1 Jieiscpreise Nüten die hier⸗ Niger. n kr. —— rme eu der Po. 3 Faßtted. n sterreichischer 3 t Tod unseres er möglich allen aut uns ite ch Densenigen, dtgärgulß dem unseren fief⸗ Oeschwifter. dagung. 1 gtfallen 1 tm Leib en n besseles dtustn gen, t wiren tuen. Gattin Laure r. 8 VDaonnerstag den 6. Mai. i N52. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Piedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeben Dienstag, Donnerstag und Samßag. Amtlicher Theil f Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 13 sub 1. Gesetz, die Einführung verschiedener Gesetze des Großherzogthums in den in Folge des Frledensvertrags vom 3. September 1866 neu erwor⸗ benen Gebietstheilen betreffend.— sud 2. Bekanntmachung, die Statuten der Oberhesfischen Eisenbahn-Gesellschaft betreffend.— sub 3. Bekanntmachung, die Aus⸗ stellung der Reisepässe betreffend. 2 Nr. 14 sub 1. Gesetz, die Aufgabe von feuergefährlichen und explodirenden Gegenständen zur Beförderung durch dle Post betreffend.— sub 2. Bekannt⸗ machung, den zwischen Hessen, dem Norddeutschen Bunde und Baden wegen des Maln-Neckar⸗Staats⸗Telegraphen abgeschlossenen Vertrag betreffend. Friedberg den 4. Mai 1869. 1066 Haß subgssgeg Kreisamt Friedberg ra p p. —— Betreffend: Das Kreisersatzgeschäft für 1869. f 1. Friedberg den 2. Mai 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehend aufgeführten Militärpflichtigen, welche im vorigen Jahre zurückgestellt oder als disponibel unverwendet geblieben sind, darum bei dem diesjährigen Kreisersatzgeschäft zu erscheinen hatten, haben sich nicht gestellt und ist gegen sie nach Maßgabe der Militär⸗ Ersatzinstruction mit Strafe vorzugehen. Unter Hinweisung auf unser Ausschreiben vom 22. März d. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 42, sehen wir Ihrem umgehenden Berichte entgegen, ob und wann Sie dieselben geladen haben. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Kreis-Ersatz-Commission des Kreises Friedberg Ter a p p. Karl Julius Fleck von Butzbach. Adolph Simon von Butzbach. Friedrich Christian. 0 daselbst. Jakob Kaiser von Ober. Wöllstadt. Georg Chrißtian Prak von Frievberg. Georg Nikolaus Weidmann daselbst. Wilhelm Hermann baselbft. Johannes Balzer von Pohl⸗Göns. Heinrich Mohr von Gambach. Konrad Rledel von Fauerbach v. d. pd. Konrad Metzger von Gambach. Anton Gorr von Rockenberg. Nathan Simon von Pobl-Görs. Wilhelm Ruß daselbst. Johann Christoph Reineck von Münster. Johannes Müller daselbft. Gotifried Kuhn von Beienheim. Simon Allerdist von Friedberg. Johannes Becker von Nauheim. Johann Bernhard Dörfler von Butzbach. Nikolaus Dörr daselbft. Karl Sommer von Nieder⸗Florstadt. Betreffend: Vertilgung schädlicher Thiere, hiet der Raupen. a Friedberg den 4. Mai 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die vielen Raupennester an den Obstbäumen erfordern, daß Sie unverzüglich die in dem unten abgedruckten Art. 80 des Feld⸗ strafgesetzes vorgeschriebenen Maßregeln zur Säuberung der Bäume, Hecken und Sträuche von solchen ergreifen und durch die Feldschuͤtzen und das Polizeipersonal deren Ausführung überwachen und Versäumnisse zur Anzeige bringen lassen. Nur bei der strengsten Durchführung desselben kann der der Obsterndte drohende Nachtheil verhütet werden. T a p- Diejenigen, welche den Aufforderungen der Localpolizeibehörden Jede Contravention gegen das localpolizeiliche Gebot der Säu⸗ zur Säuberung der Bäume, Sträuche, Hecken von den Raupennestern berung der Weinberge von Rebstichlern wird mit dreißig Kreuzern bestraft. nicht Folge leisten, verfallen in eine Strafe von zwei Kreuzern, von Auch haben die Contravenienten die Kosten zu tragen, welche jedem auf ihren Bäumen ic. aufgefundenen Neste. Es kann jedoch durch die etwa nöthig werdende, von der Localpolizeibehörde anzuord⸗ durch Zusammenrechnen der Strafbeträge nach der Stückzahl die[nende Säuberung der Bäume ꝛc. von Raupennestern oder der Wein⸗— Strafe für die auf einem Grundstücke gefundenen Raupennester nicht[berge von Rebstichlern entsteben. über drei Gulden steigen. Die erkannt werdenden Strafen fließen in die Gemeindekasse. Betreffend: Das Gemeinde⸗Rechnungswesen, hier die Einsendung von Handbuch sauszügen für das Jahr 1869. Friedberg den 3. Mai 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Hinweisung auf unsere Verfuͤgung vom 26. Juli 1860(Intelligenzblatt Nr. 34) und unter Wiederholung der dort angegebenen Vorschriften tragen wir Ihnen auf, längstens bis Ende Juni d. J. die vorschriftsmäßigen Hand. und Tagebuchsauszüge für das Rechnungs⸗ jahr 1869 nebst dem Rechnungsabschluß für 1868 und dem vorgeschriebenen Kassensturzprotokoll anher einzusenden. Bei den Handbuchsauszügen ist die Vorschrift des 5.39 der Instruktion, namentlich aber die unter sub a pünktlich zu beachten. Die nach§. 