ich de eh len ler Aer „ Unab- N Herab⸗ dem Hebt man d nan sch dem wohl⸗ des Dregramm selder Karl u Rohrbach. ternacher, 1g. pessel u zen Jze 760 sts te abgedtudut i, oö Atißtr persel t teh dt reer i don Vertu Bür⸗ l t tt * t. Oppen Loca det 77 Pap tr ung. u pesiger l betpacten Jad —— 1869. Famstag den 6. Februar. 15. berhessischer An . zeiger. 2 Enthält die amtlichen Exlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inlelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samfsag. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Beschaffung des Bedarfs an Pferden bei einer Mobilmachung durch Ausbebung Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und den Polizei-Commissär zu Wickstadt. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 18. December v. aufmerksam, daß Sie von jeder Aenderung im Pferdebestand sofort dem Commissionsmitglied im — J. Anzeiger fur Friedberg am 3. Februar 1869. Oberhessen Nr. 151 machen wir Sie darauf 1. Bezick Friedberg Herrn Bürgermeister Reitz in Södel und im 2. Bezirk Butzbach Herrn Bürgermeister Küchel Anzeige zu machen haben und daß dies, wenn es noch nicht gescheden sein sollte, sofort zu geschehen hat, damit die gedachten Commisstonsmitglieder in den Stand gesetzt sind, die uns nach§. 8 des Reglements vom 28. August v. — J. am 1. Mai d. Betreffend: Die Statistik der Bewegung, bier die Einsendung der Register über die Weg- und Inzüge für 1868. Derbe J. zu machenden Vorlagen erstatten zu konnen. . Friedberg am 4. Februar 1869. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Butzbach, Dorheim, Dorn ⸗Assenheim, Friedherg, Hausen mit Oes, Ilbenstadt, Nauheim, Nieder Weisel, Oppershofen, Rockenberg und den Polizei-Commissär zu Wickstadt. Die rubrizirten Register sind umgehend bei Meidung der Abholung anher einzusenden. En Hessen. Darmstadt. Das Großberzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 3 enthält(Schluß): III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, die in den Provinzen Starkenburg und Ober⸗ hessen legalisirten Grundbücher bettessend. IV. Bekanntmachung Greßh. Kriegsministeriums, die Freiherrlich von Weyherische Eleonorenstistung betressend. Aus der Freiherrlich von Weynerischen Gleonorenstiftung ist eine Pensten zu vergeben. Es werden daher alle Die⸗ jenigen, welche auf Grund der Allerhöchsten Verordnung vom 19 Januar 1848 um diese Pension nachsuchen wellen und nicht bereits früher um cine solche eingekommen sind, aufgefordert, innerhalb 4 Wochen ven dem Erscheinen der gegenwärtigen Bekanntmachung im Regiecungsdlatte an, ihre Gesuche bei dem Kriegsministerium einzugeben. Jede Bewerberin hat dem Gesuche ihren Gevurteschein bei⸗ zuschli ßen. V. Ucbersicht der im Jahre 1868 in den Irrenanstalten des Großherzogthums verpflegten Kranken. VI. Dieust nachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 19. Dezember 1868 dem Schulamte⸗Aspiranten Zimmermann aus Frei⸗Laubersheim die erste evangel. Schulstelle daselbst,— dem Schulamts⸗ Aspiranten Hofmann aus Fräukisch⸗Crumdach die zweite (vangel. Schulstelle zu Spachbrücken zu übertragen;— dem evangel. Pfarramts⸗ Candidatien Werner aus Ober- Ramfladi die cvangel. Pfarrstelle zu Lißberg zu übertragen; — die Hosstallveiknechte Carl Maximilian Schneider aus Höchst— und Coutad Weber aus Eichelsachsen zu Hof kulschern zu ernennenz— den Haupizollamis⸗Controlcur Gunderloch zu Bingen in gleicher Eigenschast an das Haupfzollamt Worms und die damit verbundene Ortoein⸗ nehmerei der inneren indirekten Auflagen zu versetzen,— den Paupizollamis Assistenten 1. Klasse Blöcher zu Mainz zum Connoleur bei dem Hauptzollamt Bingen und der damit verbundenen Orteeinnehmetei der inneten indirckten Auflagen;— am 30. Dezember 1868 den Pfarramts Candidaten Marx aus Laubach zum Lebrer an dem cvong. Schullehrer⸗ Seminar zu Friedberg zu ernennen, — dem Schallehrer an der ersten evangel. Schule zu Großen⸗Linden, Hardt, die ersie evang. Mädchenschulstelle zu Psungstadt,— und dem Schullehrer an der cvaugel. Schulstelle zu Frlesenbeim, Kisseberih, die evangelische Schulstelle zu Wald ⸗Uelversheim zu übertragen;— an demselben Tage den Feldwebel im 4. Juft.⸗Regt., Pering aus Naubach, zum Portier auf der Station Bensheim der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn zu ernennen;— am 2. Jan. 1869 dem Volksschullehrer Blickbahn aus Altheim die Leh rerstelle an der Realschule zu Friedberg, jedoch unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, zu über⸗ ttagen. it. Concurrenz für: die erste kathol. Schulstelle zu Unter-Schönmatenwag mit einem Gehalte von 322 fl. 24 kr., nebst einer jährlichen Vergütung von 34 fl. für Helzung des Schullocals;— die kathol, Schulstelle zu — Aschvach mii einem Gehalte ven 300 fl. — Der Zusammentritt der zweiten Kammer ist auf den 15. d. M. bestimmt. Das Militär- vensionsgesetz und das Militärbudget werden zu— nächst Gegenstand der Berathung sein. — Der Finanzausschuß hat über den mit Prcußen abgeschlosse len Vertrag, die Abtretung des Main-Neckar⸗Staatstelegraphen betreffend, Bericht erstattet. sequenz des Friedensvertrages ist, so handelt es sich nicht sowohl um Genehmigung des Vertrages, sondern nur um die Modalitäten desselben. Ge— mäß der Uebereinkunft, welche seiner