amt, exlauß d anzublein sesungen be ickmann, eue Straß: Cou⸗ damen 5. Uk, Au- Zinßer. N U ige, Sill, lam 8 Naschulk⸗ Vonnerstag den 1. Juli. X 75. berhessischer Anzeiger. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Sriedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements⸗ Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf den„Oberhessischen Anzeiger“, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinen wird. Das Abonnement beträgt bei den Poststellen vierteljahrlich 38 kr., mit Bestellgeld 47 kr.— Bei der Verlags- eppedition kostet das Blatt halbjährlich 1 fl. ö ö sind gebeten ihre Bestellungen bei den Poststellen oder Postboten — Auswärtige Abonnenten bal digst zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt und vollzählige Exemplare geliefert werden können. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir den Anzeiger auch für das zweite Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Abbestellung erfolgt. Die Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 26. sud. 1. Gesetz, die Erhebung der Staatsauflagen im 3. Quartal 1869 betreffend.— sub. 2. Frledberg den 29. Juni 1869. Bekanntmachung, die Besteuerung des Tabaks betr. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. 19. Nr. 299. Gesetz, betreffend die Kautionen der Bundesbeamten. ver Matrikularbetträge zur Deckunz der Gesammtausgaben für das Jahr 1868. Vom 9. Junt 1869.— Nr. 301. Norddeutschen Bunde. Vom 2. Junt 1869.— Nr. 300. Gesetz, betreffend eine anderweitige Feftstellung Die Annahme des Spanischen Gesandien deim Nr. 20. Nr. 302. Poslvertrag zwischen dem Norddeutschen Bund und dem Kirchenftaat. Vom 22. April 1869. Nr. 21. Nr. 23. Nr. 305. Verordnung, betreffend die Fefistellung des Etats der Milltär⸗Verwaltung des Norddeutschen Bunde Nr. 307. Allerhöchster Erlaß vom 24. Mat 1869 die Herausgabe verzinslicher Nr. 24. Betreffend: Die Wanderbücher. Nr. 303. Gesetz, betreffend die Wechselstempelsteuer im Norddeutschen Bunde. Nr. 22. Nr. 304. Gesetz, betreffend die Errichtung eines obersten Gerichtshofs für Handelssachen.. Gesetz, betreffend die Feffstellung des Haushalts Etats des Norddeutschen Bundes für das Jahr 1870. Vom 13. Juni 1869.— Nr. 306. e für daa Jahr 1870. Vom 13. Juni 1869. Schatzanwelsungen betr.— Nr. 308 u. 309. Consul⸗Ernennungen. Vom 10. Juni 1869. Vom 12. Juni 1869. Friedberg den 29. Juni 1869. f Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Großherzogl. Polizeiverwaltung Nauheim und Großherzogl. Polzei-Commissär in Wickstadt. g Unter Bezugnahme auf die in einem der nächsten Regierungsblätter erscheinende Bekanntmachung, 3. Mai 1830 das Einwandern ausländischer Handwerksgesellen betreffend, außer Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 15. Juni d. J. fertigung und Ertheilung von Wanderbüchern überlassen ist, um sich auf Erfordern bei in- oder ausländischen Be Reisepasse zu versehen. Betreffend: Genossenschaftswesen. Wirksamkeit gesetzt worden ist, zur Nr. M. d. J. 4313 mit, daß von nun an auch von der Aus⸗ wornach die Verordnung vom theilen wir Ihnen in Folge für inländische Handwerksgesellen abzusehen und denselben ebenso wie anderen Reisenden zu hörden über ihre Person genügend ausweisen zu können, sich mit einem Ter a p p. Friedberg den 27. Juni 1869. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In der Kürze soll Seitens der Großherzoglichen Centralstelle für. die Landwirthschaft und die landwirtschaftlichen Vereine des Groß⸗ herzogthums ein Nachweis über den Stand des Genossenschaftswesens veröffentlicht und hierzu benöthigtes Material geliefert werden. Sie wollen mir daher baldigst Mutheilung über folgende Gegenstände machen: 1) In welchen Orten bestehen Genossenschaften für Anschaffung der Maschinen, welcher Art sind die Maschinen, wie groß das Anlage— der Errichtung? Capital, wie groß die Zahl der Theilnehmer und welches das Jahr 2) In welchen Orten bestehen Viehkassen, welches ist die Zahl der Theilnehmer, das Gründungsjahr und die Stäckzahl des ver⸗ sicherten Viehes in den einzelnen Kassen. f Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks ⸗Vereins des Kreises Friedberg Ter a p p. Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 26 enthält: I. Gesetz, die Erhebung der Staatsauflagen im dritten Quartal des Jahres 1869 betreffend. Der Teuor des Gesetzes lautet: Die Wirksamkeit des Finanzgesetzes vom 26. September 1867 und des Gesetzes vom 11. April 1868, die Einführung einer Einkommensteuer betreffend, welche burch das Gesetz vom 16. Dezember 1868 auf die ersten sechs Monate des Jahres 1869 ausgedehnt worden sst, wird weiter auf das dritte Quarlal dieses Jahres zusgebdehnt. Die Besteuerung des Branntweins findet edoch vom 1. Juli d. J. an nach der bezüglichen, ver⸗ (ragsmäßig im ganzen Großherzogthum zur Anwendung kommenden Gesetzgebung des Norödeulschen Bundes statt. II. Bekannimachung Gr. Ministeriums der Finanzen, die Besteuerung des Tabaks betreffend. Darmstadt, 28. Juni. Zweite Kammer. Der. Abg. K. J. Hofmann stellt einen dring⸗ ichen, die Mainz⸗Darmstädter Convention betreffen— den Antrag. Durch die Antwort des Minister⸗ präsidenten auf seine Interpellation sei die Frage, die er in derselben gestellt habe, umgangen worden; es sei ihm nunmehr zweifelhaft, ob die Convention, welche den Ständen vorgelegt und diejenige, welche angeblich aufgehoben wurde, auch diejenige sei, um welche es sich handle. Wie aus dem Buche Bruck's hervorgehe, habe der Bischof nur auf die Form, nicht aber auf seine Rechte selbst verzichtet; die Convention sei nur zum Schein aufgehoben worden. Die Stände hätten ein Recht, zu erfahren, wie es sich mit derselben verhalte. Er beantrage daher die Vorlage der Aktenstücke durch die Regierung und ersuche die Kammer, die Sache für dringlich zu erklären. Volhard und Dumont tadeln den von der Regierung ein⸗ geschlagenen Modus, wonach dieselbe auf verschiedene Anträge z. B. Abänderung des Wahlgesetzes, der Ge⸗ meindeordnung nicht einmal eine Antwort gegeben. Nach Verlesung mehrerer neuen Anträge ging hierauf die Kammer zur Tagesordnung über. Berathung des Haupitvoranschlags der Staats- Einnahmen für die Finanzperiode 1869/71. In denselben werden aufgenommen: die Einnahme aus Domäner, unter die Verrechnung der Rentämter und sonstiger Kassen 706,948 fl., unter der Verwaltung der Oberbaudireltion 68,000 fl. Der Antrag des Ausschusses, dem Antrag des 19. Landtags, eine baldigste Veräußerung der Badeanstalt und des Braunkohlenwerks Salzhausen beizustimmen, wurde mit 19 gegen 16 Stimmen, ferner der Autrag auf Veräußerung der zum Salinenbau entbehr⸗ lichen Gebäulichkeiten der Saline Theodorshalle und auf Verminderung des dortigen Betriebs- personals einstimmig angenommen.— Saline und Bad Nauheim werfen voraussichtlich einen jähr⸗ lichen Reinertrag von 16,000 fl. ab, der nach Antrag des Ausschusses, aber nicht ins Budget aufgenommen, sondern zur Bildung des von dem Abg. Curtman beantragten Kurfonds verwendet werden soll. Curtman, Wernher und Andere befürworten lebhaft im Inkeresse Nauheims die Bildung eines solchen Fonds, desgleichen Krast, * 1 1 * 1 ö 1 welcher es beklagt, daß die Spielbank noch bis 1872 ihr Wesen treiben soll. Der Ausschuß⸗ antrag wird angenommen, hingegen verschiedene Anträge des Abg. Curtman, welche sich auf die Verwaltung des noch zu bildenden Kurfonds be⸗ ziehen, zur Zeit als verfrüht abgelehnt. Als Jabres Einnahme der Forstdomainen werden 1,388,957 fl. ins Budget aufgenommen und zu⸗ gleich die Regierung nach dem Antrag des Forst⸗ meisters Hoffmann ersucht, den den Holzkäufern zu gewährenden Kredit von 25 auf 50 fl. zu er- höhen und längere Fristen wie seither zu bewilligen. Die Kammer nimmt noch fast ohne Debatte die Erträgnisse aus den Eisenbahnen ꝛc. nach den Voranschlägen der Regierung an. — 29, Juni. Die 2. Kammer setzt die Be⸗ rathung des Einnahme-Budgets fort. Nach kurzer Debatte wird für die Finanzperiode 1869/71 die Gesammt⸗Summe von 10,772,730 fl., bestehend aus 3,432,108 fl. Grund-, Gewerb-, Personal⸗ und Einkommensteuer für 1899, ferner 4,756,882 fl. Grund- und Gewerbsteuer und 2,583,740 fl. Einkommensteuer für die Jahre 1870 und 1871 in den Voranschlag mit 36 gegen 1 Stimme aufgenommen. Es berechnet sich mithin der Durchschnittsertrag obenerwähnter Steuern für ein Jahr auf 3,590,910 fl. Ferner wird an die Regierung das Ersuchen gestellt, bis zum zweiten Zusammentritt dieser Ständeversammlung eine Gesetzesvorlage ausarbeiten zu lassen, die den Zweck hat, das Steuerprivileg der Pfarr- und Schulgüter in geeigneter Weise in Wegfall zu bringen. Der Antrag des Ausschusses, 1,200,000 fl. als Einnahme aus Tranksteuer, wird ebenfalls einstimmig angenommen. — Durch Entschließung vom 24. Juni haben des Großherzogs Königliche Hoheit den wegen Ermordung des Adolph Borst von Offenbach zum Tode verurtheilten Schreinergesellen Philipp Gru— nert von Rumpenheim zu lebenslänglicher Zucht- hausstrafe zu begnadigen geruht. Preußen. Berlin. Dem Vernehmen nach macht der Bundeskanzler Graf Bismarck den Tag seiner Abreise nach Varzin von dem Eintreffen des Reichskanzlers Gortschakoff abhängig, den er persönlich zu begrüßen wünscht. Gort— schakoff wird auf seiner Badereise in den nächsten Tagen hier erwartet. — Am 28. Juni erschien vor einer Criminal— Deputation des Stadtgerichts der Abgeordnete Dr. Löwe-Calbe, unter der Anklage der Schmähung obrigkeitlicher Anordnungen durch eine am 28. März d. J. in einer Wahlversammlung gehaltene Rede. Der Staatsanwalt beantragte eine Geldbuße von 100 Thlrn. Der Gerichtshof sprach den An- geklagten srei. — Der Kurfürst von Hessen hat, wie der „Sächs. Ztg.