ger deuerder⸗ u dir Lehre m 1. Stot. 55 * 8 schafe dor zusammen dnrkaufen tee, in gutem Thore t Triuspalle. —̃— Verdau- denden mittel des Dr. „its aus eine . Sl. gratit tn Kuren allet Batas der 1869. Donnerstag den 8. April. N 40. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Hredberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— 2 2. Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden„Oberhessischen Anzeiger kann man fur das zweite Quartal l. J. bei allen Poststellen für 38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. Amtlicher Theil. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. 8. Nr. 258. Postvertrag zwischen dem Norddeutschen Bunde, Baiern, Würtemberg und Baden einerseits und Italien anderseits. Vom 10. Nov. 1868 — Nr. 259. Consuln⸗ Ernennung. Nr. 9. Nr. 260. verzinslichen Schatzanweisungen.— Nr. 261. Consul-Bestellung. Allerhöchster Erlaß vom 15. März 1869, betreffend die in Gemäßheit des Gesetzes vom 9. November 1867 genehmigte Ausgabe von Oe ie mt li ch e Die Generalversammlung des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg vom 19. December v. J. hat beschlossen, auch in 1869 aus den Mitteln dieses Vereins den Besitzern von Obstbaumschulen im Kreise Friedberg, die 1000 Stück veredelte Obstbäumchen verschiedener Sorten, als: Aepfel, Birnen ꝛc. enthalten, nach Begutachtung des Ausschusses des landw. Bezirksvereins wieder Prämien zu geben. Bekanntmachung. Die Besitzer von Obstbaumschulen, welche sich um solche Prämien bewerben können und wollen, werden aufgefordert, mir ihre Anmel— dungen schriftlich zukommen zu lassen. Friedberg den 6. April 1869. Der Director des landw. Bezirksvereins des Kreises Friedberg Trapp. ek a n Die am 15. l. M. stattgefundene Generalversammlung der Mathildenstiftung der Provinz Oberhessen hat beschlossen, für das Jahr 1869 350 fl. zum Besten von Kleinkinderbewahranstalten der Provinz Oberhessen zu verwenden und zwar t W Summe berücksichtigt zu werden wünschen, auf, die desfallsige An⸗ meldung, in welcher über Ausdehnung, Mittel und Bedürfniß der Anstalt ausführliche Auskunft zu ertheilen wäre, bis zu dem 1. November l. J. hierher gelangen zu lassen. 150 fl. für bereits bestehende und 200 fl. für neu zu gründende Kleinkinderbewahranstalten. Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, fordert man die Vorstände solcher Anstalten, welche bei Vertheilung der obigen Gießen den 27. Marz 1869. Der Vorstand der Mathildenstiftuug für die Provinz Oberhessen Dr. Goldmann. Hessen. Darmstadt. Professor Durm vom Polytechnikum in Karlsruhe hat einen Ruf an die hiesige polytechnische Schule erhalten. Gießen. An Stelle des nach Leipzig ab— gehenden Professors Dr. Leuckart ist der Privat- dotent Dr. Anton Schneider zu Berlin als ordentlicher Professor in der philosophischen Fa— cultät der Landes ⸗Universität, insbesondere für das Fach der Zoologie und vergleichenden Anatomie, berufen. Mainz. Zur Jubiläumsfeier des Papstes ind aus der Diöcese Mainz 14,000 Franken und aus der Diöcese Fulda 6776 Franken als Liebes- gaben abgegangen. Diese Gaben wird Freiherr Felix v. Los, welcher gegenwärtig in Rom weilt, am Feste Papst Pius IX. überreichen. Preußen. Berlin. Die von den Magi⸗ straten zu Dresden, Weimar ꝛc. bei dem Bundes- rathe eingegangenen Petitionen in Veranlassung der durch Präsidialverordnung vom 22. Dec. v. J. erfolgten Einführung der in Preußen geltenden Vorschriften über die Heranziehung der Militär- personen zu Communal⸗Auflagen im ganzen Bun- desgebiete finden bei den nichtpreußischen Mit- gliedern des Bundesraths lebhafte Unterstützung und es wird nicht nur die Wiederbeseitigung jener Verordnung, sondern auch die Beseitigung der betreffenden Immunität für das ganze Bun- desheer gewünscht. — Alle katholischen Bischöse in Preußen haben sich in einer Immediateingabe an den König gegen die Einführung der confessionslosen Schule erklärt und der König soll diese Manifestation nach dem„Hildesheimer kathol. Sonntagsblatt“ beifällig aufgenommen haben. f — Die Gumbinner Demonstrationen vom Mittwoch und Donnerstag haben, wie zu ver- muthen stand, ihre