1 Samstag den 11. September. berheffischer Anzei Athält die amtlichen Erlafse für den Kreis Friedberg. Itiedberger Intelligenzblall Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samftag. — den Monat Für — September kann auf den „Oberhessischen Anzeiger“ Verlags- Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. — bei der Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 42. Friedderg den 9. September 1869. sub. 1. Bekanntmachung, das Vereinszollgesetz betreffend. betreffend: Die Anschaffung des Holssamens zu den 1870 r Culturen in den Communalwaldungen Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg des Kreises Friedberg. an die Großherzoglichen Bürgermeistere Wir weisen Sie an, die Anschaffung der für die Waldculturen für 1870 erforderlichen Eicheln und Bucheln unter Broßherzoglichen Oberförstereien mit Beachtung der bestehenden Vorschriften zu bewirken. Groß herzogliches Krelsamf Friedberg i Friedberg den 7. September 1869. len der Wald besitzenden Gemeinden⸗ Mitwirkung der P Hessen. Darmstadt. Der ordentliche professor Rudolph Werner ist von S. K. 5. em Großherzog zum Direktor an der polptech⸗ ischen Schule für die Dauer eines Jahres er- zannt worden. — Der Landtag wird Mitte Oktober wieder Enberufen werden. Der erste Gegenstand, mit welchem er sich zu beschäftigen haben wird, ist ine Gesetztsvorlage, den Aueschlag der Communal- anlagen auf das Gemeindesteuercapital betreffend. Die Sache ist insofern dringlich, als mit dem Januar 1870 die Personalsteuer in Wegfall ommt, welche bekanntlich seither die Basis eines roßen Theils der Gemeindeumlagen gebildet. — Das Polytechnikum in Darmstadt wird um 11. Oktober in allen seinen Abtheilungen, der ullgemeinen, der Bau, der Ingenieur-, der 0 Maschinenbau⸗, der chemisch⸗technischen und der andwirthschaftlichen Schule eröffnet. Die Pro- kramme, welche alle erforderlichen Nachweisungen enthalten, sind von der Direktion oder durch Zuchhandlungen zu beziehen. — Ueber den Stand der Staatsschuld unseres Landes werden der„Fr. Ztg.“ folgende authen⸗ ische, die verhältnißmäßig günstige Finanzlage es Landes zugleich dokumentirende Mittheilungen emacht. Zu Ende des Jahres 1868 beliefen ch die Passiven der Staatsschuldentilgungskasse uf 29,594,600 fl., die Aktiven auf 14,973,000 fl., 4 beträgt daher deren Differenz oder der Schul- enrest 14,621,600 fl., und zwar eigentliche Staatsschulden(im engeren Sinn) 1,287, 700 fl., Zisenbahnschulden à 4 Proz. verzinslich 10 Mill. 41,700 fl., Provinzialstraßenbauschulden 2 3 und 3½ Prozent 2,186,300 fl.(Starkenburg 583,700 fl., Oberhessen 1,503,000 fl.), durch Ablösung der auf der großherzoglichen Hauptstaats⸗ asse gehafteten Staatsrenten entstandene Schuld 4 4 Proz. 1,005,900 fl.— Unter den Passiven »efanden sich 8,103,000 fl., Anlehen in Partial chuldscheinen à 50 fl. vom Jahre 1825 4 Mill. 300,000 fl., Staaispapiergeld, 1,826,000 fl. in Jautionen zu 4 Proz. verzinslich(davon 1 Mill. 36,000 fl. Militär- Einstandsgelder), der Rest u 3, 3½ und 4 Proz. verzinslich. Die Aktiven heilten sich in 2,190,000 fl. fiskalische und 055,000 fl. nicht fiskalische Grundrentenablösungs⸗ Kapitalsen und 5,728,000 fl. Capitalien, Ob- igationen und Baarvorrath. Ungeachtet der den Finanzen des Landes durch den Krieg von 1866 und seine Folgen bereiteten schweren Schädigung, haben sich, verglichen mit dem Stand der Staats- chuld zu Ende 1865, die Gesammtschuld um „931,400 fl., die eigentliche Staatsschuld um 344,300 fl. verringert. Aus Rheinhessen. Die in Alzey ver⸗ sammelt gewesenen evangelischen Geistlichen Rhein- bessens haben nachstehende Erklärung an die Kirchenbehörden abgegeben:„Da in letzter Zeit vielfach die Besorgniß in unsere Gemeinden ge— drungen ist, als sollte die neue Kirchenverfassung auf dem Wege der Verordnung, also der Octtoyirung eingeführt werden, so fühlen sich die heute in Alzey versammelten Geistlichen Rheinhessens ihren Ge— meinden und ihren Gewissen gegenüber verpflichtet, einer hohen Kirchenbehörde ihre unvorgreifliche Ansicht hiermit gehorsamst zu unterbreiten. Wir halten es nämlich im Interesse unserer Kirche, die Verfassung nur auf dem Wege der Vereinbarung zwischen den Beauftragten des Kirchenregiments und den Repräsentanten der Gemeinden einzuführen, und zu dem Ende den ausgearbeiteten Entwurf zur allgemeinen Beurtheilung zu veröffentlichen und dann einer aus Geistlichen und Lalen durch freie Wahl Beider zusammengesetzten Synode zur endgültigen Feststellung vorzulegen. Zugleich halten wir es unter den dermaligen Umständen für drin⸗ gend geboten, das ganze Verfassungswerk möglichst zu beschleunigen. Indem wir hoher Kirchenbehörde vertrauensvoll diese unsere Meinung über diesen hochwichtigen Gegenstand zur geneigtesten Berück⸗ sichtigung vorlegen, verharren wir in tiefster Ehr erbietung.“(Folgen 25 Unterschriften.) Preußen. Berlin. Kann man sich über die Höhe der Militär-Budget nicht wundern, wenn man liest, welche Gehalte die höheren Truppen- Befehlshaber beziehen, so erweist sich daraue auch, wie leicht gerade an diesem Budget gespart werden könnte. Feldmarschall v. Wrangel bezieht an Ge— halt 4000 Thlr., eine möblirte Dienstwohnung und freie Feuerung und 7000 Thlr. Zulage, die zwölf commandirenden Generale jeder ebenfalls möblirte Dienstwohnung, freie Feuerung, 4000 Thlr. Gehalt und 6000 Thlr. Zulage! In dieser Weise gehts eine ganze Reihe von Offizieren durch. Wie in Preußen ists auch anderwärts. — Ueber die Beziehungen zwischen der Pforte und dem Vicekönig äußert die„Prov.⸗Corresp.