Schäfer sche, p chleuning. b . * spitzt. 7 1869. ichen Alsfeld und Kirchhain(über Kirtorf). Donnerstag den 7. October. N 117. Oberhessischer Anzeiger. enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeben Dienstag, Donnerstag und Samftag. Mit dem 1. October beginnt Abonnements⸗Ein ladung. ein neues Abonnement auf den„Oberhessi schen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird.. J Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestellgeld 47 kr.— Bei der Verlags- Expedition kostet das Blatt für die Monate October, November und Dezember 30 kr. Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und 7 vollzählige Exemplare geliefert werden können. Die Expedition. Wmtlicher Theil. Winterbauschule in Darmstadt. Der Lecalgewerbverein in Darmstadt beabsichtigt, die seit einer Reihe von Jahren unter dem Namen„Winterbauschule“ unter⸗ liltene Fortbildungsschule fur Handwerker, insbesondere für Bauhandwerker, auch in diesem Winter zu eröffnen und in ihrem Lehrplan zu weitern, wenn auf eine genügende Betheiligung von Schülern gerechnet werden kann. 1 Der Unterricht wird umfassen: Freihand⸗, Linear und technisches Fachzeichnen, Bauconstructionen, darstel lende beometrie, Rechnen, Geometrie, Elemente der Naturlehre und Mechanik, Materialienkunde und Buchführung. iche, täglich an den Vor- und Nachmittagen ertheilt. leterrichts vorausbezahlt. der Unterricht beginnt den 1. Dezember l. J. und schließt mit dem 28. Februar k. J. Derselbe wird, mit Ausnahme der Sonn- und Feier⸗ Das Schulgeld beträgt für die 3 Monate 15 Gulden und wird beim Beginn des 5 Alle Diejenigen, welche an dem bemerkten Unterricht Theil nehmen wollen, werden ersucht, sich längstens bis zum 1. November l. J z dem Secretariat des Landesgewerbvereins in Darmstadt schriftlich anzumelden. Der Vorstand des Localgewerbvereins in Darmstadt. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- che Regierungsblatt Nr. 45 enthält: I. Verordnung, die Beiträge des allgemeinen evangel. serchenfonds zu den Provinzialschulsonds für die Provin⸗ 1 Starkenburg und Oberhessen betr. Dieselbe lautet: Tir haben Uns, in Betracht, daß die kirchlichen Bedürf⸗ isse, zu deren Bestreitung der allgemeine evangelische bechenfonds zunächst bestimmt ist, seit längerer Zeit er⸗ zalich gestiegen sind und die Mittel zu deren Befriedigung ut mehr hinreichen, bewogen gefunden zu verordnen ud verordnen hiermit, wie folgt: Die früheren Bestim⸗ nungen, wonach ber allgemeine evangelische Kirchenfonds 1 die Provinzialschulfonds der Provinzen Starkenburg und Oberhessen bestimmte jährliche Beiträge zu leisten tete, werden hiermit aufgehoben und sind diese Beiträge n 1. Januar 1870 an nicht mehr zu entrichten. II. Bekanntmachung, einige Abänderungen des Regle⸗ mits zu dem Gesetze über das Postwesen des Norddent⸗ am Bundes betreffend. III. Oeffentliche Anerkennung einer eblen That. Am Jurgen des 23. Juni l. J. fiel bie Ehefrau des zu Mainz ngnhaften Arbeiters Franz Kenge aus Drachenberg, welche n Rheine oberhalb der Brücke zu Mainz mit dem Aus⸗ zeichen von Wäsche beschäftigt war, in den an dieser zalle sehr tiefen Strom, und würde ertrunken sein, wenn iht auf ihten Hülferuf der gerade vorüberkommende Aschinenschlosser Peter Beaury aus Kastel, im Kreise Mänz, sofort mit voller Kleidung ins Wasser gesprungen ze, die Ertrinkende mit der einen Hand erfaßt, und, zum er sich mit der andern Hand an einer in der Nähe fudlichen Ketie anklammerte, über dem Wasser gehalten tze, bis der mit einem Kahn herbeigeeilte Schiffer Moritz und die Ehefrau des ꝛc. Kenge aufnahm und glücklich das Ufer brachte. S. K. H. der Großherzog haben Peter Beaury für diese muthvolle, mit eigener Lebens⸗ chr verbundene That, neben der an denselben erfolgten geihung einer Geldprämie, das allgemeine Ehrenzeichen 1 ber Inschrift:„Für Rettung von Menschenleben“ clegnäbigst zu verleihen geruht. IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Kriegsmini— feums, die Stellvertretung bei der diesjährigen Truppen⸗ ezinzung betreffend. . Bekanntmachung der Großh. Commission sür Post⸗ Melegenheiten, die Postverbindung in der Provinz Ober— Ian betr. Mit dem 20. v. M. sind die bisherigen Itonenposten zwischen Fulda und Neustadt(über Lauter— dc und Alsfeld), sowie zwischen Kirchhain und Lauter⸗ dit(über Kirtorf und Alsfeld) aufgehoben und an deren Sese folgende tägliche Personenposten eingerichtet worden: 1 wischen Alsfeld und Fulba(über Lauterbach und Czenlüder); 2) zwischen Lauterbach und Fulda; 3) chen Lauterbach und Neustadt(über Alsfeld) und 4) VI. Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst zu verleihen geruht: am 9. Juli dem General-Consul Sulzer in Leipzig das Comthurkreuz 1. Klasse des Philippsordens;— am 20. Juli dem der⸗ maligen Präsidenten des Gartenbau-Vereins in Mainz Kaufmann Humann, das Ritterkreuz zweiter Klasse des Ludewigs⸗Ordens;— am 19. August dem evangelischen Schullehrer Opel in Groß-Zimmern, in Rücksicht seiner vieljährigen treuen Dienste, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:„Für vieljährige treue Dienste“;— am 24. August dem evangel. Schullehrer Leiß in Darmstadt, in Rücksicht seiner beinahe fünfzigjährigen treuen und ge⸗ wissenhaften Dienste, das silberne Kreuz des Philipps⸗ ordens;— am 6. Sept. dem evang. Schullehrer Gilß in Bullau, in Rücksicht seiner vieljährigen treuen Dienste, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrist:„Für viel⸗ jährige treue Dienste!;— am 8. Sept. dem Brigadier zu Pferd in dem Gendarmeriecorps Hannes das silberne Kreuz des Philippsordens;— am 9. Sept. dem Bürger⸗ meister der Bürgermeisterei Gumbsheim, Joh. Wörth J. das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrifts„Für Verdienste“. VII. Namens veränderungen. S. K. H. der Groß⸗ herzog haben allergnädigst geruht: am 27. August dem Heinrich Dort von Alten⸗Buseck zu gestatten, daß derselbe statt seines bisherigen Familiennamens künftighin den Familiennamen Geißler,— am 9. Sept. dem Bürger⸗ meister Helfert zu Krumbach zu gestatten, daß derselbe statt seines bisherigen Familiennamens künstigtzin den Familiennamen Helferich,— an demselben Tage dem Heimann Gernsheimer von Viernheim zu gestatten, daß derselbe künftig statt seines bisherigen den Familiennamen Löb,— am 14. Sept. der Marie Frankenberger zu Gries⸗ heim zu gestatten, daß dleselbe statt ihres bisherigen Familien⸗ namens Frankenberger künftighin den Familiennamen Schupp,— am 18. Sept. dem Peter Haas zu Ilbenstadt zu gestatten, daß derselbe statt seines bisherigen Familien⸗ namens künftighin den Familiennamen Guthmann— führe. VIII. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. Sept. dem Schulamts⸗ Aspiranten Ofeuloch aus Bürftadt die erledigte dritte kath. Schulstelle zu Nieder⸗Olm— und dem Schulamtsaspiranten Dix aus Ober⸗Hilbersheim die erledigte zweite Gemeinde— Schulstelle zu Spiesheim zu übertragen. IX. Charakterertheilungen. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 14. Sept. dem evangel. Pfarrer zu Nieder-Florstadt und Dekan des Dekanats Friedberg, Friedrich Wilhelm Görtz, in Anerkennung seiner vieljährigen treuen Dienste den Charakter als Kirchenrath, — und am 22. Sept. dem Kreisbaumeister des Kreisbau— amts Dieburg, Wilhelm Kraus, den Charakter als„Bau— rath“ zu verleihen. X. Gestorben sind: am 16. August der Stadtischul— lehrer Matthes zu Offetbach,— am 27. August der Schul⸗ lehrer Seebrich zu Hortweiler,— am 1. Sept. der Kanzlei⸗ diener der Ober-Steuer-Direktion Reh zu Darmstadt,— am 2. Sept. der Gr. Hofgerichts⸗Direktor Geheime Rath Decker zu Darmstadt,— am 15. Sept. der Oberdomänen⸗ Kanzlist Nau,— am 16. Sept. der Oberappellations⸗ und Cassationsgerichtsrath Frhr. v. Lehmann. 5 — Der Sekretär im großherzogl. Ministerium der Finanzen, Ottmar Göring, ist zum dritten großherzoglichen Bevollmächtigten in dem Bundes⸗ rathe des Zollvereins ernannt worden. — Nach der„Darmst. Ztg.“ sind die Aus- sichten für Eröffnung des Polytechnikums am 11. d. sehr erfreulich. Es sind bereits zahlreiche Anmel⸗ dungen nicht allein aus Hessen, sondern auch aus den Nachbarstaaten eingelaufen und rechnet man jetzt bereits auf 130 Schüler, eine für das erste Schuljahr sehr beträchtliche Zahl. Preußen. Berlin. Das Bundesgesetz⸗ blatt enthält die im Norddeutschen Bunde fortan geltende Ordnung für die Prüfung der Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker. Im Ganzen schließen sich die Prüfungsordnungen den in Preußen schon geltenden an. Zur Ertheilung der Approbationen für Aerzte, Zahnärzte oder Apo- theker für das ganze Bundesgebiet sind zur Zeit die zuständigen Ministerien des Königreichs Preußen, des Königreichs Sachsen, des Großherzogthums Hessen, des Großherzogthums Mecklenburg⸗Schwerin und gemeinschaftlich die Ministerien des Groß— herzogthums Sachsen Weimar und der sächsischen Herzogthümer befugt, weil alle diese Staaten eine oder mehrere Landes-Universitäten haben. Die Prüfungen werden vor der Ober-Examinations- Commission in Berlin, oder einer Prüfungs⸗Com⸗ mission einer norddeutschen Universität abgelegt. — Die auf den 3. d. von dem Berliner Arbeiterverein zur Discussion einer Petition an das Abgeordnetenhaus bezüglich der Klosterfrage einberufene zahlreich besuchte Volksversammlung wurde wiederum durch die Leidenschaftlichkeit der überwiegenden Mehrzahl der Versammelten resultat— los gemacht. Es wurde gleich zu Anfang ein specifisch gefärbtes Bureau proklamirt, und noch ehe die eigentlichen Verhandlungen begannen, ver⸗ anlaßte