nile Nienstag den 5. October. M 116. erhefsischer Anzeiger. In 6 1 belt belt bie aunllichen Erlasse für ben greis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samßag. süefernuy es unte Abonnements⸗Ein ladung. Mit dem 1. October beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessi iger“ e 6 i f 1 4 5 hessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. 0 15. 5 g Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljährlich 38 kr., mit Bestellgeld 47 kr.— Bei der Verlags ⸗ Expedition kostet das Blatt für die Monate October, November und Dezember 30 kr. r Auswärtige Abonnenten sind gebeten ihr baldigst zu machen, damit in der vollzählige Exemplar e Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und e geliefert werden können. Die Expedition. 1 Amtlicher Theil. tetreffend: Die Mathildenftiftung zur Rettung verwahrloster Kinder aus dem Kreise Frievperg. Friedberg den 4. Oktober 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. . Nachdem Großherzogliches Ministerium des Innern auf den Grund des von dem Bezirksrathe des Kreises Friedberg in seiner Eitzung vom 18. v. Mts. gefaßten Beschlusses genehmigt hat, daß die Mathildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder aus dem Kreise ledberg zu einer Bezirksanstalt erhoben und daß zur Bestreitung deren Bedürfnisse für das Jahr 1869 ein Beitrag von 600 fl. und i das Jahr 1870 ein solcher von 800 fl. von den Gemeinden des Kreises Friedberg durch Ausschlag auf das Steuerkapital 2. Klasse woben werde, so geben wir Ihnen hiervon zur Bedeutung des Gemeinderaths und Nachachtung mit dem Auftrage Kenntniß: 1) die Gemeindecinnehmer anzuweisen, die in den Voranschlaͤgen für 1869 vorgesehene resp. in nachstehendem Verzeichnisse berech— ben Beiträge zur Bestrettung der Bedürfnisse der Mathildenstiftung im Jahre 1869 alsbald an den Rechner dieser Stiftung, Herrn Bei— erdneten Steinhäußer dahier, auszuzahlen, und 0 2) die von den Gemeinden zu entrichtenden Beiträge zum gleichem Zwecke für 1870, die Sie aus nachstehender Uebersicht entnehmen weden, auf Ordnungsnummer 129 der Voranschläge für 1870 demnächst anzuweisen. * — Ter a pp. Beitrage Beitrag e le Gemeinden zu den für 1869 zur Mathildeustiftung auszuschlagen-[der Gemeinden zu den für 1870 zur Mathildenstiftung auszuschlagen⸗ den 600 fl. auf das Steuerkapital II. Klasse. den 800 fl. auf das Steuerkapital II. Klasse. inheim 14 fl. 54 kr. Langenhaim mit Oppersyosen 9 fl. 18 kr.] Assenheim 19 fl. 52 kr. Langenhain mit Oppershosen 12fl. 24 kr. b ernbeim 6,—„ Ziegenberg 6 fl.— kr. Ossenhein 8, 6„ Bauernheim 8,—, Ziegenbeig S fl.— ke. Ossenheim 10 48. unheim 8, 6„ Maibach 1, 36„ Ostheim 8„ 48„[ Beienheim 10, 48, Maibach 2„ Ostheim 115 44% denrod 1. 54% Melbach 15„ 42„ Pohlgöns 6„ 18„ Bodenrod 2, 32„ Melbach 20„ 56„ Pohlgöus 8 , Münster 2„ 18„ Reichelsheim 16„ 30„[ Bönstadt 14, 48„ Münster 3, 4„ Reichelsheim 22,—„ chenbrücken 9„ 30„ Münzenberg 12, 36„ Rockenberg 15% 6„ Bruchenbrücken 12, 40„ Münzenberg 16, 48, Rockenberg 20 8„ bach 27, 12, Nauheim 33„ 12„ Röbgen 2, 42„ Butzbach 36„ 16, Nauheim 44% 16„ Rödgen 35 36„ U g d E 11, 54„ Niederflorstadt 15 12„ Schwalheim 75 36%[ Dorheim 15„ 52, Niederflorstadt 20, 16„ Schwalheim„ massenheim 8, 6% Niedermörlen 11, 6, Södel 7, 36„ Dornassenheim 10, 48„ Niedermörlen 14, 48„ Söddel 1 sethach b. d. H. 7„—„ Niederrosbach 8, 18, Staden 7,—„ Fauerbach v. d. H. 9, 20, Niedertosbach 11. 4% Studen 9 20„ erbach b. Fr 10„ 54„ Niederwetsel 23„ 36„Steinfurt 4 30 Fauerbach b. Fr. 14, 32, Niederweisel 31, 28„ Steinfurt 15% 20 sdberg 51, 6„ Niederwöllstabt 21, 30, Traismünnzenberga, 18„ Friedberg 68, 8, Niederwöllstabt 28„ 40„ Traismünzenberg 5„ 44„ bach 16, 6„ Oberflorstadt 3, 42„ Beckesheim 6„ 30„ Gambach 21, 28„ Oberflorstadt 4, 56„ Weckesheim 87 40„ vekkau del 12,—„ Obermörlen 24, 42, Wisselsheim 4, 6„ Griedel 165,— Obermörlen 32„ 56„ Wisselsheim 5% 28„ 1 1 sen,—„ 48, Sberrosbach 18, 24, Wölfersheim 0 Hausen 1, 4„ Oberrosbach 24, 32„ Wölfersheim 19% 207 kweisel 6„—„ Oberwöllstabt 12, 6, Wohubach 10„ 30„ Hochweisel 8,„ Sberwölssadt 16. 8 Wohnbach 14— istadt 20, 24% Sckstadt 48„ Ilbenstadt 27„ 12„ Ockstadt 25% 4 ügöns 7„ 36„ Des—„ 12„ Kirchgöns 10, 8„ Oes„ 16, Hessen. Darmstadt. Das„Fr. J.