9 Aung. W. , dei Dauern dau angesthen gegen fein. I Jertsc. gente Sicher, 1809. udetechner, lng im Ober. und 23: 0 Geruch 1 J will fluchen um Dichten böse von ies außtisttuet te tn 11. bach, esitzt! — Q— tel im sind in d 0, bei penn * fen 9. * Huhrl⸗ 11 5 solche 0 gegangen — En, 90 bil Nutbe icdbtll 809. ttircht Iirche — — Dienstag den 1. März. 2 25 Oberhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Für den Monat März kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei den Poststellen mit 16 kr. abonnirt werden. ö Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. Amtlicher Theil. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. 3. Nr. 230. Verordnung, betreffend die Elnberusung des Bundesrathes des Norddeutschen Bundes. Vom 29. Januar 1869.— Nr. 231 und 232. Die Bestellung von Consulin betreffend. Nr. 4. Nr. 233. Bekanntmachung, betreffend die Er — Nr. 234239. Die Bestellung von Consuln detr. Ni. 5. Nr. 240. Verordnung, belreffend die Einberuf machung, betreffend die Errichtung einer Normaletchungs-Commission in Verlin. ung des Reichstags des Norddeutschen Bundes. Vom 16. Februar 1869.— Nr. 242— 244. nennung zweier Bevollmächtigten zum Bundesrathe des Norddeutschen Bundes. Vom 15. Februar 1869. Vom 22. Februar 1869.— Nr. 241. Bekannt- Die Bestellung von Consuln betr. Hessen. Dormstadt. Das Großberzog— liche Regierungsblatt Nr. 4 enthält(Schluß): VI. Namensveränderungen. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 9. Dec. 1868 dem Adam Burkbard zu Seligenstadt zu gestatten, statt seines bis— berigen Familiennamens Burkhard in Zukunst den Fa⸗ miliennamen Becker,— am 16. Dec. 1868 der Elisabethe Krieger von Neckarhausen zu gestatten, statt ihres bisheri⸗ gen Familiennamens Krieger in Zukunft den Familien⸗ namen Wagner,— am 19. Dec. 1868 dem Christian Carl Emil Peter Menges zu Gießen zu gestatten, statt seines bisherigen Familiennnamens Menges in Zukunft den Familiennamen Wilhelm,— am 6. Jan. 1869 dem Theoder Achenbach zu Darmstadt zu gestatten, statt seines bisherigen Familiennamens Achenbach in Zukunft den Familiennamen Eberle,— dem Georg Ludwig Reuning zu Nidda zu gestalten, neben seinen bisberigen Vornamen Georg Ludwig noch den Vornamen Wilhelm— und der Auguste Waigaudt von Darmstadt zu Zestatten, stait ihres bisherigen Familiennamens Waigandt in Zukunft den Familiennamen Mathes zu führen. VII. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 9. Jan. den Steuerauf— seher Hartmann zum zweiten Brückengelderbeber bei der Brückengelderhebung zu Kasiel— und am 12. Januar den Schulamts-Aspiranten Schreiner aus Alsfeld zum Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, jedoch unter Belassung in der Kategorie eines Volksschullehrers, zu ernennen,— dem Schulamts⸗Aspiranten Oßwald aus Laubach die zweite evangelische Schulstelle zu Ober-Ohmen,— dem Schul⸗ amts⸗Aspiranten Nehr aus Worms die kath. Schulstelle zu Freimersheim zu übertragen— und den von dem talh. Pfarrer und dem Gemeinderath zu Ob er⸗Ablsteinach sowie von den Gemeinderäthen zu Unter- Ablsteinach, Trözel, Flockenbach und Gorrheim auf die kath. Schul⸗ stelle zu Ober-Abtsteinach präsenlirten Schulamts Aspiranten Pfaff aus Hirschhorn für diese Stelle zu bestätigen;— am 16. Januar den von dem Herrn Fürsten von Löwen— stein-Wertheim-Nosenberg und dem Herrn Grasen zu Erbach⸗Schönberg auf die cvangel. Schulstelle zu Höller⸗ bach präsentirten Schulamts-Aspkranten Urich aus König für diese Stelle zu bestätigen,— dem evangel. Pfarramts⸗ Candidaten Aguntius aus Malnz die evaugel. Pfarrstelle zu Dolgesheim zu übertragen,— den Bau-Accessisten Welloth aus Hohen⸗Sülzen zum Lehrer an der Realschule zu Alzey zu ernennen,— den von dem Herrn Fürsten zu Isenburg⸗Birstein auf bie dritte evangel. Schulstelle zu Sprendlingen, im Kreise Offenbach, präsentirten Schul— amis⸗ Aspiranten Ackermann aus Sprendlingen, im ge— nannten Kreise, für diese Stelle zu bestätigen,— dem Schullehrer an der evangel. Schule zu Gumbsgheim, Heodäus die erste evang. Schulstelle zu Alsheim zu über⸗ agen;— an demselben Tage den Hauptzollamts ⸗Assistenten erster Klasse Herrmann in Mainz zum Controleur bei dem Nebenzollamt ersier Klasse Bensheim und der damit verbundenen Ortseinnehmerei der inneren indirekten Ab— gaben zu ernennen,— den Hauptzollamis⸗Assistenten Metzler zu Bingen in gleicher Diensteigeuschaft an das Hauptzollamt Mainz zu versetzen,— den Haupfzollamts— Assistenten erster Klasse Thomin in Mainz zum Revisions— Controleur,— den Nebenzollamts-Controleur Reuling zu Alsfeld— und den Hauptzollamts-Assistenten zweiter stlasse Müssing in Mainz zu Dauptzollamts- Assistenten erster Klasse bei dem Hauplzollam Mainz,— den der⸗ malen bei dem zollverelllsländischen Hauptzollamt in Hamburg verwendeten Hauptzollamis-Assistenlen zweiter Klasse Geiß zu Mainz zum Hauptzollamts-Assistenten erster Klasse bei dem Hauptzollamt Bingen und der damit erbundenen Ortseinnehmerti ber inneren indtrekten Ab⸗ aben,— die inanz⸗Aspiranten Miller aus Alofelb— fund Wagner aus Klein-Breitenbach zu Hauptzollamts⸗ Assistenten zweiter Klasse bei dem Hauptzollamt Mainz. VIII. Maitärdienstnachrichten IX. Charaklerertheilungen. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 19. December 1868 dem Kanzleigehülsen dei der Bahnverwaltung Darmstad: der Main ⸗Neckar⸗Eisenbahn Dern den Charakter als Proto— collist,— am 1. Januar 1869 dem Mechanikus Bayrer zu Mainz den Charakter als Hofmechanikus,— am 14. Jan. dem Weinhändler Eduard Scharbach zu Mainz den Charakter als Hoflieferant. X. Dienstentlassung. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 15. Dec. 1868 dem bisherigen Consul Rudolph Förster zu Moskau die von ihm nach⸗ gesuchte Entlassung von dieser Stelle zu ertheilen. XI. Versetzungen in den Ruhestand. