Ball, nrad. — ä— ung ermittben. nann. Ul in 617 gische i 516 1 12 105 —— * 4 W Donnerslag den 30. Juli.* 80 berhessen. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Anzeiger für Stiedberger Intelligenzblatt. Amtlicher Theil. Betreffend: Die Anschaffung und Unterhaltung des Faselviehes in den Gemeinden des Kreises Friedberg. Friedberg am 26. Juli 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen die nach den Gutachten der Commissionsmitglieder aufgestellte Cla ssifikationstabelle über den Zustand des Faselviehes bei dessen Untersuchung im Jahr 1868 zur Nachricht mit. Wir müssen beklagen, daß immer noch Gemeinden vorkommen, in denen diesem Gegenstand nicht die Sorgfalt und Ueberwachung gewidmet wird, wie er sie verdient. Für die Beseitigung des mangelhaften Befundes in der Unterhaltung ist ohne Verzug zu sorgen, nöthigenfalls sind entsprechende Abzüge an den für die Unterhaltung gezahlt Wir erwarten von Ihnen, daß Sie es an der Entbält bie amtlichen Erlasse für den Kreis Friebberg. 2 werdenden Summen eintreten zu lassen; auch die Aufhebung der Verträge zu veranlassen. nöthigen Aufsicht und Fürsorge nicht fehlen lassen. ebe iich t Trapp. über den Zustand der Faselochsen im Kreise Friedberg im Jahr 1868. Assenheim, 2 Stück, Philipp Schmidt's Wiw., Schweizer⸗ bastard, gut, Haltung gut.— Bernerbastard, untaug⸗ lich, Haltung gut. Bauernheim, 1 St., Georg Väth, Bernerb., gut, Haltung sehr gut. Beienheim, 2 St., Pachter Neuhardt, Bernerb., sehr gut, Haltung sehr gut.— Bernerb., gut, Haltung gut. Bodenrod, 1 St., Peter Hofmann, Vogelsberger, untauglich. Vönstadt, 2 St., Friedrich Strauch, Bernerb., sehr gut, Haltung sehr gut.— Georg Höres, Schweizerb., drauchbar, Haltung gut. Bruchen drücken, 2 St., Ph. Schneider's Wiw., Bernerb., brauchbar, Haltung schlecht.— Bernerb., untauglich, Haltung sehr schlecht. Butzbach, 3 St., Karl Heil's Wiw., Schweizerb., sehr gut, Haltung und Reinlichkeit vorzüglich.— Vogelsberger— bastard, desgleichen.— Vogelsbergerb., gut, rein, Haltung könnte besser sein. Dorheim, 2 St., Pachter Heil, Bernerb., brauchbar, Hal— tung gut.— Gotthardt Bommersbeim, Bernerb., gut, Haltung gut. Doru⸗Assenheim, 2 St., Wilh. Joseph Jung I., Schweizerb., brauchbar, Haltung gut.— Georg Adam Rack, Berner, sehr gut, Haltung sehr gut. Fauerbach v. d. H., 2 St., Johs. Winter II., Vogels⸗ berger, sehr gut, Haltung vorzüglich.— Jobannes Koch II., Vogelsberger, gut, Haltung mittelmäßig. Fauerbach b. F., 2 St., Friedr. Helfrich, Schweizerb., brauchbar, Haltung sehr gut.— Bernerb., sehr gut, Haltung sehr gut. Friedberg, 3 St., die Stadt Friedberg, Schweizerb., brauchbar, Haltung gut.— Schweizerb., desgleichen. — Vogelsberger, uniauglich, Haltung gut. Gambach, 3 St., K. Bangel, Berner, sehr gut, Haltung sehr gut.— Th. Fenchel II., Berner, gut, Haltung gut und rein.— Friedr. Müller, Vogelsberger, dgl. Griedel, 3 St., Wilhelm Wetz, Bernerbastard, sehr gut, Haltung sehr gut und rein.— Johs. Loh, Vogels⸗ berger, desgleichen.— Georg Bopp, fehlt. Hausen, 1 St., Jacob Klös, Vogelsberger, gut, Haltung gut und rein. Hoch⸗Weisel, 2 St., Heinrich Schäfer, Vogelsberger, sehr gut, Haltung gut und rein.— Johs. Werner, Vogelsberger, gut, Haltung gut und rein. Ilbenstadt, 2 St., Augustin Haas, Schweizerb., gut, Hal⸗ tung gut.— Peter Haas III., Bernerb., brauchbar, Haltung gut. Kirch⸗Göns, 2 St., K. Jung, Vogelsberger, untauglich, Haltung ziemlich und rein.— A. Jung, Vogels berger, desgl. Langenhain, 2 St., H. Schneider II., Vogelsberger, sehr gut, Haltung vorzüglich.— B. Jung, Vogelsberger, gut, Haltung gut und rein. Maibach, 1 St., K. Althenn III., Vogelsberger, gut, Haltung gut und ziemlich rein. Melbach, 3 St., Joh. Phil. Hahn, Schweizerb., gut, Haltung sehr gut.— Ernst Heun, Bernerb., desgl. — G. Kasp. Leopard, Bernerb., brauchbar, Haltung gut. Münster, 1 St., Johs. Werner, Vogelsberger, gut, gut und rein gehalten. Münzenberg, 3 St., Hospital, Berner, gut, gut und rein gehalten.— Georg Dieh II., Vogelsberger, desgl. — Die Gemeinde Münzenberg, Vogelsberger, desgl. Nauheim, 2 St., Christoph Grünewald, Schweizerb., brauchbar, Haltung gut.— Peter Stoll, Schweizerb., gut, Haltung gut. Nieder-Florstadt, 3 St., Pachter Alles, Bernerb., brauchbar, Haltung sehr gut.— Heinrich Konrad Schaubach, Bernerb., brauchbar, Haltung gut.— Pachter Brück⸗ mann, Bernerb., desgleichen. Nieder⸗Mörlen, 2 St., Johann Georg Jung, Schweizer, sehr gut, Haltung vorzüglich.— A. Möbs IV., Bernerb., desgl. Nieder-Roßbach, 2 St., Heinrich Simon II., Schweizerb., brauchbar, Haltung gut.— Vogelsberger, gut, Hal— tung sehr gut. Nieder⸗Weisel, 3 St., K. Haub XVII., Vogelsberger, gut, Haltung gut und rein.— K. Haub XII., Vogels⸗ berger, sehr gut, Haltung sehr gut und rein.— Vogelsbergerb., brauchbar, Haltung ziemlich und rein. Nieder⸗Wöllstadt, 3 St., Heinrich Stoll, Berner, sehr gut, Haltung sehr gut.— Karl Puth, Berner, gut, Hal⸗ tung sehr gut.— Heinrich Weith, Schweizerb., gut, Haltung gut. Ober⸗Florstadt, 1 St., W. Schultheiß, Bernerb., gut, Hal⸗ tung gut. Ober⸗Mörlen, 4 St., J. Jockel III., Bernerb., sehr gut, Haltung vorzüglich.