Tcduler und cn Adel Alten un — 1868. 8 M 114. nzeiger für Oberhessen. 0 0 0 Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Fritdberger Intelligenzblatt. Erscheint jeden Diensiag, Donnerstag und Samstag. b Samstag den 26. September. 1 Auf den wöchentlich dreimal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinenden Anzeiger für Overhessen kann man für die Monate October, November und December in hiesiger Stadt bei der unterzeichneten Expedition für 30 kr. und bei allen Postanstalten innerhalb des Großherzogthums für 33 kr. abonniren. Der Anzeiger bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, land⸗ wirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen, geschäftliche Nachrichten, Markt- und Coursberichte, Verloosungen von Statspapieren und locale Notizen; außerdem wöchentlich einmal in dem beigegebenen Unterhaltungsblatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Bilderräthsel, Räthsel, Rechenaufgaben ꝛc. Bei der großen Verbreitung dieses Blattes werden amtliche Bekanntmachungen und Versteigerungs⸗Anzeigen ꝛc., sowie geschäftliche Annoncen und Empfehlungen aller Art stets von dem besten Erfolge begleitet sein.— Die einspaltige Petit-Zeile oder deren Raum wird mit 3 kr. berechnet; bei größeren Aufträgen oder ständigen Annoncen gewähren wir einen entsprechenden Rabatt. Zum geneigten Abonnement, sowie zur Benutzung des„Anzeiger für Oberhessen“ zu Peröffentlichungen aller Art ladet ein Friedberg. Die Expedition. Amtlicher Theil. Aus dem Großherzoglichen Regierungsblatte ist zu publiziren: Nr. 50 sub 1. Bekanntmachung, den zwischen Hessen und Preußen wegen des Baues der Oberhesfischen Eisenbahnen abgeschlossenen Staatsvertrag.— sub. 2. Bekanntmachung, den zwischen Hessen und Preußen wegen Erbauung einer Eisenbahn von Offenbach nach Hanau abgeschlossenen Staatsvertrag.— sud 3. Bekanntmachung, den Schutz der Waarenbezeichnungen betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Einführung der im Großherzogtbum in Bezug auf das Schulwesen destehenden Bestimmungen in den zu Folge des Friedensvertrags mit dem Königreich Preußen vom 3. September 1866 mit dem Groß herzogthum vereinigten Gebiets- theilen betreffend.— sud 5. Bekanntmachung, Die Aufhebung der Kriegsschule betreffend. die Einziehung der früher Herzoglich Anhalt-Bernburgischen Staatskassen- und Eisenbahnscheine betreffend.— sub 6. Nr. 51 sub 1. Gesetz, die Erhebung der Stempelabgabe in der Provinz Rheinhessen betreffend.— sub 2. Bekanntmachung, den zwischen dem Großherzog ⸗ thum Hessen und dem Norddeutschen Bunde wegen Besteuerung des Brantweins und Biers abgeschlossenen Vertrag betreffend.— sub 4. Bekanntmachung, die Ver- wendung von Stempelmarken bei aus dem Ausland kommenden Wechseln in der Provinz Rheinbessen betreffend. Nr. 52 sub 1. Verordnung, die Einführung der im Großherzogthum in Bezug auf das Schulwesen bestehenden Bestimmungen in den zu Folge des Friedens⸗ vertrags mit dem Königreich Preußen vom 3. September 1866 mit dem Großherzogthum vereinigten Gebietstheilen betreffend. Frledberg am 24. September 1868. Groß berzogliches Kreisamt Friedberg Tera pop. Nachverzeichnete Gesetze ꝛc. sind im Bundesgesetzblatt des Norddeutschen Bundes publizirt worden: Nr. XXX Nr. 163. Bekanntmachung, betreffend die böheren Lehranstalten, welche zur Ausstellung gültiger Zeugnisse üder die wifsenschaftliche Quolifikation zum einfäbrigfreiwilligen Milltärdienst betechtigt find. Zeugnissen berechtigt.) Nr. 64 bis 68 betrifft die Bestellung von Consuln. Vom 2. September 1868. (Die Realschule Friedberg ist hiernach auch zur Ausstellung von Betreffend: Das Departementersaßzgeschäft für das Jahr 1868. Friedberg den 23. September 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Auf mehrfach an uns gestellte Anfragen erwiedern wir Ihnen, daß am 1. October d. J. diejenigen Großherzoglichen Bürgermeister, aus deren Gemeinden Militärpflichtige nicht vorzustellen sind, nicht zu erscheinen haben. Trapp. Betreffend: Viehmarkt in Dar mstadt. Friedberg am 23. September 1868. ende. Durch die Post erhalten Sie je 2 Exemplare Placate, den obigen Gegenstand betreffend, unter Bezugnahme auf die Veröffentlichung in Nr. 109 des Anzeiger für Oberhessen und mit der Weisung, das meindehaus oder sonst einem zur Veröffentlichung derartiger Bekanntmachungen geeigneten Orte anzuheften. eine Placat alsbald und das andere am 6. October l. J. an das Ge⸗ Trapp. Betreffend: Die Matbildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder aus dem Kreise Friedberg. Daf ess Aus den Verhandlungen der Generalversammlung des Mathilden⸗ slisfte vom 27. v. Mte. ist Ihnen bekannt, daß beabsichtigt wird die Mathildenstiftung zur Rettung verwahrloster Kinder im Kreise Fried— berg, eine gemeinnützige Anstalt, deren segensreiche Folgen in der kurzen Zeit ihres Bestehens allgemein anerkannt worden sind, für eine Bezirksanstalt im Sinne des Art. 20 des Gesetzes vom 10 Februar 1853 zu erklären und für Erreichung deren Zwecke, wenn nöthig, nach den für Gemeindeumlagen geltenden gesetzlichen Vorschriften Beiträge von den einzelnen Gemeinden zu erheben. Der Bezirksrath des Kreises Friedberg hat in seiner diesjährigen Sitzung am 15. Mai seine Zustimmung bereits gegeben und sollen nunmehr auch die Orts, vorstände der Gemeinden ihre Zustimmung zur Gründung dieser dem Kreise Friedberg gemeinsamen Anstalt abgeben. Wir beauftragen Sie daher, den Gemeinderath hierüber zu ver— nehmen und uns dessen Erklärung innerhalb 8 Tagen unfehlbar, da Friedderg am 23. September 1868. ndieselben. die Sache eilt, vorzulegen. Sollte sich wider Erwarten der Gemeinde⸗ rath einer Gemeinde gegen Gründung einer solchen Austalt aussprechen, so müssen stichhaltige Gründe hierfür in dem Protocolle aufgeführt werden. Nach den Verhandlungen uber bdiesen Gegenstand gelegentlich der Generalversammlung des Mathildenstifts ist es die Absicht aus den Mitteln dessen Kasse den dei weitem größten Theil der durch diese Rettungs- Anstalt entstehenden Kosten zu tragen und den Ge— meinden die Aufbringung nur einer so geringen Summe, wie solche seither freiwillig aus den Kassen der meisten Gemeinden des Kreises zugeschossen wurde, anzusinnen, ja wann und sobald nur thunlich ist, von jedem Beitrage der Gemeinden ganz abzuseden. Es gilt deshalb nur um einen geringen Beitrag zur Erreichung eines großen Zweckes. Sie wollen den Gemeinderath der der Berathung hierauf noch ganz besonders aufmerksam machen. i BVelressend: Den im Monat October l. J. vorzunehmenden Wiesengang. Da fte be a Im Monat Oktober muß nach den Bestimmungen der Wiesen— polizeiordnung der Wiesengaug von den Wiesenvorständen unter Zu— nehung der Feldschutzen und Wiesenwärter vorgenommen werden. 5 Friedberg den 21. September 1868. Neeb een. Wir beauftragen Sie daher, dieselben bierzu aufzufordern und die über den Wiesengang aufzunehmenden Protokolle bis zum 10. November 1. J. laͤngstens vorzulegen. 1 8 N*. 5 n n 3 3 8 2. 