“ übereinstimmenden Beschlüssen der beiden Kammern Es bleibt demnach nach den ständischen Beschlüssen sibt: Hinsichtlich der Verzinsung und Tilgung Staatsschuld haben die Kammern das in ige des Finanzgesetzes für 1866/68 aufgenom- e Anlehen von 1,000,000 fl. als Staatsschuld kannt und die Staatsschuldentilgungskasse er— tigt, die Obligationen dieses mit 5 Prozent nslichen Anlehens, wenn es mit Vortheil ge— len kann, einstweilen durch Ankauf zu erwerben. haben ferner beschlossen, daß zur Abtragung Zu 3½ Prozent verzinslichen Staatsstraßen⸗ maßlichen Resultate der Verwaltung der atsschuldentilgungskasse in den Jahren 1866/68 Befriedigung Kenntniß genommen. — Die gemeinschaftliche Adresse der beiden dekammern an den Großherzog über das Vahme⸗ und Ausgabe-Budget ist im Druck er⸗ en und entnehmen wir aus derselben folgende „nur auf 10,000,016 fl. Der Hauptabstrich an soll dieselbe jedoch mit 10,311,922 fl. per Anno ein Ueberschuß von 311,906 fl. zu erwarten, in Anschlag gebracht werden. Diese Erhöhung während der Voranschlag der Regierung ein Destzit rührt hauptsächlich daher, daß die Stände den von 236,85 fl. ergab; der Abschluß des Budgets, Ertrag der direkten Steuern um 181,002 fl., den wie es aus den Berathungen der Kammern her— der indirekten Auflagen um 20,070 fl und die vorging, ist folglich um 548,757 fl. günstiger als Einnahmen aue den Domänen um 16,389 fl. der Regierungsvoranschlag. höher annahmen, als die Regierung. Für die Mainz. Nicht geringes Aufsehen erregt in Staats⸗ Ausgaben waren von der Regierung unserer Stadt die von dem statistischen Bureau in 10,315,964 fl. vorgesehen, nach den ständischen Darmstadt gemachte Entdeckung, daß durch die Verwilligungen berechnen sich die Ausgaben jedoch sstädtische Oetroilinie fast eben soviel Wild und Geflügel im vergangenen Jahre mit Rückvergütung des Oetroisatzes aus- wie einpassirt ist. Trotz einem sehr starken Consum hat also die Stadt— Verwaltung die Umgehung des Octroi noch mit baarem Gelde bezahlt. Preusten. Berlin. Die„Post“ bringt eine den Sachverhältnissen entsprechende Mittheilung, daß der Wiener Besuch des Kronprinzen auf seiner Reise nach dem Orient von dem kürzlichen Em- pfange des Grafen Beust bei der Königin von der Regierungsanforderung wurde an dem Militär— Budget mit 179,027 fl. vorgenommen, kleinere Minderverwilligungen erfolgten für Gehalte und Kosten der Gesandtschaften und Consulate mit 6000 fl., für Verzinsung und Tilgung der Eisen— bahnschulden mit 12,550 fl., für Criminalkosten mit 7715 fl., für den Zuschuß zu den Kosten der Staatsirrenanstalten mit 28,034 fl., für Gefäng— nißbauten mit 12,674 fl., für Unterhaltung der zen: Die Einnahme war von der Regierung Staatsstraßen mit 11,456 fl., für Territorial“, ährlich 10,079,113 fl. veranschlagt, nach den Fluß- und Dammbaukosten mit 15,000 fl. u. s. w. Preußen in Baden-Baden ganz unabhängig sei. Die von einigen Seiten ausgesprochene Erwartung 3 N 8 2 r 2 S — * . eines Systemwechsels der preußischen Politik wird als aussichtslos bezeichnet. — Von glaubhaster Seite wird die von der „Patrie“ veröffentlichte Nachricht, Bismarck werde seinen Aufenthalt für einige Zeit in Mentone nehmen, bestritten. Die„Kreuzzeitung“ sagt: Die Behaupfungen von Differenzen des Grafen Bismarck mit seinen Collegen, von angeblichen Intriguen einer Hospartei gegen den Grafen Bismarck, die in Verbindung mit dem Besuche des Kronprinzen in Wien gebrachten Andeukungen über eine Annäherung von Oesterreich und Preußen sind, zuverlässiger Information zufolge, sinnlos. — Zum Capitel der„Militärscheu“ liefert die„Posener Zig.“ einen weiteren Beitrag. Das Kreisgericht zu Wrongowitz(in der Provinz Posen) hat gegen 212 Militärpflichtige, die„in unerlaubter Weise zu Umgehung ihrer Dienst⸗ pflicht“ ihre Heimath verlassen haben, in contu- maciam erlassene strafgerichtliche Urtheile publieirt. In dem wegen seiner am 13. Mai abgeurtheilten 548„Feiglinge“ so oft eitirten Kreise Gnesen steht am 25. November wiederum Termin gegen 570 militärscheue Auswanderer an. Das macht mit den neulich registrirten 1100 in runder Summe mindestens 2000„Nichtcombattanten“, aus denen sich, wie ein Berliner Blatt bemerkt, allmählich eine ganz stattliche Armee herstellen ließe. Wiesbaden. Der gegenwärtig dahier ver- sammelte Communallandtag hat sich durch An⸗ nahme mehrerer Resolutionen gegen die von Seiten der Regierung beabsichtigte Einführung confessioneller Lesebücher sowie für Abänderung der hohen Ge- richtskosten ausgesprochen. Bayern. München. Auch die zum fünften⸗ und sechstenmale vorgenommene Präsidentenwahl hatte das gleiche Resultat wie die früheren, 71 Stimmen gegen 71. Oesterreich. Wien. Die„Presse“ erhält aus Paris folgende höchst unwahrscheinlich klin- gende Nachricht: Kaiser Napoleon hoffe, den gesetz gebenden Körper mit einem Manifest eröffnen zu können, worin er ankündige, daß die Verständigung der Mächte über eine allgemeine gleichzeitige Ent- waffnung gelungen sei. Linz. Die von der„N. fr. Pr.