Famstag den 9. October.* 118. 0. 1 hessischer Anzeiger Kriedberger Zutelligenzblalt Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 4 Znthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. —— Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 46. sub. 1. Verordnung, die Beiträge des allgemeinen ev. Kirchenfonds zu den Provinzialschulfonds für die Provinzen Starkenburg und Obethessen betreffend.— ub. 2. Bekanntmachung, einige Abänderungen des Reglements zu dem Gesetze über das Posswesen des Norddeutschen Bundes betr.— sub. 4. Bekanntmachung, die wen 7—— Stellvertretung bei der diesjährigen Truppenergänzung betr. re Burger Friedberg den 6. October 1869. Großherzogliches Kreisamt Frledberg ———— Trapp. 8 a 610; Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: eng Nr. 34. Nr. 342. Bekanntmachung, die Prüsung der Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker vom 25. September 1869 betr. klug Zetreffend: Die Gründung der Anstalt für blödfinnige Kinder im Großherzogthum Hessen. Friedberg den 6. October 1869. 5 0 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Aan Noch sehr wenige haben uns eine, unserem Ausschreiben vom 28. August d. J. entsprechende Vorlage gemacht, wir bringen daher Schah ie Sache hiermit in Erinnerung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg g Klitobel — hem. —— 1869. Oblig a- 0 1 v mu erfreuen hatten. Be ind, mit ihren Einstehern ma ch u A„nnn d et ur Regelung ihrer Verhältnisse, unter Vorlage ihrer Papiere, einzu finden haben. Friedberg den 6. October 1869. . n g. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß sich sämmiliche Einsteller dieses Jahres, welche tauglich befunden worden Mittwoch den 13. Oetober d. J. auf dem Rathhause zu Darmstadt Großherzogliches Kreisamt Frledberg TI a p p. * Hessen. Darmstadt. Spanien hat einen nüßerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister in der Person des Don Cipriano del Mazo ny Cherardi geschickt, welcher am 5. d. dem Proßherzoge seine Creditive überreichte. — Die Idioten⸗Anstalt ist am 7. d. eröffnet worden. Dieselbe steht unter dem Proteckorate des Prinzen und der Prinzessin Ludwig, welche veide der Eröffnung beiwohnten. — Eine von der großh. Centralstelle für die Landesstatistik zusammengestellte Uebersicht der im Jahre 1868/69 bei der hessischen Division einge zellten Ersatzmannschaften läßt erkennen, welche Anzahl von Leuten im Besitze von Schulbildung esp. ohne solche im Großherzogthum in Dienst gestellt wurde.„Nach dem im Norddeutschen Zund bestehenden und auch für die Großherzog— lich Hessische Diviston maßgebenden Grundsatz ind diejenigen Mannschaften, welche in deutscher der in ihrer Muttersprache lesen und schreiben ibnnen, als mit Schulbildung in das Heer metend zu betrachten. Aus der erwähnten Ueber⸗ icht ist nun zu entnehmen, daß von 2600 ein- gestellten Mannschaften nur 13 oder 0,50, Proz. ihne Schulbildung waren und zwar in Starken⸗ urg von 1039 nur 4 oder 0,38, in Oberhessen on 790 nur 7 oder 0,90 und in Rheinhessen non 726 nur 2 oder 0,28 Prozent. Vergleichs- weise ist diesen Ergebnissen eine Uebersicht über ie deßfallsigen Resultate in Preußen beigefügt, woraus hervorgeht, daß in dessen älteren Landes- heilen von 73,510 eingestellten Mannschaften 164 oder 4,30 Prozent nicht lesen und schreiben onnten. Viel bessere Verhältnisse zeigen die eueren Gebietstheile, hier hatien von 15,097 üngestellten Rekruten nur 131 oder 0,86 Prozent eine Schulbildung. Für den Gesammtstaat er⸗ geben sich bei 88,607 Mannschaften 3285 oder „72 Proz., welche sich einer Schulbildung nicht Was die einzelnen Provinzen etrifft, so zeigt sich nur in Sachsen mit 0,46 Prozent ein günstigerer Zustand als im Groß- erzogthum Hessen, alle übrigen Provinzen der ilteren Landestheile bleiben hinter unserem Lande und zum Theil sehr weit zurück. Posen hatte] hege die Zuversicht, daß auch für die Folge die 14,73 Prozeat, Preußen 12,56, Schlesien 3,40 Prozent ꝛc. der Rekruten ohne Schulbildung. Betrachtet man die neuerworbenen Landestheile, so steht die Provinz Hessen mit 0,95 Prozent am Ungünstigsten, Hannover mit 0,93 Prozent folgt unmittelbar darauf, Lauenburg hatte 0,17, Schles⸗ wig⸗Holstein aber nur 0,15 Prozent der Rekruten ohne Schulbildung. n. Gießen. Es dürfte wohl im Interesse der Leser Ihres Blattes liegen, mit Bezug auf die Bekanntmachung des Verwaltungsraths der Oberhessischen Eisenbahngesellschaft vom 4. Sept. d. J., wonach auf den 18. October die zweite Einzahlung von 15 Proz. auf die Interimeertificate ausgeschrieben ist, darauf aufmerksam zu machen, daß Einzahlungen und Vollzahlungen sowohl bei den betreffenden Bankhäusern, als auch bei der Hauptkasse zu Gießen jetzt schon geleistet werden können, daß nach dem 19. October Vollzahlungen nicht mehr angenommen werden, für die Ein— zahlungen aber 