zt 145 fl. Iölleftrung N. * —— ung e dr r Chaufft⸗ Slaatsstraßt, den Arbellen geben werden Abtheilun zen. at in mehreren dauaufsehet det. n it“ it Berlin, allen stisch und Itiedberg. Dienstag den 11. Mai. 54. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— V Eh eg Amtlicher Theil. e e e n Betreffend: Die amtliche Benennung der Orte Reichelsheim. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allerhöchstsich bewogen gefunden zu bestimmen, daß 1) das in der Wetterau gelegene Reichelsheim „Neichelsheim im Kreise Friedberg“ ) das im Odenwald gelegene und e ee „Neichelsheim im Kreise Lindenfels“ Dieses wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. amtlich zu benennen ist. Friedberg am 8. Mai 1869. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. 4 Hessen. Darmstadt. Der Antrag des Reichstagsabgeordneten Waldeck, die Auszahlung von Diäten an die Reichstagsabgeordneten betr., ist bekanntlich mit 108 gegen 94 Stimmen an⸗ genommen worden; unsere oberhessischen Abgeord— neten waren in dieser Angelegenheit getheilter Meinung; nur Freiherr v. Rabenau hat dafür, die Herren Buff und Graf Solms-Laubach haben dagegen gestimmt. — Aus Anlaß des in Zukunft nur innerhalb der einzelnen Regimenter bezw. Jägerbataillone statthabenden Avancements der Subalternoffiziere und der gleichmäßigen Vertheilung der Hauptleute I. und II. Classe auf die einzelnen Regimenter sind mittelst Allerhöchsten Erlasses Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs vom 2. d. laut„Worms. Ztg.“ folgende Versetzungen in der Großh. Hess. 25. Division erfolgt: 1) Im 1. Inf.- Regiment: Hauptm. Seriba ins 4. Inf.⸗Regt., Oberlieut. Hoffmann ins 2. Inf.⸗Regt., Lieutenant Frhr. d. Grancy ins 3. Inf. ⸗Regt., Lieutenant Sartorius ins 1. Jägerbataillon, Lieutenant Frhr. v. Röder ins 2. Inf.- Regt. 2) Im 2. Inf.⸗Regt.: Hauptm. Pirscher und Oberlieut. e. Hombergk ins 1. Inf.-Regt., Oberlieutenant Nau ins 4. Inf.⸗Regt. 3) Im 3. Inf.⸗Regt.: Hauptm. Frhr. v. Rotsmann ins 4. Inf.⸗Regt., Dauptm. Rau ins 2. Inf.⸗Regt., Oberlieutenant Metzler ins 2. Inf. ⸗Regt., Oberlieut. Frhr. 5. Stein ins 1. Inf.⸗Regt., Oberlieut. Weber ins 1. Jägerbataillon, Oberlicut. Krömmel ⸗ bein ins 4. Inf. ⸗Regt., Lieutenant Flach ins 2. Jägerbataillon. 4) Im 4. Inf. Regiment: Hauptm. Frank und Hauptm. v. Muralt, sowie Oberlieut. Möller und Oberlieut. Hauß uns 3. Inf.⸗Regt., Lieutenant Bornemann ins E. Jägerbataillon, Lieutenant Cramolini ins 1. Jägerbataillon, Lieutenant Scharch ins 2. Inf.⸗Regt. 5) Im 1. Jägerbataillon: Lieutenant Felsing ins 4. Inf.⸗Regt., Lieut. v. Lyncker uns 1. Inf.⸗Regt. 6) Im 2. Jägerbataillon: Eieutenaut Haupt ins 2. Inf.⸗Regt., Lieutenant Seipp und Lieutenant Keim ins 4. Inf.⸗Regt. 7) Im 1. Reiter Regt.: Rittmeister Wernher und Oberlieut. Frhr. v. Röder ins 2. Reiter⸗ Regt. 8) Im 2. Reiter⸗Regt.: Rittmeister Frhr. 5. Follenius und Oberlieut. Heyl ins 1. Reiter⸗Regiment. — Die seit längerer Zeit mit großer Span- nung erwartete außerordentliche Generalversamm⸗ lung der hiesigen Renten- und Lebensversicherungs⸗ anstalt hat am 5. d. M. stattgesunden. Dieselbe verlief nicht in der stürmischen Weise, wie man nach all dem Vorausgegangenen erwarten mußte. Von den früheren Direktoren war nämlich keiner irschienen, Obersteuerdirektor Dr. Hügel hatte jedoch für gut befunden, noch am Morgen des 5. Mai dem Ausschusse durch eine Zuschrift seinen Rücktritt zu erklären und die Gründe seines bis⸗ herigen Verhaltens zu erläutern. Mit dieser Er— klärung des Hrn. Hügel war der Hauptberathungs⸗ gegenstand der Generalversammlung erledigt und wurde nun zu dem Antrag übergegangen, ob eine Wiederholung und Ergänzung der Untersuchung der ganzen Geschäftsführung, besonders auch der Werthpapiere, vorzunehmen, was mit Stimmen— mehrheit acceptirt wurde. Der nun folgende Antrag der Verwaltung, eine Commission einzu— setzen zur Prüfung der Frage wegen Aenderung der Statuten, wurde einstimmig angenommen. Für die ausscheidenden Direktions- und Ausschuß— mitglieder(Dr. Hügel, Reuling, Rau, Backé, Dr. Fischer und Eigenbrodt) wurden gewählt die Herren Volhard, Advokat; Eigenbrodt, Oberstabs⸗ Audileur; Gerschlauer, Kaufmann; Fickel, Rech- nungsrath; Nöllner, Kaufmann und Krömmelbein, Brandversicherungssecretär, welche im Verein mit den in der Verwaltung gebliebenen Mitgliedern statutengemäß aus ihrer Mitte drei Direktoren zu wählen haben. Gießen. Privatdocent Dr. Anton Schneider zu Berlin ist zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landesuniversität, ins- besondere für das Fach der Zoologie und ver- gleichenden Anatomie ernannt worden. Preußen. Berlin. Die Commission, welche vom Reichstage zur Berichterstattung über die massenhaft