Zeit zwischen Hessen, Baden und der freien Stadt Frankfurt abgeschlossen worden, werden nur die Anlagekosten im Betrage von 13,000 fl. vergütet, was freilich eine sehr geringe Entschädigung ist, da in den, 1866 vorausgegangenen Jahren das Anlagekapital sich abzüglich der Kosten mit mehr als 30 Proz. rentirte. Statt der ursprünglich für 1. Januar d. J. bestimmten Uebertragung an Preußen ist solche nunmehr auf den 1. April festgesetzt. — Ein Antrag des Abg. Metz auf Einfüh— rung freierer Ortsvorstandewahlen und auf Sicherung der Selbständigkeit der Gemeinden geht dahin: Großberzogliche Staatsregierung zu er— suchen, das Gssetz vom 8. Januar 1852 aufzu— heben und statt dessen behufs der im Jahre 1848 in Aussicht gestellten zeitgemäßen Reform der Gemeindeordnung auf Grundlage völlig freier und direkter Wahl der Bürgermeister und sonstigen Gemeindebeamten, sowie einer selbständigen, in Streitfällen nur durch einen freigewählten Bezirks- rath beschrenkten Verwaltung des Gemeindever— mögens die geeignete Vorlage unverzüglich zu machen. — Nach einer Mittheilung der„Hess. Volksbl.“ hat die Landescommission für Reklamationen gegen den Einkommensteueransatz pro 1868 ihre Thätig— keit beendigt. In 36 Sitzungen wurden etwa 1400 Reklamationen erledigt. Das Resultat der Commissionsprüfungen ist, daß das Einkommen— steuererträgniß, das ursprünglich zu ca. 175,000 fl. vervoranschlagt war, nach dem Aus schlag sich aber auf ca. 322,000 fl. erhöhte, im Ganzen ziemlich unverändert bleibt, indem ca. 10,000 fl. Ein- kommensteuer abgeschrieben und ebensoviel zugesetzt wurden. Der Zusatz fand fast ausschließlich bei Steuerpflichtigen im Kreise Friedberg statt, indem daselbst viele Einschätzungen zu niedrig ausgefallen waren.(2) H. Friedberg. Der hiesigen katholischen Gemeinde, welche seither der Pfarrei Ockstadt zugetheilt war, ist es gelungen, sich eine eigene Pfarrei dahier zu gründen und ist Herr Pfarrer Gabel, seither in Rockenberg, dem in jeder Beziehung der beste Ruf vorausgeht, zum kathol. Pfarrer für Friedberg und Nauheim ernannt worden. Seine Ankunft dahier wird am 11 ds. erwartet. Da die Abtretung eine Con- Aus Rheinhessen. Die lürzlich von der Oppenheimer Conferenz erlassene Adresse glaubt tine freiere Verfassung der evangelischen Kirche für das ganze Land und nur, wenn diese nicht bewilligt werden sollte, eine solche für unsere Provinz um so bestimmter erwarten zu dürfen, als diese ein Recht auf eine Presbyterial- und Synodalverfassung unzweifelhaft besitzt. Dieses Recht besitzt die Previnz durch die in Folge der Beschlüsse des Wörrstadter Synodal-Conventes von 1818 und 4822 entstandene und von dem Großberzoge Ludwig J. bestätigte Unionsurkunde. Die Conferenz⸗Adresse ist alss eine nothwendige Ergänzung der Darmstaͤdter Ad resse für unsere Provinz. Preußen. Berlin. Ein vielbesprochener und vielverhandelter Gegenstand ist die Cartel- Convention zwischen Preußen und Rußland. Dem⸗ nächst wird sie im Abgrordnetenhause durch den Antrag des Abgeordneten Löwe wieder zur Ver⸗ handlung gebracht werden. Es handelt sich naͤmlich darum, ob dieselbe erneuert werden solle. Alle Stimmen siad darin einig, daß sie die Verkehrs⸗ interessen der preußischen Gränzlande tief schädigt und daß die Nochzustände Ostpreußens mit darin ihre Veranlassung haben; trotzdem wird man auch sernerhin aus höheren politischen Rücksichten diese Unzuträglichkeiten hinnehmen, und die Majorität des Abgeordnetenhauses wird gesügig genung sein, dem Cabinet darin freie Hand zu lassen. — Den Enthüllungen des Grafen Bis mar d über das Hietzing-Comite, Welsen⸗Legion ic. folgen außer den von Freese und Mayer k er⸗ hobenen noch weitere Widersprüche auf dem Fußt. Wie der Graf das angeblich dem Comite ange⸗ hörige daͤnische Mitglied bereits preisgeben mußte, so druckt die„Hess. Volkszig.“ ein Schreiben zweier Freiherrn von Eschwege(datirt Kassel 31. Januar) an die Präsidenten des preußischen Herren- und Abgeordnetenhauses ab, worin die⸗ selben ouf die Behauptung des preuß. Minister⸗ Präsidenten, daß ein Adjutant, Hr. v. Eschwege. ein Mann mit großem, sehr schwarzem Bart den Kurfürsten im Hietzing⸗Comite vertrete, antworten. Sie versichern, daß sie die einzigen Mitglieder der Eschwege'schen Familie, welche Adjutanten des Kurfürsten von Hessen gewesen sind, und sagen ferner: 1) Keiner von uns ist seit dem Jahre 1866 weder in Wien noch in Hietzing anwesend gewesen; 2) von dem behaupteten Be— stehen eines Hietzinger Comite's haben wir nur aus den Zeitungen Kenntniß erhalten, und 3) weder der Eine nock der Andere von uns hat zu irgend einer Zeit mit einem solchen Comite In Verbindung gestanden. — In der Geschichte des Lic. Dr. Preuß muß Manches räthselbaft erscheinen. Wie konnte dessen Thun so lange unentdeckt bleiben, und mit wessen Hülse gelang ihm die Flucht? wenn er nicht gar noch in nächster Nähe in sicherem Ver⸗ steck ist, wie behauptet wird. Was aber über alle Begriffe geht, das ist die Erklärung des Professors Hengstenberg in der beregten Sache. Das Strafgesetzbuch, erklärt der fromme und gelehrte Herr, habe mit dem Verbalten des Preuß nichts zu thur, und wenn derselbe sich schuldig bekannt, so sei dies„vor dem Richterstuhl des sehr zarten christlichen Gewissens“ geschehen. Das wäre denn eine neue Species von„sehr zartem christlichem Gewissen!