2 at, findet tin ta * dutch ale drum 5 led. t, geg untn fta berget rein, * 5 —— 1 amt. dune de n n all paziersti timer Un 1 1 Schalt. en, ent, 1869. Nienstag den 3. August. N 89. Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog- liche Regierungsblatt Nr. 34 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Acußern, die Einführung von Telegraphen-Freimarken betr. II. Bekanntmachung desselben Ministeriums, Abän— derung des Gebührentarifs für den Hafen zu Mainz betr. (Aufhebung der Ueberschlagsgebühr für Getreide, Hülsen⸗ srüchte aller Art, wie auch Oelsamen und geschälte Hirsen von ½ kr. für zwei Zollceniner vom 1. August l. J. an.) III. Lekanulmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Anschluß der Hamburgischen Voigtei Moorwärder, sowie eines Theils der zur Preußischen Monarchie gehörigen Elbinsel Wilhelmoͤburg an den Zoll— verein betreffend. a IV. Uebersicht der für das Jahr 1869 bez. 1869/71 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der sisraelitischen Religionsgemeinden des Kreises Bingen. V. Abwesenheitserklärung, Durch Urtheil Grroßherzogl. Bezirksgerichts Alzey vom 1. Juli 1869 wurde Peter Gräf, Schreiner aus Flomborn, Sohn der verlebten Ehe— leute Johann Gräf und Maria Eva, geborne Seitz, für abwesend erklärt. VI. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 21. April d. J. den Consul des Norddeulschen Bundes, Johannes Kruttschnitt in New— Orleans, zum Großh. Consus daselbst für die nicht zum Norddeutschen Bunde gehörigen Gebietstheile des Groß: gerzogibums zu ernennen;— am 13. Juli den von dem Standesherrn, dem Herrn Fürsten zu Isenburg-⸗ Virstein präsentirten evanßelischen Pfarramts-Candidaten Wilhelm Flingelböffer aus Dexbach, im Königreich Preußen, zum Lehrer an der Realschule zu Offenbach, zu ernennen und den von dem Standesberrn dem Herrn Grafen von Schlitz, genannt von Göttz, auf die erledigte evangelische Pfaristelle zu Hutzdorf präsentirten Pfarramtscandidaten Specht aus Kaiserelautenn, im Königreiche Bayern, für diese Stelle zu beslätigen;— an demselben Tage dem kvangelischen Pfarramtscandidaten Wagner aus Wimpfen wie erledigte evangelische Pfarrstelle zu Grebenau zu über— tragen;— an demselben Tage den evangelischen Pfarr⸗ Imtscandidaten Tresser aus Schlitz— den Gymnastallehr— Imtsaccessisten Friedrich aus Werthheim, im Großherzog— hum Baden, zu Lehrern an der Realschule zu Darmstadt, — sowte am 16. Juli den Heizer bei der Main-Neckar⸗ Eisenbahn, Heinrich Becker, zum Locomolivführer und den Werkstättearbeiter bei der Centralwerkslätte der Main— Meckar⸗Eisenbahn, Karl Klink aus Darmstadt, zum Heizer Zei dieser Eisenbahn zu ernennen;— an demselben Tage den von dem Gemeinderath zu Assenheim auf die erste vangelische Schulstelle zu Assenheim präsentirten Schul— zehrer an der zweiten evangelischen Schulstelle daselbst Friedrich Christoph Berntheusel für diese Stelle zu bestä— igen,— dem Schulamtsaspiranten Schmeel aus Betten⸗ vausen die erledigte zweite evang. Schulstelle zu Langsdorf, dem Schulamtsaspiranten Walther aus Langen⸗Berg⸗ „eim die evang. Schulstelle zu Schwarz,— dem Schul— mtsaspiranten Arnold aus Groß ⸗Gerau, die erledigte ünste evangelische Schulstelle daselbst,— dem Schullehrer en der katholischen Schule zu Offenheim Kirn, die zweite zatholische Schulstelle zu Budenheim,— sowie am 17. Juli em Schulamtsaspiranten Metz aus Hausen die erledigte kweite kath. Schulstelle zu Klein-Steinheim, im Kreise Offenbach, zu übertragen. g VII. Versetzung in den Ruhestand. S. K. H. der Droßherzog haben allergnädigst geruht: am 16. Juli den Schullehrer an der evangel, Schule zu Rüd ingshain Weitz, in den Ruhestand zu versetzen. VIII. Concurrenz für die dritte evangel. Pfarrstelle zu Offenbach mit einem Gehalte von 800 fl. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 33 enthält: J. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Großh. Fauses und des Aeußern, den Zusammentritt der Central— Lommission für die Rheinschifffahrt betreffenb. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums es Innern, die Bestäsigung von Stiftungen und Ver— mächtnissen betreffend. Im Laufe des zweiten Quartals 869 sind von des Großherzogs Königlicher Hoheit nach⸗ sehende Slistungen und Vermächtnisse bestätigt und hier— aaf die betreffenden Vehörben zu deren Annahme ermächtigt vorben: 1) die Schenkung des katholischen Dekans und Jarrers Krämer zu Heppenheim an die katholische Kirche kuselbst im Vetrag von 500 fl., mit der Bestimmung, daß die Ziunsen von 80 fl. zur Abhaltung eines jährlichen Engelamtes für den Schenkgeber und die jährlichen Zinsen von 420 fl. zur Vertheilung an die Armen, welche dem Engelamte beigewohnt haben, durch den jeweiligen Geist— lichen verwendet werden sollen;— 2) die Schenkung einer Anzahl Frauen und Jungfrauen zu Gimbsheim an die evangelische Kirche zu Gimbsheim im Betrag von 242fl. sür die Anschaffung einer Sammet-Allar⸗ Bedeckung und Kanzel-Bekleidung mit Goldborden und Goltfransen;— 3) die Schenkung der Gemeinde Gernsheim an das Mutter— haus der Schulschwestern in Gernsheim im Betrag von 100 fl. als Anerkennung der wesentlichen Dienstleistungen der Schwestern während der Cholera-Epidemie im Jahre 1867;— 4) die Schenkung der Witwe des vormaligen Bürgermeisters Michael Horn II. zu Lützel⸗Wiebelsbach, im Kreise Neustadt, an die dasige Gemeinde, bestehend in einer Gebäulichkeit im Werthe von 400 fl. zur Benutzung für die Kleinkinderschule daselbst und im Falle des Auf— hörens dieser Anstalt mit der Bestimmung, daß unter der Benennung der„Horn'schen Stiftung“ die Zinsen aus der Summe von 400 fl. an die evangelischen Confirmanden in Lützel⸗Wiebelsbach alljährlich gleichmäßig vertheilt wer⸗ den sollen;— 5) die Schenkung der Frau Gräfin Mari⸗ anne Unruh, geb. Freiin von Leonharbi zu Ecoß-Karben an das Stift Unxuh daselbst im Betrage von 3000 fl. behufs Erhöhung des Gründungskapitals des genannten Stiftes;— 6) die Schenkung des Armenvereins zu Jugen⸗ heim, im Kreise Bensheim, an die Gemeinde Jugenheim, bestehend in 4½ prozentigen Prioritäts-Obligalionen der hessischen Ludwigs-Eisenbahn⸗Gesellschaft im Nennwerthe von 1100 fl. zum Zwecke der Erbauung eines Armenhauses in Jugenheim;— 7) die Schenkung der Johann Ritter⸗ schen Eheleute zu Selzen an die katholische Kirche daselbst, im Dekanate Gau-Bickelheim, im Betrag von 240 fl. für die Abhaltung von vier Aemtern;— 8) die Schenkung eines Ungenannten an das bischöfliche Priester-Seminar zu Mainz, beslehend in zwei päpstlichen Obligationen des Anlehens vom Jahre 1860, jede zu 1000 Fres.