Arden n iddegt J I Corwin. Sturmfel⸗ Alitüt ri Hanes NI.. j „ Dezembe⸗ 417 1869. Bonnerstag den 2. Dezember. M 141. Inthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. berhessisch er Anzeiger. Hriedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samftag. Für den Monat Dezember kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ Verlags- Expedition mit 10 kr., bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. bei der Amtlicher Theil. Zetreffend: Die Ausgleichung der im Jahre 1866 entstandenen Krlegskosten. 1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Unsere Verfügung vom 26. v. M., Oberhessischer Anzeiger Nr. 126, bringen wir wiederholt in Erinnerung und sehen deren um— sehenden Erledigung bei Meidung der Abholung entgegen. Betreffend: Die Stattistik der Bewegung der Bevölkerung. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die sämmtlichen Pfarrämter und die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Unter Hinweisung auf die Instruktion vom 31. Oktober 1862 hen wir uns veranlaßt auf rechtzeitige Einsendung der von Ihnen seführten Register für 1869 vebst den erforderlichen Erläuterungen, berhaupt auf pünktliche Beachtung des§. 6 der Instruktion und der um Vollzug derselben erlassenen Anleitungen vom 18. Juli 1864 und 0. November 1867, sowie insbesondere noch darauf aufmerksam zu nachen, daß za, in den Registern über die Geburten Nr. I. die Spalten 2. 7 bis 14, die Spalten 4. 7. welche nicht im Besitze daß dasselbe nur allein b. in den Registern über die Sterbfälle Nr. II. die Spalten 8. 9. Friedberg am 29. November 1869. Bürgermeistereien des Kreises. TW Friedberg am 29. November 1869. c. in den Registern über die Heirathen Nr. III. die Spalte 17, d. in den Registern über die Zuzüge und Wegzüge Nr. IV. und V. 8. 11 bis 14. 18 bis 20 zu summiren und die Register nur einfach einzusenden, die Duplikate also von Ihnen zurückzubehalten sind. Für diejenigen von Ihnen, des Formulars sind, bemerken wir wiederholt, von der Calculatur der Großherzoglichen Cen⸗ tralstelle für die Landesstatistik in Darmstadt bezogen werden kann. 14 bis 17, i Hessen. Darmstadt, 29. Nov. Bei(Schultzianer): die Versammlung erklärt, daß surrektions⸗Schauplatze bringen endlich Gewißheit em heutigen Wiederzusammentritt der zweiten Sammer wurden derselben folgende Vorlagen ge— nacht: die Rechenschaftsablage des Kriegsmini— seriums für die Finanzperiode 1866/68, eine Unforderung von 4000 fl. zur Errichtung eines volizeivirektoriums zu Darmstadt, eine Mittheilung er Regierung bezüglich eines neuen Ausschlags ger Communalumlagen, eine Gesetzesvorlage auf Zinführung der Militärfreizügigkeit mit dem nord⸗ seutschen Bunde, ein Gesetzesentwurf auf Auf- sebung der Regalitätsabgaben von Bergwerken, nit Wirkung vom 1. Januar 1869, eine Vorlage, sie Hundesteuer betreffend, eine Interpellation des bg. Wadsack wegen Erbauung einer Zweigbahn ion Salzschlierf nach Schlitz und eine Inter— sellation des Abg. Backe wegen Einmündung der sthein⸗Bergstraß-Bahn in die Main⸗Neckar⸗Bahn. Wernher, Kraft, Dumont, Fink und v. Löw in⸗ urpelliren ferner die Regierung, ob und unter velchen Bedingungen sie der Bank für Süddeutsch⸗ and gestattet habe, ihre Notenausgabe auf den sreifachen Betrag des eingezahlten Aktienkapitals u vermehren, und ob sie glaube, daß eine solche rlaubniß wirklich im staatlichen und allgemeinen Interesse liege. — Wie verlautet, beabsichtigt die Regierung iesem Landtag ein neues Rheinhessisches Hypo— hekengesetz vorzulegen. Gießen. Der ordentliche Honorar-Professor zei der medieinischen Fakultät der Landes⸗Univer— tät für das Fach der Veterinärheilkunde, Dr. Heorg Pflug, ist zum ordentlichen Professor in ieser Fakultät für das genannte Lehrfach er— nannt worden. Preußen. Berlin. In einer am 28. ov, im Universum stattgefundenen Arbeiter ⸗Ver⸗ ammlung ging