1 Pinierod Sohn des cburg Joh. ait Pendt, * ptitich . Sürger letzt in nt und en det. Suteter, tier, hies. gt, f um beig, geb. d Juhr⸗ 1 A Tage, eg nber. 0 aan. Donnerstag den 31. Dezember. 1 154 Enthält de amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. tiedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Abonnements ⸗Einladung. Mit dem 1. Dienstag, Donnerstag wichtigsten Tagesbegebenheiten, richten, Markt- und Cours- Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und lokale Unterhaltungs- Blatt Derselbe bringt die kreis amtlichen Erlasse, so Januar beginnt ein neues Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich dreimal, und Samstag, erscheinen wird. dann eine kurze Uebersicht der interessantesten und allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, land wirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nach— Notizen, außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäste der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt bei der Verlagsexpedition wie bisher ohne Bringerlohn halbjährlich U fl. Für diejenigen auswärtigen Abonnenten, in Folge der Berechnung höherer Besörderungsge Abonnement mit bühren von Seiten der Postverwaltung eine Prei Bringerlohn auf vierteljährlich 47 kr. stellt. welche das Blatt durch die Post beziehen, tritt jedoch, wie bereits mitgetheilt, mit dem neuen Jahre ssteigerung ein, wodurch sich bei der Post das Nach Aufhebung unseres Vertrags mit der Post kann der Anzeiger nach auswärts auch durch Privatboten bezogen werden. 1 Abbestellung erfolgt. Bestellungen beliebe man baldigst brechung eintritt und voll zählige Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für zu machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unter⸗ Exemplare geliefert werden können. das neue Jahr zusenden, wenn nicht ausdrücklich Die Redaktion. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglchen Regierungsblatte sind zu publiziren: Nr. 64 sub 1. Nr. 65 sub 1. der directen St nern und schälw a dungen bett. Friedberg den 30. Dezember 1868. Virordnung, die Prüfungen der Aspiranten des Gymnasial- und Realschullehramts bett. Gesetz, die Erbebung der Staatsauflagen in den erßen sechs Monaten des Jabtes 1869 betr.— sub 2. Beiträge der Kosten der Staato- und Provinzialstraßen für das Jahr 1869 betr.— sub 3. Bekanntmachung, Bekanntmachung, den Ausschlag die neue Bouftirung der Eichen⸗ Großberzogliches Krtieamt Friedberg Trapp. Zur Jahreswende. O Friedberg, 29. Dezember. Indem wir uns anschicken, einen kurzen Rückblick zu thun auf das nunmehr zu Ende gehende Jahr, trifft unheimliches Sturmgetöse von draußen unser Ohr und gibt uns Veranlassung, zunächst von dem zu reden, was die Natur im Jahre 1868 Außer- gewöhnliches bot. Ein merkwürdiges Jahr, das Jahr 1868! Stürme von einer Dauer und einer Heftigkeit, wie sie in unseren Gegenden seit Men— schengedenken nicht erlebt worden, sind über Land und Meer dahingebraust, und grausige Ver⸗ wüstungen bezeichnen ihre Bahn. Wir gedenken dabei nur der erschütternden Katastrophe von Fritzlar und der Schiffbrüche, decen Zahl, soweit Kunde davon in die Oeffentlichkeit gedrungen, in diesem Jahre erschrecklich groß ist“), sowie der von wolkenbruchartigen, lang anhaltenden Regen güssen begleiteten Stürme, die in der Schweiz, in Tyrol und einigen Thälern Oberitaliens so große Verheerungen angerichtet haben. Sowie aber, wenn Menschen hin und her feindselig auf einander stürmen, dies uns ein Zeichen ist, daß es im Innern der Gemüther gährt und kocht, so würde uns schon das wilde Gebahren der Atmosphäre vermuthen lassen, daß tief im Busen der alten Mutter Erde keineswegs immer eine göttergleiche Ruhe herrscht, wenn wir auch an der wiederholten Thätigkeit des Vesuv und des Aetna, an den schrecklichen Erdbeben in Südamerika und an den Erderschütterungen, die in einem großen Theile Deutschlands und deu angränzenden Ländern ver⸗ spürt worden sind und die möglichenfalls mit dem über das berühmte Salzbergwerk Wieliczka herein⸗ gebrochenen Unglück in ursächlichem Zusammen. hang stehen, nicht den Beweis vom Gegentheil hätten. Auch noch in anderer Beziehung charak- „) Wer am Neujahrstag beim Ueberblick über Soll und Haben findet, daß er einen Kreuzer entbehren kann, der lege ihn bei Seite, trinke lieber stat: zwei einen Schoppen, für das Retlungsweck der Schiffbrüchtgen an ber deutschen Nord- und Ostsceküste. Es gibt kein men⸗ schenfreundlicheres Unternehmen, und es ist wirklich unrecht, daß dasselbe im Binneulande verhältnißmäßig so wenig Unterstützung findet. 8 1 . 2 9 terisirte sich die Natur des Jahres 1868 als eine ungewöhnliche. Im Sommer lange Zeit außer— ordentliche Hitze, und jetzt im Dezember nicht etwa als gewohnten Gegensatz strenge Kälte, sondern auffallende Milde, fast Frühlingstemperatur, die frisches Grün entsprossen macht und Blüthen zum Vorschein bringt. Doch erkennen wir es dankbar an, auch in dem, was wir uns so gerne gefallen lassen, war die Natur des zur Neige gehenden Jahres unge— wöhnlich: in ihren Gaben. Die Ernte war eine reiche; wir haben Brod, und das bleiche Gespenst des Hungers mit seinem grinsenden Gefolge von Elend, Krankheit und Verbrechen ängstigt uns nicht Ja über das Bedürfniß hinaus war die schöpferische Naturkrast thätig, indem sie zur Freude der Menschen einen Wein erzeugte, wie ihn das Jahrhundert kaum besser geschaffen, damit Jeder (2), wie jener Weibbischof, sein bescheiden„Maas“ dahin nehme. Wenden wir uns von der Natur zum Ge— triebe der Menschen und speciell zur Politik(ohne Politik geht's einmal nicht heut zu Tage), so findet sich daselbst so viel des Wichtigen, daß nur das Hauptsächlichste kaum flüchtig berührt werden kann. Beginnen wir mit Oesterreich. Am Neujahrstag 1868 hat der Kaiser die Welt mit der vielverheißenden Ernennung des cisleitha— nischen(sog. Bürger-) Ministeriums überrascht. Eine neue Aera sollte in dem alten Oesterreich anbrechen. Der äußeren Niederlage sollte innere Erhebung, innere Entwickelung geistiger und ma⸗ terieller Wohlfahrt folgen, deren Segensfülle auch den glänzendsten Waffenruhm in Schatten stelle. Mehr Licht und Bildung, mehr Selbständigkeit und Freiheit sollten neu belebend wirken und Oesterreichs Völker einem ruhmvolleren Dasein entgegenführen. Doch siehe, die„jugendliche Schöne,“ der auf dem Schützenfest in Wien tausendfache Huldigungen entgegengebracht wurden, scheint den gehegten Erwartungen auf weitere Entfaltung ihrer Reize nicht entsprechen zu wollen Herumgezerrt von feindseligen Bestrebungen der wickelung, und schaut, nachdem sie angefangen, sich wieder dichter in den schwarzen Schleier zu hüllen und„um des lieben Friedens willen“ sich mit dem Schmuck von 800,000 Bayonetten um⸗ zuhängen, ziemlich unfreundlich drein.