„ bee a5 Lubcde, 1 1 am 3. und dag in Wald an det reis bis Martin gehen dtrtter. hen karg. Näberte ng. V db. Mis. 16 2 Kube, ein dubl berffeigem. dilger Ill. — Ministeriums des Janera vom 21. l. M. zu Nr. M. d. J. 4198 noch 8 gefallen meinen 1 sontllen schrtl⸗ nufen. Ich sahe egten Ruheffaͤle Dan. unt Sttloblt. — agung uns unstre d Tant t, blen, sagen gorbenkn dal an, biernit i blitdenen. — se. 111 1%. 4 10 kr. 44 9 f. 30 k. 4 30 fl. 9% 6%% ar een 11 1 74.3 gan 9 6 K. f 100 Gebul rl. n f. 1 Samstag den 1. Mai. * 50 4 berhessischer nzeiger. Entbält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblalt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. ————— 8 Für die Monate Mai und Juni kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 20 kr., bei den Poststellen mit 32 kr. abonnirt werden. — — Betreffend: Die Militär⸗Ersatz⸗Instruction. Amtlicher Theil. Friedberg am 28. April 1869. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In Gemäßheit Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 7. d. M. zu Nr. M. d. J. 3936, Amtsblatt Nr. 5, setzen wir Sie davon in Kenntniß, daß Anordnung getroffen worden ist, daß Sie für die Folge zur Ausführung der Bestimmungen im 8. 77 pos. 1 der Militär-⸗Ersatz-Instruction von jedem rechtskräftigen Strafurtheile wegen Verbrechen oder Vergehen, welches wider ein in das militärpflichtige Alter noch nicht getretenes Individuum ergeht, entsprechende Nachricht erhalten. Betressend: Die Ausgleichung der Kriegskosten aus 1866. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Sie benachrichtigen, daß nach einer Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 22. April nd. J. zu Nr. M. d. J. 3659 die Großherzogliche Hauptstaatskasse-Direction angewiesen worden ist, die im Regierungsblatt Nr. 12 vom laufenden Jahre bekannt gemachte Ausgleichung der Kriegskosten des Jahres 1866 abzuführen. zu vollziehen, beauftragen wir Sie, die Ihren Gemeinden hiernach Betreffend: Die Portofreiheit der herrschaftlichen Geldsendungen. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Ihnen die pünktliche Beachtung der in unserem Ausschreiben vom 20. April v. J., betreffend die Anwendung der die Portofreithümer betreffenden preußischen Bestimmungen herzogtbum(Amtsblatt Nr. 2 von 1868) enthaltenen Vorschriften Ausschreiben im Groß⸗ abgedruckten Geldsendungen an Lieferanten, beziehungsweise Fabrikanten, Gewerd⸗ treibende, Industrielle ꝛc. für gelieferte Gegenstände, welche ein Privatinteresse mindestens theilmeise betreffen, als porto- Tt a p p. Friedberg am 29. April 1869. zur Last fallenden Heraus zahlungen aus den vorhandenen disponiblen Mitteln der Gemeindekasse an die Großherzogliche Hauptstaatskasse In den Gemeinden, wo dies unthunlich erscheint, sind die schuldigen Beträge in den Gemeindevoranschlägen für die Jahre 1870, 1871 und 1872 mit je ein Dritttheil in Ausgabe vorzusehen. n Friedberg den 29. April 1869. Bestimmungen vom 1. Januar v. J. anempfehlen, machen wir Sie in Folge Verfügung Großherzoglichen pflichtig zu betrachten und deshalb mit einer von Entrichtung des besonders darauf aufmerksam, daß nach Art. 5 der in dem erwähnten Lokalreglement, Porto befreienden Bemerkungen nicht zu verséhen sind. Trap p. den Verkehr in den Promenaden u. s. w. von Bad Nauheim betreffend. Auf Antrag der Lokalpolizeibehörde und mit Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 21. April 1869 zu Nr. Bad Nauheim auf Grund des M. d. J. 4302 wird hiermit für Artikels 31 des Feldstrafgesetzes verordnet: Während der Kurzeit ist das Reiten, das Tragen von Lasten und Ackergeräthschaften in den zum Bade gehörigen Promenaden, Anlagen, Spaziergängen u. werden mit 1 fl. bestraft. Friedberg den 29. April 1869. s. w. verboten. Zuwiderhandlungen Großherzogliches Kreisamt Friedberg Ter a pp. Hessen. Der Abgeordnete Darmstadt. K. J. Hoffmann hat einen Antrag auf Er⸗ höhung des Staatszuschusses zu der Offenbacher Realschule eingebracht. Der Finanzausschuß bean; tragt die Staats subvention für diese Anstalt um weitere 1500 fl. zu erhöhen, geht indeß hierbei von der Voraussetzung aus, daß bezüglich der neu zu errichtenden Lehrerstellen dem Fürsten von Isenburg ⸗Birstein nur dann das Praͤsentations- recht zustehe, falls er die Fundation dieser Stelle nach Maßgabe des betreffenden Gesetzes von 1855 eintreten lasse.