nder pof. aver Junge dingungen er kel I. am Paust, eres In bel saleise — zägt. 66. ehm 1869. Donnerstag den 8. Juli. M 78. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. berhessisch er Anzeige r. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Auf das Ill. Quartal l. J. kann man noch bei allen Poststellen für 38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. 25. Nr. 310. Verordnung, Besteuerung des Branniweins vom 8. Juli 1868 in der Hamburger Vogtei Moorwärder und in einem Theil der Preußischen Insel Wilbelmsburg. Vom 21. Junk 1869. Vom 21. Juni 1869.— Nr. 313. — Nr. 311. Nr. 26. Nr. 312. 26. Juni 1869. Die Beschlagnahme des Arbeits- oder Dieufflohnes. Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund. betreffend die Einführung des Gesetzes wegen Besteuerung des Braumalzes vom 4. Juli 1868 und des Gesetzes vie Vom 5. Juni 1869. Gesetz, die Befteuerung des Zuckers betreffend. Vom Nr. 27. Nr. 314. Verordnung, betr. dte Kautionen der bet den Verwaltungen der Post, der Telegraphen und des Eichungswesens angestellten Beamten. Vom 29. Juni 1869.— Nr. 315-317. Consul⸗Ernennungen. Betreffend: Die Vornahme der Feuervisitation für das Jahr 1869. Friedberg am 5. Juli 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. An die Rücksendung der rubr. Feuervisitations Protocolle mit Nachweis der Beseitigung der vorgefundenen Gebrechen werden Sie hiermit erinnert. Betreffend: Das Landgestüt, hier die Erhebung eines Fohlengeldes für 1869. ura pin. Friedberg am 5. Juli 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meistereien Bodenrod, Bönstadt, Friedberg, Hausen mit Oes, Hoch-Weisel, Maibach, Münster, Nieder⸗ Weisel, Ober-Mörlen, Ockstadt, Ostheim, Rödgen, Steinfurth. Unserer Verfügung vom 23. v. M., Oberhessischer Anzeiger Nr. 73, haben Sie umgehend dei Meidung Abholung zu entsprechen. 1 l pen Betreffend: Llsten der vormaligen Soldaten(Veteranen), welche dle Feldzüge unter der Regierung Seiner Königlichen Hobelt des Großherzogs Ludwig I. mitgemacht haben. Friedberg den 6. Juli 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dorn-Assenheim, Gambach, Hoch-Weisel, Kirch⸗Göns, Langenhain, Münzenberg, Nieder⸗ Mörlen, Ober⸗Florstadt, Ober⸗Mörlen, Ober-Ros bach, Oppershofen, Rödgen, Steinfurth, Trais-Münzenberg, Wickstadt(Polizeicommissär). Unserer Verfügung vom 17. v. M., Oberhessischer Anzeiger Nr. 70, haben Sie umgehend zu entsprechen. T ro p p. Betreffend: Gesammtimpfung im Jahre 1868. Friedberg den 2. Juli 1869. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises. Wir erinnern Sie an Erledigung unserer Verfügung vom 3. v. M., Oberhessischer Anzeiger Nr. 64, soweit diese von Ihnen noch nicht befolgt worden ist. e en een ur Betreffend: Die Neubildung des Bezirksraths für den Kreis Friedberg. Nachdem das Gesetz vom 10. Februar 1853, die Einrichtung der Bezirksräthe betreffend, auf die durch den Friedensvertrag mit dem Königreich Preußen neu erworbenen Gebietstheile, mit Wirkung dom 1. Juli 1869, ausgedehnt wurde, ist, in Folge der Zutheilung der Gemeinden Dorheim, Dorn⸗Assenheim, Nauheim, Reichelsheim, Rödgen und Schwalheim zu dem Kreise Friedberg und in der hier⸗ durch hervorgerufenen Neubildung der Wahldistricte zur Wahl von 12 Mitgliedern des Bezirksraths durch Bevollmächtigte der Gemeinde⸗ vorstände, eine Neuwahl der sämmtlichen Mitglieder des Bezirksraths erforderlich und die Auflösung des bisherigen Bezirksraths des Kreises Ei nt he a ch ung. Friedberg vom 1. Juli d. J. an durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 14. April d. J. zu Nr. M. d. J. 3864 angeordnet worden, von welchem Tage an derselbe seine. Wirksamkeit einzustellen hat. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, geben wir weiter bekannt, daß die Neuwahl in der Kurze stattfinden wird und die Gemeinden des Kreises zu diesem Behufe wie nachstehend in 11 Wahldistricte eingetheilt worden sind, von denen die Bevollmächtigten der Gemeinde vorstände des ersten Distriets 2 Mitglieder, die der andern zehn Districte je 1 Mitglied zum Bezirksrath zu wählen haben. n o 9 ö der Gemeinden des Kreises Friedberg in 11 Wahldistricte wegen Wahl von 12 Bezirksrathsmitgliedern durch die Berollmächtigten der Gemeindevorstände. f 1. District: Bauernheim, Dorheim, Fauerbach b. Fr., Friedberg, Schwalhe im. 2. District: Nauheim, Oeckstadt. 