es sehr stürmisch zu. Nach län- terer heftiger Debatte wurden die folgenden beiden lnträge angenommen: 1) gestellt von Cielowski (Socialdemokrat): die Versammlung erklärt, daß ie Unruhen im Concerthause durch die partelische baltung des Abgeordneten Dr. Löwe herbeigeführt zurden, weil er den Beschluß der Majorität nich! nerkennen wollte; 2) gestellt von Andreack Jeder, der durch Lärm oder unreelle Geschäftsführung eine Versammlung stört, jeder Ehre baar ist, und erachtet jede derartige Störung als Attentat auf das Versammlungsrecht. — Die Abgg. v. Bonin(Genthin), v. Kar- dorff, v. Benda und Frech haben, von zahlreichen Mitgliedern aller Fraktionen unterstützt, den fol— genden Antrag eingebracht:„Das Haus der Ab- geordneten wolle beschließen zu erklären: die Ab⸗ änderung der mit der herzoglich braunschweigischen Regierung abgeschlossenen Staatsverträge bezüglich der Anlage und des Betriebes der zum Theil auf preußischem Gebiete belegenen herzoglich braun— schweigischen Staats-Eisenbahnen, insbesondere die Verzichtleistung auf die vermöge dieser Verträge für den Fall eines beabsichtigten Verkaufes der betreffenden Bahnen dem preußischen Staate vor— behaltenen Rechte, bedarf der Zustimmung der preußischen Landesvertretung.“ — Die Buodgetcommission des Abgeordneten hauses begann die Berathung des Consolibations- gesetzentwurfs. Der Finanzminister erklärte, er werde, wenn das Gesetz nicht angenommen würde, nicht in der Lage sein, andere Deckungsmittel des Defiziis vorzuschlagen. Er werde die Verwendung von Activen des Staates oder von Fonds der Seehandlung niemals empfehlen können. Bayern. München. Die Minißerkrisis dauert fort. Der Cabinetssekretär ist von Hohen— schwangau hierher gekommen und conferirt mit den einzelnen Ministern. Der König wünscht wenigstens Hohenlohe's Verbleiben. Würtemberg. Stuttgart. Nach dem „Beob.“ haben sich die liberale großdeutsche und die Volkspartei zu Ulm in Sachen der deutschen Frage verständigt, und werden die freiheitliche Entwicklung und föderative Einigung Gesammt— deutschlands, mit einer über den einzelnen Re— gierungen stehenden Centralgewalt und einem die erforderlichen Garantien für wirksame Vertretung des Volkswillens in sich tragenden Parlamente zum gemeinsamen Ziele ihres Strebens machen. über die Vorgänge der letzten Tage. Aber welche unglückselige Gewißheit! Wir sind mit großen Verlusten zurückgeschlagen und unsere Truppen müssen sich in die Ortschaften der Küste zurück⸗ ziehen, wo sie unter dem Schutze der Flotte Winterquartiere beziehen werden. Die Verluste sind bedeutend, und ärger noch als die Insurgenten haben Krankheiten unter den Unserigen gewüthet. Ein vorliegendes Telegramm spricht gar von 1000 Erkrankungen. Unter den Truppen in Risano und Cattaro soll der Typhus ausgebrochen sein. Pest. In der Unterhaussitzung erklärte der Minister in Beantwortung der Interpellationen über Dalmatien, die Veröffentlichung der Regierungs⸗ maßregeln sei unmöglich, da sonst der Erfolg ge— fährdet würde. Ungarische Regimenter würden in Dalmatien verwendet, weil die Vertheidigung gegen innere Feinde nach der pragmatischen Sanktion und dem Ausgleichsgesetze von 1867 eine gemeinsame Angelegenheit sei. Frankreich. Paris, 29. Nov. Bei der heute erfolgten Eröffnung des Senats und des gesetzgebenden Körpers hielt der Kaiser in Person die Thronrede, aus welcher wir einige Stellen folgen lassen. Er sagte: Es ist nicht leicht, den regelmäßigen und friedlichen Gebrauch der Freiheit in Frankreich einzuführen. Seit einigen Monaten schien die Gesellschaft durch Umsturztendenzen be⸗ droht, die Freiheit wurde durch die Exzesse der Presse und der öffentlichen Bersammlung compro⸗ mittirt. Jeder fragte sich, wie weit die Regierung ihre Langmuth ausdehnen würde. Aber schon hat der gesunde Sinn der Bevölkerung gegen die Ausschreitungen der