dung tintt Aus geieich⸗ orden ud. Pabicum. I rtunden „ Vöguch cüntzutud ditt 1 e n tunigsten testen. 1 1 1868. Famstag den 25. Juli. N 87. Anzeiger für Oberhessen. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. Betreffend: Auswanderung nach Canada. Friedberger Zutelligenzblatt. ö Erscheint jeden Dienflag, Donnerstag und Samstag. Amtlicher Theil. — —— Friedberg den 22. Juli 1868. Das Großherzogliche Kreis amt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Nach einem Berichte des Königlich Preußischen Consulats zu Quebeck ist i Behörden fernerhin unmöglich macht, arrie Einwanderer, wie ungen schon jetzt deutsche Auswanderer, weiche mit den Schiffen Anna und Shakespeare eingetreten, welche es den dortigen und es sind durch den Fortfall dieser Unterstütz von Hamburg und Bremen angelangt und zur in große Bekürfniß gerathen. Wir empfehlen Ihnen, in Folge n der canadischen Gesetzgebung neuerdings eine Aenderung bisber, aus Staatsfonds zu unterstützen, Bestreitung der Kosten ihrer Weiterfahrt nach den nordwestlichen Staaten außer Stande sind, Auftrags Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 13. d. Mts., diese Mittheilung durch ortsübliche Bekanntmachung und sonst geeignete Weise zur Kenntniß des betheiligten Publikums zu bringen. Be ann t m Beiresend: Bestimmungen über den M.litärt ienst im Norddeutschen Bunde. Aus Veranlassung Königlich Peeußischen Kriegsministeriums ist in dem Buchband sür das Publikum zusammengestellten Bestimmungen über de igen alphabetischen Register versehen und dazu bestimmt ist, Verbreitung zu finden, welche, wie die Geistlichen, Lehrer, Orts vorstände ihrem Rathe zur Seite zu stehen. n Militärdienst im Norddeutschen Bunde enthält, unter den Wehrpflichtigen, besonders aber auch unter allen Denen eine weitere u. s. w. berufen sind, den Ersteren und deren Angehörigen mit 3 Kritz ler, Kreisassessor. ch u el eine Schrift erschienen, welche die vorzugsweise mit einem möglichst vollstän⸗ Wir machen auf diese Schrift, welche im Buchhandel für 36 kr. zu beziehen ist, aufmerksam. Friedberg den 22. Juli 1868. Großherzogliches Kreis amt Friedberg 3 Kritzler, Kreis ⸗Assessor. Hessen. Darmstadt. Die nachstehende Allerböchse Cabinets⸗ Ordre ist am 20. d. aus- gegeben, und ist den Truppen zugleich bekannt gemacht worden, daß der Großh. Oberst Bickel — unter Beibehaltung seines bisherigen Brigade⸗ Commando's— mit Versehung des Dienstes des Commandanten der Haupt- und Residenzstad biausftragt worden sei. Ditselbe lautet: Ich ver⸗ setze den Generallieutenant Keim, Commandanten Meiner Haupt- und Resideazstadt, auf sein Nach⸗ suchen, in Ruhestand. In dankbarer Anerkennung seiner stets treu geleisteten langjährigen Dienste versetze Ich denselben zur Suite der Infanterie und verleihe demselben das Großkreuz Meines Berdiensterdens Philipps des Großmüthigen. Darmstadt, den 18. Juli 1868. Ludwig. — Die„Darmst. Ztg.“ schreibt: Die russische Regierung scheint der panslavistischen Agitation deutrn zu wollen. Es verdient wenigstens Blachtung, daß das vor etwa acht Wochen ins Leben geruftne panslavistische Blatt Rue ko- Slawianskije Otgoloski (Russisch⸗ Slavischts Echo) kurz nach einander in der Person seines Redacteurs Iwanow zweimal ossiciell verwarnt worden ist,„weil es“, wie es in den betreffenden Verfügungen des Ministers des Innern heißt,„die Verfahrungsweise und die Richtung der russischen Politik verkehrt dargestellt und scharf getadelt, und dabei Grundsätze unter ⸗ kützt habe, welche den Staatsinttressen schnurstracks zuwiderlaufen.“ — Generallieutenant v. Plonski ist am 21. d., Nachmittags, von hier nach Worms abgereist. Von dort gedenkt Se. Excellenz seine Inspections⸗ reise nach Mainz fortzusetzen. — Die„Hessische Landes-Zeitung“ zeigt an. vaß seit dem 1. Juli Dr. Ph. Hermann Wilk alleiniger und freier Eigenthümer der genannten Zeitung ist. — Dem„Pesther Llopd“ wird aus Wien ge— schrieben:„Es geht etwas vor zwischen Wien und Berlin; wundern Sie sich nicht, wenn Sie eines Tages unter den Kurgästen in Gastein neben Herrn v. Beust eine Persönlichkeit verzeichnet finden, die im Vertrauen der preußischen Politik steht. Ganz tonsidentielle Pouparlers haben schon in 1 Wien stattgefunden; man ist der einen oder der anderen Fiage, der wan sonst vorsichtig auswich, unmittelbar auf den Leib gegangen, ein offener Meinungsaustausch hat so manche Kluft überbrückt und die obersten Grundsätze für eine volle Ver⸗ ständigung dürften bereits gewonnen sein. Die seither vollendeten Thatsachen, so scheint uns, werden die anerkannte Grundlage, aber zugleich die unüberschreitbare Gränze für die Neugestaltung Deutschlands bilden, die Aufrechthaltung, resp. die Wiederherstellung freund nachbarlicher Beziehun⸗ gen nach Außen hin wird ein Gegenstand gemein- samer Sorge und mit dem ganzen Nachdruck dieser Gemeinsamkeit zu fördern sein, im Hinter- grund aber steht eine Combination, die ohne die Betinträchtigung des Einzellebens hüben und drüben der beiderseitigen Entwicklung gewisse gleichartige Zielpunkte setzt und für die Verwirk⸗ lichung derselden eine gleichmäßige Bthandeung anstrebt.