pe, Nanbeim. dezegen werden Ruppel. n Ftsedbetg irt changtl. sen Frts· Isang! donsetenz für aut gegeben. r je. ftatb nach pergeßlicht bt! eit biermit ut un fle ebenen. den b. Nal, zuhalten sein, daß vor dem dauernden Zusammen⸗ Samstag den 8. Mai. N 1— essischer Anzei r. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. ——— Betreffend: Die Verwendung von einem Dritttheil d Amtlicher Theil. er eingebenden Poltzeistrasen zur Besoldung des Auffichtspersonals. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg Erscheint jeben Dlenstag, Donnerstag und Samftag. — ——— Friedberg den 5. Mai 1860. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien zu Beienheim, Butzbach, Fauerbach b. Fr., Gambach, Hoch⸗Weisel, Nauheim, Nieder- Florstadt, Nieder⸗Rosbach, Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Ockstadt, Ossenheim, Oppershofen, Ostheim, Pohl⸗Göns, Södel, Staden, Wölfersheim und Wohnbach. Unter Bezugnahme auf unsere Verfügung vom 30 v. M., Oberhessischer Anzeiger Nr. 51, weisen wir Sie an, die dorten verzeich⸗ neten Strafantheile zur Auszahlung an die betreffenden Bediensteten anzuweisen und für die Auszahlung zu sorgen. Betreffend: Die Beitreldung der Gemeindeintraden, bier die Einsendung der Kostenverzelchnisse vom 4. Quartal 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg— Beienheim, Bodeurod, Butzbach, Ilbenstadt, Langenhain, Maibach, Münster, Nieder⸗Florstadt, Ober⸗Florstadt, Ober-Rosbach, Ockstadt, Södel, Staden, Wisselsheim. ö an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Der sofortigen Vorlage der rubricirten Verzeichnisse sehen wir entgegen.“ Betreffend: Die Bettrelbung der Gemeindeintraden, bier die Einsendung der Kofsenverzeichnisse vom 1. Quartal 1869. e Friedberg den 5. Mai 1869. Trapp. Friedberg den 3. Mai 1869. 5 i i Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzogl. Bürgermeistereien Bodenrod, Butzbach, Friedberg, Gambach, Ilbenstadt, Langenhain, Maibach, Melbach, Münster, Nieder⸗Rosbach, Ober-Florstadt, Ober-Mörlen, Ockstadt, Södel, Staden, Steinfurth, Weckesheim und Wisselsheim. An die sofortige Einsendung der rubricirten Verzeichnisse werden Sie hiermit erinnert. Trapp. Hessen. Darmstadt. Die„Hess. Ldsztg.“ schreibt: Daß die Dauer unserer Landtage zu lang ist und dieselben dadurch bedeutende Kosten verursachen, scheinen sich jetzt auch unsere Abgeord— neten nicht mehr zu verhehlen. Die leidigen Zahlen wirken auch hier. Für die Finanzperiode 1862/65 waren für Erfordernisse des Landtages im Hauptvoranschlag 60,000 fl. vorgesehen und verausgabt wurden in runder Summe nicht weniger als 150,000 fl. Der Referent über die Hauptabtheilung V der Rechenschaftsablage Dr. Dumont nimmt daher Veranlassung zu folgen- den Bemerkungen. Indem er es dahingestellt lassen sein will, ob unter Abänderung der Ge— schäftsordnung in der Form der Vor- und Schluß⸗ berathung der Kammer selbst für die meisten Fälle ein einträglicher Zeitgewinn herbeigeführt werden könne, ohne der Gründlichkeit der Verhandlung zu schaden, hält er aber für feststehend, daß auch unter der gegebenen Geschäftsordnung eine Ab⸗ kürzung der Landtage ermöglicht sei. Der neuer⸗ dings eingeschlagene Weg dürfe als Regel fest— tritte der zweiten Kammer die Ausschüsse ihre vorbereitenden Arbeiten vollenden, insbesondere der Finanzausschuß, dessen Arbeiten den Schwer- punkt eines Landtages bilden. Es dürse dahin zu wirken sein, daß die vielen und mehrfachen Vorverhandlungen zwischen den Ausschüssen und der Regierung vereinfacht und beschränkt und nicht in wahrhaft bureaukratischer Weitschweisfigkeit ge— sührt würden; daß die Verhandlungen in der Sitzung sich nicht in die kleinlichsten Detailberathun⸗ gen verirrten, sondern nur die Hauptsache zum Gegenstand hätten; daß in Budgetsachen die gegen den Geist und die Bestimmungen der Ver- fassung auf die Recommunicationen der ersten Kammer hin seither erfolgten, ja dreifachen Be⸗ richterstattungen und Berhanclungen abgeschnitten würden. Nur durch Abkürzung der Landtage könne vermieden werden, daß eine Abspannung der Thätigkeit in Folge allzulanger Dauer ein— mete, daß grundsätzlich gefaßte Beschlüsse zur endlichen Erledigung der Sache aufgegeben würden und nur verlorene Zeit und Kosten das Resultat mühevoller Arbeit blieben. der Großherzog haben Aller: 2 E. gnädigst geruht: am 24. April den Lehrer am Gymnasium zu Gießen Dr. Wilh. Carl Diehl, unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste, auf sein Nachsuchen— und den Lehrer an der Realschule zu Offenbach Georg Walter, unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste, vom 1. Juni 1869 an, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen;— am 28. April den kgl. sächsischen Professor Dr. Richard Baltzer zu Dresden zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landes-Universität insbesondere für das Lehrfach der Mathematik zu ernennen. — Prinz und Prinzessin Ludwig haben sich zu einem längeren Besuche bei dem kronprinzlichen Paar von Preußen nach Potsdam begeben. — Die Ausgabeposten für das Commandement der Residenz sind von der zweiten Kammer ge— legentlich der Berathung über die definitiven Rech— nungsablage der Militärverwaltung in der vorletzten Finanzperiode theilweise für ungerechtfertigt erklärt worden; im Gegensatz zu diesem Beschlusse hat neuerdings die erste Kammer die ganze, unter dem bezeichneten Titel gemachte Ausgabe einstim— mig als gerechtfertigt anerkannt. Der erste Aus- schuß des Abgeordnetenhauses(mit Ausnahme eines Mitgliedes, des Frhrn. W. v. Löw, welcher für Anerkennung der ganzen Verausgabung sich ausspricht) beantragt nunmehr aber, auf dem ursprünglichen Beschlusse zu beharren. Preußen. Berlin. Im Reichstag wurde bei der zweiten Berathung des Gesetzentwurfs wegen Errichtung des obersten Grrichtshofs für Handelssachen in Leipzig, benannt Bundesober— handelsgericht, diese Vorlage angenommen. — Die„Kreuzzeitung“ ist mit dem Resultate der Abstimmung über die Mende'sche Angelegen- beit sehr unzufrieden. Sie sieht darin einen bösen Präcedenzfall von schwerer principieller Bedeutung. „Es ist das erste Mal,“ sagt sie,„daß eine Art von Pression auf den Reichstag geübt wurde— und diesem Druck wich das Haus durch die Ab— stimmung der National-Liberalen auf das Bereit- willigste. Ein anderer Gesichtspunkt der National- Liberalen dürfte der Hinblick auf die Wiederwahl sein; sie fürchten eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Mandaten an die Social- Demokraten zu verlieren— und sind naiv genug zu meinen, durch die geleistete Gefälligkeit ein Gegengewicht eingelegt zu haben.