jen caldbon. rung dsterei Lg Netgens ½ dunbolz perft deli 1 lueßtre gebaft Tenttn⸗ Stel Nell den b. All fein eli perten Kitsern⸗ Su! Zel Dru galen · Wag. indesmal fut u 61 tet 00 enfetberti d' 1 0 d. 7s 3 ubeweisverfahren angeordnet. XI. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Wtoßherzog hab lleranädigst geruht: am 27. Januar! Samstag den 3. April. zeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zulelligenzblall. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden kann man für das zweite Quartal l. 38 kr., mit Bestellgeld für 47 . kr. abonn „Oberhessischen Anzeiger“ bei allen Poststellen für iren. Zetreffend: Die Insekten fressenden Thiere. Amtlicher Theil. Friedberg den 1. April 1869. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Die Staare sind in auffallend großer Anzahl eingetroffen und denselben ein Unterkommen durch Anbringen von Nistkästen an selbst zu verschaffen, oder sie hierbei zu unterstuͤtzen; Bezugnahme auf die Ausführungen über den sierüber(S. 4 pos. 2 der Instruction für die Friedberg den 1. April 1869. B Während des Neubaues des vorunter auch die, die Höhen, Tiefen u. s. srafgesetzes geahndet. 8 Vicinalweges zwischen Butzbach und Hoch-Weisel feldstrafgesetzes angedrohten Strafe nicht befahren werden. liegt es im Intere sie zeigen Nutzen hohen Bäumen in Gärten und in der Nähe von sich durch Vertilgen der Raupen sehr dankbar dafür. der Staare in Nr. 18 des„Anzeiger für Oberhesten“ von 1867 hierauf aufmerksam. sse der Landwirthe, namentlich der Obstzuͤchter, Wohnungen oder au diesen Ich mache unter Der Direktor des landwirthschaflichen Bezirks vereins des Kreises Friedberg Trapp. Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die Ortsschulvorstände. Wir bringen die Vornahme der öffentlichen Schulprüfungen in Erinnerung un d sehen demnächst der Vorlage der Protokolle Ortsschulvorstände vom 20. Jun 1832) entgegen. a dar Entwendungen oder Beschädigun w. des neuen Weges bezeichnenden Pflöcke zu rechnen sind, werden nach Art. Wir machen dies zur Warnung des Publikums hiermit bekannt. Friedberg den 1. April 1869. Fir gd. n g. f der seitherige Weg bei der im Art 58 des gen der für den Wegbau nöthigen Meßsignale, 37 und 49 des Feld⸗ Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Hessen. Darmstadt. Das Großberzoglich: gegierungsblatt Nr. 9 enthält: I. Publication des zwischen dem norodeutschen Bunde ind der Republik Liberia am 31. October 1867 zu Ham⸗ kurg abgeschlossenen Freundschafts-, Handels- und Schiff sahrts vertrages. II. Befanntmachung Großherzoglichen Ministeriums ar Finanzen, die Vernichtung von eingezogenen Grund— untenscheinen betreffend. III. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Jost- Angelegenheiten, Postanweisungs-Verkehr mit den Breinigten Staaten von Amerika betreffend. Nach sämmt⸗ hen Orten in den Vereinigten Staaten von Amerika köinen Zahlungen bis zu 50 Thalern im Wege der Post⸗ anweisung geleistet werden. Die Einzahlung ersolgt auf ein gewöhnliches Postanweisungsformular. Der Coupon muß den Namen und Wohnort des Absenders enthalten. Veitere Angaben auf dem Coupon sind bet Postanwei— sungen nach Amerika nicht zulässig. Der Absender hat den Betrag, welchen er nach den Vereinigten Staaten von Amerika überwiesen zu sehen wünscht, auf der Postan— neisung in Dollars und Cents, Goldwährung(nicht in Japiergeld), anzugeben. Die Gebühr beträgt: a. für Beträge bis 25 Thaler oder 43¾ Gulden südbeutscher Bährung 6 Sgr.= 21 kr.; b. für Beträge über 25 Thaler oder 43¾ Gulden fübddeutscher? gährung bis 50 Thaler oder 87½ Gulden süddeutscher Währung 12 Sgr. = 42 kr., und ist im Voraus von dem Absender zu ent—⸗ richten. IV. Bekanntmachung derselben Behörde, die Correspon— Anz nach der Schweiz betreffend. V- VII. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zu Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden der Kreise Nidda, Offenbach und Schotten. VIII. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der iscaelitischen stellgionsgemeinden des Kreises Vilbel. IX. Verzeichniß der Vorlesungen, welche auf der Groß⸗ herzoglichen Ludewigs-Universität zu Gießen im Sommer— albjahr 1869 gehalten werden. X. Abwesenheitserklärung. Durch Urtheil Gr. Be— üͤlsgerichts Mainz vom 10. März 1869 wurde Behufs sächstiger Abwesenheilserklärung des vordem in Wörr— go wohnhaft gewesenen Schneiders Philipp Peter Batz den Sergeanten im 1. Jägerbataillon Zimmermann aus Pfaffen⸗Schwabenheim zum Steuerausseher,— am 10. März den von der Gesammtfamilie der Freiherrn von Nordeck zur Rabenau auf die evangelische Pfarrstelle zu Obbornhofen präseutirten dritten evangelischen Pfarrer zu Büdingen Dr. Marbach für diese Stelle zu bestätigen; am 13. März dem Pfarramtscandidaten Bergmann aus Nie— der⸗Saulheim die zweite evangelische Stadt-Mädchen— Schulstelle erste Abtheilung zu Darmstadt zu übertragen; an demselben Tage den Oberförster der Oberförsterei Eudorf Dettmar von Grolman in gleicher Diensteigenschaft in die Obersörsterei Bingenheim— und den Oberförster der Oberförsterei Ortenberg Maxx in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsterei Eudorf zu versetzen,— sowie den Forst⸗Accessisten Frey aus Groß-Umstadt zum Oberförster der Oberförsterei Ortenberg— und den Werkstättearbeiter Renius von Groß-Karben zum Wagenwärter bei der Main⸗Neckar⸗Eisenbahn