“ O Friedberg. In Spanien war wie⸗ der einmal ein Revolutiönchen. Das hätte nun weiter nicht viel auf sich, da das dort ost vor ⸗ kommt und gewissermaßen zur Nebenbeschäftigung der höberen Offiziere gehört. Von näherliegendtr em Interesse ist uns die Sache darum gewesen, weil merkwürdigerweise Preußen damit in Verbindung gebracht wird. Die Verschwörer wären, so wollen Pariser Blätter behaupten, mit dem Berliner Cabinet in geheimem Einverständniß gewesen und mit preußischen goldenen Füchsen unterstützt wor⸗ den. Als Absicht der Verschwörer wird angegeben, die bourbonische Familie von Spanien zu ver⸗ treiben und den Herzog von Montpensier(Sohn Louis Philipps und Gemahl einer spanischen Prinzessin) auf den spanischen Thron zu erheben. Gismaick hat als Preis für seine Unterstützungen ausbedungen: das neue Herrscherpaar läßt sich von Frankreich nicht anerkennen, und in eirem allenfallsigen Kriege Preußens mit Frankreich bleibt es ntutral. Damit wäre, wird weiter calculirt, auf indirecte Weise Preußen ein großer Dienst geleistet, da von dem jetzigen spanischen Regime zu erwarten stände, daß es im Fall einer Allianz zwischen Preußen und Italien im Dienste Frank- reichs den Kirchenstaat besezen und von da aus einen guten Tiüeil der italienischen Armee lahm legen würde.— Die Grundlosigkeit dieser Gerüchte nachzuweisen, dürfen wir natürlich dem auswärtigen Amte in Berlin überlassen. Der Ausstand ist übrigens unterdrückt und der Herzog von Mont⸗ pensier bertits in Portugal eingetroffen, wo er wahrscheinlich in einem Seebad längeren Aufent- halt nehmen wird. Mainz. Bei Vielen erregte es große Heiter ⸗ keit, bei nicht Wenigen aber auch sichtliche Ver⸗ stimmung, daß auf den aue Wien angekomwenen Festkarten für die hiesigen Theilnebmer der Wohn ⸗ ort„Mainz, Königreich Preußen“ angegeben war. Falls ein ähnliches Fest in Wien wieder abge⸗ halten würde, rürste sich die Einrichtung empfeblen, dem Wohnungsausschuß auch einen geographischen Ausschuß zur Seite zu geben. Preußen. Berlin. Die Nachrichten über das Befinden des Grafen Bismarck lauten sehr günstig. Die Genesung des Grasen macht die entschiedensten Fortschritte und der Graf soll überhaupt sehr frisch und munter sein.— Die Nachrichten aus Ems melden, daß der König regelmäßig die Immediat⸗ Vorträge entgegen nehme von Seiten der Chefs des Civil- und Militär- Cabinets, sowie des Wirkl. Geh. Legatiorsraihs Abeken in Angeligerheiten der auswärtigen Politik. Auch ertheilt Se. Majestät wiederholt Audienzen. Em 4. Der angekündigte Besuch des Kronprinzen und der Kronprinzessin von Italien bei dem König von Preußen wird wahr- scheinlich in nächsten Zeit noch nicht stattsinden. Man hat allerdings angenommen, daß das italienische Paar in aller Kürze schon dem Könige einen Besuch abstatten werde, doch scheigt mit Rüchsicht auf die Brunnenkur des Königs ein Ausschud ein- getreten zu sein. Frankfurt. Gegen den verantwortlichen Redakteur der„Frankfurter Zeitung“ kommen am 6. k. M. drei Prefprozesse dor dem Forum des Stadtgerichts zur öffentlichen Verdandlung(Be- leidigungen des Gesandten Grafen Goltz, des Polizeipräsidenten v. Madai und Ehrsurchtsver⸗ letzung gegen den König von Preußen). — Bavern. München. Am 20. d. begann vor dem hiesigen Schwurgericht die Verhandlung gegen die 33 Bursche, welche bei der Control⸗ versammlung zu Trauastein am 28. März die bekannten Excesse vollführten. Unter ihnen sehen wir auch den Dienstknecht Johann Wernels hammer, der dem zufallig mit einer Dienstmütze des Weges gebenden königl. Reviersörster Fr. Knacher mit einem in beiden Händen gehaltenen Stuhlfuß einen so gewaltigen Schlag über den Kopf ver⸗ setzte, daß der Verletzte acht Tage darauf starb. Die Vursche leugnen, sie wollen nichts gesehen, noch weniger aber etwas Unrechtes gethan haben, höchstens gesteht hie und da Einer, er habe in Traunstein nicht schwören wollen, weil er nur dem König vo“ Bayern, nicht aber dem König von Preußen dienen wollte. Die Rohheit spielt hier wieder einmal eine traurige Rolle und liefert ihre Opfer vor das Criminalgericht. Nicht selten bricht diese Rohheit auch hier noch durch, und es geschieht zum Oefteren, daß einer der Angeklagten