“ Auch mit dem Verhalten der conservativen Seite ist das Junkerblatt dies- mal ebenso sehr unzufrieden und es nimmt die Gelegenheit wahr, der Fraktion Müller und ihren Affilüirten den Text zu lesen. — In Betreff einer Petition des Consistorial⸗ raths Dr. Wichern: der Reichstag möge geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlichen Sittenlosigkeit treffen— beschloß die Petitions- commission Ueberweisung derselben an den Bundes- kanzler zur Benutzung bei Abfassung des neuen Strafgesetzbuches für den norddeutschen Bund. — Der Reichstag nahm nach langer Debatte den Antrag Waldeck's auf Gewährung von Dilten bei Namensaufruf mit 109 gegen 94 Stimmen an. Präsident Delbrück erklärte, der Bundesrath halte die Nichtgewährung von Diäten als einen wesentlichen Theil des Compromisses für das Zu⸗ standekommen der Bundesverfassung aufrecht. Bayern München. Nach dem revidirten Telegraphen-Vertrage kann jede Depesche in irgend einer der auf den Gebieten der contrahirenden Staaten gebräuchlichen Sprachen, sowie in latei⸗ nischer Sprache abgefaßt werden, insoferne die gebrauchten Buchstaben durch das allseitig an- genommene telegraphische Zeichen wiedergegeben werden können. Von den Telegrapbenverwaltungen der contrahirenden Staaten sind nun folgende 26 Sprachen als auf den resp. Gebieten gebräuchlich bezeichnet, und daher für den internationalen telegraphischen Verkehr zugelassen worden, nämlich: Deutsch, Englisch, Böhmisch, Croatssch, Dänisch, Spanisch, Flämisch, Französisch, Holländisch, Un⸗ garisch, Illirisch, Italienisch, Lateinisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Ramänisch, Ruthenisch, Serbisck, Slovakisch, Slovenisch, Schwedisch, und wenn lateinische Schriftzeichen gebraucht werden, auch Armenisch, Griechisch, Hebräisch und Türkisch. Frankreich. Paris. Das kleine officielle Journal bringt in seinem amtlichen Theile einen Bericht des Unterrichtsministers Herrn Duruy an den Kaiser, in welchem darauf angetragen wird, daß eine Summe von 300,000 Fres. für die Unterstützung von nicht pensionirten oder ungenü⸗ gend penstonirten Elementarlehrern verwandt werde. Dieser Bericht ist mit der kaiserlichen Bestätigung versehen. — Es ist die erste Nummer eines neuen Blattes des„Rapell“ erschienen. Dieses Journ welches Fortsetzung des im Jahre 18 staalsstreichlich unterdrückten Evenements ist, bat die nämliche Redaction, welche jenes Blatt besaß, nämlich die beiden Söhne Victor Hugo's, Paul Meurice und Vasquier. Denselben hat sich noch Rochefort angeschlossen. Diese Namen bedeuten zur Genüge, welche Tendenz das Blatt verfolgen wird. Der Straßenverkauf ist dem neuen Blatte im voraus untersagt. Belgien. Brüssel. In der Sitzung der zweiten Kammer hat Angesichts eines Antrags der rechien Seite, einstweilen über das mit Frank- reich vereinbarte Protokoll aus Anstandsrücksichten zur Tages ordnung überzugehen und sich das Weitere vorzubehalten, Staatsminister Tesch eben⸗ falls seine Erklärungen über die Luxemburger Eisenbahnangelegenheit vertagt. Spanien. Madrid. Der„Impartial“ hält die Nachricht von einer Ministerkrisis für verfrüht. Sobald über die Frage der künftigen Regierungsform abgestimmt sei, werde Serrano die Personenfrage aufwerfen; dann erst werde die Neubildung des Cabinets nothwenig werden, so⸗ wohl wenn man sich über die Person des künftigen Regenten verstandigt habe, als im Falle der Bildung eines aus drei oder fünf Personen be⸗ stehenden Direktoriums. Amerika. Amerikanischen Berichten vom Kriegsschauplatze in Paraguay zufolge wären die Alliirten ziemlich rathlos und wünschten dringend, mit Anstand aus dem Larde zu kommen. Lopez stehe noch immer im Felde, ohne daß man ihm beizukommen wisse. Er sei durch dir von den Brasilianern entlassenen Gefangenen verstärkt worden und habe verschiedene erfolgreiche Streif— züge in die Linien des Feindes gemacht. Frankfurt. Bei dem beschwerlichen Dienst der die ambulanten Eisenbahn⸗Postwagen begleitenden Beamten ist es sehr anerkennenswerth und von den betreffenden Beamten mit Freuden begrüßt worden, daß die neuen auf süddeutschen Bahnen laufendenden Postwagen nach dem System des Wagenfabrikanten Reifert in Bockenheim mit doppelten Tragsedern versehen sind. Von diesen neuen Wagen ist bereits eine größere Zahl zwischen Frankfurt, Basel, Straßburg, Ulm und auf allen würtembergischen Bahnen im regelmäßigen Betrieb und sollen dieselben, da sie durch Vermehrung der Tragsedern von allen Erschütte⸗ rungen und Schwankungen befteit sind, das Schreiben der Beamten im Fahren sitzend ermöglichen, während dies bisher nur stehenden Fußes und mit Anstrengung zu bewerkstelligen war. Darmstadt. Der Raubanfall in der Eberstädter Tanne reducirt sich auf kaum mehr als eine gewöhn⸗ liche Rauferei, bei welcher die Uhr eines der Betheiligten abhanden kam, d. h. wie dieser selbst glaubt, verloren ging. Hervorgerufen wurde der Streit durch eine ver⸗ meintlich von zwei Burschen in ihrer Tugend und Sitt⸗ samkeit bedrohte Schöne, welcher man beizuspringen Ver⸗ anlassung nahm. Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.