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 1. Nov. 1868 den Hosschauspieler Peters,— den Hoschoristen Michel, — die Hosthrater-Garderobe-Gehülfin Rosalie Lind,— am 1. Jauuar 1869 den Hof- Vocal-Mnusikdirektor Carl Amadäus Mangold— und aut 9. Januar den Salz— Magazins Verwalter der inzwischen aufgehobenen Salz⸗ Maxazins⸗Verwallung Mainz Christian Trayser in den Ruhestand zu versetzen. XII. Gestorben sind: am 23. December 1868 der Schullehrer Müller zu Offenbach;— am 24. Dec. 1863 der Landgerichtsdiener und Gefangenwärter Menzer zu Langen;— am 25. Dec. 1868 der evang., Schullehrer Habermebl zu Groß-Rohrheim;— am 30. Dec. 1868 der pensionirte vormalige kurfürstliche Chausseegelderheber auf dem Cyaussechause bei Friedberg Stiebiug;— am 8. Januar 1869 der evang. Pfarrer Scheid zu Dexheim; — am 15. Januar der Lehrer Bartholomäus Kerz zu Laubenheim;— am 19. Januar der Hofgerichts-Advokat Dr. Steppes zu Ludwigshafen;— am 20. Jauuar der pensionirte Zollaussecher Johann Heinr. Klötzer zu Mainz; — am 21. Januar der erste evang. Pfarrer zu Rodheim, Kirchenrath Schmidt;— am 2. Februar der Kreisrath Schaaf zu Grünverg. — Das Gr. Regierungs blatt Nr. 5 enthält: I. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Bestätigung von Schenlungen an den Verein zur Unterstützung von Invaliden, und von Hinterbliebenen gefallener Hessischer Soldaten vom Feldzuge des Jahres 1866 betreffend. II. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die Er— gebnisse der Verwaltung des Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke betreffend.— Die Aachener und Münchener Feuerversicherungs Gesellschaft hat, laut Nach⸗ trag zu obiger Bekanntmachung, von ihrer Gewinnhälfte für das Jahr 1867, auger dem an die Hauptstaalskasse eingezahlten Betrage, mit Allerhöchster Genehmigung den landwirthschaftlichen Vereinen der drei Provinzen, ver⸗ schiedenen Gemeinden und Privaten die Gesammtsumme von 11024 fl. 38 kr. zugewendet. III. Bekanntmachung Großherzoglicher Provinzial— Direktion Starkenburg, den Steuerausschlag zur Bestreitung der Bedürfnisse der Landjudenschaftskasse zu Darmstadt für 1869 betressend. IV. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. V. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Alsseld. VI. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Grünberg. VII. Uebersicht der für das Jahr 1869 genehmigten [Umlagen zur Bestreuung der Bedärfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Nidda. VIII. Bekanntmachung, die Erhebung einer Umlage in der israelitischen Religionsgemeinde zu Michelstadt, für das Jahr 1809 betreffend. IX. Bekann machung, die Aufbringung der Bedürf— nisse der istaelitischen Religionsgemeinde zu Offenbach für 1869 betreffend. X. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 26. Januar dem Hofcavalier Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Hessen und bei Rbein, v. Hilchen⸗ bach zu Frankfurt a. M. die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem König von Preußen verliehenen Kronen-Ordens dritter Klasse zu ertheilen. XI. Namensveränderungen. S. K. H. der Gtoß⸗ berzog haben allergnädigst geruht: am 26. Januar dem Garde⸗Jäger zu Friedberg Emil Carl Göbel zu gestatten, stalt seines bisherigen Familiennamens Gödel in Zukunft den Familiennamen Haun— und dem Georg Wilbelm Hechler zu Darmstadt zu gestatten, statt seines bisherigen Familiennamens Hechler in Zukunft den Familiennamen Gerbig zu führen. 1 XII. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 23. Januar den von dem katholischen Pfarrer und dem Gemeindevorstand zu Mübl⸗ heim auf die erste katholische Schulstelle zu Mühlheim präsenlirten Schulamts⸗Aspicanten Ahlbach aus Groß⸗ Steinheim für diese Stelle zu bestäligen;— am 27. Jan. den Lehrer an der Realschule zu Offenbach Ritsert zum Lehrer an der Realschule zu Mainz,— am 30. Jan. den Georg Friedrich Carl Weber aus Darmstadt zum Kanzlisten erster Klasse bei dem Ober⸗Consistorium— und am 30. Jan. den Gehülsen Ludwig Grebe aus Breidenbach zum Kanzlisten bei dem Kalasteramt zu ernennen;— am 3. Februar dem evang. Schullebrer zu Eichelham Listmann die evang. Schulstelle zu Feldkrücken,— dem Schullehrer an der zweiten evang. Schule zu Reichelsheim Jung die erste evangel. Schulsielle daselbst— und dem Schulamis⸗ Aspiranten König aus Tiefenthal die evang. Schulstelle zu Ober⸗Lais zu übertragen. XIII. Milltäcdienstnachrichten. XIV. Diensteutlassung. S. K. H. der Grostherzog haben allergnädigst geruht: am 29. Jan. den Hosmaler August Schwedler auf sein Nachsuchen zu entlassen. XV. Versetzung in den Ruhestand. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht; am 3. Februar den Schullehrer an der Gemeindeschule zu Ibersheim Wilhelm Daudistel auf sein Nachsuchen in den Rubestand zu versetzen. Darmstadt, 25. Febr. Zweite Kammer. Verschiedene Anträge und Eingaben sind einge— laufen. Die Berathung des allgemeinen Einkom- mensteuergesetzes wird fortgesetzt. Nach Art 4 des Entwurfs sind befreit diejenigen Personen, welche das 18. Lebensjahr noch nicht zurückgelegt baben, wenn sie nicht ein selbstständiges Einkommen von mindestens 400 fl. beziehen, sowie unter gleicher Voraussetzung auch Personen böheren Alters, wenn sie die Universität, Gymnasien oder andere Unterrichtsanstalten besuchen. Der Ausschuß bean— tragt statt 400 fl. 300 fl. zu setzen. Der Aus- schußantrag wurde angenommen. Die Befreiung der Militärpersonen resp. der Landwehr während ver aktiven Dienstzelt wird, fals das Einkommen nicht über 1500 fl. beträgt, ohne Debatte bewilligt. — Ueber die Frage, ob auch die Gewerbsgehülfen und Dienstboten, welche bei ihren Herrn Kost und Wohnung