deubrstn. at aut non lat lei. Himpff, e Stock nec dec behoge d Hock. Dec. re. daatspapier Legen gering Dienstag den 8. Zuni. M 65. —— erhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — — Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: 18. sub 1. Nr. Rechnungsablage über die Verwendung der für das Jahr 1866 in dem Großherzogthum Hessen ausgeschriebenen Brandentschädigungs⸗ beiträge betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Correspondenz nach den vereinigten Fürssenthümern Moldau und Wallachei betreffend. Nr. 19. sub 1. Bekanntmachung, die Ausfübrung des Gesetzes vom 3. April 1869 wegen Einführung der Gesetze des Großberzogthums in den in Folge des Friedenovertrags vom 3. Seplember 1866 neuerworbenen Gebietstheilen betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, die Einberufung des deulschen Zollparlaments betr. — sub 3. Bekanntmachung, die Einstellung der Uebergangsabgabenerhebung von den aus den süddeutschen Zollvereinsstaaten nach den Staaten des Norddeutschen Bundes übergehenden Tabaken und Tabaksfabrikzten betreffeud. ud, Frledbderg den 5. Juni 1869. Verordnung, die Besteuerung des Branntweins betr.— sub 2. Verordnung, die Besseuerung des Bleres betr. Großherzogliches Kreisamt Friedberg J. B. d. Haas, Kreisassessor. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1870. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. senhein zen, Nona attarien, Cu la.— 8) net Rahn er tisdttzeichr — te Lern pteisen Usagasse. ch. 4% wird ein Vasche stel N Exp. d. Bl. chichte tig in ich handlung. Damme oapothtlet. — lung . Gürtler, ratainrtn i Mesing 1. donntn⸗ und 1 ten. 5 u allen Ni; — nicdbelg. Unter Bezugnahme auf die Justruction wegen Aufstellung der Gemeinde⸗Voranschläge vom 2. Mai 1836, den Nachtrag zu derselben vom 3. Mai 1858, sowie unsere früher wegen Aufstellung der Gemeinde-Voranschläge erlassenen Ausschreiben, tragen wir Ihnen auf, mit den Voranschlags-Arbeiten, insoweit dies noch nicht geschehen ein sollte, alsbald zu beginnen und solche so zu beschleunigen, daß die Voranschläge selbst bis zum 20. August d. J. unfehlbar bei uns einlangen. Außer den vorstehend angezogenen Vorschriften sind auch die zu den vorderen Voranschlägen gemachten Bemerkungen und ge— gebenen Beschluͤsse genau zu beachten, damit nicht, wie seiher, früher schon gemachte Ausstellungen wiederholt werden müssen. Wir bemerken sodann noch weiter das Folgende zur pünktlichen Darnachachtung: 1) Aenderungen, welche sich in dem Schuldenstand seit Aufstellung der Voranschläge für 1869 ergeben haben, sigd in den Berathungs— Protokollen zu den Voranschlägen für 1870 ausführlich zu erläutern. 2) Das VermögensVerzeichniß ist nach§. 34 der Voranschlags— Instruction für dieses Jahr wieder vollständig aufzustellen. Bei Revisson der Voranschläge haben wir die Wahrnehmung gemacht, daß das Grundvermögen der Gemeinden nicht überall vollständig in dem Vermögens verzeichniß, Beilage 2. zum Voranschlag, aufgeführt ist resp. zwischen diesem und den Grundbüchern mitunter sehr erhebliche Ab— weichungen bestehen, auch durch Wechsel in der Benennung der Grund— stücke schon öfters Irrthümer hervorgerufen worden sind. Es ist daher möglichst darauf hinzuwirken, daß die Abweichungen entfernt, die Ver— mögensverzeichnisse mit den Grundbüchern in Uebereinstimmung gebracht und die einmal gewählten, durch diese bestätigten, Benennungen der Grundstücke beibehalten werden. Es sind diese Benennungen aber auch die Flächengehalte bei den Verpachtungs- Protokollen ꝛc. zur Rechnung stets genau beizubehalten, damit die Revisionsbehörde An— stände zu erheben nicht veranlaßt ist. 3) Bei dem Abschluß der Beilage 4 ist unser Ausschreiben, Amtsblatt Nr. 8 von 1856 pos. 6, pünktlich zu befolgen und es ist der definitiv in die 3. Klasse übergehende Theil des Ueberschusses 1. Klasse als Einnahme der 3. Klasse im Abschlusse besonders darzustellen und die etwaige Differenz gegen den Voranschlagsausatz erschöpfend, namentlich unter Nachweisung des durch die Rechnung festgestellten Betrags, der durch das Gesetz vom 3. Mai 1858 aus der zweiten in die dinte Klasse verwiesenen Ausgaben und Einnahmen zu erläutern. Wir müssen um so mehr pünktlichere Beachtung dieser Vorschrift erwarten, als bei den Voranschlägen für 1869 dies nicht überall gescheheg ist. 4) Die Erhebgebühren der Gemeindeeinnehmer sind in der Bei— lage 6 ganz genau zu berechnen. Fuͤr das Wegfangen der Maul— würfe dürfen nirgends Kosten vorgesehen werden; es ist vielmehr dieser Gegenstand in vorkommenden Fällen nach Maßgabe des Aus— schreibens vom 25. April v. J. Nr. 50 des Intelligensblattes zu behandeln. 5) Behufs der Prüfung der Einträge in Beilage 8 wollen Sie die Einnahmen unter Art. 64 getrennt nach den Polizei- und Feld— trafen, sowie die zur Besoldung des Aufsichtspersonals zu verwenden— Friedberg am 7. Juni 1869. den Strafdrittheile verzeichnen, da nur die Polizeistrafen an den in die Beilage 8 aufzunehmenden Ausgaben in Abzug kommen können. 