4att beteit, „ist der bt schein bt Nut Itsandten, 0 1 Chralitt . E a. 6 snüpftt, 8 2 8 1868. Sami en 29. August. Anzeiger für O erhessen. enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Zutelligenzhlatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. du Amtlicher Theil. Betreffend: Das Departewents Ersatzgeschöft für das Jahr 1868. . Unter Bezugnahme auf den. 94. sub 3. der Militär-Ersatz⸗ Instruktion bringen wir hierdurch zur öffentlichen Keuntniß, daß nach dem genehmigten Geschäftsplan für das diesjährige Departement— Ersatzgeschäft im Bezirk der 49. Infanteriebrigade die Vushebung stattfinden wird: am 22. und 23. September zu Alsfeld, 2„ 25. 5„ Lauterbach, 28 77„ Schotten, „ 28. 1„ Grünberg, 77 29. und 30. 77„ Gießen, am 1. und 2. Oktober zu Friedberg, 5 57„ Nidda, 1 51 7„ Büdingen, . Friedberg am 27. Ausgust 1868. aa g. am 8. und 9. Oktober zu Vilbel, N e e ffesbsch. % 14.„. 77„Dieburg, % 6,„ Darmstadt. Das Geschäft wird jedesmal um 7½ Uhr Vormittags beginnen und haben die vorzustellenden Militärpflichtigen um 7 Uhr zur Stelle zu sein. Jeder einzelne Militärpflichtige, welcher vor der Departement⸗ Ersatzcommission zu erscheinen hat, wird besonders vorgeladen werden. Sollte dieses durch ein Versehen unterbleiben, so hat er sich doch zu stellen. Der Civil⸗Vorsitzende der Großherzoglichen Kreis-Ersatz⸗ commission des Kreises Friedberg Tir Betreffend: Das Departement⸗Ersatzgeschäft sür das Jahr 1868. Friedberg am 27. August 1868. An die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf das Ausschreiben vom 26. Juli d. J. und die Bekanntmachung von heute den Geschäftsplan der Departe— ment⸗Ersatzcommission betreffend, bemerke ich Ihnen, daß das Departe— ment⸗Ersatzgeschäft im Kreise Friedberg am 1. und 2. Oktober d. J. Vormittags ½8 Uhr beginnend, dahier vorgenommen wird. Auf den 1. Oktober sind zu laden: Christian Zimmer zu Butzbach, Heinrich Christoph Kleeb daselbst, Peter Gottfried Haas von Bönstadt, Georg Kohler von Dorheim, Konrad Berger zu Friedberg, Heinrich Diener zu Friedberg, Friedrich Frick zu Friedberg, Ernst Karl Philipp Philippi daselbst, Johann Valentin Merz zu Friedberg, Konrad Kohlenberger von Ilbenstadt, Johann Heinrich Rudolph zu Langen— hain, Johann Maus zu Nauheim, Heinrich Alleter zu Nauheim, Christian Aleter daselbst, Karl Georg Martin Fritz daselbst, Heinrich Wendelin Dietz zu Nieder⸗Mörlen, Jakob Bill zu Nieder Weisel, Johann Georg Bill daselbst, Heinrich Kramer zu Ober-Rosbach, Konrad Nolte zu Ober Rosbach, Franz Frankenberg zu Rockenberg, Heinrich Karl Nikolaus zu Schwalheim, Jͤrael Moses zu Steinfurth. Auf den 2. Oktober l. J. sind alle weitere Militärersatzpflichtige, welche vorstehend nicht genannt und bei dem diesjährigen Kreisersatz⸗ geschäft gemustert worden sind und zwar speziell durch besondere schriftlich zuzustellende Vorladungen hieher vorzuladen. Nur die augenscheinlich Unbrauchbaren, die darum auch nicht mit mitgeloost haben, sowie die wegen körperlicher Gebrechen auf 1 Jahr zurückgestellten Militär⸗ pflichtigen sind nicht zu beordern.(§. 98, pos. 6 der Militär⸗ ersatzinstruktion.) Militärpflichtige, welche der Aufforderung, sich vor der Departementsersatzcommission zu stellen, nicht Folge leisten, oder bei Aufrufung ihrer Namen im Aushebungslocale nicht anwesend sind, werden mit einer, im Falle des Unvermögens im Gefängniß zu verbüßenden, Geldstrafe bis zu 10 Thaler belegt, verlieren die even tuelle Berechtigung, welche aus der bereits erhaltenen Loosnummer erwachsen ist, sowie den aus etwaigen Reclamationsgründen er— wachsenden Anspruch auf Zurückstellung und Befreiung und können gleichzeitig als unsichere Heeres pflichtige behandelt werden. Auf diese Strafbestimmungen haben Sie die vorzustellenden Militär⸗ pflichtigen bei ihrer Vorladung noch ganz besonders aufmerksam zu machen. Schließlich bemerke ich noch, daß nach§. 96 der Militärersatz⸗ instruktion auch Sie dem Geschäfte beizuwohnen haben und daß Sie daher, um rechtzeitig beginnen zu können, mit den zur Vorstellung kommenden Militärpflichtigen eine halbe Stunde vorher, also um 7 Uhr Morgens, zur Stelle sein müssen. Sorgen Sie dafür, daß die Militärpflichtigen reinlich gekleidet erscheinen. Umgehend werden Sie unter spezieller Angabe, wen Sie ge— laden, berichtlich anzeigen, daß Sie die sen Auftrag vollzogen haben. Der Civil⸗Vorsitzende der Großherzoglichen Kreis-⸗Ersatz⸗ commission des Kreises Friedberg Trapp. Betreffend: Das bei Brandausbrüchen an Gebäuden einzuhaltende Verfahren. Friedberg am 24. August 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nach neuerer Bestimmung haben die betreffenden Großherzoglichen Landgerichte in alen Fallen von Brand⸗Ausbrüchen an Gebäuden sofort einzuschreiten und die nöthige Untersuchung einzuleiten, insbesondere den objeetiven Thatbestand aufzunehmen, und ist es darum geboten, daß Sie dem betreffenden Großherzoglichen Landgerichte, gleich wie uns, bei Ausbruch eines Brandes an Gebäuden alsbald Anzeige hiervon machen. Sie haben dies auf das Pünktlichste zu befolgen. Trapp. Betreffend: Die Verwendung der baar eingebenden Pfandgelder und Strafdritttheile von Feldffrasen zur Besoldung des Auffichtspersonals. eee a n Friedberg am 25. August 1868. Nis se l ben. Wir beauftragen Sie unter Bezugnahme auf unser Amtsblatt vom 6. Juli d. J. ohne Nummer, die darin verzeichneten Beträge an Pfandgeldern und Strafantheilen zur Auszahlung an die darin benannten Gemeindebediensteten anzuweisen und für die daldige Bezahlung zu sorgen. Trapp. Betreffend: Die Matbildenstiftung sür verwahrloste Kinder im Krelse Friedberg. an die bein. Dasselbe Friedberg am 26. August 1868. Wir weisen Sie an sofort die in den Gemeinde-Voranschlägen für 1868 für die Mathildenstiftung für verwahrloste Kinder vor— gesehenen Summen zur Auszahlung an den Rechner der Anstalt, Beigeordneten Steinhäußer dahier, anzuweisen und dafür zu sorgen, daß Zahlung geleistet wird. Tra p Hessen. Darmstadt. Mitprediger Mitze⸗ vielbesprochenen Broschüre niedergelegten Ansichten überreicht. maßregeln angeordnet. Aus Starkenburg meldet das„Fr. J.