“ gemeldete Nachricht von der Auffindung einer Jesuitenleiche in den Räumen eines ehemaligen Klosters erweist sich als leeres Stadtgeschwätz. Hiesige Blätter melden, daß bei Demolirung der ehemaligen Kapelle in der Ex- Collegio-Kaserne durch Arbeiter bei Hinwegräumung des Fußbodens und des darunter liegenden Schuttes an der Stelle, wo einst der Hochaltar stand, eine ungefähr 6 Schuh lange und 3 Schuh breite den und bei Aufhebung derselben ein unterirdisches kleines Gewölbe entdeckt wurde, in welchem ein ver⸗ moderter doppelter Brettersarg stand, dessen Deckel halb geöffnet war; im Innern des Sarges lagen und Steine untereinander gemengt, und es liegt die Vermuthung nahe, daß diese Knochen bei Auf⸗ hebung des Jesuitenklosters aus irgend einer Gruft verschiedene Menschen⸗ und Thierknochen gesammelt und dortselbst verwahrt wurden. Prag. übliche Messe zu lesen. Herr Festhalten an der Verfassung betonend. wahlen statt. Frankreich. ist am 30. Sept. St. Cloud abgereist. Der Prinz Amadeus wohnen. Kaiserin zu erwarten. — Wie La Presse vernimmt, hätte der Pater Hyacinthe eine lange Unterredung mit dem Erz⸗ die Erzbischöfe von Bischöfe von Kanonen auf dem Kampf bischof von Paris gehabt; Avignon und Rheims und die Chalons und Bayeux würden vor dem rathe präsidirt. des gesetzgebenden erfolgen und nächstens erscheinen werde. kaiserliches Dekret, der gesetzgebende Körper auf den 29. einberufen werden. — Einflußreiche Persönlichkeiten, sogar aus bonapartistischen Kreisen, zur Vorlage eines Gesetzes zu bestimmen, das frühere Gesetz, welches die Familie Orleans aus Frankreich verbannt, Morgens datirt, ger Kinck's, Hänsler, Sieinplatte aufgefun⸗ Bei der Eröffnung des Landtags fehlten sämmtliche tschechische Abgeordneten und die Bischöfe. Der Erzbischof lehnte es ab, die Der Statthaltereileiter, v. Koller, begrüßte die Versammlung, das Es fan⸗ den sonst nur Wahlprüfungen und Commissions-⸗ 3 Concil die Sache des Palers verkrelen, die große Mehr. heit des französischen Episcopals aber Auftreten desselben entschieden verurtheilen. — Der Kaiser hat am 2. d. einem Minister⸗ Man versichert, daß die Berufung Körpers im Monat November das betreffende kalserliche Dekret — Das„Journal offiziel“ veröffentlicht ein durch welches der Senat und November sind bemüht, den Kaiser wodurch aufgehoben werden soll. — Das„petit Journal“ veröffentlicht eine Depesche aus Guebwiller, vom 30. Sept. 10 Uhr in welcher gesagt wird, der Schwa- sei von der Polizei berufen worden, um einen zwischen der Stadt Cernay und dem Dorfe Bollwiller(Departement Haut- Rhin) aufgefundenen Leichnam zu recognosciren. Das„Petit Journal“ fügt binzu, Alles lasse darauf schließen, daß dieses die Leiche das Vaiers Kinck sei. Spauien. Madrid. Die„Gazetta“ theilt mit, daß die Insurgenten in der Provinz Bar⸗ celona die Eisenbahn zerstört und republilanische Junten eingesetzt haben. Bei der Annäherung der Truppen zerstreuten sich die Insurgenten und die Junten lösten sich auf. — Castelar ist nach Madrid zurückgekehrt und es finden in seinem Hause Berathungen der repu⸗ blikanischen Cortesmitglieder statt. Sein Gesin⸗ nungsgenosse Orense hält einen Triumphzug im Norden, er wurde von Santander, wo er eine Leichenrede auf die vor einem Jahre dort gefallenen Freiheitskämpfer hielt, unter Hochrufen auf die bundesstagtliche Republik von einer begeisterten Volksmenge nach Torrelavega geleitet, wo er wie— derum einen rauschenden Empfang fand. — Die„Gaceta“ meldet, daß die Brigade Palacio eine Insurgentenschaar von 1000 Mann schlug und zerstreute. übrigen Halbinsel herrsche vollständige Ruhe. — Man vernimmt aus Spanien, des jungen Herzogs von Genua bestünde. traurige Folgen hatte. Italien. der„Morning Post“ babe. machen. Anerbieten gerne entgegengenommen, aber der Mastai⸗Feretti's eingewebt werde. Venedig. Paris. Die Kaiserin Eugenie Nachmittags um 5 Uhr von Ihr Reiseprogramm ist das bekannte. Während ihres Aufenthaltes in Venedig wird sie, wie in Corsica, an Bord des„Aigle“ von Italien, welcher sich mit seinem Geschader auf der Rhede von Beyrut befindet, hat den Befehl