eingelaufenen Petitionen, die Brannt⸗ weinbesteuerung und Einführung einer facultativen Fabrikatsteuer ꝛc. betreffend, gewählt wurde, hat beschlossen, ihre Anträge an den Gesetzentwurf über die Besteuerung des Branntweins anzulehnen. Die in diesem Entwurfe vorgeschlagene Steuer— erhöhung von 33¼ Prozent wurde in der Com- mission mit 11 gegen 1 Stimme abgelehnt, da⸗ gegen die Einführung der facultativen Fabrikat- steuer mit 8 gegen 4 Stimmen angenommen. Der nächste Gegenstand der Berathung in der Commission wird wahrscheinlich die Gewährung weiterer Erleichterungen für die rein landwirth⸗— schaftlichen Brennereien sein. — Reichstag. Der Gesetzentwurf, betreffend die Einführung der allgemeinen deutschen Wechsel⸗ ordnung, der Nürnberger Wechselnovellen, und des allgemtinen deutschen Handelsgesetzbuches, wird, nach dem Antrage der Commission, in zweiter Lesung angenommen.— Dr. Löwe Calbe, unterstützt von der Fortschrittspartei, den Herren v. Bockum ⸗Dolffs und Genossen und Schleswig- Holsteinern, hat im Reichstage einen Antrag ein- gebracht, der den Zweck hat, die Wohlthaten des Pensionegesetzes für die schleswig-holstein'schen Offiziere auch denjenigen Offizieren zuzuwenden, welche zur Zeit ihres Eintritts in den schleswig⸗ holsteinischen Dienst nicht einem jetzt zum nord— deutschen Bunde gehörigen Staat, sondern einem süddeutschen angehörten. — Im Reichstage bekämpfte bei der zweiten Lesung des Gesetzentwurfes, die Portofreiheit be— treffend, Delbrück den von Becker eingebrachten Gesetzentwurf, welcher zugleich die Regelung der Befreiung von Telegraphengebühren als Abänderung des 43. Verfassungsartikels, die Beschränkung der der Bundesverwaltung zustehenden Rechte betr., bezweckt.§. 1 wurde in folgender Fassung an⸗ genommen:„Den regierenden Fürsten des nord- deutschen Bundes verbleibt die bisherige Porto⸗ gebührenfreiheit“. Der Gesetzentwurf wurde mit einigen unwesentlichen Amendements von der Ver⸗ sammlung genehmigt. — Wegen Mißhandlung von Rekruten wur⸗ den(in Ostpreußen) drei Unteroffiztere zu 8, resp. 5 und 3 Wochen Arrest verurtheilt. Ebenso er⸗ hielten zwei Lieutenants einen mehrtägigen Arrest. Das Urtheil wurde den gesammten Mannschaften auf den Appellplätzen öffentlich bekannt gemacht. Wer sich erinnert, wie so mancher Soldat sich unglücklich machte, indem er durch die Mißhand⸗ lungen Seitens der Unteroffiziere sich zu Wider⸗ setzlichkeiten hinreißen ließ, der wird sich dieses Urtheils freuen. Gumbinnen. Die Mehrzahl der Arbeiter, welche zu Anfang vorigen Monats in hiesiger Stadt„Excesse“ verübt haben, sind wegen Wider- stands gegen Beamte und Störung der öffentlichen Ordnung zu Gefängnißstrafen von einer bis sechs Wochen verurtheilt worden. Baden. Die Bewegung gegen das Mini- sterium Jolly nimmt nunmehr größere Verhältnisse an. Der jetzt erschienene Aufruf der katholischen Partei ist insofern in weiteren Kreisen von Be— deutung, weil sich die namhaftesten Katholiken für völlige Trennung der Kirche vom Staate, für unbedingte Freiheit der ersteren und gegen jede Begünstigung der Kirche durch den Staat aus⸗ sprechen, und als sie ferner in ihrer politischen Richtung einen großdeutsch⸗demokratischen Stand- punkt einnehmen. Der schon bekannte Aufruf der Demokraten verlangt Auflösung der jetzigen Ständeversammlung und Einberufung eines außer ordentlichen Landtags behufs Erlaß eines neuen freisinnigen Wahlgesetzts. Derselbe ist auch von dem ehemaligen Staatsminister Freiherrn v. Edelsheim und dem früheren Mitglied der ersten Kammer Grafen Berlichingen unterzeichnet. Ein großer Theil der badischen Grundherren soll entschlossen sein, auf ihre Vorrechte insbesondere bezüglich der Vertretung ihres Standes in der ersten Kammer aus freien Stücken Verzicht zu leisten. 4 Oesterreich. Wien. Das Abgeordneten ⸗ haus hat in dritter Lesung das Gesetz über den Wirkungskreis der Militärgerichte angenommen. Die Erwartung, daß die Militärjustiz auf die rein militärischen Vergehen beschränkt werde, ist nicht erfüllt worden; die Militärgerichte werden vielmehr auch fernerhin über sämmtliche Straf⸗ sachen zu entscheiden haben und nur die bürger ⸗ lichen Rechtsstreitigkeiten von Militärpersonen werden ausschließlich den gewöhnlichen Gerichten zugewiesen.. 