Oberhessischer Anzeiger. m. in en ü g k, Fritz —— he rei Oakler r mann, 5 gegenübe — 1 wons wenn r Etrpadun Aen. auf. r padele 050 sdberg. 00 tler 1869. Donnerstag den 1. April. 37. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Inkelligenzblalt Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. 8 Auf den wöchentlich dreimal erscheinenden„Oberhessischen Anzeiger kann man für das zweite Quartal l. J. bei allen Poststellen für 38 kr., mit Bestellgeld für 47 kr. abonniren. Amtlicher Theil. 8 Betreffend: Die Auszeschnung der Verdienste des Geheimeraths Professor Freiherr Dr. v. Liebig zu München. Friedberg den 27. März 1869. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Da nur wenige von Ihnen meinem Ersuchen vom 30. Januar d. J. entsprochen haben, so bringe ich dasselbe hiermit in Erinnerung. Der Direktor des landwirthschaflichen Bezirksvereins des Kreises Friedberg Ter a p F. Lokalreglement, wegen Benutzung des großen Canals in der Parkstraße zu Nauheim. Auf Antrag der Localpolizeibehoͤrde und mit Ermächtigung Großh. Ministeriums des Innern vom 17. d. M., zu Nr. M. d. J. 3193, vird hiermit verordnet: Jede Verunreinigung des nur zur Aufnahme des Tagwassers hestimmten großen Canals in der Parkstraße zu Nauheim, durch Ein— leitung des Inhalts der Abtritts- und Dünggruben, Kloaken ꝛc., das Die Mitglieder der landwirthschaftlichen Section Friedberg und sonstige Freunde der Landwirthschaft werden auf a Samstag den 3. April, Nachmittags 2 Uhr, zu einer Besprechung der nachstehenden Gegenstände u. s. w. in den Saal des Gasthauses Zu den drei Schwertern“ in Friedberg tingeladen: 1) Sind Fütterungsversuche mit Palmkuchen gemacht worden, und wie war das Resultat? 2) Welches ist die geeignetste Vorbereitung eines Ackers, der mit Luzerner⸗Klee bestellt werden soll, und ist der Saamen allein, Einwerfen von Kehricht, Scherben, Unrath ic. in denselben ist bei Meidung einer Strafe von 30 kr. bis 10 fl. verboten. Friedberg, den 22. März 1869. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Trapp. Einladung. 3) Welche Bedeutung hat die Gähre des Ackers und welche Ver— fahrungsweisen bei der Behandlung des Bodens sind einzu— schlagen, um sie sich zu sichern? 4) Durch welche Mittel kann dem Obstbau eine allgemeine Ver— breitung gesichert und namentlich der Anbau solcher Sorten ge⸗ fördert werden, die einen hohen wirthschaftlichen Werth haben e Herr Dr. Henkelmann hat es übernommen, Frage 3 durch einen Vortrag einzuleiten. Zum Schluß wird Herr Kreisbveterinärarzt Born seinen be— gonnenen Vortrag über das Waͤhrschaftsgesetz bei dem Viehhandel fortsetzen. Nieder-Wöllstadt den 31. März 1869. oder unter Hafer, Gerste ꝛc. auszusäen? .o Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ che Regierungsblatt Nr. 8 enthält: I. Publication des zwischen dem norddeutschen Bund und dem Köntgreich Ilallen am 14. October 1867 zu Rlorenz abgeschlossenen Schifffahrtsvertrags. II. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums her Finanzen, die Errichtung eines Freihafens zu Worms betreffend. III. Bekanntmachung Großh. Provinzial-Direktion Starkenburg, die Wahl der Geschworenen in der Provinz Starkenburg für das Jahr 1870 betr. IV. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Mainz, den Ausschlag des Gehalts des Rabbinen zu Bingen für das Jahr 1869 betreffend. Vi. Dienstnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben dergnädigst geruht: am 6. März dem Schulamts⸗ Apirauten Eduard Jost aus Feldkrücken, im Kreise Schotten, die ersie evangelische Schulstelle zu Grebenau, im Kreise Alsfeld,— dem Schulamts⸗Asptranten Peter Anton Keller aus Klein⸗Welzheim, im Kreise Offenbach, die katholische Schulstelle zu Krumbach, im Kreise Linden⸗ sels,— und ber Lehrerin Maria Eva Haub aus Boben⸗ heim, im Kreise Oppenheim, die katholische Mädchenschul⸗ selle daselbst zu übertragen. VI. Vecsetzungen in den Ruhestand. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 24. Februar den Hauptzollamtodiener bei dem Hauptzollamt Offenbach, Fatum, mit Rücksicht auf seine geschwächte Gesundheit,— am 2. März den Schullehrer an der ersten evangelischen Schule zu Bischofsheim, Daniel Krämer,— am 6. März den Schullehrer an der zweiten evangelischen Mädchenschule zu Beerfelden, Christoph Sommerlad, unter Anerkennung seiner mehr als 50 jährigen treu gelkisteten Dienste auf ein Nachsuchen— und ben Schullehrer an der evange⸗ lichen Schule zu Gettenau, Georg Heßler, in den Ruhe— and zu versetzen. VII. Concurrenz für: die evangelische Pfarrstelle zu Hutzdorf mit einem Gehalte von 709 fl.; dem Herrn Grafen von Schlitz genannt von Göttz, sieht das Präsen⸗ tationsrecht zu dieser Stelle zu. VIII. Gestorben;: am 16. Januar der pensionirte Steuereinnehmer Kalbfleisch zu Altenburg;— am 1. März der pensionirte Kreisarzt Medicinalrath Dr. Köhler zu Laubach;— am 2. März der Hofgerichterath Krug zu Gießen;— am 6. März der Obersörster Frhr. v. Gall zu Bingenhetmer Forsthaus;— am 10. März der Do⸗ mänenpfandmeister Sehrt zu Gießen. — Dem Vernehmen nach soll bei unserer Division demnächst das Avancement der Offiziere in den Regimentern wieder eingeführt werden. Die deßfallsigen Verfügungen stünden in naher Aussicht und würde die mit Rücksicht auf die Anciennität erforderliche Ausgleichung vielfache Versetzungen innerhalb des Ofsiziercorps nöthig machen. Um die Einheit der hessischen Diviston mit dem norddeutschen Bundesheere zu vervoll⸗ ständigen, ist es nur noch erforderlich, diesem Verhältniß auch einen äußerlichen Ausdruck zu verleihen, nämlich die Uniformirung unserer Sol- daten nach preußischer Ordonnanz durchzuführen. Als Vorläufer einer solchen Maßregel will man die Einführung der Ossiziers-Interims- Uniform preußischen Musters bei unserem Offizierscorps betrachten.— Der Hauptmann im Großherzoglichen Artillerie-Corps und Abtheilungschef im Kriegs- Ministerium v. Herget ist zum Major à la suite des 1. Infanterie-Regiments und der Großherzog- liche charakterisirte Intendanturrath Niepoth zum wirklichen Intendanturrath mit Majorsrang ernannt worden. — Dem Kreisassessor Dr. Dietz sch zu Vilbel wurde die Verwaltung des Kreises Grünberg pro visorisch übertragen. — Die kürzlich gebrachte Nachricht, daß Fürst Karl zu Isenburg ein deutsches Regiment in Rom errichten wolle, wird als vollkommen unbe⸗ gründet bezeichnet. Alsfeld. An Stelle des Hofgerichtsraths Schulz, welcher sein Mandat niedergelegt hatte, ist zum Landtagsabgeordneten sür Alsfeld Justiz- rath Kolb, Secretär am Oberappellatlonsgericht zu Darmstadt, gewählt worden. Preußen. Berlin. Man spricht von einer demnächst stattsindenden Zusammenkunft der Staatsminister v. Bismarck und v. Beust zum Zweck der Herbeiführung einer Annäherung zwischen Preußen und Oesterreich. — In Bezug auf die neuen Steuerprofjekte scheint es allmählich etwas zu tagen. Wegen Er⸗ höhung der Branntweinsteuer liegt bereits eine Kundgebung von amtlicher Seite vor. Nun hört man weiter, daß auch eine Vorlage über die Petroleumsteuer und eine Besteuerung der Börsen⸗ geschäfte ganz in der Kürze zu erwarten sei. Hin⸗ sichtlich der Branntweinsteuer ist bereits eine ziemlich rege und ausgedehnte Agitation, an der sich namentlich die conservativen Kreise und hoch⸗ adligen Rittergutsbesitzer in Preußen beteiligen ins Leben getreten. In einem von dieser Seite erlassenen Proteste von unerwarteter Schärfe heißt es u. A.:„Will sich der Landwirth, der als geduldiger Lastträger im Frieden, wie noch mehr im Kriege, die Hauptbürde des Staates trägt, die ihm aufgebürdete Last gefallen lassen, so ist dies seine Sache. Er thut dies theils aus Pa⸗ triotismus, theils aus Gewohnheit und Apathie! Er muß sich aber hoch aufbäumen, sich nieder⸗ werfen, jeden weitern Schritt vorwärts verweigern, wenn dieser an und für sich aus volkswirthschaft⸗ lichen Gründen vollständig ungerechtfertigten Pro- ductionssteuer, die nur er und kein anderer Ge— werbtreibender zu tragen hat, eine neue Last, die ihn zu erdrücken droht, hinzugefügt wird!