erhalten, zur Steuer heranzuziehen sind, erhebt sich eine lebhafte prinzipielle Debatte. Dafür sprechen die Abgg. K. J. Hoffmann, Bam⸗ berger, Volhard, dagegen die Abgg Hunsinger, Keil, Fink. Nach dem Schlußwort Wernher's wird mit Stimmengleichheit(24 gegen 24) die Befreiung der Dienstboten, Gesellen u. s. w., welche Kost und Logis erhalten, angenommen. Die Bestimmungen, wonach Invaliden, deren Pension 200 fl. nicht übersteigt, sowie Personen, welche Armenunterstützung genießen, steuerfrei sind. werden fast ohne Debatte angenommen. In Art. 6 wird vorgeschlagen, daß die Einkommensteuerkapi⸗ talien dem jeweiligen Steuerausschlag der Grund— und Gewerbsteuer unterliegen sollen. Nach län- gerer Verhandlung wird die Regierungsvorlage abgelehnt und an Stelle derselben ein von Möllinger gestelltes Amendement gesetzt, wonach in jeder Finanzperiode der Ausschlag auf die Einkommen- steuerkapitalien vereinbart werden soll. Die Art. 7, 8 und 9 werden ohne Diskussion einstimmig angenommen. — 26. Febr. Zweite Kammer. Die Kammer beginnt mit der Diskussion des zweiten Abschnitts des Entwurfes, welcher von der Veranlagung der Einkommensteuer erster Abtheilung handelt. Es gehören dahin die Einkommen von 1500 fl. an in aufsieigender Linie. Nach längerer Diskusston wird die Regierungsproposition mit einem Antrage Hunsingers angenommen, wonach bei einem Ein— kommen von über 150,000 fl. von je 30,000 fl. mehr ein Steuerkapital von 3000 fl. angesetzt wird. Die folgenden Artikel bestimmen, daß die nicht fixirten Einkommen nach dem durchschnitt— lichen Ertrag der letzten 3 Jahre angesetzt werden, daß bei Verpachtung von Immobilien der jeweilige Pachtzins und falls der Eigenthümer ein Gebäude selbst bewohnt, der örtliche Miethzins in Anschlag zu bringen ist, daß uneinbringliche Zinsen außer Berechnung bleiben, aufwachsende Zinsen jedoch mit Berücksichtigung des Verlustes an Zwischen— zinsen einzubegreifen sind. Art. 16 bestimmt, daß von dem Einkommen des Steuerpflichtigen die Zinsen seiner Schulden, sowie Grund-, Gewerb— und Kommunalsteuern in Abzug gebracht werden. Die Kammer nimmt diesen Artikel an, verwirft aber einen von Dumont gestellten Zusatzantrag, wonach von dem Einkommensteuerkapital die nach dem Verhältnisse des Grund- und Gewerbesteuer— kapitals zu dem Reinertrag des Grundes und Gewerbes zu bestimmende Quote in Abzug kommen soll, welche eine nochmalige Zuziehung der be— steuerten Objekte zur Einkommensteuer verursachen würde.— In Art. 17 wird festgesetzt, daß bei Ausländern, deren Einkommen nicht ermittelt werden kann, der 6fache Betrag des wirklichen Miethwerths ihrer Wohnung als ihr Einkommen angesehen werden soll. Art. 18 handelt von der Bildung der Einschätzungscommissionen. Kraft und Dumont erneuern ihren bereits auf dem letzten Landtag gestellten Antrag, wonach nicht der Steuercommissär, wie die Regierung will, den Vorsitz der betr. Commission führen soll, sondern ein von derselben gewähltes Mitglied. Die Mehrheit der Kammer fand aber die vorgeschlagene Bestimmung der Regierung für unbedenklich und ertheilte ihre Zustimmung zu derselben. Nächsten Montag wird die Berathung fortgesetzt. — Die kürzlich durch die Blätter gegangene Nachricht, daß die Großh. Regierung mit der Preußischen wegen eines Verkaufs der Main- Neckar⸗Bahn unterhandle, und daß die Cession dieser Bahn an Preußen bevorstehe, wird von der „Hess. V.“ nach Information aus authentischer Quelle, auf das Bestimmteste als jeden Grundes entbehrend bezeichnet. Die Großh. Regierung sei vielmehr darauf bedacht, diese sich gut rentirende zusammengetreten, wurde dieser Tage eine Ver— sammlung abgehalten, in welcher Herr Direktor Weber mittheilte, daß für die für London vor⸗ geschlagene internationale Ausstellung sich keine Neigung gezeigt, provisorische Localtomites der Städte Offenbach, Gießen und Worns jedoch den Plan einer derartigen Ausstellung in Hessen an⸗— geregt hätten. Unter dem Vorsitz des Herrn Fabrikant Blumenthal wurde dann in mehr stündiger Besprechung Zweck und Nutzen der an— geregten Idee besprochen, welche jedoch vorerst nur wenige Zeichnungen zum Beitritt zur Folge hatte. Das frühere provisorische Comite wurde neu bestätigt und wird seine Bemühungen eifrigst fortsetzen. * Friedberg. Eingetretener Hindernisse wegen findet die diesjährige Entlassungsprüfung am hiesigen Schullehrer-Seminar nicht am 8. d., wie bereits angekündigt, sondern erst am 15. d. statt. Die Aufnahmsprüfung beginnt am 22. März. Preußen. Berlin. Das Herrenhaus nahm den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung der Judeneide, in der Fassung des Abgeordneten- hauses an; dagegen sprach allein Hr. v. Senfft— Pilsach. g — Sitzung des Abgeordnetenhauses. Der Finanzminister legte am 26. Febr. einen Gesetz— entwurf vor, betr. den Abschluß eines Rezesses mit der Stadt Frankfurt. Der Minister weist dabei auf die bekannten Einzelnheiten der Ver— handlung mit der Frarkfurter Deputaton hin. Das Ministerium habe beschlossen, der Stadt zwei Millionen zuzuwenden, weil es diese Summe für genügend erachtete. Die Deputation ver— weigerte den Abschluß auf dieser Grundlage. Der König habe jedoch, um die Verhandlungen nicht scheitern zu lassen, den Beschluß gefaßt, aus seinen Privatmitteln der Stadt Frankfurt als ein Gna— dengeschenk die Summe von einer Million zuzu— wenden.„Dieser königliche Aet wird“, fährt der Minister fort,„mehr wie alles Andere geeignet sein, die Herzen Frankfurts zu gewinnen. Ich freue mich damit ein Resultat erreicht zu sehen, was wir Alle so lange erstrebt haben.