tautn auth dactungs. rrklor. — delt ge⸗ der mint del perrn 11 pünkl⸗ klo. —— erbrritett giermit ald. 2 einer 1 Volk. een del 170 bei, Negbaltnd etel“ „ tene Kahl 1 100 9 — 0 N Donnerstag den 26. November. N 140. Anzeiger für Oberhessen. enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. — 8 7 —— Auf den„Anzeiger“ kann man für den Monat December abonniren. — Amtlicher Theil. Betreffend: Die Verwendung von einem Dritttheille der eingehenden Poltzeistrafen zur Besoldung des Aufsichtspersonals. Das Großherzogliche Kreisamt Nach den Ihnen kurzer Hand zugehenden Belegen strafen bei den einschlägigen Großherzoglichen Districts⸗Einne 10 tr.— Bönstadt 30 kr.— Bruchenbrücken 2 fl. 55 ke.— 18 tr.— Gambach 1 fl.— Griedel Assendeim 2 fl. Butzbach 3 fl. 40 kr.— Friedberg 68 fl. 5 fl.— Hoch⸗Weisel 4 fl. 40 kr.— Kirch⸗Göns 4 fl. 30 kr.— Nauheim 5 fl. 16 kr.— Nieder ⸗Florstadt Sie werden diese Beträge in Einnahme decreticen und controliren la Friedberg an die Ostheim 41 fl. 50 kr.— 40 kr.— Ilbenstadt 4 fl. 4 fl. 40 fr.— Nieder⸗ Weckeshelm wendung dieser Beträge geht Ihnen später Verfügung zu. Betreffend: Die dei dem Ankaufe von entftehenden Kapital-(Agio) Gewinne und Verluste, des Ausschreibens vom 15. October 1860 Großherzogliches Nr. 16, sich bewogen gefunden, a n Ministerium des Innern hat mittelst Entschließung vom die Bestimmungen seines Ausschreibens vom Staats⸗Obligatlonen aus Pfarrbesoldungs⸗ und Stiftungskapitalien 5 hier die Ausdehnung der Beftimmungen auf Schulbesoldungs⸗Kapitalien. Dasselbe die Schulvorstände. Ministerial- Amisblatis, wovon wir den Kirchenvorständen durch Verfügung vom 29. Oct. getheilt haben, auf die Besoldungs-Kapitalien der Volksschulen, gleichviel verwaltet werden, auszudehnen. Maßgabe jenes Ausschreibens, Kirchenfonds⸗ oder Geme inde⸗Kassen, Wir beauftragen Sie nun nach Besitze haben, das Erforderliche zu besorgen. Be Die Forststrafen vom 4. Dienstag und Donnerstag, bezahlt werden Wir ersuchen die Großherzoglichen Bürgermeistereien dieses im Interesse ihrer Orts angehörigen December die Mahnung erfolgt. November 1868. zu lassen, daß nach dem 15. Friedberg den 24. Quartal 1868 und die Feldstraf Morgens von 8 bis 12 un ee e e Friedberg den 23. November 1868. Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. haben Ihre Gemeinden die nachstehenden Strafdritttheile eingegangener Polizei⸗ hmereien zu empfangen, und zwar: Wöllstadt 3 fl. 50 kr.— Nierer⸗Weisel 86 fl. 50 kr.— Oppershofen 20 kr.— Ober ⸗Flotstadt 2 fl. 50 kr.— Ober Mörlen 40 kr.— Ossenbeim 30 kr.— Rockenberg 40 kr. 30 ir.— Wölfersheim 1 fl. 20 kr.— Wohnbach 1 fl, ssen, auch für die Erhebung Sorge tragen. 12. November d. J. 15. October 1860, zu Nr. M. d. J. 12005, Nr. 28 des das Ihre Vorsitzenden als Vorsitzende der Kir — Södel 6 fl.— Steinfurth 10 kr.— Ueber die Ver⸗ „ Friedberg am 23 Nov. 1868. „zu Nr. M. d. J. 12053, Amtsblatt 1860, Intelligenzblatt Nr. 86, Abdrücke mit⸗ „ob solche selbstständig oder in anderen Fonds, namentlich in chen vorstände im Ter a p v. n en von der 5. Periode 1868 können d Mittags von 2 bis 3 Uhr an das unterzeichnete Rentamt an den bestimmten Zahltagen, mit dem Bemerken bekannt machen Großherzogliches Rentamt Friedberg F Hessen. Darmstadt, 23. Nov. In der heutigen Schlußsitzung der zweiten Kammer des 19. Landtages widmet der Präsident dem An⸗ denken des verstorbenen Abgeordneten Seitz einige ehrende Worte, worauf die Mitglieder durch Erheben von ihren Sitzen ihre Achtung für den Verstorbenen ausdrücken. Zur Verlesung kommt hierauf die Antwort des Ministeriums auf die Interpellation des Abg. Edinger„die Verwendung ter Juden im Staatsdienst betr.“, worin erklärt wird, daß die Regierung keine prinzipiellen Be⸗ denken gegen eine solcht habe, was schon daraus hervorgehe, daß Juden im Staats dienste angestellt seien; serner eint Vorlage des Kriegsministeriums um Bewilligung der Mittel zum Aus bau des als Kaserne verwendeten Zeughauses in Gießen. Der Antrag des Präsidenten, die Prüfung der neuen Wahlen in den Wahlkreisen Nauheim und Heppen⸗ beim ale dringlich zu behandeln, wird von dem ⸗ selben zurückgezogen, nachdem die Abgg Metz, Hoffmann und Dernburg Widerspruch dagegen erhoben hatten. g um 11 Uhr versammelten sich die Mitglieder der ersten und zweiten Kammer behufs Entgegen ⸗ nahme des Landtagsabschieds zu einer gemein schuftlichen Sigung, welcher das Gesammtministerium beiwohnte. Der Landtagsabschied betont die Wichtigkeit des verflossenen 19. Landtages, dem die Aufgabe geworden, die neuen seit 1866 ge- schaffenen Verhältnisse zu sanctioniren und dankt sodann den Ständen für ihre bewährte Loyalität, wobei er die verschiedenen Gesetze und Verträge aufzählt, welche mit ihnen vereinbart wurden. Bezüglich des Ersuchens um Herabsetzung der Salzsteuer wird auf eint bessere Zukunft verwiesen, ferner für den nächsten Landtag eine Vorlage wegen Revision des Wahlgesetzes angekündigt. Nach