6) Wir müssen Ihnen empfehlen, dann, wenn der Erlös aus Waldstreu nicht vertheilt werden soll, die im Art. 3 des Gesetzes vom 2. Juni 1839 vorgeschriebene besondere Bekanntmachung, jedenfalls mit Aufstellung resp. Offenlegung des Voranschlags zu er— lassen und hierüber Nachweis dem Voranschlag beizugeben, damit er— sehen werden kann, ob der Erlös aus Waldstreu wirklich zur Be— streitung von Ausgaben verwendbar ist(eonk. Amtsblatt Nr. 8 von 1856 sub 10.) Da wo Loosholz zur Vertheilung kommt, ist der Holzmacherlohn zur Erhebung von den Loosholzempfängern stets vor— zufehen, oder es ist im Berathungs-Protokoll die Unterlassung stets genau zu begründen. 7) Da, wo unter Ord.⸗Nr. 74 ein Ausschlag stattfindet, ist im Berathüngsprotokoll zu dieser Nr. der Betrag der Erheb- und Register— fertigungsgebühren detaillirt anzugeben. a 8) In dem Berathungsprotokoll ist zu Art. 73 nach Vorschrift der pos. 8 des Nachtrags zur Voranschlagsinstruction vom 5. Mai 1858 unter Bezugnahme auf die Beilage 8, welche ganz vollständig auszufüllen und von Ihnen zu beglaubigen ist, ausdrücklich anzugeben, welcher Betrag der Ausgaben 3. Klasse nach Maßgabe des Gesetzes vom 3. Mai 1858 aus Ueberschüssen der 1. und 2. Klasse gedeckt werden soll. Die Umlagen sind nur auf ganze Gulden ab⸗ zurunden. Hierbei verweisen wir auf unser Amtsblatt Nr. 4 von 1863. 9) Die Kosten für die Ortsvorstands und Bezirksraths wahlen, sowie die Kosten für Visttationen der Gemeindeeinnehmer find unter 157 und die Aversionalvergütungen, welche die Gemeinden an die Postkasse zu zahlen haben unter 157b vorzusehen und in Beilage 8 zu wahren. Da im nächsten Jahre die Ortsvorstandswahlen vorge— nommen werden, so ist hierfür überall Vorsehung zu treffen. 10) Sind die Vorsehungen unter Ord.⸗Nr. 158 des Voranschlags sowohl im Berathungsprotokoll als auch im Voranschlag seldst, wie in letzterem vorgedruckt, für Unterhaltung der Straßen und Brücken im Ort und der Brücken und Vicinalwege außerhalb des Orts getrennt aufzuführen. Auch sind alle größeren Vorsehungen durch Ueberschläge der Bezirksbauaufseher zu begründen. 11) Zur Vermeidung von Verlegenheiten in der Kassenverwaltung werden Sie, soweit die Verhältnisse der Gemeinde es erfordern und zulassen, ein angemessenes baares Betriebskapital unter Art. 154 in Ansatz bringen. 12) Werden Sie alsbald die Anforderungen der Kirchen- und Schulvorstände uber die benöthigten Mittel einziehen, damit diese der Berathung des Voranschlags zu Grunde gelegt werden können. Schließlich müssen wir Ihnen gleich wie wir dies auch schon früher gethan haben noch ganz besonders anempfehlen, auf möglichste Schuldentilgung Bedacht zu nehmen, wobei bemerkt wird, daß wir nur bei vorwiegenden, in dem Berathungsprotokoll anzugebenden Gründen, die Unterlassung einer Vorsehung zur Schuldentilgung billigen werden. J. B.. Haas, Kreisassessor. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchen- und Schulvorstände des Kreises. Unter Bezugnahme auf das vorstehende Ausschreiben an die Großherzoglichen Bürgermeistereten teagen wir Ihnen auf, alsbald die vorschriftsmäßigen schriftlichen Anforderungen der für die Kirche und Schule erforderlichen in 1870 vorzusehenden Mittel an die Groß herzoglichen Bürgermeistereien abzusenden, damit die Vorsehung in den Gemein devoranschlägen getroffen werden kann. Friedberg den 7. Juni 1869. e Haas, Kreisassessor. 3—————— Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 20 enthält: I. Verordnung vom 19. Mai, laut welcher die Be. stimmungen des norddeuischen Bundesgesetzes vom 8. Juli 1808, die Vesteuerung des Branntweins in verschiedenen zum norddeutschen Bunde gehörenden Staaten und Ge⸗ bietstheilen beiressend, welches für die zum norddeutschen Bunde gehörigen Theile des Großherzogthums mit dem 1. Juli 1869 in Wirksamkeit tritt, von dem gleichen Tage an auch in den übrigen Theilen des Großherzog⸗ thums in Kraft treten. Eine Uebergangsabgabe von dem aus dem freien Verkehr der Zollvereinsstaaten eingehenden Branntwein wird laut§. 3 von genanntem Termin an nur noch erhoben bei der Einfuhr aus Bayern, Würtiem⸗ berg, Baden und den Hohenzollernschen Landen. Diese Uebergangsabgabe wird nach dem Satz von 6 Thalern für die preußische Ohm, mit 12 fl. 13%5 kr. für die Hessische Ohm bei 50 Prozenzt Alkoholstärke nach Tralles erhoben. Eine Steuerrückvergütung bei der Ausfuhr von Branntwein wird nach den unten mitgeiheilten näheren Voischristen gewährt bei der Ausfahrt nach Bayern, Württemberg, Baden und den Hohenzollern'schen Landen, sowie nach Ländern, welche nicht zum Zollvereinsgebie! gehören. 11. Verordnung von demselben Datum, die Besteuerung des Blers beir. Der Tenor derselben lautet:§. 1. Vom 1. Juli 1869 wird die Uebergangsabgabe vom Bier nur noch erhoben bei der Einfuhr von Bier aus Bayern, Württem⸗ berg, Baden und den Hohenzollern'schen Landen. Von dem gleichen Zeitpunkt au kann die Steuerrückvergütung für ausgefübrtes Bier nur noch gewährt werden bei der Aus— fuhr nach vorgenannten Ländern und nach Ländern, welche nicht zum Zollverein gehören.§. 