— Der Antrag des Abgeordneten Kritzler, die Erhöhung des Staatsbeitrags zum Büdinger Gymnastum, Zwecks Aufbesserung der Lehrerbesoldung, wird von dem Finanzaus schuß zweiter Kammer abgelehnt. L. Aus Oberhessen. In dem, dem Reichstag vorgelegten Etat der Einnahmen des norddeutschen Bundes an Zöllen und Verbrauchs- steuern für das Jahr 1870 ist der Brutto-Ertrag der Brauerei⸗Steuern in der Provinz Oberhessen zu 40,700 fl. angegeben, von welchem Ertrag nach Abzug von 15 Prozent Verwaltungekosten der Netto- Betrag auf 34,595 fl. angenommen wird. Dieser Nettobetrag müßte in die Bundes- kasse abgeführt werden, wenn die im Großberzog⸗ thum Hessen vom Bier erhoben werdende Kessel steuer nicht höher wäre, als die in Preußen und den norddeutschen Bundesstaaten von den Bierbrauern erhoben werdende Braumalzsieuer. In der Vorlage findet sich daher folgende Be— merkung abgedruckt:„Es ist angenommen, daß der in Preußen ꝛc. ꝛc. geltende Braumalzsteuer- satz 70 Proz der in Oberhessen zur Erhebung gelangenden Brausteuer(1 fl. 40 kr. von der hessischen Ohm Kesselgehalt, mit 35 kr. Vergütung für Abgang) im Durchschnitt betrage, und dem⸗ nach 70 Proz. des Ertrags der letzteren an die Bundeskasse abzuliefern sein werden. Dieser Prozentsatz ist von der Großherzoglichen Regierung in Vorschlag gebracht und nach den stattgehabten Ermittelungen als zutreffend anzusehen.“ Nach eigener Annahme des Bundesrathes ist es dem— nach von demselben anerkannt worden, daß die dermalige Brausteuer im Großherzogthum Hessen um 30 Proz. höher ist, als in Preußen und in den Staaten des norddeutschen Bundes, welche die gleiche Brausteuer haben, als in Preußen. Dieser Ungleichheit in der Besteuerung ohnerachtet soll mit dem 1. Juli d. J. die Ausgleichungs— abgabe, die sog. Uebergangssteuer von den aus den norddeutschen Bundesstaaten, in denen die preußische Braumalzsteuer besteht, in das Groß- berzogthum Hessen eingehenden Bier, nicht mehr erhoben werden. Daß dadurch die im Groß⸗ herzogthum Hessen bestehenden Brauereien sehr benachtheiligt werden, wenn sie unter so ungleichen Verhältnissen mit den benachbarten Preußischen Brauertien zu concurriren haben werden, ist ein- leuchtend. Die Gerechtigkeit vertangt es, daß mit dem Wegfall der Uebergangs- Abgaben von dem aus den norddeutschen Bundesstaaten, die eine niedrigere Biersteuer als die im Großherzogthum Hessen bestehende haben, entweder die Hessische Biersteuer auf den Satz der Preutzischen herab- gesetzt, oder daß die Biersteuer in Preußen und in den norddeutschen Bundesstaaten, in denen die Preußische Biersteuer eingeführt ist, auf den gleichen Steuersatz, der im Großherzogthum Hessen durch die Kesselsteuer erhoben wird, erböht werde. Die Großberzoglich Hessische Regierung wird sich gewiß bald genöthigt finden auf Beseitigung der bestehenden Ungleichheit in der Bierbesteuerung hinzuwirken, wenn die nachtheiligen Folgen dieser Ungleichheit mit dem am 1. Juli d. J. stattfin⸗ denden Wegfall der Uebergangssteuer sich fühlbar machen werden. Nicht nur die Beschwerden der Hessischen Brauereibesitzer, sondern auch das finan— cielle Interesse des Staates werden die Groß— berzogliche Regierung dahin drängen. Denn ob- gleich von dem Nettoertrag der in Oberhessen aufkommenden Biersteuer, nach den stattgefundenen Verabredungen, nur 70 Prozent zur Bundeskasse abgeliefert werden, und 30 Prozent der Großh. Hessischen Staatskasse verbleiben sollen, so wird doch mit dem Wegfall der Uebergangsabgabe, wegen der niedrigen Bierbesteuerung in Preußen ic. aus Preußen, namentlich aus den großen, in Frankfurt a. M. bestehenden Bierbrauereien, so viel Bier in das Großherzogthum Hessen eingehen, daß die im Großherzogthum bestebenden Brauereien ihre Production zu beschränken genöthigt sein werden. Dadurch wird aber auch der Ertrag der von den hessischen Brauereien zu erhebenden Bier- steuer sich mindern und der hessischen Staatskasse einen geringen Ertrag gewähren, wenn gl ich die in Oberhessen aufkommende Biersteuer nur mit 70 Prozent zur Bundeskasse abzuliefern ist, und (so lang das jetzige Verhältniß bleibt) 30 Proz. in die hessische Staatskasse fließen. Mainz. Die General-Versammlung der Hessischen Ludwigsbahn beschloß einstimmig: Ver⸗ theilung einer Dividende von 9 Prozent, Rück⸗ lagen von circa 280,000 fl.(dem Erneuerungs⸗ fonds 250,000 fl., Beitrag zur Pensionscasse 12,500 fl., zur Krankencasse 4186 fl. und 12,500 fl. für extraordinäre Abschreibungen). Der Verwaltungsrath wurde ferner zur Emisston von 1 Million Thaler Stammactien ermächtigt, eventuell zur Beschaffung weiter erforderlicher Geldmittel für die Neubauten in Rheinhessen und Starkenburg und ihm die Herstellung der Moda— litäten der Beschaffung anheimgegeben. — Friedrich Schütz aus Mainz, ehemaliges Mitglied des deutschen Parlamentes, ist vom Prästdenten Grant zum nordamerikanischen Consul in Rotterdam ernannt worden. Derselbe wird in ungefähr sechs Wochen, nach 20 jähriger Ab⸗ wesenheit und Verbannung, zum Besuch seiner Familie und seiner Freunde in Mainz eintreffen, und von da aus nach seinem neuen Bestimmungs⸗ ort abgehen, Preußen. Berlin. In den offiziösen Berliner Blättern