“: Die Besorgniß, daß es zu ernsten Zerwürfnissen kommen könne, sei durch die bisher eingelaufenen zuverlässigen Nachrichten nicht bestätigt, Die Hoffnung auf eine förderliche Regelung der Differenz werde durch die Thatsache verstärkt, daß alle Großmächte in dem Wunsche übereinstimmen, die Ruhe im Orient ungestört erhalten zu sehen. — Dasselbe Blatt bestätigt, daß der Landtag am 4. Oktober eröffnet werden solle. Im Laufe dieses Monats würden voraussichtlich kurze Ses— sionen der ständischen Körperschaften zu Hannover, Kassel, Wiesbaden und in Schlesten stattfinden. Die Vorstellung des Frankfurter Magistrats an den Minister des Innern um Zurücknahme dee Aus weisungsmaßregel werde zweifellos ohne Er⸗ folg bleiben. Sachsen. Dresden. Die königl. Kreis- direktion erläßt unterm 28. August einen erneuer⸗ ten warmen Aufruf zur weiteren Unterstützung der Hinterbliebenen der im Plauen'schen Grunde ver unglückten 2 Bergknappen. Es sind für die Zukunft 208 Witiwen mit 639 meist unerzogenen Kindern, die das einzige große Grab, tief trauernd, umstehen, zu versorgen: für„eine ganze Generation in Trauer“, wie der neueste Aufruf sagt. Vielen hat Ein Schlag den Gatten, den Vater, Söhne und Brüder entrissen: Alle treue Versorger und Stützen ihrer Familien; viel Jammer und Nolh auf Ein Mal über so Viele! Der Aufruf sagt weiler:„Reich und herrlich freilich— das können wir nicht dankbar genug anerkennen— bat sich so schwerem Unglück gegenüber auch die helfende Bruder⸗ und Schwesterliebe bereits bewährt und Viel ist zur Milderung der ersten leiblichen Noth schon geschehen und wird noch geschehen durch die v. Burgk'sche Knappschaftskasse und die Liberalität des für seine Bergleute stets treu besorgt gewesenen Bergherrn selbst. Allein wenn anders jenen Hinterlassenen, wie schon im ersten Aufrufe als Hauptziel unseres Strebens hingestellt wurde und worin wir uns eben deßhalb eines Sinnes mit den bisherigen edlen Gebern wissen, auch für die Folgezeit nachhaltig geholfen, wenn ihnen beson⸗ ders die Sorge für die Erziehung von der väter⸗ lichen Zucht entbehrenden 639 Kindern zu ordent⸗ lichen und braven Menschen abgenommen oder doch erleichtert werden soll, dann sind die bisher gesammelten Gelder, wie fürsorglich auch auf deren Zusammenhaltung Bedacht zu nehmen sein wird, hierzu freilich noch bei Weitem nicht ausreichend!“ Oesterreich. Den Carmeliterinnen in Krakau ist nun definitiv die Staatssubvention entzogen worden. Die hierauf bezügliche Zuschrift des Bezirkshauptmannes von Krakau, Hrn. Bokowski, an den dortigen Carmeliterinnen-Convent lautet nach der„Debatte“:„Se. Exc. der Minister für Cultus und Unterricht hat verfügt, daß die den barfüßigen Carmeliterinnen seit 1. Januar 1867 aus den Staatsfonds verabreichte rückzahlbare Vorschußleistung von 1800 fl. jährlich mit Ende des Monats September 1869 zu sistiren sei. Ich setze nun den Convent auf Grund des Ministertal⸗ Reseriptes vom 20. und des Statthalterei-Exlasses vom 23. d. M. davon in Kenntniß.“ Frankreich. Paris. Der Minister des Innern telegraphirte den Präfekten, die Baisse sei durch Finanznachrichten aus Deutschland und durch .— . ungenaue Gerüchte über die Gesundheit des Kaisers verursacht worden. — Der„Moniteur“ sagt: Der Temperatur-“ wechsel hat die rheumatischen Schmerzen des Kaisers wieder aufgeregt,(I) welcher deßhalb auch nicht, seiner Gewohnheit gemäß, im Garten spazieren staatssecretärs Fish mit mehreren ausländischen gehen konnte. Die letzte Nacht verbrachte er in⸗ dessen sehr gut und es trat in Folge dessen eine merkliche Besserung in seinem Befinden ein. — 8. Sept. Der Kaiser hat heute Morgen dem Ministerrathe in St. Cloud präsidirt und hierauf längere Zeit mit den Ministern gearbeitet. Die Besserung in seiner Gesundheit ist im Fort⸗ schreiten begriffen. — 9. Sept. Der Polizeicommissär hat den Empfang einer Depescht angezeigt, der zufolge der Kaiser eine gute Nacht hatte, sich um 9 Uhr er⸗ hob und daran denken konnte, seinen gewöhnlichen Spaziergang zu machen. — In den ersten Septembertagen wird in Paris wieder ein scheußlicher Giftmord⸗ Prozeß gegen ein paar Weiber verhandelt, welche kleine Kinder zur„Aufziehung“ zu sich nahmen. Dem einen Weibe waren 80 solcher Kinder übergeben; über 20 derselben liegen auf dem Kirchhofe von Bulloire begraben und 25 andere starben noch, bevor sie nach Paris zurückgebracht werden konnten. Eine dieser Frauen hat auch ihren Mann und ihre Mutter, die andere ihren Stiefvater und dessen Sohn vergiftet. Großbritannien. London. Die Krank- heit Napoleon's III. gibt auch den meisten Lon⸗ doner Wochenblättern ausgiebigen Stoff zu Be- trachtungen, welche stellenweise weit auf das Gebiet der unbegränzten Möglichkeiten abschweifen. Die„Saturday Review“ bemerkt bei dieser Ge⸗ legenheit, einen Vortheil werde wahrscheinlich Europa von dem Leiden Napoleon's III. ziehen: wenn er je daran gedacht habe, den Knoten hei⸗ mischer Verlegenheit durch einen Krieg im Aus- lande zu zerhauen, so werde sein Gesundheits- zustand ihri hinlängliche Beweggründe an die Hand geben, diese Idee aufzugeben. Ein Kampf, an dem er keinen thätigen Antheil nehmen könne, besite für den Kaiser keinen Reiz. Die Sorgen, die von einem Kriege unzertrennlich wären, dürften den Rest seines Lebens noch kürzen, und seine letzten Stunden dürften durch die Furcht verbittert werden, daß er in einem populären General seinem Sohne selbst einen Rivalen geschaffen habe. Spanien. Madrid. Die Nationalgarde, welche Regierungs⸗Intriguen argwöhnt, verweigerte die anbefohlene Zurückziehung der Wachspossen am Ministerium des Innern. Das Nationalgarde ⸗ corps blieb die Nacht hindurch unter den Waffen. Es gelang den republikanischen Deputirten, das- selbe zum Gehorsam zu überreden. Rußland. Petersburg. Es laufen hier Gerüchte um von der gefährlichen Wendung, welche die Krankheit des zur Zeit in Livadia verweilenden Kaisers von Rußland genommen haben soll. Man erwartet ftündlich Telegramme aus Livadia, die das Ableben des Zaren melden. Die Gerüchte scheinen allerdings ohne Begründung zu stin, aber eigenthümlich ist die folgende Meldung des„Wanu⸗ derer“, welcher schreibt; in den höheren Kreisen von Petersburg sei das Gerücht verbreitet, ein russischer Bischof habe dort die Absicht gehegt, den Zaren bei der Communion zu vergiften, und das Attentat sei durch Denuntiation einer Hofdame, die sich im Gefolge der Kaiserin befand, vereitelt worden. Der Zar habe hierauf der geheimen Polizei die Weisung ertheilt, die russische Geist⸗ lichkeit zu St. Petersburg strenge zu überwachen, während der Bischof sofort der gerichtlichen Unter⸗ suchung übergeben wurde. An demselben Tage seien noch mehrere russische Geistliche verhastet worden, der Kaiser habe sofort die Residenz ver⸗ lassen und sich nach Kiew begeben, woselbst er seinen neuen, noch unvollendeten Palast besichtigte. Um diese Zeit entstand auch das Gerücht, Zar Alexander werde seine Somnerresidenz nach Kiew verlegen. Von dort begab er sich jedoch nach Odessa, und später, wie bekannt, nach der Krim. — Ein Telegramm aus Petersburg lautet: Kaiser sei einige Tage unwohl gewesen, befinde sich jetzt aber vollständig auf dem Wege der Besserung. Die Kaiserin sei in Folge einer Er- kältung leicht unpäßlich. Amerika. Aus 5 Nachricht telegraphirt: Die Unterredung des Unter⸗ Gesandten ergab