⸗Agent. Das Hamburger Postdampsschiff„Bavaria“, Capitän Franzen, trat am 1. Mat eine Reise als Extraboot direkt nach Newyork an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 350 Tons Ladung, 21 Passagiere in der Cajüte und 774 im Zwischendeck an Bord. Das Hamburger Postdampfschiff„Allemania“, Capitän Bardua, welches von Newyork am 20. April abging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen wohlbehalten in Plymouth angelangt, und hat, nachdem es baselbst die für England bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise über Cherbourg nach Hamburg sortgesetzt. Dasselbe bringt 136 Passagiere, 1200 Tons Ladung und 89 Briessäcke. Das Hamburger Postdampfschiff„Teutonia“, Capitän Barends, welches von New⸗Orleans am 10. April und von Havanna am 18. April abging, ist nach einer sehr schnellen glücklichen Reise von 15 Tagen wohlbehalten in Southamplon angelangt, und hat, nachdem es daselbst die für England und Frankreich bestimmten Passagiere und Posten gelandet, unverzüglich die Reise nach Hamburg fortgesetzt. Dasselbe bringt 258 Passagiere, 950 Tons Ladong und 36,990 Dollars Contanten. 2„ Neue Zimmerösen. Zu den mancherlei Un⸗ vollkommenheiten, unter welchen der moderne Mensch zu eiden hat, gehört auch der Mangel an guten Stuben⸗ öfen, d. h. solchen Oefen, welche, einmal geheizt, das belrefssende Zimmer dem Bedürfniß entsprechend während des ganzen Tages nahe gleichmäßig erwärmen und auch während der Nacht nicht ganz abkühlen lassen. Die Herren E. O. Bäcker u. Comp. aus Essen a. d. Ruhr haben nun eiserne Oefen ganz neuet Constructien hergestellt. Die⸗ selben, je nach dem zu erwärmenden Raum narürlich von ver⸗ schiedener Größe, werden für 24 und mehr Stunden nur ein⸗ e von oben nach unten.. nungsproceß 1 vollkommener, so daß wenig Rauch 0 Naß, desto mehr Wärme erzielt wird. Die Construelion der Oefen ist so eingerichtet, daß die freiwerdende Wärme fast vollständig dem zu erheizenden Raume zu gut kommt. Auch geschieht die Erwärmung des Zimmers schneller als durch Kachelöfen. Die Temperatur in demselben bleibt während 24 Stunden beinahe vollkommen gleichmäßig. Miltelst ciner Schraube, welche je nach Belieben mehr oder weniger Luftzutritt gestaite, kann man den Ver⸗ brennungsprozeß je nach Belieben beschleunigen oder hemmen, hat den zu erzielenden Temperalurgrad also vollkommmen in seiner Hand, kann ihn nahe gleichmäßig erhalten, erhöhen oder auf ein Minimum verringern. Weil die durch die Verbrennung der Kohlen erzeugte Wärme in sehr rationeller Weisen fast vollständig zur Er⸗ wärmung des Zimmers verwendet wird, wird der Werth des Brennmaterials auch fast vollständig ausgenützt. Die Heizung ist demnach eine sehr billige. Diese Bäcker'schen Oefen haben vor den gewöhnlichen eisernen Oefen außer⸗ dem noch den Vortheil, daß sie leine Bedienung oder Auf⸗ sicht und keinen Kohlenkasten neben sich erfordern, daß sie in den betreffenden Räumen weder Staub noch Rauch erzeugen und daß man nicht durch ausstrahlende Wärme belästigt wird. Vor den Kachelöfen aber haben sie den Vortheil, daß der Temperaturgrad des Zimmers genau regulirt, also ganz in das jedesmalige Belieben des Be— wohners gestellt werden kann, und daß sie leicht aus einem Hause in ein anderes sich transportiren lassen. 2 Lampen⸗Cylinder. Jedermann, der mit Lampency'indern umgeht, weiß aus Erfahrung, daß manche Sorten eine monate- ja jahrelange Dauer haben, während andere von anschetnend ebenfalls guter Qualität schon nach kürzester Zeit ohne auffallende Ursache springen. Der wirkliche Grund dieses Umstandes liegt in dem dazu verwendeten Material, indem das eine Glas stark kalkhaltig ist, das andere hingegen nur Sputen von Kalk, dagegen viel Blei enthält. Das aus kieselsaurem Kalk geserligte Glas zeigt ungefähr folgende Verhältmisse: Sand 100, Soda 45, Kalk 20— 25, Salpeter 7— 10; kein Blei. Da der Kalk ein Nichtwärmeleiter ist, so er⸗ leidet der Cylinder durch die Erhitzung nur eine geringe Ausdehnung; springt er bei der allmähligen Erhitzung auch nicht bei der Lampe, so wird das Glas doch nach kurzer Zeit so spröde, daß es oft beim Putzen trotz der größten Sorgfalt bricht. Bei mit kieselsaurem Bleioxyd zusammengesetztem Glas fand man das annähernde Ver⸗ hällniß: Sand 100, Blei 40-50, Soda 20— 25, Sal⸗ peter 10— 15, von Kalk nur Spuren. Das dehnbare Blei ist ein guter Wärmeleiter und die durch diese Zu— sammensetzung fabricirten Cylinder werden bei der stärksten Erhitzung eher schmelzen als springen. Um den kalkartigen Cylinder von dem Bleicylinder zu unterschriden, darf man ihn nur schwebend aufhängen und mit einem harten Gegenstande leise daran schlagen; der Ton des Bleicylinders wird weich und glockenähnlich klingen, der des Kalk⸗ cylinders hingegen kurz und hart. Der Unterschied im Preise mag etwa 30— 40 0 betragen. Obgleich das sog. Ausglühen der Lampencylinder ein vorzügliches Siche⸗ rungsmittel gegen das Zerspringen derselben ist, so werden sie diesem Prozeß in den Glasfabriklen wohl nur selten unterworsen. Ob Glas ausgeglüht ist, läßt sich unter einem stark vergrößernden Mikroskop leicht erkennen; die Parfikelchen erscheinen dann geschlossen und dicht, während ungeglühtes Glas dieselben mehr getrennt und zerfahren zeigt. 2% Seltenheit und Kostbarkeit der Lein⸗ wand in alter Zeit. Als die Gräfin Anna von Württemberg den Grafen Philipp von Katzenelnbogen heiralbete, bekam ste zur Aussteuer neost vielem Andern 6 Tischtücher, 12 Handtücher und 3 Paar größere Leilache (Betttücher).— In Frankreich war die Gemahlin des Königs Karl VI., eine geborne Prinzessin von Bayern, die erste und einzige Person, die zwei leinene Hemden hatte. Selbst angesehene Herrn und Frauen schränkten sich auf ein Hemd ein, und mußten so lange im Bette liegen bleiben, bis das Hemd gewaschen und getrocknet war. „„ Ueber die Erkennung der Aechtheit der Chocolade. Kein Nahrungsmittel unterliegt einer so häufigen Verfälschung wie die Chocolade. Erwägt man, daß 1 Pfund reine Cacgomasse wenigstens 48 br. kostet, und gegenwärtig Chocolade per Pfund zu 2830 kr. im Handel zu haben ist, so ergibt sich schon dargus, daß es unmöglich ist, für letzteren Preis Chocolade zu liefern; dies kann nur ein Product sein aus fein gemahlenen Cacaoschalen) geröstetem Mehl, Rindschmalz und etwas Gewürz. Auch ist zu bemerken, daß die so vielfach an; gepriesenen ächten Chocoladen, trotz der Preismedaillen der berühmten Firmen nicht selten verfälscht sind. Die ächte Chocolade, die gewiß zu den nahrhaftesten und der Gesund⸗ heit zusräglichen Getränken gehört, ist zu erkennen durch folgendes Verfahren: Man erhitze 3 Lolh Chocolade mi 1 Schoppen Wasser zum Kochen, läßt dann