tritt seit der unliebsamen Ver- öffentlichung einer Bismarck'schen Depesche vom 20. Juli 1866 durch Wiener Blätter, welche dieses Aktenstück dem in der Kürze erst erscheinen— den 4. Band des Generalstabsberichts über die Feldzüge auf dem nördlichen und südlichen Kriegs— schauplatz der österreichischen Monarchie voraus entnommen haben, eine große Gereiztheit zu Tage. Die„Provinzial-Correspondenz“ bezeichnet diese Veröffentlichung Seitens Oesterreichs als ein Verfahren, welches einer Regierung gegenüber, mit der man angeblich in Freundschaft und Frieden leben wolle, schwerlich schon vorgekommen sei; das Verfahren Oesterreichs bezeuge aber, daß die versöhnlichen Gesinnungen der preußischen Regie⸗ rung und des preußischen Volkes Seitens Oester⸗ reichs auch jetzt noch keine entsprechende Würdigung und Erwiderung finden.— Dem gegenüber ver- sichern die Wiener mit der Regierung in Verbindung stehenden Blätter, daß der Reichskanzler Graf Beust bei der Veröffentlichung jener Depesche in keiner Weise betheiligt gewesen sei. Wie es sich auch mit dieser Behauptung verhalten mag, so viel scheint gewiß, daß die erste Anregung, wie bel der Publication der Usedom'schen Depesche, von Paris ausging. Die Veröffentlichung ist ein diplomatischer Schachzug Napoleon's III. gegen Wilhelm J. — Sitzung des Reichstages. Antrag des Abg. v. Schweitzer auf Freilassung des in München Gladbach verhafteten Reichstagsabgeordneten Fritz Mende. Der Bundeskanzler Graf Bismarck sprich! gegen den Antrag; der Graf glaubt vielmehr, es müsse in diesem Falle der Gerechtigkeit freier Lauf gelassen werden. Graf Bismarck theilt sodann mehrere amtliche Telegramme über die Excesse in Gladbach, zwei über das Auftreten des Abg. Mende mit. Der Letztere habe erklärt, die Ver— antwortung für die Ungesetzlichkeiten zu über— nehmen; es frage sich, ob die Anwesenheit desselben hier wichtiger sei, als die aus seiner Freilassung erwachsenden Consequenzen. Das Haus beschließt, den Antrag an die Geschäftsordnungs-Commission zu verweisen. — Der Reichstag hat den Antrag Miquel's und Lasker's in Betreff der Uebertragung der gemeinsamen Gesetzgebung über das gesammte bürgerliche Recht, Strafrecht und öffenkliches Ver. fahren bei der zweiten Berathung mit großer Majorität angenommen und über den Antrag von Heubner, betreffend die Aufhebung der Lotterien, Uebergang zur einfachen Tagesordnung beschlossen. — In der letzten Sitzung der internationalen Conferenz wurde der von den Delegirten der Städte Witsbaden und Ems eingebrachte Antrag, betreffend die Neutralitäts-Erklärung der Bade- orte, angenommen und zwar mit dem nachfolgend mitgetheilten Amendement, welches Professor Dr. Langenbeck vorschlug:„Die Conferenz beschließt, den Wunsch auszusprechen, die hohen Regierungen wollen im Falle eines Krieges die in den Heil— bädern befindlichen Kranken, so wie die Heilan— stalten der Heilbäder, den verwundeten und er— krankten Kriegern, resp. den Kriegslazarethen, gleichstellen.“ In M.⸗ Gladbach ist es am 25. d. in Folge der polizeilichen Auflösung einer Arbeiter- Versammlung, welcher der Reichstagsabgeordnete Mende präsidirte, zu ernsten Conflikten zwischen Arbeitern und Gendarmerie gekommen, indem sich die Arbeiter der Räumung des Lokals widersetzten. Große Aufregung, Unruhe und Unsicherheit auf den Straßen dauerte bis spät in die Nacht hinein. Als einige Ruhe wieder eingetreten war, schritt die Polizei zur Verhaftung Mende's und brachte ihn nach Düsseldorf. Mehrere weitere Verhaftungen wurden noch vorgenommen. Vom Taunus. Nach dem„Rhein. Kour.“ ist die Realisirung des Cronberg- Rödelheimer Bahnprojektes in write Ferne gerückt. Nicht allein soll die Regierung Schwierigkeiten machen, sondern es habe sich auch einer der hauptsächlichst bethei— ligten Actionäre von dem Unternehmen zurück— gezogen. Bayern. München. hielten am 27. d. Schlußsitzungen. Das Schul— gesetz ist gefallen, indem trotz des bedeutenden Entgegenkommens der Abgeordnetenkammer der Reichsrath auf allen seinen Beschlüssen beharrte. — Der Landtagsabschied zählt die vielen Gesetzentwürfe auf, welche der Landtag in dieser Sitzungsperiode erledigt hat, und spricht demselben die Anerkennung des Königs dafür aus. Bei Erwähnung der Schulgesetzvorlage wird das Be— dauern des Königs über das Nichtzustandekommen des zur Hebung der Volksbildung so geeigneten, auf freiheitlicher Grundlage btruhenden Schul- gesetzes ausgedrückt. Oesterreich. Wien. Die„Abendpost“ veröffentlicht ein Telegramm aus Bukarest vom 26. April, wonach die Vertreter Oesterreichs und Englands beim Ministerpräsidenten von Rumänien wegen des kürzlich erlassenen Cireculärs Cagalit— scheano's, betreffend die gegen die Ifraeliten in den Dörfern verhängte Confiscation, dringende Vorstellungen gemacht hätten. Frankreich würde sich diesen Schritten anschließen. — Die„Presse“ meldet: In Finanzkreisen verlautet, der Quartalrechnungsabschluß des Finanz— ministers Brestel weise fünf Millionen Ersparnisse in den Ausgaben nach.