3. District: Ober⸗Rosbach, Ober⸗Wöllstadt, Nie der⸗Rosbach, Nieder⸗Wöllstadt. 4. District: Assenheim mit Wickstadt, Bönstadt, Bruchenbrücken, Ilbenstadt, Ossenheim. f 5. District: Dorn⸗Assenheim, Nieder⸗Florstadt, Ober⸗Florstadt, Reichelsheim, Staden. g 6. District: Beienheim, Melbach, Soͤdel, Weckesheim, Wohn⸗ »ach, Wölfersheim. 7. District: Opppershofen, Rockenberg, Roͤdgen, Steinfurth, Wisselsheim. f 8. District: Butzbach, Griedel, Hausen mit Oes. g 9. District: Gambach, Kirch⸗Goͤns, Münzenberg, Pohl⸗Gons, Trais⸗ Münzenberg.. 10. Distriet: Bodenrod, Fauerbach v. d. H., Hoch Weisel, Münster, Nieder⸗Weisel, Ostheim. a b 11. Distriet: Langenhain mit Ziegenberg, Maibach, Nieder⸗ Mörlen, Ober-Mörlen. 5 Friedberg den 1. Juli 1869. 5 5 f Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Be die von den höchstbesteuerten Grundbesitzern vorzunehmende Wahl von drei Mitgliedern des Bezirksraths im Kreise Friedberg Fü neemt mf ach u 1 8. 8 Unter Bezugnahme auf unsere heutige Bekanntmachung, betreffend die Neubildung des Bezirksraths im Kreise Friedberg und in Gemäßheit des Art. 11 des Gesetzes vom 10. Februar 1853 wird das nachstehende Verzeichniß der vier und zwanzig wegen eigenthumlichen oder nutznießlichen Grundbesitzes im Kreise Hoͤchstbesteuerten: Monatliche 7 r Solms⸗Rödelheim, Graf zu, Assenhelm 553 47 Leiningen⸗Westerburg, Graf zu, Ilbenstadt 355 588/ Solms⸗Braunfels, Füörst zu, Braunfels 253 23 Fiskus, der Großherzogliche 244 14½ v. Löw, Freiherr Wilbelm, Ziegenberg 129 39 Solms⸗Lich, Fürst zu, Lich 92 57¼ v. Löw, Freiherr August, Nleder⸗Florstadt 83 14½ Solms-Laubach, Graf zu, Laubach 77 6 ⁹ Monatliche 7 . ks v. Löw, Freiherr August, Wisselsbeim 72 37 Ysenburg v. Büdingen, Fürst, zu Wächtersbach 65 40½ Wetzel, Freiberr Wilhelm Hugo, zu Ober-Mörlen 61 22½ Kugelhausfonds zu Butzbach 50 35 Bender, Daniel, Butzbach 50 23 Hospital zu Friedberg 49 25% Bausch, K. Heinrich, Nieder⸗Wöllstadt 26 43 v. Helmolt, Poststallmeister Witwe., Friedberg 26 363¼ Monatliche Steuer, kr Kleeberger, Wilhelm, Södel g 5 3½ Stoll, Georg, I. Wiwe., Nieder⸗Wöllstadt 24 20 v. Löw, Freiherr Gustav, zu Steinfurth 21 387% v. Löw, Freiherr Ludwig, zu Wiesbaden 21 380, v. Löw, Freiherr Philipp, zu Darmstadt 21 381 Bausch, Heinrich, I., Nieder ⸗Wöllstadt 20 485¼ Alles, Heinrich, I., Wölfersheim 20 Pfarrei zu Nleder⸗Wöllstadt hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Keuntniß gebracht, daß die Nachweisungen, auf welche sich dieses Verzeichniß gründet, bis zum 15. Juli l. J. bei dem unterzeichneten Kreisamte zur Einsicht offen liegen und bei demselben in Bezug auf Eintrag in das Verzeichniß inner halb jener Frist Einwendungen oder Ansprüche unter Vorlegung der nöthigen Urkunden vorgebracht werden konnen. Es wird ferner angefuͤgt, daß den geschehenen dem Verzeichnisse zu Grunde liegenden Ermittelungen zu Folge die Nachweisung eines Grundsteuerbeitrags von mehr als beziehungs weise 244 fl. 14 kr., 50 fl. 22 kr. und 19 fl. 13 kr. erforderlich wurde, um gemäß dem Art. 10 des Gesetzes an beziehungsweise der ersten Abstimmung durch 4 Wähler, an der zweiten durch 8 Wähler, an der dritten Abstimmung durch 12 Wähler Theil nehmen zu koͤnnen. Gemeinden öffentlich bekannt machen zu lassen. Friedberg den 1. Juli 1869. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt Vorstehendes sofort in ihren Großherzogliches Kreisamt Friedberg Tur a xy. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog liche Regierungsblatt Nr. 30 enthält: I. Bekanntmachung Gr. Ministeriums der Finanzen, die Besteuerung des Zuckers betr.. II. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Be⸗ steuerung des Braumweins betr. Der Eingang derselben lautet:„Die nachstehenden, zur Ausführung des in Nr. 20 des Regierungsblatts veröffentlichten Gesetzes vom 8. Juli 1868, die Besteuerung des Branntweins betreffend, erlassenen Vorschriften, welche von den Branntweinbrennern, theils als Erleichterungen des Brennereibetriebs, theils zur Vermeidung von Nachtheilen zu beachten sind, werden hierdurch mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die unter Nr. 6 und 7 enthaltenen, vorüber⸗ gehend gewährten Erleichterungen von dem Zeitpunkte ab, von welchem dieselben in den zum norddeuischen Bunde gehö igen Theilen des Großherzogthums eiwa aufgehoben werden sollten, auch in den nicht zum norddeuischen Bunde gehörigen Theilen des Großherzogihums in Wegfall kommen, die unter Nr. 6 erwähnte Erleichterung eventuell also auch vor dem 1. Juli 1870.