Veranlassung in dem Nothstande und der Arbeitslosigkeit der Bevölkerung. Die dortigen Stadtverordneten haben beschlossen, durch eine Deputation an das Oberpräsidium der Pro— vinz um Beschaffung von Arbeit für die Arbeits— losen zu petitioniren. Die„Excesse“ vom Don— nerstage bestanden, wie gemeldet wird, in dem Versuche, die Tags zuvor verhafteten Tumul— tuanten zu befreien. — Zur Beglückwünschung des Papstes wegen seiner bevorstehenden Secundizfeier ist nach der „Kreuzzeitung“ im Namen des Königs von Preußen der Cardinal Herzog von Ratibor(jüngerer Bruder des Herrenhausmitgliedes) nach Rom beordert worden, wohin derselbe sich in Begleitung des Grafen Frankenberg-Ludwigsdorf begeben hat. — Noch in keinem Jahre war der Strom der Auswanderer nach Amerika so groß und an- haltend, als in diesem und speziell in der ver⸗ gangenen Woche. So sind am Dienstag Abend vom hiesigen Potsdamer Bahnhof aus(via Bremen) an 1500 und den darauf folgenden Abend über 2000 Personen weiter befördert worden. Es sind dies überwiegend Landleute und zum großen Theil aus der Provinz Preußen stammend, welche nach ihren eigenen Aussagen durch den in den verschiedensten Theilen Preußens noch immer herrschenden Nothstand zur Auswan- derung gezwungen werden. — Der Breslauer Schnellzug ist in der Nacht vom 5. auf den 6. d. auf der Strecke zwischen Erckner und Fürstenwalde entgleist, da von ruch- loser Hand eine Schiene auf das Bahngeleise gelegt worden war. Der Locomotivführer ist ums Leben gekommen; dem Zugführer sind beide Beine gequetscht; bei dem übrigen Zugpersonale und den Passagieren(unter denen sich auch Prinz Albrecht Sohn befand) sind nur einige leichte Contustonen zu beklagen. Kiel. Unter den Petitionen, welche an den Reichstag übersandt worden sind, befindet sich auch die vom Verein schleswig⸗holsteinischer Aerzte, welche den Erlaß eines Gesetzes beantragt, wo— durch alle Strafbestimmungen in den Landes- gesetzen der Staaten des norddeutschen Bundes, durch welche den Medieinal-Personen unter An- drohung von Strafen ein Zwang zu ärztlichen Leistungen auferlegt ist, aufgehoben werden. Köln. In der Erzdiöcese Köln sind für das Jubiläum des Papstes 45,000 Thlr. gesammelt worden, wobei die Stadt Köln nur mit 5000 Thlr. betheiligt ist. Bayern. München. Die Sitzungen der Bundesliquidations-Commission wurden am 4. d. im Ministerium des Auswärtigen durch Fürst Hohenlohe eröffnet. — Die bier stattgefundene Conferenz deutscher Eisenbahn-Delegirten behufs Feststellung eines Sommer-Fahrplanes hat eine weitere Verbindung zwischen Wien und Köln, zwischen Frankfurt, Heidelberg, Leipzig über Würzburg und Bamberg, sowie die Einführung von Tageszügen zwischen Botzen und München und umgekehrt, ferner eines zweiten Eilzuges zwischen Paris und Wien beschlossen. Nürnberg. deutscher Bienenwirthe wird im dahier abgehalten werden. f Würtemberg. Stuttgart. Briefe von dem Würtemberger Entdeckungs⸗Reisenden Karl Mauch, datirt vom 29. November 1868 aus Mosiltkatese's Reich, melden, daß derselbe eine sehr wichtige Reise im Innern Südafrika's glück lich, obgleich unter großen Gefahren, ausgeführt bat. Er hatte dieselbe am 8. Mai von Potche⸗ strom Cin der Trans vaal'schen Republik) aus nach Nordosten angetreten, von Europäern noch nie Die 16 Wanderversammlung September d. J. erreichte Gebiete durchforscht und war am 18. Oct. zu Inpati angekommen. Von hier wollte er diesen April im Innern Afrika's nach Norden und bis zum Alquator vorzudringen suchen. Oesterreich. Wien. Der Kaiser von Oesterreich hat die ihm von Dr. Petermann in Gotha als Erinnerung an die erste deutsche Nord fahrt überreichte Eisbärendecke„buldvollst entgegen⸗ genommen“. Zugleich hat der Kaiser Herrn Dr. Petermann in Würdigung seinter hervorragen- den Verdienste um die Wissenschaft im Allgemeinen und insbesondere um das Zustandekommen eines der deutschen Nation zur Ehre gereichenden Unter- nehmens als Zeichen der Anerkennung den Orden der eisernen Krone 3. Classe und den Capitän K. Koldewey, dem verdienten Führer der Expe⸗ dition, das Ritterkreuz des Franz⸗Joseph⸗Ordens verliehen. Der Kaifer hat ferner einen zweiten