2. Die Vorschriften über den Transport, die Versendung und Einlage steuer⸗ pflichliger Getränke im Abschnitt VI der Verordnung vom 19. Dezember 1857, die Erhebung und Controlirung der inneren Abgaben von Gelränken betreffend, finden bezüg⸗ lich des Biers vom 1. Juli 1869 nur noch Anwendung bei der Einfuhr von Bier aus Bayern, Württemberg, Baden und den Hohenzollern'schen Landen und bei der Ausfuhr von Bier nach diesen Ländern und nach Ländern, die nicht zum Zollverein gehören. III. Bekannimachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Besteuerung des Branniweins betreffend. Die auf Preußische Währung und auf Preußisches Gemäß sich beziehenden Vorschriften des unter I aufgeführten Ge— setzes finden auf die Währung und das Gemäß, welche im Großherzogthum bestehen, folgende Anwendung: 1) Die Masschboltichsteuer wird mit 18 ¼ Kreuzer für jede 20 Hessische Maas des Rauminhalts der Maischbotliche und für jede Einmaischung erhoben. Von landwirthschaftlichen Brennereien, welche nur in dem Zeitraum vom 1. Nov. bis 16. Mai, diesen Tag mit eingeschlossen, im Belrieb sind, in dem vorhergegangenen Sommerhalbjahre ganz geruht haben, nur selbst gewonnene Etzeugnisse verwenden und an einem Tage nicht über 500 Hessische Maas Botlichraum bemaischen, sollen jedoch nur 15 ¼ Kreuzer für jede 20 Hessische Maas Malischraum erhoben werden. 2) An Branntwein⸗Materialsteuer wird entrichtet: a. für je 20 Hessische Maas eingestampfte Weintreber, Kernobst oder auch Treber von Kernobst und Beerenfrüchten aller Art 8½ Kreuzer; d. für je 20 Hessische Maas Trauben— ober Obstwein, Weinhefen und Steinobst 16% Kreuzer; o. bei andern nicht mehligen Stoffen, welche zur Brannt— weinerzeugung verwendet werden möchten, wird die Steuer nach Verhältniß der Ausbeute und nach dem Normalsatze von 9½ Kreuzer für die Hessische Maas Branntwein zu 50 Prozent Alkoholstärke nach dem Alkoholometer von Tralles festgesetzt werden. 3) Die Steuerrückvergütung, welche bei der Ausfuhr von Branntwein gewährt wird, beträgt 7 fl. 28/0 kr. für die Hessische Ohm zu 50 Proz. Alkohol nach Tralles. 4) Der gesammte Rauminhalt, welcher für jedes der im§. 6 des norddeutschen Bundes- gesetzes bezeichneten Geräthe in der daselbst vorgeschriebenen Nachweisung genau und vollständig angegeben sein muß, ist in Hessischen Maasen auszudrücken. 5) Für jeden zur Einmalschung bestimmten Tag darf nicht unter 340 Hess. Maas Maischraum angemeldet werden, auch sind kleinere Maischbottiche als von 170 Hessische Maas Inhalt nicht zulässig. 6) Wer in einem Jahie nicht mehr als 500 Hessische Maas Stoffe der oben unter Za bezeichneten Art! oder 240 Hessische Maas der unter 2b bezeichneten Axt zu Brauntwein verwenden kann oder will, muß diesen Vor— rath innerhalb eines Kalendermonats abbreunen, auch darf überhaupt, nicht weniger als beziehungeweise 500 und 240 Maas für einen Monat angemeldet werden. IV. Verordnung, die Benutzung des fiskalischen Win⸗ terhafens bei Worms durch Private belreffend. V. Bekanntmachung, die Erhebung einer Umlage zur Bestreitung von Wegbau und sonstigen Kosten für 1869/7 in der Gemarkung Uunterdiebach, Kreises Büdingen, belreffend. — 3. Juni. 2. Kammer. Eine längere Debatte entspinnt sich bei der Berathung über die Anforderung von 54,283 fl. für das Landeszucht- und Besserungs⸗ haus Marienschloß. Dernburg stellt hierzu einen Antrag auf Revision und Neuorganisation der Strafanstalten. Hallwachs, Schäfer und Wirth sprachen sich gegen den Antrag als zu unpraklisch und allgemein gehalten aus, während ihn Volhard unterstützt. Marienschloß sei die hohe Schule für unsere Verbrecher. Die Abstim— mung ergibt indessen Ablehnung des Dernburg— schen Antrages.— Bei den Anforderungen, für die Landesuniversität vertheidigen Regierungs⸗ Commissär v. Rodenstein und Abg. Heß warm die Errichtung eines landwirthschaftlichen Lehr⸗ stuhles, während Wernher den Anschauungen der Minorität des Ausschusses gemäß dagegen spricht. Von anderer Seite wird jedoch die Noth⸗ wendigkeit betont, den Landesangehörigen, nament- lich den unbemittelten, im Lande selbst Gelegenheit zu geben, sich die Kenntnisse zu erwerben, deren Erlangung auswärts ihnen bedeutende, ja oft unerschwingliche Kosten verursachen würden. Zu⸗ gleich spreche für den Lehrstuhl in Gießen noch die Erwägung, wie dringend geboten es sei, daß die zukünftigen Verwaltungsbeamten sich in den landwirthschaftlichen Disciplinen vrientiren. Mit großer Majorität bewilligt die Kammer die an- geforderte Summe. — 4. Juni. Bei der heute fortgesetzten Budgetberathung wird der Zuschuß von 232 fl. zur Besoldung der Pfarrei St. Christoph in Mainz abermals beanstandet, da die Kammer noch immer der Ansicht ist, daß die Besetzung resp. Verwaltung dieser Stelle(durch Jesuiten wie bekannt) keine ordnungsmäßige ist. Weiter wird durch Annahme eines Majoritätsantrages die Re— gierung ersucht, speciell prüfen zu lassen, ob die Gründe zur Erhöhung einzelner Pfarrbesoldungen aus Staatsmitteln noch überall fortdauern und den Ständen über das Ergebniß auf dem nächsten Landtage Mittheilung zu