— 466 fl. 40 kr., sodann in 50 fl., mit der Bestimmung, daß aus den Zinsen dieser Kapitalien Studirende der katholischen Theologie alljährlich unterstützt werden sollen;— 9) die Schenkungen an die Ludwigs- und Alicen⸗Stistung: a. von der Sparkasse zu Zwingenberg 100 fl., b. von der Spar- kasse zu Heppenheim 100 fl., o. von dem Mathildenstist zu Friedberg 100 fl., d. von der Sparkasse zu Lorsch 100 fl.;— 10) die Stiftung des Johann Jakob Weber zu Dieburg, an die katholische Muftergotteskirche daselbst im Betrag von 140 fl zur Abhaltung zweier Hochämter für seinen verstorbenen Sohn;— 11) dos Vermächtniß der Wittwe des Kreisbaumeisters Franz Beer zu Oppen— heim, Ottilie, geb. Emands, an die katholische Kirche da— selbst, im Betrag von 300 fl. für die Abhaltung von vier jährlichen Seelenämtern;— 12) die Schenkung des Jof. Schlesinger und dessen Ehefrau Eva, geb, Schlosser zu Hamburg an die israelitische Religionsgemeinde zu Bingen, bestehend in silbernen Geräthschaften zum gottesdienstlichen Gebrauche im Werthe von 200 fl.;— 13) die Schenkung mehrerer Ungenannten an die evang. Kirche zu Michelstadt, vestehend in einer neuen Kanzel und einem neuen Allar im ungefähren Werthe von 500 fl.;— 14) das Vermächt⸗ niß Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Friedrich von Hessen an die kath. Kirche zu Darmstadt, bestehend in Obligationen im Werthe von 73,936 fl.;— 15) die Stlistung der Eva Beieler zu Hechtsheim an die kathol. Kirche daselbst, im Betrag von 120 fl. für die Abhaltung von zwei Jahrgedächinissen;— 16) die Stiftung des David Kern zu Bodenheim an die katholische Kirche daselbst im Betrag von 120 fl. für die Abhaltung von zwei Jahr- ämtern;— 17) die Schenkung des Reniners Andreas Lammert zu Mainz an den katholischen Gesellenverein da— selbst im Betrag von 1000 fl.;— 18) das Vermächtniß der zu Aschbach, im Kreise Lindenfels, verstorbenen Elisa— beth Arnold aus Hattenrod, an das barmherzige Schwestern— haus zu Darmstadt, im Belrag von 200 fl.;— 19) die Vermächtnisse des Oberappellations- und Cassatiousgerichts— raths Krebs und dessen Ehefrau Agnes, geb. Scola, zu Darmstadt: a. an bie Heidenreich von Siebold'sche Stiftung zu Darmstadt im Betrag von 200 fl.; b. an die Landes- waisenanstalt im Betrag von 200 fl.; e. an das Mathil— den⸗Landkrankenhaus zu Darmstadt im Betrag von 200 fl.; — 20) das Vermächtniß des Domcapitularen Haffner an das Bigthum Mainz, bestehend in österreichischen Natkonal— Obligationen im Werth von 6000 fl. zur Gründung von katholischen Pfarreien und Schulen im Vogelsberg;— 21) die Schenkung der Kinder der zu Bonn verstorbenen Witwe des Georg Frauk zum Andenken an ihre Mutter an die Gemeinde Freienscen, im Belrag von 100 Thlr. (175 fl.);— das Vermächtniß des zu Fürth verstorbenen Nikolaus Marsch an die kathol, Kirche daselbst, im Betrage von 240 fl. behufs Stiftung dreier sakramentalischer Jahresämter;— 23) das Vermächiniß des Franz Trom⸗ betta aus Limburg an die Gemeinde Kostheim, zur Unter⸗ stützung der dasigen Ortsarmen im Betrag von 1000 fl.; — 24) die Schenkung Sr. Großh. Hoheit des Prinzen Karl und J. K. H. der Prinzessin Karl von Hessen an den Bausond der Kleinkinderschule zu Bessungen, im Be⸗ trag von 350 fl.;— 25) die Schenkung eines Ungenann⸗ ten an die kathol. Kirche zu Nackenheim, im Betrag von 120 fl. behufs Stistung zweier Scelenämter;— 26) die Stiftung des kath. Pfarrers Röder zu Biblis an die kath. Kirche daselbst, im Betrag von 100 fl. für die Abhaltung tines Jahrgedächinisses und zur Untetstützung der kathol. Ortsarmen;— 27) das Vermächtniß des Joh. Georg Stork zu Gießen an die dasige Armenkasse im Betrag von 1000 Tylrn.(1750 fl.);— 28) die Schenkung des Peter Joseph Schmitt zu Sprendlingen an die kathol. Kirche daselost, im Belrag von 200 fl. mit der Bestimmung, daß der Zinsenertrag aus 140 fl. jäh lich an arme Communi⸗ canten vertheilt und der Betrag von 60 fl. zur Stiftung eines Jahrgedächinisses verwendet werde;— 29) die Schenkung der Katharina Frankenberger zu Ober-Ingel⸗ heim, an die kath. Kirche daselbst, im Betrag von 400 fl. vehufs Stiftung eines Jahrgedächtnisses für ihren verstor⸗ benen Bruder, Pfarrer Röder zu Biblis.— In Folge Allerhöchsten Auftrags werden diese Stistungen zum ehrenden Andenken der Stifter dankend zur öffentlichen Kenntniß gebracht.(Schl. f.) — Der Professor der Architektur an dem Städel'schen Kunst-Institut zu Frankfurt a. M., Andreas Simons, ist zum ordentlichen Professor an der polytechnischen Schule dahier, insbesondere für das Lehrfach der Baukunde, ernannt worden. — Intendanturratb Niepoth ist zum Kriegs- rath und Ministerialsekretär Schenck zum Stabs— Auditeur ernannt worden. Gießen. Die auch in unserer Stadt sich allgemein kund gebende Unzufriedenheit über den neuesten Fahrplan der Main-Weserbahn und die den Bedürfnissen des Verkehrs so wenig Rechnung tragende schneckenpostartige Beförderung von Fahr— postsendungen hat den Gemeinderath von Gießen zur Wahl einer Commission veranlaßt,„welche über die mangelhafte Beförderung von Fahrpoststücken mit der Main⸗Weserbahn, in Verbindung mit dem neuesten der Stadt äußerst nachtheiligen Fahrplan der Main-Weserbahn, sich mit dem hiesigen Han— delsverein zu benehmen und alsbald in dieser An- gelegenheit die nöthigen Schritte zu thun habe.