mit wüthendem Tone seine widersprechenden Aus⸗ sagen darlegt. Die Zeugenvernehmungen bringen auch nichts Neues. Drei Tage soll die Verhand⸗ lung in Anspruch nehmen. Nürnberg. Brezäglich des Unterrichts in den Nachmittagestunden während der heißen Jabres⸗ zeit hat die königl. bayerische Regierung von Ober⸗ franken unter dem 18. Juni d. J. nachfolgende Enischließung an die Reitoren und Inspectoren der sämmtlichen ihr unterstellten Unterrichts⸗An⸗ stalten erlassen:„Um dem schädlichen Einflusse zu begegnen, welchen während der heißen Jahreszeit die drückende Hitze der Nachmittagsstunden in den oft sehr beschränkten Schulzimmern auf die Gesund⸗ heit der Schüler und Schültrinnen üben kann, wird zufolge höchster Entschließung des königl. Staats ⸗Ministeriums des Inneren für Kirchen⸗ und Schul ⸗Angelegenheiten vom 24. d. den In⸗ spektoren und Vorständen der öffentlichen und Privat⸗Anterrichts⸗ und Erziehungs⸗Anstalten unter genauer Berücksichtigung der örtlichen und sonstigen desonderen Berhältnisse die Beschränkung des Unterrichts auf die Vormittagszeit in den Falle gestattet, wenn die Tagestemperatur 22 Grad RNeaumur im Schatten erreicht. Oesterreich. Wie n. Bezüglich der Civil ⸗ standsregister wird gemeldet, daß im Ministerium soiben an einem Gesetze über die Civilstands⸗ register gearbeitet wird. Der Gedanke, sie den Schullehrern zu übergeben, wurde fallen gelassen, und es sollen die Bürgermeister die Register führen, eventuell mit Unterstützung der politischen Behörden, und die Schullehrer werden die Schreibgeschäfte besorgen, damit ihnen ein Ersatz für die ihnen aus der Lostrennung des Meßnerdienstes ent⸗ gehenden Beträge gewährt werde. — Die Adreßbewegung, welche die päpstliche Allocution und die Hirtenbriese hervorgerufen, dauert noch an. Aus allen Theilen des Reiches treffen noch immer Berichte ein, welche von der tiefen Erregung der Gemüther Zeugniß ablegen. Es ist begreiflich, daß alle diese Kundgebungen den gemeinsamen Impuls, aus welchem sie hervor⸗ gegangen, auch in Form und Inhalt nicht verläugnen. Frankreich. Paris. Dem„Journal des Debats“ wird aus Nom geschrieben:„Ich weiß nicht, welche Wirkung die Einberufungsbullt des ökumenischen Ceneils in der ganzen Welt gemacht hat. Was ich aber versichern kann, das ist, daß sie von den Römern mit äußerster Gleich⸗ gültigkeit aufgenommen worden ist. Die Spaltung zwischen der Regierung und ihren Unterthanen ist so groß, daß diese den Acten jener gar keine Aufmerksamkeit schenken, wobei sie zwischen der geistlichen Autorität und der Staatsregierung keinen Unterschied machen. — In der gesetzgebenden Kammer stellt der Abgeordnete Chagot bei den Budget⸗Berathungen ein vielseitig unterstütztes Amendement dahin gehend, daß in neun bis zehn Jahren für Fluß⸗ und Canalbauten, Straßen und Brücken, Seehäfen ze. 317 Mill. Fr. ausgegeben werden sollen.„Wir dachten,“ sügt Chagot am Ende seiner Darlegung bei,„daß ein auf die neue Bewaffnung unsrer r 5— 8—.————— J begleitet sein müßte, welche auch die inkustrielle Ausrüstung des Landes sichern würden. Besinden sich unsere Gewerbe nicht in einem Kampfe, den man einen förmlichen Krieg nennen könnte 7 und wenn dieser Krieg auch kein Blut vergießt, so kann er doch an vielen Thränen und großem Elend Schuld sein. Die Macht eines Landes bemißt sich nicht allein nach der Zahl und der Bewaffnung seiner Soldaten, sondern noch viel⸗ mehr nach seiner industriellen und commerciellen Krast, die allein die Flotten und die Armee er⸗ halten und besolden kann. Die Macht und der außergewöhnliche Credit Englands beruhen auf seiner industriellen Arbeit, und ich möchte mein Land ebenso stark sehen. Darum meine Herren, dringe ich so sehr auf die Ausführung unserer öffentlichen Arbeiten und auf die finanziellen Maß⸗ regeln, welche diese Ausführung sicher stellen können.“ Dem Manne könnte in Wahrheit jenes Wort gesagt werden:„Deine Sache ist wohl gut, aber du wirst nicht gehört, kannst gar nicht gebört werden. Es ist heidenmäßig schwer, noch Geld aufzutreiben, und was noch aufgetrieben werden kann, das braucht man aber für das Heer. Wohin das fübren wird, das wissen freilich die Götter, aber dafür läßt man auch die Götter sorgen.