“ Die bezeichneten Erleichterungen sind: 6) Brennereibesitzer, welche zur Zeit Maischbolliche von weniger als 170 Maas Raummhalt haben, dürfen dieselben noch bis zum 1. Juli 1870 foribenutzen. 7) Den Besitzern kleiner Brennereien kann da, wo örtliche Ver— hältnisse dies als Bedürfniß erscheinen lassen, von der Ober⸗Steuer⸗Direktion bis auf Weiteres gestattet werden, weniger als 340 Maas bis berab zu 170 Maas für einen Tag zur Einmaischung anzumelden. III. Concurrenz für die kath. Schulstelle zu Gedern mit einem jährlichen Gehalt von 300 fl. nebst 4 Stecken Holz zur Heizung des Schullokals. Darmstadt, 5. Juli. In der Sitzung der zweiien Kammer interpellirte der Abgeordnete Metz die Regierung, ob eine Untersuchung gegen den Bürgermeister zu Hainchen, der sich bei der Wahl des Reichstagsabdeordneten Buff Beein- flussungen habe zu Schulden kommen lassen, ein⸗ geleitet sei. Ein Gesetzentwurf, die Einführung der Gesetze des Großherzogthums über Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr in den 1806 neu erworbenen Gebietstheilen, sowie ein Antrag Keil's auf größere Abgaben von Waldstreu aus Gemeindewaldungen wird angenommen. Die Kammer beharrt gegenüber den Beschlüssen der ersten Kammer bezüglich des Staatszuschusses für das Gymnasium zu Büdingen und die Realschule zu Offenbach auf ihren früheren Beschlüssen. Eine Beschwerde des Vorstandes der Stadt Fried⸗ berg, die Anstellung von Bezirksbauaufsehern für den Kreis Friedberg betreffend, wird der Regie- rung überwiesen. — 6. Juli. In heutiger Sitzung der 2. Kammer kam der Antrag des Abg. K. J. Hoff⸗ mann auf Vorlage verschiedener die Mainz⸗ Darmstädter Convention betreffenden Aktenstucke zur Verhandlung. Der Ministerpräsident und zwei Ministerialräthe sind anwesend. Nach dem vom Abg. Forstmeister Hoffmann erstatteten Bericht hatte der Minister in der Ausschußsitzung erkläct, daß nicht zum Abschluß gekommene Verträge auch der Kammer zur Kenntniß nicht unterbreitet wer⸗ den müßten. Eine andere Convention, wie die von 1854 sei niemals zur Ausführung gekommen, diese letztere aber zurückgezogen worden. Der Ausschuß beantragt deßhalb Uebergang zur Tages- ordnung, will aber in seiner Majorität die Regie⸗ RNraft will auf Vorlage der Aktenstücke verzichten, rung um endliche Regelung der Beziehungen zum Staate ersuchen, damit sich die aufgeregten Ge— müther beruhigen. Ministerpräsident v. Dalwigk vertheidigt das Verfahren der Regierung und will dem Abg. Hoffmann das Recht nicht zugestehen, die Vorlage von Verhandlungen über nicht zur Ausführung gelangte Verträge zu fordern, wird jedoch der Kammer jede Aufklärung geben. Es werden hierauf durch Ministerialrath v. Le h- mann verschiedene bezügliche Aktenstücke verlesen. K. J. Hoffmann verlangt wiederholt Vorlage der Aktenstücke, da es ihm unzweifelhaft erscheine, daß gewisse Bestimmungen der Convention noch in Geltung seien. Metz will ebenfalls eine Ver⸗ vollständigung der Mittheilungen. Man sage wohl, die Convention sei aufgehoben, aber in den sach— lichen Verhältnissen habe sich nichts geändert. Redner eitirt eine Reihe von Fällen, welche be⸗ wiesen, daß die Convention von Seiten des Bischofs von Mainz als zu Recht bestehend be— trachtet werde; er erinnert an die Jesuiten in Mainz und an deren Lehrbuch von Gury. Der gegen eine Aeußerung des Abg. Backe gerichtete Zuruf von Metz, daß die katholische Kirche, der er angehöre, den Diebstahl nicht lehre, reißt die Gallerie zu einer Beifallsbezeugung hin, welche der Präsident rügt und zu unterlassen bittet. tadelt jedoch das bisherige Verfahren der Regie⸗ rung. Dern burg spricht im Sinne des Antrag- stellers. Es folgen noch weitere Redner so Dumont, Backe u. A., jedoch liegt hierüber noch kein Bericht vor. Eine telegraphische Nach⸗ richt besagt nur, daß nach fünfstündiger erregter Debatte beschlossen wurde, den Antrag Hoffmann's auf Actenvorlage abzulehnen, die Staatsregierung aber zu ersuchen, einen Gesetzentwurf zur Regu⸗ lirung der kirchlichen Verhältnisse vorzulegen. — 5. Juli. Die erste Kammer erledigte heute ohne Debatte das Einnahmebudget. In teressant ist die Debatte, welche die von dem Abg. Kritzler beantragte und zum Beschluß erhobene Aufbesserung