“— Auch die beabsichtigte Aufhebung der Portofreiheit aller Dienstsachen der Behörde kann in ihren un- vermeidlichen Folgen nur als eine neue Steuer aufgefaßt werden. Sehr richtig sagt hierüber das „Eisenacher Tageblatt“: Die Millionen, welche jene Aufhebung der Bundescasse zuführen würde, müssen doch aufgebracht werden; da die Beamten dienstliche Correspondenz nicht aus ihren Taschen frankiren können, so muß das Porto entweder von Gemeinden und Bezirken oder von den Ein- zelstaaten getragen werden, die es wiederum aus der nicht mehr ungewöhnlichen Art der Besteuerung ihrer Bürger beschaffen müssen. All diese Ma- növer lassen aber eine dauernde und zureichende Gestaltung des Bundesfinanzwesens nicht erwarten; es gibt dafür nur ein ausreichendes Mittel, auf das man, gleich Cato, immer wieder zurückkommen muß:„Ich meine aber, daß das Militärbudget zu vermindern sei.“ — Eine von conservativen Grundbesitzern dem Ministerium eingereichte Statistik der Zwange— verkäufe von Grundeigenthum seit dem Jahre 1862 gibt ein sehr bedenkliches Bild von der fortschreitenden Verarmung des Grundbesitzes. Es wurden unter den Hammer gestellt: 1862 Ritter⸗ güter 19, Bauergüter 2584; 1864 Ritterg. 33, Bauerg. 2863; 1865 Ritterg. 41, Bauerg. 3257; 1866 Ritterg. 54, Bauerg. 3784; 1867 Ritterg. 77, Bauerg. 5333. — Graf Bismarck ist mit seiner Familie auf einige Tage nach Varzin gereist. Bayern. München. Der Verwaltungs- rath der Ostbahn beabsichtigt folgende Bahnlinien zu bauen: Regensburg⸗Nürnberg in direkter Linie, Cham Straubing, Straubing⸗Mühldorf, Strau- bing⸗Sünnching, Neufahrn Obertraubling und eine Verbindung zwischen der Weiden⸗Bayreuther und der Amberg ⸗ Nürnberger Linie. Durch den vor⸗ gelegten Gesetzentwurf will die Staatsregierung die Ermächtigung zur Gewährleistung von 5½ Prozent Zinsen für ein Baucapital von 47 Mill. bis zum Jahre 1904 — Nach dem„Nürnb. K.“ darf mit ziem⸗ licher Gewißheit angenommen werden, daß die internationale Kunstausstellung nun dennoch im bevorstehenden Sommer dahier stattfinden und gleichzeitig auch die Local ⸗Industrie- Ausstellung abgehalten werden wird. Baden. Heidelberg. Der„Pfälzer Bote“ bringt den neuesten Protest des Königs von Hannover an die Deutschen Fürsten seinem ganzen Wortlaute nach, in welchem der König Einsprache gegen die von Preußen verfügte Be⸗ schlagnahme seines Privatvermögens erhebt. Oesterreich. Wien. Die hiesigen Offi⸗ ziösen versichern, daß der Reichskanzler Graf Beust nicht an den Abschluß einer Allianz mit Italien venke, da eine solche zur Erhaltung des Friedens nicht nothwendig sei, wohl aber seien seine Bemühungen danauf gerichtet, die italienische Regierung von einem abermaligen Bündniß mit Preußen abzuhalten, uad in dieser Beziehung könne bereits ein günstiger Erfolg constatirt werden. — Für die hinterlassenen Familien der mit der Fregatte„Radetzky“ untergegangenen Seeleute hat der Kaiser 3000 Gulden aus seiner Casse angewiesen. Eine Reihe dramatischer Vorstellungen, welche zu demselben Zwecke von Mitgliedern der hohen Aristokratie im Palais des Fürsten Schwarzen⸗ berg veranstaltet wurden, ergaben die Summe von 23,000 Gulden. — Ein kaiserliches Handschreiben enthebt den Erzherzog Albrecht von der Stelle eines Armee⸗ Commandanten unp ernennt denselben zum General- Inspektor des Heeres. — Das Ergebniß der Ungarischen Wahlen ist ein für die Regierung ungünstiges, wenngleich derselben die Mehrheit auch in dem neuen Hause gesichert ist. Ein schwerer Schlag für die Deak⸗ partei ist das Unterliegen vieler ihrer hervor⸗ ragenden Mitglieder sowie insbesondere auch der Umstand, daß in dem Pesther Comitat überall der Opposition der Sieg verblieben. Luxemburg. Eine Depesche aus Luxem⸗ burg meldet:„Die Regierung wegen der Frage Betreffs der Festungswerke von der Kammer inter- pellirt, gab die Antwort, daß Preußen gegen die Verzögerung, welche Betreffs der Zerstörung der Festungswerke eingetreten sei, reklamirt, und daß, ungeachtet der befriedigenden Antwort der luxem⸗ burger Regierung, ein preußischer Offizier den Zustand der Arbeiten inspicirt habe. Mehrere Deputirten protestiren gegen diese preußische Ein mischung.“ Frankreich. Paris. In einer vom Kaiser an den Staatsrath gerichteten Rede über die Abschaffung der Arbeitsbücher, erinnert derselbe an die Gesetze, die schon zu Gunsten der Au beiter erlassen wurden. Er sagte ferner, die Aufhebung der Arbeitsbücher ist vor Allem eine moralische Satis— faction, um die Arbeiter von lästigen Formalitäten zu befreien, und um die Reihe der Maßregeln, welche sie unter das allgemeine Recht stellen und sie in ihren eigenen Augen erheben, zu vervoll— ständigen. Der Kaiser schloß also: Ich habe nicht vorausgesetzt, daß ich vermittelst dieser meiner Politik alle Vorurtheile entfernen, allen Haß ent— waffnen und meine Popularität vermehren würde; aber ich bin überzeugt, daß ich aus ihr neue Thatkraft schöpfen werde, um schlimmen Leiden— schaften zu widerstehen — Die Temperatur scheint in Paris nach und nach schwül und höchst ungemüthlich zu werden, wie die in verschiedenen Versammlungen, welche von der Polizei aufgelöst wurden, gebaltenen Reden bekun— den. Wir geben einige Stellen aus den Reden, welche in einer bei Herrn Budville stattgehabten sog. Privat-Versammlung von 1200 Personen gehalten wurden. Hr. Garau sprach:„Ich will Alles umstürzen, was der Revolution im Wege steht! die Deputirten, den Kaiser. Ich will die Bourgeosie ausrotten, die Capitalisten, welche sich mästen, während wir Hunger sterben. Ich will, daß man in Waffen auf die Straße eile, nicht morgen, sondern heute. Blut muß fließen, um die Leiden und das Elend des Volkes zu rächen.“ Die Versammlung klatscht Beifall und einige Stimmen rufen:„Ja, wir wollen die Revolution und wir werden sie haben.“ Herr Horn wieder— holt mit Danton:„Kühnheit, Kühnheit und immer Kühnheit! Ihnen, Mitbürger, sage ich: Zur That! und Sie werden die sociale Revolution erreichen, nach welcher Sie verlangen.