der Ausbruch einer Schlägerei die polizei liche Auflösung der Versammlung. b Frankfurt. Die Neuwahl eines Abgeord— neten für Frankfurt zum Berliner Landtag hatte am verflossenen Sonntag im Saalbau eine Anzahl Wahlmänner(etwa 70 bis 80) zusammengeführt, welche sich für Wiederwahl des bisherigen Ab- geordneten Dr. Kugler entschied, nachdem der Letztere seine Mandatsniederlegung damit erklärt hatte, daß er des Vertrauens seiner Wähler durch seine Haltung in der Rezeßfrage verlustig gegangen zu sein geglaubt habe. Bayern München. Die zum siebenten Male wiederholte Abstimmung zur Präsidentenwahl ergab wiederum Stimmengleichheit für die beiden Candidaten Weiß und Edel. Baden. Karlsruhe. In der zweiten Kammer fand die Debatte über die an den Großherzog zu richtende Adresse statt. Der von Lamey verfaßte Adresse-Entwurf betont, daß, wenn bis jetzt auch entscheidende Schritte zu der nationalen Einigung ganz Deutschlands nicht möglich waren, doch die Erkenntniß ihrer Nothwendigkeit fort⸗ während wachse; die Abgeordnetenkammer stehe in der Ueberzeugung, daß die Umgestaltung Deutsch lands nur durch Vereinigung der süddeutschen Staaten mit dem großen norddeutschen Bunde erfolgen könne. Mit vollem Vertrauen auf die bewährte deutsche Gesinnung und Weisheit des Regenten erwarte die Kammer den Zeitpunkt, wo es möglich sein werde, daß diese hoffnungsreiche Einigung sich vollziehe. Die Debatte war sehr erregt und wurde schließlich der Adreßentwurf der national- liberalen Partei mit allen gegen sechs Stimmen angenommen, hingegen der Adreßentwurf der Ultramontanen verworfen. Letzterer spricht sich für die Errichtung eines Südbundes, die Auflösung der Kammern und die Entlassung der Minister aus. Es entstanden heftige Scenen zwischen den Ministeen und den Ultramontanen. Oesterreich. Der„Mähr. Corr.“ meldet, der Ministerrath habe beschlossen, die Temporalien des Linzer Bischofs im Betrage von 36,000 fl. zu sperren, und dieser Beschluß habe die aller- höchste Sanetion erhalten. — Der von dem Feldmarschall Erzherzog Albrecht gegründete Vorschußsonds für unbemittelte Offiziere ist durch die Beiträge der Erzherzoge Wilhelm(Großmeister des deutschen Ordens) und Karl Ferdinand, Bruder des Stifters, urd des Bankiers v. Schey auf 145,000 fl. erhöht wor⸗ den. Weitere Beiträge stehen in Aussicht. Frankreich. Paris. Der„Figaro“ mel⸗ det, daß der Obergeneral des Carmeliterordens in Rom dem Pater Hyacinthe brieflich eine Frist von 10 Tagen gewährt habe, um in das Kloster zurückzukehren, unter Androhung der Strafe der Excommunication und der Belegung mit der Censur als infam. — In seiner letzten Wochenchronik im„Rappel“ verräth Henri Rochefort, daß er während der Emeute vom Juni nach Paris gekommen war und sich hier zwei Tage aufgehalten hatte, ohne daß die Behörde davon unterrichtet gewesen wäre. „Ich hatte,“ sagte er,„diese gefährliche Reise lediglich unternommen, um mich durch den Augen- schein von der in den Straßen von Paris herr⸗ schenden Stimmung zu überzeugen.“ Spanien. Ein wichtiges Aktenstück zur spanischen Bewegung liegt vor. Die republikanischen Blätter des Landes veröffentlichen den von Castelar verfaßten Protest der republikanischen Minorität der Cortes gegen die Acte der Regierung und namentlich gegen das letzte Circular des Ministers des Innern. — Die republikanischen Freiwilligen von Reuß haben eine Emeute gemacht. Die Bevölkerung von Bejar wachte den Versuch, Pie und seine Mitschuldigen zu befreien, jedoch wurde die Ord⸗ nung wieder hergestellt. Der republikanische De⸗ putirte für Nagera organisirte eine Bande, welche die Thore der Gefängnisse zu Huesca öffnete; die Truppen schlugen die von dem Deputirten Joaritzio Madrid, Die von der Regierung den Cortes gemachte Vorlage, wodurch das Kriegs- gesetz an denjenigen Punkten erklärt wird, wo Unruhen vorkommen können, wird vom Ausschuß⸗ bericht befürwortet. Der republikanische Aufstand wächst in Catalonien. Die Republikaner errich⸗ teten ihr Hauptquartier zu Mauresa in Andalusien. Die Republikaner von Greuse(7) haben die Re- gierungskassen beraubt und den Civilgouverneur und Militärcommandanten gefangen genommen. Die Insurrektion hat in Mureia und Reuß gesiegt⸗ — Die republikanischen Freischaaren sind aus Mencia verjagt, die Stadt Reus ist wieder unter⸗ worfen und die Freischaaren in Catalonien flohen beim Heranrücken der Truppen. Ein großer Theil der Eisenbahnen in Catalonien ist aufgerissen. In den Cortes fand eine lebhafte Debatte über den Regierungsvorschlag betreffs der Aufhebung der individuellen Rechte statt. Castellar, Orense und Sagasta hielten stürmische Reden. ** Friedberg 17. October. Wer sich für das hiesige Schullehrer-Seminav interessirt, dem empfehlen wir, die für alle Besucher