1 drer Orts. dauernde und ren kleider 1 Söhne in eme —— ment. u vt Comptant bl Wutwe. ftitdhaz 4 Hob t des ltr Hochamt —— zige r un Orapeut ers Cbriftlan er des 7 Pürgen Seimten n dermeistet uu Wulbelm, 4. bre uud bt audtt eint 1869 Donnerstag den 10. Juni. M 66. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inkelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betteffeno: Die amilsche Benennung der Stadt Nauheim im Kreise Friedberg. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allerhöchstsich bewogen gefunden zu bestimmen, daß die Stadt Nauheim im Kreise Friedberg künftig die amtliche Benennung„Bad Nauheim“ führen soll. Wir beauftragen Sie dies öffentlich bekannt machen zu lassen. Friedberg den 7. Juni 1869. Den K.: ans, Kreisassessor. Hessen. Darmstadt, 7. Juni. Zweite Kammer. Von neuen Eingaben erwähnen wir eine Vorlage des Kriege ministeriums, die Quar- ierleistung der bewaffneten Macht während des striegszustandes betreffend, weiter einen Antrag des Abg. Edinger auf Modifikation des Schul gesetzets vom Jahre 1820 und schließlich einen solchen von Edinger und Schäfer hinsichtlich der Herabsetzung der Brückenabgabegebühren. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die Be- rathung über den Gesetzentwurf, die verbindende Kraft der Immobilienveräußerungs⸗Verträge betr. Es handelt sich hauptsächlich darum, daß derartige Verträge erst dann Gültigkeit erlangen sollen, wenn sie am Ortsgericht angezeigt und protokollirt ind und wird der Gesetzentwurf, in diesem Sinne amendirt, angenommen. Die Kammer beräth sodann über den Antrag des Abg. Dernburg, dahin lautend:„Hohe Kammer wolle die Großh. Staatsregierung ersuchen, den Vorbehalt des Widerrufs bereits erfolgter Anwaltsernennungen aufzüheben und bei künftigen Anwaltsernennungen nicht mehr zu machen.“ Der Ausschuß beantragt, den gestellten Antrag außer Berücksichtigung zu lassen. An der Discussion betheiligen sich die Abgg. K. J. Hoffmann, Curtman, Becker, Hallwachs und Volhard, und sind, wenn auch aus verschiedenen Motiven, für den Antrag, dagegen sprechen der Justizminister und der Bericht- erslatter Abg. Wirth. Schließlich wird der Dernburgsche Antrag mit 17 gegen 15 Stimmen angenommen. Es folgt hierauf der Bericht über den Antrag des Abg. Metz auf zeitgemäße Revision des Preßgesetzes vom 1. August 1862, erstattet von dem Abg. Hallwachs. Der Ausschuß richtet, unter ausdrücklichem Vorbehalte der abweichenden Ansichten seiner Mitglieder über einzelne Punkte, seinen Antrag dahin: die Kammer wolle Großh. Staatsregierung etsuchen, cine Revision des Preßgesetzes eintreten zu lassen und den Ständen deßfallsige Vorlage baldigst zu machen. Aus einer dem Bericht an- gesügten Erklärung der Regierung geht hervor, daß dieselbe die Gesetzgebungsarbeiten im Nord- deutschen Bunde erst abzuwarten gemeint ist und ihr die Revision nicht als dringlich erscheint. Die Rammen nahm indeß den Antrag des Ausschusses an. — Die Rekruten Aushebung im Bezirke der Or. 1. Jafanterie- Brigade wird am 11. Sept. beginnen und in den einzelnen Aushebungsstationen, den Kreisstädten innerhalb des Bezirkes, an den nachbenannten Tagen stattsinden: Gießen 11. bis 13 September, Grünberg 15., Alsfeld 16. und 17., Lauterbach 18. bis 20, Schotten 22., Nidda 24. und 25., Büdingen 27., Friedberg 29. und 30. September, Vilbel 1. und 2. Oktober, Offen- bach 4. und 5., Dieburg 7. und 8., und Darm- stadt 11. und 12. Oktober. — Der frühere Redakteur der„Hess. Landes- zeitung“, H. Becker, hatte den früheren Eigen— thumer dieser Zeitung, C. Leeke, wegen zugesicherten Verkaufsrechts genannter Zeitung des Vertrags- und der„Mainzeitung“ beschuldigt. bruchs sowie verächtlicher Eigenschaften und Ge— sinnungen durch Inserate in den„Hess. Volksbl.“ Leske erhob deßhalb Klage. Die dieser Tage stattgehabte Ver- handlung vor Großh. Bezirksstrafgericht ergab jedoch, daß die von dem Angeschuldigten behaup— teten Thatsachen im Wesentlichen richtig standen, so daß Freisprechung Beckers und seiner Mitan— geklagten erfolgte. * Friedberg. Nach zwölftägigem Aufent— halte dahier hat sich S. K. H. der Großherzog am 5. d. wieder nach Darmstadt begeben. Wie verlautet, werden indeß im hiesigen großherzoglichen Schlosse alle Vorbereitungen für einen mehr— wöchentlichen Aufenthalt des Landesfürsten getroffen und soll derselbe schon Ende dieser Woche zurück— erwartet werden. Nauheim. Eine hier eingetroffene groß— herzogliche Verfügung bestimmt, daß unsere Stadt künftig die amtliche Benennung„Bad Nauheim“ zu führen hat.— Dem hiesigen Badearzte Dr. Ebrhardt wurde kürzlich der Charakter„Me dicinalrath“ verliehen. Preußen. Berlin. Im Zollparlamente wurden mehrere in den süddeutschen Staaten voll- zogene Neuwahlen für gültig erklärt. Demnächst führte der bayerische Ministerpräsident Fürst Hohenlohe aus, weßhalb die baherische Regierung den Beschlüssen des Zollparlaments in Betreff der bayerischen Wahlgesetze nicht sofort nachgekom- men sei. Nach dem nunmehr erfolgten Zustande⸗ kommen des Wahlgesetzes für den Reichstag werde die bayerische Regierung dem Landtage ein adä— quates Gesetz vorlegen.