Schuldigen reagirt. Ohn— mächtige Angriffe haben nur dazu gedient, die Dauerhaftigkeit des durch das allgemeine Stimm- recht gegründeten Gebäudes darzuthan. Nichts⸗ destoweniger dürsen die Unsicherheit und die Ver⸗ wirrung, welche in den Gemüthern herrschen, nicht fortdauern und die Lage fordert mehr als jemals Freiheit und Entschließung. Es ist nöthig, ohne Umschweife zu reden und laut auszusprechen, was Oesterreich. Wien. Die„Presse“ schreibt: Die neuesten Depeschen vom dalmatinischen In⸗ der Wille des Landes ist. Frankreich will die Freiheit, aber im Bunde mit der Ordnung. Für die Ordnung stehe ich ein. Helfen Sie mir die Freiheit retten. Um dies Ziel zu erreichen, lassen Sie uns gleich weit von Reaktion und von revo ö lutionären Theorien fern bleiben. Zwischen Denen, die Alles ohne Veränderung beibehalten wollen, und Denen, die Alles umstürzen wollen, ist ein ruhmreicher Platz auszufüllen. Als ich das Senatusconsult vom letzten September als logische Folge vorausgegangener Reformen und der in meinem Namen durch den Staatsminister am 28. Juni gemachten Erklärung veranlaßt habe, wollte ich damit entschlossen eine neue Aera der Versöhnung und des Forlschritts einweihen.—— Neben einer Reihe von Reformen auf politischem und administratibem Gebiete verheißt die Rede legislative Maßregeln und zwar: Schnellere Ent⸗ wickelung des unentgeltlichen Elementarunterrichts. Herabsetzung der Gerichtskosten. Leichtern Zugang der Sparkassen von Seiten der Landbevölkerung. Humanere Regulirung der Kinderarbeit in den Fabriken. Erhöhung der kleinen Besoldungen. Andere wichtige Fragen, deren Lösung noch nicht bereit ist, werden eifrig studirt.——— Das Expose über die Lage des Kaiserreichs bietet be⸗ friedigende Resultate dar. Es ist kein Stillstand in den Geschäften eingetreten. Das indirekte Ein: kommen, dessen natürliches Wachsthum ein Zeichen der Wohlfahrt und des Zutrauens ist, weist bis heute 30 Millionen mehr aus, als vergangenes Jahr. Die laufenden Budgets weisen bemerkens⸗ werthe Ueberschüsse nach.—— Wenn ich meine Blicke über unsere Grenze schweifen lasse, wünsche ich mir Glück dazu, wenn ich sehe, wie die fremden Mächte mit uns freundschaftliche Be⸗ ziehungen unterhalten. Die Fürsten und die Völker wünschen den Frieden und beschäftigen sich mit den Fortschritten der Civilisation. Was man auch unserer Epoche vorwerfen mag, wir haben doch guten Grund, stolz auf sie zu sein.—— Sie werden, meine Herren, die außerordentliche Sitzung, welche durch den Senatusconsult unter- krochen wurde, wieder aufnehmen. Nach der Verification der Mandate wird die ordentliche Sitzung des gesetzgebenden Körpers sofort begin⸗ nen. Ich zweifle nicht daran, daß sie glückliche Resultate herbeiführen wird.—— Die Rede schließt: Mögen die Meinungsverschiedenheiten vor dem allgemeinen Interesse zurücktreten! Mögen die Kammern durch ihre Einsicht, wie durch ihren Patriotismus beweisen, daß Frankreich fähig ist, freie Institutionen, welche civilisirten Völkern zur Ehre gereichen, zu ertragen, ohne in bedauerliche Excesse zurückzufallen. — Pariser Blätter berichten: Die Rede des Kaisers wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen, namentlich die Stelle:„Ich stehe für die Ord⸗ nung“.— Nach der„Patrie“ ist die Pforte entschlosen, ein Ultimatum an Egypten zu richten, aber vorerst keine Flotte hinzusenden. Mehrere Journale melden, daß die Großmächte bemüht sind, den Streit beizulegen. — Vom Suez⸗Canal wird telegraphirt: „Ismaila, 27. Nov., 1 Uhr 45 Min. Nachm. Heute sind von Ismaila, aus dem rothen Meer kommend, nach Port⸗Said abgegangen: Das Paketboot„Peluse“, eine holländische Corvette, das preußische Canonenboot„Delphin“, die ita⸗ lienischen Dampfer„Odone“ und„Amadeo“, die ägyptischen Corvetten„Latif“ und„Assiont“. Von Jemaila gingen, aus dem Mittelmeer kommend, nach dem rothen Meer ab: ein Dampfer der französischen Messagerien und die österreichische Corvette„Naresta“, beide mit Bestimmung nach Indien. Ein französischer Handelsdampfer von 854 Tonnen, welcher mit Ladung nach Aden und Bombay geht, hat in Ismaila 150 Collis für Bombay mitgenommen.