— H. König II., Bernerb., gut, Haltung gut und rein.— Johs. Scheibel VII., Bernerb., sehr gut, Haltung gut und rein.— M. König II., Vogelsberger, untauglich. Ober⸗Roßbach, 3 St., Kaspar Hock, Vogelsberger, gut, Haltung sehr gut.— Georg Hock, Bernerb., desgl. — Georg Stork, Bernerb., gut, Haltung gut. Ober⸗Wöllstadt, 2 St., Ph. Ad. Roskoni, Bernerb., sehr gut, Haltung sehr gut.— Bernerb., gut, Haltung gut. Ockstadt, 3 St., Heinrich Gröninger, Bernerb., gut, Hal⸗ tung gut.— Bernerb., gut, Haltung gut.— Vogels⸗ berger, gut, Haltung gut. Oppershofen, 2 St., Johannes Hoffmann, Vogelsberger, sehr gut, Haltung gut und rein.— Jung Wiw., Schweizerb., desgl. Ossenheim, 2 St., Christ. Schäfer, Schweizerb., gut, Hal⸗ tung gut.— Georg Walther, Bernerb., desgl. Ostheim, 2 St., K. Schneider, Vogelsberger, brauchbar, Haltung gut und rein.— J. Schneider V., Vogels⸗ bergerbastard, desgl. Pohl⸗Göns, 2 St., A. Pommer III., Vogelsbergerb., brauchbar, Haltung gut und rein.— A. Pommer II., Vogelsberger, gut, Haltung gut und rein. Reichelsheim, 4 St., Müller Bopp, Schweizerb., brauch⸗ bar, Haltung gut.— Friedrich Konrad, Bernerb., desgl.— Heinrich Mühlig, Schweizerb., desgl.— Kilian Eckhold, Bernerb., desgl. Rödgen, 1 St.., K. Jener, Schwelzerb., sehr gut, Haltung vorzüglich. Nockenberg, 2 St., K. Billmeyer, Vogelsberger, gut, Hal⸗ tung gut und rein.— Vogelsberger, desgl. Schwalheim, 1 St., Georg Jehner, Bernerb., brauchbar, Haltung gut. Soedel, 2 St., die Gemeinde selbst, im Faselstall, Schwei⸗ zer b., sehr gut, Haltung vorzüglich.— Bernerb., desgl. Staden, 2 St., Heinrich Hammel, Schweizerb., brauchbar, Haltung gut.— Schweizerb. desgl. Steinfurth, 2 St., K. Schultheis III., Schweizerb., gut, Haltung sehr gut und rein.— H. Reif, Schweizerb., desgleichen. Trais- Münzenberg, 1 St., Georg Haub, Vogelsberger, sehr gut, Haltung gut und rein. Weckesheim, 2 St., Jacob Heck, Bernerb., sehr gut, Hal⸗ tung sehr gut.— Karl Schönwelf, Bernerb., gut, Haltung gut. Wisselsheim, 1 St., J. Schultheiß, Schweizerb., gut, Hal⸗ tung gut aber nicht rein. Wölfersheim, 3 St., Wilhelm Heyer, Schweizerb, sehr gut, Haltung sehr gut.— Christ. Löschhorn, Bernerb., gut, Haltung gut.— K. Kraft, Bernerb., brauchbar, Haltung gut. Wohnbach, 2 St., Heinrich Eichelmann, Vernerb., gut, Haltung gut aber unrein wie v. J.— Johannes Schlottner, Berner, gut, Haltung gut. Hiernach sind nach vorstehenden Einträgen: Sehr gut 27, gut 45, brauchbar 26, untauglich 7, noch anzuschaffen 1. Summe 106. Betreffend: ßeldstrafen von der I. Perlode 1868. ele Friedberg den 27. Juli 1868. A ee en. Unter Mittheilung des Verzeichnisses über die Feldstrafantheile Ihrer Gemeinden von der J. Periode 1868 in nachstehendem Abdruck, tragen wir Ihnen auf, die Betrage den Gemeinde-Einnehmern in Einnahme zu decretiren und controliren zu lassen. Tur a pp. Auszug aus dem Verzeichniß über Feldstrafen. Dio dee e dee ode 18 68. Butzbach 1 fl. 51½ kr., Langenhain und Diegenberg 42 kr, Oppershofen 1 fl. 52/ kr., Assenhelm 33 kr., Friedberg 9 fl. 18¾ kr., Melbach 3 fl. 89% kr., Nleder⸗Rosbach 2 fl. 51¼ kr., Ober-Rosbach 1 fl. 6½ kr., Södel 30 kr., Nieder-Mörlen 16 ½ kr. Betreffend: Die Einführung der Truppenverpflegung nach den für die Norddeutsche Bundesarmee geltenden Normen— hler Vorschriften zur Vollziehung des Reglements vom 5. Oktober 1854, über Verpflegung der Rekruten, Reservlsten ꝛc. ꝛc. bei Einziehungen resp. Entlassungen. o Hoch Weisel hat 4 kr. herauszuzahlen Friedberg am 27. Juli 1868. an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Gemeinde-Einnehmereien des Kreises. Unter Couvert, lassen wir Ihnen das in obigem Betreffe am 1. d. M. von Großherzoglichem Ministerium des Innern zur Nr. M. d. J. 7632 erlassene Ausschreiben zur Nachricht und Nachachtung zugehen. Ter a p p. 8 ere eee ee e ee ede n eden A n 88* 1 9 Friedberg am 26. Juli 1868. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg für 1869. 1 Dasselbe an die selben. 1 2 Unter Bezugnahme auf die Instruction wegen Aufstellung der 5) Behufs der Prüfung der Einträge in Beilage 8 wollen Sie 5 jah Gemeinde⸗Voranschläge vom 2. Mai 1836 den Nachtrag zu derselben die Einnahmen unter Art. 64 getrennt nach den Polizei⸗ und strecl vom 3. Mai 1858, sowie unsere früher wegen Aufstellung der Feldstrafen, sowie die zur Besoldung des Aufsichtspersonals zu um Gemeinde- Voranschläge erlassenen Ausschreiben, tragen wir Ihnen verwendenden Strafdrittheile verzeichnen, da nur die Polizei⸗ 5 auf, mit den Voranschlags⸗Arbeiten, insoweit dies noch nicht geschehen strafen an den in die Beilage 8 aufzunehmenden Ausgaben in isch sein sollte, alsbald zu beginnen und solche so zu beschleunigen, daß Abzug kommen können. N ale die Boranschläge selbst bis zum 30. August l. J. unfehlbar bei uns 6) Wir müssen Ihnen empfehlen, dann, wenn der Erlös aus 00 einlangen. Außer den vorstehend augezogenen Vorschriften sind auch Waldstreu nicht vertheilt werden soll die im Art. 3 des ve