Beitrag von 1000 fl. Silber für das Unternehmen angewiesen. — Die„Wiener Zeitung“ meldet, daß die Frage wegen Ernennung eines definitiven Minister⸗ Präsidenten an Stelle des abgetretenen Fürsten Carlos Auersperg seit Monaten nicht mehr Gegen- stand der Verhandlungen des Ministerraths ge⸗ wesen ist. Dasselbe Blatt erklärt alle Gerüchte über Differenzen zwischen dem Grafen Beust und dem Ministerium für vollständig erfunden. — Es erhält und befestigt sich die Meinung, daß der zurückgekehrte preußische Gesandte Baron v. Werther hier Eröffnungen zu machen den Auf— trag habe, welche den Interessen des Friedens eine neue verstärkte Bürgschaft zu geben geeignet und eben deßhalb des bereitwilligsten Entgegen— kommens in Wien versichert sind. Die Thatsache steht fest, daß der Verkehr zwischen der Gesandt— schaft und dem Ministerium des Auswärtigen ein ungewöhnlich reger ist. — Wie der„N. fr. Pr.“ aus Madrid be— richtet wird, sind dort alle monarchischen Parteien darüber einig, für den König Dom Fernando von Portugal zu stimmen; im Falle einer Ab⸗ lehnung der spanischen Krone seinerseits sollen aber die Progressisten nicht auf den Herzog von Montpensier, sondern auf den Prinzen von Sa— vohen reflektiren. — Eine Deputation des Clerus der Dibzesen von Olmütz und Brünn wird dem Papste zu seinem Priesterjubiläum eine Gabe von 2500 Napoleons— d'or überbringen. In Pest ist gegenwärtig das mit Edelsteinen geschmückte goldene Kreuz aus— gestellt, welches Pius IX. von ungarischen Ka— tholiken erhält; es hat 13,000 fl. gekostet und auf dem Etui steht:„Dem heil. Vater Pius IX., dem Jubilarpriester, widmet dies die treue Heerde der Gläubigen aus der ungarischen Nation.“ Im Bezirke Gottschen(Krain) treibt sich ein Schwindler herum, welcher den Mädchen und Frauen ihre langen Zöpfe, das Stück zu einem Gulden, ab— schwatzt, unter dem Vorgeben, die österreichischen Bischöfe ließen aus den Haaren der gläubigen Töchter der Kirche dem Papst zu seiner Secundiz ein Meßgewand anfertigen. Frankreich. Paris. Das„Journal officiel“ meldet, daß die über den Rücktritt des Finanzministers verbreiteten Gerüchte völlig grund⸗ los seien. 5 — Der indische Nabob, Sydud Munsoor Ali, det seit acht Tagen hier verweilt, hat dem Jardin des Plantes einen Besuch abgestattet, und sich beim Anblick der Bärenzwinger ꝛc. einem fast kindlichen Ausbruche der Freude hingegeben. — Der„Public“ meldet, Nigra habe mit französischen und ausländischen Finanzmännern einen Vertrag über ein italienisches Anlehen von 300 Millionen, garantirt durch die Kirchengüter, unterzeichnet. Belgien. Brüssel. Die Mittheilungen, welche Frére Orban von Paris aus an das bel— gische Cabinet hat gelangen lassen, constatiren den günstigen Eindruck, welchen der Chef des belgischen Cabinets von den Verhandlungen in Paris hat und lassen die Uebereinstimmung der beiden Re⸗ gierungen auf der diplomatisch festgestellten Basts voraussehen. Spanien. Madrid. In der Sitzung der Cortes verliest General Prim einen Gesetzentwurf, welcher die Zahl der stehenden Armee für den Dienst von 1869— 70 auf 80,000 Mann fest⸗ setzt. Auf eine Interpellation antwortend, erklärt Herr Sagosta, daß Geschmeide, deren Totalwerth sich auf 14 Millionen Realen beläuft, aus der Domkirche von Toledo verschwunden sind. Er fügt hinzu, daß gewisse Anzeichen vermuthen lassen, daß die Vollführer dieses Raubes sich unter den Personen befinden, die für die Ueberwachung des Geschmeides zu sorgen hatten. Amerika. Washington. Die von beiden Congreßhäusern votirten Modificationen, betreffend die Aemterbesetzungsacte, sind vom Präsidenten unterzeichnet und somit zum Gesetz erhoben. Afrika. Nachrichten vom Cap der guten Hoffnung bringen die Kunde von einem Brand- unglück, welches am Cap einen Landstrich von 400 Meilen Länge und 15—150 Meilen Breite verwüstete. Nachdem die Witterung seit sechs Wochen ungewöhnlich heiß und trocken gewesen war, hob die Temparatur sich am 9. Februar zu einer bisher unbekannten Hitze. Während des ganzen Vormittags strichen heiße Nordostwinde über das Land, und Nachmittags brach an mehreren Stellen zu gleicher Zeit Feuer aus, welchem