der Volksschullehrer bis zu 500 fl. h rvorruft. Prälat Zimmermann befürwortet dieselbe warm, sie sei bedingt durch die gesteigerten Lebensanforderungen, bedingt ferner durch die höhere Bildung, welche gefordert werde. Schon sei ein großer Lehrermangel vorhanden, es sei z. B. im Augenblick kein einziger Schulaspirant zur Verwendung da. Unser Land nehme hinsicht⸗ lich der Besoldungsverhältnisse die drittunterste Stelle ein, nur Mecklenburg und Preußen ständen tiefer, in allen übrigen Staaten sei für die Lehrer mehr geschehen. v. Riedesel findet die Stellung der Lehrer nicht so schlecht, wie sie dargessellt werden, die Vergleichung mit andern Ländern habe keinen Werth; man solle endlich einmal dem fortwährenden Drängen Einhalt thun. Auch hat er keine Lust sich mit dem Landeslehrerverein in ein Wettrennen einzulassen. Graf Görz ist der Ansicht, daß 300 fl. für den Anfänger viel zu viel sei, auf dem Dorfe wisse er die Summe gar nicht zu verleben. Die Revolution buhle schon lange mit dem Lehrerstande, dem müsse ein Damm entgegengesetzt werden. v. Bechtold stimmt dem Prälaten in Vielem bei, indessen die Regie⸗ rung glaube vorerst die Staatskasse nicht weiter belästigen zu sollen. Graf Erbach-Fürsten au hält die Aufbesserung für gerecht und scheint sich die Mehrheit der Kammer dem Krigler'schen Antrage anzuschließen. Leider ergibt die Abstimmung Stim⸗ mengleichheit(8 gegen 8) wodurch der Ausschuß⸗ antrag auf Ablehnung angenommen ist. Den Schluß der Sitzung bildet die Annahme einer Verwilligung von 800 fl. für protestantische Seel⸗ sorge im Landeshospitale Heppenheim. — Mit Bezug auf den von Seiten des großh. Ministeriums des Innern den Kreisämtern des Landes ertheilten Auftrag, Erkundigungen über die bestehenden Kranken-, Hülfs⸗ und Sterbekassen für Gesellen, Gewerbsgehülfen und Fabrikarbeiter einzuziehen, bemerkt die„Fr. Ztg.“: Nach einer an großh. Regierung gelangten Mittheilung beab⸗ sichtigt der Kanzler des Norddeutschen Bundes für die nächste Session des Bundesraihs den Entwurf eines Gesetzes vorzubereiten, welches Normativᷣ- bedingungen für die Errichtung von Kranken-, Hülfs und Sterbekassen für Gesellen, Gehülsen und Fabrikarbeiter anordnet, die Beitrags ⸗ und Oeittittspflicht der unselbständigen Arbeiter, sowie die Beitragspflicht der Arbeitgeber regelt. Vor der Feststellung dieses Entwurfs wünscht der Bundeskanzler von den in den verschiedenen Staaten des Norddeutschen Bundes vorhandenen Kassen dieser Art und den für sie bestehenden gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen Kenntniß zu erhalten, auch eine Uebersicht über den Stand dieser Kassen in den einzelnen Bundes⸗ staaten am Schlusse des Jahres 1868 zu gewinnen, also namentlich über die Zahl dieser Kassen, Mit⸗ glieder, Höhe der in 1868 gezahlten Beiträge der Arbeitgeber und Arbeiter, Unterstützungs⸗ u. Gelder, Verwaltungskosten und über den Ver mögensstand am Jahresschluß thunlichst vollständige Angaben zu erhalten. — Eine Anzahl Einjähriger der 1. Serie, welche ihr Offiziersexamen bestanden und vorschriftsmäßig noch 6 Wochen als Vicefeldwebel gedient haben sind zu Reservelieutenants mit Patent vom 3. d. ernannt worden. i Preußen. Berlin. Die Angelegenheit des Humboldt⸗Denkmals, das nicht ein Berliner, sondern ein nationales Denkmal werden soll, haben die Herren Professor Dubois-Reymond, Banquier Alexander Mendelssohn, Dr. Werner Simons und Professor Virchow jetzt in die Hand genommen und wurde ein größeres Comite gebildel. — Die Verhandlungen im v. Zastrow'schen Prozesse haben am 5. d. begonnen. Nach Ver⸗ lesung der Anklage erklärte v. Zastrow sich des Verbrechens widernatürlicher Unzucht und Mordes für nicht schuldig. Der Prozeß wurde schließlich betreffend. 9 deu I den un Neri fan * Watt ode e 1 ut U J 19 4 2 tu 20 8 I 1 N. A 880% 0 92 19 13% . et, bis U eichniß inne veisung eint b dem Ar. 1 dung dukt ofort in ihr, derg den Bundtz fi 6 den Entpn des Normal von Kronla⸗ len, Geil Beitrags ⸗ un Arbeiter, son F ugelt. In wünscht d ;verschitt ent. vorhanden beftehenden Bestimmungen ubtersicht über datn Bundis⸗ 1 gewinne! 