6 Proz. pro anno Verzugszinsen und 5 Proz. Conventionalstrafe zu erlegen, und Interimscertificate, für welche die Einzahlungen vor Ablauf weiterer 2 Monate nicht geleistet sind, zu Gunsten der Gesellschaft verfallen. Preußen. Berlin. Der Landtag wurde am 6. d. durch den König mit einer Thronrede eröffnet, welche hervorhebt, daß in Bezug auf das Defizit im Staatshaushalte die Regierung sich in die Nothwendigkeit versetzt sieht, Behufs vollstän— diger Deckung der etatsmäßigen Ausgaben einen Steuerzuschlag in Anspruch zu nehmen. Sodann wird eine Vorlage angekündigt, welche eine Ab- änderung der gesetzlichen Vorschriften über die Veranlagung der elassificirten Einkommensteuer be⸗ zweckt, ferner der Entwurf einer neuen Kreisord— nung, ein Gesetz über das Unterrichtswesen und noch andere minder wichtige Gegenstände. Schließ lich sagt die Thronrede: Die sorgsamen Bestrebungen meiner Regierung, den Frieden zu erhalten und zu befestigen, sowie die Beziehungen zu den aus- wärtigen Mächten vor jeder Trübung zu bewahren, sind mit Gottes Hülfe erfolgreich gewesen. Ich f von mir in demselben Sinne geleitete auswärtige Politik zu demselben erfreulichen Ergebnisse führen werde: Förderung friedlicher und freundschaftlicher Beziehungen zu allen auswärtigen Staaten, Ent⸗ wicklung des Verkehrs, Wahrung des Ansehens und der Unabhängigkeit Deutschlands. Meine Herren! In jüngster Zeit war es mir vergönnt, in mehreren Provinzen meiner Monarchie Kund⸗ gebungen der Treue und des Vertrauens entgegen- zunehmen, welche mich hoch erfreut haben. In dem Geiste, aus dem dieselben hervorgegangen sind, darf ich eine neue Bürgschast für die stetig hoffnungsvolle Entwicklung des Vaterlandes finden. Diese Entwicklung in allen Richtungen nach hestem Wissen zu fördern, daxauf ist mein unablässiges Bestreben gerichtet. Das Gelingen hängt zum großen Theile von Ihrem bereitwilligen Zusammen⸗ wirken mit meiner Regierung ab und gern spreche ich die Zuversicht aus, daß es an diesem Zusam⸗ menwirken zum Segen des Landes auch in dieser Session nicht fehlen werde. — Bei der Präsidentenwahl im Herrenhaus waren 105 Mikglieder anwesend. Graf Stolberg wurde beinahe einstimmig zum Präsidenten gewahlt; zum ersten Vicepräsidenten Fürst v. Putbus, zum zweiten Vicepräͤsidenten Graf Brühl. — Im Abgeordnetenhause wurde Forckenbeck mit 204 von 214 Stimmen zum Präsidenten ge⸗ wählt. Derselbe hat die Wahl dankend angenom- men. Die Wahl zum ersten Vicepräsidenten fiel auf Rittergutsbesitzer v. Köller, während R. von Bennigsen zum zweiten erwählt wurde. — Die„Prov.⸗Corr.“ schreibt: Der Besuch unseres Thronerben am kaiserlich öͤsterreichischen Hofe ist mit Recht überall als bedeutsames An- zeichen dafür aufgefaßt, welchen Werth beide Re— gierungen auf eine erneute Bethätigung freund- schaftlicher Beziehungen legen. In diesem Sinne ist der Besuch diesseits in Aussicht genommen und im gleichen Geiste vom Kaiser Franz Joseph ent- gegenkommend begrüßt. — Der vierte Protestantentag wurde am 6. d. mit einer Predigt des Oberhospredigers Schwarz — aus Gotha eröffnet. Die Professoren Bluntschli (Heidelberg) und Holtzendorf(Berlin) wurden zu Vorsitzenden gewählt. angenommen:„Die von einem Theile der Geist si lichkeit unternommenen Versuche, die Todesstrafe als einen das Gewissen bindenden Glaubenssatz und als ein der Obrigkeit durch die göttliche Ordnung auferlegtes Gesetz anzuerkennen, erscheinen als unberechtigt.“ — Unterm 13. Februar 1868 ersuchte die o Stadtverordnetenversammlung den Magistrat um eine Zusammenstellung der Kosten für die Empfangs ⸗ seierlichkeiten im Jahre 1866. Unterm 13. Sept. 1869, also nach einem Jahre und sieben Monaten, ist der Magi kommen. Danach sind verausgabt; coration der öffentlichen Straßen und Plätze, und zwar für die am Brandenburger Thor und dem Pariser Platz 22,715 Thlr., der Lindenpro⸗ menade bis zur Schloßbrücke 15,711 Thlr., des Lustgartens 22,342 Thlr., der anderen Straßen 5794 Thlr.; 2) für die Decoration städtischer Gebäude 3677 Thlr., für die Illumination bei der Rückkehr des Königs von dem Kriegsschau⸗ platze 2303 Thlr., beim Einzug der Truppen am 20. und 21. Sept. 20,465 Thlr.; 3) für den Empfang des Königs durch die Ehrenjungfrauen 453 Thlr; 4) für die Aufstellung der Gewerke und der männlichen Schuljugend 1574 Thlr.; 5) für das Diner in der Turnhalle, und zwar für architektonische Anordnungen und Einrichtungen 14,411 Thlr., für das Festessen selbst 15,620 Thlr.; 6) für das von dem Professor A. Menzel illu⸗ 1) für De⸗ i Könige überreichten Scherenbergschen Gedichtes 1623 Thlr.; für Anordnungen unter dem Titel: „Insgemein“ 26,6 79 Thlr. Die ganze Summe beträgt 154,373 Thlr. 18 Sgr. 1 Pfg. Frankfurt. Bei der Wahl eines Abgeord⸗ neten zum preußischen Abgeordnetenhause waren öffentlich als Candidaten aufgestellt die Herren Dr. Kugler