Verlesung des Schriftstückes erklärt der Ministerpräsident den 19. Landtag für geschlossen. — 24. Nov. Zweite Kammer. Nachdem sich heute Morgen eine gerügende Anzahl Ab⸗ geordneter bei der Einweisungskommission ange meldet und in beschlußfähiger Anzahl versammelt hatten, konnte die zweite Kammer des 20. Land- tage konstituirt werden. Den Vorsitz führte Wernher als Alterspräsident, als provisorische Sekretäre fungirten Dumont und K. J. Hoffmann. Der einzige Gegenstand der Tagesordnung war die Wahl von 6 Präsidentenkandidaten, aus welchen die Regierung den 1. und 2. Präsidenten ernennt. Von 40 abgegebenen gültigen Stimmen fielen 39 auf Buff, 30 auf Wernher, 26 auf George, 25 auf, Dumont, 23 auf Kritzler und 20 auf W. v. Löw. Da der letztgenannte die erforder⸗ liche absolute Mehrheit nicht erlangte, mußte eine Neuwahl erfolgen. Das Resultat derselben war, daß sich nunmehr 26 Stimmen auf W. v. Löw vereinigten. — Wie aus Darmstadt, Offenbach und Worms, so sind neuerding? auch aus Butzbach und Mainz Vorstellungen an den Großherzog abgegangen, worin gebeten wird, das von dem Oberconsistorium gegen Mitzen ius eingeleitete Verfahren, als mit dem Grundprincip der evangelischer Kirche in Widerspruch stehend, einstellen zu lassen. Beson⸗ ders energisch ist die Eingabe der weltlichen Mit⸗ glieder des evangel. Kirchenvorstandes zu Mainz. — Das„Fr. J.“ meldet: Sicherem Ver⸗ nehmen nach ist bei Einbringung des Budgets in zweiter Kammer die Stellung des Antrags von Seiten mehrerer Abgeordneten beabsichtigt, die Berathung in abgekürzter Form eintreten zu lassen und nicht, wie bisher geschehen, dem Finanzaus⸗ schuß zur vorherigen Prüfung zu überweisen. — Der Direktor Großh. Ober ⸗Forst- und Domänen Direktion Geheimerath Carl Friedrich Günther ist nach mehrwöchigem Leiden verschie⸗ den. Vor einigen Tagen erst war demselben der Charakter als Geheimerath verliehen worden. S. Gießen. Wenn neuerdings von hier berichtet wurde, daß die Zahl der im laufenden Semester dahier Studirenden der im verflossenen etwa gleich kommen werde, so läßt sich diese Nachricht zwar noch nicht ossiziell widerlegen, da das akademische Adreßbuch noch immer auf sich warten läßt; aber so viel man von den einzelnen Fakultäten hört, hat sich fast nirgends ein dem Abgang entsprechender Zuwachs bemerkbar gemacht; so sind an Theologie Studirenden nur 22 vor- banden, gegen 38 im vorigen Semester. Statt der 16 abgegangenen Theologen hat sich nur einer als Zuwachs eingestellt, oder richtiger gesagt 2 halbe Theologen, denn beide studiren Theologie und Philologie zugleich. Daß die Zahl der Juristen, welche Professor Ihering, die der Mathe⸗ matiker, welche Professor Clebsch, die der Forst⸗ leute, welche Professor Heyer verloren haben, mit diesem Semesier zunehmen kann, ist wohl kaum anzunehmen. Vom Rhein. Nach einer Mittheilung des „Fr. J.“ beabsichtigt eine Anzahl Induftrieller zu Mannheim, der im Bau begriffenen Eisenbahn⸗ Linie Karlsruhe-Mannbeim eine Fortsetzung in nördlicher Richtung über die Orte Virnheim, Lampertheim(mit der bedeutenden chemischen Fabrik Neuschloß), Bürstadt(Station der Linie Worms Bensheim) und Bobstadt, von welchen die beiden ersteren sich durch starke Einwohnerzahl und eine entwickelte Tabaksproduction und Industrie aus- zeichnen, bis zu der Station der Worms-Darm- städter Eisenbahn Biblis zu geben. Das Pro— jekt, dem die Genehmigung von Seiten der hessischen und badischen Staate regierung ohne Zweifel nicht vorenthalten wird, würde die Rentabi- lität und Wichtigkeit der beiden genannten Bahnen erst auf die gebührende Höhe erheben und beson⸗ ders für die Stadt Mannheim von größtem Vortheil sein, welche durch die projektirte Verbin⸗ dungsbahn einen kürzeren Schienenweg nach Darmstadt und, was ungleich wichtiger, nach Frankfurt a. M. gewinnen würde, als ihr durch die Main ⸗Neckarbahn mit dem wiiten Umweg über Friedrichsfeld bis jetzt geboten ist. Preußen. Berlin. Die Geschäftscom⸗ mission des Abgeordnetenhauses beschloß, die nordschleswig'schen Abgeordneten Ahlemann und Krieger zur Beeidigung auf die Versassung vor das Haus zu laden und bei Weigerung derselben ihre Mandate als erloschen zu erklären. — Im Abgeordnetenhause ist der Antrag Wölfel(Aufhebung der Ehehindernisse wigen Standesunterschiede) in Folge einer Erkrankung des Antragstellers auf dessen Bitte von der Tages⸗ urdnung abgesetzt worden.— Der Finanzminister legte zwei Gesetzentwürfe vor. betr. die Aufhebung der Trauungssteuer in Kurhessen und die Ein- führung der Gesetze über die Beschränkungen der Circulation fremder Banknoten in den neuen Provinzen. — Im Abgeordnetenhause erwiderte der Minister des Innern auf eine Interpellation Bonin's, betreffend die Stellvertretungskosten der zu Abgeordneten gewählten Beamten: die Regie⸗ rung könne den Anträgen auf Wiedererstattung ver Stellvertretungskosten keine Folge geben, indem sie keine Nothwendigkeit zur Abstellung des jetzigen Zustandes in dieser Beziehung anerkenne. — Die„Bank- und Handelsztg.