Aecker, Farmgebäude, Zuchtvieh und Wälder mit den in ihnen befindlichen wilden Thieren zum Opfer fielen. In wenigen Stunden war Eigenthum von enormem Werthe zerstört; Viele, Eingeborene wie Europäer, vermochten nur das nackte Leben zu retten, und Manche nicht einmal dieses. Frankfurt. Ein in hiesiger Stadt bestehendes Etavlisse men, dessen bis jetzt öffentlich noch nicht erwähnt wurde, ver— dient schon deßhaßb alle Anerkennung, weil es namentlich auf die Unterhaltung und Unterweisung des reisenden Publikums, und zwar in der unzigennützigsten Weise berechnet ist. Es befindet sich nämlich in dem Gebäude Nr. 19 große Gallusstraße, in welchem sich die Kanzleien der groß— britanischen und hessen-darmstädtischen Consulate befinden, neden den Comptoirs der Herren Koch, Lauteren und Comp., von welchen Hr. Lauteren der hiesige Vertreter der großh. hessischen Regierung ist, ein Lesezimmer das für Einheimische und Fremde den ganzen Tag über geöffnet und auf's Reichhaltigste mit Zeilschriften und Journalen ausgestattet ist. Außer den gelesensten deutschen Zeitungen, sämmtlichen Badeblättern und Kurlisten liegen englische, amerikanische, französische, russische, italienische und Schweizer Zeilschriften in buntester Auswahl vor. Auch ein Fremdenbuch ist aufgelegt mit besonderen Rubriken für Namen, Wohnort und Reisebestimmung der Besucher, resp. der Fremden, so daß letzlere sich dadurch oft in an— genehmster Weise über den Aufenthalt von Bekannten und Freunden orientiren können. Namentlich im Sommer ist das Local von durchreisenden Engländern, Amerikanern, Russen u. s. w. stark frequentirt. Die liberalen Unter nehmer verdienen gewiß für diesen uneigennützigen Beitrag zur Hebung des Frankfurter Verkehrslebens öffentlich An— erkenung und Dank. * Frankfurt. In der unter dem Vorsitze des Hrn. v. Rabenau am 5. d. dahier abgehaltenen Versammlung von Landwirthen aus Hessen-Nassau, Hessen-Darmstadt, Frankfurt und den Rheinlanden, welche sehr zahlreich besucht wat, stand auf der Tagesordnung die an den Ieichstag zu richtende Pelition in Betreff der Besteuerung des Branntweins. Nach einer laugen und eingehenden Verhandlung wurde die im Entwurf vorgelegte Petition genebmigt und unterzeichnet. Die Anträze der dersam⸗ melten Landwirthe geben dahin: 1. Der Reichstag wolle unter geneigter Berücksichtigung einer früher von derselben Versammlung ergangenen Pelition, betreffend die Einführung der Spirilusfabrikatssteuer, die zu erwartende Gesetzes⸗ vorlage, soweit solche eine Erhöhung der Branntweinsteuer begründet, ablehnen, 2. der Reichstag wolle weiter be⸗ schließen die Fabrikatssteuer in keinem höheren Satze zu⸗ zulassen als demjenigen, welcher eine durchschnittliche Aus⸗ beute von mindestens 7½% Quart per Maisch rein entspricht d. i. höchstens 1 Sgr. pro preußisch Quart Branntwein, 50% Tralles. An diese Versammlung schloß sich diejenige des landwirthschaftlichen Clubs und war die— selbe äußerst animirt. Darmstadt. Vor einigen Tagen wurde im Bessunger Walde in der Nähe der Klippensteins⸗Eiche durch zwei anständig gekleidete junge Leute Feuer angelegt. Nur durch die glückliche Hinzukunft des Försters Fritz wurde das Feuer, welches sich schon 6—8 Klafter ausgebreitet, durch denselben mittelst Draufschlägen mit Reisich erstickt. Die Thäler konnte er leider nicht mehr erreichen Mainz. Am 5. 5. fand in der Nähe des Fischthors der Zusammenstoß einer Lokomotive, welche mit voller Dampfkraft, fuhr, mit einem Gülerzuge statt. Beide Maschinen erlitten bedeutende Beschädigungen, Menschen⸗ leben sind indessen glücklicherweise nicht zu beklagen. Meißen. Auch dahier ist es vor einigen Tagen vorgekommen, daß bei den Produktionen einer Seillänzer⸗ Gesellschaft ein Mitglied vom hohen Seile stürzte, indem bei dem Reißen einer der Leinen, durch welche das hohe Seil auf beiben Seiten gehalten wird, ein heftiger Ruck erfolgte, welcher den Künstler zum Stlaucheln brachte. Dieser ließ die Balancirstange fallen, fiel selbst, umfaßte aber behend das Laufseil mit einem Arme und ließ sich dann an einer der erwähnten Halleleinen, ohne Schaden genommen zu haben, herab. Durch