“ berichtet wird, nun auch gegen die Beschlagnahme seines Privatvermögens Seitens der Krone Preußens protestirt. — Einen Begriff von der entsetzlichen Höhe des ostpreußischen Nothstandes erhält man jetzt erst aus einer Zusammenstellung der Ge⸗ burte- und Sterbelisten für den Regierungs- bezirk Königsberg. Der durchschnittliche Ueber— schuß der Geburten über die Sterbefälle betrug bis zum Kriegsjahre 1866 jährlich 16.572, und zwar im Jahre 1865 volle 16,641 Köpfe. Im Jabre 1866 sank er auf 3072 Köpft herab; hatte doch der Krieg, außer den Verlusten auf dem Schlachtfelde, noch 9055 Menschenverluste durch die Cholera im Gefolge. Im nächsten, durch auffällig zahlreiche Eheschließungen ausge⸗ zeichneten Jahre stieg der Ueberschuß der Geburten nur auf 11,672 Köpfe. In Folge der Trau⸗ ungen dürfe man für 1868 einen Ueberschuß von wenigstens 20,000 Geburten erwarten; in Folge des Nothstandes aber starben 2329 Menschen mehr, als geboren wurden. Das Kriegs- jahr hat also dem einen Regierungsbezirke etwa 14,000, vas Notbjahr gegen 20 000 Menschen— leben gekostet. Nun ist der Königsberger Bezirk nicht so schwer betroffen worden, wie der Gum— binner, und die Hungersnoth hat sich bis nach Westpreußen und Pommern ausgedehnt. Wir dürfen darum annehmen, daß der Nothstand der einen ae den rebtug fünfzigtausend Menschen⸗ leben gekostet hat. E Oesterreich. Wien. Die clerikalen lätter verlangen jetzt selbst die gänzliche Auf⸗ ebung des Concordats, denn es widerspreche den einfachsten Grundsätzen der Gerechtigkeit und Billigkeit, daß die Regierung aus dem zwischen dem Kaiser Joseph I. und dem Papste Pius IX. abgeschlossenen Vertrag einseitig die ihr nicht eon⸗ venirenden Artikel streiche, dagegen diejenigen aufrecht erhalte, welche Concessionen der obersten kirchlichen Autorität an die Staatsgewalt enthielten, zum Beispiel in Bezug auf die Ernennung der Bischöfe ꝛc. und die Verwaltung der Kirchengüter. Die tatholische Kirche müsse jetzt das von der Dezemberverfassung jeder Religionsgenossenschaft zuerkannte Recht, ihre Angelegenheit„selbständig zu ordnen“, unverkürzt in Anspruch nehmen und ihrerseits jede Einmischung des Staates in ihr Gebiet entschieden zurückweisen. — Der Landespräsident von Krain fordert in einem Rundschreiben an die Bezirkshauptmann— schaften zu besonderer Wachsamkeit gegenüber den klerikalen Agitationen auf, da es zur Anzeige gekommen sei,„daß dit Kanzel mißbraucht werde, um unter der Maske des bedrohten Glaubens und der gefährdeten Kirche theils verkappte, theils direkte Ausfälle auf die Verfaffung zu unter— nehmen“. Gegen die Geistlichen, welche künftig die Kanzel in dieser Weise mißbrauchen, solle sofort das strafgerichtliche Verfahren eingeleitet werden. — Ein Privattelegramm des„Wanderers“ aus Konstantinopel meldet: Die Pforte hat eine in entschiedener Sprache abgefaßte Note an alle Vertreter der Türkei gerichtet, in welcher sie erklärt, daß der Vicekönig von Aegypten nicht berechtigt sei, bezüglich der Neutralisirung des Suezeanals Verhandlungen mit fremden Mächten anzuknüpfen, noch wegen Handelsverträgen mit dem Ausland zu pactiren. Die Pforte habe kraft des Fermans an Mehemed Ali das Recht, den Khedire abzusetzen, wenn derselbe die Hoheitsrechte des Sultans verletze. — Professor Moriz Ballagi, Verfasser eines vortrefflichen ungarischen Wörterbuchs, hat einen in 10,000 Exemplaren verbreiteten Aufruf an die Protestanten Ungarns(drei Millionen) gerichtet, worin dieselben aufgefordert werden, sich dem Wormser Manifest anzuschließen l Luxemburg. Man schreibt von hier: An der Demolirung der Festungswerke wird jetzt nur wenig gearbeitet; die nach der Ostseite gelegenen Fortificationen steben noch unversehrt da, ein Um⸗ stand, der leicht die nochmalige Inspieirung eines preußischen Offiziers zur Folge haben könnte. Frankreich. Paris. Die Ansprache des Kaisers Napoleon im Lager zu Chalons hat in Paris, und zwar nicht blos in Börsenkreisen, einen sehr beunruhigenden Eindruck hervorgebracht, ohne daß irgend Jemand eine bestimmte Meinung sich darüber zu bilden vermag, ob Napoleon mit jener Rede wirklich eine kriegerische Politik zu verkünden beabsichtigte, oder ob dieselbe nur in das Gebiet der Gelegenheitsphrasen gehört. Die Verhältnisse der Gegenwart sind nun einmal so gestaltet, daß Europa in jedem beliebigen Augen— blick in Flammen gesetzt werden kann, während es sich im tiefsten Frieden wähnt. Der„Figaro“ macht bezüglich dieser Rede die treffende Bemerkung: „Für Denjenigen, der die Regularität und die Discsplin der Gewohnheiten des Lagers— und zumal eines vom Staatsoberhaupte besuchten Lagers— kennt, ist es unmöglich, anzunehmen, daß die ehemaligen Soldaten von Italien sich aus freien Stücken versammelt haben, um aus freien Stücken vor das kaiserliche Quartier zu ziehen, wo, ihre Gegenwart unerwartet war. Der Dienst war bestellt und die Rede ist nicht im⸗ provisirt worden.