“ Preußen. Berlin. Offiziös wird mit⸗ getheilt: Es erscheint nothwendig, die Behörden und die Bevölkerung schon einige Zeit vor dem Eintritt der Gesetzeskraft der Gewerbe-Ordnung (1. October) über die neuen Bestimmungen und deren zweckmäßige Handhabung nach allen Rich tungen hin aufzuklären. Zu diesem Zwecke wird von dem Bundeskanzler-Amte, im Einvernehmen mit dem betheiligten Ministerium, eine umfassende Anweisung zur Ausführung der Gewerbe-Ordnung vorbereitet, welche voraussichtlich schon in kurzer Zeit wird veröffentlicht werden können. —„Wenn man aus Denjenigen“, sagt die „Zukunst“,„die es vorziehen die Zjährige Dienst- zeit aus der Ferne zu bewundern, statt sich ihr zu unterwerfen, eine Armee formiren könnte, es würde ein stattliches Corps sein, denn man findet seit 1866 wenige Gerichte im preußischen Staate, die nicht Dutzende solcher Dienstfreien steckbrieflich verfolgen. Alles bisher Dagewesene übertrifft aber folgende Mittheilung der„Pos. Ztg.“ vom 26. Juli: „Sechs hundert achtundvierzig Personen, welche durch Erkenntniß, des königl. Kreisgerichte zu Gnesen vom 13. Mai d. J. wegen Entziehung von ihrer Militärpflicht zu 50 Thlr. Geldbuße, event. 1 Monat Gefängniß rechtskräftig verurtheilt worden, werden von dem genannten Gerichte mit⸗ telst des heutigen Amtsblatts steckbrieflich verfolgt.““ — Die 18. allgemeine deutsche Lehrerversammlung, welche dieses Jahr in Berlin abgehalten wurde, hat einen beträchtlichen Ueberschuß ergeben, so daß allen Theilnehmern der stenographische, 11 Bogen starke Bericht über die Verhandlungen zugesandt werden kann. — Aus einer Mittheilung der„Zukunft“ geht hervor, daß der berüchtigte Licentiat Dr. E. Preuß sich nach St. Louis(in den Vereinigten Staaten) gewendet hat und es ihm gelungen ist, im Ein⸗ verständniß mit den Orthodoxen daselbst an einem der ersten Colleges als Lehrer eine einträgliche und einflußreiche Stelle zu bekommen; er also auch dort sein heilsames Werk als Lehrer und Erzieher der Jugend fortsetzt. — Die„Köln. Ztg.“ schreibt über das Sinken des preußischen Staatscredits: Die preußischen Staats papiere sind seit Ende 1852— dem Ein- tritt des Grafen Bismarck in das Ministerium— kleine Erholungspausen abgerechnet, unablässig gesunken. Französische Rente und englische Con⸗ sols dagegen sind seit 1865 wieder im Steigen und haben den Cours von 1862 längst über⸗ schritten. Reducirt man zum Vergleich der 3½ Prozent preußischen Staatsschuldscheine und der 3 Proz. französischen Rente den Cours der Staats- schuldscheine im Verhällniß zum niedrigeren Zins- fuß der Rente, so steht gegenwärtig die letztere noch 2¼ Proz. höher als der preußische Staats- schuldschein, wäbrend 1862 noch der letztere 9 Proz. höher stand. Zur Zeit hat also Preußen noch weniger Credit als Frankreich. Der Cours der 3 Proz. englischen Consols hat gegenwärtig bis auf/ Proz. den Cours der 4½ Proz preuß. Staatsanleihe eingeholt, während 1862 die Eng⸗ länder noch um mehr als 9 Proz. zurück waren. Preußen bezahlt also gegenwärtig seinen Slaats- credit um die Hälfte theurer als England, wie— wohl die englische Staatsschuld noch eilfmal so groß ist, als die preußische. Frankfurt. Nach einer Mittheilung der „Prov. Corr.“ wird der König von Preußen bis Mitte August in Ems bleiben und sich dann nach Wiesbaden und Homburg begeben. An letzterem Orte wird er während der dortigen Manöver Wohnung nehmen. — Das Amt Hochheim hat in Folge des öfteren Erscheinens von Zigeunerbanden, mitunter in großer Anzahl, welche das Publikum durch Betteln und Zudringlichkeiten aller Art belästigen, die Bürgermeister angewiesen, da derartige Banden erfahrungsmäßig die öffentliche Ordnung und Sicherheit in hohem Grade gefährden, darauf zu halten, daß dieselben, gleichwohl ob sie mit Pässen und Gewerbescheinen versehen sind oder nicht, auf dem kürzesten Wege wieder über die Gränze geschafft werden, wo sie hergekommen sind. Das Visiren der Pässe und sonstigen Legitimations— papiere ist unter allen Umständen zu vermeiden, auch den benachbarten Behörden von der erfolgten Ausweisung Kenntniß zu geben. Bockenheim. Nach einem bekannt gewordenen Beschlusse des Kriegsministeriums soll für den Bau einer Capalleriecaserne zwischen hier und Rödel— heim ein Areal im Umfang von 15 Morgen de— finitiv erworben und im Herbst in Angriff genom— men werden. Oesterreich. Wien. Der„Karlsr. Z“ wird geschrieben: Im Ministerrathe werden aus Anlaß der Krakauer Exeignisse gegenwärtig Maß- regeln berathen, nicht die Klöster aufzuheben, denn sie stehen unter dem Schutz der Grundrechte, auch nicht die kirchlichen Genossenschaften dem Vereins- gesetz zu unterwerfen, denn das Vereinsgesetz schließt sie ausdrücklich von seiner Wirksamkeit aus, wohl aber um den Mitgliedern geistlicher Orden den Vollgenuß derjenigen Rechte zu Theil werden und die Ordensmitglieder davon 9 l zu verständigen, daß der Staat den Willen und die Macht hat, ihnen diese Rechte zu sichern. — Der Verein„zur Wahrung der Volks⸗ rechte“ hat in seiner letzten Plenarversammlung an⸗ läßlich der Begnadigung des Bischofs Rudigier folgende sehr zeitgemäße Resolutlon einstimmig beschlossen:„Der Verein spricht die bestimmte Er⸗ wartung aus, das hohe Ministerium werde aus der Begnadigung des Bischofs von Linz Anlaß nehmen, die Allerhöchste Gnade auch an jene Uebertreter des Gesetzes der Preß und Redefrei- heit zu lenken, weiche den übrigen Schichten der Bevölkerung, namentlich aber der arbeitenden Klasse, angehören.