zu ernennen. XII. Charakterertheilung. Seine Königliche Hobeit der Großherzog haben allergnädigst gerubt: am 13. März dem Lehrer an der zweiten evangelischen Stadt-Mädchen— Schule erster Abtheilung zu Darmstadt Damian Vergmann den Charakter als Mitprediger zu verleihen. XIII. Dienstentlassungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 6. März den ordentlichen Professor in der philosophischen Faculiät der Landes-Universität, insbesondere für das Lehrfach der Zoologie, Dr. Rudolph Leuckart, von Beginn des Sommer— semesters 1869 an, auf sein Nachsuchen, vom Dienste— und am 10. März den evangelischen Pfarrer zu Nieder— Erlenbach, im Decangte Rodheim vor der Höhe, Philipp Jacob Collischon, auf sein Nachsuchen, von seiner Dienst— stelle zu entlassen. am 14. März der evang. Pfarrer Schröder zu Nieder-Flörs⸗ heim, am 15. März der Stadigerichts-Assessor und Bezirks⸗ strafrichter Justizraih Freiherr von Reismann zu Gießen. Das Gr. Regierungsblatt Nr. 10 enthält: I. Gesetz, die Einführung der in den Provinzen Star⸗ kenburg und Oberhessen über die Sicherung und den Er— werb des Grundeigenthums bestehenden Gesetze in den durch den Friedensschluß mil Preußen neu erworbenen Gebiets⸗ theilen betreffend. II. Verordnung, die Maturitätsprüsung an den Gym⸗ nasien betreffend. Die erste Kammer der Stände wird Mittwoch den 7. d. zu einer Sitzung zusammentreten. — Landgerichtsassessor Köllisch zu Darm stadt wurde zum Richter bei dem Bezirksstraf⸗ gerichte daselbst und Stadtgerichtsassessor Dr, von Schmalkalder zu Gießen zum Richter bei dem Bezirksstrafgericht zu Gießen ernannt. Gießen. Eine neue Aula ist für die Uni- versttät ein nicht mehr abzuweisendes Bedürfniß. In Folge ministerieller Ermächtigung hat nun die Oberbaudirektion das Kreisbauamt Gießen ange— wiesen, sowohl mit der Universität, als auch mit der Stadt in Verhandlungen über die Errichtung eines solchen Gebäudes zu treten. Der Staͤdt— vorstand hat in richtiger Würdigung der Ange— legenheit nicht allein einen sehr schönen Bauplatz an der Neuen Anlage, sondern auch noch 20,000 fl. XIV. Versetzungen in den Ruhestand. Seine K önigl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 3. März den Hofmusiker Georg Müller und den Hof- choristen Orth in den Ruhestand zu versetzen. XV. Concurrenz für das zweite Diakonat und die erste evangelische Mädchen Schulstelle zu Erbach mit einem zerwalter zuletzt der evangelischen Pfarrei Angersbach;; zur Verfügung gestellt. Beusheim. Die Worms sind nun Arbeiten bis fast an der dicht Bahn nach an die Stabt vorgerückt, mußten jedoch hier eingestellt werden, da die Verhandlungen über Einmündung Gehalte von 470 fl. 13 ke,; die Selle i mit einen der neuen Linie zwischen Ludwigsbahn; und Main- Theologen zu besetzen, und steht dem Herrn Grasen zu] Neckarbahn bis jetzt noch zu keinem Abschluß ge— Erbach Erbach das Präsentationsrecht zu derselben zu langen konnten. XVI. Gestorben: am 22. November 1868 der pensto⸗ Spiesheim(Rheinhessen). Hier sind 25 nate Schullehrer Spamer z Wahlen; am 426. Februar. Familien aus der evangelischen Landeskirche aus— 1100 4 Aer ch de fiber au Vöht, geschieden und zu einer freireligiösen Gemeinde zusammengetreten. Preußen. Berlin. Für die demnächstige Bewilligung neuer Steuern sind die Rollen unter die drei Berliner Parlamente vertheilt, damit jedem derselben Gelegenheit geboten ist, seine Er⸗ gebenheit zu beweisen. tag soll die Erhöhung der Branntweinsteuer über- nehmen, das Zollparlament den Petroleumzoll einführen und der preußische Landtag die Börsen⸗ geschäfte besteuern. Der Branntwein soll 2½ Millionen, das Petroleum 1 Million und die Börse wenigstens eine halbe Million einbringen. Man ist übrigens geneigt das Projekt der Börsen⸗ steuer für ein bloßes Lockmittel zu halten um die Junker für die Branntweinsteuer geneigter zu machen. Die Junker sind jedoch bekanntlich der Meinung, es sei besser, die„Krämer und Juden“ noch um ein Erkleckliches höher zu belasten, da— gegen ihren Geldbeutel unbehelligt zu lassen.— Der„Westfslische Merkur“ schreibt, nachdem er gegen eine Erhöhung der Branntweinsteuer, durch welche manche kleine Brennereien einzugehen ge⸗— nöthigt werden würben, sich ausgesprochen:„Wun- derlich ist, daß die Regierung nicht da die Hebel ansetzt, wo sie allein Erfolge, und zwar allein allgemein befriedigende Erfolge erzielen könnte. Nicht Erhöhung der Einnahmen, sondern Ver— minderung der Ausgaben, wie z. B. das englische Ministerium den Volksvertretern vorschlägt, führt uns zum Ziele. Jeder muß sich nach seiner Decke strecken; das verlangt der Staat von seinen Bürgern; das können auch die Bürger vom Staate verlangen. Ueberall in Europa herrscht Friede; alle hohen Herren versichern in ihren Thronreden, daß die allgemeine Ruhe nicht bedroht sei; jeder betheuert seine Friedensliebe und versichert, daß alle Nachbarn eben so denken. Wozu also die kolossalen Friedensheere? Wozu also neue Steuern? Fort mit jenen; dann braucht der Finanzminister für diese nicht zu sorgen.“ — Der„Staatsanzeiger“ veröffentlicht eine Bekanntmachung über die Ausgabe von Schatz— anweisungen des Nordbundes. Gemäß dem Ge— setze vom 9. Nov. 1867 werden Schatzanweisungen im Betrage von 4½ Mill. Thalern in Abschnitten von 100 und 1000 Thalern zu 3½ Prozent ausgegeben. Die Dauer ihrer Umlaufszeit ist auf 9 Monate vom 8. April 1869 bis 8. Jan. 1870 festgesetzt. 