machen. Bei der An- forderung für die Hofbibliothek wird von Hall⸗ wachs und v. Löw über zu große Nichtberück— sichtigung der Bedürfnisse des lesenden Publikums geklagt und stellt Ersterer einen Antrag auf Ein— führung neuer den Zutritt erleichternder Instruk— tionen, sowie Aufstellung eines Jedermann zugäng— lichen Cataloges, welchen Antrag die Kammer adoptirt. Gelegentlich der Berathung über die für die technische Schule geforderten Mittel gibt Ministerialrath v. Lehmann die Auskunft, daß das Polytechnikum zum Theil seine Lehrthätigkeit begonnen habe und bis Herbst die vollständige Eröffnung erwartet werden dürfte. Gelegentlich der Berathung der Einnahmen von Banken, Feuer— versicherungs- und Eisenbahn-Gesellschaften werden Erklärungen und Anträge des vorigen Landtages wiederholt. Zum Schluß wird Hauptabtheilung X(Ministerium der Justiz) erledigt. — Eine Mittheilung der landwirthschaftlichen Centralstelle ergibt, daß im Großherzogthum 87 landwirthschaftliche Fortbildungsschulen bestehen; auf die Provinz Starkenburg entfallen hiervon 66, was hauptsächlich darin seinen Grund hat, daß in dieser Provinz bedeutende Subventionen von Seiten der Staatscasse sowie der Gemeinden gegeben werden. * Friedberg. Der Vorstand der Evang. Conferenz für das Großherzogthum Hessen(sog. Friedberger Conferenz) hat beschlossen am 22. Juni eine außerordentliche Versammlung der Conferenz hier in Friedberg zu veranstalten. Gegenstand der Verhandlung werden die augenblicklich in der evangelischen Landeskirche Hessens schwebenden Fragen bilden, sowohl bezüglich des Verhältnisses zu dem Ultramontanismus als auch der inneren kirchlichen Parteikämpfe. Bei der großen Wich— tigteit dieser Fragen kann man einer besonders zahlreichen Betheiligung an der bevorstehenden Versammlung entgegensehen. Preußen. Berlin. Graf von Solms- Laubach und Genossen haben im Reichstag den Antrag gestellt, das Gesetz vom 4. Juli 1868 wegen Besteuerung des Braumalzes mit dem 1. Oct. d. J. in der Provinz Oberhessen einzu- führen. Bei der stattgehabten ersten und zweiten Berathung dieses Antrages bemerkte der Antrag— steller, daß die in dem Großherzogthum Hessen von dem Bier erhoben werdende Abgabe dermalen in Kesselsteuer bestehe(1 fl. 40 kr. von der hes— sischen Ohm Kesselgehalt), die anerkanntermaßen 2030 Proz. höher sei, als die dermalige preuß. Braumalzsteuer. Mit dem 1. Juli d. J. solle nun die von Bier, welches aus den Staaten des norddeutschen Bundes mit niedriger Braumalz— steuer in die großh. hessischen Gebietstheile eingeht, seither erhobene Uebergangsabgabe wegfallen. Demnach würden die Brennereien im G een. thum Hessen mit den niedriger beteuerte Be fen im norddeutschen Bunde zu concurriren haben, was doch nicht zu billigen sein dürfte. Bevoll⸗ mächtigter Geh. Leg.-Rath Hofmann ist in der Lage, eine Erklärung Namens seiner R gierung abgeben zu können, und will die Beschl fassung über diesen Antrag dem Hause anheim⸗ stellen und im Falle der Annahme bei der dritten Lesung die Ansicht seiner Regierung mittheilen. Er selbst sei zweifelhaft, ob die hessische Regierung sich mit dem Antrage einverstanden erklären werde. Frhr. zur Rabenau bittet dringend, den Antrag anzunehmen, um damit den hessischen Gewerbe— treibenden gerecht zu werden. Präsident Del⸗ brücck hebt hervor, daß vor Allem die Entschließung der hessischen Regierung abzuwarten sei. Die loyale Ausführung des mit Hessen abgeschlossenen Vertrages erfordere, daß der Bund diese Ent⸗ schließung abwarte und respektire. Der Antrag wurde, wie schon gemeldet, angenommen. — In der ersten Sitzung des Zollparlaments begrüßte der Alterspräsident v. Frankenberg ⸗ Ludwigsdorf die süddeutschen Abgeordneten und ließ die Mitglieder in Abtheilungen verloosen. Bis jetzt sind 231 Abgeordnete angemeldet. Ein Schreiben des Bundeskanzlers zeigt den Mitglie- dern des Zollparlaments an, daß ihnen Porto- freiheit gewährt sei. — 4. Juni. In der heutigen Sitzung des Zollparlaments wurde Simson mit 215 gegen 6 Stimmen zum Präsidenten, der Fürst von Hohenlobe-Schillingsfürst mit 168 gegen 45 Stimmen, und der Herzog von Ujest mit 134 gegen 65 Stimmen zu Vitepräsidenten gewählt. Fürst Hohenlohe erklärte bei Annahme der Wahl zum Vicepräsidenten: Meine Dankbarkeit dafür, daß mir die Ehre wird, von Ihnen gewählt zu werden, ist um so größer, als ich im vorigen Jahre keine Gelegenheit hatte, Ihnen Beweise meiner Befähigung für das mir übertragene Amt zu geben. Wenn Sie mich dennoch wiederwählen, so geben Sie mir damit das Recht, die Motive zu Ihrem Vertrauen in meiner Thätigkeit außer- halb dieser Versammlung zu suchen.(Lebhaftes Bravo.) Demnach gewinnt aber Ihr Votum für mich eine hohe politische Bedeutung und das Vertrauen dieser Versammlung wird mir den Muth geben, auf dem Wege, welchen ich für richtig halte, unbeirrt fortzuschreiten(sehr leb⸗ hafter Beifall), auszuharren in dem Bestreben, für die Verständigung, Versöhnung und Eintracht der deutschen Stamme mit allen meinen Kräften zu wirken.