die Lösung erkalten, wobei sich ein röthlich brauner Absatz Lildel; hierauf gießt man sie durch gewöhnliches Filtrirpapier. Die Flüssigkeit fiitrirt ziemlich schnell durch, das Filtrat erscheint klar und hellroth gefärbt, besitzt einen angenehmen süßen Geschmack nich Cacao, und auf dem Filtrum bleibt eine braune Masse zurück, die nach dem Trocknen ein leichtes, röthlich-braunes, nicht zusammengebackenes Pulver zurückläßt. War dagegen die Chocolade verfälscht, so al mit Steinkohlen geheizt. Die hochaufgeschütteten Kohlen] Masse zurückläßt. Je mehr filtrirt nur sehr langsam eine trübe, f be Flüssigkeit von widerlich süßem Geschmack auf dem. Fil 5. langsam austrocknet und eine zähe e ene nit geröstetem die Choc dla verfälscht war, um so zäber ißt die 2 Staats gehalte in 9 5(Aus der Zukun 9 1 8 4 Die schwierige Aufgabe, Frankreich zu regieren und zu moralisiren, will bezahlt sein und wie vorzüglich bort moralisirt und regiert wird, mag aus folgender Gehälter⸗ Statistik hervorgehen. Ihn selbst nebst den Setinigen lassen wir bei Seite; wer das Glück hat, führt die Dotation heim. Es beziehen aber unter dem Kaiserreich Nr. 2: der Marquis de Lavaleite als Minister und auswärtiger Friedensprediger 100,000 Fr. als Mitglied des geheimen Raths. 75,000„ als Senator N„ e eee Im Ganzen 205,000 Fr. Herr Troplong bis an seinen Tod, nachdem er trop long gelebt hatte, als Präsident des Sense... als erster Präsident des Kassationshofes 33,000„ als Senger%. eee 0,00 0% als Mitglied der Akademie und Erfinder der Kaiserlichen Demokratie.. 1.500 Zusammen 194,500 Fr. Der Knecht Gottes Darboy, als Erzbischof von Paris, nebst anständiger freier Wohnung 50,000„ an Ditzesangetierern n, 1.000„ als Großalmosenier Sr. Majestät.. 100,000„ Sendto e Summa 181,000 Fr. Herr Haußmann als Präfekt, Senater und für Repräsentation, nebst Stadt⸗ und Landhaus, aber ohne die Mäklergeschäfte in alten neff, 180,000 Fr. Herr Rouher als Staatsminister und Vice⸗ kaiser 1 αανν. 750... I130,000 Fr. ds Sena lor UU Total 160,000 Fr. Ehren-Baroche als Minister(freie Wohnung exlrad„ iner b 100,000 Fr. als Seiter) e, e ee 130.000„ Herr Magne zieht sich vom Budget ab, item 130,000„ Wohnung und Einheizung in und außer der Kammer extra. Herr Duruy als Minister.. 100,000„ Repräsentauon, Empfang verhungernder Lehrer u. s. w.(wohnt leidlich frei). 20,000 120,000„ Herr Grenier, dito 120.000„ Herr Rouland, Bankgouverneur. 60,000„ rr 88 30,000„ 90,000 Fr. Herr Maret de Bassano als Groß⸗Kämmerer 60,000„ als Senats.„a 30% 0 90,000„ Herr Cambacérss, Ober⸗Ceremonienmeister 60,000„ A Sed nööüöü„ i 90,000„ Herr de Royer, als erster Präsident des Rechnungshofes. 35,000„ als Senator:„ e. e 30,000 65,000„ Herr de Casabianca, Generalprokurator des Rechnungshofes, itmmm 65,000„ Heir Delangle, Generalprokurator am Kassa⸗ tionshosen„ e ee een eee als Senn lor 1„„. 30 00%, als Miiglied des Institutiss 1.500„ 66 500 Fr. Herr de Bonald als Erzbischo.. 20.000„ e e 10,000„ Diözesange bühren. 1.000 ls Sa ter? d. l (Freies Quartier.) 61,000 Fr Herr Donnet, dito, dito 61,000„ Herr Billie, bild, dito Herr Mathieu, dito, dito 61,000„ Heir de Bonnechose, dito, dito 61/000 So leben sie, so leben sie alle Jabre. Da sind 20⁰ Menschen, welche zusammen ein Gehali von 2,194,000 Fr. jährlich. Und dann liest man im„Bülletin des Lois“, daß aus purer Gnade bekommen haben: Franz Biot, Lehrer, 73 Jahre alt, von denen 49 Dienstjahre, eine Pension von 100 Fr., Donval, 74 Jahre alt, von denen 50 Dienstjahre eine Pension von 51 Fr.! Vorschuf- und Credit-Verein zu Friedberg. Geschäftsbericht pro April 1869. Einnahme. Ausgabe. fl. 5941. 54 kr. Discontirte Wechsel fl. 6,955. 58 kr. „ 6,679.—„ Conto Corrent„8,928. 30„ e Depositen„ 807.—, „ 6,293. 42„Darlehen u. Spareinlagen„ 5,842.—„ „ 6,602. 34, Wechsel⸗Incasso dere, Mitgliederzahl: 472. beziehen. Macht im Durchschnitt auf Jeden 109,700 Fr. 1427 auf den ener U Uchen gegeden 1 1 1032 9 malltags serligun fam Ni 180,000 gt. 130 000 Fr 00% 180000 Fr. 100000 dt 90000, 22 Der Europäer im heißen Klima. Von Dr. Curtman. Wider die landläufigen Bedenken gegen den Aufenthalt der Europäer in dem heißen Asten bemerkt ein erfahrener Reisender. Der Grund, warum die jetzt so leicht zu erreichenden tropischen Länder so selten besucht werden, liegt wohl haupt- sächlich in der Furcht vor dem Klima, vor den Giftschlangen und vor dem Ungeziefer. Die eigentlich ungesunden Gegenden sind aber bekannt, und können vermieden werden. Aber eine gewisse Mäßigkeit in allen Genüssen ohne gerade strenge Enthaltung, gehörige Bewegung bei mäßiger Be⸗ schäftigung sind erprobte Mittel, Krankheiten fern zu halten; außerdem gibt es einfache Arzneien, die man nicht versäumen soll mit sich zu führen. Das Leben in den Hafenplätzen ist den Europäern meistens nicht sehr zuträglich. Sie arbeiten dort oft angestrengt in den Comptoiren, halten reich- liche Mahlzeiten, genießen stark gewürzte Speisen, und geben sich wohl noch anderen Excessen hin. Auch die europäische Kleidung wird hier der Ge⸗ sundheit nachtheilig, Nach mehreren Versuchen und Erfahrungen nahm ich(der Reisende) später einen Anzug an, den ich als zweckmäßig empfehlen kann. Hose und lange Jacke von blauem Kattun (weiß würde alle Thiere verscheuchen), Schuhe aus Segeltuch und einen chinesischen Hut, fast in Form eines Helms, waren meine Bekleidung. Die Jacke vertritt zugleich die Stelle des Hemdes, und ist folglich ungefüttert, enthält aber viele Taschen. Strümpfe sind sehr unbequem, barfuß zu gehen schwer zu lernen; Segeltuch⸗Schuhe sind am zweckmäßigsten. Reitet man durch einen Fluß, so zieht man sie aus, und hal gleich wieder trockne Füße. Kommt man Abends ins Quartier, so wechselt man den ganzen von Schweiß oder Regen durchnäßten Anzug und wäscht Alles. Am anderen Tage ist Alles wieder trocken. In einer so leichten Hülle belästigt die Hitze nur wenig; auch ist e ziemlich gleichgültig, ob man auf dem Trocknen, im Sumpf oder im Wasser geht. Der Hut ist leicht, luftig(denn er ist locker geflochten) und hat eine Art Gardine, um den Nacken zu schützen. Die große Furcht vor Schlangen und