“ Herr Amouroux: Ich bin radicaler Sotialist, ich will die Revolu⸗ tion, ich will den Umsturz des Kaiserreichs. Die Regierung ist nicht unser einziger Feind; der Klerus ist noch hassenswerther als das Kaiserreich. Werfen wir das Kaiserreich über den Haufen und mit ihm wird der Klerus, stürzen wir den Klerus und mit ihm wird das Kaiserreich zusammenbrechen. (Beifall. Es lebe die Freiheit! Es lebe die Re⸗ publik!) Herr Budaille: Ich bin Republikaner, ich will die sociale Revolution. Tragen wir die Candidatur den politischen Verbannten an. Was liegt an dem Eid? Ich mache mich über ihn lustig und schlage ihn in den Wind; er beweist nur die Ohnmacht dessen, der ihn verlangt und dessen Thron zusammenbrechen wird. Aus diesem Saal maß der Keim der Revolution hervorgehen. Herr Petit: Ich verlange die Abschaffung des Kaiserreichs. Rufen wir Blanqui, Considérant, Barbes, Ledru Rollin, Felix Pyat, Louis Blanc in unsere Mitte; das sind die Männer, die wir brauchen. Was liegt an dem Eid? Das ist eine bloße Formalität.— Man setzte ein Comite von 15 Mitgliedern ein, welche das den Candidaten aufzultgende Programm redigiren sollen. Jedes dieser Mitglieder legte ein radical-sotialistisches Glaubensbekenntniß ab. Um 11 Uhr ging man unter den Rufen: Es lebe die Freiheit! Es lebe die Revolution! auseinander. — ueber eine andere am 25. März in Belle. ville abgehaltene Versammlung berichtet die„Patrie“: „Die Versammlung war sehr stürmisch und trotz der von dem Polizeicommissär aus gesprochenen Auf⸗ lösung wurde die Discussion bis 11 Uhr sortge⸗ setzt. Hr. Flourens erklärte schon, als er den Vorsitz übernahm, daß er fest entschlossen sei, die Rechte der Versammlung um jeden Preis zu ver⸗ theidigen. Hr. Bologne protestirte gegen die Auf lösung der öffentlichen Versammlungen und gegen die Journalisten, welche dieselben angreifen. Hr. Ollivier protestirte ebenfalls gegen die letzte Auf lösung; er beklagt sich, daß die gegenwärtige Re⸗ gierung das Volk knebele. Noch heftiger beschwerte sich Hr. Pellerin; der Commissär ertheilte eine Verwarnung und sprach, da der letzte Redner in seinen Ausfällen fortfuhr, um halb 10 Uhr die Auflösung der Versammlung aus. Hr. Flourens erklärte die Auflösung für ungesetzlich: man müsse sich nicht mehr auf unfruchtbare Protestationen beschränken, sondern einen gesetzlichen Widerstand leisten und die Versammlung fortsetzen. Einige Personen ziehen sich zurück.„Bürger!“ ruft Hr. Pellerin von der Tribüne, die er noch nicht ver— lassen hat,„ein revolutionärer Luftzug ist über Frankreich gegangen. Wir wollen keinen Tyrannen mehr und da die gegenwärtige Regierung ein Aussatz ist, so müssen wir uns von ihr befreien. Der Kampf wird beginnen, die Stunde der Rache ist gekommen. Zum Werk also, und handeln wir um jeden Preis!“ Hr. Flourens erklärt alle Kaiser für Verbrecher; seiner Meinung nach wäre der Vereinssaal gehriligter, als die Deputirtenkammer, da man in diese nur durch Corruption komme. „Die gegenwärtige Regierung“, sagt er,„ist die des Diebstahls, und das Bagno wäre entehrt, wenn es die Regierungsmänner aufnehmen sollte.“ — Wie die Pariser Blätter melden, sind die oben erwähnten Herren Amouroux und Brudaille unmittelbar nach dieser Sitzung verhaftet worden; auch Garau's Verhaftung wird berichtet. — Die„Patrie“ sagt: Die auf 6 Monate beurlaubten Militärs, deren Urlaub am 31. März abläuft, haben Befehl erhalten, sich zu ihren Corps zu begeben. Urlaubsverlängerungen werden nicht gestattet, ohne Zweifel aus dem Grunde, damit Soldaten wie Offiziere in den neuen Waffen ein- geübt werden können. i Belgien. Brüssel. Der„Etoile belge“ erwähnt das Gerücht, daß eine preußische Gesell⸗ schaft sich anschicke, mit der Eisenbahn⸗Compagnie „Grand Central Belge“ wegen Ausbeutung der Linie Antwerpen Aachen in Unterhandlung zu treten. Das Projekt soll offiziell zur Kenntniß des Cabinets gebracht worden sein. — Freĩre Orban begab sich am vorigen Montag in Begleitung seines Secretärs Vander⸗ helst und mehrerer Beamten vom Departement der öffentlichen Arbeiten nach Paris. Spanien. Madrid. Die Commission, welche einen Verfassungsentwurf auszuarbeiten hat, hält folgende Grundzüge fest: Eine monarchische Regierungsform, zwei Kammern, erwählte Se⸗ natoren, Provinzialräthe, Deputirte, welche aus dem allgemeinen Wahlrecht hervorgehen, ein König, welcher vom 18. Jahre an zur Regierung gelangen kann, endlich Preß⸗ und Versammlungefreiheit. — Sicherem Vernehmen nach ist die Regie- rung geneigt, die Religionsfreiheit aufrecht zu erhalten; sie will dabei aber die kath. Religion als Staatsreligion anerkennen und demgemäß auch für die Geistlichkeit derselben aus Staatsmilteln sorgen.— Die„Correspondencia“ versichert, es sei eine karlistische Verschwörung entdeckt und ein General sowie ein Oberst verhaftet worden. — Aus Havannah ist ein Telegramm ein⸗ getroffen, nach welchem neue Verstärkungen auf der Insel Cuba angekommen sind und die Lage sich gebessert hat. Die Aufständischen würden energisch verfolgt und stellten sich den Behörden. Italien. Florenz. Die Regierung hat sich bezüglich einer Alpenbahn definitiv für die ulla! sind a And z nächft angel fi fl Met alen. in welt sch fe Haußt ömise mit m haflet A ha de welche modi Beam ihrem zu ern! Stnat lich in Absctz demna haus! diest gelte darn sel,. 9 lich Wash wobei eint A tr im Hosnu den B befieht gitrun Maid Brdaille vorden; Nonalt 51. Nin en Corp ten nicht „ dan en ein ⸗ le belge Gesell⸗ mpagnit ung der ung 1 Nenntniß gorigen Bander⸗ Ant del union, Aatbtittn zarchisc⸗ et Se⸗ c aus 1 Konig, gelangen ideit. e Regi“ recht J Arligion i auch Gotthardlinie entschieden und sind bereits Ein ⸗ leitungen zu Verbandlungen mit den betheiligten Regierungen getroffen. Die italienischen Gesandten an den betr. Häfen haben demgemäß Weisung erhalten, einstweilen in dieser Richtung thätig zu sein. — Der General Möring ist im Auftrage des Kaisers von Oesterreich hier eingetroffen, um die italienischerseits in Triest stattgefundene Begrüßung des Kaisers durch den General Della Rocca zu erwidern. — Die Nachrichten aus Mittel- und Unter- Italien beginnen sehr ernstlich zu lauten. In Neapel hat das petmanerte Revolufionscomite tine Proklamation erlassen, welche die Aera der Volksversammluagen und Programme für geschlossen erklärt und sodann sortfährt wie folgt:„Wir sind am Frühmorgen der Barricaden angekommen and zeigen dem Land an, daß die Action dem- nächst beginnt und daß wir am Ende unserer langen und blutigen Täuschungen angekommen ind. Ein letztes Bulletin wird erscheinen, um die genaue Zeit der Erhebung mitzutheilen.