5 — Die„Abendpost“ vertheidigt die Regierung gegen die Angriffe der preußischen Blätter anläß⸗ lich der Veröffentlichung der preußischen Depesche in dem Werke des österreichischen Generalstabes und bezeichnet die Behauptung von Chiffreent⸗ wendung, Bestechung und Mißbrauch des preuß. Vertrauens als Unwahrheit. Die Veröffentlichung erfolgte ausschließlich von Seiten des General- stabs. Die Bearbeiter der Kriegsgeschichte von 1866 fanden die Depesche im Archive vor. Die Frage, wie die Depesche dahin gekommen, hatte der Bearbeiter ebensowenig aufzuwerfen als irgend Jemand sie aufzuwerfen berechtigt ist. Die„Abend- post“ verwahrt die Regierung gegen den Vorwurf der beabsichtigten Kränkung Preußens. — Die„Neue freie Presse“ veröffentlicht eine Zuschrift des Redakteurs der„Militärischen Zeit⸗ schrift“ als Vorläufer einer authentischen Dar— stellung über die Depesche vom 20. Juli 1866, wonach die fragliche Depesche nicht von Baron v. Beust, sondern von dem Armee-Obercommando, welches sie im Kriege aufgefangen, veröffentlicht worden ist. — Hiesige Blätter bringen folgende Mitthei⸗ lung:„Das befremdende Gerücht, daß die Zurück, erstattung von Offiziers⸗Heiraths⸗Cautionen ver- weigert worden sei, weil diese Cautionen im Großen und Ganzen nicht für ihre Bestimmung aufbewahrt seien, hat zu einer Special Recherche Anlaß gegeben, welche nur die vorausgesehene vollständige Grundlosigkeit des Gerüchls constatiren konnte. Die Cautionen im Gesammtbetrage von 69 Millionen Gulden haben ihre regelmäßige Be⸗ handlung als Depositum gefunden, ein amtlicher Ausweis wird demnächst darüber, wie auch über die geübte Controle weiteren Aufschluß und Be⸗ lege geben. Dem Vernehmen nach wird der Ausweis auch in einem Vortrage zur Kenntniß des Kaisers gebracht, und eine Allerhöchste Ent⸗ schließung wegen der bis jetzt unentschiedenen Frage der Cautions⸗Ausfolgung an pensionirte Offiziere erfolgen.“ Schweiz. Bern. Mazzini und allen Flüchtlingen, welche an dem letzten Mailänder Aufstand betheiligt waren, ist der Aufenthalt an der italienischen Gränze untersag'. St. Gallen. Laut eingetroffener telegraphischer Meldung ist in Folge eines mit Regen verbun⸗ denen starken Föhnwindes durch das Hochwasser des Rheines ein neuer Durchbruch desselben in Eichen ⸗ wies bei Oberried eingetreten. Genauere Nach⸗ richten über die Größe der Verheerungen bleiben abzuwarten. Frankreich. Paris. Die Regierung ist jetzt ausschließlich mit den Wahlen beschäftigt. Um die Spaltung in die Reihen der liberalen Partei tragen zu können, hat das Hauptorgan der offiziösen Presse in Paris, der„Constitutionnel“, die Weisung erhalten, eine liberale Schwenkung zu machen. Er macht dabei aber nicht etwa dem Kaiser Opposition, nein, er ist gut kaiserlich wie vorher. Er verficht die Ansicht, daß Frankreich, um eine regelmäßige Entwicklung im freiheitlichen Sinne zu erlangen, sich durchaus nicht an die prinzipielle Opposition oder gar an die Revolution zu wenden brauche, sondern, daß der Kaiser selbst sehr geneigt sei, liberale Reformen vorzunehmen, und daß eine große Fraktion der bonapartistischen Partei so freiheitlich gesinnt sei, wie irgend eine andere Partei. Ferner läßt die Regierung in Journalen ankündigen, daß sie nach der Auf— hebung des Lagers von Chalons alle Soldaten entlassen will, deren Dienstzeit am 31. Dezember 1870 zu Ende ist. Die Reduction der Armee würde sich in Folge dieser Maßregel auf 45,000 Mann belaufen. auch Marschall Niel so vielfach auseinandergesetzt, keinen Einfluß haben. Wichtig ist sie jedoch in so fern, als sie darthut, wie sehr die französische Regierung die anti⸗kriegerischen Gefühle der fran⸗ zösischen Nation zu berüchsichtigen sich genöthigt sieht, indem sie in dieser Weise der öffentlichen Stimme Rechnung trägt, denn auch alle Wahlmanifeste sprechen sich für den Frieden aus und kein einziger Deputirter wagt es, sich bei seinen Wählern da— durch beliebt zu machen, daß er in die Kriegs- posaune stößtd. — Ein kaiserliches Dekret beauftragt Rouher mit der interimistischen Führung der auswärtigen Angelegenheiten während der Abwesenheit Lavalettes. — Der„France“ zufolge ist ein Gesetzentwurf in Vorbereitung, durch welchen der Wittwe des Senatspräsidenten Troplong eine Jahrespension von 20,000 Fr. ausgesetzt werden soll. Spanien. Madrid. Von den Cortes wurde bei Berathung des Verfassungsentwurfs die Freiheit der Religionsculte mit 164 gegen 40 Stimmen genehmigt. — In den Cortes hat Prim den ihm gemachten Vorwurf, daß er nach der Diclatur oder der Königswürde strebe, energisch zurückgewiesen; sein einziger Wunsch sei, sagte er, die Errungenschaften der Revolution sich consolidiren zu sehen. Ferner wurde die Erklärurg abgegeben, die Regierung kenne genau die wahre Lage Cataloniens und könne versichern, daß keine Gefahr eines Bürger— krieges vorhanden sei. Barcelona. Es wurde hier eine Carlisten⸗ verschwörung entdeckt. Sechsunddreißig Theil— nehmer, darunter Oberoffizere und Subalterne, theils activ, theils zur Disposition gestellt, sind verhaftet und ihre Papiere mit Beschlag belegt worden. Italien. Florenz. In der Abgeordneten kammer sagte der Finanzminister in