1 Kasten, N. zuen Beiitf dertützunge, bit den M 97 volltün Strie, 20 rerschiftnn gedient ba tent von 3 gend! „ Augtlege I Berlia ptrbtl 0 I „Neymo auf unbestimmte Zeit vertagt und soll vor der Wiederaufnahme der Verhandlungen das Gut- achten der Sachverständigen über die Zurechnungs⸗ fähigkeit des Angeklagten zur Zeit der Ausübung seines Verbrechens eingeholt werden. — Daß das katholische Oesterreich voll Klöster und geistlicher Ordensanstalten steckt, weiß Jeder ⸗ mann und Oesterreich selbst muß es oft genug zum Vorwurf und gerade nicht zu seiner Ehre bören. Weniger bekaunt dürfte jedoch sein, wie es in dieser Beziehung in dem protestantischen Preußen aussieht. Nachstehende kurze Uebersicht der dermalen dort restaurirten Klöster, welche auf Vollständigkrit übrigens keinen Anspruch macht, gibt darüber einigen Ausschluß. Es be⸗ stehen nämlich in der Diözese Breslau 142 ultra- montane Ordensanstalten und zwar unter 16 verschiedenen Ramen und Regeln, Jesuiten, Fran- ziskaner, barmherzige Brüder, Ursulinerinnen, Franziskanerinnen u. s. w., mit 1028 Priestern, Prosfessen und Laienmitgliedern. Die Dibözese Köln enthält 159 klösterliche Anstalten von 30 verschiedenen Arten mit 1812 Ordensleuten. Der Sprengel des Bischofs von Trier umschließt 59 Ordensinstitute von 16 Namen mit 774 Mit⸗ gliedern. Das Bisthum Münster hat 168 Klöster von 17 Regeln mit 1227, Paderborn 73 Klöster mit 387, Gnesen-Posen 25 Klöster mit 214, Culm 16 Klöster mit 166 Gliedern. Außerdem bestehen in den Sprengeln von Fulda, Limburg und Glatz noch 57 Klöster, deren Bewohnerzahl nur theilweise angegeben werden kann. Es ergiebt das für Preußen eine Summe von etwa 700 Klö⸗ stern mit 6000 Ordensleuten. Darunter sind nicht weniger als 13 Jesuitenklöster: in Köln 5, Breslau 2, Trier 2, Münster 2, Paderborn 1, Gnesen 1. Sachsen. Leipzig. In Leipzig hat eine israelilische Generalsynode getagt, welche von etwa 80 Rabbinern, Gelehrten und Gemeindevertretern besucht war. Dieselbe nahm folgende von Dr. Philippson aus Bonn eingebrachte Resolution an: „Die Israelitische Synode erkennt das Judenthum in Ueberkinstimmung mit den Principien der neuen Gesellschaft und des neuen Staates, weil diese Principien im Mosaismus verkündet, in der Lehre der Propheten entwickelt worden und sich durch die ganze Geschichte des Judenthums in Conti nuität hindurchziehen, nämlich in Uebereinstimmung mit dem Prinzip der Gleichheit aller Menschen, der Gleichheit Aller vor dem Gesetze, der Gleich— heit Aller in Pflichten und Rechten dem Vaterlande und dem Staate gegenüber, so wie der völligen Freiheit des Individuums in seiner religiösen Ueberzeugung und dem Bekenntniß derselben; die Synode erkennt in der Entwicklung und Verwirk— lichung dieser Principien die sicherndsten Bürger⸗ schaften für das Judenthum und seine Bekenner in der Gegenwart und Zukunft, die lebenskräftig⸗ sten Bedingungen für den uneingeschränkten Bestand und die höchste Entfaltung des Judenthums; die Synode erkennt deßhalb in dem Frieden aller Religionen und Confessionen unter einander, in der gegenseitigen Achtung und in der Gleichberech- tigung derselben so wie in dem nur mit geistigen Waffen und in streng sittlicher Weise geführten Kampfe um die Wahrheit eines der großen Ziele der Menschheit; die Synode erkennt daher als eine der wesentlichsten Aufgaben des Judenthums in seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, diese Prinzipien zu bekennen, zu fördern, zu ver⸗ treten, dafür zu leiden und dafür zu wirken und zu schaffen.“ Chemnitz. Eine von Lassalianern dahier abgehaltene Volksversammlung hat die Herren v. Schweitzer und Mende unwürdig erklärt, an den Bestrebungen des deutschen Arbeiterstandes fernerhin noch theilzunehmen, und für Pflicht eines jeden ehrlichen Arbeiters, jenen Herren in tiesster Verachtung den Rücken zu kehren, weil die fortgesetzten Inconsequenzen, Prinzipienbrüche und Charakterlosigkeiten dieser Herren den hohen sitt- lichen Ernst der deutschen Arbeiterbewegung beein- trächtigten. Würtemberg. Stuttgart. Das ameri- kanische Unabhängigkeitsfest wurde am 5. d. von den hiesigen Amerikanern im Aktiengarten gefeiert. Man zählte 200 Tischgäste und im Ganzen waren an 1000 Personen anwesend. Der Präsident, Herr Heermann, aus dem Staate Ohio, brachte den Toast auf die Unabhängigkeit Amerikas aus. Weitere Toaste wurden ausgebracht auf den Prä— sidenten Grant, auf den Congreß, die Armee, auf die Flotte, den König von Württemberg ze. Oesterreich. Wien. Die Volksblätter besprechen am Jahrestage der Schlacht bei König— grätz die politische Entwicklung