die Absicht der Regierung, vor dem Zusammentritt des Congresses den Aufstän⸗ dischen Cuba's die Rechte einer kriegführenden Nation zuzuerkennen, was der spanische Gesandte seither verzögert habe, indem er anzeigte, Spanien würde auf Grund des Vertrags von 1795 das Recht zur Visitation amerikanischer Schiffe aus⸗ üben und sich in dem wahrscheinlichen Fall eines Krieges durch die Pariser Convention nicht ver⸗ wehren lassen, Kaperbriefe auszugeben. Butzbach In der Behausung des Postmeisters Bender dahier wurde vor einigen Abenden ein frecher Diebstahl an Geld und Kleidungsstücken verübt. Man halte zwar den Dieb im Hause entdeckt, es war aber nicht gelungen denselben festzunehmen. Erst in Gießen fiel derselbe der Polizei in die Hände und wurde hierher verbracht. Hungen. Der„Wett. Bote“ meldet von hier: Auf dem Rückmarsch aus den Manövern wurden hier zwei Schwadronen Husaren einquartiert. Ein von ihnen am Abend im Gasthaus zur Traube arrangirtes Tanzver⸗ gnügen gab Veranlassung, daß sich Jung und Alt auf der Straße versammelte, aks plötzlich gegen 10 Uhr ein Un⸗ glücksfall diesem Treiben ein Ende machte. Es wurde nämlich ein Husar in der Nähe des Tanzlokals auf der Straße, besinnungslos aus Mund und Nase blutend, auf⸗ gefunden und verschied derselbe am folgenden Mittag. Man glaubt an Mißhandlung; die deßhalb eingeleitete Unter⸗ suchung ist im Gang und ein junger Mensch von elwa 19, Jahren bereits eingezogen. Jeder Redliche wünscht, daß die volle Wahrheit an den Tag kommt. Frankfurt. Der eiserne Steg vor dem Fahrttor hat seine erste Probe siegreich bestanden, indem sich derselbe nach Wegnahme der Hebschrauben und Einkeilungen nur um einen Millimeter gesenkt hat; ein sehr günstiges Zeichen für die demnächst statifindende coniraclmäßige Probebelastung mit 5000 Ceutner Eisen. Die Eröffnung und Uebergabe der neuen Brücke wird ohne jede Solennität vor sich gehen. Offenbach. Der biesige Thierschutzverein, der Ver⸗ zweigungen in allen Orzen des Kreises Offenbach hat, ist eifrigst bemüht für die Verleihung einer Prämiirung der⸗ jenigen Dienstbolen, welche sich durch sorgsame Behandlung und Pflege der ihnen anvertrauten Thiere um eine Be⸗ lohnung verdient gemacht. Dieser Act der Anerkennung wird össeutlich staltfinden und wohl Veranlassung zu einer Art Fist geben. Der Verein hat auch sein Augenmerk auf das Schicksal der armen Zughunde gerichtet, und ist Hoff; nung, daß es seinen Bemühungen gelingen wird, eine obrigkeitliche Verordnung zu erzielen, welche die Quälerei dieser ost schwer mißbrauchten Thiere bei Strafe verbietet. Darmstadt. Der in Ober⸗Modau ves hastele Conrad Müller von Ober⸗Ramstadt wird als ein gefährliches Subjeci und langjähriger Zuchthäusler bezeichnet, von dem man mehrere nächtliche Einbrüche in Nieder⸗Beerbach, Gladbach Frankfurt a. M. vermuthete, und der seit längerer Zeit von der Polizei gesucht wurde. Bei demselben fand man einen falschen Paß, etwa 10,000 Gulden in Gold und amerikanischen Weribpapieren, sowie eine Menge Adreß⸗ karten der ersten Hotels der großen Nachbarstädte. Für die Hinterbliebenen Newyork wird folgende 0 wohner der Wetterau kaum Lust verspürt haben, 1 Friedberger Chronikna aus den Zeiten des 7jährigen Krieges u am Johannisberge bri O die in voriger Woche durch un schen Regimenter im Verein mit inigen Truppentheilen dargestellte Schlacht von Ber welchen Manövern viele Tausende Schaulu um ein Jahrhundert zurückversetzt, des 7 jährigen Krieges. Damals würden die Be. ein militärisches Schauspiel zu sehen. Denn war 0 auch der Hauptschauplatz des Krieges Sachsen, Böhmen, Schlesien und die altpreußischen Lande, so mußten doch auch unsere Gegenden außeror dent, lich viel von den Drangsalen des Krieges erdul⸗ den. Die Allianz zwischen Oesterreich und Frankreich, die in letzter Zeit wieder lebhaft dis. kutirt wurde, bestand damals bekanntlich in schönstet Wirklichkeit, und gerade die französische Armee, verstärkt durch verschiedene Truppenkörper jener wunderlichen Macht deutsches Reich genannt, gatle die Aufgabe, von Südwesten aus gegen Preußen zu operiren. Ihr entgegen stand ein edler Held, Ferdinand von Braunschweig, der an der Spitze der vereinigten Hessen, Braunschweiger und Eng. länder die rechte Flanke Friedrichs des Großen zu decken berufen war. Unsere Gegend war von 1757 an bis Ende 1762 der beständige Tummelplatz französischer Truppen auf ihren Hin und Herzügen, und speziell Friedberg hat nur zu oft die schlimme Ehre gehabt, die französischen Heerführer Prinzen. Soubise, Herzog v. Broglio, Marschall Contades und d'Etrées in ihren Mauern zu beherbergen oder durchpasstren zu sehen. Die uns vorliegende, im Besitz der Familie Preußer befindliche Chronik weiß nicht genug zu berichten von Einquartirungs⸗ lasten, Kriegscontributionen, Fuhr und andeten Diensten, Verwüstung der Felder und Gärten, Truppendurchmärschen, Ankunft von vielen Tau⸗ senden von Norden kommender Verwundeten und Kranken u. dergl. mehr. Die Aufzeichnungen über das Jahr 1758 schließen mit den Worten! „Und dieses gantze Jahr ist die Stadt Kein Tag ohne Einquatirung gewesen.“ Daß es aber auch zu ernsteren Kriegsaffairen in unserer Gegend kam, beweisen die Schlacht bei Bergen und das Treffen am Johannisberg bei Nauheim. Nachdem in den letzten Tagen, veranlaßt durch die Manöver, don der am 13. April 1759 bei Bergen zwischen Ferdinand von Braunschweig und dem französischen Feldherrn Herzog v. Broglio stattgehabten Schlacht so viel gesprochen und geschrieben worden, dürfte es für die Leser dieses Blattes von nicht gerin- gerem Interesse sein, eine kurze Darstellung des Treffens zu vernehmen, das am 1. September 1762 in unserer nächsten Nähe, a m Johannis- berg bei Nauheim geliefert wurde. Wir benutzen dazu die in oben erwähntem Chronikbuch der im Plauen'schen Grunde verunglückten Bergleute sind der Expedition zu den bereits bescheinigten Gaben weiter zugelommen: Aus Niederwöllstadt N. N. 30 kr., S. Schäfer das. 36 kr., M. Gart das. 3 kr., Landge⸗ richis⸗Assessor Suppes in Nauheim 1 fl. 45 kr. Karl Billasch in Fauerbach 15 kr., Bernh. Philippi I. Wittwe da. 6 kr., Gol. Walther in Bauernheim 1 fl., Frau E. Weber in Assenheim 1 fl., O. Flemming in Aulendie⸗ bach 1 fl.;— durch Decan Görtz zweite Gabe aus Nieder⸗ und Ober⸗Florstadt: Von Pachter Brückmann 1 fl. 45 kr., H. Dauernleim IV. 12 kr., Ungenaunt 48 kr., Chr. W. Weigand 30 kr., Ungenannt 5 fl. Gem. Rechner Dauern⸗ heim 30 kr., Beigeordneter Schaubach 1 fl., Kaoep. Braun 12 kr., Lehrer Wenzel 48 kr., Gem. Rechner März 30 kr., H. Herhold 12 kr., D. Heppner 12 ko Rentmrister Müller 1 fl. 45 er., Renteidiener Musch 18 kr., Jak. Schmidt 12 tr., Gemeinde Ober-⸗Florstadt 5 fl., Postxped. Schaubach 1 fl., H. Jak Gemmecker 121kr., V. Schauwald 6 kr., G. Vogel 6 kr., H. Ad. Alt 24 kt.