die Balaucirstange wurde aber ein 9 jähriger Knabe nicht unbedeutend am Kopfe verletzt. Das Zuschauer-Publikum war in nicht geringen Schreck versetzt worden. In Königsberg i. Pr. constatirt das Polizeiprä⸗ sidium in nachstehender Warnung wieder einige Fälle von Trichinose:„Vor einiger Zeit brachten die Lokalblätter die Notiz, daß mehrere Mitglieder einer Fleischer Familie, bei welcher von Seiten des Polizeipräsidiums trichinen⸗ halliges Fleisch confiscirt worden war, von diesem Fleische in rohem Zustande absichtlich gegessen hätten, um ihren eigenen Glauben an die Unschädlichkeit der Trichinen zu beweisen und auch das Publikum davon zu überzeugen. Angeblich waren die Personen, wie sie wähnten, auch gesund geblieben. Nach amtlicher Feststellung sind wirklich sechs Personen einer hiesigen Fleischer-Familie so thöricht gewesen, diesen Versuch zu wagen; aber alle diese Personen erkrankten mehr oder weniger erheblich in der vierten Woche nach dem Genusse mit allen Zeichen der Trichinose, obwohl sie nur wenig von dem Fleische gegessen hatten, und obgleich dieses, wie amtlich festgestellt war, verhält⸗ nißmäßig nur sehr wenig Trichinen enthielt. Einige dieser Personen sind bereits genesen, zwei aber noch ziemlich heflig leidend. Das Polizeipräsidium theilt dies zur Warnung und Belehrung des Publikums mit und mahnt aufs Neue zur größten Vorsicht.“ Danzig. Die hiesige Zeitung erzählt nachstehende erbauliche Schulgeschichte:„Wie heißt die Stute, welche König Withelm am Tage der Schlacht bei Königgratz gerilien hat?“ so lautete die Frage eines Schulraths im Reg.-Bez. Bromberg an die Kinder einer Elementarschule bei Gelegenheit der Revision derselben. Da diese Frage die Kinder nicht zu beantworten wußten, selbst der Lehrer damit unbekannt war, so beantwortete der Herr Schulrath seine Frage selbst dahin, daß diese Stute, wie bekannt „Sadowa“ heiße, sein Erstaunen nicht unterdrückend über die Unwissenheit der Schulkinder in der neuesten vater⸗ ländischen Geschichte. Paris. Man kennt jetzt die Ziffer des Vermögens, welches der kürzlich verstorbene James v. Rothschild hinterlassen hat. Es beträgt ungefähr 1700 Millionen. Bei der Schätzung wurde jedoch immer die niedrigste Summe angenommen. Landwirthschaftliches * Der Staar als Malkäfervertilger. Bald wird der Maikäfer, der im vorigen Jahre in so ungeheuren Massen bei uns aufirat, wieder seinen Frühlingsbesuch erneuern, um, abgesehen von dem Schaden, den er selbst an den Pflanzen anzurichten vermag, nach kurzem Aufent⸗ halte zum Zwecke seiner Fortpflanzung sein dreijähriges Leben zu beschließen und durch das Weibchen dem Erd— boden die Eier anzuvertrauen, denen die noch schädlicheren gefräßigen Engerlinge entschlüpfen. Werden wir auch heuer kein eigentliches Flugjahr haben, so mag es immer⸗ hin nicht zu früh sein, auf eine Vertilgung der Engerlinge hinzuweisen, die, wenn auch eine unmittelbare, doch eine der wirksamsten ist. Der bekannte Hamburger Handels⸗ gärtner John Bott schreibt der Dr Koch'schen Wochen⸗ schrift für Gärtnerei und Pflapzenkunde:„In Ihrem Blatte sehe ich einige Mittel zur Vertilgung der Enger⸗ linge angegeben. Es wundert mich dabei, gar nichts von dem Miitel, das ich hler anwende, zu finden, um dem Maikäfer gründlich den Garaus zu machen. Vor un⸗ gefähr 10 Jahren wurden wir auf das allerempfindlichste von dem Engerlingsfraß heimgesucht, ganze Rhododendron⸗ und Coniferen-Anpflanzungen gingen verloren, ebenso litten die Kornfelder. Bei solchen Verwüstungen hören alle künstlichen Mittel mehr oder weniger auf zu wirken. Wir griffen zu dem sehr einfachen, den Staar zu cultiviren. Wir ließen gegen 100 Brutkästen von der allereinsachsten Construction machen, und siehe da, im Frühjahre waren sie alle besetzt. In welch kolossalem Maße die Staare alles Ungeziefer fressen, darüber finden Sie Specielles in Lang's Nalurgeschichte. Wenn der Maikäfer aus der Erde kommt, oder vielmehr kommen will, so ist der Staar da; er holt ihn förmlich heraus, pickt mit seinem Schnabel auf dem Erdboden herum und findet so den Maikäser. Fast bei jedem Loch, aus dem ein Malkäfer enischlüpft, findet man zugleich die Flügel und das sonst nicht Genießbare, Beweis genug, daß der Maikäfer sich keine Minute seines Lebens freut. Wir ließen die Brut⸗ kästen vermehren und mögen jetzt gegen 175—200 Stück haben. Maikäferjahre haben wir in den letzten 10 Jahren seit Einführung der Nistkästen genug gehabt. Der Enger⸗ lingofraß, wie wir ihn wiederholt hier gehabt haben, ist aber nicht wieder vorgekommen und im Verhältniß zu fraher ist das Auffinden der Engerlinge bei tiefer Bear⸗ beitung des Bodens weit geringer. 