“ Das Aktenstück wendet sich vorzugsweise an die Sol— daten. Es bestand in Neapel ein eigenes Bureau, in welchem die Soldaten verschiedener Regimenter sich förmlich der Revolution verpflichteten. Als Haupt der revolutsonären Comite's erscheint der römische Emigrant Concetto Procaccini, welcher mit mehreren der andern Anstiftern bereits ver— baflet ist. Amerika. Washington. Der Senat hat dem Repräsentantenhaus eine Bill vorgelegt, welche das Amtsdauer- und Absetzungsgesetz dahin modificirt, daß es dem Präsidenten freistehen solle, Beamte, ohne Angabe seiner Beweggründe, von ihrem Amte zu suspendiren und deren Nachfolger zu ernennen, durch deren Verweisung Seitens des Senates jedoch die ersteren wieder selbstverständ— lich in ihr Amt eingesetzt würden. Die absolute Absetzung von Beamten sollte dem Präsidenten demnach nicht gestattet sein. Das Repräsentanten- haus verwarf jedoch wit 99 gegen 70 Stimmen diese Bill. — Telegraphische Nachrichten melden, der ab— getretene Präsident Johnson liege schwer erkrankt darnieder. Das Gerücht, daß Johnson gestorben sei, wird widerrufen. New Jork. Am Nachmittage des 13. März ließ der diplomatische Körper sich durch Herrn Washburne dem Präsidenten Grant vorstellen, vobei der norddeutsche Gesandte, Baron Gerolt, tine Ansprache an den Präsidenten hielt, in welcher er im Namen seiner Collegen der aufrichtigen Hoffnung Ausdruck gab, daß die jetzt zwischen den Vereinigten Staaten und anderen Nationen vestehenden guten Beziehungen unter Ihrer Re- gitrung aufrecht erhalten bleiben mögen. Der Präsident dankte in freundlicher Weise und ver⸗ sicherte, daß es sein beständiges Bestreben sein werde, diese friedlichen und freundlichen Beziehun gen aufrecht zu erhalten. Gießen. Der kürzlich hier wegen versuchten Betrugs verhaftete Besitzer„Norddeutscher Banknoten“ ist ein ge— wisser Schuhmacher Heinrich Berg aus Holzhausen, Königl. preuß. Amts Burbach, auf dem auch der Verdacht ge— werbsmäßiger Verbreitung falscher preußischer Kassen-An⸗ weisungen ruht. Es ist die Frechheit sast unglaublich, mit welcher derselbe seinen Betrug hier versucht hat und man sollte es nicht für möglich halten, daß sich Jemand mit diesen Nachbildungen des Papiergeldes(Norddeutsche Banknoten), zumal mit so hohen Summen von 100 Thlr. betrügen lassen könnte. Jene Banknoten enthalten drei⸗ mal die Aufschrift: NORDD EUTSCHE BANRKNOTE. und das deuische Reichswappen, darunter die Worte: Tausend Thaler vollgültig in keiner Zahlung. Unten am Rande sind die Worie klein georuckt: Wer dieses falsche Papiergeld nachmacht, kommt Zeitlebens nach Mecklenburg oder Lippe. Viel eher ist ein Beirug möglich mit den bei ihm ge— jundenen, galvanisch vergoldeten und sehr fein klingenden Spielmarken. Dieselben haben die Größe der Zwanzig— Franks⸗Stücke, kragen auf der einen Seite das Bildniß des Kaisers Napoleon und auf der anderen Seite inner— balb eines Kranzes von Eichenlaub das Wort:„JETON“. (Spielmarke). Marken scheinen so gewählt, um Betrügereien möglich zu machen, und es sollen in der That mehrere Fälle bekannt sein, in welchen solche Marken als Zwanzig-Francs⸗Stücke ausgegeben wurden. Frankfurt. Ein in Wiesbaden verstorbener, aus Rotenburg ea. d. T. gebürtigter Militär hat dem Sencken— bergischen Institut ein Legat von 40,000 fl. binter⸗ lassen. Die Zinsen sollen 20 Jahre lang zu dem Capital geschlagen und dann zu Slipendien für wissenschaftliche, tiechnische und gewerbliche Studien verwendet werden. Vom Main. Im besonderen Interesse der unbe— miitelten Kiassen kann die Aufhebung des Lottexiespiels den Regierungen nicht warm genug und nicht oft genug empfohlen werden. Die Frankfurter und Braunschweiger Lotterie sind es besonders, welche eine Masse Müßiggänger durch den Verkauf getheilter Loose weithin ernähren. Während der Begüterie ein ganzes oder halbes Loos an— kauft und reell durch alle Klassen spielt, greifen Arbeiter und Dienstboten durch die verlockenden Anpreisungen der Lotteriehändler, welche in raffinirter Weise die Leidenschaft des Spieles aufzustacheln verstehen, zu den sogenannten Deyerloosen oder Achtellosen, welche sie in den ersten Klassen meist mit erkargtem Gelde bezahlen und die bei der Schlußziehung gewöhnlich dem Händler durch dessen geschickte Manipulation mit verhältnißmäßig hohem Ge— winn wieder zufallen und durch ihn aufs Neue verkauft werden. Ein Arbeiter in Offenbach hat nach der„M Zig.“ ein Achtel der Nummer 3333 der Franksurter Lotterie dreiunddreißig Jahre lang reell durch alle Klassen gespielt und ist fünfmal nur mit dem Einsatz herausgekommen. Welch sicheren Gewinn hätte der Mann gemacht, wenn er das nach und nach verspielle eld für den Adend seines Lebens sich erspart hätte. Darmstadt. In der von dem provisorischen Comits für die Saalbau- Unternehmung anberaumten General— versammlung waren 90 Actionäre vertreten. Unter dem Vorsitz des Großh. Obersteuerraihs Welcker fand nach kurzer Discussion auf Antrag des Hofgerichis- Advokaten Vogel die Abstimmung über den von dem provisorischen Comité erwählten Platz(eine zwei Morgen große Fläche nächst dem Bahnhof) statt und wurde einstimmig der bis⸗ her eventuell abgeschtossene Ankauf genehmigt. Die Form und die zierliche Arbeit dieser herige Comits wurde ersucht, seine Thätigkeit auch ferner der für unsere Stadt so wichtigen Angelegenheit zu wiemen, die im Entwurf vorgelegten Statuten drucken zu lassen und solche einer demnächst einzuberufenden General⸗ versam:mlung vorzulegen. Schweiz. Ein aus Sitten kommender Reisender erzählt folgenden schrecklichen Vorfall: 30 italienische Ar⸗ beiter wollten, von Domo d'Ossola kommend, am vorletzten Samstag Abends den Simplon passiren. Bis zur Kalt⸗ wassergalcrie ging die beschwerliche Reise gut von statten; von dort nahmen sie zwei Straßenwärter als Führer mit. Aber sie waren noch nicht weit gekommen, als plötzlich eine ungeheure Lawine auf sie hereinstürzte und alle 32 Mann unter ihren Schneemassen begrub. 20 von den Italienern gelang es, sich zu retten, die übrigen 12, darunter die beiden Straßenwärter, liegen an der Un— glücksstätte begraben. Danksagung. Für die arme Familie des am 7. Februar d. J. in Friedberg verunglückten Friedrich Jung von Wissels— heim sind bis jetzt an Gaben eingegangen: 1) Bei der Expedition dieses Blattes 2) Beim Geistlichen und Bürgermeister in Wisselsheim 21539 i 75 fl. 48 kr. wofür den gütigen Gebern der herzlichste Dank hierdurch gesagt wird. 54 fl. 13 kr. Die im vergangenen Winter stattgefundenen Vorlesungen haben an Kosten verursacht 165 fl. 26 kr. Darunter 110 fl. für den Saal, für Be⸗ leuchtung und Heizung. Die Einnaymen betragen im Ganzen 2565 fl. 26 kr. Also Mehr-Einnahme 100 fl.— kr. Von den betheiligten Herren wurde diese Summe wie solgt verwendet: 1) Für die deutsche Eesellschast zur Rettung Schiffbrüchiger 25 fl.— ke. Dazu ein besonderer Beitrag 1 2) Für die nothleidenden Juden in West⸗ rußland 2 3) Für den hiesigen Frauenverein der Gustav-Adolf-⸗Stistung 2 4) Für den hiesigen Hilfsverein 9 Die Uorddeutsche Landwirthschaftliche Beitung in Berlin, welche seit Neujahr d. J. wöchentlich zweimal er⸗ scheint, liegt uns in ihren während der letzten drei Monate ausgegebenen Nummern zur Besprechung vor. Aus den⸗ selben ist zu konstatiren, daß der Invalt der genannten Zeiung, namentlich der volkswirchschastliche und com⸗ mercielle noch reicher und mannigfaltiger geworden ist, als er es bereits im vergangenen Jahre war. Außerdem bringt die Norddeutsche Landwirthschaftliche Zeitung selt Neujahr d. J. eine gedrängte, rein fachlich gehaltene Darstellung der politischen Weltlage und ein Feuilleton, in welchem bisher die sehr interessanten Novellen„Das Käthchen vom Waldkrug? von Ernst von Waldow und„Faust“ nach dem Russischen des Iwan Turgeniew erschienen sind. Die Tendenz der Norddeutschen Landwirihschastlichen Zeitung ist auf die Wahrnehmung der landwirkb⸗ schaftlichen Interessen, Erhöhung des Rein⸗ er trages vom Grund und Boden und Ver⸗ mittelung des gesammten land wirthschaft⸗ lichen Verkebrs gerichtet. Die Nordd. Landw. Zeitung kann bei allen Buchhandlungen und den Postanstalten bestellt Das bis⸗ werden und kostet vierteljährlich 1 Thaler. Main ⸗Weser⸗Bahn. Bekanntmachung. 