(Lebhafter Beifall.) — Das mit Genehmigung des preußischen Handels-Ministeriums herausgegebene preußische Handelsarchiv bringt in seiner neuesten Nummer den Jahresbericht der Handelskammer des Kreises Lennep für 1868, welcher sich in folgender Weise über die dringend gebotene Nothwendigkeit einer Armeereduction ausspricht:„Das Geschäftsjahr 1868 hat leider einen ganz ähnlichen Verlauf genommen, wie das Vorjahr und wir stehen noch heute auf dem nämlichen ungünstigen Standpunkte. Noch immer fehlt überall in Europa das Ver- trauen; die politische Unsicherheit dauert fort, allein schon in Folge der unaufhörlichen militäri⸗ schen Reorganisationen in fast allen Staaten des Continentes und der für friedliche Verhältnisse übergroßen Armeen, welche zugleich der Land- wirthschaft, dem Gewerbe und der Industrie zahlreiche kräftige Hände entziehen, und Tausende für eine produktive Thätigkeit und größeren Consum brachlegen. Thatsächlich bricht sich mehr und mehr die Auffassung Bahn, daß ohne eine wesent⸗ liche Verminderung der stehenden Heere alle offi— ziellen friedlichen Erklärungen nicht im Stande sind, das Vertrauen zurückzuführen, unter welchem allein ein nachhaltiger Aufschwung der Geschäfte möglich ist.“ Marburg. Am 2. d. wurde dahier die dies- jährige Conferenz evangelischer Geistlichen aus beiden Hessen und Nassau abgehalten. Eröffnet wurde die Versammlung von dem Vorsttzenden, Decan Schröder aus Selbach, mit einem Gebet worauf und Verlesung eines Büibelabschnitts der 0 Kriegeb mithin minister cinra b Fiegebl 800,00 Gr abgehal Bonds unter. abzusten treffen, österrei Staale offziell Lord C. über dit die Un darlamentt ankenberg. acten und derloosey. let. Ein u Ritglie⸗ un Porto. dißung det 245 gegn Furst vor gegen 4 1 nit 1 u gewaßh der Wahl fi, twahlt zu 1 dborigen 1 Beweist agent Amt derwahlen, ie Molibe eil außer⸗ Lebgastes zetum s und daz mir den en ich fit (seht leb Bestreben d Eintrach en Kräften preußischen pttußischt 1 Nummtt des Kressch tr Weist gelt einer scäfts aht 1 Verlauf suhtn noch Tandyu, 1 das be. auert fon, 2 militär; Staaten di Berhältnist pet Land- pfarrer Ebert aus Kassel einen ausführlichen Berichts über die dermalige precäre Lage der evangelis irche Kurhessens erstattete. Hierauf gielt er Rebe aus Dauborn einen ausführ- lichen Vortrag über die Verhältnisse der unirten tvangelischen Kirche Nassaus. Endlich schilderte noch in einer trefflichen Rede Professor Köhler vom Prediger Seminar in Friedberg das ultra- montane Treiben im Großherzogthum Hessen und deutete an, wie demselben evangelischerseits am besten zu begegnen sei. N Oesterreich. Wien. Die„Presse“ mel- det: Die Bemühungen des Vicekönigs von Aegypten, die Neutralisirung des Suezkanals zu erwirken, werden in Wien, Berlin und London unterstützt, stoßen aber in Paris auf Widerstand. Die Idee der Neutralistrung ging von England aus. — Dem„Reveil“ geht aus Wien folgendes Telegramm zu:„Gruß und brüderliche Glück⸗ wünsche den demokratisch- socialistischen Waͤhlern von Paris und Lyon. Wir haben mit tiefer Freude euren Sieg vernommen, welcher auch der unsrige ist. Es lebe das französische Volk! Es lebe die Vorhut der Freiheit! Zwanzigtausend auf dem Belvedere von Wien versammelie Social Demokraten. Heinrich Oberwinder, Redacteur der„Volksstimme“.“ — Das„Wiener Tagblatt“ meldet: Das Rriegsbudget von 1870 beträgt 74,966,000 fl., mithin 5 Millionen mehr als 1869. Der Kriegs- minister soll einen außerordentlichen Credit von kirca 6 Millionen beanspruchen, und sei das Kriegsbudget für 1870 für eine Heeresstärke von 800,000 Mann bemessen. Großbritannien. London. Ein hier abgehaltenes Meeting von Besitzern österreichischer Bonds beschloß, die Conversion ihrer Bonds unter Protest vorzunehmen, ihre convertirten Bonds abzustempeln und die geeigneten Maßregeln zu treffen, damit außer diesen abgestempelten keine österreichischen Fonds oder vom österreichischen Staate garantirten Securitäten auf hiesiger Börse ossiziell notirt werden würden. — In der Sitzung des Oberhauses theilte Lord Clarendon die Details der Unterhandlungen über die Alabamafrage mit und hofft, daß, wenn die Unterhandlungen wieder aufgenommen würden, es im freundschaftlichen Sinne geschehen werde. England wünsche Frieden mit Amerika, doch scheue es kein Opfer, die National⸗Ehre aufrecht zu erhalten. — Aus Hongkong wird unterm 11. Mai gemeldet, daß die Nachricht von einer seitens eines chinesischen Würdenträgers dem französischen Ge- sandten gegebenen Ohrfeige Bestätigung erhalten hat. Die Vertreter der andern ausländischen Staaten haben die chinesische Regierung aufge— fordert, innerhalb dreier Tage eine Ehrenerklärung abzugeben. Amerika. Newyork. Dem Vernehmen nach hat sich Präsident Grant über die Aeußerungen Summer's hinsichtlich der Alabamaforderungen mißbilligend ausgesprochen. Im Westen der Union haben unter den Ansiedlern seitens der Indianer zahlreiche Niedermetzelungen stattgefunden. — Der Indianerkrieg hat wieder begonnen. In der Nähe des Fort Griffin in Texas hat eine Schlacht zwischen Unionstruppen und Indianern stattgefunden. — Die Voluntäre in der Havannah revol— tirten und zwangen General Dulce, bis zur An— kunft des Generals Caballeros de Rodas die Re— gierung an Espinar zu übergeben. 