“ meldet: Die Verhandlungen über die Grundlage eines Postvertrages mit Großbritannien führten zur Unterzeichnung eines Protokelles, demzufolge das Francoporto 2½ Silbergroschen betragen und das Postanweisungsverfahren eingefübrt werden soll. Die Verhandlungen in Betreff eines förm⸗ lichen Vertragsabschlusses werden nächstens statt⸗ finden. Köln. Domcapitular und Professor der Theologie an der Universität Bonn Dr. Dieringer wird der Einladung zu den Vorverhandlungen für das Concil nach Rom, in Rücksicht auf seine angegriffene Gesundheit, keine Folge leisten. Kassel. Die„Zukunft“ macht sich lustig darüber, daß nach der Erklärung des Finanz- ministers die gesammten Revenüen des mit Beschlag belegten kurfürstl. und königl. hannöverischen Vermögens eben nur hinreichten, um bie Kosten für die Gegenmaßregeln zu bestreiten, welche durch die Welfenagitation nöthig würden. Sie schätzt diese Einkünfte auf 1 Million jährlich und meint, das seien herrliche Aussichten für Polizeispitzel. — Von dem Oberappellationsgericht zu Berlin ist eine Entscheidung ergangen, durch welche die gegen die Vollmachten des Kurfürsten wegen an⸗ geblicher Unzulässigkeit des darin gebrauchten Titels:„Von Gottes Gnaden, Kursürst, souve⸗ räner Landgraf von Hessen“ erhobenen Einwen- dungen verworfen worden sind. Hanau. Als ein hiesiger Hofgärtner des kursürstliche Hofküche zur Eisenbahn geben wollte, wurde ihm der Bescheid zu Theil, der preußische Landrath habe dergleichen Sendungen anzunehmen untersagt; ebenso auch dem hiesigen„Bundespost⸗ amt“, Wertbpapiere an den kurfürstlichen Hof nach Böhmen anzunehmen. Der Hofgärtner hal folgendes Schreiben erhalten:„Nachdem dem Landtage der Monarchie ein Gesetzentwurf wegen Beschlagnahme des Vermögens des Kurfürsten von Hessen vorgelegt ist, erhalten Ew. Wohlgeboren die Auflage, daß Werthgegenstände aus dem Ihrer Verwaltung anvertrauten Schlosse bis auf Weiteres nicht entfernt, bezw. abgesendet werden. Nichtbefolgung dieser Auflage wird strengstens geahndet werden. Der k. Landrath v. Schröter.“ Außerdem erklärte ein Polizeicommissär im Auf. trage des Landraths v. Schrötter, daß zur Auf- rechterhaltung der Befehle diesee Landraths„mili⸗ tärische Vorkehrungen getroffen seien.“ Königstein. Vor dem Schöffengericht da- hier wurde vor einigen Tagen eine Klage ver bandelt wegen Beleidigung des Pfarrers v. Linde in Oberursel. Außer vielen urdeutschen Schimpf⸗ wörtern hatte der Angeklagte auch eine Vergleichung zwischen dem früheren und jetzigen Pfarrer zu Oberursel auf offener Straße angestellt, war schließlich während einer Singübung in die Kirche eingedrungen, wo es eine förmliche Prügelscene absetzte. Der Angeklagte wurde zu 14 Tagen Arrest verurtheilt. Coburg. Es steht ein neuer Prozeß des Herzogs von Coburg gegen das in Leipzig er⸗ scheinende„Demokrat. Wochenblatt“ in Aussicht. Dem„Nürnb. Anz.“ schreibt man darüber, daß von Leipziger Gerichten aus bei dem Herzog von Coburg angefragt worden sei, ob er wegen der Langensalza- Affaire eine Klage gegen das„De⸗ mokratische Wochenblatt“ einreichen wolle, widrigen⸗ falls der Prozeß niedergeschlagen werden müsse. Erhebe der Herzog die Anklage, was im Interesse der historischen Wahrheit im Allgemeinen und des Langensalzaer Schlachtenruhms im Besonderen lebhaft zu wünschen, so werde der Redacteur des „Demokr. Wochenbl.“ den Herzog als Entlastuns⸗ zeugen vorladen lassen, worauf er nach sächsischem Recht bestehen kann. Bayern. München. Die Entschädigung, welcht Griechenland an die Erben des Königs Otto zahlt, beträgt 6 Millionen Gulden und wird rateuweise entricktet werden. Baden. In Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim haben Festlichkeiten zu Ehren Schleier- machers statigesunden. In den beiden letzteren Städten hielt die Festrede Pfarrer Schellenberg von Mannheim, in Heidelberg Kirchenrath Schenkel. Zugleich ernannte die theologische Fakultät Heidel⸗ berg drei Dockoren der Theologie: den dortigen Prorector Zeller(Professor der Pbilosophie und theol. Schriftsteller), Prediger Lisco in Berlin und Stadtpfarrer Schellenberg in Mannheim. Karlsruhe. Nach einer behördlichen An- ordnung wird außer dem württembergischen und badischen Staalspapiergeld an den Eisenbahn⸗ kassen nunmehr auch fremdes Papiergeld, nämlich bayerischen, preußischen und Frankfurter Bank und preußische Kassenscheine angenommen.