(Beifall.) Es wird darauf bezüglich der geschäftlichen Behandlung der Vorlagen über die Verträge mit der Schweiz und Japan die Schlußberathung, über das Zucker- Besteuerungs⸗Gesetz die Plenarvorberathung ge— schlossen. — Nach den getroffenen Dispositionen soll die Sitzung des Reichstags am 5. d. die letzte sein in dieser Sesston. Die Regierung will sich jedoch die Möglichkeit offen halten, eine Sitzung des Reichstags, wenn sich eine solche als wün⸗ schenswerth erweisen sollte, in den nächsten Wochen noch veranlassen zu können, und der offizielle Schluß wird daher mit demjenigen des Zollpar⸗ laments zusammenfallen. — Nach hiesigen Blättern soll die vom Grafen Bismarck im Reichstag gemachte Drohung in Betreff der Sistirung nützlicher Ausgaben nun in der That zur Wahrheit werden, indem bei der schon jetzt in Angriff genommenen Etats-Aufstellung namentlich die Ausgaben für Bauten möglichst zusammengestrichen wurden. Selbstverständlich werden davon die Casernenbauten nicht berührt. — Zu dem Satze des Reichstagsabgeordneten v. Moltke, daß der Militärstand nicht der Commune, wohl aber diese seiner bedürfe, liefert nachstehende Notiz, die man von Graudenz aus der„Volkszeitung“ mittheilt, eine recht augen- fällige Illustration. Man schreibt naͤmlich:„Zu den Militärlasten, welche die Communen tragen müssen, ohne daß davon viel geredet wird, gehört die ihnen auferlegte Verpflichtung, gewisse Com- munalämter mit civilversorgungsberechtigten Militär- personen zu besetzen. Die hiesige Stadt ist durch die Regierung genöthigt worden, einem Kanzlisten, einem Boten und zehn Nachtwächtern zu kündigen (I und deren Stellen an civilversorgungsberech⸗ tigte Militärs auszubieten.“ Das stolze Wort des militärischen Volksvertreters:„Wir brauchen Ihre Nachtwächter nicht“ scheint also doch einer Reserve zu bedürfen! — Angesichts des Deficits und der neun Steuervorlagen und in Erinnerung an die Er⸗ klärung den Herren Roon und Moltke vom Mitki⸗ tärstaate, frommt es immerhin, an keiner statisti⸗ schen Notiz vorbeizugehen, die klar machen hilft, was dieser Militärstaat, der das„Recht zu existiren“ und darum die Communalsteuerfreiheit für sich reclamirt, dem Volke alljährlich kostet. So bat nach den im Marineministerium gemachten Ab⸗ schlüssen die Panzer Fregatte„König Wilhelm“ 2,702,438 Thlr. 29 Sgr. 10 Pf gekostet. Von den beiden anderen Panzer-Fregatten kostete„Kron⸗ prinz“ 1,923,800 Thlr. 21 Sgr. 2 Pf.,„Fried- rich Karl“ 1,990,533 Thlr. 25 Sgr. 4 Pf., so daß für die drei eben genannten Panzer-Fregatten 6,616,793 Thlr. 15 Sgr. 4 Pf. verausgabt worden sind. Die Summe sämmtlicher bis Ende vorigen Jahres für den Schiffsbau aufgewandten Kosten beläuft sich auf 15,764,014 Thlr. 13 Sgr. 11 Pf. Was wäre mit der halben Summe auf den Etat der Volksschule zu schaffen gewesen! — Der Zollparlamentsabgeordnete Freiherr Karl v. Rothschild aus Frankfurt a. M. bat eine der kostbarsten Baustellen, die in Berlin zu haben sind, angekauft, um einen Prachtbau auf derselben ausführen zu lassen. Der Kaufpreis dürfte der höchste sein, der bis jetzt in Berlin freiwillig für Grund und Boden gezahlt worden ist. Er beträgt für 120[J Ruthen 200,000 Thlr., die Ruthe kosset somit 1666⅝ Thlt. — Der Vicekönig von Aegypten ist am 7. d. dahier angekommen und im königlichen Schlosse abgestiegen. — Das„kirchliche Wochenblatt“ für die evangelische Gemeinde in Schweidnitz bringt fol⸗ gende Bekanntmachung des evangelischen Kirchen ⸗ ministeriums:„Nach einer von dem evangclischen Oberkirchenrathe bestätigten Anordnung des lönigl. Consistorii für die Provinz Schlesien sollen künftig die Aufgebote derjenigen Brautpaare, von welchen der evangelische Bräutigam das Versprechen der katholischen Kindererziehung gegeben hat, abgeson⸗ dert von den übrigen Aufgeboten und nach dem üblichen Segenswunsche mit Anwendung solgenden Formulars erfolgen:„Da bti Schließung dieser Ehe der evangelische Bräutigam durch das Ver⸗ sprechen, resp. den Entschluß, sämmtliche Kinder, welche in derselben geberen werden möchten, der katholischen Kirche zuzuführen, sich der Verletzung der Treue gegen seine Kirche und der Verleugnung des evangelischen Glaubens schuldig gemacht hat, .——— so bitten wir Gott, daß er ihn durch seinen Geist zur reuigen Erkenntniß seiner Schuld und auf- richtigen Umkehr von seinen Irrwegen führen möge, damit er des dem heiligen Ehestande ver heißenen Segens theilhaftig werde.