Oesterreichs seit jener Katastrophe und fordern die Regierung und die Reichsvertreter auf, künftig mit mehr Ent— schlossenheit und Thatkraft vorwärts zu schreiten. — Der in Prag erscheinenden clericalen„Zeit“ wird aus Rom berichtet, daß Napoleon III. erst dann seine Truppen aus dem Kirchenstaat zurück ziehen werde, wenn Victor Emanuel sich unbedingt verpflichte, die Integrität des gegenwärtigen päpst— lichen Territoriums zu respectiren und jeden An- griff von Seite Garibaldi'scher und Mazzini'scher Freischärler zu verhindern. Auch habe Napoleon III. im Vatican anfragen lassen, unter welchen Bedin— gungen ein Vertreter der französischen Regierung an dem Concil theilnehmen könne. Frankreich. Paris. Eine in diesem Augenblicke in Paris umlaufende und bereits mit zahlreichen Unterschriften bedeckte Petition an den Senat zeigt, daß die bürgerlichen Kreise von einem oppositionellen Geist ergriffen worden sind, von dem man noch vor wenigen Monaten keine Ahnung hatte. Die Petition lautet: An die Herren Senatoren! Paris, 27. Juni 1869. Paris ist seit langer Zeit aller seiner communalen Frei heiten beraubt; es hat nicht einmal das Recht die Männer zu ernennen, welche als Herren über das städtische Eigenthum verfügen. Ein Artikel der gegenwärtigen Constitution macht den Senat zum Wächter über die öffentlichen Freiheiten. Die Unterzeichneten glauben seine Intervention anrufen zu sollen, um einem Zustande ein Ende zu machen, welcher, wie neulich durch Thatsachen bewiesen worden ist, die Ehre und die Interessen der großen Stadt verletzt.— Die Petition ist von den wohlhabensten und angesehensten Bürgern aus allen Berufsklassen unterzeichnet. — Die vom linken Centrum ausgehende In- terpellation, welche Ministerverantwortlichkeit und volle Selbständigkeit der Kammer verlangt, hat bereits über bundert Unterschriften erhalten. Man glaubt, daß ungefähr 120 Deputirte ihre Zu- stimmung geben werden, daß, da die Linke die- selbe nicht mitunterzeichnen, aber jedenfalls für dieselbe stimmen wird, das jetzige Ministerium einer Niederlage gewiß ist. Belgien. Brüssel. Die Uebereinkunft zwischen Frankreich und Belgien ist zum Abschlusse gebracht. Dieselbe beseitigt die Cessionsverträge sowie das Prototell vom April, sichert jedoch den gegenwärtigen Eisenbahngesellschaften das Eigen⸗ thumsrecht auf die in Frage stehenden Bahnlinien und stellt die Prinzipien für die gemischte Be⸗ dienstung der Züge, welche von Frankreich durch Belgien nach Holland gehen, fest. Rußland. Petersburg. Die russische Telegraphenagentur meldet aus Tauris, daß in Teheran seit mehreren Tagen die Cholera herrsche und immer mehr um sich greife. Es kämen täg⸗ lich an 30 Fällen dieser Krankheit vor. Darmstadt. Vor Kurzem wurde Lieutenant Frie⸗ drich Stieler vom 3. Insanterie-Regiment im Duell verwundet und ist, nach der in der Darmstädter Zeitung enthaltenen Todesanzeige, in Folge dessen am 3. d. M. gestorben. Eine ganz geringfügige Ursache soll das Duell veranlaßt haben, man spricht von einem Kreuzer, der bei dem Kegelspiel Gegenstand des Streites geworden. Vom Rhein wird gemeldet, daß am Nachmittag des 2. d. M. die Umgegend von Oppenheim von einem ungewöhnlich heftigen Gewitter überzogen wurde, das sich mit surchtbarem Blitz und Donner entlud. In Dienheim, eine Viertelstunde von Oppenheim, schlug der Blitz in das Haus des Bauers Willich, tödteie dessen Bruder und beschädigte seinen 12jährigen Knaben der Art, daß man Anfangs für sein Leben fürchtete. In dem westlich von Dienheim, eine Stunde entfernt liegenden Dorf Dalheim schlug der Blitz in die Scheuer des Wirthes Schweißer ohne zu zünden. Auch in Offenbach und Philippseich waren zu derselben Zeit sehr heftige Ge⸗ willer und hat der Blitz an beiden Orten gleichfalls ein⸗ geschlagen jedoch ohne großen Schaden anzurichten. In Lindenfels und Umgegend war gleichzeitig ein sehr heftiges Gewitter, auch in Karlsruhe hatte der Blitz in der Nacht vom 2. zum 3. d. mehrmals eingeschlagen. Mainz. Eine gefährliche Verwechselung. Vor ungefähr 8 Tagen erhielt ein auswärtiger Bierzäpfer von einer Brauerei mehrere Fäßchen Bier. Das Gebräu des ersten Fäßchens ließ auch nichts zu wünschen übrig; als aber das zweite angestckt werden sollte und der Wirth den Krahnen hincinschlug, spritzte der Inhalt des Fasses heraus und übergoß die Kleidung des Jäpfers. Die mit dieser Flüssigkeit bespritzten Hosen veränderten aber an den naß gewordenen Stellen sofort die Farbe und ver- vrannie zuschends das Tuch, ähnlich wie wenn sie mit Vitriol benetzt. Der Wirth schlug sosort das Faß wieder zu und gab es zur Untersuchung der Po izeibehörde. Aus Herrieden wird der„F än. Zig.