audeim ascasst cescast ect ner. 9 * t Brod der der nur mit mich mein ju dalten, versschern andefriedigt uß bach A. A. icht. t, degtunt im Untertitel, zu zeldurgen bitte 0 ollen. Taujlehrer. Logis, Atte, i zu ver⸗ del rdes, teuel Trapy. wohnungen, den bachgewlesen euberger, 5145. et, Inedberg 1. waaren — it t. n Beichen — El pyler galten det eg, n Nan, 4 Jun.. 2 2 Lage, Im, alt 21 Tagt, U 4 Sheen un Matin 20 3 Lat, 19 l. ore 150. 11 200, 2* * Gin 12 Abonnenten, welche den Anzeiger durch die Post beziehen, wollen ihre Bestellung für das II. Halbjahr dog ä baldigst machen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. M 74. Anzeiger für Oberhessen. Friedberger Intelligenzblatt. Donnerstag den 25. Juni. Enthält die amtlichen Erlasse für den Kreis Friedberg. ö Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samflag. U = Abonnements ⸗ Einladung. Mit dem 1. Juli beginnt ein neues halbjähriges Abonnement auf den Anzeiger für Oberhessen, welcher auch ferner wöchentlich drei⸗ mal, Dienstag, Donnerstag und Samstag, erscheinenen wird. Derselbe bringt die kreisamtlichen Erlasse, sodann eine kurze Uebersicht der interessantesten und wichtigsten Tagesbegebenheiten, allgemein belehrende und unterhaltende Aufsätze, landwirthschaftliche und gewerbliche Mittheilungen geschäftliche Nachrichten, Markt- und Cours⸗ Berichte, Verloosungen von Staatspapieren und locale Notizen, außerdem wöchentlich einmal im beigegebenen Unterhaltungs⸗ Blatt interessante Novellen und Erzählungen, Gedichte, Anekdoten, Räthsel, Bilderräthsel ꝛr. Die stets wachsende Zahl der Abonnenten muß uns die erfreulichste Aufmunterung sein, die Geschäfte der Redaction in der bisher eingehaltenen Weise fortzuführen. Das Abonnement beträgt halbjährig: für die Abonnenten in hiesiger Stadt 1 fl., bei sämmtlichen Postämtern des Großherzogthums 1 fl. 6 kr. 1 9 759 —.. Abbestellung erfolgt. Den verehrlichen Abonnenten in hiesiger Stadt werden wir das Blatt auch für das neue Halbjahr zusenden, wenn nicht ausdrücklicht Die Expedition. Amtlicher Theil. Betreffend: Den Abverdienst der auszubezahlenden Feldstrafen. Friedberg am 22. Juni 1868. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Da noch viele von Ihnen mit der Einsendung der Nachweise über den Abverdienst der Feldstrafen im Ruͤckstande find, so erinnern wir Sie an die sofortige Einsendung dieser Nachweise bei Meidung unangenehmer Verfugung. Betreffend: Forrasen vom 4. Quartal 1867 und Feldstrafen von der 5. und 6. Periode 1867. ee n diefe dens. Unter Mittheilung des Verzeichnisses über die Forststrafantheile Ihrer Gemeinden vom 4. Quartal 1867 und der Feldstrafantheile von der 5. und 6. Periode 1867 in nachstehendem Abdruck, tragen wir Ihnen auf die Beträge den Gemeinde-Einnehmern in Einnahme zu deeretiren und controliren zu lassen. . N Kritzler, Kreis ⸗Assessor. Friedberg am 22. Juni 1868. J. B. d. Kritzler, Kreis ⸗Assessor. 1) Auszug aus dem Verzeichniß über Forsistrafen vom A. Quartal 1867. Bönstadt 8 k., Assendeim 19 kr., Ober ⸗Florstadt 1 fl. 55½ kr., Nieder Flor · fladt 1 fl. 3½ kr., Bodenrod 24 kr., Fauerbach v. d. Höhe 8 kr., Langenhaln 48 kr., „ Butzbach 26 kr., Nieder⸗Weisel 41 ke., Kirch ⸗Göns 31 kr., Pohl⸗ Maidach 5 Göns 8 fl. 12 kr., Gambach 32 kr., Griedel 31 kr., Södel 32 kr., Wohndach 17 kr., Wölfersheim 13 kr., Straßheimer⸗Hübnerschaft 2 kt., Oder⸗ Rosbach 1 fl. 11 kr., Ober Mörlen 36 kr., Nauheim 36 kr. 2) Auszug aus dem Verzeichniß über Feldstrafen. Bönstadt 2 fl. 43 kr. Bodenrod 5½ kt., Butzbach 12 fl. 40½ kr., Fauer⸗ bach v. d. Pöhe 2 fl. 16½ kr., doch⸗Weisel 1 fl. 11½ kr., Langenhain 2 fl. 11 ¼ kr., Maibach 28% kr., Münster 18 kr., Münzenderg 40 kr., Oppersbosen 9 fl. 17½ kr., Oftheim 5 fl. 55% ke., Rockenberg 4 fl. 26 ½ kt., Assenheim 5 fl. 48½ kr., Bruchen⸗ 16 fl. 2 kr., Nieder Florstadt 11 fl. 19¾ kr., Melbach . 30 kr., Reichelsheim 7 fl. 26¼ kr., Nieder ⸗Nos bach brücken 15¼ fr., Friedber 5 fl. 9½ kr., Söoͤdel 1 Kirch Göns 59 kr., Pohl Göne 3 fl. 5% kr. n) Von der 5. Periode 1867. Steinfurth 16 kr. b) Von der 6. Periode 186 7. 7 fl. 3 ke., Dornassenheim 16½ kr., Nieder ⸗Wöllstadt 1 fl. 17½ kr., Ober ⸗Flor⸗ dai 37 fr., Oder Nosdach 8 fl. 2 kt., Dorheim 1 fl. 46 kr., Nauheim 6 fl. 55½ kr., Rieder ⸗Merlen 17 fl. 30 ¼ kr., Obermörlen 7 fl. 18½ kr., Koͤdgen 1 fl. 14½ kr., Schwalbeim 1 fl. 55 kr., 4 k., Ober Wöllstadt 5 fl. 32½ kr. Wedles deim Hessen. Darmstadt. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 32 enthält: I. Publication des zwischen der Großh. Hessischen und Königl. Preußischen Regierung wegen des Telegraphen⸗ wesens abgeschlossenen Vertrages vom 77ù29. August 1867. II. Publication von Gesetzen des Norddeutschen Bundes; darunter das Gesetz über die Aufhebung der polizeilichen Beschränkungen der Eheschließung, welches in den zum Norbdeutischen Bunde gehörigen Theilen des Großherzog⸗ thums am 1. Juli d. J. in Kraft tritt, sowie das Gesetz Über Aufhebung der Schuldhaft, welches in den bezeichneten Gebietstheilen mit dem 31. v. M. bereits in Wirksamkeit treten ist. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Organisation der Kreisveterinärämter betressend. Durch Allerhöchste Entschließung vom 2. Mai I. J. haben des Großherzogs Kgl. Hoheit zu bestimmen geruht, daß zu Reichelsheim, Kreises Lindenfels, und zu Schotten, Kreises Schotten, Kreisveterinärämter errichtet werden sollen. IV. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in den Gemeinden des Keeises Worms. V. Uebersicht der für das Jahr 1868 genehmigten Umlagen zur Vestreitung der Bedürfnisse in den israeli⸗ nischen Neligionsgemeinden des Kreises Gießen. VI. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit det Großherzog haben am 1. Februar dem Chef des Hauses Michell und Depierre in Paris Carl Adolph Michell aus Mainz das Ritterkreuz erster Klasse des Philipps⸗ Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. VII. Namens veränderungen. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 23. Mai dem Kiesa Stern zu Offenbach zu gestatten, in Zukunft den Vornamen Carl,— dem Valentin Carl Anton Neß zu Mainz zu geslatten, in Zukunft statt seines bisherigen Familiennamens Neß künflighin den Familiennamen Wittig— und am 2. Juni dem Philipp Daniel aus Schönberg zu gestatten, in Zukunft statt seines bisherigen Familiennamens Daniel den Familtennamen Schmidt zu führen. VIII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18. April den Banquier Horatius Günzburg zu St. Petersburg zum Generalconsul daselbst zu ernennen;— am 2. Juni dem Schullehrer an der evang. Schule zu Nieder-Liebersbach Oswald die erste evangelische Schulstelle zu Neckar⸗Steinach — und dem Schulamts-Aspiranten Müller aus Wimpfen die achtzehnte Lehrerstelle an der Stadtschule zu Worms zu übertragen;— am 5. Juni den Gymnasiallehramts⸗ Accessisten Dr. Diehl aus Darmstadt zum Lehrer an der Realschule zu Darmstadt— und an demselben Tage den Corporal im 4. Infanterie-Regiment Conrad Erb aus Flensungen zum Bremser bei der Main-Weser-Eisenbahn zu ernennen. IX. Militärdienstnachrichten. (Bereits mitgetheilt.) X. Charakterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 2. Juni der Gemüsehändlerin Werner⸗Gotlmann zu Darmstadt den Charakter als Hofgemüselieserantin— und am 7. Juni dem Leibzahnarzt Medicinalrath Dr. Werner zu Darmstadt den Charakter als Geheimer Medicinalrath zu verleihen. XI. Concurrenz für: die evangelische Pfarrstelle zu Klein⸗Karben, im Dekanate Rodheim, mit einem Gehalte von 1068 fl. 49 kr.; dem Freiherrn von Leonhardi zu Groß⸗Karden steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu. XII. Gestorben: am 20. Mai der Schullehrer Reitz zu Salz;— am 28. Mai der Brückenmeister und Brücken⸗ gelderheder Pfaffinger zu Gernsheim;— am 7. Juni der pensionirte Obergerichtsrath Schmitt zu Mainz. — Das Gr. Regierungsblatt Nr. 33 enthält: I. Verordnung, die Stistung eines militärischen Er⸗ innerungszeichens betreffend.(S. Darmst. Zig. Nr. 164.) II. Bekanntmachung, die im Felddienste verwundeten Militärpersonen beir. Großherzogliches Ministerium des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern bringt zur öffentlichen Kenntnß, daß nunmehr auch die päpstliche Regierung der am 22. August 1864 zu Genf abgeschlos⸗ senen Uebereinkunft wegen Verbesserung des Looses der im Felddienste verwundelen Militärpersonen beigetreten ist. III. Bekanntmachung Großherzoglichen Mmisteriums des Innern, die amtliche Benennung der Diensistelle des Rechners der reformirien Collectur Groß-Umstadt und den Amistitel des Rechners deireffend. Seine Königliche Hoheit der Großherzog baben Allergnädigst zu bestimmen ruht, daß die Dienststelle des Rechners der reformirten ollectur Groß⸗Umstadt künftig die amtliche Benennung „Collectur⸗Rentamt Groß Umstadt“ und der Rechner selbst den Amtstitel„Collectur Rentamtmann“ zu führen habe. IV. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Ausgleichung der Kriegskosten betreffend. Mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs sind zu Mitgliedern der nach Art. 9 des vom 12. Mal 1868, die Ausgleichung und Vergütung der im Jahre 1866 durch die Königlich Preußischen und die mit denselben verbündeten Truppen während ihres Aufenthalts in dem Großherzogthum verursachten Kriegs lasten betreffend, zu bestellenden Commission ernannt worden: 1) der Großh. Obermedicinalpräsident Dr. Gold⸗ mann als Vorsitzender, 2) der Großh. Oberappellations⸗ und Cassationsgerichtsrath Dr. Zentgraf, 3) der Großh. Kreisrath Ninck Freiherr v. Starck, 4) der Großh. Ober⸗ rechnungsrath Heß und 5) der Großh. Kreisrath Knorr. V. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Gießen, den Ausschlag einer Umlage zweiter Klasse in der Ge— meinde Burkhardsfelden pro 1868 betreffend. VI. Dienstnachrichten. Am 7. Mai wurde der katho⸗ lische Pfarrer Henrici zu Mainz zum kath. Pfarrer zu Lörzweiler,— der kath. Pfarrer Kratz zu Eich zum kath. Pfarrer zu Heßloch,— der Kaplan Itzel zu Ockstadt zum kath. Pfarrer zu Bürstadt,— am 9. Mai der Pfarr⸗ verwalter Schumacher zu Budenheim zum kath. Pfarrer daselbst— und am 28. Mai der Pfarrverwalter Enders zu Flonheim zum kath. Pfarrer daselbst ernannt; am 8. Juni wurde dem Conrad Happersberger aus Alsheim das Patent als Geometer der zweiten Klasse für den Kreis Worms— und am 12. Juni dem Wilhelm Hart⸗ mann aus Babenhausen das Patent als Geometer der ersten Klasse für den Kreis Dieburg ertheilt. VII. Gestorben: am 20. Juni der pensionirte Ge⸗ heime Ober⸗Rechnungsrath Maurer zu Darmstadt. — 20. Juni. II. Kammer. Ueber die Be⸗ rathung bezüglich des Militärbudgets tragen wir aus den vorliegenden Berichten noch Folgendes nach: Hunsinger sucht zu beweisen, daß durch die