geöffneten neu errichtelen Gedbäulichkeiien derselben in nächster Woche einmal in Augenschein zu nehmen. Wir sind überzeugt, daß Jedermann, der die ebenso stattlich und zweckmäßig angelegten, als anständig und freundlich ausgestatteten Räume betritt, gleich uns mit Anerkennung und Dankbarkeit gegen alle Diejenigen erfüllt werden wird, die zu dieser vollständigen und höchst gelungenen Umwandlung der so wichtigen Landesanstalt beigetragen haben. Möge nun die mit so viel Mühe und so großen Opfern hergestellte schöne Außenseite des Seminars für alle Diejenigen, die lehrend oder lernend demselben angehören, ein neuer Sporn sein, sich den inneren Auf⸗ gaben desselben mit um so größerer Freudigkeit und hoffentlich immer reicherem Erfolge zu widmen! E. Ockstadt. Am 4. d. M. fand dahier ein Jüng⸗ ling von 20 Jahren, der einzige Sohn einer Witlwe, in der Gemeinde- Sandgrube in Folge einer Verschüttung plötzlich seinen Tod. Seither Arbeiler bei Gebr. Grödel in Friedberg, war er Willens, seiner Mutter einige Aus⸗ hülfe zu leisten und zur Tünchung seines Elternhauses Sand herbeizuschaffen. Schon ist der Wagen gefüllt, einiges vom benützten Geschirr liegt darauf, da bricht(als er vermuthlich sein letztes jetzt verschüttetes Geschirr holen will) die oͤrei Fuß überhängende, circa 10 Fuhren fassende Abraumerde herunter— und begräbt ihn lebendig. Ein in der Nähe beschäftigter Aepfelbdrecher hört den dumpf⸗ lönenden, wuchtigen Plump, tritt herzu— und gewahr! das Unglück. Nach Verlauf zweistündigen Bemühens stießen die Suchenden auf eine Kappe und fanden den Verunglückten in halbstehender und halbknieender Stellung an eine Seitenwand gedrückt. Sein ganzer Körper, be⸗ sonders das Angeficht war schwarzblau; außerdem zeigten sich keine Spuren von Verletzung. Die Abraumerde war des vielen Unterminitens wegen stark überhängend; auf der Oberfläche zeigten sich augenfällige Risse; der Regen hatte sie erweicht und löslicher gemacht— und dennoch erkühnie sich der Unglückliche, in unvorsichtiger Weise dieser sichtlich gefährlichen Stelle zu nahen. Er selbst sah das drohende Unglück voraus; denn er soll kurz vorher geäußert haben:„Da hängt aber ein Klumpen, wann der los⸗ bricht, dann weiß ich Bescheid!“ Sein von ihm geladener Sandwagen war das erste Todtenbett, auf dem er seiner Wohnung überbracht wurde.— Das Unterminiren der Sand⸗ und Lehmgruben, das schon so vieles Unglück ver⸗ ursachte, sollie polizeilich verboten und strenge überwacht werden; sowohl Gemeinde⸗ als auch Pribat⸗Gruben sollte man nie anders als durchaus nur senkrecht abzu⸗ raumen und auszubeuten gestatten. N. Aus dem Kreise Nidda. Die Maul⸗ und Klauen⸗ seuche, welche zuerst in mehreren Orten der Kreise Vilbel und Friedberg aufgetreten, zeigt sich jetzt auch bei uns, indem dieselde zu Echzell und Uiphe ausgebrochen ist. Darmstadt. Kürzlich har ein Tjähriger Junge einem kleineren mit einem Pfeil ein Auge ausgeschossen. Es kann dies eine neue Warnung sein, wie gefährliches Spiel⸗ werk der Schießbogen und die Armbrust in der Hand kleiner Buben sind. Mainz. Der durch die Geschichte der Schwester Adolphe s. Z. so bekannt gewordene Warburg ist vor einigen Tagen plötzlich gestorben. Vom Rhein wird gemeldet, daß man dort in der Nacht vom 2. zum 3. Oct., kurz vor 12 Uhr, an verschie⸗ denen Orten starke Erdstöße verspürte. In Coblenz stürzten mehrere Schornsteine ein und Bilder und Spiegel schwankten an den Wänden ꝛc. Gleiche Nachrichten kommen aus Neuwied, Remagen, Bonn, Oberlahnstein, Ems, Lorch, selbst befehligte Bande vollständig. In Keres ist eine Bewegung ausgebrochen; ernste Eceiguisse. Madrid ist ruhig. man befürchtet die Stabtcasse. Die obdachlos gewordenen Fa lien n 800— 900 Köpfe arge fo is a sämmtlicher Hausbesitzer u so angenommen worden sein. N . N zählend, sind 1 9 d Bewohn ert gewese bis auf etwa 3 Haushaltungen nicht ver resp. der Feuergesährlichkeit halber K vuzern. Die zur Herstellung einer Rigibahn eröffnet Subscription hat schon am ersten Tage nahezu den doppelle Betrag des gesuchten Capiials ergeben, so daß die Zeich nungen rebucirt werden müssen. 8 2 Paris.