“ Spanien. Madrid. Die der republi⸗ kanischen Partei angehörenden Deputirten sind wieber in die Cortes eingetreten. — Die Cortes verwarsen mit Dreiviertel⸗ Majorität den Antrag, über das Benehmen der Regierung wähtend des Belagerungezustandes ihr Bedauern auszusprechen. — Wie die„Correspondencia“ versichert, hal rung davon benachrichtigt, daß Viktor Emanuel das Mißverständniß in Betreff der Candidatur des Herzogs von Genua bedaure. Er wolle sich nicht dem Willen der Herzogin Elisabeth, der Mutter des jungen Herzogs, die dem Projekt ab⸗ geneigt sei, entgegensetzen, werde jedoch versuchen, so viel als möglich auf die Herzogin einzuwirken. Italien. Florenz. Die„Opinione“ theilt mit, daß der Deputirte Castagnola und General Gorone, die Lanza in das neue Cabinet berufen hat, in Florenz angekommen sind. Nußland. Petersburg. Aus Bessarabien wird gemeldet: Auf Grund eines verjährten Ge⸗ setzes, wonach Juden mindestens fünfzig Werst von der Grenze entsernt wohnen müssen, sind plötzlich 20,000 Judenfamilien aus Kischinew und Umgegend ins Innere transportirt worden. Kischinew liegt erst in Folge des Krimkrieges weniger als 50 Werst von der Grenze entfernt. Friedberg. Das am vorigen Sonntag von unserer trefflichen Jäger-Kapelle im Saale zu den drei Schwertern veranstaltete Sireichconcert war für die Theil⸗ nehmer eine sehr angenehme Sonntag ⸗Nachmittags⸗Unter⸗ haltung, die, wie wir hoffen, bei zukünfligen Wieder⸗ volungen, sowohl im Interesse der obengenannten Kapelle, als auch in dem des Publikums, eine recht zahlreiche Be⸗ theiligung finden wird. oo Nidda. Unsere Stadt stand am letzten Sonntage in Folge heftiger Regengüsse und eines bei Schotten ge⸗ fallenen Wolkenbruches unerwartet schnell theilweise unter Wasser, so daß die Bewobner sich becilten, ihr Vieh in benachbarle Orte in Sicherheit zu bringen. Die mächtige Fluth, welche von Morgens 10 bis Abends 7 Uhr sehr bedrohlich war, brachte Baumstämme, Bretter und Balken von Brücken und Stegen mi. sich und soll in mehreren Gemarkungen sehr bedeutenden Schaden angerichtet vaben. E. Schotten Am litzten Sonnlage fiel oberhalb Schotten eine Art Wolkenbruch, der unsere Straßen der tieferltegenden Stadt mebrere Fuß boch überschwemmte. Mit furchtbarem Brausen strömken die Wasserwogen durch die Straßen, Baumstämme, Holz, Fässer ꝛc. mit sich führend. Viele Gärten, Grabstücke ꝛc. wurden weggerissen oder mit Schlamm und Schutt überdeckt und die steinerne Brücke bei der Gänsmühle zusammengerissen, sodaß die Passage nach Rudinshain unterbrochen ist. In Obererlenbach ist vor Kurzem die Leiche eines noch nicht ausgetragenen, ungefähr 5 Monate alten Kindes aufgefunden worden. Ueber die Thäterin hat man bis jetzt nichte ausfindig machen können. Oberursel. Der hiesige kathol. Pfarrer v. Lin de hat wiederholt auf der Kanzel erklärt, er bleibe dabei, daß die Erdbeben von Gott kämen, der durch dieselben die Menschen aufrütteln und zum Insichgehen auffordern wolle. Beweis dafür sei, daß die Erdstöße besonders in protestantischen(11) Gegenden und in Groß⸗Gerau verspürt worden seien, wo es, wie er aus eigener Anschauung wisse, um die Gottesfurcht sehr schlecht bestellt sei. Frankfurt. Am Samstag find ein nicht von Glücksgütern gesegneter hi siger Bürger vor seinem Laden eln Portefeuille mit 20,000 fl. Der redliche Finder war so glücklich, den Verlierer zu ermitteln und diesen vor Verlust zu wahren.— In der Nacht vom Sonntag auf Montag wurden um 11 Uhr, um 1 Uhr und 4 Uhr auch hier wieder Erderschütterungen wahrgenommen.