“— Der„Gaulois“ indeß meint; u. A.: Die Pessimisten sehen in der Rede ein ernstes Symptom und ein Mittel, der öffentlichen Meinung an den Puls zu fühlen. Wir ant— worten: Was das letztere betrifft, so ist das schon geschehen. Am 24. Mai und am 7. Juni hat die Regierung sehen können, daß, wenn Frank— reich am Fieber leidet, es jedenfalls kein krie⸗ abi. — Bei Eröffnung der Sitzung des gesetz⸗ gebenden Körpers verliest der Sta 1 an ärtige auße Erklärung, nach welcher die gezen ordentliche Sesston nur den Zweck vollmachten zu beglaubigen. In! erscheinen, um den Wünschen des Landes gerecht zu werden. — Das„Journal offitiel“ veröffentlicht einen Brief des Kaisers an den Präsidenten des gesetz⸗ gebenden Körpers, Schneider, der ein Entlassungs⸗ gesuch eingereicht hatte, welches seinen Grund in der Ernennung Jerome Davids zum Großoffizier Schneider hat in dessen der Ehrenlegion hat. Ernennung eine Schädigung seiner Würde und eine Abschwächung seiner moralischen Autorität als Präsident des gesetzgebenden Körpers erblickt. Der Kaiser gibt in seiner Antwort nicht zu, daß die Ernennung diese Bedeutung habe, was den Präsidenten Schneider zur Zurücknahme seines Gesuches veranlaßte. — Henri Rochefort ist wegen Theilnahme an der Verbreitung einer verbotenen Druckschrift und im„Hinblick auf den Rückfall“ zu drei Jahren Gefängniß, 10,000 Francs Strafe und Unter⸗ sagung seiner bürgerlichen Rechte für die Dauer der Strafe verurtheilt worden Mit Henri Rochefort wurden die eigentlichen Schmuggler der „Laterne“ Robert de Myarle zu einem Jahre und Courbelois zu sechs Monatens Gefäng⸗ niß und ein Jeder noch zu einer Geldstrafe von 500 Fr. verurtheilt. Man hielt die demnächstige Wahl Rochefort's im ersten Pariser Bezirke für eine ausgemachte Sache, allein das vorstehende Uriheil beseitigt Rochefort vorläufig von der Wahl. Großbritannien. London. Die Worte des Kaisers der Franzosen im Lager von Chalons erscheinen der„Times“ aus verschiedenen Gründen trotz des militärischen Klanges in derselben nicht beunruhigend. Man finde, bemerkt das Blatt, unter den Franzosen viele, die, ohne Kaiser oder Feldherren zu sein,„die Geschichte der französischen Kriege für die Geschichte der Civilisation“ halten. Selbst der Republikaner Michelet habe von den „heiligen Bajonetten Frankreichs“ geredet, und eine gewisse Vorliebe für militärische Schwärmerei sei allen Franzosen, selbst den bürgerlichen Ele⸗ menten, gemein. Im übrigen gehe die Zeitströ⸗ mung jedoch darauf hinaus, auch in Frankreich diese Redensarten zu formellen Phrasen zu machen. Italien. Rom. Eine vom Papste an das päpstliche Consistorium gebaltene Allocution tadelt das Gesetz, welches den Clerus Italiens der Con- scription unterwirft und bedauert die der Religion von der Leiden; die Nachrichten aus Spanien findet der Papst entmuthigend; die Behandlung der Bischöfe in Rußland beklagt er und bclobt die Bischöfe und den Clerus Polens ihrer Festigkeit halber. Amerika. Newyork. Achthundert Mann, unter dem Oberbefehl des Obersten Ryan, ist es gelungen, trotz der Wachsamkeit der Behörden ihre Einschiffung zu bewerkstelligen und am Samstag in der Nacht nach Cuba abzusegeln. Der spanische Gesandte in Washington drohte, seine Pässe zu verlangen, wenn dem cubanischen Abgesandten eine offizielle Unterredung gewährt werdet. ö Washington. Nach dem Ausweis des Schatzamts beträgt die Verminderung der Schuld im laufenden Monat 6 Millionen Dollars. Die Einnahwen übersteigen die Ausgaben bei Ende des Geschäftsjahres am 30. Juni um 83 Mill. Dollars. — Aus Südamerika ist die Nachricht ein⸗ getroffen, daß die Präsidenten von Chili und Peru, indem sie die Cuban als kriegführende Macht anerkannten, ihre Sympathie für die von denselben verfochtene republikanische Sache aus- gedrückt haben. Aus Rio de Janelro wird unterm 8. Juni gemeldet, daß dort Nachrichten über eine in Montevideo in Folge der Finanz⸗ frage ausgebrochene Revolution eingetroffen seien. General Carraballo habe sich gegen die Regierung * österreichischen Regierung zugefügten ellen! off hier das halle sich cut; den Land Pkddoch die einziehen mah sich Aubspren gapöhlle herbolzllt Tangent I Uhr sctzenden Festhalle dis spät begonnen Stolze a einigte B und C. 3 Uhr b. Allgemel lichen m spendel, hulch ein, gespiell. wilche di maldete ——— De 1870 Frtt! Meldun Vermög gest Autorität pers erblickt, deilnahme g. uckschrist und dien Jahren und Unter- A die Dauer Nit Henri mugler der int Juhre er Gig ⸗ deldstrft von demächsige Bmirke für verssehende en der Wahl. Dit Worle von Cbalons nen Gründen rselben nicht das Blall, Kaiset