“ nius hat vor einigen Tagen dem Oberconsistorium unterm 25. d. M.: Bei der gestrigen Fahrt der seine Vertheidigungsschrist bezüglich der in seiner russischen Kaiserfamilie von Kissingen nach Darm- stadt⸗Jugenheim waren ganz besondere Vorsichts- Auf der ganzen Strecke war die Bahn von Gendarmerie bewacht und mußte dem Expreßzug in kurzer Entfernung zu größerer Vorsicht noch eine Locomotive mit einem Wagen vorausgehen. Inwiefern die hieran ge- knüpften Gerüchte einen Anhaltpunkt haben, wird . 102. * 2 5 e 1 — —— sich demnächst ergeben, da dem Vernehmen nach die Verhaftung zweier Personen stattgefunden. Preußen. Berlin. Dem„Frankf. J.“ wird von bier geschrieben: Durch Dr. Nitzsch's Tod hat unsere Universität einen großen Verlust erfahren. Als Vermittlungstheologe aus der Schleiermacher'schen Schule ist er unstreitig wohl der bedeutendste in Deuischland gewesen. Es kann nur noch die Frage aufgeworfen werden, ob er sich in seinem langen Leben mehr durch seine wissenschaftlichen Leistungen oder durch seinen Charakter ausgezeichnet hat, der an Reinheit, Uneigennützigkeit, Milde und Sanftmuth als eine seltene Erscheinung dasteht. Zu einer Zeit, als die Hengstenberg'sche Richtung, durch Stahl unter- stützt, die freie wissenschaftliche Bewegung an unserer Universität zu hemmen sich unterfing, war es Nitzsch's Unbefangenheit vorbehalten, auf dem Katheder ein bestimmtes Veto gegen die orthodoxen Zudringlichkeiten einzulegen; indeß es widerstand dem Wesen des milden Mannes jede laute Polemik, und so begnügte er sich, seinen theologischen Schülern das stete Studium der Philosophie ans Herz zu legen, damit sie sich von jeder Einseitig⸗ keit fern halten könnten. — Der„Staatsanzeiger“ publizirt die neue Maß und Gewichts Ordnung.— Wie die „Kreuzzeitung meldet, wird die Einberufung des Landtags in der zweiten Hälfte des October er⸗ folgen, falls bis dahin die Budgetvorarbeiten beendet find. — Die Gerüchte von einem Rücktritte des Kriegsministers v. Roon, die wieder auftauchen, werden für niemals grundloser, als in diesem Augenblicke bezeichnet. Es sei richtig, daß General v. Roon, bevor er seine Urlaubsreise antrat, in Folge seines Halsleidens den Wunsch hatte, seinen Abschied zu nehmen; andererseits habe sich aber sein Gesundheitszustand völlig gekräftigt und ihm die Uebernahme seiner Geschäfte in solchem Um⸗ sange gestattet, daß sein Vertreter General von Podbielski einen längern Urlaub nehmen konnte. — Die Schriftstellerin Charlotte Birch⸗Pfeiffer ist am 25. d. im Alter von 68 Jahren plötzlich gestorben. Dr. Birch, der Gemahl der Verstor⸗ benen, ist ebenfalls lebensgefährlich erkrankt. — Durch Erlaß des Handelsministers sind, wie die„Berl. Reform“ meldet, sämmtliche königl. Eisenbahndirektionen davon in Kenntniß gesetzt, daß Natroncoaks(Braunkohlencoaks), welcher tin Nebenprodukt der Paraffinsabrikation ist, wegen seines Gehalts an metallischem Natrium und seiner in Folge dessen bedingten Neigung zur Selbstent⸗ zündung als ein zum Eisenbahn⸗Transport nicht zulässiges Product zu erachten ist. — Die„Provinzial⸗Correspondenz“ theilt bei Besprechung der Fürsorge des Nordbundes für die Auswanderer mit, daß die Vertreter des nord⸗ deutschen Bundes zu Washington angewiesen seien, mit den Vereinigten Staaten über Anwendung gleichartiger Grundsätze für die Behandlung des Auswandererwesens in Unterhandlung zu treten und eine völkerrechtliche Gesetzgebung in dieser Beziehung herbeizuführen. Ein günstiger Erfolg dieser Verhandlungen stehe zu erwarten. Aus Rheinpreußen. Wie die„Elberf Ztg.“ mittheilt, haust die Cholera in einem kleinen Orte an der Ruhr unweit Essen so sehr, daß in kaum vier Wochen 38 solcher Sterbefälle vor⸗ gekommen sind. Kassel. Die„Hess. Volksztg.“ macht zu der mehrsach mit Bestimmtheit gebrachten Nachricht, daß Trabert mit seiner Familie nach Wien über⸗ gesiedelt und dort in die Redaktion eines politischen Blattes eingetreten sei, folgende Bemerkung:„Die Familie des Herrn Trabert hat zwar Hanau, nicht aber Hessen verlassen, und Trabert selbst weilt zwar gegenwärtig noch in Wien, ist aber dort in keiner Weise derart gebunden, daß seine Stellung zu unserer Zeitung, seine eifrige Mit⸗ arbeiterschaft an derselben im Geringsten beein⸗ uächtigt würde. Er bleibt uns, was er bisher war.“ Sachsen. Leipzig. Der zehnte deutsche Genossenschaftstag wurde von dem Vorsitzenden, Hrn. Nizza, eröffnet. Schulze⸗Deligzsch erläuterte den Jahresbericht und hob namentlich die Schwie rigkeiten hervor, welche sich der Entfaltung der Rohstoff⸗Associationen entgegenstellen. Im Ganzen bestehen zur Zeit 1707 Erwerbsgenossenschaften. Vertreten waren 23 Verbände und 91 Vereine durch 160 Abgeordnete, der oberhess. Verband durch Hrn. Hanstein von Gießen. Die Tages⸗ ordnung betraf einen Antrag des sächsischen Ver- bandes auf jährliche Prüfung der Vereinsactiven und Aufnahme des Resultats dieser Prüfung in den jährlichen Rechenschaftsbericht, welcher durch motivirte Tagesordnung erledigt wurde, und einen Antrag des Pfälzer Vereins bezüglich besonderer Vorsichtsmaßregeln beim Contocorrentverkehr, dem im Allgemeinen beigetreten wurde. Andere An- träge berührten die gegenseitige provisionsfreie Einlösung der Wechsel unter den Vereinen und die Sorge für die Ansammlung von Reservefonds der Credit und Vorschußgenossenschaften. Den interessantesten Theil der Verhandlungen bildete der Vortrag Schulze⸗Delitzsch's über den Stand der Gesetzgebung hinsichtlich der privatrechtlichen Stellung der Genossenschaften. Die nächste Versammlung wird in Neustadt a. d. Hardt stattfinden. Weimar. Die„Weim. Ztg.