(Zum Morde von Pantin.) Nach be g letzten Berichten aus Bollwiller hat man noch nichis Neue. Bevölkerung an den Nachsorschungen Theil nimmt. Teiche sind trocken gelegt, alle Weinberge, Gärten un Gebüsche, jedoch ohne Resultat, bestätigt sich indeß, daß sich das Gepäck von Johann Kin auf dem Bureau der„Massageries Impsériales“ zu Sulf (Elsaß) vorgefunden hat. Dasselbe trug den Stempi von Epernay und wurde in Sultz von einem alten un jungen Manne vor einem Monat ungefähr zurückgelassen, Da Traupmann sich am 2, oder 3. September von Cernor wo er sich damals aufhielt, ungefähr 18 Stunden lang, wie sein eigener Vater ausgesagt, entfernte, so muß ma annehmen, daß der Mörder den Johann Kinck in Sul Cernay zu begeden. Unterwegs wird er ihn dann woh beseitigt haben. Der Weg von Sultz nach Cernay, dessen Nähe die Besitzung liegt, welche Johann Kinck en standen, eignet sich übrigens sehr zur Ausführung eines Vun brechens. Derselbe geht nämlich durch dichte Weinberg und Gebüsche und ist theilweise von hohen Abhängen, theilweise von tiefen Gräben begrenzt. Eiwas von Sulz entfernt, befindet sich der Weiher von Ollwiller. Die Be. hörden von Colmar fahnden jetzt auf einen Arbeiter au; der Fabrik von Morel und Motsch in Cernay; diese Arbeiter, welcher eines schlechten Rufes genießt, verlhe nämlich zu gleicher Zeit mit Traupmann die Stadt. Wi Gustav Kinck, den ällesten Sohn der Famslie, anbelang! so ist die Rolle, welche er in der ganzen Sache spielle, noch keineswegs aufgeklärt. Während seines Aufenthaltes in Guebwiller(in der ersten Hälfte des Monats September) wurde er öfter von seinen Verwandten befragt, wo felt Vater sei. Jedesmal erbleichte er und wurde verlegen. Eines Tages sagte er sogar zu einem seiner Verwandten „Fragen Sie mich nicht nach meinem Vater; niemal wird man erfahren, was er macht und was aus ihm geworden ist.“ 8 „ Der Gesammtaufwand für sämmtliche höhere Schulen in Preußen belief sich im Jahre 18000 auf 2,573,184 Thaler. Davon brachten auf: der Staa aus unmittelbaren Fonds nur 285,418 Thaler, aus mitte baren Stistungsfonds 238,804 Thaler, die Stadtge mein den 401,046 Thaler, die Kirchen und nicht unter Vn waltung des Staats stehenden Stistungsfonds 75,60% Thaler, die Schüler und Alumnen 1.193,55 Thaler unn nicht nachgewiesene Beiträge sind 384,224 Thaler. So z lesen in Engel's statistischer Zeitschrift, 2. Heft. 4 Von den deutschen Universitäten weist im Somman⸗ semester 1869 die meisten Studirenden Berlin aus, nämlich 1958, hierauf folgt Leipzig mit 1485, dann München mit 1290, Bonn zählte 925, Breslau 845, Halle 833, Tübingen 801, Göttingen 774, Heidelberg 714, Würzburg 667, Jem: 399, Münster 391, Marburg 372, Erlangen 367, Gießen 303, Rostock 173 Studirende; Greifswalde hatte im ven⸗ gangenen Wintersemester 425 und Freiburg 291 Stud rende. Die bemerkbarsten Unterschiede bezüglich der Fig, quenz im Winter⸗ und Sommersemester 1868/69 zeignen sich bei Berlin, wo die Zahl der Studirenden sich u 170 erhöht und bei Breslau, wo sich dieselbe um 98 ga. mindert hat. Porschuß- und Credit-Verein zu Friedberg Geschäftsbericht pro September 1869. Mitgliederzahl: 469. Station Friedberg. Abgang der Bahnzüge in der Richtung nach in der Richtung nach über das Schicksal Johann Kinck's entdeckt, obgleich die gang A durchsuch! worden. E erwartete und ihn überredete, sich mit ihm zu Fuß nag 1 Einnahme. Ausgabe. fl. 13.813. 51 kr. Discontirte Wechsel fl. 13,648. 28 fl „ 9,071. 29 Conto⸗Corrent 1870 731 4 227.—„ Depositen„ 3,537.— „2,383. 43, Darlehen u. Spareinlagen, 3,84l. 41 „ 265. 3, Wechsel⸗Incasso„ 273.— Main Weser⸗Bahn — — . S — — 2 — S — Nassau, Montabaur, Hennef, Kirberg und andern Orten. 5 1 1 7— Das Städichen Frauenstein bei Chemnitz e Giesten: ist am 2. d. von einer verheerenden Feuersbrunst heim⸗ 6²² 7. 5 gesucht worden, indem eirca 100 Gebäude, darunter 70 7¹⁸ 855 dis 80 Wohngebäude, in Asche gelegt wurden. Gänzlich 4918 158 abgebrannt sind die Kicche, das Rathhaus, die Schulen, 12²⁵ 35 die Superintendentur, das Diakonat, die Post, der Hengsit⸗ 3⁵⁰ 3⁵⁰ stall(Moritzburger Filiale) und die Amtsfrohnfeste; er⸗ 6³⁶ 62² halten geblieben sind das Schloß mit den Gerichtsamts⸗ 5 2813 9⁰⁰ und Renlanmtslocalitäten nebst Archiven. Ebenso sind 91 1156 vom Feuer verschont geblieben sämmtliche Scheunen mit den Ernlevorräthen und circa ein Dritiheil der Wohnge⸗* Schnellzüge J., 2. und 3. Klasse.— Conti bäude des Städtchens. Gerettet ist das Ralhsarchiv und züge 1. und 2. Klasse. 1 * rz N N . N un; 8 Naben ci Nin cd e daß dee N Alin.) 0 „ ede 8 nichig N die r eee N Obligations-Verloolung. wersammlung wurden die nachstehend verzeichneten Partial⸗ Obligationen der Gemeinde 631 In der heute dahier flattgebabten Gemelnderaths⸗ Altenstadt aus dem Anlehen vom Jahre 1835 * 1 Nr. 85 jede über 200 Gulden Nr. 89 durch das Loos auf den 31. Dezember l. J. zur Rück⸗ zahlung destimmt. 8 Die Inhaber dieser Nummern werden biermit von wieser Verloosung in Kenntniß gesetzt und zugleich auf. gefordert, diese Beträge gegen Rückgabe der Schuld⸗ urkunden und der noch nicht fälligen Zinscoupons bis llängstens zum 31. Dezember l. J. bei det Gemeinde (Einnebmerei dabter in Empfang zu nehmen, da von diesem Zeitpunkte an eine weitere Verzinsung dieser Kapitalien micht mehr stattfindet. Altenstadt den 21. Seplember 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt Nee das d Bekanntmachung. 