Waäzlcr, taiscttden, u Voten 18 dungen Joten dei dei der it in Dea · Ster * sckoͤnsßen Sfolgtaden nattperde n! duch an⸗ ubs. ich, 1869 Nonnerstag den 7. Januar. 2 2 8 essischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inlelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnetstag und Samstag. Amtlicher Theil. Betreffend: De Abnabme des Verfassungseides für das 1. Quartal d. J Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Dennerstag den 14 Januar d. J., Vormittags 11 Uhr, find durch die neu aufgenommenen Ortsbücger statt Friedberg am 4. Januar 1869. Großherzoglichen Bürgermcistereien des Kreises. et die Ausschwörung des Verfassungseides auf dem Rathhause dahier Laden Sie dieselben hierzu ein und legen Sie vor dem Termin Bescheinigung hierüber oder Bericht, daß keine neue Ortsbürger aufgenommen sind, uns vor. Die noch im Ruckstande befindlichen jungen Ortsbürger sind bei 1 Thlr. Strafe vorzuladen. ane Betreffend: Einübrure des Pelizelstrafgesetzes in den neu erworbenen Landestheilen, uber Fremde Art. 82 und 84. 1. 1 an die Großherzoglichen Bürß ermeistereien Dorheim, Grund der Artikel 82 und 84 des Polizeistrafgesetzes erlassene, Gemeinden hiermit in Kraft treten. im Ad Polizeiliche Betreffend: Das Pollzeiflrafgesetz, insbesondere Aulficht über rende.(Art. 82 Nach Ansicht des Artikes 82 des Polizeistrafgesetzes, welcher Dorn-Assenheim, Mit Ermächtigung Grof herzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. d. hier Aufsicht Friedberg am 30. Dezember 1868. e WU. e Reicheleheim, Rödgen und Schwalheim. M. zu Nr. M. d. J. 12290 soll das von uns auf druck nachfolgende Polizeireglement vom 20. Dezember 1856, für Ihre Sie wollen dasselbe sofort öffentlich bekannt machen lassen, die Gastwirthe, sowie die Ihnen unter⸗ gebenen Polizeioffizianten darnach bedeuten und, daß dies geschehen, anzeigen. Tera p p. Bekanntmachungen. und 84.) der Ankunft der Fremden von dem betreffenden Gastwirthe bei der also lautet: Ortspollzeibehörde geschehen. 1 rt. 82. Gastwicthe, welche unterlassen, die bei ihnen ein— 2) Die Gastwirthe in Friedberg und Butzbach haben Fremden⸗ 4 kehrenden Fremden, welche nicht in die Klasse der im vorher- bucher zu führen, in welche alle bei ihnen übernachtende Fremden gehenden Artikel genannten Personen gehören, bei der Polizei-[nach folgenden Rubriken einzutragen sind: verwaltunge behörde binnen der vorgeschriebenen Frist zu melden, 1) Ordnungsnummer; 2) Tag, Monat und Jahr; 3) Zunamen; oder welche den sonstigen wegen Aufnahme und Beherbergung 4) Vornamen und 5) Stand z 6) Geburts- oder Heimathsort; von Fremden, namentlich wegen Fübrung von Fremdenbüchern, 7) Datum der Reiselegitimation; 8) Ort woher der Reisende kommt; von der Polizeiverwaltungs behörde erlassenen Regulativen uicht 9) wehrn derselhe geht; 10) Bemerkungen. 1 Folge leisten, werden mit einer Geldbaße von 1 bis 5 fl. Die Großberzoglichen Bürgermeistereien haben dieses Reglement bestraft, in ihren Gemeinden öffentlich und den erwähnten Gastwirthen speciell wird in Folge Ermächtigung Großherzoglichen Ministeriums des] bekannt zu machen und diese Bekanntmachung in dem Verkündigungs⸗ Innern zu Nr. M. d. J 5137 vem 5. Arril 1. J. und auf Grund register zu beurkunden. bereits bestehender Vorschriften hiermit verfügt: Friedberg den 20. Dezember 1856. 1 Die Anmeldung der in vorstehendem Artikel des Polizei— Großherzogliche Kreisamt Friedberg strafgesetzes bezeichneten Fremden, muß innerhalb 24 Stunden nach Müller. Betreffend: Die Einführung des Poltzeistrafgesetzes in den neu erwordenen Landesthellen, hier Ein— Friedberg am 30. Dezember 1868. haltung der Feterabendstunde. 1 Dasselbe an dieselben. Unter Hinweis auf das im Abdruck folgende Lecatreglement rubr. Betreffs, beauftragen wir Sie dasselbe alsbald öffentlich bekannt machen zu lassen, das Ihnen untergebene Polizeipersonal darnach zu instruiren und, wie geschehen, anzuzeigen. Trapp. einne die Eir haltung der Feierabendstunde in den Gemeinden Dorheim, Schwalheim, Roͤdgen, Reichelsheim und Dorn-Assenheim betreffend. Nach Anhörung der Localpolizeibehörde und mit Genehmigung schaften geschlossen werden müssen, wird für die oben bezeichneten Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. Dezember 1868, Gemeinden auf Abends 10 Uhr festgesetzt. zu Nr. M. d. J. 12294, wird zur Ausführung des Artikels 220 des Friedberg den 30. Dezember 1868. Polizeistrafgesetzes hierdurch bestimmt: Großberzogliches Kreisamt Friedberg Die Feierabendstunde, zu welcher die Gast- und Schenkwirth— Tyr a p p. Localreglement, 7 