„Sie war so sanft, sie war so gut, und zeigt nun so viel Kriegesmuth.“ Frankreich, vielmehr Napoleon hat, nachdem die Probe der Chassepots bei Mentana glänzend uusgefallen war, in diesem Jahr die Armee- organisation vollendet, hat Congreßideen gehabt, vertrauliche Beziehungen mit Spaniens Königin gepflogen, hin und wieder etwas Protektormiene für Süd deutschland, allenfallsigen norddeutschen Uebergriffen gegenüber, angenommen, unter zeit⸗ weiligem Hinschielen nach den schönen Gefilden des linken Rheinufers, hat sich durch„Laternen“ und Kirchhofsgeschichten ein weniges beunruhigen lassen und raucht nun— Ende gut, Alles gut— zum Jahresschluß entschieden die Friedenspfeife Die merkwürdigsten Schicksale in diesem Jahre hat unstreitig Spanien erlebt. Man war die dortigen Revolutiönchen so gewöhnt, daß man die ersten Nachrichten von Cadix kaum beachtete. Doch wenige Tage genügten, und ganz Spanien hatte es ausgesprochen: die Geschichte muß ein Ende haben. Zum Glück befand sich Isabella in San Sebastian nahe der franz. Gränze, da hatte sie nicht weit zum Hafen französischer Gastfreund⸗ schaft. Sie verließ das undankbare Land, das ihre Thaten erfahren und ihre Tugend gesehen. Trotz seiner Undankbarkeit gegen die Bourbonen familie war indeß das spanische Volk darauf be— dacht. der Welt zu zeigen, daß es auf der Höhe der Bildung des 19. Jahrhunderts stehe. Alles machte sich fast ohne Blutvergießen, glatt und charmant. Freilich, wie die Sachen letzt liegen, würde es Niemanden Wunder nehmen, wenn das schön begonnene Werk einen recht schlimmen Ver— lauf nähme, und Hispania hat wohl Ursache, dem kommenden Jahre mit besorgter Miene entgegen- zusehen. Doch wer wäre nicht in gleichem Fall! verschiedensten Art stockt sie sichtlich in ihrer Ent- 1 Die Italiener nehmen shre Sorgen in's neue Jahr mit hinüber, wi 3 r 2. nzeiger für Oherhessen. * wie wohl das Defieit von 3 3 — 5 3 3 5 5 8* . 5 a er 3— 2 ee .———— 3 22 — 4 8 240 Mill. Fres. gedeckt werden möge, wie den Räubern in den Abruzzen das Handwerk zu legen sei, und ob sie sich den Gedanken an Rom ab- oder noch besser angewöhnen sollen; der heilige Vater seinerseits, ob noch weitere Todesurtheile nöthig seien, um einen heilsamen Schreck vor weiteren Angriffen auf das Reich der Liebe ein- zuflößen, und welchen Erfolg das ausgeschriebene Concil für die katholische Christenheit haben werde. Am goldnen Horn ist der alte Türke endlich in hellem Zorne aufgefabren gegen die Keckheit des kleinen griechischen Wichtes, der ihm um jeden Preis sein Kandia wegnehmen möchte und sonst noch allerlei Schlimmes gegen ihn im Schilde führt. Der Alte wüthtt, der Kleine zeigt die Zähne(er hat Connexionen), Beide aber werden sich von dem Tribunal der„Freunde“ zur Ruhe müssen verweisen lassen, vorausgesetzt nämlich, daß die„Freunde“ nicht selbst sich in die Haare gerathen, denn die haben auch so gar Manches mit einander auszuknöcheln. Als günstiges Zeichen dürfen wir es betrachten, daß in Engiand, das die irische Angelegenheit allmäblich in besseres Geleise bringt und sich mit den vereinigten Staaten in freundliche Beziehungen gesetzt hat, bereits Stimmen laut werden, die vor einer westmächt⸗ lichen Allianz aus Anlaß der orientalischen Frage warnen, unter dem Hinweis, daß dieselbe alsdann gegen den englischen Volkswillen zum Nachtheil Deutschlands ausgebeutet werden möchte— und daß Preußen auch bei dieser Angelegenheit, nord— deutschen Bläitern zufolge, seine Friedensliebe documentirt. In der deutschen Frage hat Preußen seine Stellung neuerdings dahin präcisirt: es kann. und will Süddeutschland nicht gewaltsam annec⸗ tiren, hegt überhaupt gegen die staatlichen Exi— stenzen Süddeutschlands keine feindseligen Plane, wird aber, falls dasselbe aus freien Stücken dem Nordbund beitritt, es aufnehmen und mit dem Aufgebot seiner ganzen Macht schützen. Dieser Zeitpunkt scheint freilich noch nicht allzu nahe, obgleich die Idee eines Südbundes, nach den Erklärungen des Ministers v. Varnbühler, als beseitigt angesehen werden kann. Die Worte: „Wir sind zu libtral!“ wollen immer noch nicht überall verfangen. Eine Fülle von, theilweise recht erhebenden, Ereignissen zeigt das Jahr 1868 auch auf andern Gebieten menschlicher Strebungen. Da ist vor Allen das Fest der Enthüllung des Lutherdenkmals in Worms, ein Fest des protestantischen Geistes, der mächtig umgestaltend seit 300 Jahren das deutsche Volk bewegt und der in dem herrlichen Denkmal einen würdigen Ausdruck gefunden. Wohl haben wir dabei doppelt peinlich die religiöse Spaltung empfunden, die mit der Reformation in Deutschland eingetreten; doch wird Niemand läugnen können, daß die deutschen Völker trotz dieser, allerdings in gewissem Sinne beklagens · werthen Spaltung unvergleichlich besser daran sind, als andere Nationen mit ihrer ungestörten Glaubenseinheit. Als passende Nachfeier des Lutherfestes darf die festliche Begehung des 100. jährigen Geburtstags Schleiermacheis betrachtet werden. Man ehrte in ihm die gerade dem deutschen Geiste