“ Oesterreich. Wien. Das Wormser Manifest wird von allen österreichischen und un⸗ garischen Blättern besprochen. Wie verlautet, werden sämmtliche protestantische Gemeinden dies ⸗ seits der Leitha eine zustimmende Erklärung ab ⸗ geben. Auch von einem österreichisch- ungarischen Protestantentag ist die Rede. Die Zahl der Protestanten(Lutberaner, Reformirte und Unitarier) in Ungarn beträgt über 3¼ 0 Millionen. In Oesterreich gibt es nur 315,000 Protestanten. Linz, 5. Juni. Die hiesige„Tagespost“ schreibt: Artikel 2 des Staatsgrundgesetzes vom 21. Dec 1867, welcher lautet:„Vor dem Gesetze sind alle Staatsbürger gleich“, ist heute zu Linz in befriedigendster Weise zum Vollzug gelangt. Der Bischof Joseph Rudigier ist heute um 10 Minuten vor 2 Uhr Nachmittags zu seiner Ver⸗ nehmung zu dem hiesigen Landesgerichte abgeführt worden. Gestern erhielt die hiesige Gemeindevor— stehung von dem Landesgerichte den Auftrag, den Bischof, welcher sich standhaft weigerte, auf mehr⸗ malige Vorladungen zu erscheinen, auf den heutigen Tag unter Anwendung von Zwangsmitteln zum Landesgerichte zu stellen. Demgemäß begab sich heute Mittag der Bürgermeistet Victor Drouot zum Bischof, um denselben zu bewegen, freiwillig und mit Vermeidung alles Aufsehens vor Gericht zu erscheinen. Nachdem der Bischof ungeachtet eines inständigen Zuredens hierzu nicht zu bewegen war und erklärte, nur der Gewalt weichen zu wollen, begab sich der Gemeindeseeretär Thum in Begleitung von zwei Polizeiwachmännern in die bischöfliche Wohnung, um den Bischof nochmals zur freiwilligen Respektirurg des Gesetzes aufzu— fordern. Auch diesem gegenüber erklärte der Bischof, daß er von seinem Standpunkte aus die Competenz des Landesgerichtes nicht anerkenne, weil die Sache nur eine kirchliche Angelegenheit ist und das Concordat noch vor Gott und dem Gewissen vollkommen aufrecht bestehe; er werde daher nur der Gewalt weichen und mache sowohl Jene, welche diese Gewaltthat angeordnet, als Jene, welche diese Gewaltthat vollführen, für die Folgen verantwortlich. Als hierauf Gemeinde— Sekretär Thum erinnert, daß der Augenblick ge— kommen sei, in welchem die bereits zwei Stunden dauernde Verhandlung ein Ende nehmen müsse, und der Bischof, welcher sich in seinem vollen Ornate befand, bei seinem Widerstande verharrte, trat der Führer der städtischen Polizei an den⸗ selben heran und berührte ihn mit der Hand am Arme, worauf der Bischof ohne Widerrede die Wohnung verließ, in den seit zwei Stunden im Hofe befindlichen Fiaker stieg, und im Geleite des Gemeindesecretärs Thum, des bischöflichen Secre— tärs Spannlang und des Führers der städtischen Polizei Bacher in das Landesgericht fuhr. Als der Wagen aus dem Bischofshofe herausfuhr, trat zugleich mit dem Wagen der bischöfliche Kammer⸗ diener auf die Gasse und fing an aus Leibeskräften „Vivat“ zu rufen, worin von der zahlreich ver⸗ sammelten Menge einige fromme Seelen weiblichen Geschlechtes einstimmmten, während andere„Bravo“ riefen. So ist endlich dem Gesetze, vor welchem alle Staatsbürger, mögen sie Taglöhner, Bischöfe oder Feldzeugmeister heißen, gleich sind, sein Recht geschehen. Allgemein verlautet, daß der Bischof bei Gericht alle Rede und Antwort verweigert habe, was vielleicht aus dem Umstande geschlossen wurde, daß derselbe in kaum einer Viertelstunde nach seinem Eintreffen beim Landesgerichte in seiner Privatequipage wieder in sein Palais zurück⸗ gekehrt ist. Frankreich. Paris. Die Nachwahlen zum gesetzgebenden Körper ergeben folgendes Resultat. Gewählt wurden in Paris: im zweiten Wahl— bezirke Thiers mit 15,912 Stimmen gegen Devinck mit 9762 und Dalton mit 5741. Im fünften Wahlbezirk: Garnier-Pagds mit 19,474 gegen Raspail mit 14,771. Im sechsten Wablbezirk: Ferry mit 15,729 gegen Cochin mit 13,537. Im sicbenten Wahlbezirk: Jules Favre mit 18,350 gegen Rochefort mit 14,761. Die„Unversöhn⸗ lichen“ sind demnach in Paris geschlagen. Der Eindruck auf die Börse ist ein günstiger. Die Gesammtzahl der in den Departements statt⸗ gefundenen Ballotage-Wahlen beträgt 55. Von denselben sind 26 im Sinne der Regierung und 29 oppositionell oder unabhängig ausgefallen. Großbritannien London. Wie ver⸗ lautet, wird Lord Harrowby im Oberhause die Verwerfung der irischen Kirchenbill beantragen. Die Conservativen erwarten eine Majorität von 80 Stimmen. Im Falle die Bill verworfen wird, ist Prorogation des Parlaments wahrscheinlich. Dieselbe würde dann in der Juli-Session noch— mals eingebracht werden. Spanien. Madrid. Cortes. In Ant- wort auf eine Interpellatian erklärt der Marschall Serrano, daß die Volontäre der Freiheit in Cuba den General⸗Capitän Dulce genöthigt haben, sich einzuschiffen, daß aber die Ersetzung Dulce's durch den General Caballero de Rodas in jenem Augen- blick in der Havanna schon bekannt war. Der Murschall Serrano hofft, daß Caballero, der schon nach Cuba unterwegs ist, über alle Schwierig— keiten triumphiren und daß Cuba spanisch bleiben wird. Man bereitet eine neue Truppensendung von 5000 Mann dahin vor. — Die„Correspondencia“ vom 2. d. M. meldet, daß der Deputirte Carballo dem Präsi— denten und dem Sekretär der Kammer fünf große Federn des Königs⸗Adlers geschenkt hat, um da— mit die Verfassung unterzeichnen zu lassen.