“ ge⸗ schrieben: Bie Miiteltemperatur des Juni war so tief, daß sie dahier um 3.670 C.(2.940 R.) unter dem 5 jährigen Durchschniue blieb, und überhaupt in diesem Zeiiraum nur der Juni 182/ noch um 9.090(0.07 R.) kälter war. Mehr als 30 unter dem Mittel batten noch die Juni 1829, 1843 und 1847 mit je 3.270(2.62), 3.02(2.42) und 3.300(2.640 R.) unter dem Durch⸗ schniit. Schließt min von diesen vier Jahrgängen auf die Witterung des heurigen Juli und August, so würden die beiden Monate ebenfalls kühl und feucht werden, indem mit Ausnahme des Monats August 1847 dieselben auch in den erwähnten Jahren so auefielen. Im Ganzen sind die Aussichten auf dauernd schönes Wetter durch die herrschenden atmosphärischen Verhälsmisse getrübt, nur das nordwestliche Europa erfreut sich heiterer Tage. Aus Stuttgart berichtet man vom 4.[d. M.: Heute haben wir sehr schöne Witterung, nachdem gestern noch ein Woltenbruch in der Nähe von Nürtingen große Verheerungen angerichtet und den Neckar zum Austreten gebracht hat. In der Nacht trat der Neckar bei Canstatt über seine Ufer und überschwemmte die anstoßenden Wiesen⸗ gründe und den Volksfestplatz. Auch der tiefer gelegene untere Stadtiheil Canstatis wurde zum Theil unter Wasser gesetzt und mußten namenllich die Keller geräumt werden. Die Fluthen des Neckars führten lodte Haus⸗ thiere, Bretter, Balken, Möbel und dergleichen mii sich. Leipzig. Auch von hier ist der traurige Ausgang eines Pinolenduells zwischen zwei Studenten zu melden, in welchem v. G. eine lödtliche Verletzung am Kopfe durch G. erhielt. Das Duell hat auf 15 Schritt Bar iöre statige⸗ funden; v. G hat erst, nachdem mehrere Schüsse verg blich gewechselt worden waren, den lödilichen Schuß bekommen. Amerika. Ein Scheidungsprozez wird vor den amerikanischen Gerichten von der Frau eines sehr be— kannten Generals, nämlich des kleinen Generals Tom Pouce, angestrengt. Als Scheidungsgrund gibt die Dame an, daß ihr Gemahl Gewohnheltstrinker sei. Das Glas des Zwerges Tom Pouce ist ohne Zweifel nicht groß, doch scheint er entsetzlich viel daraus zu trinken. Gegen Uervenschwäche und daher stammende Leiden 2015 findet man ein in tausenden von Fällen erprobtes und in diesen steis als vollkommen bewährt befundenes Verfahren, oessen Wirksamkeit noch von keinem andern erreicht wurde, und das allein den einsigen Weg zur sichern Geuesung zeigt, in den Schristchen: Die Stärkung der Nerven. Ein Rathgeber für Netvenleidende und Alle, welche getstig frisch und körperlich gesund bleiben wollen von Dr. A. Koch. 12. Aufl. Pleis 27 kr. — Vortälhig vel Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim. Ein steundliches Logis 1990 in der Burg, bestehend in 4 Zimmern, 1 Küche mit Speisekammer, Magdflube und Kammer, Waschkuche und zwei Holzställen nebst einem Gärtchen am Hause, ist bis zum 1. October zu vermiethen. Näheres ist bet Herrn Martin Mondigler I. zu erfahren. Ein Logis 2022 hat zu vermtethen Karl Rausch Wittwe. 2016 In Nauheim, Hauptstraße Nr. 63, ist eine Wohnung dauernd, am liebsten an einen Landwirth, zu vermiethen und kann im September l. 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Klasse, 20„ Elchen⸗ 7 6 1 Aspen⸗ 4 ö 407„ Asopen⸗ 5 425 1 Buchen⸗Prügelholz, 508„ Buchen⸗Reisholz, 20„ Etlchen⸗ 0 15„ cen 28 5 Aspen⸗ 55 67„ Aopen⸗ 0 11 Eschen Stämme, von 5½ 32“ Durchmesser und 10-50“ Länge mit S 321 Cublkfuß, 2 Buchen-„„ 6½— 7½“„„ 25% 1 sn 9 5 71 Aspen⸗„„ 6—10½“ 1„ 15—307„ i 1 7 Eichen- Stangen,„ 4— 5“*„ 15-350 94 Buchen-„„ 3— 4½“„ 12-20“„ 7 Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß der größere Theil des Buchen-Stammholzes sich besonders zu Schnittholz, das Stangenbolz vorzugswetse zu Wagnerholz, insbesondere zu Deichseln und Lenk⸗ wieden eignet, sowle daß unter dem Prügelholz sich eireg 30 Stecken bes. sortirtes, zu Werkholz geeignetes Hainbuchen Prügelbolz befinden. Die Zusammenkunst findet am ersten Tage im Olstritt Scheuerwald, auf der„Glashütter Straße“, am zweiten Tage im Distrikt Naubeimerschlag, auf der„Dohen Straße“, jedesmal Vormittags 9 Uhr, statt. Ortenberg am 24. Juni 1869. Großherzogliche Oberförsterel Ortenberg Fr 1986 J Oberhessische Gesellschaft für Uatur- und Heiltzunde. 