“ Wiesbaden. Den wiederholten Nachrichten über die Höhe der Gerichtskosten reiht sich nach— folgende Darstellung des„Fr. Journ.“ über das Steuerbeltreibungswesen in Nassau an, die wegen der ungemeinen Wichtigkeit des Gegenstandes, weitere Verbreitung verdient. Dieselbe wirft böse Schlagschatten auf die gerühmte Einfachbeit der preußischen Verwaltung, und wäre eine Wider— legung von competenter Seite eine recht erwünschte Sache. Das genannte Blatt schreibt: In dem Herzogthum Nassau bestanden seiner Zeit 28 Re— cepturen. Dieselben vereinnahmten nicht allein die Gefälle des Steuerfiscus und der Domänen, sondern auch die Gelder des Landesbank, deren Agenten sie waren; außerdem fungirten sie noch als Einnehmer der 30—40 öffentlichen Fonds, wie Central⸗, Studien-, Wittwen- und Waisen⸗ Fonds ꝛc. Auch bestritten sie für das Finanz- Collegium, die Landesbank und sämmtliche andere Fonds auf deren Weisung die Ausgaben in ihren Einnahmebezirken. Das ist jetzt anders geworden. Neben 13 Domänenrentereien haben wir jetzt wenigstens 50 Steuer⸗Erhebungen, außerdem noch eine schöne Anzahl von Gerichtskosten⸗Recepturen; der Oberförster, welche die Forstgefälle verein- nahmen, gar nicht zu gedenken. Alle diese Stellen sind mit Ober- und Unterbeamten ausreichend besetzt und geschrieben wird so tapfer, als wie früher; wenigstens werden Formulare ausgefüllt, die dann wieder revidirt, controlirt und super- revidirt und supercontrolirt werden. So ist denn auch die Bielschreiberei nicht verringert worden. Oesterreich. Prag. Am 3. d. ist der Nachteilzug bei Biechowitz entgleist. Drei Per- sonenwagen stürzten die Böschung herab, wodurch 8 Personen schwer und 22 leicht verwundet wurden. Frankreich. Paris. Die„Union“ läßt sich aus Burgos den Mord in der Cathedrale in ihrer Weise darstellen. Nach ihr hat die ganze Bevölkerung von Burgos und nicht die Geistlich— keit den Mord des Civilgouverneurs verübt. Zwei Tage vorher habe er sich nämlich in dem Nonnen- kloster de Las Huelgas allerlei Unziemlichkeiten und in der Kirche daselbst verschiedene Profana— tionen erlaubt, was eine solche Erbitterung bei der Bevölkerung hervorgerufen habe, daß man, als er sich nach der Cathedrale begab, über ihn hergefallen sei, um ähnliche Entweihungen daselbst zu verhüten. Nicht der Geistlichkeit, sondern der Regierung falle darum die Verantwortlickkert für das Attentat zur Last. Warum hat sie auch die Beschlagnahme von der Kirche angehörenden Ge- genständen angeordnet! — Der„Gaulois“ veröffentlicht folgendes auffallende Telegramm aus Madrid, 1. Februar: „Angesichts des Auftretens der Reaction und der Schwierigkeit, einen für die ganze Nation annehm⸗ baren Throncandidaten zu finden, haben alle liberalen Fraktionen beschlossen, die oberste executive Gewalt einem Triumvirat anzuvertrauen. Die Generale Prim und Serrano und Herr Rivero werden wahrscheinlich dieses Directorium bilden. In Folge dieser Entscheidung kann man sagen, daß die Republik wenigstens indirckt proklamirt ist.“ — Das„Journal offiziel“ übergeht die letzten Verhandlungen des preußischen Landtags über die Güter der depossedirten Fürsten und die in diesen Verhandlungen von dem Grafen Bismarck gehal⸗ tenen Reden mit Schweigen, was die„Presse“ als bedrohliches Symptom erwähnt. — Die„France“ äußert sich über die Biswarck⸗ schen Reden sehr unwillig. In erster Reihe ver— übelt sie es allerdings dem König Georg und dem Kurfürsten von Hessen, daß sie sich überhaupt wegen ihres Privatvermögens in Unterhandlungen mit dem Sieger eingelassen hätten; darum ist sie aber von der Sprache des Grafen Bismarck nicht minder gekränkt und spricht in Ausdrücken, die sich nicht wiedergeben lassen. — Der„Temps“ wünscht, daß die französische Regierung im gesetzgebenden Körper wegen der zwiefachen Aeußerung des preußischen Premiers, daß Europa im vergangenen Jahre am Vor- abende eines Krieges gestanden hätte, interpellirt würde. — Das„Journal officiel“ schreibt:„Eine telegraphische Depesche aus Algier meldet, daß eine Schaar der Ouled-Sidi-Sbeikh bei den Ouled⸗-Sidi Nacun, am Fuße des Djebel⸗Amona, eingefallen ist. Die Militärbehörde in Lagouat, Geriviae und Tiaret hat sosort die nöthigen Maßregeln getroffen, um die Friedensstörer ein— zuschließen und diese Bewegung niederzuhalten.“ — Eine neuere Depesche aus Algier meldet: Der Commandant von Lagguat hat mit 1200 Mann ein Corps von Insurgenten, bestehend aus 3000 Reitern und 800 Fußtruppen, am 1. Febr. 15 Meilen westlich von Laghuat vollständig ge— schlagen. Der Feind verlor viele Todte. Auf französischer Seite sind zwei Offiziere und acht Soldaten verwundet worden. Die bedrohte Ruhe ist somit vorläufig wiederhergestellt. — Die„Patrie“ meldet, daß das Cabinet von Athen, nachdem ihm die offiziellen Dokumente, die Graf Walewski überbracht hat, mitgetheilt worden sind, eine Ministerrathssitzung unter Vorsitz des Königs abgehalten hat, die sechs Stunden dauerte. Einer der Minister schlug vor, das Land durch allgemeine Abstimmung zu Rathe zu ziehen; jedoch ging dieser Vorschlag nicht durch, besonders weil eine solche Abstimmung zu viele Vorbereitungen und zu viel Zeit erfordern würde. Es scheint keinem Zweifel mehr unterworfen zu sein, daß die hellenische Regierung vollständig bereit ist, den Wunsche der Mächte sich zu fügen, es handelt sich nur noch um die Form, in welcher der Beitritt zu erklären wäre. — Die„N. fr. Pr.