Militärconvention allerdings auch die Ein- führung der preußischen Gagen geboten erscheine, daß dagegen berechtigte Pensions ansprüche nicht verkümmert werden dürften. Eine Ablehnung der erhöhten Gagen halte er nicht für berechtigt, wohl aber hätte er gerne ein Ersuchen an die Regierung gestellt, uns für dieses Jahr damit zu verschonen. — Stockhausen: Mit Annahme der Militär- convention könnten doch wahrlich nicht alle stän⸗ dischen Rechte erloschen sein. Er frage die Herren vom Ministertische, ob nicht vielleicht Verhandlungen mit der preußischen Regierung stattgefunden hätten über ihre Auffassung der Sache. Vielleicht hätte dieselbe jetzt eine andere wie früher. Einer vater⸗ ländischen Pflicht sich fügend, könne er in den norddeutschen Bund eintreten, niemals könne er aber seine Zustimmung zu Zwang und Maß⸗ regelungen geben. Preußen würde gut thun, wenn es derartigen Stimmen Gehör gebe. Als allein correkt stimme er dem Minoritätsantrag bei. Er habe in seinem ganzen politischen Leben nur den einen Ehrgeiz gehabt, sich ein reines Gewissen zu bewahren und das zwinge ihn soviel wie möglich mitzuwirken, daß unserm Land nicht unerschwing⸗ liche Lasten aufgebürdet würden.— Der Vorstand des Kriegsministeriums Major Dornseiff sucht aus früheren Reden Dumont's und Stockhausen's nachzuweisen, daß sie heute incorrect handelten. — Dem tritt Volhard entgegen, welcher zwar den Antrag der Minorität für formell begründet, aber unter den gegebenen Verhältnissen für un⸗ möglich hält. Man habe alle Ursache, beim Militärwesen Ersparungen eintreten zu lassen und aus diesem Grund beantrage er, die Regierung zu ersuchen, nach vorausgegangener Verständigung mit Preußen dem Militär eine solche Formation zu geben, wonach das Regiment, wie in Preußen aus 3 Bataillonen bestehe, und hierdurch 18,000 fl. erspart würden.— Dumont vertheidigt seine Anträge. Ersparungen könnten wir nur eintreten lassen, wenn wir in die Detailberathung eingingen und so sehr er den einzelnen Mitgliedern der neuen Kriegsbehörde seine Achtung ausspreche, Vertrauen habe er zu der neuen Einrichtung nicht das geringste; darin habe ihn namentlich die Denkschrift bestärkt. Alles laufe darauf hinaus, ähnlich wie in Preußen bis zum Jahre 1872 die Pauschsummen in Anspruch zu nehmen. Er könne überhaupt keinem solchen Provisorium, wie es in den Herren heute erschienen, solche Rechte anver⸗ trauen, er hätte einen verantwortlichen Minister hier sehen mögen, mit dem könne er allein partiren. Schließlich müsse er noch ganz energisch an seinem dritten Antrage festhalten, daß die ständische Ge⸗ nehmigung zu allen einzuführenden Militärgesetzen eingeholt werde und er lege den entschiedensten Protest gegen die seither auf dem Verordnungs⸗ wege publicirten Gesetze ein, dessen letztes sogar ohne Einwilligung der Stände veröffentlicht wurde. — Major Dornseiff erklärt, daß wir nach der Militärconvention verpflichtet seien, die preuß. Gagen einzuführen.— Divisionsauditeur Verdier sucht diese Ansichten weiter auszuführen, da Zweck und Absicht der Miliärconvention dahin gehe, keine Getheiltheit des norddeutschen Kontingents eintreten zu lassen. Das Kriegsministerium nehme keinen Anstand zu erklären, daß es für die Zukunft mitunter die seither herkömmliche vorherige Ein- holung der Genehmigung der Stände bei Gesetzen über das Militärwesen nicht einholen könne.— Goldmann hält es für unmöglich, daß gegen⸗ wärtig ein detailirtes Budget vorgelegt werde. Leider seien wir zur Einführung der preußischen Gagen durch die Militärconvention verpflichtet, für 1868 sei jedoch ihre Einführung constitutionell als sachlich unmöglich.— Hauptmann v. Hergert macht auf die Pflichten aufmerksam, welche die preußische Organisation dem Militär auferlege, deßhalb man ihnen auch die Rechte nicht vorent⸗ halten dürfe.— Heß erachtet uns nicht zur Aus zahlung der preußischen Gagen verpflichtet, zumal die Ansätze mit den Bezügen der Civil ⸗ beamten außer allem Verhältniß stehen.— Es sprechen nun noch eine Reihe von Abgeordneten der Kammer und mehrere Vertreter der Regierung, ohne wesentlich Neues vorzubringen. Schließlich erhält der Berichterstatter Wernher das Wort zur Befürwortung der Anträge der Majorität. Bei der Abstimmung wird die Anforderung der Regierung auf Bewilligung von 3,088,000 fl. einstimmig verworfen. Der Minoritätsanirag auf Vorlage eines detaillirten Militärbudgets fällt mit 33 gegen 9 Stimmen, dagegen beschließt die Kammer mit Stimmengleichheit(21 gegen 21) Bewilligung von 3 Millionen, jedoch nur unter folgenden Bedingungen: 1) daß durch die Militär⸗ convention die Zahlung preußischer Gagen nicht geboten sei, und solche bis zum 1. Januar 1869 nicht einzutreten habe; 2) daß für 1869 ein spezialisirtes Militärbudget vorgelegt und 3), daß die Rechenschaftsablage schon auf dem 20. Land⸗ tage erfolgen werde; ferner, daß 4) die Fragen der Pensionirungen geregelt werden müssen. Ab⸗ gelehnt wird mit 22 gegen 20 Stimmen eine Verwahrung Dumont's, wonach die Einführung preußischer Militärgesetze für„das Großherzog ⸗ thum“ nicht ohne Genehmigung der Stände statl⸗ finden darf, dagegen nimmt die Kammer eine solche Resolution an, falls es sich um Einführung von Gesetzen für das„ganze“ Großherzogthum handelt.— Der Antrag Volhard's(Formation des Regiments in 3 Bataillone) fällt mit allen gegen 13 Stimmen, wogegen der Metz'sche An⸗ trag auf Vereinfachung der Staatsverwaltung mit 28 gegen 14 Stimmen angenommen wird.