erhalten, sich nach Jaffa zu begeben und dort die Ankunft der begeben. zu treffen. Amerika. Rio de Janeiro. e e am 16. August bei Caraguatolo in die Flucht geschlagen wurden und 20 Kanonen ver- loren; ein zweiter Kampf fand am 17. statt, wo 1600 Paraguiten eine Niederlage erlitten und 12 1 platze ließen; ein drittes jungen Traupmann seine Mutter zuzuführen. Da 1 Gefecht der Alliirten mit den Paraguiten am siel ebenfalls Are für Letztere aus. würden ihnen wied. [General Lopez ist flüchtig und ohne Armee, nur 1 von einigen Soldatenhaufen geln... 1 würde das er 12 Kanonen abgenommen. . Anklagen zur Verhandlung: Montag den 4. Oct, orm. (Preußen) wegen Verführung zur Unzucht; Verkheidiger; gr. Hofg.⸗Adv. 9. Uhr; gegen C. Keuschler von Himbach wegen Tödtungh; Verth.: gr. Hofg.⸗Adv. Dr. Neaßz.— Mittwoch 0 5 Vorm. 9 Uhr: gegen H. wegen Meineids; Verth.: Friedberg.— Donnerstag den 7. A. Jöckel von Lanzenhain, wegen Versuchs der Tödtung und Körperverletzung; Dens., Nachm. 2 Uhr: Sickendorf, wegen Verführung zur Unzucht; Hofg.⸗Adv. Krauskopf.— Freitag den gegen Karl Gerhard Berth.: gr. Hofg.⸗Adv. Kraft.— Samstag den 9., Vorm. 9 Uhr: gegen H. der Nolhzucht; Verth.: gr. Hofg.⸗Adv. Lauer. Dens., Nachm. 3 Uhr: gegen H. Greb von Schwarz, Diebstahls; Verth.: ep. machte sich im Immobiliengeschäfte eine größere Ne bemerkbar. i Werth von circa fl. 550,000 und es in alle Hoffnung vorhanden, daß das Geschäft in dem begonnenen Monate ein recht reges werden wird.— Mit Anfang dieser Woche hat der hiesige Pferdemarkt begonnen und sollen etwa 1200 Pferde, davon ein großer Theil besseren Schlages, zum Verkaufe Prämiirung bestimmlen Pferde findet in der landw. Halle statt, die Berloosung jedoch im Saalbau, lichen Ausstellung in Belgien find mehrere Preise hessischen Industriellen zugefallen. Heinrich Keller Sohn dahier den ersten Preis seinem Repräsentanten ausgestelllen Grassamen silberne Medaille für ein Herbarium, Herr dahier den ersten Preis für eine Collection von Samensorten und Herr Unverzagt in Gießen den ersten räthschaften zum Waldbau. brücke der ermäßigte Uebergangspreis von 1 kr. in getreten. Musikcapelle am Rheinufer zu Castel und sodann im! Hotel Barih. abgebrannt. über ein auf dem Schienengeleise befindliches Kind hinweg gegangen. N Hautabschürfungen im Gießen. Vor den Assisen des vierten Quartals kommen ehrfeld/ von Ockershausen 5 Dr. Schwarz.— Dienstag den 5., Vorm. 9 Uhr: gegen M. den 6, Wall 3. von Rodheim v. d. H. gr. Hofg.⸗Adv. Curtman in Vorm. 9 Uhr: gegen Verth.: gr. Hofg.- Adv. Weidig, gegen Peter Schlotthauer von Verth.: gr. 5 8., Vorm. 9 Uhr: von Eüdingen, wegen Nothzucht; Günther von Burgbracht, wegen Versuchs wegen ausgezeichneten gr. Hofg.⸗Adv. Hensler. n 0 Frankfurt. In dem abgelaufenen Monat Die verkausten Häuser repräsentiren einen ausstehen. Die Vorführung der zut Darmstadt. Bei einer land⸗ und forstwirthschast⸗ Es erhielten nämlich die Herten für die von und eine Konrad Appel Preis für Ge⸗ Vom 1. October an ist auf der Schiff Kraft eine: Mainz. Feier dieses Ereignisses spielie Zur Zum Schlusse wurde noch ein Feuerwerk Dieburg. In der vorigen Woche ist dahier der Courirzug Das Kind ist unversehrt geblieben, einige kleine Gesichte abgerechnet. In Barcelona und der daß an allen Enden zugleich sich die Demokratie erheben würde, falls die Regierung auf der Kbnigswahl Prim selbst soll bereits unschlüssig geworden sein. Der Aufstand zu Barcelona war verfrüht und gegen den Willen der Leiter der Partei ausgebrochen. Der Kampf war kein ernster, wenn er auch schon Gewinnziehung der badischen fl. 35 Loose wurden solgends Nummern mit höheren Prämien gezogen: 40,000 fl., Nr. 33916 33931 302579 196056 und 93443 je 2000 f. Nr. 91458 216010 216026 101696 18170 265636 191775 Rom. Der hiesige Correspondent bestätigt die auch Anderwärts gebrachte Mittheilung, daß der König von Preußen dem Papste einen Teppich für das Concil verehrt Der König hatte vor einiger Zeit ver nommen, daß der Papst den besagten Teppich in Berlin bestellt hätte, was bei Wilhelm I. den Wunsch rege gemacht habe, die Kosten zu tragen und mit dem Teppich Pius IX. ein Geschenk zu Der Papst habe auch dieses freundliche nur unter der Bedingung, daß das königliche Wappen in der Milte des Teppichs neben dem Wappen Die Kaiserin der Franzosen ist am 2. Okt. um 3 Uhr Morgens angekommen. Sie hat sich fofort an Bord des Dampfers„Aigle“ Ein offizieller Empfang hat nicht statt⸗ gefunden.