“ — Die„Union“ erbebt sich mit edlem Zorne gegen die Abhängigkeit, in welche der sranzösische Unterricht sich in der letzten Zeit dem deutschen Geiste gegenüber begeben habe. Frankreich müsse eine nationale Erziehung haben, der fremde Ein⸗ fluß verfälsche nicht nur, er erniedrige auch das französische Wesen! Das Ganze ist nur ein Aus⸗ bruch des Hasses der Klerikalen gegen den Minister Duruy, welcher bekanntlich den Unterricht der deutschen Sprache in allen Militärschulen und Gymnasien als obligatorischen Lehrgegenstand anordnete. — Herr Monnier, der frühere Lehrer des kaiserlichen Prinzen, dessen Ausscheiden aus dem Dienste der kaiserlichen Familie ein ziemliches Aussehen erregt hatte, ist, wie der„Moniteur“ anzeigt, zum Professor der französischen Literatur an der Fakultät von Poitiers ernannt worden. — Die öffentlichen Blätter sprechen wieder⸗ holt von einer Zolleinigung zwischen Frankreich, Belgien und Holland. Von Paris aus wird die Sache entschieden in Abrede gestellt. So bemüht sich die„Patrie“, die Schwierigkeiten aufzudecken, die einer solchen Zolleinigung im Wege stehen würden. Sie findet solche in der Weinbesteuerung in Belgien und in dem Umstande, daß die Tabaks⸗ fabrikation in Frankreich Staatsmonopol, in Bel⸗ gien freie Industrie sei. Italien. Florenz. Ueber die in der Sitzung der Deputirtenkammer vom 21. Juli gestellte Interpellation Lamarmora's werden fol⸗ gende Details mitgetheilt. Auf die Frage des Generals, ob Minabrea bereit sei, die Interpellation betreffs des preußischen Generalstabsberichts ent⸗ gegenzunehmen, erklärt derselbe: er kenne die edle Gesinnung, welche Lamarmora zu der Interpellation veranlasse; er bemerke jedoch, daß die einzige Thatsache, daß die italienische Armee 190,000 Mann Oesterreicher in dem Festungsviereck be⸗ schäftigt habe, hinlänglich irgend welche Unter⸗ schätzung der Wirksamkeit der italienischen Allianz widerlege. Menabhrea wies ferner darauf hin, daß die französische Uebersetzung des preußischen Berichtes ungenau sei. Sobald die preußische Regierung von Lamarmora's Interpellation Kennt; niß erhalten, habe dieselbe der italienischen Re⸗ gierung eine Depesche übermittelt, welche erkläre, General v. Molike lönne die Führung der ita⸗ lienischen Armee nur rühmen. Die der italienischen Regierung vorgehaltenen Ausdrücke entstammten nicht dem preußischen Berichte, sondern seien der ungenauen Uebertragung der analytischen Instruk⸗ tionen zuzuschreiben. Menabrea schließt: Sollte man bei genauerer Prüsung finden, daß der preußische Bericht für die italienische Armee oder die Regierung Nachtheiliges enthalte, so sei es leicht, sich Aufklärung zu verschaffen, ohne die delicate Sache zum Gegenstande parlamendarischer [Verhandlung zu machen. Die Interpellation sei Soldaten sich stützendes Anleihen von Maßregeln deßhalb überflüssig und inopportun. Lamarmora erkennt die Ungenauigkeit ver französischen Ueber⸗ setzung an, doch sei er auch nach der Letlüre des deutschen Originals nicht so leicht befriedigt als Menabrta. Aus Achtung vor dem Wunsche Me⸗ nabrea's wolle er auf der Interpellation nicht bestehen und bitte um Veröffentlichung des voll⸗ ständigen Berichts des italienischen Generalstabs über den Krieg von 1866, Menabrea sagt ihm die Erfüllung seiner Bitte zu. — Ueber die päpstliche Armee schreibt Ritt⸗ meister v. Kodolitsch, der auf dem Rückwege von Abessinien, das Lager bei Frascati besuchte, im Kamerad:„Der Typus der Truppe, so wie deren Ad justirung, Reglements ꝛc. sind ganz französisch. Die Elite⸗Truppe sind jedoch die Zuavidel Papa, eirca 4000 Mann stark, in der gegen 2000 Edel⸗ leute aus den besten französischen, belgischen und holländischen Familien größtentheils als gemeine Soldaten dienen. Die Offiziere sind circa zwei Theile Franzosen, ein Theil Römer, ein Theil Deutsche und andere Nationen.“ Amerika. New⸗Nork. Die Gebühren für Depeschen von und nach Amerika sind vom 1. September an auf 3½ Pfd. St. per einfache Depesche von 10 Worten herabgesetzt. — Die letzten Nachrichten aus Mexiko melden, daß die Empörung gegen Juarez sehr große Ausdehnung annimmt. Die Insurgenten haben mehr als 6000 Mann auf den Beinen und sind Herren eines grogen Theiles des Gebietes. Es fehlt ihnen nur an der Einheit und an einer festen Fahne. Friedberg, 23. Juli. Nachdem erst vor Kurzem hier ein Brand vorgekommen, wurden die Bewohner Fried⸗ bertzs heute Nachmittag abermals durch Feuerruf und Sturmlänten in Schrecken versetzt. Es brannte in der Scheuer des Hru. Gerbermeisters Philippi. Da schon ein Theil der Getreideernte eingefahren war, und das Gebäude außerdem noch mancherlei, zur Gerberei gehörige leicht feuersan gende Stoffe enthielt, so konnte es sich bei der ungeheuren Hitze nicht fehlen, daß dasselbe in wenigen Minuten in bellen Flammen stand, die mit gieriger Wah weiter um sich zu greisen drohten. Nur dem Umistand, daß das Wasser nahe wir, und der angzestrengtesten Tyätigkeit der zur Hülfe Perbeijeeilten ist es zu verdanken, daß das en ifesselte Element auf seinen ursprünglichen Heerd beschränkt blieb und das in unmittelbarer Näe steyende Wohnhaus, sowie die benachbarten Gebäude ge⸗ rettet wurd n. Der Eifer und die völlig sich selbst ver⸗ gessende Hingebnng, womit Alt und Jung zu helfen sich destrebten, verdient alle Anerkennung. Insbesondert ist es die freiwillige Feuerwehr, die sich, wacker unierstützt von den übri zen Löschmannschaften, durch energisches Vorgehen, durch taktvolle Wihl der Angriff punkte und durch ge⸗ wandtes, der Gefahr kühn in's Auge schauendes Besteigen der bedrohten Gebäude auszeichnete. Auch die Spritzen der benachbarten Gemeinden waren alsbald am Orte der Gefahr.