“ Der Entwurf geht an die Budgetcommission. — Die Budgetcommission des Abgeordneten— hauses berieth am 27. in Anwesenheit des Finanz— ministers die Frankfurter Rezeßvorlage und lehnte gegen 7 Stimmen den Antrag Hagen's, die vom Könige bewilligte dritte Million solle ebenfalls vom Staate übernommen werden, als bei der Sachlage unmöglich, ab. Die Vorlage wurde gegen 5 Stimmen angenommen. Montag findet darüber im Abgeordnetenhause Plenarberathungstatt. — Ueber die Rezeßberathung in der Budget— commission verlautet noch Folgendes: Der Finanz— minister erklärte, der Beschluß des Königs, Frank— furt eine Million zuzuwenden, sei der Frankfurter Deputation nicht durch Vermittlung des Staats- ministeriums eröffnet worden. Die Frankfurter Abgeordneten sprachen sich dahin aus, auch bei gleichem Abkommen werde der von Preußen zu übernehmende Schuldenbestand durch das Activ— vermögen Frankfurts mindestens aufgewogen. Be— züglich der gestrigen Rede des Finanzministers sagten sie, die Herzen der Frankfurter seien durch Geld nicht zu gewinnen. Der Finanzminister erwiderte, er habe dies auch nicht sagen wollen, sondern nur, daß das thatsächlich bewiesene Wohl— wollen des Königs in Frankfurt einen guten Eindruck machen werde. Verschiedene Abgeordnete bemerkten, die Uebernahme der dritten Million auf den Staat wäre erwünschter, sei aber gegen⸗ wärtig nicht mehr möglich. Königsberg. Wie hiesige Blätter melden, fand am 25. Febr. eine Arbeiterdemonstration in großem Style statt. Bedeutende Arbeitermassen sammelten sich vor dem Rathhause, um Arbeit und Steuer Erlaß zu verlangen. Die Arbeiter beobachteten eine gemessene Haltung und gingen Einnahmequelle dem Staate zu erhalten und stelle arf Zureden der Buͤrger und Polizeibeamten wieder sich somit die obige Nachricht lediglich als eine tendenziöse Erfindung dar. — Von dem hier welches zur internationalen bestehenden Comite, Prüfung des Vorschlags einer Arbeiterausstellung auseinander. Folgenden Tages wiederholte sich dieselbe Demonstration, ohne daß Execesse vorge— kommen wären. Kassel. Wie die„Hess. Volksztg.“ meldet, ist an alle unter Aufsicht des Staats stehende Kassen und Institute die Weisung ergangen, sich aller in ihrem Besitz befindlichen österreichischen Papiere zu entäußern und preußische Staats- schuldscheine dafür anzuschaffen. * Frankfurt. Die Aeußerung des preußischen Finanzministers, der König habe, um die Ver- handlungen mit der Stadt Frankfurt nicht scheitern zu lassen, den Beschluß gefaßt, aus seinen Privat mitteln der Stadt Frankfurt als ein Gnaden— geschenk die Summe von einer Million zuzuwenden, und daß dieser königliche Akt, mehr wie alles Andere geeignet sei, die Herzen Frankfurts zu gewinnen, veranlaßt mehrere Frankfurter zu einem im„Frankf. Beobachter“ abgedruckten Dank schreiben, worin es unter Anderm heißt:„Ihre Worte, Exrellenz, sind nun gewiß nicht bloß an die Männer, sonvern auch an die Frauen und Mädchen in Frankfurt gerichtet, denn auch diese zahlen ja nach den Institutionen des preußischen Staates Steuern, und kommen deßhalb für Ew. Exellenz ganz besonders in Betracht. Denker Sie sich, Excellenz, die Noth, welche wir mit unseren Frauen haben werden, um sie mit Ihren Worten zu versöhnen! Das bescheidenste Weib wird laut dagegen protestiren, daß man durch Geld „ihr Herz gewinnen kann“, da ein gewisser Ver— gleich hier so nahe liegt!!—— Wir läugnen nicht, daß, um mit den Worten Ew. Extellenz zu reden, „unsere Herzen gewonnen werden können“. Aber — mit einer Summe Geldes, Excellenz, um es offen auszusprechen, wird diese Operation nicht vollzogen. Unsere Herzen können gewonnen werden durch ein wahrhaft freiheitliches Régime, unter dem wir leben sollen, durch Herstellung eines in der Freiheit geeinigten Deutschlands! Wenn um den Preis von einigen Millionen Geldes dieses Ziel erreicht werden könnte— wahrlich, Excellenz, die Stadt Frankfurt würde diese Millionen selbst unter den heutigen Verhältnissen rasch und freudig aufzubringen wissen! Und wenn der Staat Preußen jenes Ziel ehrlich und aufrichtig verfolgen wollte, es bedürfte ganz gewiß keines Geldgeschenkes, um ihm„die Herzen Frankfurts zu gewinnen.“ Oesterreich. Die Fregatte„Radetzky“, welche bei Lissa in die Luft flog, hat vor drei Jahren bei der Schlacht in diesen Gewässern mitgekämpft. Sie war mit Rekruten auf einer Uebungsfahrt. Während das Schiff gereinigt wurde und die Luke der Pulverkammer einen Augenblick offen stand, scheint ein Funke hinein— gefallen zu sein. Das Schiff hatte eint Beman⸗ nung von 365 Mann. Nur 23 davon konnten aufgefischt und gerettet werden, darunter ein Offizier Carl Barth, schwerverwundet, und nur 8 Mann unverwundet. Frankreich. Paris. Der„Public“ theilt mit, die belgische, Regierung habe auf die französische Note sehr ausweichend geantwortet. Frankreich verlange jedoch eine ganz bestimmte Antwort. — Der„Moniteur de l' Armee“ bekämpft die Idee einer Entwaffnung und fügt hinzu: Frank⸗ reich will weder die Ordnung noch die Ruhe Europas stören, wird aber nicht entwaffnen. — In Bezug auf das Circular, worin das Cabinet von Athen angeblich behauptet, die Re— gierungen könnten sich nicht immer nach den Regeln des Völkerrechts richten, sagt der„Con— stitutionnel“:„Eine derartige Aufstellung würde veranlassen, daß die Türkei und die Großmächte ihre Wachsamkeit bezüglich Griechenlands verdop⸗ peln würden.“ — In der Deputirtenkammer constatirte der Staatsminister Rouher die Unzulässigkeiten der Beaussichtigung der Finanzgesellschaften durch den Slaat, namentlich bezüglich der Autorisirung der— selben zur Emission fremder Anleihen. Er stellte die Vorlage eines Projektes in Aussicht, durch welches den Finanzgesellschaften vollständige freie Hand gelassen werden soll. Großbritannien. London. In der Unterhaussitzung erklärte der Unterstaatssekretär Otiway auf eine Interpellation von Torrens, die Regierung habe keine amtliche Benachrichtigung über die Verwerfung des Alabama-Vertrags durch den Senat der Union empfangen, habe, fönne berlas Dulce gage Dolla Tope Die Eiw Hun 0 Aon eilig und gebar 10 berha minde Domi Torin eine b prreche Auflö des K 2 andie lande solgge Fräule Bl. de K J — Spanien. Madrid. Die San⸗ Domingo die Nachricht, daß Salvare die Städte Torbeck, Por⸗Saluk und Aquin angegriffen und zerstört hat. Die Einwohner der benachbarten Städte sind von Schrecken ergrissen und wer irgend kann, wandert nach Jamaica aus.