“ Lemberg. Der„Debatte“ wird eine Kloster, affaire aus Westgalizien gemeldet, die vor 10 Jahren spielte. Hier wurde ein Mönch in einem Loche vermauert, und ihm ganz wie bei der Barbara Ubryk blos ein Unrathscanal und eine kleine Oeff⸗ nung freigelassen, durch welche der Unglückliche seine Nahrung erhielt. Der Nzeszower Kreis-. gerichtecommissär und Kreishauptmanns Stellver- treter Dr. Joseph Jerzabek erfuhr von dieser Unthat und ließ den unglücklichen Mönch aus seinem Grabe herausmauern, was natürlich mit der größten Schwierigkeit verbunden war, da da— mals noch die glücklichen Zeiten des Concordats über uns schwebten. Trotzdem jedoch die Schand⸗ that hier so eclatant war, hatte das damalige Regime die Humanität des wegen seines Rechts- sinnes und Liberalismus allgemein beliebten Dr. Jerzabek nicht ganz am rechten Platz gefunden und man befahl, den von den Mönchen zum lebendigen Grabe verurtheilten Mann wieder unter geistliche Jurisdiction zu stellen. Die Folge davon war, daß der befreite Mönch drei Monate nach seiner Freilassung wieder verschwaud, und bis nun unter den auf der Oberwelt Wandelnden nicht mehr gesehen wurde. Es liegt somit die Wahrscheinlichkeit nahe, daß der Mann wieder eingemauert wurde, und somit entweder noch unter der Erde schmachtet, oder auf diese oder irgend eine andere Art zu Grunde gegangen. Jedenfalls dürfte Dr. Joseph Jerzabek, der durchaus nicht gesonnen sein wird, diese Schandthat zu verhehlen, oder nöthigenfalls die Acten Licht auf diese grauenhafte Geschichte werfen. Es wäre somit vielleicht noch angezeigt, wenn die Gerichte sich auch dieser Schandthat annehmen würden, wenn auch nur im Interesse des hier auf entsetzliche Weise verletzten Rechts. Auch erhellt daraus, wie zeiigemäß eine Einsicht in die Ge— bahrung so manches polnischen als auch nicht- polnischen Klosters wäre. Die obigen Nachrichten erhielt der Correspondent der„Debatte“ aus dem Munde des Dr. Jerzabek selbst. Krakau. Das erste vom Untersuchungsrichter vorgenommene Verhör der inhaftirten Nonnen, der Oberin und der Oberin ⸗ Stellvertreterin, dauerte ohne Unterbrechung volle 14 Stunden. Mit schwerer Mühe vermochte der Richter die drei Nonnen zu bewegen, den dichten Schleier ein wenig zu heben, damit er sehe, mit wem er eigent— lich spreche. Die Oberin that es unter dem Vor— behalt, es geschehe nur das eine Mal, und dies nur vor dem Untersuchungsrichter, konnte aber nicht umhin, dem Untersuchungsrichter Dr. Geb— hard die Bemerkung zu machen,„daß seit der französischen Revolution das erste Mal eine Nonne vor dem weltlichen Richter erscheine“, worauf ihr der Richter erwiderte:„Wir können froh sein, daß es ohne Revolution dazu gekommen ist, und daß wir in einem Staate leben, wo der christliche wird.“ tolles Zeug spricht. hat hie und da sogenannte lichte Zwischenräume, welche aber in der Regel nur ganz kurz anhalten. Die Gerichtsärzte geben noch immer die Hoffnung nicht auf, sie werde vielleicht die Besinnung wieder erlangen. Sie ist geboren im Jahre 1817 in Wengrow(in Russisch-Polen), genoß eine sehr zu lassen, welche die Verfassung und das Gesetz allen Staatsbürgern ohne Unterschied, zugestehen, gute Erziehung im Hause ihrer Eltern in Warschau, Grundsatz der Gleichheit so streng durchgeführt Der Zustand der Barbara Übrßyk bessert sich mit jedem Tage, wobei sie jedoch noch immer Sie benimmt sich ganz ruhig, und als die Eltern in die Partie ni bara war damals eine wunderbare Se und Personen, welche ihrer Einkleivung als beiwohnten, erinnern sich noch heutzutage i prachtvollen Haares. Die Einkleidung geschah sie flüchten wollte. dürfte die Untersuchung zu Tage fördern. sache jedoch ist, daß im Jahre 1848 aus dem flüchten wollte. bara Übryk identisch sind? Höchst wahrscheinlich. — Das Gericht hat die Ausgrabung und Unter- suchung des so plötzlich verstorbenen Beichtvaters des Carmeliterinnen-Klosters angeordnet. Der Tode würde jedenfalls den besten Aufschluß über die abscheuliche Geschichte haben geben können. Er starb scheint's zur gelegnen Stunde. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ berichtet:„Man spricht in diesem Moment in politischen Kreisen von einer allgemeinen Amnestie für politische Vergehen, welche gleichzeitig mit der Promulgirung des Senatusconsults, mit dem sich jetzt die Minister beschäftigten, erfolgen soll.“ Großbritannien London. Im Christall⸗ palaste soll am 1. September eine„internationale Ausstellung von Veloeipedes“ stattfinden, zu ber, wie es heißt, schon namhafte Anmeldungen in Händen des Comites sind. Außer den Wettfahrten und Turnieren umfaßt das Programm Berathungen über die Verwendung der Velocipedes zu praktischen Geschäftszwecken, über das Thema der Locomotion überhaupt u. s. w. 8 Spanien. Die Nachrichten aus den Pro- vinzen lauten beruhigend. Einige ausständische Haufen zeigten sich an verschiedenen Punkten, doch waren dieselben ohne Bedeutung und wurden überall verfolgt.— Das Gericht zu Pampeluna hat mehrere Verschwörer zum Tode verurtheill. 1 Ossenheim. Am 30. v. Mts. Abends 10 Uhr brach in der gräflichen Ziegelei dahier Feuer aus, das sehr rasch um sich griff und mehrere Oekonomiegebäude in Asche legte. Wie man hört, soll das Feuer an mehreren Stellen gleichzeitig zum Ausbruch gekommen sein was den Ver⸗ dacht einer Brandstiftung wach gerufen hat. Die statt⸗ findende Untersuchung wird wohl Ausschluß geben. K. Melbach. Der 31. Juli l. J. brachte uns zwar den langessehnten Regen, allein das heftige Gewitter setzte die Einwohner von Melbach in einen großen momen⸗ tauen Schrecken. Der Blitz schlug nemlich in das Wohn⸗ haus des Herrn K. Keil, zerstörte einen kleinen Theil des Dachwerks, suhr durch zwei Stuben des Hauses, wo er ein an der Wand hängendes Gewehr zertrümmerte— ging alsdann an der Außenwand des Hauses her und beschädigte noch an dem dabei befindlichen Stall die Stall⸗ thüre und den Thürpfosten, ohne jedoch zu zünden. Seinen Weg hatte der Blitz von der Wetterfahne in das Haus genommen.