— Der Main ist am Sonnlag um 4 Fuß gestiegen, innerhalb zwei Stunden erfolgte eine Zunahme von 9 Zoll. Es trieb viel Holz, namentlich Flößbolz, an der Stadt vorüber, welches theilweise gelandet wurde. 5 Frankfurt. Der landwirthschaftliche Monats- Club entfaltet mit dem Beginn seines zweiten Vereinsjahres eine große Regsamkeit und wird in der nächsten Woche wieder mit der Agilasion für Einführung der Branniwein⸗ sabrikationssteuer beginnen. diese für die Landwirihschaft so hochwichtige Frage jetzt in allen größeren landwirthschaftlichen Vereinen auf das Lebhafteste verhandelt und erwartet man in der nächsten Reichslagssesston eine ernslich; Wiederaufnahme der in der vorigen Session zur Seite gelegten Gesetzesvorlage über Einführung einer sacultativen Branntweinfabrikatsteuer. Aus dem Kreise Offenbach. Die durch Unter⸗ stützung des Gustav-Adolf⸗ Vereins erbaute evangelische Kapelle in dem nahen Bieber wird künftigen Sonntag den 5. Dezbr. eingeweiht werden. Die Gemeinde hat seit dem Jahre 1861 ihren Gottesdienst in einem ge— miethelen Lokale gehalten. Darmstadt. Am Sonntag Nachmittag 4½ Uhr und Abends gegen 11 Uhr wurden dahier wieder mehrere Erdstöße verspürt. Von Erbach wird das Austreten der Mümmling in Folge starker Regengüsse und raschen Schmelzens des in den Vergen gelegenen Schnees gemeldet. Die An⸗ wohner des Baches mußten mit ihrem Vieh ihre Hofraltbe räumen. Mainz. Die Erderschütterungen haben auch bei uns nicht ganz aufgehört. Hestigere Stöße sanden am 24. 6 Uhr 25 Min. Abends und am 25. 3 Uhr 36 Min. Nachmittags statt. Sie machten sich durch die gewöhn— lichen Erscheinungen des Klitrens der Fenster, Zittern der Möbel und Wände bemerkbar. eine Depesche des Grafen Montemar die Regie— Wie wir vernehmen, wird Stiaße zwischen Ingelfingen und Ebertsthal auf bem Höhenübergang nach Mergentheim eine Oeffnung der Erbe, und hente ist dieselbe auf ca. 5 Fuß im Durchschnitt er⸗ weitert, eine senkrechte Spalte öffnete sich dem Auge, ssie ist mit Schranken abgesperrt. Man berechnet nach Ab⸗ senkeln und Hineinwerfen von Steinen bie Tiefe für sehr bedeutend. Manche schätzen stie zu 400 Fuß. Ob diese Erdöffnung wohl eine Folge der jüngsten Erderschütterung ist, wir wissen es nicht. Paris. Traupmann hat, wie der„Figaro“ berschlet, und zwar allem Anschein nach auf den Rath seines Ver⸗ theibigers Lachaud, umfassende Geständnisse abgelegt,, Kinck, den Vater, will er mit Blausäure vergiftet haben, die er sich selbst sabricirt hätte(doch soll man an der Leiche zwei Wunden auf dec Brust und auf der Wange, constatirt haben). Gustav Kink hätte er zwei Tage früher als die übrigen Mitglieder der Familie getödtet, nachdem er ibn unter dem Vorwandbe, sein Vater habe in Pantin ein kleines Häuschen gekauft, dort hingelockt hätte. Was die andern Opfer betrifft, so hätte er in einer ersten Fahrt die Mutter und die beiden jüngsten Kinder auf den Schau⸗ platz der That gebracht, wo er zuvor Schaufel und Hacke an einer ihm genau bekannten Stelle vergraben halle. Hier hätte er zuerst die Mutter angegriffen und kampfun⸗ sähig gemacht, dann die beiden Kleinen getötet und ber Mutler den Gnadenstoß gegeben, hierauf die andern Opfer herbeigeholt und diese erstickt. Er brauchte dann dreiviertel Stunden, um sämmtliche Leichen unter die Erde zu bringen. Es scheint gewiß, daß er ohne Mil schuldige gehandelt hat. Unter den zahlreichen Leuten, welche zu dem Ausgraben der Leiche nach dem Walde ge⸗ kemmen, befanden sich auch die Verwandten Kinck's. Die⸗ selben brachen, als sie die Leiche erkannt hatten, in lautes Wehklagen aus. Es war eine herzzerreißende Scene. Alle Welt weinte mit. Nachdem die Justizbehörden an der Leiche die nöthigen Formalitäten erfüllt, irug man dieselbe fort. Die Verwandten und die ganze Menge solgten dem Zuge. „ Mit den österreichischen Sechskreuzer⸗ srücken vom Jahr 1848 und 1849 werden wir in Kurzem eine Kalamitäl erleben wie im Jahr 1837 mit