— Vier Abgeordnete des grundherrlichen Adels (A. v. Löw, v. Wambold, v. Schenk und v. Günderode) geben eine Erklärung zu Pro- tokoll, wonach sie gegen die Militärconvention gestimmt, weil die Lasten zu groß seien und sie sich nicht dem späteren Vorwurf aussetzen wollten, als hätten sie den Ruin des Landes mitverschuldet und sie auch ferner gegen jede aus dieser Convention entspringenden Anforderungen stimmen würden. — 23. Juni. II. Kammer. Erster Gegen⸗ stand der heutigen Tagesordnung ist eine Vorlage des Finanzministeriums, die Verwilligung jährlicher Entschädigungen für die in den vormals kurhessischen, durch den Friedensvertrag vom 3. Sept. 1866 dem Großherzogthum zugefallenen Ortssteuer⸗ Erheber betreffend. Mit 17 gegen 17 Stimmen wird solchen Beamten, welche mindestens 15 Jahre Dienstzeit haben aus Billigkeitsgründen eine jähr⸗ liche Entschädigung von einem Dritttheil ihres früheren Diensteinkommens zu Lasten des allge · meinen Pensionsfonds bewilligt.— Bezüglich der durch den Abg. Dumont beantragten Erhöhung der Besoldungen der Gerichtsbeamten in Mainz beharrt die Kammer, entgegen dem anderen Hause, auf ihrem früheren Beschluß, die Regierung zu ersuchen, zum Zweck der Gewährung einer Woh · nungsvergütung an den Vicepräsidenten und die sieben Räthe des Bezirksgerichts. Auch bezüglich des Civildienerwittweninstituts beharrt die Kammer auf ihren früheren Beschlüssen; ebenso hinsichtlich des Antrags des Abg. Volhard, die Beitrags- pflicht der Ausmärker zu den Gemeindebedürfnissen zweiter und dritter Klasse.— Die Stadt Fried- berg führt Beschwerde, weil sie trotz ihrer Pro. testation genöthigt worden ist, für Ertheilung des katholischen Religionsunterrichts an der Realschule zu Friedberg, den sie nicht für nöthig hält und der ohne ihre Zustimmung angeordnet worden, jährlich 50 fl. aufzuwenden. Die Beschwerde wird von der Kammer abgewiesen, da sich die Regierung bei Errichtung der Anstalt eine besondere Belohnung der Hülfslehrer vorbehalten hat und die Real⸗ schulen als Simultanschulen angesehen werden, in welchen ein besonderer Lehrer für Ertheilung des Religionsunterrichts jeder Confession anzustellen if. — Der„Fr. Ztg.“ wird von hier mitgetheilt: Am Ende jeden Quartals werden die Beamten ⸗ gehälter ausbezahlt in den Provinzen durch die Lokal⸗Steuerbeamten, in Darmstadt durch die Haupt⸗Staatskasse. Diese Zeit ist wieder heran ⸗ genaht, aber zum erstenmal seit dem Bestehen unserer Verfassung war die Haupt⸗Staatskasse, in der die öffentlichen Einnahmen aus dem ganzen Lande zusammenfließen, außer Stande, dieser ihrer Verbindlichkeit nachzukommen, und mußte sie deß⸗ halb ein Anlehen von 100,000 fl. bei der Staatsschulden⸗Tilgungskasse machen. Die für unser kleines Staatswesen nahezu unerschwinglichen Kosten für das Militär absorbiren eben Alles. Zum Wormser Lutherfest. Ein uralt deutsches heil'ges Lied Klingt hehr um Worms am Rheine; Die Heldenmähr von Siegefried Durch alle deutschen Herzen zieht Gewaltig wie sonst keine. Im Land der Nebel tödtet er Die Riesen und den Drachen, Der Held; errang mit seinem Speer Den reichsten Hort, so licht und hehr, Wohl werth ihn zu bewachen. Das ist der Nibelungenhort, Versenkt im deutschen Rheine; Es wußte Keiner mebr den Ort; Doch treu bewahrt als Dichterwort Im Volksgemüth alleine. (Am 25. Juni 1868.) Der Hort, das ist der Ehrensold, Bewahrkt im heil'gen Schreine Des Volkes, daß der Wahrheit Gold, Der Freiheit, die so rein und hold, Funkele wie's Gold im Weine. Als später Nebel wiederum Auf allen Völkern lagen; Wahrheit und Freiheit waren stumm, Der Erde„Salz geworden dumm;“— Spricht Einer:„Ich will's wagen!“ Es ist der Mann von Wittenberg In Worms am deulschen Rheine; Er bricht der Kirche engen Pferch, Den Vann der Nibelungen⸗Zwerg', Mit Gottes Wort alleine! Das hohe Wort, das heil'ge Wort, Der freien Forschung Waffe; Die kämpft von nun an ewig fort Für des Gewissens sichern Hort, Daß sie die Freiheit schaffe. Das ist des Glaubens Burg und Wehr, Der Völker helle Waffen, Der Streiter all um Luther her; Droh'n alle Teufel noch so sehr, Sie können nichts erraffen. Der Luther ragt ein Siegefried, Ein Heldenbild am Rheine; Stimm' an der Freiheit Jubellied, Das durch die deutschen Herzen zieht, Du deutsche Volks gemeine! H. Künzel. Stimmbe Die Gem peht übt Anläßli das Au frage m besttze! Thron nach de Bestimt habe protlar nur d sowit bis zu — 150? 9 Uhr, Jolz ft bitrau, Bedlugt dri ie 1531 werden ten dis allge Ggjglich du dien Erhöhung nen in Main dadtttn Haus, Atzierung p ig einer Woh, enten und di Auch beziglit ct dit Kaume do hinsichtlic dit Beitrags tbcdürfnissen Stadt pried⸗ retz ihtet pre Ertheilung da det Rtalschule zthig hält un ordnet worde, zeschperde vin die Regierung dert Btlohnung aud die Nei den perden, in Ertheilung das f anhuftellen ij har witzetheil die Beamte; 4% durch dk bt burch dy pitdtr heran den Bein Staditlast, u ut den gauld at, diestt ihn nußtt sie de 00 L. be dr 4. Die fit aeruglich — then Alles. — E 3 ur Oedt, Worms. Als Deputirter der Stadt Königs berg wird ein Sprößling der Luther'schen Familie auf dem biesigen Feste erscheinen, nämlich der ostpreußische Grundbesitzer Herr von Kunheim⸗ Inditten, dessen Vorfahre Georg v. Kunheim, der in