— Die Gräfin von Espoz h Mina hat den Cortes ein silbernes Tintenfaß von äußerster Pracht zum Geschenk gemacht. Amerika. Newyork. Die hiesigen Freunde des cubanischen Aufstandes versichern, daß drei— zehn Expeditionen aus amerikanischen Häfen zur Unterstützung des Aufstandes nach Cuba abgegangen seien. Die Gesammtstärke dieser Expeditionen belaufe sich auf 5000 Mann mit sechs Batterien Artillerie. Nauheim. Am 20. und 21. d. M. wird dahier das 8. Sängecfest des Lahnthalsängerbundes abgehalten. Schon seit einigen Wochen ist das Localcomite mit den Vorbereitungen zu genanntem Feste beschäftigt und wir glauben, daß basselbe ganz richtig handelt, wenn es den das Fest besuchenden Sängern und Nichtsängern mehr zu bieten sucht, als man dies bisher bei ähnlichen Festen ge— wohnt war; man berücksichtigt dabei namentlich in sehr anzuerkennender Weise, daß das Fest gerade in die Zeit fällt, in der Nauheim von einem etwas verwöhnten Kur— publikum angefüllt ist, und hofft auch dessen Ansprüche zu befriedigen. Das sog. provisorische Kurhaus wird zur Festhalle, sowie der um dasselbe herumliegende Theil des Parkes zu einem geräumigen Festplatze hergerichtet und sind die bezüglichen Arbeiten bereits begonnen. Das Festprogramm wird ungefähr folgendes bieten: Sonntag Morgens gegen 9 Uhr Empfang und Begrüßung der Sänger auf dem Festplatze, 11 Uhr Generalprobe; Mittags 3 Uhr Festzug durch die Stadt und unmittel- bar nach diesem Concert in der Festhalle unter Leitung des Herrn Kapellmeister E. Neumann von hier und des rühmlichst bekannten Liederkomponisten H. Neeb aus Frankfurt. Abends 7 Uhr Ball in ber Festhalle und auf dem Festplatz Am 21. Morgens 6 Uhr Tagesreveille, um 7 Uhr Spaziergang auf den Johannisberg, um 11 Uhr Sänger⸗ lag auf dem Teichhaus. Mittags 3 Uhr Volksbelastigung auf dem Festplatz. Abends 7 Uhr Ball und um 9 Uhr Feuerwerk und bengalische Beleuchtung auf dem Johannis⸗ berg, ausgeführt von Herrn Vidacovich aus Höchst. Als Festmusik ist die Wetzlarer Jägermusik engagirt und für das Concert wird dieselbe durch die hiesige Kur— kapelle bis auf 60 Mann verstärkt.— Nach den bereits vorliegenden Anmeldungen dürfen wir auf eine bedeutende Zahl Besuchender rechnen. Die activen Sänger werden bei der hiesigen Einwohnerschaft, von der das Comite in bereitwilligster Weise unterstützt wird, einquartirt. Frankfurt. Das Programm für die 400 jährige Stiftungsfeier der hiesigen Urschützengesellschaft ist nun festgestellt. Nach bemselben sind zwei ßesttage, 15. und 16. August, in Aussicht genommen.— Der Lassirer eines hiesigen Banquiers, welcher jüngst mit 7000 fl. durch⸗ aing, wurde in Amerika(Newyork) abgefaßt und befindet sich auf der Heimreise. Frankfurt, Der letzte Sechskreuzertag des zoologi— schen Gartens war von dem schönsten Welter begünstigt. 8543 Personen besuchten den Garten. Sonntag den 20. Juni ist der Eintrittspreis den ganzen Tag über auf 12 kr. per Person ermäßigt. Nachmittags findet Concert statt. Mehrere Eisenbahnen haben für diesen Tag den Besuchern des zoologischen Gartens ermäßigte Fahrpreise zugesichert. Offenbach. Unsere Einwohnerschaft trifft zu dem este des 4. Mittelrheinischen Bundesschießens, das vom 27. bis einschließlich 30. Juni dahier stattsindet, die rührigsten Vorbereitungen. Die Schießhalle ist für 22 Scheibenstände eingerichtet, am Aufbau der für 450 Couverts berechneten Festhalle wird eifrig gearbeitet. Das Fest⸗ programm kündigt für Sonntag einen Festzug an, sobann Festbankett und Militärconcert für jeden Festtag; außer⸗ dem für Montag Abend Feuerwerk, Dienstag Concert der Gesangvereine, Mittwoch Militärconcert von zwei Musik⸗ chören, Abends Preisvertheilung. Darmstadt. Eine in der vorigen Nummer d. Bl. enthaltene Mittheilung über die in der Provinz Starken⸗ burg bestehenden landwirihschaftlichen Fortbildungsschulen bedarf insofern einer kurzen Berichtigung dahin, daß von Seiten der Staatskasse besondere Zuschüsse für diese Schulen nicht geleitet werden, sondern daß dieselben aus den Mitteln der betreffenden Gemeinden unterhalten werden und der landwirthschaftliche Provinzialverein den tüchtigsten unter diesen Schülern auf Grund vorausgegangener Prüfung Prämien verleiht. Aus Rheinhessen. Das deutsche Rettungs! wesen zur See hat im vergangenen Jahre nicht allein recht werkthätig gearbeitet, sondern sich auch bei uns mehr ausgebreitet und heimisch gemacht. Im verflossenen Jahre wurden 68 Schiffbrüchige durch die Rettungsanstalten des Vereins an den deutschen Küsten der Nord- und Ostsee dem Wellentode entrissen. Es fehlen an den gefährlichen Punkten der Küsten der beiden Meere noch vierzig Rettungsstationen, während bis jetzt 61 Statienen errichtet und mit 65 Rettungsbooten, wie mit 41 Mörser- und Naketen⸗Apparaten ausgerüßtet sind. Vom Nheine. Die Köln'schen Blätter melden von Horchheim, daß dort vor einigen Tagen ein Premier⸗ lieutenant den bei dem Bau der rechtsrheinischen