“ berichtet, daß dort die Ruhr⸗ Epidemie ausgebrochen und daß 700 Personen bis jetzt erkrankt, von diesen aber nur 25(meist Kinder und Greise) der Krankheit erlegen sind. Demnach erscheine die Epidemie als verhältnißmäßig gutartig; choleraartige Er⸗ scheinungen seien bis jetzt nicht beobachtet worden, Bayern. München. Die„Correspondenz Hoffmann“ meldet: Der König hat 5000 fl. zur Gründung einer Erziebungs-Anstalt für krüppel⸗ hafte Mädchen dem Cultusministerium verabfolgen lassen, und beabsichtigt, die Villa Ludwigshöhe, dem Prinzen Ludwig Ferdinand gehörig, für die Civilliste zu erwerben. — Die„RNeuesten Nachrichten bezeichnen das von Karleruhe aus verbreitete Telegramm über die süddeutsche Militärconvention als durchaus unbegründet. Der 15. September sei als Tag des Zusammtretens der Conferinz gar nicht fest⸗ gesetzt gewesen — Anläßlich des Ausbruchs der Rinderpest in der italienischen Provinz Udine hat das Ministerium des Innern angeordnet, daß bezüglich des Transportes von Vieh, frischen Häuten ic. aus Italien nach und durch Bayern die über die Viehseuche erlassenen gesetzlichen Bestimmungen bis auf Weiteres in Wirksamkeit treten sollen. — Der Kaiser von Oesterreich soll sich in der Unterredung, welche er mit dem Fürsten Hohenlohe auf seiner Durchreise dahier gehabt, äußerst schmeichelhaft und befriedigt über die Art und Weise ausgesprochen haben, in welcher der letztere die äußeren Angelegenheiten Bayerns zu leiten und auf die Politik Süddeutschlands ein⸗ zuwirken bemüht ist. Oesterreich. Die„Debatte“ schreibt: „Eine Freimaurerloge soll in Innsbruck errichtet werden. Man theilt hierüber Folgendes mit: Freimaurerlogen bestanden bekanntlich unter dem Kaiser Joseph an mehreren Orten Tyrols: zu Innsbruck, Bozen und auch zu— Brixen. Wie das Innsbrucker Tageblatt meldet, wurde bereits an die Neuerrichtung derselben gedacht. Bei dem Kampfe, den man in Tyrol gegen den Blödsinn mittelalterlicher Fanatiker zu führen hat, könnte sie jedenfalls nützen. An der Genehmigung des Ministeriums, das auch dem Jesuitismus den Weg frei läßt, zweifeln wir um so weniger, da jetzt das„gleiche Recht für Alle“ nicht bloß auf dem Papier stehen darf.“ — In ungarischen Blättern wird behauptet, der bayerische Ministerpräsident Fürst Hohenlohe habe im Auftrage des Königs von Preußen dem Kaiser von Oesterreich bestimmte Vorschläge zu einer Verständigung über die deutsche und die orientalische Frage gemacht, und zwar sei von preußischer Seite jetzt bedeutend mehr geboten worden, als zur Zeit des Luxemburger Confliktes, wo Graf Tauffkirchen die bekannten Propositionen machte; diesmal sei nicht blos die Garantie der deutschen, sondern auch aller anderen Territorien der habsburg⸗lothringen'schen Monarchie offerirt worden. — Der zweite österreichische Lehrertag hat seine Verhandlungen eröffnet. Mehr als 1200 Theilnehmer sind erschienen und ist auch bereits ein Begrüßungstelegramm vom geselligen Lehrer⸗ verein in Berlin eingetroffen, daß zugleich eine Einladung an die österreichischen Lehrer zum Be⸗ suche des deutschen Lehrertages in Berlin enthält. Zur Besprechung gelangen als Hauptthemata: 1) Was ist die Volksschule ihrem Begriffe nach? Worin besteht ihr Zweck und welches sind dem⸗ nächst ihre Aufgaben? 2) Wie verhalten sich die verschiedenen Seiten der Schulwirksamkeit: Unter⸗ richt, Disciplin und Gestaltung des gemeinschaft⸗ lichen Lebens in und außer der Schule(als Feste, Wanderungen, Spiele u. s. w.) zu einander? 3) Welches sind die nothwendigen Lehrgegenstände der Volksschule und welches sind die Hauptgrund⸗ sätze für einen zweckentsprechenden Unterricht? Schweiz. Bern. Ein desperater Eng⸗ länder näherte sich in Luzern in zudringlicher Weise Personen aus dem Gefolge der Königin und machte endlich einen Versuch, in die von derselben bewohnten Appartements einzudringen. Der Unglückliche, der ohne Subsistenzmittel war, wurde der englischen Gesandtschaft zur Heimbe⸗ förderung nach England übergeben.— Die „Gazette de France“ machte aus diesem Vorfall ein Attentat. — Am 1. September treten der schweizerisch⸗ deutsche und der schweizerisch⸗österreichische Post⸗ vertrag in Kraft. Die Ratificationsurkunden des ersteren wurden am 26. d. ausgewechselt. Frankreich. Paris. Der„Moniteur“ sagt:„Marschall Vaillant wies in seiner Rede, welche er am Montag in Dijon hielt, darauf hin, daß die überreiche Ernte des Landes um so werthvoller sei, als sie mit den beruhigendsten Verhältnissen des Landes zusammenfalle. Der Kaiser habe erst kürzlich gesagt, daß der Frieden nicht gestört werden solle, daß Alles darauf hin⸗ deute, daß derselbe ein dauernder sein werde. Ja, Ueberfluß mitten im Frieden, aber in einem Frieden, der dem Patriotismus keine Opfer auf⸗ erlegt, das ist in zwei Worten die Situation unseres Landes.“ — Wie es heißt, hat der Unterrichtsminister, Herr Duruy, in der Absicht, die Erinnerung an den unangenehmen Zwischenfall bei der Preisver⸗ theilung in der Sorbonne zu ver wischen, die Ver⸗ fügung getroffen, daß dem jungen Cavaignac und seinem Freunde Genets der Besuch des Lyceums Charlemagne wieder gestattet ist — Im„Figaro“ liest man wieder von neuen Wundern des Chassepot. Ueber die Art der Verletzungen, welche die Geschosse des Chassepot verursachen, hat man neulich merkwürdige Versuche zu Lyon an todten Pferden angestellt. Die Oeffnung, durch welche die Kugel in den Körper eindringt, ist verschwindend klein. Der Bleikegel dreht sich aber im Innern in immer weiteren Kreisen und bildet beim Austritt eine zwei Faust breit klaffende Wunde.— Das heißt man: Humane Kriegführung! — Die internationale Zuckerconferenz hat eine Abänderung des Vertrages von 1864 beschlossen, wodurch vorläufig der Eingangszoll in Frankreich um ungefähr 2 Fr. ermäßigt wird. Großbritannien. London. Vom Cap bringt der City ⸗Artikel der„Times“ Nachrichten über die durch den Afrikareisenden Karl Mauch entdeckten Boldfelder. Die Expedition, welche in der Stärke von 60 bis 70 Mann im März nach dem Orte der Entdeckung aufgebrochen war, hatte inzwischen nichts von sich hören lassen, aber der Brief eines Missionärs, vom 10. Mai, erklärt, alle seien eifrig an der Arbeit und so geblendet von der noch unerreichten Reichhaltigkeit der Adern, daß sie statt sich an Alluxial⸗Ansammlungen zu machen, mit Hämmern und Sprengen die etwa einen Zoll breiten Quarzadern an der Nähe der Oberfläche bearbeiteten. Die„Times“ hält es indessen für räthlich, weitere ossizielle Nachrichten abzuwarten. — Sonnabend und Sonntag wüthete ein heftiger Sturm, welcher zu Land und Wasser große Zerstörungen angerichtet hat. In der bp und tint ö glserpoc! dit Kat hesätt ul gebtuttt melden, während heneinbtras black 1 ellen be e itrung i sramossch erachtel N nachdem Finanzen Nea bedrohlic des Ber, Massen 1 säulen fte digkeit e. Die Lab wo sie je die gegen! 