“ zusammen 20 fl. 42 kr.— Müller Stell in Inhaiden 1 fl., H. P. 30 kr., von mehreren Seminarlsten der II. Classe 2 fl. 12 kr., von drei Ungenannten 3 fl., Brief⸗ träger Schneider 30 kr., F. KK. l fl.— durch Pfarr⸗ vikar Schneider in Reichelsheim: aus Reichelsheim selbst 50 fl. 51 kr.(92 Gaben von 6 kr. bis 5 fl.), aus Leid⸗ hecken 12 fl. 12 kr.,(gesammelt durch Bürgermeister Seltzam) und von 4 Wobltvätern aus Heuchelheim und Weckesheim 6 fl. zusammen 69 fl. 3 kr., durch Polizei⸗ diener Fourier in der Gemeinde Södel gesammelt 12 fl. Im Ganzen bis jetzt bei der Expedition eingegangen; enthaltene ausführliche Beschreibung dieses Treffens, deren Verfasser was er erzählt selbst gesehen und erlebt hat. Für das Waffenglück der mit Preußen Ver · bündeten war ein günstiger Umstand eingetreten. Der Herzog von Broglio wurde in Folge von Intriguen, die am Hofe des franz. Königs gegen ihn spielten, vom Heere zurückgerufen. Ferdinand von Braunschweig merkte dies bald an der schlech · teren Führung des Feindes, und er war nicht der Mann, diesen Umstand nicht auszunutzen. Ju Frühlahr 1762 rückte er nach Süden vor, schluy die Franzosen bei Wilhelmsthal und Lukternbelg in der Umgebung von Kassel und kam im Auhuß in der Wetterau an. Hier begannen die Feind seligkeiten am 25. August mit einer Canbvnade des Erbprinzen von Braunschweig gegen eine Truppen“ abtheilung des Prinzen Condé bei Grüningen Dieser zog sich nach Butzbach und weiter nac Nauheim zurück, wo er am 27. August den Johannisberg besetzen und seine Truppen in Nauheimer Wald kampiren ließ. Mit einbrechen der Nacht wurde auf seinen Befehl Niedermörlel angezündet, um dem bei Büdingen stehenden Armeccorps des Prinzen Soubise durch die auf; Der Regierungsboote meldet aus Livadia, der sl. 35A. 28 kr. steigenden Feuersäulen Nachricht vou seiner Lag aus der Gegend beigewohnt haben, hat uns lebhaft in die Zeiten Lade, 14 coguos Wisel auf de Ftanzo Berg; dies n. Doch wunde schitde⸗ 2 den — * 2 2 EAUene Linsen! bugenkranke auf. u geben. Die Nähe des Feindes schien ihm ußerst unbequem zu bun denn schon am folgen ⸗ den Tag verläßt er seine Stellung und zieht über Ockstadt und Roßbach suͤdwaͤrts, um das Soubise⸗ sche Corps aufzusuchen. Bei Rendel treffen sich die beiden französischen Corps, und nun kehrt Condé wieder um, die verlassene Stellung bei Nauheim wieder zu gewinnen. Mittlerweile er⸗ scheint der Erbprinz von Braunschweig bei Wöl— fersheim und Melbach, Prinz Ferdinand selbst in Kidda. Ersterer geht nun, rechts und links re⸗ cognoscirend, nach Dorheim, Schwalheim und Wisselsheim vor, überschreitet die Wetter und läßt auf der Höhe zwlschen Nauheim und Wissels heim an verschiedenen Punkten Kanonen auffahren. Das Treffen beginnt. Nauheim wird genommen, der Johannisberg bis zur Höhe erstürmt. Die Stürmenden sind drei hess. und vier braunschw. und hannöver, Infanterie-Regimenter. Selbst diejenigen franz. Regimenter, die in den Gräben um den Thurm auf dem Berge stehen, flüchten über Hals und Kopf in den Wald nach der Hasselhecke zu. Aber o weh! Die Stürmenden sind nicht im Stande, ihre Kanonen rasch genug den Berg hinauf bringen zu können, um die Franzosen aus dem Wald zu vertreiben und den Berg zu behaupten. Und die Franzosen sind über dies noch durch eine Batterie im Walde gedeckt! Doch würden auch diese Schwierigkeiten über— wunden worden sein; zwei weitere Umstände ent⸗ schieden indeß die Nothwendigkeit des Rückzugs der Verbündeten. Der eine war die Verwundung des Erbprinzen von Braunschweig, der am Johan- nisberg eine Musketenkugel in die Hüfte erhielt und auf einer Kanone liegend bis nach Melbach gebracht und dort in einem Wirthshause verbun⸗ den ward; der andere war die Ankunft eines franz. Hülfscorps, das in der Stärke von 15,000 Mann von Oberwöllstadt kommend auf der West⸗ seite von Friedberg vorbei im Sturmschritt nach dem Johannisberg zu marschirte. Jetzt konnte für die Verbündeten auf dem Johannisberg kein Bleiben mehr sein. In wilder Flucht stürzten sie den Berg herab, um die jenseitige Höhe zu ge— winnen und hinter ihre dort postirten Kanonen zu kommen. Die deckten den Rückzug noch so viel als möglich, bis der Feind Miene machte, sie, nachdem auch die Kavallerie bei Niedermörlen ge— schlagen war, auf der Nordseite zu umgehen. Der gesammte Rückzug erfolgte hierauf über Rödgen und Wisselsheim nach den Verschanzungen im Södeler Wald. Während des Treffens am Johannisberge besetzte der Marschall d'Etrées Friedberg mit einer starken Abtheilung des Sou— bise'schen Heeres, das in der Fauerbacher Hohl unterdeß Stellung genommen und von da aus ein Corps der Verbündeten, wiewohl erfolglos, beschoß, das am Ossenheimer Wäldchen stand. Gegen Abend entsandte der Prinz Soubise eine Abtheilung von 5000 Mann zur Verfolgung der Fliehenden nach Rödgen zu, welche indessen die Wetter schon passirt hatten. Prinz Ferdinand kam von Nidda her gerade noch rechtzeitig, um eine gänzliche Nle⸗ derlage abzuwenden. Unser Chronikschreiber schätzt den Verlust der Deutschen am 1. September bei Nauheim auf 800 Mann, Archenholz in seiner Geschichte des 7 jährigen Krieges dagegen bestimmt ihn auf 2400 Mann. Doch mögen auch die Franzosen kaum weniger verloren haben. Dafür zeugten die Riesengräber auf dem Johannisberg und im Nauheimer Wald und der Umstand, daß außerdem noch viele Franzosen auf den Kirchhöfen der beiden Mörlen begraben wurden. Ob der Angriff auf den von den Franzosen besetzten Johannisberg vom militarischen Stand⸗ punkt aus klug war, wollen wir dahin gestellt sein lassen und nur noch anführen, daß Prinz Ferdinand von Braunschweig nach einem hart⸗ näckigen Gefecht an der Amöneburg und nach der Einnahme Kassels sein Heer entließ, da England mit Frankreich unterdessen einen einseitigen Frie— densvertrag abgeschlossen. Dieser Friede befreite auch Friedberg von der schließlich noch Gewalt⸗ thätigkeiten und„désordres“ mancherlei Art be— gehenden franz. Besatzung. Unser Chronikschreiber schließt mit den Worten: „Am 25. Dezember 1762, als am ersten Christ⸗ tag, sind die letzten 50 Mann abmarschirt. Der liebe Gott bewahre die Stadt vor ferneren Kriegslasten.