8 an In diesem Protokolle haben die Wiesenvorstände, was denselben noch besonders zu eroͤffnen ist, hauptsächlich folgende Punkte aufzunehmen: 1) Ob die Anordnungen, welche sie bei dem im Monat März l. J. vorgenommenen Wiesengang getroffen haben, befolgt worden sind und welche nicht, der bei dem diesmaligen Wiesengang vorgefundenen Mängel von Ihnen getroffen worden sind oder vorgeschlagen werden. hierbei Augenmerk auf die Reinigung der Wiesen von Gestrüpp, Gesträuch, Wir empfehlen den Wiesenvorständen Moos, die Entfernung der Herbstzeitlosen, besonders ihr des Erdauswurfs aus den Be oder Entwässerungsgräben, die Verebnung der Maul: wurfshügel und dergl.(Art. 24 der Wiesenpolizeiordnung) und auf die Unterhaltung der Ent⸗ und Bewässerungsgräben(Art. 28 und 29 der Wiesenpolizeiordnung) zu richten und hierbei nach d den bestehenden Bestimmungen zu verfahren. 2 welche Anordnungen von den Wiesenvorständen zur Beseitigung 2) Verbesserungsvorschläge in Bezug auf größere Wiesenfluren, namentlich solche, zu deren Ausführung das Wiesenculturgesetz vom 7. Oktober 1830 Anwendung finden muß. Man erwartet, daß die Wiesenvorstände hiernach genau verfahren. Trapp. Hessen. Darmstadt. Das Großherzog⸗ liche Regierungsblatt Nr. 50 enthält: I. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern den zwischen Hessen und Preußen wegen des Baus der oberhessischen Eisenbahnen abgeschlossenen Staatsvertrag betr. II. Bekanntmachung des Großb. Ministeriums des Großh. Hauses und des Aeußern, den zwischen Hessen und Preußen wegen Erbauung einer Eisenbahn von Offenbach nach Hanau abgeschlossenen Staatsvertrag betr. III. Bekanntmachung des Großb. Ministeriums des Großh. Hauses und des Aeußern und des Großherzogl. Ministeriums der Justiz, den Schutz der Waarenbezeich⸗ nungen betr. a IV. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Einführung der im Großherzogthum in Bezug auf das Schulwesen bestehenden Bestimmungen in den zufolge des Friedensvertrags mit dem Königreich Preußen vom 3. Sept. 1866 mit dem Großherzogthum vereinigten Ge⸗ bietstheilen betr. V. Bekanntmachung Großh. Ministeriums der Finanzen, die Einziehung der früher Anhalt⸗Bernburgischen Staats⸗ kassen⸗ und Eisenbahnkassenscheine betr. VI. Bekanntmachung Großh. Kriegsministeriums, dahin lautend: Zufolge Allerhöchster Entschließung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs ist die Großh. Kriegsschule bis auf Weiteres aufgehoben. VII.— X. Bekanntmachungen Großh. Commission für Post⸗Angelegenheiten. XI. Uedersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden im Kreise Dieburg. XII. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Worms, die Erhebung der Umlage für die israelitische Religions gemeinde zu Worms für 1868 betr. XIII. Ermächtigungen zur Annahme fremder Orden. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 25. August dem Kreisrath, Regierungsrath Pfannebecker zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Könige von Preußen verliehenen Kronen⸗Ordens 3. Klasse— und am 31. August dem Jacob Abresch zu Worms die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Maj. dem Könige von Württemberg verliehenen Ritterkreuzes des Friedrichs⸗Ordens zu ertheilen. XIV. Bekanntmachung, die Vertheilung der Preis⸗ medaillen in dem philologischen Seminar zu Gießen betr. Folgenden ordentlichen Mitgliedern des philologischen Seminars auf der Landes⸗Universität zu Gießen sind für ihre Leitungen während des Wintersemesters 1867/68 und des Sommersemesters 1868 Preise zuerkannt und ertheilt worden, nämlich: der erste Preis dem Stud. phil. Georg Windhaus aus Darmstadt; der zweite Preis dem Stud. phil. Friedrich Curschmann aus Gießen; der dritte Preis dem Stud. phil. Engelbert Heußlein aus Greß⸗Steinheim. XV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben allergnädigst geruht: am 30. April den bisher provisorisch als Hofmusikdiener verwendeten Carl Burkhard zum Hofmusikdiener,— die bisher provisorisch als Hoftheaterdiener verwendeten Wilhelm Burkhard— und Ludwig Weisse zu Hoftheaterdienern zu ernennen;— am 14. August dem Expedienten auf der Station Gießen der Main⸗Weser⸗Eisenbahn Raab die Stelle eines Expe⸗ ditionsgehülfen bei der Station Darmstadt der Main⸗ Neckar⸗Eisenbahn mit dem Charakter als Expeditor zu ver⸗ leihen;— an 21. dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Heblos May die sechste evangelische Schulstelle zu Lich zu übertragen;— am 26. August den Professor Dr. Leuckart zu Gießen zum Reltor der Landes⸗Unzwersität für die Zei von Michaelis 1868 bis dahin 1869 zu er⸗ nennen;— am 28 August dem Schulamts⸗Aspiranten Schmidt aus Neunkirchen die evang. Schulstelle zu Hütten⸗ seld zu übertragen;— an demselben Tage den Brücken⸗ wäcter bei der Schiffbrücke zu Mainz Philipp Tuch zum Brückenmeister bei der fliegenden Brücke zu Gernsheim zu ernennen;— am 2. Sepi. den ordentlichen Professor an der Universilät Zürich Dr. Regelsberger zum ordentlichen Professor in der juristischen Facultät der Landes⸗Universität zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen, — dem Schullehrer an der evangelischen Schule zu Marien⸗ hagen Rückert die evangelische Schulstelle zu Dirlammen — und dem Schulamts⸗Aspiranien Hahn aus Weckesheim die evangelische Schulstelle zu Effolderbach zu übertragen; — an demselben Tage den Ober⸗Steuer⸗Secretär bei der Ober⸗Steuer- Direktion Weil zum Obereinnehmer der Obereinnehmerei und des Rentamis Oppenheim,— am 3. September den Kanzlisten bei dem Katasteramte Georg Amendt zum Kanzleinspector— und den Oberstabsfourier Sebaslian Blum aus Gernsheim zum Kanzlisten bei der Kanzlei der Over-Steuer-Dircktion zu ernennen;— am 5. September dem Revisor bei dem Controle⸗Bureau der Bain⸗Neckar⸗Eisenbahn Siebert die vertragsmäßig zu be⸗ setzende Stelle eines Bahnkassiers bei der Bahnverwaltung Heidelberg dieser Eisenbahn zu übertragen.(Schluß folgt.) — Der Ban der Riedbahn ist allenthalben energisch in Angriff genommen und die Strecke Darmstadt- Griesheim so weit vorgeschritten, daß zuverlässigem Vernehmen nach bis zu letzterem Orte in den nächsten Tagen Materialzüge beför⸗ dert werden können, was für den Fortgang des Unternehmens von großem Vortheil sein wird. Ebenso stehen der Fertigstellung der Linie Worms⸗ Bensheim keine wesentlichen Hindernisse mehr im Wege. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 12. l. M. den Ministerialrath in Pension Dr. Hallwachs zum Ober⸗Appellations- und Cassations- gerichtsrath zu ernennen geruht. — Durch Allerhöchste Decrete vom 19. l. M. wurden ernannt Hofgerichtsrath Bötticher in Gießen zum Hofgerichtsrath in Darmstadt, Landgerichts⸗ Assessor und Bezirksstrafrichter Kornmesser dahier zum Hofgerichtsrath in Gießen, Ober⸗Staatsan⸗ walts⸗Substitut Dr. Franck und Stadtgerichts⸗ Assessor Weber zu Hofgerichts⸗Assessoren dahier. Aus Oberhessen. Die Frage, ob die projektirte Gießen⸗Fuldatr⸗Eisenbahn von Lauter⸗ bach nach Fulda über Schlitz oder über Groß- lüder geführt werden soll, ist noch immer uner⸗ ledigt. Durch Führung der Bahn über Schlitz würde dieselbe angeblich eine Meile länger und um eine sehr beträchtliche Summe theurer werden. Mehrere Ingenieurs sind fortwährend mit ver⸗ gleichenden Aufnahmen beider Bahnrichtungen be⸗ schäftigt und es ist wahrscheinlich, daß man sich nun für Führung der Bahn über Großenlüder wird entscheiden müssen. Preußen. Berlin. Der„Staatsanzeiger“ publizirt den zwischen dem norddeutschen Bunde und den Niederlanden abgeschlossenen Postvertrag. Derselbe tritt mit