“ berichtet, daß sämmt⸗ liche diplomatische Vertreter in Athen sich in der energischen Unterstützung der Schritte des dortigen französischen Gesandten begegnen. — Der„Moniteur de l' Armee berichtet, daß man in Saarlouis kürzlich den 100. Geburtstag des Marschalls Ney mit einem Bankett gefeiert hätte. In einem der Toaste hätte es geheißen: „Kinder von Saarlouis, obwohl durch die ver— bängnißvolle Macht der Ereignisse von unserm Mutterlande getrennt“ u s. w. Bei diesen Worten, fügt der„Moniteur de l' Armee“ hinzu, erbebte die ganze Versammlung von Patriotismus.(11) Großbritannien. London. Nach dem „Standard“ ist König Georg trotz der Beschlag— nahme immer noch kein armer Mann. Bei Zeiten hahe er Sorge getragen, alle werthvollen Sachen in Sicherheit zu bringen, und die 600,000 L. in Consols seien außer dem Bereiche der preußi⸗ schen Regierung. Der„Standard“ bezweifelt, ob es Bismarck gelingen werde, den Welfen so bald mürbe zu machen. Wenn auch sein wenn⸗ gleich bedeutendes Einkommen eine Ausgabe von 300,000 Thlr. jahrlich für die Welfenlegion für die Dauer nicht ertragen könne, so bliebe noch das Mittel der Geldaufnahme und der Veräußerung von Werthgegenständen.— Schade um das um⸗ sonst ausgegebene Geld. Ein offizielles Telegramm aus Athen meldet, daß der König zur Annahme der Conferenz— Deklaration entschlossen sei und eine Cabinets— krisis riskire. — Die Berichte über den jüngst stattgefundenen Sturm melden die Verstörung von Küstendämmen und die Ueberfluthung von Strand Eisenbahnen im Süden Englands am irischen Meeresufer. stitutionel“ baben sich die Vertreter der fremden Mächte durch die Insulten gegen den päpstlichen Nuntius zu einer gemeinsamen Intervention bei dem Ministerpräsidenten veranlaßt gesehen. Nach den Angaben der„Nacione“ wären indeß die diplomatischen Beziehungen zwischen Spanien und dem päpstlichen Hof bereits abgebrochen, indem die Regierung dem Nuntius seine Pässe zugestellt und ihren Botschafter in Rom abgerufen habe. Nach anderer Angabe ist der Nuntius in feier lichem Zuge zur Nuntiatur zurückgekehrt. — Die Königin Isabella mag sich freuen. Sie hat noch ein Volk von Getreuen, nur ist es gar zu entfernt. Die Bewohner der Philippinen (Spanien gehörige Inseln im chinesischen Meer) halten fest an ihr und weigern sich hartnäckig, die Erfolge der Revolution im Mutterlande an— zuerkennen. Ein spanischer Offizier soll dort sogar eingekerkert sein, weil er sich weigerte, am Namenstage der Königin, deren Sturz bercits offiziell angekündigt war, die übliche Galauniform anzulegen. — Nachrichten aus Catalonien melden den Einfall mehrerer Carlistenchefs in spanisches Ge⸗ biet. Es wurden denselben Truppen aus Bar- celona entgegengesandt. Italien. Wie man der„Corr. Havas“ aus Rom schreibt, fährt man dort fort, Munition für die päpstliche Armee in Empfang zu nehmen. Skit dem 18. Januar waren 125 Kisten mit Flinten. Patronen und andern von den katholischen Comites abgesandten Gegenständen eingetroffen. Der Effektivbestand der päpstlichen Armee ist jetzt ungefähr 16.000 Mann, wovon die Hälfte etwa Römer und Italiener sind. Man spricht in dieser Armee nicht weniger als 17 verschiedene Sprachen. Wie es scheint, werden der Herzog und die Her- zogin von Mouchh wirklich in Rom erwartet. Griechenland. Eine Depesche aus Athen besagt, daß das Cabinet Bulgaris die Entscheidung der Conferenz verworfen und seine Demission gegeben haben soll. — Das Journal„Serbia“ constatirt in einem anscheinend inspirirten Artikel aus Belgrad die Resul⸗ tatlosigkeit der Conferenz und stellt für den Fall eines türkisch-griechischen Krieges in Aussicht, daß Bosnien, die Herzegowina und Montenegro in die Action eintreten werden— Demnach scheint das Ende des griechisch-türkischen Conflikts doch noch nicht so nahe, wie verschiedene Nachrichten glauben machen konnten. Nichts ist übrigens weniger beneidenswerth, als die Stellung des Königs von Griechenland. Gibt er der Con ⸗ serenz nach, so hat er sein Volk gegen sich; folgt er der öffentlichen Meinung Griechenlands, so— das Unternehmen ist eben doch ein schwieriges. Einstweilen scheint Zeit gewonnen, Vieles ge⸗ wonnen. Mittlerweile läßt man die Gährung in den suzeränen Staaten Serbien und Rumänien und in den europäischen Provinzen der Türkei noch weiter wirksam sein, und Rußland arbeitet fleißig an seinen Eisenbahnen nach Süden. Was heute noch schwierig erscheint, ist morgen schon leichter, und aufgeschoben ist nicht aufgehoben Es wird schwer halten, die Agitation, die sich der Völker ver griechischen Kirche gegen die Tülkei bemächtigt hat, zu bannen, und wenn auch der Besitz Constantinopels zu wichtig ist, als daß Europa ihn den Händen der Türkei so leicht ent⸗ winden lasse, die Losreißung von Thessalien, Macedonien ꝛc. 1c. und die völlige Lösung des lockeren Bandes, das Serbien und Rumänien noch an die Türkei knüpft, wird sich wie ein Natur- gesetz vollziehen. Die Türken hatten sich seiner Zeit eher am Fuße des Balkangebirgs festgesetzt, als sie Konstantinopel hatten; es