500 amerikanische Flibustier unter General Jordan schlugen die spanischen Streitkräfte und vereinigten sich mit den Insurgenten. Friedberg. Wie uns mitgetheilt wird, sind am 5. d. M. bei dem in der Nähe von Büdingen auszuführen⸗ den Tunnelbau 2 Arbeiter durch einen Erdsturz verunglückt. Der eine ein Familienvater von Haingründau wurde todt, der andere ein Italiener, welcher seine Familie mitgebracht und an diesem Tage zum erstenmal gearbeitet hat, schwer beschädigt aus dem Schulte hervorgezogen. Wie wird sich die Overhessische Eisenbahngesellschaft den Unglücklichen resp. deren Hinterbliebenen gegenüber verhalten? Giesen. Als am vorletzten Sonntag Abends ½11 Uhr der von Marburg kommende Zug in den hiesigen Bahnhof einfahren wollte, wurde er mit einem Steinhagel bombardirt, wodurch mehrere Scheiben einiger Wagen zertrümmert worden sind. Daß die in die Wagen geflogenen Steine keine Passagiexre beschädigt haben, ist ein Wunder. — Heute hat die hiesige Polizei die Spur der Thäter ge— junden und sieben junge Bursche— Gesellen und Lehr⸗ linge— in Haft gebracht. Darmstadt. Wie man veruimmt, soll der vieles Aufsehen erregende Prozeß Metz-Fendt in Kürze vor dem biesigen Bezirksstrafgericht zur Verhandlung gelangen. Mainz. Laut Bekanntmachung des Verwaltungsraths der Hessischen Ludwigs⸗Eisenbahn werden nunmehr an edem Sonn⸗ und Feiertage zwischen den Stationen Alzey, schassenburg, Bingen, Darmstabt, Frankfurt, Mainz und Worms zu allen von den genannten Stationen vor 12 Uhr Mittags abgehenden Personen- und Schnellzügen Sonntags⸗-Retourbillete zum einfachen Fahrpreis ausgege— ben, mit denen jedoch, gleichwie mit den gewöhnlichen Retourbilleten, die Reise nicht unterbrochen werden kann. In Gmünd ist eine den barmherzigen Schwestern angehörige Nonne mit einem jungen Manne, welcher eine Krankheit vorschützte und sie als Pflegerin bestellte, am 23. Mai nach Italien entflohen; ein zurückgelassenes Schreiben meldete die Verlobung der beiden Flüchtlinge. Freiburg. Am letzten Mai und ersten Juni hat es auf den Höhen des Schwarzwaldes geschnelt. In Obersteiermark hat gleichfalls in der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni sehr starker Schneefall statt— gefunden. Aus Berlin schreibt man: Die seit etwa 8 Tagen auffallend bemerkbare plötzliche Abkühlung der Temperatur findet jetzt durch die aus dem Osten eingehenden Nach— richten ihre traurige Erklärung, indem in der Nacht zum Sonntag in den Regierungsbezirken Bromberg und Marien⸗ werder, diesseits der Weichsel, sich eine förmliche Fluth von Gewittern entladen hat. Der größte Theil der Feldfrüchte in dieser Gegend ist von dem Hagel, der bis zur Größe von Flintenkugeln gefallen, beschädigt und zum Theil förm— lich vernichtet worden. Gustav⸗Adolf⸗Stiftung. Wir gedenken unsere 26. Hauptversammlung am 22. und 23. Juni in Gießen abzuhalten. Indem wir dies hiermu bekannt machen, laden wir die Freunde des Ver— eins im Großherzogthum und in den Nachbarländern brü— derlich ein zur Theilnahme an dieser Versammlung. Die Abgeordneten der Zweigvereine aber ersuchen wir, zeitig am 22. in Gießen anwesend zu sein, damit sie der üblichen Vorversammlung beiwohnen können. Darmstadt, 31. Mai 1869. Der Verwaltungsrath des Gustav-Adolf-Vereins im Großherzogthum Hessen. „Mit der vorstehenden Bekanntmachung verbinden wir eine recht herzliche Einladung aller Freunde des Vereins und Vorstände der Zweigvereine in und an unseren hessi— schen Grenzen Namens der evangelischen Gemeinde unserer Stadt mit bem Ersuchen, daß sich die Festbesucher, welche eine freie Wohnung wünschen, wie diejenigen, welche bei einer befreundeten Familie einkehren werden, bei unserem Mligliede dem Herrn Fabrikanten, Gemeinderath Hanstein bis zum 15. Juni anmelden wollen. Dabei machen wir zugleich die auswärtigen Festtheilnehmer darauf aufmerksam, daß der Untversiläts-Musilverein, Tags zuvor am 22. Juni, Nachmittags um 4 Uhr das Oratorium von Händel „der Messias“ in der Stadtkirche aufführen werd.“ Gießen den 3. Mai 1869. Das Localcomité. Dr. Zimmermann, Seecretär. G. Landmann. Heugras⸗Versteigerungen. 1682 Das 1869 r Heugras von den Großherzoglichen Domanialwiesen des Rentamts Nidda kommt unter den worher bekannt gemacht werdenden Bedingungen in folgenden Terminen zur öffentlichen Versteigerung. — Größe Verstei e a der ersteigerungstermin. 0 8 e 5 ö a t d. Zusammenkunft. 8 Gemarkung.[ Wiesen. 1917 Ort d. Zusammenkunf 9 Morgen. Llßberg 89 Donnerstag den 10. Jun, Vor- Gastwirth Weigand Mann. 1 mittags 10 Uhr, Dauernheim 2 Donnerstag den 10. Juni, Nach- Gastwirth Weith. mittags 4 Uhr, Gettenau 5 8 den 12. Junt, Mittags J Gastwleth Bach. 12 Uhr, 4 Bisses 4 Samstag den 12. Junt, Nach- J Bürgermelster Hinkel. mittags 6 Uhr, 3 Nidda 8⁵ Wige den 14. Juni, Vormittags[ Seewiese. 10 Uhr, Dienslag den 15. Junt, Vor- Echzeller Teich. mittags 9 Uhr, 4 Echzell 97 Wuast den 15. Zunt, Mittags[Gafwirth Steffan. 