und Dr. Guido Weiß. Letzterer er⸗ hielt 102 und Dr. Kugler 90 Stimmen. Die anderen zersplitterten sich auf die Herren Dr. Passavant, Dr. Prior und Dr. Reinganum. Im hierauf folgenden engeren Wahlgang erhielt Dr. Guido Weiß 90 und Dr. Kugler 43 Stimmen. Ersterer ist somit Abgeordneter für Frankfurt. — Das Amtsblatt enthält eine Bekannt- machung des Commandos der 21. Division, wo⸗ nach 41 Reservisten aus Kurhessen als Deserteure in contumaciam erklärt werden; weitere 13 wer. den aufgefordert, sich zu stellen, widrigenfalls ihnen das gleiche Schicksal bevorsteht. Bayern. München. Am 6. d. verlas in der Abgeordnetenkammer vor dem Beginn des Serutiniums der Alterspräsident ein Dekret des Könige, vom 6. October datirt, welches die Auf⸗ lösung der Kammer verfügt. Oesterreich. Wien. Die„Presse“ mel det:„Das Ministerium des Innern hat dem „Vereine für Abschaffung der Todesstrafe“ die Genehmigung versagt, weil in Oesterreich(wie in Preußen) politische Vereine— nach dem be⸗ kanntlich wenig liberalen Vereinsgesetze— keine Zweigvereine errichten, und keine Ausländer als Mitglieder aufnehmen dürfen.“ — Der Kronprinz von Preußen traf am 6. d. Abends um 9½ Uhr auf dem Westbahn⸗ hof hier ein. Er wurde vom Kaiser und den Spitzen der Militär⸗ und Civilbehörden empfangen. Die Militärcapelle spielte die preuß. Volkshymne. hat hierauf bezüglich ein Schreiben an das Mini- sterium gerichtet, in welchem es heißt: Warum hat man nicht ein dem 26. Ock., — In der Sitzung des Protestantentags wurde Tage der gesetzlichen Frist, vorangehendes Datum i folgende Resolution des Professors v. Holtzendorff bezeichnet, statt die Eröffnung der Kammer ohne Indem wir der Verfassung Gehorsam schworen, Volke herrührenden Mandate; Sie lehren uns jetzt, sie als einen todten Buchstaben betrachten, indem Sie sie zuerst verletzen. machen, hierüber interpellirt zu werden, und dann wird auf die von Ihnen angerufenen Gründe ein Antrag auf Ihre Versetzung in wegen Verletzung der Constitution von der Ma⸗ strat diesem Gesuche endlich nachge- jorität formulirt werden, wenn anders sich diese Schmach vermeiden, wenn Sie die Kammer bis spätestens auf den 26. Ott. 1869 einberufen. der Regent von Spanien, Herr Serrano, und der Marschall Prim, durch die innere Lage des Landes erschreckt und die Unmöglichkeit erkennend, den Herzog von Genua auf den Thron zu er- heben, sich mit dem portugiesischen Ministerium benommen hätten, welches letztere Dom Fernando bestimmt hätte, die Krone anzunehmen, die er vor einigen Monaten so schroff von sich gewiesen hatte, Uebersicht von dem Ueberhandnehmen der Geistes⸗ krankheit in Frankreich Folgende Ziffern sind würdig, daß man sie beachte: Im Jahre 1856 gab es 35,021 Verrückte und 5 N Blödsinnige in Frankreich; strirte Kunstblatt des von den Jungfrauen dem zahl auf 42,689 gestiegen und 1867, letzte Ueber⸗ sicht, auf 50,786, demnach und 1867 einen auf 420 Einwohner oder 133 Irre auf je 100,000 Personen. von Dänemark bei Eröffnung des Reichstags ent⸗ hält folgende bemerkenswerthe Stelle: dem letzten chtlichen Grund auf den 29. Nov. zu verschieben? Sobald die Kammer rganisirt sein wird, müssen Sie sich darauf gefaßt Anklagestand hrer Vorrechte würdig zeigt. Sie können diese — Der„Liberte“ geht die Nachricht zu, daß — Die„Patrie“ gibt eine traurige statistische in den letzten Jahren. 1861 war deren An⸗ 1861 einen auf 444 Dänemark. Die Thronrede des Königs Wie die Nordschleswiger, vertrauen auch wir auf eine Wiedervereinigung mit dem, was Dänisch ist und sein will. Die preußische Regierung hat aller- dings nicht in den Verhältnissen den genügenden Anlaß gefunden, um die begonnenen Verhand- lungen wieder aufzunehmen. Unsere Ueberzeugung, Betreffs dessen, was die Gerechtigkeit und die wohlverstandenen Interessen beider Staaten fordern, ist so fest, daß wir hoffen, die entsprechende Auf⸗ fassung werde auch Seitens der preußischen Re- gierung sich geltend machen, und einen Ausgleich herbeiführen, welcher die Freundschafts⸗Beziehungen Dänemarks und Preußens dauerhaft befestigen kann. Großbritannien. London. Nach Mit⸗ theilungen der Blätter wird von unterrichteter Seite versichert, daß Livingstone im Frühjahre in Tagangikasee wohlbehalten angekommen sei und Briefe nach Zanzibar gesandt habe. Spanien. Madrid. Es heißt hier, daß die republikanische Bewegung an Terrain gewinnt, die Regierung aber die wahre Sachlage verheim⸗ licht. Alles hängt von der Zuverlässigkeit der Armee ab. Es scheint die Absicht der Insurgenten, Madrid von mehreren Punkten aus gleichzeitig anzugreifen. — Die Cortes votirten einstimmig die Gesetzes⸗ vorlage, durch welche die constitutionellen Garantien suspendirt werden. Die republikanischen Deputirten hatten die Sitzung verlassen.