das Ausschütten von Wasser aus den Häusern auf die Straßen in der Stadt Nauheim detreffend. Auf Antrag der kocalpolizeibehorden und mit Genehmigung] Meidung der im Artikel 293 des Polizeistrafgesetzes angedrohten des Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. Dez. 1868, Strafe von 30 kr. bis 1 fl. zu Nr. M. d. J. 12293, wird hiermit auf Grund des Artikels 293 Friedberg am 30. Dezember 1868. des Polizeistrafgesetzes für die Stadt Nauheim verordnet: In der Stadt Nauheim ist es verboten, Wasser aus den Großherzogliches Kreisamt Friedberg Häusern auf die Straßen oder öffentlichen Plätze auszuschütten, bei Tera pep. Hessen. Darmstadt. Die Zahl der dies- mal dem Militär eingereihten Militärpflichtigen ist eine ungewöhnlich große, da das durch die Militärconvention vorgeschriebene Maximum des Dienststandes erst mit Beginn dieses Jahres ein— tritt, nachdem eint successtive Steigerung während ber letztvergangenen zwei Jahre stattgefunden hatte. Mainz. Der Rhein und seine Nebenflüsse weiter in den Strom ger sind wieder in bedrohlichem Steigen. ohnedies ungesund engen Theile der unteren Stadt dringt wieder das Wasser ein; eine unzähligemal erlebte Calamität, zu deren Abhülfe der Längen- canal gebaut werden sollte, wierigen Verhandlungen mit der Regierung sollen endlich mit der Genehmigung abgeschlossen Un ee eee eee In dem] die Aussicht auf den Beginn der Arbeiten aber versinkt nach Jahre langem Hoffen abermals in den Fluthen des Hochwassers. Preußen. Berlin. Gegen den stellver- tretenden Redacteur des„Kladderadatsch“, Dr. R. Löwenstein, ist wegen der confiscirten Nummer die Anklage auf Amtsehrverletzung und wenn das Hafenufer ückt würde. Die lang- 51 — Mit dem Bundesgesetze über die Quartier- leistung für die bewaffnete Macht ist auch ein für die Friedensverhälinisse geltendes,„die Quartier bedürfnisse“ umfassendes Regulativ erschienen. Danach bestebt das Garnisonquartier für Feld- webel, Wachimeister, Oberfeuerwerker, Wallmeister, Zeugfeldwebel, etatsmäßige Schreiber und Regi⸗ stratoren bei den General- Commandos u. s. w., Unterärzte, Militär- Pharmaceuten, Militärküster, Stabs-Roß und Roßärzte in je einer Stube von etwa 225 Quadratfuß, für Portepee-Fähnriche und die diesen gleichstehenden Cbargen in je einer Stube von 150 bis 180 Qu adratfuß; für Unteroffiziere, Unter Roßärzte und gleichstehende Cbargen in einer Stube von mindestens 180 Quad ralfuß für je zwei Personen dieses Grades; für alle übrigen Chargen in Schlafkammern. Wird das Raumerforderniß der zu eigenen Stuben berechtigten Personen duech die überwiesenen Zimmer nicht erfüllt, so können zur Ergänzung auch Schlafkammern beigegeben werden. Die Stuhen sind bis 10 Ubr Abends zu erleuchten und im Winter zu heizen. Die Schlaskaͤmmern müssen mit„verputzten“ oder dicht schließenden Wänden und Decken, einer ordnungsmäßigen Dielung, mit zu öffnenden und zu schließenden Fenstern und, wenn die Kammern im oberen Stockwerke liegen, auch mit einer gangbaren Treppe verseben, trocken und gegen Einfluß der Witterung gesichert sein. Die Quartierausslattung ist gleichfalls genau vorgeschrieben. Dazu gehört auch die Benutzung des Kochfeuers und der Koch-, Eß- und Waschgerätbe des Quartiergebers. Bei Cantonnirungen, Märschen, Commandos sind beispielsweise für Generale drei Zimmer und eine Gesindestube; außerdem aber„Bureau, Wacht. und Arresträume“ zu gewähren.„Stadttheile, die allgemein als der Gesundheit nachtheilig an erkannt sind, in Bau begriffene Häuser, feuchte Kellerwohnungen und andere ungeeignete oder nicht gebörig geschützte Räumlichkeuen dürsen mit Militärpersonen nicht belegt werden.“ — Dem„Hamb. Corr.“ wird von Berlin gemeldet:„Der König emefing am Neujahr die Minister und die Generalität. An der Spitze der Letzteren verlas der General- Feld marschall Wrangel ein kurze Ansprache, in welcher er die Glückwünsche der Generale darbrachte; es möge dem Könige vergönnt sein, die Ziele zu erreichen, welche er sich vorgesteckt habe. Der König ant wortete in läagerer Rede, in welcher er auf die friecliche Situation bei Beginn des neuen Jahres hinwies und betonte, wie er mit Grund die Er⸗ haltung des Friedens und unter dessen Auspicien die Erreichung seiner Zwecke zum Heile des Vaterlandes erhoffe, wobei er der Mitwirkung des unter den Generalen anwesenden Grafen Bismarck gedachte.“ — Von bestunterrichteter Seite wird die von einigen Journalen mitgetbeilte Nachricht, daß eine Anzahl preußischer Offiziere unter Vorbehalt ibres Wiedertintritts in die preußische Armer Erlaubniß erhalten habe, in rumänische Militärdienste zu treten, als durchaue unwahr erklärt. — Wie verschiedene Blätter melden, sind von eingenommene„Hess. Morgenztg.