5 — Dasselbe Blatt publicirt den zwischen dem Nordbund, Bayern, Württemberg und Baden einerseits und Italien andererseits abgeschlossenen. am 1. Mei 1869 in Krast tretenden, Postvertrag. — Ein Artikel der„Prov. ⸗Corresp.“ warnt die National⸗Liberalen im Reichstag vor Versuchen, die Marine⸗Anleihe und andere nothwendige Re— gierungsforderungen zu benützen, um politische Zugeständnisse von Seiten der Regierung zu verlangen. Hamburg. Am Montag starb hier am Gehirnschlag Gerard Schuirmann, Vornsteher der„Deutschen Seemannsschule“, dereinst Offizier in der deutschen Bundesmav ine. Weimar. Die„Weim. Ztg.“ meldet: Vor einigen Tagen ist hier ein alter Kämpfer aus der großen Zeit unserer nationalen Erhebung gegen die französische Herrschaft nach langen Leiden an den in jenen Kämpfen empfangenen schweren Wun⸗ den dahingeschieden: Friedrich Wilh. Heidemann, der„erste Freiwillige von 1813“. Bayern. München. Der dritte Theil des Präsenzstandes der Infanterie der baherischen Armee ist beurlaubt worden, wodurch die Stärke der Compagnien von 90 auf 60 Mann redueirt wird. — Die von der„N. fr. Pr.“ gebrachte Nachricht, Graf Bismarck habe den süddeutschen Staaten die Militäreonvention gekündigt, ist voll⸗ ständig unbegründet. — Die acht Diözesen Bayerns habe zur Jubiläumsfeier des Papstes Pius IX. 72,000 fl. zusammengebracht, darunter München 13,000 fl., Würzburg 12,450 fl., Bamberg 6000 fl.; an Unterschriften hat die Erzdiözese Bamberg 30,267 geliefert. Aschaffenburg. Auf der 19. Versamm⸗ lung süddeutscher Forstwirthe, welche im Juni v. J. zu Neuwied tagte, wurde der Beschluß gefaßt, die Der norddeutsche Reichs⸗ nächste Versammlung zu Aschaffenburg abzuhalten. Diese Versammlung wird nun vom 30. Mai bis 2. Juni hierselbst stattfinden. Baden. Zu den vielen an Bürgermeister Stromayer in Konstanz gelangten Aoressen ist nun eine weitere aus Newark(Neu- Jersey) hin⸗ zugekommen, die sich durch ihre originelle Form auszeichnet. Dieselbe ist auf Ellenpapier geschrie⸗ ben, 10 Fuß lang, und trägt etwa 1000 Unter- schriften, worunter die Namen vieler Konstanzer. Oesterreich. Pest. Bisher sind gewählt: 222 Deakisten, 103 Anhänger der Linken, 51 Parteigänger der äußersten Linken. Rückständig sind noch 33 Wahlen. Es steht nun fest, daß der Verlust, den die Deak⸗ Partei erleidet, die Zahl von 16 Stimmen nicht übersteigen wird. Schweiz. Die Zusammenstellung der Lie⸗ besgaben ist vom eidgenössischen Finanzdepartement jetzt vollendet worden. Die Naturalgaben sind dabei nicht gerechnet. Die Gesammtsumme der— selben beläuft sich auf 3,142,361 Fr. 78 C, ungerechnet die nachträglichen Gaben, sowie die in den fünf beschädigten Cantonen Uri, Tessin, Graubündten, Wallis und St. Gallen gesammelten Beiträge. Hievon kommen 2,125,288 Fr. auf die Schweiz selbst, der Rest von etwas über eine Million auf das Ausland, in dem auch die Türkei, Aegypten, Rußland und Asien vertreten sind. Frankreich. Paris. Die„Patrie“ verlangt ohne Umschweife die Zurückziehung des Gesetzes über die öffentlichen Versammlungen. Es wird offenbar, äußert sie, daß dieselben, siatt ein Mittel zur Verbesserung der Lage der arbeitenden Classen zu sein, nur zur Folge haben, wahre Normalschulen für die Anarchte und socialistische Insurrectionsmittelpunkte zu bilden. Der Zweck des Gesetzes ist mithin verfehlt und es ist evident, daß die Gesellschaft nicht immer Gewehr bei Fuß den gegen sie gerichteten Ausfällen und Heraus— forderungen gegenüber stehen bleiben kann. — Der„Public“ widerlegt die mitgetheilte Nachricht über die Einberufung der Beurlaubten, indem er sagt, daß die Anzahl der einberufenen halbjährig beurlaubten Militärs die reglements— mäßige Zahl nicht übersteige Wie der „Moniteur“ meldet, ist den Regierungsblättern anempfohlen worden, jede aufreizende Polemik mit den deutschen Zeitungen zu vermeiden. — Es ist richtig, daß die auf 6 Monate Beur⸗ laubten zu ihren Corps einberufen wurden, weil ihr Urlaub am 31. März abgelaufen ist, aber ein Beweis dafür, daß die Einberufung keinen krie— gerischen Charakter hat, liegt darin, daß der Kriegsminister kürzlich 30,000 Mann des zweiten Theils des Contingents in ihre Heimath ent⸗ lassen hat. — Der„Constitutionnel“ erwähnt das Gerücht von einem Schritte Preußens bei den Südstaaten, wonach dasselbe den Rücktritt von den mit den letzteren abgeschlossenen Militärconventionen ver⸗ langt, um seine Streitkräfte im Kriegsfalle an, der Mainlinie concentriren zu können. Belgien. Brüssel. Die Nachricht von der bevorstehenden Erwerbung der Eisenbahn— strecke Antwerpen-⸗Aachen durch die Köln⸗Mindener Eisenbahngesellschaft ist durchaus unbegründet, ein dahin zielender Antrag ist verworfen worden Spanien. Madrid. Die Cortes haben die Anlehen⸗Vorlagen mit 168 gegen 49 Stimmen angenommen, nachdem Serrano in einer längern Rede mit Hinblick auf die Schwierigkeit der Lage und die Möglichkeit carlistischer oder republikani⸗ scher Erhebungen die Nothwendigkeit derselben hervorgehoben hatte. Hierauf wurde der Ver— fassungs⸗Entwurf vorgelegt. Derselbe gewährleistet die individuelle Freiheit, die der Presse u. s. w., allgemeines Stimmrecht, Aufrechterhaltung des katholischen Cultus mit Garantie der freien Aus— übung anderer Culten. Als Regierungsform ist die erbliche Monarchie vorgeschlagen. Die Cortes sollen auf 3 Jahre, der