reißen⸗ den Thieren ist ungerechtfertigt. Die Thiere in den von Menschen besuchten Gegenden fliehen von ferne, selbst die Schlangen, wovon aber die meisten giftlos sind. Auch sind die Schlangen leicht zu tödten, selbst mit einem gewöhnlichen Stock. Von Insekten wird man in Indien viel weniger geplagt als im Süden unseres Welttheils. Flöhe gibt es dort nicht, die Läuse der Ein- gebornen suchen die Europäer nicht heim. Außer- dem sind die Eingeborenen oft reinlicher als die Reisenden. Auch wurde der Berichterstatter vor⸗ trefflich durch sein mitgebrachtes Insektenpulver geschützt. Ar de its ⸗ Ne'r geeobun“g. 1427 Mitiwoch den 12. Mai, Nachmittags 3 Uhr, werden auf dem Rathhaus zu Ockstadt die bei Er⸗ bauung eines Kanals über den Hauptgraben an der Kreuzallee vorkommenden Arbeiten versieigert: 17 1) Maurerarbeit, lt. Ueberschlag 22 54 2) Lieferung von 4½ Bütten Kalk 6 45 3 5„ 750 Stück Russensteinen 9 35 4) Brechen und Fahren von 0,7 Cubikklafter Mauersleinen 16 48 5) Lieferung von 0,25 Cubikklafter Mauersand 6— 6) Aussetzen der Steine und Sandmessen 154 Friedberg den 7. Mai 1869. Der Bezuüks Bauaufseher Schneider. Arbeits ⸗Versteigerung. 1427 Freitag den 14. Mai, Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Ratbhause zu Bönstadt die zur Herfßiellung einer Waschküche in der Pfarrhofraithe daselbst erforder⸗ lichen Arbeiten on die Wenigfinehmenden in Accord gegeben werden, und zwar: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 29 fl. 9 kr 2) Steinbauerarbeit 23„ 51„ 3 Zimmerarbeit 20„ 40 4) Glaserarbeit S 24 3) Schreinerarbeit 8 6) Weißbinderarbeit 225 7) Lieferung von 3000 Stück Russen⸗ fleinen 36„— 8) Lieferung von 4 Bütten Kalk 55, 9„„ 0,250 Cbk.⸗Kl. Mauer⸗ sand 5„—„ Friedberg den 7. Mai 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. Submission. 1425 Die Lieferung eines gußeisernen Dachfensters mit Beschlag und Blechscheibe, Zmaligem schwarzen Oel farbenanstrich und Eindecken auf das Schulhaus zu Ober ⸗Wöllstadt soll auf dem Submissionswege vergeben werden. Lusttragende Uedernehmer haben ihre Forderungen schriftlich und frankirt längstens dis zum 11. Mai l. J. bei dem Unterzeichneten einzureichen. Friedberg den 4. Mai 1869. Der Bezirks bauaufseher S nei der. Bekanntmachung. 1432 Nächflen Mittwoch den 12. d. Mts., des Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird auf hiesigem Rathhause die An⸗ fertigung von 3 Tischen, 5 Bänken und 2 Schultafeln, zusammen zu 36 fl. veranschlagt, veralkordirt. Nieder⸗Wöllstadt den 7. Mal 1809. Großherzogliche Bürgermeisseret Nieder⸗Wöllfladt Sito l. L õ/ Epileptische Krämpfe reusnee 1343 heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. K il lisch in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. 32 222 Vb Gräfl. Hofgärtnerei Assenheim 1339 empfiehlt Gemüse⸗ u. Sellerie Pflanzen, Monat⸗ rosen, Verbenen, Heliotrop, Geranien, Zinerarien, Cal— zeolarsen, Fuchsien und Florblumen billigst— Preis⸗ verzeichnisse stehen franco zu Diensten. Uuiversal-agenligueur 33 von Carl von Metternich in Mainz, in Flaschen zu 24 kr., 45 fr. und fl. 1. 24 fr. bei Höchst empfehlenswerthes Andachtsbuch! 3038 Im Verlag von W. Kitzinger in Stuttgart ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen; in Friedberg duich Bindernagel& Schimpff: Alles mit Gott! Evangelisches Gebetbuch für alle Morgen und Abende der Woche in vierfacher Abwechslung, für die Fest⸗ und Feiertage, für Beichte und Communion, sowie für besondere Zeiten und Lagen, von: Luther, Musculus, Habermann, Arnd, Scriver, Lassenius, Spener, Neumann, Arnold, Franke, Schmolk, Stark, Cersiergen, Storr, Roos und vielen andern Gottesmännern. Achtzehnte Auflage. 416 Seiten. Oktavformat. Mit einem Stahlstiche. Elegant gebunden mit Goldschnitt und Goldverzierung Preis: fl. 1. 24 kr. Gebunden ohne Goldschnitt 1 fl. 20 kr. Wenige Jahre sind seit dem ersten Erscheinen dieses vortrefflichen Buches verflossen. In dieser Zeit hat es sich in mehr als 96,000 Exempl. über alle Länder deutscher Zunge verbreitet und ist Vielen ein reicher, unerschöpflicher Quell wahren Trostes geworden.— Es enthält eine mannichfache Auswahl ächt evangelischer Kern⸗ gebete für jede Zeit und jedes Verhältniß, wie solche in keinem andern Gebetbuche vereinigt sind, so daß in dem⸗ selben jeder Gläubige Erbauung und Beruhigung in allen Wechselfällen des Lebens finden wird.— Die Ver⸗ lagshandlung war bemüht, auch das Aeußere dieses Buches— dem gediegenen Inhalte desselben entsprechend— herzustellen, und ist es ihr gelungen, der neuen Auflage eine solch elegante Ausstattung zu geben, daß sie sich hauptsächlich auch zu„Fest- und Communiongeschenken“ für jedes Alter und für alle Stände eignet.— Zugleich besteht der bisherige, überaus billige Preis fort. Foul ar da, 1186 seidene Umknüpftücher und Halsbinden bei K. Friedrich neden der Poft. Geschaͤfts Empfehlung. 1262 Dem hiesigen und auswärtigen Publikum mache ich hlermit bekannt, daß ich mich bier als Kappen ⸗ macher und Kürschner etablirt hade und verspreche meinen Abnehmern gute und dillige Waere nach den neuesten Mustern zu liefern. Um geneigten Zuspruch bittet Bad Nauheim. G. Bayer, wohnhaft bei Spengler Steuernagels Witiwe Fabhrstraße Nr. 162. 7 A n zeige. 1430 Alle die hiefigen Einwohner, welche die von mir gemletheten städtischen Bleichplätze benutzen, mache ich von heute an darauf aufmerksam, daß ich, um Er⸗ leichterung dem Publikum zu verschaffen, eine Anmelde⸗ stelle bei Schuhmacher Heinrich Simmrock für die obere Stadt errichtet habe, und daß alle Dielenigen, welche die unteren Bleichen benutzen, sich Tags vorher bei mir melden wollen. Zu gleicher Zeit verbinde ich hlermit die Anzeige, daß ich das Bleichgeld an Ort und Stelle täglich erbeben werde und bel Abholung desselben im Hause genöthigt bin, einen Zuschlag von je 2 Kreuzer zu beanspruchen. Ebenso halte ich mich, wie Peinrich Simmrock, einem verehrlichen Publikum zum Bewachen der Wäsche gegen entsprechendes Honorar, sowie mit Garantle bestens empfohlen. l Frledberg. Heinrich Mack III. 1406 Nie ist eine gemeinnützigere, zellgemäßere, wohl— thätigere Zeitschrift erschlenen, als„Der Volksarzt“, dessen Redactton in unetgennützigfler Wetst auf jede von den Abonnenten ergehende Anfrage Antwort ertheilt. Preis nur 48 kr. pro Quas tal. Die als vorzüglich bekannte Schwarze Kaiser-Tinte ist in Flaschen 8 und 14 kr, stets zu hahen bet Ph. Dan. Kümmich. Gindernagel& Schimpff. Ein Sonnenschirm 1433 wurde auf dem Wege von Gettenau nach Friedberg verloren. Der redliche Finder wolle den⸗ selden bei der Expedition d. Bl. gegen eine Belohnung abgeben. Ein Bäckerlehrling 1420 wird gesucht von a G. Witzell. Nauheim. Tapeten, 1431 eine große Auswahl nach den neuesten Mufsern von 6 kr. an bis zu den feinften, sowie eine frische Sendung Fenster-Rouleaur ist eingetreffen und empfiehlt zu billigen Preisen Louis Weis neben Herrn Ph. Windecker. 