“ schreibt; Am Ende des Jahres 1868 sind die Zustände in Preußen in Folge des noch immer herrschenden illiberalen Systems recht unerquicklich und trübe Noch vor wenigen Wochen hatte man geglaubt ein wenig Abhülfe werde endlich wenigstens durch ein entschiedeneres Vorgehen des wieder zusammen⸗ getretenen Abgeordnetenhauses verschafft werden; diese Hoffnung bat sich aber nicht im Geringsten erfüllt, und so ist die Stimmung der liberalen Parteien eine recht übele. Die Lage erscheint so, daß, wenn Graf Bismarck nicht bald eine Wen tung zum Besseren her beifübrt, ein gutes Theil von Vertrauen und Zuversicht der Liberalen in seine weitere Leitung der nationalen Sache ver— loren gehen kann. — Die„Hessische Velkezeitung“, welche zur Erinnerung an die Verfassung vom Jahre 183ʃ, tie damals am 5. Januar vom Kurfürsten unter— schrieben wurde, in rothem Drucke erschien, ist ohne Angabe des Grundes confiscirt worden. Frankfurt. Nach der„Correspondenz Hoffmann“ hat die preußische Staatsregierung die Erhebung von Permissions gebühren und die Stellung der Caution für die Angehörigen süd ceatscher Staaten, welche ihren Wohnsitz in Frankfurt nehmen wollen, mit der größten Bereit— willigkeit abgeschaͤfft. Wiesbaden. Die hiesige Bezirksregierung hat als„Weihnachtsbescheerung“ für die Nassauer eine Erhöhung des Verpfleggeldes für die in die Jiren⸗Heil- und Pflegeanstalt zu Eichberg auf— genommenen Kranken verordnet. Die sehr bedeu— tende Er öbung des Verpfleggeldes wird die Ver— bringung manches Kranken in die Anstalt unmöglich machen jedenfalls aber sehr erschweren. Bayern Munchen. Der Auswand auf die Vulksschulen Bayerns aus Staals, Kreie— und Gemeindemi teln betrug bisher die Summe von 1,913,089 fl.; der den Kammern vorliegende Schulgesetzenwurf involvirt einen Mehrbedarf von 1,182,213 fl Oesterreich. Wien. In einem Neu jahrsschreiben an Dr. Giskra ermahnt die von Preßprozessen heimgesuchte„Sonntagszeitung“ den Bürgerminister, endlich die Versprechungen der neuen Aera zu erfüllen.„Ein volles Jahr hat die Decemberverfassung geherischt und in allen Theilen Cisleithantens hat sich eine Mißstimmung eine Gleichgültigkeit gegen das politische Leben eingenistet, die den Vaterlendsfreund mit Bangen für die Zukunft erfüllen muß. Noch ein selches Jahr, und das Wort der Feinde wird wahr: Der Liberalismus in Oesterreich hat abgewirth— schaftet.“ In dieser Schilderung des Oppositions- blaites liegt etwas Wabres. Der Liberallemus des sogenannten Bürgerministers bat in den letzten Monaten des Jahres 1868 eine bedenkliche Aehn⸗ lichteit mit dem Liberalismus des Ritters von Schmerling entwickelt. Es ist die höchste Zeit, daß der österreichische Forischriit ein rascheres Tempo annimmt. — Graf Trautmanns dorff, welcher die Weih⸗ nachtsfeiertage in Wien zabrachte, bat sich mit seiner Familic wieder nach Rom begeben. Er Seiten Braunschweigs neue Verhandlungen uͤber den Abschluß einer Militärtonvention mit Preußen eingtleitet oder in Aussicht genommen worden. Stettin. Von dem hiesigen Stadtbaurath Hobrecht und dem Bürgermeister Francke zu Strolsund ist die Anregung zu einer Besprechung allet Festungecommunen des norddeutschen Bundes ausgegangen und verspricht vieselbe eine rege Theunahme. Außer den Communen Stettin, Danzig und Maiaz werden, so weit bis jetzt be kannt geworden, noch folgende auf der Conferenz vertreten sein: Küstrin, Wittenberg, Köln, Thorn, Ersurt, Glogau, Posen, Wesel, Koblenz und Spandau. Weiteren Anmeldungen wird noch entg gengesehen Köln. Für den Fortbau des Domes kam in 1868 die erhebliche Summe von 185,639 Thlr. zur Verwendung, woraus man schließen kann, wie sehr man bestrebt ist, den Ausbau baldmög— lichst zu vollenden, Kassel. Die keintswegs gegen Preußen soll geduldig abwarten, bis man, im Vatican sich herbeilaßt, Vorschläge zu einer Verständigung zwischen Rom und Wien zu machen. Zum Glück für den österreichischen Botschafter lebt sich's mit 54,000 fl. Gehalt und 20,000 fl Logesgeld in der ewigen Stadt gar nicht übel, auch wenn man keine Depeschen zu schreiben hat. — Dem„Fr J.