Senat auf 12 Jahre gewählt werden. — In der Sitzung der Cortes theilte Lorenza mit, es sei offiziell noch nicht bekannt, daß König Ferdinand sich weigere, eine Candidatur für den spanischen Thron anzunehmen. Italien. Florenz. Das nun veröffent⸗ lichte Grünbuch der italienischen Regierung, welches die Unterhandlungen über die römische Frage enthält, besteht aus 69 vom 7. December 1867 bis 1. December 1868 bauptsächlich zwischen Paris und Florenz gewechselten Schriftstücken. Dieselben bezeugen das seste, beharrliche Bemühen der italienischen Regierung, ein Arrangement mit Rom herzustellen und die Rückberufung der fran zösischen Truppen aus Civitaveechia herbeizuführen. Die Unterhandlungen bezüglich eines Arrangements blieben in Folge des Widerstandes der päpstlichen Regierung erfolglos. — Die Gerüchte, daß gegen Victor Emanuel eine Erhebung im Gange sei, mehren sich; es beißt sogar, daß Mazzini den 21. März als Tag der Erhebung bezeichnet gehabt hatte, daß aber Gegenbesehl von Lugano erfolgt sei, weil gewisse Vorereignisse nicht eingetroffen seien. Die Blätter sprechen ganz offen über diese Eventualitäten, ohne jedoch Besorgnissen Raum zu geben, daß schon jetzt ernstliche Ereignisse eintreten könnten. Amerika. Vom Kriegsschauplatze in Pa— raguay wird unterm 28. Februar telegraphirt, daß General Polydorv der Nachfolger des Mar- schalls Caxias im Oberbefehl sein werde. Die Einwohner von Asumcion hatten an die Alliirten ein Gesuch um Einsetzung einer provisorischen Regierung gerichtet. Eine neue argentinische Expedition war nach dem Innern von Paraguay abgegangen. Von Lopez heißt es, er stehe mit 18 Kanonen und 3000 Mann im Gebirge. Washington. besteht auf der Verwerfung, der Senat auf der Durchführung der Modification der Amtsbesetzungs⸗ acte. Die Angelegenheit wurde einem gemischten Conferenzeomite überwiesen. — Nach einem Telegramme aus Washington ist die Modification der Aemterbesetzungsacte, dem Berichte des Conferenz-Ausschusses gemäß, von dem Senate und Repräsentantenhause wesentlich in der vom Senate genehmigten Fassung ange⸗ nommen worden. Frankfurt. In dem abgelaufenen Monat März sherrschte im Immobiliengeschäfte eine seil 1866 nicht mehr dagewesene Regsamkeil. Das umgesetzte Capital beziffert sich auf 785,000 fl. Hand in Hand damit gingen die Er⸗ und Vermiethungen, wobei sich der Mangel großer Wohnungen fühlbar machte. Offenbach. Ein dieser Tage dahier zusammeuge⸗ tretenes Comite, aus Männern und Frauen aller Con⸗ sessionen bestehend, bezweckt die Gründung einer Krippe für Aufnahme von Kindern im Alter von 3 Wochen bis zu 3 Jahren, und falls die hiesigen Bewohner durch Gaben es möglich machen, soll auch ein Kindergarten zur Speisung und Beschäftigung von Kindern im Alter von 3—6 Jahren der Krippe sich anreihen. Für Offenbach, wo der Arbeiterstand so zahlreich, kann die Errichtung einer solchen Anstalt als eine wahrhaftige Wohlthat betrachtet werden. Offenbach. Die Prinzessin Maria von Isenburg gewann bei der neulichen Viehverloosung einen fetten Ochsen von nahezu 600 Pfund, welchen sie für die Armen der hiesigen Stadt bestimmte. Dem zufolge erschienen am Charsamstag im fürstlichen Palais bei 200 Personen, welche für sich und ihre dürftigen Angehörigen das will⸗ kommene Ostergeschenk in Empfang nahmen. Durch die Güte der Geberin war deßhalb zu Ostern wohl keine arme Familie in Offenbach, die nicht ihre gute Fleischsuppe und, ein Stück Ochsenfleisch im Topfe hatten. Wien. Herr Pollack, Zündhölzchenfabrikant dahier, hat in unserer Stadt ein dreistöckiges Haus bauen lassen worin 60 arme Studenten, ohne Unterschied der Religion, eine anständige Wohnung und alles für ihr Studium Nothwentige finden. Dieses Haus wurde vor Kurzem eröffnet. Herr Pollack ein Israelit, hat 400,000 Fr. für dieses Werk der Gemeinnützigkeit verwendet. Schweiz. Am 25. März, Abends 6 Uhr 20 Min., wurde in Spital am Semmering und Umgebung ein Erdbeben wahrgenommen, welches von einem dumpf rollenden Getöse begleitet war. Der Stoß war so heftig, daß Fenster, Thüren und Möbelstücke geschüttelt wurden, und je höher gegen die Alpen, desto empsindlicher und schreckenerregender erfolgte der Erdstoß. Bei tiefem Baro⸗ meterstand und 3 Grad R. Wärme herrschte den Tag über stürmisches Wetter. Am Abend und in der Nacht erfolgte ein leichter Schneefall. Verloosungen. Karlsruhe. Bei der am 31. März stattgefundenen Prämienziehung der babischen 35 fl. Loose fielen auf fol- gende Loose die beigesetzten Gewinne: Nr. 62366 gewann 40,000 fl., Nr. 332748 gewann 10,000 fl., Nr. 5200 gewann 4000 fl. die Nrn. 85630, 117048, 332747, 59308 und 266606 gewannen je 2000 fl., die Nrn. 67596, 280526, 374807, 68808, 381741, 180048, 275877, 157474, 230512, 5188, 234177 und 302962 gewannen je 1000 fl. Das Repräsentantenhaus in Po. graphit, dies Mar. dz. Dit Allüirien serischen gentinisch. agua sche mil N(Fungs⸗ tmischten H. Die neue Kartoffelbaumethode von Gülich. Herr Karl Ludwig Gülich zu Pinneberg in Holstein hat nach seiner vor einigen Jabren er- folgten Rückkunft aus Amerika seine Landsleute mit einem Anbau- Verfahren für Kartoffeln bekannt gemacht, welches die Aufmerksamkeit von Privaten und landw. Vereinen in bohem Grade auf sich gezogen und auch von Seiten der Kgl. Regierung Anerkennung gesunden hat, indem das Kgl. Ministe- rium Hrn. Gülich in vorigem Jahre eine Remunera— tion von 500 Mark einhändigen ließ, welche Gülich zum Ankauf von amerikanischen Pflanzkartoffeln für arme Taglöhner verwendete. Als Vorzüge der neuen Anbau Methode werden gerühmt: die außer- ordentlichen Erträge(100 Scheffel bei 1 Scheffel Aussaat), welche alle bisherigen übertreffen, und vollständige Beseitigung der Kartoffelkronkheit. Viele norddeutschen Oekonomen sind an Ort und Stelle gereist, um sich bei Hrn. Gülich selbst über das Verfahren genau zu unterrichten und dem Berichte eines derselben, einem Herrn v. Gröling, Gutsbesitzer in Lindenberg bei Berlin entnehmen wir Folgendes, hoffend, dem Wunsche manches strebsamen Oekonomen unserer Wetterau damit entgegenzukommen. 