Beantwortung einer Anfrage Rossi's: Die Regierung werde documentarisch nachweisen, daß sie nicht daran denke, eize Reduktion der Rente vorzunehmen. — Menabrea theilt in der Sitzung der De— putirtenkammer mit, daß in Folge der Neubildung der Parteien durch die Abstimmung vom 3. Mai das Ministerium seine Demission gegeben, der König dieselbe angenommen und Menabrea beauf⸗ tragt habe, ein neues Cabinet zu bilden. Die gegenwärtigen Minister behalten interimistisch ihr Portefeuille. — In der Deputirtenkammer sprach der Marineminister in Beantwortung einer Interpella⸗ tion sein Bedauern über das Verhalten zweier Capitäne von italienischen Kauffahrteischiffen beim Untergang der österreichischen Fregatte„Radetzky“ aus, indem er zugleich mittheilte, daß gegen die Schuldigen eine Untersuchung eingeleitet worden sei. — Die„Opinione“ versichert, daß die bis⸗ herigen Minister Menabrea, Cambray⸗Digny, Bertole und Ribotti in ihren Stellungen ver⸗ bleiben, daß aber Ferraris das Ministerium des Innern übernehmen werde; das Portefeuille der Justiz sei Mirabelli, das des Unterrichts Mor dini übertragen. Amerika. Trotz der Angaben aus der brasilianischen und argentinischen Gesandtschafts⸗ kanzlei kehrt doch noch mit jeder Post die Nach⸗ richt wieder, daß Lopez den Alliirten in Paraguay noch viel zu schaffen mache. Aus Asuncion ist er durch Spione stets von Allem unterrichtet und weiß den Brasilianern manchen Schlag zu ver⸗ setzen, ohne daß diese ihm beizukommen vermögen. Friedberg. Nach einer unlängst erschienenen Ver⸗ fügung Großherzoglicher Oberstudiendirection sollen alle Schulpräparanden beim Eintritte in das Seminar eine ärziliche Vescheinigung mitbringen, daß sie im Laufe der zwei letzten Jahre vor ihrer Aufnahme in das Seminar sich einect neuen Impfung unterzogen haben. Durch diese Verfügung veranlaßt, wurden in voriger Woche alle Zög⸗ linge des Schullehrer Seminars zu Bensheim von Nellem geimpft. Gießen. Zwischen hiesigen und Marburger Studenten kam es am Himmalfahrislage in Wetzlar nach hefligem Wortwechsel zu Thätlichkeiten. Der dortige Bahnhofsin— Auf die Schlagfertigkeit der französischen Armee würde diese Maßregel, wie (hätlich beleidigt und einer ber hiesigen Stud ver⸗ ———Eñtᷣ—4— vom 8. d. wurde die Anklage Müller⸗Wilk von Morgens 8 Uhr bis Abends nach sieben Uhr ohne Unter⸗ brechung verhandelt. Arthur Müller wurde am Schlusse wegen thätlicher Ehrenkränkung des Dr. Wilk im Affect verübt, sowie wegen Verläumdung in Betreff des seinem Gegner vorgeworfenen Bruchs des Redactionsgeheimnisses und des Ehrenworts in eine Gefängnißstrafe von 4 Wochen und 100 fl. Geldbuße, Dr. Wilk wegen Ver⸗ läumdung und Na. a in eine Gefängnißstrafe von achl Tagen und eine Geldbuße von 85 fl., der da⸗ malige Redacteur der Main-Zeitung, Mai, wegen Auf⸗ nahme des Müller'schen Artikels, in eine Geldbuße von zehn Gulden und ½2 der Kosten verurtheilt, während Müller /e und Wilk die übrigen 7/12 der Kosten zu tragen haben. Darmstadt. Nach Berichten hiesiger Blätter hatte Lieutenant de B, einer der vorzüglichsten Reiter unserer Reiterbrigade, bei dem am 2. d. M. in Mannheim ab⸗ gehaltenen Rennen das Unglück mit dem Pferd zu stürzen, ohne gefährliche Verletzungen davon zu tragen. Den ersten Preis in diesem Rennen gewann Rittmeister Jach⸗ mann von Cassel mit seinem braunen Wallach(bestehend aus 500 fl. nebst einem von S. K. H. dem Großherzog von Baden gestifteten 2 Fuß hohen silbernen Pokal im Werthe von 1500 fl.) Zwei weitere Preise erhielten Graf Wolf Meiternich(St. Grach) und einer unserer hessischen Reiteroffiziere, Lieutenant Langsdorf,(Butzvach.) Mainz. Von hier wird berichtet, Laß vor einigen Abenden ein Franksurter Opliker den Perron im hiesigen Bahnhof betreten wollte, was ihm von dem Portier ge⸗ wehrt wurde. Ein des Weges kommender Conducteur wollte seinen Collegen unterstützen, wurde jedoch von dem Eindringling gegen die Brust gestoßen und fiel so un⸗ glücklich, daß er den Fuß am Knöchel brach. Der ver⸗ letzte Conducteur wurde in das Spital, der Optiker auf die Polizei gebracht. Aus Nieder-Olm wird eine empörende That ge⸗ meldet: Ein gewisser E. Weil aus Wackernheim diente mit seinem unglücklichen Opfer, einem äußerst braven Dienstmädchen, als Knecht in Essenhetim und bestand zwischen beiden längere Zeit ein Liebesverhältniß, welches jedoch von Seiten des Mädchens gelöst wurde, als das— selbe von dessen früherem Leben(namentlich einer Verur⸗ tyeilung wegen Nothzucht) Kenntniß erhalten hatte. Darauf folgten wörtliche und thätliche Bedrohungen des Mädchens, zuletzt mit einer geladenen Pistole. Wegen dieser Ver⸗ gehen wurde Weil vor dem Friedensgericht zu Nieder-Olm vor einigen Tagen verurtheilt. Das Mädchen hatte