55. in de sagungen wärtige am längst mäßig n. furchtbarst waren gei dit von 1 Ame solge ist! Baumwol als im vo Viehseuche Dieselbe e lichen we und Rhe Waggons gelödiet v wo der 2 wird, ha etwa 100 — Frank Aller eine Persönlichke Der Verstor cheortlischer Aueratur eit erworben. des Goethe Frankfu geführten Pf ale sonst, da als srüher. 0 12 Uhr bei nuf; bavon! im Ganzen herrschte in Harke Macht etwas flau auf den off gemustert u was an die peilhalenden Piotokollbun armf Dagricl Aner hiesige Tolle 5 ihr dies von Vorsall deigerisch. cde post⸗ den det Neniteut“ aer Rede, darauf ts um so digendsten . Der Fritden auf hin ⸗ feninistet, derung an prtitver⸗ dit Ber · guat und pctumt don tber dit cose dei rtwürtigt angeftell. n den in. Der int mitt eine 1 beißt 1 0 int eichlosen, zrurtreih Hauptstadt wurden mehrere 1 von den berunterstürzenden Schiefern und Kaminen getödtet und eine große Anzahl gefährlich verwundet. Aus Liverpool lauten die Nachrichten sehr untröstlich; die Küste war mit gestrandetem Gut buchstäblich besäet und der Schaden zur See muß ein un— geheurer sein. Vorerst sind zwei Schiffbrüche zu melden, deren einer 23 Menschen das Leben kostete, während der andere mit einer solchen Plötzlichkeit hereinbrach, daß das Fahrzeug in einem Augen- blicke sank und alle Mannschaft an Bord in den Wellen begrub. Italien. Florenz. Die italienische Re- gierung ist unablässig bemüht, das Aufhören der französischen Orcupation Roms zu erreichen. Sie erachtet dieselbe für durchaus ungerechtfertigt, nachdem das Protokoll bezüglich der päpstlichen Finanzen unterzeichnet worden ist. Neapel. Der Vesuv fängt wieder an, sich bedrohlicher zu gebärden. Das dumpfe Dröhnen des Berges hat zahlreiche Auswürfe glühender Massen im Gefolge, mächtige Rauch- und Feuer- säulen steigen mit einer merkwürdigen Geschwin— digkeit empor und schleudern glühende Gesteine. Die Lava steigt oft bis an den Rand des Kegels, wo sie jedoch schnell wieder inne hält. So macht die gegenwärtige Eruption des Vesuvs, welche die 55. in den geschichtlichen Zeiten ist, alle Vorher⸗ sagungen und Theorien zu Schanden. Die gegen- wärtige Eruption ist eine von denjenigen, welche am längsten dauerten, die aber auch verhältniß— mäßig nur geringen Schaden anrichtet. Die furchtbarsten Ausbrüche seit der Zerstörung Pompeji's waren gewöhnlich von kurzer Dauer, wie z. B. die von 1840, welche nur 4 Tage gewährt hatte. Amerika. Den vorliegenden Berichten zu- folge ist die Weizenernte bedeutend ergiebiger, die Baumwollernte dagegen um ein Viertel geringer als im vorigen Jahre.— Die Berichte über die Viehseuche lauten nichts weniger denn günstig. Dieselbe erstreckt sich gegenwärtig über die sämmt⸗ lichen westlichen Staaten, sowie über Newyork und Rhode Island. In Pittsburg sind 34 Waggons Hornvieh auf Anordnung der Behörden getödtet worden, und in Jersey und Communipaw, wo der Zutrieb für den Newporker Markt gelandet wird, hat die Sanitätsbehörde seit dem 1. August etwa 1000 Stück tödten lassen. Frankfurt. Am 27 d. verstarb dahier in hohem Alter eine in weiten Kreisen bekannte und hochgeachtete Persönlichkeit, Herr Ka ver Schnyder von Wartensee. Der Verstorbene hat sich sowohl als Componist wie als theoretischer Schriftsteller auf dem Felde der mufikalischen Literatur einen weitverbreiteten und wohlverdienten Ruf erworben. Von ihm stammt z. B. die allbekannte Composition des Goethe'schen„Ueber allen Wipfeln ist Ruh“ her. Frankfurt. Die Zahl der unserem Pferdemarkte zu⸗ geführten Pferde ist diesmal in Quantität nicht so ftark als sonst, dagegen ist die Qualität eine viel vorzüglichere als früher. Im Ganzen standen den 25. August Mittags 12 Uhr bei Begiun des Marktes 1136 Pferde zum Ver⸗ kauf; davon kamen auf den Roßmarkt und Goetheplatz 632. m Ganzen wurde ziemlich viel gehandelt, namentlich * in ganz schweren und mittleren Arbeitspferden starke Nachfrage, wogegen in Reitpferden das Geschäft etwas flau war. Unter den geringen Pferden, wie sie auf den öffentlichen Plätzen ausgestellt sind, wurde tüchtig gemustert und wurden etwa 100 Verkäufe protokollirt, was an dieser Stelle sehr viel heißen will, da die daselbst seilhaltenden Händler sich nie gerne zum Besuche des Protokollbureaus bewegen lassen. Darmstadt. Darmstädter Blätter bringen folgende Nachricht: Am Abend des 26. d. vergiftete sich die Tochter einer hiesigen achtbaren Bürgersfamilie. Dieselbe hatte Toilette gemacht, um sich in's Theater zu begeben, als ihr dies von ihrer Mutter untersagt wurde. Sie begab sich in das benachbarte Zimmer, leerte ein Fläschchen Cyankali und stürzte wieder in höchster Aufregung in das Wohnzimmer, wo sie nach einigen Minuten tobt zusammen stürzte. Alle Wiederbelebungsversuche erwiesen sich als er— folglos. Man will wissen, der verzweifelte Entschluß sei einer durch eine unglückliche Herzensneigung hervorgerufenen Gemüthskrankheit zuzuschreiben. Die Unglückliche, die ein sehr gefälliges Aeußere hatte, zählte erst 18 Jahre. Darmstadt. Mit der Legung der neuen Linien des norddeutschen Telegraphennetzes in unserem Lande ist jetzt begonnen. Dieselben sollen bis zum 1. October vollendet und dem Betrieb übergeben werden. Baden⸗Baden. Vor einigen Tagen wurde einem hier seit Kurzem weilenden russischen Fürsten aus seiner Wohnung 200,000 fl. in Werthpapieren entwendet. Der Thäter ist entwischt. „ Chemnitzer Creditscheint. Nach einer An- zeige des Direktoriums der Chemnitzer Stadtbank haben die Creditscheine 8 1 Thlr., zweite Emission, nur noch bis zum 20. Oct. I. J. Gültigkeit und werden solche bis dahin sowohl an der Bankcasse in Chemnitz, wie auch bei der Leipziger Bank spesenfrei umgetauscht. O Geschichte des Großh. Hess. tpangel. Schullehrer- Seminars zu Friedberg während des erslen Halbjahrhunderks seines Pesteheus zur Leit stints 50 jährigen Jubiläums am 2. November 1867 und als Peitrag zur Geschichte des 401 40 Volksschulwesens dargtstellt von arl Christoph Steinberger, Direkkor. Fried⸗ berg. Verlag von Bindernagel und Schimpff. Preis: fl. 1. 