— Freilich weiß man bei der eigenthümlichen Lage der Stadt und dem meistens hier herrschenden Wassermangel auch recht gut, worum sich's handelt, wenn der Feuerruf ertönt. Angesichts der wilthenden Flamme, die, wäle ihr nur eine weitere Viertelstunde Zeit gelassen worden, in ihrem zerstö tenden Lauf so leicht nicht zu hemmen gewesen wäre, sagte Eins dem Andern mit blei⸗ chem Enssetzen: Wie, wenn dieses Feuer droben in der Stadt wäre, und es erhübe sich ein Sturm, oder wir wäten in dainkler Nacht, was bäue aus uns werden sellen? Wir Friedeedger haben wahrlich doppelt und dreifach Ur⸗ sache, auf der Hut zu sein und uns zu wappnen gegen Feuersgefahr, und darum mögen auh einize Wünsche, die bezüglich unsers Löschwesens bei dieser Gelegenbeit laut geworden sind, hier eine Stelle finden. Es sind dies folg nde: 1) Daß mehrere Schlüssel zum Spritzenhaus angeferüigt und in der Nachbarschast vertheilt werden möchten, damit niemais der fall eintrete, daß das Her⸗ ausbeingen der Spritzen sich auch nur um eine Minette verzögerte. 2) Daß die Einrichiung getroffen werde, daß abwechselnd eine der Spritzen beständig mit Wasser gefüllt dastände. 3) Daß auf der Brandstätte beim Ausst len und Zusammenwirken der einzelnen Spritzen noch größere Präcision erzielt werden möchte. Mögen diese Wünsche so freundlich aufgenommen werden, als sie gulgemeint ausgesprochen und harmlos niedergeschrieben wu den. Feuersgefahr ist eine ichieckliche Gefahr; jede Anregung zur allenfallsi jen Vervollkommnung unseres Löschwesens hat darum Anspruch auf unsere Beachtung. Darmstadt. Das Musikjfest des mittelrheinischen Sängerbundes wird den 27. und 28. Sept. c. dahier abge⸗ halten und zwar in den Räumen des Zeughaufes. Das Programm ist folgendes: 1. Tag; Samson, Oratorium von Hänol. 2. Tag; erste Abheilung: Sympponze in A-dur von Beethoven; Selovornäge; Lob, Dank und Preis. Moleite von S. Bach; zweite Abtheilung: Ouverture und 2. Theil aus dem Oratorium„Frithof“ von C. A. Mangold. Die Haupiprobe findet am 26. Sepiemver statt. Herr Hofmusik⸗Dircctor Mangold wird sämmtliche Auf⸗ sühcungen dirigiren. zelle e 0 0 gelegt Fahl K. ne tine 9 dernumn berg seh gleitung Unteha kinsache Ntpite rei seht urgenten den und Vebittes. du einer — Lutjem net gried ruf und e ber Jen ein Etdaude leicht dee det durch ge⸗ GSadeigta Sratza Ort bet dünlichen genden tit, wenn amm, atlassen nt wu dlel⸗ 1 in det Heppenbeim a. d. B., Ein furchtbares Hagelwettet das am letzten Sonntag unsere reich gesegneten Fluren Aberflel, bat furchtbaren Schaden angerichtet. Unsere Wein⸗ berge, die einen ebenso reichlichen als guten Wein ver⸗ sprachen, sind arg zugerichtet, wohl die balde Weinerndte it vernichtel; der Tadak ist in manchen Gewannen fast vollständig zerschlagen, das Obst von den Bäumen ge⸗ schlagen. Minder groß i der Schaden an der Sommer⸗ frucht. Mit froben Hoffnungen sahen die vorzugsweise vom Acker und Weinbau lebenden Bewohner unserer Stadt auf die quantitalio und qualitauv günstigen Ergebnisse diescs Jahres— und wie sind sie in itzren freudigen Er⸗ wartungen durch den zür genden Himmel getäuscht worden. Alzey. Die Alz ver Feuerwehr machte kürzlich einen sreundnachbarlichen Besuch in Kirchheimbolanden und hatte ugleich Gelegenheit ihre Bravour an Tag zu legen. ährend des freundlichen Zusammenseins mit der Kirch⸗ deimer Feuerwehr, brach in einem Hause Feuer aus, in dessen oberem Stock ein lleines Kird im Bette schlief. Die Eltern schricen, aber leiner der Kirchheimer Feuerwehr, nicht mal der Vater des Kindes, wagte es dasselle zu retten; da sprang ein Alz yer Feuerwehrmann, Schreiber Kantz, die Stiege hinauf, schlug die Stubentbür ein und tellele das Kind welches dem Ersticken nahe war. , So weit die Polizei Kenntniß davon vat, wurden gele zenilich des Lutberfenes in Worms durch Taschendieb fahl entwendet: 1260 fl. und sonstige Werthichaften, u. A. neun goldene Uhren, acht siiberne, eine silberne Dose, tine goldene Broche ꝛc.