“ i N — Serrano zeigt den Cortes an, daß er die alten Minister wieder ernannt habe. — Bei Uebernahme der Executivgewalt uer— klärte Serrano in der Sitzung der Cortes Fol⸗ gendes: Er nehme die ihm übertragene Executiv— gewalt aus Patriotismus an, trotz seiner Abneigung dagegen; er werde jedoch die aus der höchsten Gewalt entstammenden Vorrechte nicht annehmen. Er zähle auf die Mitwirkung der Majorität wie der Minorität bei dem gemeinsamen Werke; sein Ehrgeiz gehe lediglich darauf hinaus, sich, nach. dem er seine Pflicht gegen das Vaterland erfüllt habe, wieder in das Privatleben zurückziehen zu können. verlas In der Sitzung der Cortes vom 25, Febr. Serrano ein Telegramm des General Dulce, wonach der Aufstand auf Cuba bedeutend eingeschränkt ist. Ein Anlehen von 8 Millionen Dollars wurde in Cuba aufgenommen. Serrano conferirte am 25. mit Prim, Topete und den Führern der Cortes⸗Majorität. Die Bildung eines radicasen Cabinets hat über Erwarten an Anhängern gewonnen und wird nunmehr für möglich gehalten. Italien. Rom unterm 20. d. M., daß das Tribunal der heiligen Consulta das Todesurtheil gegen Ariani und Luzzi in lebenslängliche Zwangsarbeit um— gewandelt hat. Die gegen die übrigen Angeklagten verhängten Strafen wurden um einen Grad ver— mindert. Nur zwei sind freigesprochen worden, Dominicali und Tedeschi.— Der„Gazzetta di Torino“ meldet man aus Florenz, daß dort eine bedenkliche Nachricht im Umlauf sei. Man spreche nämlich von der nahe bevorstehenden Auflösung der Kammer und von einem Manifest des Königs an die Nation. Türkei. Konstantinopel. Die Pforte sandte am 24. Febr. an ihre Vertreter im Aus- lande eine Circulardepesche, worin den Mächten Europas für die Haltung anläßlich der letzten Differenz mit Griechenland gedankt und die Vor- behalte, welche Griechenland machte, constatirt werden. Das Rundschreiben der Pforte behält letzteren im Falle neuer Ereignisse die Beurtheilung und Haltung gegenüber denselben vor. Griechenland. Athen. Ein Circular der Regierung kündigt die Wiederanknüpfung der Beziehungen zwischen Griechenland und der Turkei an und die Zulassung der griechischen Schiffe in den türkischen Häfen, sowie die Abreise der belder— seitigen Gesandten an ihre resp. Posten als nahe bevorstehend. Darmstadt. Dieser Tage ist dahier die Trauernach— richt von dem am 23. l. M. zu Humprecht in Böhmen erfolgten Ableben der frühereren Großh. Hofsänerin, Fräulein Bertha Großmann, eingetroffen. Sie starb im 25. Lebensjahr an einer Lungenlähmung. Kassel. Der„Elb. 31g.“ wird von bier nachstehenbe gut erfundene Anecdote gemeldet:„Die Depulstion der Getreuen von Hessen, welche dem Kursürsten den Thron— essel überreichte, hat bei ihrem guten Willen erstaun liches Pech gehabt. Als nämlich die Aurede und Ueber— reichung des Sessels Seitens ber Deputation statigefunden, dankte der Fürst in warmen Worten und sagte zum Schlusse, während er sich auf den Sessel niederließ: So wahr ich mich hier im Kreise einer Teputalon meiner Getreuen auf den mir so werthen Sessel niederlasse, werde ich mich bald in meinem Staate wieder.......“ Die letzten Worte waren noch nicht ganz ausgesprochen, als plötzlich das Untergestell des Sessels zusammenbrach. Flugs griffen Alle zu, um den Fürsten zu halten, und der schnell gefaßte Fürst tröstete selbst die Tiefergriffenen mit u den Worten:„Nur aus dem Leim!“ worauf wie ein Echo die Deputation einstimmte:„Nur aus dem Leim!“ Der Sessel hatte auf dem Trausporte einen Fehler er— halten, den man beim Auspacken nicht bemerkt hafte.“ Aus Herrieden, wird unterm 22. Februar ge— chrieben: Ein intenstver Polarstrom, welcher im nordöst— lichen Europa am 19. Morgens 8 Uhr die Temperatur n Haparanda auf— 23,60, in Hernösand auf— 10,40 ind in Petersburg auf— 13,50 erniedrigte, bringt auch ins wieder rauhere Witterung, indem der Aequatorial— trom zu schwach ist, „Correspon⸗ dencia“ meldet aus Haiti: Wir empfangen von Man meldet der„Nazione“ aus gestiegen. um jenem genügend entgegentreten zu können. Die höchste Temperatur Europas war zu obiger Zelt in Perpignan(Südfrankreich) mit 14,40. Köln. Ueber die Entstehungsart des Theaterbrandes verlautet noch immer nichts Positives. Bezüglich der Frauensperson, die sich als Thäterin selbst angegeben, macht sich hier die Ausicht geltend, daß man es mit einer Verrückten oder Obdachlosen zu thun habe, die durch eine falsche Selbstbezüchtigung ein vorläufiges Unterkommen im Gesänguiß suche. Gegen die Wahrheit ihrer Aussagen sprechen nämlich die verschiedensten Umstände. Schiffsnachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent: Das Hamburg-New-Yorker Post-Dampfschiff Bavaria! Capt., Hebig, welches am 1. Februar von hier und am J. Februar von Hädre abgegangen, ist nach einer schnellen Reise von 18 Tagen am 23. d. wohlbehalten in Habanna angekemmen. Das Hamburg-New Yorker Post-Dampsschiff Alle— mannia, Cpt. Winzen, welches am 3. Februar von bier und am 6. Februar von Häore abgegangen, ist am 21. d. 9 Uhr Abends wohlbehalten in New-York angekommen. Das Hamburger Post⸗Dampfschiff Cimbria, Cpt. Haack, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachf., am 24. Februar von Hamburg via Hävre nach New-VYVork ab. Außer einer