— Auffallend muß es erscheinen, daß der Blitz seit einigen Jahren schon mehrmals in Melbach, z. B. in 1867 in Zeit von 2 Tagen viermal, einschlug, in Folge dessen damals die Scheuer des Herrn W. Kleberger abbrannte. Mag diese Erscheinung der flachen Lage Melbach's zuzuschreiben sein oder durch seine theils hohen Gebäude, oder in anderer Weise erklärt werden könnnen, wir müssen die nähere Untersuchung den Gelehrten überlassen, wenn diese darüber überhaupt Aufschluß geben können. Butzbach. Bel dem Baue einer Vicinalstraße nach Hochweisel verunglückte dieser Tage ein Mann, indem er von einer sich ablösenden Erdschichte überschüttet und getödtet wurde. Ein anderer Arbeiter wurde an den Beinen schwer beschaͤdigt. Homburg. Wiederum wurden hier zwei Engländet“ ein Herr und eine Frauensperson, welche am Bahnhof in Gemeinschaft Portemonnaies escamotirten, verhaftet und sitzen hinter Schloß und Riegel. Es sind bis jetzt nut allein in hiesiger Stadt vier und in Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden zusammen circa 68 euglische Taschendiebe in den letztwerflossenen Wochen zur Haft gebracht worden, und es scheint fast, als ob sich eine ganze Bande Londoner Industcieritter verabredet habe, unsere Gegend, und nament⸗ Gießen. Bekanntlich wurde vor zwei Jahren in Darmstadt ein mittelcheinischer Verband freiwilliger Feuer; wehren gegründet und im vorigen Jahre zu Worms für das Jahr 1869 Gießen zum Vor- und Festort gewählf⸗ Da nun em 6. und 7. September hier ein landwirlh⸗ schaftliches ßest statifindet, so hat die Generalversammlung verliebte sich daselbst in einen jungen Studenten, wollten, nahm Barbara den menen d der junge Mann ging bingegen ins Ausland. Bar⸗ Anfange der 1840er Jahre; nun geschah es, daß, ihr einstiger Anbeter im Jahre 1848 mit vielen anderen Emigranten in Krakau eintraf, und, wie ein Gerücht wissen will, mit der nunmehrigen Nonne Barbara Übryk zu correspondiren begann. Die Correspondenz soll so weit gediehen sein, daß Wie viel daran wahr ist, That⸗ Kloster der Carmeliterinnen in Krakau eine Nonne Ob diese Nonne und Bar⸗ lich die Badeorte, in gegenwärtiger Saison heimzusuchen. der hiesigen freiwilligen Feuerwehr beschlossen, den mit bie allen J h gan heilt in arkillerie Granalel. fillggsen f konnen. bbermann saberl, v em Auff Nacchticht wohnt e! cb erplodi Dar einen Vet — 1880 8.0 elle biff J. 7 erhobene 1 des 1 rüftungsgegenständen verbundenen eh e 7 0 Uebungen und einer Ausstellung von Spritzen und lag den 5. September einzuberufen, Besuch von Außen erwartet. g f „ Frankfurt. Am 30. Juli berieth dahier eine ziemlich zahlreich besuchte Arbeikerversammlung die Be⸗ schickung des 1 0 e Congresses in Eisenach. hi wozu Wie anderwärts, so ist auch hier in Folge der Schweizer⸗ Mende ⸗Hatzfeld'schen Vereinigung eine Spallung unter den Anhängern Lassalle's eingetreten; namentlich haben die älteren Mitglieder und tbeilweise Mitgründer des All⸗ gemeinen deutschen Arbeitervereins sich von dem jetzigen Diktator des Vereins losgesagt oyne deshalb damli irgend⸗ wie den Grundsätzen Lassalle's untteu zu werden z. sie halten, wie gestern Abend einer der Reduer sagte, dessen Parteiorganisation noch so hoch wie ehedem, weil sie in der Hand des Stifters gut war, sie sei aber in der Hand des Herrn von Schweitzer gerade das Gegentheil davon geworden. Die bis Mitternacht sich hinziehenden Debalten hatten das Resultat, daß ein Social⸗Demokrat, welcher fest für die Lassalle'schen Organisation eintritt, zu wählen be— schlossen wurde Darmstadt. Eine Bekanntmachung Gr. Kreisamts uheilt mit, daß bei den Schießübungen Großh. Feld— urtillerie auf dem Cxercierplatz mehrere scharf geladene Granaten nicht explodirien und einige dadon trotz sorg⸗ fältigster Nachsuchung nicht wieder aufgefuerden werden konnten. Wegen der Gefährlichkeit dieser Geschosse wird Jedermann gewarnt solche an sich zu nehmen, und aufge— fordert, von dem Auffinden derartiger Geschosse, bezw. dem Auffindungsorte der Gr. Feldartillerze zu Bessungen Nachricht zu geden. Tretzdem hat ein Griesheimer Ein— wohner ein sol bes Geschoß mit nach Haufe genommen, wo es explodirte und ihn und sein Kind lebensgefährlich verletzte. Darmstadt. Gutem Vernehmen nach, beabsichtigt man inen Verein hier zu gründen, der sich zur Aufgabe stellt, das ilbringen der Hunde an öffentlichen Vergnügungsorten und mehklich in 85 rn abzuschaffen. Dies Belspiel dürfte auch Me verdienen. N Darmstadt. Die durch die Wohlthäligkeit von Men⸗ schenfreunden gegründete Anstalt für Blödsinnige im Groß⸗ berzogthum Hessen wird im Monat September dieses Jahres in dem in ber unmittelbaren Nähe unserer Stabt neu zrbauten Hause ihre Wirksamkeit eröffnen. Gesuche um Aufnahme von Seiten der Vertreter von Bloͤdsinnigen (Eltern, Vormünder, nächste Verwandte, Gemeindevorstand) sind unter Anschluß: 1) eines Geburtsscheins des aufzu⸗ nehmenden Kindes, 2) einer von der betreffenden Bürger— meisterei oder sonstigen Ortsbehörde auszustellenden Be— scheinigung über Heimath, Religion, Familien- und Ver— mögensverhältmnisse desselben und seiner nächsten Angehörigen, und 3) eines ärztlichen oder sonst sachverständigen Zeug⸗ nisses über den körperlichen und geistigen Zustand desselben, dessen Veraulassung und bisherige Entwicklung, sowie über das allgemeine Verhalten des aufzunehmenden Kindes bei dem Vereinsvorstande in Darmstadt einzureichen. Ueber die Ausnahme-Bedingungen, sowie über die Leistungen der Austalt wird alsdann sofort weitere Mittheilung erfolgen. Mil Rücksicht auf die imwer noch beschränkten Miltel der Anstalt kann vorerst nur eine geringere Anzahl von Kin⸗ dern zwischen dem 5. und 14. Lebensjahre Aufnahme finden. Aus Herrieden, 26. Juli, wird der„Fränk. Zig.