dürfte die Zeit kommen, wo sie jene Gegenden aufgeben müssen, während sie noch im Besitz des letzteren sind, gleichviel welche Miene wir übrigen Europäer dazu machen werden. Amerika. Die telegraphische Nachricht, daß die Einbringung einer Resolution zur An- nexion von Haiti und San Domingo im ameri⸗ kanischen Repräsentantenhaus angenommen worden Spanien. Madrid. Nach dem„Con- sei, wird in das Gegentheil berichtigt, nämlich: wahrscheinlich auch Serbien, Bulgarien, Macedonien, o fag Jule Um u d 110 keltet ehe Vert dan hin elle ber pflan Kohl alle die Gas Etso auf Die Repräsentantenkammer von Wasphington hat einen Beschluß, der darauf hinging, Haiti und San Domingo zu annectiren, mit 110 Stimmen gegen 62 verworfen. f Washington. Mit 147 gegen 42 Stimmen nahm das Repräsentantenhaus ein Amendement zur Constitution an, welches bestimmt, daß ferner⸗ hin jedwede Beeinträchtigung der Wahlberechtigung durch Racen- oder Farbenunterschiede aufhören müsse. Nauheim. Oer Vorstand des am 25. Februar v. J. dahier gegründeten Kurvereins hat es für seine Pflicht gebalten, sowohl einen Mitgliedern als auch den Bewohnern unserer Stadt gegenüber eine Ucbersicht seiner Tyäligkein während des B.stehens des Vereins zu geben, theils um die Bestrebungen des Vereins und seine Zwecke zur allgemeinen Kenniniß zu bringen, thei's um dazu beizutragen, daß sich die Einwohnerschaft Nauheims den Wünschen und Absichten des eest ins Leben getreienen Vereins mehr und mehr anschließe. Der Verein, welcher sich die Aufgabe gestellt den unsere Stadt besuchenden Fremden den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen, den Fremdenverkehr soviel als thunlich zu steigern, sowie überhaupt unsern Kurort nach und nach auf die⸗ jenige Stufe zu erheben, die zu erreichen im allgemeinen Juteresse unserer Stadt liegt, besteht noch zu kurze Zeit um außerordentliche Erfolge von seiner Thätigkeit erwarten zu dürfen, wenn man erwägt, daß wie alles Neue, o auch dieser Verein von Anfang an ma mancherlei Schwicrig keiten zu kämpfen hat, welche durch ein längeres Bestehen gehoben werden. Dennoch aber beweist der Vorstand des Vereins durch seinen Jahresbericht eine sehr erfreul'che, dankenswerthe Thäugleit nach den verschiedensten Seiten hin, welche die wärmste Anerkennung verdtent. Sein erstes Wenk ist die kleine Anlage links am Ein gange von der Parksiraße nach dem Kurhause, ihr folgte die Au⸗ pflanzung von Gesträuch um die Kohl nschuppen und Kohlen Formplätze der Saline, Verschötterungen an dem alten Spielsazle und d ssen Umgebung wurden ausgeführt, die Beleuchtung der Allee nach dem Bayhnhofe mitielst Gas wurde angeregt, bid jetzt leider ohne den erwünschten mäßige Anordnungen in Bezug auf den Verkehr in den Straßen der Stadt wurden durch Enigegenkommen der Behörde und der Hauseigenthümer ermöglicht und so be⸗ gründeten Wünschen des Badepublikums eutsprochen. Die Anschaffung einer weiteren Anzahl von Bänken und deren Aufstellung an geeignet scheinenden Plätzen zum Gebrauch für Kurgäste würde beschlossen und auch die Erweiterung der Spaziergänge an den Gradirbäuen und die Ver⸗ mehrung der dort befindlichen Sitzplätze bei der Vade— direktion nachgesucht und von dieser bereuwilligst zugesagt. Auch wegen Beseitigung des Schießstandes neben dem Fußwege zwischen bier und Friedberg wurden Schritte getban, allein leider ohne Erfolg und es scheint keine Aussicht vorhanden zu sein, diesen bedeutenden Mißstand zu beseltigen, welcher übrigens mehr zum Schaden von Friedberg als von Nauheim bestehen dürfte, da die Fremden Gefahr drohende Wege meiden werden. Dem Wunsche dee Vorstandes, die auch während der vier Wintermonate gehalten werdenden Zeitungen den hier wohnenden Fremden während einiger Stunden des Tages in dem Lesecabinet des Kur— hauses zugänglich zu halten, wurde von Seiten der Spiel⸗ bank-Administration dercitwilligst willsahrt. Die nach gesuchte Errichtung einer Bundes-Telegraphen- Station zu Nauheim steht bis zum Beginn der Saison 1869 in Aussicht.— Diese kurzen Bemerkungen über die Wirk— samfeit unseres Kurvereins genügen, um zu zeigen, wie derselbe eifrigst bemüht war, für das Emporblühen Nau⸗ heims ihälig zu sein und wie der Verein ein wirkliches Bedürsniß für unsere localen Verhältnisse ist. Zur mög⸗ lichst erfolgreichen Wirksamkeit bedarf aber der Kur verein der Unterstützung aller Einwohner Nauheims, denen eine eifrige Betheiligung in ihrem eigenen Interessen auch hier warc ans Herz gelegt sein möge. Der Verein zählt gegenwärtig 147 ordentliche Mitglieder und 2 Ehren— miiglie der. „ Frankfurt. Der landwirthschaftliche Monats Club war äußerst zahlreich besucht. Des Vormittags wurden unter den Mitgliedern erhebliche Geschäfte abgeschlossen, während man sich des Nachmittags zur Besprechung laud wiritschaftlicher Fragen versammelie. In der am Abend folgenden Versammlung von Brennereibesitzern aus der Provinz Hessen⸗Nassau, Frankjurt und Hessen Darmstadt wurde eine Commisstion zum Entwurf einer Eingabe an den Bundesraih und Reichstag in Betreff der Einführung üssen, besilimmte, daß mehrere Mitglieder der Commissioen nach Berlin gehen sollen, um auf dem Congreß der norodeuischen Laudwirthe die Interessen der hiesigen Versammlurg zu vertreten. Die Kosten sellen burch Heranziehung der lanb⸗ wirthschaftlichen Vereine in der Provinz Hessen-Nassau, Gloßberzogthum Hessen und der Süddeutschen Ackerbau⸗ gesellschaft gedeck werden Schließlich sollen die Delegirten in Berlin den Antrag stellen, daß der Congreß nicht immer in Berlin, sondern auch in dem südwestlichen Noro⸗ deuischland tagen möge. Dar mstadt. Die„Hess. Volksbl.