Wittenberg studirte, am 5. August 1560 mit Margarethe Luther, der dritten Tochter des Re- formators, vermählt ward und mit ihr nach seinem Stammsitz Knauten bei Pr. Eylau zog, wo sie 1570 verstarb. Preußen. Hannover. Bei seiner An- wesenheit in Hannover erwiederte auf die Anrede des Stadtdirektors gelegentlich der Vorstellung der Stadtbehörden der König Wilhelm Folgendes: „Wir stehen uns zum erstenmal gegenüber, seit Ereignisse, welche große Veränderungen hervor— riefen, uns zusammenführten. Ich mißbillige und tadle nicht die persönlichen Empfindungen für frühere Verhältnisse. Was aber Herz und Haus ehrt, muß im Herzen und im Hause bleiben. Drängt es sich irgendwie in die Oeffentlichkeit, so treten Sie mir und meiner Regierung gegenüber und zwingen mich, demgemäß zu handeln. Er⸗ widern Sie mein Vertrauen, dann bin ich über— zeugt, daß wir glücklichen Zuständen entgegengehen.“ Bremen. Am 22. d. hat dahier eine ge⸗— waltige Feuersbrunst 8 Stunden lang gewüthet. Sie entstand durch Ziehen von Baumwollproben. Die arg bedrohte Stephanikirche ist trotz mehr⸗ maligen Feuerfangens gerettet worden. Die Pack häuser der Firmen Fritze, Boys, Oetling Sohn, welche Baumwolle und beträchtliche feine Tabaks⸗ vorräthe enthielten, sind zerstört. Das Feuer ward den entferntesten Vorstadthäusern zugeweht. Der Schaden wird auf 1½ Mill. Thaler taxirt. Oesterreich. Wien. Die Skuptschina⸗ Wahlen in Serbien sind in größter Ordnung und Ruhe zu Ende geführt worden und im Sinne der Wahl Milans ausgefallen. Die Mehrzahl der Stimmberechtigten betheiligten sich an der Wahl. Die Gemeinden und die Truppenkörper der Volks- wehr übersenden fortwährend Zustimmungsadressen. Anläßlich von sich kundgebenden Befürchtungen, das Ausland möchte sich in die Thronbesetzungs⸗ frage mischen, sagt Vidordan: Die serbische Nation besitze das souveräne Recht selbstständig über den Thron zu verfügen. Die Serbenkrone sei erblich nach den von den Volksrepräsentanten festgesetzten Bestimmungen. Von diesem loyalen Standpunkte habe die Nation bereits Milan zum Fürsten proclamirt, der bevorstehenden Skuptschina liegt nur die feierliche Begrüßung des Fürsten ob, sowie die Wahl der gesetzlichen Vormundschaft bis zu seiner Volljährigkeit. Prag. Am 21. d., Morgens um 5½ Uhr, kam der Kaiser hier an und wurde von der Be⸗ völkerung gufs Wärmste empfangen. Die Straßen, durch welche er fuhr, waren festlich geschmückt. Auch die von allen Seiten herbeigeströmte Land— bevölkerung betheiligte sich an der Feierlichkeit. Die Feierlichkeit der Brückeneinweihung fand unter großem Jubel und in der würdigsten Weise statt. Serbien. Belgrad. Am 23. d. traf der junge Fürst Milan hierselbst ein und wurde von einer großen Menschenmenge unter Kanonen- donner feierlich eingeholt. Die Würdenträger des Staates und die Corporationen der Bürgerschaft begrüßten den Fürsten, der nach abgehaltenem Gottesdienste durch die Hauptstraßen in das fürst— liche Palais fuhr. » Friedberg. In der Nacht vom 22. zum 23. Juni gegen 2 Uhr wurden wir durch Feuersignale aus dem Schlafe erschreckt. Bei Herrn Seifensieder Wolf in der Augustinergasse war das auf dem Speicher eines Neben⸗ baues aufbewahrte Heu in Brand gerathen. Rascher und eifriger Hülfe gelang es, schnell Herr des Feuers zu werden und die drohende Gefahr weiterer Verbreitung desselben abzuwenden. * Friedberg. Ein gesegnetes Jahr ist das, in dem wir leben; denn am 15. und 16. Juni wurde bei Würz⸗ burg schon Getreide geschnitten und ein Gleiches geschah am 17. bei Nürnberg; auch der Hopfen ist gesund und üppig. Reisende, die in den letzten Tagen die Bahn zwischen Bingen und Mainz passirten, sahen bei Heides⸗ heim und Büdesheim geschnittenes Korn. Alles um 3 Wochen gegen frühere Jahre voraus. Auch in der Wetterau wird man mit dem Schneiden der Getreide früher be— ginnen müssen, als in sonstigen Jahren. In manchen Gemarkungen hat das Korn bereits die nöthige Reife er⸗ langt, so daß mit dem Schneiden täglich begonnen werden kann. T Nauheim. Am Sonntage feierten die hiesigen Katholiken ihren ersten Gottesdienst in der von der evang. Gemeinde zu diesem Zwecke überlassenen Rheinhardslirche. Das früher sehr verfallene Kirchlein ist innerhalb drei Wochen so schön hergestellt worden, daß der Eifer, mit dem der prov. Kirchenvorstand alles hierauf Bezügliche betrieb, nur zu loben ist. Bei der sich in erfreulicher Weise zeigenden Opferwilligkeit der hier anwesenden Katholiken werden bald die enistandenen Unkosten gedeckt sein. Herr Pfarrer Helferich von Ober-Mörlen nahm die ganze Feierlichkeit vor und hielt eine dem Tage angemessene schöne Predigt. Die kirchliche Feier wurde besonders durch die ausgezeichnete Kapelle des Herrn Neumann gehoben, und auch der katholische Gesangverein von Friedberg hatte sich bei der Feier durch Vortrag mehrerer Gesänge bethei⸗ ligt. Mit der regelmäßigen Abhaltung eines katholischen Goltesdienstes ist ein großer Mißstand für das Bad gehoben und müssen darum zum Schlusse die Bemühungen der hiesigen Katholiken, sowie der Bade-Direktion und mehrerer Herren des Stadtvorstandes rühmlichst anerkannt werden. Frankfurt. Der Zwölfkreuzertag des zoologischen Gartens zog am vergangenen Sonntag eine große Men⸗ schenmenge, namentlich von auswärts, an. Der Garten war von 3581 Personen besucht. Zu bedauern bleibt nur, daß dem Publicum, welches an solchen Tagen nach Frank⸗ furt gezogen wird, die übrigen Sehenswürbigkeiten ber Stadt nicht ebenfalls zugänglich gemacht werben. Es wäre dies gewiß eine dankbare Aufgabe für den neuen Verein zur Hebung des Verkehrs. Bensheim. Die„H. V.