958 * arßer 20 bit iti 9 hr lite füßtenden Juni eth, pott, igt tstt, 5 bit ici 9 It Tagtr aus- ei . 1 Abonnenten, welche den Anzeiger baldigest machen, damit in der durch die Post beziehen, wollen ihre Bestellung für das II. Halbjahr Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. 1868. Samstag den 27. Juni. M 75. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. —— —— ——— Abonnements ⸗Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues halbjähriges. Ab mal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinenen wird. und wichtigsten Tagesbegebenheiten, Nachrichten, Markt- und Cours Berichte, Unterbaltungs⸗ Blatt interessante Novellen Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, Das Abonnement beträgt halbjährig: und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, für die Abonnenten in hiesiger Stadt Ie bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. 6 kr. hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrückliche 5 1 5 Den verehrlichen Abonnenten in Abbestellung erfolgt. N locale Notizen, Räthsel, Bilderräthsel ꝛc. die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen onnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich drei⸗ Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen geschäftliche Verloosungen von Staatspapieren und sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten außerdem wöchentlich einmal im beigegebenen Die stets wachsende Zahl der Weise fortzuführen. Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Einsendung der Verzeichnisse über die entstehenden Beitreibungskosten von Gemeindegelderv. Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Das Großherzogliche Kreisamt Wir sehen der sofortigen Einsendung der Kostenverzeichnisse in obigem Betreffe Wer von Ihnen für die Zukunft die Einsendung nicht pünktlich befolgt, gegen den wird mit Friedberg den 25. Juni 1868. (Kuchlers Handbuch zweite Auflage§. 62) entgegen. Zwang vorgegangen werden. B B. d. K. Kritzler, Kreis-Assessor. Hessen. Darmstadt, 24. Juni. Die II. Kammer beschäftigt sich mit Berathung über Einführung der Preuß. Branntweinsteuer im ganzen Großberzogthum. Bake und Keil sprechen sich gegen die Vorlage aus, für dieselbe Wernher, Goldmann, Fink, Metz, Krafft. Der Antrag des Ausschusses, den mit dem Norddeutschen Bunde dieserhalb abgeschlossenen Vertrag zu genehmigen wird gegen 5 Stimmen(Bake, Keil, v. Günderode, v. Wamboldt und v. Schenk) angenommen.— Hierauf beräth die Kammer über die Beschwerde des Gemeinderaths von Friedberg, den Ersatz von Reisekosten einer Deputation nach Kassel in Eisenbahnangelegenheiten betr. Der Antrag des Ausschusses, die Vorstellung der Berücksichtigung zu empfehlen, wird gegen 4 Stimmen bejaht. — Nach einer Mittheilung der„D. Ztg.“ hält die groß herzoglich hessische(25.) Diviston ihre Herbstübungen in ganz gleicher Weise ab, wie die Divisionen der norddeutschen Bundesarmee, über welche durch königliche Cabinetsordre vom 9. Februar, wonach nur Divisions- und nicht Corpsübungen stattfinden sollen, Bestimmungen getroffen waren. Die hessische Diviston wird zu diesem Zwecke Anfang September bei Darmstadt concentrirt und hat am 19. desselben Monats ihren letzten Manövertag. — Nach der neuesten Nr. der Mittheilungen Gr. Centralstelle für die Landesstatistik wurden im Jahre 1867 im Großherzogthum 24,851 Hunde mit einem Steuerertrag von 50,852 fl. 30 kr. gehalten. Die meisten dieser Thiere werden in der Provinz Starkenburg geduldet. Rheinhessen zeigt für sie die geringste Liebhaberei. Von den größten Städten steht Darmstadt mit 1203 Stück obenan, Mainz begnügt sich mit 1036, Offenbach mit 845 und Worms mit 453 Stück. Rechnet man die Unterhaltungskosten eines dieser Vierfüßler nur zu 3 kr. täglich, so ergibt sich, daß in unserem Lande, außer der Steuer und den Anschaffungs- kosten, noch die Summe von 403,531 fl. jährlich für Hunde aufgewendet wird. — Die Regierung hat in der Ständekammer zwei Vorlagen, betreffend die Abtretung der Main- Weserbahn und den Verkauf der Frankfurt⸗Hanauer (2) Eisenbahn, eingebracht. — Der Großherzog hat aus Anlaß der Ent- büllung und Einweihung des Lutherdenkmals in Worms unter'm 24. d. M. folgende Decorationen verliehen: dem Generalsuperintendenten Dr. Hoff⸗ mann in Berlin das Comthurkreuz 1. Classe,— dem Prälaten Dr. Holtzmann in Carlsruhe das Comthurkreuz 2. Classe,— dem Stadtdekan Gerock in Stuttgart, dem Professor Dr. Brückner in Leipzig, dem 1. evangel. Pfarrer zu Worms und Dekan des evangel. Dekanats Worms Eduard Keim, dem Gymnastallehrer in Pension Dr. Friedr. Eich zu Worms, dem Bildhauer Carl Adolf Donndorf in Dresden, dem Bildhauer Gust. Adolf Kietz in Dresden, dem Bildhauer Johannes Schilling in Dresden, dem Professor und Herzogl. Sachsen ⸗Coburgischen Baurath Georg Hermann Nikolai in Dresden, dem Hüttenmeister Reinbracht zu Lauchhaumer das Ritterkreuz 1. Classe, und dem Steinmetzmeister Stahlmann in Bayreuth das Ritterkreuz 2. Classe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen. „ Friedberg. Der König von Preußen traf auf seiner Resse nach Worms am Abend des 24. d. gegen 8 Uhr mittelst Extrazuges dahier ein und setzte nach wenigen Minuten Aufenthalts seine Reise fort. Die Wagen des Extrazuges waren sämmtlich mit kleinen schwarz⸗ weißen Fähnchen sehr sinnig geschmückt. * Friedberg. Nachstehend geben wir die bis jetzt eingetroffenen, die Lutherfeier in Worms betreffenden Nachrichten: Worms, 24. Juni. Die ganze Stadt ist aufs Festlichste durch die Bewohner aller Confessionen geschmückt, besonders der Fest⸗ platz; vorwiegend zeigt sich auf demselben die norddeutsche Flagge neben hessischen und deutschen Fahnen. Trotz des regnerischen Wetters ist der Andrang der Theilnehmer ein ungeheurer. Zahl⸗ lose Fremde, worunter mehr als hundert aus dem fernen Nordamerika, langten im Laufe des Tages mit den Bahnzügen, Dampfbooten und auf länd⸗ lichen Leiterwagen an und traten durch dit geschmack⸗ vollen Ehrenpforten, die an sämmtlichen Thoren errichtet sind, in die Stadt ein. Die Ausschmückung der Stadt, von den prachtvollen Gebäuden der großen Fabrikanten und Kaufleute an bis zu den bescheidenen Wohnungen der kleinen Gewerbsleute und Arbeiter ist eine großartige und liefert einen glänzenden Beweis für die Eintracht, in welcher die verschiedenen Confessionen mit einander das heutige Fest begehen. Neben den größeren Straßen, Kaͤmmerer⸗, Speyrer⸗, Rhein ⸗ und Mathildenstraße überrascht besonders die alterthümliche Judengasse durch ihren sinnigen Festschmuck. Das vom Wetter geschwärzte Mauerwerk einzelner Gebäude kommt kaum zum Vorschein unter den jungen Birken, mit welchen man die Straße eingefaßt; Guirlanden, theils mit Windlichtern behangen, sind von einem Hause zum anderen gespannt, zahlreiche Fahnen wallen, vom Winde bewegt, aus den Fenstern, und die Mauern der Häuser, welche die Angehörigen der hiesigen uralten Judengemeinde bewohnen, sind mit dem Bildnisse Luthers, Melanchthons und Zwingli's geziert. Einen überaus großartigen Eindruck bringt