2013 Generalversammlung Samstag den 10. Juli, Morgens 10 Uhr, in Dillenburg, im Local der Bergschule. Nach dem gemeinsamen Mittagessen(Post) Erxcursion in die Umgegend. Alle Mitglieder der Gesellschaft und Freunde der Naturwissenschafteu werden hierzu ergebenst eingeladen. In Auftrag: N 1 Dr. O. Buchner, corresp. Secretär. Holz⸗Versteigerung. 2006 Otenstag den 13. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich v. Rothschüld'schen Walde Altenberg 5400 Stück Eichen⸗Schälwellen, „„ Stämmchen öffentlich meistbletend versteigert werden. Okarben den 5. Juli 1869. Der Frelherrliche Revierförster Hilgen reiner. Holz-Versteigerung. 2007 Dtenstag den 13. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, werden auf dem Großberzoglichen Dorbermer Berg— werke: 71 Stecken altes Grubenholz, 7 Haufen Zimmerspäne oͤffentlich meifibtetend versteigert. Dorbeimer Bergwerk den 5. Juli 1869. Großherzogliches Bergamt Dorheim Storch. Bekanntmachung. Holzversteigerung betreffend. Die am 5. Jult in dem Domanialwalddistriet Burgwald der Grosberzoglichen Oberforsterei Ober— Rosbach abgehaltene Holzverstetgerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine Dienstag den 13. Jult bei Großberzo lichem Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden. Tag der Ueberwetsung und erster 319840 Mittwoch den 14. Jult, Abfuhrtermin bis zum 1% Jul Ober Rosbach den 6. Juli 1869. Großherzogliche Oberförsteret Ober-Rosbach 9 J. A. Lorey, Forstseceessist. Verpachtung. 2014 Freitag den 9. Juli, Vormittags 11 Uhr, soll das Gemeindebackbaus zu Staden auf 1 Jahr an den Meistbietenden verpachtet werden. Staden den 7. Juli 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Staden Da u ch. 2021 2020 Mentag den 5. d. Mts., Adends 9 Uhr, ist in der Allee gegenüber dem Würtemberger Dof dabler eln Porte⸗ monnaie mit einem Zehuguldenschein, einigen Brief: marken und einer Notiz verloren worden. 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Waizen 12 fl. 38 tr.; Korn 9 fl. 2 kr. Gerste 7 fl. 40 kr.; Hafer 6 fl.— kr. en 2 fl. 40 tr.; Roggenstroh per 100 Gebund 6 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 2008 sind zu vermiethen bel W̃ meister Oberländer. Gärtner in der Burg. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von* 5 J Oest. 250 fl. b. R. 1839 198½ P. S. Lindhelmer Söhne in Frankfurt a. M. Cours. 8„ 250,„ 1854 76.. 5 ö 100 Pr. L. 1858 159½ G. 7. Juli 1869. Cours der Staatspapiere. 8„500, v. 1860% 8616. Oesterreich 50% Met. 1859 1. Lst.] 66½ G. Gr. Hessen 4% Obligat. 91% P. 7„ 100 br. v. 1864 149 6. 5 50% Nat.-Anl. 1854 56 8. 1 3½% Obligation. 867% d. 2 Schwed. Thlt. 10-L. 170 5 50% steuerfrete Oblg. 52 0. Nassau 4½0% Obl. b. Rth. 92½ P. 8 7772 aa n ee 55% P. breussen 4 ½0% Obligat. b. Rth.] 93½ G. 5 40% do do 85 ½ 2 40% Bad. à 100 Thlr. 104½ G. 8 4⁰ do. do.—— Kurhessen] 4% Obl. b. R. à 105 8536 P 5 Kurh., 40 ThI.-E. b. K. 50% k. Bayern 50% Obligation. 101 ½ d. Frankfurt 3½% Obligat. 82% P. 2 r. Hess. 50 fl. L. b.. 1479 F. 8 4½% chr. b. Rth. 94% P. 3% W d 72½ d. 5„„% 25„„46% F. 1 40 do do 88½ C. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 1284 ½ P. LL. Würtemb. 4½0% Obl. b. ktn. 93 F. Finnland 4 ½0% Pfdbr. l. R. 105—— 1 I Piatolen H. 9 7951 5 4% do do 87 P. Schweden 4½% O. I. R. à 105 86½ d 2 5 Doppelte„ 9 50—52 Baden 4½0% Obligat. 93% b. N 4½0% Prb. 1. R. à 105 88 G. 2 Preuss. Friedrd'or]„ 9 58—59 2 4% Oblieat. 85 F. N.-Amer.60/ St. I. E. 1882 J 868¼ C 3 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 18 8 N 22 Rand-Ducaten„ 5 38—40 Voll einbezahlte Eisenbahn- Aecetilen und Prioritäten. 20 Franes-Stäcke„ 9 32½—33½ 4½% Bayr. Ostbahn 124 P. 40% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 33% P. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 58— f. 12.4 4½j% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 93½ G. 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 54% G. 2 Russ. Imperiales„ 9 50—52 30% Oesterr. St-Eisenb.-Prior. 56 G. 50% Elisabethbabn-Prior.% 74½ G.* Gold pr. Zoll-Pf.„—— 6% Oest. Süg. St. u. Lomb. E. B. 99 ½ G. 50% do. neueste Emiss.% 73 P. Ahh. S ilb. pr. Z. Pf.„—— 30% Oest. Süd. 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