den Ko⸗ burger Drei- und Sechskreuzerstücken, denn es ist posttive Thalsache, daß das k. k. österreichische Finanzministerium angeordnet hat, daß die in dieser Ueberschrift genannten Scheidemünzen bei allen öffentlichen Kassen und Percep⸗ llonsämlern nur mehr bis Ende des Jahres 1869 und bei den k. k. Landeshauptkassen und dem Steuer und Sammelamt Krakau nur bis zum 31, März 1870 an Zahlungsstatt und im Wege der Verwechselung angenom⸗ men und vom 1. April 1870 anfangend nur mehr bei der k. k. Slaats⸗Centralkasse in Wien eingelöst werden dürfen. Bekenntlich haben diese Münzen weder bei uns, noch in den andern süddeutschen Staaten einen gesetzlichen Cours und ebensowenig befindet sich in einem derselben eine Einlösungsstelle. Was werden nun die Besitzer dieser geringhaltigen Scheidemünze nach dem 1. Januar damit anfangen? Es ißt einleuchtend, daß die großen Geld- und Industrie-Institute, wie es thellweise jetzt schon geschiehl, die Annahme verweigern und sich somit vor Schaden be⸗ wahren werden. Anders verhält es sich mit den kleinen Geschäftsleuten und den Arbeitern, welche aus vielen Gründen oft nicht in der Lage sind, die Annahme dieser Sechskreuzerstücke zurückweisen zu können, und welchen dann nichts anderes übrig bleibt, als sich ihrer mit großem Verlust zu entledigen, denn dle Einsendung nach Wien behufs Umwechslung ist natürlich mit großen Kosten ver⸗ knüpft und läßt sich nur im Großen ausführen; die Ver⸗ mittelung von Geldwechslern ist bierzu unentbehrlich und diese Herren werden eine reichliche Provision für die Be⸗ sorgung eines solchen Geschäftes in Anspruch nehmen. Bekanntlich hat unsere Regierung auch verfügt, daß die Großh. Münze ermächtigt ist, die fraglichen Scheidemünzen nach Gewicht und Silberwerth anzunehmen. Daß auch auf diesem Wege der Entäußerung für die Besitzer ein großer Verlust in Aussicht steht, liegt auf der Hand, ab⸗ gesehen davon, daß Leute, welche nur kleine Quantitäten dieser schlechten Sechskreuzer haben, auch diesen Weg ar nicht betreten können. Man kann daher das Publikum nicht dringend genug auffordern, bei Zeiten auf Mittel und Wege zu sinnen, sich vor Schaden zu bewahren. Bitte. Wir beabsichtigen auch in diesem Jahre für die Kinder, die die hiesige Kleinkinderschule be⸗ suchen, eine Christbescheerung zu veranstalten, und erlauben uns darum an die Bewohner unserer Stadt die Bitte zu richten, uns dazu mit Gaben freundlichst unterstützen zu wollen. Jede der Unterzeichneten ist bereit, solche Gaben in Empfang zu nehmen. Friedberg den 29. November 1869. Lina Baur. Christiane Werner. Joh. Klipstein. Th. Dieffenbach. A. Klipstein. H. Dieffenbach. S. Sebastianh. Emilie Trapp. Verlossungen.. Karlsruhe, 30. Nov. Bei der heutigen Serien- Ziehung der 35 fl⸗Loose wurden folgende Serien gezogen 2704 2107 5877 3552 4691 4008 1048 6066 6189 3534 6990 4969 4740 3979 903 7794 2400 5221 Aus Würtemberg meldet ber schwäbische Merkur: Im Laufe voriger Woche zeigle sich unmittelbar an der 1757 4121. Jute Misseh 1 Gußhel —— Oe 9287 folgen! den fl beraubt nachwe⸗ 65 Grunde Jumo sesotde heute machen gerichtl Etwer werder Brod lieferung. amstag den 4. Dezember 1869, Vormittags 1 Ju 5 Lieferung des Brodbedarfs pro erstes duartal 1870 für die Schwadronen zu Butzbach auf um Bureau der Garnison Verwaltung nach den daselbft ur Einsicht offenliegenden Bedingungen auf dem Wege ur Summission vergeben werden. Butz bach den 25. N 1869. e cke r, Rittmeifser und Schwadronchef. dusleerung der Kehrichtgrube in dem Garnison⸗ Qzareth Friedberg auf die Jahre 1870 u. 71. 