eigene fromme Gemüthstiefe und Schärfe der wissenschaftlichen Forschung. Lassen wir uns den Rückblick darauf nicht trüben durch allerlei Knakereien, hoffen wir vielmehr, daß auch derartige Bestrebungen ihr Scherflein beitragen werden zur Weckung und Förderung eines mit der Bildung des 19. Jahrhunderts im Einklange stehenden religiösen Bewußtseins und Lebens. In wissenschaftlicher Beziehung verdienen die Expeditionen zur Erforschung des Nordpols und zur Beobachtung der in Asien sichtbar gewesenen totalen Sonnenfinsternig erwähnt zu werden. Obgleich die Ausrüstung der einen in keinem Verhältniß stand zur Schwierigkeit der Aufgabe, und ein wolkenbedeckter Himmel in den entschei⸗ denden Augenblicken die Erfolge der anderen be⸗ einträchtigte, so haben doch beide recht schätzens— werthe Resultate für die Kenntniß dee Polarmeeree und die Natur des Sonnenkörpers mit nach Hause gebracht. So stünden wir denn an der Schwelle des neuen Jahres. Das verflossene war für uns ein Jahr des Friedens, und doch konnten Handel und Wandel nicht den rechten Aufschwung nehmen, doch sind wir des Friedens nicht recht froh ge⸗ worden. Unter Hangen und Bangen, unter Fürchten und Hoffen haben wir es verlebt. Was wird das neue uns bringen? Neben uns liegen zwei Brillen, eine tiefblaue, dunkelgefärbte und eine hellgrüne, freundlich aus · sehende. Probiren wir die letztere. Wir erblicken die deutschen Stämme von Nord und Süd, wie sie sich vertrauensvoll die Hände reichen zu einem großen Bunde. Sein Name ist geehrt in allen Landen, seine Flotte bietet Schutz seinen Ange— hörigen in den fernsten Meeren. Deutsche Kolonien blühen auf in fernen Welttheilen, unterstützt und gefördert vom mächtigen Heimathlande. Eine weitgehende Entwaffnung vollzieht sich allmählich, die kräftigen Arme der Jugend werden der pro- duktiven Arbeit zurückgegeben, die Desicite ver- schwinden, und die Millionen der Staatsein⸗ nabmen finden Verwendung im Interesse der Verkehrs- und anderer wohlthätigen Anstalten, der Kunst und Wissenschaften, der Volksbildung und der Rechtspflege. Kein Wunder, daß Handel und Verkehr, Bildung und Wohlstand einen nie geahnten Aafschwung nehmen. Das deutsche Reich ersteht in neuem Glanze unter Preußens Führung mit ungeschmälerter Selbständigkeit seiner einzelnen Glieder.— Doch benutzen wir für einen Augenblick auch die andere Brille. Der Blick damit in die Zukunft ist nicht so trostreich. In den Vorder⸗ grund drängt sich die Mainlinie, nebenan zeigen sich riesige Steuerlisten, das Junkerthum blüht, die Militärlasten werden größer und größer, Europa starrt von Waffen, um den Frieden zu erhalten, die Staatsschulden und die Deficits werden riesengroß, der Volkswohlstand dagegen kleiner, und für Volksbildung, deren Nothwendig ⸗ keit man allerorts einstimmig anerkennt, sind keine Mittel vorhanden. Und im Hintergrund steigen am Himmel dichte, schwarze Wolken empor. Sit deuten auf Sturm, auf vernichtende Völkerkämpfe Der Ausgang derselben ist nicht zu erkennen. — Legen wir die Brille bei Seite. Weder die eine, noch die andere werden wir für unsern Gebrauch wählen. Begnügen wir uns mit der Sehkraft des unbewaffneten Auges. Zwar sieht cs die Dinge nicht so rosig, aber auch nicht so schwarz. Immerhin aber werden wir mit etwas beklom⸗ menem Herzen in's neue Jahr hinübergehen. Möge ein gütig Geschick unserm Vaterland und uns Allen Heil bringen! Hessen.§ Friedberg. Am 27. Dez. d. J. hat sich auf Anregen des Großherzoglichen Bürgermeisters Reuning von Nidda eine, trotz des stürmischen Wetters, sehr zahlreich besuchte Ver⸗ sammlung in Echzell zusammengefunden, um über Herstellung einer Eisenbahn von Nidda nach Friedberg zu berathen. Zum Vorsitzenden wurde Herr C. F. Schwarz von Echzell erwählt, nachdem Bürgermeister Reuning die Versammlung eröffnet und einen Rückblick auf den seitherigen Gang dieser Angelegenheit geworfen hatte. Als neustes und offenbar bestes Project lag der Ver⸗ sammlung nunmehr die Linie Ober-Widdersheim (Einmündung in die Gießer⸗Gelnhäuser Bahn) Echzell, Reichelsheim, Dorheim, Friedberg vor. Bürgermeister Reuning und Postmeister Brentano (Friedberg) entwickelten die Gesichtspunkte, aus denen sich die Nothwendigkeit des Baues der frag- lichen Zweigbahn, ebenso deren Rentabilität ergab. Hofgerichts⸗Advokat Curtman von Friedberg stellte hierauf den Antrag auf Wahl eines Central⸗ comite's, das für Erbauung der fraglichen Bahn thätig sein sollte, welchem Antrag die Versamm— lung Folge gab. Zu Mitgliedern dieses Comite's wurden hierauf erwählt: Postmeister Brentano, Vorsitzender, Advokat Curtman, Schriftführer, Buüͤrgermeister Reuning, C. F. Schwarz, Bür⸗ germeister Foucar(Friedberg), Bürgermeister Vogt(Reichelsheim), Bürgermeister Muth (Gettenau). Die nächste Aufgabe dieses Comite's, welchts das Recht hat, sich durch Cooptation geeig⸗ neter Mitglieder bis zur Zahl von 15 zu verstärken, wird die sein, die Mittel zu den nothwendigen Vorarbeiten(Nivellement) zu beschaffen und dann unter Vorlage von Plänen und sonssigen Nach⸗ weisungen die Sache an geeigneter Stelle anzu⸗ regen. Hoffen wir, daß die Thätigkeit dieses Comite's eine recht ersprießliche sein werde! Friedberg. Der leidige Conflikt be⸗ züglich der Ernennung des Arztes an der hiesigen Krankenanstalt hat endlich und zwar in befrit— digender Weise seine Erledigung gefunden, indem Großherzogliches Ministerium des Innern das hiesige Kreisamt beauftragt hat, die Armencom⸗ mission mit Rücksicht auf ihre in dieser Sache eingereichten Vorstellungen zu bedeuten, daß es die Absicht nicht gewesen sei, das der Armen⸗ commission nach den Statuten der Krankenanstalt zustehende Recht des Vorschlags des Anstaltsarztes zu beeinträchtigen, daß man aber, nachdem man gerade mit Bezug auf die früher wahrgenommenen Mängel der Anstalt einen in jeder Beziehung tüchtigen Kreisarzt für Friedberg ausgewählt habe, sich der Hoffnung hingebe, daß die Armencom⸗ mission denselben für die fragliche Stelle in Vor⸗ schlag bringen werde. Dieses Entgegenkommen ist denn auch Seitens der Armentommission, in⸗ dem sie zugleich das ihr zustehende Recht der Ernennung wiederholt gewahrt, in entsprechender Weise anerkannt worden. Preußen. Berlin. Nach der„Elbf. Ztg.