Bahn beschäfligeen Bau⸗Assistenten Schwangen mit dem Degen in dessen Wohnung erstochen hat. Die Motive und näheren Umstände zu dieser Blutgeschichte sind noch nicht bekannt. Heidelberg. Die neulich gebrachte Nachricht von dem tödtlichen Ausgange eines zwischen zwei hiesigen Studenten stattgehabten Duelles wird von Seiten des Universitätsamtes als nicht begründet bezeichnet. Newyork. Einen Begriff von amerikanischer Wohl⸗ habenheit geben die neuerdings veröffentlichten Steuer listen der Stadt New-Pork, in welchem mit jährlichem Einkommen von über 100,000 Dollars u. A. figuriren die Herren A. T. Stewart 3,015,000 Doll., Elias S., Higgins 431,000 Doll., J. A. Benedict 311.000 Doll., Harvey Fisk 286 000 Doll., Moses Taylor 279,000 Doll., A. S. Hatch 278,000 Doll., W. E. Dodge 221 000 Doll., J. G. Bennet, Eigenthümer des„Herald“, 186,500 Doll., Rbt. Bonner, Eigenthümer des„Ledger“, 134,000 Doll., L. Delmonico, ein berühmter Restaurateur, 126,000 Doll. B. Schl singer 119,000 Doll. u. m. a. „„ Für Dichter. Es ist noch nicht lange her, daß in San Franzisco, welches jetzt mit den sashioneblen Kreisen Newyorks Concurrenz sucht, ein Frauenzimmer oder ein Kind auf der Straße zu den größten Selten⸗ heiten gehörten, und die Leute auf der Straße ftehen vleiben, um den seltenen Anblick zu genießen. Eines Abends befand sich eine Frau mit ihrem Kinde im Theater. Gerade als das Occhester anfing zu spielen, setzte auch das Baby seine Lungen in Bewegung. Plötzlich erhob sich im„Paradies“ ein alter Miner und rief mit Stentorstimme:„Hört auf mit eurem ver fl.. Fiedeln und laßt das Baby schreien: so was habe ich seit zehn Jahren nicht gehört!“ Das Publikum war mit dieser Aufforderung einverstanden, das Orchester verstummte und das Kind führte sein Concert unter allgemeinem Jubel zu Ende. „„ In Stafsordshire(England) soll kürzlich ein Prediger genöthigt gewesen sein, eine ganze Hochzelts⸗ gesellschaft unverrichteter Sache nach Hause schicken zu müssen, weil— weder der richtige Name der Braut, noch der des Bräutigams festzustellen war. Unmöglich ist dies dort nicht, denn besonders in den Districten der Kohlen⸗ bergwerke, ist ein Mensch ohne Spitzname gar nicht denk⸗ bar. Ein junger Rechtsanwalt hatte vor einiger Zeit einen Proceß zu führen, worin ein gewisser Adam Green als Zeuge durchaus nothwendig war. Trotz ber größten Mühe gelingt es ihm nicht, in dem kleinen Orte den Gesuchten zu finden. Ein junges Mädchen, welches seine Verlegenheit bemerkt, erbieiet sich, bei ihrer Ortskeuntniß, ihm behilflich zu sein.„Ochsenauge,“ ruft sie den Nächsten an,„kennst Du Adam Green?“ Der Angeredete, ebenso wie die später gefragten Taubenschwanz, Kuhhaut, Bett⸗ lieger, Stummler ꝛc., können keine Auskunft geben. Der Rechtsanwalt erzählt während des Gehens dem Mädchen die ganze Lage des Processes, da klopft sie ihm plötzlich erfreut auf die Schulter und ruft:„Nun weiß ich Bescheid; Sie meinen ja meinen Vater! Es stimmt alles genau, aber Adam Green müssen Sie ihn nicht nennen, sondern Pech— vogel, wie er überall gerufen wird!“ „ Anzucht aromatischer Erdbeeren im Freien. Prof. Dr. Koch empfiehlt in der Wochenschrift zur Beförderung des Gartenbaus in Preußen, da die Walderdbeeren in der Regel ein feineres Aroma haben, deshalb von den Feinschmeckern der Gartenerdbeere vor gezogen werden, den Anbau der letzieren auf Bergabhängen, weil diese dann ebenfalls ein feineres Aroma bekommen. Vor Allem empfiehlt Koch den schlesischen Gutsbesitzeen, noch mehr aber den Bewohnern des Unstrutthals und Nheinihals, sowie Würtembergs und Badens, desfallsige Versuche anzustellen. Möglichst lichte Waldungen, die eine größere Feuchtigkeit, besonders viel Quellen besitzen, weil mal, schallelel ö onder. 0 anzen Regenttop Perglafft . 5 — 1720 in den Beitreil im Int lich, un geichnele Frie D vierziz deu errichte Ixser⸗ und eden don in Premien uscden Bahn dem Degen Nolive und noch nicht unn d, asdüuncdlin um , Ficheln ich sell zehn mil diefer dummtt und cinem Jubel lutz ich ein Hoch zelle schiden U gtaut, noch seien am geeigneisten, dazu. In Verviöres unweit Paris gat man einen dergleichen Versuch gemacht. Die Pflanzen sind so erstarkt, daß sie kleine Büsche bilden, die zur Zeit der Fruchtreife über und über mit den wohlschmeckendsten Beeren bedeckt sind. Im vorigen Jahre waren seit dem 12. Juni täglich mehr als 200 Mannschaften beschäftigt, um die Früchte zu pflücken, zu verpacken und nach Paris u schaffen. Die Erddeersorie, welche man daselbst anbaut, führt den Namen Ricart. „ Anpflanzung von Nußbäumen. Ritter verlangt in seinem deutschen Gartenbuch bei der Anpflan⸗ zung von Nußbäumen rücksichtlich des Standorts einige Vorsicht zu gebrauchen. So z. B. ist es nicht zu rathen, sie wegen der starken und schädlichen Ausdünstungen in der Nähe von Wohngebäuden zu haben; wegen der be⸗ trächtlichen Höhe und des bedeutenden Umsanges der Krone dürfen sie in keinem Falle