— Man sollte nicht für möglich halten, daß eine entgegen- stehende Bestimmung bis daher in Kraft habe bleiben können. Freiburg. Die Majorität des hiesigen Domcapitels ist geneigt, dem Verlangen der Re ⸗ gierung gemäß, die Wahlliste für Wiederbesetzung des erzbischöflichen Stuhles zu ergänzen und hat sich mit einem darauf bezüglichen Votum nach Rom gewendet. Oesterreich. Wien. Der Finanzminister Dr. Brestel veranscklagt die Ausgaben Oesterreichs, d. h. der 20 Millionen Einwohner zählenden diesseitigen Länder, für das Jahr 1869 auf 273½ Mill. Gulden, darunter 92/ Mill. allein für die Staatsschuld. Dazu kommen aber noch 60 Mill. Gulden für das gemeinsame Budget. Das Deficit beträgt über 12 Mill. für 1869 und über 22 Mill. für 1870. Das Abgeordnetenhaus Kursürsten von Hessen Gartenerzeugnisse an die hat im Mai 1867 seine Thätigkeit mit der Er⸗ bayerisches und hessisches Papiergeld, Noten der klärung begonnen, daß die Lasten des Volks er- leichtert werden müßten, und welches Resultat liegt jetzt vor? Der Finanzminister verweist auf die Erhöhung der alten und die Einführung neuer Steuern und phantasirt von einer Verminderung des Extra-Ordinariums für die Armee in den kommenden Jahren. Die Ausbildung und Aus- rüstung einer Armee von einer Million Soldaten macht aber das Deficlt permanent.— Von dem Rathhause der Stadt Wien weht eine schwarze Trauerfahne herab. Der Bürgermeister Dr. Zelinka ist nach längerer Krankheit gestorben. Pest. In der Sitzung des Unterhauses er⸗ schienen die erbatischen Deputirten und wurden mit endlosem Enthusiasmus empfangen. Vakanovic sprach croatisch, Zuvie ungarisch. Beide gelobten Namens der croatischen Nation Brüderlichkeit und Wahrung der Einheit der Stephanskrone. — In der Sitzung des Finanzausschusses der Delegation des Reichsrathes theilte der Finanzminister Brestel das Budget des nächsten Jahres für Westösterreich mit: Würde das gemein⸗ same Budget nach der Regierungsvorlage ange⸗ nommen, so ergäbe sich ein Deficit von 12½ Millionen, welches durch den Verkauf von Staats⸗ gütern und Aufnahme einer schwebenden Schuld zu bedecken wäre. Schweiz Die Liebesgaben für die Wasser beschädigten haben jetzt allein im Canton Zürich 400,000 Fr. überschritten. Von der schweizerischen Gesandtschaft in Paris sind als dritte Sendung 16,000 Fr. eingelaufen; aus Offenbach 1000 Fr. Frankreich. Paris. Es bestätigt sich, daß der Prinz und die Prinzessin von Wales dem Hofe in Compiegne einen Besuch abgestattet und dort an einer Hetzjagd Theil genommen haben, bei welcher dem Prinzen ein Unfall widerfuhr, der glücklicher Weise ohne schlimmere Folgen blieb: ein Hirsch rannte das Pferd, auf welchem der Prinz saß, mit dem Reiter nieder. Das fürstliche Paar soll bis zum Dienstag in Compiegne bleiben; auch versichert das dortige Lokalblatt„L'Echo de l'Oise“ neuerdings, daß der Kronprinz und die Kronprinzessin von Preußen künftige Woche in Compiegne erwartet werden. — Die„Liberte“ hat Nachrichten über den Zustand Mazzini's, welcher als vollständig hoff⸗ nungslos geschildert wird. Die Kräfte haben ihn dermaßen verlassen, daß er keine Nahrung mehr zu sich nehmen kann. Der italienische Consul schickt täglich Privattelegramme über den Zustand des berühmten Agitators an die italienische Re⸗ gierung, die sich sehr für ihn zu interessiren scheint. — Es ist das Gerücht in Umlauf, daß Mazzini gestorben wäre. — Die„Patrie“ sagt, eine ihr zugekommene Depesche melde mit Bestimmtheit, daß Mazzini am Freitag in Lugano gestorben sei. — Die von mehreren Zeitungen gebrachte Nachricht von dem Tode Berryer's wird wider⸗ sprochen, jedoch soll bei dem Kranken ein solcher Schwächezustand eingetreten sein, daß man sein Ende stündlich erwartet. Dänemark. Kopenhagen. Der Kriegs- minister theilte im Rigsdag mit, daß die gesammte Infanterie sowie Cavallerie mit Remington⸗ Gewehren versehen ist. Großbritannien. Aus London erhält die„B. B. 3.“ folgende wichtige Nachricht: Nach einer soeben erschienenen königlichen Verord- gesammten englischen Wechselverkehr die bisher bestandenen Respect-Tage auf, es muß jeder Wechsel am ersten Tage protestirt werden. Diese Verordnung findet jedoch nur Anwendung auf alle Wechsel, die vom nächsten Jahre ab ausgestellt werden, so daß alle Wechsel, welche noch aus diesem Jahre datiren, aber erst im nächsten Jahre fällig sind, noch die Vergünstigung der Respect⸗ Tage genießen. London. Das Uebergewicht Englands zur See war bislang durch verschiedene Stationen unterstützt, welche eine Action der englischen Flotte wesentlich erleichtern. So besitzt England Helgo⸗ land als Wächter der Elbmündung, Aden am Eingang in's rothe Meer und im Mittelmeer nung hören vom 1. Januar 1869 ab für den ausländif Epe zun auc fit tin! desen S sich in deulsche bar bo augeblic gesagt, zum Kön Frage au arme Me gegen Unioniste It. daß es männerr Mariner aus ihre der höch um aber ir Män rücken i die Me — Left 2806 werden Unter! dingun, 1 U * 9 di 0 dri b gtmein. de ange 1 17 . 1 Staats. Schuld b Waser. 