“ hat sich der kürzlich erwähnte Licentiat Preuß heimlich aus dem Staube gemacht. Fulda. Das Erbschaftsfiscala: in Kassel hat, ähnlich wie in Nassau das Leibzuchtsrecht, nun auch die eheliche allgemeine Gütergemeinschaft als Erbschaft aufgefaßt und fordert von dem überlebenden Ehegatten ein Prezent von dem halben Vermögen als Erbschaftssteuer. Bremen. Ein Privattelegramm der„Weser⸗ Ztg.“ meldet, daß eine an die Mächte gerichtete Circulardepesche der Pforte die Nothwendigkeit einer Conferenz zwar nicht anerkenne, dieselbe aber dennoch acteptire, falls die fünf Punkte der türkischen Sommation deren Grundlage bildeten und die kretensische Frage von den Verhandlungen ausgeschlossen bliebe. Würtemberg. Stuttgart. Auf An⸗ ordnung des Königs begibt sich ein Mitglied des Bergrathscollegiums, Bergrath Bilfinger, nach Wieliczka um die Entstehung des Unglücks und die Arbeiten kennen zu lernen, welche zu Ab⸗ schließung der eindringenden Wasser und zur Rettung des großartigen Salzwerks unternommen werden. Oesterreich. Wien. Die„N. fr. Pr.“ schreibt: Nach hier eingetroffenen Nachrichten hat die Türkei eine ossizielle Einladung zur Conferenz noch nicht erhalten, würde jedoch keine Conferenz beschicken, welche nicht das Ultimatum der Pforte als Programm annimmt. — Die griechischen Kaufleute in den Städten Turn⸗Severin und Turn⸗Mogurele in der Walachei haben 90,000 fl. für den Befreiungskrieg gegen die Türken gezeichnet.— In Galizien predigen die Jesuiten gegen die neuen Volksbildungs vereine; der Pater Formanios rief von der Kanzel:„Beten soll das Volk, denn mit dem Beten kommt das Glück, nicht aber mit dem Wissen!“ Durch die kirchenfeindliche Wissenschaft werde nur die Unzu⸗ friedenheit und die Revolution befördert. Schweiz. Basel. Nachdem in den letzten Tagen die Besorgniß vor drohenden Arbeiter- unruhen durch die Anbahnung einer Verständigung zwischen den Arbeitern und Fabrikanten hereits im Schwinden war, ist durch die Seitens der letzteren erfolgte Zurückweisung der von den Ar⸗ beitern vorgelegten neuen Fabrikordnung der Con- flict auf's Neue geschärft. Es droht nunmehr ein Stricke in großartigem Maßstabe. — Am 26. d. haben sämmtliche Färber⸗ gesellen, mit Ausnahme einer geringen Anzahl, die Arbeit eingestellt und die Werkstätten verlassen. — Der Gesammtschaden der Wasserbeschädigten übersteigt um etwas 14 Millionen Franken. Darunter ist Tessin alleir mit gegen 6½ Mil- lionen repräsentirt. Auf die Privaten entfällt davon über 10 Millonen. Die Hülfsgelder mögen etwa 3 U and/ E — — 1 Mibie“ 500 Oule ft, dec re veröserlt und ben 4 fes* Constrenz gahlte 1 Brit, de Casselat, Freund haben d Städten, Republik bastle vielgenar daß der Zeit die die Mar Blsähigt Gr fanischen Unterschn welcher! eints J zwischen feiner 9 über de nicht un Oesterre beginne Deutsch sterium ganzt ö 25 öffenflic pensier, Andalu Spanit Welche es wer finden für S! bemüb sich zu von al! angehö Madri momen Ver 9205 fur o lösun, Risike ein 2 mache — 92⁰9 hiermi dun Alam ausge arligen auflöst tchender „Libf. dcentiat Kastl erecht, auschast t den en dem „Ocser⸗ richtete ut zur nenntn st. t.“ ten hat senstreng pastren Pforte Städten Balachti b gehen yttbigtl strtint; „Beten ant dat urch dit t Uchu⸗ i letztes Irbtittet⸗ tigusg pertill unt der een At- 11 g- att til 3 Millionen erreichen. das Gutachten der technischen Commission, da der Umstand, daß Tessin, welches fast die Hälfte des Schadens repräsentirt, auch am meisten entwaldet ist, doch die Augen der Gesetzgeber öffnen muß. Man ist sehr begierig auf Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ veröffentlicht ein kaiserl. Decret, welches den Senat und den gesetzgebenden Körper auf den 18. Januar 1869 einberuft. — Es heißt in positiver Weise, daß die Conferenz schon in den ersten Tagen des neuen Jahres und zwar in Paris zusammentreten wird. — Der„Avenir national“ publizirt folgenden Brief, der seinem Chefredacteur von Herrn Emilio Castellar adressirt worden ist:„Mein theurer Freund Peyrat, Gruß und Brüderlichkeit. Wir haben die Municipalwahlen in allen größeren Städten, Madrid ausgenommen, gewonnen. Die Republik ist moralisch bereits gemacht. Emilio Castellar.“ — Ueber die Persönlichkeit des in letzter Zeit vielgenannten Hobbart-Pascha erfährt man bier, daß derselbe ein geborner Irländer ist, der seiner Zeit die britischen Dienste verlassen hat, um in die Marine des Sultans zu treten. Ueber seine Befähigung hört man die schmeichelhaftesten Urtheile. Großbritannien. London. Dem ameri⸗ kanischen Gesandten wurde eine mit zahlreichen Unterschriften bedeckte Denkschrist überreicht, in welcher derselbe gebeten wird, bezüglich des Projects eines Pennyportotarifs für den einfachen Brief zwischen England und den Vereinigten Staaten mit seiner Regierung in Correspondenz zu treten. — Der„Economist“ kann in einer Besprechung über den türkisch⸗griechischen Conflikt den Verdacht nicht unterdrücken, daß man in Frankreich und Oesterreich den Krieg lieber im Osten als im Westen beginne, um England zu einem Bündnisse gegen Deutschland zu verlocken, und warnt das Mini- sterium vor einer Handlungsweise, welche die ganze öffentliche Meinung gegen sich haben würde. Spanien. Madrid. Die Blätter ver⸗ öffentlichen einen Brief des Herzogs von Mont⸗ pensier, worin er sein neuliches Erscheinen in Andalusien damit zu rechtfertigen sucht, daß er Spaniens Freihtit in Gefahr geglaubt hätte. Welche Regicrungsform das Land sich geben werde, es werde ihn immer unter der Zahl seiner Bürger finden. Wie er und die Infantin, seine Gemahlin, für