an einem Platze stehen, wo Gemüisepflanzen oder Getreidesorten gebaut werden, weil man nicht nur auf das Erträgniß inllerhalb des be— schatteten Flächenraumes größtentheils Verzicht leisten muß, sondern weil auch die allenfalls kümmerlich fortwachsenden Pflanzen durch die von den Blüthen herab darauf fallenden Regentropfen nicht geringen Schaden erleiden. „„ Mittel, Eier lange Zeit gut aufzube⸗ wahren. Man nimmt eine nicht allzu verslärkte Wasser⸗ glaslösung, erwärmt sie(bis auf 309 Celsius) und legt dann die Eier hinein, welche, da sie herumschwimmen, öfters untergetaucht werden müssen. Nach 10 Minuten 8 man sie heraus und läßt sie auf einem Brette trocknen. „ Feuerlöschwesen. Wenn es eine rühmens⸗ werthe Thatsache ist, daß die Städte ohne Scheu vor Kosten ihr Löschwesen mit allem Eifer zu bessern suchen, indem sie tüchtige Löschmaschinen anschaffen und schlagferlge, wohlgeübte Feuerwehren in's Leben rufen, so bleibt es um so mehr zu bedauern, daß in diesem segensreichen Fort⸗ schritt zum Bessern die Markte und Landgemeinden zurück— bleiben. In erster Linie fehlt es an ordentlichen Feuer— spritzen und hier sollte vor allem baldigste Abhilfe geschaffen werden. Aber auch dort, wo eine ordentliche Feuerspritze vorhanden, soll man sich nicht damit begnügen. Es ge⸗ hört dazu auch eine opferwillige und eingeübte Mannschaft und die wird am Besten durch die Bildung einer tüchtigen Feuerwehr hergestellt. Scheue sich Niemand vor der ge— ringen Arbeit, diese segensreichen Institmnte in's Leben zu rufen. Kehre man sich auch nicht an Spöttelein Unver ständiger, sie verstummen mit der Zeit von selbst. Mögen sich deßhalb in allen Märkten und größern Gemeinden die angesebensten Männer n um bie Besse⸗ rung des für das Leben und Eigenthum der Mitbürger so sehr wichtigen Löschwesens ernglich in Angriff zu nehmen. Zu solchen gemeinnützigen Bestrebungen kann die bei allen Postanstalten und Buchhandlungen à 27 kr. viertel⸗ jährlich bestellbare und von Verwaltungsraths mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr in München herausgegebene „Zeitung für Feuerlöschwesen“ bestens empfohlen werden. Vorschuß- und Credit-Verein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro Mai 1869. Einnahme. Ausgabe. fl. 5,659. 48 kr. Discontirte Wechsel fl. 7,831. 50 kr. NIE Conto Corrent„ 7880 12 „ 1,085. 20„ Depositen 1 7590.— „ 7,053. 47„ Darlehen u. Spareinlagen, 2,210. 2. „ 3,854. 45, Wechsel⸗Incasso„ Mitgliederzahl: 472. N Braunko hlen- Verkauf. 1710 Auf dem Großherzoglichen Dorheimer Bergwerke werden nunmehr Kiötze der neuen Aufbereitung von Reiben abgegeben und zwar zu dem seitberigen Preis von 12 kr. à Centner gegen Baar und Credit. Holzkoblen werden verabfolgt, sowelt der Vorrath reicht und kostet der gemessene Centner 16 kr. Die verehrlichen Consumenten wollen ihre desfallsigen Bestellungen baldigst bei Bergkassier Winter abgeben, da nur in diesem Falle mit Dorbeimer Bergwerk den 3. Jun 1869. uns oder Großherzoglichem Sicherheit auf die Abgabe zu rechnen ist. Großherzogliches Bergamt Dorbeim Storch. Mathildenstiftskasse zu Friedberg. 1720 Wer noch mit rückzahlbax gewordenen Kapitalien und Zinsen im Rückstand ist, wolle in den nächsten 8 Tagen Zahlung leisten, weil sonst durch das eingeleitet werdende gerichtliche Beitreibungsverfahren Kosten entstehen. Die Herren Buͤrgermeister werden um Bekanntmachung, im Interesse ihrer Ortsangehöͤrigen, ersucht. Friedberg den 3. Juni 1869. Sehrt. Heugras-Versteigerungen. 1745 Das diesjährige Heugras von den Freiherrlich L ö w'schen Wiesen kommt zur öffentlichen Versteigerung S Größe Verstei Ann — der er eigerung ermin. 5 Gemarkung. Wiesen.: Ort d. Zusammenkunft. — 1869. 1 2 Morgen. 4 1 J Nieder-Mockstadt 20 Montag den 14. d. M., bei Herrn Gastwirth Schöhl. Vormittags 10 Uhr, 2] Bauernheim 9 Dienstag den 15. d. M., bei derrn Gastwirth Höres. Vormittags 8 Uhr, 3[Nieder- Florstadt 90 an demselben Tage, bei derrn Gaftwirtb Wagner. Nachmittags 1 Uhr, Nleder⸗Florstadt den 8. Juni 1869. Freiherrlich Löw'sche Rentei Müller. Bekanntmachung. 1748 Die Stelle eines zweiten Polizeidieners für die Kreisstadt Friedberg in in Erledigung gekommen und soll alsbalr besetzt werden. Es können sich Bewerber innerhalb 8 Tagen schrift⸗ lich, unter Vorlegung von Zeugnissen, bei der unter zeichneten Stelle anmelden. Friedberg den 9. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. 1 Holz⸗Versteigerung. 1743 Donnerstag den 17. l. M., von Vormittags 8 Uhr an, sollen in dem Gräflichen Revier Bainhards folgende Holzsortimente versteigert werden: 8½ Stecken Eichen-Prügelholz 11275 Wellen„ Reis holz 12 Haufen Allexleiholz, Stück Eichen Baumflützen, Schalholz, 3000 Wellen E chen⸗Durchsorstungsreisholz, 1100„ Welch Retsholz, 500 97 Nadel⸗„ 2 Stück Nadel⸗Stämme von 6 u. 13“ mittlerem Durchmesser, 40 und 50“ Länge, Stuck Nadel Stangen von 2—4“ mittlerem Durchmesser, 15—35“ Länge. Zusammenkunft Morgens präcis 8 Uhr auf dem Forsthaus Balnhards. Wickstadt den 4. Junt 1869. Gräfliche Oberförsterel Assenheim Schal las. 60 Aechte Criester Schwämme! 