73 Samflag den 4. Dezember d. J., Vormittags Ubr, soll auf dem Büreau des Garnison⸗Lazareths bige Ausleerung an den Wenigstfordernden durch Sou⸗ Alssion vergeben werden.. Friedberg den 27. November 1869. Großherzogliche Garntson Lazarelh Commission Stock. Dr. Steinbäuser. rief eh eng. 295 Montag den 6. Dezember c., Vormittags 11 Ubr, rird die Lieferung des Broddedarss für die biesige harnison pro I. Quartal 1870 unter den auf dem reau der Garnison- Verwaltung zur Einsicht der unteressenten offen liegenden Bedingungen durch Sou— risfion in Accord gegeben. Friedberg den 30. November 1869. 5 woßherzogliches Commando des I. Jäger Bataillons Anschütz, Major und Bataillons. Commandeur. Deffentliche Aufforderung. 287 Nachbenannte Personen wollen die bei ihren nach⸗ Agenden Namen angegebenen und auf solche auch in im Flur- resp. Grundküchern eingetragenen Immobilten wmäußern, können aber ihr Eigenthum urkundlich nicht uchweisen. Es werden daher Alle, welche aus irgend einem runde Eigenthums⸗ oder sonstige Ansprüche an diese unmobtlien bilden zu können glauben, diermit auf (fordert, lolche sogewiß binnen sechs Wochen, von hute an, bei unterzeichneter Gerichtsstelle geltend zu tachen, widrigenfalls den Veräußerungsurkunden die grichtliche Beftätlgung ertheilt und der Eintcag der trwerbslitel in das Mutatations⸗Verzeichniß verfügt terden wird: I. Gemarkung Ober⸗ Mörlen. Valentin König II. in Ober⸗Mörlen: Fl. 1. Nr. 2159.(II. 332,160. 161.) I. 2590.(II. 244.353.) I. 3407.(II. 511,23.) I. 4922.(II. 768.107.) II. 272.(XI. 55 179.) II. 450.(XI. 123 30.) III. 334.(XI. 205,71.) V. 3.(V. 597 2.) VII. 944. (V. 258,32.) X. 732.(X 478.36.) XVI. 62.(VI. 117,9.) XVII. 284.(VII. 207,26.) XVIII. 362. (VII. 29,18.) XIX. 1006.(III. 138 b.) XIX. 1639. (III. 31.27.) XXI. 257.(III. 602,1.) XXII. 207. (III. 407,25.) XXII. 634.(III. 393.18.) XXIII. 836.(III. 7562 28.) XXIII. 1063.(III. 727,137.) XXIV. 840.(IV. 179,97 b.) XXV. 127.(XII. 157,10.) XXVI. 1367.(XII. 18,15.) XX VIII. 84.(IV. 308,16.) XXVIII. 422.(IV. 383.38 a) XXIX. 236.(XI. 422,18.) XXIX. 285.(XI. 435,19) XXXII. 7.(XI. 304,9) I. 294.(I 180, 145.) I. 1522.(II. 146,141.) I. 3569.(II. 546 73.) I. 4683.(II. 718.85.) XXVI. 937.(XIII. 576 ½.,3.) XXVII. 977.(XIII. 454. 16 a.) XXX. 418.(XIII. 376,21.) XXX 338.(XIII. 387,62 b.) I. 2094.(II. 322.120.) VI. 471.(V. 511,7.) VIII. 55.(V. 48,8) XIV. 273.(II. 837,1.) XVIII. 204.(VII. 82,9.) XIX. 1252.(III. 91,81.) XXXI. 618.(VIII. 83.32.) XXVI. 773.(XIII. 667,22.) XXVII. 26.(XIII. 199,19.) Johannes Heller von da, auf den Namen Eva Henrict von da flehend: I. 5000.(II 844,12.) X. 997.(X. 553,5.) XXII. 499.(III. 360,11.) XXVII. 879.(IV. 226, 2a.) IX. 581.(XIII. 93,98 c.) Zohannes Peppler von Ober⸗Mörlen zugeschrieben: 12285 61 13,40.) dem Philipp König II. daselbst ehörig, 9 1 901.(V. 212,11.) dem Johannes Möbs IV. daselbst gehörig, 2 574. 302 7.) dem Johannes Dietz I. und au daselbst gehörtg, * 479.(G.. 255,2.) dem Valentin Nicolai II. daselbst gebörig, 75 I. 684,(V. 65,8 a.) dem Philipp Peppler und Ehe⸗ frau daselbst gehörig. f 5 atbarine König II. von da zugeschrieben: 1 140.(IV. 31,51.) dem Franz König I. und Ehefrau Christine, geb. Groß, eigenthüm lich zuftehend. II. Gemarkung Nieder⸗Mörlen. Zacob Hofmann's Wittwe von Nieder-Mörlen: 11742 0 1528 32. III, 383. 25. III, 383. 25 0. 1II 389. 444 III,372. 36. a Bad⸗ Nauheim am 20. November 1869. Hrogberoglch e e Nauheim lrich. Glace-NHandschuhe, Fe 0 — 0 Hostaithe-Versteigerung. 3288 Künftigen Dienstag den 7. k. M., Nachmittags 1. Uhr, wird die den Peter Haas Erben dahbier ge— hörende, dem Bahnhof gegenüber gelegene Hofralthe, in welcher seither eine sehr frequente Gastwiribschaft betrieben wurde, auf hiesigem Rathhause nochmals versteigert. Nieder⸗Wöllstadt den 30. November 1869. In Auftrag der Peter Haas Erben Großherzogliches Ortsgericht Nieder⸗Wöllstadt S o l! Holz-Versteigerung. 