als Zeuge zu dienen. Auf dem Heimwege paßte der Bursche dem Mädchen auf, fiel es dicht vor dem Orte an, riß es um, kniete fich auf es und schoß mit einer diesmal blind geladenen Pistole ihm ins Ohr, dann lief er davon. Als das Mädchen sich erholt halte und aufrichten wollte, kam er zurück und schoß die diesmal mit Erde geladene Pistole dem Opfer hinter das andere Ohr. Als er noch Leben in demselben bemerkte, schoß er zum dritten Male auf die Brust des Mädchens. Nach einiger Zeit gelang es der Ver⸗ wundelen, sich mühsam fortzuschleppen. Fast dicht vor dem Orte trat dem Mädchen sein Quäler noch einmal ent⸗ gegen und seuerte einen vierten Schuß auf dasselbe, dessen Hülfegeschrei nun endlich Ohren fand. Der Verbrecher enifloh sodann. Das Leben der Mißhandelten ist bis heute noch ernstlich gefährdet. Dem Verbrecher soll man auf der Spur sein, indem er sich in eines dem Orte nahen Gehölze geflüchtet haben soll. Idstein. Voc einigen Tagen ist dahier die erste Baugewerkschule Süddeutschlands mit einem feierlichen Acte eröffnet worden. Diese Schule zeichnet sich vor ibren älteren Schwestern in Norddeutschland dadurch besonders aus, daß auch die kaufmännischen und volkswirihschaft⸗ lichen Fächer mit in den Lehrplan aufgenommen wurden. Als Direclor fungirt Herr Baumbach aus Höxter, die malhematischen Fächer wurben von Herrn Wesipyal aus Holzminden übernommen. „ Chlorkalk als Insektenvertilger. Wenn man Colorkalk auf ein Breit in einem Stalle streut, ver⸗ schwinden unverzüglich alle Arten von Fliegen. Besprengt man Gemüsebeete mit einer nur dünnen Auflösung dieses Salzes, so werden sie in wirksamer Weise von dem Befallen von Schnecken, Raupen, Schmeiterlingen und andern In⸗ jekten geschützt. Es ist auch von einiger Wirkung, wenn die Blätter von Obstbäumen damit besprengt werden. Ei Teig von einem Theil Chlorkalk und einem halben Theil Schweine⸗Schmalz, in einem schmalen Ring um den Slamm eines Baumes gelegt, hält Insekten von dem Bekriechen desselben ab. Ebenso hat man bemerkt, daß Ratten und Mäuse schnell die Stellen verlassen, an denen eine gewisse Quantität Chlorkalk gestreut wurde. * ½ Mittel gegen die Motten. Straßburger Naturalienhändler besaßen seit etwa 30 Jahren das Ge⸗ heimmittel, Pelz und Federn vor den allgemein verhaßten Motten zu schützen. Es ist pulverisirter Eisenvitriol. Man wendet dieses Mittel an, indem man das Pulver zwischen die Haare oder Federn auf die Haut derselben streut. Der Eisenvitriot muß jedoch geltocknel werden, damit er leichter zu pulverisiren ist. Es wird sich der Mühe lohnen, dieses Mitlel auch bet Tüchern, bei Roßhaaren in Canape's, Stühlen, bei wollenen Waaren u, dgl. zu versuchen. ** Die gesammte Kohlenproduktion der Erde betrug im Jahre 1867 auf allen im Betriebe gewesenen Kohlengruben 172 Millionen Tonnen im Werthe von 500 Millionen Thaler und zwar in Großbritannien 100 spektor, welcher die Streitigen zu beruhigen suchte, wurde 1 N 1—„ Darmstadt. In der Sitzung des Bezirksssrafgerichts U bol Leller aus de erhielten mer unsertt „ Dußdach) A det dnigen ie lift dn Pottitt ge att Conducteut och von dem e so un⸗ ach. Det per J Opnket auf des mal blind baven. Als wellu, un tt nech Leden 1 Neale auf dit ts ber Ba⸗ icht vot den einmal ent- bas felbt, bessen det Ver breche N it die peut el man au m Otte nahen Ein dit erf seictliden Aci id rot ire 1c besonottt e wirlhscafl⸗ Millionen Tonnen, Deutschland 17 Millionen Tonnen. Nord⸗Amerika 17 Millionen Tonnen, Frankreich 12 Millionen Tonnen. Auf Rußland, Schweden, Spanien, Belgien, Oesterreich, Australien fallen zusammen 26 Millionen Tonnen. Ländliche Fortbildungsschulen. Schon seit zwei Jahrzehnten ist man allent⸗ halben in Deutschland bemüht, dem Volke die Erkenntniß beizubringen, daß der Elementarunter⸗ richt, wenn anders er den rechten Nutzen für das spätere Leben haben soll, noch einige Jahre hin⸗ durch nach der Confirmation, zum mindesten an den langen Winterabenden, fortgesetzt werden muß, und zwar mit speziellem Hinweise auf den späteren Beruf, den die Betreffenden künstighin treiben werden, also auf dem Lande die Landwirthschaft. Wiewohl aber aller Orte Leute sind, die das Nützliche einer solchen Weiterbildung anerkennen und es auch nicht an Lehrern fehlt, die die Be— fähigung und auch den guten Willen haben, sich noch belehrend der erwachsenen Jugend anzunehmen, so ist doch die Zahl der ländlichen Fortbildungs— oder Winterabendschulen leider noch gar klein, weil noch zu groß die Zahl derer ist, die froh sind, ihre Kinder endlich der Schule entwachsen zu sehen, die froh sind, sie selbst im Winter zu Hause zu haben oder nichts dagegen haben, wenn sich die 14, bis 18jährige Jugend an den langen Winterabenden