der 54 Klafter lange und 24 Klafter breite Festplatz in der Nähe des Neuthors hervor, der die würdige Staffage zu einem Denkmal bildet, das sowohl in Beziehung auf die Ausführung der Details, wie bezüglich der gesammten Anlage in Deutsch- land kaum seines Gleichen finden wird. Der Plan zur Festhalle und der zu dem Festplatze ist von dem großh. Hauptmann Beck entworfen, und dürfen wir demselben heute schon, obwohl noch Zimmerleute und Tapezierer in Eile das Werk zur Vollendung bringen, unsere volle Anerkennung aussprechen. Bei der in den drei Kirchen abge⸗ haltenen Vorfeier, die durch Kanonensalven, einen Choral vom Thurm der Dreifaltigkeitskirche und durch Glockengeläute um 5 Uhr Nachmittags ein- geleitet wurde, war der Andrang von Seiten der Bevölkerung so groß, daß Tausende wegen Mangel an Raum wieder zurückkehren mußten. — Das Fischerpförtchen Luthers ist illuminirt. Das Wetter ist heute Abend besser und verspricht dauernd gut zu werden. Morgen Vormittag findet ein gemeinsames Frühstück der Fürsten in dem Hause des Zollparlamentsdeputirten Pfannebecker statt, bei welchem der König von Preußen Absteige⸗ quartier nehmen wird. — 25. Juni. An der Vorfeier in der Fest⸗ halle nahmen gestern Abend ungefähr 3000 Per- sonen Theil. Die Stimmung war tine sehr gehobene. Dr. Eich von hier begrüßte die Gäste mit einer Ansprache. Es sprachen dann Schlott⸗ mann Namens der Hallischen, Professor Schenkel Namens der Heidelberger Theologen. Heute acht Uhr Morgens ist der König von Württemberg hier eingetroffen. Gestern Nachmittag ist der Vertreter des Königs von Sachsen, Staatsminister v. Falckenstein, hier angelangt.— Um 12½ Uhr traf die Spitze des Festzuges auf dem Festplatze ein. Voran gingen zahlreiche Gesangvereine mit ihren Emblemen, es folgten weißgekleidete Jung ⸗ frauen mit Kränzen, die Schuljugend, 2000 Geist- liche, dann zahlreiche Deputationen von Städten und Fakultäten, die auf der Tribüne Platz nahmen. Den Festplatz füllten eirca 15,000 Menschen, in der Stadt sind 80— 90,000 Fremde. Die Ein- leitungsrede des Predigers Oppermann aus Zittau gab eine Geschichte des Denkmals, mit Beziehungen auf die Gegenwart. Decan Keim von hier be⸗ grüßte zunächst die Fürsten, nannte den König von Preußen den„Schirmherrn der evangelischen Kirche in und außer Deutschland“, das Fest sei ein universal-evangelisches. Um 2 Uhr Nachmit— tags fiel unter Kanonendonner und tausend⸗ stimmigem Jubelrufe die Hülle, welche das Denk⸗ mal umgab. Ein nicht endenwollender Sturm des Beifalls erhob sich und der aus 20,000 Kehlen ertönende Choral„Ein feste Burg ist unser Gott“ brauste wie ein gewaltiger Organ dahin. Der Eindruck des Kunstwerks ist ein gewaltiger. Es folgte hierauf die Nachrede und die Uebergabe des Denkmals an die Stadt Worms durch den Prälat Dr. Zimmermann aus Darmstadt. Der Bürgermeister von Worms, Brück, ein Katholik, hob die Verdienste Luthers um die Menschheit hervor, pries seinen fittlichen Werth und seine Verdienste um die deutsche Sprache und nannte Luther„den Ehrenbürger von Worms.“ Ein allgemeiner Gesang schloß die Feier um 3 Uhr, welche trotz des ungeheueren Volksandranges in bester Ordnung und gehobenster Stimmung verlief. Ss Nauheim. Bei der Wahl eines Land- tags ⸗ Abgeordneten an Stelle des kürzlich dahier verstorbenen Hrn. Bürgermeister Rie ß, bisherigen Vertreters des aus den neu zum Großherzogthum gekommenen Landestheilen gebildeten Wahlbezirkes, wurde Hr. Hofgerichts⸗Advokat Curtman in Friedberg mit 14 gegen 4 Stimmen gewählt. Gießen. Nach dem amtlichen Personalbestande studiren im laufenden Sommersemester an der hiesigen Universität: Theologie 38, Rechtswissen⸗ schaft 54, Medicin 68, Thierarzneikunde 13, Ca- sollte. meralwissenschaft 20, Architectur 29, Forstwissen⸗ schaft 15, Philosophie und Philologie 55, Pharmacie und Chemie 22, im Ganzen 314, gegen 332 im Wintersemester. Preußen. Berlin. Die von verschiedenen Blättern gemeldete Nachricht, wonach die von dem General Moltke gehaltene Reichstagsrede Interpellation von Seiten zweier Cabinette bei der hiesigen Regierung veranlaßt habe, wird von „unterrichteter Seite“ als erfunden bezeichnet.— Das Stadtgericht hat am 23. d. den Apotheker Cöhn wegen verschiedener im Feldzuge von 1866 verübter Fälschungen zu fuͤnfjähriger Gefängniß⸗ strafe, sechsjährigem Ehrenverlust und 1000 Thlrn. Geldstrafe verurtheilt und die Gewerbeconkesston dem Angeklagten für immer aberkannt. Herborn. Das evangelisch⸗theologische Seminar dahier soll, wie verlautet, auf die Pro⸗ vinzen Rheinland und Westphalen, so wie Hessen ausgedehnt und das Schloß der Art eingerichtet werden, daß circa 30 Candidaten darin Unterkunft finden(Internat) und außerdem die Direktor⸗ und Hausmeisterwohnung in dasselbe verlegt werden können. Zu den nöthigen baulichen Ver⸗ änderungen will der Staat 10,000 fl. zuschießen, die übrigen Kosten soll die Stadt übernehmen. Aus Thüringen. In Coburg, Hildburg⸗ hausen und Meiningen hat sich ein angeblicher Professor aus Petersburg damit befaßt, die höheren Schulanstalten zu besuchen, wozu er von der rus— sischen Regierung Auftrag zu haben vorgab, dabei jedoch auch Geld zu erborgen versuchte. Der Eberhardt'sche„Polizeianzeiger“ hat über diese Art des Schwindels die nöthige Aufklärung ge— geben. Oesterreich. Wien. In der Unterhaus- situng vom 24. d. beantwortete Ministerpräsident Fürst Auersperg die Interpellation Sturm in Betreff der Kundgebungen der Bischöfe über die confessionellen Gesetze: Der Regierung liege die Durchführung der sanctionirten Gesetze ob, sie bereite die nöthige Ausführungs verordnung vor. Sollte den Gesetzen die gebührende Achtung und Befolgung verweigert werden, so werde die Re⸗ gierung das Geeignete veranlassen, um denselben ungeschmälerte Geltung zu verschaffen. Der Minister⸗ Präsident gibt hierauf Kenntniß von den kaiserl. Entschließungen, wodurch der Reichsrath vorläufig bis 1. Sept. vertagt wird. — Der Erzbischof von Olmütz, Landgraf Friedrich von Fürstenberg, hat sein Verdammungs⸗ urtheil über die drei confessionellen Gesetze in einem Rundschreiben an seinen Clerus verkündet. Wer eine Civilehe eingeht, soll als im Concubinat lebend betrachtet und von allen Sacramenten ausgeschlossen werden; auch das kirchliche Begräb⸗ niß ist ihm zu versagen. Eine solche Civilehe ist null und nichtig und kann von einem reuigen Ehegatten nach kirchlichem Rechte aufgelöst werden, wenn auch der andere Theil sich auf sein aus dem weltlichen Gesetz abgeleitetes Recht berufen Dagegen sind alle nach kirchlichem Recht abgeschlossenen Ehen gültig, auch wenn staatliche Hinderniffe vorhanden sein sollten. Die geistlichen Ehegerichte bestehen fort. Misch⸗Ehen sind un⸗ gültig, wenn sie ohne Mitwirkung eines katholischen Pfarrers abgeschlossen wurden. Eine solche Mit⸗ wirkung kann aber nur dann erfolgen, wenn vor⸗ her dem katholischen Geistlichen von dem katholischen und von dem protestantischen Theil ein„formeller und legaler Contract“ über die Erziehung aller Kinder im katholischen Glauben eingehängt worden