2723 Bei der diesjährigen Verloosung der Framers⸗ Heimer Partial-Obligationen wurde die Nr. 17 zur Zurückbezahlung bestimmt. Dem Inhaber derselden wird der Betrag bis 1. Januar 870, von wo die Verzinsung aufhört, gegen Einsendung wer Original Obligation durch das Haydlungsbaus J. Lindheimer in Frankfurt a. M. bezahlt werden. Framersheim am 28. September 1869. Großherzogliche nee Framere heim e Bettstrohlieferung. 2745 Montag den 11. d. M., Vormittage 10 Uhr, wird der Bedarf an Beitstiroh vom October dieses bis dahin mächften Jahres für die Garnison Butzbach auf dem Büreau der unterzeichneten Verwaltung nochmals auf dem Wege der Soumission in Lieferung vergeben. Die gegen früher veränderten Bedingungen liegen auf genanntem Burean zur Einsicht offen und find die (Soumissionen denselben entsprechend bis zu obigem Termin portofrei anher einzusenden. Butzbach den 1. October 1869. Großherzogliche Garnison-Verwaltung Schabel, Wachtmeister. Obligations-Verloosung. 2748 Bei der beute dahier stattgebabten Verloosung hhiefiger Parttal⸗Obligationen ist die Nr. 65 mit 100 fl. nückzahlbar geworden, was dem Juhaber derselben mit wem Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis zu [Ende d. J. gegen Rückgabe der qultlirten Schuld⸗ werschreibung und der nicht fälligen Zinscoupons dei shiesiger Gemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da eine weitere Verzinsung von jenem Termine an nicht mehr statl findet. Ferner wird wieberbolt dem Inhaber der Partial⸗ Obligation Nr. 68 etöffnet, daß die weiteren Zins⸗ tabschnitte auf 10 Jahre bei uns gegen Rückgabe des Talon in Empfang genommen werden können. Osserbeim den 2. October 1869. Großherzogliche 1 in Ossenbeim a u l. 24** Mobiliar-Versteigerung. 2762 Mittwoch den 13. October, Vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf freiwilligen Antrag in der Behausung des Bäckermeisters Wuühelm Rumpf dahier verschiedene Mobiliar⸗ gegenstände, als: Betten, Bettstellen, Tische, Stühle, Kleider— schränke, Commoden, Waschtische, Nachttische, Portraits, Weißzeug, Vorhänge, Glas, Por⸗ zellan und sonstige Haus- und Küchengeräth⸗ schaften zoͤffentlich meistbietend gegen Baarzahlung ver— steigert. Friedberg den 6. October 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg E e e Obligations-Verloosung. 2762 Durch die heute vorgenommene Verloosung von artial⸗Obligationen der beiden Anlehen hiesiger Stadt⸗ J find zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1870, welche durch Kirchenrechner Heidt dahler geschehen wird, folgende Nummern bestimmt worden: a) von dem Anlehen zu 15,000 fl, vom 1. Jul 1844 Nr. 41 à 100 fl. und Nr. 82 à 200 fl., b) von vem Anlehen zu 6000 fl. vom 1. Juli 1846 Nr. 9, 27, 30 à 100 fl. Friedberg am 2. October 1869. Für den ev. Kirchenvorstand Lebensversicherungsbank Versicherungsbestand am 1. October 189 Effeetiver Fonds am 1. October 189 Jahreseinnahme pro 1868 Dividende der Versicherten gewähren die unbezweifelbare Sicherheit, vor Allem Rücksicht zu nehmen ist,— die Versicherten verschafft denselben zugleich sicherungskosten. Versicherungen werden vermittelt durch Ortseinnehmer Louis Hö Der große Umfang und die solide hypothekarische Belegung der vothand für Deutschland in Gotha. 63, 850000 Thlr. 16,000000„ „. 2,7793353„ im Jahre 1889 g 39 Proz enen Fonds worauf beim Abschluß einer Lebensversicherung un verkürzte Vertheilung der Ueberschüsse an die den Vortheil möglichster Billigkeit der Ver⸗ 2770 Hofgerichts-Advokat G. Trapp II. in Friedberg hler in Büdingen. 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J., Lieferung vergeben: 1) Reiserbesen(find Mufter einzusenden), einzusenden), für 1869, 4) ungebleichte Leinwand, s. g. Futterleinen, 5) blaues und graues Leinenzettelgarn Nr. 20, 6) gebleichtes Leinengarn Nr. 20, Vormittags 10 Uhr, wird dahier für 1870 im Soumissionswege zur 2) Papter und sonstige Schreibmatertalien(find Mufter 3) 25 Stück wollene Bett⸗Teppiche, zur Lieferung 2710 Durch einfache Berichterffaltung nach gegebenen Vorschriften bietet sich Gelegenheit zu Nebeneinnahmen für Gasanstalts- Dirigenten, Techntker, Maurer- und Zimmermeißer, Inspectoren, Beamte, Reisende, Ver⸗ sicherungsagenten, für Personen, welche auf communaten und staatlichen Baubehörden beschäftigt sind, insbesondere für Solche, welche mit Gewerdtreibennen und Indu⸗ striellen in lebhaftem Verkehr ftehen. Nähere Auskunft auf briefliche Anfragen unser J. B. Nr. 278 durch die Jäger'sche Buchbandlung in Frankfurt a. M. 7) Hessenzwilch, 8) Bop, 9) Halstücher, Sacktüchet und Baumwollenwatten, 10) Arbeltsutenfilien für Schuhmacher, Schneider und Näherinnen, 11) Stahl und Eisenwaaren, 12) Seilerwaaren, 13) Dielen und Latten, 14) Holzbohlen in verschiedenen Sorten 15) Roßhaare, 16) einfaches Fensterglas in verschiedenen Dimensionen, 17) Eichenholzdauben zu Küserwaaren, 18) Spiritus, 19) Soda, 20) Leim I. Qualität(find Proben einzusenden), 21) ausgeschnittenes Leder zu Fußdekleidungen, Rind- leder, sämisches Schafleder, rindlederne Weber⸗ schürzen und Sohllederabfälle. Schriftliche Offerten sind bis zu dem obigen Termin in den vor dem Directorial- Büreau aufgebängten „Soumissionskasten“ einzulegen und die Lieferungs⸗ Bedingungen bei unterzeichneter Direetton einzusehen. Marlenschloß am 4. October 1869. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Directlon J. B. d. D. dn iet. Faselochs ⸗Versteigerung. 2765 Dienstag den 12. l. M., Vormittags um 10 Uhr, soll ein der hlesigen Gemeinde gehörender, zum Schlachten geelgneter Faselochse im Rathhaus öffentlich meistbtetend versteigert werden. Reichelsheim den 5. October 1869. 2758 Freitag den 8. d. M., Abends 7 Uhr, wollen die Karl Bergs Erben zu Friedberg ihre in hiesiger Gemarkung belegenen Grundsttscke in dem Wirthshause des Kaspar Holler dahier öffentlich meistbietend ver— steigern lassen. Fauerbach b. Fr. den 4. October 1869. In Auftrag: Großberzogliches Ortsgericht Fauerbach b. Fr. e Faselochs ⸗Versteigerung. 2760 Dienstag den 12. d. M., Vormistags 11 Ubr, soll auf dem Rathhaus dahier ein gemeinbeltlicher Fasel⸗ ochs meistbietend versteigert werden. Melbach am 5. October 1869. ., IIiustrirte Damenzeitung. urch alle Buchhandlungen und Postämter ist 28 beziehen: PITE BIENX. Neueste und billigste Berliner Damenzeitung für Mode und Handarbelt. Herausgegeben unter Mitwirkung der Redaction des Bazar mit theilweiser Benutzung der in dieser Zeitschruse 5 enthaltenen Abbildungen. 5 das ganze Viertessahr nur 10 Sgr. actischen Bedürfnisse im Auge behaltend „Biene“ mit Sammelfleiss, Sorgfalt und h/ Alles zusammen, was die Mode im Gebiete stchätige, wirthschaftliche Frauen und Töchter und Gutes bringt: Im Hauptblatte jährlich 00 vorzügliche Abblidungen der gesammten aen- und Kinder- Garderobe, Leibwäsche und verschiedensten Handarbeiten, in den Supple- nten die betreff. Schnittmuster mit ftaselldner schreibung, wodurch es auch den ungeübtesten unden möglich wird, Alles selbst anzufertigen und lamit bedeutende Ersparnisse zu erzielen. Die erste Nummer des neuen(V.) Jahrgangs ist gratis durch alle Buchhandlungen und Postanstalten au beziehen. 2593 Aufträge erbitten fich 5 Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 2721 In keinem Weißwaaren- und Nähmaschlnen⸗ Geschäfte in Frankfurt a. M. wird ein Lehr li: 1 gesucht. Näheres bei Ph. Billau, 2750 Aecht hydraulischer sogenannter schwarzer Wasserkalk, zu allem Mauerwerk und besonders zu Mauern ins Wasser sehr gut, welcher zur Erbauung der Oberbessischen Eisenbahn verwendet wird, ist nach 8Stägiger Beftellung stets zu haben bet Aulendiebach den 29. September 1869. August Stock II. Ein gutes helbraunes Pferd, 2764 4½ Johr aft, fleht unter sehr vortheilhaften Be⸗ Baur. Großherzogliche n Melbach N e 1 * dingungen zu verkaufen bet a H. Conrad in Reichelsheim. Unsere bis zu den allerneusten Romanen ergänzte Lei bbibliot ist für den Winter wieder hier in Fried b Benutzung. erg und empfehlen wir dieselbe zur gefälligen Bindernagel 8 Schimpff. In der Hof-Brauerei bei J. Burck 2776 heute, den 7. October, Abends 8 Uhr, Tyroler- Concert. Vor schuß-& Creditverein. 2775 Wir bringen hiermit zur Kenntniß der Vereinsmitglieder, daß vom 1. October ab die Herren Fr. Hecht als Cassier und E. Ermus als Controleur des Vereines provisorisch bestellt und bevollmächtigt worden sind, für den Verein gültig zu zeichnen und zu quittiren. Das Comptoir befindet sich im Hause des Herrn Ehr. Hecht, Ludwigsstraße 306, Parterre. Der Vorstand. ec eee eee eee eee eee EEE E Es E- Ce.&.& Ce. Co& E& C C. eute D H Schluß des 2773 Alle Sorten Leinwand, Tischzeuge, G 3 Elen breites Betttücherleinen (Handgespinnst) 42 kr. per Elle. No Eo Eo Co& Eo Co& CoC.& Se in Leinen-& Halbleinenwaaren, zu nochmals herabgesetzten Preisen. Handtücher, Shirting, Vorhangstoffe, Bettzeuge, Barchent, Piquedecken ꝛc. ꝛc. Bis heute Abend Breitestraste vis-à- vis der Post. Jonas Schloß aus Frankfurt a. M. onnerstag Ausverkaufs Taschentücher, Thee⸗ und Kaffeedecken, uv n ge ausgng/ 134 aspnus piu abidavg aun 381 8 e e ee eee eee Z3u vermiethen 2771 eine vollständig e Wohnung in dem oberen Stocke des in der Burg befindlichen Morell& Hertwig'schen Hauses. Auskunft ertheilen Trapp& Münch. Zwei Zimmer, 2760 mit oder ohne Möbel, in der schönsten Lage der breiten Straße, sind zu vermiethen bei Frau Katzenstein. *Blümchenkaff ee! Bad Nauheim. E. E. R. Cransparent-Glycerinseife 1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels. 2767 Unterzeichneter(wohnhaft bet Herrn Lederhändler Heil) ist jederzeit bereit Privatpraxis anzunehmen. Butzbach den 5. October 1869. Dr. Güngerich, Großh. Militär ⸗Veterinärarzt. 