“ befinden sich in der Lage, auf das Bestimmieste versichern zu können, daß an dem ganzen Gerüchie, welches in diesen Tagen mit so auffälligec Bestimmtheit und Umständlichteit dabier die Runde machte: es sei nämlich in der kath. Kirche eine Dame erhängt gefunden worden ꝛc., kein wahres Wort sei. Alles ist erlogen und Dichtung und nichts Wahres und Muysteriöses bleibt sonach von dieser Fama übrig, als die Vosheit und Dummheit ihrer Erfindung. Die Polizei ist bemüht, den Verläumdern auf die Spur zu kommen. Darmstadt. Die Freilassung des Krautbauers Keller aus Büuelvorn soll demnächst zu erwarten sein, da die erhobenen Verdachts gründe nicht genügen, ihn vor ein Strafgericht zu verweisen. Aus Herrieden, 1. Febr., schreibt man der „Fränk. Zig.“: Wie bei den atmosphärischen Verbäl:nissen Europa's zu erwarten war, ist der warme Anipassit nicht rasch unter Stürmen und Wintergewittern mu Rezen⸗ sondern allmäblich bei ruhigem Luftmeer von Nordwest nach dem Cenirum und Süden vorgerückt Während die mildere Temperatur bei uns schon am N. d. M. eintrat, hat sie Rom erst am 29. erreicht. In Rußland dauert das kalte Wetter noch fort. Inbessen ist das Lufimeer in den letzten Tagen bedeutend unruhiger geworden. In Nordamerika wächst die Kälte, seit sie bei uns nachläßt. Leipzig. Die Bedeutung von Deuischlands literarischet Produktion zeigt die Liste der auf dem Leipziger Bücher⸗ marki im Jahre 1868 eingetroffenen literarischen Erzeug⸗ nissen aller Art, welche die J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung im Auftrage des Börsenvereins deulscher Buchhändler führt. Diese Liste weist die erhebliche Ziffer von 12,936 literarischen Erzeugnissen auf. Berlin. Hiesige Blätter melden nachstehenden Kinder⸗ raub: Die 9 Jahre alte Tochter des Genremalers Sonnen⸗ der Fabrikatdeuer niedergesetzt und bezüglich ibrer Thätig⸗ Erfolg, was den Kurverein veranlaßte, vorläufig 4 Laternen a i g keit in geeigneter Weise instruirt. Ein weiterer Beschluß auf eigene Kosten dort zu unterhalten. Mancherlei zweck⸗ Reichstagswahl. And die da treultt. schein ging Mocgens 9 Uhr im Geleite einer Magd zur Louisenschule in der Oranienburger Straße. In der Artilleriestraße, also fast am Ziele und inmitten der Stadt, wurde das Kind plötzlich von einem Manne ergriffen und geweltsam in einen Wagen(Droschke?) gesetzt, in welchem ein Frauenzimmer befindlich war. Dann springt der Mann auf den Kuischenbeck und fährt auf und davon, ehe N ens Athen t Kuischtiduiz 1 Denissen 8 5. 4 8 5 N LA 5 das erschrockene Dienstmädchen Hülfe gefunden bat. Diese um in 376 Die Nummer 14 des Oberhessischen Anzeigers bringt ein Inserat des Herrn Hofge- sast unglaublich klingende Geschichte ist durch eine Be⸗ tit Ryu ir den Fal wech, dai „ Nottdenin richtsadvokaten Baist in Gießen, welches sich auch mit meiner Person befaßt. Nachtem Herr Baist mit großer Bescheidenheit von sich gesagt, es sei nur seiner Juter— vention gelungen, die in der Versammlung in Allenstadt gestoͤrte Ruhe wieder herzustellen (bei einer anderen Gelegenheit spricht Herr Baist sogar davon, er habe die Führer der Gegner kanntmachung an den Anschlagssäulen bestätigt worden. Berlin. Zur Zastrow'schen Affaire meldet die „Voss. Zeuung“:„Am 28. d. bat die Rathskammer den Beschtuß gefaßt, die Voruntersuchung gegen v. Zasiraw zu eröffnen. Durch die Recherchen, welche bisher angestellt Jentcnegto n vor Thätlichlelten bewahrt) springt er offenbar in der löblichen Absicht, auch hier der Oeffent⸗ worden sind, ist überhaupt so viel Material für die An⸗ nach schein nchkeit nur Wahrheiten zu referiren, auf die Versammlung in Nauheim über und in dieser klage gewonnen worden, daß die Erhebung derselben außer Fenk ills det soll ich nach Herrn Baist gewordnen glaubwürdigen Mittheilungen— Herr Baist selbst ruhte N 4* r t Nach riche au die sem Tage auf seinen in Altenstadt errungenen Lorbeeren aus und war in Nauheim, Sab dde——— abe: Shrußinben Einzelheiten 1802 I übiigen nicht erschtenen— bezüglich des Herrn Hofgerichtsrath Buff verschiedene in dem bier fraglichen mit dem damals 10 Jahre alten Sohne eines Zimmer- Siellung d Juserate wörtlich allegirte Aeußerungen gethan haben. Ich erkläre es hiermit für eine Un⸗ manns G. in der Hasenbaide. Dem jungen Mann soll u der Ces wahrheit, das gesagt zu haben, was mir Herr Bau auf Mitebeilung Dritter bin in den v Zastrow vorgestellt werden, er erinnert sich seines Peinigers noch sehr lebhaft. Der Knabe befand sich zwei Jahre in ärztlicher Behandlung. Die Sache war damals zur Kennimiß der Criminalpolizei gelangt, der Thater aber nicht enideckt worden. Mund legt, ich dabe in der Versammlung in Nau beim lediglich bemerkt, daß Herr Hofgerichts⸗ rath Buff, wie seine Freunde selbst erklärten, seither dem politischen Leben ferne gestanden, während Herr Dr. Oppenheim seit 20 Jahren an den politischen Kämpfen unseres Vater⸗ n sich; folgt