dem 1. October in Kraft. Kassel. Die hiesige königl. Regierung hat an die hessischen Gemeindebehörden ein strenges Verbot erlassen, den Vermögensstand der Gemein⸗ den durch Einziehung von Activ⸗Capitalien zu beeinträchtigen Geeigneten Falles soll aber dis⸗ pensationsweise aus besonderen Gründen die Ge⸗ nehmigung zur Einziehung von Activ⸗Capitalien ertheilt werden können. Hamburg. Eine aus diplomatischen Kreisen stammende Berliner Correspondenz der„Hamb. Nachrichten“ sagt: Die Berichte aus Spanien erregten begreiflicher Weise in Berlin große Sen⸗ sation. Ein Sieg der Revolution in Spanien in diesem Augenblicke sei sast gleichbedeutend mit einer Garantie des Friedens für den Winter. Je länger aber ein Kampf zwischen Deutschland und Frankreich hinausgeschoben werde, destomehr wüchsen die Chancen, ihn ganz zu vermeiden. Württemberg. Stuttgart. Die Ver⸗ sammlung der Volkspartei hat den Südbund mit Allen gegen die eine Stimme Dumont's(Mainz) angenommen; die bayerische Volkspartei enthielt sich der Abstimmung wegen Mandaisgründen. Teil versprach, für den Südbund lebhaft zu agiren. Redner für den Südbund waren Weiß, Frese, Mayer und Mittermeier; gegen denselben sprach Dumont. Die eingesandte Erklärung der bei der Versammlung nicht erschienenen österreichischen Demokraten lautet für den Südbund. Baden Karlsruhe. Vor Kurzem war in den Blättern von Anstrengungen der bayerischen Regierung zu lesen, den„Handel“ von England in den Orient über Bayern zu führen, die nun auch von der preußischen Regierung secundirt!“ würden. Bei dieser etwas unbestimmt gehaltenen Nachricht handelt es sich um die Eisenbahnanschlüsse, um die englisch- ostindische Ueberlandpost auf die Route über den Brenner zu leiten. Es ist dieß eine Angelegenheit, welche schon länger portirt wird, und bei welcher das deutsche Interesse über⸗ haupt allerdings wesentlich ius Spiel kommt. Es concurrirt bei dieser Linie die Richtung über den Mont-Cenis. — Die Nachricht eines badischen Blattes aus Stuttgart, daß der Abschluß einer Militär ⸗Con⸗ vention zwischen Baden und Preußen eine vollendete Thatsache sei, wird für erfunden erklärt. Oesterreich. Wien. Im böhmischen Land⸗ tag ist der Antrag, daß an die Stelle des jetzigen polytechnischen Instituts zwei selbständige technische Hochschulen, die eine mit deutscher, die andere mit tschechischer Unterrichtssprache, treten sollen, ange⸗ nommen worden. Die bisherige Mischung des deutschen und tschechischen Elements am Polytech⸗ nikum hat nur zu fortwährenden Streitigkeiten geführt, da die Tschechen immer größere Ansprücht erhoben. Die Wenzelskinder sind jedoch mit der Trennung keineswegs zufrieden; sie erkennen die Gleichberechtigung des deutschen Elements in Böhmen nicht an, und wenn es nach ihrem Sinne ginge, dürfte in Prag kein deutsches Wort laut⸗ bar werden. — Feldzeugmeister Giulay, Ober⸗Commandant der österreichischen Armee im Kriege 1859, ist gestorben. Er war zu Pesth 1798 geboren und in seinem 16. Jahre bereits Unterlieutenant. Im Jahre 1850 übernahm er(als Feldzeugmeister) nach dem Rücktritt Radetzky's das Commando der zweiten Armee und leitete 1859 den Feldzug mit Frankreich so unglücklich ein. Nach seiner Niederlage von Magenta(5. Juni 1859) legte Giulay das Armee-Commando nieder. Vor einigen Jahren hat der Graf den(damaligen) General- major, jetzigen F.-M.-L. Baron Edelsheim adoptirt. — Die Gerüchte von einer Zusammenkunft des russischen und österreichischen Kaisers entbehren jeder Begründung. Frankreich. Paris. In dem„Moniteur de l' Armee“ gibt Oberst Ferri ⸗Pisani ein Urtheil über die preußische Taktik ab, wie sie in der von dem preußischen Generalstab verfaßten Geschich te des Feldzugs von 1866 dargestellt wird. Die Actionen scheinen, die Schlacht von Sadowa ausgenommen, Herrn Ferri⸗Pisani in einer Reihe von feindlichen Begegnungen bestanden zu haben, deren Zusammenhang nicht immer besonders er · sichtlich ist. Als den charakteristischen Grundzug der preußischen Taktik führt Ferri⸗Pisani, nachdem er das Werk des preußischen Generalstabs genau studirt, die Tendenz an, die Schlachtordnung zu zerstückeln, den Zusammenhang der Linien zu brechen so zwar, daß auf dem Schlachtfelde nur wenig ersichtliche Spuren der Hauptdirectionen beibehalten werden. Einen besonderen Unterschied nimmt er in der Verwendung der preußischen und der französischen Avantgarde wahr. Die fran: zösische Avantgarde nimmt Stellung, wenn sie auf den Feind stößt, und tritt dann in das Haupt“ Corps zurück, so wie dieses in die Gefechtslinie eintritt. Die preußische Avantgarde, Cavallerie und Artillerie versehen ist, behält — die mit während des Gefechts ihre abgesonderte Organisation bei und operirt als selbständiges Corps weiter Er bekennt sich zu dem Grundsatz:„Neue Waffen, 6 alte Taktik“. nicht ganz richtig aufgefaßt zu haben. — Die Journale drücken ihre Zufrieden Uebrigens gesteht er, vielleicht von Standpunkt der einseitigen Theorie aus, die Sache N die Beweg Carthage Malaga Stvilla anz 0 „ani die Kön Madrid pershtn sei, die zu beobe — cegiftit auf fran Jean de sei.— wit der gehandh sathrisch welche d Bourbon — 6 sür Recht in Paris 6 Kiten Herrn G Morgen Belager! die gan zu sehen den Caf die ret zum Zie beibehäl nonellen erwarte längere, geworde zwingen daß der krtser S die Ber Ausstan Gazette daß die abermal. vönische lungen f nur zu e dumocht zu portirt wuchs üͤber⸗ de dollendete uschen Land⸗ des jetzigen ge technische t andere wit sellen ange⸗ lichung des n Pelztech⸗ tiligkeiten it Ansprücht och mit der duwandant 1859, ist stdoren und ttnant. Ju diengutisttt) Cemmande den Feldzug Nach seinet 1859) legt Vor einigen u Grntral⸗ tin adoplit, gammtnkunft ert entbehren , Noniteur ein Utheil in det von A Geschichtt pird. Dit 7 Sadowa ö untr Kalbt 5 haben, 1 unn kr; „ Orundzug ul, nachdem finds gear nordnung 1 Einien f ichtselde nul direction 0 Unterschil ischen un Dit tal, n sit u über die Rede des Königs von Preußen in Ham- burg aus. Die„France“ sagt, die Worte Königs Wilhelm bewiesen, wie richtig die Kieler Rede durch das Tuileriencabinet beurtheilt worden sei. — Eine Depesche aus San Sebastian meldet, daß die Königin abgereist sei, nachdem sie Nach- richten von Marschall Concha erhalten habe.— Die„Presse“ sagt, daß Schiffen der kaiserlichen Marine der Befehl ertheilt worden sei, sich bereit zu halten nach der spanischen Küste abzugehen, um erforderlichen Falls die Interessen der fran— zösischen Unterthanen zu wahren. — Die„France“ sagt:„Ein Circulär Concha's drücke dte Zuversicht aus, die Insurrection zu unterdrücken.“ Der„Gaulois“ versichert, daß die Bewegung fortschreite. Cadix, Sevilla, Malaga, Carthagena, Ferrol und die ganze Küste zwischen Malaga und Carthagena hätten sich erhoben, in Sevilla bestünde eine provisorische Regierung, ganz Galizien stehe unter Waffen. Nach der „Patrie“ hätte Prim London nicht verlassen. Ob die Königin am 22. d. von San Sebastian nach Madrid abgereist, sei ungewiß. Die„Patrie“ versichert, daß die französische Regierung entschlossen sei, die strengste Neutralität gegenüber Spanien zu beobachten. —„Patrie“,„Temps“ und andere Blätter cegistriren das Gerücht, daß die Königin Isabella auf französisches Gebiet übergetreten und in St. Jean⸗de⸗Luz, nach Andern in Bayonne eingetroffen sei.