(12) — Die Drohung der Berliner Officiösen mit Veröffentlichung österreichischer Depeschen wird von unabhängigen Wiener Blättern mit der Auffor⸗ derung beantwortet: Nur heraus damit! Veröffent- licht alle Geheimnisse der Grafen Rechberg, Mens- dorff und Beust, denn dem österreichischen Volke sind die Mysterien dieser Diplomaten ebenso wenig heilig wie die des Grafen Bismarck! Luxemburg. Die„Luxemburger Zeitung“ schreibt:„Die ganze durch die Kunst befestigte Festungsfronte ist in der Demolition begriffen, die Redouten und Courtinen fliegen in die Luft, die Wälle werden abgetragen und die Gräben aus gefüllt, und man hat vollkommen Recht, zu sagen, daß die Stadt schon in diesem Augenblick in eine offene verwandelt ist. Die Bedingungen, unter denen unsere Neutralität garantirt ist, werden bona side erfüllt; wir halten den Großmächten Beide Kammern unser Wort, so mögen sie uns gegenüber also auch dat. ria le Frankreich. Paris. Man erzählt hier fabelhafte Dinge von den Festlichkeiten, welche in August d. J. die Eröffnung des Suez ⸗Can begleiten sollen. So sollen nicht weniger 3000 Einladungen nach allen Theilen der Welt erlassen werden, ein prachtvoll ausgestattetes Schiff soll die aus Westen kommenden Gaͤste in Marseille aufnehmen u. s. w. Die Kosten dieser Festlich keiten sollen, wie man sich wohl denken kann, nicht von der Suez Canal⸗Gesellschaft, sondern aus der Schatulle des Vice-Königs bestritten werden. — Die bevorstehenden Wahlen zum gesetz⸗ gebenden Körper sind definitiv auf den 23. urd 24. Mai festgesetzt. Wenn man auch keineswegs daran zweifelt, daß die Wahlen eine bedeutende Majorität zu Gunsten der Regierung ergeben werden, so fürchtet die Regierung doch, daß die Opposition eine so bedeutende sein wird, daß man nicht mehr mit der nämlichen Sicherheit vorgehen kann, wie bisher, und der Kammer größere und gefährliche Concessionen zu machen genöthigt sein wird. — Die französisch-belgische Affaire ist den Wünschen des Tuilerien-Cabinets entsprechend zu Ende gebracht worden. Frore-Orban hat, wie gemeldet wird, einen Vertrag unterzeichnet, dem⸗ zufolge die Bahn Arlon Brüssel zu einer Staats- babn gemacht und deren Betrieb in die Hände der französischen Ostbahngesellschaft gelegt werden soll. Damit wäre in dieser Sache Alles erreicht, was Napoleon wünschte. Spanien. Madrid. Die republikanische Partei der Cortesversammlung hat beschlossen, einen förmlichen Antrag dahin einzubringen, daß die Ausschließung aller Zweige der Bourbonen vom spanischen Throne ausgesprochen werde. Dem gegenüber haben die Unionisten, die sog. monarchi⸗ schen Demokraten und die Progressisten sich über einen Gegenstand geeinigt, wonach die Cortes⸗ versammlung erklären soll, vor Annahme der Ver⸗ fassung liege kein Grund zu einer Berathung über die Personenfrage vor. — Der Justizminister brachte bei den Cortes einen Gesetzentwurf ein, betreffend die Gewährung einer Amnestie für die Vorfälle in Andalusien. Zwei Amendements, welche die Aufrechthaltung der religibsen Einheit Spaniens beantragen, wurden nacheinander abgelehnt. Italien. Florenz. Die Deputirtenkammer bewilligte das provisorische Budget mit 175 gegen 54 Stimmen. Auf eine an sie ergangene Anfrage erklärten der Ministerprästdent und der Finanz- minister, das Cabinet bleibe unverändert, bis sich die Nothwendigkeit oder Zweckmäßigkeit einer Modification kundgäbe. i — Es bestätigt sich, daß Italien bei der Schweiz Schritte gethan hat, welche die Entfer⸗ nung Mazzini's aus Lugano bezwecken. Der schweizerische Bundespräsident habe Mazzini auch überredet, sich von Lugauo zu entfernen. Amerika. Washington. Die Regierung hat die Ueberzeugung gewonnen, daß der Aufstand in Cuba ohne Hülfe von Außen unhaltbar sei und beschlossen, sich der Einmischung zu enthalten Nur amerikanische Interessen sollen geschützt werden. Frankfurt. Die Zoologische Gesellschaft läßt in ihrem Garten mehrfache Veränderungen und Verschöne⸗ rungen vornehmen. Hierzu gehört eine hübsche Brücke, welche über den Weiher führt und ihn in seiner ganzen Ausdehnung überblicken läßt. Dieselbe ist bis zu dem nächsten Sonntag statifindenden Sechskreuzertag fertig. Auch ein Wasserfall wird angelegt, zur Hebung des Wassers wurde eine Dampfmaschine aufgestellt. Mannheim. Der diesjährige zweite Haupt⸗Pferde⸗, Farren⸗ und Rindvich-Markt, wird am 3. und 4. Mai dahier abgehalten. Es ist damit zum ersten Male ein Maschinen-Markt verbunden, auf welchem eine größere Anzahl landwirihschaftlicher Maschinen und Geräthe zur