— „ Im Kreise St. Wendel ist ein Kind weiblichen Geschlechtes geboren, welches zwei Essichter, d. h. doppelie Augen, doppelte Nase, doppelten Mund hatte, und in Folge letzteren Umstandes mit zwei Stimmen schrie. Dasselbe ledie nach der Geburt noch drei Tage. „ Wie das„Bayreuter Tagblatt“ aus guter Quelle vernimmt, ist Chorinsky auf dem Transporte nach Rosen⸗ derg sehr heiterer Laune gewesen, denn er hat seine Be⸗ gleinung mit vielen Anekdoten und Schnaken recht gut zu unterhalten gewußt. Diese Stimmung wurde nur mo⸗ mentan an den Haltest tionen unterbrochen. wo er weiblich auf das„ucugierige“ Volk schimpfte. Nachdem ihm an seinem Bestimmungserte seine 3 lle(oder mödbliries Ge⸗ mach) ang wiesen, war das Erste, daß er aus seinem Keffer ein hölzernes sogenan nes„Herrgoltle“ berausnahm und über sein Bett an der Wand befestigte. Fesiprogramm für das dritte deutsche Bundes schießen in Wien. Am 24. und 25. Juli: Fesilicher Empfing der ker⸗ porativ ankommenden Schütze ngäste in den Babnbösen und am Dampssch ffiahrt⸗Ladungsplatze. An beiden Aben⸗ den gesellige Zusammenkünfte in verschiedenen Lokalitä en. Sonntag den 26. Juli: Festeinzug. Von 2 bis 4 Uhr Banket in der Festballe unter Muwirkung zweier Musik⸗ corps. Dann Musikproductionen auf dem Fesiplatze von fünf Militär⸗Musikbanden und einer ungarischen National⸗ musik. Um halb 12 Uor Nichis großer Zapfenstreich. Montag den 27. Juli: Um 6 Uor Früh Beginn des Schi nßens, von halb 1 Uhr vis halb 3 Uhr Mitiags Banket mit Musiklproduction. Dann Platzmusik ror der Fest⸗ und Schießyalle. Von 8 Uhr Abends an in der Festhalle: Concert der Kapelle Strauß, abwechselnd mit Militärmusik. Dienstag den 23. Juli: Fortsetz ing des Schießens, von halb 1 Uhr bis halb 3 Ur Miitags Banker. Um 8 Ubr Abends Festeinzug und Kommers der Wiener Stu dentenschaft in der Neuballe Mittwoch den 29. Juli: Fortsetzung des Schießens. Von halb 1 Uhr bis hab 3 Uhr Miuags Banket. Von 4 Ubr Nachmittags bis 11 Uhr Platzmusik. Festausflug auf den Kahlenberg. Donnerstag den 30 Juli: Vermittags Unterbrecheng des Schießens. Sitzung des Gesammt⸗-Auoschusses dee deutschen Schütze nvundes. Nachmittags Fortsetzung des Schießens. Von 4 Uhr an arwechselnd Einzel⸗ und Monstre⸗Producionen der verschil denen Muss banden. Und so fort Schießen, Essen, Musik bis zum folgenden Den nerstag, wo: Feierliche Ve theilung der Festpreise und— fstiicher Ausmarsch der Schützen. Dienstag und Miuwoch vorher: Fa stball und Ausflug nach dem Semmering. Mitbürger! Unsere Feuerwehr leistet Ausgezeichnetes, die Hülfe unserer tüchtigen Mitbürger ist aner kannt und militärische Hülfe ist nicht minder schägenswerth.— Können aber die besten Talente ihren Zweck er⸗ reichen wenn ihnen die richtigen Mittel hierzu sehlen d Der Mangel zweier Saugspritzen Friedberg theuer zu stehen kommen!— Dieser; für Friedberg höchst nothwendige Gegentalß kann aber auf die leichteste Weise beschafft werden, wenn die verschiedenen Feuer⸗Versicherungen ein Drittel, der löbl. Stad tvorstand das zweite Drittel gäbe und das dritte Drittel durch frei⸗ willige Beiträge gezeichnet würde. 1 Der löbl. Vorstand unstrer Fererwehr möge diese Angelegenheit ohne Säumen in An⸗ regung bringen. Sch Zur Nachricht und Warnung. 1362 So sehr die Concurienz im Sinne des Wortes dem Consumenten zu Gute kommt, ebenso verabscheuens⸗ werib ist dieselbe, wenn sie durch Nachahmung den Käufer zu ftäuschen sucht.— Ungeachtet allen gesetzlichen Schutzes werden die Stollwerck schen Brust⸗Bonbons in ihrer äußern Verpackung vielieitig auf das äuschendste nach⸗ geahmt, jr sogar die Firma des Fabrikanten hierzu miß⸗ braucht! Bei dem industriellen Wetikampfe aller Länder in Paris, wo alle nur denkbaren Hausmittel als: Brust⸗ syrups, Pastill n, Pectorinen, Pasten, Elix re, Cxiracte 2c. 2c. vertreten waren, wurde seitens der internationalen Jury nur den Stollwerck'schen Brust⸗Bonbons die Preis⸗ Medaille zuerkannt, ein Beweis, daß die Composition des Königl. Geb. Dofralhs und Universitäzs⸗Professots Dr. Har leß noch von keiner Seite erreicht ist! Möge daher der Leidende sich beim Kaufe von der Richtigkeit der Packung, der vollständigen Firm: un) dem Vorbandensein des Hof⸗Lieseranten⸗Siegels des Fabrikanten überzeugen. Pferde Verkauf. 17586 Auf dem Obernsecner of bet Laubach geben soeben folgende verkäuflche, im vierten Jahre siehende veredelte pferde on der Weide: 1) 2 Füchse, Wallach und State, schwerer Wagenschlag, 72 Stuten, starket Wagenschlag (eignen sich zu einem Viergcsparn), J) 2 kunkelbraune Stuten, sa werer Wagenschlag, 4) 2 hellbraune Stuten, leichter Wageuschlag, 5) 2 Pferde, Wallach Rarre und schwarzbraune Stute, schwerer Wagenschlag. Säͤmmtliche Pierde sind noch ungebraucht, vollständig treu und können täglich eingeseben werden. Lau bach den 18. Juit 1863. Grälliche n e b t v. Aufforderung 1761 Forderungen, welche an die Nachlaßmasse des Jobannes Supp zu Friedberg gebildet werden wollen, sind binnen 8 Tagen bei den Erben zur Anzeige zu bringen, gegenfalls sie bei der jetzt vorzunehmenden Bermögensabtheilung unberücksichtigt bleiben. Zriedberg den 22. Juli 1868. Mühl⸗ Verkauf. 