Spaniens Wohl immer thätig zu sein sich bemühten und dafür die Ungnade der Königin sich zugezogen, so wolle cr auch fernerhin, frei von allem ehrgeizigen Trachten, dem freien Spanien angehören. — Die Cbefs der republikanischen Partei in Madrid verhandeln über die Zweckmäßigkeit, momentan auf die republikanische Form zu ver- zichten und ihre Anstrengungen zu Gunsten eines spanischen Throncandidaten zu concentriren, der sehr wahrscheinlich Espartero sein würde. — Die Armee unter Caballero de Rodas empfing Ordre, die Provinzen Sevilla und Granada zu durchstreifen. Italien. Florenz. Der„Corriere ita⸗ liano“ kündigt an, daß Garibaldi aus Gesund— heitsrückschten das Anerbieten, welches ihm von den Agenten des Actionscomites von Athen ge— macht worden ist, das Commando der Freischärler in Griechenland zu übernehmen, abgelehnt hat. Bukarest. In einer Volksveesammlung vom 27. d. forderte Bratiano zur schnellsten Bewaff. nung Angesichts der Seitens Oesterreichs und Ungarns drohenden nahen Gefahren auf. Amerika. Newyork. Nachrichten aus Cuba melden, daß der Ausstand Fortschrilte macht und eine provisorische Regierung eingesetzt worden ist. — Ferner wird berichtet, daß die 2000 Mann starke Besatzung von Santiago(befestigter Platz auf Cuba) von 10,000 Insurgenten belagert werde, welche letztere den Leuchtthurm von Lucretia-Point zerstört haben. — Einer offiziellen Mittheilung zusolge hat Chili nekst den anderen mit Spanien auf Kritgs, fuß stehenden südamerikanischen Republiken einer- seits und Spanien anderseits den von der Regierung der Vereinigten Staaten gemachten Vorschlag an— genommen, demzufolge eine in Washington tagende Convention von Bevollmächtigten der detheiligten Staaten die schwebenden Streitfragen erörtern soll. Friedberg. Vor den demnächstigen Assisen in Gießen wird der seltene Fall einer Anschuldigung wegen Doppel- ehe zur Verhandlung kommen. Ein hier wohnender Bürger von Overmörlen, verheirathet und Vater mehre— ret Kinder, hat auch eine Frau in Frankreich und ist in Folge von dort eingelaufener Anzeige zur Untersuchung gezogen und in Haft gebracht worden. Offenbach. In der Christnacht wurde ein junger Mann von bler, Portefeuille-Arbeiter Vos, welcher seine Geliebte in Rumpenheim besucht balte, auf dem Heim⸗ wege überfallen und erschlagen. Man fand seine Leiche mit zerschmetiertem Schädel auf dem Wege zwischen Rumpenheim und Bürgel. Der Erschlagene war ein harmloser Mensch, der Niemand beleidigte; allem Anschein nach war Eisersucht das Motiv dieser gräßlichen That. Darmstadt. Bei der am 28. d. im Palais des Prinzen Ludwig Gr. H. statigehabten Taufe des jungen Prinzen, unseres präsurztiven Thronerben, waren als Pathen anwesend S. K. H. der Großherzog von Hessen und Herzog Ernst von Codurg⸗Gotha. Der König von Preußen war durch den Fürsten von Hohenzollern ver⸗ ireien. Der Täufling führt die Haupt⸗Namen Ernst Ludwig.— S. K. H. der Greßherzog haben J. K. H. der Princessin Alice anläßlich der Taufe des jungen Prinzen einen Brillantschmuck im Werih von 24000 fl. verehrt. Darmstadt. Der landwirthschastliche Verein für Starkenburg eröffnet demnächst, gleich wie in den Vor⸗ jahren, einen Lebrcursus für Obstdaumwärter unter Be⸗ nutzung der hiesigen Baumschulen und Anlagen. Der Unterricht wird unenthelilich ertheilt, im Falle Vebarfs werden selbst noch die Mittel zum Unterhalte gewährt. O Das Nenjahrschießen. Es müßte ein recht stumpfsinniger Mensch sein, der nicht ungewöhnlich ergriffen wäre, wenn in der Neujahrsnacht die letzten Minuten des alten Jahres dahineilen und endlich hehrer Glockenklang die Geburt des neuen verkündigt. Auch der sonst Gleichgültige empfindel eine innere Erregung, auch er kann sich dem Gedanken nicht ganz verschließen: wieder ist ein Zeitabschnitt dahin, deren wenige nur unser Leben ausmachen; Mancher, der in der Neujahrsnacht im Freundeskreise an meiner Seite gesessen, ist zur Ruhe gegangen, wer weiß, wessen Platz von uns in der nächsten Neujahrsnacht leer sein wird. Und dann, was kann uns außerdem in dem neuen Jahre nicht Alles begegnen! Welche Hoffnungen und Befürchtungen drängen sich da nicht in unserer Seele! Je nach der Bildungs- stuse und der Gemüthsverfassung wird sich dieses Ergriffensein bei dem Einzelnen verschieden äußern. Der erwartet die Mitternachtsstunde im Kreise seiner Familie und Freunde im ernsten Gespräch, und der warme Händedruck, womit er seine Wünsche begleitet, deutet an, wie sehr er die Bedeutung des Augenblicks empfindet, Jener faltet die Hände und blickt nach Oben; Dieser liebt es, ernstere Gefühle durch rauschende Ver gnügen niederzukämpfen, ein Anderer ertränkt sie im Uebermaaß von Spirituosen oder überléßt sich den Ausbrüchen lärmender Rohheit.— Es würde eine Uebertreibung sein, das Neujahrschießen geradezu als Rohhtit zu bezeichnen. Im Gegen- theil ist es ein Zug der menschlichen Natur, wichtige Momente durch Lärm und Getöse auszuzeichnen. Nur ein Beispiel dafür. Afrikareisende erzählen, daß die Negervölker, die in dem Besitz von Schuß⸗ wassen sind, bei ihren Festlichkeiten durch sort⸗ währendes Schießen eben einen Heidenläim ver- führen. Da aber die Neger mit Recht als er- wachsene Kinder betrachset werden, so wird man der Wahrheit vielleicht ziemlich nahe kommen, wenn man das Ntujahrschießen zu den kindischen Vergnügen rechnet.— Die feierliche Stimmung wird dadurch nicht gehoben, vielmehr gestört, und dann kommt keine Neujahrsnacht in's Land, wo nicht die beklagenswerthesten Unglücke durch das Schießen enistehen. Es ist darum schr erklärlich, daß das Gesetz dagegen cingeschritten ist. Ob es aber durchaus nothwendig war, ist nicht aus⸗ gemacht, wenigstens wird wohl nicht mehr geschossen, seitdem das Strafmaaß niedriger gegriffen ist, als früher bei härterer Strafe. Vielleicht wäre es wirksamer, das kindische Vergnügen frei zu geben; wenn der Reiz des Verbots nicht wäre, würden die Verständigeren, und die bilden doch die große Mehrzadl, es alsbald abgeschmackt finden. Nori British und Mercantile. Versicherungsgasellf chaft mit Domieilen Berlin u. Darmstadt. 