12 kr. Fünfzig Jahre sind seit der Eröffnung des Friedberger Schullehrer⸗Seminars verflossen. Mit dem Eintritt in das zweite Palbjahrhundert hat dasselbe durch Einrichtung eines dreijährigen Seminarkursus zugleich eine Reorgani⸗ sation erfahren. Da erschien es denn geboten, einen Blick rückwärts in die Vergangenheit und vorwärts in die Zu⸗ kunft zu thun. Der Herr Verfasser hat diesen Blick gethan, und das Resuliat seiner Untersuchungen ist vorliegende „Geschichte“, die ursprünglich den Inhalt einer von ihm bei der 50jährigen Gedächtnißfeier des Seminars gehaltenen Rede bildete, und die er in gegenwärtiger Gestalt der Oeffentlichkeit übergibt, weil er, wie er in der Vorrede sagt, annehmen zu dürsen glaubt, daß dieselbe auch für weitere Kreise Interesse haben werde. Das mit ebenso viel Fleiß als Umsicht und Gewandtheit bearbeitete Werkchen rechtfertigt diese Annahme vollkommen. Mit den: Herzen betheiligte Leser wird dasselbe vor Allem an den älteren Lehrern des Landes haben. Sie finden darin das leuch— tende Bild jener Männer wieder, die nun schon längst im Grabe ruhen, deren Andenken sie aber noch warm im Herzen tragen, das Bild von Männern wie Kirchenrath Wagner, Seminardirektor Roth, Oberschulrath Hesse und Andere. Ihrem begeisterten Wirken für das hess. Volks⸗ schulwesen und speciell für die Gründung und Entwickelung des Friedberger Seminars war hier ein schönes Denkmal zu setzen Gelegenheit gegeben, und der Berfasser hätte dieser Aufgabe nicht befriedigender genügen können, als daß er durch mühsam aus umfangreichen Aktenstößen zu⸗ sammengesuchten und mit Geschick in seine Darstellung verwebten Auszügen aus von jenen Männern herrührenden Schriftstücken und mit Benutzung einer von Hesse 1823 erschienenen Broschüre über die junge Anstalt in Friedberg dem Leser die Möglichkeit gewährt, soweit als thunlich jene Männer selber aussprechen zu hören, wie sie über die Bildung der Lehrer des Volkes dachten und welchen Segen sie sich von der ihrer Obhut anvertrauten Bildungsanstalt für das Schulwesen des Landes und die Wohlfahrt des Volkes versprachen. Kaum geringer können wir uns das Interesse denken, das die jüngere Generation unter den ehemaligen Seminar⸗ zöglingen an dem Buch nehmen wird, obwohl von mancher Seite vielleicht eine genauere Darstellung der späteren Seminarzeit und ein näheres Eingehen auf die Wirksamkeit von Männern gewünscht worden wäre, die neben ünd nach Hesse und Roth sich um das Gedeihen der Anstalt hoch verdient gemacht haben.(Siehe übrigens die Vorrede.) — Denn außerdem, daß hier zum ersten Male die Ge— schichte der Anstalt ihnen entgegentritt, der sie die Haupt⸗ grundlage ihrer geistigen Bildung verdanken— und die Geschichte des eigenen Vaterhauses läßt Niemanden gleich⸗ gültig— zeigt sich ihnen darin das Bild ihrer eigenen Entwickelung, nicht wie ihnen es allenfalls erschien, sondern wie es von Männern geschaut wurde, deren Blick durch reiches Wissen und reife Erfahrung geschärft und durch Wohlwollen verklärt war. Und das ist lehrreich. Aber wir vindiciren bieser Schrift noch einen anderen Nutzen. Unserer Zeit droht vielsach die pädagogische Ve⸗ geistserung abhanden zu kommen, und doch, was ist ber Lehrer, der Erzieher ohne Begeisterung für seinen Beruf! In vorliegender„Geschichte“ begegnen wir hellleuchtenben Beispielen glühender Begeisterung für Volksunterricht und Volkserziehung. Stoßen wir uns nicht etwa an der rationalistischen Zeitrichtung, in welcher jene Begeisterung wurzelte, untersuchen wir auch nicht, inwieweit dieselbe in ihren Hoffnungen allenfalls über die Gränze des Exreich— baren hinaus sich verstieg: erstarken und erwarmen wir vielmehr an jener reinen Kiebesflamme für Volkswohl durch Volksbildung. Wer geistige Ziele verfolgt, der bedarf eines Ideals, das er aufstrebend unverrückt im Auge behält, das Wesen des Ideals aber ist es, daß es unerreichbar bleibt. Die Geschichte der Gründung und Weiterentwickelung der Schullehrer⸗Seminare ist so ziemlich die Geschichte der Volksschule, Beides steht in inniger Verbindung, und in der Geschichte der Gründung Eines Seminars spiegelt sich wiederum die ganze Zeitrichtung, der die gegenwärkige Volksschule ihre Entstehung verdankt. Darum hat der Verfasser recht, wenn er seine Arbeit einen Beitrag zur Geschichte des hessischen und im weiteren Sinne des ge⸗ sammten öffentlichen Schulwesens in Deutschland nenut, und alle diejenigen, die demselben nahe stehen und sich dafür interessiren, werden sich einer eingehenden Beachtung seiner Darstellungen nicht entschlagen können. Seine persön⸗ liche Stellung zur Volks- und Lehrerbildungsfrage hat der Verfasser unter Andern hauptsächlich in Beilage 1. (Autrittsrede bei seiner Uebernahme des Direktoriums) und Beilage 3.(Entwurf des zukünftigen auf 3 Jahres⸗ curse berechneten Lehrplans des Seminars) niedergelegt. Wir schließen diese wenigen Worte über eine Schrift, der wit im Interesse einer stets wachsenden gesunden Volks⸗ bildung recht viele aufmerksame Leser wünschen, mit dem so schön ausgesprochenen Wunsche des Herrn Vexfassers: „Möge denn am Ende des 2. Halbjahrhunderts dasselbe gesagt werden können, was an jenem Festtag der Anstalt (2. November 1867) im Rückblick auf ihre 50jährige Vergangenheit mit bestem Gewissen gesagt werden konnte: Das Seminar hat seine Schuldigkeit gethan!“ Schiffs nachrichten. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spes.