— In Catalonien haben sich neue republikanische Schaaren gezeigt. Schweiz Bern. Der Bundesrath hat seine Intervention in der Frankfurter Ausweisungs⸗ Angelegenheit verweigert, ausgenommen in den Fällen, wo ganze Familien das Schweizer Bürger⸗ recht erworben haben. Frankreich. Paris. Wie es den An⸗ schein nimmt, wird von Seiten der Deputirten für den 26. d. keine Demonstration mehr beab⸗ sichtigt. Man wird sich damit begnügen, bei Zusammentritt der Kammer die Minister über die Verzögerung zur Rebe zu stellen und, falls nöthig, in den Anklogestand zu versetzen. Raspail melden, daß mehrere Freischaaren geschlagen seien. Schweizer Zuchtrind vieh. Der landw. Verein die Provinz Oberhessen brachte heute das, in Ausführung des Beschlusses seiner Ausschußsitzung vom 11. Jan. d. J. Friedberg zur Versteigerung. eingefunden, als Kaufobjekle da waren und da außerdem der Transport dem Beschlusse des Ausschusses gemäß, nur aus Bullen bestand, so traten als Concurrenten haupt⸗ erhoben wir sie auf gleiche Höhe mit unserem vom sächlich nur die Gemeinden auf, in Folge dessen der Sleig⸗ preis einzelner Thiere den Ankaufspreis bedeutend überstieg. — Nachrichten aus Andalusien und Catalonien in Madrid als besiegt Versteiger ung v H. Friedberg, 4. Okt. on für u der Schweiz angekaufte Zuchtrindvieh, Berner Race, in Es hatten sich mehr Käufer Der Transport bestand aus: 1. Einem Bullen, Rothscheck, 1⅝ Jahr alt, angekauft bei Ulrich Kobell zu Zimmerboden bei Bottigen und ersteigert von der Gemeinde O ber⸗ mockstadt für fl. 232 2. Bulle, Gelbscheck mit Blesse, geb. im Jan. 1869. Verkäufer: Peter Eschler zu Zweisimmern. Steigerer: Gemeinde Burggräfenrod für„ 161 3. Bulle, Rothscheck, geb. im Dezember 1868. Verkäufer: Joh. Widener zu Zwischenfluh bei Erlen⸗ bach. Steigerer: Gemeinde Griedel für 4. Bulle, Rolhscheck mit Blesse, geb. im Dez. 1868. Verkäufer: Großrath Kloßner zu Ladder⸗ bach. Steigerer: Gemeinde Reichelsheim für„ 252 5. Bulle, Rothscheck mit Spiegelaugen, geb. im n Dezember 1868. Verkäufer: Derselbe. Steigerer: Gemeinde Stammheim für„ 201 6. Bulle, Nolhscheck mit weißem Kopfe, 17 Jahre alt. Verkänfer: Chr. Wandfluh zu Kander⸗ grand. Steigerer: Gemeinde Melbach für„ 402 7. Bulle, Gekbscheck mit Spiegelaugen, 1½ Jahr alt. Verkäufer: Peter Jungen zu Linter bei Tru⸗ tingen. Steigerer: Gemeinde Dauernheim für„ 183 8. Bulle, Roihscheck mit weißem Kopfe, 2 Jahre alt. Verkäufer: David Morier zu Cbsteau d Oer Kanlon Waadt. Steigerer: Herr Zimmermann, Lich, für 9. Bulle, Gelbscheck, 1¼ Jahr alt. Verkäufer: Bartholomäus Müller zu Zweizimmern. Steigeret: Gemeinde Rodheim v d. H. für„ 20 10. Bulle, Gelbscheck mit Spiegelaugen und gesprenkeltem Kopf, geb. im März 1869. Verkäufer: Jakob Bärtschi zu Erlenbach. Steigerer: Gemeinde Niederwöllstadt für „ 375 „ 203 — Summa; fl. 2816 Die Ankaufspreise in der Schweiz beliefen sich auf 1761 fl. 12 kt.; der Erlös bei der Versteigerung überstieg also die Ankaufskosten um 554 fl. 48 kr. wovon jedoch die nicht unbedeutenden Reise⸗ Transport- und Ver⸗ pflegungskosten der Thiere in Abrechnung zu bringen sind. Auch einige Mutterthiere waren durch Vermittlung des landw. Vereins auf vorherige Anmeldung und für eigene Rechnung einiger Oekonomen mitbesorgt worden, unter diesen eine trächtige Kuh, Rothscheck, 6zahnig, Ankaufs⸗ preis: 252 fl. 56 kr; ein trächtiges Rind; Noihschec, 4 zahnig, geb. im März 1867, Ankaufspreis 293 fl.; ein 0 0 Rind, Geloscheck, 2zahnig, Ankaufspreis 20 fl. 0 kr. Fraukfurt. Die hohen Fulterpreise, der bevorstehende Winker und die unsicheren politischen Verhältnisse waren von wesentlichem Einfluß auf den ungemein spät gefallenen Herbstpferdemarkt. Wenn auch die Käufer in den beiden letzten Tagen das, was am ersten versäumt wurde, ein⸗ zuholen suchten, so erhob sich das Resultat doch nich! höher, als daß man sagen kann, der Herbstmarkt 186 war ein guter Mittelmarkt. Statt. wie sonst, um 12 Uhr, ward er erst Abends 5 Uhr, und zwar durch die Polizei zeschlossen, indem sie die drei Pferde, welche noch auf dem Götheplatz standen und um welche schon fünf Stunden gehandelt wurde, entfernten. Bei der im Saalbau flalt⸗ gehabten Verloosung ging es recht munter her. Den ersten Preis gewann Herr Seidel in Neumüblen in Sachsen auf Nr. 12,203. Weitere Preise, theils Eguipagen mit Ge⸗ spannen, theils Pferde, gewannen die Nummern 846, 922. 977, 1700, 2603, 2627, 2701, 3292, 4103, 6616, 6680, 6852, 7261, 7459, 7577, 7694, 7863, 8154, 8199, 8661, 8688, 10,134, 11,164. 12,665, 13,150, 13 845, 13 874, 15,415, 16,902, 19,416, 19,535, 20,673, 21.405, 22,886, 23.055, 23,247, 23 483, 23.552, 27.359. 