35 der Rechner ⸗Instruktion vorgeschriebenen Quartalsabschlusse unterbleiben durch die Einsendung der Handbuchsauszuͤge nicht; sind vielmehr vor wie nach vorschriftsmäßig zu fertigen. Ter a pp. Betreffend: Die Verwendung der eingehenden Feldstrafthelle zur Besoldung des Aufsichtspersonals. Friedberg den 4. Mai 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie hierdurch, die in unserer Verfügung vom 22. Februar d. J., Amtsblatt ohne Nr., verzeichneten Beträge an Pfandgeldern und Strafantheilen zur Auszahlung an die darin genannten Gemeindebediensteten anzuweisen und fur die sofortige Bezahlung besorgt zu sein. f N Tra pp. Betreffend: Den im Monat März J. J. vorzunehmenden Wiesengang. Friedberg den 4. Mai 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Ein großer Theil von Ihnen ist noch mit Erledigung der Auflage vom 6. März l. J., in Nr. 28 des Oberhessischen Anzeigers, im Rückstande; wir sprechen daher die Erwartung aus, daß solche unverzüglich erfolgt. f Trapp. Betreffend: Die Ausstellung der Kirchenvoranschläge für 1870. Friedberg den 3. Mai 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Kirchenvorstände. Unter Hinweisung auf den Art. 15 der Verordnung vom 6. Juni 1832, die Verwaltung des Kirchen⸗Vermögens betreffend, tragen wir Denjenigen von Ihnen, die alljährlich Voranschläge aufzustellen haben, auf, diese sofort zu fertigen und an die betreffenden Dekanate abzusenden. Pünktliche Befolgung der Instruktion für die Aufstellung der Voranschläge, sowie der Entschließungen zu den vorderen Voranschlaͤgen können wir erwarten und empfehlen Ihnen noch weiter, die einzelnen Ansätze in dem Berathungsprotokolle gehoͤrig zu begründen und dasselbe vorschriftsmäßig abzuschließen. Unter Hinweisung auf die Bestimmungen im Art. 20 der Verordnung, die Verwaltung des Kirchenvermoͤgens betreffend, bemerken wir Ihnen, daß in den Fällen, in welchem Zuschüsse aus den Gemeindekassen verlangt werden, diese Aufforderungen durch einen vollständigen speciellen Auszug aus dem Berathungsprotokoll zum Voranschlag und durch eine Zusammenstellung sämmtlicher Einnahmen und Ausgaben zu begründen sind.* Trapp. essen. Darmstadt. Der weitere Bericht des ersten Ausschusses 11 10 8 Kammer über das Militärbudget ist erschsenen. Derselbe beantragt Ramens der Majorität fast überall, den weiter- gehenden Verwilligungen der ersten Kammer nicht beizutreten und bei den früheren Beschlüssen der zweiten Kammer zu beharren. — Der Commandeur Großh. Feldartillerie, Generalmajor Seederer, ist auf Nachsuchen pensionirt worden. Wie es heißt, soll einem preuß. Offizier das erledigte Commando über- tragen werden. Preußen. Berlin. Am verflossenen Sonntag fand dahier unter dem Vorsitze des Reichstagsabgeordneten Dr. v. Schweitzer eine zahlreiche Volksversammlung statt, wie Berlin seit dem Jahre 1848 keine gesehen. Sie war von ungefaͤhr 5000 Personen besucht, welche fol⸗ gende Resolution faßten:„Der norddeutsche Reichstag hat durch seine bisherigen Verhand— lungen und Beschlüsse gezeigt, daß er vorwiegend aus Vertretern der reaetionären Staatsmacht und der Capitalherrschaft besteht. Von einer solchen Versammlung hat das arbeitende Volk nichts zu erwarten. Es ist Pflicht der Arbeiter, in Zukunft eigene Candidaten der Arbeiter durchzusetzen, um dadurch thatkräftige Vertreter politischer und socialer Freiheit in den Reichskag zu bringen.“ Die Debatte war eine sehr lebhafte, namentlich gegen die Nationalliberalen und auch gegen die Fort— schrittspartei gerichtete, verlief jedoch ohne Störung. — Der Steuern-Wolkenbruch, der sich am 26. April im Sitzungssaale des Reichstags ent- leert hat, gibt der„Bresl. Morgenztg.