1 Turu verein. 2763 Freitag den 8. Oktober Oeneralversammlung Bei Bindernagel& Schimpff in Frtedberg ist zu haben: Her Lahrer hinkende Bolt für das Jahr 1870 Preis gestempelt: 11 kr. Zur Gentioderalhswah! in Bad Nauheim 2766 dürften Männer zu empfehlen sein, welche mit den localen Verhälintssen vertraut und die städtischen Interessen nach jeder Richtung bin zu wahren Willens sind und auch zu wabren verstehen, die Herz und Zunge auf dem rechten Fleck baben; denjenigen Bürgern aber, welche nicht hiermit einverstanden find, rufen wir zu, was 1. Korinther Kapttel 5 Vers 6 u 7 erster Saß geschrieben steht. Ein Logis 2774 im oberen Stock des Simon schen Hauses in der Usavorstadt ist zu vermiethen. Wohnungsperänderung. 2742 Vom 1. Oktober an wohne ich im Hause des Herrn Gastwirth Georg Ulrich an der Eisenbahn. Friedberg. Dr. Schäfer Wollene Hemden, Unterhosen! Jacken 160 zu verschiedenen Preisen bei K. Friedrich, neben der Post. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 6. Oct. Waizen 11 fl. 20 kr.; Korn 8 fl. 20 tr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 5. Oct. Waizen 11 fl. 40 kr. Korn 9 fl. 10 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 8 fl. 45 kr. Grünberg, 2. Oct. Waizen 11 fl. 25 kr. Korn 8 fl. 22 kr.; Gerste 7 fl. 22 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. Molter 7 fl. 50 kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 18 fl. 5 kr.; Kartoffeln— fl.— kr. Mainz, 1. Oct. Waizen 11 fl. 30 kr.; Korn 8 fl. 26 kr.; Gerste 7 fl. 30 kr. 3 Hafer 5 fl. 31 kr.; Kartoffeln 3 fl.— kr.; Roggenstroh per 100 Gebund — fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. 2 Pen Au-& Perkauf von Staatspapieren Provision besorgt gegen billige 2% An- und Verkauf von Staatspapieren, Coupons etc. besorgt billigst J. A. Nauheim in Friedberg. Frankfurter Börse. (Nach dem Syndicats-Coursblatt.) 5. October 1869. Staatspapiere. Vollbz. Actien, Priorit.& Obligat. r reussen 4 ½/ Obligationen 93/ Baden J 4½% Obligat. à 105 92% P. ¾ G. 30% Frankfurter Bank à fl. 500[120 ¼ P. 5 0% do.—— 0 40% do. 85% P. 4% Darmstädter Bank à fl. 250[311 P. 310 6. Frankfurt 3½0% Obligat. 80½ P Gr. Hessen] 4% Obligat 927K 30% Oesterr. Nat.-Bank-Actien 702 P. 5 30, A0 ell 5 3½0/ do. 88 ½ G. 50% Oesterr. Cred.-A. Oe. W.% 249½ 49 48 ½ 48½ b. Nassau 4½% Obbigat. 93% P Oesterr. 50% Met. v. 1859 f. Ls.“ 64/ G. 4½0% Bayer. Ostbahn à fl. 200126 P. 5 40% do. 85 ¼% P 5 5% Nt.-Anl. 1854/—— 4½0% Hess. Lud w.-Pr. Obl. 1. fl.—— Kurhessen 40% Obligat. à 105 84% 6 5 50% Anl. steuerf. 660—— 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 1 Em. ½ 74 P. Bayern 50% Obligat. 101/8 P Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 84½ G 50% Elisab.-B. Pr.-Obl. 2 Em /½72½ G. 5 4½% ½ jähr. 93½ P. Finnland 4½% O. i. R. à 105 81 P. 60% Oest. sid. Lomb. E.-B. i. fr. 7499 P. 1 4% 40 863 P. Schweden 4½% Obl. Thlr à 105 855% P. 30% Oest. Süd. St. Lomb. E.-B. Pr. 48% P. 47/ 0 Sachsen 50% Obligat. à 105 102½ 6 5 4½0% Obl. 1. L. à fl. 12 83 P. 30% Oesterr. St-Eis. Pr.-Obl. i. fr. 565 P./ G. Würtemb. 4½% Obligat. 92½ P N.-Amer. 60% Bonds 1882r v. 62 87 88. 87/ b. u. G. 3% Liv. Pr.-Obl. Lit. C. D.&D/ 2„ 31¾ 6. 4 40% do.——* 6% Bonds 18851 v. 65 87¼ P. ½ b. 50% Tos. Centr. E.-B. Pr.-Obl.„ 50½ etw. b. Kurhess. 40 Thl.-L. 57 P. 56% G. 0 Amsterdam k. S. 995 8 G 1 Preuss. Kassensch. fl. 9 447/8—45½%½ Nass. 25 fl.-Loose 38/8 P. 28 Augsburg. 99% G— Preuss. Friedrichsd'or„ 9 58½—59½ 5 4% Bad. P.-L. Thlr. 100 102½ P. 38 6— Berlin Thlr. k. S. 105 ½ 5 8 Pistolen„ 9 49—51 Badische 35 fl.-Loose 56½ P. 8 Bremen Thlr. k. S. 97½ G— 4 Doppelte„ 9.80—52 for. Hess. 50 fl Loose 177% P S Cöln Thlr. k. S. 105½ B 7 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 22 5 5 5 2—— 2 Hamburg M. B. k. S. 88 ½ b. Ducaten 8„ 5 37-39 2 Oesterr. fl. 250 v. 1839—— 2 Leipzig Thir k. S. 105 B. 104% G.— 5 al mareo„ 5 38—40 2„ 4% 250 v. 1854—— 25 London Lst. k. S. 119% 6. 20 Francs- Stücke„ 9 32—33 7„ 50% 500 v. 1860% 77½ P. 77 d.— München fl. k. S. 99/ G. 2 Engl. Sovereigns„ 11 56— fl. 12. —„ 100 fl. v. 1864 b. W. 111 b. u. 6.— Paris Fr. 200 k. S. 95¹)— Russ. Imperiales„ 9 5032 2„ 100 Pr.-L. v. 1858——— Wien 5. W. k. 8. 97½ ½ b. 2 5 Francs-Thaler—— Schwed. Thlr. 10-L. 12¼ P. ½ G. 5 Bankdisconto 3½% G. Dollars in Gold 2 28—29 2777 S. Lindbheimer Söhne in Frankfurt a. M. Zeil 29. An- und Verkauf aller Werthpapiere unter Zusicherung reeller Bedienung. Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. s. — W. wird gerne ertheilt. Mehrere Bürger. S. Hirschhorn in Itiebberg. 1 n sub. 2 Siellber Belte die E