1762 Dienstag den 4. August l. J., Vormittage 11 For, wollen die Chrilan Kern“ Ebeleute ibee in dieiger Gemarkung lie zende Mühle, laut Grundbuch bezeichnet: 376— 122 Klftr. Pefraitbe, bestebhend in Wähle, Wohn⸗ baus, Scheuer und Stallungen, 377— 82„ Grabgarten, 114-1397„ Acker bei der Müble, 375— 90„ Wiese bei der Mühle. 378— 884„ Wiese bei der Mühle, freiwillig dem Neisigebo le unter ren im Termin eröffnet werderten Bedingungen aue setzen lassen. Diese Müble liegt an der Staatsstraße von pomburg na Zrau Hurt, % Stunde von rer Bahn Homburg und 2½ Stunde von der Frankfurter Bahn entfernt. Ober⸗Esch bach den 20. ZJult 1868. In Auftrag: Großherzoglichts Ortsgericht Ober Eschbach immelreich. Bekanntmachung. 1763 Otenstag den 28. Juli l. J., Morgens 9 Uhr anfangend, sollen auf dem Zefplatze circa 1200 Dielen verschierener Breite, zwet von Tannenbolz aufgesührte Gedäure, eine große Partie Bau- und Stangenhol; Iffenilich gegen gleich baale Zablung versieigert werden. Butz bach den 22. Jult 1868. Großherzogliche Bürgermetsterei Butzbach Küche l. Bad Nauheim. Polstermöbel, 1053 elegant und solid georbeltet, Musterlager französischer Tapeten emp ficht zu den billigsten Preisen H. Bleusdorf, Hof ⸗Tapezler. wirkt, wie z. B. fall, Unterleibsbeschwerden. Gallenkren weiblichen Krankbeiten ic. ꝛc., sowie bei allen Leidenden auf das Wärme empfobten. Auf geheilten Personen die außerotrentliche Wukung die Diese Ebrlich's Blutreiniannas Esse 6 7„ 1. 10 1 * Briefe werden nur franco angenommen und rechnung der Verpackung nachgenommen. 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Englische Kaulschuk-Glauzpasta zum dauerhaftesten, schönsten und b llinsten Eelbsteinlassen aller Gattungen Fußboden. 1766 Diese böchstvortbeillbafteste Erfin- dung unterscheidet sich von den vielen zum Einlassen in Verwendung kommenden Lacken m. hauptsächlich dadu ch,„daß vermöge der böchst gelungenen chem. Zusammensetzung und Legtrung mil Kautschuk die Passa cine eigen⸗ thüimliche Zähigkeit erhält, die für die Dauer⸗ daftigkeit enorme Vortbelle dietet.“ daher ein de mit eingelassener Fußboden allen Strapazen troßt und bet einiger Nachbiife jahrelarg schön bleibt, ohre frisch eingelassen zu werden. Außer der Dauerhaftigkeit dürfte auch was Glanz und Schönbeit endelangt, kein ädnliches Piä⸗ parat am Coptinent erist ren, und ein Versuch wird Jedermann von der Voripeilhaftigkeit dieser Pasta überzeugen. Die Arbtit ist ein sach und karn von ledem Kinde vollzogen werden. Eine Schachtel sammt Helebrung 1 Tblr. Hauptdepot bei Friedrich Mäller, k. k. Prid.⸗Invaber, in Wien, Gumpencoif, Fi schengasse Nr. 8., wohln die schriftlichen Aufträge erbeten und gegen Einsendung des Betrages prompt essectu'tt weiden. Es wird ersucht, bei brieflichen Bestellungen den Betrag gleich mitzusenden(ra Versendungen nach dem Auslande pr. posinachnahme oder Ponvorschuß hier nicht angenommen werten). Weiße leinene Taschentücher 1730 billigf bet Geschwister Schloß. Militärstellvertretungen. 1723 Alle Diejenigen, welche sich im Militärdienst ver⸗ treten lassen wollen, werden hierdurch böflichst ersucht, sich del mir anzumelden, indem mir mit Genehmigung Gr. Kriegsminiflerlums eine Militärstellvertretungs⸗ Agentur üdertragen worden ist und ich durch das det mir offen liegende Einsteberverzeichniß in den Staud gesetzt bin, allen an mich gestellt werdenden Aufträgen auf soliteste Weise nachzukommen. Briefe erditte mir unter der Adresse a J. A. Schmitt in Offenbach, Biebererstraße Nr. 12. Ein Jäaͤcherlehrling 1556 wird gesuch!. 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Emser Pastillen 22 seit einer Reihe von Jahren unter Leitung der Königlichen Brunnenverwaltung aus den Salzen des Emser Mineralwassers bereitet, bekannt durch ihre vor züglichen Wirkungen gegen Hals und Bruf⸗ leiden, wie gegen Mag ensch wache sind stets vor⸗ rüthig in Friedberg bei pru. Hofapolbeker C. Wahl, in Nauheim bei Herrn Ph. J. Weiß. r Paftillen werden nur in etikettirten Schachteln versand:. Königliche Prunnenverwallung zu Bad Ems. Ein Lehrling 1782 wird gesucht von Heinrich Gröninger, Metzgermeister. Arbeiter Hosen 1765 à fl. 1., fl. 1. 12 kr., fl 1. 24 ke., fl. 1. 36 kr., fl. 1. 