1 Zinc Aerischen Sendung 1000 pr. ligt sich, Ats den dttet und b haben, iderfuhr, en blieb: hem der fürstliche bleiben; The de und die Deche in Ader den dig hof⸗ abtun ihn ung nthr e Consul Zustand lischt Re⸗ tu schtinl. uf, daß tlonmtut Naga gebrachte d wider⸗ n solcher an stin 1 Kriegs gesaumtt eminglon⸗ * erhält achricht: Verord⸗ füt den N bisher suß feder 1. Diese 9 auf alle autgtfel noch auß sitn Jaht „Fespet““ Giglandt Slaliontt * Flolle IL holge⸗ Artn aß Nuo. ——— ————— Wie die neueren Ereig⸗ nisse auf diese alten Machtverhältnisse nicht ohne Einfiuß bleiben werden, zeigen die jüngsten Er⸗ wägungen des„Olobe,“ der bereits die Möglich- keit in's Auge saßt, Spanien werde über kurz oder lang Gibraltar zurückfordern. Obgleich das genannte Blatt eine Abtretung erst dann für Malta und Gibraltar. möglich hält, wenn Spanien stark genug sein wird, die Festung zu behaupten, so weiß es sich doch einstweilen über den in Aussicht stehenden Verlust zu trösten. Heutzutage sei Gibraltar ebenso wenig der Schlüssel zum Mittelmeer als die Citadelle von Dover der Schlüssel zum Canal. Es sei eine Lächerlichkeit die Straße von Gibral⸗ tar durch Geschütze gegen Dampfer sperren zu wollen; dazu sei sie zu breit. Der Hauptwerth der Festung liege in ihrer Lage als Flottenstation. Aber auch dieser sei für England nicht zu über- schätzen, da die Schiffe vor einem Weststurm nicht sonderlich geschützt wären, und der Hafen als Freihafen den Küstenbewohnern immer Gelegen- beit zum Schmuggel und damit endlose Veran- lassung zu Streitigkeiten zwischen englischen und spanischen Behörden biete. — Die„Morning Post“ sagt, es sei ein Protokoll über die Alabamafrage unterzeichnet worden, wonach nur bei Stimmengleichheit der gemischten Commission die Entscheidung einem ausländischen Souverän zufallen soll. Spanien. Das republikanische Comite hat nun auch sein Wahlmanifest veröffentlicht. Ebenso ist ein Manisest der Carlisten- Partei erschienen, dissen Sprache eine sehr zuversichtliche ist. — Ueber die Persönlichkeit Espartero's haben sich in die erglische und aus dieser auch in die deutsche Presse Irrthümer eingeschlichen, die offen bar von beeinflußten Federn herrühren. Die angebliche Rüstigkeit dieses Greises ist, gelinde gesagt, eine seltsame Uebertreibung. Espartero zum Könige erwählen, bieße soviel, als die ganze Frage auf ein paar Monate hinausschieben. Der arme Mann ist so schwach, daß er kaum die Reiß von Logrono nach Madrid würde machen können. Madrid. Sicherem Vernehmen nach werden die Wähler auf den 15. Dezember zur Wahl der Cortes einberufen werden und letztere am 15. Januar ihre Sitzungen eröffnen. Barcelona. Die Majorität der Barce⸗ loneser spricht sich für die Föderativrepublik und gegen die Coalition der Progressisten und Unionisten aus. Italien Florenz. Als Beleg dafür, daß es noch edle Uneigennützigkeit bei Staats- männern gibt, mag folgende Thatsache dienen: Marineminister Rittbotty hat, um der Marine aus ihrer heutigen Zerrüttung aufzuhelsen, mehrere der höchsten Offiziere in den Ruhestand versetzt; um aber nicht den Argwohn zu erregen, als wolle er Männer beseitigen, die seinem eigenen Vor- rücken im Wege ständen, begriff er sich selbst in viel anders gehandelt als einst Persano, der, ehe er sein Portefeuille als Marineminister niederlegte, sich selbst zum Admiral ernannte. Neapel. Die Eruption läßt nach. Am 21. d. wurde das umliegende Land mit Asche überstreut, und dadurch großer Schaden verursacht. Rußland. Petersburg. In Astrabad in Persien ist die Cholera ausgebrochen.— Am 20. November steht die Eröffnung der Eisenbahn von Kursk nach Kiew bevor. » Friedberg. Bei der Main⸗Weser⸗ Bahn ist die sog. Noth-Zugleine als Sicherbeitsmaßregel eingeführt worden. Die Nothleine wird, um den Bremsern die An⸗ zeige irgend eines Nothstandes oder Unglücksfalles(Achsen⸗ bruch, Entgleisung oder Zerreißung des Zuges ꝛc.) zu ermöglichen, mit der Locomotiv⸗Dampspfeife in Verbindung gebracht, um dem Locomotivführer anzuzeigen, daß er den Zug zum Stüillstiehen zu bringen hat. Die Einrichtung soll sich bei den preußischen Bahnen schon mehrfach be⸗ währt haben. Frankfurt. In den hiesigen Localnachrichten liest man: Die hiesige Irrenanstalt wird leider in der letzten Zeit von Frankfurter Familien für ihre Angehörigen sehr stark in Anspruch genommen. Meistens sind es Männer, welche in den besten Jahren stehen und einer tiefen Schwermuth verfallen sind. Offenbach. Unter die praktischen Artikel für die Haushaltung, welche der Erfindungsgeist in neuester Zeit geschafsen, gehört in erster Linie der Osenregulator von Bender und Teller in Offenbach. Dieser Apparat hat den Zweck, das Feuer so zu reguliren, daß der Osen immer eine gleichmäßige Wärme gibt. Dadurch wird nicht nur die so unangenehme und der Gesundheit schädliche Jähhitze vermieden, sondern es wird auch eine bedeutende Brenn⸗ materialersparniß erzielt. Durch den niedrigen Preis von 2 Thlr. 8 Sgr. ab Fabrik ist der Apparat im Bereich Allet und macht sich in kürzester Zeit bezahlt. Seine baupfächlichsten Vorzüge sind: er spart bedeutend an Brennstoff und macht den Aufenthalt in geheizten Zimmern angenehm und gesund. Die Anbringung desselben ist so einfach, daß sie jeder Schlosser besorgen kann. In Guntershausen wurde dieser Tage bei dem Nangiren eines