die zu den vorderen Voranschlägen gemachten Bemerkungen und ge⸗ Gesetzes vom 2. Juni 1839 vorgeschriebene besondere Be⸗ 101 gebenen Beschlüsse genau zu beachten, damit nicht, wie seither, früher kanntmachung, jedenfalls mit Aufstellung resp. Offenlegung des w schon gemachte Ausstellungen wiederholt werden muͤssen. 0 Voranschlags zu erlassen und hierüber Nachweis dem Vor⸗ 11 Wir bemerken sodann noch weiter das Folgende zur pünktlichen anschlag beizugeben, damit ersehen werden kann, ob der Erlös af Darnachachtung: i aus Waldstreu wirklich zur Bestreitung von Ausgaben ver⸗ bat 1) Aenderungen, 115 sich in dem eee e eee wendbar ist(conf. Amtsblatt Nr. 8 von 1856 sub 10) 1 0 der Voranschläge für 1868 ergeben haben, sind in den Berathungs— 7) Da, wo unter Ord. z Nr, 74 ein Aussch 1 6 0 . 0 coc 5 Nr. hlag stattfindet, ist im 1 e zu den Voranschlägen für 1869 ausfährlich zu 0 Berathungsprotocoll zu dieser Nr. der Betrag der Erheb⸗ and Ae 1 2) Bei Revision der Vorauschläge haben wir die Wahrnehmung Registerfertigungsgebühren detaillirt anzugeben. über I gemacht, daß das Grundvermögen der Gemeinden nicht überall 8) In dem Berathungsprotocoll ist zu Art. 73 nach Vorschrift. E vollständig in dem Vermögensverzeichniß, Beilage 2. zum Vor⸗ der pos. 8 des Nachtrags zur Voranschlaginstruction vom 5. Mai lab! g 1 1 anschlag, aufgeführt ist resp. zwischen diesem und den Grund- 1858 unter Bezugnahme auf die Beilage 8, welche ganz voll⸗ Sta „ büchern mitunter sehr erhebliche Abweichungen bestehen, auch ständig auszufüllen und von Ihnen zu beglanbigen ist, aus⸗ gart 1 durch Wechsel in der Benennung der Grundstücke schon öfters drücklich anzugeben, welcher Betrag der Ausgaben 3. Klasse N 1 N Irrthümer hervorgerufen worden sind. Es ist daher möglichst nach Maßgabe des Gesetzes vom 3. Mai 1858 aus Ueber⸗ e 6 darauf hinzuwirken, daß die Abweichungen entfernt, die Ver— schüssen der 1. und 2. Klasse gedeckt werden soll. Die Umlagen al N mögensverzeichnisse mit den Grundbüchern in Uebereinstimmung sind nur auf ganze Gulden abzurunden. Hierbei verweisen we 9 gebracht und die einmal gewählten, durch diese bestätigten, wir auf unser Amtsblatt Nr. 4 von 1863. beg „ Benennungen der Grundstücke beibehalten werden. Es sind diese 9) Die Kosten für die Ortsvorstands- und Bezirkerathswahlen, 1 1 Benennungen aber auch die Flächengehalte bei den Verpachtungs, sowie die Kosten für Visitation der Gemeindeeinnetzmer sind 0 „ Protokollen ꝛc. zur Rechnung stets genau beizubehalten, damit unter 157 und die Aversionalvergütungen, welche die Gemeinden 1 „ die Revisionsbebörde Anstände zu erheben nicht veranlaßt ist. an die Postkasse zu zahlen haben unter 157b vorzusehen und da 1 3) Bei dem Abschluß der Beilage 4 ist unser Ausschreiben, Amts⸗ in Beilage 8 zu wahren. öff. 1 85 1 1 a ee en be 10) Sind die Vorsehungen unter Ord.⸗Nr. 158 des Voranschlags 1 1 1 r ine der. aße ic. Asch s sowohl im Berathungsprotokoll als auch im Voranschlag selbst,. 90 1. en. e 1 wie in letzterem vorgedruckt, für Unterhaltung der Straßen und M 1 Voranschlagsansatz erschöpfend, namentlich unter Nachweisung 5 75 1 225 5 und Vicinalwege außerhalb des 1 des durch die Rechnung festgestellten Betrags, der durch das 5 ge rennt aufzuführen. 8 eli 04 Gesetz vom 3. Mai 1858 aus der 2. in die 3. Klasse ver- 11) Es ist für Abtragung von Schulden überall Vorsehung zu die; 0 wiesenen Ausgaben und Einnahmen zu erläutern. treffen und wenn der Ortsvorstand glaubt, daß Gründe zur des 5 4) Die Erhebgebühren der Gemeindeeinnehmer sind in der Beilage 6 Unterlassung von Kapitalrückzahlung vorliegen, so sind diese 1 ganz genau zu berechnen. Für das Wegfangen der Maul⸗ ausführlich im Berathungsprotocolle anzugeben. af 1 würfe dürfen nirgends Kosten vorgesehen werden; es ist vielmehr] 12) Werden Sie alsbald die Anforderungen der Kirchen- und iu 5 dieser Gegenstand in vorkommenden Fällen nach Maßgabe des Schulvorstände über die benöthigten Mittel einziehen, damit 40 1 Ausschreibens vom 25. April d. J. Nr. 50 des Intelligenz— diese der Berathung des Voranschlags zu Grunde gelegt werden 45 14 blattes zu behandeln. können. Trapp. i 5 ni 11 Dasselbe an die Kirchen- und Schulvorstände. 1 9 Unter Bezugnahme auf das vorstehende Ausschreiben an die Großherzoglichen Buürgermeistereien tragen wir Ihnen auf, alsbald 0 16 die vorschristsmäßigen schristlichen Anforderungen der für die Kirche und Schule erforderlichen in 1869 vorzusehenden Mittel an die Groß 0 11 herzoglichen Bürgermeistereien abzusenden, damit die Vorsehung in den Gemeindevoranschlägen getroffen werden kann. 6 1 Friedberg den 26. Juni 1868. Tor a p p. 60 Hessen. Darmstadt. Die Verhandlungen sich daran die Vermuthung, daß es sich um ein Küste auszuschiffen. Die Energie des Capitäns 5 1 zwischen dem gegenwärtigen Vertreter des Mini⸗ Heirathsprojekt handle.— Die Musik des ersten vereitelte die Verschwörung.— Nach Catalonien. 1 steriums des Aeußern, dem Justizminister von Infanterie ⸗Regiments ist nach Kissingen beordert. sind Truppen gesandt worden, um etwaigen Auf⸗ N 3 Lindeloff, und dem nordamerikanischen Gesandten Oesterreich. Wien. Am 2. d., Vor⸗ ständen zuvorzukommen. 