“ wird aus Wien gemeldet: Die Neujahrsconferenz der beiten Grafen und Minister Beust und Andrassy soll zu einer voll ständigen Aus söhnung gefuhr: haben. Die Fama erzählt, daß der Reichekanzler durch die ungarischen Kundgebungen gegen seine„deutsche Polinik“ aufs äußerste gereizt, dem Kaiser erklärt habe, er müss— sein Amt niederlegen, wenn ihm von Pest aus entgegengearbeitet werde. Hierauf habe Franz Joseph J. den Grafen Andrassy nach Wien be⸗ schieden und demselben ein harmonisches Zasam⸗ mengehen mit dem Reichskanzler anempfohlen. Graf Beust soll dem ungarischen Ministerpräsidenten die bestimmte Versicherung gegeben haben, daß er etwaige französische Reklamationen wegen Nord⸗ schleewigs oder wegen der preußischen Verträge mit den füdpeutschen Staaten in keiner Weise unterstützen werbe. 5 N. — Die„Wiener Zeitung“ veröffentlicht im amtlichen Theil die sanctionirten Gesetze, betreffend die Versöbnungeversuche bei Ehescheidungen und die Eheschließung unter verschiebenen christlichen Confessionen. — Ein Telegramm der Wiener Abendpost, datirt Konstantinopel, 4. Imuar, meldet: Die Pforte ist entschlossen, wesentlich mildernde Modi— ficationen in den angedrohten Au sweisungsmaß— regeln gegen die griechischen Unterthanen eintreien zu lassen. s Luxemburg. Bei den stattgehabten Nach— wahlen zur Kammer sind sämmtliche Candiraten der französischen Partei trotz vieler Anstrengungen Seitens derselben unterlegen, dagegen die ent- schiedensten und für Preußen eingenommenen Gegner Frankreichs mit ungeheurer Majorität gewählt worden.. Frankreich. Paris. Die„Presse“ er⸗ zählt aus Madrid: Vor einigen Tagen empfing die Gräfin Reus als Weihnachisgeschenk für ihren Gemahl ein prächtiges, reichgeschmücktes, mit einem silbernen Schlüssel versehenes Kästchen. Es war an diesem Toge gerade großes Diner bei dem Marschall Prim und seine Frau ließ zum Dessert das schöne Kästchen herbeibringen: man öffnet es und findet einen Galgen in Miniatur, an welchem Prim in Uniform und wohl getroffen aufgehängt war, daneben eine Guillotine, unter welcher er hingestreckt war, und auf dem Boden des Kästchens in silbernen Buchstaben die Worte:„Eines oder das Andere“. Ein ähnliches Geschenk war der Frau des Marschalls Serrano zugegangen. Der General Prim soll ausgerufen haben:„Jetzt be— greije ich Don Pedro den Grausamen!“ — Verschiedene Blätter, der„Gaulois“ an der Spitze, schlagen seit einigen Tagen Lärm über mannichfache Verschleppung ven Kunstgegenständen aus dem Louvre, die sie als Nationaleigenthum dahin zurückfordern. Das„Journal officiel“ antwortet endlich darauf, indem es von„ander- weitiger Unterbringung und Hinterlegung“ spricht, veranlaßt durch die Schließung eines Saales im Louvre-Museum, und von den betreffenden Blättern eine Besprechung diescs Gegenstandes ohne„den Vorsatz der Auschwärzung und Verdächtigung“ verlangt. — Der„Gaulois“ bringt ein ihm von den Dardanellen am 1. Januar zugegangenes Tele— gramm folgenden Inhalts:„Der kretische Chef Peiropolakt, mit 1200 Mann gefangen genommen, ist von der türkischen Flotte hierher gebracht und zur Verfügung der Mächte gestellt worden. Die Griechen sind in großer Aufregung.“ — Die Conferenz tritt, aller Wahrscheinlich⸗ keit nach, am 9. Januar zusammen. An der ersten Sitzung sollen nur die Vertreter der Ver tragsmächte von 1856 Theil nehmen. — Der„Gaulois“ vernimmt, daß die Königin Isabella einen Brief an Espartero geschrie ben hätte, in welchem sie die Candidatur ibres Sohnes, des Prinzen von Asturien, unter die Protection des Herzogs von Vittoria stellt. — Die„France“ und der„Etendard“ demen⸗ tiren den„Nord“, der versichert hatte, daß die französische Regierung die Candidatur des Prinzen von Asturien unterstütze. Die französische Regie⸗ rung verharre bei der Nicht⸗Intervention. Großbritannien. London. Der Eisen⸗ bahnverkehr im Innern der Hauptstadt ist mit dem neuen Jahre bedeutend ausgedehnt worden. Ueber 300 Zuge laufen täglich mehr, als noch am Donnerstage. 1 — Den Besitzern von 5.20 Bonds gibt der Londoner„Daily Telegraph“ in seinem City- Artikel die beruhigende Versicherung, die ziemlich weit verbreitete Ansicht, daß der Amerikaner durch die große Anzahl in England und auf dem europäischen Continente untergebrachten Bonds in dem Repudiationssysteme verhältnißmäßig wenig interessirt sei, sei eine vollkommen unrichtige, da jensetts des Oceans alle Classen, von Handwerker 9 Abtr Aden nA incl“ att ⸗ ndl, . Alt tn 1030 N Telt Che ut, unt Die bis zum Capitalisten, bedeutende Geldsur men in Regicrungesicherheiten anlegen. Die Amerikaner selbst würden durch irgend eine Repudiation am schwersten betnoffen werden, und damit dürfe der europälsche Capitalist sich einstweilen trösten. Spanien. Die„Gaceta“, indem sie über die Eteignisse von Malaga berichtet, sagt, daß die Truppen 600 Gefangene gemacht baben. — Nichts Neues von Belang; ein paar car— list'sche Revelien, einige Todte und Verwundcte ꝛc., wie gewöbnlich. Man berechnet, daß die Muni- tipalwahlen zu 48 Tumulten Veranlassung gegeben baben; die Arrestationen, die babei stattgefunden, gibt man auf 1800 an; die bei diesen Tumalten Gesollenen auf 89. Italien Florenz. Der Widerstand gegen die Schlacht- und Mablsteutn hat sich be— fonders in der Lembarder und Piemoat gezeigt. Fast alle Müller in der Lembardei baben den Betrieb ihrer Mühlen eingestellt.