“ Humboldtfeier. Das bereits in diesen Blättern angekündigte Fest zur Feier des 100jährigen Geburtstags Alexanders von Humboldt wird Dienstag, den 14. September, im Saale des Hotel Trapp dahier stattfinden. Es wird bestehen: a. in einem Vortrag über das Leben und Wirken Humboldts, gehalten von Herrn Reallehrer Klein; b. in einer Abendfeier mit Gesangs- und instrumentalen Vorträgen, untermischt mit freien Ansprachen. Die Hauptfestrede wird Nachmittags von 4—5½ Uhr statifinden; die Abendfeier wird um 8 Uhr beginnen. Der musikalische Theil des Festes wird von den beiden hiesigen Gesangvereinen„viederkranz“ und„Frohsiun und dem Musikchor des Jägerbataillons ausgeführt werden. Der Saal wird Nachmittags um 3 Uhr, Abends um 7 Uhr geöffnet werden. Der Preis einer Eintrittskarte für die Festrede allein beträgt u 9 kr. für Festrede und Abendfeier 18 kr. Abendfeier allein werden nicht ausgegeben. Dotel Trapp. ausgegeben werden. Der Reinertrag des Festes ist für das zu errichtende Humboldt⸗Denkmal bestimmt. Humboldts Leben war dem Dienste der Menschheit geweiht, sein Name ist bekannt bei allen Gebildeten auf dem weiten Erdenrund; das dentsche Volk zumal ist stolz darauf, den großen Forscher und edlen Weisen seinen Mitbürger nennen zu können. Indem es sich anschickt, Humboldts 100jahrigen Geburtstag festlich zu begehen, will es eine Ehren und Dankesschuld abtragen, will es der Welt beweisen, wie es die von seinem großen Mitbürger während eines langen Lebens in rastlosem genialen Schaffen gesammelten Geistesschatze zu würdigen weiß. Das Humboldtfest wird, wie das vor 10 Jahren gefeierte Schillerfest, eine Nationalfeier werden, die weit über die deutschen Gränzen hinaus, m fernen Amerika und überall, wo deutsche Kultur wohnt und man deutsche Wissenschaft zu ehren versteht, freudigen Widerhall finden wird. Auch hier wird die Betheiligung an diesem Feste voraussichtlich eine allgemeine sein. Es erscheint darum geboten darauf aufmerksam zu machen, daß wegen der bei der Abendfeier im Festsaale aufzustellenden Tische Karten für Festrede und Abendfeier nur in veschränkter Anzahl ausgegeben werden können. Friedberg am 7. September 1869. Karten für die Festkarten der einen und andern Art sind zu haben in den beiden Buchhandlungen und im Es wird ausdrücklich bemerkt, daß eine Subscriptionsliste nicht circuliren wird und am Eingang des Saales keine Karten Das Comité. 423 in gut kochender Waare bei Wilh. Fertsch. Zur Verloosung 455 der internationalen Kunstausstellung zu München ind Loose à 30 kr. zu haben bei Louis Weis. Waldecker Stauden-Boggen 2442 zur Aussaol bel 15 5 J. L. Nappolt Gute Klililärhandschuhe 408 30 kt. per Paar und Gummihosenträger bei Friedberg. Georg Hartmann, Säcklermeister. gie Dr. Steffan'sche Augenheilanslalt zu Frankfurt am Main 2(Krögerstraße 8. und Sachsenhausen, Dreiköntgo szaße) auf's Bequemste eingerichtet, nimmt jederzeit imd unentgesdlich. * 0 Gesucht 2483 wird ein tüchtiger Branntweinbrenner. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. 2486 Eine fettieiche, schweire und ganz reine Schmiedekohle empfieht die Steinkohlenhandlung G. H. Freundlieb. 826 Gulden 2492 Vormundschaftsgelder liegen zum Auslethen bereit. In Auftrag Bollonier. Zu vermiethen 2520 und gleich beziehbar ein Zimmer, Breiteftraße Nr. 114. freunduch möblirtes 7 nne Limburger Käse, 2515 6, 8, 10 kr. das Pfund, bel Aried berg. A. Stahl Wittwe. Ein hrabes Mädchen, 2521 welches im Haus und Küche gewandt eit, wird für Urbemlitelte zu ermäßigtem Preise einen kleinen Haushalt gegen sebr hoben Lohn in Dienst 0 esucht, Näheres bei der Exped. d. Bl. zu erfragen. Durchsichtige Glycerinfeife! 1789 anerkannt bestes Mittel zur Verschönerung der Haut, empfiehlt in Stücken zu 4. 6. 9. 10. 12. 18 kr. 4. Wilh. Fertsch. Lederschürzen 2272 für Damen und Kinder bei Seligmann, Weißgerber. Gustav Weck, Uhrmacher in Hungen, (gegenüber der früheren Poft) 2514 empfiehlt unter jahrelanger Garantie: Cylinder— uhren von 10 fl. an, Ankerubren von 16 fl. an, Remontoirs(zum Aufzteben am Bü el) Cylinder von 20 fl. an, Anker von 28 fl. an, 36 stündige Wandudren von 3 fl. an, Federzug⸗ und Gewicht Uhren, Regulateur mit und ohne Schlagwerk, Pariser Pendules und Reise wecker.. Reparaturen werden fortwährend schnell und billig besorat. Auipersal-Aagenligueur Flaschen zu 24 kr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. bel Pb. Dan. Kümmich FFC r 000000T0T0T0T0TPT0T0TPTPT0bT—TbT—T—TTTTTTT FFF Anzeige. 2350 Wegen baldiger Geschaftsübergabe verkaufe ich von heute ab bis zum 1. October d. J. mein Gesammtlager, bestehend in allen Arten und Modewaaren am Montag de zeichnetem gutbe lichst einladet Reichelsheim den 8. September 1869. aN G. W. Schmid. Bad Nauheim den 20. August 1869. Tuch⸗, Manufactur⸗ Joseph Nußbaum Zum neuen Dielhof. 2683 kohlen, Saudsteinplatten u. s. w. habe ich mit dem 1. d. Mts. an die Herren Bender& Schwarz dahier abgegeben, welche das selbe in ausgedehnterem Maße weiter zu betreiben beabsichtigen, und bitte ich, das mir bisher geschenkte Vertrauen und Wohlwollen in geschäftlicher Beziehung auf die genannten Herren übertragen zu wollen. Eduard Ruths. Friedberg, im September 1869. Bezugnehmend auf obige Annonce tbeilen verehrlichem Publikum mit, dat wir stets ein reichhaltiges Laget in allen benannten Artikeln halten, auch durch billige Preise and gute Waare unsere Kunden zufrieden zu seellen uns bemühen werden. Bender& Schwarz. zu Fauerbach b. Fr. 2503 Sountag den 12. und Montag den 13. d. M. Harwonie⸗ und Tanzmusik, ausgeführt von einer Abtheilung der Musik des Friedberger Jäger⸗Bataillons, wozu freundlichst einladet Fauerbach b. Fr. J. Neisel. Kirchweihfest zu Fauerbach b. Fr. 2504 Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M., als an den Tagen des i bei mir gut besetzte Tanzmusik anzutreffen, wozu ich freundlichst einlade. Fauerbach b. Fr. C. Holler. Kirchweihfest zu Mieder-Mörlen 2510 Nachsten Sonntag den 12. und Montag den 13. d. M. findet zur Feier des hiesigen Kirchweibfestes Tanzmusik statt, ausgeführt durch das Musikcorps des Fauerbacher Gesang⸗ vereins d. d. H. Bei dleser. Gelegenheit wird auf, meiner. Kegelbahn ein Hammel ausgekegelt. Für Speisen und Getränke ist bestene gesorgt H. Möbs, zur Rose. Regenmäntel, 2516 Jacquets, Jacken und Mäntel nach neuester Fagçon, die modernsten Kleider⸗ foffe, Tuch und Buckskin, Zwellich, Barchent. Vorhangsstoffe, Leinwand ꝛc. ꝛc in großer Auswahl und zu billigen Preisen bei reeller Bedienung empfiehlt Mayer J. Hirsch. Israelitischer Feiertag. 