3 Bancroft haben am 27. d. auf Grundlage der mittags, begann das Festschießen unter sehr leb⸗ Italien. General Lamarmora hat eine 1 1 mit Bayern und Baden jüngst abgeschlossenen hafter Betheiligung. Die Zahl der am Schützenfeste Depesche des Herrn v. Usedom, d. d. Berlin 1 Verträge begonnen. theilnehmenden Schützen beträgt beiläufig 15,000. 17. Juni 1866, veröffentlicht welche in Berlin 6 Preußen. Berlin. Der„Staatsanzeiger“— Die„Neue freie Presse“ fährt fort, der in ministeriellen Kreisen einen panikartigen Schrecken bringt einen Erlaß vom 20. Juli 1868, betreffend Annäherung zwischen Oesterreich und Preußen das verursacht hat. Die Depesche auf das strengste die Einsetzung einer Behörde für die einheitlich Wort zu reden. In ihrem Leitartikel vom 26. d., vertraulich gehalten, enthüllt einige Pläne der Verwaltung des ganzen Main⸗Weserbahn⸗Unter⸗„Das große Deutschland“, geht dieselbe von der Bismarck'schen Politik, die niemals bekannt werden nehmens unter dem Titel„Königliche Direction Ansicht aus, daß die Banden der russisch- preußischen sollten, weil sie einen durch und durch revolutionären der Main⸗Weserbahn“ mit dem Sitze in Kassel Alliance bedeutend gelockert sind und andererseits Charakter an sich tragen. Es ist unvergessen, mit und die Auflösung der„Königlichen Eisenbahn⸗ die Beziehungen zwischen Paris und Petersburg welcher Wuth gleich nach dem Kriege unsere Direttion(Main⸗Weser) zu Kassel“ und„Direction anfangen, einen minder schroffen Charakter zu feudalen Blätter über Italien hersielen, bloß um der Main⸗Weserbahn zu Frankfurt a. M.“ tragen.„Die Ereignisse— meint die N. fr. Pr. die Allianz nicht weiter dauern zu lassen und um — Die Verhandlungen über den Eintritt der]— die auf eine Trennung der russisch⸗preußischen in Vergessenheit bringen zu können, daß Preußen beiden Mecklenburg in den Zollverein sind beendigt, Alliance hinwirken, sind dauernd und ihre Action mit Garibaldi in der Bekämpfung Oesterreichs nachdem zwischen den Bundesrathsausschüssen und erfolgt mit der Sicherheit einer Naturkraft.“ ein gemeinsames Ziel hatte. Die Usedom'sche dem mecklenburgischen Bevollmächtigten eine Ver- Sie ist überzeugt, daß früher oder später die Ver- Note constatirt ausdrücklich, daß Garibaldi auf ständigung erzielt worden ist. hältnisse in den russischen Ostseeprovinzen zu einer Anrathen Preußens Ungarn insultiren sollte; es — Die türkische Regierung hat an Preußen Auseinandersetzung zwischen Rußland und Deutsch- wurde proponirt, jeder der beiden Alliirten, das Anliegen gestellt, ihr zum Zwecke einer Heeres land hindrängen werden. Die naturgemäße Preußen und Italien, sollte die Hälfte der Kosten reform eine entsprechende Anzahl Militärs des Alliance Oesterreichs und Deutschlands könne nicht tragen. Offizier- und Unteroffizierstandes als Instructoren umhin, eine Wahrheit zu werden. Serbien. Belgrad, 27. Juli. Heute auf eine bestimmte Zeitdauer zur Verfügung stellen Spanien. Madrid. Die Verschworenen Nachmittag um 4½ Uhr erfolgte die Publication zu wollen. auf der Fregatte„Villa Madrid“ beabsichtigten des Urtheils im Attentatsprozesse. Vierzehn An⸗ Bayern. München. Der König von] die progressistischen Flüchtlinge auf den Azoren geklagte wurden zum Tode vecurtheilt, worunter Bayern begibt sich am 1. August nach Kissingen und die verbannten Generale auf den canarischen sämmtliche Radovanowitsch nebst Sina und zum Besuch des russischen Kaiserpaares. Es knüpft Inseln an Bord zu nehmen und an der spanischen Svestosar Nenadowitsch. Der Fürst Karageorgie⸗ 1 lags 8 selbst, fen und rbb Capilan⸗ atalo nien zen Au dat eint 4. Berlin in Berlin Schrealn u fing plant der ait erden A* 7 witsch und dessen Seeretär Triskowitsch wurden zu 20jähriger Zuchthausstrase, Philipp Stankowitsch zu 20 jäbriger Schanzarbeit und Jerewitsch zu ö jährigem Gesängniß verurtheilt. Die Voll. streckung der Todesurtheile wird morgen Abend um 6 Uhr erfolgen. Numänien. Bukarest. Das in rumä⸗ nischer Sprache erscheinende Blatt„Romanul“ beklagt den Bulgaren-Aufstand, welcher der nationalen Sache nur Schaden bringe, und ermahnt die Bulgaren zur Ruhe. Dasselbe Blatt sagt: die rumänische Regierung habe alle erforderlichen Maßregeln ergriffen, um die bulgarische Bewegung auf rumänischem Boden zu unterdrücken. Der Minister Bratiano ist von hier nach Giurgewo abgereist, um dem ungesetzlichen Treiben ein Ende zu machen. N Giurgewo. Unter dem 23. d. meldet die „Agence Havas“: Die bulgarischen Banden, welche über die Donau eingebrochen sind, haben sich in der Walachei gebildet und sind durch die pan— slavistischen Comite's in Bukarest und anderen Städten mit Waffen vdersehen worden. 