Güterzugs ein Wagenverschieber, der bei dem Nnkoppeln der Wagen unglücklicherweise in dem Geleise hängen blieb, überfahren und sofort getoͤdtet. 1 „„, Ein Hundertjähriger. Daß man für etliche gehn oder zwanzig Jährchen jünger gelten möchte, als der unerbittliche Tausschein ausweist, kommt im Leben hundert⸗ mal vor; eine selinere Erscheinung aber dürfte es se in, daß die Offentlichkeit durch vorgeblich höberes Alter düpirt wird, wie dies„Old⸗England in der letzten Zeit passirt ii. Im Spital zu Greenwich war ein Invalide lange Zeit der Löwe des Tages. Trotz seiner 100 Jahre und seines Stelzfußes war er rüstig und stark wie ein Jüng · ling, machle täglich die anstcengendsten Fußlouren und trank mit dem besten Appetit von der Welt ein bedeuten⸗ des Quantum Ale; selbst mit hübschen Dienstmädchen, denen er bei seinen täglichen Promenaden begegnete, wußte er sich noch auf dem freundschaftlichsten Fuß zu balten. Ein solches Wunder unversiegbarer Lebenskraft konnte nur in England möglich sein. Er war darum das Schooß⸗ kind von Hoch und Niedrig, ein Gegenstand gerechten Stolzes des herrlichen Englands. Mit Leckerbissen aller Art wurde er fast zu Tode gefüttert, von der Königin alljährlich auf Weihnachten zur Tafel gezogen und reich gesucht, denen er allerliebste Erzählungen von seinen Heldenthaten anno 1789 und später zum Besten zu geben wußte. Aber, o Jammer! Der Humbug versteckt sich heuliges Tages selbst hinter die geheiligten Locken eines die Maßregel mit. So hat er allerdings sehr greisen Hauptes. Der Alte starb, und seine Papiere wiesen nach, daß er in Wirklichkeit— 67 Es war dem Schlaukopf gelungen, die Großvaters für sich auszunutzen. abre alt war. apiere seines 0 Verlossung. Freiburger 15. Fr.⸗Loose von 1861. Bei der am 6. b. statsgefundenen Ziehung wurden folgende höhere Gewinne gezogen: auf Serie 2563 Nr. 39 40,000 Fr., Serie 5289 Nr. 11 4000 Fr., Serie 4982 Nr. 16 1000 Fr., Serie 352 Nr. 6, Serie 4324 Nr. 20, Serie 4804 Nr. 36, Serie 5105 Nr. 25 und Serie 7287 Nr. 5 je 250 Fr., Serie 352 Nr. 29, Serie 1350 Nr. 30, Serie 1786 Nr. 1, Serie 1841 Nr. 11, Serie 3309 Nr. 7, Serie 4324 Nr. 12, Serie 4324 Nr. 26, Serie 4550 Nr. 5, Serie 5289 Nr. 20 und Serie 7158 Nr. 36 je 125 Fr. Die Zahlung erfolgt am 15. Februar k. J. 6881 ung gd wog zg 1* zue -ualloiespos c using 19981 jung gg mog 110 S o unꝙguslviespos e u 181 an' aun 0681 kp 8J mag Aeg aun I u zue eng gz 29581 ki d mag zb I l ueiugvg -u eng- us 9 9881 h e ug ig Ol v eee eee uu gol „aun eee ebenen enen ee Bun: ag„0 un ep uu bing cpinuup e auh 8981 A0 ne ig unt eg Unnnd ꝙpau anze Uoch ein Urtheil über den Lahrer Hinkenden Pottn. Berlin, 28. October 1868. 2879 Geehrter Herr! Mit großem Vergnützen habe ich von dem Inhalte des neuen Jahrganges(1869) Ihres illustrirten Familienkalenders Kenntniß genommen. Es ist Ihnen gelungen, eine Reihe von Aufsätzen darin zu vereinigen, welche ebenso mannigfaltig in Ton und Gegenstand, als allgemein verständlich sind. Meine Auffassung der politischen Dinge, zumal in Deutsch⸗ land, stimmt nicht überall mit der in dem Kalender zum Ausdruck gekommenen überein. Um so mehr glaube ich aber unbefangen zu urtheilen, wenn ich sage, daß die offene Sprache und die durchweg freimüthige und freisinnige Anffassung der Zeitereignisse die Theilnabhme des Volkes in hohem Maaße verdienen. Vor allen Dingen haben Sie da, wo es sich um die höchsten Dinge, um die allgemein gültigen Grundlagen des sittlichen Urtheils handelt, in wärmster Weise die sreiere Richtung des Denkens zur Geltung gebracht, und ich hoffe, daß maucher Leser, gleich mir, das kleine Buch mit Dank und Rührung schließen wird. Möge es daher einen immer größeren Leserkreis zu sich heranziehen! Mit vorzüglichfler Hochachtung Ihr ergebenster R. Vir ch o w. Bitte. Da wir beabsichtigen auch in diesem Jahre eine Christbescheerung für die Kinder, die die hiesige Kleinkinderschule besuchen, zu veranstalten, so bitten wir die Bewohner unserer Stadt, uns dazu mit Gaben, zu deren Empfang jede der beschenkt entlassen, als Naturwunder von Reisenden auf⸗ Unterzeichneten bereit ist, freundlichst unterstützen zu wollen. Friedberg den 21. November 1868. Lina Baur. Emilie Trapp. Julie Sebastiany. Christiane Werner. Th. Dieffen bach. Wilh. Wickenhöfer. Lieferungen für das Garnison-Lazareth Friedberg. 2866 Samfiag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Bureau des Garn'son⸗Lazareths dabier unter den daselbst zur Einsich! bereit liegenden Be⸗ dingungen durch Summisfion vergeben! 1) Die Lieferung des Petroleums, der Stearin- und Talglichter auf das erste Halbjabr 1869 und 2) die Lieferung des Ochsenfleisches auf das eiste Vierteljahr 1869. griedberg den 22. November 1868 Großberzogliche Garntson⸗Lazareih; Comm ission Stock, Hauptmann. Hen ⸗Versteigerung. 2877 Oienstag den 30. d. M., Morgens 10 Ubr, sollen dei Wirth Georg Konrad Lindt circa 100 Cir. gemelnheitliches Heu öffentlich an den Meistdietenden versteigert werden. 