1. Vorbereitung und Düngung. Das Land wird im Herbst einmal tief gepflügt, geeggt und, nachdem vorher marquirt, mit dem Häufel— pflug einerseits auf 4 Fuß, andrerseits auf 3 Fuß mit Furchen durchzogen mit der Rücksicht, daß die 4 Fuß von einander entfernten Furchen ins Hauptgefälle des Stückes gelegt werden. Das Feld ist so in lauter Rechtecke von 3 0 12 f getheilt. Bei Frost, wenn man die Marquirfurchen nicht zerfährt, wird Dünger wie gewöhnlich auf— geht der Cultivator, sowohl in den 4füßigen wie in den 3füßigen Zwischen räumen. Dabei zieht eine Person gelockerte Erde mit der Handhacke über den Dünger und formirt in den Kreuzungs— punkten ebenfalls mit ber Hacke einen kleinen Hügel, eine ihr folgende Person drückt die ganze, große Kartoffel— denn nur große Kartoffeln werden gelegt— und zwar das Nabelende nach oben, die Keimaugen nach unten, zur Hälfte in denk leinen Erd hügel, so zwar, daß abgesehen von besonders nassem Boden, wo man sie höher legen muß, das untere Ende der Kar— toffel in's Niveau des abgeeggten Bodens zu liegen kommt. Die dritte Person deckt die Kar- toffeln mit ein Paar Hacken Erde zu. 3. Das erste Behacken. Nachdem die Kartoffeln im Kranz aufgegangen und das Kraut circa handgroß, läßt man den Cultivator wieder nach beiden Richtungen zwischen den Kartoffeln gehen, zieht mit der Handhacke von der gelocker— ten Erde Etwas an die Pflanze heran, und bringt einige Hacken voll Erde in den Kranz. 4. Zweites Behacken. Nun bleibt das Feld unberührt bis kurz vor der Blüthe, wo man den Cultivator und unmittelbar darauf den Häufelpflug gehen läßt. Die 3füßigen Furchen werden flach, die 4 füßigen tief gehäufelt. In den 4 füßigen Zwischenräumen ist ein mit gehörig verlängerten Streichbrettern versehener Häufelpflug anzuwenden. Jetzt werden die durch das Häufeln entstan— denen Ecken mit der Hacke ringsherum an den Stock herangezogen, die Stengel, jeder einzeln, an den Haufen ganz bis in die Furchen heruntergezogen und aus den tiefen A4füßigen Furchen noch recht viel Erde mit der Schaufel auf das gefahren, aber nicht über das ganze Feld gefahren, niedergelegte Kraut gebracht und zwar, sondern nur um die Kreuzungspunkte der Furchen, daß das ganze Kraut mit Ausschluß d. h. um die Stellen herum, wo gerade die Kartoffel der hin zu liegen kommt. Der Kreuzungspunkt selbst ist aber vom Dünger frei zu halten, weil die Kartoffel äußersten Spitzen von Erde be—⸗ deckt wird. Vor dem Ausschaufeln der 4füßigen Furchen nicht direkt auf den Dünger zu liegen kommen soll. läßt man zur Lockerung in denselben noch einmal 2. Das Legen. Unmittelbar vor dem Legen den eng gestellten Cultivator gehen. Das zweite Behacken, namentlich das Nieder- legen des Krautes und Aufbringen von Crde auf das Kraut, ist besonders wichtig, da von Letzterem der mehr oder weniger starke Knollenansatz mit abhängt. Außerdem bedarf es noch der richtigen Wahl der Saatkartoffelsorte, um auf das gewünschte Resultat hoffen zu dürfen. Dieselbe muß so groß, so kräftig, so wüchsig sein, daß sie eine so weite Entfernung von 12[◻1-Fuß zu ihrer voll⸗ kommenen Entwicklung bedarf. Es dürfte sich daher empfehlen, daß die Versuche wenigstens theilweise mit den von Herrn Gülich empfohlenen Kartoffelsorten, die sich bei diesem Verfahren so bewährt haben, angestellt würden. Degenerirte wenig in's Kraut wachsende Sorten eignen sich nicht dafür. Welche Sorten auch von unseren Kartoffeln am besten für das Verfahren geeignet sind, wird sich nur durch vergleichende Versuche feststellen lassen, ebenso ob das Gülich'sche Verfahren für alle Bodenarten geeignet ist. Möchten nach diesen beiden Richtungen hin recht zahlreiche und exacte, aber nur exacte Versuche schon in diesem Jahre angestellt werden, zur allgemeinen Klärung über einen Gegenstand, der für das Nationalvermögen von so unberechenbarer Wichtigkeit werden kann. Was die Pflanzungen für dieses Jahr betrifft, so werden sie in der Ackervorbereitung und Dün— gung allerdings wohl nicht mehr ganz nach der angegebenen Methode ausgeführt werden können, doch wird sich im Kleinen immer annähernd die— selbe festhalten lassen. Schließlich sei noch bemerkt, daß man aus- sührliche Mittheilungen über das Gülich'sche An- bauverfahren in Gülich's Broschüre: Der Kar— toffelbau, Altona 1868 bei A. Mentzel“) findet und daß Herr Opitz jun. 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Fleischpreise für Friedberg 1022 vom 1. bis 15 April unverändert mit Ausnahme, daß Ochsenfleisch 10 kr. und Kubfleisch 16 kr. kostet. Bel Joh. Hanstein Kuhfleisch 14 kr., Hammel⸗ fleisch(Keil und Karre) 16 kr. N 1025 Von morgen an verkaufe ich Brod J. Sorte zu 12 kr. Brod II. Sorte zu 10% kr. L H. Straus, N Friedberg. 