⸗Agenl. Das Hamburg⸗New⸗Yorker Posidampfschiff Hammonia, Capt. Meier, welches am 12. d. M. von hier und am 14. d. M. von Southampton abgegangen, ist nach einer schnellen Reise von 10 Tagen 2 Stunden am 24. d. M. 11 Uhr Adends wohlbehalten in New⸗York angekommen. Das Amerikanische Dampfschiff Circassian Capt. Ellis trat am 22. August wiederum eine Reise nach New-York an und hatte außer einer starken Brief- und Packetpost 476 Erwachsene, 141 Kinder und 34 Säuglinge an Bord. Für die Abgebrannten in Laisa sind weiter folgende Gaben eingegangen: Aus der Ge⸗ meindekasse in Maibach 8 fl.; aus der Gemeindekasse in Nieder-Mörlen 10 fl.; aus der Gemeindekasse in Bönstadt 10 fl.; aus der Gemeindekasse in Ostheim 10 fl.; aus der Gemeindekasse in Fauerbach b. F. 10 fl.; von W. R. in Friedberg 1 fl. 10 kr.; von Herrn Bürgermeister Reitz in Södel gesammelt 8 fl.; von Herrn Rentimeister Müller in Nieder- Florstadt 1 fl. 45 kr.; von Herrn Chelius und Heyl in Wickstadt 5 fl.; von Herrn Kreisveterinärarzt Born in Friedberg 1 fl.; von Herrn K. P. in Fried berg 1 fl.; von Ungenannt in Friedberg 2 fl.; von G. H. in Naubeim 30 kr. Ich danke den Gebern freundlich und bin zur Annahme weiterer Geschenke bereit. Friedberg den 27. August 1868. Trapp, Regicrungsrath. Lack zum Schwärzen der Schuitafeln. Der Diener vom physikalischen Cabinet des Herrn Prof. Dr. Busch zu Gießen, Formhals, stellt einen Lack zum Schwärzen der Schultafeln her, der in seiner Vorzüglichkeit alle mir bis jetzt bekannt gewordenen übertrifft. Die von Formhals vor unseren Augen abgelegte Probe hat uns zur Ueberzeugung von der Güte dieses Lacks geführt. Formhals ist also mit den vielen Schwindlern in dieser Sache nicht in eine Kategorie zu stellen, vielmehr auf's Beste zu empfehlen. Herr Rcallehrer Dr. Buchner zu Gießen hat ihm ein rühmliches Zeugniß über seine vor⸗ züglichen Leistungen im Schwärzen der Schultafeln bereits auch ausgestellt. J. W. 1956 Unterzeichnete zeigt biermit ergebenst an, daß sie sich dabter als Damenschneiderin etablirt hat, und bittet um geneigten Zuspruch. Kathy Gräber, in der Burg Nr. 176. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 321 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doeels empfohlen und tst Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheter Doceles in Barnsdor (Hannover) verabfolgt. Ein gesitteter Junge 2005 kann die Glaserprosession, mit oder ohne Lehr⸗ geld, erlernen. Näheres bei der Exped. d. Bl. Meinen Garten bin ich gesonnen zu verkaufen oder auf mehrere A. Heck's Wittwe. Agenten 1951 werden für eine bedeutende Lebensversicherungs Gesellschaft gegen hohe Provision zu engagtren gesucht. Offerten bellebe man unter Chiffre L. Z, 280 der Exped. d. Bl. einzusenden. 2008 Jahre zu vermiethen. 2015 In ein bießiges Manufactur-Waaren-Geschäft wird ein Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. Ein Mahltrog nebst Stein ist zu verkaufen bei 1981 2047 zum Einmachen für Gurken und Obft, bei Georg Groß. 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Zu einem recht zahlreichen Besuche ladet ergebenst ein Georg Bailly. 2033 Wir empfehlen hiermit den Herren Landwirthen unser Lager von garantirt ächtem prima Peru Guano, sowie patent. aufgeschlossenem Peru- Guano(Superphosphat) von Ohlendorff& Cie. — unter Controle des landwirthschaftlichen Vereins für Hessen— mit dem Bemerken, daß die mit letzterem Dünger dieses Frühsahr angeflellten Versuche ganz auffallend günflige Kesultate ergeben haben, wofür uns die besten Zeugnisse zur dand ffehen, mit welchen wir zur Einsichtnahme bereitwilligst dienen.. Im Uebrigen besteben wir uns auf die sehr empfehlende Erwähnung dieses Düngers durch Derrn Dr. Karmrodt in Bonn in Nr. 10 der Großb. Hessischen landwirthschaftlichen Zelischrift. J. P. Lanz& Cie. in Mannheim, alleinige Pepositaires des pat. aufg. Pern-Guauo sür das Großh. Hessen, Paden, Württemberg, Aheinbaiern und die Schweiz. Gefälligen Anträgen zum Wiederverkauf sehen wir entgegen. 1177 7 Zur gefälligen Beachtung. 2035 Beftellungen auf junge Obstbäume, Baumanlagen aller Art und alle vorkommenden Arbeiten an Obst— bäumen werden beflens besorgt durch Friedrich Rausch, Baumgärtner, Unterzeichneten offen. Kirchgasse Nr. 437. i 2023 Auf bevorstehende Saison bringen wir unsere Commissionsannabme für die Strubberg'sche Kunstfärberei und Druckerei in Rödelheim in empfehlende Erinnerung und hoffen auf geneigtesten Zuspruch. Für solide Arbeit und reelle Bedienung wird garantitt, und liegen Mustec zur gefälligen Ansicht bei Kennelrinnen, Wassersteine und Schleifsteine Dan. Kümmich. Jteiwillige Curnerseuerweht. 2037 Morgen, Sonn- dag den 30. August, früh 6 Uhr, baben fich) sämmtliche Mann⸗ schaften mit Gerätben und voller Aus⸗ rüstung am Rathhaus zur Uebung pünkt⸗ lich einzufinden. In Auftrag: Georg Falck, Obmann. . Kirchweihfest zu Ockstadt. 2028 Sonntag den 30. und Montag den 31. Lugust ist bei mir gut besetzte Tanzmufik anzutreffen, wozu ich biermit freundlichst einlꝛde. Samstag Nachmittag find frische Kuchen, Braten und andere Speisen zu baben. 1 Katharina Steyer. Kir chweihfest zu Ockstadt. 2034 Sonntag den 30. und Montag den 31. August findet zur Feier der Kirchweibe gut besetzte Tanzmufik bei mir statt. Für Speisen und Geiränke ist bestens gesorgt. Zugleich bemerke ich, daß bet ungünstiger Witterung für Obdach gesorgt ist und lade zu recht zablrelchem Besuche ergebenst ein. Karl Hermes. Kirchweihfest . 5— g darl Lang, am Mainzerthor. Zwei Wagnergesellen Pease ws. Gottfried Mörschardt, breite Straße. 2021 können dauernde Beschäftigang erhalten bei i 7 5.. Fr. Hanstein Ein braver Junge W 15 15 er mei fte 2022 kann in die Lehre treten bei 75 P Falck, Schreinermeister. Düngemittel— Chemischen Fabrik Griesheim Eise uvitriol in Frankfurt am Main. 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M. auf der Chaussee zwischen Homburg und Nauheim, wahrscheinlich aber in der Stadt oder in der Nähe Friedbergs ein grauer Herrn⸗ Shawl. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Belohnung an Herrn Wagner. Park⸗ straße Nr. 257 in Nauhelm abgeben zu wollen. zu Schwalheim. 