986 Mit Bezug auf F. 11 des mit dem 1. Januar v. 3. zur Einführung gelangten Reglements für unseren Lokal- Güter ⸗Berkehr dringen wir hierdurch Folgendes zur öffentlichen Kenntuiß: 1) die Expeditionslokale für den Güterverkehr find dem Pudlikum im Sommer von 7 Ubr, im Winter von 8 Morgens bis 7 Uhr Abends, mit Aus- schluß der Mitiagsflunde, auf den Stationen Kassel, Marburg, Gießen und Frankfurt von 1 bis 2 Uhr, auf den übrigen Stationen von 12 bis 2 Uhr geöffnet; 2) Eilgut wird an Sonn- und Fesitagen nur in den Vormittagsstunden von 8 bie 10 Ubr angenommen und ausgeliefert. Kassel den. 24. März 1869. Königliche Direktion der Main Weser-Bahn. Holz-Versteigerung. 977 Montag den 5. April l. J., Morgens 10 Uhr an⸗ sangend, werden im hiesigen Gemeindewald, Distrik, Zungenbolz I. Theil: 8 eichene Bau und Werkholz-Stämme, 1817 Cbkfß., 33 Klafter gemischtes Scheitholz und 9900 Stück gemischte Wellen verflelgert. Pfaffenwlesbach den 27. März 1869. Bürgermelster 8. Rn p üp. Lieferung für das Landeszuchthaus. 988 Mittwoch den 14. April l. J., Vormittags 10 Uhr, wird dahier die Lieferung von 14 Ceatner frischer Butter in Ausgebolen von je 1 Centner öffentlich ver⸗ steigert. 2 Marienschloß den 30. März 1869. Großherzogliche Landeszuchthaus⸗Direktion ne Holz⸗Versteigerung. 987 Montag den 12. April, Vormittage 9 Uhr, sollen in dem Freiherrl. v. Rothschild'schen Walde„Alten- berg“ öffentlich metstbietend versteigert werden: 3800 Stück Birken Prügel und Ressholz-Wellen, 5000„ Eichen, gemischle 1„ 2000„ K lange Wellen(Faschinen). Letztere eignen sich zu Bohnengerten. Otarben den 30. März 1869. Der Freiherrl. Rewiersörster Hilgenreiner. NT. b e., d Nee.. 993 Die bei Umdeckung des Schiff- und Thurmdaches an der Kirche zu Gettenau vorgesehne Dachdeckerarbeit, welche zu 706 fl. 32 kr. voranschlagt ist, soll Freitag den 9. März, Vormittags 10 Uhr, bei Gastwirt Kriegk daselbsi öffentlich an den Wenigstfordernden veraccordirt werden. Nidda den 30. März 1869. Der Gemeindebaumeißer Wenzel. 985 Der Kunsigärtner Daniel Imgrund in Kessel⸗ fladt bat glaubhaft angezeigt, daß sein Vermögen überschuldet sei. Es wird deshalb zur Abwendung des förmlichen Concurses Termin auf den 27. k. M., Vormittags 9 Ubr, anher— Schloßstraße Nr. 26— zum Gütcversuch an ⸗ beraumt und haben sich dazu dessen Gläubiger einzu⸗ finden und ihre Forderungen anzumelden und zu begründen. Ote nicht erscheinenden Gläubiger werden als den Beschlüssen der Mehrheit beitretend betrachtet, etwaiger Vergleichsdescheid lediglich durch Anschlag veröffentlicht. Hanau am 25. März 1869. Königliches Amtsgericht Abtheilung II. Coͤ ster bt. Strobmeper. Holz⸗Versteigerung. 980 Im Revier Arnaburg, Distrikt Hain zc., werden Montag den 5 April d. J. verstelgert: b 4 Stecken Hainbuchen Werkbolz für Müßlwenke, 16„ Buchen Scheitholz, 160 5„ une 9 Stecken Eichen⸗Stamm⸗ Prügelholz, 15„ Kiefern- zebufüßiges Prügelbolz, 110„ Buchen- u. 13 Stecken Kiefern Stockholz, 17 Tausend„„ 6 Hundert Kiefern Wellen. Zusammenkunft und Anfang präcis 9 Udr Vor- mittags am Jägerpfad auf der Straße von Eberstadt nach Lich. Arnsburg den 25. März 1869. Trautweln, Oberföoͤrster. 5 fl. kr. Hobenbeimer Beetpflug mit Regulator Nr. 1 27— do. ohne Regulator mit Stelz 24— do.„ 1 zu Vorderpflügen 22 30 Ein Pflug mit Regulator für mittl. Boden Nr. 2 24— do. ohne Regulator mit Stelz 21— doe! 55 zu Vorderpflügen 19 30 do. mit 5 für leichten Boden Nr. 3 22— do. ohne 1 mit Stelz 19 30 do.„ zu Vor derpflügen 18 do. mit„ Nr. 4 8 do. ohne mit Stelz 16 30 do.„„ zu Vorderpflügen 15— Amerikanischer Wendepflug fl. 18. 20— Nouchardloh(Schauselpflug)„ 14. 16— Sechpflug n 5 12— Marqueur zum Stecken der Kartoffeln, dreischaariger 14— do. vietschaariger 18— Pferdehacke fl. 11. 12— Sämmtliche Geräthe sind gewöhnlich vorräthig. rasch befördert. fl. kr. Pferderechen fl. 90. 100— Furchenegge* 10 12— Schaaregge„ 16 18 Häufelpflug 12— Kartoffel⸗ und Erntepflug 0 24— Vorderpflug fl. 10. 5 16— Ackerwalze mit Radvorrichtung, zweitheilig fl. 60. 66— do. ohne 10 50„40. 44— Eiserne Ringelwalze fl. 60. 100— Eiserne Sackkarren 212 14— Handschrot. Müble 1 8 Kartoffelmühle mit abgedrehten Walzen 44 do. kleinere Sorte 33— Repsdrill⸗Maschine, zweireihig 35— do. dreiretbig 45— Wurzelschneid⸗Maschine fl. 14. 44— Thowmühle„ 95 165— Für guten Gang und Leistung fähigkeit wird garantirt. Außer den in obigem Preisverzeichnisse aufgeführten Geräthen werden auf Bestellung neue Chaisen und Wagen jeder Größe angefertigt und reparirt. Einladung zum Abonnement. D 990 Mit dem 1. April beginnt ein neues ½ jähriges Abonnement auf den Gießener Anzeiger. Derselbe erscheint wöchentlich dreimal, Dienstags, Donnerstags und Samstags, und kostet in Gießen vierteljährlich 36 Kreuzer frei ins Haus geliefert.— Für auswärtige Abonnenten, welche nur bei der Poft oder den Landpofiboten abonniren können, beträgt der jährige Abonnementspreis 49 kr. incl. Postaufschlags. Die auswärtigen Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß nur dann vollzählige Nummern des Blattes geltefert werden können, wenn sie schon letzt bei der Post ihr Abonnement 5 Die Expedition des Gießener Anzeigers. erneuern. 976 steinernen Haus von Amerikanischer Pferdezahnmais, 18681 Ernte ist in vorzüglichster Qualität angekommen in der Samenhandlung zum Georg Andreas in Frankfurt a. M., Markt 44. Muster, sowie Special- Offerte stehen franco zu Diensten. Armenverein. 982 Ote Rechnung des biesigen Armenvereins für 1868 liegt von heute an 8 Tage lang auf hiesigem Bürger⸗ meistereibüreau zu Jedermanns Einsicht offen. Friedberg, 30. März 1869. Für den Vorstand: Stein berger. Cüchtige Maurergeselen für Accord arbeit gesucht tonnen Partbi 6 nen Parthiew Eisenbahnen e Arbeit inden. ber hessischen Anmeldungen werden entgegen genommen in Frank furt a. M. Bockenheimer⸗Chaussee 132, Grünberg auf dem Sectionsbureau, Nidda desgl. Bürggemünden desgl. 936 Dr. Pattison's Gichtuatte 544 lindert sofort und bellt schnell Gicht und Rheum atis men aller Art, als: Gesichts⸗, Brust⸗, Hals⸗, und Zahn⸗ schmerzen, Nopf⸗, Hand⸗ und Entegicht, Gliederreißen, Rückens und Lendenweh. In Packeten zu 30 kr. und halben zu 16 kr. bei J. A. Windecker. J ö r Ein tüchtiger Jeuerschmied 978 kann gegen hoben Lohn sogleich eintreten in der landwirthschaftl. Maschinen⸗ u. Geräthe⸗Werkstätte von Fauerbach b. Fr. K. Häuser. Zu vermiethen 983 ist das von Herrn Hofgerichtsadvokat Jö ckel be⸗ wohnte Logis meines Hauses Th. Diener, Schlossermeister, Bahnhofsstraße. Gute gelbe Kartoffeln, 992 sowie rothe und meg e zum Stecken, verkauft in Malter und Mesten J. Wolf, Friedberg. Schulstraße Nr. 357. Holz ⸗Versteigerung. 