“ zu fol— genden Bemerkungen Anlaß:„Wenn der nord— deutsche Bundesbruder seinen Lebenslauf darnach einrichtet, so kann er dem Bunde in einem Tage viel Geld einbringen. Früh Morgens widmet er sich vier Stunden dem Studium vor einer Petro— leumlampe. Während er seinen Geist bereichert, verbrennt ein Theil seines irdischen Besitzthums in dem petroleumgefüllten Glasbassin. Mittags geht er zur Börse. Was er beginnt, ob er A la hausse oder baisse ist, ob er discontirt oder acceptirt, der Bund geht ihm nicht von der Seite und verlangt seinen Zehent. Abends schlen⸗ dert er durch die erleuchteten Straßen. Das Steuerprojekt des Bundes, die Gasflammen der Laternen züngeln bis in sein Portemonaie. In den Schweidnitzer Keller oder zu Kießling! Der Bund ruckt an des Zechers„grüne Seite und kann ihn leide“— denn bei jedem Seitel und bei jedem Schnitt fällt für den lieben guten Bund etwas ab. Versteigt sich das Steuer-Opfer nach- her noch vielleicht zu einer Schlafmütze, zu einem Tropsen Gebrannten: der Bund nippt mit. Manche Gelehrte behaupten, daß die Steuern in dem Menschen das Bewußtsein der Zugehörigkeit zu einem großen Staatsganzen stärken. Wenn das wahr ist, so wird sich bald Niemand mehr im norddeutschen Bunde vorfinden, dem nicht ein außerordentlich lebhaftes Gefühl der Zugehörig⸗ keit zu der politischen Schöpfung von 1866 die staats bürgerliche Brust schwellte.“ — Im Reichstage wurde ein Antrag Ben- nigsen's, die Aufhebung der Untersuchungshaft Mende's während der Dauer der Sitzungsperiode zu verlangen, bei namentlicher Abstimmung mit 107 gegen 90 Stimmen angenommen. — Auf eine Interpellation des Abg. Gumbrecht, ob die Verhandlungen wegen des Postpertrags mit England abgebrochen seien, erklaͤrte der General⸗ Postdirektor Philipsborn: Die Verhandlungen mit den betr. Eisenbahnverwaltungen über den Transit der Packete schwebten noch. Die Resultate dieser Verhand- lungen würden dann der englischen Regierung zu⸗ gehen. Die süddeutschen Verwaltungen forderten keineswegs zu hohe Porti's. Die Bundesverwaltung hoffe, daß alle Bedenken überwunden werden würden. Frankfurt. Wegen käuflicher Abtretung der Taunusbahn an den preußischen Staat hat dieser Tage die erste Conserenz zwischen den kgl. Commissären, Geh. Regierungsrath Händel und Oberbaurath Hilf von Wiesbaden, und den Be— vollmächtigten des Verwaltungsraths der Taunus— bahn stattgefunden. — Dem Vernehmen nach wurden die von dem Staate Preußen an die ehemals freie Stadt Frankfurt zu zahlenden drei Millionen nicht von dem Bankhause M. A. v. Rothschild in Baar, E durch die hiesige Kreiskasse bezahlt. Die Regierung leistete die Zahlung in preußischen 4½ prozentigen Obligationen. Ob zum Tages- cours(93 Proz.) oder zu Pari, ist nicht bekannt. Wiesbaden. Der„Rh. K.“ registrirt fol- genden Beitrag zum preußischen Gerichtskosten- gesetz: Vor einigen Tagen ließ sich Jemand von einem hiesigen Rechtsanwalte eine Quittung über den Empfang von 50,000 Thlrn. Kaufschilling aufsetzen und ging damit zum Zweck der Beglau⸗ bigung seiner Unterschrift auf das Amtsgericht dahier. Diese Beglaubigung kostete 45 Thlr. 25 Sgr., und zwar a) für die Recognition und Beglaubigung der Unterschrift 4 Thlr. 5 Sgr.; b) den Quittungsstempel ½2 Prozent 41 Thlr. 20 Sgr. Für die fragl. Beglaubigung würden nach der früheren nassauischen Gebührentaxe im Ganzen 10 kr., schreibe zehn Kreuzer, zu ent— richten gewesen sein!! N Weimar. In den Pfingsttagen findet da— hier in den Sälen der Erholung der vierte deutsche Schriftstellertag statt. Detmold. Ueber das Verhalten der Lehrer wird im Fürstenthum Lippe eine Liste geführt, welche folgende Rubriken enthält: 1) Liest der Lehrer Zeitungen und welche 2) Welches sind seine Mitleser? 3) Welches ist seine sonstige Lectüre? 4) Trägt er einen Schnurrbart? 5) Wie kleidet er sich? 6) Besucht er Wirthshäuser und welche? 7) Gehört er Vereinen an und welchen? 8) Wie wählt er? 9) Besucht er die Kirche fleißig? 10) Kegelt er Sonntags? 11) Besucht er Misstons⸗, Enthaltsamkeits-, Bibel- und andere Feste? 12) Trinkt er auch Bier, Branntwein? Bayern. Aus der Pfaltz. Die Stadt Landau hat dieser Tage über die Einführung der Communalschulen abgestimmt. Von 504 Prote- stanten ergaben sich 503 Stimmen dafür, 1 da— gegen; von 436 Katholiken 433 dafür, 3 dagegen; sämmtliche Israeliten(68) dafür. Würtemberg. Stuttgart. Nach dem „Staatsanzeiger für Würtemberg“ ist der Tod des bejahrten Bischofss von Rottenburg, eines Mannes von freien und sehr toleranten Ansichten, am 4. d. erfolgt. Oesterreich. Wien. Große Sensation erregt das Verschwinden von 20 Mill. Gulden, welche von den Offizieren der Armee als Heiraths— Cautionen hinterlegt worden sind. Gesuche bereits pensionirter Offiziere um Rückzahlung dieser Cau⸗— tionen sind nach der österreichischen„Wehrztg.