starken Brief und Packelpost hatte dasselbe 59 Passagiete in der Cajüle und 256 Passagiere im Zwischendeck, so wie 800 Tous Ladung. a Neue Klagen über schlechte Behandlung auf einem Auswanderung sschisse. Der Leser wird sich noch des Aufsehens erinnern, welches die Schiffs— affaire Lerbnitz im Jahre 1867 erregte. Von Neuem drinzen ähnliche Klagen, das Bremer Schiff„Ocean“, Capilain Gerdes, betreffend, über das Meee herüber, Klagen, welche, wenn auch nur theilweise begründet, die Auswanderungsbehörden in Bremen vetanlassen sollten, ein strenges Gericht zu halten. Wir citireu nach der N.. Y. H. Z. hier nur einige der gravitendsten Punkle: „Die Verpflegung während der langen Seereise war sehr schlecht. Die Häringe und das eingepöckelte Rinofleisch waren total verfault; das Brod, welches wir in den ersten sechs Wochen erhielten, so verschimmelt und mit Würmern versehen, daß wir es nur aus wirklichem Hunger und mit dem prößsen Widerwillen essen lonnien. Auch die Quantität der Lebensmittel war so gering, daß die meisten von uns öfters Hunger lien. Klagen blieben bei dem Capilän erfolglos. Der Schiffskoch solgie einem der Passagiere, welcher beim Capifän Klage geführt, in die zweite Cajüte und gab ihm einen so gewaltigen Schlag mit der Faust in's linke Auge daß Blut herausquoll und die beschädigte Stelle sür langere Zeit geschwollen blieb. Der Koch und die Matrosen setzien uns durch Drohungen in solche Furcht, daß wie wenere Klagen unterließen. Der Verwalter des Schisses(2. Steuermann) hal un während der Reise mu Genehmigung des Capitäns beim Verkauf geistiger Geiränke übervorthalt und ausgebeutet. Die kranken Passagiere versicherien uns, daß der Wein aus Molasses, Essig und Wasser bestand. Essig erhielten wir während der Reise alle 14 Tage nur 3 Quart; auch dieser Essig war total verdorben. Es war kein Arzl auf dem Schiffe und es starben eine Frau und drei Kinder. Von den Passagieren waren ungefähr fünfzehn krank, die keine Medien und keine bessere Verpflegung, als andere Passagiere erhielten. Der Capiiän, die Steuer— leute, der Verwalter, der Koch und die Matrosen lebten alle mit weiblichen Passagieren, böhmischen und deutschen Mädchen, im Concubinat und erhielten letztere von den Beamten und Matrosen des Schiffes bessere Verpflegung ue. „„ Die Maschinenban-In dustrie des Zoll— vereins, obwohl noch sehr zarten Alters, hat sich doch gegen die Concurrenz des Auslandes so tapfer gehalten, daß sie diefelbe aus dem Felde zu schlagen drohl. Dieß ergibt sich aus einer Vergleichung des Ein- und Ausgangs von Maschinen in und aus dem Zollverein im Jahre 1867. Es wurden nämlich an Lokomotiven, Tendern und Dampf— kessein 57,000 Ctr. ein- und 82.000 Cir. ausgeführt. An Maschinen, welche überwiegend aus Holz bestehen, wurden 22,000 Ctr. ein- und 22.600 Cir. ausgeführt; von Maschinen, überwiegend aus Schmiedeeisen oder Sahl bestehend, 64.000 Cir, ein- und 99,000 Ctr. ausgesührl; Maschinen, überwiegend aus Gußeisen, wurden 304,000 Cir. ein⸗ und 885,000 Cir. ausgeführt; Maschinen, über— wiegend aus anderen unedlen Metallen bestehend, wurden 3300 Ctr. ein- und 10,500 Cir. ausgeführt. „„ Lebensversicherung, Nach den Zusammen— stellungen im„Brem. Handelsblatt“ domieilirlen im Ge— biete des norddeutschen Bundes im Jahre 1863 17 Lebens— versicheruggs⸗Gesellschaften; im Laufe des Jahres wurden 25,539 Personen mit 28,809,623 Thlr. bei denselben ver— sichert, so daß sich am Jahresschluß der Versicherungsstand auf 126,004 fersonen mit 144,250,570 Thaler belief. Im Jahre 1867 war dte Zahl der Gesellschaftlen auf 20 gestiegen, es versicherten in diesem Jahre neu 55,335 Per— sonen min 48,948,950 Thaler, und am Jahresschluß betrug der Versicherungsbestand 240394 Pers. mit 236,897,599 Thlr. Die Zahl der versicherten Personen ist von 1863 zu 1867 also um 91 Proz., das versicherte Capital um 64.3 Proz Von 125 Einwohnern hatte 1 Ende 1867 sein Leben versichert und auf den Kopf der Bevölkerung fielen etwa 7 Thlr. 25 Sgr. versichertes Capftal. ö „ Notizen über milde Winter, gesammelt zu Paris. Im Jahr 1172 war der Winter so mild daß sich die Bäume mit Laub bedeckten, die Vögel brüteten und im Februar Junge hatten. Das Jahr 1289 hatte keinen Winter. 1421 blühten die Bäume im März und der Weinstock im April, die Kirschen reiften im April und die Trauben im Mai. 1538 waren die Gärten im Januar mit Blumen übergossen. 1607, 1612 und 1617 waren durch die Milde der Temperatur bemerkenswerth. 1659 gab es weder Eis noch Schnee. 1692 wurden die Oesen in Deutschland nicht geheizt. 1791, 1807 und 1822 waren die Winter ungewöhnlich mild. 4% Nach einer neueren Statistik werben auf der ganzen Erde mittelst Eisenbahnen täglich 27 Mill. Ctr. Fracht und 3 Mill. Menschen befördert; mittelst Telegraph läglich 58,000 Depeschen versendet und burch Briefträger 4 Mill. Briefe ausgetragen Sämmtliche Cisenbahnen in der Welt vereinnahmen, täglich 5 Mill. Thaler, sie be— sitzen 40,000 Locomotiven und 1,200,000 Wagen und be— schäftigen 1 Mill. Menschen.. Die Drähte sämmtlicher Telegraphen sind lang genug, um eine doppelte Verbindung der Erde mit dem Monde herzustellen.(Wenn nur einst⸗ weilen eine einfache Verbindung vorhanden wäte.) „, Eine Reisegesellschaft, welche 1866 über Cairo die Pyramiden besuchle, kam auch in dieser orientalischen Welt— stadt in mehrere arabische Volksschulen und fand dorten in beinahe allen Lehrsälen einen europäischen Cylinderhut (og. Angstrohr) hängen. Ein Lehrer von dem Dollmeischer über die Bedeutung des Hutes befragt, ertheilte die Antwork, daß dieses die größte Straß für ungehorsame Kinder sei, [wenn sie den Hut aussetzen müssen.