2029 Sonntag den 30. und Montag den 31. August findet in meinem Saale gut desetzte Tanzmufik ftatt, wozu ich mit dem Bemerken hoöflichst einlade, daß für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt sein wird. Bei dieser Gelegenheit wird auf meiner Kegelbahn eln Pammel ausgesplelt. wozu ich Freunde dieses Ver⸗ gnügens hiermit böflichst einlade. Conrad Hofmann II. Eine große Parthie Kuhmist 2030 bat zu verkaufen P. Falck, Schreinermeister. Für Wurstler. 2024 Ochsendärme und Mitteldärme, Schweins⸗ därme und Brutdärme in bester Qualität empfiehlt Heinrich Brühl, in Wann beim. Flische Repskuchen 2046 bei Georg Groß. Glace- Handschuhe 1194 sowie Handschuhe fl d' Ecosse 2c. ꝛc. bei K. Friedrich neben der Post. Kirchliche Anzeigen fur Friedberg. Sonntag den 30. August 1868. Evangelische Gemtinde. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Abendmahl.) Nachmittags: Herr Candidat Kratz. Gottesdienst in der Burgkirchen Vormittags: Herr Pfarrer Die gel. Nachmittags: Herr Candidat Se ipp. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpf (Hierzu Unterhaltungs⸗ Blatt Nr. 35 und eine Beilage.) 1980 Olen 9 Ur, fol Antrag der denselben zu Flur. Nr. 2. 350 sowie eic land in Fre Seslungsbalt zttedde 8 f 1992 Mitin 10 Ubr, wird Bußbach au unter den d Bedingun ger geben werde Jißda —— 2 1993 Dor mitlags 10 pro 4. Qu. auf dem 8 daselbft vor vergeben wi Buß ba Groß —— Och fur das Nil Jols Min 10 Uhr, fel Lorca, unt dingungen N Frsedd 5 ——.—. Verge Ds Ren deren au Souscheut daober erso ä˖ versglagt . Lugust cemrostt b gesorgt. Duterung Wlreichem mes. est Auguft rut falt, daß it sein bd. Ttrtit ag eie Str⸗ chwe in . tur ithlt 11K. 1 groß bel „ del. dderg. 8. . e Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. n 10e. Edietalladung. 1878 Das auf den Namen des Heinrich Christtan Weller von Friedberg im Flurduch eingetragene, in der Gemarkung Friedberg gelegene Grundstück: Flur 13. Nr. 272. 211 Klafler Acker, Großgalgenfeld, am Dachspfad, ist in dem Concurse desselben veräußert worden. Da aber der Eigenthum urkundlich nicht dargethan werden kann, so fordert man Alle, welche Ansprüche irgend einer Art an dieses Grundstück bilden zu können vermeinen, diermit auf, solche so gewiß binnen Frist von 6 Wochen dabier geltend zu machen, als sonst der Veräußerungs⸗ vertrag bestätigt und der Eintrag in das Mutatlons⸗ verzeichniß auf den neuen Erwerber verfügt werden wird. Friedberg am 24. Juli 1868. Großberzogliches Landgericht Friedberg Reitz, Steinberger, Landrichter. Landgerichts ⸗Assessor. Hofraithe- und Güter⸗-Versteige⸗ rung. 1986 Dlenstag den 1. September d. J., Vormittags 9 Ubr, sollen in biefigem Ratbbause auf freiwilligen Antrag der Jobannes Supp'schen Erben dahier die denselden zustehenden Immobilien, und zwar: Flur. Nr. Klftr. 2. 354. 18,7. Hofraithe in der Stadt, sowie circa 33 Normalmorgen Grabgärten und Acker: land in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung erbab— idestungsbalber öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 20. Auguft 1868 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Fouc ar. eieferung. 1992 Mittwoch den 2. September d. J., Vormittags 10 Ubr, wird die Lieferung des Bettstrob's der Garnison Butzbach auf dem Bureau der Garnison-Verwaltung unter den daselbst vorher zur Einsicht offen liegenden Bedingungen auf dem Wege der Soumission ver— teden werden. In bach den 24. Auguß 1868. Greßberzogliche Garnison⸗Verwaltung Freibert von Buseck, Major. Wichtig für Bi erbrauereibesitzer. Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Faͤsse dungen nehme der Kürze wegen nach. frankiren. Nähere Aukunft erthellt Einsendung von einer Flasche des kranken Bieres wäre erwünscht. Nur was ächt ist, bewährt sich. 1376 Schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Scherkbtere werden längstens in 24 Stunden durch ein unschädliches Mittel, unter Garantte, glanzhell, fein mouffirend und schmackhaft wieder hergefsellt. Bei r und des Maaßinhalts jedes einzelnen Fasses. Versen⸗ Mustersendung, sowie Briefe bitte zu August Sigerist, Mengen(Württemberg). — Medaille zuerkannt. Von den beliebt laden unterhalten die Unterzeichneten Lager zu Fabrikpreise in Nauheim Ph. Jac. Weiß. COCO Lade. Auf der Welt- Ausstellung zu Paris, wo die Erzeugnisse aller Länder mit einander concurrirten, wurde dem Fabri⸗ kanten Franz Stollwerck in Köln für ausgezeichnete Qualität und Preiswürdigkeit seiner Dampf-Chocolade Seitens der kaiserlichen Jury die esten Sorten dieser vorzüglichen Choco⸗ n in Friedberg Wilh. Fertsch, in Hungen A. Buch, 1181 Arbeits⸗Versteigerung. 2009 Mittwoch den 2. September d. J., Vormittags 10 Uhr, werden auf der fiscalischen Markwtese die zur Erbauung don Stauschleußen und Kanal- überfahrten daselbst erforderlichen Arbeiten mit Matertal— lieferung, vera schlagt: Maurerarbeit 101 fl. 29 kr. Steinbauerarbeit 759„ 24„ Zimmerarbett„„ Schlosserarbett S wenigstnebmend versteigert. Auch soll in demselben Termine die Fortsetzung der auf ca. 500 fl. veranschlagten Graben- und Planir⸗ arbeit vergeben werden. Lufttragende wollen sich zur angegedenen Zeit auf dem Brückchen des die Markwiese durchziehenden Friedberg-Bauernbeimer Wegs einfinden. Pläne, Voranschläge und Bedingungen find auf unserem Büreau zur Einficht offen gelegt. Friedberg am 26. August 1868. Großberzogliches Rentamt Friedderg Lin deck. lie fung. 1993 Donnerttag den 3. September d. J., Vor- mittags 10 Uhr, wird die Lieferung des Brodbedürfnisses pro 4. Quartal 1868 für die Schwadronen zu Butzbach auf dem Bureau der Garnison- Verwaltung nach den daselbst vorber zur Einsicht offen liegenden Bedingungen vergeben werden. Butzbach den 25. Auguft 1868. Großberzogliches Tommando der Schwadronen zu Butzbach Freiherr von Buseck, Malor. Ochsenfleisch⸗ Lieferung fur das Militär⸗Dospital Friedberg im 4. Quartal 1868. 2016 Mittwoch den 2. September d. J., Vormittags 10 Uhr, soll die obige Lieferung auf dem Hospital Bürcau, unter den daselbff zur Einficht bereit liegenden Bedingungen, durch Soumission veraccordirt werten. Friedberg deu 25. August 1868. Großberzogliche Dospital⸗Commission. Kißner, Obderlieutenant. Vergebung von Bauarbeiten. 