Verloosung angekauft wird. M. Marburg. Zu den durch den Dampf ermög- lichten neuen Erscheinungen des Verkehrslebens gehören auch die so rasch beliebt gewordenen gemeinsamen Ver- gnügungsreisen nach näheren und entfernteren schönen Gegenden in die Schweiz, nach dem Orient, nach Aegyplen, von Berlin aus in den Harz u. s. w. Derartige Unter— nehmungen bieten für die Theilnehmer mannichsache Vor⸗ theile, unter denen Ersparniß an Zeit und Geld, sowie die Gewißheit, unter vielen Milreisenden fast immer an- haben. brei, 1106 Bou be Naim, Uungen schon se wird, Sladt Garten Neßzge Malle ande zu vert demie N 1 aun Ing über ung Ader den Cortes Dewihrung Undalusien. srichlballung igen, wurder rtenkammer 1175 gegen en: Anfrage det Finanz (ul, dis sich rn. Der a1 auch 0 1 Rigittung det Aufstand Abaltbat fe * entdalten but werdtl. 440l läßt. 1. Betscönt senehme Gesellschaft nach freier Wahl zu finden, gewiß scchr ins Gewicht fallen.— Wir erachteten es daher als eine äußerst glückliche und praktische Idee, eine Ver⸗ gnügungspartie von Marburg aus nach Eisenach— nach der Wartburg, dieser Perle des Thüringer Waldes— mittelst Extrazugs zu veranstalten; die von dem unter⸗ nehmenden Director des hiesigen Dienstmanns? Instituts auf Pfingsten verwirklicht werden soll.— Die Fahrt von Marburg nach Eisenach gehört zu den schönsten in Deutsch— land und das Programm des Vergnügungszuges ist eben— so praklisch, da er ohne zu große Anstrengung das Sehens⸗ wertheste der Gegend von Eisenach in einem Tage bietet, als auch sehr billig. Cassel. Nächsten Sonntag(2. Mat) springen zum ersten Mal in dieser Saison wieder die Wasser auf Wilhelmshöhe und von da ab, wie gewöhnlich, jeden Sonntag und Mitiwoch. 8 Essen. Das Krupp'sche Etablissement wird durch die Anlage eines neuen Hammerwerkes noch vergrößert werden. Der Hammer soll ein Gewicht von 2500 Ctr. haben. Das Fundament wird 96 Fuß tief, 101 Fuß breit, 85 Fuß lang. * Ungefähr 500 Amerikaner befinden sich nach Mittheilung der„Westlichen Post“ zur Zeit auf deutschen Universitäten, als Studirende. Mindestens die doppelte Anzahl besucht Pensionate und andere Bildungs- anstalten, von denen die meisten am Rhein, in der Schweiz und in Dresden sind. III. Die Mealschule zu Friedberg. Verschiedenen an uns gestellten Anfragen und laut gewordenen Zweifeln zu begegnen, geben wir hiermit eine Aufklärung über die unsere Schule in der Nächstzeit betreffenden Verhältnisse dahin, daß mit dem 1. Juni d. J. der neue 6 lassige Cursus bestimmt seinen Anfang nimmt. Daß unser Schulhaus noch im Bau begriffen ist, hat auf Eröffnung des neuen Cursus durchaus keinen Einfluß. Es sind die für die Erweiterung der Anstalt nöthigen Locale beschafft, so daß keine Störung stattfindet; und ist zudem die Zeit für diesen Uebergangszustand nicht so bedeutend, daß eine Schädigung der Interessen der Schule zu befürchten wäre. Die Dauer des Interims wird höchstens einige Wochen betragen, und sind darum keinerlei Befürchtungen von Seiten der Betheiligten begründet, so daß wir einer recht lebhaften Be— thätigung des Sinnes für Erwerbung einer weiter— greifenden Bildung vertrauensvoll entgegensehen. Daran knüpfen wir, da nun die Bekanntschaft mit unsrer ersten Besprechung der Realschulange— legenheiten einige Vertrautheit des Publicums mit dieser Frage voraussetzen läßt, die freundliche Mahnung, daß sich die verehrlichen Eltern und Vormünder die Sache recht ernstlich bedenken und die dargebotene Gelegenheit freudig ergreifen möchten, ihre Kinder und Schutzbefohlenen recht— zeitig unsrer Anstalt übergeben zu wollen. Es müssen ja nicht Alle, welche diese Schule besuchen, auf das Ziel der einjährigen Militärdienstzeit zusteuern; auch für andere Zwecke des bürgerlichen Lebens werden sich die Segtangen gehobener Schulen bald genug zeigen; und— mit Befrie⸗ digung können wir es aussprechen— hat die Würdigung dieser Dinge auch schon in weiten Kreisen Eingang gefunden. Hatten früher meist nur die Städter solche Bildungsanstalten aufgesucht, so ist doch die Betheiligung der Landbewohner seit etlichen Jahren eine immer mehr zunehmende geworden, indem dieselben von der richtigen Er- kenntniß geleitet wurden, daß größere Intelligenz und erweiterte Kenntnisse auch für ihre Verhält⸗ nisse von unberechenbaren Vortheilen sind. Friedberg im April 1869. Dr. Möller. Tafelglas⸗Bestellungen nach bestehendem Fabrik-Preis-Courant fur 1 zes 0 N.„lr N „Fopelius'sche CGlasfahrik in Sulzbach“ 1317 nimmt Unterzeichneter entgegen. Preis-Courant der Fabrik, sowie Verzeichniß des Lagervorrathes werden, auf Verlangen, zugesendet. b Glat-⸗Agenturen⸗Geschäft von M. GA. Staudt in Frankfurt a. M., die große Gallusstraße 5 Strohhüte und 1201 in großer Auswahl billigst bei Friedberg. Veseitigung der Schlaf- und Appetitlosigkeit. 