine), oder an ihre Gemeinden zu wenden. g Außer den Lehrern it auch Landwirthen und sonstigen Freunden der Landwirthschaft die Theilnahme an dem Lehrcursus gestattet. ö Aumelcungen zum Besuche des Cursus sind längstens bis zum 1. Juli d. J. an uns einzureichen. Darmsadt am 24. Februar 1809. 5 Großherzogliche Centralslalle für die Landwirthschaft und die landwirtbschaftlichen Vereine v. Bechtold. Krämer. 5 Schon seit 2 Jahren litt ich am Kehlkopf und krampfhaftem fortwährenden Husten, wogegen alle angewandten Mittel erfolglos blieben. Ich gebrauchte aus hi⸗siger Niederlage 3 Flaschen des Schlesiichen enckel Honig Cxtacis von L. W. Egers in Breslau, sützlie mich schon nach der ersten Flasche val besser und nach Genuß aller 3 Flaschen geheilt. Ich wänsche, daß dies der ganzen Welt bekannt würde. N Hildesheim den 18. September 1868. ö H. C. F. Surgdorf. Bei veralteten oder sehr hefligen Hals- und Brumleiden Hussen, Katarrb ꝛc. ist in Rede stebender Extract von auff illend rascher Wirkung, wenn man die Flasche vor jedesmaligem Gebrauch in warmem Wasser erwärmt. Ter Sch esische Feuchel⸗Honig⸗Cxnact von L. W. Egers in Breelau ist nirgends weiter echt zu haben, als nur bh Jos. Hoffmann in F rieoberg. N 5 1 1 4 walde g Holzes Absa amg „ April Ot ag die ahier in Obe Distrikt „n den austtyj. lehrer ertint bes cen dd. Auntienden a Thel t Dosch. triatt. U. ail. i. W Karche bel laben und ier zu be⸗ en krsucht, E culseten Lanerbellel bn Begicle⸗ nt an ben l. 1 Bertint — gaften 2 g estccen 1 100 ua rl. 4 grttec! „ un. 1% b Holz⸗Versteigerung. 785 Montag den 15. d. Mis., Vormlttags 10 Ubr, ollen in dem Gröflich Solms ⸗Lautach'schen Wa de zu Engelltol folgende Polzsortimente öffentlich an den Meistbietenden veiste gert werden: 3 Siecken Buchen Scheitholz. 71 7„ Prfü elbolz, 17 5„ Stockbolz, 60 Slück„ Astwollen, 9450„ Cl ven⸗Durchforfflungs⸗Wellen, 2550„ Li ken⸗Wellen, 1070„ Solwetden Wellen. Eugelthal den 10. März 1860. i 5 Die Graflch Solms Laubach'sche Rentei Irau burger. Mobiliar ⸗Versteigerung⸗ 789 Montag den 15. d. Nis. Vermitags 9 Uor an Angend, sollen in der Bebausung der verstorberen borenz Lang Ebelcute dabter, erbtdeiteyalber nach⸗ olgende Gegenstande öffentlich meisttietend gegen gleich age Zadlung duch Großherzohliches Ortsgericht ve.⸗ leigert werden. 2 Kube, 1 Rind, 2 fette Schweine, 1 Ziege, 2 Gäͤn e, 7 Hubner, 1 volltändiger Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, Kubgelchirr, 1 zruchtegmubte, 1 Sttob bank und sonstige Oeconomiegeräbschaften, ferner mebrere Malter Korn, Gerne und Poefer, erca 30 Mater Kartoffeln, eine Partie Dickwurz mehrere Nuder verschierenes Striod, mebtere Ceutner Heu und Grummet, ane Parte Spreu, versch edeves Bett⸗ und Weiß cuy, Kleitusgestücke und sämmt liche Haus⸗ und Kuchengträ bschaflen. Ockstadt den 12. Mä z 169. Im Au'trag der E ben: I. Holz ⸗Versteigerung. 