400 Bul⸗ garen, die an der Eisenbahn von Giurgewo arbei⸗ teten, sind nach Rustschuck zurückgekehrt. Am 21. d. haben in der Nähe dieser Stadt einige Kämpfe staltgefunden. Zwischen beiden Ufern der Donau werden beständig Signale ausgewechselt. Man begreift nicht, wie dieses offenbar seit lange vor- bereitete Unternehmen der Wachsamkeit der rumäni⸗ schen Behörde hat verborgen bleiben können. Nußiland. Petersburg. Das Budget des russischen Kaiserreichs wurde dieser Tage ver- öffentlicht. Der Ausgabe Etat ist um 40 Mill. Rubel vermehrt, welche das Kriegsministerium beinahe allein für sich in Anspruch nimmt. Im Vorjahre betrug dessen Etat 120, heuer 151 Millionen Rubel; dafür werden freilich von Seite des Unterrichts⸗Ministeriums kleine Ersparungen erzielt. Die Ausgaben für Landheer, Marine und die Zinsen der Staatsschuld beanspruchen 65 Prozent des gesammten Budgets. Amerika. Wasbington. Der Senat passirte am 15. d. eine Bill behufs Autorisation zur Ausgabe von Bonds, die nach 20, 30 oder 40 Jahren in Baar einzulösen sind, und 5 resp. 4½ und 4 Prozent Interessen tragen, ebenfalls zahlbar in Gold und srei von jederlei Besteuerung mit Ausnahme der gewöhnlichen Einkommensteuer. Diese Bonds sollen ausschließlich zur Convertirung al pari aller zinsentragenden Vereinigten Staats- schulden(mit Ausnahme der Sprozentigen Bonds und der Iprozentigen Certificate) dienen. Die Convertirung ist jedoch dem Gutdünken der Bonds⸗ besitzer anheimgestellt. Bonds dürfen bis zu einem Betrage ausgegeben werden, der das Capital aller ausstehenden Bundesobligationen deckt, aber der Der Blitz schlug in's Haus, warf den Vater zu Boden, erschlug den am Fenster sizenden Sohn, der andere taumelte zur Thülre hinaus. Die Mutter, in ber Küche beschäftigt, sprang zu ihrem Mann, fand denselben am Boden liegend, löschte seine Kleider und brachte ihn bis in die Milte der Stube, wo sie die Kraft verließ; nun hinunter eilend, findet sie den Sohn ausgestreckt ebenso daliegend. Der Vater hat einen handbretten Brandstrcisen an sich hinablaufend, so daß sein Zustand im Anfang bedenklich war, er befindet sich abe— jetzt in der Besserung; der Sohn hat ein Loch in der Mitte der Stirne, der Strahl fuhr durch den ganzen Leib, natürlich war er augenblicklich todt. Die Spuren am Hause zeigen, daß der Blitz sechsmal hinein- und hinaus⸗ fuhr.— Letzten Sonntag waren sechs Schnitter bei Baienfurth auf dem Felde und stürzten beim Herannahen des Gewitters ihre sämmtlichen Sensen im Kreise auf den Boden, so daß dieselben, nachdem sie ihre Kleider darüber gehängt, ein Zelt bildeten, worunter sie sich bargen. Der Blitz schlug nun in diesen Zufluchtsort, und eine der Sensen spaltete einem Mann den Körper von oben bis unten. in 20 Jahren einzulbsende Betrag darf ein Drlttel aun der eine bavon am Fensser. der ganzen Ausgabe nicht übersteigen. Ferner bestimmt die Bill eine Reduction der Schuld durch die Appropriation einer Summe, die, einschließlich der Zinsen für die Staatsschuld sammt Amortisirung, 135,000,000 Dollar jährlich betragen soll. Schließlich verfügt die Bill, daß alle Contrakte, in denen Goldzahlung ausdrücklich ausbedungen wird, rechtskräftig und deren event. Erzwingung ohne Rücksicht auf frühere anders und entgegen— gesetzt lautende Bestimmungen statthaft sein soll. Asien. Shanghai. Der Mikado von Japan hat ein älteres Edict gegen Eingeborene, welche zum Christenthume übertreten, wieder in Kraft gesetzt. Es heißt, daß 200,000 Anhänger des Taikun Stotsbaschi 7 Dampfer ausgerüstet hätten, um Jeddo anzugreifen. Gernsheim. In dem benachbarten Klein-Rohrheim hat sich am letzten Donnerstag ein schauderhaftes Unglück zugetragen. Die Arbeiter des dasigen Beigeordneten Allen— dörfer waren während eines vorüberziehenden Gewitters mit dem Einerndten der Winterfrucht beschäftigt, auf dem hochgeladenen Fruchtwagen war bereits der Wiesenbaum angebracht, als ein Blitzstrahl in den Wagen suhr. Der noch darauf beschäfligte Arbeiter, ein noch nicht lange ver— ehelichter Taglöhner aus Groß-Rohrheim wurde augen— blicklich getödtet, der Wagen in Flammen gesetzt und bis auf die daran befindlichen Eisentheile in Asche gelegt. Die Pferde wurden durch Entzweischneiden der Stränge gerettet. Coblenz. Am 24. d. gegen 6 Uhr Nachmittags überzog ein starkes Gewitter unsere Stadt, in Folge dessen durch einen Blitzschlag auf der Moselbrücke zwei Knaben von 12 und 14 Jahren getroffen wurden und todt nieder— sanken. Auch ein Soldat wurde an der nämlichen Stelle getroffen und betäubt ins hiesige Lazareth gebracht, doch hat man Hoffnung, denselben wieder herzustellen. Wesel. Dae Mährchen vom„Männchen Spannenlang, hat'nen Bart drei Ellen lang“ hat sich bewahrheitet. In Wesel starb vor einiger Zeit ein Sonderling, 4½ Fuß groß und buckelig, der die Brust mit einem ungeheuren Bart ausgepolstert trug, so daß es aussah, als habe er auch vorn einen Buckel. Nach der letztwilligen Verfügung des Verstorbenen ist der Bart mit der Kinnhaut von einem Arzte abgenommen, die Haut gegerbt und der schön erhaltene Bart gereinigt und gewaschen worden. Derselbe ist 11½ Fuß lang und ½ Fuß breit.