— Nach der Wiener„Presse“ soll sich die Kaiserin in Venedig 10 Tage aufhalten wollen, 0 Verloosungen. Karlsruhe. 30. Sept. Bei der heute stattgehablen Nr. 22694 Nr. 284899 10,000 fl., Nr. 37844 4000 fl. 168960 30457 194759 121765 und 182912 je 1000 fl. Wien. 1. Oct. Bei der heuligen Ziehung Ds 1858er Loose würden folgende Serien gezogen. 2 707 798 1156 1395 1669 2304 2967 3073 3285 3491 3581 3835 3991 4051. Die Haupftleffer fielen aal Serie 1156 Nr. 58 200,000 fl., Serie 1156 Nt, 5 40,000 fl., Serie 707 Nr. 18 20,000 fl., Serie 400% Nr. 24 und Serie 3835 Nr. 66 je 5000 fl. Ueber den Kinck'schen Mord ist wenig Neues zu melden. Doch scheint es sich zu bestätigen, daß die Polizei einem der Mitschull digen auf der Spur ist. Es ist dieses nämlic ein Elsässer von schlimmem Rufe, der, nachdem er immer ohne Geld war, von Montag an Saus und Braus lebte und sehr viel verausgabln Als die Verhaftung Traupmanns bekannt wurde verschwand er. Auch hat man eine Anzahl zwi deutiger Frauenzimmer aufgefunden, mit delt derselbe Umgang hatte. Wie man neuer di erfährt, ist es nicht sicher, daß man die Lei von Johann Kinck aufgefunden hat. Die Poli setzt ihre Nachforschungen fort. Traupmann. fortwährend äußerst gefühllos und verharrt seiner empörenden Gleichgültigkeit. Er gibt sich din Anschein, als glaube er für sein Verbrechen u um mit dem Kronprinzen von Preußen zusammen Nachrichten von Paraguay vom 24. August melden, daß 5000 eine begränzte Galkerenstrafe erwarten zu düte⸗ Der Vater Traupmann's ist veraulaßt worde au seinen Sohn einen Brief zu richten, den in seinem Schmerze nur; unterschreiben konnte und in welchem er den jungen Verbrecher auf da ne Dringendste ermahnt, seine Mitischuldigen ang! f Wenn dieser Brief wirkungslos bleib ck de sollte, so beabsichtigt man zu demselben Zwe 18 zun dem„Soir“ Glauben schenken, so hätte der 0 giller, auf fremder Erde, fFrdarbeiter verhaftet, der, gepr. hätte, die t augeschuldigte gegen Mitgesangene das Bekennt⸗ uß fallen lassen, daß er im Verein mit Anderen hierst Kinck Vater zwischen Brüssel und Gueb⸗ erschlagen hätte; erst 4 die Mörder dei dem Opfer nicht die erwarteten summen fanden, hätten sie die übrige Familie uch Paris gelockt.— Es heißt, man habe einen brube gegraben zu haben, die stimmt war, die men z die Frau dieses Mannes wäre une Landsmännin Traupmann's. Der Stellmacher on der Petite Villette hat mit Bestimmtheit raupmann als das Individuum wiedererkannt, welches die Axt und die Schaufel bei ihm gekauft, zeßgleichen der Wirth des Hötel du Chemin de er du Nord als Denjenigen, der bei ihm abge— pfer aufzune * der kürzer sei. blieb der Soldat plötzlich stehen und Aubervilliers, als er einem angetrun enen Selb aten sagte: „Schau' hin! Siebst du dort nicht einen Kerl, 7 der eine Grube gräbt?“ Während sie denselben beobachteten, erhoben sich ungefähr 30 Meter von der Stelle entfernt zwei andere Individuen, die 15 Für die Hinterbliebenen der im Plauen'schen Grunde verunglückten Bergleute sind bei dem Vorstandsmitgliede des Hülfsvereins Herrn Actuar Nau ferner eingegangen: aus dem Vergleiche zwischen den Herrn E. und R. 25 fl. Summe der bei 10 Vorstande des Hülfsvereins eingegangenen Gaben 109 fl. 11 kr.— Bei der Expedition gingen zu den be⸗ reits bescheinigten Gaben ferner ein: M. F. 30 kr., Von Lehrer Beez in Wisselsheim gesammelt 2 fl. 33 kr., Frau G. Rasch in Fauerbach 6 kr. Im Ganzen bis jetzt bei der Expedition eingegangen 362 fl. 16 kt. Bekanntmachung. 7723 Bei der diesjährigen Verloosung der Framers⸗ eimer Partial⸗ Obligationen wurde die Nr. 17 zur zurückbezahlung bestümmt. 5 Dem Inhaber derselden wird der Betrag bis 1. Januar 870, von wo die Verzinsung aufhört, gegen Einsendung ter Original Obligation durch das Handlungsbaus „ Lindbeimer in Franffurt a. M. bezahlt werden. Framersbeim am 28. September 1869. Großherzogliche nen Framerehelm r u g. Edictal ladung. 749 Nach erkanntem formellen Concurse über das Bermögen des hiesigen Bürgers und Schlossers Carl Renker wird Liquidationstermin auf Mittwoch am 8. December l. J., Vormittags 9 Uhr, unberaumt, in welchem von allen Denjenigen, welche Forderungen und sonstige Ansprüche an denselben zu lden haben, solche mit etwaigen Vorzugsrechten dei Meidung stillschweigend eintretenden Ausschlusses von nder Masse, dahier anzumelden und zu begründen find. In dem nämlichen Termine soll ein Arrangement ver⸗ lucht, auch üder die weitere Behandlung der Sache Beschluß gefaßt und sollen die durch gebörtg Bevoll⸗ mächtigte nicht vertretenen Gläubiger infoweit als den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen werden. Friedberg am 24. September 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Hofraithe⸗Versteigerung. 