— Der Belagerungszustand in Madrid wird, wie der„Temps“ hört, in sehr laxer Weise gehandhabt. Man verkauft beinahe öffentlich eine satyrische Romanze des Hrn. Federico de la Vega, welche den Titel führt:„Testament Isabellens von Bourbon“. — Es wird dem„Gaulois“ bestätigt, daß für Rechnung der Königin Isabella 38 Mill. Frs, in Paris und London und noch vor einigen Tagen 6 Kisten Juwelen und Silberzeug bei einem Herrn G. in Bayonne niedergelegt worden wären. Madrider Briefe vom 21. September Morgens an Pariser Bankiers berichten: Trotz Belagerungszustandes sind die öffentlichen Lokale die ganze Nacht offen, die Polizei ist nirgends zu sehen. Offiziere und Bürger fraternisiren in den Cafe's. — Die„Gironde“ ist der Ansicht, daß, wenn die revolutionäre Bewegung in Spanien schnell zum Ziel gelangt und ihren militärischen Charakter beibehält, man die Proklamirung einer constitu⸗ tionellen Charte mit der Herzogin von Montpensier erwarten muß; daß aber, wenn die Bewegung längere Zeit anhält und das Volk erst mithandelnd geworden ist, dasselbe leicht die Republik auf— zwingen könnte. — Die„France“ und das„Paps“ vernehmen, daß der Marschall Concha in einer an die Ver- treter Spaniens im Auslande gerichteten Depesche die Versicherung ausgesprochen hätte, daß er den Aufstand bemeistern werde. — Der römische Correspondent der„Pall⸗mall Gazette“ weiß„aus wohlunterrichteter Quelle“, daß die italienische Regierung in jüngster Zeit abermals einen Versuch der Aussöhnung mit dem römischen Hofe gemacht habe. Die Unterhand⸗ lungen seien erfolglos geblieben, da sie den Papst nur zu einer Wiederholung des„non possumus“ vermocht hätten. — Der„Gaulois“ will wissen, daß auch in Sicilien eine Revolution, und zwar bourbonischen Charakters, ausgebrochen wäre und daß die Prokla⸗ mation Franz II. bei der dortigen Bevölkerung eine günstige Aufnahme gesunden hätte; doch wird diese Nachricht sonst von keiner Seite bestätigt. Großbritannien. London. Das neu errichtete Shakspearemuseum in Stratford ⸗on⸗Avon, dem Geburtsorte des Dichters, wird gegen Ende dieses Monats eröffnet werden.— Die Einrichtung des Ric sendampfers„Great Eastern“ zur Legung des französisch-amerikanischen Kabels macht gute Fortschritte. Die ganze jetzige innere Ausrüstung des Schiffes wird entfernt und durch Bassins und Maschinen zur Legung des Kabels ersetzt werden. Das Schiff nimmt jetzt etwa 5000 Tonnen Kohlen und die nöthigen Schiffsvorräthe ein. — Die chinesische Gesandtschaft, welche mit dem Dampfer„Java“ in Liverpool eingetroffen war, setzte nach kurzem Aufenthalte daselbst ihre Weite rreise nach London fort, wo sie, soweit bis jetzt feststeht, zwei bis drei Monate zu bleiben gedenkt, ehe sie ihre Reise nach dem Continente antritt. Spanien. Madrid. Man berechnet die Streitkräfte der Insurgenten in Andalusien auf 14,000 Mann Soldaten, 11 Kriegsschiffe mit 5000 Mann Marinetruppea. Die Insurrection macht Fortschritte. — Die Ereignisse in Spanien lassen sich ernster an. Ganz natürlich, daß sie darum unsere Auf— merksamkeit in Anspruch nehmen, und wir uns über den Gang der Insurrection klar zu machen suchen. Begonnen hat dieselbe mit der Empörung der Flotte vor Kadix, der die Garnison dieser Stadt alsbald folgte. Von da verbreitete sich die Bewegung den Quadalquivir aufwärts nach Sevilla, deren Garnison sich gleichfalls anschloß. In Sevilla soll die provisorische Regierung ihren Sitz aufschlagen. Auf der anderen Seite hat sich die Erhebung durch von Admiral Tagote ausgesandte Fahrzeuge nach Malaga und Car— tagena verbreitet, von welchen Punkten aus auf die Küstenbevölkerung gewirkt wird. Endlich haben sich die wichtigen Seefesten Ferrol an der nord— westlichen Ecke Spaniens in der Landschaft Galicien und die Festung Bajadoz an der por⸗ tugiesischen Gränze erhoben. Demnach also erstreckt sich die Macht der Aufständigen bereits über die südlichen Küstengebiete am mittelländischen Meer, ganz Andalusien, einen großen Theil der portu— giesischen Gränze und über die Nordwestecke des Landes, die Landschaft Galicien. Von Südwesten, Süden, Westen und Nordwesten sucht sich dieselbe nach dem Inneren zu auszudehnen und sich der Hauptstadt zu nähern. Ein Brief eines angesehenen spanischen Finanziers bezeichnet die Sachlage mit folgenden Worten:„Man kann die actuelle Lage Spaniens mit einem abgenutzten Strickstrumpf vergleichen. Die ersten Maschen sind aufgegangen, der Refl kann keine Art von Widerstand mehr leisten.“ — Die Insurrektion macht Fortschritte an der Nord- und Südostküste des Landes.— Die Königin scheint San Sebastian noch nicht verlassen zu haben oder dahin zurückgekehrt zu sein.— Die spanische Regierung hat die telegraphische Privatcorrespondenz aufgehoben.— In Madrid wächst der Glaube an den Erfolg der Erhebung. — Die französische Regierung wird, wie das „Pays“ versichert, in den spanischen Angelegen- heiten nicht interveniren. Italien. Florenz. Die„Turiner Ztg.“ vom 20. September begleitet die Kieler Rede mit folgenden Betrachtungen:„Der König von Prenßen hat wrniger dem berühmten Chef der Kieler Universität geantwortet, als den offiziellen fran⸗ zösischen Halb⸗Bravaden bezüglich der gewaltigen Rüstungen Frankreichs. Wenn ihr wohl gerüstet seid, so sind wir's auch; wenn ihr bereit seid, wir sind's deßgleichen wenn's euch gefallen wird.“ Rom. Das„Giornale di Roma“ veröffent- licht ein Sendschreiben des Papstes an die griechisch⸗ katholischen Bischöfe, worin er dieselben zum Besuch der nächstes Jahr stattfindenden öcumenischen Synode einlädt, damit eine Wiedervereinigung der beiden katholischen Kirchen ermöglicht werde. Nauheim.(Eingesandt.) Wir waren seither der Meinung, daß der Nauheimer Hämorrhoidarius in harm⸗ loser Ruhe seinen Spaziergang nach Friedberg zum Schop⸗ pen bei Windecker oder Burck machen lönne,— daß die Friedberger schöne Welt den Melodien Neumanns lausche, ohne vorher Proben des männlichsten Muthes zu bestehen. Wir läuschten uns, es ist ein Schießstand unmittelbar neben dem Ende des Fußweges von Nauheim nach Fried— berg und dicht bei der Chaussee, fast in der Siadt selbst. Der Hämorrhoidarius geht den Spitzkugeln der Hinter— lader mit einer Todesverachtung enigegen, welche wahrlich einer besseren Sache werth wäre, als des sich hier gesteck— ten in seinem Genuß sehr zweifelhaften Zieles. Die Schöne macht den deutschen Frauen Ehre, denn sie hört die Kugel pfeisen, sieht sie dreißig Schritte neben sich einschlagen, und geht muthig weiter,— zumal Chignon und Flanellröcke als selbsteigene Kugelfänge gelten können, und Dank der modischen Größe des erstern der Raum zwischen beiden keine irgend bedeutende Fläche bildet. Für⸗ wahr, die Herren Schützennachbarn haben sich ein be⸗ quemes Plätzchen herausgesucht, um nach bes Tages Last und Mühe noch ein Stündchen sich mit der Scheibebüchse zu unterhalten, und versagt man sich dabei nicht das be⸗ feuchtende Naß und die gewohnte CEigarre. Alle Blend⸗ mauern und hölzerne Kugelfutter können aber nicht ver— hindern, daß jeder vorübergehende Fremde im höchsten Grade beunruhigt wird von diesem Scheibenstand, und die Kugel des Zufalls kann ihn aus der Thüre oder den Fenstern des Schießhauses sehr wohl erreichen. Wir sind sicher, daß sich im ganzen Großherzogthum kein Scheiben⸗ stand ähnlicher Art befindet, wie hier mitten in der volk⸗ reichsten Gegend der Wetterau, dicht neben dem frequen— testen Wege zweier Nachbarstäbte, von denen ber eine zudem ein Badeort, also während der Saison stets mit Fremden angefüllt ist, auf welche besondere Rücksichten zu nehmen.