8 Anzeige. 1429 Einem verehrlschen hiesigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich wöchentlich zweimal mit der jedes⸗ maligen Jabteszeit entsprechenden Gemüsen von Frank⸗ surt ankomme. Mit stets frischer Waare, bei vorheriger Beflellung, prompter Bedienung, halte mich bestens empfohlen. 5 driedberg. Esther Schönthal, wohnbaft Usagasse dei Wittwe Zobel Ein braves Dienstmädchen, 1377 welches das Gewöhnliche kochen kann und nicht mehr zu jung ist, wird in einen kleinen Haushalt gesucht. Klee⸗Versteigerun ee⸗Versteigerung. 1421 Dtenstag den 11. Mat l. J., Nachmittags 5 Uhr, sollen dahier 8 Morgen Luzerner Klee für dieses Jahr zur Aberndtung versteigert werden. Dorbeimer Bergwerk den 5. Mal 1869. Winter. Glacè- Handschuhe 1130 sowie Handschuhe fil d' Ecosse. ꝛc. bet K. Friedrich neben der Post. — 8 S——— —̃— — ͤ— Soeben erschien in unserem Verlage: e andba, der theologischen Moral des Zesuiten Gury die christliche Ethik. 1 55 Ein Beitrag zur Kenntniß des Jesuiten Ordens und des Jesuitismus unserer Tage von C. W. Lin 5„ evangel. Pfarrer zu Freilaubersheim in Rheinhessen. „Sint, ut sunt, aut non sint. Ricei. Preis 18 kr. Friedberg. Bindernagel& Schimpff. Die Mineral wasser- Anstalt von Dr. Uloth in Bad Nauheim 1424 empfiehlt ihre Mineralwasser, Selters und Soda-Wasser, sowie Limo- nade gazeuse. Zur Fabrikation wird nur natürliche, der Erde entströmende Kohlensäure verwandt und liefere ich vermittelst eines neuen, eigens für meine Zwecke construirten Apparates ein Fabrikat, welches sich durch Reichhaltigkeit an Kohlensaure, Wohlgeschmack und Billigkeit vortheilhaft auszeichnet. Preis- Courante stehen franco zu Diensten. 1407 Hiesiger Stadt und Umgegend die ergebene Anzeige, daß ich den nächsten Markt, als den 12. Mai, beziehen werde. H. Franck, Hof- Kappenmacher. Das Neueste in Strohhüten, Sonnen- und Regenschirmen, 879 sowie allen sonstigeng Putz⸗ und Modeartikeln empfiehlt zu reellen Preisen K. Friedrich, neben der Post. Tödtliche Hustenkrankheiten bei Kindern 1409 kommen deshalb leider so oft vor, well der Husten im Anfang zu wentg beachtet wird. Gewissenhafte Eltern sollten doch bedenken, wie sehr leicht sich aus einem vernachlässigten einfachen Dusten die gefährliche Lungenentzündung und Bräune, sowie der qualvolle Keuchhusten entwickeln kann. Sobald ein Kind hüftelt; muß es daher unter allen Umständen bei reiner Luft ruhig in der warmen Stube gehalten werden. Es darf durchaus nicht in's Freie und muß im Warmen schlafen. Dabei gibt man dem Kinde jede 2—3 Stunden einen kleinen Theelöffel Schlefischen Fenchel⸗Honig Extract, am besten erwärmt ein. Derselde ist kenntlich an Siegel, Etiquette nebst Faesimile, sowle an der im Glase eingebrannten Firma von L. W. Egers in Breslau und allein echt zu haben bei Jos. Hoffmann in Friedberg. Alle Sorten Mehl 1415 zu sehr billigen Preisen bei Jacob Stern usagasse Strohhüte und Sonnenschirme 1201 Friedberg. Geschwister Schloß. Geschäfts Empfehlung. 1277 Einem geehrten Publikum beehre mich hierdurch die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mit dem Heutigen ein Knopf-, Besatz-, Kur zwaaren-, Schreibmaterialien- und Cigarren-Geschäft im Hause der Herren Fürth& Nauheim hier errichtet habe. Ich werde bemüht sein meine geehrten Abnehmer stets prompt und reell zu bedienen und ihnen in jedem meiner Fächer fortwährend das Neueste zu billigen Preisen zu bieten. Meine echt importirten Bremer⸗ und Havana⸗Cigarren kann ich durch directe Einkäufe bestens empfehlen und bitte um geneigten Zuspruch. E Oppenheimer. Ein Arbeiter Tapeten, 1287 findet sür das ganze Jahr Beschäfligung bet 448 per Stück von 7 kr. an bis zu den feinsten empfiehlt in großer Auswahl billigst bei Maiweinessenz Strohhüte 1379 1151 in großer windechtr's Pruuktri. Ober gähr Bierhefe 1408 von bekannter Qualität auf bevorstehende eien⸗ tage per Schoppen 24. D Aepfelwein Der Umbau der alten Augustinerschult, 720 f Nur immer langsam. Zum Schluß: Wer zahlt die Zeche? Publikus. wurden gefunden. 55 2 2* Für Consirmanden. 1432 Mehrere Hundert Gesangbücher in verschledenen Einbänden habe ich zum Verkaufe übernommen und seh dleselben, so lange der Votrath reicht, zu sehr billigen Preisen ab. Mit Goldschnitt und gepreßten Decken schon von fl. 1. 6 kr. an. i Louis Weis den Apotheken gegenüber. Anzei Anzeige. 1395 Ich habe mich dahier als praktischer Arzt nieder- gelassen. Münzenberg den 3. Mat 1869. Dr. 2. Völcker. Wohnungs- Veränderung. 1362 Meinen geehrten Kunden und Geschäftsfreunden hiermit zur Nachricht, daß ich meine seitherige Wohnung verlassen, und nunmehr bet Herrn Hofmetzger Söllner (Metzgergasse 322) wohne. n Friedberg. Heinrich Präfried, Buchbinder. Vorschuß⸗Mehl bester Qualität das Gescheid die Mesie à 18 Pfund, 1419 bei 13½ kr. 1 fl. 45 kr. L. H. Strauß. Geschlechtserkrankungen 1405 jeder Art, Syphilis u. deren Folgen, Onanie, reizbare Schwäche. Pollutionen, Epflepsie, Bett · nässen beilt nach ncuester Methode schnell und gründlich Dr. H. poste restante Rastatt. Ver⸗ schwiegenheit und Reelität. 0 Danksagung. Allen, welche unserer geliedten Tochler und Schwester Charlotte Schwö bel das Gelelte zur letzten Ruhestätte gaben, sagen wir hiermit den innigsten Dank. f 14¹ Friedberg. 1 Die trauernden Hinterbliebenen. Kirchliche Anzeigen für Sriedberg. Sonntag den 9. Mai 1869. 