2752 Montag den 11. October d. J., Vormittags 41 Uhr, soll im hlesigen Rathhause die Hofraithe des 2 und Metzgermeisters Wilhelm Bieler dahlier, mämlich: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Kiftr. 2. 641. 23,3. Hofraithe in der Stadt mochmals öffentuch melfibieiend verstelgert werden unter dem Anfügen, daß bei annehmbarem Gebot der Zuschlag talsbald erfolgen soll. Friedberg am 4. October 1869. N In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fo uc ar. Betistrtohkieferun z 2745 Montag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird von J. Küchel i 1137 empfiehlt sich einem geehrten Publikum Ansicht offen liegen und Bestellunge Die Kunst- Färberei, Druckerei und Wäscherei n Homburg v. d. H. bestens. Agenturen, wo Muster zur gefälligen n prompt und rasch besorgt werden, befinden sich in Friedberg bei Herrn Schäfer, Messerschmied. in Butzbach bei Herrn B. Küchel II., Gerber. Obligakions-Verloosung. 2756 Von den Partial Obligationen der isr. Cultus⸗ gemeinde zu Friedberg wurde die Nummer 34 des Anlevens von 1846 durch das Loos zur Rückzahlung bestimmt. Der Besitzer dieser Obligatlon wird bierdurch aufgefordert, den Gegenwerth derselden nach Rückgabe der Ortginalobligation bei dem Rechner der ir. Religions- gemeinde dahier am 1. Januar 1870 in Empfang zu nehmen, da mit diesem Tage deren Verzinsung aufhört. Friedberg, 3. October 1869. Für den Vorland: B. Grödel. ., Illustrirte Damen zeitung. urch alle Buchhandlungen und Postämter ist zu beziehen; DIE BIENE. Neueste und billigste Berliner Damenzeitung für Mode und Handarbeit. Herausgegeben unter Mitwirkung der Redaection des Bazar mit theilweiser Benutzung der in dieser Zeitschrift „ enthaltenen Abbildungen. das gauze Viertelsahr nur 100 Sgr. actischen Bedürfnisse im Auge behaltend, „Biene“ mit Sammelfleiss, Sorgfalt und Sh, Alles zusammen, was die Mode im Gebiete nette und der weiblichen Handarbeit für sthätige, wirthschaftliche Frauen und Töchter und Gutes bringt: Im Hauptblatte jährlich 00 vorzügliche Abbildungen der gesammten alen und Kinder- Garderobe, Leibwäsche und e verschiedensten Handarbeiten, in den Supple- anten die betreff. Schnittmuster mit fasslicher (schreibung, wodurch es auch den ungeübtesten länden möglich wird, Alles selbst anzufertigen und lamit bedeutende Ersparnisse zu erzielen. der Bedarf an Beitstroh vom October dieses bis dahin machten Jahres für die Garnison Butzbach auf dem Büreau der unterzeichneten Verwallung nochmals auf idem Wege der Soumtssion in Lieferung vergeben. Die gegen früher veränderten Bedingungen liegen tauf genanntem Burean zur Einficht offen und find die Soumissionen denselben entsprechend bis zu obigem Termin portofrei anher einzusenden. Butzbach den 1. October 1869. Großherzogliche Garnsson- Verwaltung Schabel, Wachtmeister. Obligations-Perloosung. 2748 Hei der heute dahier Verloosung stattgehabten shiesiger Partial⸗Obligationen ist die Nr. 65 mit 100 fl. 75 lrückzahlbar geworden, was dem Inhaber derselben mit dem Anfügen mitgetheilt wird, daß der Betrag bis zu 5 (Ende d. 3. gegen Rückgabe der qufttirten Schuld⸗ kverschreibung und der nicht fälligen Zinscoupons bei shiesigen Gemeindekasse in Empfang zu nehmen ist, da leine weitere Verzinsung von jenem Termine an nicht mehr statlfi det. Ferner wird wiederholt dem Inhaber der, Partial⸗[ s Obligation Nr. 68 eröffnet, daß die weiteren Zins⸗ 0 abschnitte auf 10 Jaht bei uns gegen Rückgabe des Talon in Empfang genommen werden können. Ossenbeim den 2. October 1809. 5 zu beziehen. 2593 Aufträge erbitten fich a 2 Bindernagel& Schimpff Die erste Nummer des neuen(V.) Jahrgangs ist gratis durch alle Buchhandlungen und Postanstalten 333 Gulden 2753 Vormundschafts⸗Geld zu 5 Procent zu verleihen bei G. Philippi. Eine recht brave gesetzte Person, 2714 die von guter Famille ist, sich über ihre Moralität ausweisen kann, wird für einen Cassa Posten an's Buffet in die Restauration auf der Taunus⸗Bahn gegen hoben Lohn gesucht. Näheres neue Mainzerstraße 16 in Frankfurt a. M., eben daselbst wird eine Köchin gesucht. 2721 In einem Weißwaaren⸗ und Nähmaschinen⸗ Geschäfte in Frankfurt a. M. wird ein Lehrlin gesucht. Näheres bei Ph. Billau. 