“ geschrieben: Endlich hat uns ein von Nocdwesten kommen des Luftwellenihal mehr „ Vortheilhafte Haltung bes Milchviehs in fu tterknappen Zeiten. In futterknappen Jahren, wie das gegenwärtige, ist eine in Belgien übliche, schon von Schwarz beobachtete Methode ber Kuhhaltung allge⸗ mein zu empfehlen. Man unterlasse nämlich bei allen Kühen, die nicht mehr reichlich Milch geben, das Melken und gebe ihnen nur das nothwendige Erhaltungsfutter in Stroh, Spreu, Rüben, Oelkuchen u, ögl. m. Tie reich⸗ licher Milch gebenden Kühe kann man dann besonders und besser füttern, sie erhalten neben jenem Futter noch Heu, Mehlsaufen u. A. m., und es wird auf diese Weise mehr und bessere Milch erzielt, als wenn man dieselbe Futter⸗ menge unter alle gleichmäßig vertheilt und mit dem Melken in gewöhnlicher Weise verfährt. Wo man ge⸗ nöthigt ist, die einzelnen Futtergaben auf das allerminbeste einzuschränken und dennoch das Trockenstellen aller nicht mehr lohnenden Kühe nicht vornehmen will, sollte man wenigstens bei den einzelnen Kühen möglichst zeitig, d. i. recht lange vor dem Kalben, mi, dem Melken aufhören. Schon durch solche Schonung werden diese Thiere sehr viel besser die knappe Fütterung ertragen, besser kalben und auf der Weide im Frühjahr viel schneller wieder ihren vollen Milchertrag erreichen, als wenn man sie ohne Un⸗ terbrechung gemollen hätte. „ Veirlilgung der Unkräuter und Binsen in den Wiesen. Die Sumpspflanzen und Sumpfgräser ver⸗ tilgt man am(aeichtesten dadurch, daß man ihnen ihre oder weniger Regen gebracht, Liebtingsnahrung, das Wasser, entzieht, die Unkräuter im nachdem die Hitze in Paris am 22. auf 31.50 und in Allgemeinen dadurch, daß man den Samen der Unkräuter Köln am 23. auf 32.20 C. gestiegen war. Dahier wurde nicht mehr als 28.80, am 25., beobachtet. Im Allgemei nen ist das Luftmeer ziemlich ruhig, und die Barometer— differenzen sind sehr gering. Es ist deßhalb auch zu keinem fortgesetzten Regenwelter gekommen, ungeachtet der Baro— meter ziemlich unter das Mittel gefallen war. Auch die Wärmeunterschiede sind nicht groß. nicht zur Reife kommen läßt, daß mam das Gras und das Grummet einige Jahre lang vor der Samenreife schneidet, die Binsen auch dadurch, daß man dieselben kurz vor dem Winter mit einer Hacke 3—4 Zoll tief abhackt und den Rasen darauf deckt. Auf diese Weise sammelt sich in den Löchern das Wasser und es werden bei einem Froste die Wulrzelstöcke gesprengt, wodurch die Wurzelfäule eintritt. * Edictalien. 889 Bei den Depofiten der unterzeichneten Gerichts- delle befinden fich: I. Die nachstehend verzeichneten, noch zur Zeit nicht erhobenen letztwilligen älteren Dispofitionen: 1) des Peter Liebmann von Nieder⸗Wöllstadt, deponirt am 28. December 1828 und 2. Juli 1829, 2) der Sophie Katharine, Heinrich Hofmanns Wittwe und des Johannes Schäfer in Assenheim, deponitt am 21. Februar 1801, 3) der Marte Katharine Müller Wittwe zu Bruchen brücken, deponirt am 9. Januar 1802 4) des Johann Jakob Lehr zu Bruchenbrücken, depentrt am 28. März 1809, 6) der Charlotte Ernestine Zost von Kaichen, später zu Bruchenbrücken, deponiet am 5. December 1818, 6) der Zacharias Garde's Ebeleule von Friedberg, deponirt am 24. Januar 1826, 7) der Franz Schmidis Wittwe und Wilhelm Damb— manns Wittwe in Friedberg, deponstt om 11. Febr. 1830, 8) der Heinrich Zimmers Frau, geb. Goll, zu Flor— ftadt, depontirt am 13. März 1832, 9) der Michael Vorkachs Ebefrau, geb. Lohfink, von Rodheim, jetzt zu Florstadt, depenirt am 28. April 1832, der Johann Ludwig Rahns Ehefrau, geb. Windecker, in Friedberg, deponirt am 27. November 1834, des Johannes Göbel von Winnen, später in Assen⸗ heim und nachher nach Amerika ausgewandert, deponirt am 14. Mai 1836, der Lorenz Majors Eheleute zu Betenheim, depon irt am 17. Februar 1837, der Ludwig Pfeifers Eheleute von Melbach, deponirt am 18. Sepiember 1840, der Anna Marie, Johannes Hofgesäß Wittwe zu Nleder⸗Wöllstadt, deponirt am 28. August 1846, des Johannes Rübsamen zu Ilbenstadt, deponirt am 4. Janxar 1850, der Wilhelm Fegbeutels Eheleute zu Ockstadt deponirt den 1. November 1850, des Philipp Iffland sen. zu Bruchenbrücken, deponirt am 21. März 1822, 8) der Isaak Rülbs Wittwe, geb. Strauß, zu Assen⸗ heim, deponirt am 29. Juli 1830. Da seitber im gewöhnlichen Wege theils über Leben und Aufenthalt der Disponenten keine Auskunft zu er⸗ lungen— theils deren Intestaterben nicht zu ermitteln waren, so werden sowohl jene als diese— sowie über⸗ mupt Alle, welche aus den genannten letztwilligen Ver— ügungen Ansprüche für fich herleiten zu können glauben, siermit öffentlich aufgefordert, so gewiß im Termine Mittwoch den 29. September l. J., Vormittags 9 Uhr, zur Stellung geeigneter Anträge bezlehungsweise Er— iffnung und Publication fener Testamente ꝛc. ꝛc. sich enzumelden und gehörig zu legitimtren, als sonst nach blauf dieses Termins die fraglichen Urkunden erhoben ind geöffnet— und insofern alsdann deren Inhalt eln neiseres amtliches Vorschrelten nicht nöthig machen sollte, lediglich zu den Acten genommen werden sollen. II. Aufbewahrt sind ferner in der Dapofitenkiste solgende beide Obligationen des vormaligen Schatzungs amtes Friedberg: 1) eine Schuld⸗ und Pfanb-Verschrelbung vom 1. Jan, 1798, wonach die Gesammtdeputatlon des Stadt⸗ Frier berg'schen Schatzungsamtes zur Bestrettung von Krlegskosten ein zu 5% verzinsliches Anlehen von 800 fl.(Achthundert Gulden) bei Postmelster Jakob Ludwig Helmold aufgenommen und dem 5) 5) 7) rechte geltend zu machen, Masse ausgeschlossen werden. Gläubiger die jährlich bet dem Schatzungsamte ein— gebenden Revenuen und Gefälle zum Unterpfand beftellt hat— eine solche vom 1. Juli 1799 über ein zu 40% verzinsliches Anlehen von 375 fl.(Dreibundert und Stebenzig Fünf Gulden), bet den Kindern des Cbriflopb Rübsamen dabser, Johann Heintich, Anna Margarethe und Dorothea Räbsamen aufgenommen und in gleicher Weise verfichert,— ohne daß ein gerichtlicher Act oder eine Notiz darüber vorliegt, welche über den Deponenten und den Grund der Deposition zureichenden Aufschluß ertbeilte.