1670 frisch angekommen bei Wilh. Sturmfels, Hofapotheker. Oeffentliche Bekanntmachung. 1747 Zur Einziehung der Ausstände des überschuldeten Kurzwaarenbändlers Löb Strauß II. dahier und zur Quitiitung der Zablungen ist Hostaxator Schwarz als bestellter provisorsscher Massecurator fortan allein be⸗ rechtigt. Friedberg den 4. Junt 1869. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz Hofmann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Verstei Gras⸗Versteigerung. 1744 Dienstag den 15. Juni l. J., Vormittags 9 UÜbr, kommt in dem Wirthschaftslocal der Philipp Arnolds Wiltwe in Nieder Wöllstadt das diesjäbrige Heu ⸗ und Grummetgras von circa 190 Morgen Gräfl. Wiesen, in Nieder- Wöllftädter Gemarkung, in einzelnen Abthel⸗ lungen zum Verkauf. Assenheim den 6. Junt 1869. Gräflich Solms⸗Rödelheim'sche Rentkammer. Arbeits-Versteigerung. 1740 Freitag den 11. Junt l. J., Nachmittags 2 Ubr, sollen in dem Rathbause zu Nieder ⸗Weisel nach folgende Arbeiten und Lieferungen zum Bau der Vieinal- sirahe von Butzbach nach Hoch-Weisel unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen in Accord gegeben werden, nämlich: Planirarbeit, Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Stein— haucrarbeit, Cbaussirarbelt, Steinbrecherarbett zu Mauer— und Chausseebausteinen, Steinbeifuhr, Lieferung von Sand, Kalk und Kanaldeckelsteinen, Aussetzen der Steine und Messen des Sandes, zusammen veranschlagt zu 13,500 fl. Bußbach am 7. Juni 1869. Der Bezieks-Bauaufseher er. Holz-Versteigerung. 1713 Freitag den 11. Juni J. J., Vormittags 10 Uhr, sollen im Walddistricte Jungfern wald bei Ilbenstadt: 43 Stecken Eichen-Schalprügelholz und 2725 Stück Eichen⸗Schälholzwellen öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Schloß Ilbenstadt den 3. Juni 1869. Gräflich v. Leiningen⸗Westerburgische Rentet daselbst. Heugras ⸗Versteigerung. 1746 Dieuffag den 15. Juni 1869, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das der Gemeinde Staden gehörende Heugras von circa 150 Morgen auf dem hiesigen Rath⸗ haus öffentlich versteigert werden. Staden den 8. Juni 1869. Groß berzogliche Bürgermeisterei Staden Da u ch Gras Verstei gerung. 1744 Montag den 14. l. M., Vormittags 9 Uhr, soll auf hiesigem Rathbause die diesfährige Graserndte von etrca 180 Morgen Gemeindewiesen meistbtetend ver⸗ steigert werden. Reichelsheim den 7. Jun 1869. Großherzogliche n Reichelsheim „ A. D. 5. Schmid, Stellvertreter. Gras„ Verstei gerung. 1742 Montag den 14. J. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf diesigem Rathhause die diesjährige Graserndte von circa 40 Morgen Kirchen- und Pfarrwiesen meist⸗ bietend versteigert werden. Relchelebelm den 7. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim NN 1 Schmid, Stellvertreter. Holz⸗Versteigerung. 1726 Dienstag den 15. d. M., Vormittags 9 Ubr, gelangen im Domanialwald, District Diebseiche, zur Versteigerung: 53 Stecken Etchenschäl⸗Prügelholz, 10 Eichen ⸗Stockbolz, 6562 Wellen„ Reisholz, 245 Stück„ Stangen von 1½“ mittl. Durch⸗ messer und 21“ Länge. Heldenbergen am 6. Jun 1869. Großberzogliche Oberförsteret Altenstadt Rumpf. Heugras- Versteigerung. 1727 Freitag den 11. d. M., Nachmittags 1 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde gehörende Heugras in ein⸗ zelnen Abtbeilungen auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Ossenheim den 7. Juni 1868. Großherzogliche n Ossenbeilm a u l. Heugras ⸗Versteigerung. 1728 Freitag den 11. d. M., Vormittags 10 Ubr, soll das der biesigen Gemeinde zustehende dieszährige Heugras in einzelnen Abthetlungen bet Gostwirth Döres dahter öffentlich meistbietend versteigert werden. Bauernbelm am 7. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Bauernheim Väth. Faselochs-Versteigerung. 1720 Freitag den 11. d. M., Mittags 12 Ubr, soll auf dem Bürgermeisterel-Büreau zu Gambach ein schwerer, sehr gut gehaltener Faselochs öffentlich an den Meistbletenden verkauft werden Gambach am 5. Juni 1869. Großherzogliche Bücgermeisteret Gambach Lau r. Gegen Einsendung des Betrags versenden wir franco 1 1 1 f 77 0 e I el m E 5 IL U 1 d E I das in unserem Verlage erschienene Werkchen: 1 N. Das Handbuch der 25 173 Sonunt a den 13. u ni j ö l 9 3. J theologischen Moral des Zesuiten Gury und Concert, die Gristliche Ethit. 7 N 0 4 Ein Beitrag zur Kenntniß des Jesuitenordens und des ausgeführt von der ganzen Kapelle des Friedberger Jäger- Bataillons. Jesuitismus unserer Tage Anfang 3 Uhr.— Entrée 12 kr.— 28. Linß An diesem Tage wird Wein und Bier verzapft.— evangel. Pfarrer zu d eau Rheiuhessen. 5 Gutil 0 0 8 ut nt, 6 G. F. Korndörfer. e e 5 Preis 18 kr. 5 5 Friedberg. a 5 Hess Clayton& Shuttleworth in Lincoln eee eee f N 1 Beachtenswerth für Verehrer vom ng* 1732 lieferten im Jahre 1868 812 Locomobilen und 644 Dampfdreschmaschinen. Ste erhielten 5 blen sin bei den letzten großen Wettproben in England alle ersten Preise im Betrage von L 90 nebst der Ehren⸗ Hohenastheimer! 