dd sranzösisch⸗ nen“ dalln abe von dez geredet, und Scht ärmer trlichen Elt; dit Zeitfrö⸗ u Frankrtic 1 in nachen apste an das cution ladell eus der Con · der Religion zugefügten 1 findet der ter Bischbst die Bisc be it daldir. aden Nan, Men, if 0 un Bed n an Samstag Dan panisch eint past 1 Abgtsandtt N Frankfurt. Der landwirthschaftliche Monatsclub wird in seiner nächsten Montag slattfindenden Sitzung inen intetessanten Gegenstand behandeln, nämlich die Rothwendigkeit einer besseren Ordnung der Verhältnisse er dane zum Gesinde und zu den Arbeitern zuf dem Lande — Frankfurt. Der biesige zoologische Garten hat in ger neuesten Zeit wieder mehrfache Bereicherungen seiner Thiersammlung erhalten. Besonders ist ein Seehund er Gegenstand der allgemeinsten Beachtung und den ganzen Tag über ist der Wasserbehälter, in welchem er sich befindet, eon Schaulustigen umgeben. Interessant ist es den merk⸗ würdigen Schwimm und Tauchübungen dieses Thieres zu⸗ zusehen, welches zwar zu den Säugethieren gehört, aber seiner Körperform, sowie seiner Lebensweise nach, den Fischen ehr nahe steht. Ferner sind vier Flamingo eingetroffen, ene in Afrika einbeimischen Vögel, deren zierliche Formen und zarte rosa Färbung sie zu einem besonderen Schmuck es Gartens machen. Sie beleben die Wiese vor dem sroßen Wasser fall auf das Anmuthigste. Die vor Kurzem ungekommenen drei Gemsen fühlen sich in ihrem neuen Aufenthaltsorte bereits ganz heimisch und springen und lettern fleißig auf den Felsen umher. Offenbach. Am verflossenen Sonntag begann da— ier das 4. Mittelrheinische Bundesschießen. Offenbach atte sich zum Empfang der fremden Schützen jestlich ge— hmückt, allenthalben wehten mächtige Fahnen theils in en Landes- und Stadtfarben, vorherrschend bemerkte man »doch die schwarz⸗roth⸗goldene Tricolore, welche von den unziehenden Schützen um so freudiger begrüßt wurde, als nan sich von gewisser Seite vocher bemüht hatte, durch Uussprengen falscher Gerüchte bezüglich des ausschließlich wählten Fahnenschmucks Zerwürfnisse unter den Schützen eervorzurüsen. Bei dem herrlichsten Wetter strömien aus der Imgegend Tausende von Menschen herbei, welche dem um 1 Uhr vom Schlosser'schen Garten aus sich in Bewegung zenden Festzuge folgten. In der sehr schön decorirten esthalle entwickelte sich alsbald ein munteres Treiben, das as spät in die Nacht hinein anhielt. Bei dem um 1 Uhr egonnenen Festbanket traten nur wenige Redner auf. Stolze aus Frankfurt toastirte auf das in Freiheit ge— nigte Vaterland, Fabritius aus Frankfurt auf das Comite und C. Leymann aus Offenbach auf die Schützengäste. Um Uhr begann das Schießen auf die verschiedenen Scheiben. Ullgemeines Lob, wird den Gelränken sowohl, als den treff— chen und reichlich vorhandenen Speisen beim Banket ge— vendet. Leider wurde auch hierin dem Offenbacher Comilé zurch einen Unbekannten von Fraukfuct aus ein Schabernack tespielt. Denn als um ½11 Ubr eine Depesche eintraf, velche die Ankunft von noch 300 Frankfurter Schützen weldete und ebensoviel Banketkarten bestellte, wurde mit N jen mehrere Provigzen im Zustand dem Verkauf des Restes derselben eingehalten, bis sich die Unwahrheit hera ngsgestellt hatte, freilich zu spät, um die zurückgehaltenen Karten nun noch an den Mann bringen zu können.— Am zweiten Festtage waren schon mit der frühesten Morgenstunde die Schießstände zahlreich besett und es wurde so fleißig und glücklich geschossen, daß bis zur Banketzeit im Stand und Feld die ersten, sehr ge⸗ schmackvoll gearbeiteten Becher geschossen waren. Bei dem Banket selbst ging es, was Redenhalten anbelangt, voll⸗ ständig stille ber, um so lebhafter jubelten die Sieger und wacker kreisten die silbernen Becher in der Runde. Am Nachmittag füllte sich der Festplatz rasch mit Menschen; das Gedränge wurde bis gegen Abend, wo ein Feuerwerk abgebrannt wurde, der Art, daß kaum noch zu passiren war. Der Consum an Wein und Bier, welche ausge⸗ zeichnet sind, war ein ganz enormer. Am Sonntag Nach, mittag wurden von Bier allein 52 Ohm verzapst, während am Montag noch erheblich mehr vertilgt wurde. Der heutige Festtag ist neben dem Schicßen auch dem Schützen⸗ tag gewidmet. Bonn. Das hiesige Comite für das Ernst Moriz Arndt gesetzte Denkmal hat den dabei erübrigten Vetrag von etwa 1000 Thalern zu einem anderen Erinnerungs- zeichen an den großen Mann bestimmt, das ihm in seiner Heimath, auf der Insel Rügen, woselbst Arndt 1769 in Er. Schoritz geboren ist, errichlet werden soll. dan hat dazu den Berg Rugard bei Bergen ausersehen, welcher 340 Fuß hoch ist und eine herrliche Uebersicht über die ganze Insel bietet. Es ist bereits ein Comite für die Errichtung dieses Denkmals zusammengetreten, welches ein Projekt enwerfen und weitere Beiträge bei den Lanos— leuten Les Dichters