27 469, 28,242 28,665, 28,928, 29 558, 30,175 und 30.797. Offenbach. Die hiesige gänzlich reorganisirte Handels schule wird sich demnächst zu einem höchst gemeinnützigen Justitute erweitern, indem durch sie eine Akademie füt Handel und Gewerbe ins Leben treten und in regel⸗ mäßigen halbjährigen Cursen sowohl populär ⸗wissenschast liche Vorlesungen als auch Unterrichtsstunden, wöchentlich viermal, Abends von 8—10 Uhr, darbieten soll. Di Vorlesungen werden sich über Culturgeschichte, deulscht Literatur, Naturwissenschaft und Volkswir ihschaft verbreiten während die Unterrichtsßunden sich mit dem Französischen Englischen und Itallenischen, sowie mit Buchführung und kaufmännischem Rechnen besassen. 5 Paris. In der Affaire Traupmann ielegraphirt man Die Insurrektion wird betrachtet. Die Einschiffung der nach Cuba be⸗ stimmten Truppen dauert fort, ungeachtet der Auf⸗ regung, welche Spanien ergriffen hat. Italien. Florenz. Ein königl. Dekret betreffs Reorganisation der Finanzverwaltung ver⸗ ordnet die Einsetzung eines Finanzeontroleurs in jeder Provinz, welchem die Erhebung der Steuern und die Oberaufsicht über das Staatseigenthum, vie Maaße und Gewichte, sowie über die Landes- vom 5. d. dem„Gaulois“ aus Guebwiller:„In Roubaß hat man eine wichtige Entdeckung gemacht. Es handel sich um zwei deutsche Briefe des jungen Traupmann au Johann Kinck, in welchen ausführlich von einem Logis die Rede wäre, das Traupmann für Kinck Vaser in dem Schloß von Wattwiller bei Cernay geinsethet hätte. Die Nachforschungen haben heute begonnen, wurden aber gegen Mitlag durch eine Depesche unterbrochen, welche den dame betrauten Untersuchungsrichter, Heren Bellin, nach Son zurückriefs. Es ist zu bemerken, daß auch bei Watlwillen ein Teich liegt.“ Wie die„Presse“ vernimmt, hat de! hiesige Untersuchungs richter Herr Sonet d'Areg gestern den vermessung zusteht. Bruder Kinck's vernommen. Ein ziemlich wichliger Zeug ragendste welche ber Kall Nur: ditionsge Packele welchen den, vol keffender Von Haupl A 5 Gesel auch zl tienen u Mühedog am Aue orte vor Die beschrän digung Der ruht da Potlo el nach M als oll den 9 Du es möß so schw Justilu keit un mache dato Abs Hätt dach dach, Dahti Dolf I Harl Gt Glob Kind Kaan Lach Hatt On kon John Uthe Wel ue Reitu 95 K Nan Sage Coif Mg dan Vic 18 2 der Person eines Kutschers aus 0 2 se ferner neuerdings in U welcher ebenfalls gestein verhört Ae entdeckt worden, unden wäre. 0 l f Norddeutsche Packet⸗Beförderun Gesellschaft. Unter obiger Firma ist in Berlin eine Commandit⸗ Eisellschast auf Aktien in der Bildung begriffen, welche ile Thätigkeit schon mit dem 1. Nov. d. e. beginnen wird. Der Zweck der Gesellschaft ist, Packete aller Art mit oer obne deklarirten Werth nach allen Richtungen hin zu biördern und zwar innerhalb des norddeutschen Bundes⸗ goletes mittelst selbst getroffener Organisation, nach dem Auslande dagegen auf Grund von Verträgen, welche mit Nessagerie- und Expreß⸗Kompagnien geschlossen worden siud. General⸗ resp. Hauptagenturen werden in den hervor⸗ rgendsten Industtie- und solchen Städten eingerichtet, ullche so erhebliche Packetversendungen unterhalten, daß di Kalkül, worauf der Gewinn basirt, zutreffend wird. Nur von diesen Agenturen wird das eigentliche Spe⸗ diionsgeschäft, die Annahme und sofortige Versendung der guckete betrieben, während die Spezialagenluren, mit wilchen die übrig bleibenden kleineren Postorte besetzt wer ka, vorläufig nur auf die Aushändigung der dort ein⸗ as⸗ weniger, als, wie wir hören, die Gesellschaft mit der Ab⸗ sicht umgeht, die ihr anvertrauten Packete demnächst mit eigenen Eisenbahnwagen zu befördern. Die Gesellschaft gewährt dem Publikum in Verlustfällen in demselben Maße Entschädigung wie die Postverwaltung. Für die Erfüllung dieser Verpflichtung bietet dem Publi⸗ kum das Aktienkapital von 500,000 Thlrn. Garantie. Dagegen deckt Pollce mit einer soliden Transportversicherungs⸗ Gesellschaft vor unberechenbaren Verlusten, so daß durch obige Entschädigungs⸗ Verpflichtung die Dividende der Actionätce nicht beeinträchtigt werden kann. Unter so günstigen Umständen läßt sich, im Hinblick auf die Erheblichkeit des bestehenden Packetverkehrs und nach den bereits gesammelten Erfahrungen, die Prosperität des Instituts nicht in Zweifel ziehen, vielmehr kann mit Sicherheit ein Gewinn erwartet werden, der bedeutend genug ist, um den Aktionären eine gute Verzinsung des angelegten Kapitals in Aussicht zu stellen. Das Grundkapital ist auf 500,000 Thlr. normirt und in Actien à 200 Thix. zerlegt, die auf den Namen der Inhaber lauten und auf welche bei der Zeichnung 5 Proz. und bis zur Geschäftseröffnung 20 Proz. einzuzahlen sind. Eine öffentliche Zeichnung auf die Aktien hat noch nicht siattgefunden, da ein großer Theil des Kapitals durch die personlich haftenden Gesellschafter, die betheiligten Ver— tiffenden Packete beschränkt bleiben. Von den Agenten erhalten nur die General- und Haupt-Agenten, welche übrigens, wie die persönlich hasten⸗ i Gesellschafter, die Aussichtsräche und die Subdirektoren, aich zur Aktienzeichnung verpflichtet sind, mäßige Tan- men