Hands, so— eines Abgeordaeten zu berücksichtigen sei, betonte, und zwar dies letztere lediglich deßhalb, die Aermsie nich mehrtägigen entsetz lichen Leiden der un⸗ 1 landes regen Antheil genommen, daß letzterem eine ausgezeichnete parlamentarische Bered⸗ e 8 de r N 5 5 5* 7 7 7 cuße 0 L 8 Gärung v samfeit zur Seite stehe, Herr Hofgerichtsrath Buff dagegen noch den Beweis seiner parla⸗ Niederung vorgekommenen böchst krautigen Fall, welcher „ Numdnin mentarischen Redebefähigung zu geben habe. Dies waren die Gegensätze, von welchen aus alle Pierdebesißer zur äußersten Vorsscht mahnen sollte. Tünla ich damals die Candidaturen der beiden Herren beleuchtete, und ist es mir hierbei nicht in Ein votziges Pferd vor dem Wagen, suhr eine Dame — abel, den Sinn gekommen, Herru Hofgerichtsraih Buff als eine politische Nulle zu bezeichnen, wie d a h— e en Mag e an 5 5 1 i 0 Ahrte ei* don der 9 N tn. W ich auch ausdrücklich nur die geschulte parlamentarische Redefertigkeit, welche bei der Wahl'das eine Auge ber Dame uns inftelete dieselde, so daß neren weil ein Vorredner bei Empfehlung der Candidatrur des Herrn Hofgerichtsrath Buff bemerkt heilbaren Vergiftung erlag. algctehe hatte, es sei bei einer parlamentarischen Versammlung gar nicht erforderlich, daß jeder Mit- London. nur Jwaßt über das Auffinden von 6 1 glied derselben öffentlich sprechen könne. Es ist mu um so unbegreiflicher, wie man mir 3 e We a 1 Win die hier in Rede sichenden Worte imputiren mogte, als ich in Nauheim in Berichtigung einer lich beglaubigte Beschreibung von 17 größeren Diamanten. 1 auch de damals ausgesprochenen irrigen Auffassung des von mir Gesagten, sofort in bestimm Einer von 21⅝ Karat wurde vom Gouverneur für 500 L. als daß tester Weise wiederholte, was ich geäußert, und daß ich mich gegen ein angekauft, ein anderer von 8/16 Karat Gewicht erzielte 0 dicht e jedes andere Verstanduiß meiner Worte entschieden verwahrte. erk v. 1 Teal Was ich bis jetzt in der Wahlangelegenheit gethau, es geschah, ich kann es mit gutem„„ Zur Wablbewegung in Ungarn bringt Tolar dt Gewissen sagen, weil mich meine innerste Ueberzeugung dazu drängte, und ich es für 95„Figaro; 9 Wabibullelin:„Im 3 1 1 unmäunlich halten würde, in dem öffentlichen Leben die einmal gewonnene Ansicht zu ver⸗ n n 1 0. Nalu“ leugnen. Wer mich keant, der weiß es, daß ich die Lüge, die Verleumdung verabscheue, daß wurde der Hirnschädel eingeschlagen. Der Candidat der dich fei ich nie anders als mit offnen ehrlichen Waffen kämpfe. Wenn nun nichtsdestoweniger Herr äußersten Linken lebt noch— aber man zweifelt nicht nur 36 seitgescß Baist sein Juserat mit den Worten„wer lügt und verleumdet“ schließt, so ist dies eine der an seiner Wabl, sondern auch an seinem Aufkommen. — die 30 Maßlosigkeiten, an welche man bei diesem Herrn, so oft er die Tribüne betritt, so oft er die Verloos ungen. Aden wüste Feder zur Hand nimmt, nur zu sehr gewohnt ist, und weise ich die se Jusolenz im Namen der Wiesbaden, 2. Febr. Bei der heute sortgesetzten are id Wahrheit, im Namen der Schicklichkeit hiermit auf das Eutschtedeuste zurück. Ziehung der nassausscen 25 fl. Lo ose sielen 2000 fl. auf 1 Cute Ist es eine Lüge, wenn ich sagte, Herr Hofgerichtsrath Buff habe keine politische Ver— N de ee ee 9 88 auf die Nrn. f gangenheit hinter sich 1 5 eine e.—. Herr Helge ale. 9140 und 67222, 2„auf Nr. 43432. Krick rath Buff habe bis jetzt keine Proben parlamentarischer Redefertigkeit abgegeben 7 4. 0 1 7 11 5 glaube das Prize aller deren, welchen die hier fraglichen Verhältnisse bekaunt Einschlag- N Malschinengarn, 1 en sind, mit Ruhe abwarten zu können. 78 sowie alle Sorten Strickdaumwolle billigst det e Friedberg den 5. Februar 1869. Ed. Trapp IV., Hofgerichtsadvokat.]“ Friedberg. Geschw. Schloß. Auf den Oberhessischen Anzeiger kann man für die Monate Februar u. März bei den Poststellen mit 32 kr. abonniren Die Nummern vom Januar können, soweit der Vorrath reicht, noch nachgeliefert werden. Nicht zu übersehen. 350 Auf unserer Durchreise baben wir die Ehre einem hiesigen und auswärtigen bochgeebrten Publikum die Anzeige zu machen, daß Sonntag den 7. Februar bis über den Markt auf der Freiheit dahter das große Monno⸗Niesen⸗Darstellungscabinet mit seinen großartigen Weltgegenden und interessanten Anfsichten ausgestellt isu nebst der berühmten Wahrsagerin. Anfang nach 3 Uhr.— Entrée à Person 6 kr., Kinder 3 kr. Reichstagswahl. 354 Zur Besprechung über die bevorstehende Reichstagswahl finden Versammlungen: Sonntag den 7. d. M, Nachmittags 4 Uhr, in Münzenberg und Mittwoch den 10. d. M., Nachmittags 3 Uhr, in Butzbach, im Saale des Herrn Gast— wirths Joutz statt. interessiren, werden dazu eingeladen. Aufgeschlossener Peru- Guano. 