“ vom Kriegsministerium abschlägig beschieden wor— den, weil man nicht wisse, woher die betreffenden Summen zu nehmen sind. Die Cautionen sind nicht mehr vorhanden und sollen bereits im Jahre 1859 zu Staatszwecken verausgabt sein! — Der Kaiser hat dieser Tage den ultra— montanen Kirchenrechtslehrer Schulte an der Universität Prag in den Ritterstand erhoben. Diese Ernennung macht um so mehr Aufssehen, da sie zu einer Zeit geschieht, wo die juristische und medieinische Facultät bei dem Ministerium in Wien Beschwerde über die Anmaßung führt, mit welcher der genannte Professor eine von ihm ver— faßte Ergebenheitsadresse an den Papst als eine Kundgebung des akademischen Lehrkörpers procla⸗ mirte. — Die Regierung ist mit einem Gesetz für die Rekrutenbewilligung des laufenden Jahres vor das Abgeordnetenhaus getreten. Um die im Wehrgesetz vorgesehene Kriegsstärke von 800,000 Mann zu erreichen, hält sie ein Rekruten-Jahres- contingent von 95,474 Mann und von 9547 Mann Ersatzreserve für unerläßlich. Davon ent— fallen auf die diesseitige Reichshälfte 56,041 bezw. 5604 Mann, der Rest auf Ungarn. Spanien. Madrid. In der Sitzung der Cortes erklärte der Justizminister, die Carlisten seien rührig, die Banden in Asturien jedoch bereits zersprengt, weßhalb Ausnahmevollmachten unnöthig wären. Die Armee sei treu, die Freiwilligen als zuverlässig, da am 3. d. die erste Anlehens⸗ rate eingehe. Die Amnesti W le Se r — In den Cortes fand die Discussion der Artikel 20 und 21 der Verfassungsvorl welche von der katholischen Kirche r Geistlichkeit und von der Auzübung anderer Cu als des katholischen handelt. Figueras beantragte die Trennung der Kirche vom Staat, Mata, Mitglied der zur Berichterstattung ernannten Commission, vertheidigte die Artikel.— Gerücht weise verlautet, daß Olozaga und seine Anhänger die Einsetzung eines Direktoriums verlangen. Italien. Florenz. Die„Nazione“ meldet: In einer im Beisein der Minister statt⸗ gehabten Versammlung der Deputirten der Rechten erklärten die Minister Menabrea und Cambray Digny: Die Permanenten-⸗Partei habe die Initiative zu einer Vereinigung mit der Rechten auf Grund des alten Programms der letzteren ergriffen. Das Ministerium habe kein Ministerportefeuille ver⸗ sprochen, sondern nur die Nothwendigkeit einer entsprechenden Vertretung der Majorität im Ca- binet anerkannt. Sobald eine Einigung erzielt sei, werde das Ministerium seine Eatlassung geben und die Krone ein der Majorität entsprechendes Cabinet berufen. Rußland. Petersburg. Admiral Men⸗ schikow, bekanntlich als Urheber des Krimkrieges angesehen, ist, 80 Jahre alt, gestorben. Ein Urenkel jenes Pastetenbäckerjungen, den Peter der Große zu den höchsten Würden erhob, wurde er 1789 geboren und trat 1805 in die Armee ein, machte die Feldzüge 1813— 15 als persönlicher Adjutant des Kaisers Alexander I. mit. Im Kriege gegen Persien, 1827, führte er noch kein besonderes Commando, im Jahre darauf befehligte er in Kleinasien eine Division gegen die Türken und nahm Anapa ein. Bei der Belagerung von Varna schwer verwundet, trat er nach seiner Ge⸗ nesung zum Seedienste über, ward 1834 Admiral, 1836 Marine-Minister. Das Jahr 1853 machte ihn plötzlich zu einer europäischen Berühmtheit. Nach Konstantinopel geschickt, um vom Sultan für Christen zu begehren, erschien der bärenhafte Diplomat vor dem festlich gekleideten Divan in Paletot und schmutzigen Juchtenstiefeln und legte eine solche Verachtung gegen alles Türkische an den Tag, daß die Pforte, aufs äußerste erbittert, unter Gutheißung der Westmächte den russischen Gesandten abtrumpfte. Der Krieg brach aus und Menschikow's erste That war die Vernichtung der türkischen Flotte bei Sinope. Im Jahre 1854 war er Gouverneur der Krim und Commandant von Sebastopol. Gleich nach dem Tode des Kaisers Nikolaus ward er im März 1855 ab- berufen. Nach Petersburg zurückgekehrt, hat der greise Admiral sich seitdem nicht weiter hervorgethan. Frankfurt. Im verflossenen Monat April herrschte im Immoblliengeschäfte eine erfreuliche Regsamkeit, welche lebhaft an das Aufblühen dieser Branche in hiesiger Stadt zu Anfang der 60er Jahre erinnerte. Die umgeseßzten Immobilien beziffern sich auf fast 800,000 fl. Während seither die Käufe nur zur Deckung von Privaldedürf⸗ nissen stattfanden, macht sich nunmehr auch die Speculation wieder darin bemerkbar, es befanden sich unter der eben angegebenen Summe allein fl. 210,000, welche für Bau⸗ plätze verausgabt wurden. Mit der Bebauung einzelner wurde bereits begonnen. Darmstadt. ihrer Famuien am Sonniag Abend von Cberstadt heim⸗ kehrten, wurden in der Eberstädter Tanne von zwei Strolchen angefallen. Der Angriff wurde zwar energisch zurückgewiesen, allein einer der beiden Herren vemißte nach dem Kampfe seine Uhr. 126 5 „ Velocipòdes. In großen und kleinen Städten, in Straßen und über Land fahren jetzt die glücklichen Leute auf Velocipödes(Schnellfüßler), auf jenen kleinen ein⸗, zwei- und dreirädrigen Wagen, die kein Pferd zieht und kein Dampf treibt, die