12 Ubr, 3 Berstadt 24 Mittwoch den 16. Junt, Vor- Gastwirth Vöglers Wittwe. mittags 11 Uhr, Bingenheim 40 Donnerstag den 17. Jun, Vor- Brühlwiese. 6 0 ö mittags 10 Uhr, ö Heuchelheim 9 Donnerssag den 17. Juni, Mit- Im Ried. tags 12 Uhr, Leldhecken 8 Samstag den 19. Juni, Nach-[ Gastwirth Dlehlmann. 7 mittags 3 Ubr, Blofeld 30 Samstag den 19. Junk, Nach- J Brühlwlese. mittags 4 Uhr, Unter⸗Schmitten 0 Montag den 21. Juni, Vormit-] Auf der Wiese. 8 tags 9 Uhr, Salzhausen 15 Montag den 21. Junk, Vormit-] Am Gesundbrunnen. tags 11 Uhr, Zu Nidda werden nach beendeler Grasversteigerung vier Abthellungen der Johannstterscheuer auf ein Jahr vergeben. Solche, welche noch mit Holzgeld, Pacht oder Grasgeld aus 1868 zurücksteben, werden zum Mitbteten nicht zugelassen. Reichelsheim i. d. W. im Mal 1809. Großherzogllches Rentamt Nidda Welcker. Moro 0 Holz-Versteigerung. 1662 Dienstag den 8. Juni l. J. kommen in dem Frelh. v. Franckensteln'schen Walddistrict Möͤrler Unter in der Gemarkung Ockstadt dei Friedberg zur öffentlichen Versteigerung: 13½ Stecken Elchen-Schälschettbolz(Rundstücke), 109 1 Eichen Schälprügelholz, 5624 Wellen Eichen Schälreisbolh, 151 Stück geschälte Eichen-Stämme u. Stangen von 3 10½“ mitts. Qurchmesser und 10-30“ Länge= 813 Cubliksüh. a Jusammenkunft Vormittage 9 Uhr zunächst den Schleß⸗ mauern. Ockstadt den 1. Juni 1869. Der Freiherrl. v. Franckenstein'sche Obersörster Wilbrand. r Holz⸗Versteigerun Holz-Versteigerung. 1658 Montag den 14. d. M., Vormittags 9 Uor, sollen in dem Freib. v. Die d'schen Kirchwald dabler:; 1) 5000 Eichenschälwellen, 2) 2000 Birken-Prügelwellen, 3) 5000 Backwellen von verschiedenen Holzarten und 4) 5000 Eichenbackwellen öffentlich im langen Treiben, oder bel Regenwetter auf dem Fruchtspelcher verstelgert werden. Zlegenbeng den 1. Jun( 1869. Kirchen Petroleum- ie. Lieferung. 1657 Donnerstag den 10. d. M., Vormittags 1 Ubr, wird die Lieferung des Pelroleum; und Steartulichter— Bedarfe pro II. Sewester 1869 für das biesige Lazoxreth und die Casernen auf dem Soumtissionswege in Accord n. ane ade können auf dem Büreau der unter— zeichneten Garntsonverwaltung eingesehen werden. zrtedberg den 1. Jun 1869. Großherzogliche Garnison-Verwaltung Friedberg N ssch w tz. 1715 gu meinem Hause in Reichelsheim siuden arme chtrurgische Kranke jederzeit nuentgeltliche Ordination und operative Hülfe. Ir. med. F. Moldenhauer. . 4 a 1 11 7 0 1 Braunkohlen- Verkauf. 1690 Von Montag den 7. Juni an werden auf denn 12* Bauer nheimer Bergwerk, 59 zunächst dem Zechhaus, ca. 3000 Centner Koblen der diesjäbrigen Aufbereitung zu 7 kr. der Centner— 14 Stück Klötze verkauft, um rasch damit zu räumen. Die Abfuhrscheine werden auf dem Ossenbeimer Bergwerk ausgestellt. Ossenheimer Bergwerk den 3. Juni 1869. Gräfliche Berg⸗Verwaltung Chelius. Mathildenstiftskasse zu Friedberg. 1720 Wer noch mit rückzablbar gewordenen Kapitalien und Zinsen im Rückstand ist, wolle in den nächsten 8 Tagen Zahlung leisten, weil sonst durch das eingeleitet werdende gerichtliche Beitreibungsverfahren Kosten entstehen. Die Herren Bürgermeister werden um Bekanntmachung, im Interesse ihrer Ortsangehörigen, ersucht. Friedberg den 3. Juni 1869. S ehrt. Die Kunst- Färberei, Druckerei und Wäscherei von J. Küchel in Homburg v. d. H. 1137 empfiehlt sich einem geehrten Publikum Ansicht offen liegen und Bestellungen prompt und rasch besorgt werden, bestuden sich a in Friedberg bei Herrn Schäfer, Messerschmied. in Butzbach bei Herrn B. Küchel II., Gerber. bestens. Agenturen, wo Muster zur gefälligen 2 Ernte- Maschinen. 1360 Mäh⸗Maschinen, Heuwender und Pferderechen aus den ersten Fabriken Englands, llefern J. P. Lanz& Comp. in Mannheim. Ein reichhalliger Katalog mit Abbtleungen und Beschreibungen aller neuen Ernte- und land⸗ wirthschaftlichen Maschinen wird auf Wunsch gralis zugesandt. zu Fabrikpreisen nverwelkliche Bouquets Aussleuergeschenlee 137⁵ in großer Auswahl von Luxus⸗Artikeln und Gegenstände für den Gebrauch. Alex. Broders, Hasengasse 13 in Frankfurt a. M. in geschmackvollster Ausführung und fort— während frischer Waare; ebenso Tannenscheitholz- und Steinkohlen- Lieferung. 1656 Freitag den 18. d. M., Vormittags 11 uhr, wird die Lieferung des Tannenholzes und Steinkoblen— Bedürfnisses vom 1. October 1869 bis dahin 1870 (etwa 3 Stecken und etwa 1500 Centner) für die hiefige Garnison auf dem Wege der Soumission vergeben. Die Lieferungsdedingungen liegen täglich auf dem Büreau unterzeichneter Verwaltung zur Einsicht offen Butzbach den l. Juni 1869. Großherzogliche Ga'nison⸗Verwaltung Freiherr van der Hoop 6 8 1 Holz⸗Versteigerung. 1713 Freitag den 11. Junt l. J., Vormtttags 10 Uhr, sollen im Walddistricte Jungfernwald bei Ilbenstadt: 43 Stecken Eichen Schälprügetholz und 2725 Stück Eichen⸗Schälbolzwellen öffentlich an den Meistbictenden versteigert werden. Schloß Ilbenstadt den 3. Juni 1869. Gräflich v. Leiningen⸗Westerburgische Rentel daselbft. 