364 Die unterzeichneten, vom Guano-Depot der Peruanischen Regierung für ganz Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden und Rußland zur Aufschließung des Peru⸗Guano einzig und allein autorisirten Fabrikanten zeigen hierdurch an, daß ihre Preise für den aufgeschlossenen Peru-Guano mit 10% gegen Verflüchtigung geschütztem Stickstoff und 10% löslicher Phosphorsäure in feinster sosort verwendbarer Pulverform ab Fabriken in Hamburg und Emmerich a/ Rh. unverändert sind. Pr. Ctr. Thlr. 4½ bei Entnabme von und über 600 Ctr. Pr. Ctr. Thlr. 4⅝ bei Entnahme unter 600 Etr. Pr. 100 Pfd. Brutto Zollgewicht incl. Säcke gegen comptante Zahlung. Hinsichtlich ihrer sonstigen Verkaufsbedingungen ic verweisen dieselben auf ihren fünften Bericht(vom Januar d. J.) welcher eine Gebrauchs- Anweisung nach den neuesten Erfahrungen enthält und direct von Herren J. P. Lanz 8 Cie. in Mannheim, welchen wir den Allein⸗Verkauf unseres Fabrikats für Baden, Großberzogthum Hessen, Würtemberg, Rheinbaiern und die Schweiz übertragen haben,— gratis zu beziehen ist. Hamburg und Emmerich a/ Rh. im Februar 1869 Ohlendorff& Cie. Uater Hinnes auf vorstehende Anzeige der Herren Ohlendorsf& Cie. laden wir zu gefälligen Auftragen auf ihr Fabrikat den aufgeschlossenen Peru-⸗Guano ab unserem Depöt hiermit ergebenst ein.— Die außerordentlichen Erfolge, welche die Herren Ohlendorff& Cie. mit dem Aufschließen des Peru Guano erreichten, wodurch sich deren Absatz im verflossenen Jahre auf ine erstaunliche Höhe steigerte, wie in oben erwähntem Bericht durch Zahlen Aus- druck gegeden ist, verdienen die Aufmerksamfeit der landwirthschaftlichen Juteressenten in Anspruch zu nehmen, nachdem diesem gus gezeichneten Dünge⸗ mittel nebst dem einstimmig günstigen Ausspruch landwirthschaftlicher und chemischer Autoritäten die thatsächlich überraschendsten Resultate auch aus der Reihe unserer Abnehmer zur Seite stehen, wofür wir mit gedruckten Attesten nebst Prospecten aufwarten können. Wir haben diesen aufgeschlossenen gleich den rohen Peru⸗Guano unter die Controlle der landwirthschaftlichen Versuchsstationen Carlsruhe, Darmstadt, Hohen— heim und Zollikosen bei Bern gestellt und verbinden zugleich die Anzeige, daß wir künftig auch die K 0 l i f a l 3 L in allen vorkommenden Abstufungen unter Garantie für den üblichen Gehalt zu billigsten Preisen führen, indem sich mit denselben als Zugabe zu dem aufgeschlossenen Peru⸗ Guano die höchsten Erträge erzielen lassen. Maaguheim im Februar 1869. J P. Lanz& Cie. General⸗Depöt des aufgeschlossenen Peru-Guano für Baden, Großh. Hessen, Würtemberg, Rhembalern und die Schweiz. Herr Buff hat sein persönliches Erscheinen zugesagt. Wohnungs veränderung& Geschäfts-Empfehlung. 379 Einem geehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich jetzt in dem Stemmler⸗ schen Haus an der Stadtkirche wohne. Der Steinplatz befindet sich in der Eisenbahnstraße neben Herrn Schlossermeister Diener. 4 Gleichzeitig empfehle ich mein Steinhauergeschäft in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten bestens und sehe unter Zusicherung reeller und prompter Bedienung, sowie möglichst billiger Preise zahlreichen Aufträgen entgegen. Melchior Boll, Friedberg. Ste inhauermeister. 1 Alle Freunde des Herrn Hofgerichtsrath Buff, sowie alle, die sich fur dessen Wahl Fastnachts⸗ Abend unterhaltung 337 des Liederkranzes Sonntag den 7. Februar im Saale des Hotel Trapp. Beginn 7½ Uhr. Der Vorstand. Schellsische Lapper dan, Hirsch 370 beute Abend bei M. Hertlein. 377 Frische 3 untergährige Bierhefe, pet Maas 3 kr., ist jeden Tag zu haben in der Braueret don Ph. Windecker. 374 Die Commission der Kunstfärberei, Druckerei und Wäscherei des Herrn Jakob Küchel in Homburg v. d. H. ist mir übertragen worden, und halte mich zur pün'tlichen Besorgung bestens empfohlen. Friedberg. Friedrich Schäfer, Messersch mied. Geschäfts- Empfehlung. 375 Einem geehrten Publikam die ergebene Anzeige, daß ich mich ale Weißbinder dabier etablirt habe. Unter Zuficherung prompter und reeller Bedienung aller in dileses Fach einschlagender Arbeit, bitte ich um geneigten Zuspruch. Bestellungen beliebe man in meiner Wohnung, im Hause des Herrn Schreiner Jordis auf dem Haagf, abzugeben. zriedberg den 5. Februar 1869. J. Schmitt. Wegen eingetretener Trauer 368 ist mein Geschäft von heute bis zu nächstem Mitt⸗ woch geschlossen. A. Stahl Wittwe. 1278 Die inter- eNgnationale Jury ider letzten Welt KaAusstellung zu parts ertheilie Fobrik von Franz Stoll⸗ werck& Söhne in Köln für ausgezeichnete Qualität Cbocoladen, die Preis⸗Medaille. ihrer Dampf⸗ Von den gangbarflen Sorten dieser rühmlichst bekannten Waare befinden sich Lager in Friedberg bei Wilhelm Fertsch, in Dungen bei A. Buch, in Nau beim del Ph. Jac. Weiß und in Butzbach bei Val. Wießler. Eine Pelzkappe 369 wurde gefunden und kann gegen Erflattung der Inseratgekühren abgegeben werden. Näheres bei der Expediiton d. Bl. Rangen 373 bat zu verkaufen Georg Staubi. Wohnungs- Veränderung. 372 Meine Wobnung befindet sich jetzt Usagasse Nr. 302 im Hause des Herrn Butzbachs Wittwe. Gleichzeitig empfeble ich reine Rockenkleie, Wetzen⸗ schalen und Zuttererbsen billigst. 4 i Levi Kaufmann. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. Donntag den 7. Februar 1869. Pfarrästowoche: Herr Diakonus Mayer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormiltags: Hert Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Seipp. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Schwabe. Nachmittags: Herr Candidat Reichert. Sonntag Invocavit, 14. Febr, Abendmahl in der Burgkirche. Verantw. Red.: Hermann Schunpß. Druck und Verlag ven Bindernage!& Schimpf. (Hierzu Unterhaltungs-Blatt Nr. 5 und eine Beilage.) 1. 9“ fem Dun Unsre sonde.