—(Wem fällt hierbei, soserne es ihm fünfundzwanzig Jahre und mehr zurück gedenkt, nicht ein, daß man damals ihm als Confirmanden ein eben solches Angstrohr auf den Kindskopf gesetzt und zur würdigeren Ausstattung noch mit dem Schwalbenschwanz (Frack) ausstaffirte. Das war für die meisten Knaben auch keine kleine Strafe). „ Eine hübsche Einleitung zu einem Neu⸗ jahre⸗Artikel bringt die deutsch geschriebene ameri⸗ kanische Zeitung„Bucks Conny Expreß“:„Der erst Jenner is en guter Dag sor en Uebersicht zu halte vun den vergangene Tag un Vorsätz zu fasse for die Zukunft.“ „ Ueber die Volksbildung in Italien und Spanien lauten öffentliche als glaubwürdig bezeichnete Mittheilungen geradezu unglaublich. So sollen in Spanien: 12,479 Municipalräthe, 422 Bürgermeister, 938 Adjuncte und 11.119 sonstige Beamte des Lesens und Schreibens unkundig befunden worden sein; in den niedern Volks— klassen lönnen nur Einzelne lesen. In Italien sollen noch im Jahre 1866 von 22 Mill. Einwohnern sicher 18 Mill. des Lesens und Schreibens unkundig gewesen sein. „ Die britisch⸗indische Submarine-Tele⸗ graphen⸗Compagnie, welche in London unter Be⸗ theiligung des Hauses Erlanger zu dem Zwecke in's Leben getreten ist, eine unterseeische Telegraphenleitung zwischen Sutz, Aden und Bombay herzustellen, welche Linie die bindung Europa's mit, Judien, später auch mit China nd Australien completiren soll,— will nach dem aus⸗ gegebenen Subscripfions-Prospecte ihre Aufgabe bis zum April 1870 erfüllt haben. Das Capital der Unternehmung beträgt 1,200,000 L. in 120 000 Actien zu 10 L., wovon jedoch nur 550,000 L. eingezahlt zu werden brauchen. Was die Tüchrigkeit des heizustellenden Kabels betrifft, so ist von den Anfertigern desselben die Beförderung von mindestens 12 Worten in der Minute garantirt. Verloos ungen. Karlsruhe, 27. Febr. Ju der heute hier stattge⸗ habten Serienziehung der badischen fl. 35 Loose wurden nachstehende 50 Serien gezogen: 104 151 236 323 401 681 880 1187 1248 1321 1352 1377 1520 1573 1574 1713 1780 2133 2341 2958 3147 3150 3408 3001 3994 4098 4225 4611 4684 5149 5174 5333 5360 5518 5591 5611 6060 6370 6420 6655 6973 7062 7115 7166 7210 7497 7635 7666 7759 7967. Jür die hülssbedürftige Familie des verunglückten Friedrich Jung von Wisselsheim sind ferner eingegangen: In der Gemeinde Wisseloheim gesammelt die Summe von 10 fl. 41 kr.— Von Müblen⸗ besiger M. Schudt 1 fl., von E. Löb 1 fl., von Pfarrer Decker in Hochweisel 1 fl. 2 Mit herzlichem Dank für die empfangenen Gaben sind wir zur Entgegennahme weiterer Beiträge gerne bereit. Die Expedition. 8 Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg ist vorraͤthig; Neuster Taschen-Fahrplan — 2 Minter- 7 Mittel Rheingegend, Hessen, Nossan, Frankfurt, Rhein-Preußen. Vorlesungen im Saale des Hotel Trapp. 659 Dienstag den 2. März. Vortrag von Reallehrer Klein. Donnerstag den 4. März. Director Dr. Ueber die Entstehung des Sonnensystems; zweiter Schwabe: Die neuere religiöse Lyrik. Göthe's Soeben erschienen die zwei ersten Hefte einer neuen vollständigen(Cotta'schen) Ausgabe von Werken. Preis des ganzen Werkes fl. 6. Die beiden Hefte können bei uns eingesehen werden. Bindernagel& Schimpff. Frucht⸗Versteigerung. 626 Donnerstag den 4. März d. J., Nachmittags 2 Ubr, sollen in hiefigem Ralbhause 100 bis 150 Malter Korn von den Fruchtvorräthen des vereinigten Armen⸗ fonds dahier zweimalterwesse und in passenden Abtbei⸗ lungen öffentlich meiftbietend versteigert werden. Friedberg am 26. Februar 1889. 8 Bürgermeisterei Friedberg 0 u c ar. Holz ⸗Versteigerung. 609 Im Licher Stadtwalt, in verschiedenen Distrikten, kommen Mittwoch den 3., Donnerstag den 4. und Frei- tag den 5. März nachverzeichnete Holzsortimente zur rftleigerung, und zwar: W ö ittwoch den 8. März:. 330 Eichen⸗, Birken, Fichten⸗ und We bholzflämme von 6— 20“ Durchm. und 2070“ Länge. 280 Eichen- und Buchen-Wagnerstangen von 3—5“ Durchm. und 15—30“ Länge,. 900 Fichtenstangen von 2—5“ Durchm. und 20-607 Länge. 2 Bender eng den 4. und Freitag den 5. März: 800 Stecken Eichen⸗, Buchen Nadel- und Weichholz⸗ Scheid⸗ und Prügel bolz, 300 Eichen⸗, Buchen, Nadel- und Weichholz. Stockholz. 13000 desgl. Wellen. g 8 1 Der jedesmalige Anfang ist am Hattenröder Vieinal⸗ weg, Morgens 8 Uhr. i Lich den 24. Februar 1869. f i f Großherzogliche Bürgermeisteret Lich 4 Helm. 70 Brod ⸗ Lieferung. 644 Samsiag den 13. März er., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung des Brodbedarfs für das erste Jägerbataillon pro 2. Quartal er. auf dem Soumissions⸗ wege in Accord gegeben. g a Bedingungen liegen auf dem Büreau der Garnisons⸗ verwaltung zur Einsicht der Interessenten offen. Friedberg den 26. Februar 1869. i Großberzogliches Commando des l. Jägerbataillone An schü tz, Major. Ochsenfleischlieferung für das Garnison⸗Lazareth Friedberg vom 1. Aptil bis 31. December 1869. 647 Wontag den 8. März d. J., Vormittags 10 Uhr, soll die obige Lieferung auf dem Lazareihböreau, unter den daselbst zur Einsicht bereit liegenden Bedingungen, durch Summission vercccocdirt werder. Friedberg den 27. Februar 1869. 1 Großherzogliche Garnison⸗Lazareth⸗Commission Stock, Hauptmann. Bekanntmachung. 650 Da der zweite Markttag des diesjährigen Gre⸗ gorlusmarkts(12. und 13. März) auf einen Samstag fällt, so wird der Markt auf Montag den 15. und Dienflag den 16. März d. J. verlegt. Homburg den 1. März 1869. Bürgermeister⸗Amt A. Schleußner. Holz⸗Versteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. 653 Künftigen Montag den 8. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen im Distriet„Riedwald“ am Hattenröder Wald beim Kreuzerseld anfangend, versteigert werden: 104 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 167„ Buchen-, Eichen- u. Tannen Prügelholz, 253 15 1 7 2„ Stockholz, 28150 Wellen„„ Reiaholz, Eichen⸗Bau⸗ u. Wagnerholz, 8 5 1 Kiefern⸗ u. Fichten⸗Bauholz, 6 Stecken Buchen Werkscheitholz, 558 Stück Fichten⸗Wagnerstangen. Lich am 1. März 1869. Fürfiliche Oberfölsterei Lich Eigenbrodt. 