4 Evangelische Gemtinde. ö Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. 5 Gottesdienst in der Stadtkirche; Vormittags: Herr Candidat Weckerling. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormitiags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmittags: Heir Candidat Zöckler. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. Sechster Sonntag nach Ostern. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: Hald 2 Uhr Christenlehre und Andacht. An den Wochentagen beginnt der Gottesdienst Morgens 6½ Uhr. f Verantw. Ned.: Hermann Schuapf. ö ö Eduard Grödel. 4 f Bad Nauheim. C. Horn, Tapezier. 5 f 5 Auswabl und zu sehr billgen Preisen frisch beieitet Wilh. Sturmfels. bei Heinrich Dieh', usagasse. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 19 und eine Beilage.) Druck und Verlag von Bindernagsi& Schis pff. 1417 1. Qualität, vorzüglich zu Maiwein, per Schoppen 3 kr. bei J. Müller. 1422 Hler ist zu sehen: 1380 Ein kleiner Schlüssel und ein Portemonnaie inden. n verschledeng demmen und sth⸗ „Ax seht bilige Decken schen 5. clen gegtnübtt. —— 5 0 cher Aut nit, . Völcker. erung Heschäfteftrurdn udtrigt Bohn eßger Sölle Präfried, Aker. deer, Opa ö Clepfie, Ben dort schnell un Nes att. 80. 6000 7 n Geilage. N53. II* W.— Kü Oeffentliche Aufforderung 1059 Forderungen und Ansprüche jeder Art an den coneurssälligen Nachlaß des Jobannes Konrad Roth von Nieder⸗Florstadt sind 8 Donnerstag den 27. Mai l. J., 8 Morgens 10 Ubr, bei Meidung des Ausschlusses von der Masse dahter anzumelden. Friedberg den 27. März 1869. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landtichter. Landgerichts⸗Assessor. reren 1314 Gustav Vogt, Bürgermeister und Oeconom in Reichelsheim hat seine Insolvenz angezeigt. Sämmi⸗ liche Gläubiger desselben, bekannte wie unbekannte, werden hlermit aufgefordert, ihre Forderungen binnen einer Frist von 4 Wochen dahier schriftlich anzumelden und zu speessiciren, widrigenfalls solche bet der Fest— stellung des Vermögens und der weiteren Behandlung der Sache keine Berücksichtigung finden. Gleichzeitig wird zur öffentlichen Kenntutß gebracht, daß der Großberzogliche Beigeordnete und Agent Wilh. Schmid zu Reichelsheim als Masse Curator bestellt und daß derselbe brauftragt worden ist, die Ausstände des genannten Gustav Vogt nöthigenfalls durch die Hülfe der Gerichte einzuziehen, falls solche nicht in der Kürze abgeführt werden. Friedberg am 22. April 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Re Steinberger, Landgerichts Assessor. Güter⸗Versteigerung. 1378 Montag den 10. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Erben der Georg Wilhelms Wittwe ein Grundstück: Gemarkung Friedberg. Fe ig. 8. 145. 237. Acker gegen den Taubenrain öffentlich meifibietend versteigert werden. Friedberg den 3. Mai 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fou car. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1410 Freitag den 14. d. Mis., kommen aus den Domanialwald⸗Distrieten Kleekopf und Kohlhaag zur öffentlichen Verfteigerung: 1 Eichenstamm von 10“ mittl. Durchm. und 557 Länge, mit= 43 Cbkfß., 243 Flchten, Kiefern- und Lärchenstämme von 5½ bis 15½“ Durchm. und 20 bis 70“ Länge, mit = 5529 Cbkjß., 122 Fichten und Lärchenstangen von 3—5“ Durchm. und 2065“ Länge, mit= 665 Cbkfß., sowie ferner: 25½ Stecken Nadel⸗Scheitholz, 14 Landrichter. 4„ Prügelholz, 24% 1„ Stockholz, 84„„ Rels holz. Das Stamm- und Stangenholz eiguet sich zu Bau— holz und Wagnerholz, insbesondere auch zu Rüffstangen, Lelterbäumen ꝛc., das Scheitholz besteht größten Theils aus rundem, zu Werkholz geeignetem Scheitholz. Dle Zusammenkunft findet im Diftriet Kleekopf, auf dem Vieinalweg von Lißberg nach Schwickartshausen, Vormittags 9 Uhr, statt. Ortenberg den 4. Mai 1869. D Ortenberg e p. 5 Bekanntmachung. Versteigerung von Relsholz und Ginstern in der Ober⸗ foͤrsterei Ober⸗Rosbach. 1402 Montag den 24. d. M., werden in den Schlägen Nr. IX, XV, XVI des Großherzogl. Domantalwalds Burgwald, an die Meisibietenden öffentlich versteigert: 14400 Wellen Eichen, 1000„ weiches Laub⸗ und Stockholz, 5800 Gebund Ginstern. Steigliebhaber werden eingeladen, sich Morgens 8 Ubr am Forsthaus Winterstein zu versammeln. Ober- Rosbach den 4. Mal 1869. Großherzogliche Oberförsterei Ober Rosbach Bing mann. Hofraithe-Versteigerung. 1423 Dienstag den 11. Mal d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in biesigem Rathhause die in der Wilhelminenstraße dahler belegene Christian Müller'sche Hofralthe mit Stallung und Hofraum nochmals öffentlich meistbietend dersteigert werden. Friedberg am 5. Mai 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg & Vrannkohlen-Verkauf. 1412 Montag den 10. Mai d. J. beginnt auf dem Gräflichen Braunkohlen⸗ Bergwerk bei O ssenheim der Verkauf neu geformter Kohlenklötze. Der Preis à Ceniner— 14 Stück Klötze beträgt 12 Kreuzer. Gleichzeuig beginnt eine neue Credispertode. Gegen Einlage vorschristsmäßiger Bürgscheine wird bis Epde dieses Jahres Ctedit, verbunden mit einer Zablungsfriß bis Ende März 1870, gestatlet. Der gemessene Centner Holzkohlen kostet 16 Kreuzer. Da indessen nur geringe Quantitäten abgegeben werden können, so wolle man sich vorber durch Anfragen vergewissern, ob die gewünschte Quantttät vorhanden ift. Ossen heimer Bergwerk den 5. Mal 1869. Gräfliche Bergverwaltung Cbelius. Für Consirmanden 1202 Corsetten und Crinolines, Kragen und Manschetten, gestickte Taschentücher, u. s. w. zu sehr billigen Preisen bei Handschuhe Geschwister Schloß. Drei Atteste. 1127 Seit längerer Zeit ittt ich selbst an einem starken Husten und an Heiserkeit, verschiedenen in Gebrauch gezogenen Mitteln nicht weichen wollten, und ich bescheinige hiermit, daß ich von diesen Uebeln, nach Gebrauch von Johann Hoff'schem Brust Malz ⸗Zucker vollständig beftest worden bin. Schwerte, im Januar 1869. Wilh. Probst, Hagenerftraßet. welche Uebel nach Mit wendender möglichst, zu spediren 8. März 1869. Post erbitte mir von Ihren Brust⸗Malz⸗ Fein Kranker jammert sehr darnach, mein Mit Achtung. J. Schnell. Ihre Malz⸗Gesundheits⸗Chocolade ift mir als Stärkungsmittel gut bekommen neuerdings eine Quantität biervon per Post. Rentner und Gutsbesitzer. Herrn Hoflieferanten Johann Hoff's Filiale in Köln, Comödienssr. 