2026 Montag den 31. d. M., Nachmittags 1 Uhr, werden auf unserem Büreau die zur Erbanung von Stauschlcußen in den Mühlgraben der Kramersmühle dabier erforderlichen Arbeiten mit Materiallieferung verarschlagt: Mauserarbeit 196 fl. 4 kr. Steinhauerorbeit 264„ 14, Zimmerarbett 120„ 14„ Schlosserarbeit 0„ werigflinebmend verfeigert und find dierzu Lusttragende mit dem Anfügen eingeladen, daß die Pläne, Ueber⸗ schläge und Bedingungen zar Einsicht offen liegen. Sder⸗Mörlen am 76. Augest 1868. Greßberzogliche Bürgermetsterei Ober Mörlen eat. Neu e hol. Bollhälinge . Fertsch. 2 zum hiesigen Tageseburse 1777 ftets zu haben bei Lieferung von Stroh. 2027 Oonnerftag den 10. September l. X, Vormittags 10 Uhr, wirt dabier die Lieferung von 23 Juder Roggenstrob, in Ausgeboten von 5 Fudern, öffentlich verfleigert. Marienschloß den 26. August 1868. Großherzogliche Landeszuchtbaus⸗Directiss Knispel. Aepfel- Versteigerung. 2038 Dienstag den 1. September, Morgens 9 Ubr, sollen die biefigen Gemeindeäpfel wie seither öffentlich meiftbietend versteigert werden. Fauerbach b. F. den 28. August 1868. Großberzogliche Bürgermeisterei Fauerbach b. F. Soo heern Grummetgras⸗-Versteigerung. 2040 Donnerstag den 3. September d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in biesigem Rathhause die dießjäbrige Grummeterndte von den städtischen Wiesen, nämlich der Lachen und Kunßwlese, sowie einem Theile der Pfingst⸗ weide öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 28. Auguft 1868. Großberzogliche Bürgermeisteret Friedberg B O bst⸗ Versteigerung. 2025 Donnerstag den 3. Sepiember, Vormittags 10 Uhr, soll das der Gemeinde Nodeubach zu⸗ stehende Obst, als: circa 50 Malter Aepfel, 6 Birnen, 50„ Zbwoetschen, 4 öffentlich meistbistend versteigert werden. Rodenbach am 26. August 1868. Großherzogliche Bücgermeisterei Rodenbach Nagel. Güter ⸗ Verpachtung. 2039 Freitag den 4. September d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiefigem Rathhause die Martiuttag d. J. leihfälligen Güterstücke und Wiesen der zweiten Pfarrei Frtebberg, in biesiger Gemarkung, nochmals öffentlich meistbietend verpachtet werden. Friedberg den 28. August 1868. PPEPPPEFEFUErEECC C 2 Kein Zimmerputzer mehr! 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Sahrpost⸗ e An schlüsse in der n de uh] Minuten 1 5 0 295 5 5 Sendungen. in der . g uhr. uhr. uhr.] Minuten. 1 55 Richtung von Frankfurt, Starkenburg, Rhein⸗[(7 39 M Richt ch kfurt, Starkenb 5 r 0 g8. 886 Mgs. 1 chtung nach Frankfurt, Starkenburg, Rhein⸗ r ce, Je. 10 29 Mgs. 4048. Mgs. 2 Eisenbahn NPost⸗ Bürean 2 ö Eisenbahn⸗Post⸗Büreau 7 5 55 8 5 005 Olen ich Wielt 1 8 1, lien Frankreich Amerika, Spanien 4 1 Nchm. a chm. 4 in der Richtung von 3 in der Richtung nach 38. 1050 15 10 7 ee nen „Fr.„„ f 6 20 Nchm. 6458 Abds. 4 Frankfurt. gen 12 Mittags. 1030 Vorm. 12 54 Nehm. lien, Frankreich, Amerika, Spanien. In den Zügen 3 u. 5 Altenstadt, Büdingen 11 52 Kchts. 7 Mgs. 5 4 9 Frankfurt 540 Nehm. 41s Nchm. 6 40 Abds. In den Zügen 1, 3, 5 Altenstadt, Büdingen. In dem Zuge 3 Ortenberg, Gedern 5.3 880 Abds.— 9 10 Abds. In den Zügen 1 u. 5 Ortenberg, Gedern, wien vez Gesel, Ot deem g uk. Orebenhaln, Herbstein. Preußen, Luxemburg, Belgien, England Richtung nach Cassel, Ost⸗, Nord⸗ u. West⸗ Amerika, Holland, Sachsen, Oldenburg, 12 1 Nahm 3 5 i ö Preußen, ee Hagen Nagl Braunschweig, Freistädte, Dänemark, 6 40 Abds. 618 Abds. 8( Eisenbahn⸗Post⸗ Büreau 6 64 Mga* 7 33 Mgs Amerika, Holland, Sachsen, Oldenburg, Schweden, Norwegen Rußland 9 10 Abds. 7 Mgs. 9(gin der Richtung von Cassel. 7 9⁰⁰ 8515 Mgs 10 29 g Braunschweig, Freistädte, Dänemark, In den Zügen 7 u. 8 Grünberg, Alsfeld, 3 52 Kchts 7 10 8 Eisenbahn⸗Post⸗Biüreau 3 Nchn 2 Nch N 4 1 Nchr Schweden, Norwegen, Rußland. Lauterbach 5. 9 in der Richtung nach Cassel 54⁴8⁸ Nachm 3 6 20 chm. In den Zügen 8 u. 10 Lich u. Hungen. In dem Zuge 6 Alsfeld, Lauterbach 100 1048 Abds. 8 Abd 11 52 Rechts In dem Zuge 8 Laubach. 5. 5 9 555 a. chts. In den Zügen 7 u. 8 Homberg, Alsfeld, CCC 71 5 g8. Mgs. 11 Lauterbach, Schlitz Gedern, Grebenhain, Herbstein, Nieder⸗* In dem Zuge 10 Alsfeld, Schlitz. C))V)VCCC 7 15 Mgs. 880 Mgs 12[Personenpost von Ortenberg] 11[Personenpost nach Homburg] 745 Mgs. 8 Abds. 8 15 Mgs. Friedrichsdorf, Kirdorf. Laubach, Nidda, Salzhausen, Echzell, 2 5„ Schlitz„ 3 8 15 Reichelsheim, Echzell, Nidda, Ortenberg, ee 10 20 Mgs. 880%„ 13 5„ Schotten. Büdingen, Schotten, Laubach, Hungen, bed Schotten, Ulrichstein, a.. 5 8. ö Wee eee U 7 ein, richstein. Hungen, Lich Laubach, Nidda, Salzhaufen, 13.„ Hungen sts Nachm. 44. Nchm. 6 45 Abds. Berstadt, Lich. Echzell, Reichelsheim 55 4 Nchm. 430 Nehm. 15 1„ Schlitz. 14 8„ Schotten 61s„ e 6 1 Reichelsheim, Echzell, Nidda, Laubach. Pieerichs dorf 6 Nchm. 645 Abds. 16 5„ Homburg. 15 5„ Ortenberg 69„ n 6 58 N.⸗Florstadt, Gedern, Grebenhain, Herbstein. Die Orts⸗Porto⸗Taxe, der Zeitungs ⸗Preis⸗Courant und der Extrapost⸗Tarif können auf Verlangen im Post⸗Büreau eingesehen werden. Freimarken und Franco⸗Couverts sind in beliebiger Quantität von den Orts- und Landbriefträgern zu kaufen. Personengeld- Carif bei der Post ad 11. ö bei der Post ad 12. bei der Post ad 13. bei der Post ad 14. bei der Post ad 15. a „Ockstädter Wegeinschn itt. 9 kr. 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Dieselben werden im Sommer 7 gs.— 1 Nachm.; 2 Nachm.— 8 Abds., vom J. April bis Die Bestellung der Fahrpostgegenstände: geleert, täglich aa 1 zu den 1—10 abgehenden Posten benannten Zeiten ad 2 1. Oktober; im Winter 8 Mgs.— I Nachm.; 2 Nachm.— 8 Abds. vom im Stadtbezirke: 7, 9, 11 Vorm. 15% u. 430 Nachm. du 7,9, 15 Vorm., 3, dn 9 1 e e e 1. Oktober bis 1. April. A un Sonntag fallen die Stunden 12—1 u. 7—8 aus. Die Bestellung der Postgegenstände aufs Land erfolgt: wird stündlich geleert, außerdem/ gang: U täglich 80 Vorm., mit Ausnahme des Sonntags, an welchem Tage eine Be⸗ eng nicht stattfindet. .