— Wir hören deßhalb mit wahrer Befriedigung, daß der Kurverein ber Stadt Nauheim dei Großherzog⸗ lichem Kreisamt Friedberg Schritte gethan haben soll, um die Schließung dieses Scheibenstandes zu erwirken. Gießen. Nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 3. December v J. ist die Einwohnerzahl der Stadt Gießen auf mehr als 10,000 gestiegen und hat demnach nunmehr der Gemeinderath aus 18 Mitgliedern zu bestehen. Die Wahl von weiteren drei Mitgliedern des Gemeinderaths ist auf den 24.— 28. d. M. anberaumt. Darmstadt. Die„M. Ztg.“ berichtet: Ein gräß⸗ liches Unglück ereignete sich am Abend des 23. ds. in der Nähe unserer Stadt. Gegen 9 Uhr wollten 2 Fuhrwerke von Arheiligen kommend den in der Nähe der Martius⸗ mühle befindlichen Bahnübergang passiren, als der Aschaffen⸗ burger Zug mit voller Kraft herangebraust kam. Der vorderste, Nichts ahnende Fuhrmann hatte gerade die durch Nachlässigkeit des Bahnwärters jedenfalls offen gelassene Barriere mit seinem Gefährt überschritten, als dasselbe von der Locomotive erfaßt und buchstäblich zertrümmert wurde. Der Mann und seine zwei Pferde waren auf der Stelle gräßlich verstümmelt, die Thiere getödtet, der Mann so zugerichtet, daß er für todt ins Hospital transportirt wurde und hoffnungslos darniederliegt. Der mit det anderen Fuhre nachfolgende Knecht, noch rechtzeitig durch das Getoͤse gewarnt, blieb halten und sah in starrem Schrecken die sich ihm darbietende Schauerscene mit an. Glücklicherweise kam der Zug nicht aus dem Geleise, was weiteres Unglück verhütete. Die nur gering beschädigte Locomotive fuhr noch eine kurze Strecke weiter, das eine Pferd bis zu dem nächsten Bahnwärterhäuschen mit sich schleppend; das andere war vollständig aufgeschlitzt worden. Der unglückliche Fuhrherr ist in der Nähe von Bensheim zu Hause. Darmstadt. Der Verwaltungsrath der hessischen Ludwigsbahn hat nachträglich allen Besuchern des IV. mittelrhemischen Musikfestes dahier freie Rückfahrt gewährt, sobald bei Lösung der Karte erklärt wird, daß man zum Zweck des Concert-⸗Besuches nach Darmstadt reise. Wäh⸗ rend der Festtage werden im Großherzoglichen Hof-Theater mehrere Fest⸗Vorstellungen stattfinden und zwar: 1) Sonn⸗ tag den 27.„Romeo und Julie“, Oper von Gounod; 2) Montag den 28.„Katharina Howard“, Trauerspiel in 5 Akten von Gottschalk; 3) Dienstag den 29. eine noch näher zu bestimmende Oper. Zu den beiden ersten Vor⸗ stellungen hat S. K. H., der Großherzog für die fremden Gäste eine entsprechende Anzahl Freikarten dem Central⸗ Comite zur Verfügung gestellt. Mainz. In verwichener Nacht wurde ein Schiffer aus Caub in der Gegend des Schloßplatzes von einem Strolche angefallen, seiner Uhr mit Kette und an baarem Gelde um circa 120 fl. beraubt. Der Beraubte war in lrunkenem Zustande und der Thäter mit hellem Rock und hellen Hosen bekleidet. Als sich derselbe im Besitz der Beute befand, lenkte er eilends seine Schritte in der Rich⸗ tung nach dem Bahnhofe zu. Bensheim. Hier geht man mit dem Plan um, die Riesensäule vom Felsberg herunterzuschaffen und sie auf dem Platz vor der„Sonne? aufzustellen. Man ge⸗ denkt dadurch einen Anziehungspunkt mehr für den Frem⸗ denverkehr zu schaffen. „, Die Norddeutsche Landwirthschaftliche Zeitung in Berlin. Wir glauben, diese an jedem Sonnabend in großem Formate erscheinende landwirth⸗ schaftliche Zeitung, von der uns eine Anzahl Exemplare vorliegt, der Ausmerksamkeit unserer ackerbautreibenden Leser bestens empfehlen zu dürfen. Die Tendenz der⸗ selben ist solgende: Wahrnehmung der landwirth⸗ schaftlichen Interessen.— Besprechung der Mittel und Wege zur Erhöhung des Reinertrages des Grund und Bodens.— Vermittelung des gesammten landwirthschaftlichen Verkehrs.— Inhalt: keitarlikel.— Wirthschaftliche und iechnische Abhandlungen, Aufsätze und Vornäge.— Landwirthschaftliches Genossen⸗ schafts-, Credit-, Steuer- und Versicherungswesen.— Mit⸗ theilungen aus der Praxis.— Ergebnisse vergleichender Versuche.— Aus den Vereinen.— Practisch verwerth bare Resultate der Wissenschaft.— Correspondenz-Artikel und Berichte aus Deutschland, England, Frank- reich und Amerika.— Volkswirthschaft. Handel und Stalistik.— Producten-Wochen⸗Rundschau.— Subhasta⸗ tions⸗Kalender.— Markt- und Preis berichte über landwirthschaftliche Producte aller Art.— Anzeigen.— Feuillekon: Landwirthschaftliche Frauenzeitung. — Bestellungen auf die Norddeulsche Landwirthschaftliche Zeitung nehmen alle Postanstalten und jede Buchhandlung an in Friedberg bei Bindernagel& Schimpf. Der Abonnementspreis derselben ist fl. 121 kr. pro Quartal 9 —— c —.—ĩ Dielen⸗Lager in schönster Auswahl, zu den äußerst billigsten Preisen, empfiehlt 1050 Friedrich Hilbrecht. Aleider- Magazin J. Fürth's Erben. 2253 Dasselbe ist mit allen Neuheiten zu der bevorstehenden Herbst? und Winter ⸗Saison reichhaltig versehen, und empfehlen wir uns damit zu sehr billigen Preisen. Israelitische Feiertage. 2320 Künftigen Donnerstag und Freitag. Meyer J. Hirsch. M. L. Goldmann. Unser Lager in Strick- und CTerneaux-Wolle 2325 ist reichhaltig assortirt und verkaufen solche zu den billigsten Preisen. Geschwister Schloß. Magdeburger Lebensversicherungs-Gesellschaft Landesherrliche Genehmigung vom 19. December 1855. Grundkapital: 3,500,000 Gulden. 2314 Obige Gesellschaft schließt unter den liberalsten Bedingungen zu festen und billigen Prämien: Lebens-, Renten-, Aussteuer:- und Begräbniß⸗Versicherungs⸗Ver⸗ träge. Prospecte und Antrags formulare verabreicht unentgeltlich unter bereitwilligster Ertheilung jeder weiteren Auskunft 2274 Joseph Hoffmann, D. Faust, Steuer⸗Aufseher, Heinrich Dietz, Heinrich Hartmann. Die General⸗ Agentur: W. Göbel. Thätige Agenten werden durch die General⸗Agentur angestellt. Agentur Friedberg: 5 Butzbach: 7 Lich: * Nauheim: Offenbach am Main. 2340 Zum Abonnement auf das mit dem 1. October 1868 beginnende vierte Quartal für den Frankfurter Anzeiger une eangehlan Frankfurter Familienblätter Unterhaltungsblatt laden wir ergebenst ein. Abhonnements-Freis per Quartal: 1) in Frankfurt a. M. von der Verlags Expedition zu beziehen: 1 fl. 36 kr. 2) in Baden, Bapern, Württemberg, Oesterreich, Luxemburg, sowie in den Staaten des Norddeutschen Bundes außer Preubhen 27 Sgr.