2518 Nächsten Mittwoch. Mayer J. Hirsch. M. L. Goldmann. Bei Unterzeichnetem find Clavier Instrumente Kirchweihfestes, 2458 —= und zwar: pianines zu 280 fl. und 3000 fl. Neue Tafel-Elaviere von 200 fl. bis 240 fl. mit englischer Mechanik. Gebrauchte Claviere von 120 fl. 130 fl. und 140 fl. mit englisches Mechanik. Gebrauchte Claviere von 40 fl. 60 fl. 70 fl. mehrere zu 80 fl. und zu 100 fl. Flügel zu ganz billigen Preisen. Kaufliebhaber ladet ergebenst ein. 5 5. 8 2 1 g Das von mir seit einer Reihe von Jahren betriebene Geschäft in Holz, Gyps, Stein⸗ 2227 am Schillerplatze für eine kleine vermletben und kann sogleich bezogen werden. fragen bei der Expedition dieses Blattes. Vall für Israeliten. 2497 Wünschen entsprechend, Freunde des geselligen Vergnügens eladen werden. Montag den 27. d. M. Fndet, vielseltig bei mir Ball statt, wozu allt hierwit ergebenst ein Wohn bach, im September 1869. 15 Georg Sack, Gastwirih. Ein Logis Ramitie ißt zu Zu er Mailänder Ils. 0. woost 2517 besorgt à fl. 4. 30 kr.(Ziebung am 16. Sept. og, sowie den An⸗ und Staatsloose ꝛc. ꝛc. Fagon für bevorstehende Sasson; und billiger Bedienung stellung entgegen. und Verkauf sämmtlicher Obligationen Eduard Hirsch. Coupons jeder Art werden bestmöglichst ein⸗ ge löst. Kirchweihfest Annonce. Einem geehrten Publikum empfeble ich mich im Anfertigen von allen vorkommenden Pußaxbeiten neueser mit Zusicherung reellset sebe ich einer zahlreichen Be. Friedberg den 10. Sepfember 1869. 8 Friedericke Stenner, Modiste. Fauerbacher Thor Nr. 528. 2159, bei zu Jedermanns Einsicht und zu nachstehenden Preisen ae en Neue — hol. Vollhäringe! Wilh⸗ Fertsche 2501 Ein fehlerfreies, milslärfrommes Pferd, Fuchswallach, auch zum Fahren geeignet, stebt preiswürdig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d Bl. Todes- Anzeige und Danbsagung 2519 Allen biesigen und auswärtigen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Anzelge, daß es dem Allmächligen gefallen hat, unseren unver⸗ geßlichen Gatten und Vater 4 Philipp Jung eimm sehr schmerzbaften Kranksein von nach 8 Uhr in einigen Tagen vorgeflern Abend um ein besseres Jenseits abzurufen.—* Indem wir um stille Thellnabme bitten, sagen wir Allen, welche denselben zu seiner 922 Rubestätte geleiteten, unsern tufgefühlten Dank. Friedberg am 9., September 1869. 0 Marig Jung. Ludwig Jung. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelischt Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. C. Sonntag nach Trinitatis Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormitiags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidar Reu sch. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Pfarrer Baur. (Abendmahl.) u Nachmittags: Herr Candidat Reichert.. Mittwoch den 15. September, Vormittags 10 Uhr, i der Burgkirche Entlassungsfeier des Predigerseminars. Katholischt Gemtinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. 17. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags: 8 Uhr Hochamt und Predigt, Nachmittags: ½2 Uhr Christenlehre und Andach!. Beginn des Gotlesdienstes au den Wochen tage Morgens 6½ Uhr. Berantw. Red.: Hermann Schimpff. — ———— E. L.(lück. Friedberg im September 1869. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. (Hierzu Unterhaltungs Blatt Nr. 57 und eine Beilage.) t 0 Teeuen zent deruez utl dae l Main u Freunde Anieigt. daß tr urbtt Geilage. Bberhessischer Ameiger. 106. — 2 2 e 2427 Das Vermögen der Ehefrau des Wilbelm Mankel, Loulse Catharine, geb. Fritz, zu Wachen⸗ buchen iß nach Anzeige überschuldet. Zum Güteversuch behufs Abwendung des förmlichen Concurses, sowie zur summartschen Anmeldung der Forderungen wird Termin auf den 30. September d. J. Vormittags 9 Uhr, in das Local des unterschriebenen Gerichts(Schloßstraße Nr. 26) anberaumt. Die Gläubiger werden mit dem Bemerken eingeladen, daß die nicht erscheinenden als dem Beschlusse der Mehrheit beitretend angesehen werden und etwaiger Vergleichsbescheid nur durch Anschlag ver⸗ öffentlicht wird. Hanau den 28. August 1869. Königliches Amtogericht Abtheilung II. ner vt. Strohmeper. Bettstroh- Lieferung. 2467 Für die Garnison Butzbach soll Donnerstag den 23. d. M. der Bedarf an Beitstrob(Kornstroh) vom 1. October d. J. bie dahin nächsten Jabres, um 10 Uhr Vormittags auf dem Büreau der Garnison Verwaltung auf dem Wege der Soumission an den Wenigsinehmen⸗ den in Lieferung verßeden werden. Die Bedingungen liegen auf genanntem Büreau zur Einficht offen. Butzbach den 5. September 1869. Großherzogliche Garnison Verwaltung Becker. Mie d„ NLieferung, 2485 Montag den 13. September 1869, Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung des Brodes pro 4. Quartal 1869 für die Schwadronen zu Butzbach auf dem Bürtau der Garnison⸗Verwaltung nach den daselbft zur Einficht offen liegenden Bedingungen auf dem Wege der Sum⸗ mission vergeben werden. Bußbach den 6. September 1869. Das Großherzogliche Stations-Commando daselbst ME, Rlttmeister und Schwadronschef. i ie Liefer ü ng. 2506 Mittwoch den 15. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung des Brodbedarfs für die hiesige Garnison unter den auf dem Büreau der Garnison⸗ Verwaltung offen liegenden Bedingungen pro IV. Quartal in Accord gegeben. Friedberg den 9. September 1869. Greßherzogliches Commando des 1. Jäger- Bataillons Ann scheüttz, Major. Edictalladung. 2508 Nachdem wider den Gardisten Johann Friedrich Schäser aus Bönstadt, Kreis Friedberg, der Divisions⸗ proceß eröffnet ist, wird derserbe hiermit aufgefordert zu seinem Truppenthelle zurückzukehren, spätestens aber in dem auf Samstag den 18. December 1869, Vormittags 9 Ubr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Termin fich zu gestellen, widrigenfalls die wider ihn eingeleitete Untersuchung geschlossen, er in contumaciam für eincn Deserteur erklärt und in eine Geldbuße von 50 bis zu 1000 Thaler verurtheilt werden wird. Darmstadt den 8. September 1869. Groß berzogliches Divisions Gericht A. B. Lot be 1 5 en, Divifions⸗Auditcur. Bekanntmachung. 2494 Dienstag den 14. September d. J., Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Realschulgebäude dahier 6 noch wrauchbare Oefen, mehtere eiserne Kamintbüren, eine Treppe und verschiedenes Gehölz öffentlich meistbietend wersteigert werden. Friedberg am 9. September 1869. Groß herzogliche Bürger meisterei Friedberg on ee Güter- Verpachtung. 