3282 Montag den 6. Dezember 1869, Morgens 9 Uhr anfangend, werden in dem Nieder⸗Weiseler Ge⸗ melndewald, Distriet Suderwald, nachbezeichnete Holz— sortimente kiner öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 1 1 Stecken Buchen⸗Scheitholz, en 2 4%„ Buchen ⸗Prügelholz, 4) 8 Eichen⸗ 2 5 5½„ Fichten⸗ 5 6 1 17 Aspen⸗ 1 7 1 Buchen, Stockholz, 8) 52 Eichen⸗ u. Fichten⸗Stockholz, 9) 3325 Siilck Buchen, Eichen u. Fichten Reisholz⸗ Wellen, 10) 3 Stück Eichen- Bauholz= 37 Cub. ⸗Fuß, 110 1„Buchen Bauholz— 14 Cub. ⸗Fuß, 12) 397— Fichten ⸗Stangenholz von 80“ Länge und 1951 Cubikfuß haltend, 13) 220 Fichten Stammholz v. 60—80 Länge und 5407 Cubitfuß haltend. Die Zusammenkunft ist an der Lichten Eiche am Eingang in den Wald. Bemerkt wird, daß das Holz nur 15 Minuten von der Eisenbabn-Station Butzbach entfernt liegt an einer ganz bequemen Abfahrt. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Gemeinden veröffentlichen zu lassen. Nieder⸗Weisel den 27. November 1869. Gloßherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Weisel „ e: Holz⸗Versteigerung. 3289 Montag den 6. Dezember, Vormittags 10 Uhr, werden in biesigem Schloßgarten 4 Akaztenflämme 11-19“ lang und 10-14“ Durch messer, sowie verschiedene Haufen Reisholz gegen baare Zahlung versteigert Assenheim den 30. November 1869. Spielwerke 3022 von 4 bis 72 Stücken, worunter Pracht⸗ werke, mit Glockenspiel, Trommel und Glocken; spiel, mit Himmelsstimmen, mit Mandolinen, mit Expresfion u. s. w. Ferner: Spieldosen mit 2 bis 12 Stücken, worunter solche mit Neces⸗ salres, Cigarrenständer, Schweitzer haͤuschen, Photo⸗ graphie-Albums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Globus, Cigarren⸗Etuis, Tabaks⸗ und Zündholzdosen, Puppen, Arbeltstischchen,— Alles mi Mufik; ferner: Stühle, spielend, wenn man sich setzt. Stets das Neueste empfieblt J. H. Heller in Bern. Zu Weihnachtsgeschenken eignet sich nichts besser. Jeder Auftrag wird sofort aus geführt. Preiscourante sende franes. Defekte Werke reparire. Nur wer direkt bezieht, ist versichert, Heller'sche Werke zu erhalten. 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Wechsel fl. 16273. 15 Depositen 32 Inkasso⸗Wechsel D. 1 Conto⸗Corrente„ 14803. 44 Spar⸗Einlagen 5 282 Darlehen„ 2695.— Stamm⸗Antheil⸗Nückzahlung* 97. 31 Rückständige Dividenden 10 12. 15 Wechsel⸗Zinsen 1 2 Darlehen⸗Zinsen 5 63. 27 Spar⸗Einlage-Zinsen 9 24.— Wechsel⸗Spesen 5 10. 38 Verwaltungskosten 8 20.— Kasse⸗Bestand am 1. Dezember 1869„ 2690. 14 fl. 40001. 44 Eingang. Ausgang. fl. 3162. 41 Wechsel in Conto⸗Corrent fl. 2449. 32 653. 10 Wechsel zum Incasso„ 74.— Mitgliederzahl am 1. Dezember 1869: 469. Der prov. Controleur: Er. Ermus. Versteigerung. 3284 Freitag den 3. Dezember 1869, Nach⸗ mittags 2 Uhr, sollen auf der Ziegelei am Bahnhof zu Nauheim folgende Gegen⸗ stände meistbietend verkauft werden: 1 Mineralwasser⸗ Apparat alter Construction, 300 ganze und 2000 halbe Mineralwasser⸗ Flaschen, 120 ganze und 350 halbe Limo- nadeflaschen, 16 Siphonflaschen, 1 chemische Waage, 2 Handwaagen, 1 Decimalwaage, 2 Areometer, 2 große Zuͤber und 3 große eiserne Kessel. Für Hausbesitzer, Brau- und Brennereien etc. Gegen das Einrauchen der Kamine. Dr. Wolpert's patentirter Rauch- u. Luftsauger, einfache den Zug befördernde Schornsteinkappe, auf ledem Kamin anwendbar, in tausend verschiedenen Fällen bewährt. J. Daltroff. Frankfurt a. M., 3292 Ginheimerweg 17. ** Eine Zierde für den Weihnachtstisch ist der Wettervogel, ein Hygroskop, als untrüglicher Wetterprophet. 3285 Eine auf einem polirten Sockel ruhende Glasglocke bedeckt einen über Blumen schweben⸗ den Colibri, welcher, sich drehend durch seine Stellung zu der unter ihm angebrachten Scala die Witterung mit Sicherheit auf 2 Tage vorausbestimmen laßt. Der kleine Apparat ist neben seiner Nützlichkeit durch die geschmackvolle Ausstattung eine Zierde des Zimmers. Direkt bezogen ist der Preis pro Stück 1 Thlr. incl. Verpackung. Zusendung erfolgt sofort nach Auftrag gegen Einsendung des Betrages(per Postanweisung) oder gegen Postvorschuß. 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