“ schreiben: Die plötzliche Entlassung eines Rentamisbieners des Grafen v. Schön⸗ berg, welcher dieser Tage aus Rom zurückgekehrt ist, erregt ger nicht geringes Aussehen und haben sich die öffentlichen Blätter bereits der Sache bemächtigt. Der betreffende Diener lebt nämlich in gemischter Ehe und will feine Kinder katholisch erziehen lassen, weswegen ihn der Graf aus seinem Dienste entließ, oder ihm die Bebingung stellle, seine Kinder protestantisch werden zu lassen. Bei dem bekannten toleranten Sinne des Grafen ist diese Handlungs⸗ weise um so auffallender. Der Herriedener Wetterbeobachter schreibt unterm 19. ds.: Der seit gestern eingetretene Höhenrauch hat die Gewitterbildung verhindert, und verlängert uns das schöne, wenn auch weniger heiße Wetter. München. Die Verhandlungen gegen den Grafen Gustav Chorinsly, welcher der Theilnahme an der durch Julie von Ebergenyi verübten Ermordung seiner Gattin angeklagt ist, hat am 22. Juni vor dem oberbayerlschen Schwurgericht begonnen und zwar bei einem so ungeheuren Audrange des Publicums, daß Hunderte sich wieder ent⸗ fernen mußten, ohne Platz gefunden zu haben. Auch der Herzog Karl Theodor von Bayern und der Justizminister v. Lutz waren in dem reservirten Zuhörerraum bemerkbar. Aus dem verlesenen Verweisungs⸗Erkenntnisse und der Anklageschrift läßt sich wesentlich Neues nicht mittheilen. Was von Interesse ist, wurde im Prozeß gegen die Julie von Ebergenyi so ziemlich zur Genüge an die Oeffentlich⸗ keit gebracht. Bei der Verlesung der Anklageschrift blieb Chorinsky Anfangs ruhig, bald aber konnte er sich nicht mehr bemeistern; bei einer Stelle, wo das leichtfertige Wesen der Ebergenyi geschildert war, fuhr er mit den Worten auf:„Ist nicht wahr.“ Vom Präsident deßhalb zur Ruhe verwiesen, nahm er sich zwar zusammen und schwieg ferner, aber das Zucken der Lippen, das unaus⸗ gesetzte Spiel der Finger ꝛc. verrieth seine heftige Erregung während des Anhörens der ihn beschwerenden Inzichten. Nach Verlesung der Anklagescheift wurde die Anwesenheit der Zeugen— 34 an der Zahl— festgestellt und daun das Verhör mit dem Angeklagten begonnen. „ Bereitung der Stärke als Schutzmittel der Frauenkleider gegen Verbrennung. Die bekannten höchst beklagenswerthen Vorfälle, die durch die Entzündung von Frauenkleidern durch Zündhölzchen ꝛc. verursacht worden sind, haben dem Bergrath Hrn. Patera zur Erfindung einer Stärkemischung Veranlassung gegeben, welche einfach, leicht und wohlfeil herzustellen ist. Man hat nur nöthig, die gekochte Stärke mit feinem weißen Gypspulver und mit etwas gepulvertem Salmiak zu ver⸗ mischen, und zwar in dem Verhältniß, daß eine mit dieser Stärke gesteifte und getrocknete Stoffprobe in der Flamme eines Lichts sich nicht entzündet. Die dann einmal gefun⸗ denen günsligen Verhältnißzahlen der Zusätze merkt man sich leicht. Leichte Kleiderstoffe, Tülle ꝛc., die von einer Wäscherin mit dieser Stärle gesteift worden waren, zeigten bei vorgenommenen Proben, daß der Brand vollständig localisirt blieb und zwar dbergestalt, daß die betroffene Sielle nur verglimmte, aber nicht in Flammen aufging. ieferung. 1532 Montag den 29. Inni d. J., Vormttitags 9 Uhr, soll die Lieferung von 90 Stecken Buchenscheit⸗ holz für das Militärhospital Friedberg auf dem Hospital⸗ bürrau, unter den daselbst zur Einsicht bereit liegenden Bedingungen, durch Summissson vergeben werden. Friedberg den 20. Juni 1868. Der Großherzogliche Hospital Commandant Hoffmann. Lieferung von Gerste, Waizen⸗ kleie und Leinkuchen. 1531 Montag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden die obigen Bedürfnisse für die Garnison Butz⸗ bach auf das zwelte Halbjahr 1868 auf dem Büreau des Provlant⸗Amts dahier, woselbst auch die Bedingungen offen liegen, im Soummissionswege vergeben. Darmstadt den 20. Juni 1868. Groß herzogliches Proviant⸗Amt. Heugras ⸗Versteigerung. 1550 Freitag den 26. l. M., Mittags um 12 Ubr, soll das diesjährige Heugras in dem sogenannten Welt⸗ boden, eirca 18 Morgen, auf Ort und Stelle in mehreren Abthellungen meistbletend versteigert werden. Fauerbach v. d. H. den 20. Junt 1868. Großherzogliche Bürgermetsterei Fauerbach Philipps. Tüchtige Herrenschneider, 1524 mit gutem Atteste versehen, können dauernde Beschäftigung erhalten bei M. Scheuer in Frank⸗ furt a. M., Ecke der Allerheiligengasse und Fahrgasse. bel K. Friedrich neben der Post. 252⁵ Herrenkragen Holz- Versteigerung. 1543 In den Gräflich Solms ⸗Rödelheim'schen Wal dungen sollen versteigert werden: 1) Montag den 29. Juni l. J., Vormittags 8 Uhr, ia der kleinen Diebseiche. 41 Stecken Eichen ⸗Prügelholz, 7400 Wellen Eichen ⸗Reisdolz, Schälholz. 500 Stück Eichen⸗Baumstützen, 2) Dienstag den 30. Juni l. J., Vormittage 8 Uhr, in dem Unter⸗Bainhards. 5 Stecken Eichen⸗Prügelholz, 575 Wellen Eichen⸗Astreisholz, 4150 15„ Schlagreisholz, 200„ Nadel Reisbolz, 8 Cichen⸗Stämme von 6 bis 7 Zoll mittlerem Durchmesser und 15 bis 20 Fuß Länge, 2 8½ Ae e e 00 ellen Eichen-Reisholz, 600 Stück Eichen⸗Baumstützen, J Schälbolz. 