und finden dieselben ihre Enischädigung für ihre Tühewaltungen vorzugsweise in der Annahmeprovision en Aufgabeorte und in dem Bestellgelde am Bestimmungs⸗ tie von je 1 Sgr. pro Packet. Die Spezialagenten bleiben nur auf die Einnahmen Uschränkt, welche ihnen das Bestellgeld für die Aus hän— tgung der Packete gewährt. Der Kalkül, welcher den Gewinn erwarten läßt, be⸗ üht darin, daß für die einzelnen Packete das tarifmäßige orte erhoben, dieselben aber demnächst zu größeren Kollis uch Maßgabe der Bestimmungsorte zusammengepackt und „s solche der Eisenbahn zur Beförderung als Eilgut über⸗ ben werden. Durch diese Einrichtungen und Manipulationen wird möglich, ohne Aufwendung der bei der Postverwaltung schwer in's Gewicht fallenden Verwaltungskosten, ein eastilut in's Leben zu rufen, das, hinsichtlich der Schnellig⸗ ut und Präcision, der Post nicht nachstehen wird, umso⸗ treter und Agenten gedeckt ist und das Institut bereits eine so allgemeine günstige Beurtheilung gesunden hat, daß die vollständige Placirung voraussichtlich im Privat⸗ Sagen aus der Wetterau. Von Heinrich Hensler. 3. Die Sagen von Nidda und Lrtieusten. Es war einmal eine reiche Gräfin, die sich ein Schloß erbauen wollte. Sie that das Gelübde, es da erbauen zu wollen, wo ihr Esel stehen bleiben werde, auf dem sie spazieren zu reiten pflegte. Sie begann an dem bestimmten Tage den Ritt und war schon eine Stunde lang umher— geritten, da blieb das Thier in einer sumpfigen Gegend stehen. Die Gräfin spornte dasselbe und rief mehrmals:„Nit da, nit da!“ Allein es half Alles nichts, der Esel ging nicht mehr von der Stelle, und des Gelübdes wegen mußte das Schloß auf diesem ungünstigen Platze erbaut werden, und da— her hat die Stadt Nidda ihren Namen; auch eine Wiese dabei heißt bis auf den heutigen Tag die Eselswiese.(Justi, hessische Denkwürdig— keiten IV. 2, S. 298), Es hat diese Sage hauptsächlich darum Be— deutung, weil sie die dem Volke auffallende Er- scheinung zu erklären sucht, daß ein Schloß, das wege zu erwarten sieht. Verloosungen. Bei der Ziehung der österreichischen 1854er Loose sind noch auf folgende Loose größere Preise gefallen: je 5000 fl. auf Serie 3596 Nr. 49 und S. 3849 Nr. 14; je 1000 fl.: S. 1565 Nr. 14, S. 1873 Nr. 42, S. 2990 Nr. 23. S. 3175 Nr. 31 und S. 3849 Nr. 33; je 400 fl.: S. 30 Nr. 17 37 44, S. 380 Nr. 26 28 50, S. 715 Nr. 28 39, S. 939 Nr. 19 29 39 41, S. 1162 Nr. 31 44, S. 1383 Nr. 17, S. 1565 Nr. 21, S. 1781 Nr. 1 27 37, S. 1873 Nr. 17 26 27 28 44, S. 2026 Nr. 7 24, S. 2130 Nr. 29 38 S. 2521 Nr. 39, S. 2531 ser. 7 13 33, S. 2819 Nr. 2 14 43, S. 2990 Nr. 1 6, S. 3157 Nr. 6 9 19, S. 3225. Nr. 9 43, S. 3454 Nr. 20 38, S. 3596 Nr. 2 26 39 41 und S. 3849 Pr. 17 48. Auf alle übrigen Gewinn⸗Nummern entfällt der geringste Gewinn von je 300 fl. man auf einer Anhöhe erwarten sollte, in einer so niedrigen Gegend erbaut wurde. Der Ort Freienseen hat seinen Namen und seine alte Freiheit auf folgende Weise erhalten: Einst übernachtete daselbst ein deutscher Kaiser. Weil ihn aber die vielen Frösche und Reuling nicht schlafen ließen, so erhoben sich sämmtliche Einwohner auf sein Begehren und verjagten die Schreier. Dafür ertheilte ihnen der Kaiser die Freiheit und das Dorf erhielt den Namen„Freien⸗ seen“,(Kannegießer: Ausführliche Eröcterung des dem Haus Hessen⸗Darmstadt über den Flecken Freyenseen zustehenden Erbschutz-Rechtes. Beil. Nr. 8 S. 77. Zeugenaussagen vom Jahr 1554.) Abonnements⸗Einladung. Indem wir uns zur Besorgung aller im Buchhandel erscheinenden Zeitschriften empehlen, nachen wi besonders auf nachstehende aufmerksam, Bindernagel& Schimpff. kommen zu lassen. zus der Ratut. Vierteliährlich zuätter, Münchener Fliegende. uch, das, für Allt. mann. Mit Grattsprämie. juch, das, der Welt. Jäbruch 16 befte bahtim. Ein deutsches Jamilienblatt. korßzeitung, illustrirte, des Lahrer Hinkenden Boten. bartenlaubt, die. Uitwerbthallt. Ein illuflrirtes Familienblatt. Kinderlaubt, die. Aadderadatsch. Humoristisch⸗satprisches Wochenblatt. luchtaubt, die. Juustrirte Kinderzeitung. natur, dit. Stände. Vierteljährlich mnibus. Jauuflrirtes Wochenblatt. Plerteljährlich homanzeitung, deutsche. Vierteljährlich gonntagsblatt für Jedermann aus dem Volke. Begründet von Ruppius. Vierteljährlich Die neuefien Entdeckungen auf dem Gebiete der Naturwissenschaften, Jährlich 52 Nummern mit vielen Illustrationen. Idustrirtes Monatsheft zur Unterhaltung und Belehrung für die Familie und für Jeder⸗ Jährlich 12 Hefte Jährlich 52 Nummern. Amilienjournal, illustrittes. Eine Wochenschrift zur Unterhaltung und Belebrung. Vierteljährlich Vierteljährlich Organ für den Fortschritt in allen Zweigen der Kunstindustrie. Jährlich 12 Hefte blobus. Iuustcirte Zeilschrift für Länder⸗ und Völkerkunde. Jährlich 52 Nummern. Halbjährlich 5 fl. 24 kr. Illustrirte Monatshefte sür die deutsche Jugend. Jährlich 12 Hefte Jährlich 52 Nummern. Zeitung zur Verbrettung naturwissenschaftlicher Kenntniß und Naturanschauung für und bitten Bestellungen darauf uns Jährlich 52 Nummern. 