allein der energische Fuß des Fahrenden in schuellste Bewegung setzt. Die Sache sieht sich recht amüsant an und diese neue Art des Fortschritis mit Brems⸗ vorrichtung ist namentlich in den großen Städten schon zur Mode geworden. Man beschäfligt sich dort angelegenm⸗ lich mit der Auffindung eines geeigneten deutschen Namens für diesen Neuling und es werden schon verschiedene be⸗ zügliche Vorschläge gemacht, als: Tretwagen, Schnellwagen (=sich sorischnellen?), Reitwagen, Reitsahrzeug, Rittling, Riltingssuhre, Strampelwagen, Eisengaul, Selbsttraber, loyal. Figuerola bezeichnete die Couponszahlung Rennhold, Reitrad, Narrenroß. Dr. Oppolzer aber, der weltberühmte Arzt in Wien, hat sein Bedenken Rußland das Protektorat über alle griechischen Zwei hiesige Herren, die in Begleitung N ö 9 drücken, Veron fab bel — 1089 8 Vesißer ihren weisen. glauben sonst die Grunder wirdtn, ö 6 in d 1308 1. walddi Holzart. Bucher Eicher Nadel Aopen 121 langen. Wenn 8 Cambrag die Juitiatihe uf Grund Zusßen. Das beftuille der. digkeit einer kat im Ca- Zung erzielt asung geben usprechendes dmiral Men⸗ Krinkrieges zerben. Ein 1 Peter der „ wurde er Armee ein, personlicher nit. In tr noch fein auf befehligte 1 dit Türken Agerung von d stiner Ge⸗ 4 Admiral, 1853 machte dert hatheit. Sultan für griechsschen bärenhafte Divan in iu und legt Türkische an it erbitterl, en russischen ich aus und nich tung der Jahrt 1854 Jommandant Tode des 14650 ab ert, hat der fterßabt beim⸗ ron 1 wall nas Sterben denn noch nicht genug 9 Oder wissen die Fahrer nicht, daß große Muskelanstrengung, wie sie bei der sichern g. eines Velocipodes nöthig ist, bei welcher alle Muskelpartien einer Ueberanstrengung unterliegen, nicht nur 10 Hypertrophie der Muskeln und des Herzens efo verur sondern auch viele Herzkrankhelten, die in deren ge auftreten, veranlassen kann?(Eine ameri- kanische Zeitung meldete kürzlich lakonisch aus Virginia City:„Hier grassiren jetzt sehr die Kinderpocken und die Velocipodes.“) 0 1 0 und 2 Protestantenversammlung in Worms. Die Einladung des Papstes an die deutschen Prote-“ stanten zur Rückkehr in die römische Kirche erfordert eine Antwort aus dem Munde des protestantischen Volkes. Die wachsende Kühnheit der ultramontanen Partei mahnt die deutschen Protestanten zur Wachsamkeit und Vereinigung. Unsere höchsten Güter, die Errungenschaften von mehr als einem Jahrhundert, die Gewissens- und Geistesfreiheit, die Selbstständigkeit des Staates. der confessionelle Friede sind durch die Encyklika vom 8. December 1864 und den da⸗ mit verbundenen Syllabus angegriffen, und das auf den 8. December d. J. einberufene öcumenische Concil soll auf die Grundsätze jenes päpstlichen Schreibens das Siegel drücken. Wir dürfen nicht länger schweigen. Bet dieser Veranlassung wollen wir uns aber auch an das erinnern, was wir der eignen Kirche und ihren seit 20 Jahren meist mit leeren Verheißungen verirösteten Gemeinden schuldig sind. Soll uns geholfen werden, so müssen wir uns selbst helfen. Die Unterzeichneten haben daher, im Einverbändnisse mit einer großeren re h, protestautsscher Männer aus Baden, Hessen⸗Darmsitabt, Nassau und Bayern, beschlossen auf Montag, den 31. Mai d. J. eine a Versammlung von deutschen Protestanten nach Worms einzuberufen. Eröffnung in der Dreisaltigkeitskirche zu Worms mit Gesang und Gebet, Morgens 11 Uhr. Verhandlungsgegenstände: 1. Eine Erklärung gegen das sogenannte„apostolische Schreiben“ des Papftes Pius IX. vom 13. Sept. 1868, welches die deutschen Protestanten zur Rückkehr in die römische Kirche auffordert, und gegen die ultra⸗ montanen Angriffe und Anmaßungen. Referent: Kirchenrath Prof. Dr. Schenkel aus Heidelberg. 2. Das cvangeltsch⸗protestantische Gemeindeprincip und die daraus folgenden Grundsätze der protestantischen Kirchen-Verfassung. Referent: Hofgerichtsadpokat A. Ohly von Darmstadt. Zum Schlusse: Festzug nach dem Luthermonument und Absingen des Liedes: Ein' feste Burg ist unser Gott. Diejenigen Protestanten, welche unsere Ueberzeugung von der Nothwendigkeit eines solchen öffentlichen Schrittes theilen, sind zum Besuche der Wormser Versammlung freundlich eingeladen. Auch halten wir es für zweckentsprechend, wenn, neben den übrigen Theilnehmern der Versammlung, kleinere oder größere Kreise aus den betheiligten Gemeinden noch durch besondere Abgeordnete vertreten sind. Wir schlagen vor, daß kleinere Kreise wenigstens einen Abgeordneten, größere zwei bis höchstens vier mit ihrer Vertretung beauftragen. Denselben würben in ber Versammlung, wo möglich, reservirte