54 Als erster Ab'ayrtstig des im he sigen Bemeinde⸗ talde an 22. Februar und 8. Mäcz J. J. versletgerten folzes wurde der 15. März 1. J. best mmt. Absadrtage sigd: Montag. Dienstag, Oonnerdag und en von 7 bis 12 Übe Vormittags, bis zum „ April. Oe auswärtigen Ste'gerer können am ersten Fabr⸗ ig die Abfadrs beine der dem Gemeinde ⸗Eiunehmer ubier in Empfang nebmen. Ober⸗ Mörlen den 11. März 1809. Großherzog iche ef ee Ober⸗Mörlen Fed“ i. Holz⸗Versteigerung. D Frenag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr an singend, wid in dem diesi zen Gemendewald, Oistrict pasenderg und Müpikopf, nachbenanntes Gehölz öffent⸗ uch versleigeit: 10 1 Siecken Bucher ⸗Scheitbol!, 3 Prüge holz, S„Stockson, 4) 6800 Stück„ Wellen, U Nadel · Die Zusammenkunft ist loco Maldach. Es wud noch bemerkt, daß das Holz gigen vor⸗ scriftemäßigen Bürgschein bis zum 1. Septem der d. J. gdorgt wire. 5 Maibach den 9. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Maibach Pbeilip pl. Hoftaithe⸗- und Güter ⸗Versteigerung. 719 Freitag den 20. d. läßt der jezt e Eigen:dümer W fiüder dem Jakob Meier gebörige Hofrauhe un? undflücke, wobei en 2½ Morgen großer Steindruch ifent ich versteigern und kann bei annehmbarem Gebot Ut Juschlag sofort erhellt werden. Schwalbe im den 12. März 1869. Großherzoglich 5 Ortsgericht Schwalheim e SZraunkohlen- Verkauf. 786 Auf dem Ossenbeimer Braunkohlen⸗Vergwerk werden von heute an bis zum Beginn bes Neu⸗— ve kaufs eine Parihie Klötze aus früheren Jahren zu 1 Braunkoblen⸗Bergwerk findet vorerst kein Verkauf Ossenheimer Bergwerk den 11. Mai 1869. l kr. per Centner abgegeben. Auf dem Bauernheimer mehr statt. Eräfliche Bergverwaltung ien Eichen-Lohrinden-Perste igerung. 770 Unmittelbar nach der in dem Oberhessischen Anzeiger angekündigten, Mittwoch den 31. März d. J, Vormittags 10 Uhr, zu Friedberg im Trapr'schen Gasthofe stazifindenden Eichen-Lobrindeus Bersteigerung follen weiter aus dem Gemeindewald zu Dudelsheim bei Budingen ca. 300 Ceutner Eichen-Lehrinden von 20 jäbrigem Steck muse schlag öffentlich vertleigert werden. auf Verlangen, den Lohschlag vorzuzeigen. Düdelsheim den 10. Marz 1809. Die Forstwarte sind angewiesen, Greßherzegliche Bürgermeifterei Düdelsheim st o c. Für den Monat März ausnahmsweise ein Monats-Alonnement eröffnet auf die Nodenvelt, die einzige billlee Moden-Zeitung wird mit Original- Illustrationen, dabei an solchen ebenso relchbaltig wie selbst die theuersten anderen defartigen Blätter. Preis für den Monat März 12 kr. Preis pro Quartal: 30 kr Die Nummer vom I. März mit 119 Abbildungen und 26 Schnittmustern ist in allen Bachhandlungen vorräthig,. Zur Annahme vou Abonnements e mpfehleu sich Binderungel& Schimpf in Friedberg. 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Ootuassenheim den 11. Mär; 1869. Johannes Petri III. 79083 Inn„Wetietauer Boten“ Nr. 27 wurde die Prä⸗ sentalions- Angelegenheit in R. auf eine Weise etner Keink unterworfen, wie sie von Jedermann als„unge⸗ dührlich“ bezeichnet werden muß. Es ist dem„Einsendet“ vorerst zu rathen, sich über die Sache keinen Kummer zu machen, damit er seiner 1(Gesundbeit nicht schade. 