ist. Der Erzbischof von Olmütz weist den Klerus in diesem, wie in allen übrigen Punkten an, die Gläubigen besonders im Beichtstuhl auf die zu den Todsünden führenden Gefahren aufmerksam zu machen, welche die Befolgung der concordats⸗ widrigen Gesetzesbestimmungen für die Seele herbeiführen müßten. — Ein Privattelegramm der„Abendpost“ aus Rom meldet: Die Allocution des Papstes verurtheilt die österreichischen confessionellen Gesetze als den Lehren und Rechten der Kirche und dem Concardate zuwider, erinnert die katholischen Ab⸗ geordneten, welche die Gesetze beantragten, oder ihnen zustimmten, an die Kirchenstrafen, belobt die Bischöfe, welche für das Concordat kämpften, und fordert die magyarischen Bischöfe auf, dem Bei⸗ spiele ihrer Amtsbrüder zu folgen. Oberursel. Nach der erdrückenden Schwüle der letzten Tage hatten wir am 22. d. dahier ein starkes Gewitter mit surchtbarem Regenguß. Ein Strahl entlud sich in das hiesige Telegraphenbureau, schlug den Blitz⸗ ableiter ein, schmolz die Leitungsdrähte, verletzte die messingenen Metallplatten des Apparats, durchbrach die Gasröhre an einer Stelle, so daß das ausströmende Gas in heller Flamme brannte. Das Personal flüchtete sich außerhalb des Lokals, behielt jedoch Geistesgegenwart genug, die entstandene Flamme sogleich zu löschen. Es ist dies bereits der dritte Einschlag des Blitzes in das hiesige Telegraphenbureau. Im Jahre 1863 wurde der Beamte derart verletzt, daß er heute noch die Spuren davon an sich trägt. Der heutige Strahl wurde durch die Ableitung in das Wasserhaus geführt und erschreckte die dort anwesenden Waschfrauen durch die Bewegung des Wassers aufs Höchste. Wilna. Man ist hier einer großartigen Gaunerbande auf die Spur gekommen. Einige hervorragende Mitglieder dieser saubern Gesellschaft, darunter eine sich„Oberstin“ nennende Frauensperson, befinden sich bereits unter Schloß und Riegel. Die jüngst in Warschau gestohlenen Brillanten, wie verlautet im Werthe von 10,000 Rubel Silber, soll man bei der„Oberstin“ vorgefunden haben. Im Zu⸗ sammenhange damit stehen verschiedene Schwindelkäufe von Häusern und Grundstücken zu Fabdrikanlagen, Engagements von Geschästsführern, Comptoiristen u. s. w. zu glänzenden Gehältern. Die so Engagirten mußten aber alle einige Hundert Rubel Caution hinterlegen ꝛc. Als die Betrogenen in Wilna ankamen, fanden sie leere Wände und keinerlei Fabrikanlagen. Aus Leschnitz meldet die„Schl. Ztg.“, daß am 17. d. von Morgens 8½ Uhr bis gegen Abend dort unge⸗ heure Massen Heuschrecken in der Höhe von circa 6 Juß über der Erde in der Richtung von Süden nach Nord⸗ osten vorüber zogen. Der Zug nahm eine so colossale Breite ein, daß wir diese in einer Stunde nicht zu durch⸗ schreiten im Stande waren. Glücklicher Weise ließen sich diese argen Feinde der Feldfrüchte nicht bei uns nieder, bis auf einzelne Marodeurs. Menge dieser schwerfälligen und dummen Thiere erschlagen. Das Fleisch Der Dronte(Dudu). Von Dr. Curtman. Zu den in geschichtlicher Zeit ausgestorbenen Thieren gehört der Vogel Dronte. Im Jahr 1598 wurde ein holländisches Schiff an die Küste der zu Afrika gehörigen, im indischen Ocean gelegenen Insel Mauritius(Isle de France) geworfen. Als die hungrigen Matrosen in das Innere streiften, entdeckten sie einen Vogel von nie gesehener Plumpheit. Derselbe konnte nicht fliegen, sondern schleppte sich höchst mühsam auf seinen kurzen Beinen fort. Sein Kopf, auf einem kurzen, dicken Halse, war zum Theile nackt, zum Theile mit einem Wulste von schwarzem Flaume bedeckt, so daß es einer Caputze ähnlich sah. Der unverhältniß⸗ mäßig große Schnabel war noch obendrein mißgestaltet, und glich etwa zwei mit ihren hohlen Seiten zusammengeklappten Löffeln. Von den Nasenlöchern an bis an die Spitze hatte dieser Schnabel oben eine hell⸗ grüne, unten eine schwärzliche Farbe. Die großen schwarzen, traurig blickenden Augen waren von einem weißen Kreise umgeben. Flügel waren eigentlich nicht wirklich vorhanden, sondern nur durch zwei Büschel gelb⸗ licher Federn bezeichnet. Fünf Federn von derselben Farbe mit krausem, unordentlichem Barte ersetzten den Schwanz. Der ganze, fast würfelförmige Körper war mit grauem Flaume bedeckt, und ruhte auf schwarzen plumpen Die Größe kam der eines Schwanes gleich, das Gewicht mochte Der Hunger ließ die Matrosen eine Beinen. einen halben Centner betragen. des Dronten hatte aber einen unangenehmen Geruch und einen so ab⸗ stoßenden Geschmack, daß die ganze Schiffsmannschaft nicht im Stande war, mehr als 2 Dronten auf einmal zu verzehren. Dennoch war das in dem ersten Hunger verübte Gemetzel dem Geschlechte des Dronten ver⸗ derblich. Schon 9 Jahre nach diesem Besuche von Mauritius hatte die Zahl der Dronten außerordentlich abgenemmen. Im Jahre 1681 ge⸗ schieht der Dronten als auf der Insel Mauritius lebend zum letzten Male Erwähnung. Seitdem ist das Thier von der Erde verschwunden. Da kein Naturforscher die holländischen Schiffe, welche die Dronten lebend auf Mauritius fanden, begleitet hat, so fehlt uns manche wissens⸗ werthe Notiz über das ausgestorbene Thier. Außer den Beschreibungen und einem Bilde der ungelehrten Schiffsmannschaft war nur wenig übrig, woraus man sich die Gestalt des Vogels vergegenwärtigen konnte. Einen Schädel und eine Pfote bewahrten die Engländer in ihrem Landesmuseum. Aus allen Beschreibungen und Ueberresten haben Naturforscher und Zeichner Abbildungen zusammengestellt, welche sich in den meisten Lehrbüchern der Naturgeschichte finden. Da, im Oktober 1865 brachte ein glückliches Ohngefähr auf der Insel Mauritius unter anderen Thierknochen auch eine Anzahl Gerippe des verschwundenen Vogels aus einem Sumpfe zu Tage. Der Eigenthümer des Sumpflandes hat Alles ausgraben lassen, und nach London geschickt. Von dort aus haben viele europäische Sammlungen sich mit Dronte⸗Gerippen bereichert. Det Vere! im find, w. bereitet zur muͤssen, det nele Fra uitdend en sütung werden: J) daß Kranke Sorge lee Mangel a hat die d chaften, 1 Di herzige! deren aus anerkannt fländig al an austel immer m beitragen, thälig sin solcht Mi pflege here nicht in d lichen Bez fehenhen außerdem pelcht bie vollen Lebe Noth zeilw Diest! auf Koster gildet w dort unle entweder Fällen ar Da v ziehunger nossenschg geflaltet wieder z ble Fra J fl „Das „wird n —7—— 2 1370 werden bellen un attordirt 2 2 2 2 — 2 2 77 * 2 2 — — atmende Agtete sich nesgegenwart I schen. Et Ses in das rmwutde ber 5 die Spuren In Zu⸗ „ bez am li. et bert unge arte ö duj nech Notb⸗ g colossalt nicht gu durch⸗ t lachen sic unt niedet, — Das Fleist einen so a u in Stanbt uch vr bet Dronten ber 120 belt die n lösl ge. n letzten ch wunden. dit Dronten acht wissentz nabe übrig, — Einen 5 Aus die Frauen und Jungfrauen Friedbergs. Im Anschluß an den unter dem Protectorat J. J. Gr. K. Hoheiten des Prinzen und der Prinzessin Karl von Hessen stehenden Hilfs Verein für die Unterstützung und Kran- kenpflege der Soldaten im Felde hat sich ein Frauenverein für die Kranken- pflege im Großherzogthum Hessen ge⸗ bildet, dessen Central⸗Comite zu Darmstadt seinen Sitz hat und von J. K. H. der Prinzessin Alice als Präsidentin geleitet wird. Ueber Tendenz und Zweck dieses Vereins gibt eine von dem Central⸗Comite erlassene Einladung zum Beitritte Auskunft, aus welcher wir das Wesentliche hier mittheilen: Der Verein will in Kriegszeiten, welche uns bofsentlich fern sind, welche aber, wenn sie kommen sollten, uns vor⸗ bereitet zur Linderung des sie begleitenden Elendes finden müssen, dem Hülfs verein durch eine wohlgeord⸗ nete Frauenthätigkeit zur Seite stehen; in Friedenszeiten aber will der Frauenverein eine zweck— mäßige Krankenpflege und Krankenunter⸗ stützung fördern. Dies soll insbesondere dadurch erreicht werden: 1) daß der Frauenverein für Ausbildung von Krankenpflegern und Krankenpflegerinnen Sorge trägt. Dem allenthalben genugsam empfundenen Mangel an tüchtigen Pflegein und namentlich Pflegerinnen hat die anerkannte opferwillige Thätigkeit der Genossen⸗ schaften, welche sich, wie die evangelischen Diaconen und Diaconissinnen, oder die katholischen barm⸗ herzigen Schwestern, der Krankenpflege widmen und deren ausgezeichnete Leistungen allgemein auf's Wärmste anerkannt werden, bereits theilweise, aber noch nicht voll⸗ ständig abgeholfen. Immer noch macht sich jener Mangel an ausreichendem Pflegpersonal schmerzlich fühlbar. Ihn immer mehr zu beseitigen, dazu will auch unser Verein beitragen, wie auch in andern Ländern Vereine dafür thätig sind. Es soll dies dadurch geschehen, daß auch solche Männer und Frauen zur Erlernung der Kranken⸗ pflege herangezogen und dabei unterstützt werden, welche nicht in der Lage sind, sich von ihren Familien und häus⸗ lichen Beziehungen ganz zu trennen und in eine der be⸗ stehenden Genossenschaften für Krankenpflege einzutreten; außerdem sollen auch solche Personen ausgebildet werden, welche die Ausübung der Krankenpflege nicht zu ihrem vollen Lebensberufe machen, sondern nur in Fällen der Noth zeilweise Aushülfe in der Krankenpflege leisten wollen. Diese Pfleger und Pflegerinnen werden, nachdem sie auf Kosten des Vereins in geeigneten Heilanstalten aus⸗ gebildet worden sind, in ihre Heimath zurückkehren, um dort unter Leitung des Vereins⸗Comite's die Krankenpflege entweder als Beruf oder zeitweise in Noth⸗ und Bedürfniß⸗ Fällen auszuüben. Da wir Gewicht darauf legen, die freundlichen Be⸗ ziehungen unseres Vereins zu den oben erwähnten Ge⸗ nossenschaften für Krankenpflege hervorzuheben, so mag es gestattet sein, hier die in jeder Beziehung treffenden Worte wieder zu geben, mit denen eine seitdem leider verstorbene edle Frau, die Vorsteherin einer großen geistl. Genossen⸗ schaft für Krankenpflege unser Unternehmen begrüßt hat. „Das Gelingen desselben“— so schrieb sie uns— „wird nicht allein den Kranken zu gut kommen, sondern ebenso für die Pflegerinnen ein Segen sein, für Vlele die Erlösung aus einem berufslosen, leeren und unbefriebigten Dasein zu frischer Geist und Gemüth erfüllender Arbeit ........ Es gibt eine Menge von Frauen, welche inner⸗ lich oder äußerlich nicht geartet sind, in den straffen Ordnungen des Diaconissenhauses zurecht zu kommen und bei denen doch Gabe und Bebürfniß sich finden, in freierer Bewegung nützlich zu dienen. Diesen wird der Frauen⸗ Verein der erwünschte Sammelpunkt werden. Es wäre schon ein Großes, wenn dadurch von den Vielen, welche jetzt den Lehrerinnenberuf erwählen und oft genug barin verkommen, etliche dem ächt weiblichen Pflegedienst zu— geführt würden.“ 2) Der Frauenverein will weiter nach Kräften zur Förderung einer zweckmäßigen Krankenpflege überhaupt beitragen, namentlich auch durch Ver⸗ breitung richtiger Ansichten über Gesundheits— und Krankenpflege, wie z. B. durch Veranstaltung öffentlicher Vorlesungen darüber. f In Folge einer von dem Central⸗Comite hier · her ergangenen Aufforderung sind die Unterzeich- neten zu einem Comite zum Zweck der Gründung eines Localvereines für Friedberg zusammengetreten. Bei einer am 10. d. M. stattgefundenen Berathung, bei welcher von Mitgliedern des hiesigen Comites des Hilfsvereins für die Soldaten im Felde die Herrn Professor Dr. Diegel und Prosfessor Dr. Köhler zugezogen waren, vereinigte man sich über folgende Grundsätze: 1) Der ordentliche Jahresbeitrag eines Mit⸗ Wer sich zu! gliedes wird auf 36 kr. festgesetzt. einem solchen verpflichtet, erlangt die Eigenschaft eines stimmberechtigten Mitgliedes. Geringere, so wie auch einmalige Gaben werden dankbar angenommen. 2) Eine noch näher zu bestimmende Quote der Jahreseinnahme wird der Localverein zu eigener Verfügung zurückbehalten. Ueber die Verwendung derselben, so wie überhaupt über den Stand der Vereinssache wird einer jährlich zu berufenden Versammlung der Mitglieder Rechen- schaft abgelegt werden, durch welche Versammlung auch die jährliche Neuwahl des Comites ge- schehen soll. 3) Der Lokalverein wird hauptsächlich die Aufgabe ins Auge fassen, für die hiesige Stadt eine oder mehrere Pflegerinnen zu gewinnen, welche die Krankenpflege kunstmäßig erlernt haben und sich für Fälle des Bedürfnisses dem Comite zur Verfügung stellen. Sollte ihm dies gelingen, so würde damit einem gewiß schon oft empfundenen Mangel abgeholfen werden, einem Mangel, der auch durch die in manchen Fällen geleistete vor⸗ zügliche Hilfe von Diakonissen nicht ganz beseitigt werden kann, da bei den außerordentlich vielseitigen Ansprüchen, welche an die Diakonissen gemacht werden, diese nur in verhältnißmäßig seltenen und besonders dringenden Fällen Hilfe zu leisten im Stande sind. 4) Für bie Dienstleistungen dieser Pflegerinnen soll von den Bemittelten eine angemessene Ver- gütung entrichtet, dabei aber der Grundsatz fest⸗ gehalten werden, daß den stimmberechtigten Mit⸗ gliedern des Vereins der erste Anspruch auf jene Dienstleistungen, und zwar gegen eine geringere Vergütung, zustehen soll. Die Unterzeichneten richten nun an die Frauen und Jungfrauen hiesiger Stadt die öffentliche Bitte sich dem beabsichtigten Localverein des Frauenvereins für Krankenpflege an⸗ zuschließen, und werden sich demnächst erlauben, persönlich Beitrittserklärungen zu sammeln. Ferner sprechen sie den Wunsch und die Bitte aus, daß solche Frauenzimmer, Jungfrauen oder kinderlose Wittwen, welche geneigt wären, die Krankenpflege zu ihrem Beruf zu machen, schon jetzt mit ihnen deßhalb in Verbindung treten möchten. Zugleich wird noch bemerkt, daß Frau Dr. Trapp zur Präsidentin erwählt und Herr Prof. Dr. Köhler mit den Geschäften des Schrift— führers beauftragt worden ist. Friedberg, im Juni 1868. Elise Trapp. Marie Fertsch. Emilie Huber. Hilda Dieffenbach. Schiffsnachricht. Mitgetheilt von Chr. Hecht in Friedberg, Spec.-Agent. Das Hamburger Post-Dampfschiff„Saxonia“, Capit. Kier, ging, expedirt von Herrn August Bolten, William Miller's Nachfolger, am 24. Juni von Hamburg vie Southampton nach New-York ab. Außer einer starken Brief- und Packetpost hatte dasselbe 36 Passagiere in der Cajüte und war auch das Zwischendeck mit Passagieren voll besetzt, sowie 300 Tons Ladung. Das Hamburg⸗New⸗Yorker Post⸗Dampfschiff„Holsatia“, Capitän Ehlers, welches am 10. d. M. von hier und am 12. d. M. von Southampton abgegangen, ist nach einer ausgezeichnet schnellen Reise von 9 Tagen 14 Stunden bereits am 22. d. M. 9 Uhr Morgens wohlbehalten in New⸗York angekommen. 