672 Vier wenig gebrauchte 5 Caleéchen mit Glasverdeck in gutem Stande, billig abzugeben. Frankfurt a. M. gr. Eschenheimerstraße 54. J Ein grauer Palatin 1091 wurde auf dem Wege von Friedberg nach dem Johannisberg verloren, um dessen Rückgabe an die Exped. v. Bl. gebeten wird. N 5 if * 4 Nailiset sich bu Brut, Iffentlich meistbietend versteigert. Main⸗Weser⸗ Bahn. Bekanntmachung. 986 Mit Bezug auf§. 11 des mit dem 1. Januar d. J. zur Einführung gelangten Reglements für unseren Lokal⸗Güter⸗ Verkehr bringen wir blerdurch Folgendes zur öffentlichen Kenntniß: 1 1) die Expeditionslokale für den Güterverkehr find dem Pud kum im Sommer von 7 Ubr, im Winter von 8 Morgens bis 7 Uhr Abends, mit Aus⸗ schluß der Mittagsslunde, auf den Stationen Kassel, Marburg, Gießen und Frankfurt von 1 bis 2 Uhr, auf den übrigen Stationen von 12 bis 2 Uhr geöffnet; 2) Eilgut wird an Sonn- und Fefftagen nur in den Vormittagsstunden von 8 bis 10 Ubr angenommen und ausgeliefert. Kassel den 24. März 1869. Königliche Direktion der Main-Weser- Bahn. Dei ste ige ru g. 1074 Montag den 12. d. M., Vormittags 9 Uhr an⸗ sangend, sollen in dem hiesigen Gemeindewald folgende Polzsortimente, als: 32 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1 0 57 7 Eichen⸗ 7 30 5 Buchen⸗Prügelbolz, 19/„ Eichen⸗* 5 1 Klefern⸗ a 108 7 Buchen⸗Stockholz, 138% 2 Eichen-„ 4550 Wellen Buchen⸗Reisholz. 1800„ Eichen„ 350„ Ilchten„ 10“ lang, 2100„ Kiefern-„ „ 1 1 Buchen Stock von 17“ Durchmesser, 5“ zu Kummetholz geeignet, 21 Stämme Eichen⸗Werkholz von 6—18“ Durch—⸗ messer und 20— 40“ xänge, 20 Stück Fichtenstangen von 2—5“ Durchmesser⸗ und 28— 407 Länge, 400 Stück Kiefern⸗Stangen von 2“ Durchmesser und 307 Länge, öffentlich n bictend versteigert werden. Die Zu imenkunft ist im Distriet Judengaid in dem Kiefernschlag. Bönstadt den 5, April 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Bönstadt Geibel. Bekanntmachung.“ 1075 Mittwoch den 14. April d. J., Morgens 9 Ubr, wird auf dem Gemeindehause zu Reichels beim der Rest der auf dem fiskal. Fruchtspeicher lagernden Zrüchte, als: 50 Malter Korn, 15„ Gerste und 45„ Hafer öffentlich an den Meistbfetenden versteigeit. Friedberg den 5. April 1869. Großherzogliches Rentamt Friedberg LM e ck. Mobiliar- Versteigerung 1086 Freitag den 9. April l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werven in der vorbinigen Wohnung des J. C. Pagemann dahier verschtedene Gegenstände, als: 5 Glasschränke, 1 Ofen, 1 Partie Meerschaumspltzen Pfeifen, Messer, Scheeren, Notizbücher, feinere Oele, Schreibmaterialten, eine Gas einrichtung und sonstige Gegenstände Friedberg den 6. April 1869. In Auftrag Großherzoglichen Lanc gerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Frtedberg Nia Holz⸗Versteigerung. 9079 Nächsten Montag und Dienstag den 12. und 3. d. M. sollen im Gettenauer Gemeindewald lachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 1) Montag: 67 Eichen⸗Baustämme= 8208 Cb.⸗Fuß, 2) Dtenstag: 17¾ Sieden Eichen⸗Scheitholz, mit unter I. Qualität, geeignet zu Glaser⸗ und Küferholz, 99¾ Stecken Eichen⸗Prügelholz, 9„ Stockholz, 488„„ Reisholz. Die Versteigerung an belden Tagen nimmt Morgens 10 Uhr ihren Anfang und ist die Zusammenkunft am Eingang des Waldes beim Bingenbelmer Forsthaus. Zahlungs serist wird gegen vorschriftsmäßige Bürg— schaft bis Ende October l. J. eingeräumt. Gettenau dey 5. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Gettenau „ Mu tab. 1035 Dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß sich von heute an meine Wobnung auf dem Haagk U säächst Peirn Kaufmann Kran; befindet. Oeffentliche Aufforderung. 