2 N*, 2 57 Die Holz⸗Versteigerung 1714 in dem Demanialwald der Oberförsterel Orte n⸗ berg vom 2. u. 3. d M. iß sogleich genebmtigt und die Ueberweisung des Holzes, sowie der erste Jahrtag auf Montag, den 14. d. M., Vormittags C Uhr, an⸗ beraumt worden.— Die Abfuhrscheine können vom 12. d. M. an bei Großherzoglichem Rentamt Nidda erhoben werden. Ortenberg am 4. Juni 1869. Großherzogliche Forei deze Ortenberg 1 Hessisch⸗Rheinisch⸗ Westfälischer⸗ Eisenbahn- Verband. 1712 Für die directe Beförderung von Gütern, Fahr⸗ zeugen und lebenden Thieren wischen Stationen der Main⸗Weser⸗Babn einerseits und Statlonen der Köln— Mindener(resp. Köln-⸗Gießener) Bahn, der Bergisch⸗ Märkischen⸗Bahn und der Westfälischen⸗Bahn anderseils Gia Gießen) tritt mit dem heutigen Tage ein Reglement und Tarif in Kraft, welche(Reglement und Tarif) zum Preise von 7½ Sgr. pro Stück bet unseren im Tarif genannten Güter Expeditionen verabfolgt werden. Die bisber gültig gewesenen Tarife nebst Nachträgen für den directen Güter Verkehr der Main-Weser-Vahn mit der Köln Mindener und rer Bergisch⸗Märkischen⸗Bahn kommen, mit Ausnahme derjenigen für die Beförderung von Steinkohlen und Kokes, nicht weiter zur Anwendung. Cassel den 1. Junt 1869. Köntgliche Directton der Maln⸗Weser⸗Bahn. Bekanntmachung. 1722 Donnerstag den 10. d. M. werden im Gemeinde— wald Ober ⸗ Rosbach, Distrikt alter Busch, 125 Haufen Laub zu Streu öffentlich meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr hinter dem Kellerberg am Fichtweg. Ober⸗Ros bach am 5. Junt 1869. Großherzogliche eren Ober⸗Rosbach le cher Beachtenswert Beachtenswerth. 1724 Ueber die nicht im Coursblatt täglich verzeichneten Papiere, ertheilt bestmöglichst Auskunft Leopold Arnstein. Bekanntmachung. 1718 Künftigen Freitag den 11. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird ein der Gemeinde dahier Kehörender sehr schwerer und fetter Faselochse auf hiefigem Rathhause versteigert. Nieder⸗Wöllftadt den 5. Juni 1869. Großherzogliche che ee Nieder⸗Wöllfladt S Ein braver Junge, 1725 welcher die Schuhmacherei erlernen will, wird gesucht von Ph. Bausch, Friedberg. Schuhmachermeister. 1716 Weißbindermeister Heinrich Schaubach von Nieder⸗Florstadt und Weißbindermelster Heinrich Seliger von Heuchelbeim suchen 4— 5 tüchtige Weißbindergesellen gegen einen guten Lohn und dauernde Beschäftigung. Anzei nzeige. 1653 Meinen geebrten Kunden biermit die ergebene Anzeige, daß ich keinen Wein aus dem Hause ohne Miibringung von Flaschen verabfolgen werde. Hauses, Ludwigsstraße Nr. 73, ist beauftragt arbeiten. 1670 frisch angekommen bei a Wilh. Sturmfels, Hofapotbeker. — 5 N Staats re Staatspapiere 1723 besorgt zum Tagescourse, mit geringer Provision, unter Zuficherung reellster Bedienung Frledberg. Leopold Arnstein. Zu vermiethen 1717 den unteren und 3. Stock des W. Blele r ischen Friedberg den 3. Juni 1869. a N Adam Feiling. Tüchtige Arbeiter, 1721 welche mit guten Zeugnissen ihrer Orts⸗ behörde versehen sind, finden dauernde und lohnende Beschäftigung in der Herrenkleider⸗ Fabrik von Jacob Kopp Söhne in Frankfurt a. M. Sonnenschirme 1341 billigt bei K. Friedrich neben der Post. Portland Cement. 1655 Bei Abnahme von mehreren Tonnen per Comptant fl. 7. 30., bei Wagenladung btlliger. Friedberg. A. Stahl Wittwe. Aechte Eriesser Schwämme Epileptische Krämpfe base 1343 heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. K i l- lisch in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. e Kirchliche Anzeig Katholische Gemeinde. N Zur Feier des Geburtstags Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs am 9. Juni ist Morgens 9 Uhr Hochamt mit Te Deum. 1 Kirchen buchsanszüge. Evangelische Gemeinde. Pfau 30. Mal. Lorenz Berg, hies. Bürger und Graveur, Sohn des hies. Bürgers und Schneidermeißers Chrtsttan Berg und Rosette Amalie Bäumer, Tochter des T Bürgers und Färbermeistere Eduard Bäumer in Barmen. Getauf te: 30. Mai. Dem bies. Bürger und Schneldermeister Heinrich Kreß ein Sohn Jobann Friedrich Wilheim, geboren den 12. Mat. 16. Mai.(Bruchenbrücken.) Dem hles. Bürger und Schmied zu Bruchenbrücken Heinrich Oberländer eine Tochter Maria, geb. den 30. April. g Beerdigte: 30. Mai. Sophie Katharina Dorothea Schmidt, geb. Wißner, Wittwe des 1 Oberfeldwebels im zweiten Bataillon des 4. Großh. Infanterte-Regiments, alt 71 Jahre 8 Monate 21 Tage, 4 ü den 28. Mai. 31. Mai Maria Appel aus Elchelsachsen im Kreise Schotten, alt 45 Jahre, 4 den 29. Mal. 1. Juni. Hartmann Wübelm Wagner, hies. Bürger und Schreinermeister, alt 60 Jahre 9 Monate 27 Tage, 1 den 31. Mai. Katholische Gemeinde. Getraute: 6. Juni. Johannes Gerfteer, Maurermeister von Friedberg mit Marie Phillppine Dietrich von Friedberg. . L. C. Trapp Nachfolger. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag ven Bindernagel& Schimpff. ö 2 n — 2 3 fieleisu Kriegs; des Abe hesebts solchen v. der ber Eiter G rathung Kraft de Es hand Veritäge wenn sie sind unk amendir sobann Tahin le Staalert Widerzu ausphte nicht m den ge lassen. Abog. f b Hall auch aut dagegen etslatter Dernbu angend den An dis Pr dem Ab ausbrün seiner N. dahin: kuchen zu lass