12 Haufen Allerxleiholz. Zusammenkunft am ersten Tag, Morgens präcis 8 Ubr, an den Ruhebänken auf der von Ilbenstadt nach Kaichen führenden Staatsstraße und am zweiten Tag, Morgens präcis 8 Ubr, am Forsthaus Bainhards. Wickstadt den 22. Juni 1868. Gräfliche Oberförsterei Assenheim Schal lac. Einige kupferne Kessel, 1553 einige Schnellwaagen, jede 150 bis 200 Pfund auswiegend, und eine Meßtgerwaage hat zu verkaufen! Mändle Garde. Ein möblirtes Logis mit oder ohne Cabinet zu vermiethen bei Joh. Fillmar. 1541 Arbeits ⸗Versteigerung. 1548 Samstag den 27. Juni, Vormittags 10½ Ur, sollen auf dem Rathhause zu Staden nachstehende Arbeiten, zur Pflästerung der Mittelgasse gehörig, an die Wenigstnebmenden in Accord gegeben werden: 3 2) Brechen, Fabren und Ausseßen von 2 Cubik⸗ Klafter Steine 123 3) Lieferung und Messen von 4 Cbk.⸗Kl. Sand 106 4) Fortfahren des Baugrundes 2. 5) Lieferung von 120 St. Pflöcken 4 Friedberg den 23. Junt 1868. Der Bezirks⸗Bauausseher Schneider. f gostaithe- Verkauf 1540 Eine sehr geräumige Hofraithe, bestehend in zwei Wohnhäusern mit gewölbten Kellern, Scheune, Stal⸗ lungen und Brunnen, an der Hauptstraße eines von Frledberg ½ Stunde entfernten Ortes gelegen, welche sich zu jedem Geschaftsbetrieb eignet, ist unter günstigen Bedirgungen von dem Elgenihümer aus der Hand zu verkaufen, mit dem Bemerken, daß die Hälfte des Kauf⸗ preises eventuell stehen bleiben kann. Zugleich können einige Güterstücke mit Baumpflanzungen dabei gegeben werden. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 2 8 Ein Garten 1544 am Schützenrain, ganz nahe an der Eisenbahn gelegen, vor einigen Jahren frisch angelegt, ist aus der Hand zu verkaufen. Zu erfragen dei der Expedition d. Bl Pflasterarbeit mit Plantrung, veranschlagt zu 198 Pferde- und Fohlenmarkt zu Frankfurt a. M. am 25., 26. und 27. August 1868. 1542 Ote vollstöͤndig für 400 Pferde hergerichteten, mit schönsten Musterplätzen umgebenen neuen prachtvollen Stallungen sind zur Aufstellung der feineren Pferde bestimmt. Iiir am 25. August nebst Vertheilung von Ehren ⸗Preisen an die Besitzer der besten Prämiirung zu Markt gebrachten Pferde und Fohlen. 7 V l am 27. August öffenslich vor Notar und Zeugen von 61 der schönsten Neit⸗ erloo ung und Wagen⸗ Pferde 9 vollständige vier, zwei⸗ und einspännige Equi⸗ agen, Schlitten nebst completten Geschirren, sowie sonstigen Neit⸗ und Fahr⸗Requisiten im Werthe von ca. fl. 70,000, wenn 40,000 Loose vergriffen find. Anfragen und Bestellungen auf Stallungen sowie auf Loose, Letztere à 1 Thlr.(f. 1. 45) pr. Stück beliebe man franeo an den Secretair des unterzeichneten Vereins, Herrn E. Kappel, zu richten, wo auch Uebernebmer einer größeren Anzabl von Loosen die näheren Bedingunger erfahren können. 1 95 Den Austrägen für Loose ist der Betrag frauco mit deutlicher Angabe der genauen Adresse beizufügen. Falls die Zusendung franco und recommandirt gewünscht wird, find die erforderlichen Marken einzusenden. Auswärtige Theilnehmer, welche ihre Loose durch das Secretariot direct beziehen, werden, falls ihnen ein größerer Gewinn zufällt, davon— soweit thunlich— mittelst Telegramm in Kenntniß gesetzt. Der Vorsitzende des landwirtoschaftlichen Vereins: Dr. Georg Haag ——— 1 5 0 2 1 2 8 2 E*. S eitungs-Aunoncen- Expedition 85 8 8 8 ö von 8 8.8 8 K S 2 8 2 — 333 aasensiein& Vogler L S. 2 2 2 8 2 1997 in 2 2 2 2 2 8 8 Frankfurt am Main. 8 — 88. 85 ——— 25 5 Dieselbe vermittelt ausschliesslich Zeitungs- Inserate in 8 5 S 2 — 2 8 jede Zeitung aller fünf Welttheile,— berechnet stets die Original- 3 5. D preise,— gewährt bei grösseren Aufträgen angemessenen 423 8 e Kabatt,— liefert Belegblätter über jedes Inserat,— he- 3 F 8 2 =— S. 2 5 5— seitigt alle Porto- Auslagen und sonstigen Nebenkosten, liefert 8 S E S. 8 8 8 vorherige Kosten- Anschläge und versendet auf Verlangen gratis 8* 2 8 2 und franco ein 2— F vollständiges Zeitungs- Preis- Verzeichniss. 5 7 88 1511 Zum Abonnements auf das mit dem 1. Juli 1868 beginnende dritte Quartal für den Frankfurter Anzeiger une ungehlan Frankfurter Familienblätter Unterhaltungsblatt laden wir ergebenst ein. Abonnements-Preis per Quartal: 1) in Frankfurt a. M. von der Verlags ⸗ Expedition zu beziehen: 1 fl. 36 kr. 2) in Baden, Bapern, Württemberg, Oesterreich, Luxemburg, sowie in den Staaten des Norddeutschen Bundes außer Preußen 27 Sgr.= l fl. 35 kr. 3) in ganz Preußen: 1 Thlr. 2 Sgr. = 1 fl. 55 kr. Erscheint täglich außer Montags.. 8 Dieses Blatt bringt, ohne irgend wie Partheizwecke zu verfolgen, in möglichst gedrängter Weise eine vollständige Uebersicht der Ereignisse auf der Weltbühne und sucht in der Schnelligkeit seiner Mittheilungen lelnem anveren größeren Blatte nachzustehen. Außerdem enthält dasselbe wöchentliche Berichte über die Fluctuationen der Staatspapiere, Colontalwaarenberichte, und die Preisnotirungen der hiesigen Produetenbörse und des Viehmarkts, ebenso wie es die Resultate rer jeweiligen Staatslotterie⸗Ziehungen mitihellt. Auch bringt es regelmäßig die für das größere Publikum Interesse bietenden Bekanntmachungen der Behörden. Die täglich beigegebenen„Familienblätter“, zu dessen Mitarbeitern die beliebtesten Schriststeller Deutschlands zählen, werden sich nach Verhältniß ihres Raumes mit Allem befassen, was im Bereich der Belletrtstik, der Kunst und 3 2 ee o age be ere nd bei dem ausgebreiteten Leserkreis dieses Blattes von dem günstigsten Erfolg Jnserate für den Aufgeber. Probeblätter auf Verlangen gratis. Frankfurt a. N. im Juni 1868. Bestellungen nehmen an alle Poflämter und in Frankfurt a. M. die Expedition, Buchgasse 3. Mehrere clegante Offtierswohnungen, Fruchtpreise. 