2750 Aecht hydraulischer sogenannter schwarzer Wasserkalk, zu alem Mauerwerk und besonders zu Mauern ins Wasser sehr gut, welcher zur Erbauung der Oderhessischen Eisenbahn verwendet wird, ist nach Stägiger Beslellung siets zu baben bei Aulendiebach den 29. September 1869. August Stock II. Crausparent-Glycerinseife 1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels. Zwei eingefahrene Hunde 27 und ein gut gehaltenes Wägelchen hat zu ve ikaufen Bruchenbrücken. Aron Reichenberg. Wir suchen einen Lehrling für unsere Buchhandlung Bindernagel& Schimpff. Einen Pranntweinbrenner 2754 sucht G. Philippi. in Friedberg. 200 Fertige Herren- und Knabenkleider. Anzüge nach Maß. Hillige Preise. 0 eee. 0 L. Fischer, auptwache 1, Frankfurt a. M 2 5 * zittwe. 1 Großherzogllche Bürgermeisterel Ossenbeim g Mau l. Carl Naube 0 E. den Langgaßgärten gelegenen Garten bin ich Willens ats! fteier Hand zu velkgufen oder zu verpachten. Liebhaber hierzu wollen sich gefälligst an, Herrn, Post Conducteur Müller wenden. Friedpef glam 26. September 1869. Nummer. Daheim Die nächste Nr. 1 des neuen, VI. Jahrganges? wird enthalten: 1 N Klosser Roßdpk Novelle von Hans Tharau.— Rococes. Von G. Hiltl. Zu dem Bilde; Hausmusik in der Rococeo⸗ zeit von Otto Erdmann.— Das jüngste Opfer Afrikas. Von Dr. Richard Andree. Mit Alexine Tinnes Porträt. — Ein Capitel vom Hasen. Zu dem Bilde; Auf der Hasenjagv von C. Kröner.— An den Quellen des Schwechater Biers. Von F. Bücker.— Am Famisien⸗ ische: Schifferfreuden nach der Suezkanaleröffnung.— Eine Wiener Redaetlonsglocle. g Daheim⸗Expedition in Leipzig. orronkr— gon de K. Friedrich elenfiagen neben der Post in Friedberg. — Vor schuß-& Creditverein. 2739 Von Samstag dem 2. Oktober an befindet sich das Comptoir des Vorschuß⸗ und Creditvereins im Hause des Herrn Chr. Hecht, Ludwigsstraße Nr. 306, Parterre. Friedberg den 1. Oktober 1869. E 2 Nur noch 3 Tage in Friedberg, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag den 5., 6., 7., October. Derkaufslokal im Hause des Herrn Georg Schäfer(Breitestraße vis-à-vis der Post. Parterre). Ausverkauf eines großen Lagers in Leinen⸗ und Halbleinen⸗Waaren, Vorhangslosfen, Shirtings, Chisfons, Pigue, etc. etc. Eingetretener Verhältnisse wegen, sollen 15 Kisten Leinen, Halbleinen⸗ und Baumwollen⸗Waaren in schwersten und besten Qualitäten durch Vermittlung des Kaufmanns und Agenten Jonas Schloß aus Frankfurt a. M. in 4 Tagen zu Geld gemacht werden. Um dieses zu erzielen werden reelle gediegene Waaren zu außergewöhnlich billigen Preisen abgegeben. 2744 40 Dutzend Glacé-Handschuhe in allen Farben à 27 kr. das Paar. Stubenhandtücher per Elle 8, 10, 12 und 18 kr., abgepaßte per ½ Dutzend 2 fl., 2½ fl. und höher. Küchenhandtücher à 5, 6 und 9 kr. die Elle. Hausmacher⸗ leinen, von Landleuten bearbeitet, mit etwas Baumwolle gemischt, das Stück 6, 7 und 9 fl. Hanfleinen mit etwas Baumwolle, ein durables starkes Gewebe, das Stück 7½ und 8 fl. 100 Dutzend leinene Theeservietten, das halbe Dutzend 1 fl. 12 kr. Ein Stück Leinwand zu 1 Dutzend Hemden 15 und 18 fl. Brabanter Zwirnleinen zu feinen Ober- hemden 17½, 19, 21 bis 35 fl. Holländische Leinen mit rundem, egalem Faden, sehr weißer, diesjähriger Naturbleiche, zu den feinsten Oberhemden von 20 bis 50 fl. Hanf⸗ leinen, aus Rigaer Hanf gesponnen, ächtes Hanfgespinnst, eignet sich besonders zu Bett⸗ wäsche, von vorzüglicher Dauerhaftigkeit, das Stück von 17½ bis 30 fl. Feinste Brüsseler Hausleinen für Damenhemden und Kinderwäsche von 14 bis 21 fl. Hanfleinwand mit Baumwolle, das Stück 14, 16 bis 18 fl. Tischzeuge in Damast und Drell. 1 Ge⸗— deck mit 6 dazu passenden Servietten, reines Leinen, 4 fl., in elegantem feinem Damast 8 in den schönsten und reichsten Dessins, 7 fl. Rein Leinen ⸗Handgespinnst, Damastatlas, 2 Tischzeuge, glänzend wie Seide, in den neuesten Dessins für 12, 18 und 24 Personen, von 15 bis 60 fl. Rein leinene Tischtücher ohne Naht, zu 6, 8 und 12 Personen 1 in den neusten Mustern, das Stück don 1 fl. 30 kr. und höher. Rein leinenes Stuben⸗ 8 5 handtücherzeug, Hausmachergespinnst aus Glanzgarn und Atlasstreifen, in Stücken und im Dutzend. Ebenso Atlas⸗Damast⸗Handtücher abgepaßt, zu auffallend billigen Preisen. Graue, weiße und chamois rein leinene Tischdecken in den schönsten Damastblumendessins, das Stück von 1 fl. 45 kr. an, wie auch Dessertservietten. 