1307 Wohl kein Nahrungsmittel ist dem Gesunden wie Reconvalescenten zuträglicher, als eine reine, unverfälschte Chocolade; übertrifft doch eine Tasse guter Chocolade bei weitem die beste Bouillon am Gehalte des positiven Nah⸗ rungsstoffes! Zur Herstellung billiger Preise findet jedoch so vielseitig eine Untermischung der Waare Statt, daß eine garantirt reine Qualität zur Seltenheit geworden ist. Um so mehr verdient zur allgemeinen Kenntniß gebracht zu werden, daß der Dampf Chocoladen⸗Fabrik von Franz Stollwerck in Köln a. Rh., welche zu den bedeutendsten des Zollvereins zählt, auf der Pariser Welt⸗ Ausstellung für Reellität, vorzügliche Qualität und Bil⸗ ligkeit ihrer Chocoladen die Preis Medaille zuerkannt wurde. Diese Auszeichnung ist um so ehrender, als die ertheilte die einzige Medaille ist, welche in der Branche auf ganz Preußen fällt! Die Fabrik verdankt dem Prin⸗ cip: nur durchaus reine Waare an den Markt zu bringen, ihren verbreiteten Ruf. Jedes größere Geschäft sollte sich zur Pflicht machen, seine Kundschaft mit diesem Producte zu versehen. Arbeits-⸗Versteigerung. 1370 Donnerstag den 2. Juli, Vormittags 10 Uhr, werden auf dem biesigen Rathhause nachstehende Ar⸗ beiten und Lieferungen an den Wenigstnehmenden ver accordirt: fl. kr. 27 30 8 10 1) Lieferung und Setzen von 24 Stück Wasch⸗ pfählen auf die Bleichen, lt. Ueberschlag 2) Aus räumuna des Stadischreibereigrabens ꝛc. 3) Lieferung und Einsetzen einer gußeisernen umpe in den Brunnen am Fauerbacher bore 178 45 3 Steinhauerarbeit dabei 6 38 5) Zimmerarbeit 445 61 Maurerarbelt, incl. Materiallieferung 36— 77 Weiß dinderarbeit 2— 8) Schlosserarbeit an 8 Pumpbrunnen 122 24 9) Pflasterarbeit in der Vorstadt zum Garten 46 12 10) Maurerarbeit am Kanal in der Schlocker⸗ 1 gasse 11) CTbaufsirarbeit daselbst 20— 12) Lieferung von 30“ langen= 40“ langen Deckplatten, 5“ dick, aus den Rockenberger Steinbrüchen 20— 13) Brechen und Fahren von 0,5 Cubikklafter Pflastersteinen 32— 14) Brechen und Fabren von 9 Cubilklafter Chausseedecksteinen 270— 15) Aus räumen der Seebach und langen Welber 90— 16 Anslreichen der Wegwelser und Ortstafeln 27— Friedberg den 25. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Fouc ar. Bussensteine und Schornsteinhlötzchen 1575 find vorraͤthig bei Ch. Ulrich II. Br o det eee rung. 1557 Montag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird die Lieferung des Brodbedürfnisses für die Garnison Butzbach auf das 3. Quartal 1868 in dem Büreau der Garnison⸗ Verwaltung unter den daselbst zur Einsicht offenliegenden Bedingungen auf dem Summissionswege vergeden werden. Butz bach den 26. Juni 1868. Freiherr van der Hoop. Bekanntmachung. 1574 Montag den 29. Juni, Vormittags 10 Uhr, wird in hiesigem Rathhause das Anfahren von circa 600 Ctr. Braunkohlenklötzen sür die städtischen Schulen ꝛc. öffent⸗ lich an den Wenigstnehmenden versteigert. Friedberg den 26. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermeisteret Friedberg. Fouc ar. Bekanntmachung. 1564 Dienstag den 30. d. M., des Nachmitiags um 2 Uhr, wird auf biesigem Rathhause das Anfertigen von zwel Kisten, veranschlagt zu 32 fl. 16 kr., ver accordirt. Nieder ⸗Wöllstadt den 25. Juni 1868. Großherzogliche 1 e Nieder⸗Wöllstadt 1 o ll. Strohhüte und Jonnenschirme 1124 in großer Auswahl zu den billigsten Preisen bet Geschwister Schloß. eue Matjes-Häringe! 1305 bei W. Fertsch. Bekanntmachung. 1562 Donnerstag den 2. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, wird auf hiesigem Rathhause ein Theil der gemeinbeitlichen, vom Großberioglichen Fiscus er⸗ kauften sogenannten Oberamtmannswohnung und zwar: PMB. 1293= 1 V. 12,4 Rtb. Bauplatz, Scheuer mit Stallung, Remise und Hofraum in der Rein⸗ bardsstraße, neben Groß herzoglichem Fiscus, oͤffentlich an den Meistbietenden versteigert. Nauheim den 24. Juni 1868. enn N Nauheim 8 Der Beigeordnete Eu ser. dt. Schutt. Holz-Versteigerung. 1554 Dienstag den 30. d. M. sollen in biesigem Ge⸗ meindewalde, Distrikt Birkenspitz, nachbezeichnete Holz⸗ sortimente verfleigert werden: 63 Stecken geschälte Eichen⸗Prügel⸗Stecken, 9957 Stück Eschen⸗Schalwellen, 1900„ Eichen⸗Astwellen, 1057¼ Läste Allerleiholz. Die Versteigerung beginnt präeis 9 Uhr Vormittags. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfriff dis Martini l. J. gestattet. Ober-Mörlen am 23. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermetsterel Ober⸗Moͤrlen e Jecke ür Sattler! 4 1552 Gegerbte Häute für Flegelgeschirre find wieder zu haben dei M. Grödel in Friedberg. ————— —ꝛ—— p Allein⸗Debit für Friedberg und Umgegend. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorräthig: Die Erinnerungs-Medaille auf das Luther⸗Denkm gefertigt Professor Schnitzspahn in Darmstadt. al in Worms, von Vorschuß⸗ und Credit⸗ Verein. 1510 Wir bringen hiermit zur offentlichen Kenntniß, nunmehr auf Vormittags von 10 bis 12 Uhr festgesetzt worden sind. Friedberg den 16. Juni 1868. daß die täglichen Geschäftsstunden Der Vorstand. Zum neuen Dielhof in Friedberg. Alle Sorten Pielen, Er 1460 zu außergewöhnlich billigen Preisen bei ndteleiterbäume ꝛc. 2c. Eduard Ruths. e De e e e ee e 8 1299 Aecht englische Dunggabeln und o Heugabeln(von Eußstahl) Häcksel⸗ 9 maschinen, Schrotmühlen, Nübenschneidmaschinen, Häufelpflüge, Erndte⸗ pflüge, Waschmaschinen. Sensen, Strohmesser, Radreife und alle sonstigen Eisenwaaren 8 . 9 vorräthig bei 8 7 * PP Weißzeugmangen. zu den billigsten Preisen stets in Wringmaschinen, vorzügliche stählerne Pflugschaare und 7 0 Achsen, 5 großer Auswahl 6 1 9 Louis Marburg& Söhne, „zur Reichskrone“ Friedbergergasse 7 in Frankfurt a. M. Dc De De ee ee eee en gros Papier Tue-Mouches en detail Fliegen-Cod 1336 beste Sorte arsenikfreies Fliegenpapier in Quartblättern mit Gebrauchsanweisung in 4 Sprachen allein ächt in der Papeterie Küster, 7 gr. Eschenheimer⸗ Straße in Frankfurt a. M. Liederkranz. 1569 Bei günfliger Witterung wird nächsten Sonntag elne Bergpartie auf den Steinkopf stattfinden(mit avec). Nähere Besprechung Samsftag Abend bei Perrn C. Walz. Bad Nauheim. 1567 Sonntag den 28. findet in meinem Garten Harmoniemusik statt, wozu freundlichst einladet Aletter, zur Waldlust. 1469 Mein in der Usagasse nächst der Bahnhofsstraße gelegenes Wohnhaus nebst Hinterbau, sammt Wirth⸗ schaft und Metzgeret, beabfichtige ich auf mehrere Jahre aus freier Hand zu verpachten und wollen sich Pacht liebhaber dieserhalb an mich wenden. Philipp Engel II. Wittwe. 1060 Jeder Zahnschmerz wird durch mein weltberühmtes Zahnmundwasser binnen 1 Minute sicher und schmerzlos vertrieben, worüber unzählig Anerkennungen von den böchsten Personen zur Ansicht vorliegen.