— Am 2. ds. fapden in Parma Demonstrationen gegen die Steuer statt. Volksaufläufe wurden von den Ter ppen ohne Anwendung von Waffengewalt zerstreut. Rom. Der Papst bat am 1. d. den Brigade- general Raoult empfangen, der mit einer Deputation französischer Osfintere der Armee and der Marine gekommen war, um ihn in Adwesenbeit des Ge— nerals Dumont zu begrüßen. Der Papst erneuerte den Ausdruck seinen Erkenntlichkeit gegen Frank- reich und sprach seinen Segen uber den Kaiser, die Kaiserin, den kaiserlichen Prinzen, die franzö— sische Armee und Marine. Türkei. Das lürkische Ultimatum enthält im Wesentlichen folgende fünf Forderungen an Griechenland: Auflösung der griechtschen Frei⸗ willigenbanden und Verbot der Bifdung ncuer Banden; Abrüstung der Korsarenscheffe oder die Schließung der griechischen Häfen für diese Sckifft; Rückkehr der kretischen Auswanderer unter den Beistand Heimath; Bestrafung der Individuen, welche sich Angriffe gegen die türkischen Soldaten und Unter- thanen zu Schulden kemmen ließen; in Zukunft tin den Verträgen und dem Völkerrecht ent- sprechendes Verhalten. Bezüglich des einen und andern dieser Punkte, meldet der„Public“, habe die grie vische Regierung bereits Verbindlichkeiten übernemmen, über die andern würde es der Dazw öschenkunft der Vertragsmächte von 1856 in der Conferenz wohl gelingen, eine Vermittelung herbeizaführen, die der türkischen Regierung zur Genugtbuung gereichten, ohne der Empfindlichkeit der bellenischen Regierung allzu nahe zu treten. Konstantinopel. Die Pforte bat ent- schieden, daß die Griechen, welche in Griechenland, oder in der Türkei von griechischen Eltern geboren sind, in der Türkei bleiben dürfen, unter der Be dingung, daß sie sich den türkischen Gesetzen unterwerfen. Die Pforte wird jedoch darauf be— stehen, daß diejenigen Individuen, welche sich zur griechischen Nationasität zählen, ausgewiesen werden,! wofern sie nicht türkische Unterthanen werden. — Eine gemischte Commission wird sich auf dem französischen Kriegeschiff„Forbin“ nach Syra begeben, um über die„Enosis“ Gericht zu halten. Serbien. Belgrad. Das halbamtliche Blatt„Die Einheit“ sagt mit Bezugnahme auf die griechisch-türkische Frage:„Die Regierung wird so lange als möglich freie Hand behalten, sich aber für alle Eventualitäten in Bereitschaft setzen.“ Amerika Newyork. Die Regierung setzt der Aufhebung der Whisky Steuer einen nacht rücklichen Widerstand entgegen.— Die „Tribune“ sagt, daß Grant die Verwendung von Staatsgeldern für Privatunterneymungen miß— billigt und sich für eine größere Sparsamkeit in den Finanzen ausgesprochen habe.— Aus Cuba wird berichtet, daß 4000 Mann spanischer Truppen gegen die Jasurgenten von Cagamo(7) marschiren. — Nachrichten aus Paraguay vom 27. Nov brasilianischer Quslie an der Spitze des Gros der Armee den Fluß passirt, um auf dem Chaco ober— halb Villeta binguf zu gehen und die Position des General Lopez von hinten anzugreifen. Zwei Provinzen der argentinischen Conföderation hatten gegen die Nationalregierung revoltirt. * Friedberg. Nächsten Freuag den d. Jan. komm! die Autlage gegen Peer Feucrbach von S berwöllpao: wegen Nothzucht und Mord vor dem Schwurgericht in Gußen zur Verhanelung. Dae Verhandlungen werden coraussichelich mehrere Tage in Anspruch nehmen. und Schutz Griechenlands nach ihrer Frankfurt. Der Poliz i ist es gelungen, die Galnnerbanse, welche jüngst einen Fuhrmann am Heiligen⸗ nock und zwei Metzger zwischen Besgen und Seckbach an fiel, zu ermitteln und zur Haft zu bringen. Dieselde be⸗ ncht aus 8 Personen. Darmstadt. Nach den Aufzeichnungen des Groß— berzenlichen Natasteramtes hat man in Darmstad: fett 40 Jahren keinen so milden Vecember gehabt, wie im verflossenen Jabre. Mainz. Vor einigen Tagen wurde in der Kirche zu St. Cocistoph ein scecher Diebstabl begangen, indem einer Dame, während sie um das beil. Abenomahl zu empiangen, an die Communilanienbant sich degeben halle, cer Muff uns ein mil Siber beschlagenes Gebelbuch ent wendet wurde. Mainz. Heinrich Schäfer von Bretzenheim, der Mörder seiner Frau, wird, nach Eniscbeidung des Bundes- commissärs Oeborn an den woroceuischen Bund abgeliefert und von dem Deputirtien Bundesmarschall David Devire zu diesem Zwecke nach Deutschland denleitet werden.