Plätze vorbehalten.. Der geschäftführende Ausschuß: Dr. Bluntschli, Prof. in Heidelberg; J. Exter in Neustabt a. d. H.; Dr. Fresenius, Prof. in Wiesbaden; Hönig, Stadtpfarrer in Heidelberg; G. Karp in Darmstabt; K. C. L. Maurer, Pfarrer in Bergzabern; C. Merk, Fabrikant in Darmstadt; A. Ohly, Hofgerichtsadvokat in Darmstadt; Provence, Prof. in Pforzheim; A. Neuning, Bürgermeister zu Nidda; Sachs, Notar in Hetbelberg; Dr. Schellenberg, Stadtpfr. in Mannheim; O. Schellen⸗ berg, Stadlpfr. in Heidelberg; Dr. Schenkel, Professor in Heidelberg; Dr. Schirm in Wiesbaden; Dr. Schröder in Worms; E. Trapp IV., Advokat in Friedberg; Dr. Weber, Advokat in Offenbach a. M.; Dr. Zittel, Dekan und Stadtpfarrer in Heidelberg. 0 Der erweiterte Ausschuß versammelt sich Sonntag, den 30. Mai Abends 5 Uhr, im Casinogebäude in Worms. f Bestellungen far Logis besorgt Herr Kaufmann J. H. Mayer in Worms, Schriftführer des dortigen Localcomite's. Anmeldungen werden bis spätestens zum 25. Mai erbeten. ät die nothleidenden Inden in Westruß land gingen bei der Expedition d. Vl. ein: Von Gottschalk Löb in Berstadt 4 fl.— H. R. in O. 4 fl. Oeffentliche Aufforderung. 1089 Die in der öffentlichen Aufforderung vom 26 Februar l. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 26., aufgeführten Besitzer der ihren weisen. dort verzeichneten Immobilien wollen Erwerbtitel nachtragen lassen, können dieselben theils verpfänden, sich aber über Es werden desbald Dritte, welche aus irgend einem Rechtogrunde Ansprüche an diese Immobilien tbeils veräußern, Erwerb derselben nicht theils den urkundlich aus⸗ glauben bilben zu können, aufgefordert, solche binnen drei Monaten so gewiß dahter geltend zu machen, als sonst die Veräußcrungsurkunden ohne Rücksicht auf sie beftätigt, beziehungswesse die betreibenden Theile im Grundbuche nach Maßgabe des Art. 29 des Gesetzes werden eingeschrieben werden. Frtedberg am 26. Februar 1869. vom 21. Februar 1852 als vermuthete Eigenthümer OGroßherzogliches Landgericht Friedberg 8 Holz⸗Versteigerung T I. Montag den 10 k. Min den Domanial⸗ walddistricten Frankenhausen und Albach: Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. Süd,& 8 Holzart. enn Buchen 149 23½ 77 15 Eichen 47 46½ 1 33 Nadelholz 14 19½— 40 Aspen 16½— 84 23 121 Stück Eichen⸗Stämme von 6—33“ Durchmesser, 5—60“ Länge mit 2962 Cubikfuß, 157 Stück Nadelholz Stämme von 617“ Durchm., 8 20-100“ Länge mit 4753 Cubikfuß, 10 Stück Buchen ⸗ Stämme von 12—21“ Durchm., 5 15—30“ Länge mit 361 Cubilfuß, 1 ½ Stecken Eichen⸗Werk⸗ Scheldholz, 6 Stück Nadelholz⸗Stangen von 4½—5“ Durchm. 30—40“ Länge mit 34 Cubikfuß. II. Dienstag den II. und Mittwoch den 12. . M. in dem Domanialwald⸗District Lohwald: 2 Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Relsholz. Holzart. te ck dei in. chen 227 5½ 149 50 chen 22½ 54% 39 86 285 Stück Eichen⸗Stämme von 6½—37“ Durchm., a 20—75“ Länge mit 9627 Cubikfuß, 32 Stück Buchen⸗Stämme von 11—25“ Durchm., 1250 Länge mit 1914 Cubikfuß. Zusammenkunft ist Montags in dem District Itanken ausen, oberbalb der Haubenmühle, Den- flags und Mittwochs in dem Difirtet Loh wald war sedesmal präcis ½9 uhr Vormittags. d da den 27. April 1869. Großherzogliche Oberförflere. Nidda Georgi. Bekanntmachung. 1394 Die am 23. April l. J. im hiesigen Gemeinde wald abgehaltene Holz⸗Verffeigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Montag den 24. d. M. feflgesetzt worden. Die Abfuhrscheine können gegen Baarzahlung an diesem Tage auf hiesigem Rathbaus, sowie auf den Seschäftstag Freitag bei dem Gemeinderechner Collektor Kuhl in Butzbach in Empfang genommen werden, Hoch⸗Weisel den 3. Mat 1869. Großherzogliche e Hoch⸗Weisel o hr. Anzeige. 1395 Ich habe mich dahler als praklischer Arzt nieder— gelassen. Münzenberg den 3. Mal 1869. 1 Dr. L. Völcker. Brenn⸗ u. Stammholz⸗ Versteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförslerei Bingenheim. 1396 Es werden versteigert: Donnerstag den 13. d. M. in den Distrikten Kratzwald, Schoppenwiese, Köppler und Fändrichsbuche: 76½ Stecken Buchen- und 32 Stecken Kiefern- ꝛc. Schelt und Prügelholz, 32 Stecken Buchen- und 21ʃ½ Stecken Kiefern⸗ Stockholz, 63½ Stecken Buchen u. 50 Stecken Kiefern⸗Reis holz Großer 131 Kiefern⸗ u. Fichten Stämme von 5½ 14½“ mittl. Durchmesser und 20— 75“ Länge, 3398 Cubikfuß enthaltend, 31 Fichtenstangen von 3½—5“ mittl. Durchmesser und 30— 707 Länge. Die Versteigerung beginnt Morgens präcis 8 Uhr im Olstrikt Kratzwald und endigt im Distrikte Fändrichsbuche. Das zerstreut lagernde Windfallholz in den Distrikten Dauernheimer Hofwald, Geackerte Wiese und Löwen⸗ buschwiese, sowie das Gefällholz im Bisseser Gemeinde⸗ Wald, bestehend in 6 Stecken Buchen Scheitholz, 5 Stecken Buchen- und Kiefern⸗Prügelbolz, 68 Stecken Buchen und Kiefern Stöcke, 15 Stecken Buchen⸗ und Kiefern ⸗Reisholz und 94 Cubiksuß Kiefern Stammholz kommt im Distrikt Großer Köppler ebenfalls zum Aus⸗ gebot und kann daher vorher eingesehen werden. Bingen heimer Forsthaus, 3. Mat 1869. Großherzogliche Oberförsterel Bingenhelm v. Grol mann. Bekanntmachung. 