= 1 fl. 35 kr. 3) in ganz Preußen: 1 Thlr. 2⅝ Sgr. = fl. 55 kr. Erscheint täglich außer Montags. Dieses Blatt bringt, ohne irgend wie Partbeizwecke zu verfolgen, in möglichst gedrängter Weise eine vollständige Uebeesicht der Ereignisse auf der Weltbühne und sucht in der Schnelligkeit seiner Mittheilungen keinem anderen größeren Blatte nachzustehen. Außerdem enthält dasselbe wöchentliche Berichte über die F luctuationen der Staatspapiere, Colontalwaarenberichte, und die Preisnotirungen der hiesigen Productenbörse und des Viehmarkts, ebenso wie es die Resultate der jeweiligen Staatslotterie Ziehungen mittheilt. Auch bringt es regelmäßig die für das größere Publikum Interesse dietenden Bekanntmachungen der Behoͤrden. Die täglich beigegebenen„Familienblätter“, zu dessen Mitarbeitern die beliebtesten Schriftsteller Deutschlands zählen, werden sich nach Verhältniß ihres Raumes mit Allem befassen, was im Bereich der Belletrtstik, der Kunst und Wissenschaft liegt. Inserate find bei dem ausgebreiteten Leserkreis dieses Blattes von dem günstiasten Erfolg N für den Aufgeber. Probeblätter auf Verlangen gratis. Frankfurt a. M. im September 1868. Bestellungen nehmen an alle Poflämter und in Frankfurt a. M. die Expedition, Buchgasse 3. Filzhüte Ein großes mäblirtes dimmet, 2318 mit schöner Aussicht, ist auf der bretten Straße 2919 werden gefärbt, gewaschen und nach neuester zum 1. October zu vermiethen. Näheres bet der Expe⸗ Fagon umgeändert bei LE. Backes, dition d. Bl. 14 Nachkirchweihfest zu Ockstadt. 2322 Sonntag den 27. September fludet bei mit Tanzmufik sratt, wozu ich freundlichst einlade. Karl Hermes. Nachkirchweihfest zu Ockstadt. 2336 Zur Feier der Nachkirchweihe findet Sonntag den den 27. September a nz musik bei mir statt, wozu ich freundlichst einlade. Katharina Steyer. Sitzung des Localgewerbpereins den 26. September, Abends 8 Uhr. Tagesordnung: 1) Erhöhung der Betträge, 2) tech⸗ nische Vorträge durch Wanderlehrer, 3) Generalversamm⸗ lung des Landesvereins, 4) Ausbildung der Arbeiter, 5) Mädchenschule. Der Vorstand. Ball für Israeliten 2316 Donnerstag den 8. October d. J., auf vielseltiges Verlangen, wozu höflichst einladet Nieder ⸗Florstadt. Ernst Dauernheim. Für Laubhütten- Fest. Ehrug und Lulef(koscher), von fl. 1. bie fl. 2., auf Sonntag den 27. September zu haben. Näheres zu erfabren bei Derrn Joh. Walz an der Eisenbahn. 2315 Privat-Institu zu Beien heim. 2276 Der Wintercurs in meinem Privatinstitut beginnt am 12. October und es werden bis dahin wieder neue Schüler angenommen. Das Honorar für den Unter⸗ richt allein beträgt jährlich 48 Gulden; das ganze Pensionat in meinem Hause 300 Gulden. Bemerkt wird noch, daß vorige Ostern mehrere meiner Schüler in die böchste Gymnafial⸗Klasse, nach Prima, aufgenommen wurden, und daß gegenwärtig über 20 großentheils aus- wärtige Schüler mein Institut besuchen. Beienheim in der Wetterau. rich, Pfarrer. Urgenschirme Preisen bet K. Friedrich, neben der Post in Friedberg. Mobiliar- Versteigerung. 2335 Mittwoch den 30. September d. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause verschiedene sehr gut erhaltene Mobilien, als: 1 Sopba, 1 Commode, 2 Nußbaumbettstellen, 1 Glas⸗ schrank. 1 Küchevschrank, Beitwerk und sonstige Haus⸗ gerälhschaften, Wegzugs balber öffen nich meistbietend gegen Baarzablung versteigert werden. Friedberg den 25. September 1868. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Kouc ar. Empfehlung. 2301 Unterzeichnete empfiehlt sich im Waschen und Bügeln. Wohnhaft zunächst des Herrn Philtppi's Felsenkeller. Auguste Herold. Ein Hausschlüssel 2339 wurde gefunden und kann bei der Exped. d. Bl. zurückempfangen werden. 2333 Circa 3 Centner guter alter Hopfen werden in großen und kleinen Quantitäten abgegeben. Hildebrand Sang. Empfehlung. 2250 Alle in das Portefeuille Fach einschlagenden Arbeiten werden geschmackvboll und solid zu billigen Preisen von mir angefertigt, sowie alle Arten von Reparaturen angenommen und schnellstens besorgt. Wilhelm Weis. Epileptische Krämpfe W Spez 2 g 2 der Special⸗ ar z! für Epilepsie Dr. O. Killisch, Berlin, Jägerstr. 75, 76. Aus w. brie fl. Schon über Hundert geh. 1658 r Petroleum-Laumpen 2332 in schönster Auswahl, neuester Construction, für deren Güte garamirt wird, empfiehlt zu außergewöhnlich Wilhelm Söllner, Spenglermeister. billizen Preisen Frledberg. (Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 39 uno eine Beilage.) Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Sonntag den 27. September 1868. vangelischt Gemtindt. Pfarram:swoche: Herr Pfarrec Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Schaub. Nachmittags: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags: Herr Diakonus Meyer. (Abendmahl.) Nachmittags: Fällt aus. Verantw. Red.: Hermann Schimpf; Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. Gläubiger derungen und zur Vertrags unter der der Mieh für die oder aus werben f Nau 2512 8 saͤllg gen gefübrlen wird hiern Ockfla 5 Mo 29 d 9 Uhr, Behausur willige J gebot gel weh Soppa Splegt handw. ulenflt wozu St Ftie Ho 7390 Di 9 Uhr, f seswillge dazier die nochmals nehmdater weiden. Frie 2 0 2828 W 90 Uhr, f. ugusliner. nal paul duuttbage f dielend der drievt fest be dr da un ermez Sondlag den k teger. 5 Tens * — Jug⸗ Adersamm. d Arde b Vordbein, nd. lilen 1 dielseitigez et), tytember Je) Bel 2¹³ tut u degun wurdet utut den Uuier⸗ des zue * Pfarrer. — Ile feht billigen 116. Necmittags gerte stht Ie Elas⸗ igt haut Sastiatlang zrudketg — It dbelg. 808. r irc — * uuf. 1. 0 1 1000 Beilage zum Anzeiger für Oberhessen. u 114. ——— Bekanntmachung. 2311 Vom(. k. M. ab wird die Personenpost von Altenstadt nach Vilbel um 516 Uhr früh aus Alten⸗ stadt, und die Personenpost von Heldenbergen nach Hanau um 628 Ubr früh aus Heldenbergen ab- gefertigt werden. Darmstadt den 21. September 1868. Der Ober Post-Direktor Vahl. Oeffentliche Aufforderung. 2313 Nachdem der verkeirathete hlesige Bürger und Emploper Friedrich Wilbelm Henkel seine Ueber— schuldung bei Gericht angezeigt dat, werden auf dessen Ansuchen, zur Abwendung des förmlichen Concurs. Verfahrens, seine sämmtlichen bekannte und undekannte Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer For⸗ derungen und Ansprüche jeder Art an dessen Vermögen, und zur Eingebung eines Nachlaß oder Stundungs⸗ Vertrags auf Fretlag den 16. October d. J., Morgens preis 9 Uhr, unter dem Anfügen hierher vorgeladen, daß die Beschlüsse der Mehrheit der gehörig auftretenden Gläubiger auch für die Minderbeit oder die ungenügend vertretenen oder ausbleibenden Gläubiger als bindend angesehen werden sollen. Nauheim am 18. September 1868. Groß herzogliches Landgericht Naubeim J. B. d. L.: Sup e s. Landgerichts- Assessor. Bekanntmachung. 2312 Die so ortige Entrichtung der im vorigen Monat saͤllg gewordenen 18681 Holzgelder an den bierorts ein⸗ gefübrten Zahltagen: Dennerstag und Freitag, Vormittags 8-12 ubr, wird biermit in Erinnerung gebracht. Ockstadt den 23. September 1868. Frhr. v. Franckeustein'sches Rentamt Ockstadt Tr sch. Mobiliar- Versteigerung. 2329 Dienstag den 29. September d. J., Vormittags 9 Uhr, wird in der seitberigen Heinrich Weller schen Bebausung dahier die am 22. d. M. degonntne frei willige Modiliar-Versteigerung sortgesetzt und zum Aus gebot gebracht: 1 zweispänniger starker Wagen, 1 Buffet, Commode, Sopba, Tische, Stühle, Betistellen, Beiwerk Matratzen, Spiegel, Glaswerk, Porzellan, Kupfer, Metzger⸗ dandwerkszeug, Faßlagen, Fässer, Bütten, Bergbau utenfilten und sonfsige Gegenstände, wozu Steigliedhaber eingeladen werden. Friedberg den 25. September 1868. Großberzogliches Ortogericht Friedberg Fon ean Hofraithe⸗ und Güter-Versteigerung. 