5 1344»Mit großer Freude habe ich die beilkräftige Wirkung Ihres Bieres an meiner Frau wahrgenommen. Sie litt seit Wochen an Schlaf- und Appetttlosigkeit und war dadurch so entkräftet, daß ihre große Körper fücchten ließ. Mil dem Genuß Ihres sehr schätzbaren Bieres kehrten Schlaf und Appetit zurück und fühlt sie sich jetzt wieder ziemlich wohl. Malz. Chocolade Nr. 1 senden und den Betrag dafür, nach schwäche das Schlimmste leere Flaschen ꝛc., durch Poflvorschuß entnehmen.“ Sellin bei Lärwalde N. M., 7. Februar 1869. Des Hoflieferanten Johann Hoff Filiale, Köln, Komödienstraße 26. Die Verkaufsstelle befindet sich bei Dr. W. Uloth in Bad Nauheim. Sonnenschirme Geschwister Schloß. Sie wollen uns nun güligst 2 Pfund Abzug des Geldes für hierbei zurückfolgende Neumann, Lehrer. 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Strohhüte in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen 1151 Lusttragende wollen sich an Elsendahn⸗ 1 dei Heinrich Diehl, ufsagasse. Di e 5 ö 0 N Gräfl. Hofgärtnerei Assenheim 1339 empfiehlt Gemüse- u. Sellerie⸗Pflanzen, Monat⸗ rosen, Verbenen, Heliotrop, Geranten, Zinerarien, Cal⸗ zeolarten, Fuchsien und Florblumen billigst.— Preis⸗ verzeichnisse stehen franco zu Diensten. a big llaqupg eee ben waenee an zs& Nationale Jury Nader letzten Welt⸗ 8 5 55 bc von N. Franz Stoll⸗ 8 werck& Söhue in Köln für ausgezeichnete Qualität ihrer Dampf⸗ Chocoladen, die Preis⸗Medaille. Von den gangbarsten Sorten dieser rühmlichst bekannten Waare befinden sich Lager in Friedberg bei Wilhelm Fertsch, in Hungen bei A. Buch, in Nauheim bei Ph. Jac. Weiß und in Butzbach bei Val. Wießler. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 2. Mai 1869. Evangelische Gemeinde. Pfarramtswoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Reichert. Nachmittags: Herr Pfarrer Diegel. 8 Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Fällt aus. Katholische Gemeinde. Samstag um 5 Uhr Nachmittags Beichte. Vormittags: 10 Uhr Hochamt und Predigt. Nachmittags: Halb 2 Uhr Christenlehre und Andacht. An den Wochentagen beginnt der Goltesdienst Morgens 6½¼ Uhr. Verantw. Red.: Hermann Schumpff. E. Oppenheimer. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. (Hierzu Unterhaltungs- Blatt Nr. 17 und eine Beilagen.) Fünfter Sonntag nach Ostern. 1 1848 diezhah Otund dletend 51 mn. cee den * öder Macht e brundlicher dutause qu is Wine. 9 erung. c aftatteunden enge Wohnung iet Söllner präfried, Wer. gen Preisen 1. Magaßse. senheim ngen, Monat ntraritn, Cal⸗ .— Preis⸗ e 8 bebe ren mug 0h gl Oel — — berhel sischer Anzeiger. N 50. —— Pferde⸗Versteigerung 1335 Montag den 3. Mat d. J., Vormittags 10½ Ubr, soll in der Reiterkaserne zu Butzbach ein für den Relterdienst unbrauchbar gewordenes Reitpferd öffentlich versteigert werden. Butzbach den 28. April 1869. vr Klei pe stse i n Holz⸗Versteigerung. 1324 Montag den 3. und Mittwoch den 5. Mai d. J., jedesmal Vormittags um 10 Uhr beginnend, sollen im Relchelsbelmer Gemeindewald metstbietend ver steigert werden: 12⁰ Stämme Elchen-Bau', Werk. und Nutzbolz 1 von 15—50“ Länge und 10—25“ Durchmesser = 8252 Cubikfuß Inhalt, 1 Stamm Buchen-Werkbolz von 33“ Länge und 23½“ Diürchmesser 143 Cubikfuß Inhalt, 10% Stecken Buchen⸗Scheitholz, 63/* Eichen⸗„„ 166 Buchen Prügelholz, . Eichen ⸗ 2 3 Buchen ⸗Siockholz, 8 Elchen⸗„ 9 Buchen⸗Reiser, 155¼½ 67 Elchen 7 Das Bau, Werk- und Nutzbolz wird am 3. und das Brennholz am 5. Mai versteigert. Die Zusammenkunft ist jedesmal im Wald an der Kirchschneiße nächst dem Trleb. Gegen Bürgschaft wird der Steigpreis bis Martini d. J. ereditirt. Reichelsbeim den 26. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisteret Reichelsheim .. d. B Schmid, Stellvertreter. nta chung. 1348 Dienstag den 4. Mat, Mittags 1 Uhr, wird die diesjährige Gras⸗ und Kleenutzung von den fiskalischen Grundftücken um den Burgberg öffentlich an die Meist⸗ bietenden verpachtet. Anfang am dicken Thurm. Friedberg am 29. April 1869. Großherzogliches Rentamt Friedberg in deck. L Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Nidda. 1338 Es sollen versteigert werden: I. Montag den 10. k. M. in den Domanial⸗ walddistricten Frankenhausen und Albach: Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reis holz. tte Holzart. en. Buchen 149 23½ 77 15 Eichen 47 46 ½ 17 33 Nadelholz 14 19½— 40 Aspen 23 16½— 84 121 Stück Eichen⸗Stämme von 6—33“ Durchmesser, 5—60“ Länge mit 2962 Cubikfuß, Großherzogl. Realschule zu Friedberg. 1315 Freitag den 7. und Samstag den 8. Mai werden die Prüfungen auf dem RNath⸗ hause(Anfang Morgens 8, Nachmittags 2 Uhr) stattfinden, zu welchen Schulfeierlichkeiten wir die Eltern und Freunde der Schule hiermit ergebenst einladen. Nachrichten über Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler werden wir nächstens mit— theilen. Großherzogliche Direction der Realschule Dr. Möller. Gras-Versteigerung. 