— Es ergeht deshalb an Jeden, welcher auf diese Urkunde Ansprüche zu haben oder aus ihnen oder dem Grund und Zweck ihrer Hinterlegung für sich herzuleiten und nachzuweisen vermag, die Aufforderung, sich zu dem Ende in obigem Termine dadier einzufinden, als sonst deren Ausscheidung von den gerichtlichen Depofiten und Adregistrirung zu den Arten ebenfalls verfügt werden wird. Friedberg den 19. Juni 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg Rei tz. 2 Oeffentliche Aufforderung. 1663 Jobannes Jung J. von Ocstadt und dessen Ehefrau Katharine, geb. Göbel, verpfändeten dem Joseph Strauß von Friedberg für ein zu 50% verzins⸗ liches Darlehn von 430 fl., laut gerichtlich bestätigter Schuld- und Pfand Verschreibung vom 28. Februar 1860 verschiedene, in der Gemarkung Ockstadt gelegene Immo- bilien. Diese Forderung ist am 28. August 1880 von Joseph Strauß an Semixrarlebrer Wah! in Friedberg abgetreten worden. Die Rückzahlung des Kapftals mit Zinsen bat stattgefunden, die Hppothek Urkunde ist aber abhanden gekommen, weßhalb Alle, welche an diese Urkunde Rechtsansprüche bilden zu können glauben, hier⸗ durch aufgefordert werden, solche innerhalb 3 Monalen, vom ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, dahser geitend zu machen, als sonst dieselben nicht berücksichtigt und die Löschung des Hppothekeintrags verfügt werden wird. Frledberg den 26. Mat 1869 Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Zimmermann, Landtichter. Landgerichts ⸗Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 2035 Nachdem über das Vermögen des Meßzgermeiffers Wilhelm Bieler von Friedberg, dermalen in Nauheim wohnhaft, der förmliche Concursproceß erkannt worden ist, werden dessen Gläubiger aufgefordert, in dem auf Mittwoch am 1. September l. J., Morgens 9 Uhr, vorbestimmten Liqutdationstermin he Forderungen und Ansprüche jeder Art anzumelden, auch etwalge Vorzugs— widrigenfalls sie von der In diesem Termin soll wiederholt der Abschluß eines Arrangements versucht, eventuell ein Gläubigerausschuß un? Massecurator definitiv gewählt, sowie über Ver— waltung und Versilberung der Masse Beschluß gefaßt werden. Die weder persönlich erscheinenden, noch durch Be— vollmächtigte genügend vertretenen Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrhelt der Erschienenen bettretend angesehen, Frtedberg am 28. Juni 1869. Groß berzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 1938 Nachdem Großberzoglsches Hofgericht der Provinz Oberhessen über dag Vermsgen des Kurzwaarenhändlers Löb Strauß II. von Friedberg den förmlichen Con⸗ cours erkannt hat, werden dessen sämmtliche Gläubiger zur Armeldung und Begründung ihrer Forderungen, sowie zur Geliendmachung etwaiger Vorzugstechte auf: Mittwoch den 18. August l. J Morgens 9 Ubr, unter dem Rechtsnachtheile des stillschweigend eintreten⸗ den Ausschlusses von der Concoursmasse hierher vor⸗ geladen. Im genannten Termine soll ferner, wenn ein noch⸗ maliger Gütepersuch erfolglos bleibt, en Gläubigeraus⸗ schuß gewählt und ein Massecurator definitiv bestellt werden. was unter dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß bezüglich der weder in Selbstperson erscheinenden, noch durch gehörig bevollmächtigte Mandatarsen ver⸗ tretenen Gläubiger der fitillschweigende Beitritt zu den von der Mebrheit der Erschtenenen auch bezüglich eines etwa zu Stande kommenden Arrangements gefaßt werdenden Beschlüssen unterstellt werden wird. Friedberg den 17. Juni 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz Hofmann, Landrichter. Landgerichts⸗Assessor. Cdietal ladung. 2034 Forderungen und Ansprüche jeder Art gegen den überschuldeten Nachlaß der Peter Birkenstock's Eheleute von Assenheim, find Mittwoch den 11. August l. J., Morgens 9 Ubr, in welchem Termine zugleich ein Arrangement versucht und üder die Behandlung dieser Sache beschlossen werden soll, dei Meidung Ausschlusses von der Masse resp. Annabme der Zustimmung zu den von der Gläu⸗ bigermajorität zu fassenden Beschlüssen, anzumelden. Friedberg den 1. Juli 1869. Großherzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Oeffentliche Aufforderung. 2153 Die Ehefrau des heimlich entwichenen Johannes Schönwolf von Beienbeim hat um Sicherstellung ibres eingebrachten Vermögens gebeten und werden daher alle Gläubiger des Johannes Schönwolf bier⸗ durch aufgefordert, ihre Forderungen binnen 4 Wochen bei unterzeichnetem Gerichte um so gewisser anzumelden, als sonst bei Regulirung der Vermögens Verhältnisse sie nicht berücksichtigt werden wärden. Gleichzeitig ergeht an die Schuldner des Jobannes Schönwolf die Aufforderung, ihre Schuld binnen 14 Tagen an den Curator, Konrad Hartmann Wetzstein von Beienheim, bei Meidung gerichtlicher Belanggung, ab⸗ zuführen. Friedberg am 13. Jult 1869. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts-Assessor. Violette Alizarin- Schreib⸗ und Copirtinte 2230 in Flaschen verschtledener Größen zu den billigsten Preisen. Wiederverkäufer erhalten dei Abnahme größerer Posten bedeutenden Rabatt. Hofapotheke zum Engel und chemisch⸗technisches Laboratorlum von C. Görtz. zur Nachricht, daß die verschiedenen Tormularien zur Einquartierung nun gedruckt und bei uns zu haben sind. Wir bitten den nöthigen Bedarf verlangen zu wollen Dien Herren Bürgermeistern 7* U. Bindernagel& Schimpff. 2088 Bei Gelegenheit der Mainzer Industrie⸗Ausstellung findet mit Genehmigung der Groß⸗ herzoglichen Regierung eine Verloos ung statt und ist die Zahl der Loose auf 25,000 je zu fl. 1 festgesetzt.