2330 Dienstag den 29. September d.. Vormittags 9 Ubr, sollen in biesigem Ratbhause auf wiederholt freiwilligen Antrag der Frau Adam Kehr's Wittwe dahier die derselben zustehende Hofralthe und Güterstücke nochmals öffentlich meifibtetend versteigert und bei an- nehmdaten Geboten die Genehmigung alsbald ertheilt werden. Frledberg den 24. September 1868. Großberzogliches Ortsgericht Friedberg g ouc ar. Güter ⸗ Verpachtung. 2328 Mittzvoch den 30. September d. J., Vormittags 9 Uhr, sollen in blesigem Ratbhbause die jetzt dem Augustiner- und Barfüßer⸗Schulfonds gehörenden vor⸗ male Paul Falckischen Güterftücke, in Friedberger und Zauerbache: Gemarkung, auf 6 Jahre öffentlich meist- dielend verpachtet werden. Friedderg am 25. Sepiember 1868. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg FJouc ar. Güter ⸗ Verpachtung. 2327 Mittwoch den 30. September d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in biesigem Rachbause die auf Martinttag 5. J. leihfällsg werdenden Güterfiücke der Stadt Frled⸗ berg auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend ver⸗ pachtet werden. 58 Friedberg am 25. September 1868. Großherzogliche Bürgermelsteret Frledberg a F o u c ar. 100 fl. Kapital, 2304 zu 5% verzinslich, liegen gegen eine, wo mög⸗ sowie patent. aufgeschlossenem mit dem Bemerken, bereitwilligst dienen. Im Uebrigen beitehen wir uns auf die sehr Dr. Karmrodt in Bonn in Nr. 10 der Großb. Gefälligen Anträgen zum Wiederverkauf 2033 Wir empfehlen hiermit den Herren Land wirthen unser Lager von garantirt ächtem prima Peru Guauo, Peru- Guano(Superphosphat) von Ohlendorff& Cie. — unter Controle des landwirthschaftlichen Vereins für Hessen— daß die mit letzterem Dünger dieses Frühfahr angeflell ten Resultate ergeben haben, wofür uns die besten Zeugnisse zur Dand stehen, Versuche ganz auffallend günstige mit welchen wir zur Einfichtnayme empfehlende Erwähnung dieses Düngers durch Herrn desfischen landwirthschaftlichen Zellschrift. J. P. Lanz& Eik. alleinige Jepositaires des pat. aufg. Württemberg, in Mannheim, Pern-Guano für das Großh. gessen, Jaden, Uheinbaiern und die Schweiz. sehen wir entgegen. Musterschule in Friedberg. 2326 Der Unterricht wird Montag den 28. September wieder beginnen. Die Schüler haben sich um 8 ÜUhr in ihren bisberigen Schulsälen einzufinden, die beiden untersten Klassen erst um 10 Uhr. Für den evang. Schulvorstand Baur. Bekanntmachung. 2323 Donnerstag den 1. October, Vormittags 10 Uhr, soll die Reinigung des Usabachs in der Gemarkung Fauerbach b. Fr., in Abthetlungen, an die Wenigst⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Die Zusammenkuyft ist unterhalb der Hockenmühle beim Einschnitt des Müblgrabens in den Usabach. Friedberg den 25. September 1868. Der Bezirks- Bauauseher Schnelder. Holz Versteigerung. 2324 Montag den 28. d. W., Vormittags 8 Uhr, sollen um biesigen Gemeindewalde, Distrilt Langerberg und Geisgräben, nachsiebende Holzsortimente versteigert werden: ½ Steen Nadel⸗Pügelbolz, 4%„ Stockholz, 250 Stück Nadelwellen, 1640— weiches Laubholzwellen, 27„ Nadelstämme, 235 Cubik-znß haltend, 102„ Nadelstangen. 298* 5 Der Anfang ist im Distrikt Langerberg; Zahlungs- termin 1. März 1869. Ober⸗Mörlen am 24. September 1868. Großherzogliche 5 Oder ⸗Mörlen e cke l. Bekanntmachung. 2321 Bet der diesjährigen Verleosung der Frames. betmer Partial Obligationen wurde die Nummer 12 zur Zurückzahlung gezogen. Dem Inhaber derselden wird der Betrag bis 1. Jan. 1869, von wo die Verzinsung aufhört, gegen Einsendung der Origtnal⸗Obligaston durch das Handlungshaus J. Lindheimer in Frankfurt a. M. dezahlt werden. Framersheim om 22. September 1868. Großherzogliche Burgermeisterei Framersheim Krug. Oeffentliche Aufforderung. 2252 Von der Frau Hofaporbeker C. Wahl's Wliiwe laut Generalvollmacht mit Einziebung ihrer sämmtlichen Ausstände beauftragt, ersuche ich alle Diejenigen, welche meiner Mandantin zar Zablung verpflichtet find, ihren resp. Verbindlichketten baldgefällig nachkommen zu wollen. Friedberg den 17. September 1868. Ed. Trapp IV., Ddofgerichte⸗Advocat. Emser Pastillen 22 seit etner Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor züglichen Wirkungen gegen Hals- und Bruff letden, wie gegen Magen schwäche sind stets vor räthig in Frtedberg bei ru. Hofapolbheker C. Wahl, n Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. Ote Pastillen werden nur imetikettirten Schachteln versand: Königliche Prunnenperwaltung zu Bad⸗Ems. Circa 200 Ohm Faß, 2285 in Stück, ½ Stück und Zulast, zu Aepfelwein lich am Landgericht Frürberg bestätigte Hypothek zum Ausleihen bereit. Wo? sagl d ie Expe ditlon d. Bi. geeignet, verkaufen und geben ½ Jahr Credit Gebrüder Löser. — FFP ²˙ AA AAA 2 Kein Zimmerputzer mehr! Englische Kaulschub-Glanzpasta N dauerhaftesten, schönsten und billigsten elbsteinlassen aller Gattungen Fußboden. 1766 Diese böchstvortheilbafteste Erfin- dung unterscheidet sich von den vielen zum Einlassen in Verwendung kommenden Lacken ic. bauptsächlich dadurch,„daß vermöge der böchst gelungenen chem. Zusammensetzung und Legtrung mit Kautschuk die Pasta elne eigen⸗ thümliche Zäbig keit erhält, die für die Dauer⸗ baftigkeit enorme Vortheile dittet,“ daher ein damit eingelassener Fußboden allen Strapazen trotzt und bet einiger Nachhilfe jabrelang schön bleibt, ohne frisch eingelassen zu werden. Außer der Dauerbaftig keit dürfte auch, was Glanz und Schöndert enbelangt, kein ähnliches Prä— parat am Coytinent existiren, und ein Versuch wird Jedermann von der Vortbeilbaftigkeit dieser Pasta überzeugen. Die Arbeit ist ein fach und kann von sedem Kinde vollzogen werden. Eine Schachtel sammt Belehrung 1 Thlr. Hauptdepot bei Friedrich Müller, k. k. Priv.⸗Inhaber, in Wien, Gumpendorf, Hirschengasse Nr. 8., wobin die scriftlichen Aufträge erbeten und gegen Einsendung des Betrages prompt effectuirt werden. Es wird ersucht, bei brieflichen Beftellungen den Betrag gleich mitzusenden(da Versendungen nach dem Auslande pr. Pofinachnabme oder Pofvorschus dier nicht angenommen werden). l Duüngemitte der Chemischen Fabrik Griesheim in Frankfurt am Main. Sauere phosphorsauere Kalke(Superphosphate) zur Düngung des Getreldes, für Rüben, Wiesen, Gemüse, drei Sorten. Phosphorit⸗ Phosphat, das robe Knochenmebl ersetzend, Hülfodünger. 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Unser Blatt, indem und den Nordbund und hiermit Staatswesens entgegentritt, unterläßt und Regierung auf das Schäcsste zu dekämpfen. Bunde klar zu machen, daß nur eine Geiste der Freiheit und im Süden entwaffnen und unschädlich machen könne. lichen Auswüchse des Feudalismus, die übermächtige ohne aber zu vergessen, daß im deuischen b gleichen, bis jetzt wenig erfolgreichen Kampf seit Jabren hervorriefen. Ein sorgfältig gewähltes Feuilleton bringt passende Erzablungen und die neuesten Erscheinungen auf dem Gebiete der Litecatur und Kunst. Von jetzt an bringen wir auch täglich Bei der gleichmäßigen Verbreitung unseres die weiteste Verbreitung. Die dreispaltige Petitzelle oder deren maliger Inserirung wird entsprechender Rabatt gewährt. vierte Quartal laden wir hiermit unsere bierbei nicht, Es sucht unseren Die Abonnenten in Darmstadt können bei der„Erpedition der Main Zeitung, oder bei der biesigen Post Darmstadt's abonniren schriftlich dei ihrer nächfien Poststelle. Wir bitten zeitige Bestellung und Erneuerung des früheren