5 Wedesbeim am 20. November 1868. Großherzogliche Bürgermeisterel Wedlesheim ing er, Eine Degenkoppel 2883 mit Goldborden, einen gut platiirten Degen und einen completen Uniformshut, sowie Regenmäntel, iupferne Kochtöpfe, ein schweres Bugelelsen mit zwet e 2867 Samßag den 28. November, Vormittags 10 Übe, soll die Lieferung des Brodbedürsnisses pro erftes Quartal 1869 für die Schwadrogen zu Butzbach auf dem Bureau der Garnisonverwalkung nach den daselbst zur Einficht offen liegenden Bedingungen auf dem Wege der Summission vergeben werden. Butzbach den 22. November 1868 Das Großherzogliche Stations- Commando daselbst Freiherr v. d. Ho o p, Rilimeister und Schwadronschef. Bekanntmachung, Holzversteigerung in den Domantalwaldungen der Ober⸗ sörsterei Ober⸗Rosbach betreffend. 2576 Mittwoch den 2. Dezember d. J. werden in den Diflricten Mainzerbecken und Kaßenstirn an die Meisibietenden öffentlich versteigert: 2 Stecken Nadel Prügelholz, *„ Nadel Stockbolz, 1388 Wellen Birken-, Eichen- 418„ Nadelholz, 476 Gebund Ginstern um 8 ½ Uhr Morgens wird in Ober Rosbach, zum Fortgehen in die Mainzerbecken, ein Zeichen mit der Glocke geläutet. Ober⸗ Rosbach den 23. November 1868. geringes Reiserholz, Stählen hat zu verkaufen Mändle Garde. Großherzogliche Oberforßterei Ober ⸗Nos bach Bin g mann Holz-Versteigerung. 2878 Erbvertheilungsbhalber werden Wittwoch den 2. Dezember d. J., Nachmittags 2 Uhr, zu Wissels⸗ deim durch den Unterzeichneten cine halbe Mark und ein helbes Pferdstdeil Holz(Rockenderger⸗Markgolz) an den Meifibietenden verfßßseigert. Wisselsbeim am 23. November 1868. Großberzogliches Ortsgericht Wisselsdeim Hofmann. Holz- Versteigerung. 2882 Montag den 30. November 1868, werden im Stelinfurtyer Gemeindewald, Distriet Hainderg, 1750 Stück Kiefern Wellen offentlich meifibtetend versteigect. Steinfurtb den 23. Nodember 1868. Groß berzogliche Bürgermeisterei Steinfurt Schultdeis. Hofapothetze zn Mohten. Friedberg. Man deen, Neue Feigen, Corinthen, Rosinen, 2853 schöuste Waare und dllligst dei igt Wilb. Sturmfels. 4 N —— ͤ—-—— —— — ——— C ² ¹·¹à²˙ w ̃ Q ̃ mA!NÄñxñ Hofapotheke zum Mohren. Friedberg. 2808 Fuͤr kommende Saison Feinste Portwein⸗ Num Arac⸗ sowie die feinsten Spirituosen, als: ve e. off Aechten Jamaica Rum, 1 Batavia Arace billigst bei Wilh. Sturmfels. 2843 Hierdurch erlaube ich mir die Anzeige zu machen, daß mir die Herren J. C. König& Ebhardt in Hannover ein Commissionslager ihrer Conto- und Briefcopir⸗Bücher übertragen haben. Geschäftsbücher für die Herren Kaufleute, Haushaltungs, und Notizbücher ic. aus obiger mir vorräthig. Außergewöhnliche Formate und Zugleich bringe ich mein Lager von Kanzlei, Schreibmaterialien, Gesangbüchern, Formularien u, s. w. Alle in das Fach der Buchbinderei einschlagende besorgt. Friedberg, im November 1868. Gewerbtreibenden und Oeconomen, sowie Fabrik sind stets zu den Fabrikpreisen bei Liniaturen werden auf gef. Bestellung hin baldigst be sorgt. Concept und Briefpapieren, sonstigen in empfehlende Erinnerung. Arbeiten werden billigst und bestens Carl Chr. Weis, gegenüber dem Hotel Trapp. Versteigerung eines Logirhauses in Bad Nauheim. 2875 Das der Königlicher Direction der Landes kredit⸗ Kasse zu Cassel ad iudizirle, bisber dem Jobann Karl Dürbolz gebötig eewesene Wohnhaus zu Bad Nauheim, mit Hofraithe von 23,4 R. b., Garten von 22.6 Rtb. un Wiese von 12.6 Rth., soll im Wege des öffentlichen Ausgebots an den Meistbietenden verkauft werden. Termin hierzu ist auf Montag den 7. k. M., Vormittage 11 Uhr, in das zu versteigernde Haus anberaumt worden. Dasselde liegt unmittelbar an den Parkanlagen in nächster Umgebung des großen Sprudels und der Badebäuser, ist von dem seitherigen Eigen⸗ thümer in neuester Zeit erbaut und enthält in zwei Stockwerken und einer Mansarde zum Logiren von Badegästen eingerichtete Zimmer, sowie Woschküche, Küche und Keller. Das Kaufgeld kann zum Theil gegen 4½% Zinsen und 1½ 0% jährlicher Rückzahlung auf dem Kaufobjecie fliehen dleiben. Die übrigen Verkaufsbedingungen werden im Termin eröffnet. Hanau am 23. November 1868. Königliche Reutetei Baur. Eine Wohnung 2813 gleicher Erde ist an eine kleine Haus haltung zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 2815 Mein Garten am Fauerbacher Weg ist zu verkaufen oder zu verpachten. Districtseinnehmer Specht's Witwe, 500 Gulden 2880 liegen gegen gerichtliche Versicherung zum Aus⸗ leihen bereit. Bei wem? sagt die Expedition d. Bl. 2869 Die israelitische Rellgionsgemeinde Niederursei, Kreises Frankfurt a. M., früber Groß b. Hess. Kreises Friedberg, ift durch den Wegzug ihrer meisten Mitglieder außer Stande, das unterm 1. Mai 1844 aufgenommene Anleben, sowie die Zinsen hiervon zu bezahlen. Da die Vermögensverhältnisse der Gemeinde der Art find, daß eine freiwillige Verständigung vorzuziehen sein dürfte, weil eine Klage unausbleiblich den Concurs dringt, so soll veisucht werden, den Inhabern der Obligationen, wenn möglich 50% ihrer Forderungen zu bezahlen und fordere ich dleselben hiermit auf, mir innerhalb 10 Tagen in frankirten Schreiben anzuzeigen, od sie hiermit ein⸗ verstanben find. Nieder Ursel den 20. November 1868. Schott, Voisteher. Bei Bindernagel 88 Schimpff in Friedberg ist vorrätbig Neuster 1 Winter- 1 e für die Mittel- Rheingegend, Hessen, Nossor, Frankfurt, Rhein⸗Preußen. Große wollene und seidene Halstücher 2709 bei K. Friedrich, neden der Post. (Auflage ca./ Million) 2885 it flets bei allen Buchhaͤndlern und Buchbindern vorräthig. pete 11 re 1 Haupt- Agentur: Bindernagel& Schimpff in Friedberg. 