— Berichte aus dem Selzthale(Rosinhessen) melden von in Blüthe stehenden Kirschenbäumen. Erlangen. Cvorinety wurde am Abend des 24. o. M. in die Erlanger Irrenanstalt gebracht, nachdem seine Ankunft eine Stunde vorher angekündigt war. Er war begleitet von einem Wärter und zwei Gendarmen, au welchen er auf der Herreise mehrsache Thällichkei en melken: General Manquie von Caxias bat R Juden. versuchte und verübte. Namentlich auf, die Bärte scheint es der Kranke abgesehen zu baben. Ctorinssy ist her aufgeregt und hat bereits in ber ersten Nacht seine wollene Decke in sauend Fetzen z rrissen. „„ Ueber dae bedrobte Salzbergwert Wie⸗ liczka klingen die jüngsten Nachrichten überaus trosttos. Alle bisberigen Versuche, weitere Verwüstungen durge eas inströmende Wasser zu verbindern, haben sich ale frucht⸗ los ewenn, und zumal werden von Augenzeugen sie VNumprortichtungen als ganz ungenügend geschiltert. Tetz aller Versicherungen der Behörden, daß der Stadt Wie iczla keine Gefab eurch Eiusturz drehe, sind bereits ganze Straßen ron ibren Bewohneen verlassen werden, die g ößtenibeies sich nach Krokan geflüchtet. Das Wasset has hun auch die schöne Anon uskapelle zerstört, die in der That ein Kunstwerk gewesen, das gewiß jecem Be sucer der Minen noch e inner ich ist. Die Kapelle war im Jabr 1690 aus ebro ten und Alles— Einsassungs⸗ miner, A tar, Crus fix, Säulen, Statuen u. s. w.— waren aus Salzstein gemeiseln Die Kapelle gewäbrte no mentlib bei Belcuch ung einen eigen bümlich erhebenden Anblick und versammelie die unte ir di chen M wohner der Lruben oftmals zum Gebeic. Die Zerstörung der K pelle bat auf die aber läub'schen Berglcutt reren Eindruck ge⸗ übt, ja sie halten gegenwärtig das Bergwerk für unrett⸗ ar verloren. „ Der neueste französische Ministerwechsel. U ber die Bedeutungelosigkeit dee Mipistenwechlels schreibt Diable à Quatre: Es lebten einmal in Warschan zwei Sie verlangten und erhielten eine An⸗ dinz beim Czar, Als sie an der Thür des kaiserlichen Palastes erschienen bielt der Ceremonienmeister sie zurück. ‚„Ibr könnt so nicht eintreten,“ sagte er,„ihr müßt euere Wäsche wechsen.“ Die beiden Juden gingen ohne Murren nach House und geborchten, d. h. Abraham zog das schmutzige Hemd von Salomen und Salomen das ichmutzige Hemd von Abraham an. So wechselt man in Frankseich die Menißer. e een e eee en e eee ee ee een e oe gun c 0 eie use, ue gung burt 2 ite, 6FSI eu te dun drei en ige mda r 01 dun d ie unu geh atamng deen d I mon ee ee e eee e eee gs e . een ier eee eden benni heuer 6g nad ee een eee eee geg uns gd en en er e ee 7 ge si und dl ug Tce g ce ee e e g; r dun nat ir ustughegezr v. angu d- Hegun Dede eee eee e eee een en een „ö ph puren een e ebe ein uhu weng fes dun Oe ua ustugzb zh; e r b uswoen 9981 l irt E dun ben ene ins usch hen me t Lei doe Mugen u u ust uns uc nd d gun woc 7981“ oi„nn rh u bu ne eee ee bei une dine wand ue e eee ee eee eee % gnueg n ubun eee eeeeeee ed una ee sana zog Verloos ungen. Darmstadt. In der fortgesetzten Ziehung der Groß⸗ beczoglich n 50 fl. Leese wurden folgende Nummern gezoun: Am 4 Januar: Nr. 73019 mit 10000 fl., Nr. 94529 mit 5000 fl., Nr. 10793 25205, 26027, 50256 je 1000 fl.; Nr. 9048. 58721 63197 59634. 65833. 39855. 9007 je 400 fl.— Ala 5. Jan.: Nr. 37393 mit 40,0% fl.; Nr. 9942 mit 3000 fl.; Nr. 43167, 78324, 91603, 84231 je 1000 fl.; wr. 44010, 121126. 43935, 61258, 34117, 119367, 72970, 93167, 66968 je 400 fl. Oeffentliche Aufforderung. 34 Die in Nr. 42 unte Art. 2915 des Arzeigers fur Oberbessen aufgeführten Besitzer det dort verzeichneten mmobilien wollen deselden idens verpfänden, theils veräußern, theils ihren Erwerbtilel nachtragen sassen, öunen sich aber uder den Erwerd derserben nicht urkundlich ausweisen. Oeffentliche Aufforderung. 3182 Die in Nr. 146 d. Bl., Ins. Nr. 3009 denannten Personen oder ihre Erden wollen die dort angegebenen Es werden deßbald Olitte, welche aus irgend einem Rechts grunde Ansprüde an diese Immobilien glauben bilden zu können, aufgefordert, solche binnen diei Moagaten so gewiß dabter geltend zu machen, als sonst die Veräußerungs-Urkunden obne Rüchsicht auf de bestälngt, bezichungewerse die betreibenden Tyeule um Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes vom 21. ebruar 1852 als veimutbete Etgentsumer werden eingeschrteden werden. Friedberg am 17. November 1868. Großderzogliches Landgericht Friedberg Reg. Bekanntmachung. 