1 fl. 48 kr. Halbjährlich 3 fl. 54 kr. à 12 kr. à 18 kr. 1 fl. 3 kr. 36 kr. 54 kr. 54 kr. à 30 kr. Vierteljährlich Vierteljährlich 2 fl. 6 kr. 1 fl. 18 kr. 46 kr. Leser aller 1 fl. 30 kr. 48 kr. 1 fl. 48 kr. 33 kr. Vierteljährlich Vierteljährlich utber Land und Meer. Augemcine illustr. Zeitung. Herausgegeben von Packländer. Vierteljäbrlich 1 fl. 21 kr. Welt, die, illustrirte. a zeitung, Leipziger illustritte. Wöchentlich 1 Nummer. Vierteljährlich zun Haust. Geschichten und Bilder zur Unterhaltung. Blätter aus Natur und Leben, Wissenschaft und Kunft. Mit Gratisprämie. in Monatsheften oder Wochennummern 3 N 95 für das gesammte geistige Leben der Gegenwart. Jährl. 12 Hefte. Westermann's illustrirte deulsche Monatsheste a 118 Seiten Text mit Polzschnitten. Vierteljährlsch 1 fl. 48 kr Jährlich fl. 36 kr 3 fl. 36 kr. Mit Gratisprämie. Jährlich in Monatsheften 2 fl. 24 kr. Ferner empfehlen wir folgende Mode⸗ und Musterzeitungen: diene, die. Zournat für Toflette und Handarbeit. Lamenkleider-Magazin, hictoria. 0 Mufter⸗ und Modeblättern un Illustr. Muster⸗ und Mode⸗Zelsung. Jährlich Monatlich 2 Nummern. zur, der. Berliner sllustrirte Damenzeitung. Mit lithographirten Schalttbellagen. Vlerteljährlich 1 fl. Coiffure, die. Zerschrift für Kopfputz und Frisur. Jährlich 24 Nummern. Vierteljährlich Modenwelt, die. Illustrirte Zeitung sür Toilette und Handarbeiten. Viertelsjährlich vereinigt mit Musterzeitung und Frauenzeitung 36 kr. 30 kr. 1 fl. 30 kr. 36 kr. Monatlich 2 Nummern mit zahlreichen d Holzschiitt⸗Illustrationen im Text. Vierteljährlich 48 kr. 48 Nummern mit 24 Modebildern, Viertelfährlich 1 fi. 12 kr. Vierteljährlich Repskuchen! 2011 ftets frisch von der Müble bei 5 n Wilh. Fertsch. Zu vermiethen 2771 eine vol lständ ige Wohnung in dem oberen Stocke des in der Burg befindlichen Morell& Hertwig'schen Hauses. Auskunft ertheilen kwollene Hemden, Unter jacken Unterhosen 218 zu verschiedenen Preisen bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg. Zehn Malter 2781 gute ausgelesene Kartoffeln, Rio Frio und weiße, sind zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Ein Mädchen, 2799 welches gut bürgerlich kochen kann, wird gegen guten Lobn auf Monat oder auf das ganze Jahr in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Ein anusländig gesüttetes Madchen, 2787 das gut rechnen, lesen und schreiben kann, auch in der Küche erfahren ist, wird als Ladenmädchen in ein Bäckergeschäft gesacht; nur solche, welche ein gutes Zeugniß nachweisen können, mögen sich melden. Franco Anfragen unter 0. X. poste restante Frank⸗ furt a. M. Ein ordenkliches„Mädchen, 2820 das kochen kann und in allen bäuslichen Arbeiten erfahren ist, wird gesucht bis Ende October. Von wem? sagt die Exped. d. Bl „ Uuiversal-Auagenliguent Flaschen zu 24 fr., 45 kr. und fl. 1. 24 kr. bei Wh, Dan, Kümmich. 2782 Bezugnehmend auf meine Annonce vom 1. October empfehle ich: Herren ⸗Garderobe: Winter⸗Ueberzieher von 10 fl. an. Jacquets von 7 fl. an. Joppen von 4 fl. an. Feine schwarze Tuchröcke von 12 fl. an. Schlafröcke von 6 fl. an. Buckskinhosen in Couleur und schwarz von 4 fl. an. Westen von 1 fl. 30 kr. an. Knabenanzüge(complet) von 6 fl. an. Herrenanzüge(complet) von 14 fl. an. Jacken in schwerem Stoff von 3 fl. an. Regenmäntel von 6 fl. an. Kinder⸗Regenmäntel von 3 fl. 30 kr. an. Eine große Auswahl Kleiderstoffe. Lama ⸗Chales ꝛe. ꝛc. NB. Wiederverkäufer erhalten entsprechenden Rabatt. Bad Nauheim den 9. October 1869. r IVIIIG B. Damen ⸗Confecetion: Winterpaletot mit neustem Besatz von 7 fl. an. Jacquets mit neustem Besatz von 5 fl. an. d * In Bad Nauheim wird Ausverkauf eines großen Lagers in Leinen⸗ und Halbleinen⸗Waaren, Vorhangstosfen, Shirtings, Chiffons, Pique, ekc. eic. nächsten Montag und Dienstag, den 11. und 12. Oktober, um gänz⸗ lich aufzuräumen, zu herabgesetzten Preisen fortgesetzt. Eingetretener Verhältnisse wegen, sollen 10 Kisten Leinen⸗, Halbleinen⸗ und Baumwollen⸗Waaren in schwersten und besten Qualitäten durch Vermittlung des Kaufmanns und Agenten in 2 Tagen zu Geld gemacht werden. Um dieses zu erzielen werden reelle gediegene Waaren zu außergewöhnlich billigen Preisen abgegeben. g 2803 40 Dutzend Glacé-Handschuhe in allen Farben à 27 kr. das Paar. Stubenhandtücher per Elle 8, 10, 12 und 18 kr., abgepaßte per ½ Dutzend 2 fl., 2½ fl. und höher. Küchenhandtücher à 5, 6 und 9 kr. die Elle. Hausmacher⸗ leinen, von Landleuten bearbeitet, mit etwas Baumwolle gemischt, das Stück 6, 7 und 9 fl. Hanfleinen mit etwas Baumwolle, ein durables starkes Gewebe, das Stück 7½ und 8 fl. 100 Dutzend leinene Theeservietten, das halbe Dutzend 1 fl. 12 kr. Ein Stück Leinwand zu 1 Dutzend Hemden 15 und 18 fl. Brabanter Zwirnleinen zu feinen Ober⸗ hemden 17½, 19, 21 bis 35 fl. Holländische Leinen mit rundem, egalem Faden, sehr weißer, diesjähriger Naturbleiche, zu den feinsten Oberhemden von 20 bis 50 fl. Hanf— leinen, aus Rigaer Hanf gesponnen, ächtes Hanfgespinnst, eignet sich besonders zu Bett⸗ wäsche, von vorzüglicher Dauerhaftigkeit, das Stück von 17½ bis 30 fl. Feinste Brüsseler Hausleinen für Damenhemden und Kinderwäsche von 14 bis 21 fl. Hanfleinwand mit Baumwolle, das Stück 14, 16 bis 18 fl. Tischzeuge in Damast und Drell. 