1384 Diejenigen Steigerer, welche am 24. März l. J. im Revler Wickstadt, District Haardt, Holz ersieigert und noch im Walde sitzen haben, werden hiermit ersucht dasselbe innerhalb 14 Tagen um so gewisser abzufahren, als man sich gegenfalls genöthigt sehen würde, das Holz einer anderweiten Versteigerung auszusezen. Zu⸗ gleich werden die Steigerer auf die Merstelgerungs⸗ Bedingungen 10, 11 und 12 und dle hlernach für sie entstehenden Nachtheile im Falle eines anderweiten Ver kaufs aufmerksam gemacht. Wlckstadt den 30 April 1869. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal las. Aufforderung. 1401 Alle Dlefenigen, welche noch Forderungen an den verflorbenen Oberfoͤrster Fretherrn v. Gall auf dem Bingenheimer Forsthause haben, werden gebeten ihre Rechnungen baldigst au den Unterzeichneten einzureichen. Friedberg den 4. Mai 1869, Louis von Gall. Holz ⸗Versteigerung. 1393 Dienstag den 18. Mal 1869, Vormittags 10 Uhr anfangend, werden im Gemeindewald Fauerbach v. d. H. in verschiedenen Districten von Windfällen nachverzeichuete Holzsortimente versteigert: 1) 1 Stecken Nadel⸗Scheitholz, 21 14389„ Prügelholz, S„ Stockholz, 4) 1800 Stück„ Wellen, 5) 36— Nadelbolzflämme, 433 Cubikfuß, 6) 207„ Nadelstangen 145* 7) 3450„ Ginsterwellen. Gegen genügende Bürgschaft wird das Holz bis Martini d. J. geborgt. Fauerbach v. d. H. den 4. Mai 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Fauerbach Philipps. Halsbinden 742 und Shlips ꝛc. in schöner Auswahl, sowie Fonlards, seldene Umknüpftücher und schwarze seidene Halslücher bei K. Friedrich neben der Post. Ein braves Dienstmädchen, 1377 welches das Gewöhnliche kochen kann und nicht mebr zu jung ist, wird in einen kleinen Haushalt gesucht. Näheres det der Exped. d. Bl. Dr. Pattison's Gichtuatte lindert sofort und beilt schnell b. Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts⸗, Brust⸗, Hals⸗, und Zahn⸗ schmerzen, Kopf:, Hand- und Kniegicht, Gliederreißen, Rücken⸗ und Lendenweh. In Packeten zu 30 kr. und halben zu 16 kr. bei J. A. Windecker. Strohhüte in großer Auswabl und zu lehr billigen Preisen dei Heinrich Diehl, usagasse. Ein Logis 1386 dat zu vermiethen und ist dasselbe gleich zu be⸗ zlehen bet Jakob Heß. Ein Wagnergeselle 1387 findet gegen guten Lobn sofort Beschäftigung bet ahn, Wagnermeister in Nieder⸗Wöllstadt. 544 1151 fernt 1392 In der Kirchenkasse zu Nieder Wöllstadt liegen 875 fl. zum Ausleihen bereit. Der Kirchenvorstand. Flaschen-Etiquette pr. 100 Stück 36 kr. bis zu 2 fl. 48 ke,, dei Bindernagel& Schimpff. K. Friedrich Glacé-Mand schuhe: neben der Post. Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Oberhessischen Verlags Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. Anzeiger“ bei der Lagerbier in der Hof⸗Brauerei bei J. Bu rx Aachener und Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft. 1307 Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergibt sich aus den nachstehenden Resultaten des Rechnungs⸗Abschlusses für das Jahr 1868: 1388 nn.. Fl. 5,250 000.— Prämien- u. Zinseneinnahme für 1868(excl. der Prämien für spätere Jahre)„ 3,130,456. 7 Prämien⸗Reserven. 9„„„ 5,006,206. 14 21 Fl. 13,386,662. Versicherungen in Kraft am Schlusse des Jahres 18889..„ 1,815,060,103. Friedberg und Nauheim den 1. Mai 1869. 0 Louis Winheim, Kaufmann in Friedberg, H. E. Wiegand, Kaufmann in Nauheim, Agenten der Gesellschaft. North British und Mercantile geuer-Versicherungs- Gesellschaft in Edinburg und London 2(gegründet 18 09) 8 mit Domicil g Darmstadt. Grundkapital 13 Millionen Thaler. Reserve⸗Fond Ende 1867 17 Millionen Thaler. 1077 Die Gesellschaft schließt Feuerversicherungen jeder Art zu festen und billigen Prämien.— Für Landwirkhschaft und Fabriken besonders lopale Bedingungen.— Sicherstellung der Hypotheken⸗Gläubiger.— Bei mehrjähriger Versicherung unter Vorausbezahlung dedeutender Rabatt. Zur Ertheilung jeder wünschenswerthen Auskunft, sowie zur Vermittelung von Ver⸗ sicherungs⸗Anträgen empfiehlt sich ö Herr Louis Weis in Friedberg. Die General⸗Agentur von E. Gaulé in Darmstadt. Prtassche Hagel-Versicherungs-Actien-Gesellschast. 