— E. Hückstait in Berlin. Flaschen à 18 kr. und 36 kr. in Friedberg bei J. A. Windecker. Ein Schreinergesell 1566 findet dauernde Beschäftigung bet F. Frank. Bekanntmachung. 1571 Gut gebrannte Russensteine find wieder vorräihlg auf meiner Fabrik bei Ober⸗Wöllstadt zu haben. Ober⸗Wöͤllstadt den 26. Juni 1868. Heinrich Weisensee. Strohhüte 417 bei 2 2 K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen dis Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor⸗ räthig in Friedberg bei rn. Hofapotheler C. Wahl, Aerztliche Empfehlung. 67 Der Unterfertigte bekundet hiermit, daß er sich von der wohlthätigen Wirkung der Stollwerck'schen Brust⸗Bon⸗ bons bei catarrhalischer Heiserkeit und Luftröhren⸗Reizung theils durch eigenen Gebrauch, theils durch Wahrnehmung an Patienten häufig überzeugt hat, und daß dieselben als ein vortreffliches Hausmittel aller Empfehlung würdig sind. Augsburg. Dr. Haus, Kgl. Bayr. Regierungs⸗ und Kreis⸗Medicinal⸗Rath. Obige, außerdem von einer sehr großen Anzahl hoch⸗ gestellter Aerzte untersucht und empfohlenen Stollwerck schen Brust⸗Bonbone sind in Original⸗Packe ten à 14 kr. icht zu haben in Friedberg bei Wilhelm Fertsch; in Assenheim bei Carl Bauer; in Bellersbeim bei B. Stern Sohn; in Butz dach bet Wilhelm Wießler; in Berstadt bei Chr. Eichelmann Sohn; in Hungen bei A. Buch; in Nauheim bei Ph Jae. Weiß. . Hoftaithe-Verkauf. 1540 Eine sehr geräumige Hofraithe, bestehend in zwei Wohnhäusern mit gewölbten Kellern, Scheune, Stal⸗ lungen und Brunnen, an der Hauptstraße eines von Friedberg ½ Stunde entfernten Ortes gelegen, welche sich zu jedem Geschäftsbetrieb eignet, ist unter günstigen Bedingungen von dem Eigenthümer aus der Hand zu verkaufen, mit dem Bemerken, daß die Hälfte des Kauf⸗ preises eventuell stehen bleiben kann. Zugleich können einige Güterftücke mit Baumpflanzungen dabei gegeben werden. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Ein Garten 1544 am Schützenrain, ganz nahe an der Eisenbahn gelegen, vor einigen Jahren srisch angelegt, ist aus der Hand zu verkaufen. Zu erfragen bei der Expedition Füße Orangen! 1306 Eitronen, Vanille, Chinesischer Thee, Krachmandeln und Tafelrosinen bei Ver ch. Bad Nauheim. Polstermöbel, 1053 elegant und solid gearbeitet, Musterlager französischer Tapeten empfiehlt zu den billigsten Preisen H. Blensdorf, Hof⸗Tapezier. Cin Clavier 1565 noch in bestem Zustande ist wegen Mangel an .] Naum dillig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. Torgau, den 26. März 1867. Herrn R. F. Daubitz in Berlin, Charlottenstraße 19. Ich litt an Pämmorrhoiden und bin durch den Gebrauch Ihres Dau⸗ bitz⸗Liqueurs davon gesund geworden. Dieselbe Krankheit stellt sich letzt bei meiner Frau ein, und bitte ich Ew. Wohlgeb. mir umgehend 4 Flaschen davon zukommen zu lassen. Den Betrag bitte ich ꝛc. 1034 Achtungsvoll F. Bürger, Feldwebel der 11. Comp. 4. Thür. Juf.⸗Reg. Nr. 72. Zu haben in Friedberg bei J. A. Windecker, in Assenheim bei Carl Bauer. Ein Päckerlehrling 1556 wird gesucht. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Blattes. wieß platirt, billig zu verkaufen Schaubach, Sattlermeifter in Melbach. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 26 und eine Beilage.) 1568 Ein gebrauchtes, noch im besten Zustand befindliches N zwelspänniges Chaisegeschirr, gammdeckel der Burgkirche. in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Die Pastillen werden nur in etikettirten Schachteln versand:. Königliche Jrunntupttwaltung zu Bad⸗ Ems. Bei Bindernagel& Schimpff in Friedberg und Nauheim ist vorräthig Neuster Caschen-Kahrplan . Dient. Jommer⸗- für die Mittel- Rheingegend, Hessen, Nassau, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. g Glacé- Handschuhe 1194 sowie dan eus 1¹ d Eeosse ꝛc. ic. bei „Friedrich neben der Pof. Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 28. Juni 1868. Evangtlischt Gemeindt. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Köhler. Gottesdienst in der Stadtkirche Vormittags: Herr Candidat Schäfer. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdieust in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Maul. Am 4. Sonntag nach Trin., 5. Juli, Abendmahl ih 2 Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Zu haben iu züglichen Wirkungen gegen Hals- und Bruf⸗ leiden, wie gegen Mag enschwäche sind stets vor 1607 C8 1 in dem 6 polzart: Buchet Eichen Kiter auf der hohen S e iu den D ta! gebolen, Zahlt rte Wieder vortäthg iu dabtn. 18. Weisensee. lite rich, tiedberg. illen Ant Kenz de den Sale del ni durch ihre ve) 16 1d tif 31 iir stett vo an C. Wahl tis. tunen Schächte u Bad En. eee ene, ae 2 dtiedbetg 15 LL Ninl. gegen! Abein-ttußen Khake * N.. bel eben der Lsitdbtth 1868. nd. f See S476 ie 1 ene . e mf 16 cm 1 a, Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. Hofraithe- und Garten- Versteigerung. 1536 Montag den 29. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die zum Nachlasse des verflorbenen Rudolpb Weis dahler gehörenden Im⸗ mobilten, nämlich Hofraithe mit Hausgärtchen in der Burg, sowie 90 Klafter Grabgarten in der Kehl noch⸗ mals und zwar zum Letztenmal öffentlich meistbletend versteigert werden unter dem Anfügen, daß Nachgebote keine Berücksichtigurg mehr finden sollen. Friedberg den 22. Juni 1868 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. Verstei Holz⸗Versteigerung. 1543 In den Gräflich Solms ⸗Rödelheim'schen Wal⸗ dungen sollen versteigert werden: 1) Montag den 29. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, in der kleinen Diebseiche. 41 Stecken Eichen⸗Prügelholz, Schälholz. 7400 Wellen Eichen⸗Reisbolz, 500 Stück Eichen⸗Baumstützen, 2) Dienstag den 30. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, in dem Unter⸗Bainhards. 5 Stecken Eichen⸗Prügelholz, 575 Wellen Eichen⸗Astreisholz, 4150 5„ Schlagreisbolz, 200„ Nadel⸗Reisholz, 8 Eichen⸗Stämme von 6 bis 7 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 20 Fuß Länge, 8½ Stecken Eichen-Prügelbolz, 8200 Wellen Eichen ⸗Retsholz, ö 600 Stück Eichen⸗Baumstützen, 6 12 Haufen Allerleiholz, Zusammenkunft am ersten Tag, Morgens präcis 8 Uhr, an den Rubebänken auf der von Ilbenstadt nach Kaichen führenden Staatsstraße und am zweiten Tag, Morgens präcis 8 Uhr, am Forsthaus Bainhards. Wickstadt den 22. Juni 1868. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schälholz. Schal las. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1547 Es werden nachstehende Holzsortimente versteigert: 1) Montag den 29. Juni in dem Domanial⸗ Diffrict Koblbaag, Mauern; steig, Estruthrain und Kleekopf. Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz. 1 Holzart: eu. Buchen 275½½ 196 56 958 Eichen— 2—— Kiefern 10 4 8 17 Aspen 2 1 8 4 1 Eichenstamm von 8“ Durchm., 25“ Länge, 12 Klefernstämme von 7 bis 10“ Durchmesser, 20 bis 50“ Länge, 4 Eichenstangen, 52 Buchenstangen, zu Wagnerholz tauglich, 3 Kiefernstangen. Die Zusammenkunft ist Morgens präcis 9 Uhr auf der von Eckartsborn nach Glashütten führenden hohen Straße am District Kohlhaag. 