1333 Dle Benutzung des Grases in den Gräben und Böschungen der Staate straßen im Baubezirk Friedberg für das Jahr 1869 soll an den unten bemerkten Terminen und Orten an die Meistbtetenden vergeben werden. Friedberg den 26. April 1869. 5 De ee in enn— Namen 1 3 n 8 T a g Stunde. A Local. 53 Bauausseher. 1[Montag den 3. Malsg Uhr Mras.] Butzbach Bierbrauer J. Melchior 16. 21[Hölzer u. Einhäuser. 2[Desgleichen 2 Uhr Mittags] Nauhelm Gasth. zum Pariser Hofs2. 15. 18 Weide 2 Einhäuser und Stein. 3[Dienstag den 4. Maiso Uhr Mrgs.] Melbach Wirthhaus von Phillppi 17 Ulshöfer. 4 Mittwoch den 5. Maisog Uhr Megs.] Nieder⸗Wöllft. Gasth. zum Darmst. Hof 4 Diebl. 5[Desgleichen 1 Uhr Mittags] Ilbenstadt Chausseehaus 6 und 7[Stipp und Konrad. 6[Freitag den 7. Maisg Uhr Mrgs.] Velbel Gausthaus zum Engel 5 Schäfer. 7[Desgleichen 1 Ur Mittags] Ober Eschbach[Brüsseler dof 13 Michel. 8 Desgleichen 5 Uhr Mittags] Steinbach Gastbaus zum Schwanen 14 Derselbe. 9 Sam dag den 8. Mats3 Uhr Mittags] Ober⸗Rosbach[Gaffh. des d. Ruppel 3 Kreß. 10[Montag den 10. Mais10 Ubr Mrgs.] Altenstadt Gasthaus zum Adler 8 Dingeldein. 1[Oesgleichen 2 Uhr Mittags] Lindheim Gasth. des Bürgermeisters 9 und 11[Rüger. Koch 12[Dienstag den 11. Maid Uhr Mrgs.] Büdingen Gasthaus zum Stern 12 Klepensteuber. 13[Mittwoch den 12. Mai Uhr Mitt. Stammheim[Gasth. von H. Metzger 10 Jäger. 14 JOonnerstag, 13. Mat 10 Uhr Mrgs.] Reichelsheim[Gasthaus zur Post 19 Kornmann. ene Frledberg t ekauntmachung. 1325 Der nächste hiesige Vieh- und Kramermarkt findet am 4. Mai d. J. statt, was hier⸗ mit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Reichelsheim den 26. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Reichelsheim K Schmid, Stellvertreter. Liebig's Fleisch-Extract aus Süd-Amerika(Fray- Bentos) 1094 Bereitung und Verbesserung von Suppen, der Liebig's Fleisch- Extraet Compagnie, London. Grosse Ersparniss für Haushaltungen. Augenblickliche Herstellung von kräftiger Feischbrübe. Saugen, Gemüsen ete. 157 Stück Nadelholz Stämme von 6—17“ Durchm., 20-100“ Länge mit 4753 Cubikfuß, 10 Stück Buchen Stämme von 12—21“ Durchm., 15—30“ Länge mit 361 Cubilfuß, 1½ Stecken Eichen Werk⸗Scheldholz, Stück Nadelholz⸗Stangen von 4½—5“ Durchm., 3040 Länge mit 34 Cubikfuß. dan II. Dienstag den 11. und Mittwoch den 12. ebenen k. M. in dem Domanialwald⸗District Lohwald: . 27 Scheitholz. Prügelholz. Stockholz. Reis holz. N 0 Holzart. ie c e. 30.% Suchen 227 5½ 149 50 dir 28 Ode Fiche elne ven 6% 7, Purd n ichen Stämme von 6½—37“ Durchm., — 20-75“ Länge mit 9627 Cubikfuß, 5 ritobelg. 32 Stück Buchen⸗Stämme von 11—25“ Durchm. 12—50“ Länge mit 1914 Cubikfuß. 59. Zusammenkunft ist Montags in dem District Frankenhausen, oberbalb der Paubenmühle, Dien * stags und Mittwochs in dem Disiriet Loh wald 5 und zwar jedesmal präcis ½9 Uhr Vormittags. reit Nidda den 27. April 1869. 9111 Groß herzogliche Oberförflerel Nidda tl. Georgi. 1 1—* es Versteigerungs⸗ Anzeige. 7 1336 Dienstag den 4. Mat, von Morgens 9 Uhr an, werden die Moblliargegenstände des Landwirths Jacob Nico⸗ baus von hier, bestehend in Kleidung, Leinen, Oeconomie— geichle geräthschaften, Pferd und Wagen meistbietend versteigert. tet! Schwalberm am 26. April 1869. 5 Großherzogliches Ortegerscht Schwalheim n Hensel. e Nhe bei K. Friedrich etreukragen„e — in Friedberg. amt Stärkung für Schwache und Kranke. Goldene Medaillen auf der Pariser Ausstellungisgzu Havre ausstellung 1868. Nur ächt, wenn jeder Topf mit Unterschrift der Herren Professoren Baron J. von Liehig und Dr. M. von Pettenkofer weseben. Detail-Preise für ganz Deutsehland. engl. Pfd-Topf ½ engl. Pfd-Topf/ engl. Pfd-Topf J engl. 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Gymnich in Willna, Dr Geiser in Langenthal, Canton Bern, Dr Mende in Winterthur, Dr. Volz in Interlaken, Professor Rapp in Rottwetl. Es werden aber zur Täuschung des Publikums allerlei Serrogate in nachgeahmten Etiquetts unseres echten Gesundsbeits⸗Caffees verkauft. Die Nachahmung geschieht in der Weise, daß es 8 da heißt:„nach“ Krause& Co.,„nach Vorschrift des Dr. Lutze“, oder auch, daß nicht Nordhausen, sondern en anderer Ort denannt ift. 5 Wer daher unseren echten Gesundbeits⸗Caffee gebrauchen will, möge genau darauf achten, daß unsere Fabrik einzig und allein in Nordhausen am Harz sich befindet und daß auf den Etiauetts gedruckt fiehe: „Gtsundheits-Caffee von Krause& Co. in Nordhausen am Harz.“ Wo nicht unzweifelhaft unser Gesundsheits Caffee zu haben ist, beliebe man sich gefälligst direct an uns zu wenden. Schaafpferch-Versteigerung. 