1 Ge⸗ deck mit 6 dazu passenden Servietten, reines Leinen, 4 fl., in elegantem feinem Damast in den schönsten und reichsten Dessins, 7 fl. Rein Leinen⸗Handgespinnst, Damastatlas, Tischzeuge, glänzend wie Seide, in den neuesten Dessins für 12, 18 und 24 Personen, von 15 bis 60 fl. Rein leinene Tischtücher ohne Naht. zu 6, 8 und 12 Personen in den neusten Mustern, das Stück don 1 fl. 30 kr. und höher. Rein leinenes Stuben⸗ handtücherzeug, Hausmachergespinnst aus Glanzgarn und Atlasstreifen, in Stücken und im Dutzend. Ebenso Atlas⸗Damast⸗Handtücher abgepaßt, zu auffallend billigen Preisen. Graue, weiße und chamois rein leinene Tischdecken in den schönsten Damastblumendessins, das Stück von 1 fl. 45 kr. an, wie auch Dessertservietten. 500 Dutzend weiß rein leinene Taschentücher für Herren und Damen, das halbe Dutzend 1 fl. 30 4555 1 fl. 45 kr., 2 fl. bis 5 fl. Für Schnupfer. Farbige Taschentücher das halb Dzd. 1 fl. 12 kr, 1½ Dzd. 2 fl. und höher. Imitirte weiße Taschentücher, große Sorten, ¼ Dzd. 54 kr., 1 fl. 12 kr. Halbleine Taschentücher für Kinder das halbe Dzd. 30, 36, 48 kr. Englischer Shirting per Elle 8 bis 12 kr. Französische batistleinene Taschentücher mit eleganten, breiten Bordüren, das halbe Dutzend 2 bis 7 fl. Leinene Einsätze zu Herrenhemden in 1 Dutzend, das Stück von 36 kr. 1 breite Betttücher Leinen ohne Naht. Außer diesen hier oben genannten Waaren befindet sich hier noch eine Parthie halb- leinener Artikel in schwerster und vorzüglicher Qualität, welche zu folgenden Preisen fort⸗ gegeben werden: Tischtücher zu spottbilligen Preisen, Servietten das halbe Dutzend 1 fl. 12 kr. bis 2 fl. Ein Geveck mit 6 Servietten 3 fl. Eine Parthie Halbleinen, für Kinder- und Bettwäsche sich eignend, das Stück 6 fl. 30 kr. bis 7 fl. Vorhangstoffe per Elle 9, 10, 12, 18 kr. und höber. Große Vorhänge per Fenster fl. 2., 2½., 3½. und höher. Cachemir Tisch- und Commodedecken fl. 1. 30, fl. 2. und höher. Während 2 Tagen, am Montag und Dienstag. Hauptstraße Nr. 148 bei Restaurateur Herrn S. Nosenthal(Parterre). EE HSE fd HdR HdR TA TAE HA ETUA E IEA Bei Bindernagel& Schimpff in Fre it zu haben: g 44% Der uhrer hint für vas Jahr 1870 Preis gestempelt: 11 kr. Lasi 1 1504 Casino. 2809 Sonntaßz den 10. October beginnen die regel mäßigen i 11 Damencasino. Harro! Harro Lerchen⸗Strich. 2817 Heute Abend. Sesfentlicher Dank! 2810 Dank! innigen, heißen, tiefgefühlten Dank! dez edlen Bereiterin und Spenderin des Krautsalats mit Schweineblut! Ehre dem Ehre gebührt Die Zweckesser vom 6. October. Reis⸗Stärkel 2569 in ganz vorzüglicher Qualität, empfehle allen Hausfrauen bestens. Wilh. Fertsch. Winterhandschuhe 2819 in schönster Auswahl billigst bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg. Hammelfleiseh, 2746 das Pfund 14 kr., verkauft Wilhelm Kreuter. Hammelfleisch per Pfd. 14 kr. — — Keil und Karre% weil Kalbfleisch F 2804 bei Joh. Hanstein III. und Karl Söllner, Hof⸗Metzzger. Ein Tapezierer und Polstern 2789 empfiehlt sich in und außer dem Haufe zu arbeiten Für gute Arbett wird garantirt. Näheres zu erfragt bei der Exped. d. Bl. II 2807 Ein gut erhaltenes, großes Regenfaß ist ia haben bei G. Schwarz(Gasfabrst) Friedberg. Zwei Kühlschiffe 2737 für Branntweinbrenner oder kleinere Brauerezen jedes ca. 7 Ohm haltend, hat zu verkaufen G. Steinhäußer 2816 Unterzeichnetem fehlt seit dem 6. d. M. eln draunet pühnerhund, auf den Namen Bruns hörend. Indem ih vor Ankauf warne, vetrspreche ich dem Wiederbringet eine gute Belohnung. a 0 Nieder- Florstadt. Pachter Brückmann Gas-Anstalt Friedberg. 2822 Verebrliche Consumenten werden gebeten, ali vorkommende Verstopfungen und Fehler an ihren e tungen und Uhren sofort auf unserem Bureau anzuzeigen, damit für alsbaldige Abhülfe gesorgt werden, kann. Bureaustunde von 1 bis 2 Uhr Mittags. Die Direklion der Gas- Anfsalt A. Hen d t i T r. Gas Anstalten zu Friedberg und Nauheim 2821 Unsern verehrlichen Kunden theilen mit, daß von beute an nur von 1 Centner an Coaks verkaufen und zwa in einzelnen Centnern 8 36 kr. pr. 9%, in Wagenladung à 33 kr. pr. 0%. Kleinere Parthien können bei Händler gekauft werden, Die Directlonen. Verantw. Ned.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf. 1