3215 Bei der Gemelude Einnehmetei Assengeim ift der Zabltag suf Dienstag in jeder Woche sest gesetzt und werden an diesem Tage Vormittags von 8 bis 12 Ubr, Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, Zahlungen angenommen und effectu ert. Außer diesem Tage ist auf die Anwesenbeit Udes Gemeindteinneymers mit Bestimmiben nicht zu rechner. Affenheim den 29. Dezember 1608. Feinsten Vorschuß Löb Strauß. S chuh lieferung. 25 Samstag den 16. d. M., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung von 528 Paar Schuhen durch Soumisston in Accord gegeben. Mufser und Bedingungen liegen auf dem Bü m eau der unterzeichneten Commission zur Einsicht offen. Friedberg den 2. Januar 1869. Die ekeidungs Commission des 1. Jäger Bataillous. Da ud ff el, Dauptmann und Compagnlechef. Bekanntmachung. 41 Dlenstag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Wirtbslocale des Herrn K. Bingel zu ODorheim dae Wegfahren der Sammelstetne von der Bergwerkesstraße auf die Straße dei Dorbeim, sowie das Zerschlagen derselben öffentlich versteigert werden. Friedberg den 5. Januat 1869. Groß herzoglaches Kreisbauzmt Friedberg Re uf ö 9 fl. 25 ki. 3 Gerste 8 fl.— kr. und auf idee Namen in den Flur oder Grundbücdern eingetragenen Immodilten veräußern, obne idr Eigen⸗ thum daran urkundlich rachweisen zu können. Auf Aufleden derselden werden Alle, weiche aus irgend einem Grunde Eigentdums- oder sonstige An⸗ sprüche au diese Immobilien dilden zu können glauben, ant urch aufgefordert, diese so gewiß dinnen sechs Wocken, von deute an, del unterzeichneter Gerichtsstelle geltend zu wachen als sonst one Rücksicht darauf den Ver- au erungs Urkunden die gerichtliche Bestätigung ertbeilt und der Emttag der Erwerbtitel in das Mutations Ber zeichuiß verfügt werden wird: Naudeim am 27. November 1868. Großderzogliches Landgericht Nauheim is. Frucht preise. Per Malter Friedberg, 6. Januar. Wiizen 11 fl. 30 tr., Kor 8 fl. 45 kr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl. 45 tr. Frankfurt, 5. Imuagr. Walzen, 11 fl. 12 kr.; Kor 10 fl.— k.; Gerne— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 10 kr. Grünberg, 19. De mder. Waizen 11 fl. 28 tr.; Kort 8 fl. 33 kr. Gerste 7 fl. 20 kr.; Hafer 5 fl. 10 kr.; Molter 7 fl. 58 kr.; Erbsen 10 fl. 14 k.; Wicken— fl. — kr.; Saamen— fl.— kr.; Kartoffelv 1 fl. 30 kr. Mainz, 29. Dec Waizen 11 fl. 40 tr.; Korn 3 Hafer 5 fl. 40 kr.; Kartosseln— fl.— kr.; Roggenstroh per 100 Gebune — fl.— kr. er* 22 8 Nach Aufhebung unseres Vertrags mit der Post kann der Anzeiger nach auswärts au Bestellungen auf den„Oberhessischen Anzeiger“ für 1889 beliebe man baldigst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. ch durch Privatboten bezogen werden. Die Expedition. Geschäfts Empfehlung. 24 Einem geehrten Publikum mache hiermit die craebene Anzeige, daß ich die seither für Rechnung meines Vaters geführte Fournir Fabrik und Grobholzschneider ei mit Activa übernommen habe und dieselbe in gleicher Weise fur eigene Rechnung weiter betreibe. Gleichzeitig empfehle meine nunmehr im besten Zustande befindliche Procksage, sowie Kreis— sagen zum Schneiden von Brennholz und Aufschneiden von Prügel- und Stangenholz zum Einzäunen von Garten u. drgl. L. RNodaug. Realcredit-Banlgeichätt. 32 Kapitalsuchende, sowie Solche, welche Kapitalien auf sichere Hyvotheken auszuleihen wünschen, wollen sich wenden an Darmstadt, Rbeinstraße 26. W. Reuling. Hofgerichtsadvolat. Lertige Herren- Kleider 36 in allen Sorten empfiehlt unter vollständiger Garantie zu den billigsten festen Preisen C. Richter in Gelnhausen. Herren⸗Hosen von fl. 1.— kr. an, Herren-Roͤcke von fl. 6.— an, „ ⸗Westen„„— 42% an, „»Ueberzieher von fl. 11.— an, „Joppen„„ 3. 48 an, Elegante Anzug e von ft. 14.— an. Kinder- Anzüge in allen Sorten. Bestellungen nach Maß werden ohne Erhöhung in kürzester Frist ausgeführt. 37 Die ansserordentliche Erweiterung. welehe meine Brust- Bonbons-, Chocoladen- und Zuckerwaaren-Fabrik in den letzten Jahren erfahren hat, veranlasste mich, weine diei ältesten Söhne: Albert Nicolau s, Peter Joseph und Heinrich als Theithaber aufzunehmen. Um denselben, da sie seit einer Reihe von Jahren die Arbeit mit mir theilen, einen Beweis meines beson- dern Vertrauens zu geben, werden wir das Geschäft unter der Firma: Franz Stolluerck& Söhne fortsetzen Auf der Verpackung für Brust-Bonbons bleibt die alte Firma unverändert bestehen; für die übrigen Waaren können, bei dem ausgedehnten Bestande an Etiquetten, Enveloppen, Stempeln etc., alle bezüglichen Erneuerungen nur successive erfolgen. Die strengste Reellität in der Herstellung der Waaren, welche dieselben zu den gesuchtesten ihrer Art im Gebiete des Zollvereins erhoben hat. wird auch iu Zukunft das Grundpriueip der Fabrication verbleiben, und die vereinten Kräfte dah'n streben, den Anforderungen der Neuzeit in den verschiedenen und vielseitigen Branchen des Geschäftes mehr und mehr zu entsprechen. Oö ln den 31. December 1868. Franz Stollwerek, Franz StollVverek æ&õ Sönne. Moguntia Versicherungs-Gesellschaft in Mainz. 