1366 Montag den 3. Mai l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Raihbause 10 bis 12 Schaaspferche oͤffeatlich meifibietend versteigert werden. Friedberg den 30. April 1869. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Foucar. Holz ⸗Versteigerung. 1356 Montag den 3. Mat, Vormittags um 9 Uhr beginnend, werden im hiesigen Gemeindewalde ver⸗ stelgert:. 7½ Stecken Nadel⸗Prügelholz. 31„ Stockholz, 2446 Wellen Nadelholz, 123 Nadel⸗Stämme, 1559 Cbkfß. haltend, 1 Biken Stamm, 8* 21 Nadel⸗Stangen, 138 1 Die Zusammenkunft ist im Distrikte„Wann“. Gegen Buürgschaft wird der Steigpreis bis Martini J. J. exeditirt. Ober Mörlen am 29. April 1869. Großherzogliche 5 Ober-Mörlen e cke l. Holz ⸗Versteigerung. 1357 Dtensiag den 11. Mai soll in dem Ostbeimer Ge⸗ meindewald nachftehendes Brennholz versteigert werden: 1 3 Stecken Eichen-, Aspen⸗Scheitholz, 1 2) 1 Buchen-, Aspen-⸗ u. Nadel Prügelholz, 3) 90— 7 1„* Stockholz, 4) 14325 Wellen„„„, Reisholz. Die Zusammenkunft iß Morgens 9 Übr präcis auf der Hessel. Das Holz wird gegen Bürgschein bis zum 1. Oktober verborgt. 5 Ostheim den 28. April 1869. 5 7 Großherzogliche Bürgermessterei Ostheim Winter. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 80 wird das rühmlichst bekaunse Heilmittel des Dr. med. Doeels empfohlen und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren adein durch den Apotheter Doeeks in Barns dorf (Hannover) verabfolgt. Mobiliar ⸗Versteigerung. 1337 Montag den 3. Mai von Morgens 9 Uhr an, werden die Mobiliargegenstände des Jacob Meier von bier, bestehend in Kleidung, Leinen, Bettung, Haus⸗ und Küchengeräthschaften u. dergl. meistbietend zwangsweise versteigert. Schwalbeim am 26. April 1869. NN Ortsgericht Schwalheim . Versteigerung von Chaussir⸗ und Pflasterarbeit. 1361 Zur Herflellung der Fahrbahn und des Gossen⸗ pflasters in Melbach soll Dienstag den 4. Mai d. J., Mittags 1 Uhr, im Wirihslokale des Herrn Philippi daselbst Cbaussirarbeit, veranschlagt zu 928 fl. 24 kr. Pflasterarbeitslohn 315„—„ öffentlich an die Wenigstnehmenden unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Frtedberg den 30. April 1869. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Re u 5 Für Unterleibsbruchleidende. 148 Ibre ausgezeichnete Bruchsalbe hat mich von meinem 23 jährigen Bruchleiden vollständig gehellt. Da mein Bruder auch am gleichen Uedel leidet, so bitte ich um 6 Töpfe, halb von der gewöhnlichen Sorte, halb von der stätkern. Obschon wir von den ersten Aerzten um⸗ geben find, so haben wir noch Keinen gefunden, der einen Btuch so radikal zu heilen im Stande ist, wie Sit. Empfangen Sie dafür die herzlichste Danksagung. Paris den 7. Oktober 1867. Haff ter, patissier, von Weinfelden. Diese durchaus unschädlich wirkende Bruchsalbe vou Gottl. Sturzenegger in Herisau(Schweiz) ift in Töpfen zu fl. 3. nebft Gebrauchsanwelsung und Zeugnissen ächt zu bezieben, sowohl durch den Erfinder selbst als durch Herrn J. 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Blutwurst 20 Rindfleisch, gem. 17„ Bratwurst 2 Hammelfleisch 16„ Schwartenmagen 24„ Keil und Carre 15„[Geräucherter Speck 32„ Kalbfleisch 12„ Dörrlleisch 2 25 Keil und Carre—„ Schinken 26 Nierenfett 24„ Schmalz, ausgel. W„ Hammelsfett 18„ Schmalz, unausgl. 26 Ausnahmspreise: Bei H. Blum und Job. Walz Schinken 24 kr.— Bei H. Blum, H. Engel, H. Gerih, J. Ruppel Schmalz, ausgel., 24 kr.— Bei C. Fr. Walz, Joh. Walz, Ph. Windecker Schmalz, unausgel., 28 kr.— Bei Joh. Hanstein III. Kuh⸗ und Rindfleisch 13 kr., Ochsenfleisch 15 kr. Für Nauheim: Ochsenfleisch pr. 3 19 kr., Schweinefleisch pr. Z 17 kr., Kuhfleisch, gem. 16„ Leber« u. Blutwurst 24„ „ ungem. 12 u. 14„ Bratwurst. Hammelfleisch 16„ Schwartenmagen 26 Keil und Carre 18„ Cervelatwurst 40„ Kalbfleisch 13„ Fleischwurst 28„ Keil und Carre—„[ Geräucherter Speck 32„ Nierenfelt 20„ Dörrfleisch 55 Hammelsfett 16„ Schinken 8 Schaaffleisch 15„ Solpeꝛrfleisch„ Schmalz, ausgelassen— kr., unausgelsssen 28 kr. Ausnahmspreise: Bei D. Fritz Blut⸗ und Leberwurst 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Bratwurst 24 kr.— — Bei Samuel Löb Kuhfleisch 12 kr.— Bei J. Rosen⸗ thal Kalbfleisch 12 kr.— Bei Krauch(Chausseehaus) Leber- und Blutwurst 20 und 24 kr., Schmalz, unausgelassen, 26 kr., Schmalz, ausgelassen, 28 kr. Für Bu tzb ach: Ochsenfleisch pr. 7 20 kr. Schweinefleisch pr. F 17 Kuhfleisch, gem., 14 Leber- u. Blutwurst 20 Rindfleisch, gem., 14 Bratwurst 24 Hammelfleisch 15 Schwartennagen 24 Keil und Carre 17 Geräucherter Speck 32 Kalbfleisch 10 Dörrfleisch 26 Schaaffleisch— Schinken 26 Nierenfett 24 Schmalz, ausgel. 30 Hammelsfett 18 Schmalz, unausgel. 28 e von B. Bette strafer — Bu Gamd. Florfsal wen du und e Mmen pflegu 5 8 Negier 1 0 des Gro frags vo hüllen b