1089 Die in der öffentlichen Aufforderung vom 26. Februar l. J., Oberbessischer Anzeiger Nr. 26., aufgefübrten Besitzer der dort verzeichneten Immobilien wollen dieselben tbeils verpfänden, tbeils veraͤußern, thetls ibren Erwerbtitel nachtragen lassen, können sich aber über den Erwerb derselben nicht urkundlich aus weisen. Es werden deshald Dritte, welche aus irgend einem Rechtogrunde Ansprüche an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dabier gellend zu machen, als sonst die Veräußerungsurkunden ohne Rücksicht auf sie bestätigt, beziehungswelse die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Arl. 29 des Gesetzes vom 21. ebruar 1852 als vermuthete Eigenthümer werden eingeschrieben werden. 0 Friedberg am 26. Februar 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg RN E 1. Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1005 Nachverzeichnete Holzsortimente sollen zur Versteigerung kommen:— 1 Montag den 12. 1. M. in dem Distriet Glaubzahler Feld K 11 Stecken Nadel-Prügelhelz, 3 851 1„ Neieholz, hiervon ein großer Theil in langen Schichten,. 33„ Weiden und Linden-Reisholz, 1 Linden⸗Slamm von 13“ Durchm., 17 Länge, 72 Stück Nadelholz-Stangen von 2—4½“ Durchm., 20-257 Länge, 4350 1 5 1 1279 5(Bohnenstangen), II. Dienstag den 18 l. M. in den Domanialwald Districten Großer⸗ und Kleiner⸗Universi⸗ tätswald, Glaubzahler Dickung, Köhlberg, Nabertshäuserheeg, Harbkopf und Nassewiesentheile Scheitholz Prügelholz Stockholz Reisholz Holzart: eee. Buchen⸗ 71 21 6 65 Eichen⸗ 28½ 18 10% 95 Nadelholz— 3 41— 130 Aspen⸗ 45 ½ 18— 18 10 Stück Eichen- Stämme von 8—31“ Durchm., 10—35“ Länge, mit— 545 Cbkfß., 116 vu, Nadelholz-Stämme„ 5½—16“ 15-95“„909 . N (bierunter schönes Streck- und Schnittholz), 2„ Buchen⸗ 5 19 u. 25, Durchm., 20 u 257 Länge mit— 169 Cbkfß., 127„ Nadelbolz⸗Stangen 3—5“ 5 20— 65“„ s Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vormittags präcis halb 9 Uhr und zwar Montags auf dem Forsthaus Glaubzahl und Dienstags auf dem von Nidda nach Glaubzahl führenden Vicinalweg, an dem Müllerweg. Das in obigen Districten sitzende Windfall-Brennbolz wollen Steigliebhaber vor der einsehen, ebenso das in den Districten Herbkopf und Mühlberg lagernde Eichen⸗ die Buchen-Stämme in dem District Großer-Universitätswald Nid da den J. April 1869. Versteigerung und Nadel⸗Stammholz, sowie Großherzogliche Oberförsterei Nidda Georgi. North British und Mercantile Seuer-Versicherungs-Gesellschaft in Edinburg und London (gegründet 1809) mit Domicii Parmstadt. Grundkapital 13 Millionen Thaler. NMeserve/ Fond Ende 1867 17 Millionen Thaler. 1077 Die Gesellschaft schließt Feuerversicherungen jeder Art zu festen und billigen Pramien.— Für Landwirthschaft und Zabriken besonders loyale Bedingungen.— Sicherstellung der Hypotheken⸗Gläubiger.— Bei mehrjähriger Versicherung unter Vorausbezahlung bedeutender Rabatt. Zur Ertheilung jeder wünschenswerthen Auskunft, sicherungs-Anträgen empfiehlt sich Herr Louis Weis in Friedberg. Die Genera Agentur von C. Gaulé in Darmstadt. Werk-, Bau- und Brennholz-, Vieh- Holz Versteigerung. und Mobilien-Versteigerung 1090 Mittwoch den 14. April l. J., Vormittags um l 9 Uhr anjangend, werden in dem biesigen Gemeinde⸗ 1088 Aus dem Nachlasse des verstorbenen Perrn Ober- wald nachbemerkte Holzsortimente, als: försters Freiherrn v. Gall, Bingenbeimer Forsthaus 38 Stecken Buchen-Scheitbolz, bel Echzell, sollen Dienstag den 13. April d. J.: 12„ Eichen Prügelbolz, 1) Circa 10 Stecken Reiserholz, 11 Stecken Buchen 41„ euchen⸗Stockbolz und Scheitkolz, 3 Stecken Buchen Stockholz, eine Quan] 2432 Cbisg. Eichen-Stamm und Stangenbolz von tität Eichen⸗, Tannen, Eschen-Werkholz und Bohlen 5— 10“ Durchm. und 25— 45“ Länge, von 2, 3 und 4“ Dicke, in verschiedenen Breiten, öffentlich und melfibietend versteigert. 