68 geringe Stämme 7 15 bis 20 Wagen Mist 641 hat zu verkaufen BD Nee en teen cg 640 Die gestrige Holzverfleigerung im Großherzoglichen Domanialwald Frauenwald bat die Genehmigung erbalten; von Donnerstag den 4. Marz an find die Abfuhrscheine bei Großherzoglichem Rentamte Friedberg in Empfang zu nehmen. Die Tage der Ueberweisung resp. die ersten Abfuhrtage fallen: im Schlag Nr. VII. auf den 5. März, in den Schlägen Nr. XI. u. XVIII. auf den 8. März. Ober⸗Rosbach, 26. Februar 1869. Großherzogliche Oberförsterel Ober-Rosbach Bing mann. Hofraithe⸗Versteigerung. 658 Freitag den 5. März d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Ralhhause auf wiederholt freiwilligen Antrag des hiesigen Bürgers und Metzgermeisters Wilhelm Bieler die demselben dahter zuftehende Hofrasthe in der Ludwigsstraße nochmals öffentlich meistbletend versteitzert werden. Friedberg am 1. März 1869. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg F ou e g r Holz ⸗-Versteigerung. 639 Mittwoch den 10. März l. J., Morgens 10 Uhr 8 werden in hiesigem Gemeindewald, District suhl: 45½ Klafter Kiefernholz. 18000 Stück Kiefern⸗Wellen meifib ietend versteigert. Wehrheim den 25. Februar 1869. Der Bürgermeister Jäger. baare Zahlung öffentlich versteigert werden: 2) ein starkes fettes Schwein, 3) ein weiteres fettes Schwein, 4) drei Springer. Gall. 652 Eingesandt. Was it's, das jetzt die Welt in Flammen setzet, Und Menschen gegen Menschen wild erregt? Selbst in dem Städtchen, das vor vielen Allen Den holden Frieden auf der Stirne trägt. Gilt es für's Wohl des Vaterlands zu streiten Mit edlen Waffen für ein hobes Ziel?— Ach nein, nur einfach eine Wahl zu treffen Zum Reichstag für das große Puppenspiel. Und darum Kampf und Schmähungen in Worten Wo ach, so klein, so kläglich euer Preis, Wo jeglicher Erfolg, den ipr erringet, Nur eine taube Nuß, kein Lorbeerreis. Gibt es nichts Bess'res mehr, sich zu erheben Im schweren Druck der Zeiten, der uns lähmt? Hat die Belehrung, welch' ein nichtig Wesen Im großen Weltall du, dich nicht beschämt? Haß du nicht auch mit Staunen und Interesse Dein schönen Vortrag, der uns ward, gelauscht? An unserm schwachen Geist vorbeigerauscht. Ift's nicht eryebend sich belehren lassen, So klar und warm von einer Wunderwelt, Wo unser Sein und Streben, uaser Wollen Zu den Atomen eines Sandkorns fällt. Ist es nicht schöner hohem Wissen buld'gen Und Anerkennung einem Manne weib'n, Der sich demüht in dankenswerther Weise Das Senfkorn reichen Wissens auszustreu'n. So streitet Immerhin um die Propheten Der Polltik, die eure Wahl beehrt— Wir Frauen blicken auf zu den Planeten Und ehren hoch den Metster, der uns lehrt. Grüne Saaterbsen 67 hat zu verkaufen 11 Bürgermeister Geibel in Bönftadt. Ein Dienstmädchen A. Hanstein's Wittwe. 660 wird gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl. 654 Montag den 8. März, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Bingenheimer Forsthaus gegen gleich 1) ein großes schweres Mutterschwe in mit 11 Ferkeln, Bingenheimer Forsthaus den 1. März 1869. v. Der nicht, dem Wildbach gleich, in raschen Sprüngen Ein Branntweinbrenner 657 wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Zu verkaufen. 642 Einen vollständigen Bauernwagen, einen Säge⸗ block und eine Fegemühle. 10 5 A. Hanstein's Wittwe. Eine Scheuer, 33“ breit u. 50“ lang, massiv von Eichenholz, 643 fleht auf den Abbruch zu verkaufen bel Georg Keller I. in Melbach. Buchsbaumpflanzen, mehrere Tausend, werden billig ab⸗ 645 gegeben bet Ph Engel Annonce. 646 In der Eigarrenfabrik von F. B. Schwarz& Cie. in Reichels helm, Oberhessen, findet ein unverhel⸗ ratbeter Buchbinder oder Papparbeiter dauernde Be— uterhosen! Jacken Unterhof 160 zu verschledenen Preisen bei K. Friedrich, neben der Post. 661 Fi, den Monat März wird ausnahmsweise ein Monats- Abonnement er- öffnet auf die Modenwelt, die einzige billige Moden-Zeitung mit Original- Illustrationen, dabei an solchen ebenso reichbaltig wie selbst die theuersten anderen derartigen Blätter. Preis für den Monat März 12 kr. Preis pro Quartal: 36 kr. Die Nummer vom 1. März mit 119 Abbildungen und 26 Schnittmustern ist in allen Buchhand- lungen vorräthig. Zur Annahme von Abonne- ments empfehlen sich Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 50-60 Ctr. gutes Klechen 649 hat zu verkaufen Heinrich Walter in Bauernheim. Ein Fohlen 648 ist zu verkaufen und wird unter zwei die Wahl gegeben. Jedes derselben ist 2 Jahre alt und von Farbe braun.. Ossen beim. Kaspar Stumpf. Zwei Pferdeknechte 656 werden gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Ein Logis 655 hal zu vermiethen Nicolaus Müller Eine brave tüchtige Magd 651 wird zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 2— 2 Zwei Schreinergesellen 618 können in Arbeit treten, sowie ein Lehrling placirt werden bei Schreinermeister J. Scheuner in Bruchenbrücken. Ein braver Läckerbursche 624 kann sogteich eintreten. Kirchen buchsanszüge. Evangelische Gemeinde. Getauste: 21. Febr. Dem hies. Bücger und Oekonomen Friedrich Ludwig Netz ein Sohn Joh. Karl Andreas, geb. am 8. Februar. 21. Fer. Dem hies. Bürger und Diener am Großh. Schullehrerseminar Georg Briel ein Sohn Reinhard, geb. am 3. Februar. Beerdigte: 24. Februar. Louis Klotz, Sobn der Maria Klotz aus Gladenbach im Königl. Preuß. Kreise Biedenkopf, alt 1 Jahr 2 Monate 8 Tage, 7 am 23. Februar. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Bei wem, sagt die Exp. d. J. ange zur suche nach sichts allen Weil derse June