2493 Mittwoch den 15. September d. J., Vormittags Uhr, sollen im biesigen Rathhause die der Stadt Friedberg zuffehenden und Martinktag d. J. leihfälltgen Hüter ficke und zwar der Kanziel⸗, Stadischreiberel⸗ und Hockacker, der Ackergarten, Wildkautsgraben, Wainzer⸗ hor⸗ und Barbaragarten, die Stücke am Ringgraben, ver Seewlese, Daingraber, sowie hinter der Burg ander— welt auf sechs Jahre öffentlich meifibtetend verpachtet werden. Frtedberg am 9. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. * Material-Lieserung für das Großherzogliche Dorheimer Braunkohlen⸗ Bergwerk. 2435 Montag den 13. September d. J., 55 5 ee nachstehend verzeichneter Matertallen, namlich 1 ib le: 1) 14,000 Stück Elchenschachtpfähle, II. ewa are n: 2) 570 Maas Rüböl, 3) 50 Pfund Talg, auf dem Summisffionswege vergeben werden. Die Summissionen müssen bis zum 13. September d. 3, Vormittags 10 Uhr, an rie unterfertigte Stelle portofrei und mit der Bezeichnung„die Lieferung von a„betreffend“ abgegeben sein. Die Eröffnung der Summission findet in Gegenwart der erschienenen Summittenten kurz nach 10 Ubr slatt. 2 Dle Lieferungs- Bedingungen können vom 1. September d. J. ab bei der unterfertigten Stelle ein⸗ gesehen werden. Dorheilmer Bergwerk den 1. September 1869. Großherzogliches Bergamt Dorthe em t f W. ihtländer Machfalger in Frarhftt a A. 23 Vilbelerstraße 23, dem Pfau gegenüber. breite ächtfarbige Eattune, rosa, lila, gelb, braun à 10 kr. die Elle, dabei die pracht— vollsten Couvertzen und Decken ⸗Muster. % breite ächtfarbige Glanz⸗Meubles⸗Cattune, ferner eine Parthie Meubles⸗Cattune mit brillanten Bordüren JFCVV à 10 fr. die Elle. e breite schwere ächtfarbige Bettzeuge, meistens türkischroth S„ 15, kr. die Elle i inne Ren,„„ eee, ee e ee eee Schweren schwarzen Mooreens zu Unterröcken.„ ä 24 kr. die Elle. breiten weißen Pique CVVT Blau Gedrucktes, schwerste Qualität e an:, breite feine Man(Organdins), e e e u 12 kr. die Elle. Eine Parthie prachtvoller wollene“ Kleiderstoffe 3 1 kr. die Elle. 1% breite reich ramagirte Vorhang⸗Mull mit Bogen a 16 kr. die Elle. % breites ganz schweres rein Leinen fuͤr Betttücher 4 18 kr. die Elle. 1% lange,/ breite Tischtü cher à fl. 1.— das Stück. / große rothe Cachemir⸗Tischdeckenn a fl. 2. 20 das Stück. Eine große Parthie weißer Piquédeckbens a fl. 2. 30 das Stück. Schwarzen Orleaus, Mixed, Grosgrains, /, ¼ Hausmacher Leinen, Zwillich, Barchend, Tischtücher, Serviekten, Handtücher, rothen und weißen Flanell, weiß u. grauen Barchend u. Tricot zu Unterhosen, Futterstoffe zu den billigsten Preisen. Auf Verlangen sende Muster franco zu. W. Fuhrländer Nachfolger in Frankfurt a. M., 1839 23 Bilbelerstraße 23, dem Pfau gegenüber. Eine große Parthie ächtfarbiger französischer Jaconets in den feinsten Dessins, 12 kr. die Elle.— Rothe, weiße, graue wollene Kolter, sehr billig. IKB I GS FLEISCH-EXTRACT aus TRAI-BENTOS(Süd-Amerika) I. IEBIG'S FIL. EISCH-EXTRACT COMPAGNIE,. Grosse Ersparniss für Haushaltungen. Augenblickliche Herstellung von kräftiger Fleischbrühe zu/ des Preises derjenigen aus frischem Fleisch,— Bereitung und Verbesserung von Suppen, Saucen, Gemüsen ste. LONDON. Stärkung für Schwache und Kranke. Zwei Goldene Medaillen, Paris 1867; Goldene Medaille, Havre 1868. Detail- Preise für ganz Deutschland: engl. Prd-Topf ½ engl. Pfd-Topff ¼ engl. Pfd-Topf% engl. Pfid-Topf à fl. 5. 33. à fl. 2. 54. à fl. I. 36. à 34 Krz. WARNUNG. Um den Consumenten vor Täuschung und. Missbräuchen sicher zu stellen, dass man ihm statt des AECHTEN LIEBIG'SCHEN FLEISCH-EXTRAOTS, nicht anderes Extract UNTERSOCHIEBE, deündet sich auf ALLEN Töpfen ein Certifleat mit der Unterschrift der Herren Professoren Baron J. von LIERHIG und Dr. M. von PETTENRKOTER als BURGSCHAFT für die REINHEIT, AECHTRHEIT aud GUTE des LIEBIG'‚S FLEISCH-EXTRACT. Nur wenn der Käufer auf DIESE Unterschriften achitet, ist er sicher, das von obigen Professoren analysirte und controlirte KECHTE LIR BIOS FLEISCH- EXTRACTH zu empfangen. e e —— nen Zu haben in den meisten Handlungen und Apotheken. ——— In Ba d Nauheim bei Ph. J. Weiss. Oi ⸗ Ver ste ige rung. 8 2495 Montag den 20. d. M. soll das der Gemeinde —— Ostheim gehörige Obst, als: eirca 250 Malter Aepfel und 8 Malter Birnen auf Ort und Stelle abtheilungs- weise meiffbietend verstesgert werden. Die Zusammen— kunft ist an der neuen Lehmgrube Morgens 9 Uhr in der Weinstraße nach Butzbach zu. Osthelm am 8. September 1869. Großherzogliche Bürgermeifleret Ofthelm Winter. Repskuchen! slets srisch von der Mühle bei. Wilh. Fertsch. Schwarze Kaiser-Cinte ist in Flaschen à 8 und 14 kr. stets zu baden bel Bindernagel& Schimpff. 2011 55 8 — S—ͤ ͤ——— —— e Bekanntmachung. 20 2490 Diensiag den 21. d. M., Nack mittags 3 ub sollen in dem hlesigem Landgerichlslotale elwa 3 bie 4 Centner ausgeschiedene Acten zum Elnstampfen versteigert werden. Friedberg am 8. Septemder 1869. Nau, Großberzeglicher Landgerlchts⸗Actuar. Aepfel ⸗Versteigerung. 2507 Dienstag den 14. d. M., Nachmittags 1 Ubr anfangend, werden die gemeinbeitlichen Aepfel dahier in einzelnen Abtbeilungen an Ort und Stelle verffeigert. Nleder⸗Wöllstadt den 9. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder⸗Wöllstabt S t 0 l. Ae pfe e er ste ige n 2511 Montag den 13. d. M., Mittags 1 Uhr, werden die der Gemeinde Oden 96 b a ch gehörigen Aepfel, circa 140 Malter, in Absheilungen öffentlich meistbietend versteigert. Ober Rosbach am 9. September 1869. Großherzogliche Bürge melsterei Ober Ros bach e epfel⸗Versteigerung. 2512 Won n den 16. d. M., Vormiitags 11 Uhr, sollen die der hiefigen Gemeinde zustebenden Aepfel, circa 60 Malter, und die den Freiherrlich v. Löw'schen Pächtern zustehenden Aepfel, circa 20 Malter, an Ort und Stelle öffentlich verfseigert werden. Es wird be⸗ merkt, daß die Aepfel per Malter versteigert werden und noch bis Ausgang dieses Monats oder Anfang des kommenden Monate hängen bleiben. Ziegenderg am 9. September 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Langenhain Ru m p I Fischerei⸗ Verpachtung. 2513 Mittwoch 25 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll die Fischereiberechtigung der Gemeinde in dem Wetter- fluß auf 6 hinter einander folgende Jahre anderweitig verpachtet werden. Schwalheim am 9. September 1869. Großherzogliche ee Schwalheim d e uf e. Versteigerung auf den Abbruch. 