39 Die Gesellschaft versichert gegen Feuerschaden, Blitzschlag und Explosion: Mobilien, Waaren, Fabrik- und Ackergeräth, Getreide und Vieh zu festen, billigst gestellten Prämien. Die Aufnahme von Versicherungen wird durch die Agenten der Gesellschaft bereitwilligst bewirkt, insbesondere in Friedberg durch J. Faatz, „ Assenheim„ H. J. Tönges, „ Butzbach„ Chr. Weickhardt, „Staden„ Friedr. Lauckert III. Holz ⸗Versteigerung n 43 Montag den 11. Januar l. J., Vormittags 9 Ubr anfangend, werden im hiesigen Gemeindewalde, Distrift Hunt se f, nach bezeichnete Holzsortimente versteigert: 64 Stecken Nadel⸗Scheitbolz, 185%„ Prügelbolz, 170 2„Stockholz, 14999 Stück Nadel⸗Wellen, 250 Eichenvorwuchs⸗Wellen, 50. Gebund Ginstern, 10 Läste Allerletholz. Gegen ürgschaft wird das Holz bis zum 1. Oktober J. J. verborat. Ober⸗Mörlen am 5. Januar 189. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Mörlen e Firma: 5 F. W. Bockius'schen Kräuter⸗Brusl⸗Syrup. 30 Ein sich fiets am besten bewährendes, dabei an⸗ genebmes Hausmittel gegen veralteten Husten, Heiserkeit, rheumatische und chron sche Catarrhe, Lungen⸗ Entzündungen, Entzün⸗ düngen der Luftröhren und des Kehlkopfes, überhaupt gegen alle Hals; und Brust Affec⸗ tionen. Dieser Kräuter⸗Syrup uin Flaschen zu! 1 fl. 10 ke., 35 kr. und 24 ke. zu baben in Friedberg bei Jean Huber. Nauhelm bei Jos. Werner. Butzbach bet A. Gimbel 5 Filet-Becken, 1725 die neuften und schönsten Muster, verkauft zu sehr billigen Preisen K. Friedrich, naben der Post. Ein möblirtes Zimmer 3204 für ein oder zwei Herren hat zu vermiethen N. W. Lang, Usagasse. Turnverein. 42 Freitag den 8. Generalversammlung. Sängerball zu Reichelsheim. 40 Nächsten Sonnꝛag, als am 10. Jmuar, findet in dem Gasthaus zur Lilte ein Sängerball fat. e Vier sst an d. Eine vollstäͤndige Kücheneinrichtung 27 hat zu verkaufen Ludwig Deweil, Schreinermeister. Der complete Jahrgang des Bazar 1868 ift ganz neu zu nur fl 4.— bei uns zu baden Bindernagel& Schimpff,⸗ 29 Das früber Supp'sche Wohnhaus(Gafihaus zum Maulbeerbaum) auf der dreiten Straße neben Herrn Buchhändler Setiba, will der Unterzeichnete wegen Abzug verpachten oder gezen vorther hafte Bedingungen verkauten. Diese Localitäten, mit neu bergestelltem Pofraum, eignen sich ihrer schönen Lage halber, zum Betriebe eines Ladens so wie auch einer jeden anderen Geschäftes. Kauf oder Pachtliebhaber wollen sich gefälligst an mich wenden, auch bibt Herr Liebmann Adler hier die nähere Aus kunft. A. May. Harzkäse vorzüglich von Geschmack In L Kisten von 12 die 24 Schock à Schock 7½ Sgr. bet 50 à Schock 6 Sg. Harzer Himbeersaft à Quariflasche 25 Sgr. incl. Fascge. Uralter Nordhäuser Korngrauntwein, à Quarifl. 15 Sgr. incl. Fl., alter Nordhäuser Kornbranatwein à Quart 6 Sgr., à Anker von 30 Quart 5 Tyaler offerut aus erster Hand gegen Nachnabme 33 Hasselfelde im Harz b. Nordbausen.* Robert Bockemüller. Ein starker Junge 26 kann mit oder ohne Lehrgeld in die vehre treten bei Fritz Ritzel, Schmiedemeister. Schwarze seidene Halstücher, 2814 sowie farbige Umknüpftücher und Foulards bei K. Friedrich nrben der poße Zu vermiethen 44 ift, sowobl zusammen als auch geitennt, der erste und zweite Stock meines Haases. K. Sommer. 38 Ein dahier wohnhafter junger Mann mit couranter Handschrift und guten Schu kenntmissen sucht unter be⸗ scheidenen Ansprüchen eine Stelle auf einem der hit si gen Schreibbuteau Nähere Auskunft ertheilt Dieher Leonhard's Wittwe nächst der Stadtkirche. l Zu vermiethen 45 ist der zw ite Stock meines Haußes und kann der⸗ selbe bis zum April bezogen werden. Johannes Becker. Ein Zapfjunge f 22 ·und ein Knecht können sogleich eintreten bei Ph. Windecker. Theater in Friedberg im Saale zu den drei Schwertern. Freitag den 8. Januar. Letzte Vorstellung im Abonnement. Auf Verlangen: Die Gril e 11 6 oder: N. Die Here und der Bauer. Ländliches Cbarokiergemäsde in fünf Abtheituggen von Charlotte Birch⸗ Pfeiffer. W. Keen, Tyrater- Director. Perantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Binberne chimpff 0 1 On aufla Bett