26. Dépot in Bad Nauheim bei Apotheker Dr. W. Uloth. eee e M. 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Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal las. Bekanntmachung. 1404 Die am 29. April l. J. im Domanialwald⸗ Olfirtet Dinter Köppel, Tyierberg und Rothlauf abge⸗ baltene Holzverstelgerung ift genebmigt und konnen die Abfabrschtine vom 11. l. Mts. an bei Großherzogl. Rentamt Friedberg in Empfang genommen werden. Der ersie Fahrtag it auf den 14. Mai und das Ende des Abfahrtermins bis zum 30. Junk l. J. fest⸗ gesetzt. Die Holzabfuhr ist jedoch nur bei trockner Witterung gestattel. Münster den 5. Mai 1869. ö Großherzogliche Oberförsterei Hoch Weisel Sommer. Holz⸗Versteigerung. 1303 Donnerstag den 13. d. M., Vormittags 9 Uhr, gelangen im sog. Haincher Domanialwald, Distrikt Buchwald ꝛc., zur Versteigerung: 11 Stecken Kiefern⸗Prügelholz, * 8„ Stockbolz, 5700 Wellen„ Reisbolz, 150 Stück„ Siangen, von 2. mittlerem Durchmesser und 45“ Länge, 60„ Fichten⸗Stangen, von 1— 4“ mittlerem Durchmesser und 2140“ Länge. Heldenbergen den 4. Mat 1869. Großherzogliche Oberförsteret Altenfladt Rumpf Holz-Versteigerung. 1411 Die am 3. d. M. im biesigen Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erfse Abfahrtag auf Mittwoch den 12, d. M. festgesetzt worden.* Abfahrtage find: Mittwoch, Freitag, Samstag von 7 bis 11 Uhr Vormittags bis zum 29. Mai d. J. Ober⸗Mörlen am 5. Mai 1869. Großherzogliche K Ober-Mörlen e cke l. Arbeits- Versteigerung. 1413 Montag den 10. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Melbach nachfolgende Arbeiten und Lieferungen wenigfinehmend versteigert werden: 1) Maurcrarbeit, veranschlagt zu 50 fl. 2) Das Liefern von 10 Bülten Kal 25„ 3) Das Graben und Vefern von 1 Ebkkiftr. Kies 10„ 4) Das Anfahren des Kieses 10 5) Das Messen des Kieses 2„ Melbach am 5. Mal 1869. Großherzogliche* Melbach ol, Für Sattler! 1288 Eine große Partie gebrauchte Roßhaare, guter Qualität, find preiswürdig zu haben bei* Friedberg. Eduard Grödel. Bekanntmachung. * 1 1614 mn 4 2 1 0 Maschinenfabrik, llesert in besler Aus⸗ führung: Dampfmaschinen zweckmäßigster Conssruc⸗ tion, alle Arten Drehbänke, Hobelmaschinen, Bohr⸗ maschinen mit Dampf, und Handbetrieb, Durchfsoß⸗, xcenter⸗ u. Vergoldpressen, Haarblasmaschinen, Farbreib⸗ alzwerke, Farbmühlen. Blelweißmengmaschinen, Leder⸗ spaltmaschinen, Lederklopfmaschinen, Kreis⸗ und Schweif⸗ sägen, Anlagen und Trans missionen: Wellen, Räder, Rlemenscheiben u. s. w. Veränderungen und Reparaturen an Maschinen werden von uns ebenfalls auf das Zuver⸗ 22.855 läßfigste besorgt. ass& Co. Annie Eisenglesserel: Gußfüde jeder Art für den i Ferner: Säulen, Träger, Grabkreuze, Grabgitier, Geländer, Roststäbe u. s. w. f 1121 f Hunstguss bis zu den feinssen Gegen zäuren. Fabrik hronelrter und geschliffener Eisen⸗ gußwaaren(Marmor-Insitatlon) mit Ciselirung und Vergoldung. 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J., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem blefigen Gemeindewald(nach Zusammenkunft am Holzweg) folgendes Holz versteigert werden!: 7 Stecken Buchen-Prügelholz, 1„ Eichen⸗ 1 33½„ Buchen⸗Stockholz, 2„ Eichen-„ 1½„ Kiefern ⸗Prügelholz 27„„ Stockholz. 300 Wellen Buchen Reisholz, 12⁵„ Kiefern⸗„ 4 en von 6—11 Zoll Durchmesser 14 Kiefern, 45 und 30— 70 Fuß Länge. Ober⸗Florstadt am 5. Mal 1869. Großherzotzliche Bürgermeisteret Ober⸗Florstadt Schmidt. In fer att. 1392 In der Kirchenkasse zu Nieder Wöllstadt liegen 575 fl. zum Ausleihen bereit. Der Kirchenvorfland. Emser Pastillen 55 seit einer Reihe von Jahren unter Leilang der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ züg lichen Wirkungen gegen Hals- und Bruf⸗ leiden, wie gegen Magenschwäche find stets vorräthig in Frledberg in der Hof Apotheke von C. Wahl, Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Paftillen werden nur in etikettirten Schachteln versand:. NB. Neue Roßhaare, von 36 kr. an, find stets vorräthig. Königliche Irunnenverwaltung zu Bad⸗Ems. Arbeits-Versteigerung. 1426 Mittwoch den 12. Mal, Nachmittags 3¼ Ubr, werden auf dem Rathhaus zu Ockstadt die zur Chaussi⸗ rung des Wegs vom Löwenhof auf die Staatsstraße, in der Gemarkung Straßbelm ersorderlichen Arbelten an die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden, und zwar: 1) Planir- und Chaufsfir⸗Arbelten in 4 Abtheilungen. 2) Fahren und Aussetzen der Chausseesteine in mehreren Abthetlungen. 3) Anstrich von 2 Wegweisern. Frtedberg den 5. Mai 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. 1214 Der bekannte itz“ Kräuter⸗Liqueur„„Daubitz fabricirt vom Apotheker R. F. Daubitz, Berlin, 5 Charlottenstraße 19, vortreffliches Hausmittel bei allen; Magenbeschwerden ze, ist stets frisch und ächt vorräthig bei J. A. Windecker in Friedberg. Ein Wagnergeselle 1387 flndet gegen guten Lohn sofort Beschäftigung bei Nahn, Wagnermeister in Nieder⸗Wöllstadt. Unterhosen! 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K. à 10586 P. 2 1 Doppelte„ 9 48—50 Baden 40 Obligat. 93574 6. 5 4½½00 Psb. I. R. 2 105 83 ½ G. 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58½ 5 70 3 85% G. N.-Amer, 60/ It. I. E. 1882 163/8 C. 25 Hol. d. 10 Stücke„ 9 54—56 Woll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 1 e 5 2 0 Stück 7 4½% Bayr. Ostbahn 7. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 34 G. 2 Engl. Nocte gs.„11 55—50 4% Pfandbr. d. Erkf. HA p.-B. 94 G. 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 54½ G. 2 ERuss. Imperiales 1 9 48—50 30% Oesterr. St Eisenb.-Prior. 55.6. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 74½ G. Gold Pr. Zoll-Pf.„—— 9000 Oest. Süäch. k. u. Lomb. E, B. 98 G. 50% do. neueste Emiss./ 72½ G. 2 Hehl. S Ib. pr. Z. Pf. 5—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 46 ½ 6 ö 47775 Hess. Lud wigsb.-Prior. 95½ G. Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45½½ Wiener Wechsel- Cours 97 G. 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