sammeln wird. Gotha. Bei Dr. Petermann sind die ersten Nach— richten über die deutsche Nordpolfahrten aus dem Eis— meere eingelaufen und zwar von Dr. Dorst auf dem Schraubendampfer Bienenkorb. Diese Nachrichten erstrecken sich über 2½ Monate der Fahrt, vom 21. Februar bis zum 9. Mai. Sechs Wochen lang war ganz außergewöhn⸗ lich stürmisches Wetter gewesen; schon gleich in den ersten Tagen sank das Barometer in kurzer Zeit um volle zwei Zoll und kündigte einen orkanartigen Sturm an, der viel— fache und große Zerstörungen auf dem Schiffe anrichtete, und am 26. Februar östlich der Färber sich zu einer so gefährlichen Heftigkeit steigerte, daß das Schiff trotz der angestrengtesten Bemühungen des Capitäns und der ganzen Mannschaft willenlos gegen die gefährliche klippenreiche norwegische Küste bei der Halbinsel Stadtland(in 620 n. Br.) trieb. Glücklicher Weise ließ am Abend desselben Tages der Sturm etwas nach, so daß es gelang, wieder vom Lande abzukommen und so einem fast sicheren Unter— gange zu entgehen. Auch weiter im Norden am und im Eise dauerten die Stürme mit seltener Heftigkeit fert, zun Theil den ganzen März hindurch und in den April hinein, so daß die dort zum Robbenschlag und Wallfischfang ver⸗ sammelten Schiffe vielfache Beschädigungen erlitten und zeuweise in großer Gefahr schwebten. Bremen. 8. F. C. B. biese vier Buchstaben prangten über dem Triumpfbogen, durch den König Wilhelm seinen Einzug hierselbst hielt. Die Senatoren glaubten ihre Sache recht gut gemacht und die Freude über den Besuch des Königs mit dem Stolz ber Republik verbunden zu haben; denn die vier Buchstaben bedeuten: Senatus populusque Bremensis, zu deutsch: Senat und Volk von Bremen. Die Bremer Humoristen aber verdolmetschten: Stempelsteuer, Pelroleumstener, Quittungssteuer, Branntweinsteuer. London. Der„Vierzehnte“ ale Nahrungszweig. Ein Londoner Blatt meldet den Tod eines Mannes, der seines eigenthümlichen Erwerbzwelges wegen einer flüchtigen Er⸗ wähnung verdient. John Andrew Malketh, dieß ist sein Name, hat ein Vermögen von 20,000 Pfand hinterlassen, das er dadurch verdiente, daß er während 35 Jahren den Vierzehnten an der Tafel spielte. Dieser Gentleman, ber steis sorgfällig gekleidet, stellte sich um die Stunde der verschiedenen Mahlzeiten des Tages in denjenigen Häusern vor, wo, wie er wußte, offene Tafel gehalten wurde. Er fragte an, ob man seiner bebürfe, d. h. ob Dreizehn am Tisch säßen und man einen Vierzehnten wünsche. Lautete die Antwort ablehnend, so entfernte er sich würbevoll; nahm man jedoch sein Anerbieten an, so trat Malketh in das Speisezimmer, machte eine grüßende Kopfbewegung gegen den Herrn vom Hause, nahm Platz bei Tisch und aß ruhig. Nach beendigtem Diner schlich er sich so an— ständig als möglich davon und erhielt beim Herausgehen entweder vom Herrn oder vom Diener ein, manchmal auch zwei Pfund Sterling, je nach der Dauer und der Vedentung des Gastmahls. 35 Jahre hindurch hat Malketh dieses Amt mit Eifer versehen. Nie hat er Anlaß zu Klagen gegeben. An einem und demselben Tage hat er oft zwei- oder dreimal gefrühstückt, reichlich dinirt und an einem Souper Theil genommen! Ursprünglich war er Buchbindergeselle; er hatte angenehme Manieren und arveitete in der Nähe eines Banquiers. Dort bediente man sich seiner zwei- oder dreimal, um der Zahl dreizehen bei Tisch zu enigehen. Seit dieser Zelt gab er die Buch⸗ binderei auf und widmete sich ganz dieser Spezialität. Er starb im Aller von 54 Jahren. In Boston hat am 15. Juni das größte Musik⸗ fest, das je in den Vereinigten Staaten gehalten wurde, staligefunden und man gibt ihm den Namen Riesen⸗ Friedens-Musikfest. Die Concerte wurden in einer Riesen⸗ halle gegeben, Kolosseum genannt, dieses größte unter einem einzigen Dache stehende Gebäude in Amerika bei einer Länge von 500 hat eine Tiefe von 300 Fuß. Zum Bau waren 1,700,000 Fuß Bauholz, 15 Tonnen Nägel und circa 5 Tonnen anderes Eisenwerk erforderlich. Den Ein⸗ und Ausgang zu diesem Musiktempel vermitteln 12 be— queme Thüren, jede 24 Fuß brett. Das Gebäude gewährt Raum für 16.300 sitzende Zubörer, die Zayl der sitehenden Zuhörer, welche auf den Galerien und in den Gängen Platz finden können, wird als ungeheuer bezeichnet. Oeffentliche Aufforderung. 870 Forderungen an den Nachlaß des Johannes Fritz II. von Södel find bie zum 10. Juli l. J., bei Meidung der Nichtberücksichtigung bei Regelung der Rermögens verhältnisse, dahier spectficirt einzureichen. Friedberg am 18. Junt 1869. Großberzogliches Landgericht Frledderg Neitz, Hofmann, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Holz⸗Versteigerung. 