1076 Dieselbe versichert Bodenerzeugnisse gegen Hagelschaden. Die Prämien sind fest und billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben. Die Schäden werden wie in früheren Jahren ebulant und unter Zuziehung von Landesdeputirten regulirt und binnen Monats- frist nach Feststellung voll und baar bezahlt. Versicherungen auf mehrere Jahre genießen einen angemessenen Prämienrabatt, welcher sofort von der Jahresprämie in Abzug gebracht wird. Die Unterzeichneten sind zu jeder Auskunft und zur persönlichen Aufnahme von Ver⸗ sicherungen stets bereit und empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum obige Gesellschaft ganz ergebenst. Herr Louis Weis in Friedberg. Herr J. Tönges in Assenheim. Die General⸗Agentur von E. Gaulé in Darmstadt. Fluri Lebens- Versicherungs- Gesellschast. Grundkapital fl. 3,000,000. Neserven„ 2,021,146. 20. 1399 Die Gewinn- Antheile der Versicherten für 1868 können von jetzt ab bei den unter⸗ zeichneten Agenten erhoben werden. Lebens, Leibrenten, Alterversorgungs, u. Aussteuer-Versiche rungen, mit und ohne Gewinn⸗Betheiligung der auf Lebenszeit Versicherten, werden zu den billigsten Prämien und unter den liberalsten Bedingungen abgeschlossen. . Die Agenturen: Friedberg, Butzbach, Nauheim, J. Schott. V. Kalbfleisch. Ph. J. Weiß. 5 Die Union, allgemeine deutsche Hagel⸗Versicherungs⸗Gesellschaft. Grundkapital 3 Millionen Thaler, Wodoon Thlr. 2,509,500 in Aktien emittirt sind. Reserven ult. 18688„ 208, 295. Thlr. 2,717,795. 1398 Diese Gesellschaft versichert Bodenerzeugnisse aller Art gegen Hagelschaden zu festen Prämien ohne Nachschußzahlung. Jede Auskunft über dieselde wird ertheilt und Versicherungen werden vermittelt durch die unterzeichneten Agenten, welche gleichzeitig Agenten der Aachener und Münchener Feuer⸗Versicherungs⸗Gesellschaft sind, die mit der Union in engster Verbindung steht. Friedberg und Nauheim den 1. Mai 1869. Louis Winheim, Kaufmann in Friedberg. Canscnatiorsshe Bindernagel& Schimpf: Turnverein. 1391 Freitag den 7. Mai Generalversammlung, zu der allseitiges Erscheinen erbeten wird. Ball für Israeliten. 1385 Montag den 17. Mat, als am zweiten Pfingst⸗ feiertage, findet, um vielseitigen Wünschen zu entsprechen, Ball für Israeliten in meinem Saale statt, wozu ich freundlichst einlade mit dem Bemerken, daß für gute Speisen und Getraͤnke bestens gesorgt ist. Wohnbach den 4. Ma 1869. Johannes Weckmann, Wirthschaft zum Ritter. 1380 Ein kleiner Schlüssel wurde gefunden. Strohhüte 497 in schöner Auswahl billigst bei K. Friedrich neben der post. Ein neues Canapeé, 1351 sehr billig, hat zu verkaufen Jakob Pfeffer, Schreiner, Nauheim. Ein Logis 1359 ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden Metzger J. Ruppel. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorräthig: Warum wollen wir für unsere euangel. Kirche im Großherzogthum Hessen Pres- byterial- und Synodalversassung? Im Auftrage der evangelischen Conferenz für das Wera eee gen herausgegeben. FFECCCCCCCCCCTCTTTTTF—T—TFTFT—T—T—T—T—T—T—T—T—K——K———— Todes⸗Anzeige. 1390 Am 3. Mat, Abends 9½ Uhr, starb nach längerem Leiden unsere innigstgelsebte unvergeßliche Tochter und Schwester Charlotte Schwöbel in ihrem 28. Lebensfahre, was wir hiermit Freunden und Bekannten mit der Bitte um fille Theilnahme mittheilen. Friedberg. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag den 6. Mat, Nachmittags 3 Uhr flat. Danksagung. Gaitin und Pflegemutter die letzte Ehre erzeigten, hier⸗ mit unseren innigsten Dank. F. Klein. M. Klein. Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 5. Mai. Waizen 10 Korn 8 fl. 15 tr.; Gerste 7 fl. 50 kr.; Hafer 5 fl. 40 Frankfurt, 3. Mai. Waizen 11 fl. 20 kr.; Korn 9 fl. 5 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 20 kr. Grünberg, 1. Mai. Waizen 11 fl.— tr.; Korn 8 fl. 30 kr.; Gerste 7 fl. 27 kr.; Hafer 5 fl. 50 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 9 fl. 20 kr.; Wicken 12 fl. 10 kr.; Saamen 15 fl. 30 kr.; Kartoffeln 2 fl. 2 kr. Mainz, 30. April. Waizen 10 fl. 56 tr.; Korn 8 fl. 17 kr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 6 fl. 21 kr.; 8 1 fl. 50 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund E kr. H. C. Wiegand, Kaufmann in Nauheim. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schirapff. 2 1400 Allen Denjenigen, welche unserer unvergeßlichen 1 fl. 50 fr.; N Belt n di. schreib lang verurs neten Zahle 1802 im vera weni Hau Du, den lasen schäfle berall tin: könnt zu sa Unter fünun dings duhal. stilte vorbe