— Die Verloosung findet am 15. September in dem Lokale des Gewerbvereins öffentlich statt und werden die Ergebnisse der Ziehung in der Frankfurter Zeitung, Frankfurter Journal, Mainzer Zeitung, Mainzer Anzeiger, Mainzer Wochenblatt, Mainzer Abendblatt und mittelst Ziehungslisten bekannt gemacht. Die Gewinne müssen längstens einen Monat nach der Ziehung gegen Ueber⸗ gabe der entsprechenden Loose abgeholt werden; die nicht erhobenen Gewinne werden alsdann zu Gunsten des Schulfonds des Mainzer Gewerbevereins wieder verwerthet. Als Gewinne kommen zur Verloosung; sofern die Zahl von 25,000 Loosen vergriffen ist: Ein vollst Salon-⸗Ameublement im Werthe von] Ein eleganter Bronzelustre nebst 4 Wandarmen circa fl. 1800. im Werthe von ca. 300 fl. Eine elegante Equipage im Werthe von circa Ein Sopha nebst 2 Sesseln und 6 Stühlen fl. 1200. im Werthe von ca. fl. 300. Ein vollständiges Ameublement eines Speise⸗ Ein silberplattirtes Geschirr für 2 Pferde im zimmers im Werthe von circa fl. 1000. Werthe von ca. fl. 300. Ein vollständiges Ameublement eines Schlaf- Ein elegantes Buffet im Werthe von ca. fl. 300. zimmers im Werthe von ca. 900. Ein feiner Porzellan-Ofen im Werthe von Ein Pianino im Werthe von ca. fl. 400. ca. fl. 250. Ein feuerfester Casseuschrank im Werthe von Zwei elegante Spiegel im Werthe von circa ca. fl. 400. fl. 250. außerdem eine reiche Anzahl nützlicher Gebrauchsgegenstände im Werthe von fl. 11,000. — also im Ganzen fl. 19,000.— Loose sind zu haben: In Darmstadt bei Carl Gaulé, in Friedberg bei L. Weis, in Büdingen bei Steueraufseher Minzenberger, in Nieder- Mockstadt bei E. Hill, in Vilbel bei W. Cullmann, in Altenstadt bei Gebhardsbauer, Polizeidiener, in Nidda bei Bürgermeister Reuning, in Gedern bei L. Stibbeling. Vergebung von Bauarbeiten. 10 2231 Dienstag den 10. d. Mts., Vormittage 11 Uhr, werden die zur Herstellung der Klosterkaserne dahier er“ forderlichen Bauarbeiten, als: Maurerarbeit, veranschlagt zu 265 fl. 29 kr. Zimmerorbeit 1 7 5510 ̃ MB Dachdeckerarbeit 15 67 30„— Schreinerarbeit 75. 1197„ 53, Schlosserarbeit 15 17 53,— Glaserarbeit 4„ 215 Welßbinderarbeit„ 489„ 57„ Lieferung von circa 8000 Stück Russen⸗ fleinen, veranschlagt zu 88„—„ auf dem Soumissionswege in Accord gegeben.; Voranschläge und Bedingungen können auf dem Bureau der unterzeichneten Garnisonverwaltung einge⸗ sehen werden und wird noch bemerkt, daß die einzureichen⸗ den Soumissionen die Aufschrift der betreffenden Arbell zu siühren haben. 2. August 1869. Friedberg den Großherzogliche Garnisonverwaltung Frledberg Nisch witz Empfehlende Erinnerung. 2229 Glace⸗Handschuhe in allen Farben werden gewaschen, auf Verlangen in einer Stunde bei Kamm⸗ macher L. Ulrich, vis-à-vis dem Hotel Trapp. Geesucht einige brave gewandte Mädchen von der chemischen Fabrik von Trapp& Münch Ber icht über den dermaligen Stand der kirchlichen Angelegenheites 2228 Mainz, im Juni 1869. Vorstand des Mainzer Gewerbevereins. Der Magdeburger Feucrversicherungs-Gesellschast. Vollständig emittirtes Grund⸗Kapital fl. 8,780,000.— kr. Baar vorhandene Reserven lt. Rechnungs⸗Abschluß pro 1868„ 3,113,705. 23, Laufend gewesene Versicherungen im Jahr 1868„ A4, 491,732,193.—„, Prämien Einnahme im Jahr 1868 9. 7,869,746. 28, 1962 Die Gesellschaft übernimmt zu billigen, festen Prämien Versicherungen gegen Feuersgefahr und gewährt namentlich bei landwirthschaftlichen Versicherungen den Versicherten erhebliche Begünstigungen. Zum Abschluß von Versicherungen und empfehlen sich die Agenten: A. Damm in Friedberg und F. Jäger in Münzenberg. Wollene Hemden, Epileptische Krämpfe cue wollene und baumwollene Unter jacken Unterhosen lisch in Berlin, jetzt Mittelstrasse Nr. 6.— Auswärtige brieflich. Schon über Hundert geheilt, 218 zu verschiedenen Preisen bei K. Friedrich neben der Post in Friedberg. du org u gn v av g Aden n o dune dc ue ien ee eee eee un Sende munt uob oog 14 ph anu gecc usin⁰,i8e Ein Logis Ertheilung jeder gewünscht werdenden Auskunft 2 Ein gesitteter Junge 2122 kann unter vortheilhaften Bedinaungen die Färbere erlernen bei A. Metzendorf, Schönfärber. Zwei Mädchen 2218 können das Weißzeugnähen gründlich bei mir erlernen. Margarethe Kunze. Versteigerung. 2225 Mittwoch den 1. Sept. l. J., Vormitags 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnele 7 Pferde nebst Ge⸗ schirren, 2 Chaisen, 1 Omnibus und 1 Oeconomie⸗ wagen, sowie sonstige Oeconomie⸗Geräthschaften daher meistbietend verflesgern. ö Lich den 1. August 1869. Henzel, Posthalter. vermiethen und kann sogleich bezogen werden. fragen bei der Expeditlon dieses Blattes. Cransparent-Glycerinseife 1447 zu allen Preisen 2227 am Schillerplatze für eine kleine Familte 5 zu u er⸗ Wilh. Sturmfels. im Großherzogthum Hessen a erflattet auf der Versammlung der vereinigten evang. Conferenzen aus beiden Hessen und Nassau zu Marburg am 2. Juni 1869 von Profe ssor Dr. Köhler. Preis 14 kr. Vorräthig bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Danksagung. 2224 Allen Denen, welche unseren geltebtin Gatten und Vater Jost Kinzen bach während seiner Krankheit besuchten und ihn zur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen wir unseren tiefgefühltestem Dank. Die lrauernden Hinterbliebenen. —.— Kirchenbuchsanszüg t. Evangelische Gemeinde. Getauft e: 25. Juli. Dem Bürger zu Düdelsheim und Haul boiflen I. Cl. im Großb. Jäg.⸗Bat. Adam Gröningel ein Sohn Heinrich Wilhelm, geb. den 25. Jun. 25. Jull. Dem Bürger zu Stockstadt und Schuß geb. den 5. Jult. 28. Juli. Dem 10. Juli. 26. Juli. Bürgers und Schreinermeisters Joh. Staudi, alt 2 N. 6 Tage, 4 den 25. 30. Johann Jost Kinzebach, Diener am Mathildenstift, alt 58 Jahre 7 Monate und 18 Tage, u den 28. Juli. 30. Jult. Eduard Jungmann, Mufiker bei dek Kapelle zu Homburg ver der Höhe, alt 58 Jahre, be⸗ erdigt in Homburg v. d. H., 1 den 28. Juli. Beerdigte: Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. machermeister dahier Johannes Föhler ein Sohn Friedrich Lehrer am Gr. Schullehrersewinal Friedrich Schmidt ein Sohn Karl Wilhelm, geb. den Louise Staubt, Töchterchen des hie. bies. Bürger und je zu beor mache vorllege Weise 29. Ser bar beze schlag g. beendete deren A Bere b 2 5 B. dat m W „5 gewäh Bette 2 dssen iii