942 Montag den 5. Zult, von 8 Uhr anfangend, soll 1 District Burgwald der Großherzoglichen Oberförstere! ober Rosbach das Etchen⸗Schälholz versteigert erden und zwar: g 06% 8 Salben 106„ rügelholz, 21400 Wellen, 770 Stangen, 401 Cubiksuß enthaltend, sowie 1 Etchenstamm von 11“ Durchmesser und 25“ Länge, 24 Cubikfuß enthaltend. 0 Jusammenkunft auf der vom Straßhelmer Hof nach zer Hasselhecke führenden Straße. Ober Ros bach dey 28. Juni 1869. Großherzogliche Oberförsteret Ober⸗Rosbach Bing mann. Bekanntmachung. — 940 Künftigen Samstag den 3. k. M., Nachmittags 1 Ubr, werden die bel Erbauung eines Todtenbahren⸗ läuschens vorkommenden Arbeiten, als: 1) Zimmerarbelt, veranschlagt zu 19 fl. 22 kr. 2) Maurerarbeit 18% 6, 3) Dachdeckerarbett We auf hiefigein Rathhause veraccordlirt. Nieder⸗Wöllstadt den 28 Junt 1869. Großherzogliche pee Nieder⸗Wöllstadt 5 l Heugras- Versteigerung. 1951 Montag den 5. Juli l. J., Nachmittags 3 Uhr, sell das diesjährige Heugras von den Waldpwiesen und Hchneisen des Butzbacher Stadtwaldes an Ort und Selle in Abtheilungen meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Krötenpfuhl. Butzbach am 29. Junt 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Butzbach Küche l. Schafpferch-Versteigerung. 1941 Freitag den 2. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in biefigem Rathhause 5 dis 10 Schaspferche öffentlich meistbietent versteigert werden Frledberg am 29. Juni 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg Fouc ar. Bekanntmachung. 1939 Künftigen Samstag den 3. k. M., Nachmittags 1 Uhr, wird das Auswerfen alter Gräben, zu 111 fl. vera schlagt, auf hlesigem Rathbause veraccordirt. Nieder⸗-Wöllstadt den 28. Junt 1869. Großherzogliche Bürgermeisterel Nieder⸗Wöllstadt Sto ll. Arbeits⸗Versteigerung. 1949 Donnerstag den 1. Juli l. J., Nachmittags 4 Uhr, soll zu Nieder ⸗ Weisel im Rathhaussaal das erste Loss der Planirarbett zum Bau der Viceinal⸗ flraße von Butzbach nach Hoch- Weisel, veranschlagt zu 3179 fl. 10 kr., unter den vor der Versteigerung bekennt gemacht werdenden Bedingungen nochmals versteigert werden. Butzbach den 27. Juni 1869. Der Bezirks⸗Bauaufseher Bur k. Jaselochs- Versteigerung. 1954 Mittwoch den 7. Jult l. J., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Raihbaus zu Melbach ein der Gemeinde zuftebender Faselochs öffentlich meifibtetend versteigert werden. Melbach am 29. Juni 1869. Großherzogliche. Melbach e il Limburger Käse. 1955 Bei Abnahme von mehreren Pfunden per Pfd. 9 kr. A. Stahl Wittwe. Gesu ch t 1945 zu baldigem Eintritt ein ordentlicher, gewandter Bursche, der in der Schreinerarbeit geübt ift. Trapp& Münch. Ein Kinderwägelchen, 1951 noch im guten Zustande, wird billig abgegeben. Zu erfragen bet der Exped. d. Bl. Cransparent-Glycerinseise 1447 zu allen Preisen Wilh. Sturmfels. Brodpreise vom 1. bis 18. Juli. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg: ½ Waizen, ½ Korn./ Korn, ½ Waizen. Erste Sorte 4 8 15 kr. Zweite Sorte 4 8 13 tr. ** 1* 777„ 1* 2 2 910„ 5* 85 3 1„„ 2*. 2½ Loth Milchwaaren 1 kr. 3 Loth Wasserwaaren 1 kr. Für Bad Nauheim: Kasseler Brod 4 8 17 kr. ***/* Lade Erste Sorte 48 15 kr. Zweite Sorte 4 8 13 kr. *„ 1 7½ 79„* 2* 6½* „* 1* 3%* 1„ 1* 3½* Für Butz bach: Erste Sorte 4 8 15 kr.] Zweite Sorte 47 13 kr. **„ 750* 77* 2* 6* 1 1„ 35/8* 1„ 3½* Fleisch, ꝛͤc Preise vom 1.— 13. Juli. Für Friedberg, Bad Nauheim u. Butzbach unverändert. ber Malter. Friedberg, 30. Juni. Waizen 12 fl. 45 lr.; 8 fl. 45 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 50 kr. Frankfurt, 28. Juni. Waizen iE K Kork 10 fl. 25 kr.; Gerne— fl.— kr. 3 Hafer 9 fl. 50 kr. Grünberg, 26. Juni Waizen 12 fl. 34 tr.; Kort m9 fl. 48 kr.; Gerste 7fl. 58 kr.; Hafer 6 fl. 5 kr. 3 Molter 9 fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — tr.; Saamen 16 fl. 15 kr.; Kartoffeln 3 fl. 45 kr. Mainz, 7. Juni. Waizen 12 fl. 27 tr.; Korn 9 fl.— kr.; Gerste 7 fl. 30 kr. Hafer 6 fl. 6 kr. z Haltosseln 2 fl. 50 tr.; Roggenstroh per 100 Gebund 26 fl.— kr. Kor Das Büreau des Consulats der Vereinigten Staaten von Amerika für berg und Nauheim ist zu haben: das Großherzogthum Hessen befindet sich in Darmstadt 23 Rheinstraße. 1950 Das Consulat der Vereinigten Staaten von Nord Amerika für das Großherzogthum Hessen ist von der Stadt Frankfurt a. M. nach Darmstadt verlegt worden. 5 Von nun an müssen alle Facturen, Urkunden ꝛc., alle Geschäfte, welche mit den Vereinigten Staaten von Amerika in Verbindung steben und die consularische Unterschrift erfordern und zu Hessen gehören, an das Büreau des Consulats der Vereinigten Staaten von Amerika in Darmstadt geschickt werden. Die consularischen Gebühren müssen immer die Beglaubigungsscheine begleiten. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist zu haben: Emilio Castelars Rede über Republik und Monarchie. Separat Abdruck aus dem Frankfurter Journal. 0 i Preis: 6 kr. Nieder ⸗Florstadt. 