1 Uebrigens sind gerade diese 4 Rätbe als solche bekannt, die min großer Rabe und Ueberlegung handeln, und in dieser wichtigen Angelegenheit ist gewiß anzu⸗ nehmea, daß sie nur das Wohl der Gemeinde im Auge batten und darnach gestimmt daben. Zur Beruhigung sci deßhalb dem„Eipsender“ be⸗ merk, daß die 4 Rätde ihre Scha diakett geiban, und von ihrem Rechte Gebrauch gemacht haben! obne daß er(Eins endet) u Ratb gezogen wurde, was natür⸗ lich nicht nöthig, nicht'nmol nötztich gewesen wäce! Bezuglich der gestellsen Kragen kann si her bebauptet werden, daß es auch den 4 Ratben nicht eins ist. wer die Stelle erbält(ihm scheint es freilich auch nicht eins zu sein) und sie auch wissen was und wen sie woller. Jedenfalls wad der„Best'mmte⸗ der Stelle itwachsen sen müssen!! Die Frage ader„„oder sind sie nicht fähig?““ muß j der vernünftige Mensch als eine »Unverschämtden⸗ zurüdweisen. Ueberh mupt maß man dem Eirsender⸗ zu bedenken eben, diß sich gewisse Männer nicht scheuen werden, Thitsachen vorzusübren, welche die Präsentattons⸗ Angelegendeit als Wißverbältniß entsteben ließen, 7 überhaupt dieses Wort hier Anwendung finden önnt⸗! NBZ. Bei den Land⸗Tragöd en spielen oft die„Ge⸗ dattermänner“ die Daupt⸗Rolle! Ist's nicht wahr 77! N Ein stiller Beobachter. Erfolg gibt Vertrauen. 767 Ich bescheinige hierdurch recht gern, daß 8 nach Gebrauch eines Fläschchens des Mayer'schen 5 5 18 2 5 weissen Brust- Syrups 5 ch von ein m zi mlich hartnäckigen Husen beffeit 5 2 worden bin. 5 3 5 Bautzen. August Brix. 5 5 5 Nur allein echt bei Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. 5 Alle Sotten N e Gemüsc-Garteu-& Oekonomic-Jaamen, 62 bester Qualität, bringe ich in empfehlende Er- unerung. Leineweber, Meßzgergasse Nr. 331. Nürnberger Hof in Frankfurt a. M. (Eingang von der Schnurgasse und hinter dem Lämmchen.) b Neu eingerichtetes Gasthaus.— Gute Speisen und Getränke.— Billige Logis.— Aufmerksamste Bedienung. ö Fr. Hieronymus, Restaurateur. 1 N 242 2 0 0 N ö 9907 5 North British und Mercantile. 1— 1 8 58 N* Versicherungsgesellschast mit Domicilen Berlin u. Darmstadt. 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Jos a ran% Orliest 81.0. F ee An d. 5 47½0 aner. v. Ein. 9015 0 30% a0 79 ½ C. 2 1 8 758 1 0 3 34% 6. 5 50 do do 8½ P. Rusbzland 5% Obl. J. L. à fl. 12 4 0. I 2 Würteusb. 4½% Obl. d. Ren. 93½ v. 1 Finnland 4½% Pfdbr. l. E. 105 78 P. 9 5% J Pistolen u. 9 45-47 5 4% do do 87 F. Schweden 4¼% O. i. R. à 105 863/ P. 2 0 Doppelts„ 9 4648 Baden. 14½% Obligat. 93 6. 0. 4½¼% Pfb. 1. R. à 105881 2 P. 2[Preuss. Frledd'or= 9 57½ 580 4% Obligat. 186 P.( X.-Amer. 60% St. 1. E. i882 869 6. 2 Holl. d. 10 Stäcke„ 9 5456 Noll einbezahlte isenbahm- Actien ume Prioritäten.* 0 e 8 9 2 4% Bopr. Ostbahn ö 12, G. 1 8J¼ Liv. C. P.& 5%. fr. 3 20 kr. 32½-33 2 Angl. Sovereigus.„ 11 55—56 4% Flaudbr. d. Frkf. IIyp.-B. 93½ 6. 5% Tose, Ceutr.-Eisenb.-Pr. 359% 8 2 Russ. Imperiales„ 9 46-48 30% Oesterr. St-Klsenb.-Frlor. 5 G. 5% Elisgbethbahn- Prior. 9% 75½ G. 2 Idold pr. Zoll- Pf.„ 60% Oest. Süg. St. u. Lomb. E. B. 988 50% do. ueudgste Emiss.% 73 G. 18 Ichb. S lib. pr. Z. Pf.„ 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. 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