2509 Freltag den 17. September, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Gräfl. Oeconomithof iu Petterweil: 1) das Wohnhaus Nr. 92, einstöckig, mit Kniestock von Eichenholz, 27“ lang, 24“ 8“ breit, 2) das Wobabaus Nr. 93, tinssöcttg, von Holz, 24“ lang, 24“ 9“ breit, 3) das zweifföckige Haus mit Stall Lit. A., 20“ 5“ lang„15“ breit, der 1. Stock don Russensseinen, der 2: Stock von Holz erbaut, auf den Abbruch öffentlich meistbietend versteigert werden. Assenbelm den 7. September 1869. Die p Bau Verwallung e le*. Corseten& Er nolines 219 bet K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Ein ordentliches Dienstmädchen 2502 für eine Oeconomie wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Bei G. G. Lange in Darmstadt Bindernagel K Schmeff in Friedberg und Nauheim ist erschienen und in der Buchhandlung vor zu haben: Fupp, Gemüss⸗ und Keisch. stich. 80. geh 54 kr. Ein Kochbuch fur bürgerliche Haushaltungen oder leichtverständliche Anweisung alle Arten von Speisen und Backwerk billig und gut zuzubereiten.— Nebst einem Anhaug vom Einmachen der Früchte.— 15. unveränderte Auflage mit 1 Stahl⸗ Dasselbe fein geb. in englische Leinwand 1 fl. 12 fr. Der Verkauf von 66,000 Exemplaren seit kurzer Zeit ist wohl der beste Beweis seiner anerkannten Brauchbarkeit.. Augenkranken 2505 ist das weltberühmte wirklich ächte Dr. White's Augenwasser von Tr angott Ehr⸗ hardt in Großbreitenbach in Thüringen, u Fla⸗ con 36 kr. besteus zu empfehlen. Dasselde ist mit allerhöchst Fürstl. Coucession beliehen und hat sich seit 1822 wegen seiner unübertrefflichen Heilkraft einen großen Weltruhm erworben, welches Tausende von Attesten descheinigen Aufträge hierauf übernimmt Herr Joseph Hoff ⸗ mann in Friedberg. Der gute Erfolg ist sichtbar! Unterzeichneter bescheiniget hiermit gerne, daß seine Tochter Caroline seit einem halben Jahre blind gewesen, nach zweimaligem Gebrauch des ibm durch Derrn Luhne in Hückeswagen besorgten Dr. White's Augenwasser von Traugott Ehrhardt aber förm⸗ lich am zweiten Tage schon wieder ihe Augenlich! bekommen hat, wofür ich demfelben meinen innigsten Dank ab batte. Dörsenmühle, bei Hückeswagen, 11. Juni 1868. Friedrich Finkleuburg. Tapeten, 448 per Stück von 7 kr. an bis zu den feinsten empfiehlt C. Horn, Tapezter. Bad Nauheim. Maschinenöl! 2258 besser Qualität dei Wilh.-Vertsch. Weiße leinene Taschentüchet, 270 Manschetten mit Kragen, Herren⸗ kragen, sowie VWorhemden und Hosen⸗ träger bei K. Friedrich neben der Post. Durch billigen Einzauf 2437 ist es uns möglich, alle Arten Strick⸗ und Terneauxwolle sowie sonstige wollene Artikel billigt abzugeben. l 1 Friedberg. Geschwister Schloß. 2499 Eln junger hellbrauner Pinscher ist mir zu⸗ gelaufen. Jos. Schönthal, 2 der 1 Fösleplische Krample(paleuct9 1343 heilt der Speeialarzt für Epilepsie Dr. O. K il 5 liseh in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt, 28 Fertige Herren- und Anabenkleider. Anzüge nach Maß. Lillige Preise. Fischer, Hauptwache 1, Frankfurt a. M Riemen, 2168 eine große Parthie neue und wenig gebrauchte, auch einige Hundert zu Dalsbänd ern für Pferde und Rindoieh billigst, um schnell zu räumen, bei Friedberg. Eduard Grödel. Geschäfts Perpachtung. 2457 In einem Städtchen der Wetterau, in elner sehr frequenten Lage, ist ein in gutem Betrieb befindliches Colonial, Material-& Farbwaaren⸗ Geschäft unter voltheilhaften Bedingungen zu verpachten. Reflec⸗ ttrende belieben ihte Anfragen det det Exped d. Bl. gefl. franco elnzurelchen. Emser Pastillen 2060 seit einer Reihe von Jahren unter Leitang der Königlichen Brunnen verwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ hüglichen Wirkungen gegen Hals⸗ und Bruft⸗ leiden, wie gegen Magenschwäche find stets voyrätbig in Frledberg in der Hof Apotheke vos C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pafstillen werden nur metfkettirten Schachteln versand:. Königliche Prunntuverwaltung zu Bad Em 2 An- und Verfauf von Staatspapfjeren, Coupons etc. besorgt billigst J. A. Nauheini in Friedbery. Mitgetheilt von S. Lindheimer Söhne in Frankfurt a. M. Cours. Oest. 250 fl. b. R. 1839 10. September 1869. Cours der Staatspapiere. e —„ 100 Pr. L. 1858 148 0 „ 500, v. 1860 /ũ[76 G. 100 Pr. v. 1864 109 ½ 6 Schwed. Thlr. 10-L. 110/10 Bad. 35 fl. Loose 55½ G. 4% Bad. à 100 Thlr. 102d G. Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 565 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. * A 25. 9 7 Nass. 25 fl. L. b. R. Pistolen fl. 5 Doppelte„ Preuss. Frledrd'or„ Holl. fl. 10 Stücke Rand-Ducaten 20 Franes- Stücke Oesterreich 50% Met. 1859 1. Lst. ö 555, 6. Gr. Hessen 4% Obligat. 92½ Pp. 5 50% Nat.-Anl. 1854 55 6. 9 3½0% Obligation. 87/ G 5 50% steuerfreie Oblg.—— Nassau 4½0/% Obl. b. Rth. 93/8 P Preussen 4 // Obligat. b. Rth. 94 P. 5 10% do do 857/ 6 5 do. do. Kurhessen 4% Ob]. b. R. à 105 84½ G Bayern 0% Obligation. 104¼ Frankfurt%% Obligat. 80½ G. 2 7 5 ½ 2ähr. b. Rth. 93% p 5 do 720 5 405 do do 88 P. EKussland o Obl. 1. L. à fl. 12 84½ G Würtemb. 4 ½% Obl. b. Ru. 91d P Finnland 010 Pfdbr. l. R. 105 76 G. 5 40% do do 86 P Schweden 4½% O. 1. R. à 105 85½ 6. Baden 4½0% Od ligat. 930% P 5 4½½ Pb. l. K. à 105 82% 6. 5 40% Obligat. 85/ P N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 863/ G Woll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 4½% Beyr. Ostbahn 125 6 U 3% Liv. C. D.& 0/2. fr. A 28 kr. 30 6 4½% Pfandbr. d. Erkf. Hyp.-B. 94 F. 50% Tose, Centr.-Eisenb.-Pr. e 30% Oesterr. St-Eisenb.-Prlor. ö 55½¼ G 50% Elisabethbahn-Prior. 6 75½ P. 50% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. 8. 50% do. neueste Emlss. ⅝— 30% Oest. Süd. St. u, Lomb. E. B. 477% 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ P Wiener Wechsel- Cours 96 G. ugl. Sovereigns. Russ. Imperiales Gold pr. Zoll-Pf. Hehh. S IIb. pr. Z. Pf. Preuss. Kassensch. Dollars in Gold 1 R 3 A 4 Od und Silber. anlehens-Loose. 0 N ö N Für An- und Verkauf aller en empfehlen sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilen gerne jede gewünschse Auskunft über Vorloosungen,( Couponus- Zahlungen u. s.. S. Lindheimer Söhne ip Frankfurt a. M. Zeil 29. Gbit! üb etrefse 1 b 10. G70 Föffentlic . den Not bet Rech ben 12. 5. J. Kraft ge ker geist werden ewa 1 Gebiete mentsh. dene N cht, od eder He er den Fu Auditor f seriasse ner Ancienne len; d cher, 5 e 0 horcht cienge ht hen aß der aden f 14