2) Ein 1spänniger und ein 2spänniger Oekonomte- Die Zufammenkunst ist im Ort. wagen, ein Jagdwägelchen, Schlitten und sonstige Selters den 6. April 1869. Oeconomiegeräthschaften, Großherzogliche Bürgermeisterei Selters N 2 gübe, Chaisen und e 3) 2 junge braune Pferde, 4 1 Ackergeschirr, 4) Circa 250 Ctr. bestes Peu, 11 Fuder div. Stroh, 40 Malter Kartoffeln, 40 Körbe Spreu, Korn, Gerste, Pafer und Dickwurz, 5) Gartentische und Bänke, 1 große und 1w kleine Kelter, 1 Partie trockene Wagenfellgen, Mistbeet⸗ senster, Bienenhaus u. s. w. daselbst meiftbietend verstetgert werden. Echzell den 6. April 1869. Im Auftrage: C. 5 Schwartz. sowie zur Vermittelung von Ver— Kleesaamen 667 empfiehlt zu der nächsten Aussaat. K Bad Nauheim. aeob Schimpf. Jacob 1200 Gulden, 100 ganz oder getrennt, legen auf gerichtlich bestatigte Hppotbeken zu 5% zum Ausleihen bereit. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 125 Stück Mutterschafe 1063 mit Lämmern(reines Vieb), sowohl zusammen als auch in einzelnen Parthieen, hat zu verkaufen Hofgut Büdesheim. N K. Draudt. Blumen., Held- und Garten- 1066 Zweit an einer Thorhalle gewesene, in gutem * Qustande befindliche, große f Samen doppelflügelige Thore Jakob Herrmann, Eine Partie gutes Heu 1087 wird billigst abgegeben bei May Oppenheimer. 934 be Gg. 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Todes Anzeige. 1082 Freunden und Bekannten widmen wir die Trauernachricht, daß uns unsere liebe Mutter Charlotte Feudtner, geb. Ferro, am Freitag Abend 10 Uhr 20 Minuten in Coblenz durch den Tod entrissen wurde.. Fern von ihrer Heimath— rube sie in Frieden. Wir bitten um stille Theilnahme. Diez den 3. April 1869. Im Namen der Familie: J. W. Feudtner. 2CCC0C0C0C0 ͤ Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 7. April. Waizen 11 fl. 25 Korn 8 fl. 40 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 5. April. Waizen 11 fl. 45 0 Kork 9 fl. 30 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 36 kt. Grünberg, 3. April. Waizen 11 fl. 10 kr.; Korn 9 fl.— kr.; Gerste 7 fl. 54 kr.; Hafer 6 fl. 26 kr.; Molter 8 fl. 50 kr.; Erbsen 11 fl. 8 k.; Wicken 11 fl. 50 kr.; Saamen 16 fl. 4 kr.; Kartoffeln 2 fl. 15 kr. Mainz, 2. April. Waizen 11 fl. 41 kr.; Korn 9 fl. 7 kr.; Gerste 8 fl. 5 kr.; Hafer 6 fl. 2 kr.; 1 2 fl. 20 tr.; Roggenstroh per 100 Gebund fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Mitgetheilt von I Oest. 250 fl. b. R. 1839 158 6 S. Lindheimer. Cours. 2 7920 1854 75 g f 5 100 Pr. L. 1858 157 6. 7. April 1869. Cours der Staatspapiere. 8 l 500 v. 1860% 83¼ G. Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. J 65½ G. Gr. Hess. 4% Obligat. 90/ G 2 100 br v. 864 2, 6. 3 50% Nat.-Anl. 1854 55% C. ö 90 3½0% Obligation. 84 ½ 8. 2 Schwed Tun. 10-L. 12 ½ 6. 5 50% steuerfrele Oblg. 51 0. Nass ann 4½% Obl. b. Rti. 93 5. 2 Bad. 35 fl. Loose 55 C. breussen 4½j% Obligat. b. Rth. 94 P. 5 40% do 0 86 pP. 2 Kurh. 40 Thl.-L. b. k. 56¾ 6. 7 er do. 80 G. Kurhess. 40% Obl. b. k. à 105 85 f. 5 br. Bess. 50 fl. L. d.. 163 4 6. Bayern 50% Oblfgatlon. 101 ½ G Frankf. 3½0% Obligat. 81 ½ G F A 5 4½0% ½Jähr. b. Rth. 95 P. 9 3⁰ 5 de 73 5 5— Nass. 25 fl. L. b. R. 36 G. 5 4⁰5 do do 88¼ P. Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 8¼ 9. LIE Würtemb. 40% Obl. b. Rth. 93 P. Finnland 4½% Pfdbr. I. R. 105 77¾ P. 24 Pistolen fl. 9 46—48 5 4% do do 85 G. Schweden 4½% O. 1. R. à 105 86½ P. 2 2 Doppelte 9 47—49 Baden 1 93½ G 5 4½0% Pfb. I. R. à 105 83 ½ G. 5— Preuss. Friedrd'or 1 9 57½—58½ 2 2. Zat. 2 N.-Amer. I 60% St. 1. E. 1882 87 ½ G. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—5 Voll einbezahlte Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 1 a e 4 5 5 0 4½j% Bayr. Ostbahn 127 P. 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 333/ G. 2 ae 14 597 1 2% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 93¼ 6. 5% Tos. Ceutr.-Eisenb„ 54% G. 2 J Russ. Imperiales a 30% Oesterr. St-Eisend.—Prlor. 54 6. 5% Elisabethbahn-Prlorr% 74½ c U 60% Oest. Süd. St. u. Lomb 3 0 14 85 5 5 6. S 1 eee 970 7 5 E. B. 97/ F. 5% do. neueste Emiss.% f 72½ G. I AHcnh. S ilb. pr. Z. Pf. 5 3% est. Süd. St. u. Lomb. E. B. J 46 G. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 95½ P. Preuss. Kassensch. 05 144 ⁰ö8—45 Wiener Wechsel- Cours 94½ d. I pollars in Gold 32 27—280/ — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. w. S. 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