1008 Mein Waarenlager ist wieder auf's Vollständigste assortirt und empfehle ich besonders 110 eine große Auswahl der neuesten Kleiderstoffe, sehr schöne Jaquets und Paletots in Seide und Wolle; ferner die neuesten Stoffe fur Herrenanzüge zu sehr billigen Preisen. 8 Mayer J. Hirsch. Geschäfts⸗Anzeige. 1028 Unterzeichneter empfiehlt sein Lager aller Sorten Cigarren, von den ordinärsten bis zu den feinsten, ferner alle Sorten Wolle und Einschlaggarne sowie eine schöne Auswahl lebender und todter Blumen, verzierter Drahtwaaren u. s. w. Konrad Heß. 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Diesen Herren sen übrigens wiederholt gesagt, daß sie gelogen, wenn sie angeben, sie haben mir die Agenturen entziehen müssen; denn ich habe, nachdem ich ihr barsches und taetwidriges Be⸗ tragen in Schadensfällen wahrgenommen, freiwillig und zur Reparatur meiner Ehre noth— wendig, gekündigt; ich verweise sie, um sie Lügen zu strafen, einfach auf unsere Correspondenz und berufe mich auf die Zeugnisse authentischer Persönlichkeiten bezüglich ihrer uncoulanten Abschätzungen. Wie sie aber das Unterschlagen von Agenturgeldern nachweisen wollen, ist ebenso lächerlich wie un— gerecht, denn die Herren haben bei unserm Bruche den Receß auf dem Civilrechtsweg gegen mich eingeklagt, auf welchen Betrag ich mit Ausstandsposten liquidirt und ist die Sache noch streitig, ob und was ich zu bezahlen habe, wenigstens bin ich noch gar nicht im Verzuge, da der Proceß noch nicht entgültig entschieden ist, wo bleibt also der Rechtsbegriff Unterschlagung? Unsere Schadensfälle waren während meiner 10 jährigen Dienstzeit nicht ein einziger über 700 fl. und fast eben haben die Herren 1 G. Kahlert& Söhne Quackeleien und Streitigkeiten ghet, weiche ich durch wein persönliches Dazwischentreten geordnet und Prozesse abzuwenden gezwungen war; wie hätte dies werden sollen, wenn sich ein Schaden in die Tausende belaufen? Dies und noch manches Andere, worüber ich zu schweigen vorziehe, veranlaßte mich so aufzutreten und die Herren Oeconomen aufwerksam zu machen, daß es nicht allein auf großes Grund- und Reservekapital ankommt, sondern daß man die Leute, nachdem sie Jahre lang die schweren Prämien bezahlt, sie guch im Schadensfalle gerecht und anstaͤndig bezahlt. Dies, um Kosten zu ersparen, mein letztes Wort. Frankfurt im April 1869. J CE. Hagemann, Gallusgasse Nr. 8. 1011 Ich zeige hiermit an, daß ich mich zu Reichels⸗ heim i. d. W. als praktischer Thierarzt niedergelassen habe, mit dem Vemerken, daß ich Morgens vor 9 Uhr, Nachmittags zwischen 1 und 3 Uhr am sichersten zu Hause anzutreffen bin. Reichelsheim!. d. W., 25. März 1869. Dr. Gottfried Schäfer, pract. Thierarzt. 1 peten 999 mit den neuesten Mustern zu sehr billigen Preisen bei Georg Groß. W. Gökus empfiehlt zur bevorstehenden Aussaat alle Sorten Wald⸗, Gras- und Kleesamen. Besonders empfehle ich schwedischen und weißen Klet in schöner Qualität und billigster Berechnung. Gute Kleesaat 1009 und reine Wicken bei Gebrüder Löb. Alle Sorten Gartensamen 973 sind wieder frisch und ächt zu haben Frtedberg. FW. Damm. Mein e Strohhutwasche rei hat wieder ihren Anfang genommen. L. Backes in Friedberg. Wohnungs veränderung. 1035 Dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige“ daß sich von heute an meine Wobnung auf dem Haagk nächst Herrn Kaufmann Kran; befindet. Gg. Franck, Bürstenmacher. 1017 Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 4. April 1869. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonns Meyer. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Diegel. Nachmittags: Fällt aus. 1 Katholische Gemeinde. Samstag um 4 Uhr Nachmittags Beichte. Wei her so nüt ag. Vormittags: 9 Uhr Hochamt, Predigt und Feier ersten heiligen Communion der Kinder. Nachmittags: 2 Uhr Festandacht. An den Werktagen beginnt der Gottesdienst Morgens 8 Uhr. der Red. Derma Verantw. 1 nder: Druck und Ver inn Schimpff. B& Schimpf. a von (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 14 und eine Beilage.) bt! Reichelt die dergel 4 Luger preises Groß. ö Ant Ser Ober Beilage. M 38. hessischer Anzeiger. Hofraithe- und Güterversteigerung. 903 Montag den 5. April d. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hiesigem Rathhause die dem biefigen Bürger Josepb Straus gehörenden, vormals Peter Lebeau'⸗ schen Immobitien, bestehend in einem sehr geräumigen Wohnhause mit Oeconomiegebäuden in der Stadt, sowie circa 26 Normalmorgen Ackerland und Wiesen in Fried- berger Gemarkung, parzellenweise und im Ganzen noch— mals öffentlich meistbietend unter dem Anfügen ver⸗ fleigert, daß nunmehr die Genehmigung ohne Rücksicht auf Taxationswerth ertheilt werden soll. Friedberg am 22. März 1869. In Auftrag: Großberzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg ue Holz⸗Versteigerung. 933 Aus den Freih. von Franckenstein'schein Walddistricten Klappertannen, Tannenwiese, Kreuztan⸗ nen zꝛc. in der Gemarkung Ocksftadt bei Friedberg und dem Straßheimer Hübnerschaftswalde kommen zur öffent⸗ lichen ieee 1. Montag den 5. April 2¼ Stecken Eichen⸗Prügelbolz, i Aspen⸗ 5 420 Nadel⸗ 5 138½„ Nadel⸗Stockholz, 14918 Wellen Eichen⸗ und Birken⸗Reisholz, 5650„ Nadel⸗Reisholz. 2. Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. April 1 Eichen⸗Stamm von 34 Cubikfuß Inhalt, 594 Nadel⸗Stämme von 16405„ 5 108 Nadel⸗Stangen von 535 75 76 Kiefern⸗Baumstützen. Die Zusammenkunft findet jedesmal Vormittags 9 Uhr und zwar Montag den 5. April im Straßheimer Hübnerwalde, Dienstag den 6. April im Distriet Kreuz⸗ tanne und Mittwoch den 7. April im District Klapper⸗ tannen statt. Ockstadt den 24. März 1869. Der Freiherrl. v. Franckenstein'sche Oberförster Wilbrand. Holz ⸗Verstei gerung. 957 Mittwoch den 7. April l. J., Morgens 9 Uhr beginnend, werden im Münsterer Gemeindewald, District Nollkopf öffentlich versteigert: 13 Stecken Buchen⸗ und Eichen Scheitbolz, 5 5„ Birken⸗-Prügelholz, 1„ Stockholz, 3250 Wellen„ Reishbolz, 1100„ Aspen⸗ und Nadel-Reisholz, 7 Stück Eichen⸗ unb Buchen⸗Stammbolz. Zahlungsfrist bis 1. September l. J. Zusammen⸗ kunst in Münster. Münster am 27. März 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Münster Neineck. Scheune ⸗ Verkauf. 969 Eine Scheune, 33“ lang, 30“ tlef, 16“ boch, ist auf den Abbruch zu verkaufen. Näheres bei Großherzoglicher Bürgermelsterei Reichelsheim. Keichelsbeim den 27. März 1869. Namens der Vtebbefitzer Großherzogliche 1 Reichelsheim o g t. Bekanntmachung. Holz⸗Versteigerung in den Domanial⸗Walddiftricten Kellerberg und Katzenffirn der Oberförsteret Ober; Rosbach. 995 Freitag den 9. April d. J. werden in den oben⸗ genannten, bei Ober- Rosbach gelegenen Walddistricten an den Meistbletenden öffentlich verstelgert: 1½ Stecken Nadel⸗Prügelholz, 2½ Stecken Nadel⸗ Stockholz, 350 Wellen Buchen, 12175 Wellen Eichen und Birken⸗, 690 Wellen Nadel⸗Retserholz, 12 Stämme Fichten in 121 Cubikfuß, 17 Stangen ⸗„ 64 75 Um 8 Uhr Morgens wird in Ober⸗Rosbach, zum Fortgehen in den/ Stunde entfernten Wald, ein Zeichen mit der Glocke geläutet. Ober⸗ Rosbach, 26. Marz 1869. Großherzogliche Oberförsteret Ober⸗Rosbach Bingmann. Bekanntmachung. 997 Für die Gemeinde Dorheim wird ein Gäns⸗ bairt gesucht. Reflectirende wollen sich an unterzeichnete Stelle wenden. Dorbeim den 31. März 1869. Großherzogliche r Dorhelm e u ß. FGraunkohlenverkauf. 92⁴ Für die gegen Credit zu bezlehenden Braunkohlen beginnt auf dem Großberzoglichen Dotheimer Berg⸗ werke mit dem J. April d. J. eine neue Creditperiode laufend bis Ende Juni 1869 und verbunden mit einer Zahlungsfrist bis Ende September 1869. Der Preis der Koblenklötze ist wie seither 12 kr. für einen Centner= 14 Stück Klötze. Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen bei Abgabe des Bürgscheins elngehändigt werden, bet jedem Kohlenbezuge mitbringen, damit die einzelnen Bezüge in den Gegenscheinen notirt werden können. Bei Zahlung der Creditsumme an Großherzogliche Bergkasse zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung dee Gegenscheins erforderlich. Dorheimer Bergwerk den 24. März 1869. Großherzogliches Bergamt Dorhelm. Storch. Holz Versteigerung. 996 Dienstag den 6. April J. J. gelangen im s. g. Ha incher Domantalwald, Diftrict Steinrutsche, zur Verstelgerung: Stecken Elchen⸗Scheitbolz, Eichen⸗Prügelholz, 44½ Stecken Buchen- und 18 20 2 ** 1* 5 11„ Kiefern⸗„ 25 5 8 5„ Eichen⸗Stockholz, 55 Kiefern:„ 7400 Wellen 15„ 600 Wellen Elchen⸗Reis holz, 100 1 Aspen⸗* 3300 17 Kiefern⸗„ 16 Eichen- Stämme von 8—37“ mittlerem Durchmesser, 17—52“ Länge und einem Inhalt von im Ganzen 2195 Cubikfuß, darunter 5 Stämme mit 1304 Cubikfuß, 3 Kiefern⸗Staͤmme von 8— 12“ mittlerem Durchmesser und 39—52“ Länge, 5 Lärchen ꝛc. Stangen von 5“ mittlerem Durchmesser und 52“ Länge. Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr am Pflanzgarten im vorgenannten Dfstrict. Heldenbergen den 27. März 1869. n n Altenstadt um pf. Holzversteigerung in der Oberförsterei Nidda. Nachverzeichnete Holzsortimente sollen zur Versteigerung kommen: I. Montag den 12. l. M. in dem District Glaubzahler Feld 11 Stecken Nadel-Prügelhelz, 851—„ Neisholz, biervon ein großer Theil in langen Schichten, 33„ Weiben⸗ und Linden-⸗Reisholz, 1 Linden⸗Stamm von 13“ Durchm., 17 Länge, 72 Stück Nadelholz-Stangen von 2—4½“ Durchm., 20— 25“ Länge, 4350„— 5 5 122 5(Bohnenstangen), II. Dienstag den 18. l. M. in den Domanlalwald⸗Districten Großer⸗ und Kleiner⸗ Universi⸗ tätswald, Glaubzahler Dickung, Köhlberg, Rabertshäuserheeg, Harbkopf und Nassewiesentheil⸗ 100⁵ Scheitholz Prügelholz S tockholz Reisholz Holzart: Seen Buchen⸗ 71 21 6 65 Eichen⸗ 28½ 18 109 95 Nadelholz⸗ 3 41— 130 Aspen⸗ 45½ 18— 18 10 Stück Eichen⸗Stämme von 8—31“ Durchm., 10—35“ Länge, mit— 545 Cblfß., 116„ Nadelholz⸗-Stämme„ 5½—16“* 15—95“„ 5 8 (hierunter schönes Streck⸗ und Schnittholz), 2„ Vauchen⸗ 5 19 u. 25“ Durchm., 20 u. 25“ Länge mit= 169 Cbksß., 127 Nadelbolz⸗ Stangen 3—5“ 5 20— 65“„= 5 Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen Vormittags präcis halb 9 Uhr und zwar Montags auf dem Forsthaus Glaubzahl und Dienstags auf dem von Nidda nach Glaubzahl führenden Vieinalweg, an dem Müllerweg. Das in obigen Districten sitzende Windsall⸗Brennbolz wollen Steigliebhaber vor der Versteigerung einsehen, ebenso das in den Districten Herbkopf und Käßlb erg lagernde Eichen- und Nadel⸗Stammholz, sowie die Buchen⸗Stämme in dem District Großer-Universitätswald. Nid da den 1. April 1869. Großherzog che Oberförsterei Nidda e 0 5 Schaafpferch-Versteigerung. 1030 Dtienstag den 6. April d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hlesigem Rathbause 5 bis 10 Schaspferche oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 1. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Garten Verpachtung. 1031 Dienstag den 6. April d. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf freiwilligen Antrag des Unlverfitätspedellen Kißler zu Gießen dessen in hiesiger Gemarkung de⸗ legener Grabgarten, 108 Ruthen, in der Kehl, in zwel Abthellungen oder im Ganzen auf drei Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden.. Friedberg am 1. April 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Hofraithe- und Scheuer Versteigerung. 1032 Montag den 12. April d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause auf freiwilligen Antrag der Heinrich Rübsamen Wittwe deren nachbeschriebene Immobilien Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 2. 466. 3,5. Hofralthe in der Stadt, 2. 440. 16,9. Scheuer in der Stadt, öffentlich meistbietend versseigert werden. Holz ⸗Versteigerung. 1010 Donnerssag den 8. April J. J. kommen im Ge⸗ meindewald Ockftadt nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung, als: 9 Stecken Kiefern⸗Prügelholz, 7600 Birken⸗Eichen⸗Durchforstungs wellen, 1650 Kiefern⸗Wellen, 1213 Gebund Ginftern. Anfang der Versteigerung ist um 9 Uhr. Die Zu⸗ sammenkunft ist an dem Jagdhaus, vächst dem Kuh tränksbrunnen. Ockstadt den 1. April 1869. Groß herzogliche Bürgermeisterei Ockstadt Gröninger. Holz-⸗Verste gerung. 1012 Dienstag den 6. April d. J., Worgens 10 Uhr anfangend, soll in dem Hauser Gemeindewald, Oifirtet Plates, nachverzeichnetes Gehölz meifibietend versteigert werden: 1) 54. Stecken Buchen ⸗Schelt⸗ und Prügelpolz, 2 N Eichen⸗ 32 5 33 275 Buchen⸗ und Eichen⸗Stockpolz, 4) 2250 Suchen⸗ u. Eichen⸗Reisholzwellen, 5 9 Eichen ⸗Bau⸗ u. Nußbolz⸗ Stämme von 5 12⁵ e Inhalt, 6 2 Pflugsreh. bie ee ist in Hausen und gegen vor⸗ schriftsmäßlgen Bürgschein wird das Holz dis Martin 1869 ereditirt. A Dausen am 31. März 1869. Friedberg am 1. April 1869. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Großherzogliche Bürgermeisterel Hausen äuser. Holz⸗Versteigerung. 1019 Montag den 12. u. Dienstag den 13. April 1869, jedesmal Morgens 9 Uhr anfangend, sollen im Nieder⸗ Welseler Gemeindewald Dlsiriet Langscheld, nach⸗ bezeichnete Holzsortimente einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 30 Stecken Buchen ⸗Prügelbolz, 1„ Eichen⸗Scheitholz 8 Erlen und Aspen⸗Scheitholz, 9 Eichen-, Erlen und Aspen⸗Prügelholz, 120 Buchen⸗Stockholz, 297* Eichen⸗ 7 13 Aspen⸗ 5 8150 Stick Buchen⸗Reisholz, 6475 7 Eichen⸗ 77 525„ Erlen⸗Wellen, 110„ Eichen⸗Bau⸗ und Werkbolzflämme von 5070 Cubikfuß, 3„ Kliefern⸗Baubolzstämme von 63 Cubiksuß, 15„ Erlen⸗Werkholzstämme„ 309 Die Zusammenkunft ist jeden Tag ½9 Uhr auf der Oes. Bemerkt wird, daß jeden Tag Bau- und Brenn⸗ bolz zur Verstetgerung kommt. Nieder⸗Weisel den 1. April 1869. f Großberzogliche Bürgermeisterei Nleder-Weisel ae Jaselochs-Versteigerung. 1018 Dienstag den 6. d. M. Nachmittags 1 Uhr, soll auf dem biefigen Bürgermeifterei⸗Büreau ein der Ge⸗ meinde geböriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs, versteigert werden. Ober⸗Mötlen am 1. April 1869. Großherzogliche e Ober⸗Mörlen 9 0 Was der erprobte und tüchtige? Arzt empfiehlt, ist Bürgschaft 2 für den Kranken. 25 1006 Endesgefertigter gibt bier mit der leidenden 25 Menschheit kund, daß er den Mapyer'schen 85 weißen Brust- Syrup in sehr vielen Krankheiten der Respirationsorgane, wie veralteten Lungenkatarrhen, Heiserkeit ꝛc. mit dem besten Erfolge angewendet habe. Kamenitz a. d. Linge in Böhmen. Dr. Novak, Stadt⸗Phypfikus. e 74 9 A 2 2 Obiger Syrup ist allein echt bei Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. eee eee Gas Anlagen 61 zu Erzeugung von Leuchtgas aus Rückßänden der Solarök und Paraffin Fabriken(Leuchtkraft elrca mal so groß wie die des Steinkohlengases), in allen Größen für einzelne Gebäude und Fabriken, wie ganze Orischaften, übernebme zu vollständiger Fertigftellung unter Garantie für Leistung und Rentabilität. Prospecte gratis und franco. 5 dildburgbausen. Ad. Freißlich. Eine Grube Dung 1014 bat zu verkaufen W. 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R. 35% G. 1 40% do do 89 P Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 83% G. I Sard. 36 Fr. L. b. B.—— Würtemb. 4½10/ Obl. b. ktb. 83 P Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 77 ¾ P. 55 1. 9 76. — 40% de do 867 6 Schweden 4½% O. 1. R. à 105 863/ 6. 8 Doppelts„ 9 47—49 Baden 4½2/ Obligat. 93½ P 5 4½0% Pfb. i. R. à 105 83½ G. 2 Preuss. Frledrd'or„ 9 57½—58½½ 2 4% Obligat. 85 /% E I N.-Amer. 60% St. I. E. 1882 8// C. Hol. a. 10 Stücke„ 9 54—58 Doll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 1 20 9% 00 rances- Stücke 3 4½/ Bayr. Ostbahn 127 6. 30% Liv. C. D.& D/ 2. fr. à 28 kr. 343% P. 8 Engl. Sovereigns.. 11 53—5 g 4% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 93½ G. 5% Tose. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 55½ P. Kuss. Imperiales„ 9 47—49 30% Oesterr. St-Eisenb.-Prior. 54½ P. 50% Elisabethbahn-Prior. 5% 74½ 6. Gold pr. Zoll-Pf. 32 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 98 P. 5% do. neueste Emiss.% 72 6. 2 Hchh. S fIb. pr. Z. Pf..„—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 46/8 P, 4½% Hess. Lud wigsb.-Prior. 95 P. U Preuss. 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