2552 Alle Sorten Strick-& Terneaurwolle in großer Auswahl bei M. Volk. Gewässerter Lupperdan 2822 jeden Freitag bei J. A. Windecker. Militärhandschuhe 1194 von 36 kr. an bis zu den feinsten Sorten dei K. Friedrich, neben der Post. 2881 Allen, welche aus der Näbe und Ferne gekommen waren, um sich an dem Leichenbegängnisse meines so schändlich gemordeten Kindes zu bethelligen, sage ich hiermit meinen schuldigen Dank. Die so überaus große Zabl der Theilnehmer lieferte den Beweis, wie die ganze Umgegend ein Schrei der tiessten Eatrüstung durchdrungen bat, als die verruchte That bekannt wurde. Der Sonntag des 22. Nov. 1868 wird in der Gemeinde Nieder ⸗ Rosbach nie vergessen werden. 5 Joh. Seibel, Muller, auf der Harbmühle bei Nieder⸗Rosbach. Todesanzeige und Panhksagung. 2884 Verwandten, Freunden und Bekannten tbeilen wir die traurige Nachricht mit, daß die Willwe des Großberzoglichen Dauptmanns Mändl, Charlotte Mänd'l, geb. Hisserich, am 22. d. M. in ihrem 79. Lebensfahre sauft entschlafen ist. Zugleich drücken wir allen Denjenigen, welche ihr die letzte Ehre erwiesen, unseren herzlichsten Dank hiermit aus. Friedberg den 24. November 1868. Die trauernden Hinterbliebenen. Frucht preise. Per Malter. Friedberg, 24. November. Waizen 11 fl. 35 kr.; Kor! 8 fl. 40 tr.; Gerste 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl.— kr. Frankfurt, 23. November. Waizen 11 fl. 15 kr.; „Kor! 10 fl. 10 kr. Gerste— fl.— kr.; Hafer 9 fl. 10 kr. Grünberg, 21. November. Waizen 11 fl. 28 kr.; Korn 8 fl. 47 kr.; Gerste 7 fl. 2 kr.; Hafer 5 fl. 8 kr.; Molter 8 fl. 2 kr.; Erbsen 9 fl. 45 kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen 15 fl. 6 kr.; Kartoffel“ 2 fl. 8 kr. Mainz, 20. Nov. Waizen 11 fl. 37 tr.; Korn 9 fl. 20 kr.; Gerste 8 fl.— kr.; Hafer 6 fl. 10 tr.; Kartoffeln 2 fl. 48 fr.; Roggenstroh per 100 Gebund 24 fl.— kr. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. f Mitgethellt von S Oeat. 250 fl. b. R. 1839 147 d. 8. Lindener. Frankfurter Cours. ö 2„ 250,„ 1854 69½ 6. 2„ 100 Pr. L. 1858 145 6 25. November 1868. Cours der Staatspapiere. 8„500, v. 1860% 78% 6. Oesterr. 50% Met. 1859 1. Last.] 62¾ G. Er. Hess. 4% Obligat. 90½ P. sche 1 155 1 1 5 50% Nat.-Anl. 1854 53½ C. 3½% Obligation. 7 n 34% 5 50% steuerfrele Oblg.52½ G. Nassau 4½% Obl. b. Rth. 95 P. 5 8 1 171 47 3 5 Preussen 4 /% Obligat. b. Rth. 95 ½ P. 7 4% do 40 86 ¼ P 2 oer. H.. 50 fl. L. b. K. 167 6 25 4⁰ do. do. 87¼ 6. Kurhess. 40% Obl. b. k. 4 105—— S. d eee, Bayern 50% Obligstlou. 102 7. Frankf. 3½% Obligat. 80 0 2„„ 25„„ J. 2 0 2 Nass. 25 fl. L. b. R. 38 FP. „ 4½% iht. b. Rh. 96½ P... 8400 Sad. 36 Er. I. b. k. 5 4 de d 89% G. Russland J 50% Obl. 1. I.. à f. 12 84½ 6 LL 55 Würtemb. 4½% Obl. v. Rth 94½ G6. Finnland J 4½% Pfdbr. 1. R. 105.— 1 Pistolen. 9 49—51 7 4⁰ do do—— Schweden 4½0% O. 1. R. à 105 87½ G 2 Doppelte„ 9 5052 Baden 4½0% Obligat. 94% G. 9 4½0% Ptb. 1. R. à 105 83½ C.— Preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58½ 2 4% Obligat. 1—— N.-Amer.60/% St. I. E. 1882 79¼ 6. 5 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 Doll einbezainiee Eisenbahn- Aetien und Prioritäten. 8 2 e d 5 9 2725 4½% Bayr. Ostbahn 127 ½ P. 30% LIV. C. D.& D/. fr. A 28 kr. 31¼ d. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 54—58 50% sächsische Pfandbr. b. K. 55 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 47½ G. 2 Russ. Imperiales„ 9 50—52 30% Oestert. St.-Elsenb.-Prior. 53% 4. 50% Elisabethbahn-Prior.% 74% 6. A dold pr. Zoll- FTI.—— 60% Oest. Sün. St. u. Lomb. E. 6. 97 P 5% do. neueste Emizs. ½ 737% G. I Hchh. S b. pr. Z. PT.—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 44½ 6.. 4½% Hess. Ludwigsb.-Prior. 94½ G. S preuss. Kassensch.„ 1 44%—45 Wleuer Wechsel- Cours 101 G. I ponars in Gold, 227-28. Für An- und Verkauf aller Werthpapiere einpfiehlt sich bestens unter 2 Auskunst über Verloosungen, Coupous- Zahlungen u. 8. W. usicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte S. Lindheimer in Friedberg. Der Lahrer Hinkende Bote für 1869 9 0 1 4 900 — f a i — — — 7 l ö lit Selbe vaußischt Hetteffe tiner G holt in —— He J. H. if tntbunde 4 2 fand ein Kirche b nern be. 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