2) Dienstag den 30. Juni in den Districten Scheuernwald, Estruth, Höchst, Stein und Krombach. Scheidholz 1 Stockholz. Reisholz. te Holzart: A n. Buchen 120 3 8 185 Eichen—.— 22 Aspen 9 35 10 88 1 Eichenflamm von 6“ Durchm., 30“ Länge, 4 Buchenstämme von 16 bis 34“ Durchmesser, 5 bis 30 Länge, 4 Eichenstangen. Die Zusammenkunft ist Morgens präcis 9 Uhr im District Scheuernwald. Stammreiser werden an beiden Tagen aus⸗ geboten. Zahlungsfrift bis Martini d. J. Ortenberg den 20. Junt 1868. Großherzogliche 1 Ortenberg aer x. Mobiliar-Versteigerung. 1572 Dienstag den 30. Junt, Vormittags 9 Uhr an⸗ fangend, werden auf freiwilligen Antrag in der Be⸗ bausung des Johannes Füller im Eichelhof ver. schiedene Mobiltargegenstände, als: Tische, Stühle, Tommode, Bettladen, Kleiderschräuke, Nachttische, Portraits, Splegel, Porzellan, Glas und sonstige Haus⸗ und Küchengeräthschaften öffentlich meistbletend gegen Baarzahlung versteigert. Frtedberg den 26. Juni 1868. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Foucar. N 75. In die Mathildenstiftskasse zu Friedberg können jeden Mittwoch, Vormittags, Kapitalien zu 4% Zinsen eingelegt werden. 1473 * Jraunkohlen- Verkauf. 1563 Für die gegen Credit zu beziehenden Braunkohlen beginnt auf dem Großherzoglichen Dorheimer Berg⸗ werk mit dem 1. Juli 1868 eine neue Creditpertode laufend bis Ende September und verbunden mit einer Zablungsfrist bis Ende Dezember d. J. Der Preis der Kohlenklötze i wie seither 12 kr. für den Centner = 14 Stück Klötze. Holzkohlen werden, soweit der Vorrath reicht, der gemessene Centner zu 16 kr. verabfolgt. Im Interesse der Consumenten wird es liegen, wenn sie sich vorher durch Anfrage bei der unterfertigten Stelle vergewissern wollten, ob die gewünschte Koblenquantität gerade vorräthig und abgebbar ift. Die Fuhrleute wollen die Gegenscheine, welche ihnen bet Abgabe des Bürgscheins eingehändigt werden, bei jedem Kohlenbezuge mitbringen, damit die einzelnen Bezüge in dem Gegenscheine notirt werden können. Bei Zahlung der Creditsumme an Großherzogliche Bergkasse zu Friedberg ist gleichfalls die Vorzeigung des Gegen⸗ scheins erforderlich. Dorheimer Bergwerk den 25. Juni 1868. Großherzogliches Bergamt Dorheim Storch. Glacé⸗Handschuh werden wie neu und geruchlos gewaschen und auf's Schönste in allen Farben gefärbt. Muster liegen zur gefälligen Ansicht offen bei Herrn E. Diehl, Agentur der Kunst-Färberei und Wascherei von — 5 J. Küchel zu Homburg v. d. Höhe. Wichtig für Bierbranereibesitzer. Nur was ächt ist, bewährt sich. 1376 Schaal, sauer und trübe gewordene Lager-, sowie auch neue Schenkbiere werden längstens in 24 Stunden durch ein unschädliches Mittel, unter Garantie, glanzbell, fein mouffirend und schmackhaft wieder hergeffellt. Bet Bestellung bitte um genaue Angabe der Zahl der Faͤsser und des Maaßinhalts jedes einzelnen Fasses. Versen⸗ dungen nehme der Kürze wegen nach. Einsendung von einer Flasche des kranken Bieres wäre erwünscht. franktren. Nähere Aukunft erthellt Muftersendung. sowie Briefe bitte zu August Sigerist, Mengen(Württemberg). Villigstes illustrirtes Familienblatt: — ö 5 N ö 8— — 3* 8* 22 i 9 1735 2 5 . 2 N 2 7 A 5 4 5 a 22 eee N 0 18„ i . 1 2 2 250,000 Aufl. Wöchentlich 2 Bogen in gr. Quart. Aufl. 250,000. Mit vielen prachtvollen Illustrationen. Vierteljährlich 54 kr. Mithin der Bogen nur ea. 5½ Pfennige. Hierzu die Feuilleton-Beilage„Deutsche Blätter“ nach Belieben apart 21 kr. vierteljäbrlich. Nur einige wenige Titel mögen darthun, daß wir auch im dritten Quartale unsern Lesern eine interessante Auswahl von Erzählungen und Aufsätzen zu bieten haben: In der Schlacht von Kisfingen. Erzählung von H. Schmid.— Die Brüder. Novelle von A. Wilbrandt.— Eine historische Erzählung der neueren Zeit von Levin Schücking.— Ein Stücklein aus dem Leben der Gartenlaube. Von v. Falcken⸗-Plechecki.— Die Junischlacht in Paris. Von Jobannes Scherr.— Die Arbeiter der deutschen Nordpolexpedition. Von Otto Ule. Mit Illustrattonen.— Blätter aus Iffland's Stammbuch. Von H. Übde.— Das Opernschicksal einer Schicksalsoper. Erinnerungen des Professor Röckel an Beethoven.— Der Dictator der Republik Venedig. Von Adolf Stabhr.— Ein Künstler ohne Arme. Mit Illustration. Außerdem hoffen wir, obwohl die talentvolle Verfasserin augenblicklisch noch sebr leidend ist, die bereits angekündigte Erzählung von E. Marlitt„Reichsgräfin Gisela“, deren CTomposttion schon weit vorgeschritten, noch im Laufe des nächsten Vierteliahrels beginnen zu können. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und Buchhandlungen nehmen Bestellungen an. Schlesische Feuer-Versicherungs-Gesellschaft in Breslau. Grundkapital 5,250,000 Gulden. 1558 Versicherung von Haus⸗ Mobiliar, Waaren ze. zc. gegen Feuers gefahr, Transportversicherung, Spiegelglasversicherung gegen feste billige Prämien. Antragsformulare und Versicherungsbedingungen, sowie jede gewünschte Auskunft durch unterzeichneten Agenten. Philipp Garde. Friedberg im Juni 1868. — 3— . Verlag von Theobald Grieben in Berlin: Der Naturarzt. Zeitschrift für naturgemäße Heil-, Lebens- und Erziehungsweise. Herausgegeben von Theodor Hahn. (Heilanstalt„Auf der Waid“ bei St. Gallen.) Monatlich 2 Lieferungen. Vierteljährlich 15 Sgr.— 54 kr. bet allen Postanstalten und Buchhandlungen. Als ärztlicher Hansfreund mochte der Naturarzt alle 14 Tage Einkehr halten in alle Wohnungen und Familien des deutschen Vaterlandes und Rath und Hilfe bringen in allen Angelegenheiten, die das Wohl und Wehe des Einzelnen fern vom Geräusche des äußeren Lebens so mannigfaltig im engeren Familienhaushalte bewegen, in gesunden wie namentlich in kranken Tagen. Ex bestrebt sich, das Feld, das durch die populär⸗ ärztlichen Aufsätze in den gelesensten Wochenblättern neuerdings so großartig vorbereitet ist, nach allen Richtungen in Lebensweise, Heilkunde und Erziehungswesen weiter anzubauen und zu segensreichem Frucht- ertrage zu gestalten. f Wir laden zur Pränumeration ein, legen die erschienenen Lteferungen sofort vor und geben Probe— nummern unentgeltlich. 0 b 1113 Bindernagel& Schimpff in Friedberg. Einladung zum Abonnement auf die„Hessischen Volksblätter.“ Mit dem 1. Juli 1868 beginnt ein neues Abonnement auf die duflage 2800. Hessischen Volksblätter. 2800 lunage. Diese Zeitung wird fortfahren, die politischen Tagesfragen im Sinne freiheitlicher Entwicklung nach Innen und nach Außen zu besprechen und bierbei, dem Laufe der Weltbegebenheiten folgend, dem Großherzog⸗ zhbum Hessen besonderes Augenmerk zuwenden. Die„Hessischen Volksblätter“ erscheinen an allen Wochentagen. Das Feuilleton bringt neben auserwählten Novellen gemeinnützige Erzählungen, gedrängte Erörterungen über Kunst und Literatur, Miscellen, Aussätze und Recenfionen über Schauspiel, Oper und Concerte ꝛc. Die„Localnachrichten aus Hessen“ enthalten in gedrängter Darstellung alle Neuigkeiten innerhalb des Großherzogthums und find wir durch unsere in sämmtlichen Landestheilen thätigen Correspondenten in der Lage, diese Berichte mit größter Raschbeit und Vollständigkeit zu bringen. Ueber die Landtagsverhandlungen werden wir ebenso rasch als erschöpfend berichten. Inserate finden geeignetste Verbreitung und beträgt die Einrückungsgebübhr drei Kreuzer für die vierspaltige Petitzeile, Localanzeigen nur 2 kr.. Der vierteljäbrige Abonnementspreis beträgt in Darmstadt 48 kr., im früheren Thurn⸗ und Taxis'schen Postgebiete(einschließlich des Postaufschlags) 1 fl. 9 kr. und dürften die „Hessischen Volksblätter“ frotz ihres reichen Inhaltes wohl die billigste aller politischen Zeitungen des Inlandes sein. Wir bitten auswärtige Abonnenten ihre Bestellungen bei ihrem betreffenden Postamte sofort aufzugeben, damit keine Unterbrechung in der Zusendung eintritt und vollständige Exemplare geliefert werden können. Darmstadt im Juni 1868. Die Expedition. Chrlich's Blutreinigungs Effenz. 