dem Nichtsthun widmet und in Folge desselben sich in gleichem Maße in den Roh- heiten vervollkommnet, wie früher die Schule den Keim guter Sitten pflegte. Es wird daher für viele Leser dieses Blattes erfreulich sein, zu ver nehmen, daß auch in unserem Großherzogthum die Gründung solcher Fortbildungsschulen auf dem Lande immermehr angestrebt wird. Es muß aber auch für den Menschenfreund stets erfreu⸗ lich sein, Beispiele kennen zu lernen und sie in seiner Umgebung zur Anregung zu bringen, welche geeignet sind, auch Diejenigen für den Werth guter, ländlicher Fortbildungsschulen empfänglich zu machen, welche bislang keinen Gefallen daran fanden. Es sei mir deshalb erlaubt, als Für⸗ sprecher für die gute Sache folgendes Beispiel hier anzuführen. Die Gemeinde..(der Name thut nichts zur Sache) war von jeher die Gemeinde, welche weithin als diejenige galt, die die rohesten und ungebildetsten Bürger habe; so roh sein wie ein— r Bauer, war eine Redensart, die man sich gegen jeden Ungezogenen und Unwissenden erlaubte. Das Zutreffende dieser Redensart empfand auch der Lehrer, welchem im Jahre 1849 die dortige Schulstelle übertragen wurde. Die kleinen Neckereien, die ihm von seinen Collegen wegen seiner Stellung zu Theil wurden, reizten ihn, mit aller Macht daran zu gehen, in... einen an- deren, einen besseren Geist zu schaffen. Daß dieser nur durch gediegenen Unterricht in der Jugend begründet werden könne, war ihm klar. Daher verwendete er nicht blos den größten Fleiß auf seine Schule, sondern eröffnete auch gleich einen Fortbildungsunterricht für die aus der Schule bereits Entlassenen. War derselbe auch in den ersten paar Jahren immer nur nolhdürftig von Wenigen besucht, so ließ er sich doch nicht irre machen, das Unternehmen mit aller Gelassenheit, aber auch mit dem redlichsten Eifer weiter zu führen, wiewohl ihm auch nicht die geringste Ver— gütung zu Theil wurde. Erst als nach Ablauf einiger Jahre die Bauern merkten, daß die Bürschchen von 18, 19, 20 Jahren, welche fleißig die winterabendliche Fortbildungsschule besucht hatten, durch Kenntnisse, wie durch bessere Sitlen sich höchst vortheilhaft vor den Andern auszeich⸗ neten, waren die Spötter nicht nur erstaunt, sie waren vielmehr die eifrigsten Anhänger, die treuesten Freunde, die rührigsten Fürsprecher ihres Lehrers und seiner Bestrebungen geworden. War man schon gegen das Jahr 1860 hin bezüglich der Gemeinde... zu anderen Ansichten gekommen, so gilt dieselbe heute als Mustergemeinde in weitem Kreise; die landwirthschaftlichen Fort⸗ schritte jeder Art finden dort am ersten Eingang, an die Stelle roher Sitten ist das eifrige Bestre⸗ ben getreten, durch Fleiß, Strebsamkeit, Mäßig⸗ keit und anständiges Verhalten sich den Beifall und die Auszeichnung zu erwerben, die Armuth ist der Wohlhabenheit gewichen, was Jeder auf den ersten Blick erkennen wird, wenn er den heutigen Zustand von... mit dem Zustand vor 20 Jahren vergleicht.— Wenn recht bald in diesem Blatte die Mittheilung gemacht werden könnte, daß das vorstehende Beispiel den beab— sichtigten Zweck erreicht habe, so würde dies nicht allein ehrend für die betreffenden Gemeinden, sondern auch in hohem Maße ehrend für die Lehrer sein, welche sich der guten Sache, gleich ihrem Collegen in... annehmen und das will Schreiber dieses von ganzem Herzen wünschen. U. Sch. B. Verloosungen. Neufchateler Loose. Ziehung am 1 Mai. Haupt⸗ treffer: Nr. 468 20.000 Fr., Nr. 26493 und 72046 je 500 Fr., Nr. 7630 16252 102597 und 109641 je 100 Fr., Nr. 213 30939 32574 52080 72727 78786 115825 118170 119189 und 122555 je 50 Fr., Nr. 10341 17724 27382 40056 72426 91216 92551 98805 100871 und 102580 je 25 Fr. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1410 Freitag den 14. d. Mts., kommen aus den Domanfalwald⸗Dißtrleten Kleekopf und Kohlhasag zur öffentlichen Verßseigerung: 1 Eichenstamm von 10“ mittl. Durchm. und 55“ Länge, mit= 43 Cbkfg., 243 Fichten, Kiesern⸗ und Lärchenstämme von 5½ bis 15½“ Durchm. und 20 bis 70“ Länge, mit 2 5529 Cbkjs., 122 Fichten⸗ und Lärchenstangen von 3—5“ Durchm. und 20—65“ Länge, mit= 665 Cbkfß., sowie ferner: 147 Stecken Nadel⸗Scheitholz, 07„ Prügelholz, 24% 77 6 Stockholz, 4„ Reis holz. Das Stamm- und Stangenholz eignet sich zu Bau holz und Wagnerholz, insbesondere auch zu Rüffstangen, Lelterbäumen ꝛc., das Scheitholz besteht größten Theils aus rundem, zu Werkbolz geeignetem Scheitboiz. Die Zusammenkunft findet im District Kleekopf, auf dem Vieinalweg von Lißberg nach Schwickartshausen, Vormittags 9 Uhr, statt. Ortenberg den 4. Mai 1869. ene Ortenberg re y. Oeffentliche Aufforderung. 