500 Dutzend weiß rein leinene Taschentücher für Herren und Damen, das halbe Dutzend 1 fl. 30 kr., 1 fl. 45 kr., 2 fl. bis 5 fl. Für Schnupfer Farbige Taschentücher das halb Dzd. 1 fl. 12 kr., 1½ Dzd. 2 fl. und höher. Imitirte weiße Taschentücher, große Sorten, ½ Dzd. 54 kr., 1 fl. 12 kr. Halbleine Taschenkücher für Kinder das halbe Dzd. 30, 36, 48 kr. Englischer Shirting per Elle 8 bis 12 kr. Französische batistleinene Taschentücher mit eleganten, breiten Bordüren, das halbe Dutzend 2 bis 7 fl. Leinene Einsätze zu Herrenhemden in 7 Dutzend, das Stück von 36 kr. ½ breite Betttücher⸗Leinen ohne Naht. Außer diesen hier oben genannten Waaren befindet sich hier noch eine Parthie halb⸗ leinener Artikel in schwerster und vorzüglicher Qualität, welche zu folgenden Preisen fort⸗ gegeben werden: Tischtücher zu spottbilligen Preisen, Servietten das halbe Dutzend 1 fl. 12 kr. bis 2 fl. Ein Geveck mit 6 Servietten 3 fl. Eine Parthie Halbleinen, für Kinder 5 und Bettwäsche sich eignend, das Stück 6 fl. 30 kr. bis 7 fl. 0 per Fenster fl. 2., 2½., 3½. und höher. Cachemir Tisch⸗ und Commodedecken fl. 1. 30, fl. 2. und höher. Nur noch 3 Tage bis Donnerstag Abend. Verkaufslokal i Breitestraße vis-à-vis der Post(Parterre) im Hause des Herrn Georg Schäfer. 8 Vorhangstoffe per Elle 9, 10, 12, 18 kr. und höber. Große Vorhänge E IEE 1 * I* 1 Müllers Lautirtafeln sind per Stück zu 4 kr., in Parthien von 20 Exempl. an billiger, durch uns zu beziehen. Epileptische Krämpfe cesaene9 1343 heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. K il. liseh in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt. Zweite Sorte Brod zu 13 f. E. Tischert 2721 Mittwoch den 6. October d. J. wird zu A heim ein E. 5 Missionsfest gefeiert werden, wozu blermit eingeladen wird, Anfang des Gottesdienstes: Vormittags 10 0 Heßler, Pfarrer 257 Vom 5. d. M. on verkauft Erste Sorte Brod zu 15 lt, 2746 das Pfund 14 kr., verkauft g Wilhelm Kreuter n ag Zee ee Nen n oe aue cc ee en ee eee ue u eue ent cee ee phie anu en ene Di e Hammelfleisch, 1** 1* 9 Gräfl. Hofgärtnerei Assenhein 2688. empfiehlt zu der bevorstehenden Herbst⸗ Safer Zimmerdecorations⸗Pflanzen, namentlich: Ampel⸗ und rankende Pflanzen, Florblumen für Herbst und Winter, Blattpflanzen in div. Sorten, sowie Erdbeerpflanzen für's freie Land. Cultur⸗Anwelsung für Zimmertreiberei gratis. 2742 Vom 1. Oktober an wohne ich im Haufe das Herrn Gastwirth Georg Ulrich an der Eisenbahn. Friedberg. Ein Haus bursche, 2586 welcher mit Pferden umgehen kann und ein weng Oeconomie versleht, wird zum sofortigen Eintritt g. sucht von 25 Friedberg. Heinrich Horn. 2751 Nächsten Donnerstag, als den 7. October, triff. ein Waggon rothe und weiße Zwiebeln bie eln, und können alsdann alle bet mir bestellten in Empfang genommen werden. Es wird deren Eintreffen in Friedberg durch die Schelle nochmals bekannt gemachll W. L o. Danksagung. 2747 Allen Denjentgen, welche unsere verflorben Mutter Henriette Dorothea Schleuningz geb. Oberländer, zur letzten Ruhestätte geleiteten und besonders unserem Nachbarn, welche uns so tröstend zur Seite standen, unseren tiefgefühlten Dank. Heinrich u. Elisabethe Schleuning. Kirchen buchsauszüge. Evangelische Gemeinde. Getraute: 28. Sept. Chrlstoph Ritzel, blesiger Bürger und Hosschmiedemeister, Sohn des 1 hies. Bürgers u. Schmiede meisters Phllipp Ritzel und Elisabethe Cuntz aus Oben Rosbach, Tochter des das. Bürgers und Landwirths Jakob Cuntz. Getauft e: 26. Sept. Dem hies. Jean Raiß elne Tochter Anna Susanng Emma, geb. am 31. August. 28. Sept. Dem bies. Bürger und Hof⸗ Apotheker Wilhelm Karl Görtz eine Tochter Karoline Wilhelmine Charlotte Auguste Emma, geb. am 6. Sept. Beerdigte: 26. Sept. Georg Friedrich Klein, hies. Bürger und Webermeister, alt 62 Jahre 6 Monate 17 Tage, gest. am 25. Sept. länder, Wittwe des weiland hies. Bürgers und Weber⸗ meisters Nikolaus Schleuning, alt 70 Jahre 7 Monate 26 Tage, r am 29. Sept. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Bindernagel& Schimpff in Frleoͤberg. Oruck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. — Wohnungsveränderung. Dr. Schäfer Bürger und Bäckermeiserr. 1. Oet. Henriette Dorothea Schleuning, geb. Ober⸗Iach 1 1 ibem er 0 haltene erweite Der Ur lage, te Unterri dei den 1 Kirchen zen St Wir ha U, Kirchenf hiblich g licht me und vert ungen, u bie b Ob latte, wi Ihm 1. II. 9 Hents z. chen Br III. Norgen wohnha am Nh, waschen Stelle f micht an Machine 1 Mainz, 0 ute, hie kefnbliche bi e