24 Millionen Gulden. Millionen Gulden. rundkapital Reservefonds 28 3205 Die unterzeichnete lösung der Frankfurter städtischen. Risiken derselben übernommen hat; ebenso ein Vertrag mit der Gesellschaft geschlossen, machern, Leder⸗ und Haäutehändlern u. ist Der Agent: Agentur empfiehlt sich zum N für obige Gesellschaft und macht namentlich darauf aufmerksam, daß dieselbe auch nach Auf⸗ Feuerversicherung lt. welcher den Herren Gerdern, Sattlern, s. w. besonders günstige Bedingungen gewährt. Abschluß von Feuerversicherungsverträgen Vertrag mit deren Aufsichtscomite die Verbande deutscher Lederindustrieller Schuh⸗ von dem Louie Weis in Friedberg. 3209 Dem Herrn W. Stunpel in Alpirsbach wird hiermit bezeugt, daß seine Vrustbenbons(Arabische Gummi- Kugeln) bei chronischem Katarrh der Athmungsorgane, vetalletem Hufen, Heiserkeit ꝛc. von ausgezeichnel guter Wirkung sind und vor anderen dire arligen Fabrikaien den Vorzug haben, daß sie nicht blos auflösend, sondern auch stärkend wirken. 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Georg Philippi. Münchener Erport- Bier 3217 heute und morgen bei Hildebrand Sang. Zur Stadt New⸗Nork. Wissenschaftliche Vorträge im Saale des Hotel Trapp. 3221 Nachdem die Einzeichnungsliste zu diesen Vorlesungen geschlossen worden ist, werden Diejenigen, an welche dieselbe aus Verseben nicht gelangt sein sollte, hiermit benachrichtigt, daß Abonnements Karten zu den früher bekannt gemachten Preisen in den beiden hiesigen Buchhandlungen zu haben find. Auch ist dite Ein⸗ richtung getroffen worden, daß Eintrittskarten für einzelne Vorlesungen genommen werden können. Dtieselben werden zu dem Preise von 12 kr. sür die Einzelkarte gleichfalls in den beiden Buchhandlungen ausgegeben. 3119 Wer eine freisiunige, will, der abonnire auf den WMetterauer Boten der schon seit 13 Jahren der Sache des Volkes und der Freiheit unwandelbar dient und uner⸗ schrocken alles bekämpft, was der Bildung, Aufklärung und dem Wohl des Volkes hinderlich ist. Der Wetterauer Bote erscheint Zmal wöchentlich in Butzbach und bringt außer— dem an jeden Sonntag ein unterhaltendes Beiblatt. Man kaun ihn bei allen Posten und Postboten bestellen, welche ihn für 55 kr. vierteljährlich frei ins Haus liefern. Anzeigen in demselben kosten 3 kr. per Zeile und finden in Hessen und den angrenzenden Ländern weite Veroreitung. Hofapotheke zum Mohren. Friedberg. Feinste Portwein⸗ Punsch⸗Essenz, Jedermann verständliche und inhaltreiche Volks-Zeitung lesen Nun ⸗ Arac⸗ in halben und ganzen Flaschen. Aechter alter Jamaica Rum und Batavia Aae, Wilh. Sturmfels. Alle Sorten Jpielkarten 3154 zu billigen Preisen bei Ph. Garde. 322⁵ billigst bei Gesellenball 3155 Sonntag den 3. Januar 1869 im Saale des Hotel Trapp. Mitglieder werden freundlichst eln⸗ geladen. Der Vorstand. Karten können an der Kasse verabfolgt werden. Cotillons- Orden und Knallbonbons 3218 mit komischem Inhalte empfiehlt bet vorkommen⸗ den Bällen Jos. Hoffmann Für Herren Gemeinderechner 3206 liefere ich Tag- und Handbücher gut gebunden mit vorzüglichem Papier. Louis Weis, neben Hrn. Ph. Windecker. Beachtenswecth für Brauntweinbreuner. 3201 Gegen den Ausschlag bei Rindvieb, welches bestimmt durch das Füttern von Branntweinschlempe kommt, wurde mer kürzlich von einem guten Freunde ein Mittel mitgetheilt, welches ich bei meinem Vieb an⸗ wendete, und schon in wenigen Tagen den besten Erfolg hatte. Recht gerne bin ich bereit einem Jeden, wer hier— von Gebrauch machen will, Näberes mitzutheilen. Ossenbeim am 27. Dezember 1868. Che. Schäfer Uegenschirme 501 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen Preisen bet K. Friedrich, neben der Post. Wohnung zu vermiethen. 3207 Durch den erfolgten Wegzug des Herrn Marcus von hier ist die von demselden innegebabte Wohnung im zweiten Stock meines Hauses, bestehend in 5 heizbaren Zimmern, Küche, Keller, Boden, Holzplatz, Waschküche und Bleichplatz anderweit zu vermiethen und kann so⸗ gleich bezogen werden. Gleichzeitig kann auch noch ein Zimmer und Neben- zimmer gleicher Erde dazu gegeben, oder auch besonders mit oder ohne Möbel vermiethet werden. Friedberg. Joh. Fillmar. Theater in Friedberg im Saale zu den drei Schwertern. Freitag den 1. Januar. Viel Vergnügen, oder Eine Luckenwalder Whist-Gesellschaft. Große Posse mit Gesang in 6 Bildern von H. Salingrsé. ufik von H. Lang W. Kern, Tyeater⸗Director. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelischt Gemeinde. Neujahrsfest. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Bültel. Nachmittags: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags: Herr Candidat Zöckler. Sonntag nach Neujahr. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Heintze. Nachzaittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormiltags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidar Hechler. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Die nächste Nanimer d. Bl. wird Dienstag den 3. Januar ausgegeben. 7 u Wein Nr 8. und eine eee C Vetg k b u 10 Die zu wald orbeilen— Stein Schlof Weißd pfloste Jollen auf dem den vergeben dingungen litt unterzeichneten nit der Aussch Submisfion Ciafriedigun Frtedberg peisthen, verf den II. Janus 3196 Vom von Altenst Vormittags Darm e J Vom Anwehungen Reduttlons. in Anwendur 7 d. Tale Thaler. fesp. sic ergebend Berlin 9215 Ber ift der gesetzt 25 Vorr a zahn, Außer bann Assenz fer le er 2 U el. u Narcue im Nigbartn Dchkache b saun so⸗ * Ntben; ienders Imar. erg en, lschaft. gts. 2 „ Olrtctot. — hatt. irche! che! Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 1545 MRobiliar⸗, Vieh-, Schiff⸗ und Geschirr-Versteigerung. 3184 Dienstag den 5. Jauuar k. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen auf freiwilligen Antrag der Wittwe des vetstorbenen Oeconomen Andreas Panstein dahier in deren Bebausung in der Haagkstraße 2 gute draune Wallachpferde, 1 Kuh, 2 trächtige Rinder, 2 voll⸗ dändige Wagen, Pflüge, Eggen, mehrere Pferdegeschlrre, 1 Strobdank, 1 Fruchtfegmühle, 1 Dickwurzmühle, 1 Wasserfaß, 1 Wagentuch, 1 Partie gute Ketten und perseile, 1 Butterlcier, circa 40 Ceniner Dickwurz, 6 Fuder Waizen⸗, 12 Fuder Gerste. und Haferstroh, 1 Sopba, Tische, Stühle, Commode, Beitstellen, Schränke, sozvie sonflige Haus-, Küchen und Oeconomiegetäth⸗ schaften öffentlich meistdietend gegen Baarzahlung ver⸗ fleigert werden. Frtedberg am 22. Dezember 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. Vergebung von Bauarbeiten. 3180 Die zur Einfriedigung des Hofes des Schul⸗ lebrerseminares zu Friedberg erforderlichen Bau- arbeiten veranschlagt: Mauterarbeit 102 fl. 26 kr., Steindauerarbeit„ 22 Schlosserarbtit 350„ 0„ Weißbinderarbeit 0 Pflafterarbeit 150„— sollen auf dem Submissionswege an die Wenigstfordern⸗ den vergeben werden. Pläne, Voranschlag und Be. dingungen liegen von beute an auf dem Bürcau der unterzeichneten Stelle offen, woselbst auch die Offerten mit der Aufschrift: Sudmisfion zur Uebernahme der... Arbeiten bei Einfriedigung des Hofes des Schullehretseminars zu Friedberg verseben, versiegelt und rankirt dis spätestens Montag den 11. Januar 1869, Vormittags 10 Ubr, eingereicht se in müssen. Friedderg am 22. Dezember 1868. Großberzogliches Krelodauamt Frtedberg R(Ci u ß Bekanntmachung. 3196 Vom(. k. Mis. ab wird die Personenpoft I. von Altenstadt nach Büdingen erst um 10% Uhr Vormittage aus Altenstadt abgefertigt werden. Darmstadt den 25. Dezember 1868. Der Oder Post⸗ Direktor Bad l. FJPͤegzanntmachung. 3211 Vom 1. Januar 1869 ab wird dei den Poft Anwellungen nach der Schweiz dis auf Weiteres das Reductlons-Verbältniß von 1 Franken= 8¼ Groschen in Anwendung kommen. Die Post⸗Anstalten reduciren demgemäß den vom Absender auf der Postanwelsung in Schweizerischer Währung anzugebenden Betrag in die Thaler- resp. Gulden⸗ Währung und nehmen den danach sich ergebenden Betrag vom Einzahler entgegen. Berlin den 22. Dezember 1868. General Post⸗Aml. Philipsdo rn. von Holz ⸗Versteigerung. 3213 Mittwoch den 6. Januar k. J., Vormittags 9 Uhr aufangend, soll im diesizen Stadtwald, Oistrict Schrenzer, nachverzeichnetes Holz meistbietend versteigert werden, als: a 17½ Stecken Buchen- und Kiefern Scheitholz, 75„ Buchen, Eichen- u. Kiefern⸗Prügelholz, 90%%„ desgl. Stockbolz, 144 Stémme desgl. Bau-, Werk⸗ u. Nutzbolz, 2575 Wellen Eichen⸗ und Kiefern⸗Reisholz, sowie 49 Stück Eichen- und Kiefern- Stangen. Die Zusammenkunft ist auf der Espaer⸗Straße am Eingang des Waldes. Bemerkt wird noch, daß mit dem Brennholz augefangen und nach Beendigung mit dem Stammbolz fortgefahren wird. Butzbach am B. Dezember 18688. Großberzegüich e Butzbach Bekanntmachung. 3215 Bei der GemelndeEinnehmerei Assenheim in der Zabltag auf Dienstag i leder Woche sest⸗ gesetzt und werden an diesem Tage Vormittags von 8 bis 12 Uhr, Nachmittags 2 11 3 Uhr, angenommen und effecsulrt.. e bien Tage ist auf die Anwesenheit des Gemeindeelunehmers mit Bestimmtheit nicht zu rechnen. Assenhelm den 29. Dezember 1808. 1 werke mit dem 2. Januar 1869 eine neue Creditperiode Zahlungsfrist bie Ende Juni 1809. Der Preis der Kohlenklötze ist wie seither 12 kr. bei sedem Kohlenbezuge mitbringen, Gegenscheins erforderlich. Dorbeimer Bergwerk den 24. Dezember 1868. N Zraunkohlen- Verkauf. 3192 Für die gegen Credit zu beziehenden Braunkoblen beginnt auf dem Großherzoglichen Dorheimer a ter laufend bis Ende März 1869 und verbunden mit e für 1 Centner— 14 Stück Klötze. 4 Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine, welche übnen bei Abgabe des Bürgschelns eingehändigt werden, damit die elnzeluen Bezüge in den Bel Zahlung der Creditsummen an Großherzogliche Bergkasse zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung Gegenscheinen notirt werden können. 80 2 Großherzogliches Bergamt Dorpeim Storch. 1 — bundene Creditpertode. Da in Dornassenhelm nur noch ein beziehen wünschen, ersucht, solche balt möglichst abholen Braunkohlen⸗Verkauf. 3169 Auf den Fürstlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim, 1. Januar eine neue, bis Ende Mai laufende und mit einer Zahlungsfrift vorhanden ist, so werden diejenigen verebrlichen Koblenconsumen en, Grube Weckes helm den 20. Dezember 1868. 1 Doruassenheim und Wölfersheim beginnt 1 bis zum 30. September 1869 ver⸗ sehr geringer und auch in Weckesheim kein sehr großer Vorrath mehr welche noch von diesen Werken Kohlen zu zu lassen. Fürstliche Bergverwaltung o Holz⸗Versteigerung. 3203 Dteustag den 4. Jan. 1869 werden im Gemeinde. wald Ockstadt, Schlag Nr. V, nachstehende Holz: sortimente an die Meifibietenden versteigert, als: 2750 Stück Biiken Eichen⸗Durchforstungswellen, 25„ Ficktenwellen. 1163 Gebund Ginstern, sowie 4 Stangen Fichten von 4“ Durchmesser und 20“ Länge. Anfang der Versteigerung Morgens 9½ Uhr. Zu⸗ sammenkunft am Ausgang des Viehtriebs an dem Jagd- häuschen. Ockstadt den 29. Dezember 1868. Großherzogliche Bürgermetsterei Ockstadt Gröninger. Bekanntmachung. 