(Wer's nicht glaubt, zahlt einen Thaler!) London. Mit unverschämter Frechheit ist in Cork die schon gar nicht mehr ungewohnte Plünderung eines Waffenladens wiederholt worden. Am 20. Juli, Morgens halb zehn Uhr, traten vier Männer, ohne Hülle oder Maske, in den Laden des Büchsenmachers Morton auf der Old⸗George Street, schlossen hinter sich die Thür, und während zwei mit gespannten Revolvern den Besitzer zu widerstandsloser Ruhe zwangen, füllten die beiden anderen einen Sack mit Flinten, trugen denselben fort, kehrten mit dem geleerten Sacke wieder und füllten ihn nochmals, worauf denn die ganze Bande sich empfahl. Neunzehn Gewehre nahmen sie insgesammt mit. „ Dem Chemnitzer Tageblatt wird mitgetheilt, daß an einem Wagen dritter Klasse, Nr. 128, des von Göß— nitz um 4 Uhr 10 Minuten Nachmittags in Chemnitz ankommenden und um 5 Uhr 25 Minuten nach dort zurückkehrenden Zuges am inneren Kopfstücke ein Nest mit fünf lebenden jungen Rotbschwänzen zu sehen ist. Während der Brütezeit machte das Weibchen regelmäßig die Fahrt von Gößnitz nach Chemnitz und zurück, und wurde bei der Heimkehr vom Männchen mit lautem Gezwitscher empsangen, während jetzt die Kleinen die Tour bereits selbständig zurücklegen. Nach Mittheilung des Zugpersonals kommen die Eltern dem ankommenden Zuge stets mit Nahrung für die jungen Touristen entgegen. 4 Ernte in Preußen. Nach einem Tableau, das der„Preuß. Staatsanzeiger“ enthält, läßt sich ein Urtheil über das muthmaßliche Ernteergebniß in Preußen abgeben. Man sieht daraus, daß die Ernte nur in der Provinz Preußen und in Hessen eine gute sein wird. Annähernd gut verspricht sie in Hannover zu werden. Mittel mäßig ist sie in Brandenburg, Sachsen und West⸗ phalen, schlecht in Schlesien und Holstein. „„ Das Weltausstellungsgebäude in Paris. Vor einigen Tagen ist, wie der Moniteur meldet, die letzte eiserne Säule der großen Maschinen⸗Galerie, welche sich als äußerster Ring um das Ausstellungs⸗Gebäude ge⸗ schlungen hatte, gefallen. Auf dem weiten Marsfelde stehen jetzt nur noch die Directtons-Gebäude der Aus⸗ stellungs⸗Commission, das elegante Schweizerhaus, in welchem Herr Leplay seine Bureaux aufgeschlagen batte, und der Bardo des Bay von Tunis. Der gegen die Militärschule zu liegende füdliche Theil des Marsseldes ist bereits völlig nivellirt und der Circulation wieder über— geben. Der nördliche Theil wird nächstens ebenfalls von seinen Schutthaufen befreit sein. Der See, an welchem sich der Leuchtthurm erhob, ist wieder mit Erde ausgefüllt. Von allen Monumenten, die sich da zusammendrängten, ist nur noch eine der Fontainen in der Nähe des Haupt⸗ einganges übrig. „„ Idiosynkrasie. In Tegernsee bei München begab sich nach den„Neuen Nachrichten“ das Unglaubliche, daß die bereits im Bau begriffene Telegraphenleitung, für den von Fremden mit Vorliebe besuchten Ort ein dringendes Bedürfniß, wieder abgerissen wurde, und Alles beim Alten bleibt. Weshalb? Weil der im Tegernseer Schlosse voriger Woche zogen sich die Inwohner eines Hoses bet wohnende Ptinz Karl Telegraphen und Eisenbabnen nicht Zußdorf, durch ein Gewitter veranlaßt, in ihr Haus zurück. leiden kann. Prinz Karl war bekanntlich Oberfeloherr des Der Vater befand sich im oberen Stock, beide Söhne! deutschen Bundesheeres in 1866. „% Wirkungen des Blitzes. Man schreibt dem „Schwäb. Merkur“ aus Ravensburg vom 22. Juli: In Edietalladung. 1515 Zur Anmeldung von Ansprüchen aller Art und deren elwaiger Vorzugsrechte an das, um 23,11 fl. 35¾ kr. Eberschuldete, concursfällige Vermögen des Kaufmaans Wolf Ma per(Firma Hirsch Maper Sohn) und dessen Frau, geb. Spier von hier, werden bei Meidung stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse die unbekannten Gläubiger auf Montag den 21. September d. J., Vormittags 8 Uhr, vor unterzeichneter Gerichtsstelle aufgefordert. Zugleich soll in diesem Termine, wenn kein Arrangement zu Stand kommt, über die Masseverwaltung Beschluß gefaßt— wenn nöthig, wegen eines Contradictors ver handelt,— ein Massecurator definitiv bestellt, ein Gläubigerausschuß erwählt, der nicht erscheinende oder nicht gehörig legitlmirte Gläubiger aber als den Be⸗ schlüssen der Mejorität der erschienenen Gläubiger bei— getreten angesehen werden. Dem flüchtig gewordenen, an unbekanntem Orte sich aufhaltenden Wolf Maper wird endlich zur An ⸗ fechtung des von Großherzoglichem Hofgerichte der Provinz Oberhessen erlassenen Concurserkenntulsses und zur Wahrung seiner sonstigen Rechte eine Frist bis zum 15. Augufst d. J. bestimmt, nach deren Ablauf er mit Einwendungen ausgeschlossen, im Uebrigen der für ihn zu bestellende Curator als zu den Handlungen an seiner Statt legittmirt erachtet wild. Butz bach den 8. Junt 1868. Großherzogliches Landgericht Butzbach Dr., Gllmer, Freseutus, Lanbrschter. Landgerichte⸗Assessor. Bekanntmachung. 1754 Es ist die Abhaltung eines Schweinemarktes zu Vilbel und zwar am ersten Frei⸗ tag eines jeden der Monate März bis October des Jahres genehmigt worden und wird demnach der erste für dieses Jahr abgehalten werdende Schweinemarkt Freitag den 7. August hinter dem Rathhaus dahier stattfinden, wozu wir das Handel treibende Publikum nicht nur, sondern überhaupt zu recht zahlreichem Besuche ergebenst einladen mit dem Anfügen, daß die Schweinemärkte dahier um so mehr einer ziemlich bedeutenden Frequenz sich zu erfreuen haben dürften, als gerade hier eine große Anzahl Haudelsleute ansaͤssig sind, die den Handel mit Zuchtschweinen im Kleinen und Großen betreiben. Vilbel den 20. Juli 1868. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Vilbel Simon. Arbeits ⸗Versteigerung. 1804 Samstag den 1. August l. J., Nachmittags 3 Ur, 1819 sollen zu Langenhan, im Hause des Wirth Huth, nachfolgende Arbeiten und Lieferungen unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen Dung-Versteigerung. Freitag den 31. Jult d. J., Vormittags um 11 Uhr, soll an Ort und Stelle der in der Grube des städtischen Faselßtalles vorhandene Dünger öffentlich meistbietend versteigert werden. versteigert und in Accord gegeben werden, als: Friedberg den 28. Juli 1868. Maurerarbeit, veranschlagt zu 7 fl.— kr. Großherzogliche Bürgermetsteret Friedberg Tüncherarbeit 21* 40K Noucar. Kleslteserung 9% 3 Kalklieferung 11 2 0 9 1 Deckplatten⸗Lleferung 4% 30 4 3000 Gulden Butz bach den 25. Juli 1868. Der Bezirks ⸗Baypausseber ür c. 1700 werden in biesiger Stadt gegen bppolbekartsche Sicherheit zu leihen gesucht. Näheres unter Nr. 1700 bei der Exped. d. Bl. — Ossenheimer Wäldchen. 1805 Zum Freudentag der Israeliten findet Samstag den 1. August Harmonie und Tanzmusik statt, wozu freundlichst einladet G. F. Korndörfer. Joblogischet Garten in Frankfurt a. Al. 1817 Sonntag den 2. August, Vormittags von 6 bis 12 Uhr, ist der Eintrittspreis auf 6 Kreuzer per Person ermäßigt. Von 12 bis 2 Uhr bleibt der Garten für Jedermann geschlossen. l Der Verwaltungsrath. 1818 Ich erlaube mir hiermit die ergebene Anzeige, daß ich durch das Ableben meines sel. Mannes das seither auf meinen Namen geführte Geschäft an Herrn Wilhelm Sturmfels käuflich abtreten werde. Indem ich nun einem geehrten Publikum für die meinem sel. Manne so vielseitig gegebenen Beweise der Freundschaft und Gewogenheit meinen aufrichtigsten Dank sage, bitte ich zugleich, dieses Wohlwollen meinem Nachfolger zu Theil werden zu lassen. C. Wahl's Wtw. In Beziehung auf vorstehende Anzeige erlaube ich mir, ein geehrtes Publikum auf— merksam zu machen, daß ich unterm 1. August d. J. dae Geschäft der Frau C. Wahl Wittwe, Hofapotheke zum Mohren, auf meine Rechnung übernehmen werde; wobei ich bitte, das dem Geschäfte geschenkte Vertrauen, unter Versicherung der promptesten und reellsten Bedienung, auf mich geneigtenst übertragen zu wollen. Friedberg im Juli 1868. Wilhelm Sturmfels, Apotheker. Wichtig für Vierbrauereibesitzer. Nur was ächt ist, bewährt sich. 1376 Schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowle auch neue Schenkbiere werden längstens in 24 Stunden durch ein unschädliches Mittel, unter Garantie, glanzbell, fein moussirend und schmackhaft wieder hergestellt. Bei Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Faͤsser und des Maaßinhalts jedes einzelnen Fasses. Versen⸗ dungen nehme der Kürze wegen nach. Einsendung von einer Flasche des kranken Bieres wäre erwünscht. frankiren. Nähere Aukunft ertheilt Mustersendung, sowie Briefe bitte zu August Sigerist, Mengen(Württemberg). Turnverein. 1816 Freittag den 31. d. Mts. Generalversammlung, wobei allseitiges Erscheinen etwünscht ifl.(Mittelrhein. Turnfest in Hanau.) Gesucht Hafer ⸗Versteigerung. 1820 Montag den 3. August d. J., Morgens 10 Ubr, sollen auf Ort und Stelle eirea sechs Morgen gemein- heiilicher Hafer versteigert werden. Weckesheim den 27. Juli 1868. Großherzogliche Bürgermeisteret Weckes heim u e k. Zur Nachachtung. 1802 Indem wir Adam Jung II. von bier zu unserem Rechner erwählt haben, diene unseren verehrten Kunden zur Nachricht, daß nur von die sem Einnahmen und Aus gaben zu besorgen find. Wölfersheim den 27. Jult 1868. Konrad Aledter III. Georg Roos V. Adam Jung. J. Högerl. Ein Zapfjunge wird gesucht von Ph. Windecker. Hetrenkragen 4 1791 neben der Post. 1801 wird ein tüchtiger Bäckergeselle. Näheres zu er⸗ fragen bei der Exped. d. Bl. Fruchtpreise. Per Malter. Friedberg, 28. Jult. Waizen 12 fl. 40 kr.; Kor! 8 fl. 45 tr.; Gerste 7 fl.— kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. Frankfurt, 27. Juli. Waizen 13 fl. 45 kr.; Korn 10 fl.— kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl. 15 kr. Grünberg, 25. Juli. Waizen 12 fl. 27 tr.; Korf 8 fl. 30 kr.; Gerste 7 fl. 5 kr.; Hafer 6 fl. 24 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen— fl.— kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 13 fl. 39 kr.; Kartoffeln— fl.— kr Mainz, 24. Juli. Waizen 13 fl. 2 kr.; Korn 9 fl. 7 kr.; Serste 7 fl. 3 kr. Hafer 6 fl. 27 kr.; Kartoffeln 3 fl. 48 kr.; Roggenstroh per 100 Gebun—⸗ Eine Chaise 1803 steht zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition dieses Blattes. Neueste Erfindung! 1747 Die von Sr. Maj. dem Kaiser von Oesterreich laut Reskript Nr. 1908 mit einem Patent bevorzugte ausschl. prio. Politur- Composition ist äußerst beachtenswertb für Tischler, Drechsler und Holzarbeiter zum Fertigpoliren von neuen Möbeln, und für Private ꝛc. zum Aufpoliren von alten und abgestandenen, ober solchen Möbeln, wo das Oel hervortritt.