991 Montag den 19. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich von Died' schen Kirchwalde dahier: 1) 170 Stecken Buchen⸗Scheit⸗ u. farkes Prügelholz. 2 30„ gemischtes hartes Laubholz. 3) 6000 Buchen Ast⸗ und Reidelholz⸗ Wellen. 4) 9000 Wellen von verschiedenen harten Laubholz⸗ arten und 5) 13000 gute Backwellen öffentlich im langen Treiben, oder bet Regenwetter auf dem Fruchtspeicher dahier, versteigert werden. Ziegenberg den 1. April 1869. Kirchner. Ein guter Spenglergehülfe 950 findet dauernde Beschäftigung bei Bad Nauheim. Knieriem. Mehrere Wagen guten Mist 979 hat zu verkaufen Bäcker König neben dem Landgericht. 989 Die ehemalig Jakob Meier'schen Immobtlien zu Schwalheim werden von dem jetzigen Etgenthümer nur aus der Hand verkauft oder verpachtet. Friedberg, 31. März 1869. Für Unterleibsbruchleidende. 148 Ihre ausgezeichnete Bruchsalbe hat mich von meinem 23⸗jährigen Bruchleiden vollständig geheilt. Da mein Bruder auch am gleichen Uebel leidet, so bitte ich um 6 Toͤpfe, halb von der gewöhnlichen Sorte, halb von der stärkern. Obschon wir von den ersten Aerzten um⸗ geben find, so haben wir noch Keinen gefunden, der einen Bruch so radikal zu heilen im Stande ist, wie Sie. Empfangen Sie dafür die herzlich sie Danksagung. Paris den 7. Oktober 1867. 5 Haff ter, patissier, von Weinfelden. Diese durchaus unschädlich wirkende Bruchsalbe von Gottl. Sturzenegger in Herisau(Schweiz) ift in Töpfen zu fl. 3. nebst. Gebrauchsanweisung und Zeugnissen ächt zu beziehen, sowohl durch den Erfinder selbst als durch Herrn J. B. Lindt, Apotheker, Schnur⸗ gasse 58, in Frankfurt a. M. Schwarze seidene Halstücher, 381 sowie farbige Umknüpftücher und Foulards bei K. Friedrich neben der Poft. Bestellungen werden stets möglichst Soeben erschien im Verlage von F. A. Brockbau⸗ in Leipzig 5 das erste Heft eines neuen Werks: Politisches Handbuch. In 2 Bänden oder 16 Heften. . Octav) 36 kr. Das„Politische Handbuch“ hat den Z weck, als ein „Staats⸗ Lexikon für das deutsche Volk“ das schaften in gedrängter alphabetischer Form vorzuführen und durch populäre Fassung allen Volksklassen zugäng⸗ lich zu machen. Es kommt somit bet der immer all⸗ gemeiner werdenden Theilnahme am öffentlichen Leben einem entschsedenen praftischen Bedürfniß entgegen und ift vorzugsweise Mitgliedern von Landes- oder Gemeinde⸗ Vertretungen, Beamten und überhaupt allen am öffent⸗ lichen Leben Theilnehmenden als unentbehrliches Hand⸗ buch zu empfehlen. Das erste Heft nebst einem Prospect ist vor⸗ räthig und werden Unterzeichnungen angenommen bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Blumen-, Feld- und Garten- Jamen Jakob Herrmann, dem Hotel Trapp gegenüber. Verloren 960 wurde auf dem Weg vom Ockstädter Wald bis nach Friedberg eine Wende. Der redliche Finder wolle dieselbe an Peter Döll in Friedberg abgeben. Strohhüte 497 werden gewaschen, gefärbt und nach den neuesten Muftern fagonnirt bei K. Friedrich neben der Post. Ein Kindermädchen wird gesucht. Zu erfragen . Vorbach's Mühle. Alle 8 ren Uhren 974 werden unter Garantie billigst reparirt von Bad Nauheim. 2 1 O. M. Wittig, Fürstenstr. im Hause des Pru. Conditor Witzel. Alle Sorten Gartensamen 973 find wieder frisch und ächt zu haben. Friedberg. 934 bei 961 Todes ⸗ Anzeige. 972 Am 26. d. M., Abends ½8 Uhr, hat es 975 Allmächtigen gefallen unsere innigfigeliebte ochter Uettchen Engel in ibrem nicht ganz vollendeten 12. Lebensjahre nach kurzem aber schwerem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Wer die Verblichene kaunte, wird unseren Schmerz zu ermessen wissen. Gleichzeitig sagen wir Allen Denen, welche sie zu ihrer letzten Ruhestätte geleiteten, unseren herzlichsten Dank. Friedberg, 28. März 1869. Die trauernden Eltern. r e Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 31. März. Waizen 11 fl. 30 tr., Kor! 8 fl. 40 tr.; Gerste 8 fl. 10 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr. Frankfurt, 30. März. Waizen 11 fl. 45 kr.; Korn 9 fl. 30 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 45 kr. Grünberg, 27. März. Waizen 11 fl. 3 tr.; Korn 9 fl.— kr.; Gerste 7 fl. 59 kr.; Hafer 5 fl. 55 kr. Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— k.; Wicken— fl. — kr.; Saamen— fl.— kr.; Kartoffeln 2 fl. 10 kr. Mainz, 23. März. Waizen 11 fl. 27 tr.; Korn 9 fl. 8 kr.; Gerste 8, fl.— kr.; Hafer 6 fl. 29 tr.; Kartoffeln 2 fl. 12 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund 4 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Binderuagel& Schimpff. (Hierzu eine Beilage Nr. 37.) F. Damm. 1 Subseriptsonspreis für jedes Heft(von 5 Bogen Lexikon⸗ ö 12 bleiben 1 Staats-Lexikon für das deutsche Volk. 550 Wesentlichste aus den politischen und socialen Wissen⸗. 1. ag l. 20 l! OHubige tr 3a Naube A e oft 9% Freital in die be 91 J. dh Apolhe Aafabietend u t ausg. dig Lehibit Friedb ö Be l Die getke erso Aa öfen Offerte E Jui i zum E domittags en u 0 tif net w. Aiden unt Die de I Besrseh. a N. lage une Tassen 1 — 5 Die led. N. bald wird goldnet, Huaßberzog Ahnen fir Hahrtag U 0 er⸗ 0 ee, . 5 Beilage. 1 herh e 37. essischer Anzeiger. 0 3 de Volt Lef fentliche Aufforderung ehen 8 Auf Ansuchen des früher in Offenbach und seltber kerlod. r wobnpaft gewesenen Kaufmanns Jobann Adam te seßde aus Gudersberg im Kreise Fritzlar werden dier ⸗ 87 ds en a alle bekannte und unbekannte Gläubtger desselben 1* dal l Anmeldung und Begründung ibrer Forderungen und 1* Wien, Age ce leder Art an dessen überschuldetes Vermögen den abr ad zur Eingebung eines Nachlaß: und Stundungs 0* iu Termine „Amer al, Freitag den 9. April d. J., Vormittags 9 Uhr, En beden unte dem Anfügen bite der vorgeladen, daß sonst die igen und ssesplüsse der Mehrbelt der geböeng auftretenden Gläy, emkirdt. kigg auch für die Minderdest der erscpeinenden oder die en Ff gucsteibenden Gläubiger ale bindend angeseten werden d Hand- sollen. 5 Gleichzeitig wird den Schuldnern des J. A. Heppe ele der ide Absütrung ibtrer Schuldposten an diesen ipren demmen bei ölärbiger oder dessen Angehörißen, bei Meidung dop— 18. zelir Zahlung, hiermit untersagt. kaubeim den 20. Februar 1869. Gtoßberzogliches Landgericht Naubeim Ulrich, Suppes Landrichter. Landgerichts Assessor. 1 arten. bofraithe⸗Versteigerung. 902 Freitag den 2. April d. J., Vormittags 11 Übr lin hiefigem Raihhause die dem Bürger Konrad 1. dahier gehörige, auf dem Marktplatz neben der Jofelpotheke gelegene dreistöckige Hofralthe öffentlich teifbletend emer freiwilligen Verstetderung unter dem An süger ausgesetzt werden, daß dei entsprechendem Gebot dem Letztbietenden die Genehmigung sofort ertheilt wird. sriedberg den 22. März 1869. Großherzegliches Ortsgericht Friedberg mann, gegenüber. 2 ler Polt er kedliche tiedderg — Villigsies illustrirtes Jamilienblatt: 280,000 Aufl. Wöchentlich 2 Bogen in gr. Quart. Aufl. 280,000. Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Vierteljährlich 54 kr. Mithin der Bogen nur ea. 5½ Pfennige. Hierzu die Feuilleton-Beklage„Deutsche Blätter“ nach Belieben apart 21 kr. vierteljährlich 994 Das zweite Quartal bringt:„Reichsgräfin Gisela“, Roman von E. Marlitt.(Fortsetzung.)—„Durch Nacht zum Licht“. Erzählung von Karl G utzkow. 7„Verlassen und Verloren“. Novelle aus der Spessarrsschen Ane 5 erhebung von L. Schücking. Naturwissenschaftliche, cultur- und sittengeschichtliche Mittheilungen Nittdge d Pros. Bock.— Polytechnische und national⸗ökonomische Belehrungen. 55 0 — Notizen über Erfindungen, Literatur, Kunst u. s. w. Illustrationen von den ersten Berliner, Dresdener, Düsseldorser, Leipziger, Münchener und gartec Künstlern. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. 5 l Beiträge voll Biographien mit vortrefflichen Portraits 4 Stult le et nturset er Post. en Nüble. Ain rparitt vel Dieren 2. Main Weser-Bahn. ntm ach ur 904 Die Lieserung der zur Fundamentirung der Läute weil erforderlichen 243 Stück Quadern soll im Wege dar öffentlichen Submission vergeben werden. Offerten sind mit der Aufschrift: 9* „Submission auf Lieferung von Quadern Fundamentirung der Läutewerke⸗ bis zum Submissionstermin: Montag den 12. April d. J., Bomittags 11 Ubr, bei uns einzureichen, in welchem die sülten in Gegenwert der etwa ceschienenen Submittenten eröffnet werden sollen. Später eingehende Offerten blelben unberücksichtigt. Die Lieferungsbedingungen können auf dem Büreau der Betriebs⸗Inspectoren zu Cassel, Gießen und Frank— für a. M. eingeseben, auch von denselben oder unserer Kumlei unentgeltlich bezogen werden. Cassei den 24. März 1869. Königliche Direction der Main Weser⸗Bahn. Bekanntmachung. 9066 Die Genehmigung der Holzverstelgerung vom 1. t. M. im Großberzoglichen Domanialwald Burg— wald wird blerdurch öffentlich bekannt gemacht und an grordnet, daß die Abfuhrscheine vom 6. April an bei Großherzoglichem Rentamt Friedberg in Empfang 3 nehmen find; der Tag der Ueberweisung und erste Wösahrtag auf den 7. April bestimmt worden ist. Ober⸗Rocbach den 24. März 1869 Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach Bing mann. Holz⸗Versteigerung nr emed. 950 Montag den 5. April l. J. werden in den Districten Spes und Steinbruch verstelgert: 275 Stecken Buchen⸗Scheitholz, ter Witzel Amen sehen werden. Alle Postämter und Buchhandlungen nehmen Bestellungen an, in Friedberg Bindernagel& Schimpf S. „ 1— 72 8 1 d 7 Für Fuhrwerksunternehm 959 Zum taglichen Rangiren der Eisenbahn-Waggon für den Erztransport der Friedberger Bergbau-Gesellschaft an hiesigem Bahnhofe sucht die unterzeichnete Gruben- Verwaltung ö Unternehmer, pz mit Hülfe eines kräftigen Pferdes auszuführen gederkt. Die näheren Bestimmungen hierüber können auf dem Büreau der Gesellschaft 37 1 einen eluge⸗ Friedberg den 25. Marz 1869. Die Verwaltung der Friedberger Bergban⸗Gesellfcaft Hand- Dresch- Maschinen mit Strohschüttler. 971 Wir machen biermit bekannt, daß wir zu unseren beliebten Hand-Dresch Maschinen schültler ganz neuer Art construtrt baben, welche ibrem Zwecke vollkommen entsprechen und Maschine nicht erschweren. Unsere künftigen Preise find: fl. 88 ohne und fl. 125 mit Strohschüttler unter Garantie u. Vergütung der Eisenbahnftacht bei Baarzahlung nach 14tägiger Probezeit 10 fl. 70 t Abe ae, an die früher gelieferten Maschinen an e e unsere Pand- Dresch Maschinen können auch durch Göpel ü erde 45 fl tl M e 0 4 5p ch pel betrieben werden, welche 145 fl Wir bitten um baldige Bestellung, einstehen sollen jetzt Stroh⸗ en Gang der wenn wir det dem großen Absatz für rechtzeillige Ablieferung J. P. Lanz& Comp. in Mannheim. 5 - S ern. reer Fir ma⸗ Veränderung. 962 Meine seither unter dem Namen Löb Straus I. bestandene Handelsfirma wird nan an unter der Bezeichnung„L. H. Straus“ fortgeführt werden, und bitte meine geehrten Geschaͤftsfreunde davon Vormerkung nehmen zu wollen,. Meine geschäftlichen Beziehungen werden durch diese Veränderung nscht berührt vor wie nach ganz dieselben. Löb Straus 1 Friedberg, Ende März 1869. Von nun an: L. II. Suu 3. U. Verlinische Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. 958 N 1. bringen hiermit zur offentlichen Kenntniß, daß die Dividende pro 1864 fur die mit Anspruch auf Gewinnantheil abgeschlossenen Versicherungen, welche jenem oder einem der n ee 1 Procent der für das Jahr 1864 gezahlten Prämie zeste und statutenmäßig bei den Prämienzahlungen im Jahr 9 in Abzug k d e zahlungen im Jahre 1869 in Abzug kommen wird. Direction der Berlinischen Lebens Versicherungs-Gesellschaft. v. Bülow, v. Magnus, G. Winckelmann, Busse, Directoren. Vollziehender Director. Flaschen Etiquette Corseten& Crinolines von ich „ bleiben ee„ Prügelholz, 5„ Stockholz, 4000 Stück„ Alstwellen. 0 k. Zusammenkunft Mergens 10 Ubr im Spieß. f. 40 f. Büdingen den 25. März 1869. 60 kt.; Fürstilches Forstamt Züdingen 6. Ur sch 1340 Aepfelwein-Versteigerung— 3 5 Freitag den 2. April d. J., Mittags 1 Übr, a werden circa 14 Ohm 1868 r. Aepfelweln, zur Concurs— * aun masse des Helnrich Kirchner von Ober Rosbach lt 10 b. gehörig, in der Wohnung desselben öffentlich meist— Aae Velend verstelgert. 1 der e am 24. Marz 1869. 1 roßherzogliches Ortsgericht Ober-Rosbach — Becher. D vr. 100 Stud 36 K. bis zu 2 fl. 48 kr, del Bindernagel& Schimpff. 219 bes K. Friedrich neben der Poss. Holz-Versteigerung. 951 Freitag den 2. April l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Waldvistrtete Probfistümpfe in der Diebs eiche, nahe an der von hier nach Hanau führenden Straße: 13 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 2„ Kirschen⸗ 7 31 15 Etchen⸗ 70 4 1 Birken⸗ 05 1 Buchen Stockholz, 12400 Stück Buchen⸗Wellen, 10⁰„ Kirschen⸗„ 3100 77 Elchen⸗ 7 400„ Buüken⸗. und 100 Aspen⸗„ öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Nach dieser Versteigerung kommen im Schloßbofe dahler zum offentlichen Verkauf: 4% l Pappeln e „ Stockholz, 100 Stück pappeln⸗Wellen, 1 8 Pappeln Stämme von 11— 30“ mittlerem Durchmesser und 13—30“ Länge. Schloß Ildenstadt den 24. März 1869. Gräflich von Lee ee Rentei das. Holz Ber eigerun g. 957 Mittwoch den 7. April 4. J., Morgens 9 Ubr beginnend, werden im Münsterer Gemeindewald, Oistrict Nollkopf öffentiich versteiger!: d 13 Stecken Buchen- und Eichen Scheitbolz, 21„ 1„ Birken⸗Prügelholz, 72„ Stockbolz, 3250 Wellen„ Reiabolz, und Nadel Reisholz, unb Buchen⸗Stammholz. September l. J. Zusammen⸗ kunft in Münster. Münster am 27. März 1869. Gtoßherzogliche Bürgermeisterei Münster N n e d. 1100„ Aaspen⸗ 7 Stück Eichen⸗ Zahlungsfrist dis 1. Holz. Versteig erung. Montag den 5. April l. J., 8 9½ Uhr in den nach 952 anfangend, wird in dem hiesigen Gemeindewald, Districten Etterberb, Eselsberg und Thierberg, benanntes Gebölz öffeutlich versteigert: 1) 36 Stecken Buchen-Scheitholz, 10 1„ Prügeldolz, 2„ Eichen⸗„ 60* Buchen ⸗Stockholz, 2„ Eichen⸗„ 6) 6400 Buchen-Retsholz⸗, forstungswellen, 7) 2900 Eichen-Reisholz⸗Wellen, meistentheills Durch⸗ 8) 3600 Nadel⸗* 9) 1 Buchen ⸗Werkholz⸗ Slamm, 1 Cubiksuß, 10) 1 Eichen⸗ 0 9 5 110 1 Birken 7 5 12) 4 Nadel⸗Werkholz⸗ Stämme, 40 1 13) 311 Nadei⸗Stangen von 2—4“ mittl. Durchmesser und 20-357 Länge, 383 Cub.