0 ch Medaille der Landwirth. Gesellschaft. Kataloge, Preise und Atteste durch die alleinigen Vertreter 2 Pala 8 8 g 113 f f. b J. P. Lanz& Comp. in Mannheim& Regensburg. beine Qualitat nut„Geist vem Vater!“ pa 1749 Schillerlinde. falt del 5 rungen f f— 2 1715 Ju meinem Haufe in Reichelsheim finden Ki r schen⸗Versteig„ 2 1 1 1 t˖ 05 a 5 E r E arme chirurgische Kranke jederzeit unentgeltliche 1 10 555 e 5 5 9 1 5 1——— Ordination und operative Hülfe. J. 335 ollen die der hiesigen Gemeinde zustehenden Kirschen 5 5 b 6 3 8 öffentlich an den Meisibietenden e werden. 1723 besorgt zum Tagescourse, mit geringer Provision, DE 1 925 Assenheim am 7. Juni 1869. unter Zusicherung reellster Bedienung f er won de . Großherzogliche Bürgermeißerei Assenheim Friedberg. Leopold Arnstein. daß die Bee st. 5 N ti Regitrun 1 5 der Regt Heugras⸗Versteigerung. Bkgel iheumatismus„It 5 1736 Mittwoch den 16. Juni, Vormittags Wesen Ah ge bag 1 e 0 K. Friedrich neben der Post. 1 91 9 Uhr, soll die diesjährige Heugragerndte von 31 Morgen alle bisber dagegen angewandten Mittel gar keinen f ide slig der Gräflich Solms Laubach schen Stockwiesen bei oder böchstens nur einen vorüdergehenden Erfolg haben 1 itt wie 1 31 Ausgeboten öffentlich metstbietend versteigert kolnten, gibt allen an 0 Uebel 5 die etze n E 1 E, sogar mi 5 ö icherste und schleunigfte lse an die Hand, die in f 0 155 ie und Anfang Vormittags 9 Uhr auf 1 e 15 Selce Schrift: 1739 bester Qualltät, zu billigen Preisen bel N Arnsburg den 6. Junt 1869. Rheumatismus und Lähmungen. Deren wahre Jacob Stern, diese An r e e n Natur, Ursachen und grtndliche Heilung, mittelft Usagasse. 11 8 g.— ich einer neuen vollständig naturgemäßen und uyfehl⸗ un, Heugras- Versteigerung. baren Methode. Leidenden jeden Grades, Ge⸗ 1 E E Gieschäste 0 schlechtes und Alters empfohlen von Dr. Luitpold 9 Ministerp 1737 Donnerstag den 17. Juni, Vormittags 10 Uhr, Reiner. 3. Aufl. Prels brosch. 21 kr. 5 10 soll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen, Vorrälhig bei Bindernagel& Schimpff in Frled⸗ 1738 im Einzelen, sowte im Malter, verkauft zu sehr wähnt 0 eirca 160 Morgen, öffentlich verstetgert werden. berg und Nauhetm. billigen Preisen Jacob Stern, zanderen! f e wird Credit bis 1. November 8 usagasse. sste in de ben ies, bei K. Friedrich 1.8 Die Großherzoglichen Bürgermeisterelen der um⸗ K 5 l 15 55 E 7 N. r liegenden Gemeinden werden im Interesse ihrer Gemeinde⸗ ellen 1 kl 1 185 95825 7 1 hen 5 tiquette Kön. angehörigen um öffentliche Bekanntmachung ersucht. 8. 5. Regieru Utphe den 5. Juni 1869. N i W̃᷑ pr. 100 Stück ind 1 fl. 18 Schi f welcher ' 8 2 4 inder e 8 5 Haßberge. Utphe 1 ta n 7 E ser 2 B 1 h n.—— tion vo A t 5 Station Friedberg. Fer u ch 115 rei se. 7 G 5. ch 8 ber Malter. 4 gen en e u 9 5 5 9. 8 1 1 9 Friedberg, 9. Juni. 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Rth. 93¾ P. 5% de de 85½ P. 2 4% Bad. à 100 Thlr. 104 G. Na 5 4⁰ do. do. 85 P. Kurhessen 4% Obl. b. R. à 105 85 P. 0 1 4 50 K. d. k. 52 k. mein Bafem 5% Obligation. 101%è P. Frankfurt 3½% Obligat. 81½ 6. iF duserden 8 4½0% ¼Jähr. b. Rth.] 94 G. 5 30% do 73 P. Fass. 25 1 1 55 3615 15 m Inte 5 40% do do 88 P. Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 84% G—. schlicht Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 93 P. Finnland J 4½% Pfdbr. I. R. 105[ 78 P. L Pistolen. 9 49—51 verw 5 40% do do 85¼ G. Schweden 4½% O. 1. R. à 105 85 /. 2 15 Doppelte„ 9 50—52 alu Baden 4½0% Obliget. 94 P. 5 4½% Prb. 1. R. à 105 83% G. 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58—59 keen 2 4% Obligat. 86 E N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882[ 863¾ C.— Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 Mon, — 5 + 8 e Rand-Ducaten„ 5 38—40 0 Voll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 0 e e wachen 4/% Bayr. Ostbahn 124 G. 3% LIV. C. D.& D/. fr. à 28 kr.] 34 6. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 59—fl. 12. 3. allen 4½ Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 9 5% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 54 6 2 KRuss. Imperiales„ 9 50—52 ledin ein 30% Oesterr. St-Elsenb.-Prior. 56 ½ P. 50% Elisabethbahn-Prior.% 74% G. old pr. Zoll-Pf.„—— will. 0 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 99 P. 5% do. neueste Emies.% 73 G. I Henh. Silb. pr. Z. Pf..„—— fetzige g 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 48 P. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 95½ P. Preuss. Kassensch.„ 1 44¼—45½ 1 f Wiener Wechsel- Cours 96 ½ G. I pohars in Gold„ 2 28.29 6* — Fü An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte ben Auskunft über Verloosungen, Coupous- Zahlungen u. s. w. S. Lindheimer in Friedberg. Ale“ e 7 die