45 kr. in allen Größen und Sorten, empfiehlt die Herten Kleicerfabrik von C. Richter in Gelnbausen. An Magenkrampf, Verdau- ungsschwäche ꝛc. Leidenden 21 wird das rühmlichst bekannte Heilmittel des Dr. med. Doeels empfoblen und ist Näheres aus einer Breschüre, welche in der Expeditton d. Bl. gratis ausgegeben wird, zu erseben. 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J., Vormittags 11 Uhr, wetrren in hizsigem Ratbhause durch Großherzogliches Ortsgericht auf sreiw lligen Antrag des Unterzeichneten, als Generaldevollmächtigten der Frau Hofapotheker Wahl Wittwe dadier, die folgenden in der Gemar⸗ kung Frier berg deie genen Grund stücke unter den im Versteigerungstermine bekannt gemacht werdenden Be⸗ dingungen einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt, nämlich: 1) Ftur I. Nr. 92. 195[ Klafter Grabgarten an der Fauerbacher Straße; 2) Flur II. Nr. 5,6. 137 DU Klafter Acker, der s. g. Ackergarten. Kaufliebhaber können die Ve sseigerungsbedingungen auch schon vor dem Versteigerungstermine auf meinem Bürcau einseben Friedberg den 22. Juli 1868. Ed. Trapp IV., Pofgerichts⸗ Advokat. Zwei gute Fahrpferde 1767 stehen erb ver'beilungshalber unter vortbeilhaften Bedingungen zu verkaufen bei Conrad Jehner in Röͤdgen. Ein junger Mensch, 1737 welcher sich dem Grohe Nechnurgswesen widmen will findet Vokontatrstelle bei Großh. Salineurentamt der Saline Nanheim. Epileptische Krämpfe 7 14 arzi für Epilepsie Dr. O. Killisch, Berlin, Jägerstr. 75, 76. Aus w. briefl. Schon über Hundert geh. 1658 A. Stahl's Wittwe in Friedberg 1770 emryfiehlt i i m. i pier. i 1 3. u lv e r. 1 7 1 7 1 N 1 In Wieder ein Beweis der außerordentlichen Wirksamkeit des Dr. med. Heffmanu's weißen Aräͤnter-Prust-Fyrups. Seit langer Zeit litt ich an einem lästigen Husten. Um denselben zu beseittaen, kaufte ich mit ine lasche Hoffmann' schen Kränter⸗ Brust⸗Syrup bei Herrn Wil b. Güntber, 225 1 5 19 8 155 1 58 Hasten na ort esetztem Gebrauch dieses Syrus voll staͤndig aus blieb. 1 Greiz, den 12. Mai 1861. Louise verehel. Riedel. Für Kriedberg hält Lager in Flaschen 2 I f. 44 kr., 62 kr. und 26 kr. err J. A. Windecker. 1780 Im 3. Stock einer Wohrung auf der breiten Straße sind 2 ineinander gehende sehr freundliche Zimmer zu vermiethen und werden dieselben zusammen oder auch getrennt, am liebsten an ledige Leute, ab⸗ le geben. Ju erfragen bei der Erper. d. Bl. Uegenschirme 501 in Seide, Alpaka und Baumwolle, zu sehr billigen preisea ben K. Friedrich, Philippi's Felsenkeller. Samstag und Sonntag zum letzten Male Große Concett-Vorstellung der Familie Geier. Entrée: 6 kr. Anfang: Halb 8 Ubr. Sonntag 4 Ubr Nachmittags ö und 8 Ubr Abends. 1783 Keiwillige, Feuerwehr. Samstag den 25 Juli, Abends 9 Ubr, Versammlung im Würtemberger of. 177⁵ Ir. Roßbach. „ Einladung. 1776 Nächsten Sonntag den 26. Jul ist in der Nähe der„Marienlaube“, oberhalb Ockstadt, Wirthschaft und Harmonsemusik anzutieffen. Bei ungünftiger Witterung den darauf folgenden Sonntag. Freundlichfl ladet ein Katharina Steyer. bad Nauheim. Sonntag den 26. d. M. gut besetzte Tanzmulik, wozu freundlichst einladet 1772 D. Fritz. Frith Jelsenkeller zu Bad Nauheim. 1771 Auf das Preis ⸗Kegelschteben können jeden Tag, von Morgens 9 Ubr an bis Abends 7 Uhr, Loose ge⸗ worfen werden, wozu freundlichst einladet D. Fritz. Preis-Kegel-Schieben. 1773 Scnntag den 28. Juli findet das Stechen auf die Ubr und Pfeifen slatt, wozu höflichd einladet Bad Nauheim. H. Aletter, JJ. 1740 Samstag den 1. August d. J. findet, um vlel⸗ seitigen Wünschen zu entsprechen, in meinem nen er⸗ bauten Saale Ball für Jsracliten statt, wozu freundlichst einladet Bellersbheim den 21. Juli 1868. D. E. Bopp. 1778 Auf vielseitiges Verlangen Ball für Israeliten Aite nge 2 Heinrich Ludwig Eckel. Danksagung. 1781 Allen Deni nigen, welche dei dem mich betroffenen Brandunglücke se außerorrentlich thätige Hilfe gelelset haben, wodurch dem weiteren Vordringen des Feuers Eins⸗ halt gescheben ist, sage ich hiermit meinen herzlichslen Dank. Iriedberg den 24. Jult 1868. Ernst Philippi. Kirchliche Anzeigen sür Fritdberg. Sonntag den 26. Juli 1868. Evangelische Gemtindt. N Pfarram:swoche: Herr Diakonus Meyer. Gottesdienst in der Stadtkirche! Vormiitags: Herr Candidat Kratz. Nachmittags Herr Diakonus Me yer. Gottesdienst in der Burgkirche Vormittags: Herr Candidat Fabricius. Nachmittags: Herr Candidat Bürtel. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. erfragen in der Exped. d. Bl. neben der Post in Friedberg. Druß und Verlag von Bindernagel& Schimpn. (Hierzu Unterbaltungsblatt Nr. 30.) Bette Geme Besch dunn Sie 0 derselb bewab! werden pflicht 177. 0 Militä Milita qur E erklär scheine Die Kreis erklärt Depar vorzu Beitr Heide dirtet Führ Min Bet trage