1933 Der Gesangverein Germania dahier feiert am 4. Juli d. J. sein 25 jähriges Bestehen und läßt zu dieser Festlichkeit, zu der 14 Gesangvereine ihr Erscheinen zugesagt haben, alle Freunde des Gesangs freundlichst einladen. Das Festeomite. Mit Bezugnahme auf Obiges halten sich die unterzeichneten Gastwirthe unter Zusicherung guter und billiger Bedienung den Gästen bestens empfohlen. a d Ernst Dauernheim. Ph. Karl Musch. Heinrich Dauernheim. Karl Wagner. Viehversicherungs- Anstalt 1946 für das —* Großherzogthum Hessen (auf Gegenseitigkeit deruhend, Reservefonds 8000 fl.) 1) Es können Pferde und Rindvieh versichert werden. Den Rindviehhaltern steht es frei, gegen alle Verluste, oder nur gegen Seuchen, oder, mit Ausschluß dieser Krankheiten, gegen alle sonstigen Verluste zu versichern. 2) Rückversicherung der Ortsverbände. In dem Kreise Friedberg ist zum Vertreter der Anstalt ernannt Herr J. Tönges zu Assenheim, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Indem man auf die gemeinnützige Tendenz dieser Anstalt hinweist, erlaubt man sich zu— gleich den Viehbesitzern des Großherzogthums die Benutzung derselben angelegentlichst zu empfehlen. Darmstadt den 16. Juni 1869. Die Direetion. Mit Bezug auf Obiges empfehle ich mich zur Annahme von Versicherungsanträgen und ertheile bereitwilligst jede Auskunft. Assenheim den 21. Juni 1869. 1943 Bet Bindernagel& Schimpff in Fried⸗ J. Tönges. Ein freundliches möblirtes Zimmer 1944 hat zu vermiethen 5 C. Schneider, Hofdachdeckermeister, in der Burg. Reinigt das Glut! Ein Aufruf an alle Menschen, 2. 1 0 namentlich an diejenigen, welche an Schwäche des Magens, Kopfschmerzen, übelriechendem Athem, Mattig: Eine gutmilchende Ziege keit, Engbrüstigkeit, Blähungen, Unverdaulickkeit, Ver- 1952 hat billig zu verkaufen 5 stopfung, Gicht, Hämorrhoiden, Lähmung, Schwer⸗ Fr. Hilbrecht Wittwe. mut) ꝛc. leiden. Zu vermiethen durch Blutreinigung, ohne jede andere Kur, 1948 und sofort zu beziehen der untere Stock des ihre Gesundheit wieder herzustellen. Spamer schen Hauses. Näheres bei G. Falck. Von Dr. M. J. Magnus. Ele g. broch. Preis 21 kr. Tanzunterricht. Friedberg. Turnverein. 1953 Freitag den 2. Juli Generalversammlung. 1862 Mit dem 5. Juli, Abends 6 Uhr, beginnt im Gafthof zu den drei Schwertern mein Tanzunterricht, zu welchem ich mich empfohlen halte.— Anmeldungen bitte gütigst in genanntem Hause machen zu wollen. 5 Friedberg am 21. Juni 1869. H. Moseler, Tanzlehrer. 1 J 1 10 Glace- Handschuhe, Militärhandschuhe,. 1130 sowte Handschuhe fil d' Eeosse. ꝛc. bel K. Friedrich neben der Post. 1 N 1927 Eine bereits eingeführte deutsche Lebens⸗ Verficherungs⸗Gesellschaft sucht für Friedberg elnen tüchtigen Vertreter. Adressen sub R. 5 poste restante Cassel zu senden. ene Häringe! 1861 bet Wilh. Fertsch. Hofapothetze zum Engel. 1932 Fliegenpapier in allen Sorten. 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Nassau 4½0% Obl. b. kth. 98 FP. 5 1 5 4 99% 65 Preussen 4½0% Obligat. b. Rth. 93 ½ P. 5 70 do do 85/8 P.— 5. 5 0 Thlr. 104% P. 5 4% 40. de Kurhessen 4% Obl. b. R. à 105 85/8 P. o 55. k. Bayern 50% Obligation. 1018 P Frankfurt 3½0% Obligat. 81¾ P. 2 Gr. Nr fl. L. b. ER. 174 G. 2 4½0% ½ nr. b. Rth. 94% P 5 30% do 5 B— 6. f 4% do do 88½ P Russland 5% Obl. 1. L. à fl. 12 84½ G. r Würtend. 4½0% Obl. b. Rtb. 928 P. Finnland 4½0% Pfdbr. i. R. 105 76 G. Pistolen fl. 9 49—51 5 4⁰ do do—— Schweden 4½% O. 1. R. à 105 85% P. 2 15 Doppelte„ 9 50—52 Baden 4¼0% Obligst. 93½ b. 55 4½0% Pfb. i. R. 3 105 83 ½ G. 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 38—59 2 40/0 Obligat. 85% F. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882[ 863/ C. 2 Holl. fl. 10 Stücke„ 5 0 Voll einbezahlte Eisenbahm- Accien und Priörickten. 5 20 Lene 4½0% Bayr. Ostbahn 124¼ G. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 33 ½ P. 2[Engl. Sovereigns.„ 11 38— fl. 12.2. 4½% Pfandbr. d. Frkf. Hyp.-B. 94 P. 50% Tos. Centr.-Eisenb.-Pr. 53¾ P. Russ. Imperiales„ 9 50—52 3% Oesterr. St-Eisenb.-Prior. 55% G. 50% Elisabethbahn-Prior. 6% 75½ P. Gold pr. Zoll. Pr. 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 99 G. 5 50% do. neueste Emiss.% 73 P. Ach. S lb. pr. Z. Pf.„—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 48 P. 4½0% Hess. Ludwigsb.-Prior. 95 ¼ P. Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45½ N Wiener Wechsel- Cours 95½ P. I Dollars in Gold„ 2 28—29 — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfehlen sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilen gerne jede gewünschte Auskunft über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. w. S. Lindheimer Söhne in Frankfurt a. M. Zeil 29. Belref 1 dienen Ersatz⸗ (Regie schristl. 104 un bei dei Sepie A. ki b, ei 0. ein welches prog lithun jungen bleiben bigter ö eichun lassung 7 genomt