— Durch diese Composition wird das zeitraubende und kostspielige Fertigpoliren von neuen Möbeln durch Spiritus gänzlich beseitigt, da durch Anwendung einiger Tropfen in wenigen Minuten ein Tisch oder Kasten fertig polirt ist, und kann bei einem mit dieser Composilion polirten Gegenstand das Oel nie hervortreten.= Die Anwendung ist höchst einfach, das Resultat überraschend 2 Alte und abgestandene Möbel können durch ein- faches Reiben mittelst eines befeuchteten Leinwand⸗ lappens überpolirt werden und erhalten einen Hoch- glanz, welcher durch das Poliren mit Spiritus nie erzielt werden kann.— Mit einem Fläschchen dieser Composition kann man ohne Beihilfe des Tischlers in einigen Stunden eine complete Zimmereinrichtung renoviren Haupt- Versendungs- Depôt en- gro; et en- détail bei Friedriels Müller, k. k. Privilegiums⸗Inhaber, in Wien, Gumpendorf, Hirschengasse Nr. 8, wohin die schriftlichen Aufträge erbeten, und gegen Einsendung des Betrages(da bei Versendungen nach dem Auslande Postnachnahme nicht möglich ist) umgehend effestuirt werden. Preis: 1 Flacon(mit Belehrung) 15 Sgr.— 1 Dutz. Flacons 4½ Thlr. Weniger wie 2 Flacons können nicht ver⸗ sendet werden. Aviso 11 Man bittet diese Annonce nicht un⸗ berücksichtigt zu lassen. Da bei richtiger Anwendung dieser Composition solche Vortheile erzielt werden, daß die bis jetzt übliche Art des Polirens bald ganz dieser neuen praktischen und billigen Erfindung weichen muß, so ersucht man das P. T. Publikum sich durch einen Probeversuch davon zu überzeugen, und weisen wir auf das veröffentlichte Zeugniß eines der ersten wissenschaftlichen Kapacitäten Deutschlands, sowie auf die Nesultate, welche in Oesterreich durch die Politur⸗ Composition erzielt wurden, hin. Eleichzeitig wird auf die neu ermäßigten Fracht⸗ Tarife aufmerksam gemacht, durch welche die Fracht⸗ spesen bedeutend reduzirt wurden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzu⸗ senden, da Versendungen nach dem Auslande pr. Postnachnahme oder Postvorschuß hier nicht angenom⸗ men werden. Zeugniss: Sehr geehrter Herr! Vor einigen Tagen wurde mir eine Probe Ihrer Politur⸗Composition übergeben mit dem Ersuchen, selbe einer chemischen Analyse ihrer Bestandtheile zu unterziehen. Ich habe diese Probe einer genauen sowohl qualitativen als quantitativen Analyse unterworfen und deren zweck⸗ mägige Zusammensetzung völlig für gut befunden ꝛc. ꝛc. Ihr ergebenster Dr. Werner, Direktor des polytechnischen Institutes in Breslau. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. 2525— fl.— kr. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf 2 Mitgetheilt von 1 5 L. Laitdhelmer. Frankfurter Cours. 2280,„ 1854 68 C. f 75— r. L. 1858 G. 29. Juli. 1868. Cours der Staatspapiere. D 5 300 v. 1860 f 770% 6. Tester. 37% Met. 1850 l. Lat. 0 J. cr Le. Te Feng 90 P 2 100 br. r. 1864 100 6. 90 50% Nat.-Anl. 1854 f 548,6 G. 0 3½% Obligatlon.—— 2 Schwed. Thlr. 10-L. 1955 F. 2 50% steuerfreie Oblg. 53 G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 95 P. 2 Bad. 35 fl. Loose 92 920 Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 96 ½ P. 5 Gi e, de, eee 2 Curb. 40 Thl.-L. b. k. 55 f. 5 4% do, do. 87½ 6 Kurhess. 40% Obl. b. k. à 105 88½ P. 2 r. Hess. 50 fl. L. b. R. 149% 6. Bayern 50% Obligation. 102½ G Frankf. 3½0% Obligat. 80½ G.—„„ 25%„„ 420% 6. 5 4½0% ½ ähr. b. Rthb. 96/ G. 5 30% do 70 P. 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 36 ½ G. 255 4⸗ do do 90% P. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 84½ G. I Sard. 36 Fr. L. b. 8B.—— g Würtemb, 40%% Obl. b. Rth. 95 P Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 105 80 G. Pistolen fl. 9 47—49 5 4 do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105 85½ G 2 5 Doppelte„ 9 48—50 Baden 4662% Obligat. 94% G. 5 4½᷑% Pfb. 1. R. 4 105—— Preuss. Friedrd'or-„ 9 57½—58½ N 4% Obligat. 88 ½ P. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 76½ G. Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 Voll einbezanlte Eisenban- Actien und Prioritäten. 5 i 5 9 3 4½¼0% Eeyr. Ostbahn 125 8. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 31 G. 2 Engl. Sosereigns.„ 11 53—57 50% sächsische Pfandbr. b. R. 93½ G. 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 47 P. Russ. Imperiales 5 9 48—50 30% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 53/8 P. 50% Elisabethbahn-Prior. 6½% 74% P. Gold pr. Zoll-Pf w 6% Oest. Süc St. u. Lomb. E. B. 95 P. 50% do. neueste Emiss.“/ 725% 2. 2 Uchh.Silb. pr. Z. Pf. 1 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 435 6. I 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ P. Preuss. Kassensch. 5 144 7⁰6—45½ Wiener Wechsel- Cours 104 G. 1— Dollars in Gold„ 2 27—28 N 8 Auskunft über Vorloosungen, Coupons- Zahlungen d. s. w. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte . Lindheimer in Friedberg. 3 fin A—— 22— 2—