⸗Fuß haltend. Die Zusammenkunft ist in Bodenrod. Der Anfang der a e im District Elterheck. Bodenrod den 25. März Großherzogliche enen Bodenrod Sch 2 Bekanntmachung. 966 Die am 23. l. M. in dem Gräflichen Ossen⸗ heimer Wäldchen abgebaltene Holzversteigerung hat die vorbehaltene höhere Genehmigung für das Brennbolz und das Nadel⸗, Bau-, Werk⸗ und Nutzholz erhalten. Der erste Fahrtag ist auf Freitag den 2. April l. J. bestimmt. Wlckstadt den 24. März 1869. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal las. Bekanntmachung. 907 Die am 24. l. M. in dem Gräflichen Revier Wickstadt abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Dienstag den 6. April l. J. anberaumt. Wickstadt den 25. März 1869 Gräfli 1 Oberförsterel Assenheim Schallas. reren 968 Nächsten Freitag den 2. k. M., Vormittags 10 Übr, wird das Zurichten von 1 ½ Klstr. Pflaftersteinen auf hlesigem Rathhause veraccordirt. Nleder⸗Wöllstadt den 28. März 1869. Groß herzogliche e Nieder⸗ Wöllstadt Stoll. Kleesaamen 667 empsiehlt zu der nächsten Aussaat 5 Bad Nauheim. Jacob Schimpf. Fs 921 Fiz. die einzige Die Nummer vom I. April mit vielen 912 Mit dem 1. April 1869 beginnt ein neues Abonnement auf die „Belsüchen Volkshlätter.“ Aas II. Ouartal wird soeben ein neues Abonnement eröffnet auf die E ell Moden u 0 billge Moden-Zeitung mit Original- Illustrationen, dabei an solchen ebenso 5 reichhaltig wie selbst die theuersten anderen derartigen Blätter. Preis pro Quartal: Abbildungen Buchhandlungen vorräthig Zur Annahme von Abonnements empfehlen sieh Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 36 kr und Schnittmustern ist- in allen 5 Dieselben werden fortfahren, die politischen Tagesfragen im Sinne freiheitlicher Entwickelung nach Innen u nach Außen zu besprechen und hierbei, vesonderes Augenmerk zuwenden. Aber auch die Nachbarländer, Kurhessen, sollen gebührende Berücksichtigung finden. dieser ehemals freien Stadt, Bürgerthum zu retten, eine besondere vorkommenden Gegenstände eingehender behandeln. Die„Lokalnachrichten aus Hessen? Großherzogthums; Berichte mit größter wir zuverlässige Mitarbeiter gewonnen, dem Laufe der Weltbegebenheilen folgend, dem Großherzogtbum Hie Nassau, Frankfurt, die thatsächlich keine freie Presse mehr habi, Insbesondere werden wir den Frankfurter Zuständen, und dem Ringah aus dem Schiffbruche ihrer Selbstständigkeit doch immerhin noch ein möglichst frei Aufmerksamkeit schenken, und die in ihrer Stadtverordneten-Versammluf ten enthalten in gebrängter Darstellung alle Neuigkeiten ingerhasb d durch unsere in sämmtlichen Landestheilen thäligen Correspondenten sind wir in der Lage, Raschheit und Vollständigkeit zu bringen. dich Auch für die Berichte aus Frankfurt bahn Ueber die Landtagsverhandlungen berichten wir rasch und erschöpfend. Das Feuilleton bringt neben auserwählten Novellen gemeinnützige Erzählungen, gedrängte Erörterunge über Kunst und Literatur, Miscellen, Aufsätze und Recensionen über Schauspiel, Oper und Concerte ꝛc. Inserate finden geeignetste Verbreitung. Die Petitzeile, für Localanzeigen nur zwei Kreuzer. Auch für Verbreitung, die es dort findet, zu Anzeigen empfeblen. Der vierteljährliche Abonnementspreis, beträgt in Einrückungsgebühr beträgt drei Kreuzer für die dierspaltig Frankfurt dürfte sich das Blatt bei der immer größer Darmstadt 45 kr., im früheren Thurn- und Taxris'sche Postgebiet,(einschließtich des Postausschlags und Bestellgeld) 1 fl. 9 kr., in Frankfurt(einschließlich der Stempel steuer und des Bestellgeldes) 1 fl. 25 kr. Bei dem reichen Inhalte, den die „Hessischen Volksblätter“ darbieten, müssen sie als die billigste aller politischen Zeitungen angesehen werden. Wir bitten auswärtige Abonnenten, ihre Bestellungen bei ihrem betreffenden Postamte damit keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt und Darmstadt, im März 1869. sofort aufzugele vollständige Exemplare geliefert werden können. Wie Expedition. Scheune-Verkauf. 969 Eine Scheune, 337 lang, 307 tief, 16“ poch, ist auf den Abbruch zu verkaufen. Näheres bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Reichelsheim. Reichelsheim den 27. März 1869. Namens der Viebbefitzer Großherzogliche emen Reschelshetm o 9 t. N f b Holz⸗Versteigerung. 981 Dienstag den 6. und Mittwoch den 7. April d. 3. sollen im Mockstädter Markwalde, District Kirchwald, Forstwald, Buchwald und Bergwerkschlag, nachfolgende Holzsorten zur öffentlichen Versteigerung kommen: 00 1299 Stecken Buchen⸗ Sen tholz 15 Cieste, 30. 3 prügelbolz, 4) 8 7„ Stocholz, 5) Hine uche. Sehen 1 Classe, 6) 20„ 1 77, 5 prügelho. 899 19 75„ Stockbolz, 9) 120 Aspen Prügelbolz, 10) 600 Stil Buchen⸗Wellen, 11) 1360„ Eichen⸗ 12 Soon, aßen!, 13) 18 Stämme Eichen Bauholz von 15-60 Fuß Länge, zusammen 1118 Cubikfuß. Die Zusammenkunft findet statt Vormittags 9 Uhr und zwar am ersten Tag im Forstwald an der Stein⸗ kaute, da verschiedenes Brennholz und den zweiten Tag im Buchwald an der Lehmkaute, da ebenfalls Brenn holz und das Bauholz zur Versteigerung kommt. Nieder⸗Mockstadt am 30. März 1869. Der Markmeister Reuther. Jagd- Verpachtung. 984 Montag den 12. April l. J., Mittags 12 Uhr, soll die Feldjagd in der Gemarkung Inbeiden auf weitere sechs Jahre öffentlich meistbtetend auf hiesigem Rathhaus verpachtet werden. Inheiden am 29. März 1869. Großherzogliche n Inheiden o ch. Holzversteigerung in der Fuürstlichen Oberförsterei Lich. 965 Künftigen Mortag den 5. April, Morgens ½9 0 soll im District„Höler“ folgendes Brennholz versteigt werden: 23 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 233 1„ Stammprügelbolz, 75„ Eichen„(meistens zebnfüßig 2.4„ Buchen-, Eichen⸗ u. Tannen⸗Stockhol 28000 Wellen 5„ Retsholf Alsdann wird nächsten Olenstag den 6. April bien selbst folgendes Bau-, Werk, und Nutzbolz versteigert: 566 starke und schöne Fichten- und Kiefern-Bau⸗ un Werkholzssämme bis zu 17 Zoll Durchmess = 15970 Cubikfuß. 636 starke Eichen-, Birken und Fichten ⸗Wagnt stangen— 2290 Cubikfuß. Der Anfang der Verstelgerung ist jedesmal zur b stimmten Stunde im District Höler auf der allt Gießener Straße zunächst dem Hofalbach. Lich am 30. März 1869. Fürstliche Oberförsterei Lich Eigen bro d t. Arbeits ⸗ Versteigerung. 970 Samstag den 3. April, Nachmitiags 2 Uhr, so auf dem Gemeindehause zu Oppershofen nachflehen Arbesten zu fertigen und Materialien zu liefern eil öffentlichen Verstelgerung ausgesetzt werden: 1) Maurerarbeit, laut Ko! enüberschlag für 32 fl. 30 2) Brechen von Chaussirsteinen in den Rockenberger Steinbrüchen 3) Liefern von Sand 4) Liefeen von Kalk 15„— 5) Liefern von Deckplatten aus den 1 berger Steinbrüchen 6) Anfahren und Aufsetzen von Steinen 15* Gambach am 25. März 1869. Schneider, Bezirks Bauaufsehel, Kleesamen, Deutscher und Luzerner, billigst bei 974 F. Damm. 94/10 densel selbst Bezu Hierü degier 1.1 md de Uutg al Urlob. II. r Fin len III 1 ost 19 Jetein chen anten reisn A gew nuß ber Weitere lingen den Bel Amerika en