1439 Auf Antrag der Wilhelm Bieler's Eheleute von bier— dermalen in Nauheim wohnhaft— werden deren Gläubiger zum Zwecke des Abschlusses eines Stundungs⸗ oder Nachlaßvertrags auf Mittwoch den 2. Junk l. J., l Morgens 9 Uhr, hierher unter der Auflage vorgeladen, ihre Forderungen anzuzeigen und etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen, als sonst angenommen wird, sie stimmten den von der Mehrheit der erschienenen Gläubiger in obiger Beziehung gefaßt werdenden Beschlüssen bei. Friedberg den 4, Mat 1869. Groß herzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landgerichts⸗Assessor. Bekanntmachung. 1434 Ote am 3. Mai in dem Ostheimer Gemeinde⸗ wald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung erhalten und ist der erste Fahrtag auf den 15. Mai festgesetzt. Die Abfuhrscheine können gegen Bürgscheine am 14. Mali bel dem Rechner in Empfang genommen werden. Ostheim am 7. Mai 1869. ö befehle, Bürgermetsterei Oftheim er Herreukragen Landrichter. bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg. Großherzogl. Realschule zu Friedberg. 1438 Das neue Schuljahr beginnt den 1. Juni 1869. Durch die Einrichtung einer Vorschulklasse können von nun an Schüler mit dem vollendeten 9. Lebensjahre auf⸗ genommen werden. Anmeldungen für Kinder dieses Alters können Donnerstag den 27. Mai, für 10 jährige, welche in die unterste Realclasse VIa aufgenommen werden wollen, sowie für ältere, zum Eintritt in eine hohere Klasse bestimmt, Freitag den 28. Mai unter Beibringung von Zeugnissen der bisherigen Lehrer Vormittags von 9— 12 Uhr auf dem Rathhaussaale bei der unterzeichneten Behörde gemacht werden, worauf Samstag den 29. Mai für die 9 jährigen, Montag den 31. Mai für die 10 jährigen und älteren die Auf— nahmsprüfung stattfinden wird. Großherzogliche Direction der Realschule Dr. Möller. Arbeits ⸗Versteigerung. 1445 Freitag den 14. Mat, Vormittags 10½ Uhr, werden auf dem Raihhause zu Bönfadt die zur Her⸗ stellung von 5 neuen Fenstern in die Kirche erforderlichen Arbeiten, als: 1) Schlosserarbeit, laut Ueberschlag zu 60 fl.— kr. 2) Glaserarbeit 18 3) Weiß binderarbett 2„ 30„ an dle Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Frledberg den 10. Mai 1869. Der Bezuks VBauaufseher Schneider. Pripal-Wald- Versteigerung. 1435 Dlenstag den 18. Mat lassen Bürgermeister Winter und Consorten von Ostheim erbvertheilungshalber ein Slück Wald, circa 7 Morgen haltend, mit gutem Holzbestand, in der Gemarkung Maibach im Distriet großen Rothlauf, unter den bei der Versteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen auf Ort und Stelle versteigern. Die Zusammenkunft ist auf Ort und Stelle Nachmittags 2 Uhr. Ostheim am 7. Mal 1869. 5. Winter, Bürgermeister. Geachtenswerth! 172 Unterzeichneter befitzt ein vortreffliches Mittel gegen nächtliches Bettnässen, sowie gegen Schwächezustände der Harnblase und Geschlechtsorgane. Briese franco. Syeclalalarzt Dr. Kirchhoffer Kappel bel St. Gallen(Schweiz). Wohnungsveränderung. 1436 Dem verehrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen babe und nunmehr in dem Morell u. Hertwig'schen Hause in der Burg wohne. ü H. Gerster, Maurermeister. CTransparent-Glycerinseise 1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels. Jafra t. 1392 In der Kirchenkasse zu Nieder ⸗Wöllstadt tegen 575 fl. zum Ausleihen bereit. Der Kirchenvorstand. Halt! Halt! Halt! 1452 Jetzt bin ich wieder da mit den billigen Bett⸗ zeugen und Leinwand und verkaufe zu nachstehend billigen aber festen Preisen Leinwand à Elle von 12 kr. an, Bettzeug à Elle 12— 14 fr., Sacktücher das Stück zu 6 kr. Der Stand befindet sich auf dem Markt an der Firma kenntlich. 2 Adolph Hensel aus Taubenbeim bel Bautzen im Königreich Sachsen. Ein Logis 1386 bat zu vermlethen und ist dasselde gleich zu be⸗ ziehen bei Jakob Heß. Zwei Zimmer nebst Cabinet, 1437 mit oder ohne Moͤbel, werden getrennt oder zu⸗ sammen vermietbet in der Burg. Näheres dei der Exped. Einige kleine Stücke Wasche 144 kamen Mittwoch den 5. Mai auf der Bleiche zu anderer Wasche und können dieselden gegen Erstattung der Inseratgebühren wieder in Empfang genommen werden. Bei wem? sagt die Exped. d. Bl. Flaschen-⸗Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 ke., bei Bindernagel& Schimpff. Nauheimer Te 1442 Montag den 17. und Dienstag den 18. E Tanzmusik statt. Für gute Speisen und Getränke wird bestens gesorgt und lade zu recht zahlreichem Bessu Mai, als am zweiten und dritten Pfingstfeiertage, findet ichhaus. iy nenen Seile zülbesthie N WW e. V che erge Carl Kramm. Soeben erschien in unserem Verlage: a Das Handbuch der theologischen Moral des Jesuiten Gury und die christliche Ethik. Kenntniß des Jesuiten-Ordens und des Jesuitismus von C. W. Linß. evangel. Pfarrer zu Freilaubersheim in Rheinhessen. „Sint, ut sunt, aut neh sint. Ricei. Ein Beitrag zur unserer Tage Preis 18 kr. Bindernagel& Schimpff. Kunst- Färberei, Druckerei und Wüscherei F Die von J. Küchel in Homburg v. d. H. 1137 empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Agenturen, wo Muster zur gefälligen Ansicht offen liegen und Bestellungen prompt und rasch besorgt werden, befinden sich in Friedberg bei Herrn Schäfer, Messerschmied. in Butzbach bei Herrn B. Küchel II., Gerber. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actiengesellschaft. Direcke Poft⸗Dampfschifffahrt zwischen Hamburg und Uew-Hork 8 8 Havre anlaufend, vermittelst der Postdampfschiffe Holsatia, Mittwoch 19. Mai, Morgens. Germania, Mittwoch, 26. Mai, Saxonia, Sonnavend 22. Mai,* Teutonia, Sonnabend, 29. Mai, Die mit bezeichneten Schiffe laufen Havre nicht an Passagepreise: Erste Casüte Pr. Ert. Rthlr. 165, Zweite Cajüte Pr. Crt. Rihlr. 100, Zwischendeck Pr. Ert. Rthlr. 55. 1451 Nähere Auskunft ertheilt die alleinige Spectal- Agentur Friedberg Christ. Hecht. Die Mineralwasser-Anstalt von Dr. Uloth in Bad Nauheim 1424 empfiehlt ihre Mineralwasser, Selters- und Soda-Wasser, sowie Limo- nade gazeuse. Zur Fabrikation wird nur natürliche, der Erde entströmende Kohlensäure verwandt und liefere ich vermittelst eines neuen, eigens für meine Zwecke construirten Apparates ein Fabrikat, welches sich durch Reichhaltigkeit an Kohlensaure, Wohlgeschmack und Billigkeit vortheilhaft auszeichnet. 4 Alle 1415 riedberg. ö Morgens. reis ⸗Courante stehen franco zu Diensten. Sorten Mehl zu sehr billigen Preisen bei Jacob Stern Usagasse. Ernte- Maschinen. 1360 Mäh⸗Maschinen, Heuwender und Pferderechen aus den ersten Fabriken Englands, liefern. zu Fabrikpreisen J. P. Lanz& Comp. in Mannheim. N Ein reichhaltiger Katalog mit Abbildungen und Beschreibungen aller neuen Erute⸗ und land⸗ wirthschaftlichen Maschinen wird auf Wunsch gralis ge 55 in geschmackvollster Ausführung und fort⸗ nwerwelkliche Bouquets während frischer Waare; ebense Aussleuergeschenle 1375 in großer Auswahl von Luxus⸗Artikeln und Gegenstaͤnde für den Gebrauch. Alex. Broders, Hasengasse 13 in Frank furt a. M. 1444 Den 17. Mat, als am zwelten Pfingsttage, findet auf dem Selzerbrunnen gut besetzte Tanzmusik ftatt, wozu freundlichst einladet P. Weitzel. 1440 Das Jabresfest des Rettungshauses zu Arnsburg bei Lich soll auch dieses Jahr wleder, wle gewöhnlich, am dritten Pfingstfeiertage statt⸗ finden, und zwar am Vormittag die öffentliche Schul⸗ prüfung, am Nachmittag die Festprerigt. Als Festredner baben zugesagt Paster W. Baur aus Hamburg und Pfarrer Werner aus Lohra. Alle Gönner und Freunde der Anstalt werden hierdurch herzlich eingeladen. g Der Vorstan d. Lehrertonferenz Friedberg. 1445 Die Mitglieder derselben werden auf nächfsen Mittwoch den 12. Mai, Nachmittags 2 Uhr, zu einer Besprechung ins Stadtschulhaus dahier eingeladen. Windecket's Brauerei. O ber gähr Bierhefe 1 1408 von bekannter Qualität auf bevorstehende Feier⸗ tage per Schoppen 24 Feinstes Speiseöl 1448 bitliast bei Wilh Sturmfels. Strohhüte 497 billigst bei K. Friedrich neben der Post. Flische Obergähthese 1443 empfiehlt G. Steinhäuser. Würtemberger Hof. Photographie-Rahmen und Portefeuille- Waaren 1450 empfehle eine große Auswahl zu Fabrikpreisen, ferner erlaube mir auf mein Lager ächter Bremer Cigarren aufmerksam zu machen.* Wilhelm Weis. e rische Obergährhest 1449 per Schoppen 24 kr. be 750 Carl Preußer. Kirchen buchsanszügt. Evangelische Gemeinde.- Beerdigte:. 22. April.(Oberwöllstadt.) Job. Peter Schwarz⸗ haupt, Bürger zu Stockhausen, ein Taglöhner, alt 30 Jahre E Monate 6 Tage, t den 20. April. 2 2. Mai. Johann Zakob Maurer, Casernenwärter 1 1950 64 Jabre 4 Monate 12 Tage, 7 den 30. April. . ai. hies. Bürgers und Leinewebers Georg Friedrich Klein, alt 59 Jahre 6 Monate und 29 Tage, 7 den 1. Mai. 4. Mat. Elisabethe Rückert. Ehefrau des verst. hies. Bürgers und Schuhmachermeisters Jobannes Rückert, alt 71 Jahre, 4 den 3. Mai. 6. Mat. Charlotte Schwöbel, Tochter des Expedienten bei der hlesigen Station der Main⸗Weser-Bahn Georg Lane alt 28 Jahre 11 Monate 23 Tage, 7 den * at. 7. Mai. Ein unehel. todtgeb. Wädchen, geb. den 6. Mai- Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Mittwoch den 12. Mai, Vormittags 9 Uhr, Prüfung der Confirmanden(Kuben) in der Stadtkteche. 5 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Wilbelmine Katharina Klein, Ehefrau des — — b Nagl. 1 bie B. In herzog erm den del Kirch von Me Un Fel fitiate heim, zur Mag basel für! Schen Rußl für k an d mäch an Groß Verm zu N Deca Halde der heim Seit Dela Abhg schaff sreil dieel für aus dung u N hum bchuf füt im 9 abt Verm Glorg