189 Dieses ausgezeichnete Hausmittel, welches am fichersten bei faft allen Krankheiten mit bestem Erfolg wirkt, wie z. B. bei Rheumatismus, Gicht, Ddämotrhoiden, Herzklopfen, Magen⸗ beschwerden, Magenkrampf, Krämpfe, Verstopfungen, Unverdaulichkeit, Schärfe, Schwindel, Sodbreynen. Blähungen, Spannung, Zahnweh. Nervenschwäche, Dur ch⸗ fall, Unterleibsbeschwerden, Gallenkrankbett Husten, nervöses Kopfweh, Asthma, Auszehrung im Entstehen, Körperschwäche, Schlaflossg keit, Bleichsucht und andern weiblichen Krankheiten 1c. ꝛc., sowie bei Kinder krankheiten zartesten Alters, wird allen Leidenden auf das Wärmste empfohlen. Auf Verlangen kann von den vielen, durch diese Essenz gehtilten Personen die außerordentliche Wirkung dieses deilmittels durch Zeugnisse, welche im Orginal im Befitze des Unterzeichneten find. nachgewiesen werden. Diese Ehrlich's BlutreinigungsEssenz ist in Origiral⸗Flaschen à fl. 1. 45 kr. oder Thlr. 1.— Sgr. 55 5„ e„— 20 ö mit Gebrauchs⸗Anweisung * 75 err 35 77* 5 7 10 77 nur allein ächt zu haben in Commission bei Fr. Hilbrechi in Friedberg. Briefe werden nur franco angenommen und bei Versendungen der Betrag unter billigster Be⸗ rechnung der Verpackung nachgenommen. 1186 seidene Umknüpftticher und Halsbinden 15 K. Friedrich neben der Post. Arabische- Gummi- Kugeln von W. Stuppel in Alpirsbach, 1105 ein Linderungsmittel bei Husten, Lungenkatarrh. Heiserkeit, Engbrüstigkeit und ähnlichen Brastleiden. Die⸗ selben find steis vorräthig die ½¼ Schachtel zu 14 kr., die ½ Schachtel zu 7 kr. in Friedberg bei J. A. Windecker. Arbeits⸗Versteigerung. 1559 Freitag den 3. Jult, Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Rathhause zu Ober⸗Rosbach nachstehendt Arbeiten an die Wenigstnehmenden verstetgert: I. Zur Reparatur des Gemeindehauses und der 2. Pfarrhoftatthe: 1) Lieferung von 250 Stück hartgebrannten fl. kr. Russensteinen, Ueberschlag 3— 2) Maurerarbeit 15 50 3) Zimmerarbeit 13 20 II. Zur Umpflästerung der Zwerggasse beim Rathhaus: 8 sl ki 1) Planir- und Aufbruchsarbeiten 22 24 2) Pflasterarbeiten 99 36 3) Brechen, Fahren und Aufsetzen von zwei CubikKlafter Steine— 4) Lieferung und Messen von 5 Cb.⸗Kl. Sand 135— 5„ von 60 Stück 2½“ langen Pfählen 2— 6) Fortfahren des Bauschutts ꝛc. 30— III. Nach Beendigung dieser Versteigerung wird das alte Spritzenhaus auf den Abbruch an den Meist⸗ bietenden verkauft. Ferner werden für die Gemeinden Ober⸗ und Nieder⸗ Rosbach gemeinschaftlich zu machende Ausgaben an die Wenigstfordernden versteigert. IV. Zur Unterhaltung der Vizinalwege: Das Brechen, Fahren, Aufsetzen und Zerschlagen von 9 Cubik⸗Klafter Unterhaltungssteinen. V. Zum Neubau des Weges nach dem Sauerbrunnen. kr. 1) Planir⸗ und Chaussirarbeit, laut Kosten⸗ überschlag 840— 2) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 30 Cubik⸗Klaftern Chauffirbaufteine— 3) Lieferung von 200 Stück Pflöcken 6 40 VI. Zur Erbauung eines Kanals über den Eichgraben: fl. kr. 1) Lieferung von 850 Stück hartgebrannten Russensteinen 10 24 3 Maurerarbeit mit Kalklieferung 26 36 3) Brechen, Fahren und Aufsetzen von 0,55 Cubik⸗Klafter Mauersteinen 20 54 4) Lieferung und Messen von 0,15 Cubik⸗ Klafter Bachsand 4 48 Friedberg den 24. Juni 1868. Der Bezirks⸗Bauaufseher Schneider. Scheuer Verpachtung. 1573 Montag den 29. Juni, Vormittags 11 Uhr, werden in hiesigem Rathhause die beiden Hospital⸗ scheuern in der Usaervorstadt in Folge eingelegten Nach⸗ gebots nochmals öffentlich meistbietend verpachtet. Friedberg den 26. Juni 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg F o u c a k Roggenmehl 908 bei Gebrüder Löb. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 321 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doecks empfohlen und ist Näheres aus einer Broschüre, welche in der Expedition d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu ersehen. Das Mittel wird in halben und ganzen Kuren allein durch den Apotheker Doeeks in Barnsdorf (Hannover) verabfolgt. Mitgetheilt von 7 I Oest. 250 fl. b. R. 1839 140½ G. dener. Frankfurter Cours. 8 1005. l. 183 7 50 — 5. L.* 26. Juni. 1868. Cours der Staatspapiere. 8„ 500, v. 1860% 706 Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 62/ G. 0 Gr. Hess. 4% Obligat. 90 P. sch 0 e 9055 85 8 50% Nat.-Anl. 1854 53½ 6. 5 3½0% Obligation. 86 P. ad 3 51½ 50 50% steuerfreie Oblg. 51½—/ G. Nassau 4½'% Obl. b. Rtü. 94½ G. ee 17 102 7 0 0 0% 1 I Kurh. 40 Thl.-L. b. K. 54½ P Preussen 4½% Obligat. b. Rth. 95% G. 5 40% do do 86¼ P E Ur. Hess. 50 fl.L. b. R. 147 0 80 4⁰ do. do. 87½ 6. Kurhess. 44% Ob. b. R. à 105 88% G. 2 eee 39 G. Bayern 50% Obligation. 101% 6 Frankf. 3½0% Obligat. 80/8 G.— 8 2„ A8 5 4½0/% ½ abr. b. Rth. 96. F. 5 i 71 6. 4 35% K 8 4% 40 do 90¼ 6 Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 83¼½ 6 SIL. E. L. b. B. Würtemb. 4½0% Obl. b. Rth. 94½ G Finnland 4½% Pfdbr. i. R. 10580 G. Pistolen fl. 9 48—50 55 40% do do—— Schweden 4½% O. i. R. à 105 85 ½ P + 5 Doppelte„ 9 49—51 Baden 4½ĩ% Obligat. 94½ G. 5 4½0% Pfb. i. R. 4 105—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58½ 5 4% Obligat. 187½ 6 N.-Amer.60/ St. I. E. 1882 77¼ G. 5 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 Voll einbezahlte Eisenbahn- Actien und Prioritäten.— e 5 9 270281 4½0/ Bayr. Ostbahn 124% G. sss 3% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 31 G. 2 Engl. Sovereiens.„ 11 54—58 50% sächsische Pfandbr. b. R. 93½ P. 50% Tose. Centr.-Eisenb.-Pr. 45½ G. Russ. Imperiales„ 9 49—51 30% Oesterr. 8-Eisenb.-Prior. 52% 6. 50% Elisabethbahn-Prior. n Gold pr. Zoll-Pf.„—— 60% Oest. Sün St, u. Lomb. E. B. 96 G. 5% do. neueste Emiss.% 73 G. I Hchh. Silb. pr. Z. Pf.„— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43½ 6. 4½% Hess. Ludwigsb-Prior. 93% G. Preuss. Kassensch.„ 1 44%—45½ Wiener Wechsel- Cours 102% G. 4 Dollars in Gold 7 2 27 ½—28 0 r Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sicb bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons- Zahlungen u. 8.. S. Lindheimer in Friedberg. 5 eutag bet dünn machung, der Bert mn dieser Die Bef Belt 1 dem J. Sey bietsthe sichert, gegeben der for Untertt suchen, der Gr Preußis Auffassu Berstänt haben. 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