Abonnements. abonniren; Abonnenten außerhald wegen Lieferung vollständiger Exemplare um Darmftad t. 20. Septemder 1868. N 5 Die Nedaction und Expedition der„Main⸗Zeitung“, Rheinslraße 47. Gefinnungsgenossen und für das übrige ehemalige Taxis'sche Post⸗ welche mit Ausnahme der Song; und religiöse und dolkswirthschaftliche Organ der deutschen Fortschrittspartei in es den verbissenen Angriffen und den systematischen Verdächtigungen gegen Preußen gegen die einzig mögliche gedeihliche Resorm des deutschen die Miß: und Uebergriffe der preußischen Verwaltung Brüdern in Preußen und im norddeutschen rasche und stete Fortentwicklung der norsdeutschen Bundesversassung im der Volksrechte alle noch bestebenden Vorurtbeile und alle bewußten Gegner Die„Main Zeitung“ bekämpft unerschütterlich die schäd⸗ Büreaukralie und das widerliche Junkerthum in Preußen, Süden, und namentlich in unstrem Hessen, ähnliche Mißstände einen kurze Kritiken über Theater, Concerte, eine vollftändige Courstabelle und regelmäßige telegr. Coursberichte. Blattes in allen Kreisen dee Großherzogthums finden Inserate Raum kosten drei Kreuzer; bei mebr als drei 2238 Ju J. D. Sauerländer s Verlag in Frankfurt a. M. iff erschlenen und bei Bind ernagel und Schimpf in Friedberg und Nauheim zu haben: Die Spinnstube. Volksbuch für das Jahr 1869. Derausgegeben von W. O. von Horn. 5 0 Vierundzwanzigster Jahrgang. Mit Stahlstich& vielen Holzschnitten. 80. geh. 45 kr. Aus dem reichbaltiger Inbalt dieses allbeliebten rVolksbuches heben wir besonders bervor: Die lebens⸗ frische Schmugglergeschichte vom Rhein aus dem Jahre 1811, die ergreifende Erzählung aus dem Schwarz- walde, dann Kapital und Sinsen, eine Geschichte aus dem wirklichen Leben 1c. Daneben fehlt auch dleses Jahr nicht das körnige„Alte Gold“ und der liebens⸗ würdige Humor in Anekdoten und Räthseln. Garantie für reine Cacao und Zucker. 1110 Lager der vorzüglichen Dampf- Chocoladen aus rer Fabrik von Franz Stollwerck in Cöln a. Rb. unterbalten in Friedberg Wilh. Fertsch, in Hungen A. Buch, in Nauheim Ph. Jac. Weiß. Zwei neue Hettladen, 2298 ꝰꝛpersönig und 1½persönig, modern gemacht und lackirt, verkauft 5 1 Heinrich Heß, pens. Feldwebel. 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Ueber die Landtagsverbandlungen erschöpfend berichten. werden wir rasch und Das Feuilleton bringe neben auserwählten Novellen, gemeinnützige Erzählungen, gedrängte Erörterungen über Runft une Literatur, Miscellen, Aufsätze und Recensionen über Schauspiel, Oper und Concerte 1. Inseratt finden geeigneiste Verbreitung. Petitzeile, für Localonzeigen nur zwei Kreuzer. größeren Berbreltung, die es dort findet, zu Anzeigen empfehlen. Der vierteljäbrliche Abonnementspreis beträgt in Darmstadt *(einschlieslich des Postaufschiags und Bestellgeld) 1 fl. 9 kr., euer und des Beseellgeldes) 1 fl. 25 kr. Dei vem reichen Inhalte, den die„Hessischen Bolksdlätter“ darbleten, müssen sie als die billigste aller politischen Zeitungen angesehen werden. Wir bitten auswärtige Abonnenten ibre zugeben, damit keine Unterbrechung ia der Zusendung Ju Frankfurt können Einsendungen und Inserate für die des Herrn Benjamin Auffarth(Töngesgasse Nr. 28) abgegeben werden, von Nevaction befördert werden.— Darmstadt, im September 1868. Dle Expedition. fortfahren die politischen Tag sfragen im Sinne freiheitlicher Entwickelung nach Innen der Weltbegebeuheiten folgend, dem Großherzogthum Kurbessen, Nassau, Frankfurt, dle thatsächlich keine freie Presse mehr baben, Insbesondere werden wir den Frankfurter Zustäaden, und dem mungen Schiffbruche ihrer Selbstftändigkeit doch immerhin noch ein möglichst freies in ihrer Stadtverordneten ⸗Versammlung enthalten in gedrängter Darflellung alle Neuigkeiten innerhalb des Großherzogtbums; durch unsere in sämmtlichen Landestheslen thätigen Correspondenten sind wir in der Lage, aus Frankfurt Die Eiurückungsgebühr beträgt dren Kreuzer für die vierspaltige Auch für Frankfurt dürfte sich das Blatt bei der immer 45 kr., im früheren Thurn und Taxis'schen in Frankfurt(einschlteßlich der Stempel⸗ Beftellungen bel ibtrem betreffenden Postamte sofori auf⸗ eintrit und vollständige Exemplare geliefert werden können. Hessischen Volksblätter in der Buchhandlung wo dieselben portofrei an die Wechsel auf Uew-Vork zum hiesigen Tagesecourse 1777 stete zu haben bei 0 Mayer Mayer in Frankfurt a. M. No fen Bal fam. 2317 Unübertreffliches Hausmittel bel weben Brüsten, Geschwüren, Schnitt⸗, Stich ⸗, Hieb⸗, Schuß⸗, Quetsch und Brandwunden. à Dose 26 kr. allein echt bei ph. Dan Kümmich, in Friedberg. Euer Wohlgeboren sage ich in Erwiederung auf das gefällige Schreiben vom 17. Jull v. J. für die Einsendung von 240 Dosen Rosen Balsam zum Besten Verwundeler nachträglich meinen besten Dank. Der⸗ selbe ist in verschiedenen Kriegs ⸗Lazarethen seinem Zweckt gemäß zur Verwendung gekommen und hat sich dabel nach dem mir jetzt zugekommenen Berichte als nützlich erwiesen u. s. w. Berlin em 16. Februar 1867. Der Kriegs ⸗Minister. In Auftrag: v. Storch. Weinfässer in allen Gattungen dilligst dei h. Dan. Kümmich. 2271 Mitgetheilt von 2*; Oest. 250 fl. b. R. 18391 5 8. Lund neige: Frankfurter Cours. 2280,„ 1884 bee 5 2„ 100 Pr. L. 1858 140%½ 6 25. September 1868. Cours der Staatspapiere. D„300, v. 1860% 72 ½ 0 Teaterr. 50% Met. 1859 f. Lst. 60½½ G. Gr. Hess. 4% Obligat. 90½ P. N 2„ 100 Pr. v. 4864 976. 5 55% Nat.-Anl. 1854 52 6. e 3½¼% Obligation. 85 G. 2 chred Tal. 10-L. 15% p 5 6% steuerfreie Op. 80 ½ C. Nassau 4½% Obl. b. Ktb. 94¾ 0 5 1 35 fl. Loose 1 Preussen 4½% Obligat. b. Kth. 95 ½ G. 1 7 ae d 40 I 12 Kur. 40 Tr.. v. te. 50sec 1 4% 40. do. 89 P. Kurhes. 40% Obl. b. k. 2 105 88 P.„ Bayern 50% Obligation. 101½ G Frankf. 3½% Obligat. 80% P. 12 55 25„ 4977/7 J. 5 4½% ½ hr. b. tu. 96 ¼ 0.. 30 do 3 2 Nass. 20 fl. L. b. R. 35½ P. 5 0 de do 90 F. Russland 50% Obl. I. L. à fl. 12 88 ½ 6 I!. ˙ Würtemb. 4½j% Obl. b. Rth. 9 4/ P. Finnland 4½0% Pfdbr. i. R. 105 80 G. 2 I Plstolen. 9 4850 5 40% do do 88 G. Schweden 4¼% O. 1. R. 3 105 86 ¼ 6— 7 Doppelte„ 9 49—51 Baden 4½j% Obliget. 94½ 6. 9 4½0% Pfb. 1. R. 4 105—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 58½—59½ 5 4% Obligat. 87 ¼ G. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 75%8 G. 7 Holl. fl. 10 Stücke„ 9 54—56 : 0 7 2 7 772 Rand-Dueaten 5 37—39 Voll. Eisenbamm- Acetien und Prioritäten. 20 Frnes- Stücke 2 9 29% 300% %% Peyr. Ostbahn 127/. 1 30% LIV. C. D.& B/. fr. à 28 kr. 29½ P. 2 Eugl. Sovereigns. 11 54—58 50% adchsische Pfaudbr. b. R. 93½ P. 5% Tosc. Ceutr.-Eisenb.-Pr. 44% G. 2 Russ. Imperiales„ 9 49—51 30% Oesterr.„ Eisenb.-Prior. 52½ G. 5% Elisabethbahn- Prior. 659 74 G. 2 Gold pr. Zoll-Pf. 1—— 80% Oest. Sun St. u. Lomb. E. B. 95 ¼ͤ P. 5% do. neueste Emiss.% 72ů G. I Hchh. Silb. pr. Z. FT.—— 30% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43½ P. 4½0% Hess. Ludwigsb-Prior. 94½ G. 8 Preuss. Kassensch.„ 1 4½½. 45½ Wiener Wechsel- Cours 102¾ G. und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt Coupons- Zahlungen u. 8. u. Fu An- Auskunst über Vorloosungen, zich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gowu Dollars in Gold(, 2 2728. S. Lindheimer in Friedbe 2 —— usch, Belt Kennt 3 daß ei die B geld Betit 1. u lassen und 9