1530 eine mit Stall sür ein Pferd, können nachgewlesen E Nate. riedberg, 24. Junt. Waizen 16 fl. 15 kr.; werden. Isaak Rothenberger, Kats 10 fl.— te.; Gerste 7 fl. 40 kr. Hafer 5 fl. 30 fr. Gießen. Linden pla ß. 9—— Frankfurt, 22. Juni. Waizen 16 fl.— kr.; Tanz⸗Unterrich Korn 11 fl. 10 kr.; Gerste— fl.— kr.; Hafer 10 fl.— kr. Waizen 16 fl. 15 tr.; 1523 Mit dem ersten Juli, Abends 5 Uhr, beginnt im Psotel zu den drei Schwertern mein Tanz⸗Unterricht, zu welchem ich mich empfoblen halte. Anmeldungen bitte gütigst in genanntem Hötel machen zu wollen. Friedberg im Juni 1868. H. Moseler, Tanzlehrer. t 3 Grünberg, 20. Juni. Korn 11 fl. 5 kr.; Gerste 8 fl. 10 kr.; Hafer 6 fl. 10 kr.; Molter— fl.— kr.; Erbsen 9 fl. 30 kr.; Wicken— fl. — kr.; Saamen und Lein 13 fl. 10 kr.; Kartoffeln 3 fl. 55 kr. Mainz, 19. Juni. Waizen 14 fl. 49 kr.; Korn 9 fl. 27 kr.; Gerste 7 fl. 20 kr.; Hafer 6 fl. 37 tr.; e 12 fl. 24 kr.; Roggenstroh per 100 Gebund fl.— kr. Curnverein und Curner- Feuerwehr. 1551 Freitag den 26. d., Abends 8½ Uhr, General⸗ Versammlung bel Herrn C. Walz. Um allseitiges Erscheinen wird gebeten. Danksagung. 1546 Wir fühlen uns hiermit verpflichtet für die rasche Hülfe bei dem uns gestern betroffenen Brandunglücke den Bewohnern Friedbergs, besonders der hiesigen frei⸗ willigen Feuerwehr, unsern tiefgefühlten Dank aus zu⸗ sprechen. L. Schmidt, Pyotograph. J. Wolf. Fräulein E in U. die herzlichste Gratulation zu ihrem Wiegen feste. 1545 Für Sattler! 1552 Gegerbte Häute für Flegelgeschirre find wieder zu haben bei rödel in Friedberg. Ein freundliches Logis, 1549 bestehend aus 4 Zimmern nebst Zubehör, i zu vermiethen und sofort zu beziehen. J. Horn auf dem Haagk. Holz⸗Versteigerung in der Oberförsterei Ortenberg. 1547 Es werden nachstehende Holzsortimente versteigert: 1) Montag den 29. Juni in dem Domanial District Kohlhaag, Mauern steig, Estruthrain und Kleekopf. Scheidholz. S Stockholz. Reis holz. e Holzart: ˖ e n. Buchen 275½ 196 56 958 Eichen— 2—— Kiefern 10 4 8 17 As pen 27 4 2 1— 1 Eichenstamm von 8“ Durchm., 25“ Länge, 12 Kiefernstämme von 7 bis 10“ Durchmesser, 20 bis 50“ Länge, 4 Eichenstangen, 52 Buchenstangen, zu Wagnerholz tauglich, 3 Kiefernstangen. Die Zusamamenkunft ist Morgens präcis 9 Uhr auf der von Eckartsborn nach Glashütten führenden hohen Straße am Distr iet Kohlhaag. 2) Dienstag den 30. Juni in den Districten Scheuernwald, Estruth, Höchf, Stein und Krombach. Scheidholz Prügelholz. Stockholz. Keis holz. Ste ck e n Holzart: Brchen 120 3 8 185 Eichen—— 4— 22 Aspen 9 3 10 88 5 1 Eichenstamm von 6“ Durchm., 307 Länge, 4 Buchenstämme von 16 bis 34“ Durchmesser, 5 bis 30 Länge, 4 Cichenflangen. Die Zusammenkunft ift Norgens präcis 9 Uhr im District Scheuernwald. Stammreiser werde; geboten. g Zahlungsfrifl bis Martini d. 3. Ortenberg den 20. Juni 1868. Großherzogliche 5 Ortenberg a k x. Verantw. Red.: Hermann Schimpff. Druck und Verlag von Bindernagel& Schimpff. an beiden Tagen aus⸗ Mitgetheilt von d; Oest. 250 fl. b. R. 1839 140½ G. 8. Lindheler: Frankfurter Cours. 2 ee e e ö—— E„ 100 Pr. L. 1858 138½ d. 24. Juni. 1868. Cours der Staatspapiere. 5„ 500 v. 1860% 74¼½ 0. a 100 Pr. v. 1864 91½ G. Oesterr. 50% Met. 1859 1. Lst. 63 G. Gr. Hess. 4% Obligat. 90 U 0 2 5 50% Nat.-Aul. 1854 53½ 0. 8 3½¼½% Obligation. 85 ½ P 2 1 11* P. 8 5% steuerfreie Oblg. 51% G. Nassau 4½% Obl. b. Rth, 94% G. 5 115 0. Lene 34 G. Preussen 4½% Obiigat. b. Rth. 95% G. 1 4% d„ 8 S Sen 3 40⁰ do. de. 87½ 6 Kurhess. 4% Obl. b. R. à 105 88½ G. 0 Gr. Hess. 50 fl. L. b. R. 39 P. Bayern 5% Obligation. 101% G Frankf. 3½% Obligat. 80% d.—„„% 25„ R. 35½% P „ 4½% ½ jähr. b. Rth. 95% G 5 30% do 71½ G. Nass. 25 fl. L. b. 1 57 5 4⁰ do do 90 8. Russland 50% Obl. 1. L. à fl. 12 83% 6 LL Würtemb. 4½% Obl. b. Rth. 94% G Finnland 4½0% Pfdbr. i. R. 105 80 P Pistolen f. 9 48—50 5 40⁰ do do—— Schweden 4½% O. 1. R. à 105 85 P D„ Doppelte„ 9 49—51 Baden 4½0% Obligat. 94½ P. 1 4½% Pfb. 1. R. 4 105]—— 2 Preuss. Friedrd'or„ 9 57½—58½½ 5 40% Obligat. 187 6. N.-Amer. 60% St. 1. E. 1882 77/ G. 3 Holl. f. 10 Stücke„ 9 3456 Voll einbezanite Eisenbahn- Actien und Prioritäten.— e 5 5 277 28% 4½0% Bayr. Ostbahn 124% G. 30% Liv. C. D.& D/. fr. à 28 kr. 31 G. 2 Engl. Sovereigns.„ 11 55—50 5% sächsische Pfandbr. b. R. 93½ P. 50% Tosc. Centr.-Eisenb.-Pr. 46 P. 3 KRuss. Imperiales„ 9 49—51 80% Oesterr. St.-Eisenb.-Prior. 53% 6. 50% Elisabethbahn-Prior.% 75 6. Gold pr. Zoll-Pf. 7 6% Oest. Süd St. u. Lomb. E. B. 93 G. 5% do. neueste Emiss.% 72½ G. Achh. Silb. pr. Z. Pf.„—— 3% Oest. Süd. St. u. Lomb. E. B. 43½ P. 4½0% Hess. Ludwigsv.-Prior. 93 P. Preuss. Kassensch.„ 1 44%85—45½ Wiener Wechsel- Cours 102½ G. I pohars in Gold„ 227½—28½ — Für An- und Verkauf aller Werthpapiere empfiehlt sich bestens unter Zusicherung reeller Bedienung und ertheilt gerne jede gewünschte Auskunst über Verloosungen, Coupons Zahlungen u. s. W. S. Lindheimer in Friedberg. Betreff 2 Wer vol He II. Kan Einführ ganzen sich geg. Goldma Ausschuf dieserhal vird geg 9. Wam Hierauf des Ge von Rei Eisenbal Auischu iu empf dall di ihre H. wie di über 9. Fel Corps hetroff diesem content ihren