3202 Die am 21. l. M. abgebaltene Holzversteigerung im Gemeindtwald Nieder ⸗- Rosbach hat die Ge⸗ nehmigung erbalten und ist der erste Fabrtag am 2. Januar 1869 anberaumt. Nleder⸗ Rosbach am 28. Dezember 1868. Großherzogliche eee Nieder⸗Ros bach Jo st. 3223 Beim Beginn des neuen Jabres nehmen alle Postämter Deutschlands und Oesterreichs Abonnements eptgegen auf die a Berlin, Verlag von Volks⸗Zeitung Franz Duncker. Preis 28 Sgr. Von allen in Deutschland erscheinenden Zei tungen ist dies die dilligfle; für nur 28 sgr. das Quartal giebt sie eine Zülle von Mittheilungen und Belehrungen, wie kein anderes Blatt. Wo sich dieselbe einmal eingebürgert, da kann sie nicht mehr entbehrt werden und schon lange ist sie nicht nur in den Städten, sondern auch in vielen Perfern ein täglich mit Ungeduld erwarteter G Uner⸗ müdet führt sie seit Jahten den Kampf far des Recht und die Wohlfahrt aller Klassen des Volkes, für die Einheit und Freiheit des ge⸗ sammten deutschen Vaterlandes In der soclalen Frage wiekt sie sortdauernd fur die bessere Stellung der arbeite den Klassen durch Erkämpfung der vollen Gleichberechtigung, ausreichende und freie Schulbildung, im Uebrigen aber für die Selbsthülfe und die genossenschaftliche Be ⸗ wegung innerhalb derselben und hat daher neuer; dinge, wie die Bewegung zur Gründung der deut⸗ schen Gewerkvereine thalsächlich durch die von ihr publieirten socialen Briefe des Dr. M. Dir sch aus England angeregt worden ift, diese Bewegung auf gesunder Grundlage aufzubauen und kräftig weiter zu führen sich nach Kräften und mit Erfolg bemüht. Obschon in dem Sonn⸗ tagsblatt(Preis vierteljährlich nur 9 sgr.) ein besonders der Unterhaltung und Belehrung gewid metes illustrirtes Feulleton in schönster Aus. flattung zu derselben erscheint, wird doch überdies die Zeitung selbst fortan bemüht sein, der Unter⸗ haltung rer Leser und Leserinnen in ihren eigenen Spalten eine bescheidene Stelle täglich einzuräumen. 7. ö* 7 Zur gefälligen Notiz. 2728 Sowohl denjenigen Gicht ⸗, Hämorrhoidal⸗ und Bleichsucht⸗Kranken, die ich in Behandlung habe, als auch denjenigen, die meine Hülfe in Anspruch zu nehmen beabsichtigen, hiermit zur Nachricht, daß ich von Coburg nach Berlin über gefiedelt bin. Dr. Müller, jetzt Berlin, Mauerfir. 6 der Kurprospecte gratis und franco. Wliinderbemittelte finden Berücksichtigung. nachsehende Kelcuder pro 1869 sind bei Bindernagel& Schiupff in Friedberg zu haben: Spinnub ß 45 kr. 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Als Mitleser 3151 des Frankfurter Journals und rer Darmstädter Zeitung kann sich Jemand beithelligen. Näheres bel der Exped. d. Bl. Ein 80 jähriger Greis. 3210 Schließlich kann ich Ihnen versichern, daß Ihr gütiges Geschenk von einer Flasche Ihres er⸗ probten weißen Brust-Syrups an den 80 jährigen Greis G. Ritter hohe Freude und die beste Wirkung hervor gebracht hat. Er beauftragte mich dieserhalb, Ihnen seinen warmen herzlichen Dank auszusprechen. Ihnen Gottes besten Segen wünschend, grüßt hochachtungsvoll M. A. von Murrag. Düsselthal, 8. Aug. 1867. Alleinige Niederlage dei Ph. Dan. Kümmich in Friedberg. Große wollene und seidene Halstücher 2709 bet K. Friedrich, neben der Post. Ein möblirtes Zimmer 3204 für ein oder zwei Herren hat zu vermiethen K. F. Lang, usagasse. Anzeige. 3212 Meinen geehrten Kunden hiermit die ergebene Anzeige, das ich vom 1. Januar an keinen Wein aus dem Hause ohne Miibringung von Flaschen verabsolgen werde. L. C. Trapp Nachf. 3193 Eine große Quantität re u wird auf dem dof Oppelshausen bet Altenstadt dillig abgegeben. Brod und Fleischpreise vom 1. bis 15. Januar. Unverändert mit folgenden Ausnahmen. Für Nauheim: Ochsenfleisch pr. 8 18 kr., Schweinefleisch pr. C 16 k., Kuhfleisch, gem. 15„ Leber⸗ u. Blutwurst 24„ „ ungem. 10 u. 12„ Bratwurst 28„ Hammelfleisch 14.„[Schwartenmagen 26„ Keil und Carre—„ Geräucherter Speck 3 4 Kalbfleisch 15„[ Doörrfleisch—„ Keil und Carre—„ Schinken 28 Rierenselt 20„ Schmalz, ausgel. 33„ Hammels fett 16„ Schmalz, unausgel. 28„ Ansnahmspreise: Bei Jamin Schweinefleisch 17 kr. — Bei D. Fritz Blut- und Leberwur 20 kr., Schwartenmagen 24 kr., Bratwurs 24 kr.— Bei Krauch auf dem Chausseehause Blut⸗ und Leberwurst 20 kr., Bratwurst 24 kr., Schwartenmagen 24 kr., Schmalz, ausgel. 28 kr., Schmalz, unausgel. 26 kr. Schinken 24 kr., Dörtfleisch 24 kr., Speck, geräucherter, 1 32²⁴ Alle Postämter und Buchhandlungen nehmen Bestellungen an. 30 kr. 4 Mitgethellt von 5 0 1. b. R. 1 S. Lind heimer. Frankfurter Cours. 1 29 85 1884 70 05 8 i 30. December 1868. Cours der Staatspapiere. 8 a 300 1.18000 16000. estert. 7 Met. 1830. Tat. g d. Ir. Hess./ Ubligat 7„ 100 br. v. 1864111, 0. 5 5% Nat.-Anl. 1854 52 8.. 5 7 3½%% Obllgatton. e 2 Schwed. Thlr. 10-L. 10¼ P. 8 5% steuerfreie Oblg. 51 6. Nassau 470 0% Obl. b. Rth 94% P Bad. 35 fl. Loese 33 F. Preussen 4½0% Obligat. b. th. 94 P. 5 40 55 do 0 86¼ P. I Kurh. 40 Thl.-L. b. R. 54½ G. 5 4⁰ do. do. 87/ 6. Kurhess. 40% Obl. b. R. à 105 86% P 15 Or. Hess. 50 fl. L. b. E. 140,6. Ben 5% Obligation. 102 U Frankl. 3½0% Obligat. 81 P. 2„% 25,„„ 42%. 5 40%/ ähr. b. Rtu. 95¾ P. 5 30% 40—— 5 Nass. 5 f. L. b. B. 37½ d. 7 do do 89 6. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 831 Sard. 36 Fr. L. b. B.—— Würtemb. 4000 Obl. b. Rth. 94% P. Finnland 4½% Pfdbr. 1. k. 10578 2 5 1 I Pistolen fl. 9 48—50 5 403* do 7 85 Schweden 4½6% O. 1. R. 3 10587 P. 2„ Doppelte„ 9 49—51 ade 4005 358 gat. 927% 6. 1 4½0% Pfb. I. R. à 105 83 6. 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 57—58 2 0 5 gat. 86% 8. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 78½½ d. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 Voll einbezahite Eisenbahn- Actien und Prioritäten. 3 9 17 8 9 26% 4¼% Bayr. Ostbahn 124 c. 90% LIV. C. P.& 5/Z. fr. 1 28 3177 P 5 En 1 e e 4 11 52—56 5 50% sächsische Pfandbr. b. R.—— 50% Jose,(nt 9 Pr* 49 3 5 2 Russ e„ 9 49—5J 3% Oesterr. St-Elsenb.-Prior. 53 G. 50% Elisabethbahn-Frior.% 75½ 6 2 Sold pr. Zoll. Pl.— 60% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 97 P. 50% 90 8 1 2 wh. Sli„ 30 1 70 do. neueste Emiss./ 73½ G. I Hchh. Sllb. pr. Z. Ff. a 1 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44½ G. U 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ G. Preuss. Kassensch.„ 1 44¾—45 4 5 25 Wiener Wechsel- Cours 985,3 G. 5 a I Dollars in Gold„ 226 ½—27½ 445 ü— 2 2 i f J 1 . Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte 1 8 8 13 Auskunst über Vorloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8. W. S. Lindheimer in Friedberg.